• Engel und Heilige von jedem Tag
  • Bücher der Liebe, Bd. 1
  • Bücher der Liebe, Bd. 2
  • Bücher der Liebe, Bd. 3
  • Bücher der Liebe, Bd. 4
  • Bücher der Liebe, Bd. 5

Der Engel vom 1. Juni heißt St. Jesu

und kommt aus dem I. Chor der Seraphim. Sein Titel ist: Er kommt als Retter. "Ich trage die Liebe dieses Herzens (Jesu), die nicht begriffen werden kann, außer durch das Herz Mariens, das ein Herz mit diesem Herzen ist." Jesus ist als Retter gekommen, und Maria ist seine Mutter. Hier ist das Geheimnis: Maria steht an der Spitze der Menschheit und berührt in Jesus Christus den Dreieinigen Gott.

Die Seligen und Heiligen des 1. Juni heißen St. Justinus (um 165), Philosoph, Märtyrer, gefragter Lehrer in Rom, verteidigte das Christentum in Schriften, die Aufsehen erregten, griff öffentlich die Christenverfolgung an und wurde enthauptet, St. Proculus von Bologna (3./4. Jh.), Märtyrer, St. Enneco von Ona (1057), Einsiedler, Abt in Spanien, St. Simeon von Trier (1035), Einsiedler, Mönch, bettelte Almosen für den Abt vom Katharinenkloster am Sinai, kam über Rom und Rouen nach Trier, ließ sich nach der Rückkehr von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land in einen Turm der Porta Nigra einmauern, St. Konrad I. von Trier (1066), Erzbischof, Märtyrer, wurde von Heinrich IV. zum Erzbischof ernannt, aber noch vor seiner Amtseinführung ermordet, St. Theobald Roggeri (1150), Schuhmacher, Pilger.

"Heiliger Gott, lass uns durch Deinen großen Engel und durch Maria ganz zu Dir emporsteigen. Lass uns durch Deinen Engel zum Herzen der Himmelskönigin gelangen und von da zu Deinem Göttlichen Herzen. Amen."

 

Der Engel vom 2. Juni heißt St. Gazar

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin Träger des Lobopfers. Lobe und preise wunderbar mit mir den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. So wirst du ein Kind des Segens sein." St. Gazar ist der erste der sieben Opferschalenengel, die alle Lobgebete und Lobgesänge der gläubigen Menschen sammeln und zu Gott bringen. Dabei ist das größte Lob Gottes das heiligste Sakrament des Altares, der Gottesdienst. Die erste Gabe, für die wir danken müssen, ist unser Leben und die Befreiung von der Sündenschuld durch Christi Kreuzestod.

Die Seligen und Heiligen des 2. Juni heißen St. Blandina (177), Märtyrerin, als Sklavin erlitt sie unter Marc Aurel ein schweres Martyrium, wurde in einem Netz wilden Tieren vorgeworfen, St. Pothinus von Lyon und Gefährten (177), Bischof von Lyon, Märtyrer, starb zusammen mit St. Blandina, St. Marcellinus und St. Petrus (um 299), Märtyrer in Rom, St. Erasmus (um 303), Bischof, Märtyrer, stammt wahrscheinlich aus Antiochien, wurde Opfer der Christenverfolgung durch Diokletian, ein Engel befreite ihn aus dem Gefängnis, nach der Überlieferung wurden ihm die Eingeweide mit einer Winde aus dem Körper gerissen, er überlebte und wurde vom Erzengel Michael nach Italien gebracht, wo er Bischof von Formia wurde, St. Eugenius I. (657), Papst, St. Otto von Canterbury (959), Erzbischof, St. Sadok und Gefährten (1259), Klostergründer OP, Missionar in Polen, St. Stephan von Hälsingland (um 1072), Missionsbischof OSB, Märtyrer, St. Johannes Pelingotto (1304), Einsiedler OFM in Urbino, Italien.

"Durch Deinen heiligen Engel sei immerdar gelobt und gepriesen, Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. Lass uns von diesem Engel das Lobopfer lernen. Amen."

 

Die Engel am 3. Juni sind Die 14 himmlischen Nothelfer

die zu verschiedenen Chören gehören. "Wir sind die himmlischen Nothelfer: St. Mirachiel, Engel der Macht, St. Ariguel, Engel der Barmherzigkeit, St. Diurim, Engel der Gewalt des Göttlichen Willens, St. Ezechiel, Fürst der Treue, St. Thaamin, Engel der Gewalt des Eifers, St. Samaliel, Engel der Fürbitte, St. Hajim, Engel des Gewissens, St. Nithasiel, Engel der Freundschaft, St. Sinah, Engel der Klarheit, St. Manuch, Engel der Bereitschaft, St. Scheodar, Engel der Ernte, St. Raphael, Engel der Liebe, St. Bihael, Engel der Bekenner, St. Beruhiel, Engel der Arznei. In all eurer Not wendet euch uns zu. Wir sind eure Helfer."

Die Seligen und Heiligen des 3. Juni heißen St. Chlothilde (544), Frau des Frankenkönigs Chlodwig I., der Heide war und sich nach einem Gelübde bekehrte, wurde zusammen mit 3000 Franken in der Kathedrale von Reims von Bischof Remigius getauft, es war der erste germanische Stamm, der den Glauben annahm, St. Hildeburg (1115), Wohltäterin, Reklusin, Frankreich, St. Morandus (um 1115), Priester, Mönch OSB, im Elsass, Apostel des Sundgaus, seliger Johannes Grande (1600), Mönch in Spanien, St. Karl Lwanga und Gefährten, (1886), Märtyrer in Uganda, war Führer einer Gruppe von jungen Pagen am Hofe von König Mwanga, der sie wegen ihrer Gebete in den Kerker werfen und später ermorden ließ.

"O ihr großen heiligen Engel, wir danken Gott, dass ihr unsere himmlischen Nothelfer seid. Wir wollen uns in all unserer Not an euch wenden und euch im Hilfe bitten. Amen."

 

Der Engel vom 4. Juni heißt St. Josaphim

und gehört zum V. Chor der Gewalten und ist der Engel der Reinheit in der Kirche. "Ich bin ein Engel des Widerspruchs. Ich bin die Ecksäule, die in die richtige Form schmilzt." Er trägt den Willen Gottes zu Reinheit und Heiligkeit der Kirche, neben St. Sederim, dem Engel des Widerspruchs. Geschmolzen, geformt und geläutert werden das Herz und die Zunge des Corpus Christi Mysticum. Darum trägt St. Josaphim eine glühende Zange.

Die Seligen und Heiligen des 4. Juni heißen St. Quirinus von Siscia (um 308), Bischof, Märtyrer, war Bischof im heutigen Kroatien, wurde gefoltert, weil er sich weigerte, den Göttern zu opfern, wurde mit einem Stein am Hals ertränkt, St. Saturnina von Arras (7. Jh.), Märtyrerin, floh wegen eines Mannes aus Deutschland, wurde von diesem in der Nähe von Arras, Frankreich, eingeholt und ermordet, St. Pacificus von Ceredano (1482), Priester, Mönch OFMObs, Prediger in Sardinien, St. Franz von Caracciola (1608), Gründer des Ordens der Minderen Regularkleriker in Italien.

"Durch Deinen heiligen Engel, o Herr, brenne und schmiede uns jetzt in der Prüfung, damit wir die Gnade erhalten, einst vor Deinen Augen bestehen zu können. Amen."

 

Der Engel vom 5. Juni heißt St. Amphiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften und ist ein Zornschalenengel. "Ich möchte die verblendete Welt warnen, möchte sie aufrütteln, weil Arges anrückt. Ich trage die Schale der Gottlosigkeit des Ostens. Es ist jene der drei höllischen Widersacher. Der Drache steht auf der Erde gegen den Vater, das Tier gegen den Sohn, der Antichrist gegen den Geist. Der Drache speit körperliche Vernichtung durch Pest, Kriege, Folter und Mord. Das Tier bringt Vernichtung der lebendigen Seelen, jeglichen Empfindens, durch Vermaßung der Herzen, durch Gleichgültigkeit und durch Abfall vom Glauben. Der Antichrist bringt als 'neuer Gott' das 'Gold der Freiheit' in seiner Macht. Die große Dampfwalze der Gottlosigkeit rollt aus dem Osten an. Von dort her, wo einst das Paradies stand, kommt es, wo der Euphrat das Sinnbild des lebendigen Lebens war. Er aber ist nicht mehr." Maria Magdalena notierte: "Ein ernster Engel umgibt mich. Er trägt eine Schale, die grauenhaft wirkt mit fürchterlichem Unrat."

Die Seligen und Heiligen des 5. Juni heißen St. Bonifatius (Winfrid, 754), Erzbischof OSB, Märtyrer, Apostel der Deutschen, Patron der Diözese Fulda, bedeutendster Glaubensbote in Deutschland, kam aus England, wurde Benediktiner, legte die Bibel aus, schrieb die erste lateinische Grammatik Englands, ging mit einigen Gefährten ins heidnische Friesland, danach schickte ihn Papst Gregor II. mit dem Namen Bonifatius, dessen Fest gerade gefeiert wurde, nach Thüringen, missionierte auch in Friesland, Hessen, Württemberg, Bayern und Westfalen, wurde zum Missionsbischof geweiht, fällte die Thor geweihte Eiche, wurde Bischof von Mainz, zog erneut nach Friesland, wo er erfolgreich missionierte, bis er am 5. Juni 754 mit 52 Gefährten (darunter St. Adalar und St. Eoban) bei Dokkum im heutigen Holland ermordet wurde, St. Meinwerk (1036), Bischof, kam aus Sachsen und wurde bedeutender Bischof von Paderborn, gründete Klöster und Schulen und holte bekannte Wissenschaftler an die Domschule, St. Ferdinand der Standhafte (1443), Prinz, Kreuzfahrer, gemeinsam mit seinem Bruder, Heinrich dem Seefahrer, zog er von Lissabon aus auf eine Kreuzfahrt gegen die Mauren in Nordafrika, wurde gefangen genommen, schwer gefoltert und ermordet.

"O Heiliger Engel, wie furchtbar sind die Greuel, die schon da sind und die noch kommen. Ja, würden die Menschen doch sehend werden, aber sie glauben doch nicht. Trage meine Bitten zur Mutter der Barmherzigkeit, damit Seelen gerettet werden. Amen."

 

Der Engel vom 6. Juni heißt St. Ophajim

und kommt aus dem III. Chor der Throne. "Siehe, ich trage das Herz Jesu. Auch bin ich ein Engel der gefährdeten Arbeiter. Wenn sie kämpfen im Beruf um den Glauben und das Reich Gottes, stehe ich hilfsbereit zur Seite und gebe ihnen das rechte Wort ein." Für die Engel ist das Herz Gottes das Zentrum der Schöpfung. Drei Engel tragen den Thron Gottes, St. Ophajim trägt den Thron des Heiligen Geistes.

Die Seligen und Heiligen des 6. Juni heißen St. Ceratus von Grenoble (452), Bischof, Claudius von Condat (700), Bischof OSB, soll Bischof von Besancon gewesen sein, St. Gilbert von Neuffontaines (1152), Prior, Klostergründer OPraem, St. Falco (1146), Abt von La Calva, Italien, St. Norbert von Magdeburg (1134), Erzbischof, Gründer des Reformordens der Augustiner-Chorherren, Wanderprediger in Südfrankreich, nach schwerer Krankheit Klostergründung mit einigen Freunden in der flandrischen Wildnis, Papst Honorius II. bestätigte den Orden und ernannte ihn zum Erzbischof von Magdeburg, wo er barfüßig einmarschierte, brachte die heruntergekommene Diözese zu neuer Blüte.

"Heiligstes Herz Jesu, ich bete Dich an! Nur Dich liebe ich! Lass mich ganz Dein eigen sein. Amen."

 

Der Engel vom 7. Juni heißt St. Thrusiel

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel der durch die Sünde Verstummten. Die ihm Anvertrauten stehen im Abseits, sie sind die verlorenen Schafe, die Verlorengegangenen, die scheinbar niemand zurückholen kann. St. Thrusiel leidet wie Jesus und Maria, wie die ganze Kirche, wegen der Verlorengegangenen. St. Thrusiel trägt den dunklen Mantel der Madonna della Strada, in dem die Schmerzensmutter an den Schreckensorten der Welt steht, an den letzten Stufen vor dem Abgrund.

Die Seligen und Heiligen des 7. Juni heißen St. Paulus I. von Konstantinopel (um 355), Bischof, St. Clothilde (544), Königin, Frau des Frankenkönigs Chlodwig I., zog sich als Witwe nach Tours zurück und gründete Kirchen und Klöster, St. Justus von Condat (5./6. Jh.), Mönch OSB, Frankreich, St. Herumbert von Minden (um 805), vermutlich Bischof von Minden, St. Deochar (um 830), Abt OSB, Bayern, St. Robert von Newminster (1159), erster Abt OCist von Newminster, selige St. Anna vom heiligen Bartholomäus (1626), Nonne OCarm, Klostergründerin, St. Antonius Gianelli (1846), Bischof, Ordensgründer, Italien, selige Maria Theresia de Soubiran (1889), Gründerin der Gemeinschaft Mariens von der immerwährenden Hilfe für arme und gefährdete Mädchen in Frankreich.

"O heiliger Engel, lass mich dir anempfohlen sein! Komm mir mit Maria, der Mutter der Barmherzigkeit, in meiner letzten Stunde zu Hilfe. Amen."

 

Der Engel vom 8. Juni heißt St. Aydiel

und gehört zum VI. Chor der Fürsten. Er ist der Engel der Arbeiter und trägt gewaltige Flügel zum Schutz der Arbeiter. Die Arbeiter stehen im Zentrum der höllischen Angriffe und St. Aydiel steht mitten zwischen ihnen. Am Arbeitsplatz des Menschen sind die Versuchungen und Anfeindungen am größten. Darum ruft St. Aydiel Maria und alle Engel zur Hilfe, um die Feinde von innen und außen abzuwehren.

Die Seligen und Heiligen des 8. Juni heißen St. Medardus von Noyon (um 560), Bischof, Frankreich, entstammte einem fränkischen Adelsgeschlecht, führte die Diözese Noyon als Bischof zu neuer Blüte, St. Helga von Schwarzenberg (um 1115), Einsiedlerin, St. Wilhelm von York (1154), Erzbischof, St. Marzellin Champagnat (1840), Gründer des Ordens der Maristen-Schulbrüder, seliger Jakob Berthieu (1896), Jesuit, Missionar, Märtyrer, wurde während eines Aufstandes in Madagaskar ermordet, selige Maria Gräfin Droste zu Vischering, Oberin, Mystikerin, trat mit 25 in Münster in die Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten ein, war Oberin in Porto, durch ein Rückenleiden ans Bett gefesselt, besaß hohe mystische Gnaden, bat um die Weihe der Welt an das Herz Jesu, was von Papst Leo XIII. durch eine Enzyklika am 11. Juni 1899 erfüllt wurde.

"Herr und Gott, stelle Deinen heiligen Engel im Kampf um Dein Reich allen Arbeitern und Kämpfenden zur Seite. Lass überall das Kreuz Deines Sohnes als Siegeszeichen aufgestellt werden. Amen."

 

Der Engel vom 9. Juni heißt St. Pharadiel

und kommt aus dem VII. Chor der Mächte. Er ist die Macht der sanftmütigen Liebe. "Weil ich der Engel der Liebe bin, trage ich das Lamm Gottes. Ich trage auch die Sanftheit Mariens und ihre Tapferkeit. Sie ist ja die Königin aller Opferseelen, Märtyrer und Bekenner. Sie ist als Erste berufen, dem Lamm zu folgen auf den Thron des Sieges."

Die Seligen und Heiligen des 9. Juni heißen St. Primus und St. Felizian (297), Märtyrer, die aus vornehmen Familien kommenden Brüder betreuten in Rom unter ständiger Lebensgefahr verfolgte Christen und wurden erst in hohem Alter unter Kaiser Diokletian gefoltert und enthauptet, St. Ephräm der Syrer (373), Diakon, Kirchenlehrer, berühmter theologischer Lehrer, großer Dichter der syrischen Kirche, St. Liborius von Le Mans (397), Bischof, Patron des Bistums Paderborn, 348 Bischof von Le Mans, 836 Überführung der Reliquien nach Paderborn, St. Kolumban von Hy (597), Mönch, Klostergründer, der adelige Mönch gründete als Benediktiner mehrere Klöster, eines davon auf der Insel Iona vor Schottland, bedeutender Missionar, St. Tagino von Magdeburg (1012), Erzbischof, St. Jose de Anchieta (1591), Missionar SJ, Brasilien, selige Anna Maria Taigi (1837), Mystikerin, zog in einer Elendswohnung in Rom sieben Kinder groß, erlebte ein halbes Jahrhundert lang mystische Gnaden, Erleuchtungen, Ekstasen, sagte Gegenwart und Zukunft voraus.

"O Engel der Liebe, führe mich noch mehr ein in die Tugenden Mariens. Sanftmut, Tapferkeit und Bekennermut mögen die Tugenden sein, die mich weiterführen auf meinem Weg in die Ewigkeit. Amen."

 

Die Engel am 10. Juni sind die Sieben Tabernakelengel

und gehören verschiedenen Chören an. Sie sind alle von Maria ausgewählt und heißen St. Chale, Engel der Kirche, St. Tharael, Engel der Antwort, St. Lelajah, Engel der Priester, St. Hajim, Engel der Wandlung, St. Habejah, Engel der Sendung, St. Frugiel, Engel der Abwehr, St. Phased, Engel des Gerichts. Eine Woche vor Fronleichnam und eine Woche nach Fronleichnam stehen die Engel des heiligsten Altarssakramentes vor Gottes Thron.

Die Seligen und Heiligen des 10. Juni heißen St. Landericus (661), Bischof von Paris, St. Maurinus von Köln (10. Jh.), Abt, Märtyrer, St. Oliva (Olivia, 10. Jh.), Jungfrau, Märtyrerin in Tunis, St. Bardo von Oppertshofen (1051), Erzbischof OSB, trat in jungen Jahren in den Benediktinerorden ein, Abt von Werden und Vorsteher des Klosters von Hersfeld, Bischof von Mainz, St. Diana von Andalo (1236), Nonne OP, Bologna, St. Heinrich von Bozen (1315), Tagelöhner, St. Johannes Dominici (1419), Kardinal, Erzbischof von Ragusa.

"O ihr heiligen Engel des Tabernakels, hebt mich siebenmal empor, wenn ich siebenmal falle. Siebenmal erfleht mir Verzeihung im Bußgericht. Erfleht mir Kraft für meine Standespflicht. Amen."

 

Der Engel vom 11. Juni heißt St. Athasiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist der Engel der Opferseelen. "Ich gehöre der Schar an, die den Opferseelen der Endzeit zur Seite gestellt sind. Die Hölle wütet besonders gegen diese Seelen. Darum sind wir ihnen noch als besonderer Schutz gegeben." Im himmlischen Jerusalem stehen zwölf Tore, durch die nach dem Jüngsten Gericht die erlösten Scharen der Menschen einziehen werden. St. Athasiel steht über dem 6. Tor der Opferseelen, der Kämpfer mit dem Löwenmut. Zu Maria Magdalena sagte der Engel: "So bin ich mit vielen Engeln dein besonderer Begleiter und Beschützer."

Die Seligen und Heiligen des 11. Juni heißen St. Barnabas (61), Apostel, Märtyrer, gehörte zu den 72 Jüngern Jesu, hatte seinen gesamten Besitz verkauft und den Erlös Petrus gegeben, Apostel Zyperns, wurde in Salamis von Juden zu Tode gesteinigt, St. Rimbert von Bremen-Hamburg (um 888), Erzbischof, St. Adelheid von Scharbeck (1249), Nonne OCist, Mystikerin aus Belgien, St. Jolenta (1298), Herzogin, Priorin OSCI in Gnesen, St. Johannes Gonzales (1479), Prior OESA, Mystiker, Patron von Salamanca, St. Rosa Molas y Vallve (1876), Gründerin der Kongregation der Dienerinnen Unserer Lieben Frau vom Trost in Tortosa, Spanien, St. Paula Frassinetti (1882), Gründerin des Ordens 'Schwestern von der heiligen Dorothea' in Genua.

"Heiliger Engel, bitte für mich, dass ich in jedem Opfer den Herrn sehe. Darum liebe ich jedes Opfer, weil ich darin mit Ihm vereint bin. Amen."

 

Der Engel vom 12. Juni heißt St. Mun

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel der verborgenen Hingabe. "Ich bin ein Engel der Hingabe und des Schweigens. Ich bewege die Seelen, alles Böse durch die Liebe Gottes zu besiegen. Ich bewirke die Freude am verborgenen Opfer und der verborgenen Hingabe, die Gott allein weiß."

Die Seligen und Heiligen des 12. Juni heißen St. Basilides und Gefährten (3. Jh.), Märtyrer, St. Onuphrius der Große (um 400), Einsiedler in Ägypten, St. Leo III. (816), Papst, krönte Karl den Großen in Rom zum Kaiser, St. Odulf (um 857), Mönch OSB, Priester in Utrecht, St. Eskil (um 1080), Missionar, Märtyrer in England, St. Zimius, St. Vimius, St. Marinus (1153,1154), Die drei elenden Heiligen, Mönche, Missionare, Einsiedler in Bayern, St. Guido Vagnotelli (1250), Mönch OFM, Priester, Mystiker, kam aus der Toskana, sein Lehrer war der heilige Franziskus, mystisch begnadeter Prediger, St. Kasper Bertoni (1853), Gründer des Ordens der Priester von den heiligen Wunden in Verona.

"Großer, heiliger Engel der Hingabe, lehre uns wieder zu schweigen und das Böse durch die Liebe Gottes zu besiegen. Lehre uns auch die Freude an verborgenen Opfern. Hilf uns, dass wir mit Gewalt gegen uns selbst angehen, damit wir reine Opfergaben werden. Amen."

 

Der Engel vom 13. Juni heißt St. Hod

und gehört zum II. Chor der Cherubim. St. Hod ist das Lob Gottes. Er trägt das Wort, das Gott zu sich selbst spricht und das kein Geschöpf fassen oder verstehen kann. Sein Siegeszeichen ist das Kreuz und das Herz des Gottmenschen. Maria Magdalena sah den Cherub und schrieb: "Wie Flammen sind sie, wie feurige Schwerter, ja, wie ein Feuermeer als Thron für das Lob Gottes."

Die Seligen und Heiligen des 13. Juni heißen St. Gerhard von Clairvaux (1138), Mönch OCist, Bruder des berühmten Bernhard von Clairvaux, St. Antonius von Padua (1231), Mönch OFM, Kirchenlehrer, Patron von Padua, Lissabon, Paderborn und Hildesheim, Heiliger des Wiederfindens verlorener Sachen, eine der größten Persönlichkeiten der Kirche, wurde nur elf Monate nach seinem Tod heiliggesprochen, war zuerst bei den Augustiner-Chorherren in Coimbra, Portugal, wechselte 1220 zu den Minderbrüdern des St. Antoniusklosters in Coimbra und nahm den Namen Antonius an, ging nach Marokko und erkrankte so schwer, dass er seinen Traum von der Afrikamission aufgeben musste, das Schiff strandete bei seiner Rückfahrt an der Küste von Sizilien, so wurde er der größte Prediger Italiens, führte gleichzeitig einen engagierten Kampf gegen die Irrlehren seiner Zeit, der heilige Franziskus ernannte ihn zum Lehrmeister des Ordens, starb mit 35 Jahren.

"Göttliche, unfassbare Majestät – Vater, Sohn und Heiliger Geist – Dir sei Lob und Dank, vereint mit Maria und allen Engeln und Heiligen! Dir sei Ehre in alle Ewigkeit für Deine Liebe. Amen."

 

Der Engel vom 14. Juni heißt St. Nazariel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel der Sühneopferkraft, der heute vor Gottes Thron steht. St. Nazariel ist eine der Ecksäulen aus dem Chor der Gewalten. Er ist wie ein Christophorus, gewaltig wie ein Berg. Er trägt das Sühneopfer der Menschheit, das Lamm Gottes, auf seinen Schultern und trägt den Sühnewillen der ganzen Menschheit.

Die Seligen und Heiligen des 14. Juni heißen St. Basilius der Große (379), Erzbischof, Kirchenlehrer, Vater des östlichen Mönchslebens, großer Theologe und Prediger, Bruder von Gregor von Nyssa, Gefährte von Gregor von Nazianz, Mitverfasser der Regeln für die Basilianermönche, Erzbischof von Cäsarea, St. Methodius I. von Konstantinopel (847), Patriarch, St. Hartwig von Salzburg (1023), Erzbischof, Freund von Kaiser Otto III, und Kaiser Heinrich II., St. Gottschalk (1066), Wendenfürst, Märtyrer, setzte sich für die Mission in Ratzeburg und Mecklenburg ein und wurde beim Aufstand der Wenden ermordet, St. Meinrad Eugster (1925), Laienbruder OSB, war in langer Krankheit Vorbild an Demut.

"Heiliger Engel, bitte den Herrn mit Maria, dass er uns Kraft verleihe, glaubend, hoffend, und liebend zu sühnen, damit Seine Gerechtigkeit sich in Liebe wandle. Amen."

 

Der Engel vom 15. Juni heißt St. Machanael

und kommt aus dem IX. Chor der Engel. Er ist der Engel des Altarsakramentes, der Engel der Klage Jesu. "Ich bin ein Engel der Eucharistie. Vergesst nie, dass die göttliche Liebe eure Heimat, euer Ziel und eure Seligkeit ist." Es geht um die Irrenden und Verirrten, um die treulose Menschheit, die die Klage des Herrn auslösen. Er ist St. Boromim zugeordnet, der zu den Engeln der letzten apokalyptischen Tage gehört und am Euphrat mit gewaltigen Armen die Gerechtigkeit Gottes herabholt. St. Machanael wird dann die Klage der untergehenden Welt sammeln und abwägen, bis sie das Maß der Klage des Herrn erreicht hat.

Die Seligen und Heiligen des 15. Juni heißen St. Vitus (Veit, um 304), Kind, Märtyrer in Rom, wurde in den Kreis der 14 Nothelfer aufgenommen, Träger vieler Patronate, Sohn heidnischer Eltern, wurde von seinem Erzieher und der Amme christlich erzogen, flohen vor dem Vater, wurden gefasst und an Kaiser Diokletian ausgeliefert, der siebenjährige Vitus heilte den Sohn des Herrschers, der die drei in einen Kessel mit siedendem Öl werfen ließ – und nachdem sie überlebten – einem Löwen zum Fraß vorwarf, dieser leckte dem Jungen die Füße, worauf der Kaiser sie enthaupten ließ, St. Lothar von Sees (756), Bischof, St. Eigil (822), Abt OSB von Fulda, St. Bernhard von Aosta (1081), Diakon, St. Gebhard von Salzburg (1088), Erzbischof, St. Isfried von Ratzeburg (1204), Bischof OPraem, St. Germana Cousin (1601), Jungfrau, Hirtin in Frankreich, seliger Aloisius Palazzolo (1886), Gründer des Ordens der Brüder von der heiligen Familie in Bergamo.

"Heiliger Engel der Klage Jesu, öffne unsere Ohren und Herzen für den Ruf des Herrn zur Umkehr und zur Buße! Stärke unsere Liebe zum Herrn im Allerheiligsten! Amen."

 

Der Engel vom 16. Juni heißt St. Mirachar

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Engel des Frühlings. "Ich trage in tausend Widerspiegelungen das Geheimnis der Dreieinigkeit." Die Widerspiegelung Gottes vollzieht sich im ganzen Reiche Gottes, in allen neun Chören der Engel. Er ist auch der Engel des aufbrechenden Frühlings in der Natur, in Leib und Seele. St. Mirachar ist ein mitreissender Engel, dessen Siegel 'Segen der Erde' bedeutet; ein Engel des jubelnden Ja-Sagens zu Gott.

Die Seligen und Heiligen des 16. Juni heißen St. Quirinus von Tegernsee (269), Märtyrer in Rom, wurde nach der Überlieferung unter Claudius II. enthauptet und in den Tiber geworfen, St. Julitta und St. Cyricus (um 305), Märtyrer, Julitta floh mit ihrem dreijährigen Sohn vor Diokletian nach Tarsus, wurde dort ermordet, St. Kunigunde von Rapperswil (4. Jh.), Jungfrau, Gefährtin der heiligen Ursula, St. Tychon von Amathus (5. Jh.), Bischof auf Zypern, St. Benno von Meißen (1106), Bischof, kam aus Sachsen und wurde nach der Priesterweihe Abt in Hildesheim, wurde gegen seinen Willen zum Bischof von Meißen ernannt, baute viele Kirchen und Klöster, bekehrte zahlreiche Heiden, wurde von Heinrich IV. abgesetzt, kehrte zurück und wurde Apostel der Slawen, bei der Erhebung seiner Gebeine tobte Luther "wider den alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden", 1580 in der Münchner Frauenkirche beigesetzt, St. Luitgard von Tondern (1246), Nonne OCist, Mystikerin in Belgien.

"Heiliger Engel, groß und gewaltig ist unser Herr und Gott. Seine Engel tragen das Geheimnis der Dreifaltigkeit in tausend Widerspiegelungen in die Schöpfung. O Gott, sei angebetet, gelobt und gepriesen immerdar mit Deinen heiligen Engeln. Amen."

 

Die Engel am 17. Juni sind Die sieben Engel des Regenbogens

und kommen aus verschiedenen Chören. Sie heißen St. Akaba, St. Zaphkiel, St. Elchai, St. Urim, St. Abbael, St. Eliguel, St. Thrusiel. Um den Thron Gottes herum wölbt sich ein Regenbogen, der die ganze Schöpfung umgibt. An den hellen Rändern des Regenbogens stehen auf der einen Seite der Seraph St. Akaba, auf der anderen der Seraph St. Elchai, die jeweils mit Legionen von Engeln der Dreifaltigkeit dienen: "Erschienen ist die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes." Der Cherub St. Zaphkiel neigt sich den Armen Seelen zu und nimmt ihr Seufzen auf, St. Abbael ist die Gewalt des Kreuzes und trägt die ringende Menschheit, St. Urim trägt die gefesselte Liebe Gottes als Leben der Schöpfung, St. Eliguel aus dem Chor der Engel zählt die Schätze der Reichen und versucht, sie in Gebete, Sühne und Almosen zu tauschen, St. Thrusiel ist der Stumme, er steht hier für die ewig Verlorenen, deren Stimme vor Gott verstummt ist. Der wunderbare Regenbogen stand nach der Sintflut schon einmal am Himmel, der neue ist die Summe aller menschlichen Regungen, der Lobpreis aller Engel und das Seufzen der Armen Seelen.

Die Seligen und Heiligen des 17. Juni heißen St. Ramwold von Regensburg (1000), Abt OSB, St. Rainer von Pisa (1160), Einsiedler, nach ausschweifender Jugendzeit folgte ein Leben der Buße, pilgerte zweimal ins Heilige Land, St. Elisabeth von Schönau (1164), Äbtissin OSB, Mystikerin, wurde in Bingen geboren und trat mit zwölf Jahren in das Benediktinerinnenkloster Schönau in Hessen ein, ertrug ein schweres körperliches und seelisches Sühneleiden, hochbegnadete Mystikerin, die zahlreiche Visionen erlebte, sprach nach einer Erleuchtung fließend lateinisch, berühmt wurden ihre Schriften über St. Ursula.

"Ihr heiligen Engel des Regenbogens, wenn ich auch äußerlich allein und verlassen bin, so bin ich doch nicht allein. Mächte, liebende Helfer stehen mir zur Seite. O danket dem Herrn, der so gut ist zu uns. Amen."

 

Der Engel vom 18. Juni heißt St. Assim

und gehört zum III. Chor der Throne. Er ist der Engel der Weisheit der Planung. "Ich trage das 'Werde!' zur steten Erneuerung der Liebe zu Gott, das zum Höchstmaß führt. Verborgene Leiden führen dahin." St. Assim gehört zu den ersten sieben Thronen, die Symbol sind für die sieben Schöpfungstage. Er trägt das göttliche 'Werde!' Darin kommt zum Ausdruck die Weisheit Gottes in der geheimnisvollen Planung der Schöpfung. Zum Wesen dieses Engels gehört auch die Erkenntnis des Wissen Gottes um alle Entscheidungen des Menschen, den Fall seiner Geschöpfe, die Schmach und den Verrat, bis zum Ende der Zeit.

Die Seligen und Heiligen des 18. Juni heißen St. Markus und St. Marcellianus (um 300), Diakone, Märtyrer, wurden unter Diokletian in Rom hingerichtet, St. Potentius von Steinfeld und seine Söhne St. Felicius und St. Simplicius (4. Jh.), Pilger, aus der Legende geht hervor, dass der Vater mit seinen Söhnen nach einer Wallfahrt zu den heiligen Stätten ihren Landsmann Maximin, Bischof von Trier, besuchten, der ihnen riet, sich in Karden, wo der heilige Kastor lebte, niederzulassen und Gott zu dienen, sie lebten bis zu ihrem Tode zurückgezogen an der Mosel, St. Euphemia von Altomünster (1180), Äbtissin, St. Maria Dolorosa von Brabant (1290), Einsiedlerin, Märtyrerin in Belgien, St. Osanna von Mantua (1505), Nonne OP, Mystikerin, St. Gregor von Barbarigo (1625), Bischof von Bergamo und Padua.

"Heiliger Engel, lobe mit mir den Herrn, der über allen Engeln thront. Lass mein armes Herz zum Höchstmaß der Liebe gelangen. Lass mich die Bedeutung des Wortes erkennen: 'Nützet den Tag, denn es kommt die Stunde, wo niemand mehr wirken kann.' Amen."

 

Der Engel vom 19. Juni heißt St. Gethuliel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Er ist der Engel der Einfalt des Herzens. "Ich bin einer von den neun Mächten des Glaubens. Ich führe die Seele im frohen Kindsein zum Glauben. So wurde ich dir schon zur Seite gestellt in den Jahren deiner Kindheit." Gegen die gläubige Einfalt hat Satan keine Chance: "Wenn ihr nicht werdet wie diese Kinder ..." Und in den Seligpreisungen heißt es: "Selig sind die Armen im Geiste ..." Gott spiegelt sich am meisten im Kind, in dessen Unschuld und Unberührtheit.

Die Seligen und Heiligen des 19. Juni heißen St. Gervasius und St. Protasius (um 300), Märtyrer, als man für die von Erzbischof Ambrosius 386 gebaute Basilika von Mailand Reliquien suchte, fand man die Gebeine von St. Gervasius und St. Protasius, als Ambrosius 397 starb, wurde er neben den beiden Heiligen beigesetzt, St. Deodatus von Nevers (679), Missionar, Bischof, St. Hildegrim (827), Bischof von Chalon-sur-Mane, kam aus Friesland, St. Rasso von Andechs (954), Graf, Laienbruder OSB in Bayern, St. Romuald (1027), Gründer des Ordens der Kamaldulenser, eines Reformordens der Benediktiner, der Askese und strenges Stillschweigen forderte, St. Juliana von Falconieri (1341), Oberin OSM in Florenz, als die Servitin im Sterben lag und die heilige Hostie nicht mehr zu sich nehmen konnte, bat sie den Priester, diese auf ihre Brust zu legen, von wo sie verschwand, worauf das Bild des Gekreuzigten erschien, St. Michelina Metelli (1356), Nonne OFM, Mystikerin in Pesaro, Italien.

"Allmächtiger Vater im Himmel, hilf uns dabei, wieder ganz wie ein Kind zu sein, so fröhlich und so vertrauensvoll, damit wir ins Himmelreich eingehen können. Amen."

 

Der Engel vom 20. Juni heißt St. Meriel

und kommt aus dem VII. Chor der Mächte. Er ist die Macht der Glaubenstreue. "Ein Engel der Priester bin ich. Ich stehe ihnen zur Seite in Freuden und Leiden. Gnaden erbitte ich ihnen zur Heiligung und trage ihre Bitten durch Maria zu Gott." St. Meriel trägt ein priesterliches Gewand und die Taten der Glaubenstreue, die bis zum Martyrium reichen. Gott verlangt von seinen Priestern Treue im Glauben.

Die Seligen und Heiligen des 20. Juni heißen St. Silverius (537), Papst, Märtyrer, wurde von dem Ostgotenkönig Theodahad ernannt, von dem byzantinischen Feldherr Belisar zweimal verbannt, trat als Papst zurück, St. Adalbert von Magdeburg (981), Erzbischof OSB, St. Benigna (13. Jh.), Nonne OCist, Märtyrerin, wurde bei Breslau von Mongolen ermordet, St. Mafalda, St. Sancha, St. Theresia (13. Jh.), Königstöchter, Nonnen OCist, St. Menrich (1265), Kanoniker, Einsiedler, Klostergründer in Lübeck, St. Margarete Ebner (1351), Nonne OP, Mystikerin, lebte im Kloster Maria-Medingen in der Nähe von Dillingen, erlitt 14 Jahre lang ein schweres Sühneleiden, viele Visionen und Gnadenerweise.

"Herr und Gott, schenke uns wieder Priester der Glaubenstreue, damit die Erneuerung der Kirche beginnen kann, lass den Geist der Heiligen in die Kirche zurückkehren. Amen."

 

Der Engel vom 21. Juni heißt St. Mattahiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin ein Engel der Endzeit und der Erkenntnis." Es gibt sieben Engel der versiegelten Herrschaften, die ausgehen werden, um die Nationen, Gemeinden und Gemeinschaften zu siegeln. Er ist der Engel der Erkenntnis der Liebe auf Gott hin. Seine Erkenntnis ist das Geheimnis der dunklen Liebe, das heißt, die innere Sicht und das mahnende Gewissen. In der Endzeit ist St. Mattahiel an der Scheidung von Gut und Böse beteiligt.

Die Seligen und Heiligen des 21. Juni heißen St. Terence (1. Jh.), Bischof, St. Alban von Mainz (406), Priester, Märtyrer, soll aus Oberitalien nach Mainz gekommen sein, wurde bei einem Vandaleneinfall enthauptet, St. Engelmund (8. Jh.), Abt OSB in England, St. Leutfred (8. Jh.), Abt OSB, Klostergründer in Frankreich, St. Radulf von Bourges (8. Jh.), Erzbischof OSB, St. Aloisius von Gonzaga (1591), Jesuit, Patron von Mantua und der Jugend, widmete sein ganzes Leben den Schwerkranken, bei der Pflege der Pestkranken von Rom steckte er sich selbst an und starb.

"Du großer Engel der Endzeit, komm und siegele auch uns im dunklen Glauben, in der dunklen Hoffnung und in der dunklen Liebe zum Herrn, damit wir auf der richtigen Seite stehen. Amen."

 

Der Engel vom 22. Juni heißt St. Selamim

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Er ist der Engel der Gnadenmittel der Kirche. "Den Priestern bin ich zur Seite gestellt. Ich trage ihre Segnung und Weihen. O wäre doch die Zahl der segnenden Priester größer! Es wären auch die Bekehrungen der Sünder größer!" St. Selamim trägt die Macht der heiligen Sakramente, der kirchlichen Weihen und Segnungen. St. Selamim steht heute vor Gottes Thron mit einer gekreuzten Stola und trägt auf einem goldenen Teller das Wort des Herrn an die taube Menschheit: "Epheta!" – Öffne dich für Gott!

Die Seligen und Heiligen des 22. Juni heißen St. Achatius (2. Jh.), Märtyrer, römischer Offizier, wurde unter Kaiser Hadrian ermordet, St. Paulinus von Nola (431), Bischof, Patron von Nola und Regensburg, lebte mit Gleichgesinnten in strenger, asketischer Priestergemeinschaft, St. Sighilde (um 750), Nonne OSB in Belgien, St. Albin von Rom (1. Jh.), Märtyrer, seine Gebeine kamen um 990 nach Köln, St. Christina von Hamm (15. Jh.), Mystikerin in Hamm, Westfalen, St. Eberhard von Biburg (1164), Erzbischof OSB, kam aus Niederbayern und wurde Erzbischof von Salzburg, St. Innozenz V. (1276), Papst, Dominikaner, genannt Petrus von Tarantaise, St. John Fisher, (1535), Kardinal, Märtyrer, enger Freund von Thomas Morus, wurde von Heinrich VIII. wegen seines Glaubens eingekerkert und enthauptet, nachdem er gerade zum Kardinal ernannt worden war, St. Thomas Morus (1535), Lordkanzler, Märtyrer, zählt zu den großen Humanisten und war mit Erasmus von Rotterdam befreundet, legte aus Protest gegen die Lebensweise Heinrichs sein Amt nieder, verweigerte die Anerkennung des Königs als Oberhaupt der englischen Kirche und wurde enthauptet.

"Heiliger Engel der Kirche, halte uns den Weg offen zu den Sakramenten und Gnadenmitteln, auch wenn der Zerfall der Kirche anhält. Schenke uns heilige Priester in der Notzeit. Amen."

 

Der Engel vom 23. Juni heißt St. Kepha

und kommt aus dem IV. Chor der Herrschaften. Er ist die Ecksäule der Treue. "Ich bin ein Engel der Endzeit, eine der Ecksäulen, deren Ruf weithin erschallen wird, wenn es zum Gericht geht. Bete für die, die in Unkenntnis leben und auch für jene, die Gott nicht anerkennen wollen. Noch waltet Seine Barmherzigkeit!" St. Kepha und seine drei Brüder sind die Ecksäulen der Gelübde der Reinheit, Armut, Treue und des Gehorsams. Kepha heißt Petrus und der Engel St. Kepha steht für die Verheißung: "Du bist Petrus, das ist Fels, und auf diesem Felsen will ich Meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen."

Die Seligen und Heiligen des 23. Juni heißen St. Edeltraud (679), Königin, Äbtissin OSB, Tochter des Königs Anna von Ostangeln, zog sich nach dem Tod ihres Mannes in die Einsamkeit zurück, wurde von ihrem Vater zur Heirat mit König Egfried gezwungen, verließ den Hof und wurde unter Bischof St. Wilfried Nonne im Kloster Koldingham, St. Lietbert von Cambrai-Arras (1076), Bischof, St. Maria von Oignies (1213), Mystikerin in Belgien, St. Joseph Cafasso (1860), Priester, Gefährte von Don Bosco und Joseph Cottolengo, Gefängnisseelsorger mit dem Namen 'Galgenpriester', half Don Bosco bei der Gründung des Salesianerordens.

"Heiliger Engel der Treue, hilf den Gottgeweihten ihre Gelübde zu halten in dieser Zeit des Niedergangs der Klöster. Beschütze den Petrus-Nachfolger und lass seine Treue wie ein Fels in der Brandung sein. Amen."

 

Die Engel am 24. Juni heißen St. Jochaanael und St. Ashariel

und gehören dem V. bzw. dem IV. Chor der Gewalten bzw. der Herrschaften an. St. Jochaanael ist der Engel des Festes des heiligen Johannes des Täufers. Die Verbundenheit von Engeln und Heiligen wird an diesem Tag hervorgehoben. Es ist das Fest der Armen und Geringen, der Verkannten und Verspotteten. Er ist der Engel 'Weithin hallender Ruf' und verweist damit auf den Rufer in der Wüste. St. Ashariel ist der Engel mit der Zornschale der Verfinsterung. Er hält die Hand um das Wort Gottes, das wie eine Sonne über der Menschheit leuchtet; wenn er die Hand zurückzieht, wird es finster auf Erden.

Die Seligen und Heiligen des 24. Juni heißen St. Johannes der Täufer, Vorbereiter und Wegbereiter Christi, wurde ein halbes Jahr vor Christus geboren, war Sohn des Priesters Zacharias und der Elisabeth, zog sich in die Wüste zurück, bis der Ruf an ihn erging, taufte Christus im Jordan, wirkte als Bußprediger und Prophet, rügte den Fürsten Herodes Antipas, der die Ehe gebrochen hatte, wurde auf Betreiben der Geliebten und Bitten der Tochter Salome enthauptet. Jesus sagte: "Unter den von der Frau Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer." St. Wilhelm von Vercelli (1142), Gründer der Benediktinerkongregation Monte Vergine, die ihren Ursprung hat auf dem Monte Vergilio bei Avellino, errichtete zahlreiche Klöster.

"O heilige Engel, die ihr heute am Festtag von St. Johannes dem Täufer vor Gottes Thron steht, erbittet für uns den Mut und die Gerechtigkeit des Heiligen und bittet Gott, dass die Engel Seines Zornes an uns vorübergehen mögen. Amen."

 

Der Engel vom 25. Juni ist St. Harachim

und gehört zum V. Chor der versiegelten Gewalten. Er ist der Engel mit der Geißel. "Siehe, ich trage das Symbol der Geißel. Was bedeutet es anderes als Entsagen in allem, was hindert auf dem Weg zu Gott. Das ist die Geißelung, die Gott wohlgefällt." Mit drei verschiedenen Geißeln wurde Christus geschlagen: Mit Ruten für die Sünden des Triebhaften, mit Lederriemen für die Gewohnheitssünden und mit eisernen Widerhaken für die Sünden wider den Geist. St. Harachim trägt die lederne Geißel.

Die Seligen und Heiligen des 25. Juni heißen St. ProsperTiro von Aquitanien (um 463), Laienmönch, Dichter, Berater vom Papst Leo I., St. Prosper von Reggio (466), Bischof, St. Eurasia von Jaca (714), Jungfrau, Märtyrerin in Spanien, St. Heinrich von Zdik (1150), Bischof OPraem von Olmütz, St. Burkhard von Mallersdorf (1122), Abt OSB, St. Johannes von Spanien (1160), Prior OCarth in Frankreich, St. Eleonore von England (1291), Königin, Nonne OSB, Frau König Heinrichs III., zog sich nach dessen Tod in das Benediktinerinnenkloster von Amresbury zurück, St. Dorothea von Montau (1394), Patronin Preußens und des Deutschordens, in Ostpreußen geboren, siedelte nach dem Tod ihres Mannes nach Marienwerder im Süden Danzigs über, betreute viele Gläubige, erlebte viele Visionen und Gnadenerweise.

"O heiliger Engel der Geißel, dränge uns, Sühne zu leisten für die Geißelung des Herrn. Führe uns auf den Weg des Sühneleidens für unsere und anderer Menschen Sünden. Amen."

 

Der Engel vom 26. Juni heißt St. Jeroboel

und gehört zum IX. Chor der Schutzengel. Er trägt das Wort des Herrn: "Steh auf!" "Ich trage die Güte Gottes und bin so ein Engel der Güte. Die Güte ist wie ein Magnet, der anziehend wirkt. Wahre Güte wirkt oft so anziehend, aber auch beschämend auf Menschen von schlechtem Lebenswandel." Wer unter Tränen und auf Knien seine Sünden bereut, hört die Worte: "Steh auf!" Dieser Engel steigt in die Tiefen der Irrenden, der Sinkenden, Mutlosen, Kranken und reicht ihnen die Hand – wie eine Mutter und wie ein Vater. Der Engel der Wandlung zu Gott trägt ein einfaches Pilgerkleid.

Die Seligen und Heiligen des 26. Juni heißen St. Johannes und St. Paulus von Rom, Märtyrer, vermutlich Brüder, werden in Rom seit dem 6. Jh. verehrt, St. Vigilius von Trient (um 405), Bischof, Märtyrer, aus Rom kommend, in Athen wissenschaftlich ausgebildet, zum Bischof von Trient gewählt, stürzte im Tal von Rendena einen Saturnusgötzen um und wurden von den Einwohner mit Holzschuhen erschlagen, St. Pelagus von Cordoba (925), Märtyrer, wurde als Zehnjähriger bei einer Schlacht von den Sarazenen als Geisel genommen und nach dreijähriger Kerkerhaft ermordet, St. Anthelm von Chignin (1178), Generaloberer OCarth, Bischof von Belley im Osten von Lyon, vier heilige Märtyrerinnen von Arras (1794), die vier Vinzentinerinnen verrichteten ihren Dienst an den Armen auch während der Schreckensherrschaft der Französischen Revolution, wurden deswegen in Cambrai auf dem Schafott hingerichtet, St. Josemaria Escriva de Balaguer (1975), Priester, Gründer des Opus Dei, das 1982 als Personalprälatur von Rom anerkannt wurde, ist auf allen Kontinenten vertreten und zählt heute mehr aus 70.000 Mitglieder, die verpflichtet sind, apostolisch zu wirken. Opus Dei wird von den Modernisten wegen der radikalen Anforderungen diskriminiert.

"Heiliger Engel Gottes, hilf mir, wieder aufzustehen, wenn ich gefallen bin. Schiebe mich bitte auf der Himmelsleiter hinauf, Stufe um Stufe, bis ich das Vaterhaus erreicht habe. Amen."

 

Die Engel am 27. Juni heißen St. Samaliel und St. Jonael

und gehören zum II. Chor der Cherubim bzw. zum IV. Chor der Hohen Herrschaften. Maria Magdalena sieht an diesem Tag beide Engel, die vor dem Thron Gottes stehen. St. Samaliel sagt zu ihr: "Ein großer Fürbitter bin ich vor Gottes Thron. Ich trage das kostbare Blut unseres Herrn und die Schmerzen der Schmerzensreichen." St. Jonael spricht: "Wie ein Leuchter stehe ich vor Gott. Ich trage ja das Leuchten der Seelen, die um des Wortes Gottes willen verfolgt und getötet werden." St. Samaliel ist einer der mächtigsten Fürbitter im Himmel, der Engel des Festes 'Maria, Immerwährende Hilfe', er trägt auch die Kraft der Fürbitte von Jesu Blut und Wunden. St. Jonael ist der Engel der Geistgabe des Evangeliums, ein Engel des Heiligen Geistes und der zweite Engel des heutigen Festes 'Maria, Immerwährende Hilfe'. Er ist der Engel der Wissenschaft, die sich nie vom Evangelium getrennt hat.

Die Seligen und Heiligen des 27. Juni heißen St. Creszens, St. Aureus, St. Theonestes, St. Maximus (um 406), Märtyrer, sollen beim Einfall der Germanen ermordet worden sein, Creszenz und Aureus waren Bischöfe von Mainz, Theonestes soll auch Bischof von Mainz gewesen sein, der später in Oberitalien ermordet wurde, St. Cyrillus von Alexandria (444), Patriarch, Kirchenlehrer, bekämpfte die Irrlehren des Arianismus, Verfasser vieler Schriften über die Dreifaltigkeit und die Bibel, St. Sampson (um 500), Priester, Krankenpfleger, gab sein Vermögen für ein Hospital in Konstantinopel, St. Wilhelm von der Sann (um 1015), Pilger, Ehemann von Hemma von Gurk, St. Hemma (Emma) von Gurk (1045), Verwandte von Kaiser Heinrich II., zog sich nach dem frühen Tod ihres Mannes und der Ermordung ihres Sohnes zurück und gründete Werke der Nächstenliebe, St. Arialdus (1066), Diakon, Märtyrer, gründete eine Volksbewegung der religiösen Erneuerung, wurde von seinen Feinden am Lago Maggiore ermordet, St. Gerhoh von Reichersberg (1169), Propst CanAug, führte das Chorherrenstift Reichsberg in Österreich zur höchsten Blüte.

"O ihr heiligen Engel dieses Tages, helft uns auf dem Weg zu Maria, der Immerwährenden Hilfe: 'Geht zu Maria, sie hilft immer!' Auch bitten wir um das Licht des Evangeliums, von dem wir so wenig wissen. Amen."

 

Der Engel vom 28. Juni heißt St. Abbael

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel des Kreuzes. St. Abbael hält das Kreuz, das immer in der Mitte steht und von der Erde bis zum Himmel reicht. Millionen von Schutzengeln halten Kreuze, die ihren Schützlingen von Gott auferlegt worden sind. Zu Maria Magdalena sagte St. Abbael am 28. Juni 1966: "Es ist auch das Geburtsfest deines Kindes Johannes. Dieser Tag war für ihn und für dich ein Gnadentag. Dein Leben war bei der Geburt dieses Kindes in höchster Gefahr. Ich – dein Schutzengel – bat um Hilfe in der Not. Siehe, ich trage das Kreuz in die Wiege. Es wuchs mit dir, und du hast es als Kind schon geliebt. Liebe es weiter, bis ich es dir in der letzten Stunde abnehme, wenn Maria dich heimholt mit der Schar der Engel und Heiligen, die dich umgeben."

Die Seligen und Heiligen des 28. Juni heißen St. Irenäus von Lyon (um 202), Bischof Märtyrer, St. Paul I., (um 700), Papst, St. Gero von Köln (976), Erzbischof, gründete die Abtei Gladbach, St. Ekkehard (1084), Domherr von Halberstadt, Gründer des Doppelklosters von Huysburg, St. Heimerad (Heimo, 1019), Priester, Einsiedler, lebte im Kloster Hersfeld, führte lange Zeit ein Leben in Verwahrlosung, fand in der Nähe von Kassel einen Platz, wo er als Einsiedler predigte, wurde 'heiliger Narr' genannt, St. Vincentia Gerosa (1847), Ordensgründerin.

"Heiliger Engel, hilf uns dabei, dass wir unser Kreuz annehmen. Stärke uns beim Tragen unseres Kreuzes, damit wir dem Herrn und Maria, der Kreuzträgerin, ähnlich werden. Amen."

 

Die Engel am 29. Juni heißen St. Anaritha und St. Jophiel

und gehören zum I. Chor der Seraphim bzw. zum VIII. Chor der Erzengel. St. Anaritha ist der Seraph des Festes Petrus und Paulus. Seine Name ist: "Ich will Feuer auf die Erde werfen, und was will ich anderes, als dass es brenne?" Die Kraft der Seraphim kann die Erde zum Brennen bringen. Maria Magdalena hört: "Meine Seele, zum Nichts bist du geworden, in deinem Nichtssein sollst du geborgen sein durch Meinen großen Engel." – St. Jophiel stellt sich vor: "Ich bin einer der sieben Engel vom Dienst. Ich verwalte den 4. Machtbereich Mariens. Ich stehe zu dem Wort: 'Das ist Mein Blut!' Maria steht hier als Schmerzensreiche, die Miterlöserin für die Sünder, als Fürbitterin." St. Jophiel ist der Engel der Tiefe und der Innerlichkeit.

Die Seligen und Heiligen des 29. Juni heißen St. Petrus und St. Paulus, Apostel, Märtyrer, St. Beata (277), Jungfrau, Märtyrerin, St. Notkar Labeo (1022), Mönch OSB, Leiter der Klosterschule von St. Gallen, St. Judith und St. Salome von Niederaltaich (11. Jh.), Reklusinnen, Judith kam aus England nach Niederaltaiach, wo sie ihre vom Aussatz befallene Nichte Salome pflegte.

"Herr und Gott, lass auch uns im Nichtssein geborgen sein in Dir und beschützt von diesen gewaltigen Engeln. Amen."

 

Der Engel vom 30. Juni heißt St. Alphareth

und kommt aus dem IV. Chor der Herrschaften. Er ist der Engel der Antwort der Schöpfung. "Ich bin ein Engel des Regenbogens, des Bündnisses mit Gott. Über dem Thron Gottes, im Neuen Jerusalem, spanne ich den Bogen des ewigen Friedens." Sein Name ist: "Anfang und Ende, gewandelt durch die Liebe Gottes."

Die Seligen und Heiligen des 30. Juni heißen St. Martialis von Limoges (3. Jh.), Bischof, St. Erentrudis von Salzburg (um 718), Äbtissin OSB, erste Äbtissin des Frauenklosters auf dem Nonnenberg, St. Theobald von Provins (1066), Mönch OSBCam, Einsiedler, verließ seine reiche Familie, arbeitete als Knecht und Maurer, wurde Priester und Mönch, St. Otto von Bamberg (1139), Bischof, St. Otto von Riedenburg (um 1150), Mönch OCist in Bayern, St. Ferdinand III. (1252), König von Spanien, St. Adolf von Osnabrück (1224), Mönch OCist, Bischof, St. Ernst von Prag (1364), Erzbischof.

"Du großer Engel des Regenbogens, lass auch uns dabei sein, wenn du den Bogen des ewigen Friedens über das Neue Jerusalem spannst. Amen."