• Ich bin Maria, die Makellose - Sievernich, Bd. 1
  • Alle Nationen rufe ich zur mir! - Sievernich, Bd. 2

7. Januar 2002 – Sievernich

Pfarrkirche von SievernichIch sehe einen ovalen Lichtschein. Aus diesem Lichtschein, (von mir aus gesehen) links neben dem Altar, kommt, ganz in Weiß gekleidet, die Mutter Gottes. Sie schwebt auf einer Wolke etwas empor. Sie trägt ein weißes Gewand: weißes Kleid, weißen Schleier mit Borte in Gold. Sie schwebt über uns allen und kommt ganz nahe zu mir. Ihre Haare sind dunkel und unter ihrem Schleier liegen sie fast ganz verdeckt. In ihren Händen hält sie einen leuchtend weißen Rosenkranz.

Sie spricht: "Ich grüße und segne euch, meine Kinder, im Namen meines göttlichen Sohnes, Jesus Christus. Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Kinder, wie sehr tröstet mich euer Rufen. Ruft, betet, fleht für meine geliebten Söhne, meine Priestersöhne, die stets von der Finsternis angefochten und versucht werden!" Jetzt sehe ich um sie einen Kreis voller weißer Rosen. Die Rosen strahlen auf uns alle nieder. "Ich komme zu euch, damit ihr diese Zeit der Drangsal übersteht. Ich erscheine für meine Priestersöhne und Ordensleute; sie dürfen ganz in der Kirche leben. Haltet fest an meinem Sohne. Bleibt der Kirche treu! Dies ist mein Aufruf an euch. Die Zeit, in der ihr euch befindet, ist schwierig, doch die Zeit, die euch erwartet, ist voller Not und Drangsal. Darum komme ich heute besonders für euch. Geht nicht ab vom Weg ins Vaterhaus.

Ihr Familien, ihr meine Kinder, ich liebe euch. Wie sehr liebe ich euch. Was könnt ihr für mich tun? Stärkt meine Priestersöhne und die Schwestern und Brüder des Ordens. Betet für jene, die ihren Weg verlassen haben. Vieles ist in Unordnung geraten. Haltet nicht an der Unordnung fest! Denkt an die Liebe, die Vergebung, die Barmherzigkeit meines Sohnes Jesus. Mein geliebter Sohn wird alles wieder einen. Liebe Kinder, wie viel Not ist in euren Familien. Betet fest, so werde ich zu euch kommen und euch meine Hilfe, die die Hilfe meines göttlichen Sohnes ist, spenden." Die Mutter schwebt in der Luft, und aus ihrem Herzen treten verschiedenfarbige Gnadenstrahlen heraus. In diese Gnadenstrahlen werden alle Anwesenden eingebettet. "Das Heil meines geliebten Sohnes wird euch zuteil. Ich sehe eine Seele unter euch, die sich wegen ihres Sohnes sorgt. Sage ihr, ich habe sie gehört. Weihe deinen Sohn meinem Unbefleckten Herzen. Dir sage ich, ich bin deine Hilfe im Namen meines geliebten Sohnes Jesus.

Kinder, ruft mich, wenn ihr in Not seid. Ich höre euch, auch wenn ihr denkt, dass ich nicht an eurer Seite bin. Ich bin an eurer Seite. Euch, Kinder, bitte ich, betet, betet, betet. Auch wenn ich es euch immer wieder sagen muss: Betet! Mein Anruf an euch ist wichtig. Das Gebet heiligt euch, und so kann mein göttlicher Sohn bei euch Wohnung nehmen. Mein geliebter Sohn lässt mich bei euch sein, damit ich euch Seine Gnaden spenden kann, denn Sein Wort ist das meinige und Sein Wort ist eins mit dem des Vaters. Kommt zu mir, in meine blaue Oase des Gebetes. Ich bin hier ganz gegenwärtig. Liebe Kinder, ein weiterer Aufruf geht an euch: Bildet kleine Hauskirchen, kleine blaue Gebetsoasen, damit ihr, die ihr nah beieinander seid, euch gegenseitig in mir und Jesus stützen könnt und dürft. Werdet zu meinen Gebetsperlen. Dann kommt zu mir hier in diese Kirche und lasst euch salben, damit ihr stark werdet und heil an Leib und Seele. Wem ich heute diesen meinen Auftrag anvertraue, der fühlt einen Ruf in seinem Herzen. Mein Ruf geht an drei Personen. Hört ihr mich, Kinder? Betet in eurem Heim, besucht oft meine Kirche. Dies ist mein Rat an euch! Folgt den Priestersöhnen, die mir nahe sind. Dir sage ich, der du ein großes Fest planst: Plane mit Vorsicht, jedoch plane dieses mein Fest. Der Ort ist ungewiss. Lasse dich führen."

Maria geht zu den Beichtenden. Sie segnet sie. "Die Beichte, die Seelenreinigung, ist eine große Gnade. Nehmt sie wahr. Befreit euch, Kinder. Wie sehr freue ich mich und mein göttlicher Sohn Jesus über eine Herzensbeichte. Die Finsternis will diese Seelenreinigung nicht, da sie nicht will, dass ihr in Jesus geheiligt werdet. Ihr aber pflegt euren Körper, so pflegt auch eure Seele regelmäßig. Vernachlässigt eure Seele nicht, sie ist für die Ewigkeit geschaffen."

Die Mutter schwebt zu einem jeden. Hinter ihr sehe ich zwei Engel mit je einer goldenen Schale. Die Mutter Gottes spricht zu einem jeden und segnet einen jeden. Einer Seele haucht sie auf die Stirne und segnet. In den Schalen sehe ich eine durchsichtige Flüssigkeit und eine durchsichtige Salbe. Nach einiger Zeit kehrt sie an ihren Platz zurück.

"Kinder, hört auf mein Wort. Vertraut meinem göttlichen Sohn Jesus. Ich schütze euch." Jetzt öffnet sie ihren Mantel, und wir alle sind darin geborgen. Aus ihm strahlt ein ganz helles, weißes Licht. Wir sind ganz von ihrem Licht umgeben. "Kommt zu mir, ich heile eure Wunden. Heute schenke ich allen mein Licht, das euch heilt an Leib und Seele. Ich bin bei euch. Dies sollt ihr sagen, wenn ihr diese Kirche verlasst: ‚Die Mutter begleitet uns, begleitet uns, wenn wir nach Hause gehen.’ In eurem Herzen werdet ihr mein Licht zu euch nach Hause tragen." Ein Lichtstoß kommt auf uns alle und dringt in alle ein. "Fühlt meine Gegenwart, denn ich bin es, die euch stärkt, Maria, eure himmlische Mutter." Jetzt sehe ich, dass ihr Herz offen ist, während der Liebesrosenkranz gebetet wird. Eine Dornenkrone umwindet ihr offenes Herz.

"Euch tauche ich in mein Unbeflecktes Herz. Mein Gesang dringe in eure Seelen ein, dass ihr meine Stimme in euren Herzen hört und sie erklingen möge immer und immer wieder. Meine Kinder, durch euer Gebet dürft ihr die Kirche stärken. Welch eine Gnade für euch. Zu euch komme ich noch einige irdische Zeit, dann erwartet euch eine neue Aufgabe im Vater. Dies ist gewiss und sei euch gesagt. Werdet nicht mutlos, denn ihr werdet mich wahrnehmen dürfen. Kinder, darum besucht mich und lebt nach den Worten meines geliebten Sohnes, Jesus Christus. Ihr sagt: ‚Mutter, es wird immer schwerer, wie können wir nach dem Evangelium heute noch leben?’ Ich sage es euch: Mit meiner Hilfe! Ich helfe euch sofort, wenn ihr es wünscht, Kinder. Ich stärke euch. Habt Mut, denn ich bin eure Himmelskönigin. Heute ist es Zeit, bereitet euch, verliert keine irdische Zeit! Ich liebe euch, wie kann ich euch verloren gehen lassen! Die Geschehnisse auf der Erde sollen euch nicht belasten. Seid in meinem Sohn Jesus Christus. Was auch geschieht, ich bin bei euch. Dies ist der Wille des Vaters im Himmel. Amen." (rufen die Engel) mit ihr zusammen.

Am Altar sehe ich hinten in der Altarbank den hl. Josaphat und vorne Pius XII.. Charbel kniet vor dem Altar und beugt sich bei jedem Gebet vor. In seinen Händen hält er ein kleines, blaues, strahlendes Buch. Vor dem Altar rechts und links neben ihm sehe ich Robert Bellarmin, Mirjam von Abellin, Schwester Faustine und Pater Pio, der sein Gesicht bis auf dem Boden hat, wenn er sich bei jedem Gebet beugt. Von ihm aus geht ein helles Licht. Er verbeugt sich und geht an den Beichtstuhl. Er begleitet die Beichtenden. Die Engel sind noch anwesend.

 

4. Februar 2002 – Sievernich

Ich spüre eine große Hitze. Jetzt sehe ich ein ovales, helles Licht links vom Altar (von mir aus gesehen). Die Mutter Gottes kommt aus diesem Licht strahlend hervor. Sie trägt einen weißen Schleier, der bis auf den Boden reicht. Dieser Schleier ist mit einer goldenen Borte verziert. Auf ihrem Kopf trägt sie eine goldene Krone. Sie trägt ein weißes Gewand. Ihr Herz ist offen. Es strahlt. Um ihr Herz ist eine Dornenkrone gewunden. Die Mutter Gottes hat dunkelbraune Haare, die nach hinten gefasst sind. In ihren Händen hält sie einen strahlend weißen Rosenkranz. Das Kreuz an ihm ist golden und strahlt ebenfalls. Die heilige Jungfrau lächelt. Sie steht auf einer Wolke. Sie kommt nahe zu mir.

Sie spricht: "Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Wie sehr, Kinder, freue ich mich über euer Gebet! Betet, betet, betet! Lasst nicht nach im Gebet! Hier bin ich wahrhaft gegenwärtig. So will es mein göttlicher Sohn Jesus Christus. O meine Kinder, wie sehr liebe ich euch, wie sehr liebt euch mein göttlicher Sohn Jesus. Liebt Ihn, Kinder, schenkt auch Ihm eure Liebe! Kinder, ich rufe euch auf: Betet für Deutschland! Betet für meine geliebten Priestersöhne, betet für die Brüder und Schwestern des Ordens! Bleibt der Kirche treu, ihr, meine geliebten Priestersöhne, ihr Schwestern und Brüder des Ordens. Geht nicht ab von dem Weg, den euch mein göttlicher Sohn Jesus wies. Geliebte Kinder, bleibt auch ihr meinem Sohn Jesus treu. Ihr Familien, euch rufe ich besonders zu mir, denn ich liebe euch. Ihr seid die Grundsteine der Kirche meines geliebten Sohnes Jesus. Liebe Kinder, ich spreche heute zu euch als Maria, die Königin aller Engel.

Wie wichtig sind die Heiligen! Oft geraten sie in Vergessenheit. Viele sagen, man darf sie nicht anbeten. Nur Gott, der Vater, und Jesus, Sein Sohn, dürfen angebetet und verehrt werden. Betet die Heiligen nicht an, jedoch verehrt sie. Die Heiligen sind euch Wegweiser. Ihr Kinder, die ihr nun ausgestattet seid mit der Karte, die das Evangelium ist, um euer Heil, das Vaterhaus, zu finden, findet ihr nicht euren Weg leichter, wenn er mit einem Wegweiser versehen ist? Dies sollen euch die Heiligen sein: Wegweiser und Helfer! Gern dürft ihr die vielen Helfer und Helferinnen meines göttlichen Sohnes um Beistand rufen. Die Heiligen bitten und flehen für euch bei meinem geliebten Sohn Jesus Christus und beim Vater. So seht, wie wichtig die Heiligen des Himmels sind.

Liebe Kinder, ich rufe euch auf, bildet kleine Hauskirchen, kleine blaue Gebetsoasen. Ich werde zu euch noch dreimal nach Sievernich in diese Kirche kommen. Danach werde ich euch in größeren Abständen in diese Kirche rufen. Ich werde für mein Werkzeug nicht jeden Monat in dieser Kirche sichtbar werden. Doch meine Erscheinungen in Sievernich sind dann nicht vorbei. Ich werde euch, Kinder, zeitigst zu mir rufen. Doch hört meine Worte: Bildet kleine blaue Gebetsoasen. Euer Gebet für Deutschland ist wichtig. Betet, Kinder, gewährt dem Heiligen Geist Einlass in eure Seelen. Euer Glaube sei kein Glaube des Wohlstandes. Welch faden Geschmack hat der Wohlstand in mancher Seele hinterlassen! Kinder, brennt vor Liebe, damit ich in euren Herzen Platz finde, damit ich zu euch kommen kann, Kinder." Jetzt breitet sie ihr Gewand über uns, und es hüllt uns alle ein.

"Ich schütze euch, meine Kinder, denn ich bin Maria, die Makellose, die Mutter Gottes. Der jungen Frau, die bedrängt ist, sage, dass ich sie frei machen werde. Sie ist das Eigentum meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Die Finsternis muss weichen. Ihr Seelenführer braucht noch einige irdische Zeit, damit sie frei werden kann. Es bedarf des Gebetes."

Jetzt sehe ich, wie aus ihrem Herzen Blut strömt. Es strömt über uns, aber bei uns angekommen, verwandelt sich dieses Blut in rote, gelbe und weiße Rosen. Jetzt geht sie zu jedem von uns. Hinter ihr sehe ich zwei heilige Engel, die zwei gefüllte Schalen in ihren Händen tragen. Sie hält jetzt bei einer jungen Frau zu meiner Rechten an und spricht: "Du kamst zu mir, und ich freue mich. Kommst du auch noch aus Neugier, so will ich in dein Herz die Liebe meines göttlichen Sohnes Jesus pflanzen." Sie segnet die junge Frau. Nun geht sie zu jedem Einzelnen und segnet jeden.

"Liebe Kinder, einen jeden von euch rufe ich zu mir. Egal, was euch die Welt sagt, was die Welt achtet oder nicht: Bleibt meinem Sohn treu. Meine Liebe sende ich in eure Herzen. Spürt ihr mich? Ich bin eure Mutter, wie könnte ich euch verloren gehen lassen! Eure Seelen knüpfe ich wie ein blaues Band zusammen, mein blaues Band, die blaue Gebetsoase." Ihre Strahlen gehen zu einem jeden von uns. Jetzt schwebt sie mitten in der Kirche über uns.

"Kinder, habt keine Furcht, findet zu eurer Mutter! Wie oft bin ich schon zu euch gekommen! Kehrt um! Das, was die Welt euch vorgibt zu tun, ist nicht segensreich. Die Welt besteht aus Unruhe und Finsternis. Diese Drangsal wird nicht in euch dringen, wenn ihr mir Einlass gewährt, denn ich schütze euch. Die Finsternis muss weichen, wenn ihr mich ruft. Ruft mich, ich bin bei euch, ich bin eure Pforte! Geht durch mich ein zu Jesus, meinem geliebten Sohn. So bitte ich euch, bildet kleine blaue Gebetsoasen, damit ihr von mir gestärkt werdet an Leib und Seele. Ich werde in ihnen meinen Segen ausbreiten. Ich werde euch im Namen meines göttlichen Sohnes stärken. Liebt und vergebt einander, so wie es mein Sohn Jesus tat. Jesus ist euer Heil. Wie sehr liebt ihr die Welt, wie wenig meinen Sohn. Wie sehr liebt Er euch, so wie ihr seid! Geht so, wie ihr seid, zu Ihm. Er wird euch führen, führen ins Vaterhaus. Kinder, habt keine Furcht! Es ist doch der Weg der allmächtigen Liebe, der Liebe selbst.

Was ich euch sagen möchte: Achtet nicht auf die Ereignisse, die in der Welt geschehen müssen. Alles muss gereinigt werden, denn die Finsternis ist in der Welt und versucht, die Seelen in den Abgrund zu stürzen. Bei allem betet! So dringt mein Gesang in eure Herzen und begleitet euch in jeder Not. Ich bleibe bei euch. Wenn ihr diese Kirche verlasst, tragt ihr mich in euren Herzen. Der Frau, die in Not ist, sage: Ich habe ihr Rufen gehört. Bete und vergebe! Leidest du, so suche einen anderen Weg. Deine Gesundheit darfst du nicht gefährden. Durch die Beichte vergebe denen, die dir Böses getan haben. Vergebe und suche einen anderen Weg."

Maria segnet uns und geht langsam in ihr Licht zurück. Die heiligen Engel sind noch anwesend. Jetzt sehe ich Maria in Gold, auf einem Thron sitzend, mitten in der Luft schweben. Unter ihr sehe ich Charbel, Schwester Faustine, Mirjam v. Abellin, Pater Pio, Papst Pius XII. und Robert Bellarmin. Sie beten und knien vor ihr. Die Engel bleiben bei uns. Die Erscheinung verschwindet.

 

4. März 2002 – Sievernich

Ich sehe links neben dem Altar ein ovales, helles Licht. Es wird mir sehr warm. Aus den Lichtstrahlen geht die Mutter Gottes hervor. Sie tritt aus diesen Lichtstrahlen hervor. Sie ist ganz in Weiß gekleidet. Sie trägt einen bodenlangen, weißen Schleier mit goldener Borte, ein weißes Gewand mit goldener Borte am Hals. Ihre Haare trägt sie zurückgefasst unter ihrem Schleier. Die Hände hält sie zum Gebet gefaltet. In ihnen sehe ich einen Rosenkranz. Er ist rot! Das Kreuz des Rosenkranzes ist golden. Die Mutter Gottes steht auf einer Wolke, und auf dieser Wolke sehe ich drei Rosen: eine weiße, eine goldene und eine rote Rose. Sie segnet, lächelt und spricht:

"Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria, die Mutter Gottes, Maria, die Makellose. Mein Sohn sandte mich zu euch, mein göttlicher, geliebter Sohn Jesus Christus. Meine Kinder, mit eurem Gebet trocknet ihr meine Tränen. O Kinder, betet! Betet nicht nur dem Worte nach, betet mit eurem Herzen. Betet so, damit ich ganz bei euch sein kann. So will es der Vater im Himmel, so will es mein göttlicher Sohn Jesus Christus. Ihr, meine Kinder, werdet zu meinen Gebetsperlen, und lasst nicht nach! Diejenigen, die heute zu mir gefunden haben, werden die Gnaden meines Sohnes Jesus Christus als Geschenk erhalten."

Sie geht nun zu den Menschen und segnet jeden Einzelnen. Zwei Engel mit goldenen Schalen treten nun hervor und folgen ihr. Vor zwei Männern bleibt sie stehen und spricht: "Ihr kommt nicht aus eurem Glauben heraus. Ich will euch stärken und segnen mit der Kraft meines geliebten Sohnes Jesus."

Sie segnet einen kleinen Jungen und haucht seine Stirn an. "Der Mutter sage ich: Ich habe dein Flehen erhört. Gehe hin und bete, finde ganz zu meinem Sohn." Sie geht nun wieder auf ihren alten Platz. Sie spricht: "Liebe Kinder, ich bin eure Pforte. Doch dieser Monat ist der Monat meines geliebten Josef. Josef, mein Bräutigam, mein irdischer Angetrauter, der Pflegevater meines göttlichen Sohnes Jesus. Josef ist euer Schutz. Er sorgt für euch. Vergesst sein großes Wirken nicht. Vertraut euch ihm liebevoll an. Dies ist rechtens und der Wunsch meines göttlichen Sohnes. Die Tugenden Josefs hat die Welt vergessen. Ihr, Kinder, vergesst sie nicht. Josef sei auch euer Angetrauter im Alltag. Er wird euch helfen und zur Seite stehen. Betet, Kinder, betet für den Frieden in der Welt! Betet!"

Jetzt sehe ich, wie sich das Herz der Gottesmutter öffnet und bunte Strahlen aus ihm zu allen Menschen gehen. Die Menschen werden in einen Strahlenfächer getaucht. Jetzt schwebt die heilige Jungfrau empor und steht auf einer Erdkugel. Ich sehe, wie Krieg die Menschen verwirrt und ein blauer Rosenkranz die Erde umwindet. Ein blaues Licht umhüllt nun die Erde und lässt die Menschen nach vielen Ereignissen Frieden finden.

Sie spricht: "In meinem Sohn Jesus findet ihr den Frieden, den euch die Welt nicht geben kann. Er ist die Liebe selbst. Kinder, lebt das Evangelium, lebt es schon heute, nicht erst morgen, und lasst euch von mir zu meinem Sohn Jesus führen. Es gibt nur einen Weg zu meinem Sohn, die Liebe und Barmherzigkeit. Dies sei euer Weg, Kinder. Wer nicht gütig und barmherzig ist, der trägt die Liebe meines Sohnes nicht in sich. Deshalb ist es wichtig, Kinder, dass ihr vergebt und Buße tut. Dies ist der Weg, kein anderer führt zu meinem Sohn. Kinder, ich rufe euch nochmals, bildet kleine blaue Gebetsoasen. In ihnen werde ich meinen Segen ausbreiten, der der Segen meines geliebten Sohnes Jesus ist. Ich bin ganz in meinen blauen Gebetsoasen.

Ich habe eine Bitte an euch, Kinder: Seht, mein Werkzeug, das ich erwählt habe, ist schwach. Darum wünsche ich, dass es nicht mit Namen bekannt ist und unbehelligt bleibt. Meinen Segen empfangt ihr von mir. Mein Werkzeug erhält meine Gnade und gibt sie nach dem Willen meines geliebten Sohnes Jesus Christus an euch weiter. Damit ich weiter meine Gnaden an meine kleine Blume geben kann, muss sie ganz klein und unbedarft bleiben. Sie muss frei sein. Erfüllt ihr diesen meinen Wunsch? Betet für sie, denn sie kann auch nicht mehr für euch tun, als bei mir und meinem Sohne bitten und flehen.

Meine kleine Blume, ich liebe und segne dich im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Sage dem Mann, der seine Ehe retten möchte: Nur die Liebe kann alleine in der Freiheit wachsen. Liebe und Freiheit gehören zusammen. Lasse los und bete weiterhin. Liebe Kinder, ich sehe eure Anliegen. Anneliese, Anneliese, ich sehe auch deine Sorgen. Bleibe meinem Sohn treu! Bete! Alles werde ich fügen." Jetzt kommt sie zu uns.

"Dich segne ich, Mutter von fünf Kindern, die ich dir schenkte im Namen meines geliebten Sohnes Jesus. Ich stärke dich. In mir findest du Kraft. Kinder sind die Geschenke des himmlischen Vaters. Sind sie auch oft anstrengend für euch, geht den Weg meines Sohnes Jesus mit ihnen. Lasst sie nicht alleine!

Liebe Kinder, lasst euch salben. Lasst euch auch dann salben, wenn ich hier nicht immer sichtbar für euch bin. Diesen Ort habe ich gesegnet. Er möge ein Ort der Anbetung werden. Kinder, betet dort weiterhin. Werde ich auch nicht immer in dieser Kirche sichtbar sein, diesen Ort habe ich gesegnet, und hier teile ich die Gnaden meines geliebten Sohnes Jesus aus. Dies ist mein Wunsch: Betet hier zu meinem Sohn Jesus! Haltet an der Anbetung fest. Ich werde stets bei euch sein. Ich begleite euch in euer Heim und schütze euch. Ich bitte euch täglich um Gebet, Kinder, damit ich in eurem Herzen sein kann.

Mein Werkzeug wird ein Bild erstellen lassen, so wie ich zu euch nach Sievernich gekommen bin und kommen werde als Maria, die Makellose. Es wird euch meinen Segen spenden. Es wird euch von aller Finsternis befreien, denn ich segne meine Bilder. Kinder, ich liebe euch. Betet, betet für Deutschland, damit es nicht verloren gehe."

Die Erscheinung wird zu Licht. Jetzt sehe ich vor dem Altar knien: Charbel, der sich bei jedem Gebet verbeugt, Pius XII., Josaphat, Schwester Faustine und Miriam von Abellin. Die Engel sind noch anwesend.

 

15. April 2002 – Sievernich

Im Altarraum sehe ich ein ovales, helles Licht. Gleichzeitig wird mir sehr warm. Ich sehe die Gottesmutter Maria als Makellose. Sie steht links vom Altar. Sie steht auf einer Wolke und ist barfuß. Die Wolke wird von drei Rosen im Halbkreis umringt: einer weißen, einer goldenen und einer roten Rose. Die Mutter Gottes hält ihre Hände zum Gebet gefaltet. In ihren Händen hält sie einen Rosenkranz. Die Ave-Perlen sind blau, die Vaterunser-Perlen weiß. Sie spricht und segnet uns:

"Ich grüße und segne euch, liebe Kinder. Im Namen meines göttlichen Sohnes komme ich zu euch. Ich bin Maria, die Mutter Gottes, Maria, die Makellose. Ich bin zu euch gekommen, meine Kinder, um einen jeden von euch zu segnen. Kinder, es ist notwendig, dass ich zu einem jeden von euch komme. Ich komme zu euch als eure Mutter. Ich freue mich über euer Gebet. Euer Gebet tröstet mich. Ich liebe euch, meine Kinder. Werdet meine Gebetsperlen! Meine geliebten Priester rufe ich! Kommt zu eurer Mutter. Schließt euch zusammen, folgt mir. Einer von euch stärke den anderen. Seid füreinander da. Zusammen für meinen Sohn Jesus Christus, gemeinsam mit Ihm und mit mir, Seiner himmlischen Mutter, werdet ihr gestärkt."

Nun geht die Mutter Gottes zu jedem Einzelnen. Ihr folgen zwei weiß gekleidete heilige Engel. Ich sehe die Gottesmutter, wie sie jeden mit einer durchsichtigen Salbe segnet. Sie bleibt vor einer Frau stehen, die mit einer weißen Jacke bekleidet ist und kurze Haare hat. Sie spricht: "Dich habe ich gerufen. Treu sollst du zu meinem Sohne Jesus stehen. Komm zu mir, mein Kind!"

Sie geht weiter zu einer jungen Frau, segnet diese und haucht ihr auf die Stirn. Sie geht zu den Leuten, die vor der Kirche stehen. Sie spricht: "Euch schenke ich meine Gnade, so wie ich sie den Kindern in dieser Kirche schenke. Habt also keine Furcht! Ich bin bei euch!" Sie kehrt gemeinsam mit den Engeln auf ihren alten Platz zurück. Jetzt sehe ich, wie ihr offenes Herz strahlt. Aus ihrem Herzen gehen bunte Strahlen zu uns. Ein Strahlenfächer taucht uns alle ein.

"Liebe Kinder, tragt mir eure Sorgen und Nöte im Gebet vor. Betet, bittet und fleht von Herzen, so werde ich bei euch sein. Diesen Ort, diese Kirche habe ich erwählt, habe ich mit der Kraft meines göttlichen Sohnes gesegnet. Dort werde ich immer bei euch sein, wenn ihr mich von Herzen ruft. Euch Kindern schenke ich meine Gnade. Die Gnadenquelle ist mein geliebter göttlicher Sohn. Ich aber werde euch ein Zeichen meiner Liebe schenken. (Hier erfolgt eine persönliche Mitteilung.)

Liebe Kinder, lebt in Frieden miteinander. Lasst nicht zu, dass Satan euch versucht und Platz in euren Familien einnimmt. Betet für alle Familienmitglieder. Weiht sie meinem Unbefleckten Herzen. Kinder, achtet nicht den Unfrieden auf Erden. Betet für den Frieden. Betet und fleht für die, die da mächtig scheinen, es aber nicht sind. Weiht sie meinem Unbefleckten Herzen, damit ich zu ihnen sprechen kann, so dass sie meine Stimme hören. Sage meiner lieben Seele, die aus der Ferne zu mir kam: 'Ich liebe sie, denn ich bin bei ihr. Ihre Liebe trägt sie zu meinem Sohn Jesus. Bete eifrig mit deinem Herzen.' Deinem Begleiter sage von mir: 'Bleibe meinem Sohne Jesus treu. Er wird dich führen. Die Stille ist dein Verdienst.'

Liebe Kinder, ich bin zu euch gekommen, um euch heute meinen gesegneten Ort vorzustellen. Hier bin ich immer, wenn ihr mich von Herzen ruft. Hier wünsche ich euer Gebet. Die Erde gerät in Unordnung. Dort, wo mein geliebter Sohn Jesus nicht ist, dort, wo ich nicht bin, ist diese Unordnung. Doch wer meinen Sohn Jesus Christus kennt und wer mich kennt, der wird nicht in diese Verwirrung stürzen.

Kinder, auch wenn ihr es für überflüssig haltet, erwähne ich es immer wieder: Mit eurem reinen Gebet zu mir aus eurem Herzen könnt ihr, Kinder, die Welt retten! Auf euch kommt es an, ob ich meine Gnaden, die die Gnaden meines göttlichen Sohnes Jesus sind, verteile. Hört auf meine Worte: Betet! Betet! Betet!

Ich begleite euch in euer Heim. Lebt dort die Liebe meines Sohnes. Lebt das Evangelium und brennt vor Liebe. Lebt in den Sakramenten, sie heilen euch. Nehmt meine Worte ernst. Lebt in den Sakramenten. Alles, was ich euch sagte, meine Worte sind wahr. Es sind die Worte meines geliebten Sohnes Jesus Christus und die Worte des himmlischen Vaters. Euch, Kinder, schütze ich. Heute stelle ich alle, die den Weg zu mir gefunden haben, unter meinen schützenden Mantel."

Jetzt schwebt die Mutter Gottes empor, wird groß und öffnet ihren Mantel. Aus diesem strahlt ein helles, warmes Licht. Dieser Mantel hüllt uns alle ein, auch die Menschen, die vor der Kirche stehen.

"Kinder, ich wünsche mir von euch im Mai ein besonderes Gebet für den Frieden in der Welt. Weiht eure Orte meinem Unbefleckten Herzen. Dies ist mein Wunsch. Meine Gnade, die die Gnade meines Sohnes ist, schenke ich euch. Hört meinen Wunsch. So hört ihn, bitte! Bald werde ich gemeinsam mit meinem Sohn zu euch sprechen. Mein Sohn Jesus liebt euch so sehr. Er sandte mich zu euch, damit ihr nicht verwirrt werdet und verloren geht, damit ihr Seinen Weg seht und ihn trotz aller Widerstände gehen könnt. Mit mir könnt ihr dies tun. Mit mir wird euer Weg leicht. Dieses mein Wort gebe ich euch.

Meine Priester, so seid ihr alle zu mir gerufen! Kommt zu mir. Ihr Diakone, Arbeiter im Weinberg, ihr seid von mir gerufen. Lasst euch nicht irre führen. Lebt das Evangelium. Haltet fest an der Wahrheit, die mein Sohn Jesus ist. Was krank ist, wird vergehen. Doch ich werde das Kommen meines Sohnes vorbereiten. Dies ist Sein Wille. Dies ist der Wille des himmlischen Vaters.

Siehe, mein Kind, meine Krone. Mein geliebter Sohn Jesus schenkte sie mir. Meine Krone habe ich durch Ihn geschenkt bekommen. Sie ist Sein Zeichen. So dürft auch ihr, Kinder, auf die Liebe meines Sohnes Jesus hoffen. Liebt Ihn aus ganzem Herzen. Liebt Ihn in eurer Einfachheit. Die Liebe ist es, die euch die Pforten des Himmels öffnet. Meine Kinder, bleibt meinem Sohn treu. Seid barmherzig mit jenen, die euch um Seinetwillen verleumden. Ich liebe euch."

Vor dem Altar sehe ich während des Rosenkranzes vor der hl. Messe kniend Schwester Faustine, den hl. Charbel, Robert Bellarmin und Papst Pius XII. sowie Mirjam von Abellin. Sie beugen sich bei jedem Ave vor.

 

13. Mai 2002 – Sievernich

Mir wird während des Rosenkranzgebetes sehr warm. Ich sehe ein helles, ovales Licht links neben dem Altar. Aus diesem Licht geht die Gottesmutter hervor. Ich sehe die Gottesmutter als Makellose mit einer goldenen Krone auf ihrem Haupt. Auf ihren Armen trägt sie Jesus, der als Kind zu uns kommt. Jesus trägt ein weißes Gewand, so wie Seine Mutter. Sein Haupt strahlt. Seine Haare strahlen golden. Die Mutter Gottes steht mit ihrem Kind barfuß auf einer Wolke. Zu ihren Füßen bilden drei Rosen einen Halbkreis. Jetzt kommt sie mit ihrem Sohn Jesus näher zu mir. Das Jesus-Kind hält in der linken Hand eine Erdkugel, die oben mit einem goldenen Kreuz versehen ist, in der rechten Hand hält Es ein Zepter. Das Zepter strahlt golden. Die Gottesmutter spricht:

"Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria, die Mutter Gottes, Maria, die Makellose. Heute komme ich mit meinem geliebten göttlichen Sohn Jesus zu euch. Erlebt Seine Liebe, erlebt Seine Gnade! Seht, dies ist mein geliebter göttlicher Sohn!" Sie hebt Jesus empor und viele Lichtstrahlen gehen von Ihm aus zu den Menschen. "Heute möchte ich euch aufrufen: Betet, brennt vor Liebe zu Ihm! Er ist das Alpha und das Omega. Er ist euch Anfang und Ende. Mein geliebter Sohn spricht zu euch."

Als Jesus spricht geht ein großer Lichterglanz von Ihm aus: "Liebe Kinder, Ich segne euch im Vater. Ich komme zu euch als barmherziger Heiland. Als Kind des himmlischen Vaters komme Ich zu euch. Ein König in aller Einfachheit. Ich bin der König der Liebe. Werdet auch ihr Kinder des himmlischen Vaters. Achtet nicht auf die Einsprechungen der Welt. Seid einfach im Herzen und liebt Mich und den Vater im Himmel. Bringt Ihm all eure Liebe entgegen. Vertraut eurem himmlischen Vater und Mir, Seinem Sohn Jesus Christus. Heute komme Ich zu euch, um euch Meine Gnaden zu schenken. All eure Anliegen, Sorgen und Nöte habe Ich gehört. Betet und bleibt Mir treu. Ich bin eure Hilfe, Ich bin euer Heiland. Viele Sorgen drücken und belasten euch, ruft zu Mir und nehmt euer Kreuz auf euch. Ruft noch mehr zu Mir. Ich bin euer Heiland. Eure Rettung ist es, wie ein Kind zu werden; ein Kind des himmlischen Vaters. Das ist schon das Ganze, das Eine."

Als ich nun in die Augen des Kindes schaue, sehe ich den ganzen Lebensweg Jesu auf Erden. Dann sehe ich ein Stück des Himmels. Ich sehe Jesus verherrlicht auf Seinem Thron. Er spricht: "Meine Kleinen, liebt einander. Die Liebe ist es, die euch zu Mir führt. Der Kleinste unter euch wird in den Himmel eingehen. Es gibt keine Hindernisse, die ihm diesen Weg versperren werden. Darum achtet nicht danach, groß zu sein in der Welt, achtet danach, klein zu sein und ganz Mir zu gehören. Bleibt ganz in Mir!"

Jetzt sehe ich, wie die Gottesmutter ihr göttliches Kind zu den Menschen trägt. Jesus segnet einzeln die Menschen. Die Mutter Gottes geht mit dem Jesu-Kind in den Altarraum, dann in die Sakristei. Ihnen folgen zwei weiß gekleidete Engel. Sie verlassen nach einiger Zeit die Kirche und gehen hinaus, um auch dort den Menschen den Segen zu bringen. Sie bleiben draußen bei einer jungen Frau stehen, die schulterlanges, dunkles Haar hat. Jesus segnet diese Frau und küsst sie auf die Stirn. Die himmlische Mutter geht nun mit Ihm zu allen Menschen, die draußen warten. Dann treten sie wieder in die Kirche ein und bleiben auf ihrem Weg in die Kirche bei einer Frau stehen, die eine Brille trägt, graues längeres Haar hat und mit einer schwarzen Jacke bekleidet ist. Diese Frau kniet in der linken Kirchenschiffseite. Die Gottesmutter geht nun weiter zu einer Ordensfrau mit Brille, die nur etwas weiter entfernt steht. Jesus sagt zu ihr ein Wort. Ich kann es leider nicht verstehen, da es ein hebräisches Wort ist. Die Mutter Gottes kehrt mit dem Jesu-Kind in den Altarraum zurück. Jesus spricht:

"Ihr Kleinen, achtet auch ihr die Kleinen und Schwachen. Ihnen werde Ich selbst die Pforte des Himmels öffnen. Ihr Hochmütigen, euch demütige Ich, wenn Ich zu euch als Kind spreche. Ihr nehmt dies nicht an. Doch Ich kann als König, wie auch als Kind zu euch kommen. Alles ist in Mir. Alles ist im Vater, aus Dem Ich zu euch komme. Ich bin eins mit Ihm. Wie könnt ihr Mich verstehen, wenn ihr nicht selbst wie die Kinder werdet! Dies ist Mein Aufruf auch an Meine Priester und Ordensleute: Werdet ganz klein, brennt vor Liebe, damit Ich bei euch sein kann; damit Ich euch im Vater die Krone des Lebens schenken kann. Amen."

Die Mutter Gottes lächelt: "Dies sind die Worte meines geliebten Sohnes an euch!" Die beiden Herzen Jesu und Mariens strahlen. Sie tauchen uns alle ein. Maria spricht: "Habt ihr die Worte meines Sohnes Jesus verstanden? Führt sie euch zu Gemüte. Wer ist schon von euch um Jesu Willen klein? Ich helfe euch, wenn ihr es versucht. Wenn ihr klein sein wollt, so geht ihr den Weg des Heiles. Dieser Weg führt zu meinem Sohn. Achtet nicht die Welt, achtet nicht Ruhm und Ehre. Richtet euren Blick auf meinen geliebten Sohn Jesus Christus."

Wir alle werden in ein rötliches Licht getaucht. Maria spricht: "Diesen Ort, diese Kirche, meine Kinder, habe ich gesegnet mit der Kraft meines geliebten Sohnes Jesus. Er schenkt euch weiterhin in dieser Kirche Seine Gnaden. Ich werde wiederkommen an diesen Ort. Im Oktober werde ich zu euch in diese Kirche kommen. Bis dahin werde ich euch an diesem Gnadenort unsichtbar begleiten. Die Gnaden, die mein Sohn Jesus euch in dieser Kirche durch meine Fürsprache schenkt, werden zeigen, dass ich diese Kirche gesegnet habe, dass ich in ihr erschienen bin. Das Wirken meines Sohnes ist nicht zu Ende. Betet, fleht von ganzem Herzen. Wenn ihr mich auch nicht seht, ich bin bei euch! Heute möchte ich alle Anwesenden stärken. Besonders meine geliebten Priestersöhne! Ich stärke euch!"

Zu einem indischen Priester spricht sie: "Mein Sohn, ich habe dich gerufen. Bleibe du stark in mir!" Zu einem anderen Priester spricht sie: "Mein Sohn, vieles musstest du erleiden. Ich bin bei dir. Opfere alles meinem Sohn auf! Du, kleine Gebetsperle, sei angstfrei! Ich bin es, die Königin des Himmels, die Mutter des Erlösers, die Makellose, die zu dir kommt. Du siehst mich und ich spreche zu dir. Du siehst, welche Gnaden ich Deutschland erweise. Ich will es retten und die Menschen, die zu mir flehen. Kommt zu mir, ihr, die ihr vor Liebe brennt. Ihr Kranken und Verzweifelten, euch bin ich Hilfe und Stärke. Mein Sohn ist euer Heil!

Meine Kinder, eure Gebete sind mir Trost. Kommt zu mir, ich lasse euch nicht alleine. Ich bin bei euch. So will es mein göttlicher Sohn, so will es der himmlische Vater. Strahlt auch ihr meine Gegenwart aus. Seid barmherzig und gütig. Lebt das Evangelium. Stärkt und heilt euch in den Sakramenten, die euch die Kirche schenkt, die euch von meinem Sohn Jesus als Geschenk gegeben wurden. Bleibt meinem Sohn treu. Seid standhaft im Alltag. Der Alltag ist es, der die Seelen bedrängt. Mit mir, Kinder, könnt ihr alles bewältigen, wenn ihr euch ganz meinem Sohne Jesus schenkt. Ich liebe euch. Ich segne euch. Bedenkt alle meine Worte. Lest täglich die Worte meines geliebten Sohnes, damit ihr in Ihm bleibt. Betet, betet, betet! Ich werde euch und dieses mein Land schützen. Amen."

Vor dem Altar knien Mirjam von Abellin, Schwester Faustine, der hl. Josaphat, Charbel und Papst Pius der XII. während des Rosenkranzgebetes.

 

7. Oktober 2002 – Sievernich

Ich empfange die Gottesmutter an einem Ort in Sievernich. Dort hat sie mich hinbestellt. Ich sehe drei Blitze am Himmel, dann schwebt sie als Makellose zu mir hinunter. Sie geht aus einem hellen, ovalen Licht zu mir herüber. Sie ist ganz nah bei mir. Ich bin wie elektrisiert.

Sie spricht: "Ich grüße dich, meine kleine Gebetsperle. Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Meine kleine Gebetsperle, hier überreiche ich dir die Schlüssel meines geliebten göttlichen Sohnes Jesus Christus. Schweige darüber, schweige! Die Schlüssel dienen dir als Waffe gegen alle Finsternis. Du weißt nun, was geschieht.

Nun gehe ich zu meinen Kindern, um all jene zu segnen, die zu mir gekommen sind. Auch dich, kleine Perle, segne ich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Meine Priester, meine Priester, ich rufe euch, zu mir zu kommen. Ich bin eure Mutter. Verlasst meinen Sohn Jesus nicht! Er ist mein göttlicher, vielgeliebter Sohn. Er ist euer König. Ein König in aller Einfachheit. Ich segne deine guten Helfer. Heute gehe ich zu einer Frau, deren Sohn krank ist. Beide sind heute zu mir gekommen. Der Segen meines geliebten Sohnes sei mit dir, so wie ich mit dir bin. Gehe nun in die Kirche!"

Die Gottesmutter geht mir voraus. Ich folge ihr. Sie geht zu den Menschen, die draußen warten und segnet sie. Sie weist mir den Weg zur Sakristei. In der Kirche sehe ich, wie die Makellose aus dem Kirchenschiff schwebt. Es werden von ihr dort alle Menschen gesegnet. Sie geht zum Altarraum und wird dabei von zwei Engeln begleitet, die etwas hinter ihr gehen.

Sie spricht: "Mein Kind, du hast nun meine Schlüssel erhalten. Sorge dich nicht. Alles muss so geschehen. Ich bin die Königin des Himmels, Maria, die Makellose. Liebe Kinder, ich rufe euch nach Sievernich. Betet, kommt in meine Kirche, die die Kirche meines geliebten göttlichen Sohnes ist. Ich schenke euch in dieser Kirche die Gnaden meines geliebten göttlichen Sohnes. Ich bin heute zu euch gekommen, um eure Wunden zu heilen. Betet, Kinder, betet! Wenn ihr nur von Herzen bittet, so wird mein Sohn euch viele Gnaden schenken. Einer Frau schenke ich heute durch meinen göttlichen Sohn Jesus den Seelenfrieden. Das, was sie belastet, ist nicht mehr."

Jetzt geht sie zu den Kindern links vom Altar, und wie ein Licht fließt es von der Gottesmutter zu den Kindern herüber. Sie schwebt etwas empor und öffnet ihren Mantel. Sie spricht: "Meine Kinder, kommt unter meinen Mantel. Ich will euch schützen. Ich bin eure Mutter."

Alle Menschen, drinnen wie draußen, werden von ihrem Mantel eingehüllt. Gleichzeitig taucht sie alle Menschen in ein wunderbares Licht. Strahlen kommen aus ihrem offenen Herzen und ein Strahlenfächer geht zu jedem. Ihre Krone strahlt nun außergewöhnlich, und ich sehe zwölf Sterne um ihren Kopf herum, die einen Kreis bilden.

"Alles, was ich euch sage, geschieht. Die Welt wird meinen Sohn nicht lieben. Der weltliche Mensch denkt nicht an die große Macht meines göttlichen Sohnes. Der weltliche Mensch lebt so, als gäbe es den Vater im Himmel nicht. Noch eine Zeit, dann werdet ihr sehen, dass die Ereignisse, die ich in Fatima voraussagte, eintreffen. Noch einige Zeit und der erste Schlüssel, den ich dir gab, wird in Erfüllung gehen. Nur deinem Heiligen Vater in Rom, meinem geliebten Hirten, gebe die Schlüssel. Bitte schweige, man wird dir keinen Glauben schenken. Doch so wird sich alles erfüllen.

Ich liebe meine Kinder und lasse sie nicht verloren gehen. Ich bin zu euch gekommen, um euch Heil werden zu lassen. So ist es der Wille meines geliebten göttlichen Sohnes Jesus. Diesem Priester sage: Fasse Mut. Ich werde dir alles schenken. Ich bin bei dir. Mein Sohn wirkt und ich wirke mit ihm. Kinder, lebt das Evangelium. Auch wenn ihr mich nicht immer seht und mein Wort hört, ich sehe und höre, was ihr tut. Folgt meinem Wunsch und betet. Ich bin eure Mutter und verlasse euch nicht.

Ich habe euch alle gesegnet. So will es mein göttlicher Sohn Jesus. Ich schenke euch meine Gnade. Gnade für den Sohn mit seiner Mutter. Gnade für diese Männer und Frauen und Kinder. Ich liebe die Kinder, die zu mir kommen. Denn ich bin ihre himmlische Mutter. Mein Ruf geht auch an meine Priester. Achtet meine Kleinen, achtet sie!" Die Gottesmutter hält die Kirche in ihren Händen: "Diesen Ort habe ich erwählt." Für einen Priester: "Schweige und bete. Meinen Weg habe ich dir gewiesen."

"Ich schenke euch mein Zeichen, wenn mein Sohn es will. Alles wird sich erfüllen." Nun schwebt sie herüber zu uns in die Sakristei. Sie segnet uns alle. "Ich rufe auf! Meine Kinder, ich rufe euch zu Gebet, Opfer und Buße. Die weltlichen Menschen werden meinen Ruf nicht verstehen. Doch mein Wirken in dieser Kirche, so will es mein Sohn, wird ihnen zeigen, dass der Vater im Himmel alles will, was ich euch sage, dass es Sein Plan ist, dass ich zu euch komme vor diesem gewaltigen Umbruch."

Ich sehe, wie sie auf der Erdkugel steht und die Erde erschüttert wird. Es folgen Stürme, Regen, und die ganze Natur gerät aus den Fugen. "Geht zu meinem Sohn, glaubt an meinen geliebten göttlichen Sohn. Meine Priester werden die Erde retten! Hört meine Worte: Meine Priester und die Meinen werden die Erde und die Menschen retten! Fasst Mut! Ich bin bei euch, auch wenn ihr mich nicht seht. Kehrt um, Kinder, kehrt um. Mit mir werdet ihr alles ertragen. Ohne mich werdet ihr klagen." Wie eine Sonne leuchtet die Gottesmutter.

"Mein Kind, ich bin dein Trost. Ich liebe dich. Komm zu mir, ich bin deine Mutter. Kinder, ich bin an diesem Ort. Kommt zu mir! Du, meine kleine Gebetsperle, wirst geprüft. Alles geschieht jedoch so, wie mein Sohn es will. Dir soll genügen, dass ich bei dir bin."

Es erscheint nun ein goldenes, großes, schmales Kreuz mit Strahlen. "Meine Kinder, ich trockne eure Tränen. Bleibt der katholischen Kirche treu. Was auch geschieht, wie sie auch geprüft werden mag, bleibt ihr treu. Dies ist der Weg der Wahrheit. Urteilt nicht über sie. Mein göttlicher geliebter Sohn spricht: 'Siehe, Ich mache alles neu!' Meinen Segen schenke ich dir. Ich freue mich, dass ihr zu mir gekommen seid. Die Beter, die von Herzen beten, sind mir eine reine Freude. Ich liebe sie! Sie sind mir Trost und trocknen meine Tränen."

Die Mutter Gottes schwebt empor und verschwindet im Licht. Die Engel sind noch anwesend. Nun sehe ich betend und kniend vor dem Altar: Pater Pio, Charbel, Mirjam von Abellin, Papst Pius XII., Robert Bellarmin, Schwester Faustine und Josaphat.

 

3. Februar 2003 – Sievernich

Gegen 17.40 Uhr erschien die Muttergottes etwa 10 Minuten lang. Während der Erscheinung hielt ich eine Zeit lang beide Hände in Form einer Schale. Ich sah die Gottesmutter in einem weißen Gewand, wie auf ihrem Bild, ganz in Weiß gekleidet als Makellose. Sie trug in ihren zum Gebet gefalteten Händen einen Rosenkranz, welcher aus blauen Rosen bestand. Die Heilige Jungfrau stand auf der Erdkugel. Sie sagte mir, dass die Gebete der Anwesenden ihre Tränen trockneten. Weiter sprach sie zu mir, ich solle meine Hände zu einer Schale formen und meine Gebetsanliegen und die der Anwesenden in diese Schale hineinlegen. Dies tat ich und die Gottesmutter nahm alle Anliegen entgegen und drückte sie an ihr Unbeflecktes Herz. Daraufhin legte die Makellose mir eine weiße Rose in meine Hände, welche noch zu einer Schale geformt waren. Sie sprach mit sanfter aber mahnender Stimme: "Ich kann es diesmal nicht verhindern, dass der Kelch meines Sohnes sich über die Menschheit neigt! Euch aber werde ich unter meinem schützenden Mantel bergen. Betet, betet, betet!"

Anschließend sah ich in der Kirche den verstorbenen Pater Pio und später auch den verstorbenen Papst Pius XII. Am Montag, dem 17. Februar 2003 sah ich in der Sievernicher Kirche neben dem verstorbenen Papst Pius XII. einen etwa 12-jährigen Jungen im Anzug. Später zeigte sich mir dieser Junge erneut. Er hielt in der linken Hand ein Buch, mit drei Fingern der rechten Hand zeigte er die Zahl Drei. Da ich den Jungen nicht kannte, beschrieb ich ihn den Betern. Aufgrund eines Bildes, welches ich von einem Beter erhielt, erkannte ich den jugendlichen Heiligen Dominikus Savio. Ich erfuhr, dass Dominikus Savio der Lieblingsschüler des Heiligen Don Bosco, des großen Heiligen der Jugend, war. Er wurde 1954 von Pius XII. heilig gesprochen. Am 10. März habe ich ihn zum dritten Mal gesehen.

Wie der Gebetsweg von Gürzenich nach Sievernich entstand: In der Botschaft vom 03. Februar 2003 richtete die Gottesmutter an mich ein persönliches Wort. Nach Ihren Worten ("Ich kann es diesmal nicht verhindern, dass der Kelch meines Sohnes sich über die Menschheit neigt! Euch aber werde ich unter meinen schützenden Mantel bergen. Betet, betet, betet!") bat Sie mich, ein Opfer durch einen Buß- und Bittweg von Gürzenich nach Sievernich zu bringen. Diesen Weg sollte ich jedoch nicht alleine, sondern mit mehreren Personen gemeinsam jährlich am Montag der Karwoche gehen. Das Gebetsanliegen dieses Weges war für die Priester und Ordensleute, für den Frieden in der Welt, in unseren Bistümern, in den Pfarrgemeinden, in unseren Familien und in unseren Herzen bestimmt. Gerne folgte ich Ihrem Ruf und teilte diese Botschaft meinem damaligen Seelenführer mit, der mir etwas später die Erlaubnis zur Durchführung eines Gebetsweges gab. Mit meinem Ortspfarrer führte ich ebenfalls ein Gespräch, welcher uns mit einer morgendlichen Andacht und priesterlichem Segen auf unseren Pilgerweg entließ. So gingen wir unseren Gebetsweg über 23,5 km von Gürzenich nach Sievernich, erstmalig im Jahr 2003, und wiederholten ihn jährlich.

 

10. März 2003 – Sievernich

Die Gottesmutter sah ich als Makellose, ganz in Weiß gekleidet. Sie trug einen weißen Rosenkranz in ihren zum Gebet gefalteten Händen. Sie schwebte im Chorraum und stand auf der Erdkugel. Sie weinte und sprach: "Ich weine um meine Söhne, ich weine um meine Töchter. Betet, betet, betet! Wenn die Menschheit sich nicht bekehrt, wird es zu einem Krieg kommen, der furchtbare Ereignisse mit sich zieht."

Die Mutter Gottes segnete uns alle, öffnete ihren Mantel, und wir alle waren unter ihrem schützenden Mantel geborgen. Unterhalb der Erscheinung der Heiligen Jungfrau, weiter unten, in der Nähe der Kinder, sah ich den kleinen Dominikus Savio. Er sagte: "Ich rufe die Jugend in diese Kirche. Verwehrt ihnen nicht den Weg zum Vater."

 

7. April 2003 – Sievernich

Die Gottesmutter kam aus dem hellen ovalen Licht hervor und war ganz in Weiß gekleidet als Makellose. Sie wünschte die Anbetung Jesu, ihres Sohnes, im Allerheiligsten Sakrament des Altares. Sie sprach: "Heute bin ich zu euch gekommen, um die Gnaden meines Sohnes Jesus zu verteilen. Dem Tier ist noch die Macht auf Erden gegeben. Betet, betet, betet!" Sie segnete alle Anwesenden und nahm uns unter ihren schützenden Mantel. Anschließend sah ich den verstorbenen Papst Pius XII. und den heiligen Dominikus Savio. Dominikus Savio stand bei den Kindern. Er ging zu jedem Kind und segnete es.

 

19. Mai 2003 – Sievernich

Während der Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament des Altares am Montag, 19.05.2003, sah ich, wie sich plötzlich die Heilige Hostie veränderte. Sie bekam mehrere Blutflecken. Dies dauerte ein paar Minuten. Nun sah ich in der Heiligen Hostie das Antlitz Jesu, so, wie ich es in etwa vom Turiner Grabtuch her kenne. Es verging ca. eine Minute. Über meine Ohren hörte ich nun, wie Jesus mit mir zu sprechen begann. Seine Stimme klang männlich, sanft, einfühlsam, sehr klar, leise und einfach wunderbar. Ich hoffe nur, alles getreu wiedergeben zu können, da ich alles erst nach der Anbetung aufschreiben konnte; doch sind mir Seine Worte wie in die Seele eingebrannt und gegenwärtig. Er sprach: "Ich grüße und segne dich, meine kleine Blume. Erkennst du Mich?"

Ich antwortete: "Ja, Herr. Du bist Jesus Christus, Gottes Sohn, aber Du hast noch nie aus der Heiligen Hostie zu mir gesprochen. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern."

Jesus sprach: "Ich will es so. Es ist notwendig, Ich will bei dir sein. Bleibe deinem Auftrag treu. Meine heiligste Mutter Maria sandte Ich zu euch in diese Kirche; Ich sandte sie mit Meinen Worten zu euch, damit ihr alles befolgt, so wie Ich es will. Hört auf ihre Worte, ihre Worte sind auch Meine Worte. Ich habe dich erwählt als einfache, normale Person, damit die Menschen erkennen, wie Ich wirke, was an dir natürlich ist und was Ich dir schenke. Was Ich dir schenke sind Gnaden, sie sind nicht natürlich. Deine einfache Person ist dazu nicht in der Lage. Durch dich dürfen die Menschen erfahren, dass Ich zu jedem von euch komme, wenn Ich nur eingeladen werde. Allen Menschen schenke Ich Heil und Segen. Meine Mutter kommt zu euch und ist für dich sichtbar, weil Ich es so will. Dein Auftrag ist das Gebet und das Gespräch mit den Menschen, sie dürfen so nach ihrem eigenen Willen wieder zu Mir finden. Führe sie zurück zu Meinem Leib, der Kirche. Schenke ihnen, was du von Mir geschenkt bekommen hast, Meine Worte, die Meiner heiligsten Mutter Maria, die Worte des Himmels. Dies ist dein Weg, dein Auftrag, bleibe ihm treu. Alles andere wende ab von dir, denn Ich will nicht, dass du irdische Aufgaben erhältst, die nicht deinem Auftrag entsprechen. Ich will es nicht. Gib ab, Ich sehe, dass du Hilfe und Helfer brauchst. Diese sind dafür bestimmt. Dein Weg ist ein anderer.

Meine Priester, Meine Nachfolger, wo seid ihr? Seht Mich an, könnt ihr vor Mir bestehen? Liebt ihr Mich oder geht ihr den irdischen Genüssen des weltlichen Lebens nach? Meine Kleine, bevor Ich die Welt mit Meinen Füßen betrat, liebten die Pharisäer Meinen Vater nicht mehr. Sie waren genusssüchtig und korrupt. Sie lebten das Wort Meines Vaters nicht mehr. Sie urteilten über Menschen und zogen damit das Gericht über sich. Meine Kleine, wie ist es heute? Kurz vor Meiner Wiederkunft in Herrlichkeit schaue Ich auf Meine Nachfolger. Wer liebt Mich heute noch? Wer handelt nach Meinem Wort? Zu Meinen Lebzeiten auf der Erde wurde Ich geschunden und gemartert. Die Pharisäer waren Mir keine Hilfe. Sie taten das Ihre hinzu. Wie ist es heute? Werde Ich von Meinen Priestern geliebt und verkündet oder werde Ich von ihnen verleugnet um ihrer selbst willen? Bin Ich nicht die Liebe selbst und wie handeln diese, Meine Nachfolger? Antwortet selbst, Meine Nachfolger, und prüft euch in der Stille. Ich kenne einen jeden von euch und darum schenke Ich Meinen Kleinen und Einfachen Meine Gnade, Mein Wort. Wegen eurer Vergehen wird die Kirche, Mein Leib, in Deutschland geschunden, weil ihr nicht mehr wahrhaftig seid. Ich liebe euch, Ich rufe euch, ihr Meine Nachfolger, kehrt um, kehrt zu Mir zurück. Liebt Mich, euren Herrn, so, wie Ich euch liebe! Reicht Mir die Hand, reicht sie Mir heute.

Dieser Ort ist Mir und Meiner Mutter vorbehalten. Ich will, dass Menschen an diesem Ort ein Zentrum errichten, welches der Kirche, Meinem Leib, und somit Mir dient. Dient dem Vater im Himmel, Mir, dem Sohn, und Seiner Mutter treu und redlich. Dort soll geschehen, was Ich euch lehrte, was euch die Kirche sagt. Deine Helfer dürfen sich in Mir geborgen fühlen gegen Anfeindungen und Versuchungen des Feindes. Bitte sie nur um Gebet. Jeder von ihnen darf seine eigene Person um Meinetwillen zurückstellen. Dies ist der Auftrag deiner Helfer. Sind sie Mir und Meiner Mutter treu, so bringen sie reiche Frucht. Bei allem bedenke: Was Ich will, geschieht, Ich siege!"

 

2. Juni 2003 – Sievernich

Am Montag, 2. Juni 2003 ging ich zum Kreuz im Sievernicher Garten, wo ich am 7. Oktober 2002 drei Schlüssel von der Gottesmutter erhalten habe. Dort wollte ich ihr durch Gebet die Ehre erweisen, bevor ich zur Kirche ging. Einige Leute waren ebenfalls dort. Plötzlich sah ich ein ganz helles weißes und strahlendes Licht aus der Ferne langsam auf mich zukommen. Es blendete meine Augen. Meine Augen tränten und meine Nase lief plötzlich etwas. Dann war das ovale strahlende Licht kurz vor mir, vor der Stelle des Kreuzes. Aus diesem schönen Licht, welches auch leichte Nebelschwaden und Wolken mit sich brachte, trat die Gottesmutter als Makellose hervor. Mit ihren Füßen berührte sie das Bodenkreuz. Sie segnete mich und einzeln alle Anwesenden. Dann sprach sie: "Ich grüße und segne euch im Namen meines Sohnes Jesus."

Ich antwortete in etwa so: "Ich grüße dich, heilige Jungfrau Maria." Sie sprach: "Heute bin ich zu euch gekommen, um euch die Gnaden meines Sohnes Jesus zu schenken. Betet, betet, betet, damit ich an diesem Ort die Herzen mit den Gnaden meines Sohnes Jesus erfüllen kann."

Ich bat sie um Heilung und Hilfe mehrerer Personen im Gebet, wenn Gott es so wünsche. Sie möge den Menschen beistehen. Sie nahm meine Bitten gerne entgegen und sprach über einen Mann, der bald heimgeholt würde, und eine Frau, die die Hilfe des Himmels bekommt. Ich sagte zu ihr, dass ich vor verschiedenen Problemen stünde. Sie sprach zu mir: "Meine kleine Gebetsperle, sorge dich nicht. Ich werde für die Meinigen sorgen. Ich habe dich gerufen als einfache Person." (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)

"Ich wünsche es so, mein Sohn Jesus wünscht es. Ich wünsche ein Zentrum des Glaubens an diesem Ort. Satan wird seine Wut zum Ausdruck bringen. Ich bin bei euch." Darauf sagte ich: "Nein, als einfache Person kann ich das nicht. Ich brauche Helfer und Hilfe. Habe ich es nicht schon schwer genug?"

Die Gottesmutter sprach zu mir: "Ich sende dir meine Hilfe und Helfer. Bete nur! Du wirst an diesem Ort für dich keine Heilung finden. Auf Erden ist dein Weg voller Dornen. Dein Glück wirst du erst bei mir im Himmel finden. Bedenke jedoch, meine Kleine, ohne Leiden keine Gnaden. Befolge nur getreu deinen Auftrag, sorge dich nicht!"

Ich sprach sie auf ein Zeichen an und bat, dieses schnell zu schenken. Sie jedoch lächelte mich an und schwieg und ich merkte so richtig das erste Mal, wie schön und Ehrfurcht gebietend sie war und wie klein ich dagegen bin. Habe ich dies wirklich jetzt erst gemerkt oder wird sie immer schöner? Auf jeden Fall ist ihre Erscheinung, ihre Person schöner als alle Darstellungen. Dann ging die Gottesmutter den Weg zur Kirche voraus. Alle folgten ihr. Sie segnete in der Kirche die Anwesenden und diejenigen, die außen standen.

 

14. Juli 2003 – Sievernich

Ich sah Maria, die Makellose aus dem ovalen strahlenden Licht heraustreten. Sie schwebte links vom Altar zu mir. Über mir hielt sie an und trug in ihren Händen einen weißen Rosenkranz und das braune Skapulier vom Berge Karmel. Sie segnete und sprach zu mir: "Liebes Kind, ich grüße und segne dich im Namen meines geliebten göttlichen Sohnes Jesus Christus. Betet, betet, betet! Bleibe treu und beharrlich. Ich ebne dir den Weg zu meinem Sohn Jesus. Viele Priester glauben nicht an mein Kommen und verleugnen meinen Sohn. Sie sind gegen dich, weil sie auch wider meinen Sohn sind. Sie verwunden täglich mein Herz. Bleibe beharrlich und lasse dich nicht von dem Weg abbringen, den ich dir wies. Ich bin heute zu euch gekommen, um euch den Segen meines Sohnes Jesus zu schenken. Diese Kirche habe ich auserwählt. Alle Nationen rufe ich zu mir!"

 

1. September 2003 – Sievernich

Die Gottesmutter erschien als Makellose in Sievernich. (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.) Sie sprach zu mir: "Bleibe der Kirche gehorsam. Ich schenke dir die Kraft des Himmels." Sie segnete die Menschen, die in der Kirche waren und außen vor der Kirche standen und die Rosenkränze. (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)

 

6. Oktober 2003 – Sievernich

Die Gottesmutter kam als Makellose mit ihrem Rosenkranz und dem Skapulier vom Berge Karmel zu uns. Sie erschien, wie immer, links von mir aus gesehen, neben dem Altar und schwebte auf einer Wolke zu uns. Sie segnete uns alle und ich durfte ihr Skapulier küssen. (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.) Sie versprach mir ihren Schutz und ihre Hilfe. Ich bat sie um ein Zeichen.

 

20. Oktober 2003 – Sievernich

Während des Rosenkranzgebetes sah ich in der Sievernicher Kirche die Gottesmutter im Licht, wie sie als Makellose zu mir herüberschwebte. In der Hand hielt sie ihren Rosenkranz und das Skapulier vom Berge Karmel. Sie lächelte, tröstete mich und sprach: "Liebt, opfert, betet, aber handelt auch!" Ihr Skapulier hielt sie an meinem Rosenkranz und ging ebenso zu den anderen Menschen, berührte deren Rosenkränze ebenso mit ihrem Skapulier. Die heilige Jungfrau wurde vom heiligen Erzengel Michael begleitet, der einige Zeit vor ihr in der Kirche erschien. Er trug ein weißes Gewand und ein Schwert, welches er vor sich kurz über dem Boden hielt.

 

27. Oktober 2003 – Sievernich

Am Ende des Rosenkranzgebetes erschien mir in der Sievernicher Kirche die Gottesmutter als Makellose. Zuerst sah ich das wunderschöne ovale Licht und dann die Mutter Gottes. Sie schwebte in der Luft links von mir aus gesehen neben dem Altar. Dann schwebte sie zu mir. Sie trug in ihren Händen den Rosenkranz und das Skapulier vom Berge Karmel. Sie sagte: "Betet, betet, betet!" Sie segnete alle Anwesenden. (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.) Dann empfahl ich ihr noch zwei Kranke, alle Anwesenden und meine Familie. Sie betete mit mir kurz und verschwand.

 

3. November 2003 – Sievernich

Die Mutter Gottes erschien mir während des Gebetes als Makellose. Auf ihrem Arm trug sie das Jesus-Kind im Alter von ca. 1 ½ Jahren. Beide trugen eine goldene Krone. Das Jesus-Kind trug ein weißes Gewand. Es segnete uns. (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)

Ich war von seiner Liebe so entzückt, dass ich plötzlich sah, dass alles, was geschieht, Seinem Plan entspricht. Sein Plan wird also erfüllt, ich war beruhigt. Nun wurde die gesamte Erscheinung in der Mitte der Kirche zu einer Sonne. Dann sah ich die Makellose alleine mit dem Rosenkranz und dem Skapulier vom Berge Karmel. Ich durfte es küssen, dann legte sie es mir und allen Anwesenden auf den Kopf.

Am 22. November 2003 betete ich vor dem Bild der Makellosen. Ich sprach zu ihr: "Liebe Mutter Gottes, ich habe einiges mitgemacht, viel Schweres angenommen. Bitte, bitte, wenn die Zeit noch nicht reif ist, in Sievernich ein Zeichen zu geben, bitte schenke mir doch... ein kleines Zeichen, das alle sehen können und ungefährlich ist. Denn, wenn du erscheinen würdest, könnten viele dies nicht verkraften." Ich hatte dies kaum ausgesprochen, da veränderte sich das Bild. Die Strahlen im Hintergrund der Gottesmutter drehten sich ein Mal im Kreis. Sie trat etwas hervor und ich hörte, wie sie das Wort 'Zeichen' sprach. Ich betete weiter. Am nächsten Tag, Christkönigsfest, 23. November 2003, um ca. 15.00 Uhr, sah ich draußen an einer bestimmten Stelle auf dem Rasen das Licht der Gottesmutter. Als das Licht verschwunden war, fand ich dort im Rasen einen gut sichtbaren Kreis vor, dessen Durchmesser 2,30 m betrug. Der Rasen war nicht beschädigt. Das Gras im Kreis und drum herum war normal grün, die Kreislinie hingegen, deren Breite ca. 12 cm betrug, war satt dunkelgrün. Dieser Kreis wurde auf mehreren Fotos festgehalten. An dieser Stelle wurde der Rasen im März 2004 zweimal gemäht, dies hat den Kreis jedoch nicht zerstört. Am selben Ort erschien die Gottesmutter am Fest Mariä Verkündigung, am 25. März 2004, nach der heiligen Messe. Seitdem ist der Kreis wieder verschwunden.

 

1. Dezember 2003 – Sievernich

Maria, die Makellose erschien mit dem Jesus-Kind auf ihrem linken Arm und trug in ihrer rechten Hand das Skapulier vom Berge Karmel und einen weißen Rosenkranz. Sie sprach: "Alles geschieht so, wie mein göttlicher Sohn Jesus es wünscht. Sei beruhigt. Ich empfehle euch mein Kleid, das Skapulier vom Berge Karmel. Es ist die innigste Weihe an mein Unbeflecktes Herz."

Die Gottesmutter ging mit dem Jesus-Kind zu den Menschen und es segnete die Menschen. Plötzlich öffneten sich ihre beiden Herzen und wunderbare Strahlen gehen aus den beiden Herzen zu allen Menschen in der Kirche.