• Engel und Heilige von jedem Tag
  • Bücher der Liebe, Bd. 1
  • Bücher der Liebe, Bd. 2
  • Bücher der Liebe, Bd. 3
  • Bücher der Liebe, Bd. 4
  • Bücher der Liebe, Bd. 5

Der Engel vom 1. Dezember heißt St. Eliud

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Ich bin Eliud aus dem IX. Chor. Den Frieden hüte ich an den heiligen Orten. In den dunklen Tagen und Nächten bin ich es, der die Kinder des Friedens hineinführt in die kleinen Stuben, die allen ein Nazareth sein sollen. Ihr werdet Zuflucht finden zu jeder Stunde unter dem Mantel unserer Lieben Frau und Königin." Heute steht der Engel des Friedens vor Gottes Thron. St. Eliud ist dem Engel von Hoher Gewalt, St. Dimachiel, zugeordnet, der den Willen des Vaters zur Geburt seines Sohnes im Stall von Bethlehem trägt. St. Eliud, der schlichte Schutzengel, ruft die Mühseligen und Beladenen hinein in den Frieden der heiligen Orte, in die Kirchen und Kapellen. Er bringt den Frieden auch in die Kranken- und Sterbezimmer.

Die Seligen und Heiligen des 1. Dezember heißen St. Natalia von Nikodemien (4. Jh.), Wohltäterin, Ehefrau des Märtyrers Hadrian, sorgte für ihn und andere zum Tode Verurteilte, nach seinem Tode ließ sie sich in der Nähe seines Grabes nieder und tat gute Werke, St. Eligius (660), Bischof, Goldschmied beim fränkischen König Chlotar II., gründete Kirchen und Klöster, kaufte Sklaven frei, Priester mit 50, bald darauf Bischof von Noyon, 20 Jahre Missionar unter den Heiden Flanderns, St. Marinus (8. Jh.), Missionar, St. Blanca (1252), Königin, Mutter des heiligen Ludwig IX., Frau von König Ludwig VIII. von Frankreich, nach dessen Tod führte sie für ihren Sohn die Regierung, bis dieser gekrönt wurde, Helferin der Armen und Kranken, Förderin von Kirchen und Klöstern, St. Antonius Bonfadini (1482), Mönch OFM, Missionar, Italien, St. Edmund Campion (1581), Mönch SJ, Priester, Märtyrer, reiste von England nach Flandern, studierte Theologie, trat in Rom dem Jesuitenorden bei, kehrte nach England zurück und wirkte im Untergrund, verfasste das berühmte Werk 'Zehn Gründe' zur Verteidigung des katholischen Glaubens gegen den anglikanischen, verhaftet und in den Tower in London geworfen, nach einem Schauprozess zusammen mit zwei Gefährten zum Tode verurteilt, hielt vor der Hinrichtung eine Rede, die zur Bekehrung vieler Zuschauer führte, selige Maria Clemente (1964), Nonne, Märtyrerin, geriet 1964 in die Wirren des Aufstands in Belgisch-Kongo und in die Gewalt der Aufständischen, als sie sich einem der Männer verweigerte, wurde sie von einem Offizier erschossen.

"Heiliger Engel, führe uns sicher in den dunklen Tagen und Nächten, hinein in den Frieden der kleinen Stuben, die uns Nazareth sein sollen. Unsere liebe Frau und Königin möge uns verbergen unter ihrem Schutzmantel. Amen."

 

Der Engel vom 2. Dezember heißt St. Nadar

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin Nadar, aus dem schneidenden Chor der Fürsten der Endzeit. Unbeirrbar und mit unbestechlicher Genauigkeit werden wir das Gute vom Bösen schneiden. Wehe dann, wer keinen Teil mehr hat an Gottes Barmherzigkeit." Sein Schwert trennt das Unkraut vom Weizen, wenn seine Fesseln gelöst werden. Noch gilt das Wort des Herrn: "Lasset beides wachsen bis zur Zeit der Ernte."

Die Seligen und Heiligen des 2. Dezember heißen St. Bibiana (367), Märtyrerin, nach der Legende Tochter des kaiserlichen Beamten Flavian, dessen Haus als Unterschlupf für die Verfolgten diente, Flavian, dessen Frau Dafrosa, Biobiana und deren Schwester Demetria wurden verhaftet und im Kerker zu Tode gefoltert, St. Silverius (537), Papst, Märtyrer, von Ostgotenkönig Theodahad zum Papst ernannt, erreichte die kampflose Übergabe Roms an den byzantinischen Feldherrn Belisar, wurde des Hochverrats angeklagt und verbannt, Vigilius wurde zum Nachfolger ernannt, 537 verzichtete Silverius auf sein Amt, St. Lucius von Chur (6. Jh.), Bischof, nach der Legende Missionar im heidnischen Bünden, vermutlich Märtyrer, St. Johannes von Ruysbroek (1381), Priester, Mystiker, Gründer der ersten Abtei der Augustiner Domherren bei Waterloo, selige Angela Astorch (1592), Äbtissin OSCICap, Mystikerin, mit 17 Kapuzinerin in Barcelona, acht Jahre später in Saragossa ein Kloster gegründet, das sie leitete.

"Heiliger Engel der Endzeit, hilf uns, dass wir auf der richtigen Seite stehen, lass uns immer erkennen, was gut und was böse ist. Amen."

 

Der Engel vom 3. Dezember heißt St. Gerachiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Maria Magdalena sieht einen 'ernsten' Engel, der als Symbol eine goldene Triangel und eine weiße Stirnbinde trägt. "Ich bin der Stille Fürst Gerachiel. Ich bin gesetzt über die Irr- und Ungläubigen, über Heiden, Abgefallene und Zweifler. Ich bin auch ein großer Helfer der Gottesboten. Die Triangel bedeutet das erste Tor der einfachen Wesenheit. Die Stirnbinde bedeutet, dass ich befreien und lösen kann. Wer mich anruft, fleht nicht vergebens."

Die Seligen und Heiligen des 3. Dezember heißen St. Claudius, St. Maurus und St. Jason von Rom (284), Märtyrer, auch die Frau von Claudius wurde unter Kaiser Numerian ermordet, St. Attala von Straßburg (741), Äbtissin des von ihrem Vater gegründeten Klosters in Straßburg, St. Modestus von Kärnten (772), Bischof, kam als Missionar aus Irland, St. Sola (um 790), Priester, Einsiedler, Karl der Große schenkte Sola ein Stück Land im Altmühltal, wo er sich eine Zelle errichtete, vorher von Bonifatius zum Priester geweiht, St. Franz Xaver, Provinzial SJ, Missionar, Patron von Indien, geb. in der Felsenburg in Javier in Navarra, Spanien, Studium in Paris, Begegnung mit Ignatius, legte mit Ignatius zusammen das Gelübde ab, 1537 Priesterweihe, folgte Ignatius nach Rom und half bei der Abfassung der Ordensregeln, Mission in Goa, dann auf den Molukken-Inseln, gründete viele Missionsstationen und zog einheimische Mitarbeiter heran, seine nach Rom geschickten Berichte wurden im ganzen Abendland verbreitet, Vorbild für viele neue Missionare, Mission in Japan, zurück nach Indien, erster Ordensprovinzial, Versuch, auch in China zu missionieren, scheiterte.

"Du großer, heiliger Fürst Gerachiel, du hast gesagt, wer dich anruft, der flehe nicht vergebens. So bitte ich dich von Herzen für alle, für die ich immer bete, sühne und leide, dass sie bald wieder Gottes Wege gehen und Kinder Gottes werden. Besonders bitte ich dich um jene, die mir nahestehen. Lass sie doch zur Erkenntnis kommen, dass sie aus Gottes Willen hervorgegangen und zur Seligkeit berufen sind. Oh, dass sie nicht in Finsternis und fern von Gott sterben. Durch dich, heiliger Engel, lass sie dem Ton der Liebe nachgehen und ihr Herz öffnen für das Licht des Glaubens. Amen."

 

Der Engel vom 4. Dezember heißt St. Thorael

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin Thorael, ein Engel der Endzeit, auch ein Engel der Liebe. Der erste der sieben Zornschalenengel bin ich. Siehe, so weiß wie ich ist auch meine Schale. Meine Schale ist leuchtend weiß, aber das Innere ist schneeweiß. Das ist der Zorn Gottes. Wenn das Licht, das von mir ausgeht, und der aus der Schale fließende Zorn Gottes die Atmosphäre der Erde berühren, werden sie rotglühend. Der Zorn Gottes ist fließend, ist ein lebendiger Strom. Er fließt in so breiter Bahn auf die Erde, dass er jedes Leben berührt. So wie die Gerechtigkeit Gottes zu Liebe wird, so wird der Zorn Gottes nur jenen zum Zorn, die das Zeichen des Satans an sich tragen, die Satanszugehörigkeit. Für die, die Gott lieben, wird Sein Zorn ein Weckruf zur Sühne, zur doppelten Liebe und Hingabe. Für sie ist es nicht Strafe, sondern nur Wandlung. Bereitet den Weg des Herrn. Nur kurz ist die Zeit. Folget der großen Wegbereiterin des Herrn, Unserer Lieben Frau und Königin."

Die Seligen und Heiligen des 4. Dezember heißen St. Barbara (306), Märtyrerin, gehört zu den 14 Nothelfern, ihr Vater hasste die Christen und wollte sie in einen Turm sperren, er brachte sie zum Statthalter, der sie geißeln ließ, nachts erschien ihr Christus und heilte sie, nach schwerster Folter wollte man sie durch die Stadt treiben, der Himmel verhüllte ihren entstellten Körper, vom Vater mit dem Schwert getötet, wonach er vom Blitz erschlagen wurde, St. Johannes von Damaskus (um 750), Mönch, Priester, Kirchenlehrer, Sohn eines Finanzministers in Damaskus, verließ zu Beginn der Christenverfolgung seine Familie und ging mit seinem Bruder in das Kloster Mar Saba, nahe Jerusalem, Priesterweihe, verfasste zahlreiche Werke über die Theologie, schrieb Gedichte und komponierte, St. Adelmann (846), Bischof OSB von Beauvais, Frankreich, St. Osmund (1099), Bischof von Salisbury, England, St. Christian von Preußen (1245), Bischof OCist, Gründer der Gemeinschaft 'Ritterbrüder Christi von Dobrin', von Papst Innozenz III. als Missionsbischof zu den heidnischen Preußen geschickt, Gefängnishaft, Rückzug in ein polnisches Kloster, seliger Adolf Kolping, Priester, Gründer des Gesellenvereins, Schuhmacher, Theologiestudium, 1845 Priesterweihe, Kaplan im Industriegebiet Wuppertals, in Köln 1849 Gründung des Katholischen Gesellenvereins, 1853 in Köln Gründung des ersten Gesellenhauses, als er 1865 starb, gab es 200 Ortsvereine mit fast 25 000 Mitglieder, das Kolpingwerk ist heute weltweit verbreitet.

"Heiliger Engel der Endzeit, bitte, dass der Herr uns verschone, dass Sein Zorn an uns vorübergehe und Sein Erbarmen über uns komme. Möge Maria mit der Engelschar uns weiter leiten und führen, bis wir geborgen sind in Gott, dem Ewigen, Allheiligen und Gerechten. Amen."

 

Der Engel vom 5. Dezember heißt St. Nachumiel

und gehört zum V. Chor der Hohen Gewalten. Maria Magdalena schreibt: "In stiller Mittagsstunde naht sich mir ein Engel von heroischer Schönheit. Er trägt etwas, was einer Schüssel gleicht. Das Gefäß ist mit Erde gefüllt. In der Mitte steckt ein Schwert. Ich vernehme: 'Der Friede sei mit dir! Weil es Advent ist, erscheine ich dir. Ich bin Nachumiel aus dem Chor der Gewalten. Ich bin einer der 12 des Bündnisses Gottes mit den Menschen. Was ich trage, bedeutet das Leben des Menschen in der Vorzeit, das Leben des Henochs, der in Gott wandelte als Vorbild der Propheten. An die Scholle gebunden, traf ihn doch das Schwert der Auserwählung durch Gott. Henoch, der Ahne Noes, wurde gleich Elias dem Leibe nach in den Himmel entrückt. Auf ihn gilt: Gott allein genügt! Er war der erste, der mit seinen geistigen Augen den Tag des Gerichts am Ende der Zeiten schauen durfte. Gott verschließt sich dem Menschen, weil nur Er die reine und einfache Wesenheit ist. Reine Erde soll der Mensch sein, darüber Gott mit dem Schwert Seines Willens, das Furchen ziehen will. Dann erst kann das Samenkorn Seiner Liebe und Worte wachsen in rechter Weise und zu rechter Zeit.'"

Die Seligen und Heiligen des 5. Dezember heißen St. Sabas von Mar Saba (532), Abt OBas, Einsiedler, Gründer zahlreicher Klöster in Palästina, der Basilianermönch war Abt des berühmten Klosters Mar Saba bei Jerusalem, St. Anno von Köln (1075), Erzbischof, gründete zahlreiche Klöster und Kirchen, Reichsverweser für den minderjährigen Kaiser Heinrich IV., Sel. Niels Stensen (1686), Arzt, Forscher, Bischof, einer der größten Naturforscher, Begründer der wissenschaftlichen Paläontologie, Geologie, Kristallographie, lebte am Hofe der Medici in Florenz, 1667 konvertiert, Priesterweihe in Florenz, danach nur noch Seelsorger, Apostolischer Vikar der Nordischen Missionen, Bischof in Münster, Gründung einer Gemeinde in Schwerin.

"Herr und Gott, reine Erde sollen wir sein, damit Du die Furchen ziehen kannst. Hilf uns, dass wir das Samenkorn Deiner Liebe bewahren, schützen und wachsen lassen in rechter Weise und zur rechten Zeit. Amen."

 

Der Engel vom 6. Dezember heißt St. Phatiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Stille Fürst Phatiel, eine der vier Ecksäulen. Ich bin auch ein Engel der Fürbitte, der dienenden Barmherzigkeit. Das zeigt als Symbol die Stirnbinde. Als dienende Barmherzigkeit bin ich imstande, eine Welt zu tragen, aber so wenige lassen sich tragen." St. Phatiel erinnert an den heiligen Bischof Nikolaus, dessen Fest die Kirche heute feiert. So wie St. Phatiel Ecksäule in seinem Chor ist, war St. Nikolaus Ecksäule der heiligen Kirche. Auch an diesem Tag zeigt sich wieder die enge Verbindung zwischen dem Tagesengel und dem Heiligen des Tages.

Die Seligen und Heiligen des 6. Dezember heißen St. Nikolaus von Myra (um 345), Bischof, Freund der Kinder, Patron der Gefangenen, Bekenner, Märtyrer, Nikolaus wurde als junger Mann um 300 Bischof von Myra, heute Demre, Türkei, geriet während der Christenverfolgung des Maximinus 310 in Gefangenschaft und wurde schwer gefoltert, trat 325 auf dem berühmten Konzil von Nicäa auf, wovon noch Dokumente mit seiner Unterschrift existieren, unter seinem Namen entwickelte sich auf der ganzen Welt der Brauch, am Vorabend des 6. Dezember St. Nikolaus als Bischof mit seinem Knecht Ruprecht auftreten zu lassen, um die Kinder zu beschenken und zu tadeln, der Nikolauskult begann in der griechischen Kirche, griff über auf die slawischen Länder, die größteVerehrung fand Nikolaus in Russland.

"Heiliger, großer Engel, als Diener der Barmherzigkeit kannst du die ganze Welt tragen, hebe auch uns auf, obwohl wir arme Sünder sind, und trage uns zu Christus, der göttlichen Barmherzigkeit und zur Mutter der Barmherzigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 7. Dezember heißt St. Jephthael

und gehört zum III. Chor der Throne. "Ich bin Jephthael aus dem Chor der Throne. Der Engel der Tränen bin ich und auch ein großer Fürbitter. Ich bin einer der drei, die den Thron um Maria bilden, wenn sie angerufen wird als Herrin, als Mittlerin und Fürsprecherin. Wir bilden auch den Thron am Jüngsten Tag um Maria, den Thron der Mutter der Schmerzen, der bittenden Allmacht. Sie wird ihre Tränen mit denen der Schmerzenskinder vereinen. Das ist noch ein großes Geheimnis. Möchten sich doch die Seelen alle von Maria über die Wissenschaft des Kreuzes und den Ewigkeitswert der Reue belehren lassen."

Die Seligen und Heiligen des 7. Dezember heißen St. Ambrosius (397), Bischof, Kirchenlehrer, Patron von Mailand und Bologna, in Trier geboren, zog mit der Familie nach dem Tod des Vaters nach Rom, Konsul von Mailand, als er nach dem Tod des Bischofs von Mailand zwischen den um die Nachfolge Streitenden vermitteln wollte, wurde er – obwohl erst Katechumene – selbst zum Bischof ernannt, einen Tag danach getauft, acht Tage später zum Bischof geweiht, zog als begnadeter Prediger die Menschen in seinen Bann, bekehrte Tausende, Augustinus war sein Schüler, Berater von drei Kaisern und vielen Persönlichkeiten, große kulturelle Bedeutung als Dichter, Schriftsteller und Komponist, der Ambrosianische Gesang wurde maßgebend für die liturgische Gestaltung, St. Fara, Äbtissin von Faremoutiers in Frankreich, St. Maria Josepha Rossello, Generaloberin OFM, Gründerin des Instituts der Töchter Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit in Savona (Italien), bemühte sich um die Freilassung afrikanischer Sklavenkinder.

"Heiliger Engel am Thron Mariens, bitte für uns, dass Maria in allem unsere Lehrmeisterin sei. Oh, dass wir doch die Wissenschaft des Kreuzes und den Ewigkeitswert wahrer Reue erkennen würden. Amen."

 

Die Engel vom 8. Dezember (Mariä Unbefleckte Empfängnis) heißen St. Elchim und St. Binnah

und gehören zum I. Chor der Seraphim bzw. zum III. Chor der Throne. Maria Magdalena schreibt: "Ein großer Gnadentag ist heute. Ich bin ganz in der Freude in Gott. Mein heiliger Marienengel umgibt mich und sagt: 'Marienkind, der Friede sei mit dir! Schau die Freude, die dir Gott schenkt.' Was sehe ich? Eine herrliche, leuchtende Wolke von Engeln. Darauf schwebt Maria als die Unbefleckte Empfängnis. Die Seraphim knien zu ihren Füßen. Umgeben ist Maria von einem unfassbar gewaltigen Lichtwesen mit goldenen Flügeln. Es hüllt Maria ganz ein. Man kann es nicht beschreiben. Mein Marienengel spricht: 'Das Lichtwesen ist der Seraph Elchim, der Sieger, die Macht Gottes. Du siehst ihn dreifach, weil er vieläugig ist, vor- und rückwärts sehend und sechsfach geflügelt. Er trägt das Wort: Du sollst! Maria erfüllte dieses Wort in höchster menschlicher Kraft und Liebe. Erahnst du, wie groß ihre Herrlichkeit ist? Ein großer Tag ist heute im Himmel. Oh, dass er es auf Erden nicht mehr so ist! Würde Maria doch mehr auf Erden erkannt, würden ihre Feste auch mehr und ehrfurchtsvoller gefeiert.' Ich sehe noch einen gewaltigen Thron. Der heilige Engel sagt: 'Das ist der Thron Binnah. Er ist der Thron des Sohnes, der Erlösung in der Glorie des Himmels. Er spiegelt das Geheimnis Gott – Mensch. Die in Christus sind, werden hineingezogen in Leben, Liebe und Willen Gottes. Auf diesem Thron wird Jesus Christus die Welt richten.'"

Die Seligen und Heiligen des 8. Dezember heißen St. Valens von Avignon (591), Bischof, Frankreich, St. Romarich von Remiremont (655), Gründer der berühmten Benediktinerabtei von Remiremont, Elsass, St. Gunthildis von Ohrdruf (um 760), Äbtissin OSB, England, St. Edith und St. Elfriede von Caestre (819), Märtyrerinnen, Arras, Nordfrankreich.

"Oh, Maria, du bist uns von Gott gegeben als die Unbefleckt Empfangene, als Mutter unseres Erlösers. Du bist die Siegerin zu allen Zeiten. Mögest du auch Siegerin über alle Herzen sein. Bitte für uns bei deinem Sohne, dass er uns ein gnädiger Richter sei. Er wird es sein, wenn wir bemüht sind, Gott mehr zu erkennen, Ihn über alles zu lieben und allezeit Seinen Willen zu erfüllen. Amen."

 

Der Engel vom 9. Dezember heißt St. Raguel

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Ich bin Raguel aus dem IX. Chor. Ich trage den Pfennig der Witwe. Das bedeutet: Besonderer Behüter der Kleinen und Geringen bin ich. Oh, ich behüte sie wie einen kostbaren Schatz. Die Ströme der Liebe lenke ich auf sie herab. In den Zeiten der Not der Kirche werden die Armen ihre Krone sein. Von der Welt werden sie übergangen und missachtet. Von den Engeln aber werden sie durch Maria hinaufgetragen. Sie schenkte ja der Welt den einen Denar, Jesus Christus. Ich bin auch ein Engel des Starkmuts. Ich schwebe über Sorel." (St. Sorel gehört zum IV. Chor der Herrschaften und ist der Engel der Geistgabe des Starkmuts.)

Die Seligen und Heiligen des 9. Dezember heißen St. Valeria von Limoges (3. Jh.), Märtyrerin, löste nach ihrer Taufe die Verlobung mit dem heidnischen Herzog Stephan, der sie ermorden ließ, St. Gorgonie (um 300), Christin, Tochter von Gregor von Nazianz d. Ä., St. Eucharius von Trier (3. Jh.), Bischof, St. Syrus von Pavia (4. Jh.), Bischof, Italien, seliger Liborius Wagner (1631), Priester, Märtyrer, Konvertit, in Würzburg zum Priester geweiht, wurde von den Schweden eingekerkert und ermordet, als er sich weigerte, zum Protestantismus zurückzukehren, St. Petrus Fourier (1640), Gründer des Lehrordens der Chorfrauen Unserer Lieben Frau, der sich für die christliche Erziehung einsetzte, baute eine völlig heruntergekommene Pfarrei in 40 Jahren wieder auf, reformierte die Kongregation der Regulierten Chorherren von Unserem Heiland.

"Heiliger Engel St. Raguel, wie schön, dass du die Kleinen und Geringen besonders behütest. Der liebevolle Vater hat wirklich keinen vergessen, der nicht unter den Schutz der Engel gestellt ist. Bestärke die Menschen in der Liebe, dass sie durch Demut und Hilfsbereitschaft die Krone der heiligen Kirche seien. Amen."

 

Die Engel vom 10. Dezember (Maria Loreto) heißen St. Elchai und St. Bea

und gehören zum I. Chor der Seraphim bzw. zum IX. Chor der Engel. Maria Magdalena sieht: "Oh, es ist ein ganz kleiner Engel, wie ein dreijähriges Kind. Er ist so licht und leicht wie eine Wolke ... Maria kommt auf ihn zu. Beide Hände hält er ihr entgegen. Maria gibt ihm ein weißes Linnen. Sie spricht: 'Mein Kind, der Segen der Dreieinigen Liebe komme über dich und deinen Seelenführer und Bruder. Du siehst meinen kleinen Engel Bea. Mit St. Gabriel ist er der Engel der Menschwerdung, auch Hüter des heiligen Sakramentes der Taufe. Das weiße Linnen bedeutet daher das Kleid der Unschuld. Im zweiten Fall bedeutet es auch das Tuch der Veronika. Es liegt darin die Ruhe der reinen, geheiligten Traulichkeit, der Hilfsbereitschaft, des Tränentrocknens aller Hilfesuchenden und Bekümmerten, des reinen Opfers und das Zudecken aller eigenen Wünsche und Nöte. Nehmet dieses Tuch als besondere Weihnachtsgabe. Es soll eure Seelen verhüllen vor dem Zugriff der Welt und sie bewahren als reine Braut für euren Herrn und Gott. So werdet ihr blühen und duften für Ihn im Verborgenen.

Auch das Glöcklein nehmet hin. Im Glöcklein liegt der eine Ton der Liebe im Kindsein vor Gott, und das löst immer neue Freude in Gott aus. Immer will ich, die Mutter, die Königin eurer Herzen, Freude daran haben. Wer mein Herz erfreut, erfreut auch das Jesu herz. Mit dem Kindsein im Herzen und der ganzen Lauterkeit eurer Seelen machet euch auf, dem Kind in der Krippe entgegenzugehen. Ein neuer Schleier ist um euch gelegt, den nur Gott allein lüften wird.' Der kleine Engel Bea reicht mir das Linnen und das Glöcklein. Wie im Traum nehme ich es hin und danke ... Dann wird Maria eingehüllt von einem wunderbaren Engel, der in und um sie leuchtet, der sie einrahmt, möchte ich sagen, mit seinen goldenen Flügeln ... So entschwebt sie meinen Blicken. Nur St. Bea ist noch bei mir. Er sagt: 'Das war eine Gnadenstunde. Was Maria einhüllte, war der Seraph Elchai, er ist der Seraph des Vaters, der Träger der Milde und Güte Gottes. Viel vermag er beim Vater. Der Friede sei mit euch.'"

Die Seligen und Heiligen des 10. Dezember heißen St. Eulalia von Merida (304), Märtyrerin, geriet als Kind christlicher Eltern in die auch auf Spanien ausgeweitete Christenverfolgung von Diokletian, in Bewunderung für die Märtyrer wollte auch sie für Christus sterben, ging als zwölfjährige nach Merida zum Statthalter Dacia, der gerade Christen verurteilte, riss das Götzenbild von der Wand und zertrat es, Soldaten schlugen Eulalia und rissen ihren Leib mit Haken auf und verbrannten sie – so die Legende – in einem Backofen, eine ihr geweihte Kapelle heißt 'Ofen der heiligen Eulalia', St. Melchiade (314), Papst für drei Jahre, St. Angelina (1510), Äbtissin, Tochter eines albanischen Adeligen, heiratete den vertriebenen Serbenfürsten Stefan und geriet nach dessen Tod mit ihren Kindern in größte Not, fand Schutz bei Kaiser Friedrich III., der ihr ein Schloss als Lehen gab, gründete mit ihrem Sohn das Kloster Kruschedol unweit Nowi Sad in Jugoslawien, zog sich in ein Frauenkloster zurück und wurde Äbtissin.

"Mein Herr und mein Gott, ich bete Dich an in Deiner heiligsten Menschwerdung. Lass Dich anbeten mit Maria und Deinen Engeln. Zitternd erahne ich nur die Größe dieses Geheimnisses. Nimm mein Herz! Es soll Deine Krippe sein. Mein Glöcklein soll immer läuten: Herr, ich bin dein, mein Gott, ich liebe Dich. Amen."

 

Der Engel vom 11. Dezember heißt St. Baruchim

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin Baruchim, der Kelterer aus dem Chor der Gewalten. Ich trage den Grimm Gottes. Darum fürchte du nichts. Ich bin die Gewalt für jene, die Gewalt gegen sich gebrauchen. Das Himmelreich leidet ja Gewalt. Nur die Gewalt gebrauchen, reißen es an sich." St. Baruchim ist der Engel derer, die sich selbst Gewalt antun, ihren Egoismus bekämpfen, ihre Selbstsucht, ihre Empfindlichkeit und ihr Selbstmitleid. Er trägt den Eifer Gottes zur Läuterung der Freunde. Darum steht er in der Kelter, und sein Gewand ist rot bis zu den Hüften. Wo die höllischen Mächte am härtesten toben, hält Gott dagegen: "Wer nicht mit Mir ist, der ist gegen Mich!"

Die Seligen und Heiligen des 11. Dezember heißen St. Damasus I. (384), Papst, Diakon bei seinem Vorgänger Liberius, begleitete diesen nach dem Streit mit den Arianern in die Verbannung, 366 Papst, Wahl des Gegenpapstes Ursinus, Schisma mit blutigen Kämpfen, vom Mordverdacht freigesprochen, Kampf gegen die Irrlehren, gab Hieronymus den Auftrag, die Bibel neu zu übersetzen, die Vulgata blieb gültig bis heute, St. Sabinus von Piacenza (um 395), Bischof, St. Daniel Stylites (493), Säulenheiliger, St. Tassilo III. von Bayern (um 800), Herzog, großer Förderer der Kirche in Bayern, gründete und erneuerte zahlreiche Klöster, St. Wilburgis (1289), Inkluse, Mystikerin, in St. Florian bei Linz geboren, pilgerte mit 17 nach Santiago de Compostela, ließ sich neben der Kirche

St. Florian in eine Zelle einschließen (Inkluse), in der sie 40 Jahre verbrachte, Beraterin von Reichen und Armen, St. Arthur Bell (1643), Mönch OFM, Priester, Märtyrer, wurde wegen seines Glaubens in Tyburn, England, enthauptet und gevierteilt.

"Heiliger, großer Engel, der du voller Gewalt die Kelter Gottes trittst, lass uns einst für recht befunden werden, wenn der Herr kommt. Möge Er nicht das Richterwort 'Weiche!' sprechen, sondern das Liebeswort 'Komme!' Amen."

 

Der Engel vom 12. Dezember heißt St. Achar

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Fürst Achar. Ich bin der Verwalter der Tage und der Jahreszeiten. Da ich der Fürst aller Bindungen bin, kann ich die Gnade der unauflöslichen Bindung an den Herrn erflehen. Es sterben ab alle vergänglichen Triebe, und auferstehen wird die Seele inmitten der Liebe Gottes."

Die Seligen und Heiligen des 12. Dezember heißen St. Ida von Nivelles (1231), Nonne OCist, Mystikerin, mit 16 Zisterzienserin in Kerkhem bei Löwen, viele Visionen, viele Wunder, befreite durch Sühneleiden Seelen aus dem Fegefeuer, St. Vizelin (1154), Bischof, Missionar bei den Wen-den in Ostholstein, gründete Stützpunkte in Neumünster und Segeberg, zum Bischof von Oldenburg gewählt, konnte er wegen politischer Konflikte sein Amt nicht antreten, sondern residierte in seinem Kloster in Neumünster, St. Bartholomäus von Bompedoni (1300), Priester, St. Konrad von Offida (1306), Terziar OFM, eifriger Jünger des heiligen Franz, verzichtete auf alles, zog als Almosenbettler durch die Stadt, begnadeter Prediger, St. Johanna Franziska von Chantal (1641), Ordensgründerin OVM, Mystikerin, mit 20 Heirat des Barons de Chantal, glückliche Ehe mit sechs Kindern, nach Tod des Barons fand sie in Franz von Sales den von Gott erbetenen Seelenführer, beide verband eine geistige Freundschaft, beide gründeten den Orden von der 'Heimsuchung Mariä', deren Schwestern sich Salesianerinnen nannten, zahlreiche mystische Erlebnisse zusammen mit vielen Leiden, die letzten Jahre glichen einem Martyrium.

"Heiliger Fürst aller Bindungen, erbitte auch für uns die Gnade der unauflöslichen Bindung an Christus und Seine Kirche, an Maria, die Engel und Heiligen. Amen."

 

Der Engel vom 13. Dezember heißt St. Benoni

und gehört zum IX. Chor der Engel. Maria Magdalena schreibt: "Ich betrachte das Geheimnis Mariens, die Zeit ihrer Erwartung. Da steht sie vor mir, mädchenhaft schön, gehüllt in einen blauen, wallenden Mantel. Ich höre: 'Mein Kind, ich bringe dir den Segen der Dreieinigen Liebe. Ich weiß, wie schwer dir dieser Tag wieder einmal ist durch die erneuten, unheilbaren Leiden. Trage es weiter, still und ergeben. Siehe, wen ich dir noch mitgebracht habe.' Da kommt unter dem Schutzmantel Mariens ein kleiner Engel hervor. Er hat eine Hirtenschalmei und einen Stab, der größer ist als er selbst. Maria sagt: 'Das ist Benoni; er ist der kindlichste der kleinen Engel und mein Liebling. Er ist unter St. Sebastian, dem Engel des Weihnachtskreises. Alle kleinen Taten und Opfer, ja jeden kleinen Schritt bringt er zu Gott. Er steht allen zur Seite, die ganz unter meinem Schutzmantel geborgen sind.'"

Die Seligen und Heiligen des 13. Dezember heißen St. Lucia (304), Märtyrerin, 286 in Syrakus auf Sizilien geboren, legte als Kind das Keuschheitsgelübde ab; als ihre Mutter sie mit einem heidnischen Mann verheiraten wollte, flehte sie Gott um Hilfe an, die schwer erkrankte Mutter trat eine Wallfahrt zum Grab der Agatha von Catania an, Heilung wie durch ein Wunder, erlaubte der Tochter ein Leben als Jungfrau, Kerkerhaft und Folter, nachdem ihr Verehrer sie beim Statthalter angezeigt hatte, als man sie in ein Bordell fahren wollte, bewegte sich der Karren nicht, überstand auch das Übergießen mit heißem Öl, Tod durch das Schwert, St. Jodok (668), Priester, Einsiedler, Pilger in Frankreich, Patron der Pilger, St. Autbertus von Cambrai (669), Bischof, Frankreich, St. Odilia (720), Äbtissin CanAug, kam blind zur Welt, Erziehung in einem Kloster, da der Vater sie als Blinde ablehnte, als ihr Bruder sie aus dem Kloster auf die Burg zurückholte, schlug ihn der Vater tot, Odilia holte ihn durch Gebet ins Leben zurück, Flucht vor dem Vater, der sich später mit ihr versöhnte und ihr die Hohenburg bei Straßburg schenkte, wo sie ein Kloster errichtete, St. Herulf von Langres (815), Abt OSB, Bischof, Ostfrankreich, erster Abt von Ellwangen.

"Oh Maria, liebste Mutter mein, ich will ja klein bleiben, im Geiste lauter und einfach, so ganz wie Gott mich haben will. Lass mich unter deinem Schutzmantel niemals herausfinden! Verbirg mich weiter. Amen."

 

Der Engel vom 14. Dezember heißt St. Graphiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Sein Name ist 'Schwertschneide Gottes'. "Ich bin der Fürbitter eurer Tage. Würden doch die Menschen zur Erkenntnis kommen und annehmen, was ihnen zum Heil dient. Soviel hat Maria aufgerufen zur Besserung des Lebens, zur Buße und zum Gebet. Zu gering ist die Zahl derer, die ihrem Ruf folgen. Möge keiner zu jenen gehören, von denen St. Johannes schreibt: 'Sie bekehrten sich nicht.'" St. Graphiel trägt die sechste Posaune der Endzeit. Die Macht des Bösen wird in unserer Zeit den Höhepunkt erreichen: Aufstände, Revolutionen, Kriege, Verrat, Lug und Betrug, Verbrechen aller Art. Schwerste Erschütterungen im Zentrum der Kirche, weitgehende Entmachtung des Papstes. Eingreifen Gottes durch die 'vier schwarzen Engel' der Apokalypse, die ein Drittel der Menschheit töten werden.

Die Seligen und Heiligen des 14. Dezember heißen St. Heron (250), Kind, Märtyrer in Alexandrien, St. Psyridon von Trimithon (um 346), Bischof auf Zypern, St. Nikasius von Reims (um 450), Erzbischof, Märtyrer, nach der Legende ging Nikasius nach seiner Hinrichtung mit dem Kopf unterm Arm weiter, St. Venantius Fortunatus (610), Bischof, Dichter, studierte in Ravenna, vertrieben von den Langobarden, wanderte durch halb Europa, Priesterweihe in Poitiers, Bischof, schrieb über das Leben vieler Heiliger, verfaßte zahlreiche Gedichte, St. Folkwin (855), Bischof von Therouanne, Frankreich, St. Berthold von Regensburg (1272), Mönch OFMConv, Volksprediger in Bayern, Schlesien, Böhmen, Mähren, Österreich, St. Johannes vom Kreuz (1591), Prior OCarm, Mystiker, wichtigster Kirchenlehrer der Mystischen Theologie, mit 21 Karmelit in Medina, 1568 Priester, Theresia von Avila verhinderte seinen Austritt, beide erreichten die Reform des Ordens, aus der die Unbeschuhten Karmeliten hervorgingen, Johannes wurde deswegen festgenommen und schwer misshandelt, als die Trennung der Beschuhten und Unbeschuhten vollzogen war, wurde er Prior des Hauptklosters in Segovia, hinterließ das größte mystische Werk der neueren Zeit, selige Franziska Schervier (1876), Gründerin des Ordens der Armen Schwestern vom heiligen Franziskus, Patenkind von Kaiser Franz von Österreich, widmete sich ganz den Armen, gründete Johannisküchen zur Versorgung der Bedürftigen, als Oberin ihres Ordens setzte sie die an dem heiligen Franziskus orientierte Arbeit fort, wobei sie in den Kriegen die Verwundeten betreute.

"Heiliger Engel der Endzeit, lass nicht zu, dass wir zu jenen gehören, die sich nicht bekehren. Bitte für uns, um die Gnade der Erkenntnis, dass wir Buße tun und uns zu Gott bekennen müssen. Amen."

 

Der Engel vom 15. Dezember heißt St. Bairim

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Fürst Bairim, Verwalter aller ewigen Wasser der Gnade und des lebendigen Wassers der Seele bin ich. Das Wasser der Seele ist jenes, das für euch aus dem Blute Christi fließt in der heiligen Taufe und im heiligen Bußsakrament. Es fließt bei jeder Heiligen Messe und über jede Liebestat aus reinem Herzen." Der Fürst des Wassers erinnert an die Öffnung der Seite Christi, aus der Blut und Wasser flossen, was in den Offenbarungen Christi an die heilige Schwester Faustine zu den Verheißungen der göttlichen Barmherzigkeit führte.

Die Seligen und Heiligen des 15. Dezember heißen St. Christiana (Nina), um 330, Christin, geriet in ihrer Heimat Georgien in Kriegsgefangenschaft, betreute die Mitgefangenen, erwirkte viele Wunder, erreichte durch ihren vorbildlichen Glauben die Bekehrung der königlichen Familie und des ganzen Volkes, St. Marinus von La Cave (1170), Abt OSB, Italien, St. Johannes der Barfüßer (1349), Mönch OFM, Priester, St. Maria Cruzifixa di Rosa (1855), Gründerin der Genossenschaft 'Mägde der Liebe', die in der Krankenpflege wirken, seliger Johannes Heinrich Karl Steeb (1856), Gründer des Ordens 'Schwestern der Barmherzigkeit', der aus Tübingen stammende Konvertit wurde in Verona zum Priester geweiht und war am Priesterseminar Theologieprofessor, seine wichtigste Arbeit bestand in der Seelsorge für die Menschen in den Elendsgebieten von Verona, in den Gefängnissen und Krankenhäusern, nach Kriegsausbruch suchten die Soldaten beider Fronten Zuflucht bei 'Carlo'.

"Heiliger Fürst Bairim, nimm erneut meine Reuetränen, damit ich, durch die Gnade erfasst und gereinigt, einst eingehe in die ewige Herrlichkeit. Amen."

 

Der Engel vom 16. Dezember heißt St. Gatha

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Stille Fürst Gatha, der Helfer von St. Dirachiel. Da ich die verborgene Liebe des Heiligen Geistes trage, bin ich auch Engel der Anbetung. Wer jetzt mit Maria auf dem Weg nach Bethlehem ist, wird auf diesem Weg von einer Schar von Engeln des IX. Chores begleitet. Sie begleiten die Seele bis zur Heiligen Nacht und huldigen mit ihr dem fleischgewordenen Wort." St. Gatha ist der Engel mit der Schaufel und der Engel auf dem Weg nach Bethlehem. Mit seiner Schaufel beseitigt er alle Hindernisse auf dem Weg von Maria und Joseph nach Bethlehem, aber auch auf unseren Wegen zu Gott. Ohne den Wegschaufler St. Gatha würde mancher von uns auf der Strecke bleiben.

Die Seligen und Heiligen des 16. Dezember heißen St. Ado von Vienne, Erzbischof, Frankreich, St. Adelheid (999), Kaiserin, Tochter von König Rudolf II. von Burgund, mit sechs Jahren mit Lothar von Italien verlobt, zehn Jahre später geheiratet, drei Jahre nach der Hochzeit starb König Lothar, sein Nachfolger Berengar nahm der Witwe Reich und Krone, verlangte von Adelheid, seinen Sohn zu heiraten, nach der Weigerung im Kerker, Flucht mit Hilfe eines Kaplans, Otto I. besiegte Berengar und gab ihr die Krone zurück, 951 heiratete sie mit 20 Otto I., Kaiserkrönung in Rom, gründete zahlreiche Klöster und setzte sich für die Reformer von Cluny ein, verbrachte die letzten Jahre im Kloster Selz im Elsass, St. Sebastianus Maggi (1496), Prediger OP, Generalvikar der lombardischen Ordensprovinz.

"Heiliger großer Engelfürst, bitte schaufele die Hindernisse auf unserem Weg zu Gott beiseite. Erbitte uns die Kraft, allezeit auf Erden die Wege Gottes zu gehen. Amen."

 

Der Engel vom 17. Dezember heißt St. Zephiriel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich bin Zephiriel aus dem Chor der Mächte. Ein Engel der Liebe bin ich und trage das Wort: 'Herr, ich bin Deiner nicht wert!' Weil Gott aber die Liebe ist, hat Er den Menschen eine Mutter gegeben, die Mutter Jesu Christi. Er hat Seine Engel in eure Dienste gestellt. Wie verblendet ist jedoch die Menschheit, dass sie nicht erkennt oder erkennen will, was ihr zum Heile dient. Bete weiter, o Seele, dass die Blindheit von den Augen genommen werde."

Die Seligen und Heiligen des 17. Dezember heißen St. Lazarus von Bethanien (1. Jh.), Freund Jesu, Bruder von Maria und Martha, wurde von Jesus vier Tage nach seinem Tod zum Leben erweckt, soll Bischof von Marsaille geworden sein, St. Olympias (um 408), Witwe, Wohltäterin, Äbtissin, gab ihr ganzes Vermögen, um in Konstantinopel Kirchen und Klöster zu errichten, wurde erste Äbtissin des von ihr gegründeten Diakonissenklosters, war mit Johannes Chrysostomos befreundet, St. Modestus von Jerusalem (630), Patriarch der Ostkirche, St. Sturmius (799), Abt OSB, Patron des Bistums Fulda, Schüler von Bonifatius, lebte lange in der Einsamkeit, Missionar in Hessen, 744 Errichtung des Klosters Fulda, dessen erster Abt er wurde, überführte die Leiche des ermordeten Bonifatius nach Fulda, St. Vivina von Brüssel (1167), Äbtissin OSB, Einsiedlerin, gründete mit Herzog Gottfried das Kloster Grand-Bigar bei Brüssel, das die Benediktinerregel annahm, St. Johannes von Matha (1213), Gründer des Ordens von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit (OST), der zahlreiche Negersklaven rettete, die Trinitarier setzten sich auf der ganzen Welt für die Gefangenen ein. St. Jolanda von Marienthal (1283), Priorin OP von Marienthal in Luxemburg.

"Herr, du hast uns allen Deine Mutter gegeben und die Engel an unsere Seite gestellt, damit Dein Wille geschehe. Hilf uns, dass wir Deiner Mutter und den Engeln folgen in die Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 18. Dezember (Mariä Erwartung) heißt St. Uphariel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Der Träger der göttlichen Gerechtigkeit bin ich im Gericht. Gott geht mit dir, Seele, mit Seinen Engeln, auf deinen Wegen, mit all Seiner Gnade, Seiner Liebe, Seiner Barmherzigkeit. Möchte ein jeder in dieser Gnadenzeit die Liebe Gottes erkennen. Bittet dich jetzt Gottes Gerechtigkeit, dann werde ich beim ewigen Entscheid mit aller Liebe dir zur Seite stehen." Zu St. Uphariel gehören die Engel der Glaubensdisziplin, der Tradition und der Erzengel St. Michael, der mit dem Schwert für die göttliche Gerechtigkeit sorgt.

Die Seligen und Heiligen des 18. Dezember heißen St. Gatianus (301), Bischof, stammte wahrscheinlich aus Rom, Papst Fabian sandte ihn als Missionar nach Gallien, erster Bischof von Tour, entkam der Christenverfolgung unter Kaiser Decius, wirkte ein halbes Jahrhundert in seiner Diözese, St. Wunnibald (761), Abt OSB, Patron der Brautleute, kam aus einer heiligen Familie, seine Eltern waren Richard und Wunna, sein Bruder Willibald, seine Schwester Walburga, sein Onkel Bonifatius, nach einer Pilgerreise nach Rom und ins Heilige Land Eintritt ins Benediktinerkloster Montecassino, 738 von Bonifatius zum Priester geweiht, Missionar in Thüringen und Bayern, vier Jahre in Mainz, Gründung eines Benediktinerklosters in Heidenheim im Bistum Eichstätt, Abt des Klosters, seine Schwester Walburga leitete das Frauenkloster, sein Leib wurde 777 unversehrt von seinem Bruder erhoben.

"Ja, heiliger Engel, in dieser Stunde will ich mich der göttlichen Gerechtigkeit anbieten. So weiß ich, dass du beim letzten Entscheid an meiner Seite stehen wirst. Bringe Dank dem Herrn, der mir in Seiner Gnade und Güte immer neue Gnaden schenkt. Amen."

 

Die Engel vom 19. Dezember heißen St. Isael und St. Samsaim

und gehören zum IX. Chor der Engel. "Wir binden das Samenkorn in der Seele, damit die Gottgeweihten in der Liebe nicht versagen. Gott hob den Engel Eja an Sein Herz. Daher sind wir aus diesem Chor an das Herz Gottes gebracht worden. Durch Seine Herzensnähe sind wir Seine Vertrauten geworden. Auch wir führen dich in Heiliger Nacht zum Geheimnis von Bethlehem, zum Kindlein, das die Liebe selber ist. Bewahre es als Geheimnis." St. Isael hat den Namen 'Der Gott beide Hände gibt', St. Samsaim heißt 'Der an die steinernen Herzen klopft'. Da beide Engel in der Nähe des göttlichen Herzens stehen, zeigt sich, dass die Engel des IX. Chores nicht irgendwelche 'unteren' Engel sind. Den Menschen stehen sie in jedem Falle am nächsten.

Die Seligen und Heiligen des 19. Dezember heißen St. Benjamin, Sohn Jakobs, St. Juda, Sohn Jakobs, Gestalten aus dem Alten Testament, St. Susanna, genannt die 'keusche', Gestalt des Alten Testament, Patronin der Glocken, wird erwähnt im Buch Daniel, schöne Frau eines Juden in Babylon, wurde während des Bades von zwei Männern bedrängt, die sie vor Gericht eines Ehebruchs beschuldigten, nach Verurteilung zum Tode erschien der Prophet Daniel und überführte die beiden Lügner, die hingerichtet wurden, St. Thea (3. Jh.), Märtyrerin in Gaza, Palästina, St. Urban V. (1370), Papst OSB, Administrator des Bistums Avignon, wurde mit 52 Papst im Exil, lebte in strenger Selbstzucht und verlangte vom Klerus ein vorbildliches Leben, kämpfte gegen die Irrlehren in der Kirche, Kardinal Albornoz und die heilige Birgitta forderten ihn auf, nach Rom zurückzukehren, 1367 Einzug in Rom, beim Ausbruch des Krieges zwischen Frankreich und England Rückkehr nach Avignon, seinen Tod nach drei Jahren hatte die heilige Birgitta vorausgesagt.

"Ihr heiligen Engel des Advent, führt uns in Heiliger Nacht zum Gotteskind in der Krippe, zu Maria und Joseph. Lasst uns mit Maria und Joseph durch die Kälte und Not der Welt zum Stall nach Bethlehem gehen und dort mit euch anbeten die Macht der Liebe. Amen."

 

Der Engel vom 20. Dezember heißt St. Theorah

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Ich bin Theorah aus dem IX. Chor. Ich bin ein Träger der Gottesfurcht, so wie Maria sie trägt. Genannt werde ich auch der Früchtebringer. Nur durch Maria werdet ihr reine Frucht Gottes. Einst wird man erkennen, welche Freude es ist, Gottesfrucht zu sein."

Die Seligen und Heiligen des 20. Dezember heißen St. Hoger von Bremen (916), Erzbischof von Bremen, St. Dominikus von Silos (1073), Abt OSB, Patron der Hirten und Gefangenen, in Canas geboren, Hirtenjunge, Benediktiner, brachte das heruntergekommene Kloster von Canas zu neuer Blüte, vier Jahre Abt, Prior des Stammklosters San Millan de la Cogolla, Erneuerung des ruinierten Klosters Silos bei Burgos, das zum geistlichen Zentrum des Landes wurde, schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt, St. Vitus von Litauen (um 1260), Bischof, seliger Vinzenz Dominikus Romano (1831), Priester, fast 40 Jahre Seelsorger in Torre del Greco bei Neapel, wo Jugendliche und Arbeiter ausgenutzt wurden.

"Heiliger Engel der Gottesfurcht, hilf auch du mir, dass ich durch Maria reine Gottesfrucht werde und bleibe. Amen."

 

Der Engel vom 21. Dezember heißt St. Massachiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Maria Magdalena schreibt: Ich sehe ein gewaltiges Tor. Darüber steht ein gewaltiger Engel. Er trägt einen weiten, wallenden Mantel wie Maria. Zu den Füßen des Engels liegt eine zerbrochene Kette. Über dem Tor steht: 'Maria, Arche des Bundes, wunderbare Mutter, Gnadenvermittlerin.' Der Engel grüßt: "Friede und Freude sei mit dir! Ich bin Massachiel, ein Engel Mariens. Höre andächtig an meine Worte, die dir weiteren Einblick in das Geheimnis Mariens geben. Die zerbrochene Kette zu meinen Füßen bedeutet die Fessel der Sünde. Die hier durch dieses Tor einziehen dürfen, hat Maria alle unter ihren Mantel genommen. Ein jeder hat sich geflüchtet in die Arme der Gottesmutter. Unter dem Schutzwall der Engel sind jene behütet und werden geleitet in die Ewigkeit. Die Strahlen zu meinen Füßen sind die Strahlen des Wortes Gottes, das ich trage: 'Kommet, ihr Gesegneten meines Vaters!'

Sie werden einziehen in das Neue Jerusalem, das das endgültige Bild Mariens ist, wie der Garten Eden mit den vier Strömen das Anfangsbild Mariens war. Immer schon war sie in den Gedanken Gottes als das reinste Gefäß, bereitet zur Aufnahme des Sohnes. Immer ist sie der blühen-de Garten voller Seligkeit. Immer ist sie die gefestigte Stadt mit Türmen und Toren, ist Schutz, Zuflucht und Geborgenheit für die Menschheit. In diesem Licht muss Maria gesehen werden. Aus dieser Gottesstadt wird bald der Sieger in Sein Reich einziehen. Und durch sie (Maria) ziehen die Sieger ein am Jüngsten Tage. Darüber stehen 12 Engel. Maria als Königin hat zweimal 12 Sterne; als Bild der zweimal 12 Hohen Fürsten und Verwalter der ganzen Schöpfung. Durch die 12 Tore ziehen ein das Gottesvolk des Alten Bundes aus den 12 Stämmen Israels. Es zieht auch ein das Gottesvolk des Neuen Bundes, dem die 12 Apostel Führer sein werden. Zweimal 12 Älteste werden dann den Thron des Lammes einnehmen dürfen. Das Lamm wird ihnen leuchten und sie speisen und tränken. Du bleib in allem treu! Näher kommt dir diese Gottesstadt."

Die Seligen und Heiligen des 21. Dezember heißen St. Johannes Vincentius (um 1010), Einsiedler, Erzbischof von Ravenna, St. Dominikus von Spadafora (1521), Mönch OP, Prediger, Priester, Italien, seliger Peter Friedhofen (1860), Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf, Schornsteinfeger in Weitersburg bei Vallendar, sorgte nach dem Tod seines Bruders für dessen Witwe und elf Kinder, lernte als Wandergeselle die Not der Menschen kennen, gründete Alyosiusbruderschaften für die Armen und Kranken und mit Unterstützung des Bischofs von Trier die Brüdergemeinschaft, von Koblenz aus verbreitete sich der Krankenpflegeorden ins Ausland.

"Heiliger Engel Mariens, zerbrich die Kette unserer Sünden und verbirg uns unter dem Mantel Mariens. Führe uns zum Tor der Königin, zur Arche des Bundes, zur Wunderbaren Mutter und Gnadenvermittlerin. Amen."

 

Der Engel vom 22. Dezember heißt St. Nidael

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Sei gegrüßt, ich bringe Gottes Segen. Ich bin Nidael aus dem Chor der Herrschaften. Die Schneeflocke trage ich als Symbol der Schönheit aller Werke Gottes, die hervorgehen aus Seiner Vaterhand. Die Schneeflocke soll dir sagen, mehr acht zu geben auf die Zartheit und Schönheit der kleinen, verborgenen Werke Gottes."

Die Seligen und Heiligen des 22. Dezember heißen St. Flavius von Rom (um 362), Märtyrer in Rom, St. Hungerus Frisus (866), Bischof von Utrecht OSB, stammt aus Friesland und starb in Prüm, Rheinland-Pfalz, St. Jutta von Disibodenberg (1136), Reklusin, gründete 1106 auf dem Disibodenberg bei Kreuznach eine Klause, in die sie sich einsperren ließ, lebte dort bis zu ihrem Tode, verehrt vom Volk als Ratgeberin, aus der Klause wurde ein Kloster, das Jutta leitete, ihre Nachfolgerin war die berühmte Hildegard von Bingen, St. Franziska Xaviera Cabrini (1917), Gründerin des Ordens der Missionarinnen vom Heiligsten Herzen Jesu, half schon in ihrer Jugend verwahrlosten Kindern, mit 24 Leiterin eines Pensionats in Codogno bei Mailand, 1880 Gründung der Kongregation, danach Gründung von Spitälern, Heimen und Schulen in den USA und Südamerika, Patronin der Auswanderer.

"Danke unserem Gott, du leuchtender Engel der Schneeflocke. Auf allen Wegen begegnet uns die Liebe, Schönheit und Allmacht Gottes. Oh, möge die Menschheit doch mehr erkennen, wie groß unser Gott auch in den kleinen, schönen Dingen ist. Amen."

 

Die Engel vom 23. Dezember heißen St. Lelajah, St. Sebastin und St. Sinah

und gehören zum IX. Chor der Engel, zum VII. Chor der Mächte. Maria Magdalena: Ein Ruf ertönt an meinem Ohr: Wachet auf, bereitet den Weg des Herrn! Dann meine ich, St. Johannes zu sehen, aber ich vernehme weiter: "Ich bin es nicht. Ich bin Lelajah, einer der Tabernakelengel. Gleich Johannes bin ich der dritte Rufer. Wehe, dass die Engelstimme von der Stimme der Welt übertönt wird. Zu groß ist die Wüste all der Sünden und Laster! Der Friede sei mit dir!" Ein zweiter Engel grüßt: "Ich bin Sebastin aus dem Chor der Mächte. Der erste bin ich der 12 Engel der Kirche und bin auch Engel der Weihnacht. Mein Signum ist: Filius Patris. Ich begleite dich mit Maria weiter den Weg hinein in die Heilige Nacht, als Kind zum Gotteskinde." Dann grüßt ein dritter Engel: "Ich bin Sinah, der Engel der Klarheit aus dem IX. Chor. Die Seele, die Maria innig liebt und verehrt, die mache ich zum klaren Spiegel für Maria. Auch bin ich der Engel des Lebens. Für jedes Tun trage ich das Leben in der Kraft und Liebe alles Geschaffenen."

Die Seligen und Heiligen des 23. Dezember heißen St. Theodulus von Kreta und Gefährten (250), Märtyrer, St. Victoria von Rom (3. Jh.), Märtyrerin, St. Servulus von Rom (590), Bettler, St. Dagobert II. (679), König, Märtyrer, wurde auf der Jagd von seinem Verwalter bei Verdun ermordet, St. Ivo von Chartes (1116), Bischof, St. Thorlak Thorhallsson (1193), Bischof CanAug, Patron von Island, Bischof von Skalholt, St. Hartmann von Brixen (1164), Bischof CRSA, St. Johannes von Krakau (1473), Kanoniker, Pilger, Theologe in Krakau, pilgerte zu Fuß viermal nach Rom und einmal nach Jerusalem, St. Maria Margareta Dufrost de Lajemmerais (1771), Mystikerin, Gründerin des Ordens der 'Grauen Schwestern der Liebe' in Kanada.

"Heilige Engel, habt acht auf uns in aller Wirrnis und Bedrängnis! Nicht auf Äußerlichkeiten wollen wir schauen, sondern kindlich vor Gott treten, im wahren Kindsein Ihn neu finden alle Tage. Ja, begleitet uns weiter zum Kind in der Krippe mit Maria. Mit euch und Maria wollen wir Gott loben und preisen. Amen."

 

Die Engel vom 24. Dezember heißen St. Schemajim und St. Dimachiel

und gehören zum III. Chor der Throne und zum V. Chor der Gewalten. Wie leuchtendes Gold grüßt ein Engel: "Der Friede sei mit dir! Ich bin Schemajim aus dem Chor der Throne. Mein Symbol ist das Auge, das sagt: Ich bin, der Ich bin! Es sagt zur Schöpfung: Ich bin der Herr, Dein Gott! Die Hand vollbringt das 'Werde. Du sollst.' Hand und Auge habt ihr von Gott übernommen für Gott. Der Mensch soll Thron Gottes werden in der Tiefe der Schöpfung." Dann grüßt ein anderer Engel: "Der Friede Jesu Christi sei mit dir! Ich bin Dimachiel, der Engel der Geburt Jesu. Ich war in Heiliger Nacht in der Felsengrotte zu Bethlehem. Da stand ich priesterlich gekleidet, wie du siehst, vor der knienden und betenden Jungfrau. Als Engel aus dem Chor der Gewalten bekam ich von Gott den Auftrag, meine Hand auf den hochgeweihten und gesegneten Leib der Jungfrau und Gottesmutter zu legen. Da stand auf das Gotteskind in ihrem Schoße und trat als Licht vom Lichte in die sündige Welt. Das größte Wunder geschah in jener Stunde: Der große Gott kam als kleines Kind. Was weiter geschah, das wurde dir schon lange gezeigt. Wisse aber, dass für jede andere Frau das Kommen des Kindes die Austreibung aus dem Paradies, die Vorhölle und das Golgotha sind. Seit der Austreibung der Stammeltern aus dem Paradies sind alle Mütter in meine Hand gegeben."

Die Seligen und Heiligen des 24. Dezember heißen Adam und Eva, Stammeltern der Menschheit, St. Sisinnius I. von Konstantinopel (427), Patriarch, St. Tarsilla (6. Jh.), Jungfrau, Schwester von Gordianus, dem Vater von Papst Gregor dem Großen, St. Irmina von Trier (um 708), Äbtissin OSB, Stifterin, schenkte nach dem Tod ihres Mannes Bischof Willibrord einen Teil ihres Besitzes in Echternach (heute Luxemburg), der dort ein Kloster als Zentrum der Missionierung einrichtete, 2. Äbtissin des Benediktinerinnenklosters 'Zur Oeren', St. Adela von Pfalzel (um 734), Äbtissin, Gründerin des Frauenklosters Pfalzel bei Trier, St. Erkenbert (1132), Propst CanAug, Stifter, gründete als Familienvater auf seinem Besitz Frankenthal bei Worms ein Augustiner-Chorherrenstift, dessen Propst er wurde, seine Frau stiftete das nahegelegene Augustiner-Chorfrauenstift von Ormsheim, selige Paula Elisabeth Cerioli (1865), Gründerin des Ordens 'Schwestern und Brüder von der Heiligen Familie' in Comonte bei Bergamo, heiratete einen Adeligen und schenkte ihm drei Söhne, nachdem alle Söhne und der Mann starben, verschenkte sie einen Teil ihres Vermögens an Arme, mit einem anderen Teil gründete sie den Orden für Waisenkinder und wurde erste Generaloberin, St. Charbel Makhlouf (1898), Einsiedler, Mönch, Priester, großer Heiliger zwischen Orient und Okzident, einer der größten Wundertäter des 20. Jahrhunderts, Sohn einer armen Bauersfamilie im Libanon, verließ heimlich das Elternhaus, um in das Kloster Annaya der Maroniten einzutreten, das er nur einmal während seiner Studienjahre verließ, 1859 Priesterweihe, strenges Buß- und Opferleben, kniete jede Nacht betend vor dem Tabernakel, ab 1875 asketisches Leben in einer Einsiedelei oberhalb des Klosters, viele Wunder nach seinem Tode.

"Lasst uns mit den Engelscharen lobsingen dem Herrn, unserem Heiland Jesus Christus, unserem Retter, weil durch Ihn für uns das Heil der Erlösung auf die Welt gekommen ist. Amen."

 

Die Engel vom 25. Dezember heißen St. Jah, St. Reesch und St. Nun

und gehören zum I. Chor der Seraphim und zum IX. Chor der Engel. Maria Magdalena: "Dann bin ich von Licht umhüllt. Drei Engel sind bei mir. Sie grüßen: 'Friede und Freude im Herrn sei mit dir! Wir sind Jah, Reesch und Nun. Sei nicht traurig wegen der Zeit, die für dich unpassend ist wegen deiner Leiden. Das Gotteskind zog schon am Morgen in dein Herzenskripplein ein. Es brachte dir ja die ganze Segensfülle, einen Schatz an Gnaden und den Herzensfrieden und die damit verbundene Freude. Wir wollen mit dir Anbetung halten und huldigen dem Gottessohn, der, um die Menschen zu erlösen, nicht verschmäht hat der Jungfrau Schoß.' St. Jah sagt: 'Ich trage die Verbindungen zwischen Gott und Mensch, genannt bin ich als Mittler.' St. Reesch sagt: 'Du siehst meinen weißen Mantel. Er ist der Ausdruck des Umhülltseins mit Gott. Von Gott aus gesehen ist er das von uns Nichterkanntwerden. Heute diene ich besonders Maria, der Königin des Friedens und der Braut des Heiligen Geistes und der schweigenden Liebe. Dem Geheimnis der Menschwerdung des Wortes bin ich so nahe, weil ich die Leuchte der Gewordenen durch den Vater bin, der alles werden lässt. Durch den Sohn bin ich die Wandlung, die neu werden lässt. Durch den Heiligen Geist bin ich der Friede, durch Ihn, den Heiligmachenden und Heiligenden. Siehe, so bin ich der Engel des Lebens. Gott liebt das Kleinsein! Klein sollen alle sein, wie das Kind in Bethlehem.'

Dann spricht Nun: 'Ich bin der Engel der Armen. Verstehst du, weil ich gerade zu dir gesandt bin? Wer arm ist wie der Gottessohn, als er in die Welt kam, der wird durch Ihn reich werden.' Dann erlebe ich eine große Freude, mein heiliger Schutzengel steht mit einem Kreuz hinter St. Nun. Mein heiliger Schutzengel ist St. Abbael."

Die Seligen und Heiligen des 25. Dezember heißen St. Eugenia von Rom (um 255), Märtyrerin, nach der Legende Tochter eines römischen Präfekten, soll mit vielen anderen Christen unter Valerian ermordet worden sein, St. Anastasia von Sirmium (um 304), Jungfrau, Märtyrerin, Tochter eines Heiden und einer Christin, betreute die gefangenen Christen, als ihr Seelenführer Chrysogonus zum Tode verurteilt wurde, begleitete sie ihn zur Hinrichtung in Avileja, dort wurde auch sie ergriffen und in Sirmium, heute Kroatien, gefoltert und auf ein leckgeschlagenes Schiff gesetzt; als dies nicht unterging, wurde sie verbrannt, seit dem frühen Mittelalter eine der am meisten verehrten Heiligen, St. PetrusVenerabilis (1156), Abt OSB von Cluny, Frankreich, St. Petrus Nolaskus (1256), Gründer des Ordens der 'Seligen Jungfrau Maria vom Loskauf der Gefangenen', auch Nolasker oder Mercedarier genannt, hatte in Barcelona eine Erscheinung der Gottesmutter, die zur Ordensgründung führte, befreite selbst mehrere hundert Christen unter Lebensgefahr, selige Maria Theresia Wüllenweber (1907), Gründerin des Ordens der 'Schwestern vom Göttlichen Heiland', eine Genossenschaft der Salvatorianerinnen, ihr Partner dabei war Pater Franz Jordan, der 1881 den Orden der Salvatorianer gegründet hatte, der Orden widmet sich weltweit den Waisen und Alten, St. Albert Chmielowski (1916), Gründer des Ordens der '„Brüder und Schwestern im Dritten Orden des heiligen Franziskus' in Krakau, Albertiner genannt, sorgen sich um Obdachlose und Notleidende.

"Ihr heiligen Engel des Weihnachtsfestes, lasst uns alle so klein sein wie das Kind in der Krippe. Arm wie die Hirten wollen wir sein und das Kind von Bethlehem anbeten, das zu unserem Heil vom Himmel gekommen ist. Amen."

 

Die Engel vom 26. Dezember heißen St. Nachiel und St. Ophirim

und gehören zum II. Chor der Cherubim bzw. zum III. Chor der Throne. "Ein schöner Engel umgibt mich, der leuchtend das Zeichen Gottes an seiner Stirn und seinen Schultern trägt. Er grüßt mich: 'Der Friede sei mit dir. Ich bin Ophirim aus dem III. Chor. Ich trage das Gesetz: Ich bin der Herr, Dein Gott, du sollst keine fremden Götter neben Mir haben! Diese Erkenntnis der Größe Gottes erweckt bei den Menschen die Ehrfurcht. Das ist eine große Gnade und macht unendlich glücklich und ruhig. Sei glücklich, Seele, in der Liebe Gottes und im Schatten des Erlöserkreuzes. Ich trage auch die Gottesfurcht des Hauses Gottes auf Er-den, alle Weihe und Segnungen, die Gesetze und den ganzen Aufbau der Kirche. Ich helfe auch, das Haus Gottes in den Herzen aufzubauen.' Nun schaue ich den Cherub des Sohnes, St. Nachiel. Er ist der Engel der Bereitschaft. Für diese Zeit ist er bestimmt. Ich höre: 'Der Friede Jesu Christi, des ewigen Wortes sei mit dir! Ich stehe dir bei, Maria, sei immer bereit! Halte immer deine Lampe brennend. Wenn du den Weckruf vernimmst, wirst du an meiner Hand dem Herrn entgegengehen.'"

Die Seligen und Heiligen des 26. Dezember heißen St. Stephanus (40), Erzmärtyrer, erster Märtyrer der Kirche, gehörte zu den sieben Diakonen, die von den Aposteln durch Handauflegen geweiht worden waren, wurde wegen seiner flammenden Predigten für Christus gesteinigt, St. Zosimus (418), Papst, Grieche von Geburt, Verteidiger der Rechte des römischen Bischofssitzes, St. Richlindis (1150), stiftete in Ornsheim bei Worms ein Augustinerchorfrauenstift, deren Äbtissin sie wurde, St. Vincentina Lopez y Vincuna (1890), Gründerin des spanischen Instituts der Töchter der Unbefleckten Jungfrau Maria, das sich um Hausangestellte kümmert, gründete Helme für arbeitslose Mädchen.

"Heilige Engel des ersten Gebotes und der Bereitschaft, helft uns, die Lampen brennend zu halten, wenn der Weckruf ertönt und geht mit uns dem Herrn entgegen. Amen."

 

Die Engel vom 27. Dezember (St. Johannes, Apostel) heißen St. Vehujah und St. Sahjiel

und gehören dem II. Chor der Cherubim bzw. dem VI. Chor der Fürstentümer an. Maria Magdalena: "St. Johannes ist mir heute so nahe. Er segnet mich und spricht: 'Meine Schwester bist du, Maria. Sei gesegnet durch die hochheilige Dreieinigkeit. Bewahre als Geheimnis, was ich sage über den Engel dieses Tages. Es ist Vehujah, das Feuerrad, das erste der Vier Lebendigen Wesen, vom Menschen aus gesehen, sind wie ein Vierergespann von vier riesenhaften Rädern. Sie sind wie ein Wagen Gottes, des flammenden Herrschers über alle Schöpfung. Diese vier Räder sind das Wort Gottes im Heiligen Evangelium, welche das Wort tragen, das im Anfang war und das Gott ist. Diese vier Räder sind nicht nur das Bild des Wortes, sie sind lebendig, sind das lebendige Wort, himmlische Urgestalten, wie sie vorher nicht waren und nachher in dieser Art nicht mehr sein werden. Je näher der Engel Gott steht, desto mehr verschwindet die menschliche Gestalt des Engels.

Wenn andere Engel schon einmal menschliche Gestalt annehmen, die aus höheren Chören sind, so tun sie es, um sich den Menschen verständlich zu machen. Die Vier Lebenden Wesen haben das nie getan. Sie sind und bleiben für den Menschen ein Geheimnis. Sie sind der Spiegel des Geheimnisses Gottes – Logos. Vor Gottes Thron stehen sie zu Vieren. Sie sehen gleichzeitig nach allen vier Richtungen. Jedes Wesen hat ein vierfaches Antlitz, alle gleich, aber jeweils ein anderes nach vorn, rückwärts, zur Seite und nach oben. Vehujah hat nach vorn das Antlitz eines Adlers. Das Kennzeichnende an ihm sind die vielen großen, ausdrucksvollen Augen, die voll Wissen und voll Liebe leuchten. Nach rückwärts hat er das Antlitz eines Löwen (Ara) als Zeichen des Sieges. Nach der einen Seite, den Menschen zu, siehst du das Antlitz des Stieres als Zeichen des Opfers (Parz). Nach der anderen Seite, dem Himmel zu, siehst du das Antlitz des Engels (Melach) als Zeichen der Gottesfurcht und Anbetung.

St. Vehuja trägt das Evangelium als Wesenheit des Lieblingsjüngers des Herrn, die Klarsicht durch die Liebe. In dieser Klarsicht durch die Liebe liegt der Blick in die Endzeit und die Kraft der Liebe und Klarsicht, in das Wort umzusetzen. Es wird dir dieses besonders gegeben, weil das heilige Evangelium in dieser Zeit so sehr angegriffen wird, wo der Unglaube die Menschen beherrscht. Wer deine Worte einmal liest, der sollte erschauern vor den Geheimnissen Gottes. Oh, armer Mensch, du willst deinen Schöpfer, deinen Herrn und Gebieter ablehnen, willst Ihn ergründen? Verhülle dein Angesicht vor der höchsten Majestät. Werde wie ein Kind, sonst hast du keinen Zutritt zu Ihm, dem Allheiligen. Nun schaue Vehujah.'

St. Johannes ist fort. Ich bin wie gehoben. An allen Gliedern bebe ich, aber Vehujah ist mir so nahe und schaut mich so liebevoll an. Ich bin wie gefesselt. Ich kann nur bestätigen, wie St. Johannes ihn beschrieb, so sieht er aus.

Dann ist ein anderer Engel bei mir und grüßt: 'Komm zu dir, Maria! Der Friede sei mit dir! Ich bin Sahjiel, der Stille Fürst. Ich bin es, der die Weisen aus dem Morgenland begleitete. Der Engel der Erleuchtung bin ich. Auch stehe ich im Dienst Mariens und bin einer der 12 Engel (Mariens). Als Stern stehe ich über dem Morgenland.'"

Die Seligen und Heiligen des 27. Dezember heißen St. Johannes, Apostel, Evangelist, Verfasser des vierten Evangeliums, wurde auf die Insel Patmos verbannt und schrieb dort die Apokalypse, die Vision der Endzeit, St. Fabiola (399), Wohltäterin in Rom, hatte nach der Scheidung von ihrem ersten Mann einen anderen Mann geheiratet, nach dessen Tod ging sie im Büßerkleid, bis sie wieder in die Kirchengemeinschaft aufgenommen wurde, verschenkte ihren Besitz und half Armen und Kranken, St. Esso von Beinwil (1133), Abt OSB, Schweiz, St. Walto von Wessobrunn (1 157), Abt OSB, Bayern, St. Christina Ebner (1356), Priorin OP, Mystikerin, erlebte im Kloster Engeltal bei Nürnberg zahlreiche Visionen, die sie aufschrieb.

"O Herr Jesus Christus, Du hast uns das Wort des heiligen Evangeliums gegeben, lass dieses Wort uns Stab sein, an dem wir den Vater, Dich und den Heiligen Geist erreichen und ewig loben dürfen. Amen."

 

Der Engel vom 28. Dezember (Unschuldige Kinder) heißt St. Chesed

und gehört zum II. Chor der Cherubim. "Ich bin der Cherub Chesed und bring dir den Segen der Weihnacht, verbunden mit der Freude und der Liebe. In Bethlehem stand ich als Wächter vor der Krippe. Den Mantel der Liebe und Milde Gottes legte ich um Maria und ihr Kind. Alle Worte der Liebe Gottes strahlten hinein. Seit der Stunde strahlen sie von Bethlehem hinaus über alle Krippen und Altäre der Welt. So wurde dieser Tag das Geburtsfest des Göttlichen Wortes, ein Tag der Freude und Liebe. Er wird es auch bleiben, solange dieser hohe Festtag gefeiert wird. Ja, o Menschenkind, bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus offenbart."

Die Seligen und Heiligen des 28. Dezember heißen St. Julius von Rom (3. Jh.), Kind, Märtyrer, erlitt mit zehn Jahren in Rom den Martertod, St. Theodoros von Tabennisis (368), Abt, mit 14 Schüler des berühmten Abtes Pachomius in Tabennesi, Oberägypten, wurde selbst Abt der Klöster seines Lehrers, gründete weitere in Ägypten, St. Kaspar del Bufalo (1837), Gründer der Weltpriestervereinigung 'Missionare vom Kostbaren Blut' (CPPS) in Italien, hielt sich als schwächliches Kind in Kirchen auf und führte Zwiegespräche mit den Bildern der Heiligen, nach den niederen Weihen zog er als leidenschaftlicher Prediger die Volksmassen an, als die Franzosen Rom besetzten, verweigerte der gerade geweihte Kaspar den Treueid, vier Jahre Haft in verschiedenen Kerkern, nach dem Abzug Napoleons Volksmissionar im Geiste des von ihm verehrten Franz Xaver, 1815 Gründung des Ordens für die Volksmission.

"Heiliger Engel der Krippe von Bethlehem, bitte für uns zum Geburtsfest des Göttlichen Wortes, dass wir der Milde und Güte des Wortes würdig werden. Bitte Maria, dass sie das weiße Linnen der Fürbitte über alle Menschen ausbreite und alle Herzen zu einer Krippe für das Jesuskind macht. Dann können wir alle sagen: Komm Herr Jesus, komm! Amen."

 

Die Engel vom 29. Dezember heißen St. Menim und St. Masa

und gehören zum V. Chor der Gewalten bzw. zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin Menim, der Engel der Gewalten, der geheimen übersinnlichen Kraft der Strahlen. Die Zahl dieser Engel war zuerst sieben. Vier von ihnen fielen mit Luzifer. Die Seele, die mir anvertraut ist, fülle ich ganz aus mit der Kraft Gottes. So ausgestattet, hat sie nichts zu fürchten von den höllischen Bedrängern und Helfershelfern auf Erden." Die abgestürzten Engel der Strahlungen verfolgen seitdem die Menschen mit der Magie der Strahlen, dem esoterischen Okkultismus, der auf den Strahlen der Dämonen beruht. Zahllose Christen sind Anhänger teuflischer Strahlenmagie. St. Masa ist der Engel der Reinheitsgelübde und Ecksäule aus dem Chor der Herrschaften. Die verlorene Reinheit kann durch Reue zurückgewonnen werden, durch das Unbefleckte Herz Mariens und das Blut des Opferlammes.

Die Seligen und Heiligen des 29. Dezember heißen St. David, König von Israel aus dem Alten Testament, St. Isai, Vater von David, St. Ebrulf von St.-Evroult (596), Gründerabt OSB, Frankreich, St. Reginbert von Seldenbüren (um 962), Einsiedler, Mönch, Gründer der berühmten Abtei St. Blasien im Schwarzwald, St. Thomas Becket (1170), Erzbischof, Märtyrer, bedeutender Bischof des Mittelalters, Märtyrer des Kirchenrechts, Archidiakon von Canterbury, Lordkanzler von König Heinrich II., Erzbischof von Canterbury, änderte seinen Lebensstil und verschenkte seinen Besitz an Arme, schwere Konflikte mit dem König im Kampf um die Freiheit der Kirche, Flucht nach Frankreich, kehrte nach acht Jahren nach England zurück und wurde von Vertrauten des Königs am Altar ermordet, St. Winthir von Neuhausen (14. Jh.), Volksprediger in München.

"Heiliger Engel Menim, ich weiß, auch du stehst mir zur Seite mit einer großen Schar Engel. Da fürchte ich nichts. Ich werde so geführt und gesichert mein Ziel erreichen, das Gott ist. Amen."

 

Der Engel meines Geburtstages am 30. Dezember heißt St. Thamael

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin Thamael aus dem Chor der Herrschaften. Ich bin der sechste der sieben Träger der sieben Gaben des Heiligen Geistes, somit Träger der Gottesfurcht. Gottesfurcht ist nicht Gottesangst, sondern eine Gabe des Heiligen Geistes, des Trösters. Ich lehre die Seele, Gott zu fürchten im rechten Maß und in der rechten Liebe."

Die Seligen und Heiligen des 30. Dezember heißen St. Dionysius (268), Papst aus Griechenland, St. Felix I. (274), Papst, St. Sabinus von Spoleto (um 303), Märtyrer, hochverehrter Heiliger der Frühzeit, soll Bischof in Italien gewesen sein, St. Egwin von Worcester (717), Bischof OSB, St. Didactus von Azevedo (1207), Bischof OCist von Osma und Spanien.

"Großer, heiliger Träger der Gottesfurcht, mögest du doch alle Menschen lehren, was wahre Gottesfurcht ist. Ja, der heutige Mensch verehrt zu wenig den Heiligen Geist, zu groß ist der Mangel an Liebe. Dass doch bald die Erde im Heiligen Geist erneuert werde. Amen."

 

Der Engel vom 31. Dezember (Silvester) heißt St. Edomiel

aus dem IV. Chor der Herrschaften. "Am letzten Tag des Jahres tröstet mich ein schöner Engel: 'Der Friede der hochheiligen Dreieinigkeit sei mit dir. Wenn du meinst, allein und verlassen zu sein, dann hat die höchste Liebe stets Trost für dich. Ich bin Edomiel aus dem Chor der Herrschaften. Der Engel der Ordnung und Gesetzmäßigkeit bin ich. Als Engel der Endzeit bin ich der erste, der die Gemeinden versiegelt. Alle, denen Gott sein Siegel aufdrückte, werden als erste aus der zerrütteten Erde, die sich in Kriegswirren und Fieberschauern schüttelt, gezogen und in ziemlich kleinen Gemeinden verschlossen werden. Die Kriegsfurie wird weite Länder öde und unfruchtbar machen. Die Gemeinden Gottes werden zu Katakombenjahren Zuflucht nehmen. Dort wird die Reinheit und Heiligkeit als das Höchstmaß der Liebe in der Kirche zu ungeahnter Größe kommen. Die Zeit hat ja schon ihren Anfang, wie es im Evangelium heißt, dass schon junge Menschen Gesichte haben, dass gottliebende Seelen die Herrlichkeit des Reiches Gottes schauen dürfen.

Engelwerk und Engelwissen ist ein Herabneigen des Reiches Gottes. Wenn zur bestimmten Zeit die vier Schwarzen Engel an den Ufern des Euphrat, das heißt an den Ufern des lebendigen Lebens, die Erde losbinden werden, dann kommen sie als Mäher über die Erde. Zu diesen Engeln gehören die sieben Zornschalenengel. Nach vollbrachter Arbeit wird der nackte Kampf aller Geister Iosbrechen. Dann geht alle erdhafte Kreatur unter. Zu den sieben Zornschalenengeln gehören die drei Gerichte und drei große Ernteengel und sieben große, stille Engel, die die Gemeinden Gottes siegeln, als Eigentum Gottes, wenn draußen alles in Trümmer geht.

Siehe, ich habe es dir gesagt! Die Engel werden in der Endzeit, die ja schon lange angebrochen ist, von großen Scharen abgelehnt. Wer gut zu den Engeln steht, hat nichts zu befürchten. Die Ungläubigen werden erfahren, welch ein Millionenheer Gott, der Herr und Gebieter, von Engeln hat, die Ihm dienen und Seinen Willen erfüllen, die Seine Befehle ausführen. Für viele wird es zu spät sein, wenn der Herr mit Seinen Engeln erscheint. Du aber, mit deinem Seelenführer und Bruder, reifet weiter nach dem Willen Gottes, zu Seiner Ehre und Liebe.'"

Die Seligen und Heiligen des 31. Dezember heißen St. Kolumba von Sens (um 273), Märtyrerin in Spanien, St. Zoticus (um 340), Priester, Gründer des ersten Waisenhauses von Konstantinopel, St. Silvester I. (335), Papst, lebte als Priester während der Christenverfolgung in einem Versteck auf dem Monte Soracte bei Rom, Wahl zum Papst am 31. Januar 314, schickte zum Konzil von Nicäa zwei Presbyter, bestätigte die Verwerfung der Irrlehre des Arius, der die Gottheit Christi leugnete, St. Melanie der Jüngere und Pinianus (439), Wohltäterin, Klostergründerin, verschenkte mit ihrem Mann Pinianus allen Besitz an die Armen, zogen nach Jerusalem und gründeten auf dem Ölberg ein Kloster, St. Marius von Avenches-Lausanne, Bischof, St. Leobard von Maursmünster (um 680), Abt im Elsass, St. Odylo von Cluny (1048), Erzabt OSB, St. Luitfried von Muri (1096), Abt OSB, St. Johannes Franz Regis (1640), Priester SJ, Volksmissionar in Frankreich, St. Appolonia Rademacher (1626), Ordensgründerin, St. Alanus de Solminihac (1659), Bischof CanAug in Frankreich, St. Katharina Laboure (1876), Nonne, Mystikerin, die Vinzentinerin ruht unverwest in der Rue de Bac in Paris, war Krankenpflegerin in einem Hospital, später Ordensfrau, nach Erscheinungen der Gottesmutter wurde die weltweit verbreitete Wundertätige Medaille geprägt.

"Herr Jesus Christus, Sohn des Allmächtigen, lass uns erkennen, wie groß die Hilfe der Engel und Heiligen ist. Lass diese Offenbarung über das Wirken und Wesen der Engel zum Segen für die Gläubigen werden, zur Erneuerung der Erde in Deinem Geiste. Lass uns im Schutz Mariens und der Engel stehen und versiegele uns vor dem Ansturm der höllischen Mächte. Amen."