• Engel und Heilige von jedem Tag
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  • Bücher der Liebe, Bd. 3
  • Bücher der Liebe, Bd. 4
  • Bücher der Liebe, Bd. 5

Die Engel am 1. Mai heißen St. Sadiel und St. Purim

und gehören zum VIII. Chor der Erzengel bzw. zum IV. Chor der Herrschaften. St. Sadiel ist ein Engel der Kirche. Heute gedenkt die Kirche mit ihren Engeln des heiligen Joseph, des Nährvaters Jesu, dem der Vater im Himmel die Sorge für seinen Sohn übertragen hat. St. Sadiel ist Erzengel und Kämpfer. Er trägt die Waffenrüstung des Glaubens. – St. Purim ist ein Engel des Gerichts in der Endzeit. Seine Kraft ist gebunden und er wartet auf die Zeit der Abrechnung: "Wer nicht mit Mir ist, ist gegen Mich!" St. Purim wird alle zur Rechenschaft ziehen, die ihre Liebe zur Kirche und zu Maria verkauft und verraten haben.

Die Seligen und Heiligen des 1. Mai heißen St. Joseph der Arbeiter, St. Sigismund von Burgund (524), König von Frankreich, Sohn des arianischen Königs Gundobald, Beschützer des kath. Glaubens und Bekehrer vieler Häretiker, wurde von dem Frankenkönig Chlodomir mit seiner Familie umgebracht, St. Markulf von Nanteuil (558), ersterAbt des Klosters von Nanteuil, St. Theodard von Narbonne (893), Erzbischof, St. Arnold von Hiltensweiler (nach 1127), Klostergründer am Bodensee, Ritter, St. Aldebrand von Fossombrone (1219), Bischof in Italien, St. Pellegrino Laziosi (1345), Mönch OSM in Forli, Italien, Sühneseele des Servitenordens, St. Augustin Schoeffler (1851), Missionar EMP, Märtyrer, wurde als Missionar in Tonkin (heute Vietnam) während einer furchtbaren Christenverfolgung enthauptet, St. Richard Pampuri (1930), Arzt, Mönch OS JdD, Bruder des Hospitalerordens des heiligen Johannes von Gott, arbeitete auch im Orden als Arzt, starb mit 32 an Tuberkulose.

"Heiliger St. Purim, Engel des Endgerichtes, lass uns unter dem Schutz des heiligen Joseph, des Patrons der Kirche, die Angriffe der Dämonen abwehren. Führe uns zur Mutter der Barmherzigkeit, zur Zuflucht der Sünder, und lass uns am Ende im Lichte der unerbittlichen Wahrheit Gnade finden vor der Gerechtigkeit Gottes. Amen."

 

Der Engel vom 2. Mai heißt St. Haleochim

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich trage die Anbetung des Allerhöchsten von Maria. Sie allein betet die Gottheit an wie es ihr gebührt. So ist sie allein Gottes Wohlgefallen." Dieser Engel Mariens vermittelt uns die Erkenntnis über die hohe Stellung Mariens im Himmel. St. Haleochim ist zugleich der Engel des Corpus Christi Mysticum. Die nie verlöschende Macht der Anbetung durch Maria ist der größte Schatz der kämpfenden und blutenden Kirche.

Die Seligen und Heiligen des 2. Mai heißen St. Zoe und Gefährten, Märtyrer (1 Jh.), die Christin Zoe wurde unter der Herrschaft von Kaiser Hadrian zusammen mit ihrer ganzen Familie ermordet, weil sie am Glauben festhielt, St. Athanasius von Alexandria (373), Patriarch, Kirchenlehrer, 'Säule der Kirche' im Kampf gegen die Arianer, die ihn fünfmal verbannten, war für längere Zeit der einzige der Lehre treu gebliebene Bischof, einer der größten Bekenner aller Zeiten, St. Sigismund, König von Burgund (524), St. Liudhard von Paderborn (887), 3. Bischof von Paderborn, St. Wiboroda (926), Inklusin, Märtyrerin, wurde von einem ungarischen Krieger ermordet, St. Konrad von Seldenbüren (1126), Klosterstifter, Laienbruder OSB, St. Nikolaus Hermanni (1391), Bischof in Schweden, war Lehrer der heiligen Birgitta von Schweden und schrieb die Konstitutionen für ihren Orden, St. Antonius von Florenz (1459), Erzbischof OP, Verfasser der großen Chronik des Mittelalters.

"Herr und Gott, lass mich durch Deinen Engel weiter unter dem Schutzmantel Mariens geborgen sein. In ihrer Geborgenheit und durch ihre Macht wird sich auch für mich der Himmel öffnen. Amen."

 

Der Engel vom 3. Mai heißt St. Jesophar

und kommt aus dem IX. Chor der Engel. "Siehe, ich trage auf meinem Gürtel und in den Händen das Antlitz Jesu. Ich trage die rettende Kreuzesliebe. Sie ist rettend, wenn du, o Seele, jedes Leid und Kreuz liebst, das der Herr dir sendet."

Die Seligen und Heiligen des 3. Mai heißen St. Philippus und St. Jakobus der Jüngere, Apostel, Märtyrer (1. Jh.), Philippus war Fischer, Jakobus der Jüngere war Sohn einer Schwester von Maria und trug den Namen 'der Gerechte', St. Alexander I. (116), Papst, St. Philipp von Zell (8. Jh.), Priester, St. Hildebert von Mainz (937), Erzbischof OSB, St. Emilia Bicchieri (1314), Nonne OP, Klostergründerin, Mystikerin, St. Heinrich vom Starnberger See (1324), Einsiedler, St. Bela IV. (1270), König von Ungarn.

"Herr, nur Deine Liebe rettet die Sünder. Lass durch Deinen heiligen Engel diese Liebe über uns fließen, ja, lass uns darin untergehen. Amen."

 

Der Engel vom 4. Mai heißt St. Ariel

und gehört zum VIII. Chor der Erzengel. Er ist der Engel der Jugend und der Familie. "Ich bin der Erzengel Ariel, der Regenbogenfarbene." Er ist dem besonderen Dienst Mariens geweiht und der Engel des Kindseins in Gott. Er gibt den Menschen die Unbekümmertheit, der Jugend die Begeisterungsfähigkeit, die stürmische Verehrung Mariens und den Löwenmut im Einsatz für die heilige Jungfrau. Aus den Reihen der Erzengel kam der Sieger über Luzifer, St. Michael.

Die Seligen und Heiligen des 4. Mai heißen St. Florian und die heiligen Märtyrer von Lorch (304), Patron der Feuerwehr, kam in Zeiselmauer bei Wien zur Welt, war Offizier im römischen Heer, Leiter der Kanzlei im römischen Lauriacum, dem heutigen Lorch in Österreich, wurde unter Diokletian verfolgt und bei dem Versuch verhaftet, 40 Gläubige aus dem Gefängnis zu befreien, er wurde gefoltert und in der Enns ertränkt, St. Judas Cyriacus (um 362), Erzbischof, Märtyrer, Patron des Erzbistums von Ancona, St. Arbeo von Freising (783), Bischof OSB, bedeutende Kirchenpersönlichkeit seiner Zeit, gründete zahlreiche Klöster, St. Willerich von Bremen (837), 2. Bischof von Bremen, St. Ladislaus von Gielnow (1505), Provinzial OMin, Prediger, Patron von Polen, Warschau, Litauen, St. Johannes Martin Moye (1793), Ordensgründer, Missionar in China, gründete das Institut der chinesischen Jungfrauen und die 'Schwestern von der Vorsehung'.

"Allmächtiger und gewaltiger Gott, von Dir kommt der Engel der Freude und des Kindseins zu mir. Wir danken Dir, dass Du ihn zum Hüter der Jugend, der Kinder und des Frohsinns berufen hast. Amen."

 

Der Engel vom 5. Mai heißt St. Chaled

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Tabernakelengel. "Ein Engel Mariens bin ich, der wie ein Leuchtturm im Meer unter euch steht. Auch bin ich Tabernakelengel. Wo kein Licht für den Herrn brennt, zünde ich es an." Er steht im Namen St. Gabriels am Taufbrunnen und hält die Hand an der Kerze des Kindes. Sein Symbol ist das weiße Kleid der Jungfrau von Nazareth.

Die Seligen und Heiligen des 5. Mai heißen St. Irene von Thessalonike (um 310), Märtyrerin, wurde unter Kaiser Licinius zusammen mit Dienstmägden in einen Turm gesperrt, wo sie von Engeln im Glauben unterrichtet und getauft wurden, St. Maximus von Jerusalem (4. Jh.), Bischof, St. Waldrada (563), Äbtissin, Frankreich, St. Godehard von Hildesheim (1038), Bischof OSB, Abt des von Herzog Heinrich dem Heiligen errichteten Benediktinerklosters von Niederaltaich, auf Wunsch von Kaiser Heinrich II. zum Bischof von Hildesheim berufen, St. Judith (9. Jh.), St. Angelus der Karmelit (um 1220), Mönch OCarm, Märtyrer, kam aus Palästina und ging als Missionar nach Sizilien, wurde von einem Mann ermordet, den er bekehren wollte, St. Jutta von Sangershausen (um 1200), Wohltäterin, Einsiedlerin, St. Plus V. (1572), Papst, St. Nunzio Sulprizio (1836), Junge, wurde als Vollwaise von seinem Onkel gequält, obwohl er krank war.

"Heiliger Engel, zünde unsere Herzen an, gleich deinem Licht, damit sie brennen für Gott und Maria, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 6. Mai heißt St. Danael

und kommt aus dem IX. Chor der Engel. Er ist der Engel vom Tor der Feuerseelen. "Ein Engel Mariens bin ich. Maria als Sitz der Weisheit. Wer Maria so liebt wie wir Engel, der empfängt besonders große Gnaden. Ich vereinige darum die Fülle der Liebe mit der Fülle der Weisheit und des Kindseins vor Gott zu einem wundervollen Dreiklang."

Die Seligen und Heiligen des 6. Mai heißen St. Evodius (um 68), Jünger Jesu, Bischof von Antiochia, St. Valerianus von Auxerre (366), Bischof, St. Britto von Trier (385), Bischof, St. Petronax von Montecassino (um 750), Abt OSB, St. Edward Jones und Anthony Middleton (1590), Märtyrer, St. Franz von Montmorency-Laval (1708), erster Bischof von Quebec, Pionier der Kirche in Amerika, betreute eine Diözese, die von Nordamerika bis zum Golf von Mexiko reichte, St. Rosa Venerini (1728), Gründerin des Instituts der 'Jesuitinnen', die sich der Erziehung widmen.

"Heiliger Engel, lass mich immer diesen Dreiklang (Liebe, Weisheit, Kindsein) hören. Ich will ihm nachgehen, bis ich heimfinde ins Vaterhaus Gottes. Amen."

 

Der Engel vom 7. Mai heißt St. Anael

und kommt aus dem VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Engel der Reinheit. "Siehe, ich trage die geschlossene Knospe der Reinheit und Jungfräulichkeit." Zu Maria Magdalena: "Du bist meine Schwester, weil Gott dir die Jungfräulichkeit neu schenkte, weil du nun ein Kind bist, arm und hilflos, und doch so reich, weil Dein Vater im Himmel der Reichste ist." Unser Kindsein ist nicht nur die erste, unberührte Zeit des Menschen gemeint, sondern auch das Einfache, das Kind-Gottes-Sein, das Wahrhaftige und Reine des Erwachsenen. St. Anael, einer der schönsten Engel, gehört zu den Fürsten von Hoher Gewalt, welche die Schönheit und Harmonie und das wahre Kindsein in die Schöpfung tragen.

Die Seligen und Heiligen des 7. Mai heißen St. Stanislaus von Krakau (1079), Bischof, Märtyrer, St. Domitian von Maastricht (560), Bischof, St. Johannes von Beverly (721), Bischof OSB, St. Boris von Bulgarien (907), Fürst, Mönch, hat großen Anteil an der Missionierung seines Landes, zog sich von seinem Herrscheramt zurück und wurde Mönch, St. Gisela von Ungarn (um 1060), Königin, Äbtissin, Schwester von Kaiser Heinrich II., Frau von König Stephan I. von Ungarn, Mutter von St. Emmerich, Missionarin von Ungarn, nach dem Tode ihres Mannes von Heiden verfolgt, misshandelt und eingesperrt, von König Heinrich III. befreit und nach Passau in das Kloster Niedernburg gebracht, St. Rosa Venerini (1728), Gründerin eines Instituts von Lehrschwestern und vieler Schulen.

"Heiliger Engel der Reinheit und Jungfräulichkeit, du bist uns nahe und lieb, weil du ein Kind bist. Hilf uns, immer ein Kind zu sein, rein, lauter, wahr, froh und gläubig, um Gott zu gefallen. Amen."

 

Der Engel vom 8. Mai heißt St. Rem

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist die Gewalt der Stoßkraft. "Der Freund aller Gotteskämpfer bin ich. Darum sei niemand kleinmütig! Ich helfe, das Ziel zu erreichen!" St. Rem führt im Namen Mariens den Kampf gegen die Schlange, die der Teufel ist. Er hat ein doppeltes Gesicht; eines ist wie Feuersglut und dem Abgrund zugewendet. Die scheinbare Widersprüchlichkeit Gottes: Auf der einen Seite die schönste Blüte der Schöpfung, Maria, auf der anderen Seite der stinkende Erzfeind Gottes. St. Rem stößt die Kämpfer Gottes in die Mitte der teuflischen Heere, aber gleichzeitig ins Herz der Königin. Wenn sein Siegel gelöst ist, wird er einer der fürchterlichsten Gegner Satans sein.

Die Seligen und Heiligen des 8. Mai heißen St. Victor von Mailand (um 303), Märtyrer, St. Desideratus (550), Bischof von Bourges, St. Bonifatius IV. (615), Papst, St. Iduberga von Nivelles (652), Nonne, Klosterstifterin, St. Friedrich von Hirsau (1071), Abt OSB, Wulfhilda von Wessobrunn (1180), Nonne OSB, Klara Fey (1894), gründete mit 22 eine Schule für verwahrloste Mädchen in Aachen, 1848 Errichtung der Kongregation der Schwestern vom Armen Kinde Jesu, Gründung vieler Armenschulen, Kinderhorte und Waisenhäuser, Seligsprechungsprozess läuft, selige Ulrika Nisch von Hegne (1913), Nonne, schwere körperliche Arbeit und ein Leben der Entsagung verbrauchten ihre Kräfte, starb an Tuberkulose, Seligsprechung 1987.

"Hilf uns, du herrlicher, gewaltiger Engel, mit Maria das Ziel zu erreichen. Lass uns nie kleinmütig, feige und verzagt stehen bleiben, wenn wir kämpfen sollten. Lass uns – so wie du – das blaue Band Mariens tragen, wenn es zum Kampf kommt. Amen."

 

Der Engel vom 9. Mai heißt St. Chajoth

und gehört zum I. Chor der Seraphim. "Ich stehe, wie du siehst, im I. Ring der Anbetung, mit den Engeln, die das 'Heilig!' singen unserem Herrn und Gebieter." Der Chor der Seraphim trägt die Erkenntnis der Liebe des Heiligen Geistes vor Gottes Thron. Ihre Aufgabe ist die Nachahmung durch Anbetung Gottes, besonders vor dem Tabernakel.

Die Seligen und Heiligen des 9. Mai heißen St. Beatus (112), Einsiedler, der heilige Petrus soll ihn geweiht haben, lebte nach der Legende in einer Höhle am Thuner See, St. Pachomius (348), Abt, St. Gregor von Nazianz (389), Bischof und Kirchenlehrer, wurde auf dem Konzil von 381 zum Bischof geweiht, legte das Amt noch im selben Jahr nieder und widmete sich als Einsiedler der Theologie und der Philosophie, St. Adalgar von Bremen-Hamburg (909), Erzbischof, St. Volkmar (1282), Abt OSB des Klosters von Niederaltaich in Bayern, wollte Moral und Disziplin in dem Kloster wieder durchsetzen, wurde von seinen eigenen Mönchen aus dem Hinterhalt getötet, selige Theresia Gerhardinger (1879), Ordensgründerin der Armen Schulschwestern Unserer Lieben Frau, der Orden verbreitete sich rasch in vielen Ländern, Seligsprechung am 17. November 1985.

"Heilig bist Du, Herr und Gott! Sei gepriesen und angebetet durch Maria, der Reinsten und durch alle Engel und Heiligen. Amen."

 

Der Engel vom 10. Mai heißt St. Geosed

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin ein Engel der Treue. Ich stehe zwischen dem Schwert und der Langmut Gottes." Er ist der Engel der Gewalt des Glaubens und trägt ein großes Schwert. Seine Gewalt kommt von den Cherubim. Über ihm steht der Cherub St. Nachiel, unter ihm steht der Erzengel St. Michael, der herausragende Kämpfer für Gott.

Die Seligen und Heiligen des 10. Mai heißen St. Gordian und St. Epimachus (um 300), Märtyrer, es gibt keine gesicherten Daten, sind die Patrone Kemptens im Allgäu, St. Comgall (um 600), Abt, erst Soldat, dann Einsiedler, gründete das Kloster Bangor im nordirischen Ulster, St. Solange (880), Jungfrau, Märtyrerin, St. Antonin (1459), Erzbischof von Florenz, St. Johannes von Avila (1569), Prediger, 'Apostel von Andalusien', war der Seelenführer von Johannes von Gott und Franz de Borja, wirkte fast ein Jahrzehnt als Prediger, der viele Menschen bekehrte.

"Herr, lass das Schwert der Langmut uns schützen vor dem Schwert Deiner Gerechtigkeit. Stärke unseren Glauben und bewahre uns durch Deinen Engel vor der Untreue! Amen."

 

Die Engel am 11. Mai heißen St. Ratiel und St. Makariel

und gehören dem IV. Chor der Herrschaften bzw. dem V. Chor der Gewalten an. St. Ratiel ist der Engel vom Tor der Märtyrer, St. Makariel ist Engel der Gottesgewalt des Priestertums. St. Ratiel steht im Neuen Jerusalem über dem 12. Torbogen der Märtyrer und Bekenner. Alle Bischöfe der letzten Zeit werden Märtyrer und Bekenner sein. St. Makariel ist der Engel, der sich seine Kraft im Kampf für die Kirche aus dem Tabernakel holt. Er trägt ein priesterliches Gewand und das heilige Brot.

Die Seligen und Heiligen des 11. Mai heißen St. Theopista und Familie (um 250), Märtyrer, nachdem die Heidin zusammen mit ihrem Mann und sechs Kindern die Taufe empfangen hatten, wurden sie ermordet, weil sie ihren Glauben nicht aufgeben wollten, St. Lucina Anicia (um 304), Märtyrerin, St. Mamertus (um 475), Bischof von Vienne, führte nach Feuer und Erdbeben die Drei Bittgänge, Prozessionen und das Beten von Litaneien ein, die sich in ganz Spanien verbreiteten, St. Gangolf (um 760), Adeliger aus Burgund, Märtyrer, wurde nach der Legende von einem Kleriker ermordet, der eine Beziehung zu seiner Frau hatte, St. Majolus von Cluny (994), Abt von Cluny OSB, St. Ignatius von Laconi (1781), Mönch OFMCap, Mystiker, Viehhirt, Kapuzinerbruder, bettelte 45 Jahre lang für seinen Orden.

"Helft uns, ihr heiligen Engel, dass wir uns immer zu Christus bekennen und an der Hand Mariens als Sieger in das Neue Jerusalem einziehen dürfen. Amen."

 

Der Engel vom 12. Mai heißt St. Galathiel

und gehört zum VIII. Chor der Erzengel. "Ich bin der Erzengel der Hingabe und der Passion. Auch bin ich der Verwalter des 5. Machtbereiches Mariens." Er ist der Engel der Märtyrer und der Hingabe an Gott. Der Machtbereich Mariens ("Wie ich euch geliebt habe ...") bedeutet, dass Maria hier als Königin der Märtyrer steht, als Mutter der Barmherzigkeit. Durch ihren Verzicht erhält ihre Liebe hier den höchsten Glanz. Die Engel dieses Machtbereiches sind Lastträger; ihre Schützlinge haben alles den Armen gegeben und sind dem Herrn nachgefolgt.

Die Seligen und Heiligen des 12. Mai heißen St. Domitilla, St. Nereus, St. Achilleus (1. Jh./2. Jh.), Märtyrer, St. Pankratius (304), Märtyrer, wird in Süddeutschland und Teilen Europas als 'Eisheiliger' verehrt, Kaiser Arnulf von Kärnten führte seine Eroberung Roms am 12. Mai 896 auf seine Fürbitte zum heiligen Pankratius zurück, verschenkte seine Güter an verfolgte Christen, Kaiser Diokletian bot ihm alle Vergünstigungen an, doch der 14-jährige blieb seinem Glauben treu und wurde enthauptet, St. Modoald von Trier (um 648), Bischof von Trier, Gründer zahlreicher Klöster, St. Richtrudis (687), erste Äbtissin von Marchiennes/Frankreich, St. Imelda Lambertini (1333), Nonne OP, starb nach der ersten heiligen Kommunion, St. Johanna von Portugal (1490), Königstochter, Nonne OP, verzichtete auf dieThronfolge und wurde Dominikanerin, St. Robert Bellarmin (1621), Jesuit, Kardinal, Kirchenlehrer, lehrte in Rom am Collegium Romanum, der heutigen Gregoriana, schrieb einen Volkskatechismus, der 400 Auflagen erreichte, St. Simeon Lourdel (1890), Priester, Missionar der Weißen Väter, 'Apostel Ugandas', Berater des Königs in den Machtkämpfen mit Sklavenhändlern, Protestanten und Heiden.

"Herr, entzünde in mir durch Deinen heiligen Engel die Glut der Liebe und die Flamme der ewigen Hingabe. Dann wirst Du in uns die Welt besiegen und den Vater preisen in Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 13. Mai heißt St. Thiriel

und kommt aus dem II. Chor der Cherubim. An diesem Tag der heiligen Schutzengel steht ein Cherub vor Gottes Thron, der die dunkle Liebe Gottes trägt. Er zündet ein Licht an als Engel der Endzeit. Er ist ein unbeschreiblich gewaltiger Engel, aber heute steht er als Schutzengel in einfachem Gewand da. "Das dunkle Licht der Liebe Gottes bin ich. Auch bin ich Engel des Dienstes in der Endzeit, die schon lange ihren Anfang nahm. Ich möchte den Seelen zurufen: 'Seid bereit!' Die Stunde rückt näher, da alles Irdische vergeht."

Die Seligen und Heiligen des 13. Mai heißen St. Servatius (384), Bischof von Tongern in Belgien, kämpfte gegen die Häretiker des Arianismus, soll nach der Überlieferung als Märtyrer gestorben sein, St. Rolendis (8. Jh.), Jungfrau, vermutlich Königstochter, St. Ellinger von Tegernsee (1056), Abt OSB, scheiterte an der Klosterreform, dankte ab und wurde von Bischof Godehard von Hildesheim sechs Jahre später zurückgeholt, St. Gerhard von Villamagna (1245), Mönch OFM, Einsiedler, St. Magdalena Albrici (1465), Äbtissin OESA, Mystikerin, St. Andreas Hubert Fournet (1834), Priester, Gründer der Kongregation der Kreuztöchter vom heiligen Andreas, die Andreas-Schwestern arbeiten in der Armen- und Krankenpflege.

"Herr, wir danken Dir immer wieder für Deine Barmherzigkeit! Du hast einem jeden von uns einen Engel zur Seite gestellt. Immer sind sie uns Freund und Helfer. Lass unsere Engel uns Licht und Flamme sein, die uns entzünden. Amen."

 

Der Engel vom 14. Mai heißt St. Sederim

und gehört zum I. Chor der Seraphim. Er ist der Engel der Gegensätzlichkeit. "Ich bin auch ein Engel Mariens und ein Engel des Widerspruchs. Der Widerspruch ist da durch den Menschen, durch die gebrochene Schöpfung. Mir ist große Gewalt gegeben. Vor mir zittert der Boden der Hölle."

Die Seligen und Heiligen des 14. Mai heißen St. Matthias (65), Apostel und Märtyrer, St. Corona Stephana (177), Märtyrerin, nach der Überlieferung soll sie von zwei gebeugten Palmen zerrissen worden sein, St. Bonifatius von Tarsus (um 306), Märtyrer, suchte im Auftrage einer Römerin in Tarsus nach Reliquien und bekehrte sich, als er die Folterung von Christen erlebte, St. Pachomius der Ältere (347), Vater des ägyptischen Mönchtums, Abt eines Klosters am Nil, als er starb hinterließ er neun Männerklöster mit über 9000 Mönchen, St. Erembert von Toulouse (671), Mönch OSB, Bischof von Toulouse, St. Michael Garicoits (1863), Gründer des Ordens 'Priester des Heiligen Herzens Jesu', der sich der Erziehung und der Seelsorge widmet, St. Maria Dominica Mazzarello (1881), Gründerin der Kongregation der Töchter Mariä, Hilfe der Christen.

"Du großer, gewaltiger Engel der gebrochenen Schöpfung, du Engel unseres Widerspruchs, hilf uns doch heraus! Erbitte der Menschheit die Liebe, die alles vermag! Führe doch alle zu Maria, die das höchste Geschenk der göttlichen Liebe für uns ist. Amen."

 

Der Engel vom 15. Mai heißt St. Cychnael

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Ich trage das Nichtgekanntsein Mariens in ihrem Schweigen, ihrem Gehorsam und ihrer Demut. Wahre Marienkinder müssen diese Tugenden besitzen, wenn sie durch Maria zu Jesus gelangen wollen. Ich bin ein Helfer auf dem Weg der Vollkommenheit jener Seele, die diese Tugenden besitzt."

Die Seligen und Heilgen des 15. Mai heißen St. Isidor von Chios (251), Soldat, Märtyrer, Patron von Venedig, St. Sophia von Rom (305), Märtyrerin, wurde als junge Frau unter Diokletian enthauptet, St. Gertrud von Brabant (um 500), Märtyrerin, St. Dymphna von Geel (7. Jh.), Märtyrerin aus Irland oder England, St. Berta von Bingen (8. Jh.), Mutter von Rupert von Bingen, St. Rupert von Bingen (um 732), Herzog, lebte nach einer Wallfahrt nach Rom als Einsiedler, wandelte seinen Besitz in ein Hilfswerk für Arme um, St. Gerbert (7. Jh.), Priester, Märtyrer, St. Halvard (1043), Märtyrer, Patron von Oslo, St. Isidor von Madrid (1130), Bauer, diente einem Baron als Knecht und brachte dessen Gutshof zur Blüte, wurde von anderen Knechten wegen seiner Kirchgänge angeschwärzt, als der Gutsherr das überprüfen wollte, sah er zwei junge Männer (Engel) die Erde pflügen, St. Heinrich von Ebrantshausen (1185), Einsiedler, Pilger, ließ sich nach einer Pilgerfahrt ins Heilige Land bei Regensburg als Einsiedler und Hirte nieder.

"Mein Herr und mein Gott, lehre mich durch Deinen heiligen Engel das Schweigen, den Gehorsam und die Demut, das Nichterkanntwerden um Deinetwillen. Mache uns noch mehr begreiflich, Du unbegreiflicher Gott, was Du in Deiner Liebe uns durch Maria hast vorleben lassen. Amen."

 

Der Engel vom 16. Mai heißt St. Viraguel

und gehört zum VI. Chor der Gewalten. Er ist der Engel der Weisheit. "In der Schale trage ich das Wasser der Gnade, das über Maria ihren Kindern geschenkt wird. Sie ist ja die Schatzmeisterin aller Gnaden. So gern teilt sie diese in Fülle aus, aber sie werden so wenig begehrt."

Die Seligen und Heiligen des 16. Mai heißen St. Brendan (578), Abt, Patron der Seeleute, St. Ubald von Gubbio (1160), Bischof von Gubbio, Italien, St. Simon Stock (1265), Ordensgeneral der Karmeliter in Aylesford, England, lebte bis zur Ankunft der Karmeliten als Einsiedler in einem Baum, St. Johannes Nepomuk (1393), Generalvikar, Märtyrer, Patron von Böhmen und der Brücken, Priester in Prag, wurde zum Widersacher von König Wenzel IV., der ihn foltern und von der Karlsbrücke in die Moldau werfen ließ, der Grund seiner Ermordung ist unbekannt, St. Andreas von Bobola (1657), Mönch SJ, Märtyrer, der Adelige trat mit 18 in den Jesuitenorden ein, war Jahrzehnte Volksmissionar und Prediger, durch sein Wirken kehrten ganze Regionen zum kath. Glauben zurück, wurde von seinen Feinden umgebracht.

"Heiliger Engel, der du wie ein ewiger Leuchter vor Maria stehst, mit der Schale des Wassers der Gnade, wende dich der Menschheit zu! Sende allen Tau der Gnade und befruchte alles durch Maria! Amen."

 

Der Engel vom 17. Mai heißt St. Jachima

und gehört zum VI. Chor der versiegelten Fürsten. "Ich bin der Fürst des Sturmes, derTreue und des Glaubens. Noch durch manche Stürme wirst du gehen, um des Glaubens willen. Bleibe aber treu! Gottes Engel sind dir Schutz und Schirm!" Wenn sein Siegel einst gelöst wird, werden die Stürme der Endzeit die Erde verwüsten.

Die Seligen und Heiligen des 17. Mai heißen St. Walter von Mondsee (1158), Abt OSB von Mondsee, Österreich, St. Dietmar von Neumünster (1152), Augustiner, St. Paschalis Baylon, Laienbruder OFM Disc (1592), Patron der eucharistischen Bruderschaften, großer Heiliger Spaniens, war Hirte bei einem Gutsherrn, wurde Laienbruder im Kloster Montforte, diente demütig in mehreren Klöstern, immer in einfachen Diensten, hat unzählige Stunden vor dem Tabernakel verbracht, an seinem Grab ereigneten sich zahlreiche Wunder.

"Heiliger, großer Engel, ich danke dir! Wie gut ist Gott, dass er mich durch seine Engel tröstet, führt und leitet. Wie herrlich wird der Gehorsam belohnt! Hilf, dass ich den Starkmut im Glauben bewahre. Amen."

 

Der Engel vom 18. Mai heißt St. Hallei

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich trage die Gewalt über die Sinne der Menschen. Wer immer sich Gewalt antut, dem bin ich Helfer zu jeder Stunde. Ich spreche zu den Herzen und spende Trost, wenn sie auf meine Stimme hören." St. Hallei ist der Engel des Anrufes. Sein Motto lautet: "Höre auf Gott!"

Die Seligen und Heiligen des 18. Mai heißen St. Venatius von Camerino (257), Märtyrer, St. Tekusa und Gefährtinnen (um 311), Märtyrerinnen aus Ankara, St. Johannes I. (526), Papst, Märtyrer, fuhr als erster Papst auf Befehl Theoderichs nach Konstantinopel, um die Rücknahme antiarianischer Maßnahmen zu erbitten, was eine der größten Demütigungen des Papsttums war, Theoderich ließ ihn nach seiner Rückkehr einkerkern, St. Roland von Hasnon (um 1000), Abt OSB von Hasnon, Belgien, St. Burkhard von Beinwil (1192), Priester, St. Felix von Cantalice (1587), Laienbruder OFMCap, Hirte, kniete Stunden vor einem Kreuz, das er in einen Baum geschnitten hatte, wurde Laienbruder der Kapuziner, bettelte 40 Jahre lang in Rom die tägliche Nahrung für seine Mitbrüder, selige Blandine Merten (1918), Ursulinin in Trier.

"Gewaltiger, lichter Engel, lass meine Sinne immer geöffnet sein für dein Wort, das du sagst. Schweigend will ich es im Herzen erwägen, wie Maria es tat. Nach diesen Worten will ich leben und sterben. Amen."

 

Der Engel vom 19. Mai heißt St. Sadiel

und gehört zum VIII. Chor der Erzengel. Außer ihm stehen an diesem Tag noch weitere sechs Engel vor dem Thron Gottes; es sind die Engel des Machtbereiches Mariens. St. Sadiel trägt die Krone Mariens. Sieben Engel symbolisieren die sieben Schwerter, die das Herz Mariens durchbohrten, woraus die sieben Machtbereiche entstanden. Sie sind das Zeichen der Miterlösung durch Maria. Die anderen Engel sind St. Ariel, St. Gabriel, St. Jophiel, St. Galathiel, St. Raphael und St. Michael.

Die Seligen und Heiligen des 19. Mai heißen St. Pudens und St. Pudentiana (um 160), römischer Senator und Tochter, Gefährten des heiligen Apostels Petrus, St. Alkuin (804), Abt OSB, große Persönlichkeit des fränkischen Reichs unter Karl dem Großen, zuletzt Abt in Tours, St. Dunstan von Canterburry (um 909), Abt OSB, Erzbischof, Neubegründer des Mönchstums in England, St. Cölestin V. (1296), Einsiedler, Papst, wurde gegen seinen Willen zum Papst gewählt, dankte nach 6 Monaten ab und kehrte in seine Klause zurück, St. Ivo Helory (1303), Priester, Patron der Bretagne, Gründer der Ivo-Bruderschaften, die sich um das Recht der Bedürftigen sorgen, St. Theophilus von Corte (1740), Mönch OFM, Volksmissionar, Theologe, Patron der Toskana,

"Ihr großen heiligen Engel Mariens, helft uns, Maria ähnlicher zu werden in unseren Herzen. Lasst uns einst die Krone Mariens schauen, die wir in unserer Armseligkeit nicht tragen dürfen. Amen."

 

Der Engel am 20. Mai heißt St. Chud

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Er ist der Engel der Gotteshäuser und Klöster. "Der 10. bin ich von den 12 Engeln der Kirche. Auch bin ich ein Engel des Schweigens und der Ehrfurcht vor jedem Gotteshaus. Halte, o Mensch, auch den Ort der Arbeit wie einen Ort, der heilig ist, weil du auch dort vor dem Herrn einen Thron bereitest."

Die Seligen und Heiligen des 20. Mai heißen St. Saturnina (vor 900), Märtyrerin, St. Elfriede von England (um 730), St. Ulrich von Einsiedeln (um 1000), Mönch OSB, St. Bernhardin von Siena (1444), Mönch OFM, Volksprediger, bedeutender Franziskaner, 'der neue Franziskus' genannt, pflegte mit 17 die Pestkranken und erkrankte selbst schwer, gründete in einer Einsiedelei ein kleines Kloster nach strengsten Regeln und lebte zehn Jahre in völliger Abtötung, zog ab 1417 als Bußprediger von Stadt zu Stadt und missionierte in einer Zeit der Sittenlosigkeit, das von ihm geschaffene Wappen mit dem Zeichen IHS wurde 100 Jahre später von Ignatius von Loyola zum Symbol der Gesellschaft Jesu gewählt. St. Bartholomäus Holzhauser (1658), Priester, Volksmissionar, Gründer einer Weltpriestergemeinschaft, Verfasser visionärer Schriften über die Endzeit.

"Großer, heiliger Engel, lehre uns die Ehrfurcht vor jedem Hause Gottes. Lehre uns das heilige Schweigen und lass die Plätze heilig werden, an denen wir beten und arbeiten. Amen."

 

Der Engel vom 21. Mai heißt St. Rhasa

und gehört zum IX. Chor der Engel. Sein Titel lautet 'Fürchte dich nicht!' – "Den Menschen möchte ich immer sagen: 'Fürchtet euch nicht!' Gott ist ja so gut! Warum wird Er nicht mehr geliebt, der doch die Liebe selber ist. Schenkt Ihm das Herz, das Er euch gegeben hat aus Liebe. Amen."

Die Seligen und Heiligen des 21. Mai heißen St. Konstantin der Große (337), Kaiser, lebte als Kind am Hofe des Christenverfolgers Diokletian, heiratete dessen Tochter Fausta, sah vor einer Schlacht am Himmel ein Lichtkreuz und bekehrte sich, in seiner Zeit wurde das Christentum Staatsreligion, ließ sich auf dem Sterbebett taufen, St. Secundus von Alexandria (356), Priester, Märtyrer, St. Theobald von Vienne (1001), Erzbischof, St. Erenfried (1035), Pfalzgraf, Gründer des Benediktinerklosters Brauweiler bei Köln, St. Godric (1170), Einsiedler, England, St. Hermann Joseph von Steinfeld (um 1240), Mönch OPraem, Priester, Mystiker, großer Verehrer der Gottesmutter, mit der er sich mystisch vermählte, dichtete ihr zu Ehren Hymnen, St. Hemming von Abo (1366), Bischof, gründete zusammen mit Birgitta von Schweden den Birgittenorden, seliger Karl Eugen von Mazenod (1861), Bischof, Gründer des Ordens der Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria, gründete die Diözese Marseille wieder und wurde ihr Bischof.

"Herr, nimm hin mein Herz als Deinen Acker, den Du ganz befruchtest! Lass darüber Deine Engel mit der Pflugschar gehen. Amen."

 

Der Engel vom 22. Mai heißt St. Rugiel

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel der Abwehr durch Maria. "Ich führe das Schwert von der Liebe Mariens. Wer so stark, so verstehend und so verzehrend in der Liebe ist wie Maria, der besitzt die wahre Liebe!"

Die Seligen und Heiligen des 22. Mai heißen St. Julia von Korsika (um 400), Märtyrerin, stammt nach der Legende aus Karthago und wurde als Sklavin nach Korsika verkauft und dort von den Vandalen gekreuzigt, St. Atto von Pistoia, Mönch OSB, Bischof, St. Humilitas von Vallombrosa (1310), Äbtsissin OSB, Klostergründerin, St. Rita von Cascia (1457), Nonne OESA, Mystikerin, lebte 44 Jahre als Augustinereremitin, zuvor gegen ihren Willen verheiratet und 18 Jahre lang von ihrem Mann misshandelt; als dieser ermordet wurde, wollten ihre Söhne Rache üben, sie starben nach Ritas Gebet, dass Gott sie eher sterben lasse, als dass sie schuldig würden.

"Du großer, heiliger Engel, richte die Spitze deines Schwertes gegen unser Herz, damit es durch dich aufbreche zur wahren Liebe. Lass unsere Liebe stark sein wie der Tod, verzehrend, verstehend und verzeihend wie die Liebe Mariens. Amen."

 

Der Engel vom 23. Mai heißt St. Jessaphar

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin der Engel der 7. Opferschale der Endzeit. Auch bin ich ein Engel Mariens. Die Schale mit den Edelsteinen bedeutet Güte, Opfermut, Barmherzigkeit und glühende Liebe, die Kraft aus Jesus Christus. Aus dieser Schale leuchtet die Unversehrtheit Mariens wie ein siebenfacher Glorienkranz." Bei der Herabkunft des Heiligen Geistes brachten die sieben Schalenengel das Feuer auf die Erde. St. Jessaphar hält das Opfer Mariens, das mit der Erlösung verbunden ist, dem Herrn hin.

Die Seligen und Heiligen des 23. Mai heißen St. Desiderius von Langres (um 411), Bischof, Märtyrer, Patron von Avignon, St. Desiderius von Vienne (um 611), Bischof, Märtyrer, St. Wibert von Gorze (962), Mönch OSB, Klostergründer, St. Wipert von Blücher (1367), Bischof von Ratzeburg, St. Bartholomäus der Bauer (1621), Prediger OFM, Seelsorger der Armen und Gefangenen in Italien, St. Johannes Baptista de Rossi (1764), Priester, kümmerte sich um die Armen und Kranken in den Spitälern Roms.

"Maria, du Reinste, aus der Schale des Engels strahlen Güte, Opfermut, Barmherzigkeit, glühende Liebe und die Kraft des Leibes und Blutes des Herrn. Lass mich im heiligen Versöhnungsopfer immer geborgen sein, damit der Glorienkranz deiner Lieblichkeit und Unversehrtheit mich immer durchstrahle. Amen."

 

Die Engel am 24. Mai heißen St. Amen und St. Pharim

und gehören zum I. Chor der Seraphim bzw. zum V. Chor der Gewalten. St. Amen ist das Feuerrad der Endzeit. "Wie mein Name es deutet, stehe ich allezeit zum Willen des Herrn im Wort: 'So sei es!' Auch bin ich ein Engel der Anbetung und ein Engel der Endzeit, um in den letzten Schreckenstagen den Befehl des Herrn auszuführen. Wohl jenen Seelen, die allzeit bereit sind und im Willen Gottes stehen." Zum 'Feuerrad der Endzeit' gehören drei Seraphim. Heute, am Festtag 'Mariens – Hilfe der Christen', steht St. Amen als Seraph des Heiligen Geistes vor Gottes Thron. – St. Pharim trägt die Gewalt Mariens als Gewalt der Liebe des Göttlichen 'Komme!' Alle Liebesgewalt Gottes geht über Maria.

Die Seligen und Heiligen des 24. Mai heißen St. Donatian und St. Rogatian (287), Märtyrer, St. Simeon Stylites der Jüngere (592), Mönch, Säulensteher, lebte mehr als vier Jahrzehnte auf einer Säule, St. Dagmar (1212), erste Frau König Waldemars II. von Dänemark, seliger Johannes von Prado (1631), Mönch OFM, Märtyrer, Missionar in Marokko, wurde vom Sultan selbst enthauptet, seine beiden Mitbrüder überlebten, St. Magdalena Sophie Barat (1865), Gründerin der Ordensfrauen vom Heiligsten Herzen Jesu, wirkte zunächst als Katechetin für verwahrloste Kinder in Paris, wurde Karmelitin und bereitete mit dem Jesuiten Varin die Gründung des Ordens vor, dessen Generaloberin sie wurde, erschien von 1935 an als Oberin von Sacre Coeur der polnischen Lehrerin Hulla Forak. (Besuche aus einer anderen Welt, Verlag Clausen)

"Herr, wenn die letzten Schreckenstage über uns hereinbrechen, dann lass Deine heiligen Engel uns Hilfe und Rettung sein! Lass sie – zusammen mit Maria, Hilfe der Christen – unsere Begleiter sein auf allen Wegen. Amen."

 

Der Engel vom 25. Mai heißt St. Jesirach

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. Er trägt zwei gewaltige Waagebalken über sich. Auf dem einen ruht die geballte Kraft Gottes, des Dreieinigen, auf dem anderen liegt das Geheimnis Mariens, wie ein unberührter Schleier. Und dieses Geheimnis der Liebe hält die Balken im Gleichgewicht.

Die Seligen und Heiligen des 25. Mai heißen St. Urban I. (230), Papst, St. Aldhelm von Sherborne (709), Mönch OSB, Bischof, St. Beda der Ehrwürdige (735), Mönch OSB, Priester, Kirchenlehrer, einer der größten Theologen des Mittelalters, kam als Zehnjähriger in die Benediktinerabtei Jarrow bei Sunderland, wo er bis zu seinem Tod blieb, St. Gregor VII. (1085), Benediktiner, Papst, Papst Leo IX. holte ihn als Berater nach Rom, wirkte 24 Jahre in hohen Ämtern, bis ihn 1073 das Volk in Sprechchören als neuen Papst forderte, verfolgte unnachgiebig die Reform der Kirche, löste sie von weltlicher Bevormundung und bekämpfte das Erkaufen geistlicher Ämter durch Geld, wurde von König Heinrich IV. abgesetzt, der den König exkommunizierte, durch den Gang nach Canossa vom Bann befreit, setzte Heinrich den Streit fort und ließ in Brixen einen Gegenpapst wählen, nach der Eroberung Roms ließ er sich vom Gegenpapst zum Kaiser krönen, Gregor VII. starb in Salerno: "Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst, darum sterbe ich in der Verbannung." – St. Maria Magdalena von Pazzi (1607), Nonne OCarm, Mystikerin, erlitt ein langes Sühneleiden, erlebte zahlreiche Visionen.

"Herr, ich bete Dich an ob Deiner großen Herrlichkeit! Ich danke Dir für das Geschenk der Stärke, das Du mir durch Deinen Engel gegeben hast. Amen."

 

Der Engel vom 26. Mai heißt St. Emmanuel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist die Gewalt des Göttlichen Angesichtes. "Ich bin ein Engel des Gerichts. Allen Gott liebenden Seelen drücke ich das Siegel des lebendigen Gottes auf, damit sie gezeichnet sind für den Tag des Gerichtes." Zu Maria Magdalena am 26. Mai 1966: "Du trägst schon lange dieses Siegel." Vor allen Engeln und Menschen bietet sich Maria zuerst dem Göttlichen Angesicht dar, um das Siegel zu empfangen, das bedeutet, das Eigentum Gottes zu versiegeln für die Ewigkeit.

Die Seligen und Heiligen des 26. Mai heißen St. Eleutherus (189), Papst, St. Emerita (5. Jh.), Märtyrerin, St. Godo (690), Abt OSB, Oye in Frankreich, St. Andreas Franchi (1401), Mönch OP, Bischof von Pistoia, St. Philipp Neri (1595), Mystiker, Gründer des Ordens der Oratorianer, in ganz Rom bekannter Beichtvater, Berater von Päpsten und Kardinälen, predigte für Kinder und komponierte Lieder für sie, empfing zahlreiche mystische Visionen, zu seinen Freunden gehörten Karl Borromäus und Franz von Sales, St. Maria Anna von Jesus (1645), Terziarin OFM, Mystikerin, lebte ab dem 12. Lebensjahr als Einsiedlerin im Haus ihrer Schwester in Quito, Ecuador, begnadete Mystikerin, bot bei einer Pestepidemie ihr Leben für die Rettung ihrer Heimatstadt an.

"Heiliger Engel des Göttlichen Angesichts, forme uns, bis auch wir würdig sind, das Siegel zu empfangen, das die Ewigkeit bedeutet. Amen."

 

Die Engel am 27. Mai heißen St. Alphai, St. Chochma, St. Hagiel, St. Georah, St. Aralim Enneth, St. Hajim, St. Teliel, St. Myrrhael, St. Aydiel, St. Sahjiel, St. Rehajiel, St. Ombael

und gehören verschiedenen Chören an. Es sind die zwölf Engel vom Dienst vor dem Thron Mariens. Maria Magdalena notiert am 27. Mai 1966: "Gehoben wird mein Blick zu den himmlischen Höhen, zum Thron Mariens. Wie Maria eine Krone mit 12 Sternen trägt, so ist ihr Thron umgeben von 12 Engeln. Meine Seele ist ganz versenkt in ihre Pracht und Schönheit ..." Der erste ist der Engel Gottes für die heiligen Stätten, der zweite ist der Engel der Botschaft und der Verwaltung der Sinne, der dritte ist der Engel der Heimholung, der vierte der Engel der Gesetze, der fünfte der Engel der Reinigung, der sechste ist der Engel des Herzens, der siebte ist der Engel der Natur, der achte ist der Engel der Orden, der neunte ist der Engel der Arbeit, der zehnte ist der Engel der Erleuchtung, der elfte ist der Engel der Gelassenheit und der zwölfte ist der Engel der Mission und der Engel Afrikas.

Die Seligen und Heiligen des 27. Mai heißen St. Johannes I. (526), Papst, Märtyrer, St. Augustinus von Canterburry (um 604), Mönch OSB, Erzbischof, Apostel Englands, wurde von Papst Gregor dem Großen mit 40 Mönchen von Rom nach England geschickt, König Ethelbert, Heide, verheiratet mit einer Christin, förderte die Missionierung, am Tag seiner Bischofsweihe ließen sich der König und viele Heiden taufen, St. Bruno von Würzburg (1045), Bischof, Sohn des Herzogs von Kärnten und Mathilde von Schwabens, sorgte für Bildung und Moral beim Klerus, einer der bedeutendsten Kirchenmänner seiner Zeit, St. Friederich von Lüttich (1121), Bischof, selige Margareta Pole (1541), Gräfin, Märtyrerin, war die Erzieherin von Maria der Katholischen, Heinrich VIII. ließ 1538 ihren Sohn, Erzbischof Reginald, und ein Jahr später auch sie hinrichten, ohne jede Schuld.

"Himmlische Königin und Mutter Maria, wie ein Kranz von zwölf Sternen dein Haupt umgibt, stehen zwölf Engel im besonderen Dienst um deinen Thron. Du sendest sie zum Segen und zur Rettung der Menschen. Deine Mutterliebe und fürbittende Hilfe tragen sie überall hin. Lass sie uns stets zur Seite stehen auf unserem Lebensweg, damit wir treu bleiben und ausharren in allen Kämpfen bis zum Ende. Amen."

 

Der Engel vom 28. Mai heißt St. Hajim

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Du weißt, ich bin der Engel der Herzen und der Wandlung. Ich klopfe so lange an die Herzenstüren, bis dem Herrn im Sakrament der Liebe Einlass gewährt wird." Er ist der siebte der zwölf Mächte der Kirche. Seine erste Aufgabe ist die Verehrung der Heiligsten Herzen Jesu und Mariens, er ist auch verantwortlich für die Wallfahrtsorte und Gnadenstätten und steht in der Mitte der Tabernakelengel.

Die Seligen und Heiligen des 28. Mai heißen St. Germanus von Paris (576), Bischof, die älteste Kirche von Paris erhielt seinen Namen: St. Germain, lebte in seiner Jugend als Einsiedler, wurde 540 Abt des Stiftes St. Symphorian, später Bischof von Paris, St. Wilhelm von Aquitanien (812), Laienbruder OSB, diente als Feldherr Karl dem Großen, gründete 804 in Gellone ein Kloster, in das er später als Laienbruder eintrat und dort bis zum Tode niedere Dienste verrichtete, St. Lanfrance von Canterbury, Mönch OSB, Erzbischof, verließ Italien und gründete in Frankreich eine Schule für Jura und Kunst, geriet in Lebensgefahr und gelobte, Mönch zu werden, wurde Prior der Benediktiner von Bec, Abt von Caen und zuletzt Erzbischof, St. Ruthard (1150), Probst CanAug in Bayern.

"Heiliger Engel der Wandlung der Herzen, klopfe auch an unsere kalten und harten Herzen und lass nicht nach, bis wir dir öffnen, damit die Gnade einkehren kann. Lehre uns die Ehrfurcht vor dem Heiligsten Altarssakrament und hilf uns, die Liebe zu den beiden heiligsten Herzen zu vergrößern. Amen."

 

Der Engel vom 29. Mai heißt St. Heliel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. Er ist der Engel Josues aus dem Alten Bund. "Ich bin auch der Engel des heiligen Joseph und der Engel der Richter. Ihr Amt ist ja schwer und verantwortungsvoll." Die Aufgaben der Engel des Alten Bundes sind nicht erloschen, sondern reichen bis in unsere Zeit. St. Heliel ist der Engel aller Richter, sein Symbol sind die Waagebalken: Liebe und Gerechtigkeit.

Die Seligen und Heiligen des 29. Mai heißen St. Maximin von Trier (um 346), Bischof, bekämpfte die Irrlehre des Arius, der die Gottheit Jesu Christi leugnete, Athanasius, der Patriarch von Alexandrien, war sein Verbündeter und flüchtete 336 zu Maximin nach Trier, Maximin bewahrte Kaiser Konstantin vor der Irrlehre, auf der Kirchenversammlung von Sardica verteidigte er als einziger die Lehre der Kirche und wurde von den abtrünnigen Bischöfen ausgeschlossen, St. Sisinnius, St. Martyrius und St. Alexander (397), Märtyrer; der Mailänder Bischof Ambrosius schickte die drei Männer als Missionare nach Trient, wo sie erfolgreich wirkten und am Nonsberg eine Kirche errichteten, die Heiden ermordeten sie in der Kirche und verbrannten sie, St. Erbin (480), König von Cornwall, St. Theodosia von Konstantinopel (726), Nonne, Märtyrerin, St. Joachim von Fiore (1202), Abt des Zisterzienserklosters Corazzo, gründete 1189 in Fiore das Reformkloster S. Giovanni in Fiore, St. Bona von Pisa (1208), Terziarin, Mystikerin, St. Wilhelm Arnaud und Gefährten (1242), Märtyrer, Frankreich.

"Heiliger Engel der Richter und der Gerechtigkeit, bewahre uns vor dem Zusammenbruch aller Ordnungen, vor Anarchie und Gesetzlosigkeit. Lass uns durch Liebe zur Gerechtigkeit kommen. Amen."

 

Der Engel vom 30. Mai heißt St. Osed

und gehört zum IX. Chor der Engel. Er ist der Engel der Armen. Armut ist im Himmel etwas ganz Heiliges. Die Armen, die St. Osed liebt, sind nicht die Minderbemittelten, sondern die Geringen, die Verachteten, die Bedauernswerten. Der Herr selbst sagte: "Die Letzten werden die Ersten sein!" Die Armen im Geiste glauben mit diesem Engel: "Eines nur ist notwendig!" Und das ist Gott.

Die Seligen und Heiligen des 30. Mai heißen St. Felix (274), Papst, Märtyrer, St. Basilius der Ältere und St. Emmelia (330, um 300), waren die Eltern der großen Heiligen Basilius des Großen, Gregor von Nyssa und Petrus von Sebaste, St. Ferdinand von Leon und Kastilien (1252), König von Spanien, eroberte in zahlreichen Kämpfen gegen die Mauren vier Königreiche zurück, St. Zdislawa (1252), Terziarin OP, Wohltäterin, Patronin von Böhmen und Mähren, Ehefrau von Gallus von Deutsch-Gabel, heiligmäßiges Leben als Frau und Mutter, opferte sich auf für Arme und Kranke, St. Johanna von Orleans (1431), Bauernmädchen, Retterin Frankreichs, verließ nach einer Vision Domremy mit 17 Jahren und ritt in Männerkleidung zu Kronprinz Karl VII., den sie durch hervorragende Kenntnisse des Krieges von ihrer Mission überzeugte, schlug die Engländer in die Flucht, befreite Orleans, führte den Dauphin nach Reims zur Krönung, der sie verhaften und an die Engländer verkaufen ließ, von einem Inquisitionsgericht als Hexe, Hure und Zauberin zum Tode verurteilt und 1431 in Rouen verbrannt, St. Leonhard Murialdo (1900), Priester, gründete die Turiner Genossenschaft vom heiligen Joseph, engster Mitarbeiter von Don Bosco, setzte sich mit Hingabe für die Gründung einer christlichen Arbeiterbewegung in Italien ein.

"Lieber, heiliger Engel, wir danken dir! Trage die Barmherzigkeit des Herrn zu den Sündern! Ja, Gott ist gut! Amen."

 

Die Engel am 31. Mai heißen St. Binah und St. Levanael

und gehören zum III. Chor der Throne bzw. zum VI. Chor der Fürstentümer. St. Binah ist der Thron des Vaters. Noch zwei andere Engel mit ähnlich klingenden Namen sind Thron des Sohnes und Thron des Heiligen Geistes. Maria ist nicht nur Mittlerin aller Gnaden, sondern Königin der Engel und Königin der Welt. St. Binah, der Thron des Vaters, steht hinter Maria und trägt zwei große Schalen, aus denen das Wasser der Gnade über Maria und die Chöre der Engel zur Erde strömt. – St. Levanael ist der Engel der Marienminne. Sein Begleiter ist der Erzengelfürst St. Ariel, der Engel der Jugend und der Kindschaft in Gott.

Die Seligen und Heiligen des 31. Mai heißen St. Aurelia Petronilla, Märtyrerin, Patronin vom Rom, die Reliquien wurden 757 von Papst Paul I. zur Peterskirche überführt, St. Helmtrudis (um 950), Einsiedlerin in Neuenhersee in Nordrhein-Westfalen, St. Pilegrinus von Passau (991), Bischof, St. Sigewin der Fromme (1089), Erzbischof von Köln, St. Mechthildis von Dießen (1160), Äbtissin OSB, Tochter von Graf Berthold II. von Schloss Andechs in Bayern, wurde Augustiner-Chorfrau, später Äbtissin des Klosters Edelstetten bei Krumbach, St. Jacobus Salomonius (1314), Mönch OP, St. Felix von Nicosia (1787), Mönch OFMCap, Mystiker.

"Mein Herr und mein Gott, von allen Seiten umgeben Dich Engel. Die Ströme der Gnade leitest Du weiter durch sie. O dass ich Dich auf diesem Thron in meinem Herzen immer mehr erkenne und liebe, Dich anbete und preise. Amen."