• Ich bin Maria, die Makellose - Sievernich, Bd. 1
  • Alle Nationen rufe ich zur mir! - Sievernich, Bd. 2

5. Januar 2004 – Sievernich

Die Gottesmutter erschien als Makellose auf einer Wolke im Licht. Ihr Herz öffnete sich und alle wurden in die Strahlen eingetaucht, die aus ihrem Herzen kamen. Sie wurde von Johannes, dem Evangelisten begleitet, welcher von ihr links etwas unterhalb stand. Sie sprach: "Betet, opfert, vergesst nicht, dass die Liebe das höchste Gebot ist. Geht den Weg der Liebe und der Barmherzigkeit, dies ist der Weg meines Sohnes Jesus. Welch eine Freude sind mir die Skapulierträger!"

 

Maria - die Makellose2. Februar 2004 – Sievernich

Am 2. Februar 2004 erschien die Gottesmutter als Makellose während des Rosenkranzgebetes in der Sievernicher Kirche. Aus dem hellen ovalen Licht kam sie hervor und segnete alle Menschen. Auf ihrem Gewand und Mantel waren lauter kleine durchsichtige Tropfen. Sie sprach:

"Mein Kind, du siehst die Tränen, die ich für meine Priester weine!" (Sie weinte mit gesenktem Kopf.)

Weiter sprach sie: "Ich bitte euch, betet für die Priester, damit sie mit den Tugenden des Himmels bekleidet werden. Mein Sohn Jesus wünscht, dass sie ihm ganz und gar folgen."

Ein Priester in schwarzer Kleidung kniete und betete vor der Mutter Gottes. Die Makellose schwebte in einiger Entfernung vor ihm auf einer Wolke. Es war der ehemalige Priester von Sievernich: Pfarrer Alexander Alef. Aus dem Herzen der Gottesmutter gingen Strahlen zu den Menschen hinunter. Pfarrer Alef sprach: "Ich habe Zeugnis gegeben vor Gott und den Menschen. So wie ich Zeuge wurde, möchte ich alle Priester ermutigen, Zeugen des Himmels zu werden. Ich ermutige euch, alle Priester und Ordensleute, den Glauben zu leben." Die Gottesmutter lächelte Pfarrer Alef an und dann schenkte sie uns ihr Lächeln. Pfarrer Alexander Heinrich Alef – "Ein Blutzeuge des 20. Jahrhunderts."

Alexander Alef stammt aus Köln und wurde dort am 2. Februar 1885 geboren. Am 1. August 1909 wurde Alef von Kardinal Antonius Fischer in Köln zum Priester geweiht. Im Oktober 1930 wird Alexander Alef Dorfpfarrer von Sievernich. Die Schwierigkeiten im neuen NS-Regime begannen sehr bald, er wird bei der NSDAP denunziert. Im September 1943 erhält Alef unter dem Druck der Gestapo ein Tätigkeitsverbot und wird aus dem Bistum Aachen ausgewiesen. Der damalige Chefarzt des Birkesdorfer Krankenhauses, Dr. Schüller, schrieb Alef haftunfähig. Wegen seines körperlichen Zustands fand er Aufnahme in dem Zisterzienserkloster Marienstatt im Westerwald. Pfarrer Alef mußte sich dort in regelmäßigen Abständen bei der Polizei melden.

Im Dezember 1943 muss er auch dieses Kloster verlassen und kam ins Cellitinnenkloster Düren Niederau mit der Auflage der regelmäßigen polizeilichen Meldung. Von hier aus wird Alef im Februar 1944 von der Gestapo abgeholt und im Aachener Gefängnis Adalbertsteinweg inhaftiert. Zuvor aber übergab Alef im Kloster Niederau seinen Rosenkranz mit den Reliquien des hl. Hermann Josef von Steinfeld Schwester Johanna – welche aus Sievernich stammte – mit den Worten: "Den sollen sie nicht auch noch haben." Der Rosenkranz sollte für die Sievernicher in der Pfarrkirche aufbewahrt werden.

Am 6. September 1944 wird Alef in das NS-Erziehungslager Köln-Deutz am Messehof gebracht. 14 Tage später, noch im September 1944, wird Alef aus Köln kommend im Konzentrationslager Buchenwald (Weimar) eingeliefert. Am 6. Januar 1945 trifft Alef – von Buchenwald verschleppt – vermutlich wegen der nahenden Front – im KZ Dachau ein, wo er an Entkräftigung und den Folgen einer Krankheit am 16. Februar 1945 stirbt. Pfarrer Alexander Alefs Leiche wurde im Krematorium verbrannt. Auf Anregung von Pfarrer Trimborn beschloss die Gemeindevertretung 1960 die Kirchstraße in Pfarrer-Alef-Straße umzunennen.

 

16. Februar 2004

Am Montag, 16. Februar 2004, während des Rosenkranzgebetes, nahm ich ein leises vorbeiziehendes Zischen mit einem leichten angenehmen Wind an meiner linken Seite wahr. Gerade beteten wir das Gesätz 'der uns den Heiligen Geist gesandt hat', als links neben dem Altar ein kleines helles Licht, ein Stern, erschien. Dann stand ein wunderschöner schlanker großer Engel in einem weißen Gewand mit himmelblauer Schärpe um die Hüfte bekleidet neben dem Stern. Der Stern befand sich von mir aus gesehen links von dem Engel entfernt, ein klein wenig über seinem Kopf. Die Schärpe hing an seiner linken Seite herab, beide Teile waren mit Gold bestickt und auch die Enden der Schärpe waren Fransen aus gedrehtem Gold (eig. Anmerkung: anders kann ich es nicht erklären). Das oberste Tuch der Schärpe zeigte ein in Gold gesticktes Kreuz, darunter ein goldener Kreis von zwölf Sternen, der in seiner Mitte ein goldnes M hatte. Das unterste Tuch der himmelblauen Schärpe zeigte die in Gold gestickte Papstkrone (Tiara). Der Engel trug dunkelblondes, kurzes, nur etwas gelocktes Haar, welches ganz aus seinem Gesicht nach hinten fiel. Sein Gesicht war jung und schmal, die Augen blau. Seine Hände waren zum Gebet gefaltet. Er sprach: "Der Auftrag unserer Königin ist erfüllt." Er öffnete seine gefalteten Hände halb zu uns hin und in seinen Händen erschien ein goldenes Kreuz mit dem Corpus von Jesus aus hellem Licht, welches zu uns herüberstrahlte. Etwas später kniete er sich zum Altar hin und betete mit uns weiter den Rosenkranz.

 

1. März 2004 – Sievernich

Mir wurde sehr warm und ein ovales Licht erschien links vom Altar (von mir aus gesehen). Die Gottesmutter kam aus diesem Licht als Makellose hervor, in Weiß gekleidet mit einer goldenen Krone. Sie hielt die Hände zum Gebet gefaltet. In ihren Händen hielt sie einen weißen Rosenkranz, der aus weißen Rosen bestand, und das Skapulier vom Berge Karmel. Sie lächelte, schwebte auf einer Wolke näher zu uns und sprach: "Liebe Kinder, heiligt euch durch Gebet, Opfer und Buße! Dies ist die Zeit, in der mein geliebter göttlicher Sohn Jesus Seine Barmherzigkeit walten lässt." (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)

"Seid barmherzig, so wie mein Sohn demütig und barmherzig von Herzen ist. So wird alles, was sich euch entgegenstellt, wie ein Windhauch vergehen."

Ich durfte der Gottesmutter die Frage stellen, wer der Engel sei, der mir am Montag, 16. Februar 2004, in der Sievernicher Kirche erschienen ist. Sie antwortete: "Der Engel der Verkündigung."

Sie stellte mir Fragen: "Willst du Jesus treu bleiben? Willst du demütig und einfach bleiben?" Ich bejahte dies und wiederholte es, so wie sie es wünschte. Ich möchte Jesus treu bleiben, demütig und einfach sein.

Sie beugte sich zu mir und ich durfte ihr Skapulier küssen. Dann schwebte sie über meinem Kopf und von ihr ging ein Blütenblätterregen auf alle herab. Es waren Rosenblätter, die etwas gebogen waren, welche innen weiß und außen blau waren. Bevor sie uns berührten, lösten sie sich auf.

 

3. Mai 2004 – Sievernich

Die Gottesmutter kam aus dem ovalen Licht hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und erschien als Makellose. Auf ihrem Haupt trug sie einen Rosenkranz, der aus weißen Rosen bestand. Ich sprach: "Ich grüße Dich, heilige Jungfrau Maria." Sie lächelte und schwebte näher auf der Wolke zu uns.

Sie sprach: "Liebe Kinder, heute bin ich zu euch gekommen, um eure Leiden zu lindern. Liebe Kinder, bedenkt, dass das Herz der Kirche der Altar ist. Betet und opfert für meine Priestersöhne. Noch werdet ihr meine Worte, die die Worte meines geliebten Sohnes Jesus Christus sind, nicht verstehen."

Nun öffnete sie ihren langen weißen Mantel ganz weit und wir alle waren darin geborgen. Sie sprach: "Ich tauche euch in mein Unbeflecktes makelloses Herz." (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)

Die heilige Jungfrau schwebte zuerst zu den Menschen im Chorraum und bekreuzigte jede Stirn. Dann schwebte sie zu den Menschen in die Kirche hinein und versah jeden Menschen mit einem Kreuzzeichen auf die Stirn. Sie segnete uns alle noch einmal und verschwand. Schwester Faustina kniete betend vor dem Altar.

 

7. Juni 2004, 17.22 Uhr – Sievernich

Ich sah das helle ovale Licht der Gottesmutter links von mir aus gesehen neben dem Altar. Die Mutter Gottes kam aus diesem Licht als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und hielt in ihren Händen das Skapulier vom Berge Karmel und einen Rosenkranz, der aus weißen Rosen bestand. Sie segnete uns und sprach:

"Liebe Kinder, betet, betet, betet! Eure Bitten nehme ich gerne entgegen und lege sie in das Heiligste Herz meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Alle Nationen rufe ich zu mir! Bleibt in der Anfechtung meinem Sohne Jesus treu, bleibt Ihm treu, Kinder, euch wird nichts geschehen." Sie schwebte den Mittelgang der Kirche hinunter zu einem Menschen, blieb vor dieser Person stehen und segnete uns wiederum. Diese Seele wurde frei.

Die heilige Jungfrau sprach: "Ich bin die Siegerin aller Schlachten!" Daraufhin schwebte sie weiter zu den Menschen, segnete alle und schwebte zu mir zurück. Alle Bitten, die ich zuvor von den Menschen erhalten hatte, durfte ich ihr übergeben. Auf meine Frage hin, ihr Kleid mit einigen Rosenkränzen berühren zu dürfen, gab sie mir die Erlaubnis, mit diesen Rosenkränzen ihre Füße zu berühren. Mit den Rosenkränzen in meiner rechten Hand berührte ich kurz ihren linken Fuß. Sie segnete uns nochmals und verschwand.

 

5. Juli 2004 – Sievernich

Mir wurde es zuerst sehr warm, dann sah ich das ovale Licht der Gottesmutter von mir aus gesehen links vom Altar. Sie kam aus diesem Licht als Makellose, ganz in Weiß gekleidet mit einem weißen Rosenkranz, der aus weißen Rosen und einem goldenen Kreuz bestand, hervor. Die heilige Jungfrau segnete uns alle im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)

Sie sprach zu uns: "Liebe Kinder, liebt einander, seid demütig und barmherzig! Ich bin zu euch gekommen, um das mir geweihte Bistum zu heiligen. Folgt dem Wunsch meines Sohnes Jesus und meinem Wunsch, dass mein Sohn Jesus oft in dieser Kirche angebetet wird. So darf ich euch die Gnaden meines geliebten Sohnes schenken. Die geistigen Früchte werden über diesen Ort hinausgehen, wenn man meine Bitte erfüllt."

Die Makellose öffnete ihren Mantel, er wurde immer größer und alle Menschen drinnen wie draußen waren in ihm geborgen. Im Mantel der heiligen Jungfrau Maria wurden alle von einem wunderbaren hellen Licht umgeben.

 

17. Juli 2004, Fest der Demut Mariens – Gürzenich

Dieses Gebet habe ich mit Hilfe der hl. Teresa von Avila aufgeschrieben. Sie betete es mir vor: Jesus, verborgen im Tabernakel

"Mein Herr und mein Gott, o mein Jesus, Dir sei allezeit Lobpreis und Dank, Jesus, im Vater allmächtig, Du Einer, Ewiger, für mich im Tabernakel verborgen. Wie viel Mut braucht es, Herr, wie viel Demut, dass Du, Höchster, für uns Menschen so klein wirst, Dich in die Hände Deiner Priester hingibst und so zum Geschenk für uns alle wirst.

Jesus, verborgen im Tabernakel überwindest Du, was uns fehlt, um Dir nahe zu sein. In aller Not, in aller Freude möchte ich bei Dir verweilen und still werden, damit ich mich Dir schenken kann. Dein Herz soll in meinem Herzen schlagen, Deine Liebe will ich spüren und, was eigen an mir ist, soll ganz in Dir verbrennen.

Die Glut Deiner Liebe gibt mir die Kraft, in all den Tagen Deinen Weg zu sehen. Stelle mir doch Deine heiligste Mutter zu Seite, Jesus, damit ich die Kraft finde, Deinen Weg zu gehen, nicht nach links und rechts blickend, auf Meinungen horchend. Jesus, nur Dich will ich sehen.

Mir fehlt alles, was in Dir ist. Vergib mir, Herr, dass ich so unvollkommen bin. Zeige mir, was mir fehlt, sei mir ein barmherziger Lehrer und führe Du mich aus der Sünde heraus. Ich bin nichts, doch mit Dir, in Deiner Liebe geborgen, vermag ich alles zu tun.

Berühre mich, zeige mir, was ich für Dich, Jesus, tun kann. O Jesus, ich lade Dich ein. Komm, o komm zu mir, in mein unwürdiges Herz. Finde darin Deinen Platz und gib, dass ich Dir ganz und gar dienen kann. Du kannst mich in Deiner Liebe und durch Deine Liebe wandeln – tu es!

Jesus, verborgen im Tabernakel, Du kostbarer Schatz, vom Vater an uns Menschen verschenkt, heilige die, durch deren Hände Du uns geschenkt wirst, Deine Priester! Schenke ihnen Mut und Demut, Dich zu sehen. Zeige ihnen die gewaltige göttliche Kraft der Wandlung, die Liebe, die Du ihnen zuteil werden lässt. Berühre sie und berühre junge Menschen, den Weg Deiner Nachfolge zu gehen. Rufe sie, Herr Jesus, verborgen im Tabernakel, rufe sie für Dich und für uns, damit wir nicht alleine sind. Amen."

 

2. August 2004 – Was zeichnet einen Christen aus?

Die Heilige Teresa von Avila stellte mir die Frage: "Was zeichnet einen Christen aus?"

Ich überlegte hin und her, aber meine Antworten schienen mir alle ungenügend zu sein. Nach einiger Zeit der Stille antwortete sie mir fröhlich: "Ein Christ ist barmherzig. Er überlässt die Gerechtigkeit dem himmlischen Vater."

 

20. August 2004 – Wo ist Gott zu finden?

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila. Sie stellte mir folgende Aufgabe:

"Suche Gott und sage mir, wo du Ihn findest!" Ich antwortete: "Ich finde Ihn in der Eucharistie, im Tabernakel, in den Sakramenten, die die Kirche spendet, und in den Priestern finde ich Ihn." Nach einiger Zeit der Stille antwortete sie mir: "Mein Kind, Gott begegnet dir täglich mehrmals in deinem Nächsten. Der himmlische Vater schuf den Menschen nach Seinem Ebenbild. Deshalb ist es wichtig, dass du dich im täglichen Leben heiligst. Das ist der Wille unseres Herrn."


23. August 2004 – Das Vater unser

Ich hörte die Stimme Teresas (von Avila): "Geduld ist die Wiege der Heiligen!" Später nach dem Rosenkranzgebet in der Sievernicher Kirche kniete die heilige Teresa von Avila vor dem Tabernakel. Sie sprach zu mir: "Mein Kind, bete mit mir!" Sie begann das Vater unser: "Vater unser im Himmel..."

Ich betete das Vater unser alleine weiter und fügte den Zusatz "denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit" von mir aus hinzu, weil ich das Vaterunser so aus der Heiligen Messe kenne. Die hl. Teresa gab mir zu den einzelnen Sätzen des Vater unser die folgenden Belehrungen. (Ich konnte leider im Augenblick nichts Schriftliches festhalten, da ich weder Papier noch Stift bei mir hatte. Erst zu Hause konnte ich alles aufschreiben und hoffe, nichts ausgelassen bzw. verändert zu haben.)

Vater unser im Himmel... "Bedenke, dass du einen Vater im Himmel hast, der allmächtig ist und für dich sorgt. Er, der alles ist, sorgt für dich, denn du bist Sein Kind. Ruf den Vater und sprich mit dem Ewigen. Gott, unser Vater, liebt dich, du bist Sein Geschöpf. Die ganze Schöpfung liegt in Seiner Hand."

geheiligt werde Dein Name... "Lobe, preise, heilige den Namen unseres Vaters im Himmel. Seine Augen werden auf dir ruhen, und der Heilige Geist wird dich stärken und leiten. Gott hat dich auf Sich hin geschaffen, damit du in Ihm die Erfüllung findest. Spricht das Kind in Liebe und Ehrfurcht mit seinem Vater, umso mehr wird es von Seiner Liebe beschenkt."

Dein Reich komme... "Sehne dich nach dem Reich des himmlischen Vaters. Miss dem Vergänglichen den Platz der Notwendigkeit zu. Dem Reich des Vaters jedoch öffne ganz dein Herz und achte das ewige Königreich."

Dein Wille geschehe... "Nicht mein Wille, Vater, Dein Wille geschehe! Vater, in Deine Hände lege ich mich hinein. In ihnen bin ich geborgen, wenn ich mich Dir ganz schenke. Was Du willst, ist die Liebe allein, und nur wenn ich mich Dir hingebe und ganz lasse, kannst Du Deinen Willen an mir vollziehen. So kann ich Dir dienen. Mein Wille ist schwach, und ich bin elend. Bin ich denn ohne Dich nicht ganz und gar in der Sünde gefangen? Deshalb sage ich froh: Nicht mein, Dein Wille geschehe!"

wie im Himmel so auf Erden... "Himmel und Erde? Sind es denn nicht zwei verschiedene Welten, das Ewige und das Vergängliche? Bedenke: Gott, unser Vater, regiert im Himmel wie auf der Erde. Alles ist aus Ihm hervorgegangen, alles ist in Ihm, alles wird zu Ihm zurückkehren. Suche Ihn mit deinem Herzen. In deinem Herzen werden sich Himmel und Erde berühren."

unser tägliches Brot gib uns heute... "Der Vater sorgt für Seine Kinder. Bete und arbeite, dabei vergiss deinen Nächsten nicht!"

und vergib’ uns unsere Schuld... "Gott, unser Vater, ist barmherzig, wenn wir Ihn voll Reue um Vergebung bitten. Die Vergebung ist unsere Befreiung, unser Heil. Suche oft danach, und du wirst das Gericht nicht auf dich ziehen."

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern... "Wie der Vater dir Barmherzigkeit erweist, so versage sie auch deinem Nächsten nicht. Binde ihn nicht durch die Schuld an dich. Vergib, befreie dich und ihn. Durch die gelebte Liebe legst du dich und deinen Schuldner in die Hand Gottes."

und führe uns nicht in Versuchung... "Gott, die Liebe, versucht nicht. Gott, unser Vater, lässt Prüfungen zu. In dieser Zulassung sollst du reifen und erkennen, wie groß Er ist und wie gering du bist. Diese Läuterungen dienen dir zum Heil. Nimm sie geduldig an!"

sondern erlöse uns von dem Bösen... "Meide das Böse, und lass dich nicht auf die Finsternis ein. Hast du Böses getan, so suche die Vergebung in Gott. So wirst du erlöst von dem Bösen."

denn Dein ist das Reich... "Es gibt nur ein königliches ewiges Reich, das des himmlischen Vaters."

und die Kraft... "Was vermag ich aus Gottes Kraft zu tun? Alles. Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind meine Stärke."

und die Herrlichkeit... "Gott, wer kann Deine Herrlichkeit ermessen, wer von uns kann sie ertragen? Es gibt niemanden, der sie gerecht in Wort und Bild fassen könnte."

in Ewigkeit. Amen. "Ewig bist Du allein, mein Herr und Gott!"


6. September 2004, ca. 17.25 Uhr bis ca. 17.36 Uhr
– Sievernich

Die Gottesmutter kam als Makellose aus einem hellen ovalen Licht (links von mir aus gesehen neben dem Altar) hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und trug eine goldene Krone auf ihrem Haupt. In ihren Händen hielt sie einen Rosenkranz, der aus roten Rosen bestand. Sie stand mit ihren nackten Füßen auf der Erdkugel. Sie schwebte näher zu mir, dann sprach sie:

"Liebe Kinder: Betet, betet, betet! Betet und tut Gutes! Denn was nutzt das Wort, wenn das Werk nichts taugt. Betet für eure Familien und besonders für jene, die ihr böse nennt. Umso mehr brauchen sie euer Gebet! Bedenkt, dass vieles geschehen muss und euer Gebet wichtig ist. Heute bin ich gekommen, um die Gnaden meines Sohnes Jesus zu verteilen."

Die Heilige Jungfrau öffnet ihr Herz und aus ihrem Herzen kommen Strahlen auf uns herunter. Sie sprach: "Jemand von euch ist noch nicht auf den Namen meines geliebten Sohnes Jesus getauft. Zu dir spreche ich, öffne meinem Sohn die Tür. Ich komme zu euch, um euch den Frieden meines geliebten Sohnes Jesus zu schenken. Ich wünsche von euch, dass ihr an euren Nächsten diesen Frieden verschenkt."


11. September 2004 – Über den Umgang mit dem Kreuz

Ich spürte im Herzen ein wunderbares Gefühl, so als ob mein Herz ganz weit würde. Dann sah ich für einen Moment die heilige Teresa von Avila etwas von mir entfernt. Sie stand betend auf einem Feld voller weißer Rosen. Sie segnete mich und sprach:

"Sage allen Menschen, die leidend sind, sie mögen ihr Kreuz doch in der Liebe zum Herrn, des Allerhöchsten, auf sich nehmen. Opfern sie es Ihm auf, dann wird es ihnen zur Gnade werden. Die Liebe des Herrn alleine wandelt das Kreuz, das Leid in Freude. Die vom Herrn Geliebten tragen ein Kreuz, sage ihnen aber, dass sie es nicht alleine tragen, sie tragen es mit Ihm und Er mit ihnen, soweit sie ihr Herz für Ihn, die Liebe, öffnen. Er, die Liebe selbst, wandelt das Kreuz. Er vermag dies zu tun. Wie? Nun, dies ist in Ihm selbst von Anfang an, so wie es im Vater war und ist und sein wird in Ewigkeit. Den Vielgeliebten legt der Herr das Kreuz auf die Schultern, so wie Er es selbst, der Höchste, trug. Bedenkt dabei, dass euer Kreuz leicht ist und euch zur Wonne für die Ewigkeit werden kann, wenn es von euch in Liebe zum Herrn getragen wird. Wer von euch ist bereit, sein Kreuz auf sich zu nehmen?"

Ich war sprachlos, denn freiwillig, so dachte ich, wäre wohl kein Mensch dazu bereit, den ich kenne, und dies sagte ich ihr auch so. Sie antwortete nach einigen Minuten der Stille: "Mein Kind, derjenige, der den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist liebt, der ist bereit sein Kreuz auf sich zu nehmen. Seid ihr beladen und voller Leid, so schaut auf den Gekreuzigten und bedenkt, wie sehr euch der Herr liebt. Nehmt euch die Zeit, denn nur so könnt ihr mit Jesus euer Kreuz tragen. Das Geheimnis liegt also darin, sich ganz dem Herrn zu schenken, Ihm vertrauen und Ihn wirken zu lassen. Liebe und Kreuz gehören zusammen. Das Kreuz ist die Wonne für die Ewigkeit!"

 

17. September 2004 – Über die Selbstgerechtigkeit

Ich höre die Stimme der hl. Teresa von Avila. Sie grüßt mich und spricht: "Die Selbstgerechtigkeit ist ein großer Fallstrick des Widersachers. Fürchte nichts mehr als das Eigene und den Gedanken, ein guter Christ zu sein. Wenn du meinst, du wärest gut, dann sei gewiss, dass du es nicht bist. Gott hat keine Freude an dir, wenn er dich so sieht. Betrachte dich nicht mit deinen Augen, schaue dich mit den Augen des Herrn an. Seine Augen schauen auf dich barmherzig und heilbringend. So wie Er dich in Seiner Liebe und Barmherzigkeit sieht, du würdest staunen, was dir alles mangelt! Gut ist nur der Mensch, der sich für gering achtet, denn er sieht sich mit den Augen des Herrn. Darum sei wachsam, gefalle dem Herrn und schaue dich mit Seinen Augen an.

Wie dir dies gelingen kann, meine Freundin, werde ich dir sagen: Bete und bitte Gott darum, mit Seinen Augen schauen zu dürfen. Diese Bitte sollte ganz aus deinem Herzen kommen. Habe keine Furcht mit den Augen des Herrn zu sehen. So erkennst du dich und bist mit deinem Nächsten und seinen Fehlern barmherziger. Somit lernst du, welch’ großer Mangel an Liebe die Selbstgerechtigkeit in sich birgt und wie sehr der Widersacher sich über diese freut. Ist es uns nicht ein Anliegen, dem Herrn, unserem Heiland, zu gefallen? Nun beginne deinen Weg zu gehen, täglich aufs neue und beginne jeden Tag damit, den Herrn zu lieben, ihm Dank und Lob entgegenzubringen."

 

23. September 2004 – Vom rechten Umgang mit dem Sünder...

Ich hörte die Stimme der Teresa von Avila. Sie grüßte mich und sagte mir, dass sie mir etwas vom rechten Umgang mit dem Sünder sagen möchte. "Siehe, meine Freundin, Gott lässt den Sünder nicht in seiner Sünde als Gefangenen. Ist es der freie Wille des Sünders zu Gott, dem Herrn, zu finden und Ihn zu suchen, wird er sich, wenngleich auch voller Schulden, auf den Weg begeben. Der steinige und steile Weg führt ihn in seine Seele, die einer Burg gleich beschaffen ist.

Verlange nicht, was Gott nicht verlangt. Der Herr ist barmherzig, gütig, geduldig. Zimmer für Zimmer erkundet der Beladene und wird sich seiner Erkenntnis gemäß im Herrn wiederfinden. Viele Menschen betreten ein Zimmer, erkennen und finden leicht den Weg in das weitere Zimmer, bis sie die Burg ganz erkundet haben. Wiederum viele Menschen, die beladen sind, erkunden ein Zimmer und bleiben hierin, bis ihre Erkenntnis sie nach langer Zeit weiterführt. Andere finden Eintritt in das erste der Zimmer, betreten ein weiteres, gehen jedoch wieder in das vorige Zimmer zurück und finden dort, was sie beim ersten Besuch nicht vorgefunden haben, gleich ihrer Erkenntnis.

Die Erkenntnis, von der ich spreche, ist stets das Erkennen im Ewigen, des Allmächtigen, das Sichwiederfinden im Herrn, sowie es Gottes Wille ist, das Er sich in uns wiederfindet. Du wirst den Beladenen nicht durch Zwang, Drohung oder Stürme auf den Weg zu Ihm bringen. Alleine wenn du in Ihm lebst und Er in dir und du diese Liebe lebst, wirst du den Beladenen auf den Weg der allmächtigen Liebe führen können. Er, der Herr, liebt den Sünder, die Sünde jedoch verachtet Er. Wirf nicht mit Steinen auf den Beladenen, der schon schwer genug trägt. Öffne ihm den Weg zum Allerhöchsten. Lege dem Beladenen den leichten Mantel der Wahrheit und Liebe sacht auf seine Schultern. Dieser Mantel wird auf seinem Weg zu Gott hin sein Gewand. Bedenke dies, meine Freundin."

 

29. September 2004

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Schaue, dass du deinem Nächsten auf Erden nicht zum Kreuz wirst. Hilf ihm, sein Kreuz zu tragen!"

 

4. Oktober 2004, 17.21 bis 17.32 Uhr – Sievernich

Die Gottesmutter erschien als Makellose, ganz in Weiß gekleidet. In ihren Händen trug sie einen Rosenkranz, welcher aus weißen Rosen bestand. Die heilige Jungfrau stand auf einer Wolke. Links vor ihr kniete die heilige Teresa von Avila. Die Makellose sprach zu uns: "Liebe Kinder, geht in die Stille. Mein göttlicher Sohn Jesus wünscht, dass ihr Hörende werdet, dass ihr auf Sein Wort hört. Wie sehr liebt Er euch und so ist Sein sehnlichster Wunsch, dass ihr Seiner Kirche gehorsam seid. Teresa ist eine Perle aus Seiner Hand. Was sie euch schenkt, stammt allein aus Seiner Hand. Seid gehorsam, so werdet auch ihr Perlen aus Seiner Hand. Geht in die Stille! Ich will euch unter meinen schützenden Mantel nehmen." Sie schwebte hoch in die Luft, kam näher zu mir und breitete ihren Mantel über uns aus, der bis zu den Kirchenmauern reichte. Wir alle wurden darin geborgen.


11. Oktober 2004
– Sievernich

Nach dem Rosenkranzgebet in der Sievernicher Kirche, betete ich in der Stille vor dem Tabernakel. Plötzlich sah ich den Tabernakel, als ob in ihm eine große Sonne strahlen würde. Aus dem Tabernakel heraus kam das göttliche Antlitz unseres Herrn Jesus Christus, ähnlich dem Turiner Grabtuch.

Das Antlitz unseres Herrn war lebendig auf dem Tabernakel zu sehen und schaute uns alle an. Um Sein Antlitz war eine goldene Sonne. Die Größe Seines Antlitzes entsprach dem inneren Tabernakelrechteck. Er sprach: "Ich bin der Herr, dein Gott. Alles will Ich dir nehmen, was dich hindert, zu Mir zu kommen. Ich will, dass du mit leeren Händen vor Mir stehst, denn Ich will sie mit Meiner Liebe füllen. Verschenke Meine Liebe, verschenke sie leidenschaftlich und verschwenderisch." Das göttliche Antlitz wurde zur Hostie, die langsam wieder im Tabernakel verschwand. Einige Personen bemerkten mit mir noch eine starke Hitze.

 

15. Oktober 2004, Festtag der heiligen Teresa von Avila – Sievernich

Ich hörte die Stimme Teresas: "Begib dich auf den Weg und suche Gott, den Herrn, Seine Majestät. Bestaune Seine großen Wunder, preise Ihn für Seine Gnaden, denn Er beschenkt die Menschen so reich, dass Er sich täglich im heiligen Messopfer selbst hingibt. Finde Ihn in dir, denn Er will in dir wohnen, dich zu Seinem lebendigen Tabernakel wandeln. Du darfst Sein lebendiger Tempel sein. So, wie Er dich wandeln will, sehe auch deinen Nächsten. Dein Nächster soll durch dich, Sein Tabernakel, zum Herrn finden. Das Licht des Herrn möge in dir leuchten, auf dass dein Nächster es erkenne und ebenso für den Herrn entflammt werde. Der Herr wünscht, dass du Ihn in dir beherbergst; Ihn in deinem Nächsten findest und in Seiner ganzen Schöpfung siehst. Stelle dabei die Schöpfung, den Nächsten und dich nicht über Ihn, denn Er ist der Herr und alles kommt aus Ihm im Vater."

 

20. Oktober 2004

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila am Abend. Sie stellte mir die Frage: "Meine Freundin, unsere Königin, die Gnadenmittlerin, erschien dir doch so viele Male. Nun stelle ich dir in ihrem Namen die Frage, was sie in dir bewirkte?"

Ich antwortete: Heilige Teresa, ich kann nicht so gut antworten wie du, doch will ich es, so gut ich kann, versuchen: Die Erscheinungen der Gottesmutter Maria, der Makellosen, lösten in mir eine große Liebe zu ihrem Sohn Jesus aus. Nicht nur das... ich erkannte, wie Jesus in Seiner Kirche lebt, und die Liebe zu Jesus ist gleichzeitig die Liebe zu Seiner Kirche.

Die Gottesmutter zeigte mir, wie Jesus Seine Kirche durch die Sakramente beschenkt, denn Er ist selbst in den Sakramenten. Die Makellose sprach zu mir, dass die Priester von ihrem Sohn Jesus und ihr geliebt werden, trotz der vielen Skandale. Der Priester ist der Nachfolger Jesu. Die Erscheinungen der Gottesmutter bewirkten folgendes bei mir: Die Liebe zu Jesus und Seiner Kirche und den damit verbundenen Gehorsam Seiner Kirche gegenüber.

Teresa antwortete mir: "Das ist es, was der Herr von dir wünscht." Darauf sagte ich: "Liebe Teresa, du hast mir den Spiegel vor meine Seele gehalten und mich belehrt. Danke dir! Ich bemühe mich nun, meinen Nächsten mit den Augen des Herrn zu sehen." Teresa sprach darauf zu mir: "Darum bin ich bei dir, weil es der Herr wünscht und es notwendig ist. Bemühe dich nur, meine Freundin!"

 

21. Oktober 2004

Teresa betete mit mir und schenkte mir folgende Belehrung: "Der ruhelos Suchende spricht: Herr, ich wollte Dich finden und bestaunen in Deinen großen Wundern und eilte von Ort zu Ort auf der Erde, dort, wo Du gelebt, dort, wo Du und Deine himmlische Mutter Zeichen gegeben hattet. Ich bestaunte alles und war gerührt bis in meine Seele. Verließ ich diese Orte, war ich unruhig, denn es war, als ob Du mir nicht mehr nahe wärest. Ich rief zu Dir, Herr, in meiner Not, wollte ich Dir doch nahe sein. Ich eilte nun doch schon viele Male von Ort zu Ort und war dennoch ruhelos und fand Dich nicht bei mir.

Als ich vor dem Tabernakel betete, Herr, kamst Du zu mir, Du barmherziger Lehrer. In Deiner Hand trugst Du einen goldenen Schlüssel. Du sprachst zu mir: "Ich will dich für mich öffnen" ...und so öffnetest Du mich für Dich. Von Deiner Liebe berührt, Herr, spürte ich Dich in mir. Nun sprachst Du zu mir: "Ich will dir Meinen Schlüssel in deine Hand geben. So, wie Ich dich für Mich geöffnet habe und du zu Meinem lebendigen Tabernakel geworden bist, so öffne auch deinen Nächsten mit diesem Schlüssel für Mich. Denn, wenn du mit Meinen Augen siehst, wirst du erkennen, dass Ich auch in deinem Nächsten wohnen will, weil Ich ihn bedingungslos liebe."

 

8. November 2004 – Sievernich

Links von mir hörte ich ein feines leises Geräusch zwischen Zischen und Summen. Ein kleiner achteckiger Stern aus hellem Licht flog an mir vorbei, an die von mir aus gesehen linke Altarseite und blieb hoch in der Luft stehen. Unter dem Stern erschien ein helles weißes Licht. In diesem Licht erkannte ich den heiligen Erzengel Gabriel. Er war mit einem weißen Gewand bekleidet und trug eine blaue goldbestickte Schärpe als Gürtel. Auf der Schärpe waren in goldener Farbe das Papstwappen und das M als Fuß eines Kreuzes, umgeben von zwölf Sternen, zu sehen. Er sprach: "Unsere Himmelskönigin wird für euch bitten!"

 

8. November 2004 – Anbetung in Sievernich

Während der Anbetung des Allerheiligsten Sakrament des Altares betete ich versunken, als plötzlich verschiedene Leute aus den Kirchenbänken riefen: "Die heilige Hostie...das Jesuskind...!" Aufmerksam gemacht worden von den Leuten, sah ich nun vor der heiligen Hostie das kleine Jesuskind, ganz in weißem Licht gehüllt mit einigen schwarzen Haaren. Seine rechte Hand erhob es zum Segen.

Als der Priester, Herr Dr. Bündgens, die Hostie in der Monstranz etwas zurechtrückte, bewegte sich die Hostie, das Jesuskind in seiner Position blieb jedoch unverändert. Das Jesuskind war für viele Menschen mindestens 15 Minuten sichtbar. Mit der Wegnahme der Hostie aus der Monstranz durch den Priester verschwand auch das Jesuskind. Später erkannte ich anhand von Bildern, dass es sich um das Prager Jesuskind handelte, welches am 15. Oktober 2001 bereits in Sievernich erschienen war.

 

6. Dezember 2004 – Sievernich

Die Makellose erschien ganz in Weiß gekleidet mit goldener Krone und einem weißen Rosenkranz in ihrer rechten Hand. Auf ihrem linken Arm trug sie das Jesuskind. Jesus erschien als Kind im Alter von ca. 1 1/2 Jahren und trug ein schlichtes strahlendes weißes Gewand und eine goldene Königskrone auf dem Kopf. Die Mutter Gottes stand mit dem Jesuskind auf ihrem Arm auf der Erdkugel. In Seiner rechten Hand hielt der kleine Jesus ein großes goldenes Zepter, in Seiner linken Hand das braune Skapulier vom Berge Karmel. Aus dem Herzen des göttlichen Kindes gingen goldene Strahlen auf uns hinab. Beide erschienen links vom Altar gesehen, jedoch etwas mehr in der Nähe des Altares, und schwebten auf uns zu.

Jesus sprach: "Meinen Segen und meinen Frieden schenke ich euch!" Seine Stimme klang etwas kindlich, liebevoll klar und weise zugleich. Er sah mich an und fragte: "Was begehrst du von Mir?" Ich antwortete: "Jesus, Du fragst, was ich begehre? Ich habe für das Geistliche Zentrum in Sievernich gebetet, welches Dein Wunsch und der Deiner Mutter ist. Ich weiß aber nicht, wo es sein soll und eigentlich bin ich sehr ratlos in diesem Anliegen. Ich bitte Dich, Jesus, hilf mir mit Deiner heiligsten Mutter!" Jesus antwortete: "Lege alles in die Hand deines Seelenführers!"

Anschließend habe ich dem Herrn und seiner Mutter alle Anwesenden, Kranken und Notleidenden empfohlen. Die Rosenkränze und Anliegen durfte ich dem Jesuskind reichen, dabei kam ein goldenes Licht aus Seinem Herzen auf die Briefe, Rosenkränze und auf uns hinab.

Die Gottesmutter sprach: "Liebe Kinder, dies ist mein geliebter Sohn! Werdet auch ihr ein Kind aus Seiner Hand. Seht, wenn ich auf mein Land schaue, sehe ich, wie viele Tränen meine Kinder weinen. Kommt zu meinem Sohn Jesus! Er wandelt eure Tränen. Er wandelt sie in Seiner Liebe. Achtet auch ihr auf meine Kleinen, auf jedes einzelne Kind. Jedes Kind ist ein Geschenk des himmlischen Vaters. Versteht dies und handelt danach. Achtet meine Kleinen, in jedem Kind begegnet euch mein göttlicher Sohn Jesus." Nun betete die Gottesmutter vor: "Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist..." Ich antwortete: "...wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen."

 

8. Dezember 2004

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila. Sie betete mit mir und sprach:

"O Jesus, göttliches Kind und erhabene Majestät zugleich, wer von den Menschen kann Dich erfassen, wer kann Deine Liebe zu uns Armseligen begreifen? Die Klugen nennen Deine Liebe töricht, doch Du schaust auf sie und liebst nur. Die Kleinen nehmen Deine Liebe dankbar an. Die Augen der Welt stören sie nicht, wenn Du nur bei ihnen bist und sie liebst. Zeige Dich uns, Herr Jesus, Du Sohn Gottes! Vergiss uns nicht, erbarme Dich unser! Deine Liebe ist töricht für die Klugen, weil Du Dich durch Deine Priester ganz hingibst. Wer hat Deine Liebe verdient, Herr, wer kann dieses von sich sagen?

O göttliches Kind, in aller Lieblichkeit kommst Du zu uns. Du beschenkst uns, die Klugen, wie die Kleinen. Für uns wirst Du klein, damit wir Dich fassen können. Dein Zepter ist die Liebe, die Barmherzigkeit ist die Welt in Deiner Hand, Dein erhabenes Kleid ist die Treue und Deine Königskrone, o himmlisches Kind, ist die Allmacht des Vaters, der Eine, der Drei in sich birgt. Dein Gruß ist der Friede, Deine kindlichen Worte unser Segen.

O göttliches Kind, wer Dich sieht, wird erkennen, dass Du es bist, o Jesus, der die Kirche regiert und durch alle Zeiten führt.Denn was töricht ist, ist seiner Majestät recht, damit die Kleinen reich beschenkt und die Mächtigen regiert werden. O himmlischer Kaiser, schaue auf uns! O göttliches Kind, regiere uns!"

 

24. Dezember 2004, Heiligabend

Ich höre die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Koste den Segen der Heiligen Nacht. Verzehre dich ganz in der Liebe des Herrn. Unfassbar, welche Gnade uns zuteil wurde und immer aufs Neue zuteil wird. Seine erhabene Majestät verließ den göttlichen Thron und wählte aus Liebe zu uns die Armut und Kleinheit, weit entfernt von aller Erhabenheit. Warum hat Er uns so getan? Weil Er uns liebt, jeden Menschen... und so wollte Er uns nahe sein, Seine göttliche Majestät, geboren als Mensch, ein Zeugnis Seiner unendlichen Liebe. Schaue auf das Kind in der Krippe, begreifst du, was auch Er dir sagen möchte?"

'Liebe so, wie auch Ich geliebt habe und immer liebe. Sieh Mich an, schließe Mich in deine Arme. So will Ich Zugang zu deinem Herzen finden; schenke Mir deine Liebe. Dein Glaube soll ein Abbild Meiner lebendigen Liebe sein. Ich will nicht, dass du Mich anschaust, in Mich verliebt bist und Mich rufst: Herr, Herr! Ich will von dir ganz und gar geliebt werden. Liebe Mich! Deine Liebe sei lebendig und leidenschaftlich. Deine Worte und Taten mögen ein einziger Ausdruck Meiner Liebe sein. Dein Glaube möge Meine gelebte Liebe sein. Im Leiden brennt Meine Liebe wie Feuer. Verzehre dich für Mich, Ich will eins sein mit dir!'

"So sprach das erhabene göttliche Kind Jesu zu mir in der Heiligen Nacht, so spricht Es zu dir und zu jedem Menschen. So ruft der göttliche König in ganz besonderer Weise Seine Priester und alle Geweihten, lebendige Zeugen Seiner Liebe zu sein. Meine Freundin, wenn Er dich Kleine nun schon in so verzehrender Weise ruft, wie mag Er dann wohl zu Seinen Priestern sprechen?" Anschließend betete sie mit mir folgendes Gebet:

Heiliger Geist, erhabene göttliche Kraft, öffne die Tore meines Herzens für meinen Herrn.
Heiliger Geist, Du lebendige Kraft Gottes, komme zu mir und belebe mich.
Heiliger Geist, liebende Weisheit, leite mich auf dem Weg zum Herrn.
Heiliger Geist, verzehrende Liebe Gottes, schenke mir ein Herz, das mehr gibt, als es nimmt.
Heiliger Geist, göttliche Treue, bleibe bei mir, dass ich meinem Herrn Jesus folgen kann.

 

3. Januar 2005, ca. 17.20 Uhr – Sievernich

Ich spürte eine große Hitze, dann sah ich das große ovale Licht der Makellosen links neben dem Altar. Aus dem Licht kam die Gottesmutter als Makellose zu uns; ganz in Weiß gekleidet. Auf ihrem Kopf trug sie eine goldene Krone, in ihren Händen das Skapulier vom Berge Karmel und einen weißen Rosenkranz, der aus weißen Rosen bestand. Die Mutter Gottes stand mit ihren Füßen auf der Erdkugel. Sie neigte ihren Kopf seitlich herab und weinte leise. Ich sprach zu ihr: "Ich grüße dich, Heilige Jungfrau Maria!"

Nun sah sie uns alle an und sprach: "Liebe Kinder, betet, betet, betet! Betet und sühnt, auf dass mein geliebter göttlicher Sohn nicht mehr so oft von den Menschen beleidigt wird. Wie oft wird Seine Liebe von den Menschen zurückgewiesen. Euch habe ich gerufen, damit euch Seine Gnade zuteil wird."

Nun durfte ich mein Anliegen vortragen. Oft wurde ich eingeladen, an verschiedenen Orten bzw. Ländern, Vorträge über die Erscheinung der Gottesmutter in Sievernich zu halten. Ich sagte dies der Makellosen und fragte sie, ob dies denn mein Auftrag sei. Sie antwortete mir: "Tue dass, was ich dir sage, was mein göttlicher Sohn von dir wünscht. Was ist hier geschehen?"

Ich sagte ihr, dass sie mir mit ihrem Sohn Jesus hier in der Sievernicher Kirche erschienen ist. Dann sprach sie: "Du brauchst nicht für meinen Sohn und mich zu reisen. Was in dieser Kirche geschieht, das ist es, was mein geliebter Sohn wünscht. Er gewährt euch seine Gnade. Diese wird für sich sprechen. Dein Auftrag ist das Geistliche Zentrum. Hilf den Menschen den Glauben zu leben. Schaue auf meinen Sohn Jesus."

Ich durfte der Makellosen mein zweites Anliegen vortragen. Ein Mann sorgte sich um die Gültigkeit eines Gesätzes des lichtreichen Rosenkranzes. Die Bischöfe kürzten das Gesetz, welches vom Papst vorgeschlagen worden war. Nun wusste er nicht, wie er es beten solle. Die Gottesmutter antwortete mir: "Sage ihm, er möge im Gehorsam der Kirche bleiben. Er möge es in der Gemeinschaft so beten, im Gehorsam der Bischöfe." Die Makellose beugte sich über uns mit dem Skapulier vom Berge Karmel, segnete uns und die Rosenkränze. Einige Kranke wurden von ihr einzeln gesegnet. Ich durfte ihren linken Fuß berühren.


6. Januar 2005, Hochfest Erscheinung des Herrn

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Jesus, das göttliche Kind in Seiner Lieblichkeit und erhabene Majestät, vor den Augen vieler Menschen verborgen, ruft alle Völker zu Sich. Jedem Volk will Er Sich schenken. Betet Ihn an, ihr Völker, betet Ihn an, den König der Könige. Die Magier* schenkten Ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Ihr aber, schenkt Ihm euer Herz und betet Ihn an!" (*Magier = Sterndeuter)

Die heilige Teresa von Avila betete mir vor: "Mein Herr Jesus, auf die verlorene Menschheit schauend wurdest Du selbst Mensch, doch bliebst Du göttliche Majestät zugleich. Erhabener Retter, so wie die Magier Dich gefunden und angebetet haben, will auch ich Dich anbeten. Verborgene Gottheit, Herr Jesus, ich bete Dich mit meinem ganzen Herzen an. Ich vertraue Dir, o Herr, mein ganzes Sein an.

Mein ganzes Leben schenke ich Dir, König der Könige. Bittend nahe ich Dir, in der Hoffnung, Du wollest mein Geschenk gnädig annehmen. Wenn Du nur in mir regierst, so wird mein ganzes Tun zu Deiner Ehre sein. Ich habe nichts anderes, was ich Dir schenken kann. Ich bitte Dich, wandle meine Armut in Dir. Wenn ich auf Dich schaue, Herr, wenn ich anbete, dann werde ich reich. Ich will mich nicht mit weltlichen Kostbarkeiten schmücken, meine Seele will durch Deine Liebe und Freundschaft geschmückt sein.

Ich bete Dich an, Du wirst mir das Gold Deines ewigen Königreiches schenken. Ich bete Dich an, Du wirst mich mit kostbaren Steinen schmücken, die Tugenden des Himmels. Ich bete Dich an, Herr Jesus, Du wirst auf mich schauen und mir Dein göttliches Geschmeide anlegen, die ewige Treue. Ich bete Dich an, armselig bin ich und doch von Dir geschmückt, Du schenkst die Gaben des Heiligen Geistes.

Ich bete Dich an, mein Jesus, so knie ich vor Dir, arm, Deiner nicht würdig, doch in Deinen Augen kostbar, und Du willst, dass ich ganz in Dir und Du ganz in mir bist. Ich bete Dich an, Du unendliche Liebe, die Sich ganz und gar verschenkt."

 

17. Januar 2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Schaust du in der Stille auf den Herrn, so bist du ganz in Seiner Hand geborgen. Er selbst will, dass deine Seele in Ihm geborgen ist. Dein Herz will Er wandeln. Er, die Liebe selbst, will dein Herz zu Seinem Thron bereiten. Gewähre Ihm Einlass, bete und gehe in die Stille, damit Sein Wille an dir geschehe."

Sie betete mir vor: "In der Stille bin ich ganz in Dir geborgen, o Herr Jesus, Du mein Retter. Die Stille stillt mein Verlangen nach Dir, dort bist Du verborgen. Die Stille stillt den Durst meiner Seele, Du bist mein lebendiges Wasser. Die Stille stillt den Hunger meines Herzens, Du bist mein lebendiges Brot. Die Stille stillt mein Denken, ich überlasse mich Dir. Die Stille stillt mein Handeln, Du handelst in mir. Die Stille stillt mein Hören, nur Dein Wort möchte ich empfangen. Die Stille stillt mein Sehen, ich möchte Dich schauen und bei Dir verweilen. Die Stille stillt mich in Dir!"

 

28. Januar 2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila. Sie betete mit mir: "Mein Herr Jesus, nimm mein Herz ganz und gar in Deine Hände. Pflanze darin Deine Liebe. Schenke mir die Zuversicht und das Vertrauen, Deine Liebe in mir wachsen zu lassen. Für Deine Liebe brauche ich ein weites Herz, welches Wachstum zulässt. Herr, ich will Dein fruchtbarer Boden sein. Du pflanzt, bist mir lebendiges Wasser und meine eucharistische Sonne. Schenke mir ein weites Herz, dann weicht in mir die Enge des alten Adam. Von der Enge befreit in Deine liebende Weite gehend kann ich vertrauensvoll Dich, o Herr, und meinen Nächsten lieben."


2. Februar 2005, Darstellung des Herrn

Die heilige Teresa von Avila sprach nach dem Gebet zu mir: "Betrachte mit mir unseren Herrn, das makellose Lamm, den König der Könige, allmächtig und für unsere Sünden geopfert. Wie kann dies geschehen? Ist es nicht töricht von Ihm, dem Allweisen? Aus Seiner unendlichen Liebe zu uns geht Er als Opferlamm hervor, damit wir nicht verloren gehen.

Entsagung – Ein Wort, was jedem Menschen missfällt, sofern er nicht im Herrn gefestigt ist. Die Heiligste Jungfrau Maria entsagt dem Eigenleben und öffnet sich ganz für das Wirken der Allmacht Gottes bei der Begegnung des Engels.

Josef entsagt einer gesellschaftlichen Ordnung seinerzeit. Als Mensch, den Folgen der Erbsünde ausgesetzt, wird er versucht. Aus der Versuchung heraus führt ihn die Liebe zu Maria und Gott. Diese Liebe lässt Gott ein Zeichen wirken. Josef, ein wohlgeratener Mann, älter als Maria es war, klug, entsagt nicht nur seiner Rechte, er entsagt dem weltlichen Leben. Der heilige Josef und die Heiligste Jungfrau Maria, wunderbar in der Betrachtung – in der Entsagung der Welt liegt ihre Stärke!

Wie oft habe ich meinen Schwestern empfohlen, sich in allen Angelegenheiten, besonders in der Versuchung, im Gebet an den heiligen Josef zu wenden. Wenn der himmlische Vater ihm seinen einzigen Sohn auf Erden anvertraute und dazu noch das Leben der Heiligsten Jungfrau, umso mehr dürfen wir auf seine Hilfe hoffen und uns vertrauensvoll an ihn wenden. Dem heiligen Josef habe ich mich täglich anempfohlen, da ich um seine Größe wusste. So wie der Herr sich vertrauensvoll in Josefs Obhut begab, so begibt Er Sich täglich in die Hände Seiner Priester. Ihnen darf ich wohl das tägliche Gebet zum heiligen Josef empfehlen. Er wird sie in aller Bedrängnis stärken und aus der Not führen, weil er selbst die Entsagung der Welt gelebt hat.

Geistliche Väter, sucht nicht Rat bei jenen, die das weltliche Leben lieben; jene kennen die Entsagung nicht und halten sie für töricht. Sucht vielmehr Trost bei jenen, die es euch vorlebten und heute noch leben. Die Entsagung der Welt öffnet eure Seele für Seine Majestät. Der Mensch, der nicht entsagt, erkennt weder die Welt noch das Wirken Seiner Majestät."

 

11. Februar 2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila nach dem Morgengebet: "Meine Freundin, sorge dich nicht um jene, die danach suchen, dir Fallstricke zu legen. Liebe jene, vergib ihnen, bete für diese. Du schaue nur auf unseren Herrn, Seine göttliche Majestät und Seine himmlische Mutter. Alles andere gehört nicht in dein Herz, denn Er selbst, unser Herr, verlangt danach, in deinem Herzen zu wohnen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass selbst fromme Seelen dem Stolz und der Eifersucht erliegen, auf dich Kleine schauen und alles für nichtig erklären. Unwürdig bist du, jedoch was sie vergessen, ist, dass der Herr, Seine Majestät, alles so gewollt hat. Du lebst in Seiner Schule. Jene sehen nicht auf sich selbst und vergessen sich ganz. Lasse Gott wirken! Sorge dich nicht. Gottes Wille geschieht. Achte nur darauf, treu der Kirche zu dienen. Höre auf die Worte der erhabenen Majestät und unserer himmlischen Mutter, diene der Kirche."

 

14. Februar 2005

Ein Stern schwebte über dem Mittelgang vom Eingang der Kirche ausgehend bis in den Altarraum. Unter ihm bildete sich ein ovales weißliches Licht. Aus diesem Licht kam der Erzengel Gabriel hervor. Er sah in der Gestalt und Kleidung aus wie auf dem Bild, das nach seiner Erscheinung in der Sievernicher Kirche gemalt wurde. Er trug ein weißes Gewand und eine blaue Schärpe um seine Hüfte. Seine Hände hielt er zum Gebet gefaltet. Seine Erscheinung war groß und sein Gesichtsausdruck sanft, aber ernst.

Er sprach: "Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist..." Ich antwortete: "...wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen." Weiter sprach er: "Die Himmelskönigin wünscht, dass ihr fastet und betet! Eure Bitten werde ich ihr vortragen. Unser Himmelskönig wird euch Sein Heil schenken."

Gabriel segnete uns alle im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Von dem ovalen Licht hinter ihm ging nun ein weißliches Licht zu uns herüber. Plötzlich verschwand er, und das Licht wurde kleiner, bis es nicht mehr zu sehen war.

 

7. März 2005, ca. 17.25 Uhr – Sievernich

Ein achtstrahliger Stern aus hellem weißen Licht schwebte in der Luft vom Kircheneingang ausgehend durch den Mittelgang in den Chorraum der Kirche und hielt (von mir aus gesehen) links neben dem Altar schwebend in der Luft an. Ein leises Summen begleitete diesen Stern, welcher an uns vorüber zog. Sein Durchmesser betrug ca. 60 cm. Etwas seitlich darunter erschien ein helles weißes Licht, aus dem der heilige Erzengel Gabriel hervortrat. Er war ganz in Weiß gekleidet und trug eine blaue Schärpe um seine Hüfte. Die Schärpe war mit zwei goldbestickten Motiven versehen. Das obere Ende der Schärpe zeigte ein Kreuz, welches als Fuß den Buchstaben M hatte und umringt von zwölf Sternen war. Das untere Ende der Schärpe zeigte die Tiara.

Der heilige Erzengel Gabriel betete: "Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist..." Ich durfte zu Ende führen: "Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen." Er sprach: "Betet, opfert, tut Buße!" In seinen Händen hielt er nun zwei Schalen. In seiner linken Hand eine dunkle, in seiner rechten Hand eine goldene Schale. Er fragte mich, welche Schale ich wähle. Die dunkle enthielt die irdischen Freuden, die goldene Schale die himmlischen Freuden. Ich wählte die Schale mit den himmlischen Freuden und er sprach zu mir, dass ich dafür einiges erleiden müsse. Er kam näher zu mir und sprach: "Folge mir!"

Ich wusste nicht wohin. Er kam wieder etwas näher und gab mir die Anweisung, im Mittelgang der Kirche vor dem Altar und Tabernakel zu knien und ihm nachzusprechen. Dies tat ich nach seiner Weisung, so dass ich direkt auf den Altar und Tabernakel blickte und den heiligen Erzengel Gabriel ganz nah an meiner Seite sah.

Er betete vor und ich sprach nach: "Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das kostbare Blut Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, damit alle Gleichgültigkeiten gegen das Allerheiligste Sakrament gesühnt werden." (Eigene Anmerkung: Ich hoffe, den genauen Wortlaut des Gebetes wiedergegeben zu haben, da ich dieses Gebet erst nach der Erscheinung aufschreiben konnte.)

Weiter sprach er: "Der himmlische König und die himmlische Königin wünschen, dass dieser Ort ein Ort der Anbetung und Umkehr wird." Nun gab er mir die Anweisung, dreimal an dieser Stelle, vor dem Altar und Tabernakel, den Boden zu küssen. Er sprach: "Für die Bekehrung der Sünder." Ich küsste daraufhin das erste Mal den Boden.

Weiter sprach er: "Für die Priester." Das zweite Mal küsste ich den Boden. Dann sprach er: "Als Sühne für die Schmähungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten gegenüber den Sakramenten." Ein drittes Mal küsste ich den Boden. Danach sprach er: "Ihr dürft hier die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erfahren. Dies ist eine wunderbare Gnade."

Zuletzt segnete er uns alle, die Briefe und Rosenkränze im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und sagte zu, er werde alle Anliegen vor die Gottesmutter tragen. Seine letzten Worte waren: "Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen." Dann verschwand er im Licht. Das Licht und der Stern wurden kleiner und verschwanden.

 

28. März 2005, Ostermontag

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Betrachte mit mir unseren Herrn Jesus, den Gekreuzigten, Sein Leiden, das Kreuz. Wie stark und schwer... jedoch wie kurz ist diese Zeit gemessen an der großen Freude, die der Herr uns immerwährend schenkt.

Halleluja, Er ist wahrhaft auferstanden, überwand die Welt mit ihrem Leid, mit ihrem Schmerz. Durch das Kreuz mit unserem Herrn Jesus werden die Menschen Heil erfahren. (Anmerkung: Nur wenn wir unser Tun, Opfern und Leiden mit den Verdiensten Jesu vereinen und dem Himmlischen Vater aufopfern, bringt uns dies Heil für unsere Seelen. Ohne Christus gibt es kein Heil. Joh 15, 4-6: Bleibet in Mir, und Ich bleibe in euch. Wie die Rebe von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in Mir bleibet. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in Mir bleibt und in wem Ich bleibe, der bringt viele Frucht, denn getrennt von Mir könnt ihr nichts tun.)

Betrachte mit mir den Auferstandenen. Welch' große Freude legt Er mit Seiner frohen Botschaft in unser Herz hinein. Wir dürfen Ihm folgen und in Ihm auferstehen. Jesus verlässt uns nicht, Er bleibt bei uns mit dem Heiligen Geist, weil Er auferstanden ist. All jenes hat Er für dich getan, lieber Leser, vergiss es nicht! Du bist von Anfang an von Ihm geliebt, ein Teil von Ihm und Er wünscht, dass du zu Ihm findest, wie es deine Bestimmung ist. Freut euch, denn Seine Auferstehung ist die unsrige! Werdet nicht müde in der Liebe zu Ihm, in der Freude, folgt Ihm nach!"

Sie betete mir vor: "Gehe ich durch Dunkelheit und Leiden, Du bist mir vorausgegangen. Ich kenne Deinen, Du meinen Weg. Du, Herr, wirst mich nicht ins Ungewisse gehen lassen und mich auffangen. Das Kreuz betrachte ich, jedoch nicht ohne Dich, mein Herr. Du bist glorreich auferstanden. Mit Deinem siegreichen Licht hast du die Freude zu uns gebracht. Mein Herz brennt nach Dir, dem Auferstandenen! Lass mich, o Herr, jeden Tag in Dir auferstehen, zeige mir Dein siegendes Osterlicht."

 

4. April 2005, Verkündigung des Herrn – Sievernich

Ich spürte eine große Hitze. Von mir aus gesehen links vom Altar erschien das ovale helle strahlende Licht der Gottesmutter. Die Makellose trat aus diesem Licht hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet, auf ihrem Haupt trug sie eine strahlende goldene Krone. In ihren Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz. Über ihrem Arm lag das braune Skapulier vom Berge Karmel. Sie stand barfuß auf einer Wolke, sah alle Menschen an und lächelte. In meiner großen Freude über ihr Kommen sprach ich sie an: "Ich grüße Dich, Heilige Jungfrau, dass Du heute gekommen bist... endlich bist Du da!" Darauf tröstete sie mich und sprach: "Ich hatte mich noch nicht verabschiedet." Ihre Worte wiederholte ich voller Freude: "Ja, Du hattest Dich noch nicht verabschiedet." Dann sprach sie: "Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Mein Sohn wünscht, dass ihr euch ganz meinem Unbefleckten Herzen weiht."

Sie schwebte näher zu mir und gab mir per Handzeichen zu verstehen, dass ich mich ganz auf den Boden in den Mittelgang legen solle. Dies tat ich Ihrem Wunsch gemäß und sprach nach, was Sie mir sagte: "O mein Jesus, ganz und gar gehöre ich dir. Maria, ich weihe mich ganz deinem Unbefleckten Herzen. O Jesus, erbarme Dich meiner. O Jesus erbarme Dich unser!"

Nun nahm ich meinen Platz wieder in der Kirchenbank ein. Sie sprach zu mir: "Das Wort ist Fleisch geworden. Dies sei der Festtag dieses Ortes! Meinen lieben Sohn werde ich bald zu mir in den Himmel nehmen. Er wird euer Fürsprecher sein."

"Betet, betet, betet! Betet für alle Nationen!" Dann segnete sie die Rosenkränze im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und nahm uns alle unter ihren schützenden Mantel. Wir waren alle darin geborgen. In ihrem Mantel sah ich für kurze Zeit ein wunderbares Licht, in welchem eine Schar weiß gekleideter Personen standen, die ich jedoch nicht erkannte.

Sie sprach: "Euch schenke ich die Gnade meines Sohnes Jesus. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist,..." Ich antwortete: "...wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen." Dann ging die Makellose behutsam zurück und verschwand im Licht.

 

17. April 2005, Weltgebetstag für geistliche Berufe

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Gott gab den Menschen Sein wichtigstes Werkzeug: die zu Ihm in Liebe aufgerichteten betenden Hände. Betende Hände sind liebende Hände. Liebende Hände sind helfende Hände. Deine in Liebe zu Ihm aufgerichteten betenden Hände sind die Brücke zum Herrn. Eine Brücke, die keinen Anfang und kein Ende kennt, die alle Grenzen überwindet, standhaft und stark im Herrn ist, weil sie zu Ihm führt und Er es ist, der uns gelehrt hat, sie zu bauen. Deo gratias!"

 

2. Mai 2005, ca. 17.30 Uhr – Sievernich

Ich spürte eine große Hitze. Dann sah ich das ovale helle Licht der Gottesmutter, von mir aus gesehen links vom Altar. Die Gottesmutter kam aus diesem Licht als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und trug auf ihrem Kopf eine goldene Krone. In ihren zum Gebet aufgerichteten Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz und das Skapulier vom Berge Karmel. Die Makellose stand barfuß auf einer Wolke, vor ihrem linken Fuß lag eine goldene geöffnete Rose. Das schöne Licht blieb im Hintergrund. Sie sprach: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!"

Sie schwebte näher zu uns. Sie sprach zu uns: "Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Ihr habt Gnaden vom Himmel erbeten. Mein lieber Sohn schenkte euch Johannes Paul II. und Benedikt den XVI. Dies ist die Antwort meines Sohnes auf euer Gebet.

Liebe Kinder, der Glaube soll ein Herzensglaube sein. Mein Sohn Jesus wird euch Zeichen schenken, jedoch keinen Beweis. Er will, dass ihr in Liebe aus eurem freien Willen zu Ihm findet. Alle seid ihr gerufen. Er lädt euch alle ein."

Die Makellose lächelte. Sie öffnete ihren Mantel und aus ihm ging ein Licht hervor. Johannes Paul der II. stand unter dem Mantel Mariens. Er lächelte, sah viel jünger aus, nicht mehr krank und gebrechlich. Er sprach: "Weil ich Jesus nachgefolgt bin, darf ich nun an Seinem Tisch sitzen – nicht meiner Leiden, sondern Seiner Leiden wegen!"

Die Makellose sprach: "Betet für die Kirche, dies ist sehr wichtig! Ich bin heute zu euch gekommen, um euch die Gnade meines Sohnes Jesus zu schenken. Mein Kind, ich überlasse euch nun dem eucharistischen Herrn. Bald ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen." Sie segnete alle Menschen und ging behutsam in das wunderbare Licht zurück.

 

9. Mai 2005 – Sievernich

Als ich vor dem Tabernakel in der Pfarrkirche von Sievernich still betete, kam aus dem Tabernakel heraus ein helles Licht, welches zu einer Sonne wurde. In dieser Sonne erschien das Antlitz Jesu, ähnlich dem Turiner Grabtuch, nur strahlender und wunderbarer. Jesus sprach: "Ich bin der Herr, dein Gott. Ich bin mit dir. Was dir fehlt, schenke Ich dir. Ich bin die Liebe selbst, und nur die Liebe vermag alles Böse zum Schweigen zu bringen. Ich bin dein Heiland, vertraue Mir. Ich will euch in Mein Heiligstes Herz tauchen, damit ihr durch Mein kostbares Blut gereinigt werdet von aller Sünde. Opfere Mir das kostbare Blut besonders für Meine Nachfolger, die Priester, auf. Meine Liebe siegt! Amen." Privat sprach Jesus diesen Satz: "Wer sich Meinem Heiligsten Herzen geweiht und in Ihm sich ganz hineingelegt hat, den lasse Ich nicht alleine!"

 

16. Mai 2005, Pfingstmontag

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Ersuchen viele Menschen dich um Rat, meine Freundin, da sie von sich sagen, in übernatürlichen Angelegenheiten Gott zu erfahren, so höre und lass dich nicht aus der Ruhe bringen. Der wahrhaftige Geist Gottes weht, und wo Er weht, haucht Er der Seele Demut und wahrhaftes Dienen ein.

In rechter Gesinnung wird sich die Empfangende rechter Gaben Gottes an die Kirche, an einen Seelenführer und Beichtvater wenden. Ist dies alles nicht gegeben, so rate der Empfangenden, sich an die Kirche zu wenden. Ohne geistlichen Beistand wird die Seele in die Irre gehen, denn die Gaben Gottes wollen sich in der Kirche verstanden wissen; und es bedarf einiger Erfahrung, zu trennen, was von Gott und was von anderer Seite stammt.

Unterwirft die Empfangende sich nicht dem kirchlichen Urteil, so ist dem Ganzen kein Glaube zu schenken. Woher soll sie die Demut und Ehrfurcht Gott gegenüber in sich tragen? Hätte der Geist es ihr nicht mitteilen müssen?

Spricht also jener Mensch zu dir von seinen Gaben, so empfiehl ihm rasch, sich einem Seelenführer anzuvertrauen. So wie du dich dem Urteil der Kirche unterwirfst, so will Gott, dass es auch jener Mensch tut und erst dann nach Prüfung der Kirche seine empfangenen Gaben kundtut. Tut jener Mensch dies nicht, so ist es der Stolz in ihm, der es ihm verweigert. Dann sollte er schweigen. Dieses Gesetz ist Gottes Wille, weil es gut ist. Die Theologie und die Gotteserfahrung gehören zusammen."

 

6. Juni 2005, ca. 17.22 Uhr – Sievernich

Die Gottesmutter kam aus dem ovalen wunderbaren hellen Licht als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und trug auf ihrem Haupt eine goldene Krone. In ihren zum Gebet aufgerichteten Händen trug sie einen Rosenkranz, welcher aus blauen Rosen bestand, mit goldenem Kreuz daran. Sie war barfuß, und zu ihren Füßen lag eine rote Rose. Sie lächelte sehr und segnete uns alle: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Sie schwebte näher zu uns, und auf uns alle fielen goldene Strahlen herab, welche von dem sie umgebenden Strahlenkranz aus Licht ausgingen. Diese Strahlen erreichten sogar den Ausgang der Kirche. Sie sprach:

"Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus! Betet, betet, betet! Kinder, wisst ihr, warum euch so viele Heilige begleiten, weshalb sie in Sievernich erschienen sind? Der heilige Josaphat, die heilige Schwester Faustina, der heilige Charbel, Mirjam von Abellin, Pfarrer Alef?" (Sie zählte Heilige und religiös bedeutende Personen auf, die in Sievernich erschienen sind.)

"Sie beten für die Einheit der Kirche in der Wahrheit. Es kann nur eine Einheit in der Wahrheit geben. Ich bin vom Himmel zu euch gekommen, um euch zu segnen und zu stärken, damit ihr meinem Sohn nachfolgen könnt."

Ich trug ihr mein Anliegen vor und sagte: "Liebe Gottesmutter, dein Sohn Jesus und du, ihr habt mir den Auftrag eines geistlichen Zentrums der Anbetung in Sievernich gegeben. Jedoch kann ich ihn nicht erfüllen, wenn die Priester dies nicht wollen. Was kann ich tun? Ich bitte dich um deine Hilfe."

Sie sprach: "Mein Kind, bete und tue alles, was ich dir sage. Wer auf mein Wort nicht hört, wird dies vor meinem Sohn verantworten müssen. Liebe und bete! Vergebt einander! Seht was mein Sohn Jesus für euch tat. Sucht Zuflucht in Seinem Heiligsten Herzen. Duldet große Veränderungen, seid stark in meinem Sohn. Liebt, duldet, vergebt, seid barmherzig!"

Sie schwebte nach draußen, um auch dort die Menschen zu segnen. Nach einigen Minuten kam sie wieder zurück, segnete und nahm alle Anliegen mit ihrem geöffneten Herzen entgegen. Ich hatte etwas Furcht, dass sie heute zum letzten Mal in Sievernich erschienen ist. Sie sagte mir zu, dass dies nicht ihre letzte Erscheinung sei. Sie segnete uns nochmals zum Abschied, sprach das "Ehre sei dem Vater..." und verschwand im Licht.

 

17. Juni 2005, 15.00 Uhr

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Die dem Herrn nahe sind und sich Seiner Liebe erfreuen, werden von Ihm Leiden auferlegt bekommen – nicht des Leidens an sich wegen. Das Leiden als solches wäre sinnlos. Es ist für den Menschen nicht erstrebenswert. Sie vereinen sich mit dem Gekreuzigten, und Seiner Leiden wegen werden sie mit Ihm leiden. Sie leiden für diejenigen, die fern von Ihm in der Sünde leben. Sie leiden, damit jene lauen und gottfernen Menschen und solche, die im geistlichen Leben den Herrn immerfort beleidigen, erlöst werden. Der Auferstandene wird ihnen die Erlösung schenken: Die Erlösung der Leidenden Seiner Liebe und der Sünder Seiner Barmherzigkeit wegen.

Du bist mein Hirte, Herr Jesus, in einer Zeit, in der Deine Schafe oft alleine gelassen werden. Du sagst uns: Haltet fest an Mir, denn Ich komme als eucharistischer Heiland zu euch! Durchlebt diese Zeit mit mir! Ihr, Meine Schafe, seid eine Herde, damit euch die Irrlehrer nicht auseinander treiben. Ich will für euch sorgen und sehe ein jedes von euch.

Kommt zu Mir, Ich erwarte euch in den Sakramenten Meiner Kirche. Dort bin Ich für euch ganz gegenwärtig. Spürt und erfahrt Meine Liebe! Dies, Herr Jesus, göttliche Majestät, will ich befolgen und bei Dir sein. So oft ich Dich in Deiner Kirche besuche, gibst du mir Kraft in meinem Leben. Du leuchtest mir in meinen Alltag hinein.

Du sagst, du schenkst uns durch die Anbetung geistliche Früchte,die Reben Deines Weinstocks, unsere Hirten. Sende sie uns Herr! Gerne wollen wir Dir diese Gunst erweisen und für sie bitten, damit Deine Herde geführt wird von Hirten, die in Deiner Liebe leben."


4. Juli 2005, ca. 17.24 Uhr
– Sievernich

Ich spürte eine große Hitze; dann sah ich ein ovales weißes helles Licht. Aus diesem Licht kam die Gottesmutter als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet, auf ihrem Kopf trug sie eine goldene Krone. In ihren Händen hielt sie einen Rosenkranz, welcher aus blauen Rosen bestand. Auf ihrem Arm trug sie das Skapulier vom Berge Karmel. Sie schwebte auf einer Wolke. Zu ihren Füßen lag eine goldene Rose. Sie lächelte und schwebte näher zu uns. Zuerst gab sie eine private Botschaft.

Sie sprach: "Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Legt eure Sorgen in mein unbeflecktes Herz hinein. Mein Sohn Jesus liebt euch und ist barmherzig. Ich will den Leidenden Linderung verschaffen, so, wie mein göttlicher Sohn es mir erlaubt. Gehe an die Stelle, an der ich dir die Geheimnisse schenkte. Dort errichte einen Brunnen. Tief in der Erde wirst du Wasser finden, was den Leidenden Linderung schenkt. Ich wünsche, dass alle Nationen mich an diesem Ort besuchen. Nicht zu meiner Ehre, mein Sohn Jesus soll hier angebetet werden!"

Auf uns alle kamen blaue Strahlen von ihr ausgehend hinunter. Ich trug ihr meine Sorgen vor. Sie sprach zu mir: "Wenn mein Sohn Jesus dir keine Leiden schenkt, wie sollst du dann zu mir in den Himmel gelangen?" Sie schwebte nach draußen, segnete dort die Beter, kehrte zurück und segnete uns alle und die Rosenkränze "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Sie verschwand langsam im Licht.

 

16. Juli 2005 – Über die Schwachheit

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Nennst du dich Herr über die Sünde, so fällst du auf geradem Wege in diese hinein. Spiele nicht mit der Versuchung, meide sie; denn wie schnell wird sie dir zur Fessel. Erkennst du in deiner Schwachheit die Größe des Herrn, so wird Er dich unentwegt stärken. Er, der Erhabene, weiß, dass du unter den Folgen der Erbsünde leidest und jeden Tag aufs Neue fällst. So richtet Er dich immer und immer wieder auf,... Er,... die unendliche Liebe selbst! Wer wahrhaft seine Schwachheit erkennt, lebt im Herrn, weil er sich ganz Ihm überlässt. Nenne dich schwach und nehme dich selbst leicht, lebe in Ihm, dann wird Er dich ohne Maß beschenken und stärken."

Dann betete sie mir ein Gebet vor, welches sie mir zum inneren Beten empfahl: "Herr, ich bin schwach. Stärke mich, denn ich falle ohne Dich. Ich falle in die Not, ausweglos, so sehe ich. Rufe Dich immerzu, hoffend und vertrauend. Betend falle ich in Deine Hände, bin geborgen. Du hörst mein Rufen, liebst Dein Kind."


1. August 2005, ca. 17.24 Uhr
– Sievernich

Ich spürte eine große Hitze und sah links neben dem Altar, von mir aus gesehen, ein wunderbares helles ovales Licht. Aus diesem Licht kam die Gottesmutter als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet. Auf ihrem Haupt trug sie eine goldene Krone. In ihren Händen hielt sie einen Rosenkranz, welcher aus weißen Rosen bestand. An ihrem Arm trug sie das Skapulier vom Berge Karmel. Zu ihren Füßen lagen drei Rosen: Eine weiße, eine goldene und eine rote Rose. Sie schwebte auf einer Wolke näher zu uns und lächelte. Ich sagte: "Ich grüße dich, heilige Jungfrau Maria!"

Sie sprach: "Gebet, Frieden, Gebet! Liebe Kinder, ich grüße euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Vom Himmel bin ich zu euch gekommen – nicht, um euch mächtig werden zu lassen. Mein göttlicher Sohn Jesus wünscht, dass ihr liebende Menschen werdet. Liebende Menschen danken und bitten, sie fordern nicht. Kommt zu meinem Sohn Jesus. Spürt, wie Er euch liebt."

Sie segnete uns alle "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" und wunderbare Strahlen gingen von ihrem Herzen zu uns. Nun breitete die heilige Jungfrau ihren Mantel über uns aus, der über die Mauern der Kirche hinausreichte. Sie sprach: "Sage deinem Seelenführer, dass mein Wunsch die Errichtung des Immaculata-Brunnens ist!"

Es erfolgte eine persönliche Botschaft. Dann schwebte sie durch die Kirche nach draußen zu den Menschen, welche alle von ihr gesegnet wurden. Sie sprach: "Heute bin ich zu euch gekommen, um eure Leiden zu lindern. All eure Sorgen legt in mein unbeflecktes Herz." Sie segnete uns noch einmal "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Ich dankte ihr von ganzem Herzen und die Gottesmutter verschwand langsam im Licht.

 

27. August 2005 – Die Liebe überwindet die Sünde in der Welt

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Gott ist die ewige Ordnung. Alles ist in Ihm wohlbemessen. Seine Ordnung währt ewig und ich nenne sie dir mit einem Wort: Liebe! Der Herr selbst ist die vollkommene Liebe. Alles, was aus dieser Ordnung herausfällt, ungeordnet ist, ist Sünde. So ist die Sünde das Sich-Entfernen vom Herrn, der Liebe selbst. Die ganze Schöpfung unterliegt Seiner Ordnung... und so wird die Welt, die entfernt von Ihm lebt und Ihn nicht erkennt, nur durch Seine Liebe geheilt, geheiligt werden können.

Wie Seiner erhabenen Majestät dies gelingen will? In diese Welt sendet Er Sein Licht, die Seinen, welche Sein Wort verkünden und brennend vor Liebe tun, was der Herr ihnen sagte. Es genügt nicht, alleine im Herzen zu brennen. Die Menschenfurcht zu überwinden und das zu tun, was uns der Herr sagt, ist die Erfüllung Seiner Worte. Ob jene nicht in der Welt verbrennen, fragst du kleingläubig...?

Gottes Liebe brennt, sie verbrennt nicht. Des Herren Licht will in deinem Herzen geborgen getragen werden. Diese Flamme möchte sich gar in Stille und Gebet entfalten können. Bedenke: Es ist das kostbare Licht des Herrn, die Flamme Seiner Liebe, die Er in dir und deinem Nächsten entzünden möchte."

Sie lehrte mich folgendes Gebet: "Herr, in der Dunkelheit meines Herzens, entzünde Dein Licht. Dein Licht: In der Stille sich entfaltend, flammend im Gebet, zündend meinen Nächsten, gibt Wärme und Geborgenheit. Mein Gott, alles in allem und alles in einem, alles eins, nur Liebe."

 

5. September 2005, ca. 17.24 Uhr – Sievernich

Ich spürte eine große Hitze. Nach einiger Zeit sah ich das wunderbar helle weiße ovale Licht, von mir aus links gesehen, neben dem Altar. Aus diesem Licht schwebte die Gottesmutter als Makellose hervor. Sie trug eine goldene Krone und war ganz in Weiß gekleidet. In ihren Händen hielt sie einen langen Rosenkranz, welcher aus weißen Rosen bestand. Das Kreuz des Rosenkranzes endete jeweils in einem Dreiblatt. Sie stand mit ihren nackten Füßen auf der Erdkugel. Das untere Dreiblatt des Rosenkranzkreuzes berührte die Erdkugel. An ihrem linken Arm trug die Makellose das Skapulier vom Berge Karmel. Die Gottesmutter hatte einen gütigen, aber ernsten Gesichtsausdruck und schwebte näher zu uns.

Ich sprach zu ihr: "Ich grüße dich, heilige Jungfrau Maria. Ich danke dir, dass du heute zu uns gekommen bist." Sie antwortete: "Liebe Kinder, betet, betet, betet! Diesen Ort habe ich erwählt und gesegnet. Dies ist der Wille meines Sohnes Jesus Christus. Liebt meinen Sohn und seid dankbar. Vieles wird auf Erden geschehen, doch euch habe ich unter meinen schützenden Mantel genommen. Betet und lasst nicht nach! Mein Kind, schaue nicht auf die Widerstände, schaue auf meinen Sohn Jesus. Bald ist die Zeit des Abschieds gekommen. Empfange mich mit einer gesegneten Kerze."

Sie segnete uns alle, besonders auch die Kranken "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Sie sprach: "Betet besonders für jene, die meinen Sohn nicht lieben. Taucht sie in das kostbare Blut meines Sohnes Jesus. Mein geliebter Sohn ist die Quelle aller Gnaden. Ihm sollt ihr danken!"

Dann durfte ich kurz das Skapulier der Gottesmutter berühren. Nun schwebte sie nach draußen und segnete alle Pilger. Anschließend kam sie zurück und sprach: "Unser Wiedersehen wird unser Abschied sein. Ich segne euch liebe Kinder und wünsche, dass ihr in Dankbarkeit, Frieden und Liebe miteinander lebt! Gelobt sei Jesus Christus!" Sie entschwindet segnend im Licht.

 

17. September 2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "In Gottes Garten steht ein verwachsener Feigenbaum. Der Gärtner pflegt ihn, da der Boden gut ist, in welchem er verwurzelt ist, und wartet bis zur Zeit der Ernte. Als die Erntezeit gekommen ist, sieht er, dass der Baum nur verdorrte Früchte hervorbringt. Da dieser Baum ohne gute Frucht bleiben wird und kaum noch Leben in sich trägt, haut der Gärtner ihn um und reißt seine Wurzeln aus dem Boden. Er bearbeitet den guten Boden und pflanzt einen jungen Feigenbaum, spricht seinen Segen über ihn und lässt ihn wachsen. Er wächst und gedeiht unter seiner Obhut und zur Zeit der Ernte trägt er reiche Frucht.

Bedenke, meine Freundin, der junge Baum kann nicht neben dem alten verwachsenen Baum gedeihen. Der alte nutzlose Baum mit seinen verdorrten Früchten hätte dem jungen Baum die Kraft aus dem Boden und das Licht des Himmels genommen. Beides kann also nicht nebeneinander bestehen bleiben. Weder der alte Baum haut sich selbst ab, noch der junge Baum pflanzt sich, auch der Boden bearbeitet nicht sich selbst... Viele vergessen, dass dies die Aufgabe des Gärtners ist, der den Garten Gottes bearbeitet.

Der Herr hat Seinen Segen über dich ausgesprochen und Seine Mutter zu den Menschen gesandt. Bete und rufe nur! Schaue auf unseren Herrn, nicht auf jene verdorrten Früchte des verwachsenen Baumes. Bedenke, der Herr hat auch diesen Baum gepflegt bis zur Zeit der Ernte. Doch was ohne Frucht bleibt, verwirft Er, damit der gesegnete junge Baum nicht daran gehindert wird, reiche Frucht zu tragen."

Sie betete mit mir: "Herr, sei mir ein Segen, lasse mich wachsen in Dir. Sei mein Boden, mein Wasser, mein Licht. Ich will Dein Baum sein, Dir segensreiche Frucht schenken. Herr, sei mir ein Segen, Schutz vor jedem Unwetter und vor aller Gefahr. Du, Herr, bist der Gärtner, der pflanzt, der mich hegt und pflegt. Ich schenke Dir mein Leben. Nimm es für Dich hin, damit ich in Dir wachsen kann."

 

30. September 2005

Ein Mann fragte über die Blaue Gebetsoase an: "Was kann ich tun, um wirklich den Weg zu gehen, der mir vom Herrn bestimmt ist, und bei dem Gott Vater, Sohn und der Heilige Geist Wohlgefallen an mir finden? Zudem habe ich eine so große Sehnsucht die Gottesmutter auch mal zu sehen." Während ich für diesen Mann betete, sprach die hl. Teresa von Avila an diesen Mann gerichtet: "Öffne dein Herz weiter, als deine Augen sehen können!"

 

1. Oktober 2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Loslassen aus deinen Händen, alles in die Hand Gottes legen. Habe keine Furcht, vertraue Ihm, der dich in Seiner Hand geborgen trägt und in Seiner Liebe hält. Vertraue Ihm alleine. Und die Menschen reden lassen, deren Urteil sie über sich selbst verhängen. Bekenntnis, Mut und Demut in sich tragen und alles Gewesene zur Frucht reifen lassen. Gutes sehen, damit du wächst. Schlechtes erfahren, um daran zu reifen. Das Leben als Schule Gottes, die Liebe und Leid in sich birgt; das Wagnis, den Weg des Herrn zu gehen. Wage es, habe keine Angst. Wie dumm wäre es, diesen Weg nicht zu gehen.

Das Licht der Welt ist vergänglich und nur ein schwacher Schein gegen das ewige Licht, Gott selbst. Öffne deine Augen, deine Ohren, dein Herz und schaue in deinen Alltag. Du siehst recht, denn dort wartet unser Herr auf dich, um mit dir gemeinsam den Weg zum Vater zu gehen. Geborgen auf ewig in Seinen Händen, die waren, sind und sein werden. Niemand wird dich so trösten, aufrichten und halten, wie der Herr."

 

3. Oktober 2005, ca. 17.26 Uhr – Sievernich

Ich spürte eine große Hitze, dann sah ich das helle ovale Licht der Gottesmutter. In der Mitte des Lichtes sah ich etwas wie unzählige kleine flimmernde Goldpartikel. Die Makellose kam aus dem ovalen Licht hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und trug auf ihrem Haupt eine goldene Krone. In ihren Händen trug sie einen Rosenkranz, welcher aus weißen Rosen bestand. Über ihrem Arm trug sie das Skapulier vom Berge Karmel. Die Gottesmutter stand barfuß auf der Weltkugel. Mit ihren beiden Füßen stand sie auf Deutschland. Zu ihren Füßen ordneten sich drei Rosen halbkreisförmig an. In der Mitte eine rote Rose, links eine goldene und rechts (von mir aus gesehen) eine weiße Rose. Sie lächelte und schwebte näher zu mir. Nun segnete sie uns: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!" Sie sprach:

"Liebe Kinder, wie sehr freue ich mich über euer Gebet. Wie viele Worte sagte ich schon zu euch! Wie oft habe ich euch besucht. Es ist an der Zeit, dass das Wort nicht nur ausgesprochen, sondern gelebt wird. Ich wünsche, dass jeder von euch ein wahrhaftiger Zeuge meines Sohnes Jesus Christus wird. Euch reiche ich meine Hand. Ich will euch zu meinem geliebten Sohn Jesus führen. Betet für alle Nationen, denn ich will nicht, dass meine Kinder verloren gehen. Mein göttlicher Sohn Jesus liebt euch so sehr!"

Die heilige Jungfrau schwebte nach draußen und segnete uns wieder. Nach einiger Zeit schwebte sie zu uns zurück und öffnete ihren Mantel, in welchem wir alle geborgen waren. Plötzlich sah ich zu ihren Füßen ein weiteres kleineres Licht. Aus diesem Licht kam ein Mönch in hellem Ordensgewand mit Kapuze und Bart hervor. Seine Hände hielt er aufrecht zum Gebet gefaltet. Dann öffnete er sie und ich sah in seinen Händen eine Medaille mit einem Kreuz darin. Auf meine Frage, wer er denn sei, stellte er sich als Benedikt von Nursia vor. Er betete mit uns. Nun forderte uns die Makellose auf, mit ihr gemeinsam das Magnificat zu beten. Sie stimmte an: "Meine Seele preist die Größe des Herrn..."

Als wir das Gebet beendeten sprach sie: "Mein Kind, segne deine Verfolger, meide das Böse, ich werde bei dir sein. Heute möchte ich mich von euch verabschieden. Immer werde ich an diesem Ort bei euch sein. Alles habe ich gesagt. Lebt das Evangelium und denkt an meine Worte. Mein geliebter Sohn Jesus sandte mich zu euch, damit ihr lebendige Zeugen Seiner Liebe werdet. Betet, liebt und tut das, was mein Sohn Jesus euch sagt, denn das Wort ist ewig und lebt. Lasst es in euren Herzen leben. Gerne möchte ich euch alle im Himmel wiedersehen."

Die Gottesmutter segnete uns alle ein letztes Mal. Durch den Segen der Makellosen trugen alle Beter ein kleines Lichtkreuz auf der Stirn. Sie hielt mir das Skapulier vom Berge Karmel hin, so dass ich es berühren durfte. Die heilige Jungfrau Maria nahm alle unsere Anliegen in ihrem Herzen mit, so versicherte sie es mir. Dann schwebte sie rückwärts lächelnd in das Licht und entschwand, ebenso der Mönch namens Benedikt.