• Engel und Heilige von jedem Tag
  • Bücher der Liebe, Bd. 1
  • Bücher der Liebe, Bd. 2
  • Bücher der Liebe, Bd. 3
  • Bücher der Liebe, Bd. 4
  • Bücher der Liebe, Bd. 5

Der Engel vom 1. März heißt St. Myriel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich trage den Willen Gottes mit der Kraft, Liebe und Harmonie des Heiligen Geistes hinaus in die Schöpfung. Nur wer vom Heiligen Geist geführt wird, versteht meinen Anruf und kann Antwort geben." St. Myriel trägt das Zeichen des Kreuzes, denn nur wer sein Kreuz auf sich nimmt, kann das Ziel erreichen. Er ist der Engel der Gewalt des Anrufes Gottes, das zuerst im Wort der heiligen Schriften besteht.

Die Seligen und Heiligen des 1. März heißen St. Albinus (549), Mönch, Abt, Bischof, wirkte zahlreiche Wunder, Patron der kranken Kinder, St. Felix II. (492), Papst, St. Ignatius Peter Lötschert (1886), Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder von Montabaur, selige Johanna Maria Bonomo (1670), Äbtissin, Mystikerin, Stigmatisierte, Seligsprechung 9. Juni 1783, St. Roger le Fort (1368), Erzbischof von Bourges, selige Theresia Euchstochium Verzeri (1852), Gründerin des Ordens der Töchter des heiligsten Herzen Jesu, Seligsprechung 1946, St. David (601), König von Wales, St. Roger.

"Habe Dank du heiliger Engel für deine tröstenden, lieben Worte. Ich erkenne die Liebe, die Gott mir immer wieder zuteilwerden lässt. Führe mich einst mit meinem Schutzengel vor Gottes Angesicht. Amen."

 

Der Engel vom 2. März heißt St. Aduachiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er trägt das Zeugnis Gottes. "O wenn ihr Menschen glaubt, durch Astrologie und Magie, durch Okkultismus und Spiritismus in die Geheimnisse des Reiches Gottes eindringen zu können, so geht ihr den falschen Weg. Das wahre Licht Gottes geht über den Glauben und die Demut." Jede Zeit hat ihre Engel und ihre Heiligen. Zwei stehen heute vor Gottes Thron: St. Aduachiel und St. Heinrich Seuse (Suso). Der Heilige predigte: "Die Liebe ist das Größte, lebet doch die Liebe!" Der Engel, ein Hoher Fürst, ist ein erhellender Blitz.

Die Seligen und Heiligen des 2. März heißen St. Agnes von Böhmen (1282), Königstochter, Äbtissin, Heilige der Demut und der Armut, verzichtete 1234 auf die Krone und wurde Klarissin, St. Engelmar Unzeitig (1945), Priester und Märtyrer, 'Engel von Dachau', pflegte an Flecktyphus Erkrankte und starb an dieser Krankheit, St. Grimo von Ursberg (um 1173), Mönch, zweiter Propst der Prämonstratenser in Ursberg, Bayern, St. Karl der I. von Flandern, genannt 'der Gute' (1127), König und Märtyrer, Graf von Flandern, Sohn von König Knud von Dänemark, wurde in Brügge am Altar ermordet.

"Du großer heiliger Engelfürst, nie werde ich dich ganz verstehen und nachahmen können. Ich bitte dich, erhelle meinen Weg zu Gott. Hilf, dass ich nicht irre gehe und gib mir den klaren Blick, den Mut und die Geduld, beharrlich zu sein bis zum letzten Augenblick. Amen."

 

Der Engel vom 3. März heißt St. Serasel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Engel des Besitzes vor Gott. "Ich gehöre auch zu den Anbetern des Heiligen Altarsakramentes. Besonderer Fürsprecher bin ich für jene Seelen, die den Herrn lieben und Ihn oft empfangen im heiligen Liebesmahl." Zu unserem Besitz von Gott aus gehören Leib und Seele, für die wir Rechenschaft ablegen müssen. Die Fürsten sind die Engel des Lebens. Unser Leben ist ein Besitz vor Gott, weil wir durch dieses Leben Gott selbst empfangen dürfen im Heiligen Opfermahl.

Die Seligen und Heiligen des 3. März heißen St. Kunigunde, wurde als Frau Heinrichs deutsche Königin und 1014 durch die Krönung Heinrichs in Rom Kaiserin. Gründete mit Heinrich zusammen 1007 Bistum und Dom zu Bamberg, gründete das Benediktinerinnenkloster in Kaufungen bei Kassel. Dort lebte sie nach dem Tode Heinrichs als einfache Schwester, St. Friedrich von Mariengaarde (1175), Abt, seliger Innozenz von Berzo (1890), Priester und Mönch, Seligsprechung 1961, seliger Petrus Renatus Rogue (1796), Priester, Märtyrer, Seligsprechung 1934, St. Katharina Drexel (1955), St. Islav, St. Tobias Wasnak.

"Herr, im Brot schenkst Du Dich uns täglich in unbegreiflicher Weise, in Herablassung und Langmut. Das alles trägt Deine Liebe. Wer kann vergelten, o Gott, was Du an uns getan hast. Amen."

 

Der Engel vom 4. März heißt St. Ave

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel, der die Glocke läutet. "Wo immer ein Kirchlein oder Dom zu Ehren Unserer Lieben Frau steht, da läute ich die Marienglocke. Ich erscheine so dunkel, weil ich die Dunkelheit der Menschen trage. Jedoch bin ich eins mit der heiligen Kirche. Man wird mich schön und leuchtend sehen, wenn die versiegelten Augen der Menschen geöffnet werden." Das erste Ave Maria wurde in Nazareth von einen Engel gesprochen, heute ist das Ave Maria hinter dem Vater unser das am häufigsten gesprochene Gebet der Weltkirche. St. Ave ist dem Chor der Gewalten zugeordnet.

Die Seligen und Heiligen des 4. März heißen St. Kasimir von Polen (1484), Königssohn, lehnte die Königswürde ab, großer Marienverehrer, St. Petrus I. von La Cava (1123), Abt, St. Placieda Viel (1877), Ordensgründerin, gründete 1862 den deutschen Zweig der Christlichen Schulschwestern von der Barmherzigkeit, St. Lucius (254), Papst und Märtyrer, St. Walburga, St. Rupert, St. Humbert.

"Maria, himmlische Mutter, dir ist keine Tiefe zu tief und keine Ferne zu fern. Alle nach Gott hungernden und frierenden Seelen nimmst du unter deinen Schutzmantel und in deine linden Arme. Mit den Engeln lobe und preise ich den Herrn bei jedem Glockenklang, damit ich stets erinnert werde, nur Seinen heiligen Willen zu erfüllen. Amen."

 

Der Engel vom 5. März heißt St. Aramphael

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er versiegelt die Tore. "Ich bin ein Engel der Endzeit und ein Engel der Liebe, der Sehnsucht und des Strebens. Die versiegelten Gemeinden der Liebe bewache ich. Denket an mich, wenn die Tage verkürzt werden." Die Engel der Endzeit sind uns aus der Geheimen Offenbarung bekannt und flößen uns Angst ein; dennoch sind sie Engel der Liebe. Die Liebe Gottes kann auch schlagen und verwunden. In der Endzeit versiegeln sieben Engel die Gemeinden Gottes vor den Angriffen der Hölle; einer von ihnen ist St. Aramphael.

Die Seligen und Heiligen des 5. März heißen St. Thietmar (Dietmar, 1206), Bischof von Minden, an einem Karfreitag, als er vom Fasten völlig geschwächt war, bat er um Wasser, das sich mehrere Male in Wein verwandelte, wirkte viele Wunder, St. Lucius I. (254), Papst, St. Konrad Scheuber (1559), Einsiedler, St. Olivia (2. Jh.), Märtyrerin, St. Johannes Joseph vom Kreuz (1734), Priester.

"Wollest uns behüten, Engel Gottes, wenn es dunkel wird auf Erden von den drohenden Angriffen der Gottlosigkeit. Wollest die Liebe Gottes in unsere Herzen und unsere Gemeinden einschließen. Dort versiegele sie, dass sie bei uns bleibe, bis Gott selbst die Tore öffnet und uns heimholt. Amen."

 

Der Engel vom 6. März heißt St. Shasel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist ein Fürst des Kampfes als Knecht. "Ich bin auch ein großer Fürbitter und der Engel der Demut. Nach außen nahe ich mich in der Kraft Gottes gegen die angreifenden Mächte der Finsternis. Nach innen nahe ich mich der Seele, um sie durch demütige, werbende Liebe Gottes in die Knie zu bringen, zum Kleinsein und Nichtsseinwollen vor Gott." St. Shasel kommt aus dem Chorteil der Stillen Fürsten, die sich Schutzengel der heiligen Kirche nennen. Sie stehen als vier Ecksäulen nebeneinander.

Die Seligen und Heiligen des 6. März heißen St. Fridolin von Säckingen (10. Jh.), kam der Legende nach aus Irland und wanderte als Missionar bis Säckingen, war ein Verehrer des heiligen Hilarius und ist Patron für schönes Wetter, St. Chrodegang von Metz (766), Erzbischof, St. Coletta Boillet (1447), Nonne, erneuerte den Zweiten Orden vom heiligen Franz von Assisi, den Klarissenorden, St. Quiriacus (4. Jh.), Priester, wurde wegen seiner Freundschaft zu Maximinus, dem Bischof von Trier, von Neidern verleumdet. Ein Engel bewies seine Unschuld, St. Rosa von Viterbo (um 1252), Terziarin, Mystikerin, ihr unverwester Leib liegt in der Kirche des Klarissenklosters in Viterbo, Italien, St. Kunissa, St. Mechthild.

"Fürst der Demut, bekämpfe meinen Stolz bei Tag und Nacht, damit mich Gott, wenn Er mein Herz ganz besitzen soll als Besiegten, mich als Sein restloses Eigentum findet und Er als Sieger in mir bleibe. Amen."

 

Der Engel vom 7. März heißt St. Anarim

und gehört zum III. Chor der Throne. "Ich bin der erste der sieben Throne und sehe auf den Sohn, den der Vater von Ewigkeit gezeugt hat und für den die Schöpfung geschaffen wurde. Die Kraft der geschaffenen Seele wird vom unerschaffenen Gott wie von einem ungeheuren, unfassbaren Magnet angezogen, mit der Kraft der Unsterblichkeit erfüllt und wieder hinausgeschleudert in das irdische Leben – oder in eine gottgewollte Sendung. Der Herr braucht starke Seelen, die Throne sind für Ihn, gleich den Engeln, die nicht wanken, nicht stürzen, sondern Ihn tragen von Geschlecht zu Geschlecht."

Die Seligen und Heiligen des 7. März heißen St. Perpetua und St. Felicitas (um 202), Märtyrerinnen, Perpetua war eine verh. Patrizierin aus Karthago, St. Felicitas war eine Sklavin, die im Gefängnis ein Mädchen gebar, beide wurden von Gladiatoren erstochen, St. Thomas von Aquin (1274), Priester, Kirchenlehrer, einer der größten Theologen der Kirche, St. Kunissa von Andechs (1020), Klostergründerin, St. Theresia Margareta vom Heiligen Herzen Jesu (Anna Maria Redi, 1770), Nonne, Mystikerin, St. Volker (1135), Priester, Märtyrer.

"Herr und Gott, nimm das 'Non sum dignus' ('Ich bin nicht würdig') meiner Seele und erfülle sie mit Deiner Kraft. Ja, ich will Dich tragen, Dein Thron sein, weil Du es willst. Dein heiliger Engel möge bitten für mich, dass Dein Wille immer der meine sei. Amen."

 

Der Engel vom 8. März heißt St. Chochmah

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist der Engel der Weisheit, der siebente der zwölf Engel von Wort und Antwort. "Die Weisheit trage ich für jene, die dem Reichtum und dem Gold nicht nachgehen." Gott will, dass Engel und Heilige unsere Helfer und Fürsprecher seien und wir von beiden lernen sollen. So setzt er zu dem Heiligen der Barmherzigkeit (Johannes von Gott) den Engel der Weisheit, und die heilige Kirche verbindet beide in ihren Messopfertexten.

Die Seligen und Heiligen des 8. März heißen St. Johannes von Gott (1550), Ordensgründer, Bekenner, half mittellosen Kranken und gründete in Granada ein Hospital, entwickelte die erste methodische Krankenpflege, Patron der Pfleger und Krankenhäuser, St. Gerhard von Clairvaux (1177), Abt und Märtyrer, war wegen seiner Strenge bei vielen Mönchen unbeliebt, einer ermordete ihn, St. Julianus von Toledo (690), Bischof, St. Eddo.

"Allmächtiger, dreieiniger Gott, der Du ebenso die Weisheit wie die Liebe und das Erbarmen bist, lass mich Dich anbeten und preisen durch Maria, durch alle Engel und Heiligen. Amen."

 

Der Engel vom 9. März heißt St. Dichael

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Als Gewalt Gottes bin ich die Ecksäule der Liebe. Die Liebe Gottes ist ewig, niemals hat sie ein Ende. Niemals lässt und verlässt sie dich, außer du wirfst selbst das Tor der Hölle hinter dir zu." Die Liebe Gottes ist unergründlich, gewaltig und nüchtern. Sie geht dir nach in der Unerbittlichkeit deiner Schwächen und reibt an deinen verwundbaren Stellen, ohne deines Jammers zu achten. Ja, sie wirft dich in den Abgrund deiner zerschlagenen Hoffnungen, bitteren Enttäuschungen, damit du dich im Sturz selber verlierst und sie dich unten in den Tiefen des Nichts wie ein kleines Kind auffangen kann.

Die Seligen und Heiligen des 9. März heißen St. Bruno von Querfurt (um 1009), Bischof und Märtyrer, Apostel der Preußen, wurde von Otto II. an dessen Hof gerufen, missionierte in Ungarn und Polen, bevor er in Preußen begann, wo er zusammen mit 18 Gefährten 1009 östlich von Danzig von Heiden ermordet wurde. St. Dominikus Savio (1857), Schüler Don Boscos, Patron der nach ihm benannten Jugendgruppen, Eugenia Maria von Jesus (1898), Ordensgründerin, Seligsprechung 1975, St. Franziska Romana (1440), Ordensgründerin, Mystikerin, Patronin von Rom und der Frauen, St. Gregor von Nyssa (394), Bischof und Kirchenvater, bekämpfte die Irrlehre des Arianismus und verfasste zahlreiche Bücher zur Verteidigung des Glaubens, St. Katharina von Bologna (1463), Äbtissin, Mystikerin, die vierzig Märtyrer von Sebaste (um 320).

"O Liebe Gottes, sei Du der Brand, der meinen Eigenwillen ganz zu Asche macht. Sei Du der Hammer, der meine Herzenshärte zu Scherben schlägt. Sei Du das Meer, das meine Eigenliebe verschlingt, dass sie nie mehr zum Vorschein kommt. O Du Gewalt, zwinge mich zu Boden und lege mir das Joch der Liebe auf, dann will ich Dir danken in Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 10. März heißt St. Chiloel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Engel der Gelassenheit. Er ist ein stiller Fürst, ein Schutzengel der heiligen Kirche. Das Schwert in seiner Hand symbolisiert den Sieg über sich selbst, die Ruhe des Überwinders. Er ist der Engel der Gelassenheit der Armen, der Reinen, der Traurigen, der von den Menschen Verschmähten und der um Christi willen Verfolgten. Er ist auch der Schutzengel der Nordländer.

Die Seligen und Heiligen des 10. März heißen St. Gustav (890), Einsiedler, bekehrte sich in Schweden durch St. Ansgar, St. Attala (627), Abt von Bobbio, Italien, St. Johannes de Cellis (um 1396), Einsiedler, St. Johannes Ogilvie (1615), Priester und Märtyrer, war der erste Märtyrer der Jesuiten in Schottland, wurde auf Weisung des protestantischen Erzbischofs Spottiswood inhaftiert, gefoltert und öffentlich gehängt, St. Makarios I. von Jerusalem (334), Bischof, fand das Grab Christi in Jerusalem und identifizierte das Kreuz Christi, St. Simplicius (483), Papst, St. Wirnto (1127), Abt.

"Großer Fürst unserer Länder, lehre uns heilige Gelassenheit, weil Gott will, dass es nur noch ein Ruhen in Gott gibt. Amen."

 

Der Engel vom 11. März heißt St. Oriphiel

und gehört zum II. Chor der Cherubim. Er steht an der Spitze der Engel der Passion, die heute vor dem Thron Gottes stehen. Die Engel der Passion kommen aus allen Chören. St. Oriphiel reichte dem Herrn am Ölberg den Kelch: "Seitdem sind meine Augen geschlossen. Ich werde sie erst öffnen, wenn ich der Braut Christi, der heiligen Kirche, in ihrer Todesnot den Kelch der Stärkung reiche." Die Engel der Geißelung sagen: "Wir sind Mahnung, Hilfe und Gewalt, die aufrüttelt, die stärkt gegen die Versuchungen des Fleisches und des Geistes." Die Engel der Dornen sagen: "Jeder Dorn ist ein Lösegeld für die Schwachheit, die Feigheit, den Hochmut und die Ichsucht."

Die Engel von Golgotha: "Wir tragen die tiefsten und größten Geheimnisse der Erlösung. Wir tragen die Nägel und die Marterwerkzeuge mit dem Blut des geopferten Lammes und mit dem Wasser des Todesschweißes. Das ist ein großes Geheimnis. Wir sind beim Gericht mit Maria eure gewaltigsten Fürsprecher."

Die Seligen und Heiligen des 11. März heißen St. Rosina, aus dem Leben dieser Jungfrau und Einsiedlerin ist nichts bekannt, St. Sophronius von Jerusalem (638), Patriarch von Jerusalem, St. Ulrich von Kaisheim (1165), Abt, St. Johannes Baptista Righi, Priester, Mönch, Einsiedler, St. Eulogius (858), Märtyrer, St. Heinrich Hahn (1882), Gründer des Xaveriusvereins zur Glaubensverbreitung.

"Heilige Engel der Passion, reißt alle scheinheiligen Kleider und Masken von uns, damit wir vor Gott stehen als Sünder in unserer wahren Gestalt. Wir sind mitschuldig am Blute unseres Herrn. Heilige Engel der Passion Mariens, breitet den barmherzigen Mantel über uns und alle, für die ich bitte, damit die Fürsprache der Schmerzensreichen unser Hochzeitskleid werde. Amen."

 

Der Engel meines Geburstages am 12. März heißt St. Ephasiel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel der Gewalt der Kirchenfürsten: "Ich bin der Engel für den Heiligen Vater, für die Bischöfen, die Priester und die Ordensleute. Wir sind die Wegweiser, wir Engel und Heiligen, durch das Wort und die Liebe." Der Heilige des heutigen Tages ist St. Gregor der Große, der in seinen Händen das Buch und den Schlüssel trägt. Mit dem Wort Gottes hat der Heilige die Kirche in seiner Zeit erneuert; der Schlüssel ist das Zeichen für die Gewalt St. Petri. Auch St. Ephasiel trägt das Buch und den Schlüssel. Er trägt auch das umgekehrte Kreuz St. Petri als Zeichen der heiligen Päpste.

Die Seligen und Heiligen des 12. März heißen St. Gregor der Große (604), Papst und Kirchenlehrer, St. Theophanus Confessor (817), Abt, St. Petrus Diakonus (605), Mönch, Kardinaldiakon, St. Simeon der Neue Theologe (1022), Abt, Schriftsteller, St. Engelhard (1230), Mönch, St. Fina (1253), Jungfrau, St. Innozenz I. (417), Papst, konnte die Eroberung Roms durch den Westgotenkönig Alerich nicht verhindern, St. Justina Francucci Bezzoli (1319), Nonne, Einsiedlerin, St. Paulus Aurelianus (573), Missionar, Klosterbischof.

"Herr und Gott, Du hast durch Deine Engel und Heiligen den obersten Hirten der Kirche, den Bischöfe, Priestern und Ordensleuten den Weg gewiesen über das Wort und die Liebe. Gib uns die Kraft, diesen Weg in Demut und Treue zu gehen, im Zeichen des Kreuzes zur Rettung und zum Heile der Seelen. Amen."

 

Der Engel vom 13. März heißt St. Johar

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Weil ich die Sühneopfer der ganzen Menschheit trage, bin ich auch der Opferschalenengel. Ich trage auch deine Opferschale, Maria, die dir der Herr vom Himmel reichte, auf der du zum Nichts wurdest." St. Johar ist der sechste von sieben Opferschalenengeln und trägt das Versöhnungsopfer des ganzen Lebens der Gottesmutter, aber auch jenes des Herrn beim Abendmahl.

Die Seligen und Heiligen des 13. März heißen St. Leander von Sevilla (600), Benediktiner, Erzbischof. Als Mönch übte er großen Einfluss auf den heidnischen Königssohn Hermenegild aus, der sich taufen ließ. In Konstantinopel war er Freund des späteren Papstes Gregors des Großen, St. Petrus II. von La Cava (1208), Abt, St. Roderich und St. Salomon (857), Märtyrer, St. Elrad (um 840), Abt von Novalese, St. Gerald von Mayo (732), Abt in Irland, St. Euphrasia (410).

"Auf die Fürsprache Deines heiligen Engels, o Herr, gib mit die Kraft, Dich doppelt lieben zu dürfen, für diejenigen, die Dich zu wenig lieben. Lass mich doppelt treu sein für jene, die Dir die Treue gebrochen haben. Gern will ich das Kreuz tragen für jene, die ihr Kreuz weggeworfen haben. Amen.

 

Der Engel vom 14. März heißt St. Hazel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Engel des Salzes der Tränen: "Ich bin gesetzt über die Schöpfung und das Salz der Erde. Im Salz ist die Gabe und der Grad der Tränen. Ich bringe die Tränen, die über die Sünder geweint werden, vor Gott." Dieser Engel symbolisiert die Mahnung: "Ihr seid das Salz der Erde ..." Von allen Tränen waren die des Herrn am Ölberg und im Kerker die schmerzlichsten, da mit Blut gemischt. Heute sind es die Tränen der Gottesmutter, die sie Gott darbringt, um Gnade für uns zu erflehen.

Die Seligen und Heiligen des 14. März heißen St. Leobin von Chartres (557), Bischof, St. Einhard (840), Klosterbruder, St. Mathilde (Mechthild, 968), Königin von Sachsen, Frau von König Heinrich I., St. Paulina von Thüringen (1107), Klostergründerin, St. Jakob Capoccio (1308), Erzbischof.

"Heiliger Engel, bewahre mein Herz und meine Zunge, dass ich rein denke und spreche, dass mein Tun nicht wie schales Salz von Gott verworfen wird. Erbitte mir die Gnade der Reuetränen! Hilf uns Sündern, dass wir Gnade finden durch die Tränen der Schmerzensreichen. Amen."

 

Der Engel vom 15. März heißt St. Eliazim

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Fürst der Gnade. "Ich trage das Bild des Mannas und der Gnade; ich diene Maria, der Königin der Engel und großen Gnadenvermittlerin. Besonders den Kindern stehe ich hilfreich zur Seite und erflehe ihnen besondere Gnaden." St. Eliazim hält mit seinen Händen dem Herrn das Herz Mariens entgegen, das die ganze Liebe und Barmherzigkeit Gottes an sich zieht und Ströme der Gnade über die Kirche und die ganze Menschheit fließen lässt.

Die Seligen und Heiligen des 15. März heißen St. Zacharias (752), Papst, St. Clemens Maria Hofbauer (1820), Priester, genannt Apostel von Wien und Warschau, führte die Hausbesuche ein, St. Louise de Marillac (1660), Ordensgründerin der Vinzentinerinnen, St. Pius Keller (1904), Restaurator des Augustinerordens, St. Placidus Riccardi (1915), Priester, Rektor OSB.

"Heiliger Engelfürst, bitte mit Maria, der Königin aller Engel und großen Gnadenvermittlerin, dass uns und allen ihren Kindern im Gericht Gnade geschenkt werde. Helft, dass wir die Milde Gottes erfahren werden. Amen."

 

Der Engel vom 16. März heißt St. Ubiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Verwalter des Holzes: "Ich bin gesetzt über die Baustoffe der Erde, besonders über das Holz. Der Herr erwählte das Holz des Kreuzes als Siegeszeichen. Denke, o Seele, stets daran!" Alles, was aus Holz gebaut ist, steht unter dem Schutz dieses Engels, aber auch im geistigen Bereich hat St. Ubiel seine Aufgaben, indem er denen hilft, die verhärtet, die seelisch verkrüppelt sind. Er ist der Engel junger Menschen, die durch Unglück und Irrtum aus der Bahn geworfen wurden.

Die Seligen und Heiligen des 16. März heißen St. Hilarius von Aquileja (1. Jh.), Bischof und Märtyrer, St. Herbert (1021), Erzbischof von Köln, Berater von Kaiser Otto III., Sohn des Grafen Hugo von Worms, wurde mit 24 Jahren als Dompropst Kanzler des Kaisers für Italien, St. Abraham von Kiduna und Maria die Büßerin (360), Einsiedler, St. Abraham bekehrte viele Heiden, darunter auch seine Nichte, die in einem Bordell lebte.

"Herr, allmächtiger Gott, der Du das Holz erwählt hast zum Siegeszeichen, lass uns durch die Hilfe Deines Engels, der besonders das Holz hütet, jedes Kreuzesholz lieben und gern auf unsere Schultern nehmen. Amen."

 

Der Engel vom 17. März heißt St. Chesed

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er ist der Engel der Harmonie Gottes: "Ich bin der Engel der Harmonie und der Liebe. Seele, bewahre dir die Schönheit und Harmonie in der Liebe Gottes!" Die ganze Schöpfung steht im Zeichen von Harmonie, Macht und Schönheit. Auch wenn der Mensch durch seine Sünden aus der Harmonie Gottes herausfällt, bleibt das Bild Gottes in seiner Seele. Der Verlust der Harmonie in Ehe und Familie, im Arbeitsleben und im Verhältnis zwischen Leib und Seele ist das Kennzeichen einer gottlosen Welt, die scheitern muss.

Die Seligen und Heiligen des 17. März heißen St. Josef von Arimathäa, Ratsherr von Jerusalem, bat Pilatus um den Leichnam Jesu und legte ihn in sein eigenes Grab, St. Gertrud von Nivelles (Karlburg, 659), Äbtissin, war die Tochter von Pippin dem Älteren, St. Johannes Sarkander (1620), Priester, Märtyrer, beim Aufstand gegen Ferdinand II. wurde er gefoltert und ermordet, sein Grab befindet sich in der Kathedrale von Olmütz, St. Konrad von Bayern (1154), Mönch, St. Patrick (um 461), Bischof, Missionar, der Heilige von Irland, wurde als Kind von Seeräubern verschleppt und als Sklave nach Irland verkauft.

"Heiliger Engel, bitte, dass ich die Schönheit und Harmonie der Liebe Gottes immer neu aufnehme, sie lebe und hineintrage in den Alltag. Erbitte mir die Kraft, dass sie rein sei wie ein Hochzeitskleid. Amen."

 

Der Engel vom 18. März heißt St. Diachel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Engel der Anbetung des verborgenen Lebens. So bin ich auch der Engel der Kirche und umgebe in stiller Anbetung den Herrn im Geheimnis Seiner Liebe." Der Engel, der sich so vorstellt, gehört zu den Schutzengeln der heiligen Kirche, die auch Verwalter der Länder, der Diözesen, Klöster, Kirchenregionen und Pfarreien sind. Als Engel Mariens sind sie in der heutigen Notzeit der Kirche an den gefährdeten Orten. St. Diachel steht über den bedrängten Ländern des Ostens und verbindet sie mit jenen Orten der heiligen Kirche, wo das Herz Jesu in besonderer Hingabe angebetet wird. Dahinter steht das Geheimnis des Wassers, das aus dem Herzen Christi strömt und auf verborgenen Wegen die fernsten Teile der Kirche erreicht.

Die Seligen und Heiligen des 18. März heißen St. Cyrill von Jerusalem (386), Bischof und Kirchenlehrer, verbrachte im Streit mit den Häretikern viele Jahre in Verbannung, gebrauchte erstmals das Wort 'Wandlung', St. Narcissus und St. Felix von Gerona (307), Bischof und Diakon, Märtyrer, kamen durch die Verfolgung unter Diokletian nach Augsburg, kehrten später nach Gerona zurück, wo sie ermordet wurden, St. Frigidan von Lucca (588), Bischof, Klostergründer, St. Salvator von Horta (1567), Klosterbruder, Franziskaner, Mystiker, St. Eduard (978), angelsächsicher König, der auf Weisung seiner Stiefmutter ermordet wurde.

"Mein Herr und mein Gott, still und verborgen mit den Engeln will ich Dich anbeten! Deine heiligen Engel mögen mir die verborgene Anbetung ins Herz senken. Möge Dein Segen und Deine Gnade darauf ruhen! Amen."

 

Die Engel vom 19. März heißen St. Aglai und St. Pachad

und gehören zum I. Chor der Seraphim bzw. zum IV. Chor der Herrschaften. St. Aglai ist ein Seraph des Heiligen Geistes und der Engel des heiligen Joseph. Sein Name ist: Der-in-sich-alles-Seiende. Dieser Seraph ist ein Geschenk Gottes an den heiligen Joseph, der scheinbar arm und gering war, aber die Braut des Heiligen Geistes und das göttliche Kind beschützte. St. Pachad ist der Engel der Gottesfurcht. Er sagt: "Der heilige Joseph spiegelt sich in diesem Seraph. Er zeigt die große Gnade an, der St. Joseph teilhaftig wurde. Würde man es auf Erden doch mehr erkennen und ihn eifriger verehren! Er hat große Macht bei Gott. Betet auch ihm zu Ehren oft das Magnificat."

Die Seligen und Heiligen des 19. März heißen Joseph von Nazaret, St. Sibyllina Biscossi (1367), Einsiedlerin, verlor mit 12 Jahren das Augenlicht, St. Marcus von Montegallo (1496), Mönch OFM, Wanderprediger in Italien, St. Isnard von Chiampo (1244), Klostergründer, Gefährte von St. Dominikus, St. Marcel Callo (1945), Christ, Laienapostel, Märtyrer, wurde als Fremdarbeiter nach Deutschland deportiert, starb 1945 im KZ Mauthausen.

"Groß und gewaltig bist Du, Herr der Heerscharen, und unfassbar ist die Liebe, mit der Du Dich selbst entäußerst, um uns an Dich ziehen zu können. Ich danke Dir mit Deinen heiligen Engeln und mit dem heiligen Joseph in jubelnder Gottesfurcht! Amen."

 

Der Engel vom 20. März heißt St. Ochotiel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin der Engel der Schwerkraft. Ich trage das Schwere der Menschen, das durch die Triebe hervorgerufen wird. Wüssten es mehr, würden viele von ihren Trieben nicht so gequält werden. Mir ist eine Gewalt gegeben, die ich übertrage auf jene, die guten Willens sind, sich Gewalt anzutun, um von ihren sündhaften Trieben befreit zu werden." Auf der anderen Seite ist St. Ochotiel der Engel der Schwerkraft in den Naturgesetzen, der sich gegen alle Versuche des Widersachers wendet, die Ordnung Gottes auf Erden zu zerstören.

Die Seligen und Heiligen des 20. März heißen St. Claudia (um 300), Märtyrerin, St. Martinus von Braga (um 580), Erzbischof, St. Wulfram (um 720), Erzbischof, Missionar OSB, St. Irmgard (851), Kaiserin, Frau von Kaiser Lothar I., gründete die weltliche Frauenabtei in Erstein/Elsass, St. Cuthbert (Gisbert) von Lindisfarne (687), Bischof, Benediktiner, Patron von England, St. Baptista Mantuanus (1516), Ordensgeneral der Karmeliter in Mantua.

"Heiliger Engel Gottes, löse mich ganz von der Schwerkraft meiner Triebe, die nach unten ziehen. Verleihe meinem Streben den Mut und die Kraft, bis zum Herzen Gottes vorzudringen. Amen."

 

Der Engel vom 21. März heißt St. Belohim

und gehört zum III. Chor der Throne. "Ich bin einer der Engel, die das Gefäß für das Geschaffene tragen. Ich bin auch Engel des Starkmutes." Ein Engel wie ein Turm, der in einer himmelweiten Opferschale alle Früchte der starkmütigen Bekenner und Märtyrer trägt, die um Gottes willen gelitten haben. Die Throne sind Engel des Lebens und des 'Werde'! St. Belohim ist einer von den sieben Thronen, die alles Geformte und Geschaffene tragen. Gleich einer Zentralregierung wachen sie über die Strukturen der Gebote und Ordnungen Gottes. Als Engel der Gesetzestreue stärken sie die Standhaftigkeit des Menschen, besonders der Bekenner und Märtyrer.

Die Seligen und Heiligen des 21. März heißen, St. Serapion Scholasticus (um 365), Bischof von Thumis/Ägypten, St. Richeza (Rixa, 1063), Königin, Ehefrau des polnischen Königs Miesko II., Tochter des Pfalzgrafen Erenfried, St. Johannes von Valence, Mönch, Bischof, St. Absalon (Axel) von Lund (1201), Erzbischof, Emilie Schneider (1859), Oberin, Mystikerin, Oberin der Töchter vom heiligen Kreuz in Düsseldorf.

"Heiliger Gott, durch Deinen heiligen Engel gib mir die Gnade, dass ich nicht wanke in der Treue zu Dir! Im Glauben an Dich gib mir die Gnade des Starkmuts. Amen."

 

Der Engel vom 22. März heißt St. Cadiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin ein Engel der Himmelskönigin und der heiligen Wandlung Gottes. O ihr Menschenkinder, wie seid ihr so reich! Engel dürfen nur hintreten, um Den anzubeten, der sich verbirgt in Brot und Wein. Ihr aber dürft Ihn genießen, dürft eins mit Ihm sein. Darum tretet demütig und ehrfurchtsvoll hin zum Mahle des Herrn!" Ein Engel und ein Heiliger stehen heute vor Gottes Thron: der Engel für Christus als Brot und der große Heilige der Schweiz, Nikolaus von der Flüe, der für Christus den Gekreuzigten vor Gott steht. St. Cadiel trägt die Patene als Symbol der Wandlung und Hüter des heiligsten Altarssakramentes.

Die Seligen und Heiligen des 22. März heißen St. Zacharias (752), Papst, St. Lea von Rom (384), Witwe, gehörte zum Kreis der frommen Frauen um Hieronymus, St. Relindis von Alden-Eyk (um 745), Äbtissin OSB, St. Lukardis (1309), Nonne, Mystikerin, lebte in Thüringen, St. EIko von Lidlom (1332), Abt und Märtyrer, war der 12. Abt des Prämonstratenserklosters in Lidlom in Friesland, St. Joseph Oriol (1702), Priester, Mystiker, wirkte viele Wunder in seiner Pfarrei in Barcelona, St. Katharina von Schweden (1381), Jungfrau, Tochter der heiligen Birgitta.

"Lass mich, o Herr, unersättlich sein nach Dir, dem lebendigen Brot des ewigen Lebens! Du bist ja mein Herr und mein Gott, mein Licht und mein Leben, meine Freude und meine Wonne. Amen."

 

Der Engel vom 23. März heißt St. Chasim

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Er ist ein Engel des Osterfestkreises, ein Engel der Passion, der im Machtbereich der Kirche steht. "Wie im Leiden und Sterben des Herrn, stehe ich auch zu Seiner Seite im Osterjubel." Zwölf machtvolle Engel tragen die Namen der 12 Apostel auf der Brust und geben diese Namen weiter an die 12 Engel, die auf den Toren des Neuen Jerusalem stehen. St. Chasim trägt den Namen des Völkerapostels Paulus. Er steht auf Golgotha und sein Blick geht hinaus auf alle Kreuzstätten der heiligen Kirche.

Die Seligen und Heiligen des 23. März heißen St. Merbod von Bregenz (1120), Mönch, Einsiedler, hat in Alberschwende/Österreich ein eigenes Fest in der Fastenzeit, St. Toribio von Mogrovejo (1606), Bischof, St. Rebekka Ar Rayes (1914), Nonne im maronitischen Antoniusorden, Sühneseele.

"Heiliger Engel, führe mich durch Maria noch mehr ein in das Leiden und Sterben unseres Herrn. Es soll mir Nahrung und Wegweiser sein, damit ich einst im Osterjubel auferstehe. Amen."

 

Der Engel vom 24. März heißt St. Gabriel

und gehört zum VIII. Chor der Erzengel. "Ich bin der Engel der Hoffnung und Verkündigung. Ich bin auch Erzengel der Priester und Gottgeweihten und behüte sie. Verwalter der Erde bin ich auch und des dritten Machtbereiches Mariens. Ich sammle die Menschen und führe sie zusammen, die den Gehorsam üben und vermitteln. Als Engel vom Dienst bin ich Bote und Hüter des Wortes Gottes an die Menschen. Die im Gehorsam leben, werden mir von den Schutzengeln zugeführt." Maria Magdalena Meyer erlebte an diesem Tag eine besondere Vision des heiligen Gabriel, der längere Zeit Geheimnisse des Himmels enthüllte, die in einem später erscheinenden Buch veröffentlicht werden.

Die Seligen und Heiligen des 24. März heißen St. Simon von Trient (1475), Kind, Märtyrer, wurde im Alter von zweieinhalb Jahren am Ostersonntag grausam verstümmelt aufgefunden. In einem Prozess entschieden die Richter, dass es sich um einen jüdischen Ritualmord gehandelt habe, was später angezweifelt wurde.

"Heiliger Erzengel Gabriel, hilf uns zu Lauterkeit und Bereitschaft, hilf uns, Ruhestatt des Herrn zu werden. Amen."

 

Die Engel am 25. März heißen St. Eloha und St. Malachiel

die zum I. Chor der Seraphim bzw. zum II. Chor der Cherubim gehören. "Ich bin der Seraph des Vaters. Ich bin der Alles-Wissende, weil ich die Allweisheit und Gerechtigkeit des Vaters hinab auf die Erde spiegele", spricht St. Eloha. St. Malachiel sagt: "Ich bin das Auge Gottes. Mir danken die Engel ihre Erkenntnis. Durch mich wird den Menschen Klarsicht auf das Reich Gottes. Durch mich hat sich das Reich der himmlischen Geister den Menschen entgegengeneigt ... Ich bin es auch, von dem in der Apokalypse geschrieben steht: 'Durch ihn wird ein großer, feuerglühender Berg ins Meer geworfen ...' Das ist das Schwert der Engel, das die Menschen für oder gegen Gott entscheidet."

Die Seligen und Heiligen des 25. März heißen St. Dismas der Schächer, zusammen mit Christus gekreuzigt, der sich bekehrte. "Noch heute wirst du mit Mir im Paradiese sein." St. Prokopius von Böhmen (1053), Abt, Klostergründer, Einsiedler, gründete ein Kloster mit der Regel des heiligen Benedikt und der slawischen Liturgie, Schutzheiliger der Bergarbeiter, St. Eberhard von Nellenburg (1078), Klostergründer OSB, errichtete das Benediktinerstift von Schaffhausen. Nach einer Wallfahrt nach Santiago de Compostella trat der Graf in das dortige Kloster ein, seine Frau gründete später das Kloster St. Agnes in Schaffhausen, St. Luciana Filippini (1732), Ordensgründerin einer Gemeinschaft zur christlichen Erziehung von Mädchen.

"Gib, Herr, unseren Sinnen die Kraft, zu erkennen, was Du willst und gib uns an der Hand Deiner Engel die Kraft zum 'fiat mihi' ("Mir geschehe nach Deinem Wort"), das uns Maria vorgesprochen hat. — Großer Engel 'Auge Gottes', gib – so bitte ich – dein Bemühen nicht auf, meine Augen und meinen Geist zur Klarsicht für die ewigen Dinge zu öffnen. Amen."

 

Der Engel vom 26. März heißt St. Teliel

und gehört zum IX. Chor der Schutzengel. "Ich bin der Engel der Liebe zur irdischen Schöpfung. Der siebente bin ich von den zwölf Engeln Mariens. Ich stehe den Seelen bei, alles so in der Schöpfung zu gebrauchen und zu lieben, wie Gott es will!" Er ist ein Engel der Natur, der Liebe zur verborgenen, unberührten Schöpfung. Die zwölf Engel vom besonderen Dienst vor Maria verwalten irdische und geistige Gebiete und vermitteln besondere Gnaden. Unter St. Teliels Schutz stehen Tiere, Pflanzen, Steine und die Erde. Somit ist St. Teliel auch der Engel der Naturwissenschaften.

Die Seligen und Heiligen des 26. März heißen St. Ludger (Liudger, 809), Bischof von Münster, der in Friesland geborene Ludgerus, in Köln zum Priester geweiht, missionierte wie sein großes Vorbild Bonifatius im friesischen Ostergau, St. Felix von Trier (um 400), Bischof von Trier, St. Kastulus (um 286), Märtyrer, war nach der Legende Kämmerer von Kaiser Diokletian und wurde lebendig begraben, St. Larissa (Lara, 4. Jh.), Märtyrerin, wurde auf der Krim/Ukraine im Auftrage eines Gotenfürsten beim Gottesdienst ermordet.

"O heiliger Engel der Natur, lass mich die Schöpfung Gottes im rechten Lichte sehen, in Maß und Ordnung. Lass mich alles so gebrauchen, wie Gott es will, in und mit Seiner Schöpfung, um Ihn von ganzem Herzen zu lieben und zu loben. Amen."

 

Der Engel vom 27. März heißt St. Chochod

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich bin der letzte der zwölf Engel der Kirche." Er ist der Engel der heiligen Zeiten, der ein Buch mit Siegeln trägt. Die zwölf Engel der Macht der heiligen Kirche tragen das Wort des Herrn, dass alles, was die Kirche auf Erden bindet oder löst, auch im Himmel gebunden und gelöst ist. Jede Absolution des Priesters im Beichtstuhl wird im Himmel gefeiert. 'Ego te absolvo' ist ein Zeichen dieser Engel. Die heiligen Zeiten gelten im Himmel wie auf Erden und dieser Engel, der heute vor Gottes Thron steht, verkörpert auch die Macht der heiligen Orte und Stände.

Die Seligen und Heiligen des 27. März heißen St. Rupert von Salzburg (720), Bischof, St. Johannes von Damascene (749), Kirchenlehrer, St. Frowin (1178), Abt des Benediktinerklosters von Engelbert in der Schweiz, Maler, Schrifsteller, Bibliothekar, St. Haimo von Halberstadt (853), Bischof, Schüler von Alkuin, Mitschüler von Rabanus Maurus, lebte mehrere Jahre als Mönch im Kloster Fulda, Kaiser Ludwig der Fromme ernannte ihn zum Bischof von Halberstadt, St. Adalpret von Trient (1180), Bischof und Märtyrer, St. Isaak von Konstantinopel (396), Abt, St. Joseph Peter Coudrin (1837), Gründer der Gemeinschaft von den heiligsten Herzen Jesu und Mariä und der ewigen Anbetung des heiligen Altarssakramentes, St. Johannes Lykopolis (um 394), Einsiedler, St. Vedulf (um 580), Bischof von Arras und Cambrai.

"Herr, an Deine Worte und die Lehre der Kirche will ich mich halten in Treue und Gehorsam. Es will Abend werden auf Erden und bald kommt die Nacht, da niemand mehr wirken kann. Großer, heiliger Engel der Kirche, stehe uns bei! Amen."

 

Der Engel am 28. März heißt St. Boromin

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften und trägt in beiden Händen Blitze und ein Herz. "Ich trage die gefesselte Leidenschaft der Liebe und bin ein großer Fürsprecher." St. Boromin gehört zu den versiegelten Engeln aus dem Chor der Herrschaften, die auf ihre Aufgabe in der Endzeit warten. Von diesen Engeln heißt es in der Apokalypse: "Bindet die vier schwarzen Engel los an den Ufern des Euphrat." Wenn die Schöpfung zusammenbricht, werden sie den Richter zur Erde begleiten. St. Boromin trägt die Blitze als flammenden Anruf der Liebe Gottes.

Die Seligen und Heiligen des 28. März heißen St. Gundelind (um 722), Äbtissin, Tochter des elsässischen Herzogs Adalbert und Nichte der heiligen Odilia, St. Guntram (592), König von Burgund, St. Einhildis (8. Jh.), Äbtissin von Niedermünster, Elsass, St. Adelheid Cini, Gründerin, Johanna Maria de Maille (1414), Klausnerin, St. Wilhelm Eiselin (1588), Prämonstratenser, starb im Alter von 24 Jahren im Kloster Rot in Baden-Württemberg, St. Johannes von Capristano (1456), Priester, Kirchenlehrer, dem das Abendland den Sieg über die Türken in Belgrad verdankt.

"Heiliger, starker, unsterblicher Gott, Du hast uns einen großen Fürsprecher zur Seite gestellt. Lass uns die flammenden Aufrufe des Engels mit bereitem Herzen empfangen, damit Deine Liebe und Deine Gerechtigkeit hält, weil Du barmherzig bist. Amen."

 

Der Engel vom 29. März heißt St. Rananiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Engel der Pflanzen. Wenn alle Siegel gelöst werden, dann bin ich einer von den Engeln, die die Pflanzen beschädigen. Wo sie beschädigt werden, wird Hungersnot sein." Die Engelfürsten sind die Verwalter der Erde, der ganzen Schöpfung. Auch die Tiere gehören in die Obhut dieser Engel. Auf der einen Seite öffnet uns St. Rananiel das Herz für die Natur, die Wunder der Schöpfung, auf der anderen Seite wird er in der Endzeit eingreifen in den Kampf zwischen Gott und dem Widersacher.

Die Seligen und Heiligen des 29. März heißen St. Jonas und St. Barachisus (um 326), Mönche und Märtyrer, St. Helmstand (um 850), Bischof von Winchester, St. Wilhelm von Neuenburg (1231), Priester, Propst, St. Ludolf von Ratzeburg (1250), Bischof und Märtyrer, St. Berthold von Kalabrien (von Limoges, um 1195), Einsiedler, einer der Mitbegründer des Karmelitenordens, ließ sich auf dem Berg Karmel nieder, wo auch der Prophet Elias mit seinen Schülern gewohnt hat.

"Großer, heiliger Engel, lehre uns Ehrfurcht vor allem, was Gott in unsere Hände gab, damit alles dem Willen, der Ehre und Liebe Gottes entspricht. Amen."

 

Der Engel vom 30. März heißt St. Hona

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Ich bin ein Engel des Gebetes. Allezeit sollt ihr beten und euch so der Allgegenwart Gottes bewusst sein." Darum trägt er auch den Titel: Allezeit sollt ihr beten! Sein Symbol ist ein uns nicht bekanntes Musikinstrument mit vielen goldenen Stäben, von denen jeder einen anderen Ton hat. Er gehört auch zu den Regenbogenträgern, die an das Bündnis der Versöhnung zwischen Gott und den Menschen erinnern.

Die Seligen und Heiligen des 30. März heißen St. Johannes Klimakos (um 649), Abt, schrieb das berühmte Buch 'Die Leiter' über die Tugenden und die Bekämpfung der Laster, lebte 40 Jahre in einer einsamen Höhle, Zosimus von Syrakus (um 622), Bischof von Syrakus, St. Amadeus IX. von Savoyen (1472), Herzog, Patron des Königshauses von Piemont, St. Ludwig von Casoria (1885), Ordensgründer OFM, der Franziskus des 19. Jahrhunderts, missionierte auch in Afrika und kaufte Sklaven frei.

"Heiliger Engel, hilf uns das Leben und das Kreuz zu tragen in der Liebe Gottes. Hilf uns, Gott zu ertragen in allen seinen Forderungen. Amen."

 

Der Engel vom 31. März heißt St. Geliel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Er trägt die Macht des Starkmutes und der Hoffnung. "Ich trage das Reis aus der Wurzel Jesse." Er ist auch der Engel des stillen und verborgenen Heldentums der Märtyrer, Bekenner und Sühneseelen.

Die Seligen und Heiligen des 31. März heißen St. Balbina (um 130), Märtyrerin, soll die Tochter des Tribuns Quirinus gewesen sein, St. Cornelia, erlitt in Afrika zusammen mit Anesus den Martertod, St. Benjamin (um 422), Diakon, Märtyrer, weigerte sich in Persien, heidnische Götter anzubeten, St. Secundus von Trient (612), Abt der Benediktiner, Verfasser einer Geschichte der Langobarden, Guido (Wido) von Pomposa (1046), Abt der Benediktiner, sein Grab befindet sich in Speyer.

"Heiliger Engel, stehe mir bei zu jeder Stunde, dass ich in der Bewährung und in der Prüfung bestehen kann. Nur nach dem Willen Gottes will ich leben, zu Seiner Ehre und aus Liebe zu Ihm. Amen."