• Lass die Stille reden

9. August 2008 – Erste Botschaft der Gottesmutter

Bruder Angelicus de Angelis: Heute war ein besonders gnadenreicher Tag. Die Wochen seit meiner ersten Erscheinung waren geprägt von Heimsuchungen durch dunkle Gestalten. Ich wurde oft durch lautes Klopfen und böses Gelächter aus dem Schlaf gerissen. Es kam auch vor, dass mir, als ich anfangen wollte zu beten, irgendetwas den Hals zuschnürte und ich keine Luft mehr bekam. Diese Heimsuchungen mehrten sich besonders in den letzten zwei Wochen. Ich machte mich auf den Weg zu einer mir bekannten Mariengrotte, um dort die Gottesmutter um Ihren Beistand zu bitten. Ich kam so gegen 16.30 Uhr an der Grotte an. Die Marienstatue steht mit gefalteten Händen und den Blick zum Himmel gerichtet in einer Ausbuchtung im Felsen.

Sie trägt ein weißes Gewand, gegürtet mit einer blauen Schleife. Vor ihr auf dem Boden steht ein Kreuz, in das man Kerzen stellen kann. An den Felsen ist auch ein großer Rosenkranz angebracht. Links gibt es einen Knieschemel zum Beten und in der Mitte, genau vor der Statue und dem Kreuz ist ein Stein im Boden, auf welchen ich mich kniete.

Ich blickte auf zur Statue, und bat so die Gottesmutter um Ihren Beistand. Ich bat Sie um Ihre Hilfe in dieser schweren Zeit. Ich bat Sie um Führung, was die Weisungen des Engels anbetrifft. Ich bat Sie um die Fürsprache für mich und für all die Menschen, die mir geschrieben haben und mich in ihre Gebet einschließen. Als ich so dort kniete und die Gottesmutter anrief, hörte ich, wie die Glocken der beiden Ortskirchen anfingen zu läuten. Es war also 17.00 Uhr. Plötzlich kam ein Wind in der Grotte auf und ein heller Lichtschein breitete sich um die Statue aus. Da fing das Gewand der Gottesmutter an, sich dem Luftstrom hinzugeben und flatterte im Wind. Ich dachte, dass ich meinen Augen nicht trauen kann, denn es schien, als würde die Holzstatue zu leben beginnen. Erschrocken von diesem Vorgang, verharrte ich kniend auf dem Stein und konnte meine Augen nicht von der Statue lassen. Da senkte die Statue den Kopf und blickte nun mit einem Lächeln im Gesicht zu mir herab. Dann breitete sie ihre Hände aus und sprach ...

Muttergottes: Fürchte Dich nicht, mein liebes Kind. Nichts von der bösen Macht wird Dich von Deinem Weg abbringen können. Du stehst unter meinem Schutz. Dein mir geweihtes Herz trage ich als Fürsprecherin empor zum Throne Gottes. Lass nur nicht nach im Beten! Widme Dich dem Wort Gottes! Rufe an den Heiligen Namen meines Sohnes Jesus! Bete den Rosenkranz! Bekenne Deine Sünden! Und vor allem: empfange, sooft es Dir möglich ist, den mystischen Leib meines Sohnes, denn Er wird Dir stets stärkende Nahrung sein.

Höre auf die Botschaften, die Gott Dir durch Seinen Engel übermittelt. Fürchte Dich nicht davor, was andere Menschen über Dich denken und verstecke Dich nicht. Hab keine Furcht, denn Gottes Segen ist mit Dir. Geh hinaus in die Welt und überbringe jedem Menschen die Dir gegebenen Botschaften. Viele werden ihnen folgen und ihr werdet zu einer fruchtbaren Gemeinschaft heranwachsen. Der Engel wird Dir noch viel berichten, was geschehen wird. Vertraue auf sein Wort und Dir und der Gemeinschaft der Kinder Gottes wird kein Unheil widerfahren.

Ja, es werden auch schwere Zeiten für Dich kommen, die Geister der Finsternis werden noch oft versuchen, Dich abzulenken vom rechten Weg und Dich quälen. Aber Dir wird nichts geschehen. Durch meine Fürsprache hält Gott selbst Seine Hände schützend über Dich. Auch wenn die Mächte der Finsternis, und allen voran deren König, der Satan versuchen werden Dich zu verführen. – Sei standhaft und vertraue auf meinen mütterlichen Schutz. Bekenne Deine Sünden und Dein Herz wird rein gewaschen. Hab keine Angst, die Botschaften in die Welt zu tragen. Die Menschen hungern danach und die Zeit ist gekommen!

Bete auch für die armen Seelen, die noch fern sind von Gott, denn sie leiden sehr und bedürfen vieler Gebete. Nicht, damit Gott sie wieder liebt, sondern dass der Satan aus ihren Herzen auszieht und sie wieder freigibt für das Feuer des Heiligen Geistes. Damit sie gereinigt werden und wieder zu einer Wohnstätte des allmächtigen Vaters werden. Mein mütterlicher Segen wird Dich begleiten. Großes hat Gott mit Dir vor. Folge Seinen Worten und Anweisungen und es wird viel Heil in die Welt kommen.

Komm wieder und ich werde Dich erwarten! Suchst Du Zuflucht, so rufe mich hier wieder an, denn dieser Ort ist ein gesegneter Ort. Fühle Dich durch meine Mutterhände getragen und beschützt. Der Segen Gottes, des Vaters, der meines Sohnes, Jesu Christi und der des Heiligen Geistes, ruht auf Dir.

Bruder Angelicus de Angelis: Danach faltete Sie wieder Ihre Hände, erhob Ihren Kopf und blickte in den Himmel. Der Wind verebbte nach und nach. Das Gewand wurde wieder starr und das Licht, welches um die Statue erschienen war, verschwand. Ich kniete noch immer auf dem harten Stein. Ich konnte nicht fassen was soeben geschehen war. Dann verweilte ich noch eine Weile in der Grotte um mich zu sammeln und machte mich auf den Heimweg. – Nun schreibe ich auf, was geschehen ist und mache es allen zugänglich.

 

28. September 2008 – Mahnungen der Gottesmutter

Bruder Angelicus de Angelis: Wie mir der Erzengel Gabriel am 25. September aufgetragen hatte, fuhr ich in meine Heimat um die Gottesmutter in der Grotte aufzusuchen! Ich wollte Sie bereits am Samstag besuchen. Schon am Weg zur Grotte hörte ich eine Stimme sagen, dass ich nicht hingehen sollte. Ich ging aber weiter und als ich zur Grotte kam sah ich, dass dort Menschen zum Gebet versammelt waren. Es war wohl nicht der richtige Tag. Ich beschloss, am Sonntag nochmals zur Grotte zu gehen und machte mich also gegen 14.00 Uhr auf den Weg. Eine knappe Viertelstunde später traf ich in der Grotte ein. Es war ein wirklich schöner Tag und so kniete ich nun nieder und begann zu beten. Während ich den Rosenkranz betete, spürte ich, wie ein sanfter Luftzug in die Grotte kam. Ein wunderbarer Blumenduft breitete sich aus. Ich blickte auf zur Marienstatue und wie beim letzten Mal wurde es um die Statue ganz hell und das Holz erwachte zum Leben. Sie senkte Ihren Blick zu mir herab, breitete die Arme aus und blickte mich lächelnd an.

Muttergottes: Mein liebes Kind! Wie schön, dass Du gekommen bist. Das Werk hat bereits begonnen und die Zeit bricht bald an. Rüstet euch für diese harte Zeit! Rüstet euch mit Gebeten und dem Wort Gottes! Vertraut auf die Hände der Priester und empfang die Heiligen Sakramente. Seid demütig, meine lieben Kinder. Besonders aber die Priester. Sie sind die Hirten, die auf die Herde achten.

Ach mein liebes Kind, wieviele Hirten kümmern sich noch um die Herde? Sie ruhen sich aus im Schatten eines Baumes und lassen die Herde alleine. Sie schlafen, während die Wölfe über die Herde hereinfallen und so viele Lämmer mit sich reißen. Wie viele suchen noch nach einem verlorenen Schaf? So viele Hirten lehnen sich zurück und warten darauf, dass jedes Lamm von selbst zurück in den Stall findet. Ich sage Dir: Alleine finden nur ganz wenige Schafe zurück! Sie irren orientierungslos umher und wissen nicht, wo der Hirte ist. Auch wenn sie den Hirten nach langer Zeit wieder sehen würden – wieviele können sich dann noch an ihn erinnern? Wieviele vertrauen diesem Hirten noch?

Besonders die Priester müssen wieder demütig werden und sehr viel beten. Sie müssen hinaus in die Welt um vom Reich Gottes zu sprechen und den Menschen die Sakramente zu bringen! Die Priester sollen nicht schweigen, wenn sie sehen, dass ein anderer Priester seinen Dienst an der Herde Gottes nicht erfüllt! Ermahnt einander! Aber vergesst niemals euch zu lieben. Nur wo Liebe herrscht, dort kann auch Gott herrschen.

Mein liebes Kind, ich bitte Dich: Mach Dich auf den Weg und werde ein Hirte! Mach Dich auf und bereite Dich darauf vor, eine Herde zu führen. Der Himmlische Vater hat Dir alles, was Du dafür brauchst, ins Herz gelegt. Mein Sohn wird Deine Schritte lenken und der Heilige Geist wird Dir die Worte auf die Zunge legen.

Ich bitte Dich: Berichte den Priestern von den Botschaften, damit sie erkennen und umkehren. So viele haben sich selbst verloren. So viele spüren das Brennen der Göttlichen Liebe nicht mehr in ihren Herzen und haben keine Demut mehr vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. Die Priester sollen wieder mehr beten. Sie sollen nichts anderes sein, außer Diener Gottes. Ihr aber, die ihr wie die Schafe einer Herde seid: Vertraut auf eure Hirten, folgt ihnen und seid gehorsam. Wenn ihr hingeht zum Altar um den Leib meines Sohnes zu empfangen, so sage ich euch: Kniet nieder und öffnet den Mund! Was macht das Allerheiligste in ungeweihten Händen?

Ihr müsst wieder lernen demütig zu sein und direkt aus der Hand des Priesters den Leib meines Sohnes empfangen. Zeigt Demut vor diesem göttlichen Geschenk der unendlichen Liebe Gottes! Es ist der Hochmut der euch dazu treibt, den Leib meines Sohnes in die Hand gelegt bekommen zu wollen. Dies aber verwundet das Allerheiligste Herz meines Sohnes und mein mütterliches Herz! Ihr habt keine Demut mehr vor euren Priestern – könnt ihr dann noch Demut vor eurem Gott haben? Wer von euch kann noch demütig vor dem Vater knien ohne zu denken, dass ihm die Knie schmerzen?

Ihr müsst umkehren! Ihr müsst beten! Ich bitte euch: Betet den Rosenkranz in der Gemeinschaft vor dem Leib meines Sohnes. Kommt hin vor Gottes Angesicht und betet den Rosenkranz! Viele Menschen beten ihn so gedankenlos und sprechen einfach im Chor mit. Warum? Warum erkennen immer weniger Menschen die Kraft dieses Gebetes? Ruft dazu auf! Vieles hängt davon ab!

Ich bitte euch: Hört auf das Wort Gottes. Täglich! Nehmt Sein Wort in die Hand und lasst es in euer Herz dringen. Ich bitte euch: Bekennt eure Sünden und empfangt den Leib meines Sohnes!

Mein liebes Kind: Vertraue auf die himmlische Hilfe, welche Dir der allmächtige Vater zuteil werden lässt. Sorge nur dafür, dass die Botschaften in die Welt kommen. Die Zeit drängt. Der Erzengel ließ Dich ja bereits wissen, dass eine schlimme Zeit auf die Menschen zukommt. Beeilt euch das Werk zu beginnen. Beeilt euch, die Botschaften Gottes den Menschen zu verkünden. Sammelt euch und beginnt mit der Stadt – in ihr wird jeder sicher sein, der reinen Herzens an das Tor klopft!

Sei wachsam, denn Gott will Dir Einblick gewähren! Sei wachsam! Sei Dir meiner Hilfe immer sicher! Du stehst unter meinem Schutz! Heerscharen von Engeln habe ich ausgesandt, um die Mächte der Hölle von Dir fernzuhalten! Sie werden nicht aufgeben! Zuviel Angst haben sie vor der Macht dieser Botschaften! Vieles wird sich verändern! Es wird noch viel Schreckliches geschehen, bevor das Zeitalter des ewigen Königreiches anbrechen wird. Vieles wird sich verändern! Der Segen aller himmlischen Mächte ruht auf Dir!

Bruder Angelicus de Angelis: Wie im August faltete Sie dann wieder Ihre Hände, blickte wieder auf zum Himmel und erstarrte. Das Licht wich aus der Grotte und entschwand. Noch einmal zog ein Geruch von Blumen an mir vorbei. Ich betete noch einen Rosenkranz in der Grotte und machte mich anschließend auf den Heimweg.