• Engel und Heilige von jedem Tag
  • Bücher der Liebe, Bd. 1
  • Bücher der Liebe, Bd. 2
  • Bücher der Liebe, Bd. 3
  • Bücher der Liebe, Bd. 4
  • Bücher der Liebe, Bd. 5

Der Engel vom 1. September heißt St. Myrrhael

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin Myrrhael, der 8. der 12 Engel Mariens. Das Leben im Orden, in den Klöstern, Pfarreien, gottgewollten Gemeinschaften und das Leben der Priester betreue ich. Als besondere Gnade trage ich die Bindung des Gehorsams. Wer vollkommen gehorsam ist, besitzt alle anderen Tugenden." Außerdem ist St. Myrrhael der Fürst des Abendlandes und der Schlichter in allen Konflikten und Häresien der Gemeinden.

Die Seligen und Heiligen des 1. September heißen die Zwölf Brüder (um 250), Märtyrer, eine Familie aus Nordafrika, die in Italien für ihren Glauben starb, St. Pelagius von Aemona (um 283), Märtyrer, St. Verena von Zurzach (um 350), Jungfrau, Missionarin, kam nach der Legende aus Ägypten, folgte der Thebäischen Legion nach Mailand und begrub die heiligen Männer, als sie von deren Martyrium hörte, ging nach Solothurn, wo die Heiligen Viktor und Ursus gestorben waren, pflegte in Zurzach Arme und Kranke, St. Harald, Märtyrer (574) in Brescia, St. Nivard von Reims (673), Erzbischof, St. Ägidius (720), Einsiedler OSB, kam aus Athen in das Rhonetal, lebte als Eremit, wurde nach der Legende von der Milch einer Hirschkuh ernährt, erster Abt des von ihm gegründeten Klosters Saint-Gilles.

"Hilf, heiliger Engel, dass ich so geformt werde, wie Gott mich haben will. In allem soll ganz Sein Wille geschehen. Lehre uns, gehorsam zu sein und festzuhalten an den Bindungen, die wir eingegangen sind. Amen."

 

Der Engel vom 2. September heißt St. Hathanael

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Mit St. Gazar trage ich das Lobopfer Abels und Jesu Christi. Durch Maria fühle ich die Herzen schlagen und erlebe in den Menschen die Menschwerdung Christi. So bringe ich mit ihnen dem Dreieinen Gott das Lobopfer dar. Ich bin auch der Engel der schweigenden Treue." Maria Magdalena sieht einen gewaltigen Engel, der als Symbol ein dreifaches Herz trägt. Es sind die Herzen Jesu, Mariens und das Herz des Menschen, der sich an die vereinigten Herzen gebunden hat.

Die Seligen und Heiligen des 2. September heißen St. Nonnosus (um 565), Abt OSB, Schutzpatron des Freisinger Domes, Abt des berühmten Benediktinerklosters Monte Seratto im Norden Roms, im 11. Jh. gelangten die Reliquien nach Freising, St. Wolfsindis (7. Jh.), Märtyrerin in Bayern, St. Margareta von Löwen (1227), Magd, Märtyrerin, wurde in Belgien ermordet, St. Ingrid Elovsdotter (1282), gründete mit ihren Geschwistern das erste Dominikanerinnenkloster in Schweden, seliger Apollonaris Morel von Posat (1792), Priester OFMCap, Märtyrer, wurde in Paris ermordet, weil er den Eid auf die Zivilkonstitution verweigerte, seliger Franz Urban Salins de Niart (1792), Priester, Märtyrer, wurde während der französischen Revolution ermordet.

"Ihr heiligen Engel, nehmt mich in die Gewalt des Willens zur Erlösung und alle, für die ich bitte. Bettet uns in die Herzen Jesu und Mariens, damit wir mit euch das Lobopfer darbringen können. Amen."

 

Die Engel vom 3. September heißen St. Zaphkiel und St. Abdael

und gehören zum II. Chor der Cherubim und zum IX. Chor der Schutzengel. St. Abdael sagt: "Ich trage den Herrn mit dem Priester in der Monstranz. Ich halte mit anderen Engeln die Tabernakelwache. Siehe nun, welche Freude dir der Herr bereitet durch den Cherub des Heiligen Geistes, St. Zaphkiel. Sein Name ist 'Herabneigen Gottes'. Er trägt die Güte, Milde und Barmherzigkeit zum Läuterungsort. Er ist der Gnadenstrahl für Priester und Gottgeweihte. Durch ihn wirkt das priesterliche Wort heilend, wandelnd und wegweisend. Es wirkt groß, zündend, heilig und wahr. Im Sinne des Ewigen Wortes löst es von Sünden, öffnet die Pforten des Läuterungsortes und ist der Wegweiser den Lauen und Gottfernen."

Die Seligen und Heiligen des 3. September heißen St. Phöbe, Diakonissin (1. Jh.), Griechenland, St. Basilissa (um 300), Kind, Märtyrerin, erlitt im Alter von neun Jahren den Martertod, St. Mansuetus (4. Jh.), erster Bischof von Toul, St. Gregor der Große (604), Papst, Kirchenlehrer, bedeutender Seelsorgerpapst, unter seinem Pontifikat wurden England, Spanien und die Langobarden katholisch, sandte Augustinus und 40 Mönche nach England, Verfasser wichtiger theologischer Schriften wie 'Moraltheologie', führte im ersten Amtsjahr eine Bittprozession gegen die Pest an, die durch das Erscheinen St. Michaels, der sein Schwert in die Scheide steckte, beendet wurde, seitdem heißt das Grabmal des Kaisers in Rom 'Engelsburg', St. Remaklus (673), Abtbischof OSB, Missionar in den Ardennen, St. Hereswitha (7. Jh.), Königin von England, St. Hildebold von Köln (818), Erzbischof, St. Hermann von Niederaltaich (1326), Einsiedler OSB, St. Otto von Niederaltaich (1344), Einsiedler OSB, war wie sein Bruder Hermann zunächst Mönch in Niederaltaich und lebte dann als Einsiedler im Bayerischen Wald.

"Großer, heiliger Cherub, stehe allen Armen Seelen im Läuterungsort bei, schenke ihnen die Güte und Barmherzigkeit Gottes und öffne ihnen die Türen des Fegefeuers. Amen."

 

Die Engel vom 4. September heißen St. Hanani und St. Gedulah

und gehören zum IX. Chor der Schutzengel. "Wir sind die Brüder, die heiligen und heilen durch die große Kraft Gottes, damit die Seelen der heiligenden Liebe teilhaft werden, damit sie als gut im Gericht befunden werden. Bis in die letzten Falten schauen wir in die Seelen hinein." St. Hanani ist der Engel, der das Zerbrochene heilt. Er trägt einen großen Ölkrug als Zeichen der Heilung und Heiligung.

Die Seligen und Heiligen des 4. September heißen St. Marinus von Rimini (um 360), Einsiedler, gilt als Gründer von San Marino, St. Bonifatius I. (422), Papst, St. Suitbert (713), Missionar OSB, Bischof, kam als irischer Benediktiner nach Friesland, wurde 693 zum Wanderbischof geweiht, missionierte in Westfalen und in Sachsen, St. Ida von Herzfeld (825), Stifterin, Wohltäterin, erste Heilige Westfalens, gründete mit ihrem Mann eine Kirche in Herzfeld, das Volk nannte sie 'Mutter der Armen', St. Irmgard von Süchteln (1085), Wohltäterin, Einsiedlerin, verteilte nach dem Tod der Eltern das Erbe an Kirchen und Krankenhäuser, lebte in Süchteln als Einsiedlerin, zuletzt in Köln.

"Helft bitte, ihr heiligen Engel, damit recht viele, die Gott fernstehen, der heilenden und heiligenden Kraft teilhaft werden. Amen."

 

Der Engel vom 5. September heißt St. Kepharnim

und gehört zum V. Chor der versiegelten Gewalten. "Ich bin ein Engel der Spann- und Wunderkraft. Über alle Hindernisse und Hemmungen helfe ich der sich mir anvertrauenden Seele hinweg, mit der Hilfe unserer und eurer Königin Maria." Die Engel des Chors der Gewalten versetzen Berge und reißen Mauern ein. Sie beherrschen nicht nur die Naturkräfte, sondern verwalten auch die Wunderkraft Gottes. Sie lehren uns, an die Hilfe Gottes und der Gottesmutter zu glauben.

Die Seligen und Heiligen des 5. September heißen St. Ferreolus und St. Ferrutius (um 200), Missionare, Märtyrer, als Priester und Diakone wurden sie zur Missionierung nach Besancon geschickt und dort wegen ihres Glaubens ermordet, St. Ursicinus von Ravenna (536), Erzbischof, Ursus (der Bär), brachte Ravenna zu großer Glaubensblüte, St. Bertin (698), Abt von St. Bertin, selige Maria Theresia von Wüllenweber (1907), Gründerin des Ordens der Salvatorianerinnen, Adelige aus Schloß Myllendonk bei Mönchengladbach, gründete 1888 mit Pater Jordan in Tivoli die Gemeinschaft der Salvatorianerinnen, deren erste Generaloberin sie wurde.

"Heiliger Engel der Spannkraft, Flügel möchte ich wohl haben, um über alle Hindernisse hinwegzukommen. Unter der Leitung und mit der Hilfe Mariens möchte ich das Ziel des ewigen Lebens erreichen. Amen."

 

Der Engel vom 6. September heißt St. Matha

und gehört zum IX. Chor der Schutzengel. "Ich bin Matha aus dem IX. Chor. Ich bin der Führer der Kinder und der Jugend. Für meine Geführten und Gefährten bitte ich um Gnade an Gottes Thron. Das wahre Wort, von Gott kommend, lege ich in ihre Herzen, damit es sie hinführe zu Gott."

Die Seligen und Heiligen des 6. September heißen St. Magnus (um 772), Missionar, Patron des Allgäus, der dort auch St. Mang genannt wird, lebte mit Einsiedlern am Grab von Gallus (St. Gallen), ging im Auftrag des Augsburger Bischofs nach Bayern, baute sich in der Nähe von Füssen eine Zelle, daraus entwickelte sich durch die Hilfe von Pippin dem Jüngeren ein Benediktinerkloster, St. Eskil von Lund (1181), Erzbischof, studierte in Hildesheim und war einige Jahre Bischof von Roskilde in Dänemark, Primas und Päpstlicher Delegat, wegen eines Streits zwischen Kaiser und Papst nach Frankreich verbannt, wo er im Zisterzienserkloster Clairvaux lebte, St. Stephan von Die (1213), Bischof OCarth, Mystiker in Frankreich, erlebte Visionen und wirkte Wunder.

"Heiliger Engel, wir vertrauen dir unsere Kinder und alle Jugendlichen unserer Familien an. Lege das rechte Wort, das zu Gott hinführt, auch in ihre Herzen, damit sie Ihn erkennen und lieben. Amen."

 

Der Engel vom 7. September heißt St. Thumim

und gehört zum IV. Chor der Herrschaften. "Ich trage die opfernde Liebe Gottes. Diese Liebe ist das glühendste und schweigendste aller Geheimnisse Gottes. Willst du mit dieser Liebe vereint sein, musst du dauernd vor Liebesglut sterben, musst du durchdrungen von Gott sein, dass du ohne Ihn nicht mehr leben kannst." Maria Magdalena hörte, dass sie eine Märtyrerin dieser Liebe würde. "Es ist ein Geschenk deines barmherzigen Vaters, deines barmherzigen Heilands, deines barmherzigen Trösters, durch die Fürbitte der Mutter der Barmherzigkeit."

Die Seligen und Heiligen des 7. September heißen St. Regina (um 300), Jungfrau, Märtyrerin, soll nach der Legende unter Kaiser Maximian für ihren Glauben enthauptet worden sein, St. Chlodwald (um 560), Priester, Einsiedler in Frankreich, St. Madelberta (um 705), Äbtissin von Maubeuge OSB, Patronin der Schwangeren und Entbindungen, St. Johannes von Lodi (1105), Bischof OSB, lebte als Einsiedler und Priester im Eremitenkloster Fonte Avellana in der Nähe von Gubbio, Italien, schloss sich Petrus Damiani als Schüler an, wurde dessen Nachfolger als Prior.

"Liebe Gottes, Du glühendes und schweigendes Geheimnis, lass mich in Dir leben und in Dir sterben; denn ohne Dich kann ich nicht leben. Amen."

 

Die Engel vom 8. September (Mariä Geburt) heißen St. Hanael und St. Jesim

und gehören zum II. Chor der Cherubim bzw. zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin St. Jesim aus dem Chor der Gewalten. Ich trage das Wort Mariens des Ja-Sagens. Ich bin es, der den Seelen das stille, wunschlose 'Ja, Vater!' zu sagen lehrt. Sagst du dieses Wort stets zum Willen Gottes, zu allem, was der Herr sendet, dann wirst du einmal das Wort der Liebe hören: 'Komm!' Nun schaue die Freude, die Maria dir bereitet." Maria Magdalena: "Ich schaue eine wunderbare Lichtsäule. Sie spiegelt den Dreieinigen Gott." Da sagt St. Jesim: "Das ist der Cherub Hanael. Er ist der Grundpfeiler der Heiligen Kirche als Träger des Lobes und der Anbetung Gottes. Er lässt die Ströme der Kraft zum Lob und Preis des Herrn in alle Tiefen fließen, damit aus dieser Tiefe heraus der Herr gelobt und gepriesen werde."

Die Seligen und Heiligen des 8. September heißen St. Hadrianus (um 290), Märtyrer, nach der Legende war Hadrianus (Adrian) römischer Soldat, der wegen seines Glaubens in Nikodemien hingerichtet wurde, St. Sergius I. (701), Papst, St. Korbininan von Freising (720), Bischof, Patron des Erzbistums München-Freising, St. Maria Toribia (12. Jh.), Ehefrau von Isidor von Madrid, St. Seraphina (1478), Äbtissin OSCI, nach leidvoller Ehe Eintritt in das Klarissenkloster von Pesaro, das sie später leitete, Leichnam liegt unverwest in der Klosterkirche von Pesaro.

"Ja, ihr heiligen Engel, loben und preisen will ich mit euch meinen Herrn und Gott bis in alle Ewigkeit. Seinen Willen werde ich zu jeder Stunde erfüllen und zu allem 'Ja, Vater!' sagen. So werde ich einst das Wort der Liebe hören: 'Komme!' Amen."

 

Der Engel vom 9. September heißt St. Tanael

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin Tanael, der Fürst aller Kinder. Auch ein Engel der Liebe des Heiligen Geistes bin ich. Die mir anvertraute Seele führe ich zum wahren Kindsein in Gott, so sie lauteren Herzens ist und eine große, reine Liebe zu allen Menschen trägt."

Die Seligen und Heiligen des 9. September heißen St. Gorgonius von Rom (um 305), Märtyrer, er starb für seinen Glauben unter der Verfolgung von Diokletian, Reliquien kamen nach Minden in Westfalen, St. Engelram (8. Jh.), Bischof von Metz OSB, St. Wulfhilda von Barking (um 1000), Äbtissin OSB in England, St. Jakob Laval (1864), Mönch CSSp, Missionar, Apostel von Mauritius, studierte Medizin, wurde Priester und trat der Kongregation 'Vom Unbefleckten Herzen Mariens' bei, St. Bernhard August Thiel (1901), Bischof CM, der gebürtige Elberfelder schloß sich schon als Junge den Vinzentiner an, in Paris zum Priester geweiht, Missionar in Ecuador und Costa Rica.

"Heiliger Engelfürst, bitte schütze die Kinder vor allen Gefahren, lass auch uns Kinder sein mit lauterem Herzen und mit großer Liebe zu allen Menschen. Amen."

 

Der Engel vom 10. September heißt St. Lairiel

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich bin der Fürst Lairiel. Siehe, ich trage den Bekennermut im Siegel der Endzeit. Fürchte nichts! Die Kraft Gottes ist in dir und zerschmettert die, die dir schaden!" St. Lairiel ist der Fürst der Strahlen. In der Endzeit wird er die geheimen Bunker und unterirdischen Anlagen zerstören, in denen an teuflischen Waffen zum Untergang der Erde gearbeitet wird. St. Lairiel ist auch der Engel der Uranstrahlen. Er zerschmettert den Drachen, das Tier aus der Unterwelt.

Die Seligen und Heiligen des 10. September heißen St. Pulcheria Aelia (453), Kaiserin von Byzanz, mit 15 Jahren gekrönt, bekämpfte die Irrlehrer, verließ 447 den Kaiserhof und zog sich in ein Kloster zurück, kehrte nach dem Tod ihres Bruders zurück und heiratete den Feldherrn Markion, der bald darauf Kaiser wurde, setzte das berühmte Konzil von Chalkedon (451) durch, St. Diethard (Theodard), um 669, Bischof, Märtyrer, als er sich als Bischof von Tongern-Maastricht bei König Childerich II. wegen Plünderungen des Kirchengutes beschweren wollte, wurde er in der Nähe von Speyer überfallen und ermordet, St. Nikolaus von Tolentino (1303), Mönch OESA, Prediger, schloss sich früh den Augustinereremiten an, angesehener Prediger und Beichtvater, wurde schon zu Lebzeiten wie ein Heiliger verehrt, wirkte zahlreiche Wunder.

"Heiliger Fürst über die Strahlen, bewahre die Menschen vor den Strahlen der Atomwaffen, rette uns vor den Schrecken der Endzeit, erflehe allen die Kraft, vor dem Licht des Gerichts zu bestehen, wenn wir bekennen müssen. Amen."

 

Der Engel vom 11. September heißt St. Kadmiriel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich bin Kadmiriel aus dem Chor der Mächte. Den Engeln der Macht des Glaubens gehöre ich an." St. Kadmiriel trägt die Demut Mariens. Demut bedeutet Mut zum Dienen. Dieser Engel gehört zu den beiden Marienfesten im September, Mariä Geburt und Mariä Namen. Maria ist das Vorbild aller Demütigen, denn sie entschied die Rettung der Menschheit durch einen Satz: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach Deinem Wort."

Die Seligen und Heiligen des 11. September heißen St. Felix und St. Regula (um 302), Märtyrer, Patrone von Zürich, gehörten zur Thebäischen Legion um St. Mauritius, wurden in der Schweiz ermordet, St. Protus und St. Hyacinthus (3. Jh.), Märtyrer, wurden in Rom wegen ihres Glaubens ermordet, St. Paphnutius von Ägypten (um 360), Bischof, unter Maximus Daja wurde ihm ein Auge ausgestochen und die Kniekehle zerschnitten, danach Zwangsarbeiter im Bergwerk, lebte nach seiner Befreiung als Mönch bei Antonius dem Großen, wurde zum Bischof von Thebias gewählt, bekämpfte die Irrlehre der Arianer, St. Marbod von Rennes (1123), Bischof, Schriftsteller, St. Ludwig IV., der Heilige (1227), Landgraf von Thüringen, wurde nie offiziell heiliggesprochen, verheiratet mit der heiligen Elisabeth, seliger Bonaventura von Barcelona (1684), Laienbruder OFM, seliger Johannes Gabriel Perboyre (1802), Mönch CM, Priester, Märtyrer, Novizenmeister der Lazaristen in Paris, Missionar in China in der Zeit schwerster Verfolgung, wurde an einem Kreuzesbalken erdrosselt.

"Großer, heiliger Engel der Demut im Glauben, lehre uns die Demut in einer Zeit der Gottverlassenheit und der Dunkelheit, lass uns im Bewusstsein der Leiden Mariens alles ertragen, was uns zum Heil dient. Amen."

 

Die Engel vom 12. September heißen St. Elohim, St. Geesim und St. Arim

und gehören dem I. Chor der Seraphim, dem II. Chor der Cherubim und dem III. Chor der Throne an. "Da steht Maria, lichtumflossen, segnet und sagt: 'Das ist der Cherub Geesim.' Wie schwebend bilden sich die gleichen Rosen (die Maria Magdalena am gleichen Tage an ihrer und ihres Priesters Herzgegend gesehen hatte) um den Engel, so wie ich ihn sah an unseren Herzen. Maria sagt weiter: 'Die ersten Rosen seid ihr, die Rosen der Heiligsten Dreifaltigkeit ... So sollen alle sein. Geesim ist es, der durch mich diese Rosen zur Heiligsten Dreifaltigkeit führt, weil sich in ihm die Heiligste Dreifaltigkeit spiegelt.' Um Mitternacht naht ein wunderbarer Engel: 'Ich bin Arim, der Erste der sieben Throne, die das 'Werde!' aller geschaffenen Schönheit, besonders von Maria, tragen. Nun schaue Maria!' Wunderbar sehe ich Maria als Königin der Engel wie gleißendes Licht mit einer neunmal gezackten Krone. Sie wird durchflutet und umgeben von einem Lichtwesen." St. Arim sagt: "Das ist der Seraph Elohim. Er ist in und um Maria. Er ist der Zweite in der Reihe, die das Höchstmaß ihrer Liebe tragen. Verbirg dich ganz in das Herz dieser Königin, dann bist du auch geborgen und verborgen im Herzen Jesu. Das ist der Ort heiliger Ruhe für die gottliebende Seele."

Die Seligen und Heiligen des 12. September heißen St. Maximinus von Trier (um 346), Bischof, in Silly, Frankreich, geboren, folgte Agritius auf den Bischofssitz in Trier, bekämpfte die Irrlehre des Arianismus, gewährte dem Bekenner Athanasius Asyl in Trier und sorgte für dessen Rückkehr nach Alexandria, stand im Mittelpunkt der sich bekämpfenden Bischöfe, starb auf der Rückfahrt von einer Friedensmission in Konstantinopel, St. Gerfried von Münster (839), Bischof, Nachfolger des großen Liudger auf dem Bischofssitz in Münster, St. Guido (Wido) von Anderlecht (1012), Küster, Pilger, der Sohn eines Bauern wurde Küster in Laeken bei Brüssel, pilgerte nach Rom und Jerusalem, nach seinem Tod in Anderlecht ereigneten sich viele Wunder, St. Degenhard (1374), Einsiedler OSB, Laienbruder in Niederaltaich, zog mit zwei Gefährten in die Einsamkeit des Bayerischen Waldes.

"Ihr heiligen Engel, lasst mich mit euch das Sanctus singen. Mit Maria und ihrer Engelschar bringe ich dem Herrn Lob und Dank dar. Mit Deiner Liebe, o Gott, in Maria, will ich Dich lieben, wie Du geliebt sein willst. Amen."

 

Der Engel vom 13. September heißt St. Jehod

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich bin ein Engel der Stände und des Lebens. Die göttliche Idee trage ich in die Schöpfung. So gern hört es der Herr, wenn eine Seele zum Lobe und Preise des Herrn die ganze Schöpfung aufruft." St. Jehod ist der Engel aller in Namen Gottes gegründeten Stände in der Kirche. Dazu gehören die Verheirateten, die Ehelosen, Handwerker, Arbeiter, Ordensmitglieder. Ihn sollen die Menschen anrufen bei der Berufswahl und bei Nöten im Beruf. Als Engel des Lebens und der Liebe hält er den Schutzmantel Mariens über alle ihm Anvertrauten.

Die Seligen und Heiligen des 13. September heißen St. Johannes Chrysostomus (407), Patriarch, Kirchenlehrer, in Antiochien geboren, lebte er als Mönch und Einsiedler, nach Krankheit Diakon in Antiochien, Priester, wurde wegen seiner Predigten 'Goldmund' (Chrysostomus) genannt, 389 Patriarch von Konstantinopel, wird als griechischer Bischof dargestellt, St. Maurilius von Anger (453), Bischof, St. Amatus von Sitten (um 690), Bischof, St. Eulogius (859), Märtyrer, St. Maria von Jesus (1640), Priorin OCD, Mystikerin, Maria Lopez de Rivas trat dem Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen in Toledo bei, 20 Jahre lang Novizenmeisterin, Priorin, Ratgeberin von vielen Persönlichkeiten.

"Heiliger Engel, mit dir will ich heute den Herrn besonders loben und preisen, der ja alles so gut und schön gemacht hat. Hilf uns dabei, unsere Standespflichten treu zu erfüllen und gib uns Zuflucht unter dem Mantel Mariens, wenn wir in Not geraten. Amen."

 

Die Engel vom 14. September heißen St. Thelamin, St. Josaphim, St. Delim, St. Sederim, St. Eja, St. Phased und St. Roph

und gehören verschiedenen Chören an. Die ersten vier sind Versiegelte Gewalten, die alle ein Schwert tragen, St. Ejah ist ein Seraph, St. Phased gehört zum IX. Chor der Schutzengel und St. Roph zum III. Chor der Throne. Maria Magdalena: Mein heiliger Schutzengel nennt sie: "Thelamim ist der große Wecker im Glauben, Josaphim ist der Ansager, Delim ist ein Wandler der Herzen, Sederim ist der Rächer. Diese Engel sind Engel der Kirche. Der große Lichtengel ist der Seraph Eja, er ist ein Engel der Liebe. Er wurde an die Stelle Luzifers gerückt. Phased ist auch ein Engel der Sühneweihe, der das Reich Mariens mit aufbaut. Er ist mit St. Roph auch Tabernakelengel. Sie bemühen sich um die Seelen, dass sie nicht verlorengehen." Die sieben Engel dieses Tages zeigen uns die Bedeutung des Festes Kreuzerhöhung.

Die Seligen und Heiligen des 14. September heißen St. Maternus von Köln (um 314), erster Bischof von Köln, nach einer anderen Überlieferung Bischof von Trier, St. Albert von Jerusalem (1214), Patriarch OCarm, verfaßte als lateinischer Patriarch von Jerusalem eine Lebensregel für Einsiedler, die noch heute für den Karmeliterorden gültig ist, wurde von einem Gegner während einer Prozession in Akkon, Palästina, ermordet, St. Notburga von Eben (1313), Dienstmagd, in Tirol geboren, Dienstmagd beim Grafen von Rottenburg, teilte ihr Essen mit den Armen und Bettlern, Nationalheilige Tirols.

"Ihr heiligen Engel, helft denen, die sich von Gott entfernt haben, das heilige Gut des Glaubens wieder zu empfangen. Besonders du, St. Phased, hilf uns, dass die Zahl derer größer wird, die sich ganz Maria weihen, damit das Reich Mariens noch größer wird. Amen."

 

Die Engel vom 15. September heißen St. Roph und St. Sabbatiel

und gehören zum III. Chor der Throne und zum IV. Chor der Herrschaften. St. Roph trägt eine Dornenkrone und sagt: "Der Friede sei mit dir! Ich komme auch als Tröster und Helfer. Ich bringe auch die Schmerzen der Gebärenden durch Maria zu Gott. Das Mutterherz Mariens ist voll Liebe besonders geöffnet für die Mütter." Dann grüßt noch ein anderer Engel: "Ich bin Sabbatiel, ein Engel der Endzeit. Ich trage auch die Zornesschalen. Noch ist meine Zeit nicht gekommen. Wehe, wehe, allen, die nicht Buße tun wollen! Es wird furchtbar, wenn die Zornesschalen ausgegossen werden. Die Zeit des Wirkens ist noch kurz. Warum sind die Menschen so blind?" Die Zornschale dieses Engels heißt 'Zerbrich!' Und die Welt wird zerbrechen durch den Krieg und den Trieb.

Die Seligen und Heiligen des 15. September sind St. Melitta (um 150), Märtyrerin, wurde von Antonius Plus in Bulgarien wegen ihres Glaubens verfolgt und enthauptet, St. Oranna (6. Jh.), Königstochter und Missionarin, vom Vater wegen Krankheit verstoßen, zog sich nach Berus im Bistum Trier zurück, durch ein Wunder geheilt, wirkte als Missionarin zwischen Saar und Mosel, St. Notburga von Hochhausen (7. Jh.), Einsiedlerin am Neckar, St. Ludmilla von Böhmen (921), Herzogin, wurde von Methodius getauft, erzog ihren Enkel Wenzelslaus christlich, wurde deswegen von der Schwiegermutter erdrosselt, St. Roland von Medici (1386), Einsiedler in Italien, St. Katharina von Genua (1510), Krankenpflegerin, Mystikerin, heiratete auf Befehl der Eltern einen Lebemann, dieser verlor nach ihrer ersten Vision seinen Besitz und bekehrte sich, pflegte Kranke in zwei schweren Pestepidemien.

"Großer, heiliger Engel der Endzeit, wecke die Menschen auf durch deinen Ruf, bevor die Zornschalen der Naturkatastrophen und des Krieges erneut die Erde treffen. Öffne denen, die sich an die Welt und die Befriedigung der Lust verloren haben, die Augen, damit sie die Barmherzigkeit noch erlangen. Amen."

 

Der Engel vom 16. September heißt St. Thaddim

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich bin Thaddim, die Flamme Gottes. Ich stehe zwischen Gott und Mensch. Die von meinem Licht und Feuer angezogen sind, bleiben auf Erden klein, arm und gering. Sie bleiben auch verborgen in der Welt. So werden sie groß im Opfer, in der Sühne und Liebe. Siehe, ein kleiner Funke bist du noch im großen Dornbusch, aber Gott lässt sich herab zu dir, um von dir angebetet zu werden." Der Funke Gottes brennt aufwärts, Luzifers Licht, das er mitgenommen hat, brennt abwärts. Der frühere Lichtträger blendet und täuscht die Menschen.

Die Seligen und Heiligen des 16. September heißen St. Kornelius (253), Papst, Märtyrer, nach seiner Wahl 251 ernannte die Minderheit den Gegenpapst Novation, der abgesetzt wurde, Kaiser Gallus verbannte ihn nach zwei Jahren im Amt, St. Cyprian von Karthago (258), Bischof, Märtyrer, stand in Verbindung mit Kornelius, die Häupter der beiden werden im Kornelimünster bei Aachen verehrt, bedeutender Schriftsteller der frühen Kirche, wurde von Kaiser Valerian verbannt und in Karthago enthauptet, St. Victor III. (1087), Papst OSB, der Benediktiner Victor Daufari lebte als Einsiedler und Abt im Kloster Montecassino, 1059 Kardinal, 1086 Wahl zum Papst, trat das Amt aber erst im März 1087 an, da er vorher die Versöhnung mit den Normannen suchte, St. Johannes Massias (1645), Laienbruder OP in Spanien, St. Andre Kim (1846), Priester, Märtyrer, erster einheimischer Priester Koreas, schmuggelte Priester ins Land, nach nur einjährigem Wirken in Seoul grausam ermordet.

"Dank sei Gott für diesen großen Engel! Lass uns Funke sein im großen Dornbusch, auf den Gott sich herablässt, um angebetet zu werden. Amen."

 

Der Engel vom 17. September heißt St. Oriphiel

und gehört zum II. Chor der Cherubim. "Ich bin der Keltertreter, der Jesus im Garten Gethsemani den Kelch reichte. Die Leidensseele führe ich durch Maria zu den Höhen von Golgotha und stehe ihr bei." Sein Bruder auf der Erde ist der heilige Franz von Assisi, der an diesem Tag im Jahre 1224 die Wundmale Christi empfing. Die Wucht und Kraft St. Oriphiels, der ein Cherub des Sohnes ist, lässt sich nicht beschreiben. Sein Symbol ist der Kelch mit dem in Blut gewandelten Wein. Es ist der Kelch der Erlösungstat des Sohnes, aber auch Symbol des Blutes Mariens, das in den Leib Christi geflossen ist.

Die Seligen und Heiligen des 17. September heißen St. Reginfried (um 710), Märtyrer in Frankreich, St. Roding (7. Jh.), Abt OSB in Frankreich, St. Badura (862), kam aus Sachsen und wurde in jungen Jahren Bischof von Paderborn, ließ die Liboriusgebeine nach Paderborn überführen, St. Unni (936), Erzbischof, Missionar, Mönch im Kloster Korvey, Ernennung zum Bischof von Bremen-Hamburg durch König Konrad I., zog es vor, als Missionar in den Norden zu ziehen, St. Robert Bellarmin (1621), Mönch S), Kardinal, Kirchenlehrer, in Montepulcian in der Toskana geboren, mit 18 Eintritt in den Jesuitenorden, Prediger in Löwen, von Papst Gregor XIII. nach Rom gerufen, Professor am Collegium Romanum, Autor der 'Disputationen über die Streitfragen des christlichen Glaubens' und eines Katechismus, der 400 Auflagen in 60 Sprachen erzielte, St. Franz von Camporosso (1866), Mönch OFMCap, 40 Jahre lang Bettel- und Küchenbruder im Kapuzinerorden.

"Heiliger Engel mit dem Kelch der Kraft, stehe auch uns bei, wenn das Ende kommt. Befreie uns von allen Hindernissen auf dem Weg zum ewigen Ziel. Amen."

 

Der Engel vom 18. September heißt St. Cheloim

und gehört zum V. versiegelten Chor der Gewalten. "Der Anbeter aus der Tiefe bin ich, in der Tiefe deiner Seele, wo auch Gott der Dreieine wohnt. Sei stets bereit, deiner Seele Gewalt anzutun, damit sie alle Hüllen sprengt, die sie wie ein Gefängnis zuschließen und abhalten von der rückhaltlosen Liebe, der bedingungslosen Hingabe. Ich helfe dir weiter aufwärts mit meiner ganzen Gewalt." St. Cheloim ist einer der sieben Brüder der Seele. Er ist der Lehrer des wunschlosen Anbetens aus der Tiefe, des Hoffens ohne irdische Versprechungen, des Liebens ohne Antwort und Lohn.

Die Seligen und Heiligen des 18. September heißen St. Ferreolus von Vienne (um 305), Märtyrer, St. Lambert von Maastricht (705), Bischof, Märtyrer, wurde von einem fränkischen Herrscher verbannt, kehrte nach dessen Sturz wieder auf den Bischofssitz zurück, geriet mit einem Grafen über Kirchenrechte in Streit und wurde von diesem in Lüttich ermordet, St. Richardis (895), Kaiserin, Ehefrau von Kaiser Karl III., wurde grundlos des Ehebruchs verdächtigt, zog sich ins Kloster Andlau im Elsass zurück, St. Lantpert von Freising (957), Bischof, St. Balthasar Ravaschieri (1492), Mönch OFM, Priester in Italien, St. Joseph von Copertino (1663), Mönch OFMConv, Mystiker, erlebte ab 1630 außergewöhnliche, lange Ekstasen, bewirkte zahlreiche Krankenheilungen und mehrere andere Wunder, wurde in ein entlegenes Kloster versetzt.

"Heiliger Engel, tu meiner Seele Gewalt an, dass sie sich loslöst von allen irdischen Bindungen und Gütern, lehre mich bedingungslos lieben, wie Maria und Joseph geliebt haben. Amen."

 

Der Engel vom 19. September heißt St. Chajah

und gehört zum IX. Chor der Schutzengel. Er ist der Engel mit dem hochzeitlichen Gewand. "Ich bin Chajah aus dem IX. Chor. Ich bin ein Engel der Wandlung. Mein Name bedeutet 'Vater'. Dem Täufling überreiche ich das weiße Gewand." Er gehört zu St. Gabriel, dem Begleiter Mariens. St. Chajah ist vom Herrn ausgeschickt worden, die Gäste zum Hochzeitsmahl einzuladen. Er geht mit dem hochzeitlichen Gewand an die Hecken und Zäune zu den Armen und Verachteten. St. Chajah steht heute im Namen aller Schutzengel vor Gottes Thron, die das weiße Kleid zum Täufling bringen.

Die Seligen und Heiligen des 19. September heißen St. Januarius (305), Bischof, Märtyrer, unter seiner Amtszeit als Bischof von Neapel fanden die Christenverfolgungen unter Diokletian statt, er betreute die Opfer in den Kerkern, Timotheus, der Statthalter von Kampanien verurteilte ihn zum Tode, die Löwen taten ihm nichts, daraufhin wurde er mit sieben Getreuen enthauptet, St. Theodor von Canterburry (690), Erzbischof, St. Lucia vom Berg (1090), Hirtin, nach der Legende Tochter eines schottischen Königs, wanderte bis Lothringen und blieb dort bei einer Bauernfamilie als Hirtin, wurde vom Volk wegen ihres Betens und ihrer Nächstenliebe verehrt, St. Igor von Kiew (1147), Großfürst, Märtyrer, wurde bei einem Aufstand zum Abdanken gezwungen und in einem Kloster ermordet, St. Maria Wilhelma Ämilia de Rodat (1852), Gründerin einer Gemeinschaft von Schwestern zur Betreuung von Mädchen in Frankreich, verborgene Mystikerin.

"Heiliger, großer Engel, gib acht auf mich, dass ich das weiße Kleid, das die Liebe Gottes mir schenkte, auch so rein erhalte und bewahre. Amen."

 

Der Engel vom 20. September heißt St. Berael

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Als Stiller Fürst bin ich den Schutzengeln zur Seite gestellt. Ich bewirke, dass die Seele den Schutzengel erfreut. Seelen, die den Heiligen Geist lieben, vermittele ich die 7 Gaben des Heiligen Geistes." St. Berael ist der Fürst des klaren Gewissens. Er gehört zu den sieben Engeln, die die 'Schutzengel der Erde' sind. Seine Aufgabe als Engel des Gewissens ist es, als Lehrer aller Schutzengel dafür zu sorgen, dass diese ihren Schützlingen ein klares Gewissen vermitteln. Jeder Engel ist auch einmal Schutzengel, und jeder Engel sehnt diese Aufgabe herbei, weil sie die Menschen so lieben wie Christus und Maria.

Die Seligen und Heiligen des 20. September heißen St. Eustachius (118), Märtyrer, einer der 14 Nothelfer, nach der Legende Heide und Soldat, der sich unter Kaiser Trajan wegen Tapferkeit auszeichnete, soll auf der Jagd einen Hirsch gesehen haben, in dessen Geweih ein Kreuz leuchtete, was zu seiner Bekehrung führte, verlor seinen Besitz und wollte mit seiner Familie nach Ägypten ziehen, seine Frau wurde als Sklavin verkauft, seine Söhne fanden in der Wüste den Tod, Trajan holte ihn nach Rom zurück, wo er sich erneut als Feldherr auszeichnete, als er sich weigerte, den Göttern zu opfern, ließ ihn der Kaiser verbrennen, St. Fausta (3 Jh.), Märtyrerin, wurde als Dreizehnjährige in Griechenland vor Gericht gestellt, der Richter bekehrte sich durch ihr Bekenntnis, beide wurden hingerichtet, St. Warin von Korvey (856), Abt OSB.

"Heiliger Schutzengel der Erde und des Gewissens, sei du unser Lehrer und bilde unser Gewissen aus, damit wir erkennen, was gut und böse ist. Amen."

 

Die Engel vom 21. September heißen St. Melech und St. Pachad

und gehören zum II. Chor der Cherubim. "Heute umgeben mich zwei Lichtengel von überaus großer Schönheit. Der eine ist St. Melech, voll flammender Liebeskraft. Er ist ein königliches Wesen. Der zweite ist der Cherub des Vaters, St. Pachad, der Engel der Gottesfurcht." Unter den Cherubim schweben die Vier Lebendigen Wesen, die Unbegreiflichen, das Geheimnis des zum Leben gewordenen Wortes. Als Adler, Löwe, Stier und Engel erscheinen sie wie Fabelwesen. Der Engel unter diesen Wesen ist St. Melech, der wie ein Blitz die gesamte Schöpfung durchzuckt. Sie sind ständig in Bewegung vom höchsten zum tiefsten Punkt der Schöpfung. Nur einem wenden sie sich zu: St. Pachad, dem Cherub des Vaters, der die Gottesfurcht trägt.

Die Seligen und Heiligen des 21. September heißen St. Matthäus (1. Jh.), Apostel, Evangelist, Verfasser des ersten Evangeliums, nach den legendären Berichten hieß er Levi und war Zöllner in Karphanaum, soll zunächst in Palästina, dann in Äthiopien, am Kaspischen Meer und in Persien das Wort Gottes verkündet haben. In Persien soll er auch den Märtyrertod erlitten haben, sein Evangelium verfasste er in den Jahren 41/42, wobei er sich besonders mit der Leidensgeschichte und der Auferstehung des Herrn beschäftigt hat, sprach mit seinem Evangelium besonders die Juden an, wurde durch die Bibelkommission 1911 zum 'Verfasser eines in der palästinensischen Sprache verfassten Evangeliums' erklärt, St. Gerulf (um 750), Märtyrer in Belgien, St. Maura von Troyes (um 850), Jungfrau, Mystikerin in Frankreich, St. Johannes Prandota (1266), Bischof von Krakau, St. Markus von Modena (1498), Mönch OP, Prediger in Italien.

"Herr, lass durch Deine Engel die Finsternis unserer Tage weichen, lass uns im Blitz des Cherubs St. Melech die Wahrheit des Wortes Gottes erkennen und befolgen. Amen."

 

Der Engel vom 22. September heißt St. Kyriel

und gehört zum VII. Chor der Mächte. "Ich trage die Hoffnung und die Gottesfurcht. Mit meiner Macht rüttele ich die Herzen und Sinne auf. Erzittern muss der Mensch vor der Majestät des Dreieinigen Gottes, dass er die Gnade des Kindes Gottes erfasst und dankbar ist." Im Namen des Engels ist das 'Kyrie' enthalten. Herr, erbarme Dich unser! Alle Hoffnungen richten sich allein auf Gott. Und auf die Gerechtigkeit Gottes. Für viele Menschen, die verstoßen, betrogen, misshandelt und verraten wurden, ohne dass die Schuldigen je bestraft wurden, ist Gottes Gerechtigkeit eine große Hoffnung.

Die Seligen und Heiligen des 22. September heißen St. Mauritius und seine Gefährten (286), Märtyrer, gehörten der Thebäischen Legion an, zu der viele Christen aus Oberägypten gehörten, die gezwungen wurden, gegen Glaubensbrüder vorzugehen, die gesamte Legion wurde getötet, St. Phokas der Gärtner (3. Jh.), Märtyrer, lebte in Sinope am Schwarzen Meer als Wohltäter, wurde von Neidern verraten und ermordet, St. Emmeram (652), Bischof, Märtyrer, gab dem Stift zu Regensburg seinen Namen, kam als Missionsbischof aus Frankreich, wanderte predigend durchs Land, gab sich, um ein Mädchen vor schwerer Strafe zu bewahren, als Vater des unehelichen Kindes aus, wurde gemartert und hingerichtet, ein Priester klärte den Irrtum auf, St. Landelin (7. Jh.), Einsiedler, vermutlich Märtyrer, lebte in Baden-Württemberg und soll durch heidnische Jäger ermordet worden sein, St. Gunthildis von Suffersheim (um 1050), Magd in Bayern, St. Otto von Freising (1158), Bischof OCist, erweckte das Bistum zu neuem Glauben, seliger Ignatius von Santhia (1770), Mönch OFMCap, Priester, Mystiker in Italien.

"O heiliger Engel der Gottesfurcht und der Hoffnung, rüttele mit deiner Macht unsere Herzen und Sinne auf, führe uns durch die wahre Gottesfurcht zur Gottverbundenheit und mache uns zu Kindern Gottes. Amen."

 

Der Engel vom 23. September heißt St. Sesachar

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. "Ich gehöre auch zu den Engeln der Endzeit. Ein großer Vermittler bin ich bei Gott. Den Menschen stehe ich bei im Alltag des Lebens und helfe, die Pflichten zu erfüllen." St. Sesachar ist der Fürst der Arbeit, des Tages und der Helligkeit. Als Engel der Endzeit ist er dem Sohne zugewandt und nennt sich der 'Aufgehende', das heißt, er ist Verwalter des Tageslichtes und der Tagesarbeit. Jeder Mensch muss am Ende Rechenschaft ablegen über alle Werke.

Die Seligen und Heiligen des 23. September heißen St. Linus (79), erster Papst nach Petrus, St. Thekla (117), Schülerin von Paulus, wurde nach der Legende an verschiedenen Orten wegen ihres Glaubens verfolgt und einmal zum Tode verurteilt, Regen und Hagel bewahrten sie vor dem Scheiterhaufen, nach ihrer Freilassung ging sie nach Antiochien, wo sie von einem abgewiesenen Verehrer verleumdet wurde, erneut zum Tode verurteilt durch Tiere, rettet sich durch einen Sprung in den Wassergraben, Patronin der Sterbenden und der Theklabruderschaften, St. Rotrud von Neuburg (um 1020), Äbtissin von Neuburg.

"Fürst des Lichtes und des Tages, hilf uns bei der treuen Erfüllung unserer täglichen Pflichten, heilige unseren Alltag und führe uns über Maria zu Christus. Amen."

 

Die Engel vom 24. September heißen St. Adonai und St. Miguel

und gehören zum I. Chor der Seraphim bzw. zum IX. Chor der Schutzengel. St. Adonai ist Seraph des Heiligen Geistes und heißt auch 'Herr und König'. Er spricht: "Maria kauft die Seelen los mit dem Blute ihres Sohnes. So gibt sie den Seelen die Freiheit der Kinder Gottes wieder. Dringet mehr ein, ihr Kinder der Welt, in dieses Herz eurer Königin und Mutter." Heute ist das Fest 'Maria, Loskauf der Gefangenen'. St. Miguel ist der Träger der Liebe Gottes in der Tiefe des Leidens. Auch er gehört zum heutigen Fest. Zu Marias Rechten steht St. Adonai und lässt Ströme der Barmherzigkeit hinabgleiten auf die Gefangenen und Verfolgten. Zur Linken steht St. Miguel, der Engel des tiefsten Leidens. Wer durch das Leid zum Glauben findet, hat ihn an seiner Seite.

Die Seligen und Heiligen des 24. September heißen St. Rupert von Salzburg (718), Bischof, Gründer des Klosters St. Peter und des Frauenklosters auf dem Nonnberg, großer Missionar in Stadt und Land, St. Virgilius von Salzburg (784), Bischof, irischer Mönch, wurde von St. Rupert zum Abt von St. Peter ernannt, missionierte Kärnten, St. Gerhard von Csanad (1046), Bischof OSB, Märtyrer, erster Bischof der Diözese Csanad, wurde im Verlauf des Heidenaufstands auf dem Gerhardsberg ermordet, St. Hermann der Lahme (1054), Mönch OSB, Schriftsteller, der von Geburt an Gelähmte wurde Benediktiner im Kloster Reichenau, größter Schriftsteller und Wissenschaftler seiner Zeit, Hauptwerk eine Chronik der Weltgeschichte, St. Pacificus von San Severino (1721), Priester OFM, Prediger, Mystiker in Italien.

"Heilige Engel Gottes, löset die Ketten, mit denen die Menschen an Leib und Seele gefesselt sind. Ja, die Liebe vermag alles! Öffnet durch eure Fürbitten allen das Tor zum Herzen der Mutter der Barmherzigkeit. Amen."

 

Der Engel vom 25. September heißt St. Siachael

und gehört zum IX. Chor der Schutzengel. "Siehe, ich bin ein großer Beter und trage das Brot. Es bedeutet: Seele, du sollst Brot sein in Gottes Händen. Du musst es so sein, dass der Herr über dich spricht: 'Das ist Mein Leib.' Du kannst mich auch anrufen für die Verlassenen, da ich ein Tröster der Verlassenen bin." Er ist auch der Engel des Betens vor jedem Essen. Am Ende des Lebens, wenn uns zum letzten Male der Herr im Brot gereicht wird, gibt uns St. Siachael als Hostie in die Hände der Mutter, die uns zum himmlischen Hochzeitsmahl trägt.

Die Seligen und Heiligen des 25. September heißen St. Ermenfrid von Cusance (um 670), St. Firminus d. Ä. von Amiens (6. Jh.), Bischof, Märtyrer, soll von Pamplona nach Frankreich gekommen sein, wirkte als Missionar und wurde verfolgt, verhaftet, wieder freigelassen, Bischof von Amiens, wieder verhaftet, gefoltert und ermordet, St. Sergius Radonez (1392), Priester, Gründer von 40 Klöstern in seiner russischen Heimat, heilig gesprochen von der orthodoxen Kirche 1448, St. Niklaus von der Flüe (1487), Einsiedler, Mystiker, Patron der Schweiz, 'Bruder Klaus' genannt, bedeutender Mystiker des späten Mittelalters, Vater von zehn Kindern, Landwirt, Ratsherr, Richter, verließ 1467 Familie und Hof und wollte in den Elsass, wo verschiedene Mystiker lebten, bekam Heimweh, kehrte zurück und baute sich in der Ranft-Schlucht eine Zelle, zahlreiche Visionen, rettete den Eidgenossen 1481 in Stans die Einheit.

"Heiliger Engel, du großer Beter, hilf uns, dass wir immer mehr zu Brot werden in den Händen Gottes. Tröste die Verlassenen und lass uns nicht sterben in der Gottverlassenheit. Amen."

 

Der Engel vom 26. September heißt St. Dirachiel

und gehört zum VI. Chor der Hohen Fürstentümer. Er trägt den Ölzweig als Symbol des Friedens. "Ein Engel der Mystik bin ich. Maria sendet mich zu jenen Seelen, die Geheimnisse Gottes schauen dürfen. Ich bin es, durch den die Seele immer mehr hineinschaut in Gott, so ihr Leben ein Gebet und ein Schweigen ist." Die Hohen Fürsten stehen in einer Doppelreihe wie Sterne um das Haupt ihrer Königin. Die Fürsten mit dem Siegel der Endzeit dienen Maria als der Miterlöserin und Mutter ihres Herrn. Hinter St. Dirachiel steht der Erzengelfürst St. Gabriel, der das Buch der Abrechnung trägt.

Die Seligen und Heiligen des 26. September heißen St. Cyprian von Antiochia (um 304), Bischof, Märtyrer, war ein Zauberer der Heiden und wurde durch Justina bekehrt, starb zusammen mit Justina, St. Kosmas und St. Damian (um 305), Ärzte, Märtyrer, nach der Überlieferung waren die Zwillinge als Ärzte in Syrien tätig, bekehrten unter Lebensgefahr viele Heiden, wurden nach harter Kerkerhaft gefoltert und enthauptet, St. Meingold von Würzburg (um 794), Bischof, St. Meinhard von Hersfeld (um 1059), Abt OSB, St. Maria Victoria Theresia Couderc (1885), Gründerin der Kongregation der Schwestern vom Cönaculum in Frankreich.

"Ich bin bereit, heiliger Engel, deinen leisesten Wink zu befolgen, der mich durch Maria zum Dreifaltigen Gott führt. Amen."

 

Der Engel vom 27. September heißt St. Pharasim

und gehört zum V. Chor der Gewalten. "Ich trage die Liebe Gottes im Aufbau der Schöpfung. Auch trage ich die eifersüchtige Liebe Gottes. Sie tut oft sehr weh in ihrem Fordern, aber es ist eine liebens- und begehrenswerte Liebe. Denke einmal darüber nach. Du wirst es erkennen und dich auch dieser Liebe ganz ausliefern, weil sie nichts anderes um sich duldet." Das erinnert an das Gebot Gottes: "Ich bin der Herr, Dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben Mir haben." Die Heiligen haben die Liebe oft schmerzlich empfunden. Die heilige Theresia sagte: "Nun glaube ich schon, dass Du, o Herr, wenig Freunde hast, wenn Du mit ihnen so umgehst wie mit mir."

Die Seligen und Heiligen des 27. September heißen St. Nektarios von Konstantinopel (397), Patriarch, St. Sigebert (um 635), König, Mönch, St. Hiltrud von Lissies (um 790), Reklusin, Grafentochter, verweigerte die Heirat mit einem Fürsten und zog sich in ein Kloster zurück, St. Vinzenz von Paul (1581), Gründer des Ordens der Vinzentiner, Priester mit 19, Pfarrer in Clichy bei Paris, 1617 Gründung einer Armenfürsorge durch Laienschwestern, später auch für Männer, danach Gründung der Congregatio Missionis bei der Pariser Lazaristenkirche, woraus die Vinzentiner entstanden, beim Aufstand gegen den König richtete er Volksküchen und Lazarette ein, gilt als Begründer der allgemeinen Caritas, Ignatius von Capizzi (1783), Priester, Prediger, Apostel von Sizilien, mystisch begnadet, berühmter Volksprediger.

"Heiliger Engel der Liebe, ich will mich der eifersüchtigen Liebe Gottes ausliefern. Er allein genügt. Ich habe nichts mehr außer Ihm. Weil diese Liebe so begehrenswert ist, verlange ich nach ihr. Amen."

 

Der Engel vom 28. September heißt St. Orphar

und gehört zum VI. Chor der Fürstentümer. Er ist der Fürst über die Nacht und die Ruhe. "Ich vernichte die Anschläge der Dämonen, die sie besonders gegen die gottgeweihten Personen und Opferseelen ersinnen. Auf die Seele wirke ich ein, dass sie sich ganz der Ruhe des Gebetes hingibt und der Ruhe in Gott, in der Betrachtung. Ich wurde zu Hilfe gesandt, als Satan dich schädigen wollte bei einem Autounfall. Er hat wieder erfahren, dass die Macht der getreuen Engel größer ist als die der Abgefallenen. Wer den Willen Gottes erfüllt, steht besonders unter dem Schutz der Engel, die achthaben Tag und Nacht."

Die Seligen und Heiligen des 28. September heißen St. Salonius von Genf (um 451), Bischof, St. Chuniald und St. Gislar (8. Jh.), Priester, sollen als Missionare in der Gegend von Wien gewirkt haben, St. Lioba (782), Äbtissin OSB, Benediktinerin im südenglischen Kloster Wimborne, Bonifatius ernannte sie zur ersten Äbtissin des neuen Klosters Tauberbischofsheim in Nordbaden, St. Adelrich von Einsiedeln (973), Mönch, Einsiedler, St. Wenzeslaus von Böhmen (929), Herzog, Märtyrer, erster slawischer Heiliger, bewirkte als Regent die Christianisierung Böhmens, wurde unter Mitwirkung seines Bruders Boleslaw von Heiden überfallen und ermordet, St. Thiemo von Salzburg (1102), Erzbischof OSB, war zunächst Mönch im Kloster Niederaltaich, danach in der Reformabtei Hirsau, 1090 Erzbischof in Salzburg, stand im Investiturstreit auf Seiten des Papstes und wurde abgesetzt, nahm am ersten Kreuzzug teil und soll bei Jerusalem das Martyrium erlitten haben, St. Eberhard von Tüntenhausen (14. Jh.), Hirte, Patron der Hirten, zog mit seiner Herde bis München, stand im Ruf, Wunderkräfte zu besitzen.

"Großer Engelfürst über die Nacht, bewahre uns vor den nächtlichen Angriffen der Dämonen, zerschlage die Machenschaften der Schwarzen Magie, des Okkultismus und der satanistischen Logen. Amen."

 

Der Engel vom 29. September heißt St. Michael

und gehört zum VIII. Chor der Erzengel. Er ist der Besieger Luzifers. Maria Magdalena: "Er ist mir so nahe mit seiner niederschmetternden Schönheit!" St. Michael: "Gott ist mit dir. Sein Friede ist in dir. Sein Segen geht mit dir auf allen deinen Wegen. Fürchte nichts! Im Kampf um die Ehre Gottes stehe ich dir und allen zur Seite, die meine Hilfe anrufen. Ich bin ja der Fürbitter für die ganze Menschheit und der Besieger Luzifers und Fürst des himmlischen Hauses. Meine Engel sind Führende zum Sieg. Meine Schützlinge sind Ecksäulen. Engel des Glaubens bin ich und Hüter der heiligen Ölung. Ich verwalte den 7. Machtbereich Mariens: 'Wer ist wie Gott?' In diesem Machtbereich steht Maria als Königin und Magd zugleich. Sie schließt den Ring und bringt die Schöpfung dem Schöpfer zurück. Hier ist die Einspiegelung der Wahrheit des Vaters am stärksten. Sie ist das Fundament zu allen Machtbereichen. Sie legt sich über die ganze Schöpfung mit diesem Machtbereich als Zentrum. Der Vater spiegelt die Treue, der Sohn die Wahrheit: 'Mein Zeugnis ist wahr.' Der Geist spiegelt die gläubige Ruhe hinein. Der Gnadenstrom des Lebens ist hier am stärksten und bettet das Zeitliche auf dem Fundament des von Gott aufgebauten Lebens hinein in das ewige Leben."

Die Seligen und Heiligen des 29. September heißen St. Liutwin von Trier (um 720), Bischof, St. Konrad von Zähringen (1227), Zisterzienser, Abt von Villers-en-Brabant, Abt von Clairvaux, Kardinal von Porot und S. Rufina, kämpfte um die Bekehrung der Albigenser, St. Karl von Blois (1364), Herzog in Frankreich.

"Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe! Gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei du unser Schutz! 'Möge Gott ihm gebieten', so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die auf der Erde umhergehen, um die Seelen zu verderben, mit göttlicher Kraft hinab in die Hölle. Amen."

 

Der Engel vom 30. September heißt St. Machaanajim

und gehört zum VII. Chor der Mächte. Er ist der Engel der Gesetze der heiligen Kirche. "Eine Himmelsleiter bin ich und stehe zur Rechten Mariens. Marienengel sind alle eine Leiter, die zu Maria führt. Wer zu ihr hinaufsteigt, zu ihr hingeführt wird, der geht nicht verloren." St. Machaanajim ist der Baumeister der Himmelsleiter, die von Legionen von Engeln des IX. Chores bis hinauf zu den höchsten Chören gebaut wird. Der Chor der Mächte fängt die Gnadenströme von den höheren Chören auf, bündelt sie und leitet sie weiter an die sieben Erzengel. Vor dem Sturz Luzifers waren es zwölf. St. Machaanajim trägt die Struktur und Verfassung der Heiligen Kirche, die unwandelbar und unzerstörbar ist: "... una sancta catholica et apostolica ecclesia." Niemals wird diese von Christus gesetzte Verfassung je geändert werden. Und ihr Hüter ist ein mächtiger Engel, der heute vor Gottes Thron steht.

Die Seligen und Heiligen des 30. September sind St. Sophia von Rom und ihre Töchter (um 125), Märtyrerinnen, nach der Legende starben zuerst ihre drei Töchter in Rom, später wurde auch Sophia ermordet, St. Urs und St. Victor (um 303), Märtyrer, nach der Legende gehörten sie der Thebäischen Legion an, die aus Christen bestand und unter Maximian völlig ausgelöscht wurde, St. Hieronymus (um 420), Priester, Kirchenlehrer, Patron von Dalmatien, eine der größten Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, einer der vier lateinischen Kirchenväter, einer der größten Gelehrten der Kirche, wurde nie offiziell heiliggesprochen, war zunächst Mönch in Trier, nach Pilgerfahrten in den Orient lebte er in der Abgeschiedenheit der Mönche von Aleppo (Nordsyrien), kehrte nach Rom zurück und wurde Sekretär des Papstes, ging nach Bethlehem und gründete vier Klöster, lebte 35 Jahre in Bethlehem, Initiator des Klosterlebens im Abendland, Verfasser der Vulgata-Bibelübersetzung.

"Heiliger Engel der kirchlichen Fundamente, lass nicht zu, dass die Kirche ihren Anspruch aufgibt, die einige, heilige, katholische und apostolische Kirche zu sein, wie Christus sie gegründet hat. Amen."