Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Januar 1974.

Der Segen Meiner besonderen Gnade komme in dieser Stunde über dich, Mein Sohn ... Nun aber erlischt in immer mehr Herzen das Licht der Liebe zum Wunder und Geheimnis Meiner Gegenwart. Dass es Priesterherzen sind, dass es Herzen von Bräuten Christi sind, die kalt und immer kälter werden, ist das große Unheil in Meiner einen und wahren Kirche. Einst habe Ich über Jerusalem und seine Bewohner geweint, da sie die Gnade Meines Kommens und Meiner Erlösung nicht erkannten. Es war ihre Sünde; eine Sünde, der Erbarmung widerfuhr.

Größer, furchtbarer, unheimlicher ist die Sünde des Abfalls vom Glauben, die Sünde der Verwerfung der Liebe Meines Wohnens unter den Menschen, eines Abfalls, einer Verwerfung, deren sich Priester und Bräute Christi schuldig machen. Könnte ich weinen, wie Ich voreinst in menschlicher Gestalt über die Bewohner der Stadt Jerusalem geweint habe, Meine Tränen würden nicht mehr versiegen!

Wehe dem Abfall, wehe der Kälte, wehe der gebrochenen Treue in den Herzen der Gottgeweihten! Wehe, dass es für viele ein ewiges Wehe wird!

Nunmehr sind es um so mehr Seelen, Menschen in der Welt, die sich um Meine Euchartistische Liebe scharen und die stille Flamme vor dem Zelte Meiner Gegenwart hüten ...

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 1. Februar 1974.

Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Stunde Meiner besonderen Gnade ... Nun hat der Urfeind Gottes, Satan, mit Hilfe geweihter Priester und mit Hilfe der vom Stolze erfüllten Theologen diese Meine Kirche in die schwerste Krise ihrer Geschichte gestürzt, und viele gute und treue Söhne und Töchter der Kirche hoffen, ja wünschen, dass Gott in Seiner Allmacht eingreife und durch eine Katastrophe die inneren und äußeren Feinde des Glaubens zum Schweigen bringe. Ja, es gibt Gläubige, die durch Gebet Gottes strafende Gerechtigkeit vom Himmel herabrufen möchten. Voreinst, da Ich noch sichtbar unter den Menschen wandelte, hat sogar der Jünger, den Ich liebhatte, Johannes, über die sittenlosen und verhärteten Bewohner der Stadt Feuer vom Himmel herabrufen wollen, und Ich musste ihn belehren, da Gott ein Gott der Ewigkeit ist, und seine Langmut nicht mit der Zeit der Menschen gemessen werden kann. Darum sage Ich allen, die immer wieder nach eigenem Ermessen und Empfinden Katastrophen voraussagen, ja selbst den Zeitpunkt angeben, und denen, die daran glauben: Nur der Vater weiß den Tag und die Stunde Seiner Heimsuchung. Auch steht in der Schrift: "Mein ist die Rache!" Ich aber habe die Menschen belehrt: "Meine Wege sind nicht eure Wege!"

Die Strafe für die Feinde Gottes und für die Zerstörer und Verräter in Meiner Kirche ist unendlich furchtbarer, als es eine irdische Katastrophe sein könnte! Die in der Weihegnade zu Meinen Nachfolgern berufen waren und diese Gnade weggeworfen und Mich – dem Judas gleich – an die Welt verraten haben, werden in die tiefste Hölle fahren; denn furchtbar ist Gottes Gericht.

Unfassbar aber sind die Erbarmung und die Liebe, mit denen Ich am Tage des Gerichtes den Getreuen im Glauben und den Betern in der Not der Kirche begegnen werde, wie der heilige Seher, vom Heiligen Geist erleuchtet, es ausgesprochen hat: "Kein Auge hat es gesehen... und in keines Menschen Herz ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die Ihn lieben!" Ja, gesegnet seien sie, die glauben und inmitten einer Welt von Unglauben und Sittenlosigkeit Mir, dem Erlöser, die Treue bewahren; die ihres Schöpfers und Vaters alle Tage gedenken und im Gebet und Opfer die Gnade und den Segen des Heiligen Geistes für sich und die Ihrigen herabrufen.

Niemand aber vermag zu ermessen, wie sehr jene Gläubigen Mein Herz gewinnen, in der Zeit und für eine Ewigkeit, die Meine jungfräuliche Mutter lieben und im Vertrauen auf ihre fürbittende Macht inmitten allen Erdenleides verharren...

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 1. März 1974.

Mein Segen und die Gnade dieser Nacht komme über dich, Mein Sohn... Eine gar schwere Zeit steht Meiner einen und wahren Kirche bevor; denn drei große, schwere Sünden haben berufene Söhne Meiner Kirche, – Geweihte – auf sich geladen: Sie leugnen Meine Gottheit, sie leugnen Meine Auferstehung, sie leugnen Meine Gegenwart im Geheimnis der Hostie und des Kelches, der Mein Kostbares Blut aufnimmt. Ein dreifaches Wehe über diese Sünden des Unglaubens, ein dreifacher Fluch über jene, die sich auch nur einer dieser drei Sünden des Unglaubens schuldig machen!

Einst habe Ich über die Bewohner von Jerusalem Mein Wehe ausgesprochen; denn sie waren von der falschen Idee eines weltlichen Herrscher-Messias irregeleitet. Darum habe Ich nicht den Fluch über sie ausgesprochen. Die aber jetzt im Unglauben sich von Mir abwenden und von Meinem Erlösungswerk, – obwohl im Glauben auferzogen und zu Kündern der ewigen Wahrheiten berufen, – sind Meine neue Kreuzigung und des Fluches wert; eines Fluches, der Verblendung und Verstocktheit nach sich zieht und nur kaum mehr von ihnen weicht.

Hier stehen Demut und Stolz einander gegenüber. Die Sünde des Abfalls ist eine Sünde des Stolzes, jenes Stolzes, der auch im Reiche der Geistgeschöpfe Luzifer und seine Anhänger zum Falle gebracht und für ewig ins Verderben der Hölle gestürzt hat. "Die Stolzen stürzt Er vom Throne", hat die demütige Magd des Herrn ausgerufen und sie war dabei vom Heiligen Geist erfüllt. Beachtet wohl: Sind es nicht dieselben, die vom Glauben abfallen und die heilige Jungfrau und Mutter verwerfen? Wahrlich Ich sage euch: Wer ohne die Mutter der Gnade an die Schwelle der Ewigkeit kommt, wird vom Vater der Ewigkeit abgewiesen, weil der Vater nicht nur Mich liebt aus ewigeingeborener Liebe im Geheimnis der Göttlichen Dreifaltigkeit, sondern weil er auch das auserlesenste Geschöpf Seiner Schöpfung, die Mutter des Sohnes, unaussprechlich liebt...

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 5. April 1974.

Segen und Gnade komme über dich, Mein Sohn, in dieser Stunde Meiner Liebe, um des Werkes willen... Die Not der noch gläubigen Menschen wird immer größer. Die Priester, die noch wahrhaft Priester sind, werden immer weniger. Immer wieder warten Menschen auf einen Rat, auf ein gutes Wort, auf eine helfende Tat. Es müssen Menschen dasein, die inmitten aller seelischen und leiblichen Not Licht und Halt werden...

Mein großer Schmerz ist, dass schon die Kinder das Opfer des Abfalls vom Glauben werden. Die Priester des Abfalls haben kein Herz und kein Wort mehr für die Seele des Kindes. Sie reden zu ihnen von gar vielen Dingen, die äußerlich und zeitlich und irdisch sind. Sie reden zu ihnen nicht mehr im Geiste des Glaubens; nicht mehr vom Heiligen und von den Heiligen; nicht mehr von Gott und von der Seele; nicht mehr von der Gnade und vom Himmel. Sie reden nicht mehr von Mir, der Ich wahrer Gott bin; nicht mehr von der Liebe Meines Göttlichen Herzens. Sie haben mit dem Glauben die Demut und die Ehrfurcht verloren.

Diese unseligen Priester predigen nicht mehr Gott, nicht mehr Christus, nicht mehr den Heiligen Geist, nicht mehr die Gnade, nicht mehr die Gebote und das Gericht, nicht mehr die Ewigkeit und das Jenseits. Ihr Himmel ist die Welt und ihr Götze der Bauch. Sie sprechen nicht mehr die Sprache des Evangeliums und der Bibel, sondern die Sprache irdischer Propheten, ja sogar der Feinde Gottes. Ihr Geist ist Weltgeist, ihr Dienst nicht mehr Gottesdienst. Sie zerstören das Christentum und lösen die Religion auf.

Wohl, es leben und wirken noch gute Priester. Wohl, es leben noch wahrhafte Christen, Männer und Frauen. Ihre Liebe gehört Mir, dem Gekreuzigten; Mir, dem Auferstandenen; Mir, dem Verborgenen in der Hostie und in den Tabernakeln. Ihr Kennzeichen ist die Verehrung Meiner jungfräulichen Mutter Maria. Ihr Adel ist der Geist der Heiligen. Diese wahrhaften Priester, diese wahrhaften Christen werden die Welt retten – nicht bloß für eine Zahl von Erdenjahren, sondern für die ganze Ewigkeit.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Mai 1974.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht Meiner besonderen Gnade um des Werkes willen, das vom Vater der Vorsehung für dich bestimmt war... Lasst euch nicht niederdrücken von den Wirren und den Irrlehren untreuer und abfallender Priester, denen der Leib und die Sinnenlust höher stehen als der Glaube und die Liebe zu Meiner Kirche und zu den unsterblichen Seelen. Alle wahrhaft Gläubigen mögen wissen, dass die inneren und äußeren Feinde der Kirche ihrem Untergang geweiht sind – unentrinnbar, wenn sie nicht in ihrem Inneren reuig zur Einheit der Lehre zurückkehren!

Ich sage: Es werden Priester aufstehen, die sich jetzt im Stillen, im Verborgenen, für die Zukunft heranbilden und zur Zeit, ja schon bald, im apostolischen Geist und auf den Spuren der Heiligen für die von Mir gewollte Ordnung und Einheit Meiner, der Katholischen Kirche, eintreten in heiliger Ehrfurcht vor dem Geheimnis und Wunder der heiligen Eucharistie.

Bis dahin wüten die Zerstörer und Werke des Abfalls; aber die sie tun oder zulassen, werden dem Gerichte verfallen, das für diejenigen umso schrecklicher ist, die das Mal der Weihe in sich tragen oder als berufene Wächter aus Schwäche ihr Amt nicht wahrgenommen haben.

Da die abtrünnigen Lehrer auf ihren menschlichen Geist pochen und im Stolze diesen ihren Geist gegen den Heiligen Geist setzen, vergessen sie, dass der Glaube auch eine Gnade ist, die dem Menschen aus dem Gebet kommt in der wahrhaft innerlichen Hinwendung zu Gott. Diese Gesinnung aber beginnt mit der Demut, bezeugt sich in der Ehrfurcht und mündet in die heilige Liebe.

Wer immer Gott wahrhaft liebt in Seinem Geheimnis der Göttlichen Dreieinigkeit und Dreifaltigkeit, der liebt auch den Nächsten! Habe Ich nicht gesagt: "Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr tut, wie Ich getan habe?" – "Wer sagt: Ich liebe Gott – und den Nächsten hasst, der lügt", so steht geschrieben! Ihr sollt die Sünde und das Böse und das Unrecht hassen, für den Menschen aber beten, der solches tut oder redet oder denkt!

Ihr sollt wider das Böse, vor allem wider den Unglauben kämpfen und vor denen warnen, die nicht glauben, die Gottes Wort verfälschen oder die Ordnung der Liebe umkehren, die in ihrer Liebe den Menschen Gott voranstellen. Wer sagt: "Ich liebe den Nächsten und verachte, leugne, hasse Gott", – der ist vom Satan! Darum prüfet die Geister!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Juni 1974.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, und über das Werk des Hauses... Lasst euch nicht niederdrücken von der Verwirrung und von dem Abfall vom Glauben! Dieser Abfall ist der größte seit Meinem glorreichen Heimgang zum Vater. Ehedem waren es die äußeren Feinde der Kirche; nunmehr ist es eine innere Verfolgung der Kirche, die mit der Hilfe Satans am Werke ist. Ja, es sind Priester, – Geweihte des Altares – die ihrer Berufung untreu werden, vom Glauben abfallen und die Gnade des Heiligen Geistes verschmähen. Wenn sie nicht zurückkehren zum Gebet und zur Gnade des Glaubens, wartet ihrer der Fluch Gottes, der Fluch der ewigen Verdammnis.

Sind nicht sogar viele von den Engeln gefallen, da sie doch Gottes liebevolle Schöpfung und Bevorzugte der Gnade waren. Da sie sein wollten wie Gott, fielen sie. "Wer aber ist wie Gott?" – Mit diesem Wort hat der Fürst der guten Engelgeschöpfe die Abtrünnigen in den Abgrund gestürzt.

Das ist die große Not und die Sünde, die in Meine eine und wahre Kirche hereingebrochen sind: Die Untreue der Priester und das Schweigen der Hirten. Ihre Sünde ist eine Sünde wider den Vater, der sie berufen hat, eine Sünde wider Mich, den Sohn, dem sie die Treue gebrochen haben, – eine Sünde wider den Geist, dessen Wirken und Gnade sie vergessen, verworfen und geschändet haben.

O kehrten sie zurück zur Demut des Gebetes! O kehrten sie zurück zum Geheimnis der Erlösung! O kehrten sie zurück zum Licht des Heiligen Geistes! Aber ach, sie sind vom Stolze geblendet; sie sind von Meiner Nachfolge abgewichen; sie sind in der heiligen Liebe erkaltet!

Priester, hohe und niedere, laden täglich und stündlich eine unheimliche Verantwortung auf sich, da sie Mich, den einzigen und wahren Sohn Gottes, verraten und die Welt ihrem Erlöser vorziehen. Noch trösten Mich die Gebete und die Sühne und die Opfer vieler, ja ungezählter Guter. Ich liebe und segne sie...

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 5. Juli 1974.

In der Nacht und Stunde Meiner besonderen Gnade sei gesegnet, Mein Sohn... Der Kampf um die Wahrheit und Wahrung des Glaubens, der unter dem Einfluss Satans entbrannt ist, wird immer schärfere Formen annehmen und immer mehr Menschen erfassen, weil viele Hirten schlafen oder blind geworden sind für die Not der Seelen.

Wohl betet und opfert und leidet Mein sichtbarer Stellvertreter in Rom unentwegt; doch viele Diener der Kirche, – Geweihte des Altares – brechen ihre Treue, offen oder in ihrem Inneren. Ja, sie vergiften mit ihren Worten und Schriften die Seelen. Nicht wenige Priester haben den Sinn und den Segen der Seelsorge vergessen und verloren und jagen weltlichen Dingen nach. Die Not der Seelen schreit zum Himmel; indessen in Versammlungen Unberufene sich Macht in der Kirche anmaßen, weil die Bischöfe ihnen nicht Halt gebieten und Grenzen setzen.

An die Stelle des Heiligen Geistes ist ein unheiliger Geist getreten, der täglich mehr Verderben anrichtet; denn viele von den Gläubigen laufen den Neuerungen nach und lassen sich von ihnen betören. Irrlehrer werden bejubelt, und Bischöfe suchen ihre falschen Lehren zu entschuldigen, ja in Schutz zu nehmen.

Die Bildnisse Meiner jungfräulichen Mutter Maria entfernen sie aus dem geweihten Raum, indessen es Mein Wille und der Wille des Vaters ist, dass diese Meine Mutter verherrlicht und immer mehr angerufen wird. Wehe aber allen denen, welche Meine heiligste Mutter vergessen und verlassen! Mutterlos gehen sie den Weg des Verderbens und berauben sich einer letzten Gnade im Sterben, wenn sie nicht vorher in Demut und in Reue zur Mutter zurückkehren oder zurückgekehrt sind.

Wohl und Heil aber allen, die zu dieser Mutter gehen, sie anrufen und an heiligen Stätten sie mit Eifer und Vertrauen verehren, – Mir, dem Sohne zur Freude!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 2. August 1974.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Nacht und Stunde Meiner besonderen Gnade... Dieses Apostolat ist jetzt umso notwendiger, als der Zerfall des religiösen Lebens und der Abfall vom Glauben immer mehr sich ausbreiten und ganze Familien entchristlichen.

Alles religiöse Leben und katholische Denken und Handeln wird abgewertet, nicht nur in den Familien und Häusern, sondern sogar im Hause Gottes, wo Priester – in einem besonderen Sakramente zu Meinem Dienste geweiht – weder Ehrfurcht kennen und üben, das geweihte Wasser nicht mehr gebrauchen, ja das Zeichen und Bekenntnis des Glaubens vergessen, ja missachten.

Diese Priester laden eine ganz schwere, ja unheimliche Verantwortung auf sich. Sie schämen sich, an heiliger Stätte, im Gotteshaus, das Bild Meines gekreuzigten Leibes anzubringen und begnügen sich mit einem einfachen nackten Kreuz oder Kreuzlein von Holz oder Eisen oder Stein. Ich sage ihnen: Wer sich im Leben des Crucifixus schämt, dem werde Ich in der Ewigkeit und für eine Ewigkeit Mich verhüllen; und sie werden für eine Ewigkeit umsonst schreien nach dem Gesicht Meiner Gegenwart.

Das Kruzifix, nicht das leere Zeichen, ist das katholische Zeichen und Bekenntnis. Segen darum den Familien, in deren Häusern und Wohnungen das Kruzifix angebracht und gegrüßt und verehrt wird!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 6. September 1974.

Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Stunde... Die Welt liegt im Argen. Dass aber Meine heilige Kirche von untreuen Dienern und Hirten verwüstet wird, ist das größere Unheil und Mein großer Schmerz!

O verständen jene, die zum Dienste an den Seelen berufen sind, die Lehren Meiner jungfräulichen Mutter Maria, wie sie Meine Dienerin Maria von Jesus zu Agreda aus himmlischer Erleuchtung aufgezeichnet hat, dann würde die kranke Kirche genesen. O würden sich die Seelen mehren, welche die 'Liebesbitte', wie sie im Buche 'Rettet die Welt' enthalten ist, verstehen und sich als Opferseelen anbieten, dann würde Mein Reich auf Erden neu aufblühen!

Aber ach, die Welt mit ihrer dreifachen Lust erfasst immer mehr Menschen, indessen die Gotteshäuser immer leerer, verlassener werden. Wohl gibt es noch viele Getreue und überall fromme Beter, doch die Sünde der Treulosen und von der Welt Betörten schreit zum Himmel!

Ich habe von einer dreifachen Lust gesprochen, von der der heilige Apostel geschrieben hat: Von der Augenlust, von der Fleischeslust und von der Hoffart des Lebens. Ich aber verlange nach Seelen, die Opfer bringen und um der Liebe willen zu Mir auf das verzichten, was die Welt liebt. Ich verlange nach Seelen, die rein sind und sich bewahren vor der Sünde des Fleisches, von der Verderben kommt. Ich verlange nach Seelen, die sich nicht betören lassen von dem Blendwerk der Welt, sondern nach dem streben, was ewig leuchten wird, was dem Frieden und der Freude der Seelen dient.

Die Heiligen sind den Weg Meiner Nachfolge gegangen, die Weltmenschen gehen auf der breiten Straße des Verderbens. Sie gehen dem Bilde des Gekreuzigten aus dem Weg, doch sie finden keinen Frieden und stehen am Ende ihres Lebens arm an guten Werken vor ihrem Ewigen Richter. Ich sage dir: Die Welt richtet sich selber; denn sie wird von der Sünde das Verderben ernten. Die aber in der Welt nach Gottes heiligen Geboten wandeln und nach dem Ewigen trachten, werden inmitten aller ihrer Mühen und Sorgen den Frieden der Seele haben und am Ende ihres Lebens Meiner barmherzigen Liebe begegnen.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Oktober 1974.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner besonderen Gnade... Die Verwirrung in Meiner einen und heiligen Kirche kommt von der Sünde wider den Glauben. Dass ungezählte Priester ihren Glauben verloren, ja weggeworfen haben; dass viele Hirten, die zu Nachfolgern der Apostel berufen und geweiht sind – Bischöfe und andere hohe Würdenträger – die Sünden wider den Glauben gering achten und aus Schwäche und Gleichgültigkeit nicht verurteilen, ist die Ursache des großen Abfalls, – des größten seit den Tagen der Berufung des Apostels Petrus zum Haupte der Kirche und seit der Aussendung der Apostel. Es sind Verräter am Werke, die ihre Hände und ihr Herz in der Sünde des Unglaubens schänden.

Wohl bin Ich barmherzig, doch bleibt die Gerechtigkeit Gottes bestehen und ihr furchtbares Wehe; das Wehe des Dreimal Heiligen Gottes, wird zum ewigen Unheil der Treulosen. Bedenke: Zum ewigen Unheil! Die Welt aber, die sie lieben und um derentwillen sie die Gnade und die Tugend des Glaubens verlieren und verwerfen, ist vergänglich. Nur Jahre sind es, den Wolken gleich, die am Firmament dahinziehen, sich auflösen und nicht mehr sind, – ein vorübergehender Dunst!

Wohl denen, die den Glauben bewahren und in Treue und Festigkeit hüten. Sie sind die wahrhaft Gerechten, wie in der Schrift vom Geiste Gottes geoffenbart ist: "Der Gerechte lebt aus dem Glauben." Und wiederum: "Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet." Ich aber sage: Wer glaubt in seiner ganzen Seele, ist schon gerettet.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 1. November 1974.

Ich segne dich, Mein Sohn, Du aber wisse: Das Buch, das du soeben vollendet hast, ist gut! Noch sollst du dein letztes schreiben, über 'Gott'!

'Gott', 'Erlösung' und 'Ewigkeit' werden zu jenem Werk zusammengefasst, das allen Irrtümern der Zeit und all den falschen Werken einer Theologie des Abfalls entgegenstehen und sie entlarven wird... denn es wird eine Zeit kommen, in der alle modernen Theorien und die ganze gottlose Wissenschaft in sich zusammenstürzen werden...

Bedenke: Eine große Verwirrung ist in Meine eine und wahre Kirche eingedrungen. Bücher, die voll sind von falschen Aussagen und Irrtümern, werden von Bischöfen, die Hirten sein sollen, gebilligt, und Werke, die die Wahrheit künden, werden von den Vertretern der Kirche zurückgewiesen. So groß ist die Verwirrung geworden! Doch ist es Gott, der über Gut und Schlecht auch der Schriften und Bücher entscheidet. Aber wisse auch: Der Stolz einer falschen Wissenschaft wird gedemütigt werden – wie noch nie in der Geschichte, in der Geschichte Meiner heiligen Kirche.

Maria, Meine jungfräuliche Mutter, ist vom Vater und vom Sohne und vom Heiligen Geist bestimmt und ermächtigt, auch dieser Schlange den Kopf zu zertreten.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 6. Dezember 1974.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn... Meine eine und wahre Kirche befindet sich in einer Notlage, der größten seit der Gründung der Kirche. Der Segen der heiligen Sakramente wird von den Priestern und Hirten abgegraben, und Gott so der Weg zu den Seelen gleichsam versperrt. Glaube, Ehrfurcht und Demut kennen und üben viele von jenen nicht mehr, die berufen und geweiht sind, diese Tugenden zu lehren und den Gläubigen vorzuleben. Gottesliebe wird nicht mehr genannt, ja nicht einmal gekannt. Die Herzen der geweihten Diener, ja auch mancher Hirten sind leer und kalt geworden.

Mit großem Wohlgefallen aber sieht der Himmlische Vater auf die Beter, auf das Volk, seinen Opfergeist, seine Sühne. Von ihnen wird das Neuerwachen der Kirche ausgehen und kommen, während die gottlose und christusfeindliche Welt ihrem Untergang entgegengeht. Darum mögen die Guten nicht verzagen: Ihr Gebet und ihre Treue und ihr Vertrauen werden Erhörung finden!

Die Gnadenstätten Mariens, Meiner jungfräulichen Mutter, werden immer mehr besucht, und der Segen, der von ihnen ausgeht, wird besonders allen jenen zukommen, die unter schlechten Priestern und lauen Hirten leiden. Je größer ihre Treue ist, desto stärker brennt in Meinem Herzen die Liebe zu ihnen...

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Januar 1975.

Ich segne dich, Mein Sohn, mit dem Segen Meiner Liebe... Zwar ist die Verwirrung und Zerstörung in Meiner einen und wahren Kirche noch nicht am Ende angelangt, aber die Treugebliebenen sind im Glauben und in der Liebe zu Mir und zu Meiner jungfräulichen Mutter Maria gewachsen und sie werden die Kirche retten. Darum mögen gerade diese Getreuen nicht verzagen, sondern vielmehr neuen Mut fassen, sich zusammenschließen und furchtlos den Glauben bekennen. Es mögen sich alle wahrhaft Guten untereinander verstehen und sich Beistand leisten; haben sie doch Meine Mutter, die auch ihre Mutter ist!

Es ist gut, was du über diese Meine jungfräuliche Mutter im neuen Buch geschrieben hast, denn die Verwirrung und Zerstörung, die über Meine eine und wahre Kirche hereingebrochen sind, kommt auch davon, dass viele und immer mehr Menschen, darunter vor allem Priester, Meine und eure Mutter verlassen und dadurch verloren haben. Sie bedenken in ihrem Unglauben nicht, dass Maria, die Unbefleckte, Mich, den Erlöser und also die Erlösung der Welt und den Menschen gebracht hat; dass diese Meine jungfräuliche Mutter als Mutter bis zur bittersten Stunde auf Golgotha unter dem Kreuze glaubend, betend und opfernd ausgeharrt hat.

Wer diese Meine Mutter nicht mehr ehrt, nicht mehr zu ihr betet, nicht mehr sie liebt, beleidigt auch Mich und vergisst, was ein großer Heiliger der Kirche gesagt hat: "Wer Maria, die Jungfrau und Mutter, liebt, wird an der Schwelle der Ewigkeit in Jesus einen gnädigen Richter finden und kann nicht verloren gehen." Ist solch ein Versprechen nicht eine große Gnade?

Weder die äußeren noch die inneren Feinde Meiner einen und wahren Kirche werden diese Kirche zu zerstören vermögen; denn Maria ist mächtig und vom Vater und vom Sohne und vom Heiligen Geiste begnadet. Satan fürchtet sie; denn sie hat nie unter seiner Gewalt gestanden; sie ist und war vom Ewigen Vater bestimmt, den Satan und seinen Anhang zu überwinden, und sie wird auch das teuflische Werk einer gottlosen Wissenschaft und der Untreue zahlloser Priester, die zu Judassen geworden sind, zunichte machen.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Februar 1975.

Ich segne dich, Mein Sohn, mit dem Segen Meiner Liebe... Wohl wird es für die Welt eine schwere, die schwerste Zukunft werden; schwerer noch für Meine eine und wahre Kirche...

Dieses Unheil kommt von dem dreifachen Abfall: Von dem Abfall von Gott, von dem Abfall von Gottes Geboten, von dem Abfall von der Ordnung Gottes. Eine Welt ohne Gott, ohne Glauben an Gott, eine Welt, die Gottes unabänderliche Gebote und Verbote missachtet, eine Welt, welche die Ordnung Gottes verlässt und zerstört, wie sie der Vater der Schöpfung in die Natur und in den Menschen hineingelegt hat: Eine solche Welt geht unaufhaltsam dem Abgrund entgegen, einem Chaos.

Der Abfall von Gott ist das Werk einer stolz gewordenen Wissenschaft und treulos gewordener Priester. Groß ist die Zahl der Priester, die das Wort 'Gott' kaum noch im Munde führen, die Gott in ihrem Innern verlassen und verloren haben. Dem Abfall von Gott folgt der Abfall von Gottes heiligen Geboten. Dieser Abfall führt zu einer unheiligen Welt und öffnet der Sünde und dem Verbrechen die Tore und die Wege.

Manche von denen, die zu Hirten und Wächtern gesalbt worden sind, sind nicht mehr Hirten und Wächter. Sie lassen sich noch huldigen, aber sie verlassen den Glauben und lassen den Irrlehrern freien Lauf. Der Abfall von Gottes heiligen Geboten lässt den Satan und seinen Helfern gewähren, wenn sie den Samen des Verbrechens ausstreuen. O dass alle es erkennten, die Verantwortung tragen und immer mehr Verantwortung auf sich laden! Denn die noch glauben und beten, finden keinen Schutz mehr.

Zum Abfall von Gottes Geboten kommt der Abfall von der Ordnung Gottes. Hüter dieser Ordnung ist Mein sichtbarer Stellvertreter in Rom; doch es sind Priester, die das Amt des Nachfolgers Petri nicht mehr anerkennen, ja bekämpfen und so die Kirche, Meine eine und wahre Kirche, von innen zerstören. Darum ist die Verwirrung so groß. Zugleich kämpfen die Propheten des Abfalls gegen die Mutter der Kirche.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 7. März 1975.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde einer besonderen Gnade... Die gegenwärtige und die kommende Zeit ist die schwerste in der Geschichte der Kirche, ja der Menschheit, – für Meine eine und wahre Kirche die gefahrvollste; denn nie in der Geschichte der Menschheit ist die Gottlosigkeit so offenbar geworden. Dass die Gottlosigkeit in die Kirche selbst eingebrochen ist, und Priester, – geweihte Priester, – es sind, die Gott um der Welt willen verlassen und Gott geradezu an die Welt verraten haben, ist das Unheil, die Größe des Unheils.

Diese Welt ist nicht nur gottlos: Sie frevelt dreifach an Gott, – an Gott dem Vater und Schöpfer, an dem Sohn und Erlöser, am Heiligen Geist, dem Geist der Gnade. Die Welt und mit der Welt viele Priester freveln wider den Vater und den Schöpfer, indem sie wider die Natur sündigen und die Ordnung in der Natur umkehren, ja schon im Kinde die Reinheit schänden. Sie freveln an Mir dem Sohn, indem sie Meine Gottheit leugnen und Mein Bild in den Herzen der Menschen verzerren und verfälschen und selbst in die Seele der Kinder den verderblichen Samen des Unglaubens säen und die trügerische Hoffnung einer irdischen Erlösung nähren, indes Ich doch der Göttliche Kinderfreund geworden bin. Sie freveln an dem Heiligen Geist, dessen Gnade und Gnadenwirken sie ihr Herz nicht mehr öffnen, ja sich der Sünde wider den Heiligen Geist schuldig machen, von der in der Schrift steht, dass sie nicht verziehen wird weder in diesem Leben, noch in der Ewigkeit.

Wie aber die Gestirne um so schöner leuchten, je dunkler die Nacht ist, so leuchtet auch die Tugend der Guten, der im Glauben Getreuen, der Beter inmitten einer Welt der Sünde, inmitten einer Menschheit, die ihrem Untergang entgegen geht, hell vor Gottes Antlitz. Ich segne sie alle mit dem Segen Meiner Liebe und Meiner ewigen Treue. Es begleite sie alle das Wort des heiligen Apostels Paulus: "Das ist ja unser Ruhm: Das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir im heiligen Streben und in redlicher Gesinnung zu Gott, nicht in natürlicher irdischer Weisheit in der Welt gewandelt sind, sondern in Gottes Gnade." Ich habe einmal gesagt: "Ich kenne die Meinigen, und die Meinigen kennen Mich." Dieses Wort reicht bis in das Jenseits der Ewigkeit.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 4. April 1975.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht der Gnade und in der Bewahrung Meines Versprechens... Meine Klage über die Priester ist schmerzlich und groß. Es sind die Priester, die ihr Amt verlassen, die Berufung vergessen und die Weihe, die ein Sakrament ist, missachten. Es gibt Priester, die zwar im Amte bleiben, aber weder das Amt noch die Berufung, noch die Weihe mehr ernst nehmen. Es gibt Priester, die an ihrem Amt zweifeln und – vom Zweifel eingenommen – weder im Ernst, noch mit Wärme, noch in Ausdauer der Sorge um die Seelen obliegen. Alle diese Priester machen sich des Zerfalls der Frömmigkeit im Volke, der Zerstörung der Kirche und der Auflösung des Glaubens schuldig. Kehren sie nicht um vor ihrem Gang in die Ewigkeit, wird das ewige Urteil über sie entsetzlich sein.

Nur gute Priester vermögen das Volk im Glauben zu retten und im Geiste des Gebetes zu bewahren. Mein Herz und Meine Liebe sehnen sich nach solchen Priestern.

Ihr Erstes ist der starke und ganze Glaube.

Ihr Zweites ist der Geist des Gebetes und das Verlangen Meiner Gegenwart im heiligsten Opfer und im Tabernakel.

Ihr Drittes ist die Reinheit des Herzens und Überwindung der sinnlichen Triebe und Versuchungen. Denn, nur solche Priester sind imstande, in der Ganzhingabe Mir, dem Herrn und Meister, nachzufolgen. Darum ist das Gebet um gute Priester das große Anliegen Meines Herzens und die Aufgabe des gläubigen Volkes.

Wann immer in Meiner einen und wahren und heiligen Kirche Niedergang, Spaltung und Auflösung Unglück über diese Kirche gebracht haben, waren es die Berufenen, Geweihte, Priester, hoch und niedrig, die Ursache geworden sind und Schuld auf sich geladen haben. Was aber jetzt in der einen und wahren Kirche geschieht, ist nackter Unglaube der Priester, ist der Abfall von Gott, dem Schöpfer und Vater, unter der Maske Meines Namens. Meinen Namen gebrauchen sie, um zu täuschen; in Wahrheit täuschen sie sich selber: Ihr Innerstes ist Schein, ihr Wort ist Trug, ihr Ende ist die Hölle.

Alle aber, die Mir in der Liebe ihres Herzens verbunden sind und treu bleiben, werden aus der Kraft und in dem Licht und mit der Gnade des Heiligen Geistes die Kirche retten, ob sie groß oder klein sein wird. Habe Ich nicht in der Zeit Meines Wandels auf Erden gesagt: "Auf der breiten Straße des Verderbens wandeln viele, doch wenige nur gehen den schmalen und steilen Pfad zur Höhe?"

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 2. Mai 1975.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Nacht Meines Herzens! Ich weiß, wie ihr... mit ungezählten Getreuen der Kirche und des Glaubens unter der Verwirrung und Verwüstung in Meiner einen und wahren Kirche leidet.

Habe Ich nicht gesagt, dass es die schwerste und größte Prüfung für diese Meine Kirche ist, seit den Tagen Meines irdischen Wandels und Meines Erlösersterbens?

Indessen sollt ihr euch darüber nicht der Trauer und der Verbitterung hingeben, sondern ein Dreifaches bedenken und festhalten: Alle, die in ihrem Herzen und in ihrem Leben die Treue zu dieser heiligen Kirche bewahrt haben, dürfen glücklich sein, indem sie festhalten am Glauben, der ihnen den Besitz der Wahrheit gibt. Sie dürfen glücklich sein, da sie den Frieden eines guten Gewissens in sich tragen. Sie dürfen glücklich sein, da sie erfüllt sind von der Liebe zu Meiner wunderbaren Gegenwart auf dem Altare.

Das Erste ist die Gnade des Glaubens, die allen denen verlorengegangen ist, die den Irrlehren der Neuerer nachlaufen, um dem Wurm eines nagenden Zweifels anheimzufallen. Ihre Zahl ist Millionen.

Das Zweite ist der Friede des Herzens und also des Lebens. Wie viele ach, die eben noch den Frieden der Kinder Gottes besaßen, finden jetzt in ihrem Innern keine Ruhe, weil ihnen die wahre Heimat in Gott verlorengegangen oder von unglückseligen Priestern genommen worden ist!

Das Dritte ist die Liebe zu Meinem wunderbaren Sakramente, von dem Ich vormals zu den Aposteln gesagt habe: "Tut dies zu Meinem Angedenken!" Wer in seiner Seele die Liebe zu Mir in Meiner Eucharistischen Gegenwart bewahrt und immer wieder an Mich denkt, zu Mir betet, Mich anbetet und seine Liebe zu Mir vom Brote des Lebens nährt, hütet in sich ein stilles und hohes Glück.

O wie sind viele, auch Priester, – geweihte Diener des Allerheiligsten, – leer und kalt geworden in ihrer Seele, weil darin die eucharistische Liebe erloschen und erstorben ist! Ihnen bedeutet das 'Ewige Licht' nichts mehr. Wie aber segne Ich alle, die vom Brote des Lebens warm werden in ihrem Innern!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 6. Juni 1975.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade und Meines Herzens... Die Prüfung, die seit dem Konzil über die Kirche hereingebrochen ist, wächst; ja schon hat sie sich an mehreren Orten zu einer inneren Verfolgung entwickelt.

Wäre Ich nicht in der Herrlichkeit und leidensunfähig, würde Mein Schmerz über das, was jetzt in Meiner einen und wahren Kirche geschieht, größer sein als der Schmerz, den Ich in den drei Stunden Meines Sterbens am Holz des Kreuzes ausgestanden habe.

Der Gräuel der Verwüstung ist in diese Meine Kirche eingedrungen. Immer mehr Priester zweifeln an Meiner wahren Gegenwart in den Opfergaben von Brot und Wein. Ihnen wird das Opfer des Altares nur mehr zu einem bloßen 'Mahl', wie sie sich selbst betrügend sagen.

Alsdann entheiligen sie den Tempel Gottes, indem sie die Zeichen des Heiligen und die Bilder der Heiligen aus ihm entfernen, indem sie das heiligste Geschehen am Altar durch weltliche Töne und Gebärden verunehren. Oder wieder andere zieren den geweihten Raum mit Bildern und Figuren, die die Sprache der Hölle sprechen.

Das Buch der Offenbarungen Gottes höhlen sie aus, indem sie sogar in ihrem Stolz nach eigenem Gutdünken und in ihrem frevlerischen Wagemut Meine Auferstehung leugnen. Doch die Hirten sprechen nicht, und sie machen dadurch sich einer unheimlichen Verantwortung schuldig!

Das schmerzlichste aber ist, dass jene, die dem heiligen Glauben die Treue bewahren, und denen das mystische Opfer heilig ist, verfolgt werden, "um der Gerechtigkeit willen", wie Ich in der Bergpredigt gesagt habe. Daran mögen die Getreuen erkennen, in welcher Notlage sich die Kirche befindet. Wohl bin Ich mit diesen Getreuen und Ich kenne sie, die um der Wahrheit willen verfolgt werden. Zwar wird der Tag kommen, an dem die Lüge und das Unrecht vor der Welt offenbar werden, doch bis zu diesem Tage wird das Leid der Guten von unermesslichem inneren Schmerze sein. Dies soll ihr Trost und ihr Ruhm sein: Sie gehen und stehen in Meiner Nachfolge. Es ist ihr Kreuzweg.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Juli 1975.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde einer besonderen Gnade, getreu Meinem Wort... Ihr seid traurig, weil die Kirche, eure seelische Heimat, von treulosen Priestern und stummen Hirten darniederliegt. Ihr seid empört, weil Mein Diener Paul durch einen unglücklichen Entscheid ein blühendes katholisches Werk in Bedrängnis gebracht hat. Ihr seid verwirrt, weil deine Stimme, Mein Sohn, für den Augenblick nicht mehr die Vielen stärkt und freut und tröstet. In all dieser Bedrückung vernehmet Mein Wort, das Wort Meiner besonderen Liebe...

Meine Kirche lebt inmitten eines Abfalls und der Zerstörung. Sie lebt in ungezählten Gläubigen und Getreuen. In der Geschichte dieser Meiner Kirche hat es immer wieder zufolge schlechter Priester und lauer Hirten Zeiten des Niederganges, des Abfalls und der Verwüstung gegeben. Doch der Geist Gottes ist stärker und er hat über den Trümmern und Gräbern der Untreue und des Verrates die kleingewordene Kirche sich erheben und neu erblühen lassen. Das Werk von Ecône Meines Dieners Marcel geht nicht unter!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 1. August 1975.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, und er stärke dich in deiner großen Sorge... Ich weiß um euer gemeinsames Leid um die Kirche. In diese Kirche ist Unheil eingebrochen: Viele geweihte Diener Gottes haben den Weg der Gnade verlassen, sie haben den Glauben in ihrem Herzen zerstört; sie haben den Geist des Gebetes verloren und sind ihrem heiligen und ewigen Versprechen untreu geworden.

Darum finden immer weniger junge Männer den Weg zum Priestertum; darum werden die Klöster, ehemals Stätten des Gebetes, der heiligen Hingabe und der Heiligung, mehr und mehr ausgehöhlt, leer. Ja, sie werden zu Stätten des Abfalls, des Ärgernisses und des Verderbens. Zu ihrem eigenen Unglück werden Priester und Nonnen von der Welt angezogen, vom Stolz und Hochmut erfüllt und zu willigen Werkzeugen Satans und seiner unsichtbaren und sichtbaren Helfer. Doch alles dies darf euch nicht beirren! Es darf die Guten nicht beirren, wenn scheinbar die Sünde und das Unrecht triumphieren, und wahrhaft fromme Priester in die Einsamkeit getrieben, ja verurteilt werden.

Selbst Mein Stellvertreter auf Erden, der gegenwärtige Nachfolger des heiligen Apostels Petrus, wird von falschen Ratgebern bedrängt. Habe Ich nicht seliggepriesen, die um der "Gerechtigkeit willen verfolgt werden"?

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 5. September 1975.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner besonderen Gnade, um des Werkes willen, das dir von der Vorsehung Meines Vaters zugefallen ist...

Gar groß ist die innere Not Meiner einen und wahren Kirche geworden. Beachte nur dieses Dreifache: Der Unglaube ist bis an den Felsen Petri herangetragen worden. Hohe Würdenträger – oh, dieser Stolz! – gehen den Weg des Verderbens und sind einem gefährlichen Hochmut erlegen. Alsdann sind die Berufenen Meiner Kirche darangegangen, das Haus Meines Vaters und das Heiligtum Meiner wunderbaren und geheimnisvollen Gegenwart ihres Schmuckes, ihrer Schönheit und ihrer Pracht zu berauben.

Wer sich an der Würde und Größe und Majestät des Allheiligen Dreieinigen Gottes vergreift, ja ihr unter dem Vorwande der Einfachheit die Zeichen und Erweise der Huldigung verweigert, versündigt sich wider Gottes Majestät und maßt sich unter falschem Scheine Tugend an. Die Zeiten, in denen der Glaube in Meiner einen und wahren Kirche geblüht hat, waren gekennzeichnet durch die Größe, die Schönheit und Pracht des Gotteshauses, auch seines Inneren.

Nunmehr sind Leere, Kälte und Verwüstung in die Tempel Gottes eingebrochen, weil die Menschen, ja sogar Priester, nicht nur Priester, sondern mehr und mehr selbst Bischöfe nicht mehr glauben. Was endlich die Größe des in die Kirche eingebrochenen Unheils am meisten kennzeichnet, ist die innere Verfolgung: Dass jene Meiner Diener, die um die Rettung des Glaubens kämpfen, gequält, verfolgt und verurteilt werden zur Freude des Satans!

Zwar wird es die Allmacht des Vaters verhüten, dass die Opfer dieser inneren Verfolgung unterliegen und ihre Werke untergehen, aber viel wird in den Seelen und unter den Gläubigen an Not und Qual und Verwirrung angerichtet, ehe der Sieg Gottes offenbar wird.

Für die Guten bedeutet dies alles eine schwere, fast unheimliche, ja geheimnisvolle Prüfung. Dennoch, umso größer wird die Freude über den Triumph der Wahrheit und des Glaubens wider die Feinde der Kirche sein. Auch mögen alle Guten und Getreuen bedenken: "Wer Mich vor den Menschen bekennt, den werde auch Ich vor Meinem Vater bekennen, der im Himmel ist!" Die Erde vergeht, aber der Himmel besteht und bleibt; und für ewig werden in diesem Himmel wie Sterne leuchten, die während der Not der Heimsuchung und Verfolgung dem Glauben, der Gnade und der Liebe zu Gott, zu Maria und den Heiligen treu geblieben sind.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Oktober 1975.

Mein Segen dir, Mein Sohn, in der Stunde Meiner besonderen Gnade um des Werkes willen, für das du nach einem besonderen Plane der Vorsehung bestimmt bist... Groß ist die Verwirrung und ruchlos die Zerstörung in Meiner einen und wahren Kirche. Wohl habe Ich am Ende Meines irdischen Lebens und zum Abschluss Meiner Sendung und des Werkes der Erlösung zum Vater im Himmel gebetet: "Lass sie alle eins sein!" Der Weg aber, der jetzt von dieser einen und wahren Kirche eingeschlagen wird, um zur Einheit zu gelangen, führt zu einer falschen Einheit und endet bei der Zerstörung der Kirche, die, weil sie wahr ist, nur eine sein kann.

Ich habe zu den Aposteln gesagt: "Die Wahrheit wird euch frei machen." Jene aber, die um der Einheit willen die Wahrheit preisgeben oder verleugnen, zerstören die eine und wahre Kirche, denn sie irren ab von dem Wege, den Ich gewollt habe, den Ich gelehrt habe, den Ich bis zur Stunde Meines Eingehens in die Herrlichkeit des Vaters gegangen bin.

Ich habe nicht menschliches Wissen gelehrt, sondern aus der Tiefe und Weite der Weisheit des Dreimal Heiligen Gottes geschöpft. Zu den Quellen dieser Weisheit wollte Ich die Menschen führen. Die Heiligen Meiner einen und wahren Kirche haben diese Weisheit verstanden. Bloß menschliches Wissen führt in die Irre, nährt den Stolz und weckt eine gefährliche Eitelkeit.

Was Ich von Meinen Dienern verlange, ist Weisheit, ist wahre Demut, ist kindlicher Glaube, ist heilige Ehrfurcht vor Gott und Seinen Geheimnissen. Aus solcher Gesinnung kommt der Geist des Gebetes, der nicht nur Siegen für die eigene Heiligung bringt, sondern fruchtbar wird auch in den Seelen der anvertrauten Gläubigen. Demut, Glaube und Ehrfurcht werden in der Seele des Priesters auch der Same und Nährboden für die Liebe, von der Mein Apostel Paulus ein Hohes Lied gesungen hat.

Wehe, dass immer mehr Menschen, – dreimal wehe, dass so viele Priester in der Welt und in den Ordenshäusern – von dem Dünkel des Wissens erfasst – die Liebe zu Gott dem Dreifaltigen und zu Meiner Gegenwart im Tabernakel verloren haben und einer bloß äußerlichen Welt- und Menschenliebe verfallen! Dafür verwenden sie Zeit und Geld und werden leer und immer leerer in ihrem Inneren für Gott und das Heilige.

Habe Ich nicht gesagt: "Wehe, dass du lau bist; so will Ich dich ausspeien aus Meinem Munde?" Meine Liebe und Meine Gnade aber tausendfach für jene Menschen, die zu den Heiligen aufschauen, die ein warmes Herz haben für Meine jungfräuliche Mutter Maria, die Kraft schöpfen aus dem Besuche und Genuss Meiner Himmlischen Speise!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 7. November 1975.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade und Meiner Treue... Wenn Ich vom Frieden zu dir gesprochen habe... so ist dieser Friede eine besondere Gabe; denn die Welt ist friedlos geworden, weil sie den "Vater der Lichter, von dem jegliches Gute kommt", von sich gewiesen hat.

Was aber schmerzlicher ist, das ist der Unfriede in Meiner einen und wahren Kirche. Darum hast du gut geschrieben; denn es ist nicht Mein Wille noch je Mein Wohlgefallen, dass sich die Gläubigen um der Form der Feier Meines unblutigen Opfers wegen voneinander trennen. Wer immer im Glauben mit Ehrfurcht und aus Liebe zu Mir das Geheimnis Meines unblutigen Opfers begeht oder es mitfeiert, ist in der Gnade und wird Gnade ernten und als Werkzeug sie verbreiten. Immer ist es das eine und gleiche wahre Opfer nicht bloß der Erinnerung, sondern der Erneuerung Meines einzigen blutigen Opfers auf Golgotha.

Wenn aber Mein heiliger Apostel Paulus voll des Geistes gesagt hat: "Wer immer unwürdig von diesem Brote essen und von dem Blute trinken wird, der isst und trinkt sich das Gericht", – dann wird dem Priester, der unwürdig das heilige Opfer vollzieht, dieses Opfer zum dreifachen Fluch und Gericht, ja zu dem schrecklichsten Sakrileg.

Nie seit jenem Tag und der Stunde Meiner ersten Wandlung von Brot und Wein im Saale von Jerusalem in Meinen Leib und in Mein Blut sind soviele Sakrilegien von Priestern begangen worden wie seit der Einführung der neuen Liturgie. Dies aber ist die Schuld jener, die obwohl berufen und geweiht, zum heiligsten Dienste begnadet, nicht an Meine Worte geglaubt und diesen Glauben verloren oder verworfen haben und dadurch zu Dienern Satans geworden sind. Die Saat dieses Unglaubens wird sich ausbreiten und fortwuchern.

Doch das Wort und der Wille Meines sichtbaren Stellvertreters tragen daran keine Schuld. Sein Wille ist die innere Teilnahme an dem heiligen Opfer im Glauben, in der Ehrfurcht und in der Liebe. Wer so an dem heiligen Opfer teilnimmt, wird Gnade ernten und Meiner Liebe teilhaftig.

Mein Wehe aber, Mein dreifaches jenen, die das Allerheiligste, das Geheimnis Meines Fleisches und Blutes entstellen, verfälschen, entweihen und zu einem satanischen Schauwerk erniedrigen. Wehe, dass immer mehr Priester so sündigen, so dem Wort und Willen des Nachfolgers Petri entgegenhandeln und so sich des Ewigen Gerichtes dreifach schuldig machen! Mein Segen, Meine Gnade, Meine Liebe allen jenen, denen Mein Opfer als Wunder und Geheimnis im Glauben heilig, ja das Heiligste ist!

Ihr aber... haltet am Wunder und Geheimnis des sakramentalen Opfers fest und vertrauet Meiner jungfräulichen Mutter Maria, die über den Ort und den Altar eures Werkes wacht. Denn sie hat nicht nur in den Stunden des blutigen Opfers auf Golgotha Mir, dem Sohne, beigestanden, sondern sie wacht auch über die Altäre, auf denen das unblutige Opfer in aller Welt begangen wird.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 5. Dezember 1975.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Gnade und Stunde Meiner Liebe... Ich sprach von einer schweren Zeit; denn in Wahrheit wird das kommende Jahr für die Gläubigen Meiner einen und wahren Kirche ein Jahr der Prüfung und ein Jahr der Entscheidung werden.

Wisse: Die Zahl der wahrhaft guten Priester nimmt ab, und es naht die Zeit, in der viele Gläubige seelisch verwaist sein werden. Alsdann wird ihre Wohnung, ihr Haus zur Kirche, worin sie einsam und gemeinsam beten, in heiligen Büchern lesen und das Lob Gottes singen. Im Geist und in der Liebe und in der Sehnsucht werden sie das Gedächtnis des Allerheiligsten pflegen und in geistiger Weise kommunizieren.

Wohl denen, die an der Feier des geheimnisvollen Opfers teilnehmen und an der Ehrfurcht des geweihten Dieners Gottes sich erbauen dürfen. Allen aber, die unter der Prüfung der kommenden schweren Zeit leiden, soll ein Dreifaches ihrem Herzen eingeschrieben bleiben:

Fürs Erste wird ihnen der heilige und starke Glaube innere Ruhe und Festigkeit geben. Dieser Glaube ist eine Tugend und eine Gnade, die der Mensch nur durch Gebet bewahren kann.

Fürs Zweite kommt und folgt aus dem Glauben die Hoffnung für das Jenseits der Ewigkeit, in der ewig beglückenden Anschauung Gottes. Der Besitz dieser Hoffnung wird dem wahren Christen zur Quelle einer heiligen Freude, die alle weltlich-irdischen Freuden übersteigt.

Fürs Dritte habe Ich bei Meinem Abschied von der Erde, ehe Ich in die Herrlichkeit des Vaters einging, von der Liebe gesprochen: "Der ist es, der Mich lieb hat, der Meine Gebote hält." Diese Gebote sind Gebote des Dreifaltigen Gottes. Wer immer in Demut und in Ehrfurcht und in Aufrichtigkeit Mir begegnet in seinem täglichen Leben, der liebt Mich, und wäre es auch nur in einem stillen Gedanken und in einer Anmutung der Sehnsucht nach dem Allerheiligsten und nach dem wunderbaren Brot des Lebens. Aus der Liebe zu Mir wird die Liebe zum Nächsten Wurzel und Nahrung empfangen.

Noch einmal sage Ich: Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei! Geht zu Meiner heiligsten Mutter in die Schule; sie ist Lehrerin, Fürsprecherin und Mittlerin der Gnaden!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 2. Januar 1976.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade um des Werkes willen, das dir von der Vorsehung des Vaters zugewiesen wurde... Alle jene, die Meine Kirche, die Kirche Roms, lieben, werden inmitten der Verwirrung der Geister, sich für die Kirche des heiligen Petrus und der Apostel entscheiden müssen.

Da nicht nur viele Priester, sondern auch Bischöfe, ja Kardinäle, versagen; ja von der Treue zum Glauben, von der Liebe zur Kirche und von der Pflicht ihres Amtes und ihrer Weihe ablassen und in Wahrheit zu Helfern Satans werden, sei allen, die guten Willens sind, der Weg, den sie gehen müssen, von Mir in dieser Stunde bezeichnet:

Das Erste ist der klare und ganze und starke Glaube. Dieser Glaube bleibt bis ans Ende der Zeit das Fundament der Kirche und des Christseins, um im Kampfe gegen die Hölle und im Abfall zu bestehen.

Das Zweite Notwendige ist das Gebet. Noch gibt es das betende Volk und betende Priester; aber in ungezählten geweihten Dienern Gottes und der Kirche ist der Geist des Gebetes erstorben und von weltlichen Dingen erstickt.

Das Dritte ist die Liebe zum Geheimnis und Wunder Meiner Gegenwart im Heiligsten Sakramente des Altares. Diese Meine Eucharistische Gegenwart ist die seelische Heimat Meiner Getreuen. Dass an so vielen Orten diese Meine Gegenwart vergessen, missachtet, ja geschändet wird, ist das große Sacrilegium von Priestern und Hirten.

Das Vierte ist die Treue und Wärme der Verehrung Meiner jungfräulichen Mutter Maria. Dass es immer mehr Priester gibt, die dieser Meiner heiligsten Mutter die Ehre verweigern, sogar zugeben, dass ihr Name und ihre Würde geschändet werden, ist Fluch und Unheil. Furchtbar werde Ich diese Sünde an der Schwelle der Ewigkeit, wenn sie nicht bereut wurde, bestrafen. Allen Gläubigen aber und Getreuen ist Maria der große Trost, die unversiegbare Quelle der Kraft und die leuchtende Freude.

Als Fünftes hat Gott den Menschen Engel zum Schutze, zur Mahnung und zur Führung gegeben. Diese Engel haben in der Tat eine große Macht, zumal in der gegenwärtigen und in der kommenden Zeit, in der Satan in Meine Kirche eingebrochen ist. Sein heiliger Widersacher ist der Erzengel Michael.

Wer immer dieses Fünffache vor Augen hat und in seinem Leben und Herzen bewahrt, wird inmitten der Verwirrung und Zerstörung ruhig bleiben.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 6. Februar 1976.

Der Segen Meiner Gnade komme über dich, Mein Sohn, um des Werkes willen, für das du von der Vorsehung des Vaters berufen wurdest... vernimm Meinen Willen!

Das Erste und Wichtigste ist, dass das große Werk, das die schönste und erhabenste Verherrlichung Meiner jungfräulichen Mutter Maria darstellt, der Kirche und der Menschheit, vor allem dem gläubigen Volke bewahrt werde. Darum sollen die Bände, die nun zu Ende gehen, nach und nach neu gedruckt werden; denn dieses Werk ist Gottes Offenbarung und das wirksamste Zeugnis wider jene abfallenden Priester, die der Mutter der Erlösung nicht mehr jene Ehre erweisen, die ihr gemäß dem Willen des Dreifaltigen Gottes gebührt – im Himmel und auf der Erde.

Vertrauet! Immer werden auch in der Zukunft Menschen nach diesem Werke verlangen, das zu schreiben und zu empfangen Meine Dienerin – Maria von Jesus zu Agreda – gewürdigt worden ist. Dieses Werk der Nachwelt zu überliefern, ist Mein innigster Wunsch und geschieht Mir zur Freude und zur Genugtuung.

Das Zweite, was im besonderen dir, Mein Sohn, bevorsteht, ist, dass du das geistige Werk deines Schaffens und deines Lebens in einer Gesamtausgabe für die Nachwelt rettest und für den Glauben und die Kirche sicherstellen sollst. Berate darüber mit den Freunden deines Lebens und deines Schaffens! Denn dieses dein Werk ist Licht und Halt für viele in einer schweren und dunklen Zeit und Zukunft ...

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 5. März 1976.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade und Meiner Liebe... Dunkel erscheint dir die Zukunft. Dein innerstes Ringen um die wahre Erkenntnis und den Weg in der Verwirrung ist Mir nicht unbekannt geblieben! So will Ich dir Licht geben: Mein treuer Sohn Marcel, der so sehr um des Glaubens willen leidet, befindet sich auf dem wahren Wege. Er ist ein Licht und eine Säule der Wahrheit, die von vielen Mir geweihten Priestern verraten wird. Der Glaube ist mehr als Gehorsam. Darum ist es Mein Wille, dass das Werk der Erziehung von Theologen zu Priestern im Geiste und nach dem Willen Meines Sohnes Marcel bestehen bleibt und zur Rettung Meiner einen und wahren Kirche eine starke Hilfe wird.

Der Geist der Welt ist in die Kirche eingebrochen, und der Geist Gottes ist aus den Herzen vieler gewichen, die berufen waren, diesen Geist zu verkünden. Nun reden sie von anderen Dingen und verlieren sich in die Schliche und Schlingen Satans. So verführen sie das Volk und schon die Kinder. Das nenne ich den seelischen Kindermord!

Dieser Geist ist auch in die Orden und in die Klöster eingedrungen; denn ihre Bewohner, Mönche und Nonnen, haben den Geist ihres Gründers verloren und verlassen. Sie sind dem Volk und der Welt zum Ärgernis geworden. Sie haben nicht nur die Liebe zu Meiner heiligsten Mutter, sondern auch die Ehrfurcht vor Meiner Sakramentalen Gegenwart verloren. Stattdessen predigen Mönche von den Dingen der Welt und dem Wohlleben, und Ordensschwestern reden nimmermehr von den heiligen Engeln, viele auch nicht mehr von der heiligsten Jungfrau und Mutter Maria.

Es gibt Orte der Stille und des Gebetes, besondere Heiligtümer, an denen Maria, Meine Mutter und Mutter der Gnade, verehrt wird. Ob es Dome oder Kapellen sind; es sind Orte der Gnade und des Friedens und der Hilfe und des Trostes! Wohl suchen noch Gläubige diese Stätten auf und kehren im Glauben gestärkt zurück. Aber gibt es nicht Priester und Ordensfrauen, die dafür kein Verständnis mehr haben, ja darüber spötteln und den Rosenkranz, diese Waffe gegen den Satan, nicht mehr beten? Und doch sind jene in Mein Herz eingeschlossen, die solche fromme Stätten aufsuchen und pflegen, ja errichten.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 2. April 1976.

Mein Segen dir, Mein Sohn in der Nacht einer besonderen Gnade... Ein Dreifaches ist zur Ursache der Verwirrung und Verwüstung in Meiner einen und wahren Kirche geworden: In vielen geweihten Dienern Meiner Kirche ist der Glaube schwach geworden, ja erstorben. Der Glaube, von dem in der Schrift geschrieben steht: "Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet!" Der Glaube, der allein dem Menschen einen Sinn für sein Leben zu geben vermag! Der Glaube, der vormals die Herzen der Priester, ihr Leben und Wirken durchglüht hat! Der Glaube, der die Heiligen ausgezeichnet und zu höchster Tugend befähigt hat!

Könnte es dem Volk offenbar werden, wie es Meiner Göttlichen Allwissenheit offenbar ist, wie viele Priester der höheren und niederen Ordnung in Wahrheit ungläubig sind, – Entsetzen käme über das Volk. Bedenke, es gibt Priester, die den Glauben an Gott verloren haben und vor dem Volke der Gläubigen ein Leben des Scheines, ja der Lüge, führen.

Das Zweite, das in Meine eine und wahre Kirche eingebrochen ist und das Priestertum entwürdigt, ist seine Verweltlichung. Das Wort von der 'Hinwendung zur Welt', wie es im Konzil ausgesprochen worden ist, haben viele und immer mehr Priester mit Wissen und Willen in 'Verweltlichung' umgedeutet, in einen Weltgeist, wie er bis in die heiligen Orden der Kirche eingedrungen ist. Der Weltgeist, der dem Satan, nicht Gott dient! Der Weltgeist, der nicht zu Mir, dem Heiland und Erlöser hinführt, sondern von dem Wege Meiner Nachfolge abweicht! Der Weltgeist, der ins Verderben führt und die Jugend verführt und vergiftet! Der Weltgeist, vor dem Meine jungfräuliche Mutter Maria die Unglücklichen retten könnte!

Doch sie haben die Liebe zu dieser Meiner Mutter verloren und sind in ihrem Innern kalt geworden. Dies ist das Dritte in dem Abfall, ach so vieler Priester. Habe Ich nicht sterbend am Kreuze, am Kreuze der Erlösung, zu Johannes, dem Apostel, den Ich liebhatte, der einer von den Zwölfen war, das Wort gesprochen: "Siehe da, deine Mutter?" Aber dieses Mein Vermächtnis, das Gnade und Segen bedeutet, wird vergessen und verachtet. Davon kommt ein schwerer Fluch! Segen aber, unfassbarer Segen allen, die Meine heiligste Mutter lieben, zu ihr beten, für ihre Ehre eifern!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Mai 1976.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde der Gnade, die Ich dir in der Nacht deines schweren Kummers versprochen habe... Dunkel ist die Zeit, und satanische Kräfte sind am Werke, um Meine eine und wahre Kirche zu zerstören und den Glauben aufzulösen, um einer Welt der Gottlosigkeit zu verfallen. Darüber sind ungezählte Gläubige bestürzt, unglücklich und verwirrt. Ihnen will Ich durch dich den Trost und das Licht der Wahrheit geben!

Es wird Meine eine und wahre Kirche erneuert werden, und zwar durch Priester. So wisse: Es wird ein neues Geschlecht von jungen Priestern heranwachsen. Diese Priester werden – abgestoßen von einem abfallenden Klerus und angezogen vom Geiste und dem Leben der Heiligen – sich offen als Diener Christi bekennen und darum das Kleid ihres Standes und Berufes tragen, – fern von Menschenfurcht und fern von Weltliebe.

Diese Priester, die heute schon an einigen wenigen Stätten ausgebildet werden, zeichnen sich durch ein Dreifaches aus: Durch ihr Gebetsleben, durch das Feuer ihrer eucharistischen Liebe und Tiefe, durch ihre Verehrung und ihre Verherrlichung der Mutter der Erlösung, der ewig-jungfräulichen Mutter Maria. Dieses Dreifache wird der jungen Generation von Priestern den Erfolg der Heiligen bringen und Meine eine und wahre Kirche in neuem Glanze erstehen und in wunderbarer Kraft erscheinen lassen.

Die Generation der Priester von heute – viele von ihnen, nicht alle – maßt sich an, ein neues Heiligenbild zu schaffen, dass sich in der Vergötzung der Weltliebe und der Weltverbesserung in einer von Gott abgewandten Mitmenschlichkeit verwirklichen will. Die Toren! Sie betrügen sich und betrügen andere und werden an der Schwelle der Ewigkeit, im Angesichte des Richtenden Gottes erkennen, dass sie einen Irrweg gegangen und, obwohl Priester, zu Verführern geworden sind.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Juni 1976.

Der Segen Meiner Gnade und Meiner Liebe komme über dich, Mein Sohn... Es geschieht zu Meinem besonderen Wohlgefallen, dass ihr... an der Gnadenstätte Meiner jungfräulichen Mutter Maria, der Vorsehung des Himmlischen Vaters euren Dank abstattet, – in einer Zeit, in der Danken Gott und Mir, dem Erlöser, und dem Heiligen Geist gegenüber von den Menschen und selbst von vielen Priestern, den geweihten Dienern des Altares, nicht mehr gekannt wird.

In dem Inneren dieser Priester ist es leer und kalt geworden. Ihr geistliches Leben ist erloschen: Das Kreuz, das Zeichen des Glaubens, bedeutet ihnen nichts mehr, und darum haben sie den Weg der Kreuzesnachfolge verlassen. Sie wandeln auf der breiten Straße des Weltgenusses, die in den ewigen Abgrund führt.

Sie achten nicht der Flamme, die vom gläubigen Volke 'Ewiges Licht' genannt wird. Sollte nicht gerade der Diener des Heiligtums, der Priester, durch dieses Licht an das Wunder der Liebe, Meiner Liebe zu den Menschen, erinnert werden? Sollte nicht gerade der Priester von diesem Lichte ermahnt, das gläubige Volk aneifern, dieser Meiner Liebe zu begegnen?

Doch, ach, die Liebe zu Meiner Gegenwart im wunderbaren Sakrament ist in so vielen Priesterherzen erstorben! Darum bedeutet ihnen die Zahl der Verunehrungen nichts, die seit der Einführung der Handkommunion täglich geschehen. Mein Wehe über eine solche Abkehr von dem Allerheiligsten!

Was Mein Göttliches Herz ganz besonders betrübt und schmerzlich berührt, ist, dass selbst Priester, von denen die Schrift sagt, sie sollen "heilig sein ihrem Gott", die Reinheit nicht mehr achten, und sie nicht mehr aufschauen zur Immaculata, zu Maria, dem reinsten aller Geschöpfe.

Ja, es gibt Priester, die im Frevel an das Geheimnis Meiner Empfängnis vom Heiligen Geist im Leibe dieser heiligsten Jungfrau rühren und sich dadurch nicht nur einer Irrlehre schuldig machen, sondern an einem der größten Geheimnisse des christlichen, des katholischen Glaubens freveln und wider den Heiligen Geist sündigen.

Darum wisse: Wer immer an jener Stätte, an der junge Menschen nach dem Herzen und Willen Gottes zu Priestern herangebildet werden, Hand anlegt und sie zerstören will, wird sich den Fluch des Himmels, Meinen Fluch, in der Zeit und für eine Ewigkeit zuziehen.

Segen aber jenen, Meinen Segen, die solch eine Stätte schützen und fördern. Dreifacher Fluch über jene, die sich an dieser Stätte vergreifen und so werdenden Priestern den Weg versperren!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 2. Juli 1976.

Der Segen Meiner besonderen Liebe und Gnade komme über dich, Mein Sohn, in dieser heiligen Stunde... Jede Heimsuchung ist für den gläubigen Menschen Saat für neuen, noch größeren Segen. Auch sind Tage der Ruhe und der Schonung, wie sie die Krankheit mit sich bringt, in der Vorsehung des Himmlischen Vaters von heiliger Bedeutung. Auch sind Leiden vor Gott kostbar als Sühne für das, was in Meiner einen und wahren Kirche seit dem Konzil von Priestern und Bischöfen, aber auch von Laien gesündigt wurde.

Es ist zu einem Unglück für die Kirche geworden, zu einer inneren schweren Verderbnis, dass die rechte Ordnung aufgelöst und Unberufene mit ihrer Stimme die Ordnung Gottes des Heiligen Geistes, in Verwirrung gebracht und in ihrem Weltgeist zerstört haben.

Ein falscher Philosoph ist mit seiner verderblichen Lehre in die Kirche eingedrungen, der gelehrt hat, die Kirche, Meine eine und wahre Kirche, die einzig und ganz Gottes Werk ist, müsse von unten regiert werden. Damit wurde die Göttliche Institution zu einem bloßen Menschengebilde – gleich einem Staat – herabgewürdigt. Der dies gelehrt hat, war nicht vom Geiste Gottes, sondern vom Geiste Satans inspiriert. Hier liegt auch die Wurzel der Auflösung des Glaubens und der Zerstörung der Kirche.

Warum sind keine Wächter mehr da, die den Glauben und damit das gläubige Volk schützen und die Jugend und die Kinder vor dem seelischen Mord bewahren? Die aber gegen den Abbruch des Glaubens aufstehen, werden verfolgt, und ihre ernste und schwere Sorge wird dem Hasse und dem Spotte preisgegeben. Dies alles schreit zum Himmel.

Unter der Maske der 'Liebe' werden Glaube und Wahrheit zerschlagen und begraben. Die Neuerer wollen eine Religion ohne Gott, ohne Gebet, ohne Opfer, ohne Jenseits, ohne Himmel und Hölle aufbauen und damit dem Leben des Menschen seinen Sinn und seine Würde nehmen.

Sie sind Verführer, Feinde Gottes und Freunde Satans, – auch wenn sie Gewänder von Seide und Purpur tragen und vor den Augen des Volkes Würden vortäuschen.

In Wahrheit sind sie unglückliche Toren, deren Leben im Pfuhl ewiger Verderbnis und in der Hoffnungslosigkeit der Gottesferne endet. Wehe ihrem Irrwahn und wehe ihrer Schuld, weil die Opfer ihrer Verführung und ihres Unglaubens zu Gott um Rache rufen. Wölfe im Schafspelz sind sie! Mein Fluch folgt ihnen auf der Ferse.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 6. August 1976.

Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Gnadenstunde und inmitten all deines Leidens... Deine andere Sorge, ein anderer Zweifel betrifft die schmerzliche Lage, in der sich Mein Sohn Marcel befindet. Um des Kampfes für den Glauben willen erleidet er Unrecht, denn ein Unrecht ist das Urteil, das wider ihn ergangen ist. Es wird die Zeit kommen, in der dieses Unrecht schon hier auf Erden und in der Zeit gutgemacht werden wird: Dieser Mein Sohn ist ein würdiger Diener Meiner einen und wahren Kirche.

Noch ist Mein sichtbarer Stellvertreter, der Nachfolger Petri nicht im vollen Bilde von der Zerstörung und von der Verwüstung und von der Verwirrung in Meiner Kirche. Auch führen viele Bischöfe, die Hirten und Wächter sein sollten, ein gemächliches Leben, indessen ungezählte Seelen ohne Führung und ohne Schutz, sogar der Gefahr des Abfalls ausgesetzt sind.

Deine dritte Sorge betrifft das Werk, das eben Vollendung entgegengeht. Dieses Werk soll der Abschluss deines theologischen Lebenswerkes sein. Es wird dieses dein letztes Werk den Weg zu den Menschen finden. So wisse: Es ist dieses dein Werk Meinem Willen gemäß und der Nachweis, dass es nur eine einzige wahre Kirche Christi gibt. (Anmerkung des Herausgebers: Hinweis auf das Buch 'Religion – Glaube – Kirche'.)

Also werde, Mein Sohn, ruhig in deiner Seele und zugleich auch bewusst, dass auch du der Ruhe und des Friedens bedarfst. Dein Gebet um den Segen für die Menschen... findet Erhörung.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 3. September 1976.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in dieser Nacht und Stunde einer besonderen Gnade... Zu Meinem großen Schmerz ist in der Verehrung der heiligsten Jungfrau, Mutter und Braut, innerhalb Meiner einen und wahren Kirche eine Erkaltung eingetreten, und zwar, was das Allerschmerzlichste ist, dass unter den Dienern der Kirche der niederen und der höheren Ordnung viele Maria nicht mehr lieben. Diese Unglückseligen haben nicht erfasst oder nicht erwogen, wie tief und einzigartig Maria mit dem größten der Geheimnisse des Glaubens, dem Geheimnis der Göttlichen Dreifaltigkeit, verbunden ist.

Maria ist in aller Schöpfung des Vaters das wunderbarste aller Geschöpfe, von Ewigkeit her geplant und geschaut. Sie ist das einzigartige Kind des Vaters, der Ersten Göttlichen Person, und darum wird sie mit Recht und in Wahrheit als 'Königin des Universums' verehrt.

Maria ist gemäß dem im Innersten der Göttlichen Dreieinigkeit geborgenen Plan zur Mutter des Sohnes Gottes, der Zweiten Göttlichen Person bestimmt worden. So wurde sie, o Wunder und Geheimnis, zur Mutter der Erlösung, zu Meiner Mutter – Meiner Göttlichen und Menschlichen Natur nach. Ihr 'Ja' zu dieser Berufung war der heiligste Akt in aller Geschichte der Menschheit.

Maria ist zur Braut des Heiligen Geistes, der Dritten Göttlichen Person, auserwählt worden. Von Ihm, dem Heiligen Geist, hat sie Mich, den Sohn, empfangen, nicht von einem irdischen Mann. Darum wird sie von demselben Heiligen Geist gewürdigt, die wahre und allgemeine Gnadenvermittlerin zu sein. Diese Würde und Macht verleiht ihr der Heilige Geist als Akt einer bräutlichen Liebe, der Liebe des Göttlichen Bräutigams zur heiligsten Braut. Wer all dies erkennt und bedenkt und glaubt, wird eines unaussprechlichen Segens von ewiger Wirksamkeit durch die Heiligste Dreifaltigkeit gewürdigt.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 1. Oktober 1976.

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Nacht und Stunde einer besonderen Gnade um des Werkes willen... Über Meine eine und wahre Kirche ist eine gefährliche Prüfung hereingebrochen, weil der Glaube unter dem Volke durch die Schuld des niederen und des höheren Klerus geschwunden ist.

Ich aber sage: Ein Christentum ohne den Glauben ist weder Kirche noch Religion. Darum ruht Mein Wohlgefallen auf Meinem Sohn Marcel, da er sich gegen alle Missverständnisse und gegen alle Verfolgung ganz für die Rettung des Glaubens eingesetzt hat, weil ihm das Eucharistische Opfer das Heiligste bedeutet.

Wisse aber: Wo und wann immer in der heiligen Opferfeier ein geweihter Priester die Worte der Wandlung spricht und vom Glauben an die Wandlung erfüllt ist, ist dieses Opfer vor dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist nicht nur gültig und würdig, sondern in hohem Maße Gott wohlgefällig.

Mein Wehe aber ob der Zerrissenheit, die in Meine eine und wahre Kirche eingedrungen ist! Das Heiligste ist zum Spielball weltlicher Einfälle und unheiliger Priester geworden. Der gegenwärtige Nachfolger des heiligen Petrus wird Zeuge von Schändung des Heiligsten, das Ich Meinen Aposteln und der jungen Kirche als Gnade und als Wunder und als Geheimnis und als Zeugnis hinterlassen habe.

Die Sakrilegien mehren sich, und selbst Priester, – Geweihte für den Dienst Gottes, – haben den Weg und die Tugend der Ehrfurcht vor dem Heiligsten verloren. Dass heilige Hostien wie Brotkrümel, die vom Tisch gewischt werden, behandelt, verunehrt, mit Füßen getreten, ja weggeworfen werden, zieht Gottes Rache auf die Schuldigen herab. Fluch, Mein Fluch und Mein Wehe über jene Abtrünnigen, die zu Verrätern am Heiligsten geworden sind! Segen aber über jene, die in heißer Liebe zu Mir für die Frevel sühnen, opfern und beten und Meine jungfräuliche Mutter Maria, inmitten des Dunkels um ihren Schutz und um ihre Fürsprache anrufen!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 5. November 1976.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, um des Werkes willen, für das du vom Vater der Vorsehung bestimmt wurdest... Bewahret den Mut und verzaget nicht, wenn rings um euch Sünde und Unrecht und Unfriede Unsicherheit und Verderben anrichten.

Gott ist ein Ewiger Gott, – allein ewig – und Sein Gericht ist ein ewiger, unabänderlicher Spruch über jeden einzelnen Menschen. Denn Gott hat den Menschen, jeden Menschen, vor allen Geschöpfen der sichtbaren Welt für eine Ewigkeit erschaffen und berufen.

Die große Sünde der Menschen von heute ist, dass sie sich blenden und binden lassen von der Zeit und dieser Welt und sagen, mit dem Tode ende das Leben des Menschen und also der Mensch ganz. Eine solche Lehre ist ein Gräuel vor Gottes Angesicht, und die so reden oder denken, verfallen unrettbar dem Fluche Gottes, wenn sie nicht in einem letzten Augenblick sich noch zu Gott wenden und aus ihrer ganzen Seele ihren Unglauben bereuen.

Du aber wisse: Die Lehre Meiner einen und wahren Kirche über die Vier Letzten Dinge ist Gottes unwandelbare Wahrheit: So wahr es ist, dass der Mensch – jeder Mensch – dem Tode verfällt, so wahr ist es, dass nur der Leib stirbt, die Seele des Menschen aber fortlebt.

So wahr es ist, dass Ich, der Welterlöser, nach Meinem Sterben am Kreuze auf Golgotha aus Göttlicher Macht vom Tode zum Leben zurückgekehrt bin, so wahr ist, dass jeder Mensch zur Auferstehung bestimmt ist, so wahr wird er von Mir, dem der Vater alle Macht übergibt, über sein Leben gerichtet.

So wahr es ist, dass in den Heiligen Büchern die Offenbarung Gottes über das Leben nach dem Tode jedes Menschen niedergeschrieben worden ist, so wahr und so furchtbar und so herrlich sind Hölle und Himmel.

Dass aber in der gegenwärtigen Zeit diese ewigen Wahrheiten von vielen Menschen nicht mehr angenommen, ja in Verwegenheit offen oder versteckt geleugnet werden, das ist Frevel und eine sehr schwere Sünde; dass aber viele Priester diese Wahrheiten nicht mehr glauben und sie in überheblichem Stolze unter dem Schein menschlicher Weisheit und Wissenschaft anmaßend und selbstgerecht ablehnen, ist ein Verbrechen an Menschen und Seelen, denen sie Helfer und Führer auf dem Lebenswege sein sollten; ja sie machen sich als Irrlehrer der unheimlichen Sünde der Verführung schuldig, – ob die Verführten Kinder oder Greise, Arme oder Reiche, gelehrte oder einfache Menschen sind.

Mein Wort vom Tode, vom Gericht, von der Hölle und vom Himmel ist Gottes Wort und unabänderlich. Darum steht in den Heiligen Büchern das Wort: "Furchtbar ist es, in die Hände des Lebendigen Gottes zu fallen", – im ewigen Gericht.

Der erbarmende Segen aber der unendlichen Liebe des Richtenden Gottes wird jene beglücken, die im Glauben fest geblieben sind...

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 3. Dezember 1976.

Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Stunde Meiner Gnade und Meiner Liebe... Habet Vertrauen und Mut und Hoffnung... schöpfend aus dem Umgang mit dem Allerheiligsten und dem unblutigen Opfer am Altare. Dieses Opfer ist in Meiner einen und wahren Kirche zahllos veruntreut worden. Dieses Opfer wird nicht mehr an allen Orten würdig und im Geiste des Glaubens gefeiert.

Viele Priester gehen ohne Ehrfurcht an den Altar, nur wie sie sagen, zu einer 'Gemeinde'. Viele Priester legen nicht mehr Wert darauf, täglich dieses Opfer darzubringen, weil sie nicht mehr den Glauben an Meine wahre und wirkliche Gegenwart in den konsekrierten Gestalten von Brot und Wein haben. Viele Priester achten bei der Darbringung des heiligen Opfers nicht mehr auf die Ehrfurcht, die diesem Sakrament ziemt.

Jene aber, die sich auf das Priestertum vorbereiten an den bischöflichen Seminarien, treten ohne den ganzen und tiefen und warmen Glauben an die heilige Wandlung in das Priestertum ein, und nicht wenige der Priestertumskandidaten liebäugeln mit dem Gedanken, einmal eine Ehe schließen zu können. Darum ist die Zeit nicht mehr ferne, in der an vielen Orten das Volk ohne Priester sein wird.

Jene Priester aber, die im sakramentalen Opfer noch wahrhaft das Heiligste sehen und in heiliger Gesinnung das Geheimnis Meines Fleisches und Blutes vollziehen, wie Mein würdiger Diener Marcel, werden verfolgt, verachtet und geächtet.

Diese Meine Klage ist eine furchtbare Anklage: Gehen nicht Tausende und Millionen des Gottesvolkes zum Tische des Herrn wie zum Tische des täglichen Brotes, weil ihnen ihre Priester nicht mehr das Beispiel der Ehrfurcht geben. Das erschreckende Wort Meines Apostels Paulus "Wer den Leib des Herrn nicht von einer gewöhnlichen Speise unterscheidet, der isst und trinkt sich das Gericht", ist unwiderruflich wahr, und das Gericht wird entsetzlich sein; denn Gottes Wort ist wahr, und wer Mein Eucharistisches Opfer und den Empfang Meines Leibes ohne den Glauben und die Ehrfurcht und die Liebe verrichtet oder empfängt, wird die Wahrheit des Gerichtes für eine ganze Ewigkeit an sich erfahren.

Die Entheiligung des Heiligsten in Meiner einen und wahren Kirche ist das große Unheil, wie es seit dem Konzil der Päpste Johannes und Paulus auf dem ganzen Erdkreis um sich gegriffen hat und den Zorn Gottes herausfordert.

Mein Segen aber komme über jene, die den Glauben und die Ehrfurcht vor dem Heiligsten bewahrt haben und bewahren. Dieser Mein Segen ist ein ewiger und mit Worten nicht auszudrücken und mit dem Gefühl nicht zu erfassen...

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 7. Januar 1977.

Ich segne dich, Mein Sohn, mit der Gnade Meines heiligen Versprechens... Ehemals haben ganze Völker der Christenheit ihr Leben, ihr Sinnen und ihr Trachten, ihr Hoffen und Erwarten im Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit verstanden und ihre Rechtsdokumente mit den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes unterzeichnet. Dieses Geheimnis, das Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit, war euren Vorfahren das Heiligste, das Tiefste und das Höchste.

Davon haben sich die Spuren verloren und damit ist auch der Segen der Rechtsordnung im Leben der Völker der Christenheit verlorengegangen. Ehedem haben Eltern, christliche Eltern, die Stirne ihrer Kinder, haben sich Mann und Frau beim Abschied ihre Stirne mit den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes bezeichnet; davon ein großer Segen ausgeht.

Beim Wort 'des Vaters' soll der Christ an Gottes Schöpfung denken und Ihm, dem Schöpfer, danken! Beim Namen 'des Sohnes' soll der Christ an die Weisheit denken, in der Gott das Wunder der Menschwerdung und der Erlösung ersonnen und erwirkt hat! Bei dem Namen 'des Heiligen Geistes' möge der Christ an den Geist der Liebe denken und sich vornehmen, an dem Wirken der Liebe des Heiligen Geistes in der Kirche als Glied teilzunehmen!

So wird das Leben des Christen und der Christenheit geheiligt und zum Ausdruck und zum Zeugnis des Himmels und der Ewigkeit. Wie weit aber sind der Christ und die Christenheit heute davon entfernt! Soweit sind sogar Priester und Diener des Dreifaltigen Gottes von Ihm entfernt, dass sie kaum mehr den Namen des Dreifaltigen Gottes kennen oder beachten. Wehe diesem Zerfall des Glaubens und seiner Geheimnisse!

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Februar 1977.

Der Segen Meiner Gnade und Meiner Liebe komme in dieser Nacht über dich... Dieses Werk hat den Anfang genommen, wie du weißt, in jener Nacht, in der du an der Grenze deiner natürlichen und menschlichen Kräfte zu Mir gerufen hast: "Ich kann nicht mehr, o Herr!", und Ich dir Mein Wort gegeben habe: "Du kannst in der Kraft, die Ich dir gebe, den Willen Meines Vaters erfüllen und nicht nur dieses jetzige Werk, ein Gotteshaus bauen, sondern in einer Zeit, die kommt, dich für die Rettung Meiner einen und wahren Kirche opfern."

Jetzt ist die Zeit dieses Opfers und dieser Gnade gekommen. Jetzt, da sich die Geister scheiden, sozusagen in zwei Lager: In das Lager der irdisch-zeitlichen und in das Lager der himmlisch-ewigen Liebe. Denn wisse: Ich habe zur Gründung dieser Meiner Kirche Männer, Apostel und Jünger berufen. Sie haben alles verlassen, um Mir nachzufolgen, und sie sind Mir nachgefolgt – bis auf einen, der dem Mammon verfiel.

Ungezählte sind Mir seither in Wahrheit nachgefolgt, und noch sind es viele, die Mir nachfolgen als treue Diener Gottes und Hüter des Heiligtums. Aber andere, – auch ihre Zahl ist groß, – im Schmerze möchte Ich es ausrufen: Ihre Zahl wird immer größer! – sind, die sich von der himmlisch-ewigen Liebe abgewandt haben und der irdisch-zeitlichen Liebe verfallen sind.

Ich habe einstmals gesagt in einem feierlichen Augenblick: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt!" Wer zu diesem Reich gehören will, muss glauben, muss sich in der Demut bewähren, muss in seinem Innersten die Ehrfurcht nähren.

Nun aber haben viele Diener Gottes, die zu Priestern berufen wurden, sich vom Glauben abgekehrt, haben ihre menschliche Vernunft Meinem Göttlichen Beispiel der Demut vorgezogen und haben den stillen Pfad der Ehrfurcht verlassen. Sie reden zwar noch von der Liebe und gebrauchen Meinen Namen, doch ist die Liebe, die Ich meine, in ihren Herzen erloschen. Weil sie wohl noch dem Namen nach Priester sind, und das Merkmal der Weihe unlöschbar in ihnen fortbesteht, der Geist in ihnen aber kalt geworden ist, werden viele unter den Gläubigen irre in ihrem Glauben und erschüttert. Das wird für Meine kalt gewordenen Diener zu einer furchtbaren, ja unheimlichen Verantwortung; denn Ich, der Ich im Namen des Dreimal Heiligen Gottes richte, werde die Seelen, die ihrem verwerflichen Beispiele gefolgt sind, von ihnen fordern.

Für die Ruhe deiner Seele und für deine Aufgabe in der Kirche sollst du wissen: Weil Mein Diener Marcel in seinem Glauben stark, in der Demut vor Gott wahr und in seiner Ehrfurcht groß ist, steht er in Meiner Liebe.

 

Worte des Heilands in der Nacht zum 4. März 1977.

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Nacht Meiner besonderen Gnade... in einer Zeit, die wie keine andere eine Zeit des Niederganges Meiner einen und wahren Kirche geworden ist. Es ist eine Zeit der Verwirrung der Geister, es ist eine Zeit der Entweihung des Heiligtums, es ist eine Zeit des Abfalls und der Erkaltung vieler Meiner zum Altar berufenen Diener. Deine Aufgabe ist, diesem dreifachen Unheil mit der Waffe des Wortes entgegenzuwirken.

Die Verwirrung der Geister offenbart sich in dem Abbruch des Glaubens und in der Verbreitung falscher 'Offenbarungen'. Der Glaube ist eine Gnade, die nur von der Kraft des Gebetes genährt und bewahrt wird. Wer immer gegen den Glauben sündigt, richtet sich selbst und zieht schwerste Verantwortung auf sich herab; denn er wird anderen, besonders Kindern und der Jugend, Anlass zum Unglauben. Unglaube kommt aus der Sünde des Stolzes, indem der Mensch dem Worte Gottes und der Gnade seine bloß menschliche Vernunft entgegensetzt. Gnade aber findet, wer dem Abfall und der Zerstörung des Glaubens entgegentritt.

Indessen gibt es auch einen falschen Glauben, den jene verbreiten, die ihre Einbildung und Anmaßung dazu benützen, Unwahrheiten als Wort Gottes und übernatürliche Mitteilung auszugeben. Die solches tun, liefern sich den Machenschaften des Ungeistes aus, dem Geist der Lüge, und säen Verwirrung unter dem gläubigen Volk. Ihre Einbildung hat zwei Wurzeln: Die Selbsttäuschung und den Hochmut, der sie verleitet, sich 'Begnadung' anzumaßen.

Ein zweites, anderes Unheil in der Kirche kommt von der Entweihung des Heiligtums. Diese entsetzliche Sünde wagt sich an die Zerstörung und Entheiligung des Eucharistischen Geheimnisses und Wunders heran.

Die so sündigen, freveln an Meinem Wort und an Meinem Vermächtnis, das Ich Meiner einen und wahren Kirche zu künden und zu hüten aufgetragen habe. Die sich so an diesem heiligen Vermächtnis versündigen, setzen ihre bloß menschliche Vernunft Meinem Wort und der Gnade des Heiligen Geistes entgegen und verfallen so der Ursünde Satans, dem Stolze.

Was die Quelle ihrer Heiligung werden sollte, in ihrer Berufung zum Altare, wird ihnen zur Sünde wider den Heiligen Geist. Anfang dieser Sünde ist die Vernachlässigung des Gebetes. "Bittet und ihr werdet empfangen", war und ist Meine Mahnung und Meine Lehre.

Klein wird die Herde der Gläubigen werden; doch die so wenigen, diese kleine Herde, wird Meine Kirche retten: Aus dem Glauben, im Vertrauen und mit dem Mut der Heiligen.