• Engel und Heilige von jedem Tag
  • Bücher der Liebe, Bd. 1
  • Bücher der Liebe, Bd. 2
  • Bücher der Liebe, Bd. 3
  • Bücher der Liebe, Bd. 4
  • Bücher der Liebe, Bd. 5

Die Engel am 1. Juli heißen St. Esch und St. Baranael

und gehören dem I. Chor der Seraphim bzw. dem VII. Chor der Mächte an. St. Esch ist der Engel des brennenden Gottes am Fest des Kostbaren Blutes. "Ich bin in Gott. Wie in ein Feuermeer bin ich getaucht." Drei Seraphim gehören zusammen: St. Esch, der Seraph des Vaters, St. Jehove, der Seraph des Sohnes und St. Alphai, der Seraph des Geistes. Maria Magdalena hört: "Der Segen der hochheiligen Dreieinigkeit sei mit dir! Unsere Hilfe sei dir zuteil, damit du noch mehr durchglühst, noch mehr Feuer wirst, um ganz neu gewandelt zu werden, zur Ehre Gottes, nach seinem Willen." – St. Baranael stellt sich vor: "Ich bin der 7. Engel der Hoffnung, der Reue und der Reuetränen. Ich bin zur Hilfe bereit, wenn der Sünder Gnade gefunden hat. Dann zieht die Liebe ins Herz und Reue kommt über die Schuld, die er begangen hat."

Die Seligen und Heiligen des 1. Juli heißen St. Theoderich (Dietrich) von Reims (533), Abt, war ein Lieblingsschüler des großen Remigius, gründete in der Einsamkeit von Reims auf dem Mont d'Or ein Kloster, dessen erster Abt er wurde, St. Rumold (Rumbold) von Mecheln (um 755), Einsiedler, Märtyrer, Bischof, soll von Räubern erschlagen worden sein, St. Ignatius Falzon (1875), Seelsorger auf der Insel Malta, fühlte sich für das Priestertum nicht würdig, führte viele Menschen zu den Sakramenten, darunter 600 anglikanische Soldaten.

"Allmächtiger Herr und Gott, tauche uns in das Meer Deines Feuers, damit wir durchglüht werden, erweiche unser harten Herzen und schenke uns die Gnade der Reuetränen. Amen."

 

Die Engel am 2. Juli heißen St. Jesod und St. Thaei

und gehören dem II. Chor der Cherubim bzw. dem IV. Chor der Herrschaften an. St. Jesod: "Ich trage das Wort Maria Heimsuchung als Grund und Fundament. Es liegt das Wort im Magnifikat, das Maria an diesem Tag sprach. Die Antwort war Gott so genehm, dass Er sie mit dem Wort vereinte: 'Hoch preiset meine Seele den Herrn und mein Geist frohlockt in Gott meinem Heiland, denn Großes hat an mir getan der Allmächtige, dessen Name heilig ist.'" St. Thael stellt sich vor: "Ich trage die Geistesgaben der Frömmigkeit und der Gottseligkeit. Weil ich die Geistesgaben trage, ist mein Leuchten wie dunkle Feuersglut ... Wie Maria im Magnifikat kundgab, das stelle auch du so in dein Leben hinein ... Wer treu und fromm das Magnifikat betet, dem werden durch Maria von Gott große Gnaden zuteil."

Die Seligen und Heiligen des 2. Juli heißen St. Processus und St. Martinianus (um 70), Märtyrer, nach der Legende zwei heidnische Soldaten, die Petrus und Paulus im Kerker bewachen mussten und sich durch den Glauben der Apostel bekehrten, St. Swithun (863), Bischof von Winchester, St. Ruzo von Kempten (10. Jh.), Einsiedler auf dem Klosterfriedhof von Kempten im Allgäu, St. Wiltrud (1081), Tochter des Grafen Rapoto von Traun, als ihr Vater das Schloss Hohenwart in ein Kloster umwandelte, sammelte sie gleichgesinnte Frauen und lebte mit ihnen nach den Regeln des heiligen Benedikt.

"Ihr heiligen Engel, lasst uns dem Beispiel Mariens folgen, damit das Magnifikat niemals endet. Helft uns, dass auch unsere Antwort in aller Demut immer so ausfällt, dass sie Gott wohlgefällig ist. Amen."

 

Der Engel vom 3. Juli heißt St. Barachiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Engel der Tapferkeit. "Ich bin Barachiel von den 24 Hohen Fürsten. Ich bin ein Engel der Endzeit und der Beschützer der Endzeit. Ein Engel Mariens bin ich und trage ihre Tugenden – den Starkmut, die Güte, die Treue und den Großmut. Spiegele auch du Maria wider in diesen Tugenden." Unter seinen Schutz stehen die Märtyrer und Bekenner; er steht an der Spitze des Kampfes gegen die verschleierten dämonischen Angriffe. Wenn die Stunde gekommen ist, wird er den ersten Leuchter umwerfen und das erste Gestirn aus seiner Bahn werfen.

Die Seligen und Heiligen des 3. Juli heißen St. Thomas (72), Apostel, Patron von Ostindien, Portugal und Goa, war Fischer und ging in die Geschichte ein als 'ungläubiger Thomas', wirkte als Missionar in Persien und Indien, soll die Heiligen Drei Könige getauft haben, wurde von Heiden in der Nähe von Madras erstochen, St. Anatolius von Laodicea (um 280), Bischof, bedeutender Gelehrter seiner Zeit, St. Heliodorus von Altino (um 405), Bischof, St. Leo II. (683), Papst, St. Raimundus Lullus von Palma (1316), Mönch OFM, Missionar, Märtyrer, gründete auf Mallorca ein Missionsseminar, Missionsreisen nach Nordafrika, Sizilien, Neapel und Zypern, wurde in Nordafrika von Moslems gesteinigt.

"Großer Engel Mariens, lehre uns die Tugenden der Gottesmutter, verteidige uns gegen die verdeckten dämonischen Angriffe und lass uns stark sein, wenn das Martyrium von uns gefordert wird. Amen."

 

Der Engel vom 4. Juli heißt St. Ariochim

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Der vierte Engel der Kirche bin ich. Ich bin auch ein Engel aller Priester und Gottgebundenen." Zu Maria Magdalena: "Ich bin auch mit dir, weil du ja ganz mit Gott verbunden bist. Sei weiter Erntegabe des Herrn." St. Ariochim ist der strenge Führer der Priester, der sie immer wieder an das Vorbild Christi erinnert, der ihnen durch diesen Engel zuruft: "Mühe dich ab, auch wenn ich dir den Erfolg zerschlage. Nimm meinen Leib und mein Blut, es ist das Pfund, mit dem du wuchern sollst."

Die Seligen und Heiligen des 4. Juli heißen St. Theodor (310), Bischof, Märtyrer, St. Bertha von Blangy (um 725), Äbtissin OSB, Frankreich, St. Hatto (985), Mönch OSB in Ottobeuren, St. Ulrich von Augsburg (973), Bischof, Sohn des alemannischen Grafen Hupald, 923 Bischof von Augsburg, leitete 955 die Verteidigung der Stadt beim Angriff der Ungarn, schickte am Tage darauf seine Soldaten zur Schlacht auf dem Lechfeld und verhalf Otto I. zum Sieg über die Ungarn, reformierte Klöster, sorgte für Zucht und Moral, St. Werner von Wiblingen (1127), erster Abt von Wiblingen OSB, St. Elisabeth von Portugal (1336), Königin, Terziarin, vermittelte zwischen Vater und Sohn, die sich mit ihren Heeren bekämpfen wollten, gründete das Klarissenkloster in Coimbra.

"Heiliger Engel der Priester und Gottgebundenen, schenke uns wieder heilige Priester, die in den Fußstapfen des Herrn und seiner Mutter gehen, um die Seelen zu retten. Amen."

 

Der Engel vom 5. Juli heißt St. Najim

und gehört zum VI. Chor der Hohen Fürsten. "Ich bin Najim, der dritte aus dem Chor der Hohen Fürsten. Der Engel der Wandlung bin ich, der die Seelen wandelt in Liebe zu Gott. Schutz der Neugeborenen bin ich. Wie bin ich seit Jahren erfreut, dass die Ungeborenen getauft werden." (In einer Vision hat Christus Maria Magdalena angewiesen, die Taufe der Abgetriebenen und Totgeborenen zu verbreiten.) St. Najim ist auch der Engel der Geburt der Seele.

Die Seligen und Heiligen des 5. Juli heißen St. Wilhelm von Hirsau (1091), Abt OSB, reformierte das Kloster Hirsau (Schwarzwald) und brachte es zu neuer Blüte, St. Antonius Maria Zaccaria (1539), Gründer des Ordens der Regularkleriker vom heiligen Paulus, Arzt aus Cremona, der 26-jährig beschloss, ein neues Leben zu beginnen, zwei Jahre nach der Priesterweihe Gründung des Klosters, deren Mitglieder Volksmissionare waren, Gründung der Frauenkongregation 'Englische Schwestern vom heiligen Paulus' für gefährdete Mädchen, führte das vierzigstündige Gebet ein.

"Heiliger Engel der Seelenwandlung und der Neugeborenen, wandle die Seelen der Menschen, die sich an der Tötung ungeborener Kinder beteiligen. Fördere die Verbreitung der Taufe der Ungeborenen, damit diese in die Anschauung Gottes gelangen. Amen."

 

Der Engel vom 6. Juli heißt St. Levi

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel der Überlieferung. "Der Engel der Überlieferung des Wortes Gottes bin ich. Weil ich das bin, bin ich auch ein Engel des Starkmutes und der Treue. Das Wort Gottes, das als teures Pfand der Menschheit gegeben wurde, muss jeder weitergeben, damit Christus der König regiert in Ewigkeit." Die Überlieferung der unveränderten Heiligen Schriften ist die strenge Verpflichtung der Kirche und ihrer Hirten.

Die Seligen und Heiligen des 6. Juli heißen St. Goar (575), Priester, Einsiedler, Goar am Rhein entwickelte sich aus der Zelle des Heiligen, der sich als Priester und Einsiedler um die Armen und Kranken kümmerte, lehnte es ab, Bischof von Trier zu werden, St. Sexburga (um 699), Äbtissin OSB in Essex, England, St. Godeleva (1070), Märtyrerin, wurde von ihrem Mann misshandelt, der sie ermorden ließ, St. Petrus vom Kreuz (1522), Mönch OSM, Pilger, heilte in Viterbo Pestkranke durch das Kreuzzeichen empfing auf dem Sterbebett das Ordenskleid der Serviten, St. Maria Goretti (1902), Märtyrerin, versorgte ihre vier Geschwister und wurde von dem Sohn des Verpächters körperlich bedrängt, am 5. Juli 1902 versuchte Alessandro sie zu vergewaltigen, sie wehrte sich und starb, verletzt von 14 Messerstichen, der Mörder bekehrte sich nach einer Erscheinung der Gottesmutter, selige Maria Theresia von Ledochowska (1922), Gräfin aus Österreich, gründete in Rom Vereine gegen die Sklaverei, aus denen später eine religiöse Vereinigung wurde.

"Heiliger Engel der treuen Überlieferung des Wortes Gottes, bewahre uns vor Fälschungen der Heiligen Schriften, lass uns in Treue festhalten am Erbgut der heiligen Evangelisten. Amen."

 

Der Engel vom 7. Juli heißt St. Jesim

und kommt aus dem V. Chor der versiegelten Gewalten. St. Jesim ist einer der Sieben Brüder der Seele. Seine Gewalt ist die der demütigen Seele. Er trägt die Worte Mariens: "Mir geschehe nach deinem Wort", die den Himmel aufrissen und Gott zur Erde brachten. Die Gewalten stehen im Kampf gegen die Dämonen; dort stehen Gewalten gegen Gewalten im erbitterten Kampf um jede Seele.

Die Seligen und Heilgen des 7. Juli heißen St. Ethelburga (645), Äbtissin OSB in England, St. Willibald (787), Bischof OSB, Glaubensbote aus England, erster Bischof von Eichstätt, wirkte vorher ein Jahrzehnt am Wiederaufbau des Benediktinerklosters von Montecassino mit, dann zog er zusammen mit Bonifatius in die Mission nach Germanien, wo ihn Bonifatius zum Bischof von Eichstätt weihte, St. Cyrillus und St. Methodius (869, 885), Brüder, Missionare, Apostel der Slawen, führten in Mähren die slawische Sprache ein, Cyrill erkrankte in Rom und starb am 14. Februar 869, Methodius wurde von Papst Hadrian II. zum Erzbischof von Pannonien ernannt, einem Gebiet das Teile Österreichs, Ungarns und Mähren umfasste, außer dem 14.2. gelten auch der 5. und 7. Juli sowie in den Ostkirchen der 11. Mai als Gedenktage.

"Heiliger Engel, Bruder der Seele, führe uns auf dem Weg zu Gott, bewahre uns mit deinen Brüdern vor den Angriffen der Dämonen. Amen."

 

Die Engel am 8. Juli heißen St. Neosed und St. Bairim

und gehören zum IX. Chor der Engel bzw. zum VI. Chor der Fürstentümer. "Wir tragen das Symbol des Agnus Dei. Wir sind Führer zum wahren Kindsein. Wir fügen alle Scherben zusammen und schaffen ein schönes Bild eines wahren Gotteskindes." St. Neosed ist der Engel der Tugend der Unverdrossenheit. Er steht an der Seite St. Bairims, des Fürsten des Wassers, der das Agnus Dei bis zur Endzeit trägt. St. Neosed trägt das Lamm als Symbol der Kindlichkeit, der Friedfertigkeit (heute: St. Edgar der Friedfertige) und des Geopfertwerdens.

Die Seligen und Heiligen des 8. Juli heißen St. Aquila und St. Prisca (1. Jh.), Helfer von St. Paulus in Ephesus, St. Landrada (um 690), erste Äbtissin von Münster-Bilsen, Belgien, St. Kilian und Gefährten (um 689), Bischof, Märtyrer, nach der Legende Prediger in Würzburg, wurde von gedungenen Mördern umgebracht, St. Disibod (7. Jh.), Einsiedler auf dem Disibodenberg in Rheinland-Pfalz, St. Hadrian III. (885), Papst, St. Grimbald (903), Abt von Newminster, England, St. Edgar der Friedfertige (975), König von England, führte das Königreich in Frieden zur Erneuerung des kirchlichen Lebens, St. Sunniva (10. Jh.), Jungfrau, Märtyrerin, irische Königstochter, floh nach Norwegen, St. Eugenius III. (1153), Papst.

"Ihr heiligen Engel des Agnus Dei, schenkt uns ein kindliches, unverdrossenes Gemüt, damit wir die täglichen Niederlagen überwinden und von euch in die Ewigkeit geführt werden. Amen."

 

Der Engel vom 9. Juli heißt St. Geloniah

und kommt aus dem IX. Chor der Engel. "Ich bin der Engel der Dankbarkeit. Wie ein Singvogel bin ich vor Gott, weil ja Dankbarkeit ihn so erfreut. Es ist ja so schön, jedes Wort oder jeden Blick des Dankes zum Herrn zu tragen. So sind auch dankbare Menschen frohe Menschen." St. Geloniah ist der Engel der kindlichen Dankbarkeit.

Die Seligen und Heiligen des 9. Juli heißen St. Agilolf (752), Bischof von Köln OSB, soll einem Mörder zum Opfer gefallen sein, trägt auf Bildern einen Falken, da ein Ritter höhnte, Agilolf sei ebensowenig ein Heiliger, wie sein Falke singen könnte, worauf der Falke zu singen anfing, St.Adrian und St. Jakob (1572), Mönche OPraem, Märtyrer, wurden bei der Eroberung Gorkums (Belgien) von calvinistischen Geusen wegen ihrer Glaubenstreue ermordet, St. Veronika Giuliani (1727), Äbtissin OSCI-Cap, Mystikerin, trat mit 16 im Norden von Perugia dem Kapuzinerorden bei, sah in einer Vision einen Kelch, empfing 1696 die Seitenwunde Christi, ein Jahr später die übrigen Wundmale, wurde deswegen im Kloster gedemütigt und degradiert, erst nach Jahren der in Demut ertragenen Misshandlungen wurden die Stigmata anerkannt, 1716 wurde Veronika Äbtissin, Maria Lichtenegger (1923), Mädchen, starb nach schwerstem Leiden mit 17, führte ein engelsgleiches Leben, sprach mit Jesus vor dem Tabernakel, Beginn des Seligsprechungsprozesses 1956.

"Heiliger Engel der Dankbarkeit, lehre uns dankbar zu sein für alle guten Gaben und singe auch für uns vor Gottes Thron ein fröhliches Lied. Amen."

 

Die Engel am 10. Juli heißen St. Gesanna und St. Schemajim

und gehören zum IX. Chor der Engel bzw. zum III. Chor der Throne. St. Gesanna ist der Engel, der die planlos herumirrenden Menschen an die Hand nimmt und sagt: "Kommt, tritt näher!" Er versucht den Menschen klar zu machen, dass im ganzen Getümmel der Ereignisse nur eines wichtig ist: Die Erkenntnis, dass wir eine unsterbliche Seele haben, die wir Gott zurückgeben müssen: "Was nützt es dir, wenn du die ganze Welt gewinnst, aber an deiner Seele Schaden erleidest?" St. Gesanna ist St. Schemajim zugeordnet, der aus dem Chor der Throne kommt und der Engel des bräutlichen Jubels ist.

Die Seligen und Heiligen des 10. Juli heißen St. Alexander und Brüder (um 165), Märtyrer, Alexander soll einer der Söhne der heiligen Felicitas gewesen sein, St. Etto (670), Bischof, Missionar in Belgien, St. Amalia von Maubeuge (um 690), Herzogin, Nonne, St. Amalberga von Gent (8. Jh.), Jungfrau, Nonne, Mystikerin, St. Landfried (8. Jh.), Abt OSB, St. Knut von Dänemark, St. Erich von Schweden, St. Olaf von Norwegen (12. Jh.), Könige, Märtyrer, Adelige ermordeten Knut während eines Gottesdienstes, auch Erich wurde in der Kirche ermordet, Olaf fiel auf dem Schlachtfeld, St. Pacificus von der Mark (um 1230), Provinzial OFM.

"Heiliger Engel, lass uns deinem Ruf folgen und näher treten zum Hochzeitsmahl des Lammes. Lass uns nicht ziellos herumirren, sondern halte uns auf dem rechten Wege fest. Amen."

 

Der Engel vom 11. Juli heißt St. Ravanael

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich bin einer der sieben Engel, welche die Macht der Liebe über das ganze Erlösungswerk tragen. Die große Macht sind Glaube, Liebe und Hoffnung. Trage sie alle Tage zum Opferaltar." St. Ravanael trägt die Macht des Opfers der Liebe. Das größte Opfer der Liebe war Jesus Christus, der sich um der Menschen willen Seinem himmlischen Vater zum Opfer brachte.

Die Seligen und Heiligen des 11. Juli heißen St. Pius I. (um 155), Papst, St. Benedikt von Nursia (547), Vater des abendländischen Mönchstums, sein 'Bete und arbeite' wurde zur berühmten Regel des Benediktinerordens, die vier Jahrhunderte lang das Ordensleben beherrschte, studierte in Rom, floh wegen der Sittenlosigkeit in eine Höhle, gründete und leitete 12 kleine Mönchsgemeinden, gründete auch das weltberühmte Kloster Montecassino, schrieb dort seine 'Regula Benedicti', einer seiner Mönche wurde 590 Papst: Gregor der Große, St. Placidius (um 720), Missionar, Märtyrer, wurde vom Statthalter von Chur ermordet, St. Hildulf von Trier (um 700), Abt CanAug, Bischof, St. Sigisbert von Disentis (8 Jh.), Abt OSB, Gefährte von St. Placidus, St. Olga (Helga, um 970), Großfürstin in Rußland, St. Oliver Plunket (1681), Erzbischof, Märtyrer, studierte in Rom, wurde Erzbischof von Armagh und Primas von Irland, wurde als Hochverräter zum Tode verurteilt.

"Herr und Gott, du hast uns St. Benedikt als Patron von Europa geschenkt, bewahre das einstige christliche Abendland vor dem völligen Versinken im Atheismus. Schenke den glaubenstreuen Gläubigen die Opfermacht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Amen."

 

Die Engel am 12. Juli sind Die zwölf Engel des Credo

und gehören zu verschiedenen Chören. St. Sebastin, Engel der Weihnacht, trägt den Anfang: "Ich glaube an Gott ...", St. Chasim, der Osterengel: "... und an Jesus Christus", St. Chattatim, Engel der Kirche: "Der empfangen ist vom Heiligen Geist", St. Ariochim, der Priesterengel: "gelitten unter Pontius Pilatus", St. Haleochim, Engel des Corpus Christi Mysticum: "aufgefahren in den Himmel", St. Machaanajim, Engel der Kirchenstruktur: "von dannen er kommen wird", St. Hajim, Engel des inneren Lebens der Kirche: "Ich glaube an den Heiligen Geist", St. Arathim, Engel des äußeren Lebens der Kirche: "Ich glaube an die heilige katholische Kirche", St. Selamim, der Weiheengel: "Gemeinschaft der Heiligen", St. Chud, Engel der Heiligen Orte: "Nachlass der Sünden", St. Jehod, Engel der Stände: "Auferstehung des Fleisches", St. Chochod, Engel der Zeiten; "und des ewigen Lebens".

Die Seligen und Heiligen des 12. Juli heißen St. Jason (1. Jh.), Apostelschüler, St. Nabor und St. Felix (um 304), Märtyrer, christliche Soldaten aus Afrika, wurden in Lodi südlich von Mailand enthauptet, St. Hermagoras und St. Fortunatus (um 305), Märtyrer, wurden im heutigen Belgrad ermordet, St. Jovinus von Trient (4. Jh.), erster Bischof von Trient, St. Ansbald von Prüm (886), Abt, St. Johannes von Gualbertus (1073), Gründer des Ordens der Vallombrosaner, St. Leo I. von La Cava (1079), Abt OSB, St. Uguzo von Cavargna (12. Jh.), Hirte, gab alle seine Ersparnisse an Armen, St. Andreas (Anden) von Rinn (1462), Kind, wurde nach der Legende von jüdischen Händlern in Rinn bei Innsbruck ermordet, Papst Benedikt XIV. bestätigte den Kult für Andreas 1753, Bischof Stecher, früher Bischof von Innsbruck, verbot die Verehrung des seligen Kindes, zahlreiche Gebetserhörungen.

"Ihr großen, heiligen Engel des Glaubensbekenntnisses, lasst uns mit euch zusammen das Credo nicht nur beten, sondern leben, damit wir in diesem Glauben das ewige Heil erlangen. Amen."

 

Der Engel vom 13. Juli heißt St. Hamaliel

und kommt aus dem VI. Chor der Fürstentümer. "Der Liebespfeil Gottes bin ich. Wo ich bin, hält die Seele stille Einkehr. Einem jeden möchte ich zurufen: 'Seid bereit!' Traget die brennende Lampe der Bereitschaft in euren Händen! Möge die Welt sich auf Gott, das Ziel, besinnen! Der Tag des Herrn geht bald zur Neige. Es kommt die Nacht, da niemand mehr wirken kann."

Die Seligen und Heiligen des 13. Juli heißen St. Anakletus I. (91), Papst, Märtyrer, St. Arno von Würzburg (892), Bischof, Märtyrer, St. Silas (1. Jh.), Mitarbeiter von St. Paulus, St. Heinrich II. (1024), Kaiser, kam als Sohn von Bayernherzog Heinrich II. zur Welt, 995 Herzog von Bayern, 1002 deutscher König, Krönung des Kaiserpaares durch Papst Benedikt VIII., Gründer des Bistums Bamberg, stellte 1004 die Reichsherrschaft wieder her und wurde auch König von Italien, seine Frau starb um 1033, ihre Gräber befinden sich im Bamberger Dom, St. Clelia (Cloelia 1870), Gründerin des Ordens der Geringsten Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Italien.

"Heiliger Engel der letzten Dinge, halte uns wach, damit wir in der Nacht nicht die Heimkehr der Kinder Gottes in das Vaterhaus verfehlen. Amen."

 

Der Engel vom 14. Juli heißt St. Mephraim

und gehört zum III. Chor der Throne. "Ich bin die Gott dargebotene Gabe. Ich sammele Gottes Eigentum auf Erden und bringe es dem Allgütigen dar." St. Mephraim steht in der zweiten Reihe der Throne. Alle Gaben, die er sammelt, erfüllt er mit ewigem Leben. Er baut aus diesen Gaben einen Thron für Jesus Christus, der von der Erde bis zum Himmel reicht.

Die Seligen und Heiligen des 14. Juli heißen St. Felix von Como (391), erster Bischof von Como, St. Dentelin (7. Jh.), Kind, Patron von Rees in Nordrhein-Westfalen, St. Ulrich von Zell (1093), Prior OSB, bedeutender Reformmönch, verwirklichte die Reform von Cluny im deutschen Sprachgebiet, St. Hroznata (1217), Laienbruder OPraem, Märtyrer in Böhmen, St. Jacobus a Voragine (1298), Dominikaner, Erzbischof, schrieb eine volkstümliche Geschichte der Heiligen (Legenda sanctorum), Theologe und Schriftsteller, St. Angelina von Marsciano (1435), Gründerin des Ordens der Regulierten Terziarinnen, gründete 20 Klöster und wurde deren Generaloberin, St. Franz von Solano (1610), Mönch OFM, Missionar in Südamerika, Apostel der Indianer, St. Kamillus von Lellis (1614), Gründer des Ordens der Kamillianer (Krankendienst), Bekehrung als Arbeiter beim Bau eines Kapuzinerklosters, Krankenwärter, Priester durch St. Philipp Neri, Reformer der Krankenhauspf lege.

"Herr und Gott, schenke uns die Gnade, dass auch wir zu den Gaben beitragen dürfen, die Dein heiliger Engel sammelt. Lass uns am Ende selbst eine Gabe sein, die Du als Dein Eigentum in die Ewigkeit aufnimmst. Amen."

 

Der Engel vom 15. Juli heißt St. Manuel

und gehört zum VI. Chor der Fürsten. Er ist der Nothelfer im Kampf. "Ein Engel der Bereitschaft bin ich. In Not und Gefahr bin ich der große Helfer. Die Seele, die sich mir anvertraut, bewahre ich vor Schaden durch das heilige kostbare Blut Jesu, durch die Unbefleckte allerreinste Jungfrau und Mutter Maria." Zu Maria Magdalena vom kostbaren Blut sagte der Engel vom 15.7.1966: "Der Segen des kostbaren Blutes mache dich reich an Verdiensten. Wandle weiter unter dem Schutzmantel der Unbefleckten, der allerreinsten Jungfrau und Mutter Maria."

Die Seligen und Heiligen des 15. Juli heißen St. Gumbert (um 790), Abt OSB, gründete auf seinem Gut in Ansbach ein Benediktinerkloster, das er bis zu seinem Tod leitete, St. Donald (um 716), Einsiedler in Schottland, St. Regiswindis (8./9. Jh.), Kind, wurde nach der Überlieferung mit sieben Jahren von der Amme erwürgt und in den Neckar geworfen, St. Wladimir der Große von Kiew (1015), Großfürst, ein Enkel der heiligen Olga, von Geburt Heide, ließ sich nach ungestümer Jugend taufen, erklärte den christlichen Glauben zur Staatsreligion, St. Egino von Augsburg (1120), Abt OSB, war 20 Jahre Mönch im Augsburger Kloster St. Ulrich und Afra, dann Benediktiner in St. Blasien, später Abt von St. Ulrich, St. Rosalia von Palermo (um 1160), Einsiedlerin, Basilianernonne, St. Ceslaus von Breslau (1242), Provinzial OP, St. Bonaventura (1274), Mönch OFM, Kirchenlehrer, Kardinal, 'Fürst unter allen Mystikern', neben Thomas von Aquin wichtigster Theologe der Scholastik, St. Bernhard von Baden (1458), Markgraf, St. Pompilius vom heiligen Nikolaus (1766), Mönch COp, Priester, Mystiker, aus Avellino, Italien.

"Heiliger Engel, Nothelfer im Kampf, stehe uns bei in diesen Tagen der Zerstörung von Glaube und Sitte, führe uns im Zeichen des kostbaren Blutes Christi und im Namen der Unbefleckten Empfängnis durch die Angriffe der Dämonen. Amen."

 

Die Engel am 16. Juli heißen St. Hagiel, St. Hasael, St. Thael, St. Zeael und St. Zaphkiel

und gehören verschiedenen Chören an. St. Hagiel ist einer der größten Engel der himmlischen Heere und sagt zu Maria Magdalena: "Hülle dich noch mehr in Schweigen. Wenn du im Schweigen mit deinem Gott vereint bist, dann bist du von Engeln umgeben." St. Hasael: "Gehe noch mehr auf im Lobe Gottes!" St. Zaphkiel: "Je verborgener du bist, umso mehr neigt sich Gott zu dir herab. Ich bin auch ein Engel des Läuterungsortes. Alles, was dir gezeigt wurde im Läuterungsort ... dafür kannst du helfen, dass viele erlöst werden. Das ist auch eine Gnade der Auserwählung." St. Thael: "Ich bin der dritte der sieben Engel der Menschheit Jesu. So bin ich auch Engel der Passion und Engel des Tabernakels. Ich trage auch die schweigende, grenzenlose Liebe Mariens." Diese Engel stehen am Fest Maria vom Berge Karmel heute vor Gottes Thron.

Die Seligen und Heiligen des 16. Juli heißen St. Valentin von Trier (um 350), Bischof, St. Reineldis, auch Reinhild (um 670), Jungfrau, Märtyrerin, nach der Legende Tochter von Amalberga im belgischen Aintes, übergab ihren Besitz einem Kloster, soll in der Kirche erschlagen worden sein, St. Fulrad von St.-Denis (784), Klostergründer OSB, Abt, St. Irmgard von Buchau und Frauenchiemsee (866), Äbtissin OSB, St. Elvira von Öhren (11. Jh.), Äbtissin in Trier, St. Stephan Harding (1134), einer der drei Begründer des Cisterzienserordens, in England geboren, Abt des Klosters Citeaux in Frankreich, St. Milo von Theouranne (1159), Mönch OPraem, Bischof, St. Maria Magdalena Postel (1846), Franziskaner-Terziarin, beherbergte während der franz. Revolution verfolgte Priester, gründete die Genossenschaft der Schwestern der christlichen Schulen von der Barmherzigkeit.

"Heiliger Engel des Schweigens, lass uns deinem Beispiel folgen, damit wir schweigend und im Gebet dem Beispiel der Heiligen folgen, um an der Hand der größten Schweigerin die Ewigkeit zu erreichen. Amen."

 

Die Engel am 17. Juli sind Die Engel der Sendung

und gehören verschiedenen Chören an. "Wir sind die Engel der Sendung. Höre, du Gottvermählte, die wahre und heilige Weisheit kommt zu dir, weil wir auch Engel der Weisheit sind, von Maria gesandt, dem Sitz der Weisheit." St. Hajim: "Ich trage das Wort: 'Folge mir nach!' Denke in jeder Stunde daran, wie du auf dem vollkommenen Weg ganz deinem Herrn und Meister folgst." St. Jochanael: "Ich, Jochanael, aus den Reihen der Cherubim, der lebendigen Wesen, trage das Wort des heiligen Johannes, das der Dreieinige Gott in Händen hält. Es naht die Zeit der Ernte. Wer denkt daran? Wer ist bereit?" St. Vehujah, ein Cherubim: "Ich, der Engel Vehujah, halte das Wort 'Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich.' Wer nicht Gottes Wort befolgt und es nicht lebt, ist Gegner Gottes. Wo der Friede weicht, wo Gott abgelehnt wird durch jegliche Sünde, da steht das Schwert, das selbstgewählte, durch Hochmut, Eigenwillen, Ungehorsam, Lieblosigkeit, Habgier, Geiz, Unzucht und Götzendienerei." Es stehen heute noch vor Gottes Thron der Seraph St. Eloha, St. Urim, St. Saddim, St. Thumim.

Die Seligen und Heiligen des 17. Juli heißen St. Alexius von Edessa (5. Jh.), Bekenner, nach der Legende Sohn reicher Römer, verwahrloste in der Fremde, kehrte als verlorener Sohn unerkannt ins Elternhaus zurück, lebte als Diener und Bettler, nach anderer Darstellung Asket in Edessa, St. Marina (5. Jh.), Nonne, trat als Junge verkleidet in ein Kloster ein, St. Leo IV. (855), Mönch OSB, Papst, St. Hedwig von Polen (1399), Königin.

"Allmächtiger Gott, lass uns durch Deine heiligen Engel der Sendung Deinem Wort folgen, damit wir niemals gegen Dich sind. Hole uns aus dem Abgrund der Sünden herauf und rette uns durch Dein Erbarmen. Amen."

 

Die Engel am 18. Juli heißen St. Jesophim und St. Agariel

und gehören zum IV. Chor der Herrschaften. Sie sind Ernte-Engel der Endzeit. "Wir sind Ernte-Engel, die die Zornesschalen auf die Erde werfen. Wir stehen den Gerechten bei in der Stunde der Verlassenheit." St. Jesophim ist versiegelt, erst in den Trümmern der untergehenden Welt wird er seine Macht zeigen. St. Agariel ist der Engel des 9. November, steht aber am 18. Juli auch vor Maria Magdalena. St. Agariel ist der Schutzengel des heiligen Johannes des Täufers und aller Heiligen, die diesen Namen tragen.

Die Seligen und Heiligen des 18. Juli heißen St. Symbhorosa und ihre sieben Söhne (120), Märtyrer, wurden von Kaiser Hadrian im Herkules-Tempel auf furchtbare Weise gefoltert und ermordet, St. Arnulf von Metz (640), Bischof, Kirchenfürst germanischer Herkunft, erst Hausmeister beim fränkischen König, Priester, Bischof von Metz, Berater am Königshof, Rücktritt vom Bischofsamt, Einsiedler, St. Arnold von Arnoldsweiler (nach 800), Musiker am Hof von Karl dem Großen, St. Friedrich von Utrecht (um 835), Bischof, Märtyrer aus Friesland, St. Answer von Ratzeburg (1066), Abt OSB, Märtyrer, wurde auf einer Missionsreise zusammen mit seinen Gefährten von Heiden zu Tode gesteinigt, St. Bruno von Segni (1123), Mönch OSB, Bischof, St. Simon von Lipnica (1482), Mönch OFM, Prediger in Polen.

"Heilige Engel der Endzeit, bittet für uns, wenn wir vor den Trümmern unseres Lebens stehen. Lasst auch an uns das Wort der Herrn wahr werden: 'Siehe, ich mache alles neu!' Amen."

 

Der Engel vom 19. Juli heißt St. Lasdael

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin der Engel des Großmutes und des Lobes Gottes. Die alles Weltliche und sich selbst auslöschen, werden Gottes Großmut erfahren und ein Lob Seiner Herrlichkeit sein." Dieser Engel des Gotteslohnes ist der Beweis dafür, dass Gott die geringsten Bemühungen des Menschen honoriert, auch wenn sie pausenlos straucheln und irren. St. Lasdael trägt den Königsmantel Mariens und hält den einen Denar in der Hand, den die Witwe spendete. Dieser Denar ist das Symbol für Christus, den größten Lohn Gottes.

Die Seligen und Heiligen des 19. Juli heißen St. Justa und St. Rufina von Sevilla (3. Jh.), Märtyrerinnen, Schwestern aus Sevilla, bekannten sich während einer heidnischen Prozession zum Glauben an Christus und zertrümmerten ein Götzenbild, danach wurden sie gefoltert und ermordet, König Ferdinand III., 'der Heilige', baute für sie eine Kirche und ein Kloster, Arsenius der Große von Ägypten (um 445), Einsiedler, kam aus Rom, einer der ersten Wüstenväter, St. Bernulf von Utrecht (1054), Bischof, St. Vinzenz von Paul (1660), Gründer der Lazaristen und der Vinzentinerinnen, gründete drei Caritaswerke in Paris, wobei die 'Congregatio Missionis' ihren Sitz bei der Pariser Lazaristenkirche hatte, die 'Files de Charite' heißen in Deutschland Barmherzige Schwestern oder Vinzentinerinnen.

"Allmächtiger Gott, Du hast uns Deinen einzigen Sohn als Lohn angeboten, den wir niemals verdienen können. Gib uns die Kraft, alles zu unterlassen, was Dich beleidigen könnte. Amen."

 

Der Engel vom 20. Juli heißt St. Delim

und gehört zum V. versiegelten Chor der Gewalten. "Ich bin Delim, einer, der die versiegelten Geheimnisse trägt: Das versiegelte Geheimnis Mariens, der Braut der Armut. Es ist so groß, dass Menschen es kaum erahnen können. Armut ist auch eine Gnade, die alle Anhänglichkeit an den Reichtum der Welt löst. Sie vermittelt die einfache Wesenheit Gottes."

Die Seligen und Heiligen des 20. Juli heißen St. Margareta (Marina) von Antiochien (305), Märtyrerin, gehört zu den 14 Nothelfern, neben Barbara und Katharina eine der 'Heiligen Drei Jungfrauen', ihr Vater verriet sie an den Statthalter Olybrius, der sie zu seiner Frau machen wollte, sie bekannte sich zu Christus und wurde von Olybrius gefoltert und enthauptet, St. Lucanus von Säben (5. Jh.), Bischof in Südtirol, St. Wulmar von Sama (710), Klostergründer, Abt in Frankreich, St. Ansegius (833), Abt, St. Bernhard von Hildesheim (1153), Bischof, St. Margareta von Ypern (1237), Nonne OP, Mystikerin, St. Hieronimus Ämiliani (1537), General aus Venedig, 1518 Priesterweihe, Gründer der Gesellschaft zur Hilfe für die Armen, Patron der Waisen.

"Heiliger Engel der Armut im Geiste, bitte für uns um die Gnade der Armut, trenne uns von den Gütern der Welt und lass uns mit St. Franziskus beten: 'Meine königliche Braut, die Armut!' Amen."

 

Der Engel vom 21. Juli heißt St. Nazael

und kommt aus dem IV. Chor der Herrschaften. "Ein Engel von Wort und Antwort bin ich, zu den Worten Jesu am Kreuz: Da hing die Macht der Liebe, die ihr Herz öffnen ließ als Wohnstatt für die Seelen, die mit diesem Herz sein sollen." St. Nazael ist der 10. von zwölf Engeln, die Gott hinaustragen in die Schöpfung. St. Nazael trägt die Macht Gottes in der Torheit des Kreuzes.

Die Seligen und Heiligen des 21. Juli heißen St. Praxedes und St. Pudentia (1./2. Jh.), Jungfrauen, Wohltäterinnen, Schwestern aus Rom, die sich für verfolgte Christen einsetzten, St. Arbogast von Straßburg (um 618), Bischof, vor seiner Ernennung Einsiedler im Elsass, erneuerte das Glaubensleben im heruntergekommenen Straßburg, St. Laurentius von Brindisi (1619), Generaloberer OFMCap, Kirchenlehrer, mit 16 Kapuziner, studierte in Padua, predigte in sechs Sprachen, 1602 Generaloberer, Papst Clemens VIII. sandte Laurentius als ersten Kapuziner nach Deutschland, gründete den Orden in Österreich, Tirol und Ungarn, begleitete 1601 die kaiserlichen Truppen im Krieg gegen die Türken und galt als Held, St. Stilla von Abensberg (12. Jh.), Jungfrau in Bayern.

"Heiliger Engel der Macht der Liebe Christi am Kreuz, halte uns fest in dieser Liebe und lehre uns die Torheit des Kreuzes. Amen."

 

Der Engel vom 22. Juli heißt St. Zarachiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist der 4. Engel der Zornschalen. "Ich stehe vor Gottes Angesicht. Noch ist die Zeit, da Gott wahre Reue annimmt. Die Zeit eilt. Oh, dass es nicht zu spät sei!" Zu den versiegelten Herrschaften gehören die vier Engel, die an den Enden der Welt stehen (Apk 9,14), die Gerichtsengel (Apk 14,6) und die Engel mit den Zornschalen (Apk 15,1-29). Ihn sah die heilige Maria Magdalena, deren Fest wir heute feiern. Sie weinte unter dem Kreuz die Tränen der Reue, durch die der Mensch sich retten kann.

Die Seligen und Heiligen des 22. Juli heißen St. Maria Magdalena, Begleiterin Jesu, ist in der Liturgie und der Legende verschmolzen mit Martha aus Bethanien und der öffentlichen Sünderin, die Christus die Füße wusch, durch die Zusammenfügung der drei Frauen wird Maria Magdalena mit einem Salbgefäß, unter dem Kreuz und in einer Höhle in Frankreich dargestellt, ihr Aufenthalt in Frankreich ist nicht beweisbar, St. Maria von Bethanien (1. Jh.), war die Schwester von Martha und Lazarus und eine Begleiterin Jesu, wird häufig mit Maria Magdalena gleichgesetzt, St. Wandregiesel (um 665), Gründer und erster Abt von Fontanelle.

"Heiliger, großer Engel, hilf uns bei der Bekehrung, bevor uns die Gerechtigkeit Gottes trifft. Rüttle uns wach, damit wir die Macht und Souveränität Gottes erkennen. Amen."

 

Der Engel vom 23. Juli heißt St. Cholim

und gehört zum V. versiegelten Chor der Gewalten. "Ich, Cholim, bin der Engel der seelischen Not. Werde ich entsiegelt, wird die Not auf Erden größer. Durch meine Kraft helfe ich, die Liebe des Vaters zu erkennen. Wenn sie schlägt, helfe ich, alles Leid zu bejahen und Gott darzubringen. In der Kraft des Heiligen Geistes helfe ich, immer klarer das Licht zu sehen, das Maria mit ihrem durchbohrten Herzen als das reinste, heiligste Fiat vorangetragen hat. Durch dieses Licht eurer lieben Mutter sollt auch ihr zum Willen Gottes ein frohes Ja sagen."

Die Seligen und Heiligen des 23. Juli heißen St. Apollinaris von Ravenna (79), Bischof Märtyrer, erster Bischof von Ravenna, kam nach der Legende zusammen mit Petrus nach Rom, wurde nach langer segensreicher Mission von aufgebrachten Heiden brutal ermordet, St. Birgitta von Schweden (1373), Ordensgründerin OSSalv, Mystikerin, 1303 als Tochter des Birga bei Uppsala geboren, Ehe mit einem Adeligen, acht Kinder, mit 32 Hofmeisterin bei König Eriksson, nach dem Tod ihres Mannes häuften sich ihre mystischen Visionen, errichtete in Vadstena ein Kloster, ging 1349 mit ihrer Tochter, der heiligen Katharina, nach Rom, um dort für ihren Orden zu wirken, Christus verband mit den bekannten Birgitten-Gebeten über seine Wunden besondere Verheißungen.

"Herr Jesus Christus, Du hast der heiligen Birgitta die Zahl und Art Deiner Wunden offenbart, lass uns durch Deine Schmerzen geheiligt werden und Dein Erbarmen erlangen, wenn wir in große seelische Not geraten. Amen."

 

Der Engel vom 24. Juli heißt St. Philoim

und gehört zum V. Chor der versiegelten Gewalten. "Ich bin ein Engel der Prüfungen und Zulassungen Gottes. Möchte die Menschheit doch erkennen, dass alle Zulassungen und Prüfungen Gottes zutiefst aus Seiner Liebe kommen!" St. Philoim gehört zu den sieben Gottesgewalten. Prüfungen sind keine Schläge des 'Schicksals', sondern Herausforderungen, unser Kreuz in der Nachfolge Christi zu erkennen. St. Philoim will uns helfen, die weise Göttliche Absicht zu erkennen.

Die Seligen und Heiligen des 24. Juli heißen St. Christophorus (um 250), Märtyrer, volkstümlicher Heiliger und Nothelfer, bezeugt sind Existenz und Martyrium, nach der Legende der Riese Reprobus, der Christus durch den Fluss trug und von ihm auf den Namen Christophorus (Christusträger) getauft wurde, St. Christina von Bolsena (um 304), Märtyrerin, Tochter heidnischer Eltern, wurde von ihrem Vater gefoltert und in den Kerker geworfen, als ihre Wunden verschwanden, ertränkte er sie, St. Rusicinus (6. Jh.), Einsiedler in der Schweiz, St. Siglinde (7. Jh.), Äbtissin OSB in Frankreich, St. Christina von Belgien (um 1224), Hirtin, Mystikerin, St. Kinga (Kunigunde) von Polen (1292), Herzogin, Oberin

des von ihr gegründeten Klarissenklosters in Ungarn, St. Louise von Savoyen (1503), Nonne OSCI in der Schweiz.

"Heiliger Engel, lass uns die Absichten Gottes in den Prüfungen erkennen und geduldig unser Kreuz tragen, damit wir in der Nachfolge am großen Prüfungstag vor Gott bestehen können. Amen."

 

Der Engel vom 25. Juli heißt St. Sachael

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Der vierte bin ich (von 12 Engeln) vor Gottes Thron, die beim letzten Gericht die Tore des Neuen Jerusalem öffnen. Darüber steht geschrieben: 'Maria, du goldenes Haus, du Mutter vom guten Rat, du Hilfe der Christen.' Zu jener Stunde wird ein großes Geheimnis offenbar werden, das jetzt noch für die Menschheit verborgen ist ..." St. Sachael ist der Engel der Büßer und Beladenen, er ist auch der Engel des heiligen Apostels Jakobus des Älteren, der mit dem Herrn auf dem Berg Tabor stand.

Die Seligen und Heiligen des 25. Juli heißen St. Jakobus der Ältere, Apostel, Märtyrer, Sohn des Fischers Zebedäus, zusammen mit Petrus und Johannes Lieblingsjünger des Herrn, um das Osterfest des Jahres 44 wurde er von Soldaten des Herodes Agrippa I. mit dem Schwert ermordet, war der erste der 12 Apostel, der den Martertod erlitt, St. Simeon Stylites der Ältere (459), Säulensteher, Begründer des Lebens auf einer Säule, Mönch und Einsiedler, stand bis zu seinem Tod auf einer Säule und predigte, St. Willibold (1230), Pilger, starb auf der Rückkehr von einer Wallfahrt in einer Scheune in Berkheim im Illertal, seliger Johannes Soreth (1471), Generalprior OCarm in Frankreich, seliger Thomas Hemerken von Kempen (1471), Prior CanAug, Schriftsteller, Begründer der Bewegung der verborgenen Frömmigkeit.

"Maria, Hilfe der Christen, bitte für uns um Erbarmen bei deinem Sohn Jesus Christus, damit wir das Tor der Büßer und Beladenen erreichen. Amen."

 

Die Engel am 26. Juli heißen St. Jophed und St. Misachar

und gehören zum IX. Chor der Engel bzw. zum IV. Chor der Herrschaften. "Wir trocknen die Tränen der Schuld. Auch die Tränen des Mitleids tragen wir zum Herrn. So werden alle dieseTränen geheiligt sein." St. Jophed, der Engel der die Tränen trocknet, ist St. Misachar zugeordnet, der die Schale des Bittopfers aller Zeiten trägt. St. Jophed trägt ein weißes Linnen für die Tränen der Menschen. So wie durch diesen Engel die Liebe Gottes die Tränen trocknet, so auch Maria, die Trösterin der Betrübten.

Die Seligen und Heiligen des 26. Juli heißen St. Joachim und St. Anna, Eltern Mariens, deren Ehe lange kinderlos blieb, als Anna unter einem Feigenbaum betete und weinte, erschien ihr ein Engel mit der Botschaft: "Du wirst eine Tochter empfangen und ihr den Namen Maria geben; diese wird voll der Gnade die Verwunderung aller sein und von Kindheit an dem Herrn dienen." Auch die Tränen der heiligen Anna gehören zu dem Engel, der die Tränen trocknet, St. Bartholomäa Maria Capitanio (1833), Gründerin der Kongregation der Schwestern der Liebe vom Kinde Maria, die sich um Kranke, Arme und Kinder kümmert, seliger Titus Brandsma (1942), Mönch OCarm, Märtyrer, Karmeliter, Philosophieprofessor und Pionier der katholischen Presse, der aus den Niederlanden stammende Brandsma wurde von der Gestapo in das KZ Dachau gebracht und mit einer Spritze als 'lebensunwertes Leben' ermordet.

"Heiliger Engel der Tränen, trockne die Tränen der Heimatlosen, der Flüchtlinge, der Verzweifelten, der Kranken, der Schuldigen und der Armen. Bringe unsere Tränen der Reue vor Gottes Thron, damit wir Seine Barmherzigkeit erlangen können. Amen."

 

Die Engel am 27. Juli sind Die Engel der Rechenschaft

die zu verschiedenen Chören gehören. Vor Gottes Thron stehen heute St. Gabriel, St. Haniel, St. Samaliel, St. Michael, St. Sederim, St. Haleochim, St. Jophiel. "Wir kommen als die großen Mahner dieser Zeit. Warum sind wir Engel so wenig gekannt? Es streben so wenige nach der Erkenntnis Gottes. Zu wenig werden die Gnadenmittel der heiligen Kirche gebraucht. Würden wir doch mehr und als Fürbitter angerufen. Wir mahnen jeden Tag, ja jede Stunde, bereit zu sein. Anders schaute es aus, folgte ein jeder seinem Schutzengel." Einmal steht jeder Mensch vor Gott und muss Rechenschaft ablegen.

Die Seligen und Heiligen des 27. Juli heißen St. Pantaleon (305), Arzt, Märtyrer, bildete sich selbst in der Heilkunde, der heidnische Kaiser Maximian ernannte ihn zu seinem Leibarzt, wurde beim Versuch, die Frau des Kaisers zu bekehren, entdeckt, verraten, grausam gefoltert und ermordet, St. Coelestie (432), Papst, St. Magnerich von Trier (596), Bischof, St. Glodesindis (um 610), Äbtissin in Metz, St. Natalia von Cordoba, St. Aurelius, St. Liliosa, St. Felix, St. Georg (852), Märtyrer, St. Berthold von Garsten (1142), erster Abt OSB von Garsten in Österreich, St. Konrad von Ottobeuren (1227), Abt OSB, St. Maria Magdalena Martinengo di Barco (1737), Nonne OSCICap, Mystikerin in Italien.

"Ihr heiligen Engel der Rechenschaft, zeigt uns den Weg zu den Gnadenmitteln der heiligen Kirche. Lasst nicht zu, dass wir die Hand unseres heiligen Schutzengels loslassen und verteidigt uns gegen die Nachstellungen des Teufels. Amen."

 

Der Engel vom 28. Juli heißt St. Ursalim

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er zeigt sich Maria Magdalena wie ein Priester im Chormantel und trägt einen Kelch, über dem sie eine zerstückelte Hostie sieht. Er sagt zur ihr: "Der Friede des Herrn sei mit dir! Die Liebe des großen Geheimnisses der heiligen Eucharistie hüllt dich ganz ein. Ich bin Ursalim, der 13. der 24 Hüter und Anbeter der geschändeten Gestalten. Noch oft werde ich dir erscheinen. Dann halte Sühne mit mir für diese Frevel, die begangen werden, und leiste Abbitte ..." St. Ursalim trägt eine Schale voll Erde vom Kreuz auf Golgotha. Er ist der Engel aller Stätten, auf die der Herr seine Füße setzte; alle Reliquien der Kirche befinden sich in seinem Schutz. St. Ursalim zählt alle Schändungen der heiligsten Gestalten.

Die Seligen und Heiligen des 28. Juli heißen St. Viktor I. (199), Papst, kam vermutlich aus Afrika, St. Nazarius und St. Celsus (304), Märtyrer, St. Nazarius wurde unter Diokletian in Mailand ermordet, Bischof Ambrosius soll die unversehrte Leiche in einem Garten gefunden haben, daneben die Gebeine von St. Celsus, St. Innocenz I. (417), Papst und Märtyrer, St. Beatus und St. Bantus (7. Jh.), Einsiedler, die Brüder lebten nach der Überlieferung in Trier, St. Benno II. von Osnabrück 1088), Bischof, St. Raimund Palmarius (1200), Schuster, Pilger, nach Wallfahrten Helfer der Armen in Piacenza, wurde wegen der Vermittlung zwischen verfeindeten Städten verhaftet und gefoltert, seliger Alphonsa Anna Muttathupandathu (1946), Nonne OSCI, ertrug ein langes Sühneopferleiden, Seligsprechung in Indien durch Johannes Paul II.

"Heiliger Engel der geschändeten heiligen Gestalten, lass uns sühnen für diese Frevel!"

 

Der Engel vom 29. Juli heißt St. Phanael

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Maria Magdalena notiert am 29.7.1966: "In niederschmetternder Schönheit – ähnlich wie St. Michael – grüßt ein heiliger Engel: 'Gott ist mit dir, Maria. Sein Friede ist Geschenk seiner Liebe, und Sein Segen ist mit dir auf allen deinen Wegen. Darum fürchte nichts mehr. Die äußeren Anschläge Satans sind nur noch die letzten Giftpfeile seiner ganzen Erbärmlichkeit.'" St. Phanael ist der Engel der Klugheit der Liebe. "Der 7. bin ich, der die Klarheit der Liebe trägt. Wer mich sehen darf, erlebt eine besondere Begegnung mit Gott. In dieser Begegnung wird die Seele noch mehr und höher emporgehoben zu Gott."

Die Seligen und Heiligen des 29. Juli heißen St. Martha von Bethanien (1. Jh.), gehörte zum Freundeskreis Jesu, Schwester von Lazarus, wird von St. Lukas (10,38-42) als jene Frau erwähnt, die den Herrn bat, er möge ihre Schwester Maria bitten, ihr in der Küche zu helfen, Martha und Maria gelten seitdem als Symbolgestalten für aktives und kontemplatives Leben, St. Simplicius, St. Faustinus, St. Beatrix (um 305), Märtyrer, Geschwister in Rom, unter Diokletian wurden die Brüder ermordet, die Beatrix beerdigte, dann wurde sie erdrosselt, St. Lupus (um 479), Bischof von Troyes, trat mit Zustimmung seiner Frau ins Kloster ein, auf einer Reise wurde er entgegen seinen Plänen zum Bischof von Troyes gewählt, viele berühmte Bischöfe des 5. Jahrhunderts waren seine Schüler, St. Ladislaus von Ungarn (1095), König, Begründer des Bistums Zagreb, St. Urban II. (1099), Papst, vorher Benediktiner und Prior in Cluny.

"Heiliger Engel der klugen Liebe, bitte für uns um die Begegnung mit Gott. Bewahre uns vor dem Fehler jener Jungfrauen, die für die Ankunft des Herrn nicht vorbereitet waren. Amen."

 

Die Engel am 30. Juli heißen St. Johaim und St. Geburah

und gehören zum IX. Chor der Schutzengel bzw. zum IV. Chor der Herrschaften. St. Geburah ist der 6. der 12 Engel von Wort und Antwort. St. Johaim: "Als himmlischer Zahlmeister bin ich gesetzt über jedes Wort und Gottes Antwort liegt bewahrt in mir bis zum Tage des Gerichts. Darum achte auf jedes Wort, dass es dir diene zum Heile." Oft zahlt St. Johaim den Lohn in Dornen und Kreuznägeln aus. Maria ertrug den härtesten aller Löhne und schwieg unter dem Kreuz.

Die Seligen und Heiligen des 30. Juli heißen St. Rufinus von Assisi, keine gesicherten Daten, vermutlich Bischof und Märtyrer, St. Abdon und St. Sennen (um 304), Märtyrer, vermutlich aus Persien, ermordet in Rom, St. Petrus Chrysologus (450), Erzbischof, Kirchenlehrer in Italien, von ihm sind zahlreiche Schriften und Predigten erhalten, 431 Bischof von Ravenna, befreundet mit Papst Leo dem Großen, Kämpfer gegen die Irrlehren, St. Batho von Freising (11. Jh. ), Mönch OSB in Bayern, St. Wiltrut von Hohenwart (1081), Äbtissin OSB, wandelte das Schloss Hohenwart in Bayern in ein Kloster um. St. Leopold von Castelnuovo (1942), Mönch OFMCap, Priester, Mystiker, hörte 40 Jahre lang 15 Stunden täglich Beichte, vorwiegend von Priestern, besaß die Gnade der Seelenschau und der Prophetie und trug die Wundmale Christi, Leichnam unverwest.

"Heiliger Zahlmeister Gottes, lass uns verstummen, bevor wir weiter sinnlose Worte reden. Bitte Christus und Seine heiligste Mutter, dass unser Lohn am Ende für die Ewigkeit reicht. Amen."

 

Der Engel vom 31. Juli heißt St. Razael

und gehört zum II. Chor der Cherubim. "Ein Licht von gewaltiger Schönheit hüllt mich ein." Maria Magdalena glaubte, es sei der Heilige Geist. Dann hört sie, dass es ein Cherub ist, der die Weisheit Gottes trägt. Christus selbst spricht zu ihr: "Meine Seele, du hörst Mich jetzt durch Meinen großen Cherub Razael ... Wenn Ich ihn sende, überbringt er dir besondere Gnaden, die im Geheimnis der Weisheit begründet sind. Es sind Gnaden, die immer neu ausgegossen werden über die heilige Kirche, an denen du Anteil hast ..."

Die Seligen und Heiligen des 31. Juli heißen St. Germanus von Auxerre (448), Bischof, einer der großen Kirchenmänner der frühen gallischen Kirche, kämpfte gegen die Irrlehre des Pelagius, wonach es keine Erbsünde gebe, St. Johannes Colombini (1367), Gründer der Kongregation der Jesuiten, die Werke der Nächstenliebe übten, St. Ignatius von Loyola (1556), Gründer des Ordens der Jesuiten, Mystiker, wurde als Offizier bei der Verteidigung von Pamplona 1521 schwer verwundet und änderte sein Leben, nachdem er das Buch 'Vita Jesu' studiert hatte, nach einer Pilgerreise ins Heilige Land begann er seine Studien, in Paris schlossen sich ihm Petrus Faber, Franz Xaver, Jakob Laynez, Alfons Salmeron, Simon Rodriques und Nikolaus Bobadilla an, mit denen er 1534 den Jesuitenorden gründete, konzentrierte den Orden ganz auf das Apostolat: "Alles zur größeren Ehre Gottes", hielt mit seinen Gefährten Geistesübungen (Exerzitien) ab, um sie im Glauben zu festigen, neben den Gelübden der Armut, des Gehorsams und der Keuschheit gelobten sie noch den absoluten Gehorsam gegenüber dem Papst, verzichtete auf starre Einrichtungen im Orden, St. Justinus de Jacobis (1860), Bischof der Lazaristen (CM) in Abessinien, St. Elisabeth Alphonsa Eppinger (1876), Gründerin des Ordens der Schwestern vom Allerheiligsten Heiland im Elsass.

"Großer heiliger Engel des Heiligen Geistes, schenke uns die Erkenntnis der Weisheit Gottes, führe uns im Licht der heiligen Schriften auf dem geraden Wege in die Ewigkeit. Amen."