• Engel und Heilige von jedem Tag
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Der Engel vom 1. November (Allerheiligen) heißt St. Thiriel

und gehört zum II. Chor der Cherubim. Maria Magdalena: "Ich bin ganz in Maria und erlebe sie als Königin aller Engel und Heiligen. Hingerissen bin ich von ihrer Würde und Schönheit. Zu ihren Füßen kniet ein Cherub, gehüllt in ein dunkles Licht. Maria sagt: ,Mein Kind, ich segne dich und alle meine Kinder am heutigen Tage ganz besonders als eure Königin durch die Dreieinige Liebe. Zu meinen Füßen kniet heute der große Cherub Thiriel. Er trägt die dunkle Liebe Gottes. Patron und Führer ist er jenen Seelen, die ich ihm als besondere Schutzbefohlene anvertraue. Seine Einwirkung auf die Seelen ist so groß, dass diese treue Kinder der Kirche bleiben und ich sie unter meinem Schutzmantel berge. Belehren will ich dich heute, was die Engel von Wort und Antwort sind. Die Engel vom Wort tragen jedes gute Wort ihrer Seelen zu Gott, oder jedes Wort von Gott zur Seele. Die Engel von Antwort haben ein schweres Amt. Das gilt besonders, wenn Leiden und Prüfungen kommen, wenn Gott etwas fordert. Die Antwort, wie sich dann die Seele zum Willen Gottes stellt, tragen diese Engel zu Gottes Thron. Die Engel von Wort und Antwort haben beide Aufgaben zu erfüllen, weil sie auch Engel der Sendung sind." St. Thiriel ist auch ein Engel der Endzeit, der durch eine Handbewegung eine apokalyptische Bewegung auslöst: Ein Stern fällt vom Himmel – Maria mit den Heiligen Engeln.

Die Seligen und Heiligen des 1. November heißen St. Dietburg (924), Mutter des heiligen Ulrich von Augsburg, St. Wolfhold von Admont (1137), Abt OSB, Domprobst in Bayern, Benediktinermönch im Schwarzwald, Abt im Kloster Admont in der Steiermark, St. Gudmund von Holar (um 1237), Bischof in Island, St. Luitpold (um 1250), Graf, Einsiedler am Ammersee, St. Reiner von S. Sepolcro (1304), Laienbruder OFM, an seinem Grab ereigneten sich zahlreiche Wunder, Patron der werdenden Mütter, seliger Rupert Mayer, Priester SJ, vor mehr als 80.000 Menschen sprach Papst Johannes Paul II. am 3. Mai 1987 Pater Mayer im Olympiastadion von München selig, in Stuttgart geboren, studierte er in Freiburg, München und Tübingen, Priesterweihe in Rottenburg, 1900 Eintritt in den Orden der Jesuiten, Volksmissionar in der Schweiz und in Holland, beim Ausbruch des ersten Weltkriegs zog er mit 'seinen' Soldaten freiwillig an die Front, als Divisionspfarrer bis zum Umfallen im Einsatz, erster Feldgeistlicher, der mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde, weil er mehrfach mit seinem Körper verwundete Soldaten geschützt hatte, lebensgefährlicheVerletzungen, Amputation des linken Beines, 1921 Präses der Marianischen Männerkongregation, 1937 zum ersten Male zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, wegen des sogenannten 'Kanzelparagraphen', hatte gepredigt, dass der Mensch Gott mehr gehorchen müsse als den Menschen, erneute Verurteilung, sechs Monate Haft in Landsberg, nach der Freilassung durch weitere Predigten erneute Verurteilung, KZ Sachsenhausen, Isolationshaft, danach Verbannung in das Kloster Ettal, starb sechs Monate nach Kriegsende.

"Ihr heiligen Engel, heute feiert ihr zusammen mit allen Heiligen das große Fest. Darum wollen wir allen Schutzengeln danken für ihre unermüdliche Hilfe, danken wollen wir auch Papst Pius XII., dem 'PastorAngelicus' (Engelgleicher Hirte), der an diesem Tag das Dogma der Leiblichen Himmelfahrt Mariens verkündet hat. Amen."

 

Der Engel vom 2. November (Allerseelen) heißt St. Sadiel

und gehört zum VIII. Chor der Erzengel. Er ist der Engel der Kirche. "Der Allerseelentag ist auch mein Tag, weil ich auch ein Engel der Kirche bin. So bin ich auch Hüter aller Tabernakel. Weil du ein Tabernakelleben führst, stehe ich dir zur Seite, dass du noch mehr Brot Gottes werdest." St. Sadiel kniet heute vor Gottes Thron im Namen der ganzen fürbittenden Kirche und stellt Gott alle Verstorbenen des ganzen Jahres mit der Bitte vor, ihnen das Licht des ewigen Lebens zu schenken. St. Sadiel und seine Engel tragen nicht nur alle Gebete für die Verstorbenen vor Gottes Thron, sondern das Licht der Gnade in die fernsten und bedrohtesten Teile der Erde.

Die Seligen und Heiligen des 2. November heißen St. Rathold von Aibling (10. Jh), Einsiedler, Priester, das von ihm von einer Wallfahrt mitgebrachte Marienbild wurde Ziel vieler Pilger, St. Willebold (1230), Pilger, St. Wichmann von Arnstein (1270), Prior OP, Propst im Magdeburger Prämonstratenserkloster, Bischof von Brandenburg, aber vom Papst nicht bestätigt, wechselte zu den Dominikanern, St. Margarete von Lothringen (1521), Herzogin, Nonne OSCI, Tochter des Herzogs von Lothringen, nach vier Jahren Ehe Witwe, regierte 20 Jahre als gütige und gerechte Herrscherin, verteilte ihren Besitz an Arme, gründete Kirchen und caritative Einrichtungen.

"Heiliger Erzengel, trage auch unsere Fürbitten für alle Verstorbenen, für die wir immer beten, vor Gottes Thron, damit Gott ihnen das Licht des ewigen Lebens schenke. Amen."

 

Der Engel vom 3. November heißt St. Barabbiel

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Ich bin ein Engel der Armen Seelen. Wer gern der Armen Seelen gedenkt, den mache ich hellhörig für ihre Not und Leiden. Sie sind sehr dankbar und helfen, wenn sie erhört werden." Er sucht ununterbrochen Fürbitter für die Armen Seelen, die ja nichts mehr für sich tun können und ganz auf Heilige Messen, Gebete und Fürbitten angewiesen sind. Anna Katharina Emmerick schrieb, jede auch noch so geringe Zuwendung von uns würde den Armen Seele sofort als Erleichterung zugutekommen. Alle Gebete dieser Art sollten mit dem Zusatz versehen werden: "Ich bete auch für alle Armen Seelen, für die niemand betet."

Die Seligen und Heiligen des 3. November heißen St. Viktorinus von Pettau (um 304), Bischof, Märtyrer, Slowenien, St. Silvia (um 592), Mutter von Gregor dem Großen, St. Hubertus von Maastricht-Tondern (727), Bischof, St. Pirmin (753), Missionar OSB, Abtbischof, Patron der Pfalz, St. Malachias von Armagh (1148), Erzbischof, Patron von Irland, St. Odrada von Baelen (um 1150), Jungfrau, St. Berthold von Engelberg (1197), Abt OSB, St. Ida von Toggenburg (um 1226), Inklusin im Benediktinerkloster, St. Simon Balachi (1319), Laienbruder OP, St. Martin von Porres (1639), Laienbruder OP, St. Johannes Baptist Stöger (1883), Laienbruder CSSR.

"Heiliger Engel der Armen Seelen, wecke uns auf, damit wir die Not der Armen Seelen im Läuterungsort erkennen, lehre uns, für sie zu beten und zu opfern, damit die Zeit ihrer Prüfung abgekürzt wird und sie in die Herrlichkeit Gottes einziehen dürfen. Amen."

 

Die Engel vom 4. November heißen St. Nekurim und St. Menim

und gehören zum V. Chor der Gewalten. "Wir tragen die Gewalt der Strömung, die den Herzen, die verborgen in Gott sind, Kraft und Segen gibt." Sie sind die Engel vom Geheimnis des 'Verborgenen Herzens'. St. Nekurim trägt die Gewalt der geheimen Strömung, St. Menim die Gewalt der geheimen Strahlung. Es sind die gleichen Strahlen, die die heilige Schwester Faustina aus dem Herzen Christi fließen sah. Die Schöpfung mit allen Menschen unterliegt der Kraft der Strömungen und Strahlungen, die von Gott ausgehen. Diese Kraft wirkt über die Stoffe der Schöpfung auf die Seele. Der Mittelpunkt dieser Ströme ist Maria.

Die Seligen und Heiligen des 4. November heißen St. Vitalis und St. Agricola (um 300), Märtyrer in Italien, St. Modesta von Trier (um 660), Äbtsissin OSB, St. Gregor von Cerchiara (999), Abt OSB, St. Egilbert von Freising (1039), Bischof, St. Franziska von Amboise (1485), Priorin OCarm, gründete das erste Karmelitinnenkloster in Frankreich, St. Karl Borromäus (1584), Kardinal, eine der großen Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, als Carlo Borromeo in Arona geboren, Doktor mit 21, gefördert von seinem Onkel, Papst Pius IV., Sekretär von Pius, Kardinal-Diakon, 1563 Priesterweihe, im gleichen Jahr Erzbischof von Mailand und Kardinal, 20 Jahre strenges, asketisches Leben, reformierte die verwahrlosten Kirchen, gründete die ersten Priesterseminare, pflegte während der Pestepidemie 1576 viele Kranke, lebte nur von Brot und Wasser, starb mit 47: "Siehe, Herr, ich komme!"

"Heilige, gewaltige Engel, lasst uns des Segens und der Kraft des 'Verborgenen Herzens' teilhaft werden, die zu Gott führen. Amen."

 

Der Engel vom 5. November heißt St. Ramael

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich trage das Dankopfer und die Dankopferkraft. Du könntest nicht einmal danken, o Mensch, wenn dir nicht die Kraft und Gnade dazu gegeben würde. Dem Demütigen jedoch wird alle Gnade und Kraft gegeben." Christus dankte Gott, bevor Er im Abendmahlssaal Seinen Leib und Sein Blut aufopferte, Maria dankte Gott im Magnificat. Darum müsste der Mensch in jeder Heiligen Messe seinen eigenen Dank aussprechen für die Gaben und Gnaden des Himmels.

Die Seligen und Heiligen des 5. November heißen St. Elisabeth und St. Zacharias, Eltern von Johannes dem Täufer, als Maria in Erwartung der Geburt Christi Elisabeth besuchte, dankte sie Gott mit dem Magnificat, das täglich von vielen Millionen Katholiken gebetet wird, St. Berthild von Chelles (um 705), erste Äbtissin OSB von Chelles in Frankreich, St. Emmerich von Ungarn (1031), Königssohn, verunglückte wenige Tage vor seiner Krönung, St. Gomidas Keumurgian (1707), Priester, Märtyrer in der Türkei, seliger Bernhard Lichtenberg (1943), Priester, setzte sein Leben ein für seinen Glauben und die von den Nazis verfolgten Juden, rief als Domprobst in Berlin von der Kanzel zum Gebet für die Juden und KZ-Häftlinge auf, 1942 zu zwei Jahren Haft verurteilt, erkrankte schwer, wurde in das KZ Dachau verlegt, starb im Krankenhaus in Hof.

"Heiliger Engel, bringe unserem Herrn alle Tage unseren Dank dar. Lass uns immer und überall Dank sagen für alles, was wir vom Herrn empfangen haben. Amen."

 

Der Engel vom 6. November heißt St. Saba

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Der Engel der Wahrheit und der Frömmigkeit bin ich. Ich trage alle Verheißungen, die in der Rettung und Erlösung der Menschen begründet sind." Er ist einer der drei Engel, die in diesen Tagen vor Gottes Thron stehen und die Verheißungen des Vaters, Liebe und Gerechtigkeit des Sohnes und die Zwiesprache mit dem Heiligen Geist tragen. Nicht nur im Alten Testament lesen wir von den zahlreichen Verheißungen, auch später und bis zum heutigen Tag hört der Mensch sie aus dem Mund von Heiligen, Propheten und Mystikern. Die im Jahr 2000 heiliggesprochene polnische Schwester Faustine überbrachte uns z. B. die Verheißungen von der Göttlichen Barmherzigkeit.

Die Seligen und Heiligen des 6. November heißen St. Iltut (um 530), Mönch, Klostergründer in England, St. Leonhard von Limoges (um 559), Patron der Gefangenen, vornehmer fränkischer Adliger, lebte am Hofe Chlodwigs, lehnte Ernennung zum Bischof ab, erhielt vom Herrscher ein Stück Land, das er 'Nobiliacum' nannte, gründete dort ein Kloster, sorgte sich sein ganzes Leben um Gefangene und Eingekerkerte, befreite viele durch Gebete, wird seit dem 13. Jahrhundert als Benediktinerabt dargestellt, St. Christine von Stommeln (1312), Mystikerin in Stommeln bei Köln.

"Heiliger Engel der Wahrheit und der Verheißungen, führe uns zum Herrn, der allein unsere Rettung und Erlösung ist. Amen."

 

Der Engel vom 7. November heißt St. Hadajah

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Der 4. Engel bin ich von Wort und Antwort. Siehe, du bist vor der Größe Gottes wie ein kleiner Wassertropfen. Trage weiter die Liebe in der Torheit des Kreuzes. Wer in Demut alles erträgt und den Leidenskelch trinkt, der wird überflutet werden von der höchsten Liebe, den dürstet niemals mehr, weil er von dieser Liebe getragen wird wie ein glühendes Schwert. Trage diese Liebe weiter in die Hände deiner Mutter und unserer Königin Maria." Er ist der Engel der geheimen Zwiesprache zwischen Gott und der Seele. Sein Symbol ist die Brücke, die er zu jedem Menschen bauen will, auch wenn es oft erst in der Todesstunde geschieht.

Die Seligen und Heiligen des 7. November heißen St. Rufus von Metz (um 400), Bischof, St. Florentius von Straßburg (6. Jh.), Bischof, St. Willibrord (739), Erzbischof OSB, mit 20 im irischen KlosterTathmelsigi, 690 Priester, noch im gleichen Jahr im Auftrag des Papstes Aufbruch mit elf Gefährten nach Friesland, 695 Bischof für Friesland mit Sitz in Utrecht, gründete Echternach als Stützpunkt für seine Missionen, St. Engelbert von Köln (1225), Erzbischof, Märtyrer, Wiederaufbau der durch politische Wirren zerstörten Diözese, Friederich II. ernannte ihn zum Vormund seines Sohnes, den Engelbert 1222 in Aachen zum König krönte, Helfer der Armen und Schwachen, griff die Landvögte an und wurde vom Adel bekämpft, von einem Verwandten in Gevelsberg ermordet, St. Antonius Baldinucci (1717), Mönch SJ, großer Missionar und Prediger seiner italienischen Heimat, seliger Vinzenz Grossi (1917), Priester, vorbildlicher Seelsorger, der im Auftrage des Bischof zwei Pfarreien wieder in Ordnung brachte.

"Heiliger Engel, sage meinem Gebieter, dass ich die Liebe in der Torheit des Kreuzes weiter tragen will. Lehre uns, in Demut alle Prüfungen zu ertragen und sei unsere Brücke zum Herrn. Amen."

 

Der Engel vom 8. November heißt St. Melchisiel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin Melchisiel, der erste der sechs Engel, die für den Alten Bund stehen, für Israel, für Jakob und die Patriarchen. Der Herr hat deine Gebete für das Volk Israel angenommen und diesem Volk sein überreiches Erbarmen geschenkt. Ja, bete noch mehr für ein neues Volk Israel." Israel ist das Land der Juden. St. Melchisiel ist ein Engel von königlicher Würde, nur ist seine Krone zerbrochen, seine Königswürde wurde auf Golgotha verraten und verloren.

Die Seligen und Heiligen des 8. November heißen St. Claudius von Rom (um 305), Märtyrer, gehört zu den 'Vier Gekrönten', die unter Kaiser Diokletian ermordet wurden, Vier Gekrönte (um 305), Märtyrer, Castor, Claudius, Nicostratus und Symphoniarus wurden unter Diokletian in Rom ermordet, St. Willehad von Bremen (789), kam von England als Missionar nach Friesland und überlebte den Sachsenaufstand, weihte den ersten Dom von Bremen, St. Gregor von Einsiedeln (996), Abt OSB, St. Gottfried von Amiens (1115), Abt OSB, gegen seinen Willen zum Bischof von Amiens gewählt, asketisches Leben, lud jeden Tag 13 Arme an seinen Tisch, wurde vom weltlichen Klerus gehasst, tadelte einen Grafen, der in unziemlicher Kleidung in die Kirche gekommen war, Johannes Dun Skotus (1308), Mönch OFM, Theologe, Skotus (der Schotte), ging früh zu den Franziskanern und studierte in Oxford, lehrte in Paris und Köln, bekämpfte die Irrlehren und wurde bekannt als Vorkämpfer von der Unbefleckten Empfängnis Mariens.

"Heiliger Engel, wir beten weiter für das Volk Israel, besonders für das neue Volk Israel. Wir beten wie in der Heiligen Schrift: 'Von der Morgenwache bis zur Nacht harret Israel auf den Herrn, denn beim Herrn ist Barmherzigkeit, bei Ihm ist überreiches Erbarmen, und Er wird Israel erlösen von allen seinen Sünden.' Amen."

 

Der Engel vom 9. November heißt St. Agariel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin Agariel, der Schützer des heiligen Johannes des Evangelisten. Auch ich bin ein Engel des Jüngsten Tages und der Wandlung der Herzen. Wehe, wenn unsere Posaunen über die Erde brausen, um alles zu wandeln und zu wecken. Seid immer bereit für den Tag der Auferstehung. Bist du es, wirst du umgewandelt werden in einen verklärten Corpus Christi Mysticum. Der ewige Richter wird dich dann als Sein Eigentum anerkennen." (Fest der Weihe der Basilika St. Johannes vom Lateran in Rom.)

Die Seligen und Heiligen des 9. November heißen St. Theodor von Euchaita (306), Märtyrer, wird in den Kirchen des Ostens als Großmärtyrer verehrt, war nach der Legende ein einfacher Soldat im Heer von Kaiser Maximian, man nahm sein Bekenntnis zu Christus nicht ernst und ließ ihn wieder frei, da nahm er eine Fackel und zündete den Tempel der Göttin Kybele an, nach tagelangen Foltern wurde er verbrannt, St. Ragnulf (um 700), Märtyrer in Frankreich, selige Elisabeth von Dijon (1906), Nonne OCarm, Mystikerin, berühmte Pianistin, von Männern umschwärmt, 1901 Eintritt in den Karmel von Dijon, litt an verschiedenen Krankheiten, zahlreiche mystische Gnaden.

"Großer, heiliger Engel des Jüngsten Tages, lass mich immer bereit sein für diesen Tag, lass mich umgewandelt werden in den verklärten Mystischen Leib Jesu Christi. Amen."

 

Der Engel vom 10. November heißt St. Ketherim

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin Ketherim, der erste der Sieben Brüder, ein Engel vom Wort des Aufbruchs der Seele zu Gott. Ich räume fort, wenn die Seele Stein auf Stein gewälzt hat, um sich vor Gott zu verdecken, vor Seiner fordernden Liebe. Wenn das Eigenlicht untertäniger ist, bin ich mit meinem Bruder da, um alles Gestein und den Schutt wegzuwälzen, damit die Seele das erbarmende Wort Gottes höre: Komm!"

Die Seligen und Heiligen des 10. November heißen St. Nympha (305), Märtyrerin, kam aus Palermo und wird auf Sizilien als Märtyrerin verehrt, St. Tryphon (3. Jh.), Märtyrer in der Türkei, St. Leo I., der Große (461), Papst, Kirchenlehrer, Diakon von Papst Cölestin, 440 Papst, sah sich als Nachfolger Petri, verteidigte den Glauben und bekämpfte zahlreiche Irrlehren in Europa, reformierte Kirche und Hierarchie, verteidigte die göttliche Natur Christi gegen die Ostkirchen, rettete 452 Rom vor der Zerstörung durch die Hunnen, drei Jahre später vor der Zerstörung durch die Vandalen, St. Justus (627), wurde von Papst Gregor dem Großen als Missionar nach England gesandt, 604 Bischof von Rochester, wurde von den Heiden vertrieben, kehrte zurück und wurde Bischof von Canterbury, St. Johannes Scotus (1066), Bischof, Märtyrer, Priester aus Irland, wurde um 1055 Bischof von Mecklenburg, wurde beim Slawenaufstand von den Heiden erschlagen, St. Andreas von Avellino (1608), Mönch OTheat, Missionar, der Sizilianer studierte nach der Priesterweihe Jura und war Rechtsanwalt für religiöse Angelegenheit in Neapel, 1556 Eintritt in den Orden der Theatiner, 50 Jahre lang Missionar, Prediger.

"Heiliger, großer Engel, räume meine Seele frei von allen Steinen, die ich darauf geworfen habe. Wecke meine Seele zum Aufbruch zu Gott, damit sie Sein ewiges Licht leuchten sieht. Amen."

 

Der Engel vom 11. November heißt St. Jesod

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin Jesod, der zweite Engel von Wort und Antwort. Gott gab in übergroßer Liebe Seine Gesetze, damit der Mensch Ihm gehorche, Ihm diene und Ihn liebe." Die ganze Schöpfung beruht auf göttlichen Gesetzen, die ewig sind. St. Jesod ist einer der Engel, die in alle Dinge das Gesetz legen; so ist Gott die Wurzel aller Dinge. Keine Macht der Erde kann an diesen Gesetzen rütteln.

Die Seligen und Heiligen des 11. November heißen St. Menas (3. Jh.), Märtyrer, volkstümlicher Heiliger in Ägypten, war nach der Legende Soldat und wurde Christ und Einsiedler, am Grab ereigneten sich zahlreiche Wunder, St. Martin von Tours (397), Bischof, zog mit seinen heidnischen Eltern von Ungarn nach Oberitalien, wurde gegen den Willen des Vaters Taufbewerber, mit 15 Soldat, mit 18 Offizier, teilte am Stadttor von Amiens seinen Mantel mit einem frierenden Bettler, verließ nach der Taufe das Heer und schloss sich Bischof Hilarius in Poitier an, der ihn zum Priester weihte, 371 Bischof von Tours, St. Veranus von Vence (um 475), Bischof, St. Theodor Studita (826), Abt, Bekenner, großer Heiliger der Ostkirche, Förderer des byzantinischen Mönchstums, Abt des Klosters Studion in Konstantinopel, Verteidiger der Bilderverehrung, St. Deusdedit (834), Abt OSB von Montecassino, Märtyrer, St. Hademunda (1029), Markgräfin aus Bayern, Pilgerin, St. Heinrich von Heisterbach (1242), Abt OCist, Mystiker.

"Allmächtiger Vater im Himmel, wir danken Dir für alle Gesetze der Schöpfung, die uns Halt geben. Bewahre uns vor der Haltlosigkeit und den Verführungen der Dämonen und lehre uns, Dir zu gehorchen. Amen."

 

Der Engel vom 12. November heißt St. Cassiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin Cassiel, ein Engel des Schweigens, der 5. Posaunenengel, ein Fürst im Dienste vor Gott. Meine Waffen gebe ich dir, kämpfe damit. Du wirst dich noch mehr der schweigenden Liebe hingeben, noch mehr dem Schweigenden alles lassen, um alles zu gewinnen, der Alles ist: Gott." St. Cassiel ist der Engel der Unterdrückten. Er trägt das Schweigen des Herrn über die schwersten Sünden der Menschen, über die Not aller Unterdrückten und Verfolgten, Obdachlosen und Heimatlosen. Er ist der fünfte der sieben Engel vom Dienst an Gottes Thron, von dem es in der Apokalypse 9,3 heißt, dass er kommen wird, wenn der höllische Skorpion die Erde beherrscht, wenn dem Stern, der vom Himmel fällt, die Schlüssel zum Abgrund übergeben werden. Diese Ereignisse sind noch nicht entschlüsselt.

Die Seligen und Heiligen des 12. November heißen St. Arsacius von Mailand (4. Jh.), Bischof, Märtyrer, St. Ämilianus Cucullatus (574), Abt OSB, Einsiedler, spanischer Volksheiliger, St. Kunibert (um 663), Bischof, geboren an der Mosel, erzogen am Hof von Chlotar II., Diakon in Trier, Bischof von Köln, brachte die Kölner Diözese zu großer Blüte, St. Lebuin (um 780), Missionar in den Niederlanden, Patron der Sterbenden, St. Didactus von Alcala (1463), Laienbruder OFM, Mystiker, missionierte auf den Kanarischen Inseln, zog nach Rom und pflegte Kranke im Kloster Aracoeli, St. Josaphat Kunzewitsch (1623), Basilianermönch, Erzbischof, Märtyrer, bekannte sich offen zur Einheit mit Rom und wurde darum ermordet.

"Großer Fürst des Schweigens, gib uns deine Waffen, damit wir mit der schweigenden Liebe, der schweigenden Sühne und dem schweigenden Elend alles gewinnen: Gott. Amen."

 

Der Engel vom 13. November heißt St. Pheliel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich bin Pheliel aus dem Chor der Mächte. Ich trage die Macht des Opfers, der Tiefe, der Innerlichkeit und der Liebe. Alle kleinen und kleinsten Opfer der Armseligkeit der Seelen nehme ich an. Sie werden durch die beiden Herzen Jesu und Mariens zu einem Ewigkeitswert, wenn die Seele in diesen Herzen geborgen und verborgen ist. Du weißt es ja, dass Maria über allen Engeln und Heiligen die große Wandlerin der Herzen und Seelen ist. Siehe, jedes reine und wahre Opfer erfüllt die Seele mit Freude, neuer Kraft, neuer Liebe und zur Bereitschaft neuer Opfer. Dann ist es Gott, der stets die große Macht Seiner Liebe offenbart."

Die Seligen und Heiligen des 13. November heißen St. Brictius von Tours (um 444), Bischof, St. Eugenius II. von Toledo (657), Erzbischof, St. Leonianus von Vienne (6. Jh.), Abt, Frankreich, St. Himerius (um 610), Missionar in der Schweiz, St. Nikolaus I. (867), Papst, einer der bedeutendsten Päpste des frühen Mittelalters, setzte Bischöfe ab, die seinen Weisungen nicht folgten, erinnerte die Herrscher an die Gebote, schwerer Konflikt mit der Ostkirche, weil Nikolaus den Patriarchen Photios nicht anerkannte, St. Gutmann von Cremona (1197), Kaufmann, Wundertäter, wurde nur zwei Jahre nach seinem Tod von Papst Urban II. heiliggesprochen, St. Stanislaus Kostka (1568), Novize SJ, Patron von Polen, Sohn adeliger Eltern, im Wiener Jesuitenkolleg erzogen, floh nach Visionen nach Augsburg, schloss sich in Dillingen Petrus Kanisius an, mit 17 in Rom Novize bei den Jesuiten, Vorbild seiner Mitbrüder, lebte nur zehn Monate im Orden, St. Augustina Pietrantoni (1894), Nonne SC in Rom, pflegte aufopfernd Tuberkulosekranke, wurde von einem entlassenen Patienten ermordet.

"Heiliger Engel der Macht der Opfer, mit rührender Liebe nimmst du unsere kleinen Opfer an, um dadurch einen Wert für die Ewigkeit zu erwirken, durch die Herzen Jesu und Mariens, durch die Engel und Heiligen. Amen."

 

Der Engel vom 14. November heißt St. Laodiel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin Laodiel aus dem Chor der Hohen Gewalten. Im Namen des Apostels Jakobus stehe ich vor Gott. Mein Schwert ist die Antwort der wahren Liebesreue. Nicht ein Lippengebet will der Herr, sondern eine tiefe Reue, die das Herz verwundet, die Sühnende und Büßende formt. Dann wird Gottes Erbarmen groß sein. Das Schwert der Reue schlägt eine Öffnung, durch die Gott einzieht in das Herz des Reuigen und Büßenden. Der Reuige und Büßende findet durch Maria und durch mich Wohnung und Ruhe in Gott."

Die Seligen und Heiligen des 14. November heißen St. Alberich von Utrecht (um 710), Bischof, St. Laurentius von Dublin (1180), Mönch Can-Aug, Erzbischof, St. Serapion (1240), Mönch OdeM, erster Märtyrer des Mercedarierordens, starb in Algier, St. Nikolaus Tavelic und Gefährten (1391), Märtyrer OFM, Missionar in Bosnien, ging 1385 nach Jerusalem, lernte dort Deodatus, Petrus und Stephan kennen, als sie in der Omar-Moschee in Jerusalem predigen wollten, jagte sie der Kadi aus seinem Haus, Verhaftung nach einem Volksaufstand, zum Tode durch das Schwert verurteilt.

"Heiliger, großer Engel, in Gott weißt du um meine Reue. Wie oft möchte ich meine Fehler ungeschehen machen. Ich bitte auch für alle armen Sünder, besonders für jene, die mir nahestehen, dass sie zur Erkenntnis gelangen und Reue erwecken, damit sich Gott ihrer erbarme. Trage auch du, durch Maria, meine Bitten zu Gott, der ja nicht den Tod des Sünders will, sondern dass er das ewige Leben erlange. Amen."

 

Der Engel vom 15. November heißt St. Geriel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich bin Geriel aus dem Chor der Mächte. Ein Engel der Hoffnung bin ich. Mir ist es gegeben, die Seele zur wahren Gotteserkenntnis zu führen, indem ich das Verlangen erwecke, Gott immer mehr erkennen zu dürfen, um nur Ihn allein zu lieben. Auf meinem Gürtel trage ich in hebräischen Lettern das Wort: Epheta (Öffne dich). Zum schlafenden Geist spreche ich dieses Wort, dass er bereit werde, seinem Gott entgegenzueilen."

Die Seligen und Heiligen des 15. November heißen St. Desiderius von Cahors (um 655), Bischof, Frankreich, St. Marinus und St. Anianus (7. Jh.), Missionnare, Märtyrer, St. Findan von Rheinau (878), Mönch OSB, St. Leopold III., Markgraf, Klostergründer in Österreich, St. Helena von Ungarn (1270), Priorin OP, Mystikerin, Ungarn, St. Albertus Magnus (1280), Provinzial OP, Bischof, Kirchenlehrer, geboren in Lauingen an der Donau, Studium in Padua, Aufnahme in den Dominikanerorden, Lehrer an vielen Schulen des Ordens, auch in Köln und Paris, baute und leitete in Köln eine Ordensschule für das Studium generale, Provinzial für alle Klöster im deutschsprachigen Raum, zog zu Fuß von Kloster zu Kloster, auf Wunsch des Papstes Bischof von Regensburg, nach einem Jahr Kreuzzugsprediger in ganz Deutschland, Lehrtätigkeit in Würzburg, 1269 Rückkehr nach Köln, einer der größten abendländischen Denker und Theologen, Patron der Naturwissenschaften, St. Joseph Pignatelli (1811), Provinzial SJ, ging mit 600 Jesuiten von Spanien nach Korsika, wurden ein Jahr später nach Italien deportiert. Seliger Jean-Claude Colin (1875), Gründer des Ordens der Maristen SM (Gesellschaft Mariens) in Frankreich, St. Raphael Joseph Kalinowki (1907), Provinzvikar der Karmeliten, schloss sich 1863 der polnischen Volkserhebung an, zehn Jahre Kerkerhaft, danach Zwangsarbeit in sibirischem Bergwerk, Erzieher in Paris, Karmelit in Granz, Priesterweihe, verhalf den Karmelitern in Polen zu großem Erfolg.

"Heiliger, großer Engel der Erkenntnis Gottes, öffne unsere Seelen, damit wir unsere Sünden erkennen und zur heiligen Beichte gehen. Schenke uns durch die heilige Kirche die Vergebung und führe uns durch Deinen Engel zur Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 16. November heißt St. Rasiel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich bin Rasiel aus dem Chor der Mächte. Siehe, ich trage ein Schwert und ein flammendes Kreuz. Die Längsschneide des Schwertes geht in den Längsbalken des Kreuzes. Das heißt: Ich trage das Maß für die Aktivität der Liebe. Ein jeder wird dahin gestellt, wo das Maß der Liebe Gottes es haben will. Mit diesem Maß muss die Seele arbeiten und kann, wenn sie die wahre Erkenntnis erlangt, das Höchstmaß der Liebe Gottes erreichen. Ich trug auch dazu bei, dass du die Gnade erlangtest, dieses Höchstmaß der Liebe Gottes zu erreichen. Bleibe weiter wie ein Geheimnis, das du trägst in der Liebe Gottes."

Die Seligen und Heiligen des 16. November heißen St. Eucherius von Lyon (um 450), Bischof, St. Otmar von St. Gallen (759), Gründer des Klosters St. Gallen nach den Regeln des heiligen Benedikt, verteidigte die Rechte seines Klosters gegen fränkische Grafen und wurde unter falscher Anschuldigung verbannt, starb auf der Rheininsel Werd bei Stein, St. Margareta von Schottland (1093), Königin, Patronin von Schottland, Vorbild einer Landesmutter, reformierte die Kirche und förderte die christliche Erziehung, St. Hugo von Lincoln (1200), Mönch OCarth, Bischof, gründete die erste Kartause Englands, wurde Bischof und erneuerte die seit Jahren verwaiste Diözese, Berater des Königs, St. Edmund von Abingdon (1240), Erzbischof, Theologieprofessor in Oxford, Kreuzzugspredigerfär England, Erzbischof von Canterbury, Kämpfer für die kirchliche Disziplin, schwere Konflikte mit Heinrich III., verließ 1240 heimlich das Land und zog sich in die Zisterzienserabtei Poritigny, Frankreich, zurück.

"Heiliger Engel, Träger des flammenden Kreuzes, stelle uns dahin, wo das Maß der Liebe Gottes unseren Platz bezeichnet, lass uns am Ende das Höchstmaß der Liebe Gottes erreichen. Amen."

 

Der Engel vom 17. November heißt St. Diurim

und gehört zum V. Chor der Hohen Gewalten. "Ich trage die Gewalt des göttlichen Willens. Luzifer legte sich und seinen Schadensabsichten die Zahl 13 bei. Darum wurde sie für unheilbringend bezeichnet. Maria hat auch hier der Schlange den Kopf zertreten. Innerhalb ihrer Chöre ist sie die Dreizehnte. Darum ist diese Zahl durch sie wieder geheiligt worden. Lehre es allen, die in dieser Zahl noch Unheil sehen." Um diese teuflische Magie zu zerstören, erschien die Gottesmutter in Fatima und anderen Orten am 13. des Monats.

Die Seligen und Heiligen des 17. November heißen St. Gregor der Wundertäter (um 270), Bischof von Neocäsarea, St. Dionysius der Große von Alexandrien (um 265), Bischof, St. Gregor von Tours (594), Bischof, Verfasser der 'Historia Francorum', St. Hilda von Streaneshalch (680), Äbtissin OSB, St. Florinus vom Vinschgau (um 856), Priester, Patron des Unterengadins, St. Salomea (1268), Äbtissin OSCI in Polen, St. Gertrud die Große von Helfta (1302), Nonne OCist, Mystikerin, eine der größten deutschen Mystikerinnen, kam aus Sachsen-Anhalt, Eltern gaben sie mit fünf Jahren zur Erziehung in das Zisterzienserkloster Helfta bei Eisleben, wurde Novizin, sobald ihr Alter es erlaubte, hatte 1281 die erste Christusvision, von da an Offenbarungen bis zu ihrem Tod, schrieb ihre Erlebnisse auf und begründete die Verehrung des Herzens Jesu im Mittelalter. (Neugründung des Klosters nach der Wiedervereinigung Deutschlands.)

"Heiliger Engel, der du die Gewalt des göttlichen Willens trägst, lehre mich diesen Willen zu lieben, auch wenn er Kreuztragen bedeutet. In diesem Willen will ich leben, leiden und sterben. Amen."

 

Der Engel vom 18. November heißt St. Hassiel

und gehört zum VI. Chor der Hohen Fürstentümer. Er ist Engel der Abwehr und wird 'Pfeil Gottes' genannt. "Ich bin der Hohe Fürst Hassiel. Vor einem Himmel voller Wolken und Blitze stehe ich. Der Pfeil Gottes bin ich und der Scharfrichter der Endzeit in den Verfolgungen. Rufe mich an als den großen Fürsten der Gerechtigkeit Gottes. Stärken werde ich die Gotteskinder gegen die Feinde der heiligen Kirche. Klare, wachsame Augen werden sie haben, um immer das Rechte zu tun." (Fest der Weihe des Petersdomes.)

Die Seligen und Heiligen des 18. November heißen St. Odo von Cluny (942), Abt OSB, der Sohn eines Ritters wurde Benediktiner unter dem Gründer von Cluny, Abt Bernon, als dessen Nachfolger gelang es ihm, in 17 Klöstern die Reformideen zu verwirklichen, wurde selbst durch seine asketische Lebensweise zum Vorbild, Komponist und Musikgelehrter, Patron der Musiker, St. Philippine Duchesne (1852), enge Mitarbeiterin der Gründerin der Gesellschaft der Ordensfrauen vom Heiligsten Herzen Jesu, Magdalena Sophie Barat, in Paris, gründete in den USA mehrere Niederlassungen der Kongregation, Oberin von St. Charles, Missionarin bei den Indianern von Sugar Creek.

"Großer Fürst der Gerechtigkeit Gottes, stärke uns im Kampfe gegen die Feinde der heiligen Kirche. Gib uns klare, wachsame Augen, um immer das Rechte zu tun, damit wir das werden und das tun, was die Liebe Gottes von uns will. Amen."

 

Der Engel vom 19. November heißt St. Ephodiel

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich bin Ephodiel, einer der sieben Engel des Heiligen Geistes. Bestimmt bin ich, in der Endzeit die Kirche zu versiegeln. Alle Greuel können sie nicht vernichten. Nehmet alle Wohnung in Maria! Lasst sie wohnen in euren Gemeinden. Höret auf ihre Stimme in dieser Zeit und folget ihren Bitten. Wisset, des Herrn Schönheit ist Maria. In ihr kannst du die Schönheit Gottes, deines Herrn erahnen, ja, du darfst sie ersehnen, damit du dich auf ewig Seiner Schönheit erfreust."

Die Seligen und Heiligen des 19. November heißen St. Totto von Ottobeuren (815), Abt OSB, gründete als Adeliger aus Schwaben zusammen mit seiner Familie das Benediktinerkloster Ottobeuren, St. Elisabeth von Thüringen (1231), Landgräfin, Nonne TOR, Patronin von Hessen und Thüringen, eine der großen Frauen der Kirche, kam als Tochter des ungarischen Königs zur Welt, wurde als Vierjährige mit Ludwig IV. verlobt, mit 14 verheiratet, glückliche Ehe mit drei Kindern, Ludwig starb zu Beginn eines Kreuzzugs, ignorierte den Hof und widmete sich ganz den Armen und Kranken, in den Hungerjahren 1225/26 versorgte sie mit Geld aus der Staatskasse die Menschen, wurde von der Familie für ihre Nächstenliebe bestraft, als ihr Schwager sie vor die Wahl stellte, verließ sie mit ihren drei kleinen Kindern die Wartburg, gründete mit der Abfindung und Spenden ein Spital in Marburg, wo sie die Kranken pflegte, 1228 Terziarin der Franziskaner, opferte sich in den drei letzten Jahren ihres Lebens auf für andere, St. David von Augsburg (1272), Mönch OFM, Mystiker, gehörte zu den ersten deutschen Franziskanern, wanderte als Volksprediger durch Deutschland, St. Mechthild von Helfta (1299), Nonne OCist, Mystikerin, große Förderin der Herz-Jesu-Verehrung, ausgebildet von St. Gertrud, leitete sie die Klosterschule in Helfta, ihre Mitschwestern notierten ihre mystischen Erlebnisse.

"Herr, Deine Schönheit ist Maria! Hilf uns, Wohnung zu nehmen in Maria! Lass uns auf ihre Stimme hören in dieser Zeit und ihren Bitten folgen, damit wir uns auf ewig der Schönheit ihres göttlichen Sohnes erfreuen können. Amen."

 

Der Engel vom 20. November heißt St. Misachar

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ein Engel des Bittopfers bin ich, vereint mit dem Herrn am Ölberg. Ich trage die Bitten des Herrn, Seine demütige, wunschlose Einordnung in den Willen Gottes, vereint mit der Tugend des Starkmutes. So wie der Herr, so ist auch Maria." St. Misachar ist einer der großen Opferschalenengel des Alten Bundes, außerdem trägt er das Bittopfer des Herrn am Ölberg: "Vater, wenn es möglich ist ..." Das spricht der Engel an mit der 'demütigen Einordnung'. Während im Alten Bund gebetet wurde um die Vernichtung der Feinde, betete der Herr: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Die Seligen und Heiligen des 20. November heißen St. Edmund von Ostanglien (870), König, Märtyrer, als die heidnischen Dänen England überfielen, wurde Edmund gefoltert und enthauptet, St. Bernward von Hildesheim (1022), Bischof, Sohn einer sächsischen Adelsfamilie, war bis zur Bischofsweihe als Wohltäter aktiv, sorgte für Ordnung und Disziplin beim Klerus und in den Klöstern, St. Felix von Valois (1212), Mitbegründer des Trinitarierordens, sein Partner war Johannes von Matha, selige Maria Fortunata (1922), Nonne OSB in Veroli, Italien.

"Heiliger Engel des Bittopfers, lehre uns bitten und danken und loben, lehre uns, so demütig und wunschlos zu sein wie Jesus und Maria, und ordne uns ein in den Willen Gottes. Amen."

 

Die Engel vom 21. November (Mariä Opferung) heißen St. Jod und St. Zepharim

und gehören zum I. Chor der Seraphim und zum III. Chor der Throne. "Ich bin Zepharim, der erste der sieben Throne der Schöpfung." Maria Magdalena sieht Maria auf einem Thron wie aus Licht und zahlreiche Engel. Drei lichtvolle Engel umgeben den Thron. St. Zepharim: "Du sahest um Maria den Seraph des Vaters, Eheie, den Seraph des Sohnes, Jod, und den Seraph des Heiligen Geistes, Aglai. Sie tragen die göttliche Idee von Wort und Liebe. Weil Maria die göttliche Idee von Wort und Liebe vollkommen ausführte, darum wird sie von diesen Engeln heute an diesem hohen Festtag umgeben. Nur über das Herz Mariens wird die Seele der göttlichen Idee nahegebracht in Wort und Liebe. Im Herzen Mariens wird alles vollkommen aufgenommen und ausgeführt. Mit ihrem Hohenlied der Liebe trägt sie alles vor das Angesicht Gottes. Ich trage die Idee der Erlösung. Weil Maria Miterlöserin ist, bin ich ihr ganz nahe und führe ihre Aufträge in Bezug auf die Gnaden der Erlösung aus. Möchte doch jedes Menschenherz mit diesem reinsten Herzen vereint sein. Viel Leid, Not und Elend wäre nicht über die Menschheit gekommen. Dieses liebende Mutterherz wird immer wieder verachtet und verkannt."

Die Seligen und Heiligen des 21. November heißen St. Rufus von Rom (1. Jh.), Schüler von Paulus, St. Gelasius I., Papst, Verfechter der Lehre von den zwei Gewalten (Kirche und Staat), St. Amalberga (um 800), Äbtissin des Klosters Susteren, Friesland, St. Emmanuel d'Alzon (1880), Gründer des Ordens der Augustiner von der Aufnahme Mariens (AA) in Frankreich, Pfarrer und Generalvikar in Nimes, Mitbegründer des Ordens der Assumptionistinnen.

"Ihr heiligen Engel am Thron Mariens, wir beten mit euch um die Anerkennung der Gottesmutter als Miterlöserin. Mit den Herzen Jesu und Mariens wollen wir uns verbinden, um die Gnade der Erlösung zu erlangen. Amen."

 

Die Engel vom 22. November heißen St. Chun ud St. Theora

und gehören zum IX. Chor der Engel bzw. zum V. Chor der Gewalten. St. Chun ist der Engel mit der Harfe. "Wir tragen das Wort aus dem Buche der Weisheit über Maria zu dir. Bedenke es oft, wo es heißt: 'Es war meine Wonne, Tag für Tag vor ihm zu spielen.' Maria ist Freude und Entzücken in Gott. Sei auch du nach diesem Wort wie Maria. Wir spielen mit dir auf der Harfe das Lied deines Lebens und das der Liebe von Gott. Wir singen mit dir das Gloria, das Credo, das Sanctus, das Agnus Dei und das Domine non sum dignus. Jeder Willensakt von dir wird zum Ton umgewandelt wie ein Lied, das wir zum Herrn tragen. All deine Liebe, dein Streben, dein Gehorsam, deine Bereitschaft zum Jasagen, dein Schweigen, dein Verzeihen – alles wird zum Lied der Liebe."

Die Seligen und Heiligen des 22. November heißen St. Philemon (1. Jh.), Christ in der Türkei, nach der Legende ein Bürger, den der Apostel Paulus aufgefordert hatte, den entlaufenen Sklaven Onesimus wieder aufzunehmen, St. Cäcilia (230), Märtyrerin, Mädchen aus römischem Adelsgeschlecht, das sich heimlich zu Christus bekannte, musste den heidnischen Valerianus heiraten, gestand in der Hochzeitsnacht, dass sie das Gelübde der Keuschheit abgelegt habe, sie sei eine Gott geweihte Jungfrau und werde in ihrer Reinheit von einem Engel beschützt, als Valerianus den Engel zu sehen verlangte, antwortete sie, dies könne erst geschehen, wenn er sich vom Papst taufen lasse, als er von der Taufe zurückkam, sah er einen Engel, der Cäcilia Rosen reichte, betreute danach zusammen mit Cäcilia und Tiburtius die verfolgten Christen, bis sie vom Präfekten verhaftet und grausam ermordet wurden.

"Heilige Engel der Lieder, lasst uns zu einem Lied der Liebe werden vor dem Angesichte Gottes. Amen."

 

Der Engel vom 23. November heißt St. Morael

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Stille Fürst Morael. Durch mich wird alles auf das Kreuz hingerichtet. Das erste Gebot ist die Liebe. Bei all deinem Denken, Handeln, Gebräuchen und Absichten stelle das Kreuz in die Mitte und richte dich danach. So bleibst du stets als Kind des Vaters in der Nachfolge Jesu Christi."

Die Seligen und Heiligen des 23. November heißen St. Clemens I. (101), Papst, Clemens Romanus kam als Heide zur Welt, hörte eine Predigt des Apostels Barnabas und bekehrte sich, weigerte sich zunächst, nach Petri Tod Papst zu werden, beugte sich dann den Bitten des Klerus, St. Felicitas und ihre Söhne (2. Jh.), Märtyrerin, wurde zusammen mit ihren sieben Söhnen verhaftet, zuerst wurden die Söhne hingerichtet, dann Felicitas enthauptet, St. Kolumban von Luxeuil und Bobbio (615), Abt, Gründer eines strengen Klosters in Luxeuil, war von Geburt Ire und trat mit 20 in das gerade gegründete Kloster Bango in Ulster ein, dem Ursprung der Klöster des Abendlandes, wirkte 30 Jahre lang als Lehrer und in anderen Ämtern, wichtigste Gründung war Luxeuil, westlich von Mühlhausen, St. Trudo von Haspengau (um 695), Priester, Mönch, Gründer des Klosters St. Trond in Belgien, St. Wolftrud von Nivelles (669), Äbtissin OSB in Belgien, St. Rachildis (946), Inkluse in St. Gallen, St. Joseph Alois Faller (1894), Priester, Gründer des Ordens der Schwestern der ewigen Anbetung im Elsass.

"Heiliger Engel, lehre uns ein Leben nach den Zehn Geboten, nach den moralischen Richtlinien der heiligen Kirche. Stelle das Kreuz in die Mitte unseres Denkens und Handelns, damit es uns Wegweiser werde zur Ewigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 24. November heißt St. Merua

und gehört zum IV. Chor der Fürstentümer. "Ich trage die Bindung des Menschen an Gott durch freiwillige Armut, heilige Einfachheit, einfache Wesenheit, des Alles-verlassen-Habens des Franziskus. In dem Maße, wie der Mensch arm wird, in dem Maße wird er reich im Himmel. Die Armut ist Reichtum vor Gott, ist Kraft in der Kraft durch Maria. Sie weitete das Auge für die Sicht in das Ewige." St. Merua ist der Engel des Gelübdes der Armut.

Die Seligen und Heiligen des 24. November heißen St. Chrysogonus (um 300), Märtyrer, überzeugter Christ, Lehrer von Anastasia, von Kaiser Diokletian nach Aquileja gebracht und dort ermordet, St. Flora (8. Jh.), Jungfrau, Märtyrerin, wurde unter den Mauren in der andalusischen Stadt Cordoba lange Zeit eingekerkert und dann enthauptet, St. Albert von Lüttich (1 192), Bischof, Märtyrer, St. Balsam (1232), Abt OSB von La Cava in Italien, selige Maria Sala (1891), Nonne, vorbildliche Schulschwester, Lehrerin, in Italien.

"Heiliger Engel, bitte Maria, meine Mutter und Herrin, um ihre Fürbitte bei Gott, dass ich arm und einfach lebe, damit ich reich im Himmel werde. Amen."

 

Der Engel vom 25. November heißt St. Malchidiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Fürst Malchidiel. Mit St. Galathiel bin ich die Kraft der Märtyrer und Bekenner. Wir lassen sie jubeln und singen in Leid und Not. Siehe, mein Kennzeichen ist das geschliffene Schwert, denn Kampf sage ich an den Mächten der Widergöttlichkeit, des Hasses, der Knechtung, der Unterdrückung, der Brutalität, der Falschheit, des Meineides, der Hinterlist und der Raffinesse. Wir Engel warten, dass unsere Hilfe von den Menschen angefordert wird. Wir wollen ja Brüder und Beschützer sein."

Die Seligen und Heiligen des 25. November heißen St. Katharina von Alexandria (um 306), Märtyrerin, gehört zu den 14 Nothelfern, nach der Legende Tochter des ägyptischen Königs Costus, bekehrte sich durch einen greisen Einsiedler, sollte nach der Taufe an einem heidnischen Opferfest teilnehmen, erklärte Kaiser Maxentius, dass die Heidengötzen Abgötter seien, widerlegte die vom Kaiser herbeigeholten 50 Weisen, die sich alle taufen ließen, wurden alle auf dem Scheiterhaufen verbrannt, Katharina überlebte im Kerker alle Arten der Folter, voller Wut über diese Wunder ließ der Herrscher sie enthaupten, St. Livarius (um 451), Ritter, Märtyrer, wurde von den Hunnen wegen seines Glaubens im lothringischen Marsal ermordet, St. Imma (um 750), Äbtissin von Karlsburg in Bayern, St. Egbert von Münsterschwarzach (um 1077), Abt OSB, St. Bernold Presbyter (11. Jh.), Mönch OSB, büßte sein ganzes Leben lang, viele Wunder an seinem Grab, St. Elisabeth von Reute (1420), Terziarin OFM, Mystikerin, Baden-Württemberg.

"Heiliger Engel, sage Dank meinem Gott, der uns durch euch so große Hilfe sendet. Erflehe allen die Gnade, dass eure Hilfe erkannt wird, dass sich die Menschen eurer Gegenwart und eures Schutzes erinnern. Beschütze uns vor den Mächten der Widergöttlichkeit. Amen."

 

Der Engel vom 26. November heißt St. Neomeniel

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich gehöre zu den sieben Engeln der Schöpfung. Der Erste trägt den Willen des Vaters zum geschöpflichen 'Werde!' und damit zur Menschwerdung des Sohnes. Der Zweite trägt den Willen des Vaters zur Heilswerdung und Rettung der Menschen und dadurch zur Erlösertat des Sohnes. Ich, Neomeniel, der Dritte, trägt den Willen des Vaters 'So sei es!' Der Vierte trägt den Willen des Vaters zu Maria. Der Fünfte trägt den Willen des Vaters zum Frieden um Jesu und Mariens willen. Der Sechste trägt den Willen des Vaters als Angesicht des Herrn. Er ist der Engel der göttlichen Form in der Schöpfung und im Geschöpf. Der Siebte trägt den Willen des Vaters zu Gerechtigkeit und Gericht."

Die Seligen und Heiligen des 26. November heißen St. Petrus I. von Alexandria (311), Bischof, St. Sebald von Trier (um 600), Bischof, St. Konrad von Konstanz (975), Bischof, St. Nikon Metanoites (998), Einsiedler, Prediger, Gründer von Klöstern in Griechenland, St. Simeon von La Cava (1141), Abt OSB, St. Adalbert von Oberaltaich (1311), Prior OSB, St. Delphina (1360), Terziarin OFM, große Wohltäterin in Frankreich, St. Silvester Guzzolini (1267), Gründer des Ordens der Silvestriner, St. Humilis (1637), Laienbruder OFM, Mystiker, Italien, St. Leonhard von Porto Maurizio (1751), Mönch OFMRef, Priester, Missionar, Patron der Volksmissinare, Mönch des Ordens der Riformella, der aus den Franziskanern hervorging.

"Ihr heiligen Engel der Schöpfung, helft uns, dass unsere Liebe zum Vaterwillen immer mehr wächst, helft uns, dass wir Sein Gesetz freudig erfüllen. Amen."

 

Der Engel vom 27. November heißt St. Advisiel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Der erste der sieben Engel der Hoffnung bin ich. Von mir geht aus eine drängende, aber gütige Kraft. Der helfende Engel Mariens bin ich und trage das Vertrauen. Blicke weiter auf zur Mutter der Schmerzen und der Barmherzigkeit. Wir halten dich in den Dunkelheiten deines Lebens. Die Welt mit ihren Irrlichtern gibt dir keine Hoffnung. Es ist gut, dass alles vergänglich ist, dass nirgendwo auf Erden eine Bleibe ist. Wer aber seine Augen auf das Ewige richtet, wer Maria vertraut, der hat auf festen Grund gebaut. Im Vertrauen auf Maria wird jede Seele bestehen und zu Gott gelangen." (Fest der Wunderbaren Medaille Mariens, 1830)

Die Seligen und Heiligen des 27. November heißen St. Jakob der Zerschnittene (um 420), Märtyrer, Hofbeamter des persischen Königs Jezdegerd I., fiel in der Verfolgung vom Glauben ab, kehrte aber durch die Hilfe seiner Frau und seiner Mutter bald wieder zum Glauben an Christus zurück, wurde ermordet, indem sie ihm alle Glieder abschnitten, St. Oda von Sind-Oedenrode (um 725), Königstochter, Einsiedlerin, Belgien, St. Bilhildis von Altmünster (um 734), Äbtissin OSB, bekehrte ihren Mann, den heidnischen Thüringerkönig Hetan I., gründete nach seinem Tod bei Mainz das Kloster Altmünster, dem sie vorstand, St. Modestus (um 750), Missionar, Bischof Virgilius von Salzburg schickte Modestus mit vier weiteren Priestern zu den Slawen nach Kärnten, baute Kirchen bei Klagenfurt und in Liburna.

"Heiliger Engel der Hoffnung, richte unsere Augen auf die Ewigkeit, stärke unser Vertrauen zu Maria, damit wir an ihrer Hand zu Gott gelangen. Amen."

 

Der Engel vom 28. November heißt St. Enned

und gehört zum IX. Chor der Engel. "Das Unkraut reiße ich aus den Herzen und führe die Seele zum wahren Kindsein vor Gott. Wo jede Hoffnung verloren scheint, da bin ich die letzte Rettung durch die Barmherzigkeit Gottes." St. Enned ist ein ganz kindlicher Engel, der an der untersten Stufe vor der Hölle steht und die Seelen, die herabstürzen, wie einen Ball aufzufangen versucht. Er ist dem Chor der Herrschaften zugeordnet und ein gewaltiger Engel steht neben ihm: St. Esdrael, der Engel des Blutes, der letzte der drei Gerichtsengel, der auf Erden alles Unkraut sammeln wird, um es vor die Füße des Richters zu werfen.

Die Seligen und Heiligen des 28. November heißen St. Gregor III. (741), Papst, Syrer von Geburt, Kontrahent des byzantinischen Kaisers Leon III. im Bilderstreit, forderte Leon auf, die Vernichtung religiöser Bilder zu beenden, als Antwort schickte der Kaiser eine Flotte mit Soldaten, die im Sturm unterging, ernannte Bonifatius, den Apostel der Deutschen, zum Erzbischof, St. Hathumoda (874), Äbtissin OSB, Tochter von Herzog Liudolf, trat früh in das von ihren Eltern gegründete Kloster Brunshausen ein und wurde dort Äbtissin, St. Jacobus de Marchia, (Mönch OFM, Prediger, Schüler des heiligen Bernhardin von Siena, predigte in Italien gegen die Irrlehren, Reformer der Franziskaner.

"Heiliger Engel, der die Seelen fängt, rette die Gottfernen, sei ihnen die letzte Hoffnung durch Gottes Barmherzigkeit. Amen."

 

Die Engel vom 29. November heißen St. Ephrael und St. Issachar

und gehören zum IV. Chor der Herrschaften. "Wir, die Engel Ephrael und Issachar stehen da, wo nach dem Gericht die Reinen einziehen. St. Issachar führt den Alten Bund unter dem Zeichen des Andreaskreuzes. Das Tor ist aus Smaragd. Über dem Tor steht: 'Du Reis Jesse, Du Unbefleckte, Du Königin aller Reinheit.' Auch St. Gabriel steht am Tor der Allerreinsten." Eines der 12 Tore des Neuen Jerusalem ist das Tor der Reinen, über dem St. Ephrael steht, der Engel der Reinen und der Kinder. Der heilige Apostel Andreas steht neben St. Issachar, dem Israeliten, die den Zug der Reinen aus der vorchristlichen Zeit anführen.

Die Seligen und Heiligen des 29. November heißen St. Saturninus von Toulouse (um 250), Bischof, St. Paphnutius (4. Jh.), Abt in Ägypten, St. Brendan von Birr (573), Abt, Irland, St. Walderich (um 850), Abt OSB von Murrhardt in Baden-Württemberg, St. Radbod (917), Bischof OSB von Utrecht, St. Jutta von Heiligental (um 1250), Äbtissin OCist, St. Friedrich von Regensburg (1329), Laienbruder OESA, Regensburg, St. Dyonisius a Navitate Domini und St. Redemptus a Cruce (1638), Mönche und Laienbrüder, erste Märtyrer des Karmeliterordens, wurden bei der Landung auf Sumatra von türkischen Seeleuten überfallen und grausam ermordet, St. Francesco Antonio Fasani (1742), Oberer OFM, Prediger, setzte sich in Apulien für die Reform des geistlichen Lebens ein, St. Franz Joseph Rudigier (1884), Bischof von Linz.

"O Tor der ewigen Heimat, du schickst uns deine Engel entgegen. Ihr Engel werdet uns helfen, die Angriffe der Hölle zu überwinden und einzugehen in den Frieden und die Heiligkeit Gottes. Amen."

 

Der Engel vom 30. November heißt St. Madim

und gehört zum III. der Throne. "Ich bin Madim, der sechste der sieben Throne, die das Licht der Gottesgebärerin zu denen tragen, die mit reinem und sehnsuchtsvollem Herzen nach Gott verlangen. Ich trage das Licht der Seligkeiten. Stehen werde ich überall mit dem Andreaskreuz, wo höllische Massen sich stauen. Sie zerbrechen und zerschellen daran, wenn der Abgrund sich öffnet. Tausendfaches Gewürm wird sich über die Erde schieben. Die höllische Glut wird sein wie Lavamassen. Ich bereite den Weg zur Gottesanschauung. Über die herzensreinen, nach Gott verlangenden Menschen ist St. Andreas als Schirm und Schutzherr gestellt. Er, der mit seinem Engel immer stille Zwiesprache hielt, steht allen im Kampfe gegen die höllischen Mächte zur Seite, die unter seinem besonderen Schutz stehen. Sein Kreuz ist eine große Macht gegen den Ansturm der Hölle. Reinheit und Demut sind der Hölle zuwider. Die Priester stehen zwischen Kind und Engel als Schutzwehr auf Erden, so sie ganz reinen Herzens sind. Sie werden im Namen der Dreieinigkeit und unter der Führung der Königin des Himmels und der Erde Hilfe und Rettung sein auf dem reinen, vollkommenen Weg zu Gott, der da ist, der ewig war und immer sein wird. Wer im Herzen Jesu wohnt, durch Maria, hat den besten Teil erwählt."

Die Seligen und Heiligen des 30. November heißen St. Andreas (60), Apostel, Märtyrer, Missionar am Schwarzen Meer, in Griechenland, Kurdistan und Georgien, der Statthalter Neros, Ägeas, wollte Andreas zum Götzendienst zwingen, als dieser sich weigerte, wurde er an einem schrägen Kreuz getötet, das seither Andreaskreuz genannt wird, St. Attroban, St. Emming, St. Folkard, St. Benjamin von Sachsen, St. Grisold und St. Gerwald (782), Missionare, Märtyrer, wurden in Niedersachsen umgebracht, St. Johannes Garbella (1283), Provinzial OP, Frankreich.

"Heiliger Andreas, stehe uns mit deinem Kreuz bei im Kampf gegen die Mächte der Hölle, lehre uns Demut und Reinheit, damit wir unter der Führung der Königin des Himmels den vollkommenen Weg finden. Heiliger Engel des III. Thrones, stehe uns bei mit dem Licht der Seligkeiten. Amen."