• Engel und Heilige von jedem Tag
  • Bücher der Liebe, Bd. 1
  • Bücher der Liebe, Bd. 2
  • Bücher der Liebe, Bd. 3
  • Bücher der Liebe, Bd. 4
  • Bücher der Liebe, Bd. 5

Der Engel vom 1. Februar heißt St. Geburah

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist der Engel der Gerechtigkeit, den jene Menschen zu fürchten haben, die Gott verspotten, missachten oder vergessen. Gerechtigkeit bei Gott bedeutet auch, dass jeder nach dem Maß seiner Liebe und guten Taten beurteilt wird, denn die Liebe deckt eine Menge Sünden zu.

Die Seligen und Heiligen des 1. Februar sind St. Brigitta von Kildare (525), Äbtissin, Patronin von Irland, St. Johanna Franziska von der Heimsuchung Mariens (1888), Ordensgründerin, St. Katharina de'Ricci (1590), Nonne, Mystikerin, St. Maria-Anna Vaillot und St. Odilia Baumgarten (1794), Nonnen, Märtyrerinnen, ermordet während der Franz. Revolution, St. Petrus von Antiochien (440), Einsiedler, St. Reginald von St.-Gilles (1220), Mönch, Klostergründer, St. Severus von Ravenna, Bischof, St. Sigibert III., von Austrasien (656), König, Patron von Lothringen, St. Wolfhold von Hohenwart (um 1100), Priester.

"Maria, du unsere Mutter, du Königin aller Engel! Du bist die Mutter der schönen Liebe. Du bist die Mutter der Barmherzigkeit, du besitzt alles in Gott wohlgefälligem Maße. Du bist auch der Spiegel der Gerechtigkeit. Ergreife und halte uns im Gericht, dass wir die Liebe Gottes empfangen und ewig glücklich werden. Amen."

 

Die Engel am 2. Februar heißen St. Elion und St. Agriel

Der erste gehört zum I. Chor der Seraphim. Sein Titel ist 'Starker Gott'. Seine Gestalt ist vergleichbar einer Feuersglut, die ein ganzes Sonnensystem ausfüllt; also unvorstellbar. Wie groß muss dann Gott sein, um dessen Thron die Seraphim schweben. St. Elion ist ein Seraph des Vaters; seine Brüder sind St. Jessi, der Seraph des Sohnes und St. Amen, der Seraph des Heiligen Geistes. Die drei Seraphim heißen auch 'Feuerrad der Endzeit'. St. Elion gehört in die Endzeit und ist der Hüter der Mahnungen und Warnungen, die Maria ständig an die Menschen richtet.

Der zweite gehört zum II. Chor der Cherubim und ist die Kraft des Göttlichen Lichtes. Bei der Kerzenweihe zu Mariä Lichtmess betet der Priester um das wahre Licht, das die Schöpfung erleuchtet: Jesus Christus. St. Agriel ist ein Cherub des Heiligen Geistes und trägt das Licht Gottes.

Die Seligen und Heiligen des 2. Februar heißen St. Alfred Delp (1945), Jesuit, Redakteur, ermordet von den Nazis am 2. Februar 1945, St. Aloisius Alexander Brisson (1908), Ordensgründer, St. Burkhard von Würzburg (um 753), Mönch und Bischof, die heilige Ebsdorfer Märtyrer (880), fanden in der Schlacht zwischen sächsischen Christen und heidnischen Normannen in der Lüneburger Heide am 2. Februar 880 den Tod, St. Franz Maria Paul Libermann (1852), Ordensgründer, St. Hageloda von Kitzingen (um 750), Klostergründerin, Äbtissin, St. Johanna von Lestonnac (1640), Ordensgründerin, St. Laurentius von Canterbury (619), Mönch und Bischof, St. Maria Katharina Kasper (1898), Ordensgründerin, St. Stephan Bellesini (1840), Priester, Eremit.

"Herr, richte uns nicht, ohne Maria, unsere Fürsprecherin, gehört zu haben. Gehe um St. Elions willen barmherzig mit uns zu Gericht, damit wir Dich loben und preisen in Ewigkeit."

"O heiliger Engel St. Agriel, voll Licht und Kraft, hilf dass es hell werde in den Seelen der Menschen, damit sie Gott, das ewige Licht, erkennen durch Maria, die Mutter und Königin. Amen."

 

Der Engel vom 3. Februar heißt St. Ariguel

und gehört zum IV. Chor der Hohen Herrschaften. Er ist der Engel vom Tor der Barmherzigkeit. Er ist einer der zwölf Engel, die nach dem Gericht über den zwölf Toren des Neuen Jerusalem stehen werden. Das achte ist das Tor der Barmherzigkeit. Die Werke der menschlichen Barmherzigkeit sollen unter dem Schleier Mariens in großer Verborgenheit und Demut geschehen.

Die Seligen und Heiligen des 3. Februar heißen St. Ansgar (865), Bischof, Patron der Bistümer Hamburg und Bremen, St. Blasius (316), Bischof und Märtyrer, St. Claudine Thevenet (1837), Ordensgründerin, St. Helena Maria Stollenwerk (1900), Ordensgründerin, St. Hadelin, St. Berlind, St. Heridag, St. Nithard, St. Imad.

"Du hilfreicher und gütiger Engel, nimm dich des Elends der Menschheit an. Führe die Kinder wieder in die Familien oder in ein Heim, die da obdachlos und heimatlos sind. Führe alle in die ewige Heimat, wo die Tränen getrocknet und die wunden Füße ausruhen werden. Amen."

 

Der Engel vom 4. Februar heißt St. Esdrael

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist ein Engel des Gerichtes. Die Engel der Endzeit, die wir aus der Apokalypse kennen (Zornschalenengel, Gerichtsengel, Posaunenengel und Ernteengel), sind trotz ihrer Schrecken erregenden Aufgaben alle Engel der Liebe. St. Esdrael ist der Engel des Blutes, der in der Geheimen Offenbarung genannt wird (Offb 14,10). Dieser Engel wird in der Endzeit Blut gegen Blut aufrufen, das heißt, die Menschen scheiden. Dann gibt es keine Kompromisse mehr: "Wer nicht für Mich ist, ist wider Mich!"

Die Seligen und Heiligen des 4. Februar heißen St. Gilbert von Sempringham (1189), Ordensgründer, St. Isidor von Pelusium (um 430), Mönch, St. Johanna von Valois (1505), Ordensgründerin, St. Johannes Hector de Britto (1693), Missionar, Märtyrer, St. Josef von Leonessa (1612), Priester und Missionar, St. Nikolaus Studites (868), Abt, St. Rabanus Maurus (856), Bischof, 'Lehrer Germaniens', St. Veronika, Trägerin des Schweißtuches, St. Andreas Corsini (1373), Bischof, St. Gilbert, St. Christian.

"Herr und Gott, lass uns von den heiligen Engeln nicht gerichtet, sondern gerettet und zur Rechten Gottes gestellt werden. Amen."

 

Der Engel vom 5. Februar heißt St. Assarim

und gehört zum III. Chor der Throne. Er ist der Engel der gerechten Verteilung der Gaben. Er ist ein Baumeister, der das Göttliche 'Werde'! in der Schöpfung verwirklicht. Zu seinem 'Bauplan' gehören auch die beiden großen Heiligen, deren Gedächtnis wir heute feiern: St. Ingenuin und St. Albuin.

Die Seligen und Heiligen des 5. Februar heißen St. Agatha (250), Jungfrau und Märtyrerin, St. Adelheid von Vilich (um 1010), Äbtissin, St. Albuin von Säben-Brixen (1059, Bischof, St. Ingenuin, Bischof von Brixen (um 605), St. Erlebold.

"Wer kann Dich ermessen und ausschöpfen, Du heiliger, starker, unsterblicher Gott. Lass walten an uns Deine Gerechtigkeit. Lass uns hören Dein Göttliches 'Werde'!, damit unsere Seelen hinfinden zu dem Thron Deiner barmherzigen Liebe. Amen."

 

Der Engel vom 6. Februar heißt St. Sabritiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Verwalter des Kalkes. Die Fürsten sind alle Verwalter und verantwortlich für Gestirne, Stoffe, Teile der Schöpfung. In der Endzeit, wenn die Fesseln dieser Fürsten gelöst werden, wird auch die Natur entfesselt sein, ihre Gesetze durchbrechen und mit Urgewalt das Ende der Schöpfung herbeiführen. St. Sabritiel ist beteiligt an allen Bauten der Erde. Seine geistige Aufgabe ist es, den Menschen den Rücken zu stärken gegen die Angriffe des Bösen.

Die Seligen und Heiligen des 6. Februar heißen St. Amandus der Belgier (um 679), Klostergründer, Missionsbischof, St. Brynolf Algotson (1317), Bischof, St. Dorothea (305), Jungfrau und Märtyrerin, St. Hildegund von Meer (1182), Nonne, Klostergründerin, St. Justinus von Straßburg, Bischof, St. Maria Theresia (Aline) Bonzel (1905), Ordensgründerin, St. Miki und Gefährten (1597), Missionare und Märtyrer, St. Vedastus (Vaast) von Arras (540), Bischof, St. Amandus, St. Reinhild, St. Titus (96), Bischof.

"Großer heiliger Fürst, lass mich nicht innerlich erkalten vor Hochmut und Herzenskälte. Lass alle Anstürme der Welt in meinen Händen zu Mörtel werden, damit ich dem Herrn Wohnungen und Tempel baue in den Seelen, mit jenen Steinen, die auf mich geworfen werden. Dann möge der Herr diese Wohnungen und Tempel einsegnen für sein Einwohnen. Amen."

 

Der Engel vom 7. Februar heißt St. Menigim

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist Fürst und Verwalter aller Stoffe. Der versiegelte Fürst St. Menigim muss zusehen, wie der Teufel die Stoffe missbraucht. Wenn sich heute für jeden sichtbar die Materie aufbäumt gegen die Menschen, dann bewirken dies die Dämonen. Hinter den Katastrophen, Dürren, Erdbeben, Überflutungen, Explosionen und Unfällen stehen die Dämonen, deren Wut sich ständig steigert. Gott lässt dies zu, um den Hochmut der Menschen zu dämpfen. Am Tag des Gerichtes werden die Fürsten von Sturm, Wasser und Feuer entsiegelt und der Gerechtigkeit dienen.

Die Seligen und Heiligen des 7. Februar sind St. Richard von England (um 720), St. Pius IX. (1878), Papst, Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens, Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes, St. Jakob Sales und St. Wilhelm Saultemouche (1593), Mönche und Märtyrer, St. Maria von der Vorsehung (Eugenie Smet, 1871), Ordensgründerin, St. Nivard von Clerveaux (um 1100), Mönch, Bruder von Bernhard von Clairvaux, St. Ava.

"Herr, göttlicher Richter, sei uns barmherzig. Ihr heiligen Engel, stehet uns bei, dass wir uns rechtzeitig läutern lassen durch euch, damit wir einst im Gericht bestehen können. Amen."

 

Der Engel vom 8. Februar heißt St. Lazariel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel des Corpus Christi Mysticum. Dieser Engel gehört zu den Hohen Gewalten, die den Willen Gottes im Bündnis Gottes mit den Menschen ausführen. Sechs von ihnen tragen das Bündnis Gottes im Alten Bund, sechs das Bündnis Gottes mit dem Neuen Bund. St. Lazariel gehört zum Neuen Bund und ist der Engel für St. Joseph und den geheimnisvollen Leib Christi. Er trägt nicht nur das Werkzeug des Zimmermanns, sondern den ganzen Bau der Kirche.

Die Seligen und Heiligen des 8. Februar sind St. Hieronymus Ämiliani (1537), Ordensgründer, St. Josefina Bakita (1947), Sklavin, Nonne, St. Philipp Jenningen (1704), Jesuit, Volksmissionar, St. Milada.

"Heiliger Joseph, Schutzpatron der heiligen Kirche, stelle deinen Engel uns zur Seite, dass wir im rechten Maß befunden werden vor Gott unserem Vater. Amen."

 

Der Engel vom 9. Februar heißt St. Dual

und gehört zum IX. Chor der Engel. In seinen Händen trägt er eine Wachstafel und sein Titel ist: Der Zeugnis gibt. Er ist der Engel, der zum Gericht gehört und der alle Gedanken, Worte und Werke der Menschen notiert, die sich wie Abdrücke in einer Wachstafel darstellen. Die meisten Menschen müssen hoffen auf das Versprechen des Herrn: "Wer viel liebt, dem wird viel vergeben!"

Die Seligen und Heiligen des 9. Februar heißen St. Alto (um 760), Klostergründer, St. Anna Katharina Emmerick, Stigmatisierte, Nonne, Mystikerin, sah in ihren Visionen den Zusammenbruch der Kirche und desVatikans, verursacht durch Priester und Freimaurer, St. Ansbert von Rouen (693), Bischof, St. Appolonia (um 249), Jungfrau und Märtyrerin, St. Michael Febres Cordero (1910), Mönch, St. Lambert, St. Gottschalk, St. Julian, St. Cyril von Alexandria (444), Bischof und Kirchenlehrer, St. Nicephorus (260), Märtyrer.

"Heiliger Engel, ich bitte dich, trage vor allem unsere Sehnsucht und unseren Willen, es dem Herrn recht zu machen, vor Gott. Gieße die Barmherzigkeit über uns und alle aus, die mit uns verbunden sind. Bitte für uns, dass Er uns gnädig sei. Amen."

 

Der Engel vom 10. Februar heißt St. Passachiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist der Engel der Zornschale des Blutes und wird in der Geheimen Offenbarung genannt. Seine Kraft ist versiegelt und wird erst in der Endzeit wirksam, wenn er seine Schale mit feuerflüssigem Licht über die Erde ausschütten wird. Dieser Engel erinnert uns auch an das Gleichnis von den klugen Jungfrauen, die nachts mit ihren Lampen auf den Bräutigam warten. "Der Herr wird kommen wie ein Dieb in der Nacht, selig der Knecht, den der Herr bei Seinem Kommen wachend findet."

Die Seligen und Heiligen des 10. Februar heißen St. Scholastica, Nonne (um 542), Schwester des großen St. Benedikt, St. Wilhelm der Große (von Malavalle, um 1157), Einsiedler, St. Hugo von Fosses (1164), Abt und Freund von St. Norbert, St. Brun.

"O Herr, groß und gewaltig bist Du in Deinen Geschöpfen, Deinen Worten und Werken. Mit wachen Sinnen will ich Dir mein brennendes Herz entgegenhalten, wenn Du kommst, sei es wie, wo und wann. Mit Deinen Engeln und Heiligen sei angebetet, gelobt und gepriesen in Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 11. Februar heißt St. Muriel

und gehört zum II. Chor der Cherubim. Er ist die Kraft der Göttlichen Sendung. Am 11. Februar 1858 erschien Maria, die Unbefleckte Empfängnis, Bernadette Soubirous in Lourdes, das zu einem der größten Wallfahrtsorte der Kirche wurde. Auch bei dieser Erscheinung wurde die Gottesmutter von zahllosen Engeln begleitet. So wie die heiligste Jungfrau heute durch ihre Erscheinungen ein besonderes Apostolat erfüllt, brachen nach dem Pfingstfest die Apostel auf, um die Welt zu bekehren. Der Engel, der sie dabei begleitete, war St. Muriel, ein Cherub des Sohnes (Wortes).

Die Seligen und Heiligen des 11. Februar heißen St. Gregor II. (731), Papst, sorgte für die Christianisierung Deutschlands, St. Benedikt von Aniane (821), Abt, erster großer Mönchsvater aus germanischem Stamm, St. Maria Fidelis Weiß (1882), Nonne und Mystikerin, St. Nikolaus' Palea (1255), Mönch, St. Paschalis I. (824), Papst, St. Theodor BabiIon, 1945 im KZ Buchenwald ermordet, Kolpingbruder, St. Anselm, St. Theobert.

"O heiliger Engel, lass uns besser erkennen und lieben den Gott der Liebe, den Heiligen Geist, und kehre bei uns ein. Amen."

 

Der Engel vom 12. Februar heißt St. Nehemiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist der Engel der versiegelten Liebe. Es gibt in allen neun Chören Engel des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Chor der Herrschaften ist dem Heiligen Geist unterstellt. Von diesen Engeln sind 24 versiegelt. Ihr Siegel wird gelöst, wenn in der Endzeit die Flammen der Erde zum Himmel schlagen. Sieben dieser Engel werden die Gemeinden Gottes gegen den Ansturm des Bösen siegeln. Außerdem werden sie jene Räume der Erde schützen und versiegeln, in denen die Gerechten am Leben bleiben, während die übrige Erde zerstört wird.

Die Seligen und Heiligen des 12. Februar heißen St. Humbelina (um 1130), Priorin, Schwester von Bernhard von Clairvaux, St. Ludanus (1202), Pilger, St. Benedikt Witiza, St. Heimward, St. Antonius von Sachsen, St. Saturnius und Freunde (303), Märtyrer, die 7 heiligen Gründer des Ordens der Serviten (1233), St. Julian.

"O Gott, Du wirst uns versiegeln vor den höllischen Angriffen und wirst uns wachsen und blühen lassen und Frucht bringen für Dich. Du seiest gepriesen in Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 13. Februar heißt St. Pithormin

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel mit den Schlüsseln zum Abgrund. Alle Engel dieses Chores setzen im guten Sinne immer ihre Gewalt ein. So stehen sie nicht zufällig am Abgrund zur Hölle. Es sind die 'Sieben Brüder der Tiefe', die aus verschiedenen Chören kommen, die auf den Wink Gottes die Hölle öffnen, damit Millionen von Verdammten noch einmal die Erde überfluten, wenn die Posaune des letzten Gerichts ertönt. Zu diesen Engeln gehört auch der Cherub St. Nachiel, der gewaltigste aller Cherubim, der einst Gott durch das All trug.

Die Seligen und Heiligen des 13. Februar heißen St. Christina von Spoleto (1456), Terziarin, St. Eustochia von Padua (1469), Nonne, St. Jordan von Sachsen (1237), Ordensgeneral OP, St. Kastor von Kaden (um 400), Priester, Einsiedler, St. Wiho, St. Gosbert, St. Adolf, Bischöfe von Osnabrück zwischen 804 und 1216, St. Katharina de Ricci (1589), Jungfrau und Mystikerin, St. Polyeucte (259), römischer Offizier, St. Ermenhild, St. Gisela, St. Ekkehard, St. Aleidis.

"Hütet uns, ihr heiligen Wächter, dass der Höllengrund sich nicht eher auftut, bis wir geborgen sind im Vaterhaus Gottes. Lasst uns bereit sein, ehe die Posaunenengel auftreten, um das Ende des Kampfes anzukündigen. Amen."

 

Der Engel vom 14. Februar heißt St. Samiel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel der Gewalt des guten Willens. Alle Engel des Chores der Gewalten setzen im guten Sinne immer Gewalt ein, um den Willen Gottes in der Schöpfung durchzusetzen. Es ist ein leuchtender unwiderstehlicher Engel, der den letzten Funken guten Willens im Menschen fördert und zur Wandlung der menschlichen Herzen einsetzt.

Die Seligen und Heiligen des 14. Februar heißen St. Cyrill und St. Methodius (869, 885), Missionare, Patrone Europas und aller slawischen Völker, St. Johannes Baptist von der Empfängnis (J. Garcia Jijon, 1613), Ordensgründer, St. Valentin von Terni (um 268), Bischof und Märtyrer, Patron für eine gute Heirat, St. Johannes Camillo (660), Bischof.

"Herr und Gott, sende uns den guten Engel, dass er seine Gewalt zu unserem Wollen lege. Wir selbst sind oft zu schwach, es in die Tat umzusetzen. Gib dem Engel ein Schwert oder eine Geißel in die Hand, dass wir spüren, wie er Steine aus unserem Herzen schlägt. Dann können wir mit unserem Wollen Dir entgegenleuchten, der Du ja immer auf uns wartest. Amen."

 

Der Engel vom 15. Februar heißt St. Asriel

und gehört zum IX. Chor der Engel und trägt eine Geißel. Seine Aufgabe ist es, die Seele von ihren Gewohnheiten zu trennen und aus der Welt zu lösen, auch wenn es dabei Wunden gibt. Wenn der Mensch nach bösen Taten schwankt zwischen Trotz, Verzweiflung oder Reue, stehen St. Asriel und der Schutzengel bereit, uns wieder in den Gnadenstand zu bringen.

Die Seligen und Heiligen des 15. Februar heißen St. Claudius de la Colombiere (1682), Jesuit, St. Druthmar von Korvey (1046), Abt von Korvey, St. Faustinus und St. Jovita, Märtyrer, Patrone von Brescia, St. Siegfried von Schweden (um 1040), Bischof, Patron von Schweden, St. Theodosius Florentini (1865, Ordensgründer St. Prikt, St. Trudmar.

"Großer Engel, habe acht auf mich und alle dir anvertrauten Seelen. Ich bitte dich, lass keinen fußbreit Boden von Gottes Eigentum verlorengehen. Hilf den Schwachen im Kampf, in Verzweiflung und Versuchung. Amen."

 

Der Engel vom 16. Februar heißt St. Ohriel

und gehört zum VI. Chor der Hohen Fürstentümer. Er ist der Engel der Geduld und Langmut. Die Hohen Fürsten gleichen mit ihren Verwaltungsaufgaben den Königen früherer Zeiten. Er ist der Engel der Vermittlung der Gnaden von Geduld und Langmut, mit deren Hilfe der Mensch heranreift in Ruhe und Gelassenheit, um am Ende die Krone des Lebens zu erringen. Das sich langsam drehende Rad Gottes – man sagt auch, die Mühlen Gottes mahlen langsam – ist das Symbol von St. Ohriel.

Die Seligen und Heiligen des 16. Februar heißen St. Juliana von Nikodemien (304), Märtyrerin, St. Onesimus (95), Missionar, Bischof, Märtyrer, St. Philippa Mareri (1236), Klostergründerin, Äbtissin, St. Simeon von Metz (um 380), Bischof, St. Pamphilus.

"Ja, heiliger Engel, hilf mir weiter, in Geduld auszuharren. Du weißt durch Gott, wie schwer mir alles gemacht wird. Ich bitte für alle und für mich, dass wir dereinst der göttlichen Barmherzigkeit teilhaft werden. Lass uns nicht verzagen, wenn Mühen und Plagen uns umsonst erscheinen. Lass uns großmütig sein im Schenken, Ertragen und Opfern, bis Gott uns in Sein Reich ruft. Amen."

 

Der Engel vom 17. Februar heißt St. Guni

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel, der am letzten Rand steht. Es gibt ganz kindliche, zartwirkende Engel wie z. B. St. Bea, der Engel mit dem Glöckchen. Diese scheinbar kleinen Engel können wir mit unserem Verstand noch am ehesten begreifen. Ein solcher Engel ist auch St. Guni. Er steht in einem weißen Gewand am Abgrund. Er dient St. Mirachiel, der zum VII. Chor der Mächte gehört. Wann immer eine Seele zum Spielball böser Mächte wird, stehen diese Engel bereit und rufen: "Halt! Nicht weiter!" Und wenn die Seele fast den Abgrund erreicht hat und abzustürzen droht, fängt St. Guni sie auf wie einen Ball und wirft sie zurück zu St. Jophiel, dem Patron der Sünder und Büßer.

Die Seligen und Heiligen des 17. Februar heißen St. Benignus, Apostel von Burgund, Schüler des heiligen Polykarp, St. Bonosus von Trier (374), Bischof, St. Evermod von Ratzeburg (1178), Bischof, St. Franz Regis Clet (1820), Missionar und Märtyrer, St. Lukas von Padua (Belludi, 1285), Ordensprovinzial, Jünger von Franz von Assisi, St. Mangold von Isny (um 1150), Abt, einer der sieben Stifter des Servitenordens, 1888 gemeinsam heiliggesprochen, St. Flavian (449), Bischof und Märtyrer, St. Mazelin.

"Heiliger Engel, mit der Kraft des Glaubens fängst du die Seelen auf. Du rettest sie vor dem ewigen Verderben. Stehe uns bei, dass wir nicht versagen, dass wir nicht in den Abgrund stürzen. Lass durch unsere Mutter und Königin keine Seele verloren gehen. Amen."

 

Der Engel vom 18. Februar heißt St. Osael

und gehört zum IV. Chor der versiegelten Fürsten. Er ist der Engel mit der Zornschale der Kriege und wird in der Geheimen Offenbarung (16,4) genannt: "Der Dritte goss seine Schale auf die Flüsse und die Wasserquellen, und sie wurden zu Blut." St. Osael ist der dritte der sieben Zornschalenengel, die zur Endzeit gehören. Ungezählte Kriege ziehen ihre blutige Spur durch die Geschichte der Menschheit, haben den Boden mit Blut getränkt. Gottes Gerechtigkeit ist ebenso groß wie Seine Liebe. Wenn die großen Plagen über die verkommene Erde kommen, werden Engel bereitstehen, jene zu schützen, die voller Vertrauen und in Treue zur Ehre Gottes gewirkt haben. Diese stehen nicht unter den Zornschalen.

Die Seligen und Heiligen des 18. Februar heißen St. Angilbert (814), Laienabt, Staatsmann, Dichter, St. Fra Angelico (1455), Mönch, Maler, Patron der Künstler, einer der bedeutendsten Maler des 15. Jahrhunderts, St. Isaias von Krakau, Mönch, St. Simon (um 107), Bischof und Märtyrer, 2. Bischof von Jerusalem, St. Konstantia, Halbschwester Konstantin des Großen, St. Bernadette Soubirous (1879), Seherin von Lourdes.

"Mag auch der Himmel sich färben im blutigen Weltenbrand, du heiliger Engel wirst uns herausführen, wie einst die Israeliten durchs Rote Meer geführt wurden in die Geborgenheit Gottes. Amen."

 

Der Engel vom 19. Februar heißt St. Neophim

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist dem Chor der Mächte zugeteilt und hat die Aufgabe, den gefallenen Menschen immer wieder auf die Beine zu helfen. Sein Name ist 'Der von neuem aufsteht'. Die Kraft zum Aufstehen kommt noch von einem anderen Engel, von St. Pheliel, dem Engel der Tiefe der Liebe. In unseren Tagen kommt die größte Kraft der Liebe aus den Herzen Jesu und Mariens. In der großen Bedrohung dieser Zeit müssen sich die Menschen an das Herz des Herrn und das Herz Seiner Mutter klammern!

Die Seligen und Heiligen des 19. Februar heißen St. Barbatus (682), Bischof, St. Bonifatius von Lausanne (1260), Bischof, St. Hadwigis, Priorin, St. Konrad von Piacenza (1351), Eremit, St. Gabinus (296), Bruder von Papst St. Caius, St. Irmgard, St. Hadwig.

"Guter, getreuer Engel, in den dunkelsten Stunden unseres Leben, zeige uns die Heimat im Herzen unseres Herrn. Wenn unser eigenes Herz zu brechen droht, hilf uns aufstehen! Wenn Gott es will, dass wir unser Kreuz weitertragen sollen, lenke du unseren Blick dorthin, wo alle Tränen getrocknet werden und alles Leid ein Ende hat, zur ewigen Heimat in Gott. Amen."

 

Der Engel vom 20. Februar heißt St. Have

und gehört zum IX. Chor der Engel. St. Have ist der Schutzengel Evas, der Stammutter des Menschengeschlechts. St. Have steht in der Kraft des gewaltigen Engels St. Sederim, der die letzten Worte des Richters an die Menschen trägt: "Weiche!" oder "Komme!" St. Have ist nun der Engel der Frau. Er steht im Gegensatz zwischen dem Unbefleckten Herzen und den triebhaften Herzen der Töchter Evas. Er trägt die Schuld Evas und die Macht Mariens.

Die Seligen und Heiligen des 20. Februar heißen St. Eucherius von Orleans (738), Bischof, St. Jordan Mai (1922), Mönch OFM, opferte sich auf für den Diebstahl eines Tabernakels, St. Korona, St. Eleutherius, St. Falko, St. Amata (1250), Nichte von St. Clara von Assisi.

"Herr und Gott, gib uns Zeit, Dir noch danken zu können. Ein Menschenleben reicht dazu nicht aus. Ich danke für alle Schmerzen, die Du heiligst durch unsere Schmerzensmutter. Amen."

 

Der Engel vom 21. Februar heißt St. Husim

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Ich richte die Gebeugten wieder auf. Die Unbegreiflichkeit Gottes mache ich ihnen tragbar. Auch vermittle ich den Trost und die Kraft des Heiligen Geistes. So werden sie das Licht finden und die Liebe. Ganz verborgen ist auch mein Wirken, wo die Priester ratlos sind; denn ich trage das Licht der Liebe."

Die Seligen und Heiligen des 21. Februar heißen St. Germanus von Münster-Granfelden (675), Abt, Märtyrer, St. Gunthildis von Biblisheim (1131), Äbtissin, St. Leodegar von Lechsgemünd-Graisbach (1074), Priester, St. Maria Enrica Dominici (1894), Generaloberin, St. Maximinian von Ravenna (556), Bischof, St. Natalis Piont (1794), Priester, Märtyrer, St. Petrus Damiani (1072), Kardinal, Kirchenlehrer, St. Peter Mavimenus (743), St. Pippin der Ältere.

"Heiliger Engel, der du die Gebeugten wieder aufrichtest, indem du ihnen die Unbegreiflichkeit Gottes tragbar machst und ihnen die Kraft des Heiligen Geistes vermittelst, sei bei uns, wenn es dunkel wird. Lass uns finden das Licht und die Liebe, die du trägst, damit wir heimfinden ins Vaterhaus. Amen."

 

Der Engel vom 22. Februar heißt St. Hena

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Engel der Mahnung und der im Verborgenen wirkende Fürst. "Meine Macht ist groß, sie wird aber durch mein stilles Wesen selten von einer Seele wahrgenommen." St. Hena ist der Schutzengel der heiligen Mutter Kirche. Er steht überall da, wo eine Mahnung der Liebe vom Himmel zur Erde geht. Außerdem ist er der Engel des Findens, angefangen von dem Finden von Verlorenem, bis hin zum Finden Gottes.

Die Seligen und Heiligen des 22. Februar heißen St. Elisabeth (Isabella) von Frankreich (1270), Klostergründerin, Schwester König Ludwigs IX., St. Margareta von Cortona (1297), Gründerin, Mystikerin, St. Marhold, Laienbruder, St. Johanna Maria Bonomo.

"Dank sei dir, heiliger Engel, für alles, was du an mir getan hast. Mahne mich, wenn ich Gottes Prüfungen nicht gleich verstehe. Sei mir stets zur Seite, bis ich geborgen bin im Vaterhaus Gottes. Amen."

 

Der Engel vom 23. Februar heißt St. Marchidiel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Er ist der Engel des Glaubensgutes. "Ich bin der Hüter aller Güter des Glaubens. Bleibe treu deinem Glauben, so schwer es oft auch sein mag." Dieser Engel ist der Träger aller Worte und Gleichnisse, die der Herr gesprochen hat. Er trägt sie wie ein teures Vermächtnis in einem goldenen Schrein. Alle, die die Evangelien und Dogmen angreifen, müssen seine Strafe fürchten.

Die Seligen und Heiligen des 23. Februar heißen St. Polykarp von Smyrna (um 155), Bischof und Märtyrer, wurde vom heiligen Apostel Johannes zum Bischof von Smyrna ernannt, St. Romana, Einsiedlerin, St. Willigis von Mainz (1011), Bischof, einer der bedeutendsten Kirchenmänner in der deutschen Geschichte.

"Heiliger Engel, hilf uns die Evangelien und die Dogmen als heiliges Vermächtnis vor der Zerstörung durch die Feinde der Kirche zu bewahren. Lass uns eher sterben, als den Schatz des Glaubens freiwillig den Feinden auszuliefern. Amen."

 

Der Engel vom 24. Februar heißt St. Ananai

und gehört zum I. Chor der Seraphim. "Ich trage die Sendung der heiligen Kirche. Ich bin die geflügelte Liebe Gottes, die sich mit ausgebreiteten Armen den Menschen zuwendet, um sie einzufangen. Ich bin die Liebesgüte, das Liebesverlangen und der Liebeshauch Gottes." Sein Titel ist: Er wird euch alles lehren.

Die Seligen und Heiligen des 24. Februar heißen St. Matthias, Apostel, predigte das Evangelium von Makedonien bis Äthiopien, St. Ethelbert (616), König von England, St. Modestus von Trier (um 486), Bischof, St. Eunike, St. Ida von Hohenfels, St. Irmengard.

"Ich will Dich anbeten und verherrlichen, großer Gott, mit den Seraphim und mit allen Geschöpfen. Mein Gebet steigt durch Deine Engel zu Dir empor. Amen."

 

Der Engel vom 25. Februar heißt St. Jochabed

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel der ohne Heimat Geborenen. "Ich bin der Engel der Heimatlosen, die schon von Geburt ohne Heimat sind, und Engel der Waisenkinder. Seid barmherzig, so wird euch auch Barmherzigkeit zuteil werden." Anstelle der irdischen Mutter betreut dieser Engel die ärmsten der Kinder, die ohne Vater und Mutter in Waisenhäusern oder auf der Straße aufwachsen. Die Engel des IX. Chores kennen die Nöte der Menschen als deren Schutzengel am besten.

Die Seligen und Heiligen des 25. Februar heißen St. Walburga (799), Äbtissin, Patronin der Diözese Eichstätt, Tochter des heiligen Richard und Schwester der Heiligen Willibald und Wunibald, leitete das von ihren Brüdern gegründete Kloster Heidenheim, St. Adelhelm (1131), Abt, St. Cäsarius von Nazianz (368), Arzt, Sohn von Gregor von Nazianz dem Älteren, St. Luigi Versiglia und St. Don Callisto Caravario (1930), die ersten Märtyrer der Salesianer Don Boscos, St. Sebastianus Apparitio (1600), Laienbruder, St. Tarasius, Bischof, St. Adeltrud.

"Herr und Gott, hilf, dass sich alle durch diesen heiligen Engel von ihrer Hartherzigkeit lösen. Möge man in den Waisenkindern Dich aufnehmen und Dir in ihnen dienen, dass wir der Barmherzigkeit teilhaftig werden. Amen."

 

Der Engel vom 26. Februar heißt St. Azariel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er trägt den Schleier Mariens und ist der Engel der Barmherzigkeit. St. Azariel hat einen dreifachen Schleier: Der erste ist ein Symbol des Schweigens, wie Maria geschwiegen hat und alle Worte in ihrem Herzen bewahrte. Der zweite Schleier ist ein Symbol der immerwährenden Barmherzigkeit, wie Veronika die Not des Herrn sah und über alle Hindernisse hinweg linderte. Der dritte Schleier ist ein Symbol des Einsseins mit Gott, wie die heilige Mechthild unter dem Schleier Mariens in der göttlichen Verborgenheit ruhte.

Die Seligen und Heiligen des 26. Februar heißen St. Mechthild, St. Dionysius von Augsburg (3. Jh.), Bischof und Märtyrer, vermutlich um 300 der erste Bischof von Augsburg, St. Edigna von Puch (1109), Einsiedlerin, Patronin gegen Diebstahl, St. Gerlinde, St. Ottokar von Tegernsee (771), Laienbruder, Klostergründer, St. Porphyrius (420), Bischof, St. Alexander (326), Bischof, St. Ulrich.

"Heiliger Engel, lass meine Liebe immer zart, rein und unberührt von jeder weltlichen Liebe Gott entgegenbrennen. Amen."

 

Der Engel vom 27. Februar heißt St. Selphared

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel des Weihrauchs und untersteht St. Alpharet, dem Fürsten der Antwort. St. Selphared gehört zu den Trägern des Regenbogens, dem Zeichen des Bündnisses Gottes mit den Menschen. Er steht mit dem Weihrauchbecken in den sieben Regenbogenfarben und was emporsteigt, sind die heimlichen Liebesworte des verborgenen Herzens.

Die Seligen und Heiligen des 27. Februar heißen St. Francesco Possenti (1862), Mönch, sein Ordensname ist Gabriel von der Schmerzhaften Gottesmutter, Markward von Prüm (853), Abt OSB von Sankt Hubert in den Ardennen, Berater von Kaiser Ludwig dem Frommen, St. Leander (600), Bischof.

"Armselig stehe ich vor dir, heiliger Engel. Hilf mir, dass ich Gnade und Barmherzigkeit erlange. Trage mein armes Gebet wie Weihrauch empor. Amen."

 

Der Engel vom 28. Februar heißt St. Cephoniel

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel, der die Chöre leitet. Mit dem Sündenfall verloren die Menschen die himmlische Musik. Satan ersetzte sie durch aufreizende Töne. Die Musik und die Lieder der heiligen Engel können wir uns nicht vorstellen. Legionen von Engeln singen täglich das Gotteslob. St. Cephoniel ist auch der Engel der Kirchenmusik und der Kirchenchöre.

Die Seligen und Heiligen des 28. Februar heißen St. Elisabeth von Pommern (1393), vierte Frau des böhmischen Königs und deutschen Kaisers Karls IV., zog sich nach seinem Tod von der Welt zurück und lebte als Mitglied des Dritten Ordens des heiligen Franziskus, seliger Daniel Brottier (1936), Priester, Mönch, Missionar im Senegal, Seligsprechung 1984, St. Romanus und St. Lupicius, (463, 480), Äbte, die beiden Brüder gründeten das Kloster Condat in Burgund, St. Silvana (3. Jh.), Märtyrerin, St. Sirin (Sira, 559), Märtyrerin, St. Theodulf von Trier (7. Jh.), Einsiedler, Patron gegen Krankheiten, St. Hilary (468), Papst.

"Heiliger Engel, klopfe mit deinem Stab an unsere Seele, dass wir mit dir lobsingen. Lass uns einen reinen Ton finden zur Ehre Gottes. Amen."

 

Der Engel vom 29. Februar heißt St. Frugiel

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel der Fernsten und trägt die Fesseln der Passio des Herrn. Diese Fesseln sind nicht nur eine Anklage gegen Sein eigenes Volk, sondern Anklage gegen alle Völker zu allen Zeiten. Christus wird auch heute verraten und verkauft für 30 Silberlinge. St. Frugiel ist dem Chor der Fürsten zugeordnet, die an der Seite der Königin stehen, der Besiegerin der Schlange. Christus hat für seine Schinder gebetet: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Wenn das Kreuz Christi zum Gericht am Himmel erscheint, wird St. Frugiel die Hand erheben gegen alle, die den Herrn gefesselt haben durch Hochmut, Eigendünkel und Herzlosigkeit.

Die Seligen und Heiligen des 29. Februar heißen St. Oswald von York und Worcester (992), Erzbischof von York, Klostergründer, St. Antonia von Florenz (1472), Klostergründerin, Oberin, St. August von Chapdelaine (1856), Priester, Märtyrer, wurde in China zu Tode gefoltert, St. Hilarus (468), Papst, Kämpfer gegen Irrlehren und Verteidiger des päpstlichen Primats.

"Heiliger Engel, so erschreckend dein Symbol ist, weil wir selbst den Herrn oft und schwer mit unserer Untreue verraten und verkauft haben, führe uns zum Tor der Verzeihung! Wirf unser Herz in den Glutofen der Liebe Gottes! Hilf uns erkennen, bereuen und sühnen. Amen."