Mutterschmerz, Muttersühne

1. Januar 1981 – 16.30 Uhr

Maria: Kleine Desolata, die Natur ist in Aufruhr – Spiegel des Zustandes, in dem sich Menschenseelen heute, an diesem hohen Feiertag, befinden, Oktavtag von Weihnachten, Fest Meiner Mutterschaft und Beginn eines neuen Kalenderjahres. Der Mensch erntet, was er gesät, und die so aufgestörte Natur ist eine Frucht davon. Ihr leidet darunter, Meine geliebten Kinder! O glaubt Mir, das Herz eurer Mutter zerfließt heute im Schmerz über Welt, Kirche und Schöpfung. Gerade heute bin ich zutiefst getroffen in Meiner Eigenschaft als Mutter allen Lebens, als eure wahre Mutter. Wie wenig ist Mir Gelegenheit gegeben, die Ströme Meiner grenzenlosen, unaussprechlich tiefen Mütterlichkeit heute sich auswirken zu lassen, wo doch die Zeit schreit in ihrer Ausweglosigkeit nach einem erbarmungsvollen Mutterherzen, nach Hilfe in höchster Not. Meine über alles geliebten Kinder, macht euch eins mit Meinem liebsten Sohn, dem Papst, in seiner Enzyklika vom Erbarmen Gottes, indem ihr euch mit seiner Stimme vereint und zum Himmel schreit um das Erbarmen Gottes Tag und Nacht. Bestürmt jetzt den Himmel in flehentlichen Rufen. "Der Vater erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht." Er erbarmt sich auch eures Geschlechtes in diesen schicksalsschweren Zeiten vor dem Jahr 2000.

Beginnt dieses neue Jahr mit dem Vater des Himmels. Werft euch in vollem Vertrauen in die Arme seines göttlichen Erbarmens in gänzlicher Hingabe und Opferung. O gebt euch ganz in Meine Hände, um euch heimzugeleiten zu dem von Erbarmen zu euch überströmenden Vater.

Beim Rosenkranz

Maria: Liebe kleine Desolata, du kleine Sühneseele. Wisse, auch Ich, die Mutter des Sohnes Gottes hatte eine Sühneseele. Mein ganzes Leben war einzig auf Sühne ausgerichtet und vollständige Opferung zur Rettung der Seelen. Ich opferte Mich und sühnte in höchster, brennender Liebe – ganz eins mit Jesus –, weil der Vater im Himmel es so bestimmt hatte. Auch du wirst es lernen, in Liebe zu sühnen.

Übe dich auch im Fürbittgebet. Ein einziger Anruf zum Himmel für einen Menschen – für eine Not – genügt, wenn eine Sühneseele dafür einsteht und bittet. So wirst du immer mehr ein Kind des Himmels.

 

2. Januar 1981 – 22.45 Uhr

Maria: Deine kleine Seele liegt darnieder in dieser stürmischen, unheilvollen Nacht; wie könnte es anders sein. Die dämonischen Gewalten toben sich aus; denn der Mensch hat ihnen Tür und Tor geöffnet, die Schöpfung zu verderben. Mit unversöhnlichem Haß verfolgen sie ihr Ziel.

 

3. Januar 1981

Maria: Fürchtet euch nicht. Bevor alles über die Menschheit hereinbricht, werdet ihr euer Heim gefunden haben. Noch seid ihr in die Endphase nicht eingetreten. Immer und immer wieder wird alles angehalten vom Herzschlag der unermeßlichen, von Erbarmen überfließenden Liebe Gottes, vom Schlag Meines Mutterherzens, das nur eines kennt: die Rettung der Ärmsten der Armen. In diese Rettungsaktion seid ihr einbezogen.

 

Der Stern über dem Kampf

8. Januar 1981 – Nach der Heiligen Messe

Maria: Seid ohne Sorge! Auch in dieser schwersten, bittersten und dunkelsten Phase eures Weges bin Ich der Morgenstern, der über euch leuchtet in unvermindertem Glanze. Fürchtet euch also nicht, auch wenn das Kampfgetümmel der Hölle um euch tobt in nie erahntem Ausmaß. Es muß sein, geliebte Desolata, um des "Nachher" willen. Jede Faser deines Herzens, jeder Punkt deiner Seele muß ausgeglüht werden im Feuer der Erprobung, im Feuer der Läuterung. Das tut weh und wirkt scheinbar vernichtend. Doch es ist dies die einzige Art, Gott näher zu kommen.

 

Opfer der dunklen Mächte

9. Januar 1981 – 10.15 Uhr

Maria: Kleine Desolata, gerade jetzt, da in dir vollkommene Dunkelheit und Wirrnis herrscht, eine Rettung nicht mehr möglich scheint, du dich verloren glaubst – bereitet sich die Gnade den Boden für deine Wandlung, für deine Umformung in reines, übernatürliches Leben, wozu deine Seele geschaffen ist. Gerade jetzt ist es von großer Wichtigkeit und Bedeutung, daß du in Geduld und Sanftmut erträgst, was in dir sich abspielt – was dir auferlegt ist zu härtester Prüfung. Genauso wichtig ist es auch, deinen Willen zu üben.

Es ist wahr, liebes Kind, du bist Zeit deines Lebens – seit jenem Augenblick an der Klostermauer (siehe 3. Juli 1980) ein Opfer der dunklen Kräfte und ihrer Beeinflussung, die dich völlig beherrschen wollten und dich nur mehr durch eine schwarze Brille Dinge, Menschen und Geschehnisse sehen ließen – vor allem, wenn es sich um gute und heilige Dinge handelte. Wenn du dich befreien wolltest oder dich einer guten Sache oder Einstellung zuwandtest –, warfen sie den Schleier der Verneinung, der abträglichen Kritik und Beurteilung, des Zerstörungswillens, der Lethargie oder des Fatalismus über dich. Du warst tief unglücklich darüber und oft am Rand der Verzweiflung.

Glaube nicht, daß dein Leben dadurch verspielt war und du große Strafen dafür zu erwarten hättest. Gott sieht ja tiefer und vor allem das Leiden, das dir aus dieser von Ihm zugelassenen Auslieferung an die Mächte der Finsternis erwachsen ist. Er sieht es und beläßt dich in dieser Not nur, um dir Unsagbares geben zu können, wenn du dafür bereitet bist.

 

Gabe für den Himmel

17.00 Uhr

Maria: Die Taktik des Bösen ist es, dem Menschen vor etwas Gutem Angst einzuflößen. Es ist dir auferlegt, das geschehen zu lassen. Schenk diese deine spezielle Not und Bitternis immer Mir als Sühnegabe. Mache alles in deinem leiderfüllten Leben zu Gaben für den Himmel; leg alles in Meine Hände. Meine Hände wissen die Seelen zu umschließen mit übernatürlicher Schutzgebärde. Mit Meinen Händen durfte ich auf Erden Jesus berühren, ihn als hilfloses Kind pflegen, schützen und liebkosen in unsagbarer Ehrfurcht und Zartheit. Deshalb hab Vertrauen, daß diese Hände auch dir Schutz und Hilfe gewähren.

 

Heranreifen

10. Januar 1981 – Rosenkranz

Maria: Alles drängt auf einen Höhepunkt zu. Wundere dich über nichts. Du wirst noch viel schwächer werden in deinem Widerstand, denn die Hölle ist dir überlegen. Es wird dich noch viele Tränen kosten. Viel Demütigungen; aber dadurch reift deine Seele heran zu der Frucht, die der Himmel sich pflücken will für seine Pläne und Aufgaben.

Halte durch, Geliebtes, ertrage es wie heute abends, mit leeren Händen, leerem Herzen und leerer Seele dazustehen mit dem Empfinden eines verlorenen Tages in Bitternis und Schmerz. Allein dieser Schmerz und diese Bitternis machen den Tag zu einer Kostbarkeit für den Himmel und für deine Entwicklung. Denk also um und freu dich, solches dem Himmel anbieten zu können mit einem Aufschrei des Vertrauens. Niemals lasse ich dich fallen. Ich bin doch deine gütige, milde Mutter in Ewigkeit.

 

11. Januar 1981

Maria: Nütze die Zeit, da du etwas befreit dich fühlst, zu inbrünstigem Flehen um alles, was du benötigst und ersehnst: Um Glauben, Demut, Vertrauen, Sanftmut und Geduld. Gnade will erbeten sein! – Schaue aus nach deinem Heil, deinem Gott. Sei glücklich, immer hilfebedürftiger zu werden. Nur die Ohnmächtigen ziehen ihn an – niemals die Großen. Selbstbewußten und Stolzen. Klein sein, ganz klein in Freuden!

 

13. Januar 1981 – 22.15 Uhr

Maria: Klammere dich nicht an andere Bücher; sie vermögen nicht dein Charisma anzuregen oder zu vertiefen. Wenn du dich an sie gleichsam anklammerst, gehst du auf Krücken nur und gelangst nicht zur Freiheit deiner eigenen Berufung. Laß alles los, was deine Hände umklammern möchten.

 

Wandlung in Maria

15. Januar 1981

Maria: Laß alles an dir geschehen. Denn diese Hingabe bewirkt Erlösung und Befreiung. Blicke nicht angstvoll zurück auf scheinbare Versäumnisse und Fehler, laß alles ruhen in Meinen barmherzigen Händen, die gerade aus den unter verzweifelten Tränen dargebotenen Scherben eines Menschenlebens ein kostbares Bild zu formen vermögen und Gottes gütige Augen darauf zu lenken. Meine Mutterliebe ist es, die wandelt. So wandle ich dein Leben hin zum Vater, hinein in sein göttliches Herz.

Beim Rosenkranz, abends

Liebes Kind, Ich sehe wohl, wie es die Hölle dir unmöglich machen will, zu glauben – wie sie sofort Besitz ergriffen von deinem Verstand und ihm Frage über Frage vorlegt, an denen er hängen bleiben muß. Die Hölle will es nicht zulassen, daß dein Geist sich beugt in demütigem Glauben. O du armes, geliebtes Kind. welchen Kämpfen sollst du standhalten! Doch Ich, deine liebreichste Mutter, bin es, die in dir um dich kämpft, seit deiner Weihe an Mich.

 

Übel der Zeit

16. Januar 1981 – Nach der Heiligen Messe (Fernsehlärm aus anderer Wohnung)

Maria: Die Angriffe der Hölle haben deine Freude von vorher stark überschattet. Schenk es Mir für die armen Menschen, die so sehr das Heil ihrer Seelen gefährden durch ihre Sucht nach Zerstreuung. Sie wissen nicht, wie fortgeschritten die Zeit ist. Sie leben ausgegossen und in fortwährender Abwesenheit von sich selbst. Wo soll sie Gott noch finden, da sie nicht mehr zu Hause sind bei ihrer eigenen Seele? Sie weichen jedem Anruf Gottes aus, erfüllen jede Mühe, Arbeit und Beschäftigung mit Lärm, Klang und Ablenkung. Sie wählen die breite Straße, die so leicht und schnell ins Verderben führt. Deshalb habe ich im blauen Büchlein (der Marianischen Priesterbewegung unter 8. Juli 1973) so klar und ernsthaft Stellung genommen gegen dieses Grundübel der heutigen Zeit, das ein Instrument Satans ist: Fernsehen und Zeitungen. Leider wird es so gerne umgedeutet.

 

Keine eigenen Wege

26. Januar 1981

Maria: Erlebe Mich immer mehr als deine Helferin in jeglicher Not. Du mußt nur dich Mir überlassen, mußt dir bewußt sein, daß du Mir gehörst und keine eigenen Wege mehr gehen sollst. Wende deine Gedanken immer mehr Mir zu und suche Mich! Ihr sollt euch einschließen lassen in Mein liebebrennendes Herz zu eurer Heiligung –, um euch Gott wohlgefällig zu machen.

 

27. Januar 1981

Maria: Eine besonders listige Taktik Meines Widersachers ist es, Meine Getreuen in immer neue Ängste über das Kommende zu stürzen. Die Auseinandersetzung im Geistigen ist ungeheuerlich groß und für ein Menschenherz kaum zu ertragen. Ich bin die starke Frau dieser Zeit und werde euch von Satan befreien. Noch geschieht alles im Verborgenen. In wie vielen Seelen wirke ich Heil und bezwinge Ich Satan. So bereite ich den Triumph Meines Sohnes Jesus vor.

Sorge dich also nicht im voraus! Du und kein Mensch weiß, was die Zukunft bringt; es soll euch ja verborgen bleiben. Ihr sollt euch einzig dem Vater im Himmel anvertrauen und von Ihm alles erwarten. Um es euch zu erleichtern, bin Ich euch als Mutter gegeben. Tretet ein in Mein Herz!

 

Die große Gnade

30. Januar 1981

Maria: In Mir ist die Fülle der Zeit, ist der Herzschlag dieser eurer gegenwärtigen Zeit in all ihrer Schwere und Kostbarkeit. Verbringe deshalb die Tage in Mir, in Meinem Herzen, und du bist am Pulsschlag der Zeit. In Meinem Herzen seid ihr eingeschrieben. Ihr könnt euch mir vollständig anvertrauen, da euch durch Mich das Licht der allerheiligsten Dreifaltigkeit trifft und eure Seelen erhebt zu Läuterung und tiefer Erkenntnis. Auf dieser Welt gereinigt zu werden ist große Gnade, die Ich euch erbeten habe. Haltet deshalb still und laßt in Dankbarkeit geschehen, was euch so schmerzt.

Gott ist reinigendes Feuer und Licht für jene, die Ihm nahen sollen. Doch es ist das Feuer glutvollster, unaussprechlicher Liebe, in dem eure Seelen sich verzehren sollen zu Anbetung, Danksagung und heiligen Dienst.

 

2. Februar 1981

Maria: Kleine Desolata, du mußt es erst noch lernen, in dieser Atmosphäre des Übernatürlichen zu verbleiben. Deiner gefallenen Natur ist das nicht ohne besondere Gnadenzuwendung möglich. Du kannst es nur unterstützen, wenn du dir keine "Seitensprünge" gestattest, die dich allzusehr ablenken. Du siehst eine scheinbare Erleichterung oder Notwendigkeit darin. – In Wirklichkeit ist es nur ein Zugeständnis an die Weichlichkeit und Zerrissenheit der menschlichen Natur. Versuche es deshalb immer wieder, dich zu erheben, wenn du also im Staub der irdischen Hinfälligkeit liegst. Ergreife dazu die starke Hand deines Vaters. Sie muß dir oftmals wehtun – doch zu deinem Heil.

 

Geistliche Übungen

4. Februar 1981

Maria: Bleibe bei der Übung der Gebete und Andachten, denn sie nähren deine Seele mit notwendiger Nahrung. Nur so vermagst du dich langsam zu erheben über die Fluten des Negativen und aufzuatmen in der reinen Luft des übernatürlichen Lebens. Harre in Geduld – und du wirst in der Geduld mehr als Ersehntes erhalten.

 

5. Februar 1981

Maria: Kleine Desolata, werde stürmisch in deinem Beten und Bitten, stürmisch in deinen Übungen, stürmisch gegen dich selbst. Reinige deine Gedanken, löse ihre Wurzeln aus allem Irdischen, Vergänglichen, und senke sie in himmlisches Erdreich. Werde nicht müde in der Umkehr deiner bisherigen Lebensweise. Erhebe deinen Geist, deine Seele, die bereits zurücksinken möchte in Kleinmut, Trostlosigkeit und Müdigkeit, da es ihr von der Hölle nicht gegönnt werden will, sich zu erholen und zu erheben. – Nütze die Nähe Meines Bildnisses, da aus ihm überströmende Liebe dir entgegenstrahlt.

Abends

Desolata: O Muttergottes, nun bin ich bereits wieder hinausgeworfen. Keine Stimme, kein Echo trifft mich, nur trostlose Leere und Verlassenheit.

Maria: Deine besondere, nur dir eigene Sühne. Leg sie in Meine Hände auf daß sie dort zur kostbaren Blüte werde vor Gottes Angesicht.

 

Der Gnade zuvorkommen

6. Februar 1981

Maria: Freue dich an den kleinen Siegen des heutigen Tages. Doch seid immer auf der Hut. Satan weicht nicht kampflos zurück. Wirf dich deshalb gleichsam ungestüm nieder zu Meinen Füßen und durch Mich vor das Angesicht des allheiligen Gottes und flehe inbrünstig, daß Satan Einhalt geboten werde in seinem frevelhaften Spiel. Komme der Gnade zuvor, indem du bittest um das, was dir zugedacht ist. Nichts ist Gott wohlgefälliger, als solch demütige Übereinstimmung mit Seinem heiligsten Willen.

 

Das Neue

Heute regt sich in dir Neues: Was sich von jetzt an in dir ausbreitet an Gutem, Befreienden soll dir nicht wieder genommen werden. Auf dem Kampffeld deiner kleinen Seele erobere Ich, die Siegerin Gottes, nun gleichsam Zentimeter um Zentimeter zurück. Darum fühlst du es bereits wie das Erahnen einer köstlichen Gabe. So erweise Ich Mich an dir als die Mutter deiner Seele, die mehr gibt, als du verlangst!

 

7. Februar 1981 – Heilige Messe

Maria: Geliebte kleine Desolata, halt fest am Segen und Sieg des gestrigen Tages. Du mußt wissen, die Hölle führt nun gleichsam einen Partisanenkrieg gegen dich: Überfälle aus dem Hinterhalt, Angriffe in allen Situationen. Du mußt gewappnet sein und Schläge nach allen Seiten austeilen. Deine Waffe hierzu ist das Gebet. Es gilt dabei nur, einen Anfangswiderstand niederzuschlagen; dann bist du frei. Kämpfe Seite an Seite mit deinem Vater, denn er ist erprobt. – Auf ihn hin ist es geschrieben: Wer klein ist, der komme zu Mir, wer Hilfe braucht, der rufe Mich an. Wer betrübt ist, blicke in Meine Augen. Wer in Not ist, fasse Meine Hand. Und keiner geht von Mir, der nicht Hilfe und Trost gefunden.

 

8. Februar 1981 – 21.00 Uhr

Maria: Meine kleine Desolata. Du fühlst es selbst, wie sehr du Meiner bedarfst. Halte dich ganz an Mich und deinen Vater, denn du darfst nie glauben, schon allein bestehen zu können. Ja schätze dich glücklich, hilfloses, unwissendes, ganz kleines Kind zu sein; denn so wirst du brauchbar für Meinen Plan. Nur so kannst du Gott erleben und anziehen.

 

Ungewöhnliche Läuterung

1. Februar 1981 – 21.45 Uhr

Maria: Du bist ratlos, kleine Desolata. Du stehst zwischen vielen Feuern. Du bist bedrängt und gequält wie kaum jemand. Das bedenke vor allem, Geliebtes, du mußt etwas erdulden und ertragen, was nur du zu tragen vermagst. Du wirst geläutert auf eigene Weise und lebst zugleich deine Bestimmung. Nur deshalb wurde dir noch einmal ein Vater gegeben, ein Priester zur Seite gestellt. Schließe die Augen und vertraue blind.

 

13. Februar 1981

Maria: Meine geliebte kleine Tochter, Neues beginnt. Satan will es dir unglaubwürdig machen und deine Kräfte lähmen. Es ist ihm verhaßt, daß nun dein Vater ständig bei dir sein kann. Ich habe es so gelenkt, daß dein Vater am 11. Februar, dem Gedenktag Meiner Erscheinung in Lourdes als Unbefleckte Empfängnis, seinen Wohnort verließ. Der Himmel gibt immer Zeichen, Geliebtes. Unter diesem Meinem Zeichen beginnt euer neues Leben, dem Zeichen Meiner Unversehrtheit. Denn in diesem Zeichen besiege Ich Satan. Darum kannst du dein Heil nur in Mir finden.

 

Jesus eine Wohnung bereiten

14. Februar 1981

Maria: Meine kleine Desolata, Ich weiß, wie sehr du nun eine Wohnung ersehnst. Du brauchst dich nicht zu kümmern. Laß Mich wirken. Es geht darum, Jesus eine Wohnung zu bereiten in einer kleinen Hauskapelle, die dir schon vor 30 Jahren versprochen wurde. Da Ich die Mutter Jesu bin, ist es Meine Herzensaufgabe, Ihm die Wohnung zu bereiten und damit auch euch. Erwecke in dir großes Verlangen nach der Gegenwart Jesu im heiligsten Altarsakrament als Vorbereitung auf das, was kommt.

 

15. Februar 1981

Maria: Was könnte die Seele Besseres tun, als sich ganz Gott überantworten? Gott bildet die Seele in schmerzlichen Wehen um, damit sie fähig wird, wie Wachs zu sein in Seinen Händen, ein willenloses Werkzeug, einzig Seinem Willen unterworfen. Deshalb ertrage dich heute geduldig und still. Laß nicht nach, dich zu überwinden; hoffe gegen alle Hoffnung.

 

Einswerden zum Lob Gottes

22. Februar 1981 – Rosenkranz

Maria: Es ist nun noch ein Fegfeuer eigener Art, in dem sich eure Seelen aneinander reinigen, um immer mehr eins zu werden, immer mehr ineinander aufzugehen, immer mehr zusammenzuwachsen zu einzigem Lob. Haltet deshalb durch! Es geht nun um dein Festhalten an deinem Vater um jeden Preis, von dem du weggezogen werden sollst; darum wird er dir auch so verzerrt.

 

Versinken in heiliger Stille

25. Februar 1981

Maria: Kleine Desolata, alles ist Anfechtung und Versuchung, was dich an Früheres, Begehrenswertes erinnern will. Erhebe deine kleine Seele zu Mir, laß sie versinken in dem Meer der Ruhe und Gleichmäßigkeit Meines Unbefleckten Herzens, in dieser gotterfüllten, heiligen und ewigen Stille, wo nichts sie berührt als der Atem des Dreieinigen Gottes und der unbeschreibliche Duft des himmlischen Paradieses. Dort sei deine Ruhestätte, dein Aufenthalt!

 

Aufs Mutterherz schauen

28. Februar 1981

Maria: Kleine Desolata, da du Meine Hände genau betrachtest, kannst du es nicht mehr übersehen, daß sie sich verändert haben, um Mein Herz sichtbarer werden zu lassen, denn Mein Unbeflecktes Herz ist es, das euch alle retten wird. Auf Mein Herz sollt ihr schauen, in Mein Herz euch flüchten in all euren Nöten und Bedrängnissen. Von Meinem Herzen aus geht allein alle Siegeskraft, alle Gesundung und Heilung eurer Seelen. Mein Herz ist das goldene Tor, durch das Gott zu euch zurückkehren will, ... durch das Mein Licht in euch seine ganze gnadenvolle Strahlkraft verströmen will.

 

Zeit für die Ewigkeit

1. März 1981

Maria: Mein kleine Desolata, noch ist Wartezeit! Etwas, was dir am schwersten fällt. Und doch ist Wartenmüssen für die menschliche Seele unendlich gewinnbringend für die Ewigkeit: Wartenmüssen demütigt und zwingt zu Geduld und Erhebung, wenn guter Wille vorhanden ist. Halte dich an Mich, dann kannst du auch diese Zeit ertragen, geduldig und still, wie das kleine weiße Lamm, das Jesus in dir sehen will, ... du setze nur deine kleinen, normalen Bemühungen ein – den Ausgang schaffe Ich, eure Mutter!

 

Herbergssuche

11. März 1981

Vorbemerkung: Vater sagte ganz plötzlich am Nachmittag zu Desolata: "Gehen wir – es wird eine Wohnung frei." – Während der Kurzbesichtigung kamen andere Leute auf das Haus zu, um sich die fast gegebene Zusage für die Wohnung endgültig zu holen. Vater schickte augenblicklich Desolata zur Hausbesitzerin. Wir erhielten sofort die Zusage für die Wohnung.

Maria: Ihr mußtet auf Herbergssuche gehen, um Bethlehem zu finden, das heißt, ihr mußtet die Mühsal des Suchens auf euch nehmen, um immer mehr den Weg Jesu-Mutter zu gehen. Diese Wohnung entbehrt den heute üblichen Luxus, ihre Mauern aber bieten Schutz und Geborgenheit. (Anmerkung: Das Haus ist etwa 200 Jahre alt. – Während der Besprechung über die Wohnungseinteilung hört Desolata etwa fünfmal eine liebliche Stimme sagen: "Nehmt doch Jesus in eure Mitte." Damit war es entschieden, daß die Kapelle zwischen dem Zimmer von Desolata und dem des Vaters sein sollte.)

Abends, 19.00 Uhr, machen Desolata und ihr Vater noch einen kurzen Waldspaziergang. Es ist schon volle Dämmerung, große Stille. Als sie den Wald betraten, fingen augenblicklich viele, viele Vögel zu singen an. Dieser Jubel begleitete sie durch den Wald. Beim Verlassen des Waldes verstummte aber sofort der Gesang.

(Zum Befinden von Desolata: Ihr linker Arm, der die letzten Jahre beim Gehen wie leblos herunterhing, sonst aber fast normal beweglich ist, weist zunehmende Schmerzen und manchmal fast nicht mehr auszuhaltende Unerträglichkeit auf. Wenn sie einschlafen möchte, fängt der Arm an in Schmerzen zu toben; ebenso stört das Einschlafen das beim Liegen auftretende rhythmische Zucken der Finger, das ein Kratzen auf der Bettdecke hervorruft. Nur in Erschöpfung kann der Schlaf kommen. Viel Arbeit in der erworbenen Wohnung mit neuen Böden und Decken!)

 

Treue

29. April 1981 – Heilige Kommunion

Jesus: Ich rette! Ich rette immer noch! Deshalb fürchtet euch nicht. Ich bin die Liebe. Werdet nicht irre. Du bist Sühneopfer. Doch jetzt ist die Sühne noch mit einer eigenen Läuterung verbunden.

 

Letzte Phase der Reinigung

8. Juni 1981 – Pfingstmontag, Heilige Messe

Maria: Laß alles geschehen, Kind. Nur so erfüllst du den Willen Gottes. Dieses Geschehen-lassen ist Geheimnis für dich und schwer zu vollziehen – doch es ist einzig notwendig. Du bist nun in die schwerste und letzte Phase deines Reinigungsweges eingetreten; deswegen glaubst du dich so von undurchdringlichem Dunkel umhüllt und in auswegloser Nacht. Deshalb möchtest du lieber deine "inneren Ohren" jetzt vor Mir verschließen, da du in Furcht und Zittern bist vor Täuschung und Gefahr. Überwinde auch diesen Zustand und laß alles über dich ergehen – auch die Angst vor Täuschung, vor den Fallstricken des Bösen, vor dir selbst. Das bedeutet Auslieferung bis zum Letzten. Es ist notwendig, daß ich Mich jetzt über euch neige, da ihr Meiner Hilfe und Lenkung bedürft.

 

11. Juni 1981 – Nach der Heiligen Messe

Maria: Fürchte dich nicht! Du hast einen weiten Weg zurückgelegt mit deinem Vater. Der Weg führt unfehlbar ins Licht. Dein Vater steht in voller Klarheit und kann nicht fehl gehen.

 

15. Juli 1981 – Einzug in die neue Wohnung; Weihe der Wohnung

 

Schwierigkeit der Botschaften

29. Juli 1981 – Rosenkranz

Maria: Meine geliebte kleine Desolata, Mein Sieg ist nahe. Es wird sich alles ganz anders abspielen, als ihr euch vorstellt – anders als eure Auslegung Meiner Botschaften. Deshalb blickt nur auf Mich, auf Meine Sonne, die euch leuchtet und wärmt. Dein Vater vertraut ganz auf Mich. Deshalb vertraue auch du.

 

3. August 1981 – Heilige Messe

Laß dich nicht quälen vom Dämon des Zweifels und alles Zerstörenden. Das Geschehen an dir und durch dich liegt außerhalb deiner Verantwortung und deines Begreifens. Dein Vater ist Träger besonderer Gnaden dafür.

 

Überschwere Schulung

12. August 1981 – Heilige Messe

Jesus: Du bist nicht schrecklich und böse, Kind. Es ist nur alles Schreckliche und Böse in dich hineingelegt zu einer Sühneleistung, die du nicht verstehst, einer Sühne, die die heutige Zeit und ihr schrecklicher Zustand erheischt. Halte aus – du bist trotzdem Mein vielgeliebtes Kind!

 

29. August 1981

Maria: Du kannst es nun selbst verspüren, daß alles Prüfung, überschwere Schulung ist ... doch der Himmel will mit dir sein! Vertraut euch weiter der göttlichen Vorsehung an, die das Leben eines jeden von euch zu einmaligem Kunstwerk vorbereitet und seine Vollendung bewirkt in unaussprechlicher Weisheit und Güte. Ihr, seine Kinder, ruht einzig in Seinen Liebesarmen. Du bist ruhiger geworden. Dein Ich-Wille tritt zurück.

 

Einer trage des andern Last

30. August 1981

Maria: Geliebte kleine Desolata, du bist immer wieder schwach und mußt deine Schwäche tragen, damit andere, denen es abgefordert wird, stark sein können. Wenn du stark sein sollst, trägt ein anderer für dich. So wunderbar ist alles im Gottesreich angeordnet – auch bei den Engeln und ihren Aufgaben. Ein Chor empfängt vom andern. Es ist etwas unsagbar Wunderbares und Seligmachendes um die Gemeinschaft der Heiligen, die Gemeinschaft im Reich Gottes. Wenn du das einmal erfaßt hast, bist du ständig getragen von sicherster Geborgenheit.

Das Kloster Ottobeuren ist (durch seine heutige Primiz) wie in einem Frühlingserwachen. Vergiß nicht, daß ich Zutritt gewonnen habe durch die MPB. Betet für das Kloster, daß es neue Blüten zu treiben vermag für die kommende Zeit und eine Zuflucht des Volkes werde, Hilfe und weisen Rat vermittle.

Auch ihr müßt Anteil daran nehmen, denn Satan rüttelt auch an den Toren des Klosters, weil er Mein Zeichen daran erkennt. Doch Meine Siegessonne ist bereits am fernen Horizont sichtbar. Erwartet Meine sichere Hilfe.

 

30. August 1981 – Abends

Maria: Liebe kleine Desolata ... du erlebst die Zeit als Kostbarkeit und erahnst die Fülle des Übernatürlichen. Je gelassener du bist, umso mehr vermagst du die Zeit auszukaufen. Nicht alles Tun heischt Ewigkeit.

Kämpfe weiter. Du bist nicht mehr so eng in der Umklammerung der dunklen Mächte in den Zeiten, wo du betest oder deine Seele zu Mir erhebst. – Eine wohltuende Erleichterung ist dies für dich!

 

Schmerz der Heiligen Herzen

1. September 1981 – Beim Rosenkranz

Maria: Blicke auf Mein Herz! Mein Herz, das dich liebt, wie dich noch kein Herz geliebt außer dem Herzen Jesu. Ach die Welt hat die Botschaft vom heiligsten Herzen Jesu nicht angenommen und erfaßt in ihrem tiefsten Sinn. Da wurde der Menschheit Mein Unbeflecktes Herz geoffenbart und angeboten. Doch auch meines Mutterherzens bedarf die Menschheit nicht. Welche Tragödie! Eine Welt die der liebreichsten und verheißungsvollsten Herzen nicht bedarf! – Die den Haß begehrt, statt der barmherzigen Liebe. Allein die Liebe vermag die Welt zu retten. O liebt mit jeder Faser eures Herzens –, liebt Gott –, Jesus, – Mich, – und eure Brüder – liebt sie vollkommen in Gott! Niemals vermag euer Herz die Schmerzen Unserer heiligsten Herzen zu ermessen – die Schmerzen verschmähter Liebe. Jesu Herz dürstet nach Liebe Seiner Geschöpfe – doch sie bleiben kalt. Und Mein Mutterherz blutet ob der Schmerzen Meines einzigen, geliebten Sohnes um euch, Meine Kinder. Noch einmal gießt der Himmel seine Liebe aus und seine Barmherzigkeit in flutenden Strömen. Alle, die guten Willens sind, werden davon berührt. Ihre heißen Gebete werden das Herz des Vaters erreichen und besänftigen. Denn einzig den Menschen – sein liebstes Geschöpf – zu retten läuft der Plan des Himmlischen Vaters ab in Nachsicht und Güte und unaussprechlichem Erbarmen. Deshalb blicket vertrauensvoll nach oben, von wo euch Hilfe verheißen.

 

Rettung Deutschlands

4. September 1981 – Herz-Jesu-Freitag, Heilige Messe

Maria: Deutschland muß gerettet werden. Wenn Deutschland verloren geht, dann ist ganz Europa und damit der größte Teil der Welt mit verloren. Das ist nicht im Wollen des Himmels. Gott hat Seinen Rettungsplan, nicht Gedanken des Verderbens. Ihr könnt es daran erkennen, daß Deutschland immer noch nicht vom Schlimmsten erfaßt wurde. Deshalb fürchtet euch nicht, was auch kommt.

Stelle dir die Welt vor, wie sie nur böse erscheint, verdorben und sündhaft – und doch wird dieses Erscheinungsbild der Welt – wird all das Böse wie mit Bienenwaben in kleinste Zellen zersetzt durch das Gute, das überall wachgerufen ist.

Das sollt ihr stets vor Augen haben und euch nicht entmutigen lassen. Auch wenn alles verloren erscheint – glaubt Meinen Worten – erwartet Meinen Sieg! "Am Ende wird Mein Unbeflecktes Herz triumphieren!" Dieses Ende ist nahe!

 

Der Gnadenweg

6. September 1981 – Heilige Messe

Maria: Es geht immer um das Kindsein, um dieses einfache Hingegebensein an Gott als den liebreichsten Vater. Das erfordert heroische Opfer von dir, Geliebte. – Dein Weg kann nicht mit anderen verglichen werden. Die begnadeten Seelen von früher lebten unter anderen Bedingungen als du und hatten andere Aufgaben. Dein Weg ist Kreuzweg. Geliebtes, mit Dornen, Steinen und Blut – doch er ist einzig dein Weg!

Es geschieht alles durch die Gnade. Doch die Gnade wirkt leiser als der leiseste Windhauch und nicht vernehmbar. Gewiß, du wirst immer Maresa bleiben mit all deinen Anlagen, Schwächen und Fehlern; sie sollen dich klein und demütig halten. Und doch wirst du eine andere werden, das heißt, nicht mehr Maresa wird regieren, einzig Jesus und Ich, deine Mutter, werden in dir herrschen. Glaube mit dem Glauben deines Beichtvaters.

 

Leben in Stille

5. Oktober 1981 – 21.00 Uhr

Maria: Kleine Desolata! Ich bin lebendig hier in Meiner Statue. Opfere Mir deine Zeit. So, wie dein Vater vorhin mit dir gesprochen, entspricht es der Wahrheit.

(Vater: Unsere drei Räume sind vorgesehen – besonders die Kapelle – zum innerlichsten Leben mit Gott, mit den Engeln und Heiligen. Maria tritt uns jetzt näher. Die Hölle erkennt das: darum in der Kapelle ein ohrenbetäubendes Krachen und Bersten wie von schwersten Balken und Poltern von großen Steinen, wie beim Einsturz eines Hauses – jedoch ohne Erschütterung des Bodens; kein Riß in den Mauern. So dreimal geschehen.)

Um eure Verborgenheit und euer zurückgezogenes Leben zu wahren, ist es von großer Bedeutung, daß ihr vom Kloster wie von einheimischen Leuten völlig unbehelligt seid. Euer Leben kann sich nicht entfalten, wenn von außen Störung kommt. – Du wirst mit andern Menschen wieder Kontakt bekommen, wenn die Stunde da ist.

Auch diese Erfahrung mußtest du in den vergangenen Monaten machen, daß ein gewöhnliches, ablenkendes Leben (Bauarbeiten) dich nicht mehr befriedigen kann. Es rührte sich ein starker Widerwille gegen jegliche Störung, damit ihr bereit seid und aufnehmen könnt.

 

11. Oktober 1981

Maria: Glauben bedeutet auch vertrauen. Du wirst darin geprüft bis zum Äußersten, Kind. Dein Glaube und Vertrauen steht unter so schwerer Belastung, daß sie fast immer am Zerbrechen sind. Das ist die schwerste Prüfung, – bittere Prüfung.

 

Zeitwandlung

14. Oktober 1981

Maria: Alle Zeit, die ihr Mir schenkt und damit der Überwelt, ist keineswegs für euer irdisches Leben verlorene Zeit. Nein, in Meinen Händen erst, unter Meiner Fürsorge und Obhut wandelt sich eure Zeit in ewigkeitsnahe Dauerhaftigkeit und wunderbare Ordnung. Es wird sich nun alles verkürzen, immer schneller wirst du zurückschwingen lernen in die lichte, positive Sphäre. Versuche immer wieder an die Quelle zu gehen und zu trinken – hier an Meinem Gnadenbildnis – und dein Feind wird schwächer werden.

 

Über der Zeit leben

15. Oktober 1981 – Heilige Messe

Maria: Haltet euer Herz im Himmel, bei Gott, eurer Mutter, den Engeln und Heiligen und Seligen, bei all euren Lieben, die euch vorausgegangen sind – und ihr werdet euch nicht mehr als Waisen vorkommen, vielmehr geliebt, umsorgt und behütet. So werdet ihr jede Zeit durchschreiten können, als lebet ihr über der Zeit. – All dies will Mein liebendes, gütespendendes, Unbeflecktes Herz euch erwirken, wenn ihr euch immer mehr hineinlebt in dieses Mein Herz ist der Himmel für euch schon in dieser jammervollen Welt.

 

Zeit der größten Barmherzigkeit

21. Oktober 1981

Maria: Meine kleine Desolata, verlasse dich vollkommen auf Mich. Satan bedroht die Welt, alle und alles. Es ist ein Kampf von euch unvorstellbarem Ausmaß. Mit dem Attentat auf den Papst hat Satan Mir den Fehdehandschuh zugeworfen. Aber Ich bin die mächtige Frau eurer Zeit: Maria vom Sieg! Alle Meine Erscheinungen sollten euch kundtun, wie nahe Ich euch bin, wie weit mein Mutterherz geöffnet ist. Laßt die Hand der Mutter nicht los. Meine Mutterhand allein führt euch durch diese Zeit hindurch, die die Zeit der größten Barmherzigkeit Gottes ist.

 

Strahlende Kinder sein

22. Oktober 1981 – Nach der Heiligen Messe

Maria: Kleine Desolata, es wird alles ganz anders kommen. Viele der alten Prophezeiungen sind überholt, weil sie bedingt waren. Viele sind unecht und Täuschung. Viele sind euch verschlüsselt und verschleiert; auch neue Aussagen über die Zukunft. Belastet euch deshalb nicht. Blickt nicht in diese dunklen Prognosen, fischt nicht im unklaren. Seid Kinder des Lichts, Kinder der Hoffnung, Kinder, die Mein Siegeszeichen strahlend auf der Stirne tragen und so hineinleuchten in die Finsternis der Welt.

Die ganze Versuchung und Anfechtung Satans, die er heute über die ganze Welt ausschüttet, ist die Angst. Mit dieser feinen Schlinge operiert er heute mit großem Erfolg. Die Menschheit ist infiziert von dieser Geißel. Dadurch ist den Menschen der freie Blick auf Gott, der die Liebe ist, verdunkelt, ein gottgefälliges Handeln unmöglich gemacht. So ist ein großes Licht am Erlöschen: der Glaube, die Hoffnung und das Vertrauen. So ist die Liebe am Sterben und unter dieser höllischen Eiseskälte sterben die Menschen dahin zu ewigem Tod.

 

23. Oktober 1981

Maria: Meine kleine Desolata, halte dich nur an Mich in deinem augenblicklichen Kampf und sei dir bewußt, daß ich voll Liebe und Zärtlichkeit auf dich schaue, die du dem Ansturm der Hölle preisgegeben bist.

Lebt nur den Augenblick, weil ihr die Zukunft nicht ertragen könnt, ... weil ihr eure Kräfte lähmt, wenn ihr auf das Hereinbrechen der Katastrophe wartet. Ich habe euch zugesagt, euch beizustehen und euch Meine ganze Zärtlichkeit fühlen zu lassen. Denkt immer an das Ziel: das Himmelreich.

 

Immer bereite Hände

24. Oktober 1981

Maria: Kleine Desolata, sei nicht traurig über diesen Tag. Sei nur offenes, ehrliches, echtes Kind. Du brauchst mir nur zu sagen, daß du versagt hast und es dir leid tut – und schon breite ich Meine gnadenerfüllten Hände über all deinen Kummer und Elend und nehme es sacht hinweg, um dir Starkmut und Kraft zu geben für einen Neubeginn.

 

26. Oktober 1981

Maria: Öffne dich wie eine verdurstende Blume dem himmlischen Regen Meines Lichtes. Laß keine Fragen in dir aufkommen, sie führen dich niemals ans Ziel. Leer sollst du sein und ohne Wissen und Bücherweisheit; vergiß alles, was dein Geist im Übermaß in sich hineingesogen hat an Ballast nur und Aufgeblasenheit. Mit sachter Mutterhand habe ich schon vieles in dir ausgelöscht. Darum erinnerst du dich nicht mehr. Sei deswegen nicht unglücklich.

 

Die Waffe

31. Oktober 1981

Maria: Geliebte kleine Desolata ... du betest den Rosenkranz und bist so mit übernatürlichen Ketten gebunden – mit den gegen Satan so machtvollen Ave-Ketten dieses schlichten Gebetes, das eure Waffe ist in dem heißen Kampf um euer ewiges Heil, um das Heil der Welt und der unsterblichen Seelen. In diesem Gebet kämpfe Ich selbst mit euch, verteidige Ich euch und stärke Ich euch.

 

1. November 1981 – Nach der Heiligen Messe

Maria: Gib alles, gib vor allem deine Schwäche und Armseligkeit, dein Unvermögen und Straucheln, alle deine Fehler, dein Gebundensein an die Mächte der Finsternis, diese grausame Bedrängnis, alles Negative, das dir das Leben zur Hölle machen will – dies alles gib Mir. Mach eine Gabe daraus für Mich, und Ich bereite daraus eine wohlgefällige Gabe für Gott den Herrn und Früchte für deine Ewigkeit.

 

Lichtvolle Mutter

7. November 1981

Jesus: Das Licht ist in Meiner Mutter, das ewige Licht der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Diesem Licht ist nichts zu vergleichen. Darum ist sie die von der Sonne umkleidete Frau der Geheimen Offenbarung. Dieses Licht ist so in sie eingegangen, daß sie wie aufgesogen ist von diesem Licht. Deshalb vermag sie jede Dunkelheit aufzuhellen und alle zu erwärmen. Deshalb besiegt sie die Irrlehren – auch die der Jetztzeit. Deshalb ist sie für Satan ein blendender Blitzstrahl von unerträglicher Wirkung. Ihr Licht deckt seine geheimsten Pläne auf, legt seine Schändlichkeit bloß und lähmt seine Kraft. Flüchtet in das Licht Meiner Mutter in dieser Zeit der Finsternis, da Satan euch umlauert und euch bedrängt wie nie zuvor.

 

Sühneverlassenheit

8. November 1981 – Heilige Messe

Maria: Kleine Desolata, in deinem Sühnezustand ist es dir, als suchtest du unentwegt – und könntest niemals finden; als riefst du ohne Unterlaß – und würdest niemals erhört; als drücke dich die Not zu Boden, und niemand würde dir helfen. Du bist wie gott- und menschverlassen. Dies ruft einen Zustand hervor, der kaum zu ertragen ist, der dich lähmt in all deinen Geisteskräften und Willenshandlungen fast unterbindet. Du bist niedergehalten, unterdrückt, und das verursacht dir das Gefühl der Gefangenschaft und Ausweglosigkeit. Dieser geistig-seelische Zustand aber wirkt hinein in deinen Körper und macht ihn zum Ausdruck des inneren Geschehens.

Über all diesem Geheimnis aber stehe Ich, die starke Frau der Endzeit, die Siegerin in eben dieser Schlacht, diesem Kampf Gottes gegen die Unheilsmächte und Gewalten, die entfesselt sind zur Scheidung der Geister, zur Entscheidung für Gut oder Bös.

Das, was in dir sich abspielt, ist die Not und Ausweglosigkeit des heutigen Menschen, ist die Krankheit der Moderne –, die auch gerettet und geheilt werden soll. Das Zeichen, das Gott gibt für diese Zeit der Not, bin ich selbst. Nach nichts anderem sollt ihr ausschauen. – Wenn du also dich hinwendest zu Mir kleine Desolata, wendest du das schreckliche Antlitz eurer Zeit, der Menschen von heute zu Mir hin und gibst Mir die Möglichkeit einzuschreiten. Das ist stellvertretende Sühne.

Da jedoch die Last und die Wucht des Übels so stark auf dir liegt, laß dich von deinem Vater an der Hand nehmen und Mir zuführen. Nur Ich vermag dir in allem beizustehen und die grausamen Ketten des Negativen und der Angst auseinanderreißen und deine Wunden mildreich zu heilen für immer. (Nach der Einsprechung schweres, viermaliges Poltern in Desolatas Zimmer).

 

Engelhilfe

10. November 1981

Maria: Ertrage deinen Zustand. Die Elektrizität, die du so unerträglich in dir spürst, ist die Strahlkraft des Bösen. Doch auch deine Engel strahlen dich an. Wenn du dich ergibst und geschehen läßt, ist es leichter für dich.

Wenn du einen Tag ertragen mußt wie den heutigen, dann falte am Abend deine Hände und denke nur: "Es war gut so, wie es war!" – denn es war ein auferlegter Tag. – Trotzdem fange gleich wieder an, deinem Vater zu gehorchen. Mit dem Gehorsam und der damit verbundenen Demut triffst du die Umklammerung Satans.

 

12. November 1981 – Heilige Messe

Maria: Ergreift auch immer mehr die Hand eurer heiligen Engel. Holt sie immer mehr herein in euer Leben. Macht sie zu euren Verbündeten. Kämpft nicht allein, kämpft mit ihnen.

 

Mutter der göttlichen Vorsehung

14. November 1981 – Beim Rosenkranz

Maria: Geliebte kleine Desolata, ihr nennt Mich "Mutter der göttlichen Vorsehung". Gott der Vater hat die Pläne über euch, die Pläne Seiner unübertrefflichen, geheimnisdurchdrungenen, wunderbaren Vorsehung in Mein Herz gelegt, in das Herz der Mutter, auf daß Ich sie ausführe in Barmherzigkeit und Milde. Dies tue Ich vor allem für die Priester, Meine vielgeliebten Söhne, wenn sie Mich rufen! Vor allem aber für jene, die sich Meinem Unbefleckten Herzen geweiht und überlassen haben.

Mutter der göttlichen Vorsehung bin Ich geworden für deinen Vater wie für dich, da des Himmlischen Vaters Auge auf euch ruht zu besonderer Berufung und Auserwählung von Anbeginn an. So hütete Ich eure Vorherbestimmung und lenkte und leitete sie bis zum heutigen Tag. Ich bin es, die alles für euch und an euch wirkt.

Ist es nicht ein Stück Himmel hier in dieser kleinen verborgenen Kapelle? Der Himmel Meines Herzens, Meiner überströmenden Liebe zu euch, Meinen vielgeliebten Kindern. Welch liebe Zufluchtsstätte wird dieser Raum euch stets sein und euch alles ertragen lassen und hinnehmen in Sanftmut und Geduld – und Mich erkennen lassen als deinen Stern in der Nacht, deine Sonne in allen Tagen deines Lebens.

(Anmerkung: 29. November 1981. Zu den bisherigen Schmerzen kamen nun immer mehr zunehmende Schmerzen in Brust und Rücken. Desolata kann sich zeitweise nur unter großen Schmerzen bewegen. Liegen ist wegen Schmerzen schon länger keine Erholung mehr.)

 

1. Dezember 1981

Maria: Geliebte kleine Desolata, erkenne Mich als deine Mutter, die wunderbare Wege geht, ihre Kinder zu retten. Nicht von ungefähr solltest du gerade jetzt die Worte – Meine Worte von San Damiano – in die Hände bekommen. Es ist dies für dich im Augenblick die trostvollste und Sicherheit gebende Botschaft. Man hat auch diese Meine Worte nicht angenommen bei den verantwortlichen Stellen. Man läßt die Mutter des Himmels stehen vor verschlossenen Herzenstüren.

Durch die Worte von San Damiano bist du innegeworden, daß ich wirklich zur Zeit auf der Erde gegenwärtig bin, also auch gegenwärtig bei eurem Bildnis hier, gegenwärtig bei Cönakeln, gegenwärtig an Erscheinungsorten, weil ich Meine Kinder aufsuchen, sammeln muß, um sie vorzubereiten auf Kommendes ... Mein Kommen an so vielen Orten der Erde in dieser Jetztzeit, das müßte eure Herzen berühren zu größter Aufmerksamkeit, Hingabe, Dank und Gehorsam. Kindsein, Kind von Mir und Kind Gottes – das ist der Schlüssel zu allem. Über kindhafte Seelen hat Satan keine Gewalt – wohl aber über die Hochmütigen und Stolzen.

 

Das Himmelswunder

8. Dezember 1981

Maria: Kleine Desolata, auch wenn du es nicht so empfinden kannst, schlägt Mir dein Herz doch voll Sehnsucht entgegen. Schreibe: Von Jahr zu Jahr wird das Fest Meiner Unbefleckten Empfängnis in Welt und Kirche zurückgedrängt, sein Inhalt und Bedeutung abgeschwächt und nicht mehr angenommen. Wie anders in der himmlischen Liturgie.

Als das vollkommenste Bild und Gleichnis des Schöpfergottes, aus Seinen Händen hervorgegangen in wunderbarem Gnadenstrahl durch ein einmaliges Privileg der zuvorkommenden Erlösungskraft Meines Sohnes Jesus, stehe Ich an dem Tag dieses Festgeheimnisses in leuchtender Unversehrtheit vor euch.

Der ganze Himmel, Engel und Heilige bringen Gott durch Mich ein unbeschreibliches Loblied dar. Mein Unbeflecktes Herz vor allem ergießt Feuerstrahlen der Liebe und Gnade auf die Welt und bewirkt Rettung, Heil und Hilfe ... einzig Mein Unbeflecktes Herz wird nach Gottes anbetungswürdigem Plan den Sieg davontragen gegen Satan und sein Heer mit allen Helfershelfern. Nur in eurer Hingabe an Mich werdet ihr alles überstehen und mitvollziehen nach ewigem Plan. Je mehr Satan tobt und seines Sieges sich sicher wähnt, – umso wirkungsvoller habe ich in aller Verborgenheit und Stille den Gegenschlag vorbereitet. Nicht Waffen und Gewalt werden entscheiden – einzig die Wandlung der Herzen, die wahre Erneuerung der Kirche, deren Mutter und Wegbereiterin Ich bin.

 

Macht der Gotteskinder

17. Dezember 1981 – Heilige Messe

Maria: Mit dem Glauben kannst du alles machen, Kind. Der Glaube des vertrauenden Kindes macht Satans Künste und Gewalt mit einem Lächeln zunichte. Deshalb fürchtet Satan das Kind, das seine fein gesponnenen Netze umgeht mit nachtwandlerischer Sicherheit und seine ausgeklügelten und subtilen Pläne zusammenstürzen läßt wie seine Baukastenhäuser mit einer einzigen Handbewegung kindlichen Wollens. Das ehrliche "Ich glaube" des Menschen schlägt Satan ins Gesicht und hält ihn auf in seinem Vernichtungsdrang.

Da du gerade hier in so für dich unverständlich schwere Sühne genommen bist, vermagst du den Glauben kaum zu äußern. Rühre nicht an dieses Geheimnis, laß es geschehen. Sprich mit deinem Vater "Ich glaube", was dir allein nicht möglich ist. Dazu ist dir dein Vater gegeben, um den Geist des Unglaubens in dir zu treffen und abzuweisen als Priester Meines Zeichens; denn nichts trifft Satan empfindlicher als Mein Zeichen. – Der Kampf ist ausgebrochen zwischen Meinen gezeichneten Kindern und den Kindern unter Satans Zeichen. Fürchtet euch nicht: Am Ende steht der Sieg Meines Unbefleckten Herzens und Jesu Reich bricht an. – Ein Licht geht aus von Polen, das geheimnisvolle Wirkung haben wird. In der Ohnmacht der Kinder Gottes liegt ihre größte Macht. – Kein einziges Opfer der Guten ist ohne bedeutsame Folgen. Deshalb Mut, Meine geliebten Kinder: Gottes Liebe wirkt in allem und durch alles!

 

Nothilfe

10.45 Uhr

Maria: Daß du in dir das Leid und die himmelschreiende Not der heutigen Weltlage trägst, ist deine besondere Befähigung dafür und schwer für dich zu tragen und ängstigst dich sehr. Doch: Nur der gottlose Mensch ist preisgegeben und ausgeliefert – seiner eigenen Bosheit und der List Satans. Wer von den wahren Kindern Gottes berufen ist, in der heutigen Zeit zu leben, untersteht ganz besonderem Gnadenstrom des Himmels. In den entscheidenden Augenblicken werde ich alle Angst von euch nehmen und euch zu allem befähigen, wie es alle Heiligen stets erfahren haben. Deshalb berget euer Angesicht einzig im Schoß Meiner Liebe und barmherzigen Milde. Ich will euch trösten und ermutigen und die Süßigkeit Meines Herzens verkosten lassen, denn alle Süßigkeit des Dreieinigen Gottes ist in Mir und findet ihr in Mir.

 

28. Dezember 1981 – 21.00 Uhr

Maria: Auch wenn du noch nicht fähig bist, alles aufzuopfern mit vollem Bewußtsein – deine Weihen täglich ersetzen dir alles. Du wächst ja erst hinein in deine Aufgabe. Es geht auch noch um Seelen, die dir übergeben sind zur Rettung durch bitteres Leiden. Du darfst jegliche Hilfe in Anspruch nehmen; denn dein Leiden ist unbeschreiblich. Ich will dich trösten, sooft du Mich rufst.

 

Oasen der Zukunft

4. Februar 1982

Maria: Ich sage dir, Meine kleine Tochter, es wird Oasen des Friedens geben im Kommenden. Überall in der Welt werden diese Oasen sich finden. Sie werden versiegelt sein von Meinen heiligen Engeln, und der Böse wird keinen Zutritt finden. Auch hier, in Ottobeuren, ist eine solche Oase Meiner Liebe und Barmherzigkeit im Entstehen. Überall, wo man Meine Worte aufgenommen und befolgt hat, wo man Mir Liebe und Verehrung schenkt, wird auch Mein besonderer Schutz und Meine Gegenwart sein.

 

28. Februar 1982 – Rosenkranz

Maria: Vertraut einzig und unbesorgt Mir. Nicht, daß ich alle Prüfungen von euch fernhalten könnte – wohl aber vermag Ich jede Prüfung zu lenken zu gutem Ausgang und spende Hilfe und Heil nach dem Willen des Vaters. Niemals werdet ihr in ausweglose Situationen geraten, niemals in verzweiflungsvolle Not. Immer stehe Ich an eurer Seite mit Meinen Engeln und Heiligen. Nur vertrauen!

 

10. März 1982

Maria: Wie kostbar, fruchtbringend und tief sind die Tage der Krankheit für den Vater und sein Kind, – Tage besonderer Gnaden. Die ausschließliche Verfügbarkeit deines Vaters für dich trägt ihre Früchte, und deine kleine Seele vermag sich zu erheben.

 

Verkündigung Jesu

25. März 1982 – Mariä Verkündigung

Maria: Kleine Desolata! Du stehst nun in der stärksten Glaubensprüfung deines Lebens. Ich leuchte in dir in steigendem Maße auf, um zu vollenden! Ruhe aus in Meinem Herzen und vergiß alles, was hinter dir liegt im Liebesrhythmus Meines Herzschlages. Dieser Mein Herzschlag bemißt euren irdischen Weg und leitet ihn sicher ans Ziel.

Noch etwas, Meine kleine Tochter: Auch Jesus möchte sich dir nähern. Morgen ist der Gedenktag Seiner liebevollsten Herabneigung zu deiner Seele (Erstkommuniontag). Die Sehnsucht eurer Herzen soll nun erfüllt werden durch Jesu ständige Gegenwart. Dein Vater lasse morgen, an deinem Festtag, Jesus Gast sein in der Monstranz. Jesu Gegenwart wird eure mächtigste Unterstützung im Kampf gegen die Unterwelt. Euer Leben verlaufe wie bisher. Jesus will nur eure Liebe und Natürlichkeit. Der Weg geht weiter – ins Licht – in Jesu Herz hinein!

 

Sühne für Unwürdigkeit

3. April 1982 – Nach der Heiligen Messe

Maria: Hier, in der Kapelle, leidest und sühnst du für jene, die unwürdig am Altare dienen und Ärgernis geben und die Gemeinden so zu Ehrfurchtslosigkeit führen und verführen. Vor allem der Dienst der Frauen am Altar ist großes Ärgernis. Sie nehmen ihr Beispiel nicht an Mir – einzig am Gebaren der Welt!

Jesus: Noch ist die Zeit der Heimsuchung, der Rettung. Fürchte dich nicht! (vor der kommenden Weltkatastrophe) "Du wirst nicht mehr dabei sein." Dieses Mein Wort ist gültig! Ich bewahre die Meinen.

 

4. April 1982

Maria: Daß du immer wieder dein "Geschehe" gesprochen, genügt Gott; deine zitternde Bereitschaft ruft sein Erbarmen wach und läßt Ihn größter Liebe voll auf dich blicken. Sprich nur immer dein "Ich glaube" und widersage den dunklen Stimmen. Du darfst aufatmen – einen Kinderglauben enttäuscht Gott nicht!

 

Jetzt Endphase

20. April 1982 – Rosenkranz

Maria: Geliebte kleine Desolata, o verzage nicht. Es ist Endphase ohne jeden Zweifel. Versuche es nur immer, alles geschehen zu lassen. Ein kleines Zeichen sei dir dein Schlafen. (Anm.: Die Nächte waren in der letzten Zeit furchtbar. Desolata wußte nicht mehr, wie sie sich hinlegen sollte. Jede Lage war Schmerz; ihr Arm tobte in Schmerzen. Nach kurzem Liegen stand sie wieder auf und lief umher; dann wieder nach Abheben der Schmerzen, ca. 1 1/2 Stunden – wieder liegen, wieder aufstehen. So in manchen Nächten drei- bis viermal. Sitzen geht auch nur kurz. Gegen Morgen 2-3 Stunden Erschöpfungsschlaf. Nächte werden immer schwerer. Es geht bis an den Rand des Wahnsinns). Du hast dich hier durch die treue Hilfe deines Vaters bereits ins Unabänderliche ergeben und dadurch fallen gelassen in den Willen des Allerhöchsten. Dies zeitigt Früchte. Halte noch aus!

Jesus ist euch diesen Weg vorausgegangen in unendlicher Liebe und Milde. Sein Herz fließt über vor Mitleid und Erbarmen und hebt euch hundertmal des Tages auf, wenn ihr wankt und gefallen seid. Gerade um diese letzte, schwerste und fast nicht zu ertragende Zeit der Reinigung dir zu erleichtern, ist Jesus hier in seiner personhaften, wahren Gegenwart (im Tabernakel). – Täglich werdet ihr es stärker innewerden.

 

24. April 1982

Maria: Ihr müßt es lernen, ganz dem Himmel zu vertrauen, euer Herz im Himmel zu halten. Ihr müßt euch geliebt wissen wie nie zuvor von himmlischer Barmherzigkeit. Der Himmel tritt spürbar in euer Leben, je verlassener ihr euch fühlt. Nichts geschieht ohne Wissen und Vorsehung göttlicher Liebe. Gerade, wenn die Welt am Ende zu sein scheint, gebiert sie den neuen Anfang, das neue Reich: Reich Jesu und Reich Meines Herzen, in dem einzig die Sonne der Liebe, ewiger Liebe, leuchtet und wärmt.

 

Himmlisches Leben

25. April 1982

Maria: Es ist wirklich alles eine überaus starke und einschneidende Glaubensprüfung deines Lebens, die du bestehen wirst, weil der Himmel es will. – Siehe zum Tabernakel! Hier wohnt nun Jesus, deine unaussprechliche Liebe. Sein Herz schlägt hier und umfängt euch mit wärmster, göttlicher Liebe. Unsere Herzen sind ungeteilt euer in dieser kleinen, heimlichen und heimeligen Kapelle, um bei euch zu sein in dem Kampf und der Beschwernis eures Lebens, um euch zu stärken, zu trösten, zu wandeln, zu heiligen und zu heilen. Himmlisches Leben pulst in diesem Raum, Geliebtes, o glaube daran und nimm es in dich auf, wie die Blume die Sonne aufnimmt, um leben zu können.

 

26. April 1982 – (Kriegserklärung Argentiniens an England.)

Jesus: Fürchtet euch nicht, auch dieser Konflikt geht vorbei. Niemand vermag das Geschehen zu lenken, wie Ich es tue, trotz allen Widerstandes von Seiten Satans und der Menschen.

Eines tut not: Vereint euch mit eurem Heiligen Vater in heißem Gebet. Achtet auf sein Wort und befolgt es. Er trägt Mein Kreuz, Mein Leid, Meine Seelenliebe im Höchstmaß in seinem sterblichen Menschenleibe. Nur Meine Mutter ist es, die ihn dabei stützt und aufrecht hält. Achtet auf ihn und seid ihm untertan. Ihr müßt unentwegt für den Papst beten und opfern. Die ganze Kirche sollte es tun, wie sie noch für keinen Papst gebetet hat. Er ist der Hölle so sehr im Wege ... macht euch seine Lehren und Aussagen zu eigen. Nur mit ihm werdet ihr standhalten und siegen.

 

Von der Reinigung zum Triumph

Abends, beim Rosenkranz

Maria: Ihr steht am Ende der unheilvollsten Epoche der Geschichte in einem gewaltigen Umbruch. Das Alte vergeht, damit Neues beginnen kann. Doch noch nie neigte sich Gottes Erbarmen in solch unausschöpfbarer Milde und Liebe herab wie gerade jetzt. Der Geist Gottes ergießt sich über die Welt und Schöpfung wie in strömenden Wassern. Reinigung, Heimholung und Triumph gehen ineinander über, sodaß der Plan Gottes sich verwirklichen kann. Fürchtet euch also nicht! Rufet nur unaufhörlich das Erbarmen Gottes an. Bezwingt Gottes Herz mit stürmischem, vertrauensvollem Flehen.

Lebt als österliche Menschen mit sieghaftem Auferstehungsglauben. Gott ist am Werk, und durch Mich, eure himmlische Königin und Mutter, wird das größte Wunder aller Zeiten bereits unaufhaltsam, gänzlich im Verborgenen, vorbereitet: Die sonnenumkleidete Frau bereitet den Sieg!

 

1. Mai 1982 – Maiandacht

Maria: Die Hölle tobt. Es ist Endphase des großen Kampfes. Die große Drangsal, ... der große Abfall ... breitet sich immer mehr aus. Es sind dies die Zeichen, die euch gegeben sind, eure Häupter zu erheben und an das Heil zu glauben. Schaut nur in dieses Licht, das vor allem von Mir ausgeht. Bei Mir ist alle Hoffnung und Ursache eurer Freude: Jesus! Jesus kommt wieder, dem Vater das Reich zurückzugeben. Ihr glaubt alles verloren und nicht mehr zu reparieren; – Ich sage euch: Gerade das ist der Zeitpunkt, da Gott hereintritt in die Welt, um Sein Reich neu aufzurichten und ein neues Pfingsten zu verheißen. Satan und seine Anhänger glauben, alles in Händen zu haben ... Welt, Schöpfung und Kirche zerstören zu können –, doch durch Mich ist ihm der Sieg bereits entrissen. – Auch in dir, geliebte kleine Tochter!

Ich rufe euch den heiligen Erzengel Michael ins Gedächtnis, den ihr herabrufen sollt auf die Welt, auf daß er euch zu Hilfe eile mit seinen Scharen der Engel, die nur auf Meinen Befehl harren, einzugreifen und Meine Kinder zu umgeben.

 

Krönung Mariens

20. Mai 1982 – Rosenkranz

Maria: Schreibe, geliebte kleine Tochter ..., eine Demutsübung ist Gott wohlgefälliger als jegliche Geisteserhebung! Das, was dein Vater mit dir durchkämpft, so sehr, daß auch sein Körper leidet, ist letzter Ansturm der Hölle – ist ihre Wut über Meine Krönung (am 12. Mai krönte Vater die Marienstatue in der Kapelle) und Mein Herrscherrecht in der Kapelle hier. Die Hölle weiß, was das bedeutet, wenn Mir das Recht eingeräumt wird, über eine Seele, über ein Menschenherz, über einen Ort, über ein Land zu regieren. Sei zuversichtlich, Meine kleine Tochter, Ich werde Gebrauch machen von Meinem Recht. – All dein Versagen, liebste kleine Desolata, dein Einfach-nicht-vermögen, deine namenlose Schwäche sind voll miteinbezogen in Gottes Barmherzigkeit.

 

Der treue Papst

Maria: Wie sehr rührte der Heilige Vater mit seiner Huldigung, seinem Dank und Worten in Fatima Mein Herz! Von welch tragender Bedeutung jedoch ist der Akt der Weltweihe an Mich, den er vollzogen. Seine Intention "mit allen Bischöfen und Gläubigen" hat Gültigkeit, ... auch wenn viele Hirten nicht bewußt dahinterstehen. Die Tat des Papstes wirkt aus sich, öffnet Mir verschlossene Tore, legt verstopfte Kanäle frei und bewirkt Mein mütterliches Einschreiten.

Deshalb sagt allen, wie wichtig es ist, nun mit dem Papst zu leben. Er ist der Papst eurer Zeit. Wer mit ihm ist, bleibt in Gott, in der Wahrheit und im Frieden.

 

18. Juli 1982

Maria: Geliebte kleine Desolata, alles ist Vorsehung ... nichts geschieht ohne Gottes liebendes Wissen. Du mußt dich nur fallen lassen in diese Geborgenheit, in diesen Glauben an die Liebe; denn Gott ist Liebe, einzig brennende Liebe.

 

Kreuz am Himmel

26. August 1982 – Fest Unserer Lieben Frau von Tschenstochau (Letztes Verlassen des Hauses, letzte Ausfahrt von Desolata zur Behandlung.)

Auf der Heimfahrt steht die Sonne als glühend rot-gelber Ball über einer niederen Wolkenwand des Horizonts vor uns. Auf einmal leuchten vier Strahlen in Sonnenbreite auf: nach oben, nach unten, nach rechts und nach links, und zwar nicht konisch, sondern wie Lichtstraßen nach 4 Seiten, sodaß ein Lichtkreuz entsteht mit der Sonne in der Mitte: Das größte Kreuz des Leidens kommt auf Desolata zu und ist doch ein Gnadenkreuz.

 

18. Oktober 1982

(Liegen und sitzen wurde für Desolata immer schmerzvoller. Vergangene Nacht war die bisher furchtbarste und brachte sie an den Rand des Lebens: Ihr Gesicht wurde ganz weiß, Nase und Kinn spitz wie bei Sterbenden. Dazu Brechreiz. Schmerzen ohne Unterlaß in kaum mehr erträglichem Maße. Erst um 4.30 Uhr kam der Erschöpfungsschlaf.)

10.30 Uhr, Heilige Messe

Maria: Fürchte dich nicht. Es ist alles im Plan des Himmlischen Vaters wunderbar geordnet und ersonnen. Laß dich nicht ängstigen. Auch für dich ist das Reich Gottes nahe. (Evangeliumstext der Messe.) Es steht nur die dunkle Prüfungswand dazwischen. Doch: Aus allem Leid wird Seligkeit!

 

Der Himmel führt

24. Oktober 1982 – Abendrosenkranz

Maria: Geliebte kleine Desolata! Niemand kann deine Leiden analysieren, feststellen und ermessen, denn einzig der Himmel allein und dein Vater. Deshalb fürchte dich nicht. Am Ende des jetzigen Geschehens steht nicht die Vernichtung, sondern deine Auferstehung in Gott, zu Gott hin und mit Gott.

Laß dich durch nichts ängstigen, auch nicht wenn die Medikamente oft ihre Kraft und Bestimmung verfehlen oder sich ins Gegenteil verkehren. Auch dann kann dir kein Unheil daraus erwachsen. Sag nur ja zu allem, damit du im Willen Gottes stehst, und alles ist gut.

 

28. Oktober 1982

Maria: Das, was du jetzt physisch so stark empfindest, geschieht vor allem geistigerweise. Es ist Reinigung, Läuterung im Feuerofen der Liebe Gottes. Deshalb das Gefühl des Zusammenbrechens und Sterbens deines Körpers. (Maresa Desolata kann wegen Schmerzen nicht mehr liegen. Sitzt nachts zu etwas Schlaf im Stuhl.) Setze deinen ganzen Glauben ein; denn nur der Glaube vermag zu siegen und zu überwinden. Heiliges Öl, wie auch Wasser, mit Gnadenwasser vermischt, zu den Waschungen wird dir gut tun.

 

31. Oktober 1982

Maria: Kleine Desolata, verzage nicht, Ich führe weiter. Du müßtest nun viel liegen,um die Schwäche zu beheben. Du wirst wieder liegen können. Geduld, Geliebtes! (Am 13. November kann sie wieder zum ersten Mal liegen.) Du hast Übermenschliches geleistet und auf dich genommen in diesen Wochen ... daß du trost- und hoffnungslos bist, ist besondere Sühne.

 

Mutter der Hoffnung

1. Januar 1983

Maria: Ich bin die Mutter der Hoffnung. Dies ist die göttliche Tugend, die besonders in der blutigen Stunde der Reinigung gelebt werden muß.

Auf wieviele Arten sucht Mein Gegner euch zu entmutigen. Fürchtet euch nicht; denn Satan ist schon besiegt durch Jesus, und jeder seiner scheinbaren Siege bedeutet für ihn eine neue, wirkliche Niederlage. Wenn der Haß neue Straßen mit Blut bedeckt –, wenn die Sünde die Seele und das Herz vieler wie mit Eis überzieht –, wenn die Menschheit nicht auf den Weg zur Liebe zurückkehrt –, wenn der Aufruhr gegen Gott jeden Tag stärker wird: – so sei euer Vertrauen noch größer auf die Barmherzigkeit des Himmlischen Vaters, und schaut auf Mich, das Zeichen der Hoffnung.

Ich bin Mutter der Liebe und Gnade, des Verzeihens. – Ich durchlaufe die verlassenen Straßen der Welt, um in den Herzen Meiner Kinder den Samen der Buße, der Güte und der Hoffnung zu streuen.

Mit schmerzlichem Mitleid schaue Ich auf die unzählbare Schar Meiner sündigen Kinder, auf die durch die Gesellschaften verführten und verratenen Jugendlichen –, auf die durch zügellosen Egoismus und Haß Versklavten –, auf die Kinder der Kirche, die durch Gleichgültigkeit und Mangel an Glauben träge geworden sind – all diesen wiederhole Ich heute: Ich bin die Mutter eurer Hoffnung. Das Eis, das die Erde bedeckt, entmutige euch nicht, weil Ich täglich überall den Samen des Lebens und der Auferstehung streue. Ich bin das Morgenrot, das den Beginn des neuen Tages bringt.

Ich bin auch die Mutter der heiligen Freude. Lebt in der Freude, euch von Gott geliebt zu wissen, der euch Vater ist –, getragen vom Heiligen Geist –, von Jesus aufrecht gehalten. Beginnt dieses neue Jahr so, um ganz mit Mir zu leben.

 

Kampf und Schutz

3. Januar 1983 – 23.00 Uhr

Maria: Kleine Desolata! Die Schulung ist deshalb so hart, weil ihr zu Meiner Kampfesschar gehört und in den vordersten Reihen Meiner Engel kämpfen sollt gegen die furchtbare Dämonie, die heute über der Welt und Schöpfung lastet. Was dir in diesen Nächten und Tagen geschieht, ist verzweifelter Ansturm der Hölle. Es kann dir nichts geschehen, auch wenn du dich immer schwächer werden fühlst. Wenn du glaubst, bist du geborgen. Über eurem Leben steht die absolute Führung des Himmels.

 

4. Januar 1983 – Heilige Messe

Maria: Geliebte kleine Desolata ..., Ottobeuren ist von Gott erwählt zu einer Burg in der Zeit der kommenden Stürme, zu einer Insel des Friedens, um einen Schatz des Himmels zu hüten – um hinüberzuretten in die kommende Zeit des Sieges Meines Unbefleckten Herzens.

 

Neue Prüfung

5. Januar 1983

Maria: Geliebte kleine Desolata, die größte und schwerste Prüfung harrt nun deiner: daß die körperliche Schwäche so sehr zunimmt, daß du glaubst einer unheilbaren Nervenkrankheit verfallen zu sein. (Ihre Haut "brennt", juckt und schmerzt so sehr, daß sie die Berührung mit dem Bettuch nicht aushält.) Auch dies ist nur Prüfung im Glauben. Deshalb sage ich dir wieder: Halte dich eng an deinen Vater und glaube ihm jedes Wort. Nur dann vermagst du auch dies zu bestehen.

 

8. Januar 1983

Maria: Glaube und vertraue weiter. Dein Glaube, aus unendlichen Tiefen gesprochen, in die du nun gerissen bist, ist deine stärkste Waffe und fährt in die Reihen deines Gegners wie ein blitzendes Schwert, um abzuhalten und zurückzudrängen. Sie stellen dir alles hoffnungslos vor und wollen dich in Depressionen stürzen, um dich noch mehr zu schwächen. – Wenn du so am Ende bist und dich nicht mehr zu halten vermagst, fällst du einzig in die Liebe Gottes und in Meine Liebe und hat diese Prüfung ein Ende.

Ein Menschenkind wie du, das so sehr von Gott vorherbestimmt ist, muß einmal im Leben einer solchen Prüfung unterzogen werden. Verliere nicht den Mut, süßes Kind!

Du bist bedrängt wie noch nie, armes Kind! Jetzt glaube und rufe und wimmere nur noch wie ein Kind um Hilfe und Befreiung. Die Kraft deines Glaubens, deiner Hoffnung und deiner Liebe wird überwinden und durchstoßen ins Licht. – Die Welt soll keinen Anteil mehr an dir haben! Gott soll dein Anteil sein und in dir leben.

 

11. Januar 1983

Maria: Meine Engel kämpfen und stoßen durch zum Sieg. Unterstütze sie durch euren Glauben und Vertrauen und Anrufungen. Sie sind hier in großer Zahl. Sie lieben euch sehr.

 

Demut wirft Satan zurück

13. Januar 1983 – Heilige Messe

Maria: Kleine Desolata. Dein Gehorsam heute, in der Kapelle (Desolata kann nicht mehr knien. Vater befahl ihr als Gehorsamsübung eine Kniebeuge zu machen), vermochte durch den Einsatz der heiligen Engel eine Legion der bösen Mächte zurückzudrängen, die angreifen wollten. So stark wirkt sich der Gehorsam aus. Er ist wie ein Fanal gegen das "Non serviam" (ich will nicht dienen) Luzifers und durchdringt den Schöpfungsraum wie eine silberne Posaune zum Lob und zur Verherrlichung Gottes; denn echter, heiliger Gehorsam trägt in sich die Tugend der Demut – und die Demut weist Satan weit zurück. – Der Gehorsam vermag Wunder zu wirken.

 

28. Januar 1983

Maria: Liebe kleine Desolata, aus dem heutigen Geschehen (nach erstem Scheitern konnte sie plötzlich unbeschwert in jeder Lage liegen und schlafen, und zwar 7 Stunden; dann ohne Versteifung aufstehen und gehen. Doch das war nur vorübergehendes Zeichen!) – sollst du erkennen, daß die Erkrankung deines Körpers vor allem Verkrampfung, Ausdehnung und Verrenkung ist –, hervorgerufen durch die furchtbare Strahlung und Macht der bösen Kräfte. Deshalb muß jede irdische Heilkunst ohne die Hilfe des Himmels versagen. Einzig vom Himmel kann dir Heilung widerfahren.

 

26. Februar 1983 – Heilige Messe

Maria: Kleine Desolata! Tiefe Finsternis ist in dir und Nacht und Not ... das, was dich jetzt so sehr quält und bedrängt, ist letztes Ausschöpfen deiner Sühneopferkraft und letzte Reinigung deines ganzen Selbst. Verzweifle deshalb nicht.

 

Neues Charisma: Hängen am Kreuz

9. März 1983 – 20.00 Uhr (Während Desolata vorübergehend liegt.)

Maria: Kleine Desolata! Es ist wirklich so, du liegst nicht, sondern hängst am Kreuz Jesu, hängst in mystischer Weise, denn Jesus lebt in dir, und sein Leiden wirkt sich in dir aus. Glaube! Nimm an, was du nicht verstehen kannst und was dir unbegreiflich vorkommt.

(Anmerkung: Desolata wurde von Maria angewiesen, dem Vater alle Leiden und alle Schmerzen kundzutun. Schon seit dem Januar sagt Desolata – kaum daß sie im Bett liegt, "ich liege nicht, ich hänge!" – "Ich bin ganz ausgespannt, sodaß es mich fast zerreißt." – "Meine Schulterblätter, mein Körper, meine Fersen sind ein tobender Schmerz." – "Ich ersticke." – "Mein Kopf, mein Kopf, der furchtbare Druck!" – "Krampf vom Nacken, vom Kopf ausgehend durch den ganzen Körper.")

 

Pausenlose Angriffe

26. März 1983 – Heilige Messe

Maria: Hör nicht auf die Stimmen der Nacht. Ängstige dich auch nicht ob der pausenlosen Angriffe, die dich nun schütteln und wie ein letzter Versuch der Hölle sind, dich von deinem Weg abzubringen. Meine Kraft ist in dir! Blicke auf ins Licht Gottes. Ich bin deine liebreiche Mutter und neige Mich immer zärtlicher über dich; du wirst es immer mehr innewerden.

 

1. Mai 1983

Maria: Dein Vater bestürmt den Himmel, und der Himmel läßt sich bestürmen. Die Zeit jetzt noch nützen durch doppelte Anstrengung im Gebet, Opfer, Verzicht und Hingabe. Alles aus Liebe zu Gott! Diese Zeit jetzt ist eine weitere Stufe ins Licht ...

Das größte und sicherste Zeichen der Echtheit deiner Erwählung sind die namenlosen Leiden, denen du dich unterworfen hast und die du heroisch durchgetragen. Fürchte dich also nicht!

Dieses Gefühl des Zusammengezogen-werdens, eigenartiger Verkrampfung jetzt kommt einzig vom Einfluß der Hölle, die nun ihre ganze geifernde Wut über dich ausschütten will und ist nicht Auswirkung einer besonderen Erkrankung. Gehorche nur immer deinem Vater und glaube Mir unbedingt. So wirst du auch diesen schweren Engpaß hindurchkommen – wenn auch in Tränen – doch mit der Sicherheit des echten Gotteskindes.

 

8. Mai 1983

Maria: Kleine Desolata, deine namenlosen Leiden und Bedrängnisse, die kein Mensch ermessen kann, nehmen weiter zu; doch die Zeit (zum Ziel) nimmt ebenso ab. Es ist alles Sache des Glaubens oder des Nichtglaubens.

Der Glaube macht den Menschen stark, Unglaube zerstört ihn. Im Glauben wirft der Mensch sich vertrauensvoll in Gottes Herz, das auf ihn wartet, ist doch der Mensch sein liebstes Geschöpf.

(Anmerkung: Desolata kann keine 5 Minuten, manchmal keine 15 Sekunden sitzen vor Schmerzen. Liegen ist schreckliche Verkrampfung. Stehen und laufen ist schwer durch Wasserkissen an den Fußsohlen. Dabei eine furchtbare, intensivste Hetze gegen alle Worte Mariens, von Seiten der Hölle.)

 

22. Mai 1983

(Anmerkung: Gestern und heute entsetzliche Schmerzen. Sie fühlt es so, als wenn man sie auswinden würde – wie eine naße Wäsche.)

 

Überwindungskraft

15. Mai 1983

Maria: Um dir zu helfen, sage Ich dir noch: Alles, was dich bedrängt und dir zu schaffen macht, versuche es in Meinem Namen zu überwinden. Sag immer: Im Namen Mariens will ich zu laufen versuchen, – will ich zu liegen versuchen – will ich dies oder jenes tun. Glaube Mir, das wird dir eine große Hilfe sein. Durch alle Einsprechungen an dich geht ein roter Faden hindurch: "Weg einer Menschenseele zu Gott."

 

Opfer für Zweifel und Unglauben

29. Mai 1983

Maria: Liebe kleine Desolata! Vor über 30 Jahren hast du dich Gott zum Opfer angeboten kraft deiner Berufung für alle Vergehen des Zweifels und Unglaubens einer verblendeten Welt, die Gottes Herz so sehr beleidigen und verwunden.

Von diesem Augenblick an war Satan auf dem Plan und verwickelte dich in einen gigantischen Glaubenskampf bis heute. Er stürzte dich selbst immer wieder in Zweifel und scheinbaren Unglauben, um Gott in dir zu treffen. Deshalb stehst du auch jetzt in tiefster Glaubensnacht und Verwirrung. Nur dem Gewitterblitz gleich leuchtete dir immer wieder ein Körnchen Wahrheit auf. Dieser Wahrheit gehorche schlicht; so brauchst du nichts zu fürchten.

 

2. Juni 1983 – Fronleichnam

(Anmerkung: Schmerzen bis an den Rand der Verzweiflung.)

 

12. Juni 1983

Maria: Kleine Desolata, gib nicht auf, gib jetzt nicht auf! Ich sagte gestern kurz zu dir: "Durchbrich die Isolation zu Mir hin, und es wird seine Wirkung haben." Doch du konntest es nicht in dein Inneres aufnehmen; so sage Ich es dir heute noch einmal: Gib also nicht auf! Es geht weiter und läuft ab nach wunderbarem Plan Gottes, der über euch liegt. Du kannst nichts mehr wahrnehmen, weil du niedergehalten und niedergezogen bist in die unteren Sphären, die genau im Gegensatz stehen zu dem, was Ich dir sage.

(Anmerkung: 15. Juni 1983: Desolata hat Schmerzenstage in hoher, höchster Potenz. Auch bei kurzfristigem Liegen untertags sagt sie: "Wenn ich nur einmal liegen könnte; aber ich hänge; ich habe keinen Halt. Ich bin ganz ausgespannt. Es zerreißt mir die Knie. " – "Krämpfe vom Kopf bis zu den Füßen." – Hauptsächlich in den Beinen. "Sie stemmt sich mit den Füßen gegen das Bettbrett, um die Krämpfe auszuhalten.)

 

16. Juni 1983

(Desolata machte das Kreuzzeichen, als sie Marias Nähe spürte.)

Maria: Ja, mach ruhig das Kreuzzeichen, das gibt dir große Sicherheit. Kleine Desolata! Es hat alles, was in Ottobeuren geschieht, große Bedeutung – so auch die Europatage. Tut sie nicht leichtfertig ab. Von Ottobeuren soll einmal ein besonderes Licht ausstrahlen auf die Umgebung und auf alle, die hierher kommen, – der jetzige Abt bemüht sich so sehr darum, seine Abtei einzubeziehen in großes und verborgenes Geschehen, um ein christliches Europa. Er wird darin kaum verstanden und braucht euer Gebet.

 

18. Juni 1983

(Desolata ist hilflos geworden.)

Maria: Verzage nicht. Du mußt nur noch zu völligem Vertrauen in das Wirken des Himmels gewandelt werden. Doch sei getrost: Es geschieht durch Mich.

 

Neue Geburt

21. Juni 1983

Maria: Es ist Prüfungszeit. Sich in völlige Abhängigkeit des Himmels begeben zu haben bedeutet: Heil und Heilung für den Menschen, Wiederherstellung der Taufgnaden – Geburt zu neuem geistigen Leben –, für das die Menschenseele einzig bestimmt ist. – Du wirst einmal glücklich sein über das, was dir jetzt solche Bitternis bereitet.

Der Satan löscht dir immer und immer wieder die Lichter aus; doch Ich zünde sie dir stets aufs neue immer wieder an.

Wenn du glaubst, Mich verloren zu haben, komm wieder zurück. Fang immer wieder von vorne an, den Kontakt zu Mir zu suchen. Ich lasse Mich immer finden.

 

Weg nur durch Maria

24. Juni 1983 – Heilige Messe

Maria: Die Menschenseele kann nur durch Mich hindurch, der Gott das Privileg der Gnadenvermittlerin gegeben, zu Gott gelangen. Dieses Geheimnis wird heute nicht mehr erkannt und angenommen. Man will Mich, die Mutter, ausschließen und auf die Seite stellen. Ich sage das mit großer Bitternis und Trauer; denn Ich sehe das ganze vergebliche Mühen so vieler. Eine Wiedervereinigung der Christenheit kann es ohne Mich, die Mutter des Lebens, nicht geben ...

Es ist Mein Wunsch, überall kleine Gruppen von Menschen zusammenzurufen und zu bilden, in deren Mitte Ich Mutter und Herrin sein kann in der kommenden Zeit. Notgemeinschaften, Geliebtes! Ich handle als vorausschauende Mutter der Barmherzigkeit.

 

26. Juni 1983 – Heilige Messe

Maria: Kleine Desolata, ein wunderbarer Plan Gottes läuft über dir ab. Was jetzt so verwirrend und belastend und undurchschaubar über dir liegt, ist einzig der Kampf, in den du gestellt bist – ist etwas dir Auferlegtes, nicht Selbstverschuldetes und Gesuchtes; es geschieht etwas an dir, das dich stets aus der Fassung bringen möchte, weil es für dich nicht greifbar, nicht erklärbar ist.

 

Gebetsvacuum

12. Juli 1983

Maria: Kleine Desolata! Warum diese vielen Autounfälle, Betriebsunfälle, Katastrophen und Unheil aller Art? – Die Menschen haben vergessen und verlernt, füreinander zu beten und sich dem Schutz und der Hilfe des Himmels zu unterstellen.

Es ist ein großes Vacuum entstanden, das nur von Meinem Fürbittgebet, von den Fürbitten der Heiligen und heiligen Seelen und den Opfern der Sühneseelen aufgewogen wird.

Die Menschen müssen wieder lernen, füreinander zu beten – in der Kirche –, vor allem in den Familien und Gemeinschaften; erst dann kann wieder ein Gleichgewicht hergestellt werden.

(Anmerkung: Die Leiden von Desolata nehmen noch zu. Unsagbare Schmerzen! Sie bringen Desolata an den Rand der Verzweiflung; besonders beim Hinlegen: "Betet für mich, daß ich sterben darf!" – "Mein Rücken ist wie hineingepreßt – meine Fersen wie in den Boden hineingestampft!" "Mein Rücken!" – ,,Ich kann nicht mehr lange so aushalten; – eine Bewegung mit dem Finger nur gibt Krampf vom Kopf bis zum Fuß! – Mein Kopf, mein Kopf." Das Ausgespanntwerden auf dem Kreuz ist kein Dauerzustand, sondern ein sich immer wiederholendes, qualvollstes Erleiden.)

 

3. August 1983 – Heilige Messe

(Desolata bat die Mutter um Rat, weil sie vor Schmerzen kaum mehr liegen kann. Die Beine vorher etwas massieren, bringt schon Erleichterung und etwas höher liegen!)

 

5. August 1983

Maria: Kleine Desolata! Ihr Menschenkinder sprecht zu wenig zu Mir; doch Ich sollte immerzu euch sprechen. Dies ist keine Anklage gegen euch, Meine geliebten Kinder, sondern nur Meine allgemeine Mutterklage!

 

Verborgenes Lenken

19. August 1983 – Heilige Messe

Maria: Ich lenke und leite alles. So geht jeder Brief, jedes Buch, das zu euch kommt – jede Begegnung auf Mich zurück. In allem wirke Ich verborgen und führe nach dem wunderbaren Plan Gottes zum Ziel.

(Anmerkung zum 23. August 1983: Desolata nach dem Niederlegen im Bett: "Von Tag zu Tag wird es furchtbarer; ich werde lebendigen Leibes in Stücke gerissen. – Ich halte es nicht mehr aus. – Sterben, sterben – schnell sterben – nicht so!")

(Anmerkung zum 25. September 1983: Desolata leidet übermenschlich. Immer ist das Hinlegen das Schlimmste: "Ich werde auseinandergezogen der Länge nach. Furchtbar. Ich halte das nicht mehr aus! – Meine Beine, meine Beine! – Mein Kopf, mein Kopf; ich kann ihn nicht mehr hinlegen, muß krampfhaft nach vorne geneigt halten. – Die Wirbelsäule wurde ihr gekrümmt: am Hals nach vorne, im Rücken in S-Form.

Untertags: "Ich kann mich kaum mehr ruhig halten, weil es mich so angepackt." – Aufstehen, hinsetzen, aufstehen, hinsetzen ... auch in größter Schwäche!

Bei der Beichte: "Es preßt mir die Schuhe, die Füße zusammen, die Beine." – "Ich kann mich kaum mehr halten; ich meine, ich müßte aufspringen. So auch beim Segen mit der Monstranz – die Heilige Messe ein Qual."

Wenn Vater aus den Einsprechungen vorliest, sagt sie: "Ich werde so furchtbar an den Armen und im Nacken gepackt!"

Wegen dieser entsetzlichen Schmerzen – von der Hölle ja verursacht – hetzen die dunklen Mächte die Kranke in raffinierter, ausgeklügelter Weise gegen Gott und Maria auf, weil sie das zulassen. All das bei fast unerträglichen Schmerzen in völligem Glaubensdunkel und in vollkommener Gott- und Marienverlassenheit.)

 

Trotzdem

28. September 1983 – 18.20 Uhr

Maria: Kleine Desolata! Du bist nicht dazu berufen, ein langes Siechtum als Sühneleiden zu ertragen. Deine Sühne momentan heißt, der furchtbaren, höllischen Dunkelheit standzuhalten und ihr eine Absage zu geben durch unerschütterlichen Glauben. Deine Sühne heißt "Trotzdem!" in allem: Trotzdem glauben, obwohl nichts zu erfolgen scheint; trotzdem hoffen, obwohl keine Erhörung in Sicht scheint; trotzdem – in allem, weil es nur Bewährungsprobe ist, die deine Entwicklung verlangt.

 

3. Oktober 1983 – 22.30 Uhr

Maria: Geliebte Desolata! Ich höre dein Rufen und Weinen nach Mir wohl. Ich blicke mitleidsvoll in dein geängstigtes Herz. Bin Ich doch deine liebreichste und mildeste Mutter und weiß ich doch stets um alles. Daß du Meine Stimme nicht mehr hören kannst, ist nicht Strafe, sondern einzig deine große Schwäche bewirkt es.

Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht über euren gegenwärtigen, so bitteren Zustand. Glaubt nach wie vor alles, was Ich euch gesagt habe und zweifelt niemals an Meinem Sieg.

(Anmerkung zum 9. Oktober 1983: Desolata: "Wenn es natürliche Schmerzen wären, würde ich sie aushalten. Aber es sind besondere, unsagbare, furchtbare Schmerzen. – Meine Beine sterben von unten her ab – wie beim Erfrieren. Die Füße spüre ich nicht mehr richtig.")

 

Der Himmel steht zu Diensten

28. Oktober 1983 – Nach der Heiligen Messe

(Desolata opferte ihre neuen Fuß-Beinleiden auf: absterben. Sie fühlt sich zum Leiden gezwungen.)

Maria: Du wirst nachher alles freiwillig schenken.

Desolata: Nur mit der Gnade Gottes; sonst kann ich es nicht!

Maria: Zu dieser Einsicht mußtest du kommen. Sei nicht traurig, daß es so lange dauert. – Es ist dies die Zeit Gottes, und Gottes Zeit ist Ewigkeit. – Euch steht nun der Himmel zu Diensten.

 

6. Dezember 1983 – 23.30 Uhr (Arger Husten verhindert den Schlaf.)

Maria: Nur Prüfung Kind! Du mußt sie verstehen und bestehen: Verstehen, daß es wirklich nur Prüfung ist und deshalb nichts Bleibendes, – bestehen, dadurch, daß du ja sagst und dir denkst: Wie gut – nun kann ich Gott etwas schenken! – Damit hat die Prüfung dann ihren Stachel schon verloren und ist nur Vorübergang.

(Anmerkung zum 6. Dezember 1983: Vor etwa 1/2 Jahr traten auf beiden Seiten des Rückens rote Striche mit Punkten auf, fächerförmig von den Seiten her zur Wirbelsäule hin, etwas schräg von unten her. In der Folgezeit trat da ein "Beiß" auf. Vor ca. 8 Wochen wurden diese Striche plastisch-aufgeworfene Striemen. Jetzt gehen diese Striemen bis hinab zu den Oberschenkeln. Neue Schmerzen. – Geißelungszeichen?)