• Engel und Heilige von jedem Tag
  • Bücher der Liebe, Bd. 1
  • Bücher der Liebe, Bd. 2
  • Bücher der Liebe, Bd. 3
  • Bücher der Liebe, Bd. 4
  • Bücher der Liebe, Bd. 5

Die Engel vom 1. Januar sind St. Alphai und St. Assael

St. Alphai gehört zum I. Chor der Seraphim und wird genannt: "Es werde Licht!" St. Assael gehört zum IV. Chor der Herrschaften, trägt den Namen 'Geist der Erkenntnis' und trägt die Schale mit Feuer, das heißt, die Gaben des Heiligen Geistes. Der 1. Januar ist das Hochfest der Gottesmutter Maria.

Die Seligen und Heiligen des 1. Januar sind Basilus der Große und der heilige Fulgentius. Basilius war ein großer Kirchenlehrer und Kämpfer für den Frieden und die Einheit der Kirche. Er starb am 1. Januar 379 n. Chr. als Erzbischof von Cäsarea.

"Herr und Gott, lass mich in Dankbarkeit niederfallen vor Deinem Angesicht, dass Du uns Maria zur Mutter und Beschützerin gegeben hast. Von ihr sagt der Seraph: 'Siehe, alle unsere Herrlichkeit, – was ist sie gegen das Herz unserer Königin!' Oh, heilige Engel, helft, dass ich immer mit dem Herzen Mariens vereinigt werde!"

 

Die Engel am 2. Januar sind St. Pachad, St. Urim und St. Jebusiel

St. Pachad gehört zum II. Chor der Cherubim und trägt den Namen 'Gerechtigkeit im Wort'. Er ist der Engel des beweglichen Festes Namen Jesu. Er trägt die Größe des Namens unseres Herrn und Heilands.

St. Urim gehört zum IV. Chor der Herrschaften und heißt: "Gefesselte Liebe Gottes." St. Urim wird einmal seine Engel zum letzten Gericht auf die Erde rufen. St. Jebusiel gehört zum IX. Chor und ist der Engel der Fremdlinge, das heißt, der Flüchtlinge, Obdachlosen, Verschleppten und Vertriebenen.

Die Seligen und Heiligen des 2. Januar sind Gregor von Nazianz, St. Macarius der Jüngere und der heilige Basilius der Große. Der heilige Gregor wurde auf der Synode von 381 zum Bischof geweiht, legte das Amt im selben Jahr nieder und widmete sich nur noch der Theologie und Philosophie. Er starb um 390, und die Kirche verlieh ihm den Ehrentitel 'Kirchenlehrer'. St. Macarius d. J. war Priester, Eremit und Ordensgründer. Der heilige Basilius der Große (379) war Bischof, Kirchenlehrer und ist der Patron von Russland.

"Heiliger Engel St. Urim, der du in der Geheimen Offenbarung genannt bist mit den Brüdern als den gefesselten Engeln am Ufer des Euphrat, lass uns im Namen Jesu das ewige Leben gewinnen! Lege unseren Willen in Fesseln, damit wir immer zwischen Liebe und Gerechtigkeit gehen. Amen."

Anmerkung: St. Pachad wird am 19. März auch als Engel des Chores der Gewalten genannt.

 

Die Engel vom 3. Januar sind St. Selomiel und St. Asmodel

St. Selomiel kommt aus dem IX. Chor. Es ist der Engel mit der Pflugschar, der den Acker (der Seele) für den Herrn bereitet. St. Asmodel gehört zum VI. Chor der Fürsten und trägt den Namen 'Engel der Klarheit'. Dieser Engel ist Verwalter eines großen Gestirns. In seinen Händen hält er – zusammen mit vielen Engeln – ein Fischernetz und eine mit Wasser gefüllte Muschel. Die 'Fische', die sie fangen, sind unsere Taten, das Wasser in der Muschel sind die Reuetränen der Menschen.

Die Heilige des 3. Januar ist die heilige Genoveva (Genovefa), die Schutzpatronin von Paris, der Frauen, der Weingärtner, der Hirten und Kerzenzieher. Wir rufen sie an zur Abwehr gegen Dürre, Krieg, Unglück und Seuchen. Auf ihre Fürbitte hin blieb Paris 451 vom Überfall der Hunnen verschont. Die weiteren Heiligen sind St. Irmina, St. Adula und St. Odilo.

"Heiliger Asmodel, Fürst der Klarheit, schmelze das Eis unserer Gleichgültigkeit und Herzenshärte, damit wir die Gnade der Reuetränen erlangen, die die Schlüssel zum Herzen unseres Herrn sind. Amen."

 

Die Engel am 4. Januar sind St. Hassirim und St. Dinah

St. Hassirim aus dem V. Chor der Gewalten trägt den Namen 'Gotteslob' und steht an der Spitze einer Legion von Engeln, die das Lob Gottes singen und spielen. Er trägt eine riesige Harfe als Symbol des Gotteslobes als Antwort der Schöpfung. St. Dinah gehört zum IX. Chor und ist der Engel der verborgenen Treue. Er steht im Schatten und wartet, wie Maria als Zuflucht der Sünder wartet. Er ist auch ein Engel der verborgenen Opfer der Liebe und der Treue.

Die Seligen und Heiligen des 4. Januar sind Marius von Lausanne, Liawiza, Roger, Angela von Foligno. Der heilige Marius war der 3. Bischof der ehemaligen Römerstadt Aventicum in der Schweiz und starb 594 in Lausanne.

"Mein Gott, in Demut und Treue will ich zu jeder Zeit das 'Fiat' (mir geschehe nach Deinem Wort) sprechen. Von Dir allein will ich erkannt und umhüllt sein. In Deiner Liebe lass mich geborgen sein. Amen."

 

Die Engel vom 5. Januar heißen St. Ghasel und St. Jaisiel

St. Ghasel gehört zum VI. Chor der Fürsten und trägt den Namen 'Engel der Heimstätten'. Er ist der Engel des Sinnes für Schmuck und die Schönheit der Schöpfung. Er zog den Heiligen Drei Königen voraus, um dem Christuskind die Schätze der Schöpfung zu zeigen. Die schönsten Plätze und alle Besitztümer müssen immer auf Gott ausgerichtet sein. St. Jaisiel gehört zum IX. Chor und ist der Engel, der die Tür öffnet. Seine Aufgabe ist es, den Menschen die Türen zu den Gnaden der heiligen Kirche zu öffnen.

Die Seligen und Heiligen des 5. Januar sind St. Ämiliani (Emilie) und St. Gerlach. Dieser war Graf von Valkenburg und ein brutaler Krieger, bis seine Frau starb. Danach pilgerte er nach Rom und Jerusalem, um für seine Sünden zu büßen. In Jerusalem pflegte er sieben Jahre lang die Kranken. Er starb vermutlich 1170 als Einsiedler in einer hohlen Eiche bei Houthem in den Niederlanden.

"Herr, lass das Tor meiner Seele aufgerissen werden durch Deinen heiligen Engel, damit ich Gnade finde vor Dir. Amen."

 

Die Engel am 6. Januar sind St. Jahwe (Epiphanie) und St. Jechud

St. Jahwe gehört zum I. Chor der Seraphim und ist ein Engel der Kirche. Er ist so groß und gewaltig, dass wir seinen Anblick nicht ertragen könnten. Er ist dem Herrn Jesus Christus zugeordnet und trägt den Namen 'Allmacht Gottes'. Seine Brüder sind der Seraph des Vaters, St. Elchim, und der Seraph des Heiligen Geistes, St. Adonai Zebaoth. St. Jechud gehört zum IX. Chor und ist ein Engel der Kirche. St. Jechud und St. Roph knien mit Maria vor dem Thron Gottes und erinnern an die Weisen aus dem Morgenland, die vor ihrem Gott knieten und Ihn anbeteten. St. Jechud trägt die Last und Not der heiligen Kirche. Auf seiner Brust trägt er die Dornenkrone des Herrn.

Die Seligen und Heiligen des 6. Januar sind die Heiligen Drei Könige, Kaspar, Melchior und Balthasar sowie die heiligen Makarius, Pia, Wiltrud, Erminold und Bl. Andre Bessett.

"Völker wandern zu Deinem Licht und Könige zu Deinem strahlenden Glanz. Zahllose Kamele bedecken Dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn." (Jesaja 60,3-6)

"Herr, durch Deinen Engel erfasse ich erst, wie groß und wie herrlich Du bist. Mit ihm zu Füßen Mariens will ich Deine Majestät anbeten, Deine Liebe und am meisten Deine Barmherzigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 7. Januar ist St. Nicael

aus dem V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel Jessis, des Vaters Davids, und einer der zwölf Engel, die das Bündnis Gottes mit dem Alten und dem Neuen Bund tragen. St. Nicael trägt die Gottesfurcht aller Heiligen des Alten Bundes.

Die Seligen und Heiligen des 7. Januar sind St. Raimund von Penafort, Priester (1275) und Valentin, Abt und Bischof von Rätien. St. Valentins Herkunft und Leben sind unbekannt; er war im Auftrage von Papst Leo I. ein Wanderbischof, der in Tirol wirkte und in Passau begraben ist. Er ist der Schutzpatron der Diözese Passau.

"Herr, durch Deinen heiligen Engel St. Nicael will ich die wunderbare Führung des Menschengeschlechts durch Dich preisen. Du hast den einfachen Mann Jessis aus dem Geschlechte Davids erwählt. Daraus gingen hervor Maria als Mutter Deines Sohnes und Josef als Nährvater Deines Sohnes. Wunderbar bist Du, Herr, und unbegreiflich. Amen."

 

Der Engel vom 8. Januar ist St. Admisiel

aus dem VII. Chor der Mächte und ist der Engel der Glaubenszucht. Die Aufgabe der Engel der Mächte ist die Verteilung der Ströme der Gnade von Gottes Thron auf die ganze Menschheit. Seine Aufgabe ist die strenge Erziehung. Die großen Ordensstifter leben von der Kraft dieses Engels. Das Heer der Gottgeweihten ist auf seine Hilfe angewiesen.

Die Seligen und Heiligen des 8. Januar sind St. Severin, Apostel von Norikum und die heiligen Erhard, Gudula und Heinrich. St. Severin war Mönch und Staatsmann und half zunächst nach Attilas Tod der römischen Bevölkerung zwischen Wien und Passau gegen den Vormarsch der Germanen. Er gründete zwei Klöster und starb – hoch geachtet von Germanen, Arianern und Heiden – 482 in Favianis.

"Heiliger Engel St. Admisiel, lass mein Herz stark und tapfer werden in der Zucht des Glaubens. Dann kann ich ohne zu wanken auch die opfervollen, dunklen Wege der Liebe Gottes gehen, immer gleich treu und demütig, immer gleich liebend und bereit. Amen."

 

Der Engel vom 9. Januar ist St. Brial

aus dem IX. Chor der Schutzengel, den man den 'Starken' nennt. Die Engel dieses Chores betreuen Regionen, Pfarreien, Häuser. St. Brial ist ein Lastenträger, der überall da steht, wo Menschen aus Kummer und Sorgen zu scheitern drohen. Ganz unauffällig nimmt er den Mühseligen und Beladenen den Kummer ab. Es zeichnen ihn aus der frohe Mut und die Zähigkeit.

Die Seligen und Heiligen des 9. Januar sind Julian und Basilissa, Eberhard, Alix und St. Adrian von Canterbury, Abt (710). Julian und seine Frau Basilissa führten eine jungfräuliche Ehe. Julian starb unter Diokletian und Maximinian zu Antiochia in Syrien. Im Jahre 303 oder 313 wurde er nach langer Folter mit dem Schwert enthauptet. In Russland wurde Basilissa in der Schreibform Wassilissa zu einem beliebten Mädchennamen.

"Heiliger Engel Brial, welch ein Trost ist es, zu wissen, dass Du auf uns wartest, wenn wir nicht weiter können. Du hilfst in seelischer Not und in der Angst über die dunkle Brücke, dass wir durch Dich den Weg finden ins himmlische Vaterhaus. Amen."

 

Der Engel vom 10. Januar ist St. Bethel

aus dem VI. Chor der Fürsten. Er wird 'Schmied Gottes' genannt und ist der Fürst des Metalls. Die Fürsten des VI. Chors verwalten und hüten die Baustoffe der Erde. St. Bethel ist verantwortlich für alle Metalle der Erde, aber auch weit darüber hinaus für die Stoffe der Gestirne, die wir gar nicht kennen. Seine Widersacher sind die Legionen der Hölle, die den Menschen und die Schöpfung zerstören wollen. St. Bethel ist nicht nur für das Metall zuständig, sondern auch der Schmied des menschlichen Willens, den er zerschlagen muss.

Die Seligen und Heiligen des 10. Januar sind St. Agatho (681), Papst, St. Wilhelm von Bourges (1209), Bischof, St. Gregor X., St. Nicanor (76), Diakon.

"Heiliger Fürst Bethel, wie schwer machen die Menschen Dir Deine Aufgabe. Das Metall, das Du betreust, verwenden sie zum Morden im größten Ausmaß. Den Willen überlassen sie dem Götzen des Ichs. Hilf mir, heiliger Fürst, zur Tapferkeit des Herzens und zur Zähigkeit des Willens, dass ich imstande bin, unter Deiner Hand und Deinem Hammer auszuhalten, bis ich in unwandelbarer Treue selbst so weit bin, Gott überall zu verteidigen. Amen."

 

Der Engel vom 11. Januar ist St. Sobroniel

aus dem V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel der Gestaltungskraft, die er mit Gewalt einsetzt. Er zerstört die Fesseln der schlechten Gewohnheiten, der Eigenliebe und Bequemlichkeit. Immer wieder gelingt es ihm, das menschliche Herz für Gott zu öffnen. Er gehört zu jenen mächtigen Engeln des V. Chores, die durch die Kraft des Heiligen Geistes die Gesetze in die Schöpfung tragen.

Die Seligen und Heiligen des 11. Januar sind St. Paulinus (802), Patriarch von Aquileja, St. Hyginus (158), Papst und Märtyrer, St. Theodosius (529), Abt, St. Johannes Cochlacus. St. Paulinus begann als Lehrer, gewann die Freundschaft Alkuins, der ihn an den Hof Karls des Großen holte. Als Bischof bekämpfe er die damaligen Häretiker und wirkte auch als Missionar in Kärnten.

"Du heiliger Engel der Gestaltungskraft, binde meine Hände, damit ich mich willig von Gott bearbeiten lasse. Lehre mich zu tun, was Gott will. Bleibe mir zur Seite. Amen."

 

Der Engel vom 12. Januar ist St. Abariel

aus dem VII. Chor der Mächte. Er ist der Engel der Zähigkeit und kämpft wie kaum ein anderer um das Ausharren des Menschen im Guten.

Gott füllt seine ausgestreckten Händen mit dem Licht der Gnaden. Diese gibt er weiter an die Menschen, damit sie in Geduld und Treue auf die milde Hand Gottes warten.

Die Seligen und Heiligen des 12. Januar sind Tatjana, Hilda, Aelred, Benedict Biscup (690), Abt, Marguerite Bourgeoys (1700), Gründerin des Ordens von Notre Dame und Arcadius (304) Märtyrer. Die heilige Tatiana erlitt unter Kaiser Septimus Severus (um 200) den Martertod und wurde in früheren Zeiten vorwiegend in slawischen Ländern verehrt.

"Herr, ich danke für alle Belehrung und heiligen Worte durch Deinen heiligen Engel Abariel. Voller Andacht will ich immer sprechen: Aller Augen warten auf Dich, o Herr. Amen."

 

Der Engel vom 13. Januar ist St. Thola

aus dem IX. Chor der Engel, der im Gewand eines Gärtners vor Gottes Thron steht und die jungen Bäume biegt und in der Schöpfung für den richtigen Aufbau sorgt. Auf die Menschen übertragen, bemüht er sich um die wahre Gottesfurcht, die nicht aus Angst vor Bestrafung besteht, sondern aus liebender Ehrfurcht. Wer sich nicht biegen lässt, landet im Hochmut des 'non serviam' (ich will nicht dienen).

Die Seligen und Heiligen des 13. Januar sind Hilarius (368), Bischof von Poitiers, St. Remi (533), Bischof, St. Gottfried. Der heilige Hilarius begann nach seiner Verbannung nach Kleinasien 356 sein Hauptwerk über die Heiligste Dreifaltigkeit zu schreiben, dessen 12 Bände zum Werkzeug im Kampf gegen die Häresien des Arianismus wurden. Er wurde Bischof und kehrte 360 nach Poitiers zurück. Da er ein vor der Taufe gestorbenes Kind wieder zum Leben erweckte, ist er der Patron schwächlicher Kinder.

"Herr, wenn ich auch seufze ob der Verdemütigungen, so sendest Du mir doch Deinen heiligen Engel zum Trost. Du bist die Weisheit, die Fürsorge und die Liebe. Du siehst weiter als ich und machst alles gut. Amen."

 

Der Engel vom 14. Januar ist St. Galaad

aus dem IX. Chor und der Engel der guten Heimat. Er ist dem VIII. Chor der Erzengel zugeteilt. Er baut im Schutz des Mantels der Königin ein Haus für uns, das bis in den Himmel reicht. Da ist unsere wahre Heimat, in den Herzen Christi und Mariens. Er ist als Baumeister ein Engel der Kraft, der einem Erzengel dient, der ein Engel der Jugend und der Freude in Gott ist.

Die Seligen und Heiligen des 14. Januar sind St. Engelmar (1110), St. Sava (1235), Bischof, Kirchenlehrer und Patron der Serben, St. Remi (533), Bischof, Reiner, Berno, Heilika und Felix (312), Priester und Märtyrer.

"Du Hüter unserer Heimat, heiliger Galaad, zeige Deinen Schützlingen den Weg in die ewige Heimat. Siehe die große Not der Heimatlosen und bitte für sie. Bitte auch für uns arme Sünder, dass wir mit deiner Hilfe die ewige Heimat finden. Dank sei dir für deine Fürbitte, dass mir Freude in Gott zuteil wird. Amen."

 

Der Engel vom 15. Januar ist St. Semiel

aus dem V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel Abrahams und erinnert uns an alle Engel aus dem Alten Testament. St. Semiel hat den Stammvater Abraham als Schutzengel über Wüsten und Steppen begleitet und führte ihn durch Ägypten bis nach Palästina. Danach stieg er auf in den Chor der Hohen Gewalten, wo er das Bündnis Gottes mit Abraham und allen Patriarchen trägt. Er streckt die Hand aus nach dem auserwählten Volk, das in der ganzen Welt herumirrt und sich nach 2000 Jahren langsam sammelt.

Die Seligen und Heiligen des 15. Januar sind Maurus (584), Abt und Schüler des heiligen Benedikt, Paulus von Theben (342), Eremit, Ida (570), Jungfrau, Romedius, Konrad, Anton, Gabriel. Paulus von Theben floh während der Christenverfolgung (249-251) in die Wüste und lebte meditierend in einer Felsenhöhle. Kurz vor seinem Tod besuchte ihn der heilige Antonius aufgrund eines Traumes. Sein Fest ist nicht mehr im römischen Kalender enthalten.

"Heiliger Engel St. Semiel, lehre mich den unerschütterlichen Glauben und die Treue, die Abraham hatte, dass ich Gott diene wie du, dass Sein Segen immer bei mir bleibe und dass ich auch anderen Segen sei. Amen."

 

Der Engel vom 16. Januar heißt St. Vedad

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Seine Bestimmung ist 'Wahrheit als Licht'. Er ist einer der zwölf Engel von Wort und Antwort und trägt die Wahrheit des Wortes in die Schöpfung. "Ich bin zur Hilfe bereit allen, die die Wahrheit lieben, suchen und nach ihr streben."

Die Seligen und Heiligen des 16. Januar heißen St. Marzellus, St. Honorat, St. Tillo, St. Turzo, St. Ulrich und St. Theobald. – St. Tillo, Abt von Solignac, war ein Westfale, der als Kind verkauft wurde. Der heilige Eligius befreite ihn aus der Sklaverei, taufte ihn und ließ ihn von den Mönchen von Solignac erziehen.

"O Wahrheit Gottes, die sich zeigt hinter den schützenden Engeln, lass auch uns wahrhaftig sein wie ein Kind. Lass mich opferbereit sein wie ein Priester, unerbittlich in der Selbstzucht wie St. Vedad, der Dich, o Wahrheit Gottes, in die Schöpfung zu tragen beauftragt ist. Amen."

 

Der Engel vom 17. Januar heißt St. Jessim

und gehört zum III. Chor der Throne. Er ist der Engel der Mystik. Die Mystik ist das Geheimnis Gottes, das nach außen verschleiert ist. St. Jessim holt sich den Strom des Lebens aus den Kraftquellen der heiligen Orte und der Heiligen sowie der Kirche und gibt sie weiter an den Chor der Fürsten.

Die Seligen und Heiligen des 17. Januar heißen St. Antonius der Große, St. Benedikt Biscop Baducing, St. Gamelbert, St. Roselina, St. Sulpicius II. von Borges, St. Beatrix. – St. Antonius war der wohl bedeutendste Einsiedler und Mönchsvater der Kirche. Ein Engel machte in seiner Nähe eine Matte aus Palmblättern, verließ von Zeit zu Zeit seine Arbeit und sprach mit Gott. Nachdem er dies mehrfach wiederholt hatte, sagte er zu Antonius: "Tu dasselbe und du wirst selig werden."

"Herr, nimm alle falsche Mystik von mir, die dem eigenen Geltungsdrang entspricht. Gib mir den dunklen Glauben, die dunkle Hoffnung und die dunkle Liebe durch Deinen heiligen Engel. Amen."

 

Der Engel vom 18. Januar heißt St. Moriel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist das Tor der Ecksteine und wird genannt in der Offenbarung des heiligen Johannes (21,9-22) als einer der Engel mit den sieben Schalen. Das neue Jerusalem hat Mauern mit 12 Toren, auf denen zwölf Engel stehen. Und über jedem Tor steht der Name von einem der 12 Stämme Israels. Durch das Tor 'Ecksteine' wird einst der heilige Apostel Petrus mit den Seinen einziehen.

Die Seligen und Heiligen des 18. Januar heißen St. Priska, St. Odilo, St. Wolfried, St. Faustina und St. Liberata (Klostergründerinnen), St. Margareta von Ungarn, St. Regina Protmann, Ordensgründerin, St. Volusian, Bischof (496)

"O Maria, von der es über diesem Tore heißt: 'Du Turm Davids, du Königin der Apostel, du Mutter der Kirche', lass uns an der Hand dieses Engels auch zur Stütze der heiligen Kirche werden. Gib, dass wir sie verteidigen! Sie aber mögen uns leiten in die Ewigkeit! Amen."

 

Der Engel vom 19. Januar heißt St. Essaim

und gehört zum IX. Chor der (Schutz-) Engel. Er trägt eine Krone als Zeichen seiner Aufgabe als Engel des Herzensadels. Es ist aber die Krone Mariens, die sie ihr ganzes Leben lang schon unsichtbar getragen hat, bevor sie im Himmel gekrönt wurde. Dieser Engel zeigt uns, dass Maria königlich ist, geprägt vom Herzensadel. St. Essaim ist auch der Patron der Opferseelen, der Märtyrer und Bekenner.

Die Seligen und Heiligen des 19. Januar heißen St. Agritius von Trier, St. Heinrich von Uppsala, St. Audifax, St. Abachum, St. Ratmund, St. Alsidis, St. Wulstand, Bischof (1095), St. Marius, Märtyrer (270), St. Canute, König von Dänemark, Märtyrer (1086). Bischof Agritius, gestorben um 332 in Trier, brachte den heiligen Rock Christi in die Moselstadt und gilt als der Bischof, unter dem das Christentum in dieser Region zum Aufbruch kam.

"Heiliger Engel St. Essaim, der du uns in der Krone, die du trägt, die Tugenden und die Schönheit der Königin vor Augen stellst, verleihe uns die Gnade, nach unseren Kräften diese Tugenden nachzuahmen, sie anderen vorzuleben, vorzulieben, und vorzuopfern. Amen."

 

Der Engel vom 20. Januar heißt St. Amiel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Es gibt sieben Mächte des Glaubens, St. Amiel ist der fünfte. Er trägt die Tunika der Diakone und in seiner Aufgabe trägt er die Macht der Glaubenswahrheit.

Mit seiner Hilfe erkennen wir die Wahrheit von jedem Wort Gottes: Da gibt es keine Interpretationen, Weglassungen, Ausschmückungen. Er ist der Engel des kompromisslosen "Ja, ja" und "Nein, nein". An ihm wird deutlich: Der Kleingläubige wird die Wahrheit nie erhalten.

Die Seligen und Heiligen des 20. Januar heißen St. Fabianus, St. Benedict Ricasoli OSB (Einsiedler und Mönch), St. Euthymius der Große (Einsiedler und Klostergründer), St. Hadwin, St. Elisabeth, St. Ursula Haider, Mystikerin (Leutkirch), St. Jakob, St. Sebastian, Märtyrer, einer der am meisten verehrten Heiligen, der – aus Mailand stammend – von Diokletian durch Bogenschützen hingerichtet wurde.

"Herr, wenn wir kleinmütig werden, dann sende uns den großen Engel mit seinem Licht der Glaubenswahrheit. Möge er uns schweigend in die Tiefe der Wahrheit des Glaubens mitnehmen, uns festigen und stärken. Amen."

 

Der Engel vom 21. Januar heißt St. Thiphered

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist ein Engel der Harmonie und Schönheit. Am schönen Lebensbaum der Kirche ist der Tabernakel – also Christus selbst – die schönste Blüte. Dann folgt die Schönheit der Makellosigkeit, der Unberührtheit, der größten Hingabe von Maria. Mit dem Beginn der Schöpfung, die paradiesisch war, trägt dieser Engel die Schönheit dieser Schöpfung.

Die Seligen und Heiligen des 21. Januar sind St. Agnes, Jungfrau, Märtyrerin (304), St. Meinrad von Reichenau, St. Agnes von Aislingen, St. Epiphanius von Pavia, St. Josepha Maria von der heiligen Agnes, St. Patroclus, Märtyrer, Patron von Soest (etwa 200). – St. Patroclus wurde wahrscheinlich um 259 in Troyes/Frankreich enthauptet. Seine Reliquien kamen 964 in das westfälische Soest.

"Engel der Schönheit aller Dinge, lass mich mit dir Gott loben, für alles, was Er geschaffen hat. Er hat ja alles in Schönheit getan. Amen."

 

Der Engel vom 22. Januar heißt St. Aradim

und gehört zum III. Chor der Throne. Er ist der Engel der Gesetzmäßigkeit und der Ordnung. Niemand kann ihm ausweichen, denn jeder Mensch ist der Ordnung Gottes unterworfen. Mit Ordnung, Macht und Gesetz umfasst dieser Engel die ganze Schöpfung. Die Krönung seiner Aufgabe ist das Wort, das der Sohn ist, der Herr und Richter. Jede Unordnung ist Gott zuwider. Darum sorgt dieser Engel für Ordnung.

Die Seligen und Heiligen des 22. Januar heißen St. Vinzenz von Saragosssa, Diakon, Märtyrer, St. Anastasius der Perser, St. Theodelinde (Dietlinde), St. Vinzenz Pallotti, St. Walter von Birbeck, St. Gaudenz. – Vinzenz von Saragossa ist der Erzmärtyrer Spaniens. Auch er fiel der Christenverfolgung durch Diokletian zum Opfer. Die Geschichte berichtet von einem Engel, der den Geschundenen getröstet hat.

"Allmächtiger ewiger Vater, lass uns immer Deinen heiligen Willen im Gesetz und in der Ordnung erkennen! Mit der Kraft und Hilfe Deines Engels will ich Deinen heiligen Willen erfüllen und Dich mit ihm loben, lieben und anbeten bis in Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 23. Januar heißt St. Jai

und gehört zum I. Chor der Seraphim. Er ist der Engel der Vermählung Mariens und nennt sich auch 'Guter Gott'. Die Engel der ersten drei Chöre entziehen sich der menschlichen Vorstellungskraft. St. Jai ist auf höchster Ebene die Verbindung zwischen Gott und Mensch. Heute ist das unbekannte Fest Mariä Vermählung.

Die Seligen und Heiligen des 23. Januar heißen St. Barnard, Benediktiner, Bischof, St. Eugen Bolz, Staatspräsident von Württemberg, 1945 von den Nazis hingerichtet, St. Heinrich Seuse, Mönch und Mystiker, St. Ildefons, Abt und Bischof, St. Johannes von Alexandria (der Almosengeber), Patriarch von Zypern, St. Lüfthildis, Jungfrau, Patronin der Ohren- und Kopfkranken, St. Nikolaus Groß, Redakteur, 1945 von den Nazis hingerichtet, St. Emmerentiana, St. Hartmut, St. Eida, St. Raymond von Penafor.

"Herr, lass die Glut der Seraphim auch unsere Herzen entzünden. Lass durch sie in unseren Herzen auch ein Thron der Liebe für Maria und Joseph bereitet werden. Amen."

 

Der Engel vom 24. Januar heißt St. Nathaniel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. St. Nathaniel ist der Engel der Kirchenlehrer und des Neuen Jerusalem. Er trägt für den Neuen Bund die heiligen Schriften für den Apostel Paulus, alle Kirchenväter und Kirchenlehrer.

Die Seligen und Heiligen des 24. Januar heißen St. Franz von Sales (1622), Bischof, Kirchenlehrer, Ordensgründer, St. Arno von Salzburg, Abt und Bischof, St. Vera, St. Eberhard, St. Arn, St. Bernhard, St. Bertram, St. Thimotheus (97), Bischof und Märtyrer. – Franz von Sales war Mitbegründer des Ordens von der Heimsuchung Mariens, genannt Salesianerinnen. Er holte die von Calvinisten beherrschte Region am Genfer See für die Katholische Kirche zurück.

"Herr, nach den Mahnungen Deines heiligen Engels will ich immer wieder die Heilige Schrift lesen, die ja das Buch aller Bücher ist. So nur kann ich durch die Weisheit gestärkt und durch die Liebe entzündet werden. Amen."

 

Der Engel vom 25. Januar heißt St. Geribiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften und ist einer der Engel auf den Toren des Neuen Jerusalem. Zu seiner Rechten steht der Erzengel St. Raphael. St. Geribiel steht auf dem Tor der Priester, die ihm alle anvertraut sind und denen er durch die Gaben des Heiligen Geistes Kraft vermittelt, ihnen den Weg weist und sie für Christus zu begeistern versucht.

Die Seligen und Heiligen des 25. Januar heißen St. Poppo von Stablo (1048), Abt, St. Titus Maria Horten (1936), Prior, Verlagsleiter in Vechta, St. Wolfram (1158), Abt von Waldgassen im Saarland, St. Walburga (779), Äbtissin von Heidenheim, St. Adeltrud, St. Adelhelm.

"Du leuchtender Engel der Priester, hilf den Seelenführern zu solcher Glut, dass sie leuchten, wie du leuchtest vor dem Angesicht Gottes. Lass sie Ecksteine werden, wie der heilige Paulus ein Eckstein war. Dann werden die Wogen der Welt ihnen nicht schaden. Amen."

 

Der Engel vom 26. Januar heißt St. Vidiel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel der Schwungkraft. Das Symbol in seiner Hand ist ein Lot. Als Engel der Gesetzmäßigkeit Gottes gehört er zu jenen Engeln, in deren Händen die Ordnung der ganzen Schöpfung liegt. Im geistigen Bereich werden diese Kräfte fortgesetzt in der dreifachen Kraft Gottes für das Leben, das Wort und die Liebe.

Die Seligen und Heiligen des 26. Januar heißen St. Alberich von Citeaux (1109), Mitbegründer und Abt des Stammklosters der Zisterzienser, St. Hyronimus Jaegen (1919), Mystiker aus Trier, St. Notburga vom Klettgau, St. Paula von Rom (404), Klostergründerin, St. Thimotheus und St. Titus, Apostelschüler und Bischöfe, St. Alberich, St. Polycarp (166), Bischof und Märtyrer.

"Herr, lass uns die Gesetze Deiner Schöpfung anerkennen, damit wir von ihnen geformt werden. Lass uns in der Ordnung Deiner Gesetze den Weg in die Ewigkeit finden."

 

Der Engel vom 27. Januar heißt St. Rubiel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel der Reinen und trägt ein Lamm auf grünen Zweigen. St. Rubiel gehört zu den zwölf Engeln, die das Bündnis mit den Menschen im Alten und im Neuen Bund tragen. Als einer der sechs Engel für den Neuen Bund führt er die Reinen, Lauteren und Wahrhaftigen: "Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen." (Mt 5,8)

Die Seligen und Heiligen des 27. Januar heißen St. Angela Merici (1540), Gründerin der Ursulinen, St. Alruna von Cham (1045), Patronin der werdenden Mütter, St. Antonie Werr (1868), Würzburg, Ordensgründerin, St. Johannes Chrysostomus (407), Bischof und Kirchenlehrer, St. Devota (304), Märtyrerin, St. Gilduin (1077), Domherr, St. Heinrich de Osso y Cervello (1896), Ordensgründer, St. Julianus von Le Mans, Bischof, St. Jurgis (Georg) Matualitis (1927), Ordensgründer, Bischof, St. Paul Josef Nardini (1862), Ordensgründer, St. Theoderich (1022), Bischof von Orleans, St. Vitalianus (672), Papst.

"Heiliger Engel St. Rubiel, lass die Flammen der Liebe auch mein Herz reinigen, damit es für meinen Herrn lauter wie ein Tabernakel sei. Amen."

 

Der Engel vom 28. Januar heißt St. Berjael

und gehört zum IX. Chor der Engel. Auf seinem Schild steht der Name der Himmelskönigin; er ist der Verteidiger. An der Seite von St. Haleochim steht er beim Gericht an der Seite des Menschen, um als Advokat im Namen Mariens alles vorzutragen, was für die Menschen spricht. Mit seinem Schild weist er alle höllischen Angriffe zurück.

Die Seligen und Heiligen des 28. Januar heißen St. Thomas von Aquin (1274), Mönch, Kirchenlehrer, einer der größten Gelehrten des Mittelalters, St. Irmund von Jülich, Einsiedler, St. Joseph Freinademetz (1908), Steyler Missionar in China, St. Julianus Maunoir (1683), Jesuit, Volksmissionar, St. Karl der Große (814), fränkischer König, St. Karoline Barbara Carre de Malberg (1891), St. Manfred (1430), Einsiedler.

"Mit gläubigem Vertrauen flehe ich dich an, du heiliger Verteidiger, erwirke uns Gnade und Barmherzigkeit, wenn wir vor Gottes Richterstuhl stehen. Lass uns an deiner Hand eingehen in die ewige Seligkeit. Amen."

 

Der Engel vom 29. Januar heißt St. Zachariel

und gehört zum II. Chor der Cherubim. Er ist der Engel des ausgewogenen Wortes. Die Engel des II. Chores, die Cherubim, sind alle Engel des Sohnes, die Ihn begleiten auf seinem Erlösungsweg. Sie sind auch Engel des Wortes und der Weisheit. St. Zachariel ist in seiner Größe unbeschreiblich, er trägt ein Schwert, an dessen Spitze symbolisch die Weltkugel hängt, am Schwertgriff liegt das Göttliche Wort.

Die Seligen und Heiligen des 29. Januar heißen St. Gildas der Weise (570), Abt, St. Valerius von Trier, Bischof, St. Auquilinus (1015), Märtyrer, St. Julianus Hospitator, Büßer, St. Radegund, St. Gerhard.

"Durch Deinen heiligen Engel St. Zachariel lass mich, o Herr, aus allen Wirrnissen herausfinden und hinfinden in die Herrlichkeit und Harmonie Deines Reiches. Amen."

 

Der Engel vom 30. Januar heißt St. Abarim

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel, der die Berge hütet, das heißt, alles Leben in den Bergen. Er steht gegen die Dämonen, die den Menschen in den Bergen schaden wollen durch Lawinen, Steinschlag, Gewitter und Erdbeben. Niemand vermag sich auszudenken, wo und wann überall dieser Engel Menschen und Tieren in größter Gefahr geholfen hat.

Die Seligen und Heiligen des 30. Januar heißen St. Adelgundis (694), Äbtissin und Mystikerin, St. Balthild (um 680), Sklavin, Nonne, Königin, St. Hyazintha Mariscotti (1640), Nonne, St. Maria (Mary) Ward (1645), Nonne, Gründerin der 'Englischen Fräulein', St. Martina, Jungfrau, Märtyrerin, St. Mucien-Marie Wiaux (1917), Mönch.

"Herr, Dich zu finden auf lichter Bergeshöhe, das ist schön. Viel schöner aber ist es, Dich zu finden in der Heimat der Kirche. Am schönsten ist es, wenn Du in der heiligen Kommunion einkehrst in mein reumütiges, sehnsüchtiges Herz. Dein heiliger Engel möge immer mein Begleiter sein, wenn ich zum Tisch des Herrn gehe. Amen."

 

Der Engel vom 31. Januar heißt St. Methusiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Fürst des Sieges, einer von 24 Hohen Fürsten, die wie Sterne um das Haupt ihrer Königin versammelt sind. Neben dem Fürsten St. Methusiel steht der Erzengel St. Michael, der – obwohl aus dem unteren Chor – den Sieg über Luzifer erkämpfte, der einst in der Nähe Gottes stand. Gott erwählt die Schwachen, um die Starken zu besiegen. St. Michael ist der Kämpfer, St. Methusiel trägt die Palme des Sieges. Beide bekämpfen die Dämonen des Atheismus, des Glaubenszweifels und des Größenwahns.

Die Seligen und Heiligen des 31. Januar heißen St. Eusebius (884), Einsiedler, St. Franz Bianchi (1815), Mönch und Mystiker, St. Geminianus von Modena (396), Bischof, St. Hemma (Emma, 876), Königin, Wohltäterin, St. Johannes Don Bosco (1888), Ordensgründer, Patron der Jugend, St. Ludovica degli Albertoni (1533), Nonne, Mystikerin, St. Marcella, Christin, St. Wulfia (um 750), Einsiedlerin.

"Ihr großen heiligen Engelfürsten, steht mir bei im Kampf gegen die Mächte der Finsternis. Haltet den Schild des Glaubens über uns und reicht uns einst die Siegespalme. Amen."