Die Erscheinungen von Heroldsbach: Januar 1951.
Montag, 1. Januar 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Neun Kinder gehen zum Berg. Kuni, Hildegard, Irma, Betti und Rosl gehen mit Schmitt zum Apfelbaum. Die anderen Kinder gehen mit Schlötzer zur Krippe. Die heilige kleine Theresia kommt vom Birkenwald herübergeschwebt. Die Kinder begrüßen die Heilige. Sie sagte zur Hildegard: "Betet für alle Menschen, wir beten im Himmel auch für alle Menschen." Danach sagte sie weiter: "Ich will auch Pfarrer Gailer und seine Schwester segnen." Danach fuhr die heilige Theresia in den Himmel auf. Während sie einging, sah die Kuni die heilige Maria Goretti vom Himmel herabschweben. Die Kinder sahen diese Heilige bereits vom Podium aus über dem Birkenwald. Maria Goretti hatte ein weißes Kleid an. Die Kinder begrüßten die heilige Maria Goretti. Diese sagte zur Kuni: "Soll das Jesuskind zu euch kommen? Ich werde darum bitten." Hildegard sieht währenddessen eine weiße Taube über dem Apfelbaum schweben. Sie schwebte ein Kreuz und verschwand wieder. Das Jesuskind kommt zu den Kindern am Apfelbaum. Die Kinder begrüßten es. Es segnete mehrmals, dann fuhr es wieder in den Himmel auf. Während das Jesuskind kam, verschwand die heilige Maria Goretti. Nach der Auffahrt des Jesuskindes gingen die fünf Kinder zum Berg zurück und später heim.

Hildegard und Kuni gingen in die Kapelle. Nach etwa zehn Minuten sah Kuni vor sich ein Englein, das ihr winkte. Kuni, Hildegard folgten ihm. Vor der Kapelle blieben die Kinder stehen und Hildegard sieht von der Himmelswiese die heiligen Dreikönige kommen. Sie gingen in etwa zehn Meter Entfernung an ihr vorbei und bogen dann zum Altar am Mast ab. Von dort aus gingen sie zur Krippe auf den Acker. Erster König war blau gekleidet, einer rot und einer weiß Plötzlich waren sie wieder verschwunden. Gretel, Maria und Erika gehen vom Podium zum Mast, von dort kurz zur Schneekrippe. Das Jesuskind schwebte vom Birkenwald herüber zu den Kindern. Nach der Begrüßung begleiten die Kinder das Jesuskind zum Podium. Dort segnet das Jesuskind die Andachtsgegenstände, gibt den Krankensegen und fährt wieder in den Himmel auf. Maria sieht über den Birken die heilige Theresia, die fragt: "Verehrt ihr mich? – Herr Schlötzer verehrt mich sehr." (Ich erwähne dies deshalb, weil ich mit Maria nie über meine Theresienverehrung gesprochen habe.) Nach einiger Zeit des Gebetes gingen die Kinder wieder heim.

Montag, 1. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Alle neun Kinder gehen zum Berg. Während des ersten Gesätzes des Rosenkranzes sieht Gretel eine Schwesterngestalt über dem Birkenwald. Auf die Frage, wer sie sei, sagte sie: "Die heilige Irmgard." Bald darauf sah Gretel neben dieser Schwester einen als Hirten gekleideten Mann, es ist der heilige Wendelin. Außerdem sah Gretel noch drei Engel neben diesen zwei Heiligen. Maria sieht die heilige kleine Theresia und Erika sieht diese auch. Neben ihr sahen sie noch einen Mann, der Brot an die Kinder verteilt. Es ist der heilige Bruder Konrad. Neben dem Bruder Konrad sahen sie auch den heiligen Antonius mit dem Jesuskind auf dem Arm. Alle gaben den Segen. Auch das Jesuskind auf dem Arm des heiligen Antonius segnete und sagte hinzu, dass es die Gläubigen auf dem Berg segne. Maria sieht plötzlich das Jesuskind im Kreise von fünf Engeln über dem Birkenwald. Diese singen das Lied: 'Liebes Himmelssöhnchen du...' Alle Kinder gehen zum Mast, um es abzuholen. Am Mast sehen nur Maria und Gretel das Jesuskind. Den anderen Kindern muss bei der Begrüßung die Hand geführt werden. Auf dem Wege zum Berg sieht auch Erika das Jesuskind. Rosl und Hildegard, die nicht am Podium waren, sondern außerhalb, mussten auch herbeigeholt werden, denn das Jesuskind verlangte danach, wie es zur Erika sagte. Zur Maria sagte das Jesuskind: "Ich will jetzt all die Priester segnen, die an mich glauben." Dann segnete das Jesuskind die Andachtsgegenstände. Anschließend gab es seinen besonderen Segen und fährt in den Himmel auf. Die Kinder bleiben weiterhin am Podium knien Hildegard sieht über dem Birkenwald die heilige Muttergottes. Die Muttergottes gibt den Krankensegen und segnete auch die Andachtsgegenstände. Dann segnet sie die Eltern der Kinder. Danach breitete die Muttergottes die Hände aus und segnete das ganze Volk. Die Muttergottes sagte zur Hildegard: "Singt mir zur Ehre ein Lied." Gretel und Maria sehen währenddessen den heiligen Antonius mit dem Jesuskind am Arm. Zur Hildegard sagte wieder die Muttergottes: "Singt auch meinem Kind zu Ehren ein Lied." Danach kam der Kelchengel und die Kinder empfingen die mystische Kommunion in beiden Gestalten. Hildegard reicht den Kelch. Die anderen Kinder sehen den Kelchengel nicht. Schlötzer, Schmitt und Norbert empfangen ebenfalls die heilige Kommunion. Gretel und Maria sehen immer noch den heiligen Antonius über dem Wald. Gretel sieht auch den heiligen Wendelin mit vielen Schäflein auf dem Acker zwischen Altar am Mast und dem Apfelbaum. Hinter dem heiligen Wendelin sieht Gretel dessen Schutzengel vorschweben. Aus dem Wald kommt ein anderer Hirte mit vielen Schäflein. Gretel frug, wer er sei. Er sagte: "Ich bin der gute Hirte." Maria sieht währenddessen die kleine heilige Theresia über dem Birkenwald. Hildegard sieht das Herz-Jesu. Der Heiland forderte sie auf, dass sie und alle Kinder ihm entgegenkommen sollen. Die Kinder gehen vom Podium weg auf den Weg zum Mast. Auf halbem Wege begegneten sie dem Heiland. Hildegard bat den Heiland, er möge alle zum Neuen Jahr rein machen. Daraufhin segnete der Heiland. Maria sieht den heiligen Antonius nicht mehr, sondern vier Engel über dem Birkenwald. Sie geben sich als die Eltern von Schlötzer und Schmitt zu erkennen. Gretel sieht immer noch den guten Hirten und den heiligen Wendelin auf dem Acker. Die Schafe kamen durcheinander. Der gute Hirte sprach mit dem heiligen Wendelin auf dem Acker. Danach rief der gute Hirte seinen Schafen zu und ging mit ihnen wieder zum Wald zu, wo sie verschwanden. Hildegard sieht den Heiland mit dem Herzen nicht mehr. Erika hörte eine Stimme, die sagt: "Gretel, Maria und du, geht zur Krippe auf dem Acker." Die anderen Kinder gingen heim. Bei der Krippe kamen drei Engel, die die Kinder weiter führten, etwa 50 Meter auf Thurn zu. Die Kinder erkennen ihre Umwelt nicht mehr, sondern sind in den Himmel versetzt, was nur kurze Zeit währte. Danach gingen die drei Kinder über den Berg nach Hause.

Dienstag, 2. Januar 1951, abends 19.10 Uhr. Sämtliche Kinder mit Hildegard sind am Berg. Hildegard sieht am Mast die heilige Theresia. Die Kinder gehen zum Mast, dort segnet die heilige Theresia die Kinder. Die Erscheinung verschwindet wieder. Gretel sieht über dem Birkenwald zwei kleine Engel, die sagen: "Geht weiter." Die Kinder gehen weiter in Richtung zur Grotte und zum Bildstock, dort sehen Gretel und Kuni den Heiland in Lebensgröße, weiß gekleidet. Der Heiland schwebt zur Schneekrippe, segnet und fährt in den Himmel. Nach einer Weile sehen die beiden Kinder das Jesuskind auf sie zukommen, es sagt zu den Kindern: "Kommt mit auf den Berg." Unterwegs nach dort sagt das Jesuskind zur Gretel: "Liebe Kinder, streitet und zankt nicht. Wenn ihr nicht streitet und zankt, dann sehen alle Kinder wieder."

Mittwoch, 3. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Acht Kinder gehen zum Berg. Antonie, Waltraud sind nicht da. Nachdem die Kinder eine Zeit lang am Podium knieten, sah Hildegard über dem Birkenwald die Muttergottes. Diese segnete die Andachtsgegenstände und gab ihren Krankensegen. Maria sieht vier Engel über dem Wald und Gretel sieht eine Heilige. Zur Hildegard sagte die Muttergottes, dass alle Kinder zum Mast gehen sollen. Die Muttergottes kam herübergeschwebt. Die Kinder begrüßten sie. Hildegard alleine sah nur die Muttergottes. Gretel sieht auch den heiligen Wendelin über dem Wald. Zur Hildegard sagte die Muttergottes, die Kinder sollen ihr ein Lied vorsingen. Danach segnete die Muttergottes die Kinder und fuhr in den Himmel auf. Gretel sieht nichts mehr über dem Wald. Hildegard sah die heilige Theresia am ersten Lichtmast. Alle Kinder gingen hin. Maria und Erika sahen dort auch den heiligen Wendelin. Gretel sieht den gekreuzigten Heiland über dem Wald und neben ihm seine heilige Mutter und den heiligen Johannes. Maria und Kuni sehen die Maria Goretti über dem Wald. Diese ließ durch Kuni die Kinder fragen, ob sie ihr Kreuzlein bei sich tragen, auch die Blätter und den Bußgürtel Ferner, ob sie auch jeden Tag in die Kirche gehen. Am Mast begrüßen die Kinder die heilige Theresia. Zur Erika sagte der heilige Wendelin: "Ich will alle die segnen, die meinen Namen tragen." Hildegard sieht den Kelchengel kommen. Sie reicht den Kelch den Kindern, während der Kelchengel die Hostie den Kindern reicht. Sieben Minuten blieb er da, dann verschwand er. Gretel sieht danach die Krippe und darin das Jesuskind. Daneben kniete die Muttergottes und der heilige Josef. Erika und Kuni sehen ebenfalls das Jesuskind in der Krippe und zwei Engel dabei: Gretel sagt, dass das Jesuskind die Andachtsgegenstände segnet. Danach gab das Jesuskind seinen Krankensegen. Zur Erika sagte das Jesuskind: "Jetzt will ich jedes Kind von euch segnen." Gretel sieht jetzt nur mehr allein das Jesuskind über dem Wald. Gretel und Erika hören gleichzeitig das Jesuskind sagen, dass es nochmals allen seinen besonderen Segen geben wolle und in den Himmel auffahre. Maria sieht die heilige Maria Goretti wieder über dem Wald. Doch nur kurze Zeit, dann verschwindet sie wieder. Hildegard sieht von neuem die Muttergottes über dem Wald. Sie segnet. Dann kommt die Muttergottes herübergeschwebt zum ersten Lichtmast. Sie sagt zu Hildegard: "Ich will jedem Kind die Hand aufs Haupt legen und es segnen." Dann ließ die Muttergottes durch Hildegard alle Kinder fragen, ob sie versprechen, dass sie miteinander nicht mehr streiten? Dann gab sie ihren besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Gretel sieht jetzt über dem Birkenwald einen Engel mit einem braunen Kleid in den Händen. Er sagt: "Es ist das Kleid des Heilandes." Gretel fragte: "Lieber Engel, hat dieses Kleid der Heiland auf Erden getragen? Der Engel lächelte und neigte sein Haupt als Bejahung. Er schwebt darauf in den Himmel hinauf und ein anderer Engel kommt herunter, der ein weißes Kleid in den Händen hatte. Auch diesen Engel frug Gretel, ob dieses dem Heiland sein Kleid sei. Zwei Minuten blieb der Engel etwa und verschwand dann wieder: Gretel sieht nun eine weiße leuchtende Gestalt. Es ist der Heiland selbst. Zwei Engel mit Flügeln sind neben ihm. Der Heiland sagt, jetzt will ich nochmals meinen besonderen Segen geben und in den Himmel wieder auffahren. Geht heim.

Donnerstag, 4. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder ohne Antonie sind am Berg. Maria sieht fünf Engel über dem Birkenwald. Einer sagt zur Erika: "Du, Erika und Gretel und Kuni, kommt näher." Auch Hildegard geht mit zum Mast, sie sieht die Engel nicht, sieht aber die heilige Theresia, während die Kinder nicht die heilige Theresia sehen. Nach Aussagen der Hildegard reicht die heilige Theresia allen ihr Kreuz zum Kusse, segnet und verschwand wieder. Auch die Engel waren verschwunden. Gretel sieht den gekreuzigten Heiland, er sagt zur Gretel: "Ich muss viel leiden für die Menschheit. Liebe Kinder, öffnet mir euer Herz." Schlötzer betete mit den Kindern den Wundenrosenkranz, da sagt der Heiland zur Gretel: "Auf dieses Gebet habe ich schon lange gewartet." Der Heiland sagt zur Gretel: "Du und Kuni geht mit Schlötzer etwas weiter." Die beiden Kinder und Schlötzer knieten nieder. Schlötzer betete: "Lieber Heiland, verzeihe mir meine Sünden und die Sünden meiner Familie (und der Welt)." Kuni hörte den Heiland sprechen: "Ich verzeihe dir die Sünden und die deiner Familie. Zum Zeichen dafür löse ich meine Hand vom Kreuz und segne dich." Nach einigen Minuten verschwand die Erscheinung wieder.

Freitag, 5. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Fünf Kinder gehen zum Berg. Hildegard, Antonie, Waltraud fehlen. Erika sieht vom Podium aus vier Engel über dem Birkenwald. Gretel sieht allein das Jesuskind über dem Wald. Das Jesuskind forderte die Kinder durch sie auf, zum Mast zu gehen. Dort begrüßen die Kinder das Jesuskind. Auch die Eltern dürfen dem Jesuskind die Hand geben. Gretel sagt, dass das Jesuskind so groß sei, wie sie selber, und ganz weiß gekleidet ist. Kuni und Erika sehen erst nach der Begrüßung den Jesusknaben. Gretel sieht auch noch zwei Engel dabei. Beide heißen Maria. Der eine sagte zur Gretel: "Wir haben euch heute beschützt." (Gretel, Kuni und Betti waren in Forchheim mit der Bahn.) Das Jesukind ging zum Berg. Dort segnete es die Andachtsgegenstände und gab seinen Krankensegen. Dann sagte das Jesuskind zur Gretel: "Ich will die Gläubigen auf dem Berg segnen. Gebt mir eure Hand und begleitet mich dann zum Mast." Am Mast gab das Jesuskind seinen besonderen Segen und fährt in den Himmel auf. Erika sieht vier Engel an der Krippe auf dem Acker. Ein Engel sagte: "Soll heute der Apostel Philipp kommen?" Zur Gretel sagt ein Engel, dass auch bei Schlötzer ein Engel ist außer seinem Schutzengel. Es ist ein 'Spielengel'. Gretel sieht einen Mann über dem Wald, der an einen Baum gebunden ist. Pfeile stecken in seinem Körper. Es sind fünf Stück darin. Auch Erika sieht den heiligen Sebastian, obwohl sie nicht weiß, dass auch Gretel diesen sieht. Gretel sieht links und rechts von ihm zwei Engel und vor ihm noch einen kleinen Engel. Der heilige Sebastian löst eine Hand und segnet, dann verschwand er. Rosl sieht um 20.20 Uhr mit Kuni das Jesuskind über dem Birkenwald in der Krippe liegen.

Samstag, 6. Januar 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder außer Waltraud und Hildegard gehen zum Berg. Beim Podium angekommen, sehen Antonie, Gretel, Maria, Kuni und Erika die Muttergottes über dem Birkenwald. Die Kinder werden aufgefordert, zum Mast zu kommen. Auf dem Wege dorthin kam die Muttergottes herübergeschwebt und segnete öfters. Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Auf dem Wege zum Berg sagte die Muttergottes zur Gretel: "Seid recht andächtig." Am Berg segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände und gab ihren Krankensegen. Die Muttergottes segnete auch die Priester und anschließend alle Gläubigen auf dem Berg. Zur Maria sagte die Muttergottes: "Wenn ich in den Himmel aufgefahren bin, dann sollen Gretel, Irma und Betti und du zur Krippe auf den Acker gehen. Mein süßes Kind wird vielleicht kommen und mit euch zum Berg gehen." Kuni sagt: "Die Muttergottes gibt ihren besonderen Segen und geht zum Mast." Dort angekommen segnete die Muttergottes nochmals und fuhr auf. Den ganzen Weg vom Berg zum Mast segnete die Muttergottes sehr oft die Menge, die links und rechts des Weges stand. Antonie war mit Schlötzer zur Himmelswiese gegangen nach der Begrüßung Gretel, Maria, Irma und Betti gehen zur Krippe. Vier Englein kamen. Das Volk lässt sich nicht abhalten und kommt ebenfalls ohne Ordnung zur Krippe. Das Jesuskind schaut nur zum Himmel heraus, segnete und sagte: "Liebe Kinder, geht heim."

Nachtrag: Siehe Bericht von Schmitt. Antonie geht mit Schlötzer nach der Begrüßung am Mast zur Himmelswiese. Antonie sah aber keine Erscheinung und ging dann wieder zurück zum Podium.

Samstag, 6. Januar 1951, abends 17.00 Uhr. Sechs Kinder nur gehen zum Berg. Beim Podium angekommen, sehen sie die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie werden aufgefordert, zum Mast zu kommen. Die Muttergottes kommt vom Birkenwald herübergeschwebt. Während der Begrüßung am Mast führt Frau Waha einen schwer kranken Mann zur Muttergottes. Er wird besonders gesegnet. Die Muttergottes geht mit den Kindern zum Berg. Dort segnete sie die Andachtsgegenstände, gibt ihren Krankensegen. Zur Erika sagte die Muttergottes: "Auch die Herren dürfen mir die Hand geben." Zur Antonie sagte die Muttergottes: "Ich segne alle Kranken auf dem Berg." Dann segnete die Muttergottes alle die Begleitherren der Seherkinder. Zur Frau Waha sagte die Muttergottes, dass sie auch die Angehörigen der Begleitherren segne. Ferner sagte sie noch zur Frau Waha, dass sie auch die Angehörigen aller der Leute segne, die am Berg sind. Die Muttergottes gibt nochmals den Segen und fährt in den Himmel auf.

Samstag, 6. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Neun Kinder gehen zum Berg. Gretel und Kuni sahen die Muttergottes zuerst über dem Birkenwald mit dem Jesuskind auf dem Arm. Die Muttergottes segnete. Auch Antonie, Erika, Maria und Frau Waha sehen die Muttergottes. Sie forderte die Kinder auf, sie am Mast abzuholen. Auf dem Wege dorthin segnete die Muttergottes sehr oft die Kinder und die Menge. Schmitt ließ durch Gretel die Muttergottes fragen, wegen des Amberger, aber sie bekam keine Antwort darauf. Während der Begrüßung ließ Schmitt durch Frau Waha die Muttergottes fragen, ob er sie oder das Jesuskind sieht, aber wiederum keine Antwort. Kuni sagt, dass das Jesuskind alle begleitenden Herren segnen will. Maria sagt: "Die Muttergottes wünscht, dass Erika und ich zur Grotte gehen." Die Muttergottes geht mit den übrigen Kindern, außer Antonie und Gretel, die mit Schlötzer zur Himmelswiese gingen, zum Berg. Dort segnete sie die Andachtsgegenstände, gab ihren Krankensegen. Das Jesuskind ging mit, das sie auf dem Arm trug. Schon auf dem Weg zum Mast sagten die Kinder, dass die Muttergottes heute direkt als Königin gekleidet da ist und das Jesuskind auf dem Arm hat. Nach dem besonderen Segen auf dem Berg fuhr die Muttergottes in den Himmel auf. Währenddessen gingen Maria und Erika mit Schmitt zur Grotte. Auf dem Weg dorthin sahen beide Kinder über dem Birkenwald drei Engel, die zur Grotte schwebten. Sie forderten die Kinder auf, ihnen zu folgen. Als die Kinder eben bei der Grotte anlangten, erscholl der Ruf vom Berg, dass die Muttergottes mit dem Jesukind ihren besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren. Maria und Erika schauten zum Berg und gleichzeitig sagten sie: "Wir sehen die Muttergottes auffahren, aber das Jesukind schwebt noch über der Menge." Gleich darauf sagten sie: "Das Jesukind schwebt doch zu uns her." Es kam auch zum Bildstock und beide Kinder begrüßten es. Danach schwebte das Jesukind über das Feld in Richtung Birnbaum und sagte zu den Kindern: "Folget mir nach." Die Kinder eilten daraufhin ebenfalls dorthin. Sie sahen aber das Jesukind weiter zur Himmelswiese schweben und eine Weile darauf zum Apfelbaum. Inzwischen waren die Kinder an der Wegzweigung 50 Meter vor dem Apfelbaum angelangt. Das Jesukind forderte die Kinder auf, ihm zu Ehren ein Lied zu singen. Doch kaum begannen die Kinder damit, schwebte es schon weiter zur Krippe auf dem Acker. Die Kinder wurden vom Jesukind aufgefordert nachzukommen. Doch kaum kamen die Kinder in die Nähe, schwebte es schon weiter hinunter zur Grotte. Auch dahin mussten Maria und Erika folgen. Am Brunnen stand eine große Volksmenge um den 'Amberger Seher'. Nach dem Gerede der Leute musste er Anfeindungen und Misshandlungen des Teufels erduldet haben. Die Kinder folgten zögernd nur dem Jesukind, das jetzt über der Volksmenge schwebte in etwa zwei Meter Höhe. Das Jesukind forderte die zwei Kinder auf, näher zu kommen. Es war kein Durchkommen zum Jesukind möglich. Erst als Schmitt sagte, dass doch das Jesukind mitten über der Menge schwebt und die Kinder zum Jesukind kommen sollen, machten sie etwas Platz. Die Kinder standen nun dem Amberger gegenüber. Schmitt sagte zu ihm, dass das Jesukind über der Menge schwebt. Da schaute er empor und sagte: "Ja, es ist ganz weiß gekleidet und sitzt auf dem Arm der Muttergottes." (?) (Der Mann schaute ziemlich verstört drein und blickte nach oben und dabei um sich, wie wenn er was suchen wollte, während die Kinder nur auf einen Platz hinschauten.) Schmitt frug nun die Kinder, sie möchten doch das Jesukind bitten, es möge ihnen sagen, ob auch seine liebe Mutter dabei sei, die sie nicht sehen dürften. Daraufhin sagte das Jesukind: "Der Mann sieht weder mich noch meine Mutter – ich bin allein da. Schmitt soll nur den letzten Satz den Leuten sagen." Als Schmitt das verkündete, ging der Amberger fort und die Volksmenge mit ihm. Die Kinder sagten, dass das Jesukind nun vor ihnen auf dem Boden schwebt und nicht mit dem Amberger ginge. Es machte Schmitt die Volksmenge darauf aufmerksam. Diese kam wieder herbeigeströmt und betete und sang etwa fünf bis sieben Minuten mit den Kindern. Dazwischen hinein sagte das Jesukind: "Herr Schmitt soll der Menge sagen, wie ich gekleidet bin."

Nachtrag: Antonie und Gretel gehen nach der Begrüßung der Muttergottes zur Himmelswiese. Dort sehen die beiden Kinder die Erscheinung der heiligen Maria Goretti und der heiligen Theresia, sowie den heiligen Antonius mit dem Jesukind auf dem Arm. Die Kinder beteten und sangen einige Lieder, das Jesukind gab seinen besonderen Segen und die Erscheinungen verschwanden wieder. Die Kinder gingen heim.

Vom 6. auf 7. Januar 1951, nachts 0.00 Uhr bis 1.00 Uhr. Gretel, Erika, Maria und Frau Waha gehen mit Schlötzer, Schmitt, Norbert und einem geistlichen Herrn zum Berg. Der Amberger sagte um 22.00 Uhr abends, dass die Muttergottes heute Nacht das letzte Mal hier erscheine und dann in Schmidmühren, also seiner Heimat, erscheine. Nachdem er schon um 19.00 Uhr das Volk irregeführt hatte, war hier dasselbe zu befürchten. Der Amberger war weder auf dem Berg, noch bei der Grotte zu finden. Die Kinder gingen mit den begleitenden Herren zum Waldkreuz, wo nach Aussage von Leuten der Amberger augenblicklich ist. Doch bei der Ankunft war er eben weg und nirgends zu finden. Auf dem Wege dorthin sahen Erika und Gretel zuerst drei, dann sechs Engel. Ein Engel sagte zur Gretel bei der Suche nach dem Amberger: "Sucht nur, und wenn ihr zehnmal den Weg gehen müsst, ihr werdet ihn schon finden." Die Engel begleiteten die Kinder überall hin. Die Suche dauerte eine Dreiviertelstunde. Während Gretel mit Schmitt und dem geistlichen Herrn, der immer wieder den Exorzismus sprach und sehr oft segnete, nochmals zum Waldkreuz gingen, gingen Erika, Maria und Frau Waha mit Schlötzer zur Grotte. Es war 1.00 Uhr. Das Jesukind erschien. Es sagte: "Es freut mich, dass ihr gekommen seid." Die Unwahrheit des Mannes kann man daran erkennen, dass er öfters schon das Unheil mit dem Datum ansagte, das niemals stimmte. Das Jesukind ging mit den Kindern von der Grotte zum Berg. Währenddessen ging Gretel durch den Wald. Ein von den zwei begleitenden Englein sagte ganz unvermutet: "Im Wald brauchst du dich nicht fürchten, wir beschützen dich schon." Am Berg schwebte das Jesukind in einer Runde und segnete sie. Zur Erika sagte das Jesukind: "Der Mann von Amberg hat mich noch nie gesehen." Nach der Segensrunde ging das Jesuskind mit den Kindern zum Mast. Dort fuhr es, nachdem es nochmals besonders segnete, in den Himmel auf. Während der Auffahrt forderte es die Kinder auf, nun heimzugehen.

Sonntag, 7. Januar 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder waren auf dem Berg und sehen gleich darauf das Jesukind am Lichtmast. Sie gingen dorthin, begrüßten es, auch die Herren Dr. Heil, Koch, Rathmann und Fuchs durften dem Jesukind die Hand geben und alles berühren. Zur Maria sagte das Jesukind: "Es soll den Leuten gesagt werden, dass es als der zwölfjährige Knabe da ist." Das Jesukind war 1,20 Meter groß Es ging dann mit den Kindern zum Berg, segnete dort die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen. Darauf segnete es alle Pilger. Dann sagte es: "Die nächste Andacht ist um sieben Uhr." Es gab danach noch einmal seinen besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Maria sagte kurz vorher, Gretel, Antonie und sie selbst sollten mit Norbert zum Lichtmast gehen. Maria sah vier Engel, die auf die Wiese mit ihnen gingen, wo die Krippe Jesu erschienen war. Etwas später sagten Kuni und Erika: Am Lichtmast sind zwei Engel, zu denen wir kommen sollen. Die Engel führten die beiden Kinder zu den übrigen Kindern auf die genannte Wiese. Die beiden Kinder sahen die vier Engel nicht, die Maria allein sah. Zuerst sagte Kuni: "Ich sehe nichts mehr", während Erika noch die zwei Engel sah. Dann sah auch Maria die vier Engel nicht mehr, ebenso sahen auch Kuni die zwei Engel nicht mehr. Maria sagte: Gretel, Antonie und ich sollen mit Frau Waha und Norbert weitergehen. Sie gingen zur ersten Station des Kreuzweges. Dort sah Maria nur einen Lichtschein, der wieder verschwand. Dann gingen sie zur Grotte. Unterwegs kam ein kleiner Engel. Dieser war ein verstorbenes Brüderlein von Norbert, das alle drei Kinder und Frau Waha sahen. Das Engelchen ging mit den Kindern zum ersten Lichtmast, spielte dort mit ihnen und fuhr von dort in den Himmel auf.

Nachtrag: Alle Kinder sind am Berg. (Ausschließlich Hildegard.) Ein Teil der Kinder sieht den Jesusknaben am Mast. Die Kinder holen den Jesusknaben ab zum Podium, dort Segnung der Andachtsgegenstände, Krankensegen und Segnung aller Pilger, die Erscheinung verschwindet wieder. Nach Beendigung des Gebetes gehen die Kinder wieder heim. (Norbert Langhojer.)

Sonntag, 7. Januar 1951, nachmittags 17.00 Uhr. Die Kinder sehen an der Schneekrippe vier Engel und die heilige Familie. Erika sieht dazu die Heiligen Drei Könige mit Kamelen. Die Kinder berühren in der Krippe das Jesulein, dieses sagt zur Erika: "Heute Abend darfst du was Besonderes sehen." Die Erscheinung verschwindet wieder, Erika und die übrigen Kinder gehen heim. (Norbert.)

Sonntag, 7. Januar 1951, abends 19.00 Uhr ging Norbert mit Maria, Gretel und Erika auf den Krippenacker. Sie waren dorthin bestellt durch eine Erscheinung um 17.00 Uhr. nachmittags. Antonie und Kuni blieben am Podium knien. Es wurde der Rosenkranz gebetet. Da sagte Kuni: "Am Lichtmast sind zwei Engelchen, die sagten, dass die Kinder hinkommen sollten." Dort angekommen sagten die Engel: "Geht mit uns zu den anderen Kindern." Unterwegs, als sie die anderen Kinder sahen, flogen die Engelchen zum Himmel hinauf. Bei den Kindern angekommen, wurden die beiden Kinder weggeschickt und gingen nach Hause.

Bericht von Norbert: Die Kinder sind am Berg. Erika sieht fünf Engel über dem Birkenwald. Die Antonie sieht den heiligen Antonius mit dem Jesukind. Die Kinder gehen zum Mast, von dort zum Krippchen. Das Jesuskind segnete mehrmals auf dem Weg nach dort. Antonie und Maria sehen über dem Birkenwald die heilige Maria Goretti. Sie sagt: "Singt der Muttergottes zu Ehren ein Lied, ihr sollt demütig bleiben." Die Erscheinung segnet und fährt in den Himmel. (Über die Erscheinung der Heiligen Drei Könige wird Norbert gesondert berichten.)

Montag, 8. Januar 1951, 19.00 Uhr. Die Kinder sind am Berg. Erika sieht über den Birken fünf Engel. Norbert geht mit Kuni, Erika, Gretel, Betti und Irma zum Mast. Um 19.20 Uhr sieht Kuni die heilige Maria Goretti, sie fragte: "Liebe Kinder, geht ihr alle Tage zur heiligen Messe?" Nach der Vision der Heiligen Drei Könige, über die Norbert berichtet, gingen die Kinder wieder heim.

Mittwoch, 10. Januar 1951, 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind am Berg. Antonie sieht den heiligen Antonius mit dem Jesukind über den Birken. Antonie hörte: "Du, Maria und Gretel, kommt zum Mast." Die Kinder gingen nach dort. Der heilige Antonius schwebt zum Mast herüber, segnet und verschwindet wieder. Daraufhin sieht Antonie am ersten Lichtmast das Jesukind, es sagt: "Liebe Kinder, kommt zu mir." Die Kinder begleiten das Jesukind zum Podium, dort gab das Jesukind seinen Krankensegen, segnet die Andachtsgegenstände, gab seinen besonderen Segen und schwebt wieder in den Himmel. Die Kinder gingen nach dem Gebet heim.

Donnerstag, 11. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Sieben Kinder gehen zum Berg. Antonie, Erika und Gretel gehen vom Podium aus zur Krippe auf dem Acker. Kuni und Maria sehen drei Engel über dem Wald. Hildegard sieht vom Podium aus die heilige Maria Goretti über dem Wald. Diese forderte die Kinder auf, zum ersten Mast zu kommen. Kuni und Maria sehen zehn Meter vom untersten Mast entfernt die heilige Theresia vom Kinde Jesu. Zur Kuni sagte sie: "Ich darf euch segnen." Danach fuhr sie in den Himmel auf. Dann folgten die drei Kinder den drei Engeln, die 100 Meter weiter auf dem Acker nach Osten standen. Die Engel forderten die Kinder auf, doch mit ihnen zu spielen. Hildegard sieht am Mast ebenfalls die heilige Theresia. Maria und Kuni singen mit ihren Engeln Weihnachtslieder. Nach einiger Zeit schweben die Engel zur Krippe und fahren auf. Die Kinder gingen zum Podium zurück. Dort sieht Hildegard die Muttergottes über dem Wald. Sie segnet die Kinder und die Betreuer derselben. Anschließend segnete sie die Angehörigen und dann das ganze Volk. Dann fuhr sie in den Himmel auf. Der Kelchengel kommt herabgeschwebt und reicht den Kindern die mystische Kommunion. Vorher sah Hildegard noch den gekreuzigten Heiland über dem Wald. Je ein Engel war links und rechts von ihm. Gretel, Antonie und Erika sahen die Heiligen Drei Könige.

Freitag, 12. Januar 1951, 19.00 Uhr. Sehr wichtig. Sämtliche Kinder ohne Antonie sind am Berg. Marie sieht über dem Birkenwald die heilige Theresia. Sie sagt: "Jetzt will ich Herrn Schlötzer meinen besonderen Segen geben." Gretel und Erika sehen über dem Birkenwald das Jesulein. Die beiden Kinder hören die Worte: "Holt mich ab." Das Jesukind schwebt rum Mast, dort holen die Kinder das Jesukind ab und gehen wieder zurück zum Podium. Unterwegs nach dort sagt das Jesukind zur Gretel: "Liebe Kinder, kommt morgen um drei Uhr." Am Podium segnet das Jesukind die Andachtsgegenstände, erteilt den Krankensegen und fährt wieder zum Himmel. Danach sieht Maria vier Engel über dem Birkenwald. Diese sagen: "Wollt ihr nicht kommen? Du, Gretel und Erika, kommt." Die vier Engel waren bereits zum zweiten Mast geschwebt. Die Kinder sehen den Kelchengel kommen, er hat diesmal zwei Kelche in der Hand, einen mit dem heiligen Blut, den anderen mit den heiligen Hostien. Der Engel reicht den Kindern und Schlötzer den Kelch mit dem heiligen Blut, dann schwebt dieser in der Luft, daraufhin reicht der Engel allen die heilige Kommunion. Der Kelchengel verschwindet wieder, während die vier Engel bleiben. Erika hört die Stimme eines Engels: "Jetzt werden für jeden von euch zwei Kelche kommen." Die Kinder sahen acht Kelche vom Himmel herabschweben, davon schwebten nach Aussage der Kinder je zwei Kelche zu jedem Kind und zu Schlötzer. Die Kinder tranken mehrmals vom heiligen Blut und nahmen auch mehrere Hostien zu sich nach Anweisung der Engel. Die Kinder behaupteten, wenn der Kelch ausgetrunken ist, dann ist er wieder voll. Auf die Frage, was dies zu bedeuten habe, hörten die Kinder einen Engel sprechen: "Die Kelche sind deswegen gekommen, weil wieder ein neuer Kampf beginnt, damit ihr gestärkt werdet." Nach einer Weile verschwinden die Kelche und die Engel wieder, die Kinder gehen heim. Am Podium verblieben Kuni, Betti und Irma bei Norbert. Kuni sah drei Engel und Maria Goretti. Nur Kuni sah die Erscheinung. Maria Goretti fragte Kuni: "Geht ihr jeden Tag zur heiligen Messe und zur heiligen Kommunion? Wenn ihr dem lieben Jesulein eine Freude bereiten wollt, dann geht jeden Tag zur heiligen Kommunion und zur heiligen Messe." Kuni hörte, wie ein Engel zur heiligen Maria Goretti sagt: "Gelt, Maria Goretti, wir beten immer für euch Kinder und für die Herren, die euch begleiten, und für die ganze Welt." Dann sagte Maria Goretti: "Jetzt fahren wir wieder in den Himmel auf, geht heim."

Samstag, 13. Januar 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Neun Kinder gehen zum Berg. Rosl fehlt. Nachdem die Kinder kurz am Podium knieten, sahen sie die Muttergottes über dem Birkenwald. Betti, Irma und Waltraud sehen die Muttergottes nicht. Frau Waha ist auch bei den Kindern und sieht die Muttergottes. Auf dem Wege zum Mast segnete die Muttergottes mehrmals. Zur Erika sagte die Muttergottes: "Liebe Kinder, passt gut auf, wenn ich segne." Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Danach gingen Antonie und Gretel mit Schlötzer auf die Himmelswiese. Zur Erika sagte die Muttergottes: "Geht mit mir zum Berg." Auf dem Wege dorthin wünschte die Muttergottes ein Lied ihr zu Ehren. Am Berg segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände, gab ihren Krankensegen. Danach sagte sie wieder zur Erika: "Gebt mir eure Hand und berührt mich." Zur Hildegard sagte die Muttergottes: "Ich will meinen besonderen Segen geben. Begleitet mich dann zum Mast." Auf dem Weg zum Mast frug die Muttergottes durch Hildegard: "Liebe Kinder, habt ihr heute eine Freude, weil ich gekommen bin?" Die Kinder sagten freudig: "Ja." Die Muttergottes segnete und fuhr dann auf. Während der Auffahrt sagte sie zur Kuni: "Kommt heute Abend um sieben Uhr wieder."

Nachtrag: Siehe Bericht von Herrn Schmitt. Nach der Begrüßung am Mast geht Schlötzer mit Gretel und Antonie zur Himmelswiese. Beide Kinder sehen vor sich drei Engel schweben. Kurz darauf war bei den Kindern auch das Jesukind. Die Kinder begrüßten das Jesukind. Nach etwa zehn Minuten fuhr das Jesukind mit den Engeln in den Himmel auf.

18.10 Uhr war Schlötzer mit Antonie und Gretel am Berg. Die Kinder sahen die Muttergottes und Maria Goretti am Mast. Die Kinder gehen nach dort. Maria Goretti sagt: "Liebe Kinder, bleibt der lieben Muttergottes und dem lieben Jesukind treu, denn ein großer Kampf wird beginnen." Nachdem die Erscheinung wieder verschwunden war, gingen die Kinder wieder weiter.

Samstag, 13. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Alle neun Kinder gehen zum Podium. Zu Beginn der Andacht sahen die Kinder die Muttergottes über dem Wald. Die Kinder gingen gemeinsam zum Mast. Beim Herüberschweben segnete die Muttergottes sehr oft. Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Zur Antonie sagte die Muttergottes: "Nach der Begrüßung sollen Gretel und du gleich weitergehen." Auch Maria und Erika bekamen den Auftrag mitzugehen. Die vier Kinder gingen mit Schlötzer und Norbert auf die Himmelswiese. Kuni sah während der Begrüßung die Muttergottes nicht, erst auf dem Wege zum Berg. Zur Hildegard sagte die Muttergottes am Mast: "Ich will nach der Begrüßung alle Andachtsgegenstände von euch segnen." Am Berg segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände und gab ihren Krankensegen. Auch ihren besonderen Segen gab sie anschließend Zur Hildegard sagte die Muttergottes: "Singt mir zu Ehren ein Lied." Danach gebt mir eure Hand. Der Kelchengel kam und reichte den Kindern die Kommunion in beiden Gestalten. Auch den begleitenden Herren, Rathmann, Koch, Fuchs und Schmitt. Danach verschwand der Kelchengel und die Muttergottes ging mit den Kindern zum Lichtmast. Auf dem Wege dorthin sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Ich werde mich in der Zwischenzeit vor euch sehen lassen. Liebe Kinder, versprecht mir die Treue. Am Mast gebe ich meinen besonderen Segen und fahre dann auf." Die fünf Kinder gingen danach nach Hause. Es waren Hildegard, Kuni, Betti, Irma und Waltraud.

Nachtrag: Nach der Begrüßung am Mast gehen Schlötzer mit Antonie, Gretel, Maria und Erika zur Himmelswiese. Die Kinder sahen den Heiland als guten Hirten mit zwölf Schäflein, daraufhin viele Heilige und anschließend die Heilige Dreifaltigkeit, der gute Hirte war inzwischen wieder verschwunden. Nach einigen Minuten war auch die Heilige Dreifaltigkeit wieder verschwunden. Die Kinder sahen einen großen Engel vor sich, es war der heilige Erzengel Michael nach der Aussage der Kinder. Der heilige Erzengel Michael segnete jedes Kind einzeln und verschwand wieder. Die Kinder gingen wieder heim.

Sonntag, 14. Januar 1951, 15.00 Uhr nachmittags. Acht Kinder gingen zum Berg. Am Podium sieht Hildegard die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie segnete ein paarmal. Gab kurz darauf ihren Krankensegen und besonderen Segen und fuhr wieder in den Himmel auf. Bald darauf erschien Maria Goretti über dem Wald und sagte zur Hildegard: "Kommt alle näher." Sie schwebte zum zweiten Lichtmast. Nach der Begrüßung segnete sie die mitgebrachten Andachtsgegenstände. Sie segnete nochmals die Kinder und fuhr wieder auf. Sie hatten vier Lilien in der Hand. Antonie und Gretel gingen mit Schlötzer auf die Himmelswiese und kamen später mit dem Jesukind zum Podium. Die übrigen Kinder gingen zum Berg und dann später nach Hause. 16.45 Uhr ist Hildegard allein mit Norbert am Podium. Sie sieht die kleine heilige Theresia über dem Wald. Hildegard sieht auch noch die Muttergottes, die hinzukam. Sie forderte die Hildegard auf, näher zu kommen. Hildegard frug die Muttergottes, ob sie auch Herrn Roth erscheine. Diese gab zur Antwort: "Wenn ich bei euch bin, bin ich nirgendswo anders. Geht zu den andern." Am Waldkreuz sagt die Muttergottes: "Liebe Kinder, kommt zum Bildstöckchen." Dort angekommen befahl sie, den Rosenkranz zu beten: "Ich freue mich, dass ihr meinen Worten gefolgt seid. Wenn ihr in Not seid, ruft mich an." Sie segnete und fuhr in den Himmel auf. Bald darauf sagte eine Stimme zur Hildegard: "Kommt zum Lichtmast." Am zweiten Lichtmast erschien die kleine heilige Theresia und Maria Goretti. Letztere sagte: "Wenn ihr so weiterbetet, dann freut sich der Heiland immer mehr. Die liebe Muttergottes hat mich zu euch geschickt und auch die heilige Theresia." Beide segneten und sagten: "Wir dürfen nicht mehr länger bleiben, und fahren in den Himmel." Nach einiger Zeit erschien die Muttergottes nochmals über dem Birkenwald und sagte: "Weil ihr so gut betet, bin ich noch einmal erschienen. Wenn ich nicht bei euch bin, dürft ihr nicht im Wald sein. Euer Gebet erfreut mich. Ihr werdet noch viel leiden müssen." Sie segnet und verschwand wieder.

Nachtrag: Nach der Begrüßung am Mast gehen Schlötzer mit Antonie, Gretel, Maria und Erika zur Himmelswiese. Die Kinder sehen über dem Birkenwald Maria Goretti, das Jesukind kam zu den Kindern. Nach der Begrüßung begleiteten die Kinder das Jesukind zum Podium. Es segnete die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen, segnete die Gläubigen am Berg und fuhr wieder in den Himmel auf. Die Kinder gingen heim.

Montag, 15. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Acht Kinder gingen zum Berg. Am Podium sieht Hildegard den gekreuzigten Heiland über dem Birkenwald. Der Heiland forderte die Kinder auf, näher zu kommen. Maria sieht drei Englein über dem Wald. Diese sagten zu ihr: "Erika, Betti und du, kommt zur Grotte." Erika sieht auch auf dem Wege dorthin die drei Engel. Hildegard ging mit Kuni und Irma zum ersten Mast. Kurze Zeit darauf verschwand der gekreuzigte Heiland und die Muttergottes kam kurz über den Wald. Sie segnete und fuhr auf. Anschließend kam der Kelchengel zum Mast. Die Kinder empfingen die mystische Kommunion. Danach kam ein großer Engel über dem Birkenwald mit einem goldenen Korb, der voll war von roten Rosen. Er sagte: "Mit diesen Rosen habt ihr schon oft gespielt." Dann verschwand er wieder. Kuni sieht die kleine heilige Theresia über dem Birkenwald. Sie segnete mit ihrem Kreuz. Als sie wieder auffuhr, forderte sie die Kinder auf, heim zu gehen.

Maria, Erika und Betti gingen mit den drei Engeln inzwischen von der Grotte zum Altar am Apfelbaum und dann zur Himmelswiese. Die Englein forderten die Kinder auf, mit ihnen zu spielen. Ein Engel sagte zur Maria: "Schaut einmal zum Birkenwald." Die Kinder sehen dort die Maria Goretti. Betti sah nichts. Maria Goretti kam herübergeschwebt zur Wiese. Sie hatte mehrere Lilien in der Hand. Sie gab den zwei Kindern eine Lilie und sagte: "Streut die Blüten auf den Weg." Die Kinder streuten etwa fünf Meter weit einen schmalen Weg. Plötzlich sahen sie das Jesukind herankommen, das über die Blüten ging. Drei Engel kamen mit. Das Jesukind hat ein Kreuzlein in der Hand, das so groß war, wie es selber. Es blieb etwa drei Minuten bei den Kindern. Die Engel lasen in der Zwischenzeit die Blüten auf und streuten einen Weg, der zu zwei anderen Kindern führte, die bei Schlötzer waren, der 30 Meter entfernt war. Das Jesukind schwebte darüber langsam hinweg zu den Kindern. Maria, Erika und Betti folgten. Gretel und Irma, die bei Schlötzer waren, sahen das Jesukind nicht. Das Jesukind segnete und fuhr in den Himmel auf. Maria, Erika sehen acht Engel bei sich. Sie halten mit den Engeln eine Lichterprozession. Auch Betti, Erika und Maria hatten Lichter in der Hand. Nach einiger Zeit schwebten die Engel zum Berg und alle fünf Kinder folgten nach. Maria, Irma und Betti gingen heim, während Erika bei Schmitt (und Gretel ging in die Kapelle) blieb. Bald darauf sah Erika ein Englein am Altar am Mast stehen. Es sagte zur Erika: "Gretel und du, kommt her." Gretel wurde aus der Kapelle geholt. Gretel sagte: "Mein Englein ging von der Himmelswiese mit mir auch in die Kapelle und jetzt schwebt es vor mir zum Mast." Von ferne sahen beide Kinder das Jesukind am Mast stehen und sagten voller Freude: "So schön wie jetzt haben sie das Jesukind noch nicht gesehen! Es hat ein goldenes Kleid an, silbernen Mantel, goldene Krone, goldene Strümpfe und Schuhe. In der Hand trägt es vor sich, etwas abhaltend, ein Kreuzlein so groß wie es selber ist. Es ist größer als sonst, etwa 60 cm." Zwei Engel gingen links und rechts mit dem Jesukind zum Berg. Sie hatten auf einmal brennende Kerzen in der Hand. Das Jesukind sagte zu den Kindern: "So, wie diese Engel, sollt ihr mich immer begleiten." Am Berg gibt das Jesukind seinen Krankensegen und segnet die Andachtsgegenstände. Beide Kinder durften anschließend das Jesukind auf den Arm nehmen. Das Jesukind segnete nochmals besonders und ging dann wieder zwischen den Kindern und den zwei Engeln zum Lichtmast. Dort fuhr das Jesukind in den Himmel auf. Die Kinder gingen dann heim.

Montag, 15. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Die Kinder (sieben) gehen zum Berg. Am Podium sehen Gretel und Kuni am zweiten Lichtmast drei Englein. Sie forderten die Kinder auf, zur Krippe zu kommen. Dort blieben die Kinder kurze Zeit und gingen wieder zum Lichtmast zurück. Die drei Engel segnen und fahren in den Himmel auf. Die Kinder gingen zum Podium zurück.

Dienstag, 16. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Die sieben Kinder gehen zum Berg. Vom Podium aus gehen Gretel und Erika zur Krippe, da zwei Engel sie dazu auffordern. Maria sieht vom Podium aus drei Engel über dem Birkenwald. Sie sagten, dass die übrigen Kinder und sie zur Grotte kommen sollen. Die Engel kommen hernieder an der Grotte. Es sind fünf da. Die Maria und Kuni sehen nur die Engel, während Antonie, Betti und Irma nichts sehen. Während des Wundenrosenkranzes schwebten die Engel zum Apfelbaum. Die Kinder folgten nach. Dort verschwanden die Engel und die Kinder gingen zum Podium zurück. Kurze Zeit darauf sieht Antonie die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Sie sagt: "Kommt näher." Vor dem Altar am Mast stand sie plötzlich und die Kinder begrüßten sie. Nur kurze Zeit blieb sie. Sie segnete und fährt in den Himmel auf. Die Kinder beten den Wundenrosenkranz zu Ende. Antonie sah über dem Birkenwald den Baron. Er sagte zu ihr: "Betet, betet fest." Etwa fünf Minuten blieb er und verschwand dann. An seiner Stelle erschien die heilige Theresia, die Antonie aufforderte mit den übrigen Kindern zur Krippe auf den Acker zu gehen. Dort knieten inzwischen Gretel und Erika beim Jesukind. Von den fünf Kindern sah niemand das Jesukind. Gretel und Erika mussten ihnen die Hand führen, damit sie das Jesukind begrüßen konnten. Das Jesukind segnete und fuhr in den Himmel auf. Gretel und Erika mussten zu ihrem Engel auf die angrenzende Wiese, die ihnen einige kleine Lieder lernten. Die andern Kinder gingen über den Berg nach Hause. Gegen etwa 20.20 Uhr kamen Gretel und Erika mit der Muttergottes auf den Berg. Dort segnete die Muttergottes mehrmals und fuhr in den Himmel auf.

Mittwoch, 17. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Sechs Kinder außer Antonie gehen zum Berg. Erika und Maria sehen, als sie vor dem Podium knieten, vier Englein über dein Birkenwald. Kuni und Gretel sehen drei Engelchen. Die Kinder gehen zum ersten Lichtmast und von da aus zur Krippe. Sie spielen und singen mit ihren Engeln in zwei Gruppen. Gretel sieht auf der Wiese neben dem Krippenacker auch den heiligen Bonifatius, der alle segnet. Anschließend erschien der heilige Franziskus mit einem weißen Täubchen auf dem Arm. Nach kurzer Zeit kehrten die Kinder zum Podium zurück und gingen dann heim.

Donnerstag, 18. Januar 1951, vormittags 9.30 Uhr. Antonie und Erika sind allein auf dem Berg. Die heilige Maria Goretti erschien ihnen am Altar am Mast. Sie sagte zu den beiden Kindern: "Liebe Kinder, denkt nicht, das, was ihr seht, müsst ihr haben. Seid demütig und brav." Erika hörte noch: "Seid nicht eitel und stolz. Schaut nicht auf die Kleidung, ahmt mich nach." Maria Goretti segnete nochmals und verschwand.

Donnerstag, 18. Januar 1951, 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind am Berg. Gretel und Erika sehen vier Engel über den Birken. Erika hört: "Du, Gretel und Kuni, kommt näher." Hildegard sieht Maria Goretti, sie sagt: "Holt mich ab." Die Kinder gehen zum Mast. Die Engel und Maria Goretti schweben zum Mast. Nach der Begrüßung verschwindet Maria Goretti wieder und sagt: "Geht wieder zum Podium." Gretel, Maria, Erika und Kuni bleiben am Mast, die übrigen gehen zum Podium. Maria sieht über den Birken den Heiland in Begleitung von mehreren Engeln. Der Heiland hat nach Aussagen der Kinder schöne Rosen in der Hand und sagt zu den Engeln: "Gebt die Rosen der heiligen Theresia." Die Engel nahmen die Rosen in Empfang, der Heiland verschwand. Die Engel überreichen die Rosen der Heiligen. Darauf hören die Kinder, wie die heilige Theresia sagt: "Streut diese Rosen dem Heiland." Daraufhin sieht Maria den Heiland. Die Kinder streuten die Rosen, der Heiland sagt: "Liebe heilige Theresia, das erfreut mich sehr, dass du gesagt hast zu den Engeln, sie sollen mir die Rosen streuen. Dafür werde ich dir noch mehr Gnaden geben." Der Heiland und die heilige Theresia sagen gleichzeitig: "Betet, betet und tuet Buße." Der Heiland segnet fünfmal die heilige Theresia. Der Heiland verschwand wieder. Die heilige Theresia sagte zur Maria, die Marianne von Herrn Schlötzer soll fest beten und fest an mich glauben, dann wird vielleicht auch sie werden so wie ich. "Betet alle Tage ein 'Ave Maria' oder ein 'Vater unser' zu mir." Dann verschwindet auch die heilige Theresia. Das Jesuskind kommt zu den Kindern und schwebt zum Podium. Dort gibt das Jesuskind den Krankensegen, segnet die Andachtsgegenstände, dann gab es noch den besonderen Segen und fährt in den Himmel auf.

Nachtrag: Hildegard und Frau Waha sehen Maria Goretti über dem Birkenwald. Diese forderte beide auf, doch näher zu kommen. Sie schwebt zum zweiten Lichtmast herüber. Nach der Begrüßung sagt sie zur Hildegard: "Ich gebe noch meinen besonderen Segen, dann geht zurück auf den Berg." Dort sieht Hildegard den gekreuzigten Heiland über dem Birkenwald, der sagt: "Kommt näher." Beide gingen mit Norbert näher. Frau Waha sieht den Heiland auch. Hildegard hört den Heiland sagen: "Über dich kommt eine schwere Leidenszeit. Du wirst noch viel mehr leiden müssen. Auch wenn sie dir nicht recht geben, so wirst du doch siegen!" Dann verschwindet er wieder. Am Podium sieht sie einen großen Engel, der sagt: "Auch Betti und Irma sollen geholt werden." (Sie waren beide in die Kapelle gegangen.) Der Engel teilt die mystische Kommunion aus und entschwindet wieder. Kurze Zeit darauf sieht Hildegard die heilige Theresia über dem Birkenwald, die mit dem Kreuz den Segen gibt. Sie segnete noch mehrmals, bevor sie wieder entschwebt. Auch der heilige Bruder Konrad stand kurze Zeit neben ihr.

Donnerstag, 18. Januar 1951, abends 21.00 Uhr. Gretel und Kuni gehen mit den Wallfahrern von Buckenhofen und Burk mit zum Berg. Sie sehen das Jesuskind über dem Birkenwald. Etwas später sah es auch Maria. Es segnete, während die Kreuzprozession zur Grotte ging, mehrmals und verschwindet. Hildegard sieht währenddessen die Muttergottes über dem Birkenwald, die auch mehrmals segnete und sagte: "Das Gebet erfreut mich." Zwei Engel begleiten die Kinder zum Berg und verschwanden dort.

Freitag, 19. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Sechs Kinder außer Antonie gehen zum Berg. Gretel, Maria, Erika sehen am Podium vier Engel über dem Birkenwald, die sie auffordern, zur Krippe zu kommen. Norbert ging mit den drei Kindern dorthin und dann weiter zur zweiten Kreuzwegstation. Auf der Wiese spielten und sangen die Kinder mit den Engeln. 30 Engel kamen vom Himmel herabgeschwebt und schauten zu. Nach einiger Zeit sagten die Engel: "Wenn ihr wollt, könnt ihr auch nach Hause gehen." Die Kinder gingen zum Podium zurück. Von da aus sahen sie das Jesuskind über dem Wald. Es segnete die Andachtsgegenstände und gibt anschließend seinen Krankensegen. Dann gab es dem Volk nochmals seinen besonderen Segen und ging in den Himmel ein. Während des zweiten Rosenkranzgesätzes sah Kuni die heilige Maria Goretti über dem Wald. Sie schwebte rum Altar am Lichtmast. Sie forderte Kuni auf, mit den andern Kindern (Betti und Irma) dahin zu kommen. Antonie kommt hinzu und sieht schon von weitem die heilige Maria Goretti. Die Kinder begrüßten sie. Diese segnete und fuhr wieder in den Himmel auf. Die Kinder gingen zum Podium zurück. Antonie sieht auf dem Wege zum Berg den Baron über dem Birkenwald. Als die Kinder neben der Kapelle standen, sah Antonie auch den Heiland in Lebensgröße ganz in weiß gekleidet. Er stand neben einem großen Tor. Auch die heilige Maria Goretti erschien nochmals neben dem Heiland. Der Baron sagte zur Antonie: "Besteht immer auf eurer Sache, die ihr gesehen habt. Befolgt alles, was euch die heilige Maria Goretti sagt." Die heilige Maria Goretti sagte zur Antonie: "Der Baron und ich beten im Himmel dafür, dass Heroldsbach ein großer Wallfahrtsort wird." Kurz darauf sagte sie weiter: "Folgt euren Eltern und Vorgesetzten. Geht alle Tage in die heilige Messe. Betet auch früh, mittags und abends den Engel des Herrn. Versäumt keinen Tag, hier den Rosenkranz zu beten. Sagt immer die Wahrheit, liebe Kinder." Diese Erscheinung dauerte etwa zehn Minuten über dem Wald. Der Heiland segnete mehrmals dazwischen. Die Kinder gingen später heim.

Samstag, 20. Januar 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder (sieben) gehen zum Berg. Während des ersten Gesätzes des Rosenkranzes sehen Antonie, Gretel, Maria und Erika die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Zur Erika sagte sie, dass diejenigen, die mich sehen, näher kommen sollen. Die vier Kinder gingen zum Altar am Mast, wohin inzwischen die heilige Maria Goretti geschwebt war. Dort begrüßten sie diese. Zur Maria sagte die heilige Maria Goretti: "Wenn ihr brav seid, dann dürft ihr heute Abend etwas Schönes sehen." Die Kinder versprachen es. "Ich darf nicht länger bleiben, geht mit mir." Sie ging in Richtung des ersten Mastes. Auf halbem Wege dorthin fuhr sie in den Himmel auf. Die Kinder gingen aber zum ersten Mast weiter. Erika sieht vom Mast aus das Jesuskind über dem Birkenwald. Gretel hingegen sieht die heilige Theresia vom Kinde Jesu, während Maria und Antonie gar nichts sehen. Zur Gretel sagte die heilige Theresia: "Seid brav, Kinder!" Das Jesuskind segnete mehrmals, auch die Gläubigen auf dem Berg und fährt dann auf. Neben der heiligen Theresia standen plötzlich zwei große Engel mit über der Brust gefalteten Händen. Die heilige Theresia segnete und fuhr ebenfalls auf.

Samstag, 20. Januar 1951, abends 18.45 Uhr. Maria, Gretel und Erika gingen etwas früher zum Berg. Die Englein warteten bereits auf sie. Es waren vier Engel. Diese führten die Kinder zum Krippelchen. Dort spielten und sangen sie mit den Engeln. Dazwischen durften die Kinder in den Himmel schauen. Auch da sahen sie Räume voller Glanz und Licht. Auch eine Werkstatt. Das Jesuskind kommt zu ihnen und sagt: "Ich will mit euch auf den Berg gehen." Es hatte ein goldenes Kleid an und einen silbernen Mantel um. Nur Erika sieht es. Das Jesuskind sagte zur Erika: "Gretel und Maria sollen mich bitten, dass sie mich auch sehen." Nach einiger Zeit sagte das Jesuskind wieder: "Sie sollen ein 'Vater unser' beten." Sie sahen aber das Jesuskind nicht mehr, denn es segnete und fuhr auf. Währenddessen sehen Kuni und Antonie die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Sie kommt zum zweiten Lichtmast geschwebt. Die Kinder gingen hin und begrüßten sie. Sie segnete mehrmals und fuhr auf. Danach sehen beide Kinder das Jesuskind aus dem Himmel schauen. Es segnete mehrmals und verschwand wieder. Die Engel sangen das Lied auf der Wiese: Maria, Maria, Maria, du bist die kleine Magd geblieben, Amen, Amen, Amen. (Antwort der Muttergottes an Rosa Bradl am 8. Dezember 1949!)

Sonntag, 21. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Die sieben Kinder gehen zum Berg. Vor dem Podium sehen Erika und Maria über dem Birkenwald die heilige Theresia, während Gretel und Antonie die heilige Maria Goretti sehen. Erika sagt: "Die heilige Theresia gibt den Segen und fährt in den Himmel auf." Erika sieht danach die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Sie forderte Erika auf, mit den anderen näher zu kommen. Maria Goretti kommt zum Mast. Blieb kurz und segnet und fährt danach auf. Zwei Engel kamen. Erika sieht den Herrn Baron über dem Birkenwald und sagt: "Geht den anderen zwei Kindern nach." (Gretel und Antonie, die mit Schlötzer zur Grotte gingen und dann weiter auf die Himmelswiese.) Dort sehen Erika und Maria die Eltern von Schlötzer und bald darauf auch die von Schmitt. Plötzlich stand der Heiland vor ihnen mit einem Kelch in der Hand.

Montag, 22. Januar 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Gretel und Maria sehen vom Birkenwald herüber das Jesuskind schweben zum Mast. Nach der Begrüßung begleiten die Kinder das Jesuskind zum Podium. Unterwegs nach dort sagt das Jesuskind zur Maria: "Jetzt gebe ich Marianne Schlötzer meinen besonderen Segen, jetzt segne ich Herrn Schmitt und Herrn Schlötzer besonders, ihre Familien und eure Eltern." Am Podium segnete das Jesuskind die Andachtsgegenstände, gab seinen Krankensegen und gab allen Gläubigen auf dem Berg den besonderen Segen. Die Kinder gingen heim.

Dienstag, 23. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Die sieben Kinder gingen zum Berg. Während des ersten Rosenkranzgesätzchens sehen Erika, Maria, Gretel und Antonie die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Erika hörte sie sprechen: "Seid demütig und brav. Seid nicht stolz und eitel." Sie kommt zum Altar am Mast herübergeschwebt und die vier Kinder gingen hin, sie zu begrüßen Nur kurz blieb sie. Sie segnete und fuhr in den Himmel auf. Plötzlich standen fünf Englein vor ihnen, die sie schon vom Podium aus über dem Wald gesehen hatten. Diese gingen vor ihnen auf die Himmelswiese. Die Kinder folgten nach. Auf der Himmelswiese kam das Jesuskind herübergeschwebt und ging mit den Kindern zum Berg. Dort segnete das Jesuskind die Andachtsgegenstände, gab seinen Krankensegen und fuhr wieder in den Himmel auf.

Mittwoch, 24. Januar 1951, 19.00 Uhr. (Nicht veröffentlichen!) Die Kinder sind alle am Berg. Antonie, Maria, Gretel und Erika sehen die heilige Maria Goretti. Die vorgenannten Kinder gehen zum Mast. Nach der Begrüßung gehen die Kinder mit vier Engeln, die ebenfalls am Mast warten, zur Himmelswiese. Maria Goretti fährt in den Himmel auf. Bei der Wiese angekommen, sahen die Kinder nur Wolken unter sich, ihre Umgebung erkannten sie nicht mehr. Sie sahen Räumlichkeiten mit Einrichtungsgegenständen wie auf Erden. Auch ein Herdfeuer brannte nach Angaben der Kinder. Die Kinder sagten: "Hier ist es so warm, und zogen ihre Mütze und ihren Mantel aus, strupften die Ärmel zurück und benahmen sich ernstlich wie daheim in der Stube." An diesem Tage herrschte besonders auf dem Berg ein eisiger Wind. Schlötzer musste seine Skimütze über die Ohren ziehen und Handschuhe tragen, es war sehr kalt. Die Kinder verwunderten sich sehr über Schlötzer und sagten, wir können sie gar nicht verstehen, dass sie ihre Mütze nicht abziehen. Bei den Kindern bemerkte ich keinerlei frösteln. Nach etwa einer Stunde sagten die Kinder, jetzt ziehen wir uns wieder an und gehen im Garten spazieren. Sie sahen den Himmelsgarten, die Kinder sahen einen großen Rosenstrauch, der, wie sie sagten, sehr stark riecht. Auch Schlötzer vernahm zeitweise den Geruch. Während dieser Zeit kamen auch die Eltern der Kinder, Frau Gügel, Müller und Saam zu den Kindern. Aus etwa 20 Meter Entfernung fragte Frau Gügel, ob bei uns Rosen wären, bei ihnen riecht es stark nach Rosenduft, obwohl sie nicht wussten, dass die Kinder einen Rosenstrauch sahen. Die Kinder sahen nun außer ihren Engeln noch 50 weitere Engel in verschiedenen Größen. Ein Engel brachte den Kindern Kleider mit Handschuhen. Er sagte, jetzt dürft ihr Englein sein. Die Kinder sagten, jetzt sehen wir aus wie Engel, auch Herr Schlötzer. Die Engel sagten, ihr geht in der Mitte, wir machen eine Lichterprozession. 25 Engel gingen vor und 25 Engel gingen hinter den Kindern. Schlötzer lief hinter den Kindern: Alle hatten Kerzen in der Hand. Ohne dass die Kinder es bemerken konnten, machte Schlötzer die Bewegung, als ziehe er seinen Handschuh aus. Nach einigen Metern rief Schlötzer: "Gretel!" Da bemerkte Gretel sofort: "Herr Schlötzer, wo haben sie Ihren Handschuh?" Gretel hörte einen Engel: "Schlötzer soll ihn suchen." Schlötzer sagte, ich seh ihn doch nicht, da ging Gretel und nach ihren Aussagen ein Engel zurück, nach etwa fünf bis sechs Metern Entfernung sagte Gretel, hier liegt er, hob ihn auf und zog mir ihn wieder an. Es war dieselbe Stelle, wo ich die Bewegung zum Ausziehen machte. Nach der Lichterprozession machten die Engel frohe Spiele mit den Kindern. Ein großer Engel stand dabei, es war nach Befragen der heilige Erzengel Michael. Schlötzer beauftragte die Kinder zu fragen: "Ist das, was wir sehen, echt?" Der heilige Erzengel Michael sagte zu den Kindern: "Die Kinder sollen eine Freude haben, es wird eine Zeit kommen, da werdet ihr keine freudige Miene mehr machen." Nachdem die Erscheinungen alle verschwunden waren, gingen die Kinder heim.

Donnerstag, 25. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Sechs Kinder gehen zum Berg. Nachdem sie kurze Zeit vor dem Podium knieten, sah Erika die heilige Theresia über dem Birkenwald, die zu ihr sagt: "Wenn Antonie da ist, kommt zu mir am Mast. Du, Gretel, Antonie und Maria. Ich werde euch ein Kreuzchen auf die Stirne machen." Die heilige Theresia segnet mehrmals. Nach etwa fünf Minuten kommt Antonie und die vier Kinder gehen mit Norbert zum Lichtmast. Die heilige Theresia kommt herübergeschwebt. Kuni sieht währenddessen die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Diese kommt auf den Berg herübergeschwebt und wurde von Betti, Irma und Kuni begrüßt. Zur Kuni sagte sie: "Ich will jetzt alle Leute auf dem Berg segnen." Sie segnete mehrmals die Kinder und fuhr dann in den Himmel auf. Kuni hört eine Stimme, die sagt: "Geht jetzt zu den anderen Kindern am Mast." Die drei Kinder gingen hinab. Die anderen vier Kinder kamen schon entgegen. Eine Stimme sagte weiter zur Kuni: "Gehe weiter bis zum ersten Lichtmast." Dort kam die heilige Theresia zu ihnen. Norbert ging mit diesen Kindern, während Schmitt mit den vieren jetzt ging. Auf halbem Wege zur Himmelswiese stand plötzlich das Jesuskind vor Gretel und Maria. Es sagte zur Gretel: "Geht mit mir zum Berg." Dort segnete das Jesuskind die Andachtsgegenstände und gab den Krankensegen. Daraufhin forderte es die Kinder auf, mit ihm in die Kapelle zu gehen, es werde dort das neue Kreuz segnen. Die Kinder gingen hinein und das Jesuskind segnete jede Wunde einzeln und schwebte dann wieder hinaus vor das Podium. Die Kinder folgten. Dort durften die Kinder das Jesuskind auf den Arm nehmen und sangen dabei das Lied: 'Schlaf wohl...' Danach segnete das Jesuskind nochmals und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder blieben noch vor dem Podium knien Antonie sieht kurze Zeit darauf die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Diese forderte die Kinder auf, zum Lichtmast zu kommen. Die Kinder eilten dorthin und begrüßten sie. Die heilige Maria Goretti blieb nur kurz. Sie segnete mehrmals und fuhr wieder auf. Die Kinder schauten daraufhin zum Wald und oben am Berg wurde von dem Vorbeter der Wundenrosenkranz begonnen. Gretel sieht den gekreuzigten Heiland über dem Wald und vier Engel dabei, sie fingen in einem Kelch das heilige Blut auf. Er forderte durch Gretel die Kinder auf, näher zu kommen. Erika und Antonie sehen den Heiland nicht, wohl aber den Baron über dem Birkenwald. Die Kinder gingen etwas über den ersten Mast hinaus. Zur Erika sagte der Baron: "Es beginnt bald eine schreckliche Zeit. Betet fleißig den Immaculata-Rosenkranz." Zur Gretel sagte der Heiland: "Geht immer fleißig alle in die heilige Messe und opfert mir gerne eure Herzen?" Maria sieht über dem Birkenwald zwei große Engel, die auf ihre Frage, wer sie seien, sagten: Wir sind die Eltern von Herrn Schmitt. Gretel sagt, dass nun die vier Engel beim Heiland verschwunden sind und nun die Muttergottes und der heilige Johannes unter dem Kreuz stehen. Vor dem Kreuz steht eine Frau, die ein Tuch in der Hand hält und herzeigt, darauf ist das Gesicht des Heilandes abgedrückt. Die Frau sagt zu ihr, dass sie die heilige Veronika sei. Nun kam ein Engel vom Himmel heruntergeschwebt mit einem Kelch in der Hand. Er hielt diesen an das Haupt des Heilandes und ließ einige Tropfen Blutes hinfallen. Daraufhin kam er herübergeschwebt und reichte den Kelch der Antonie. Gleich darauf schwebte er zum Kreuz hinüber und hielt den Kelch unter die heilige Seitenwunde und reichte diesen der Gretel. Neuerdings schwebte er wieder zum Heiland zurück und hielt ihn dann unter die rechte Hand. Er kommt wieder und reicht ihn Maria. Ein viertes Mal schwebte er zurück und hielt ihn an die Wunden des heiligen Leibes und schwebte wieder herüber und gab ihn der Erika zum Trinken. Daraufhin reichte er den Kelch noch Herrn Schmitt und einigen Müttern, die dabei knieten. (Es ist zu bemerken, dass die vier Kinder besonders diese Wunden verehrten, jede die entsprechende Wunde.)

Die Muttergottes segnete unter dem Kreuz. Danach segnete der Heiland vom Kreuz aus und die Erscheinung zog sich über den Wald zurück. Bald darauf stand eine große leuchtende Gestalt über dem Wald an der gleichen Stelle. Es ist der Heiland in weißem Gewand und hält die Hände in Orantenstellung. Die Wundmale des Heilandes leuchteten, sagte Gretel. Der Heiland forderte Gretel auf, mit Maria näher zu kommen. Neben dem Heiland stand je ein Engel rechts und links etwa 1,50 Meter groß. Die Kinder gingen bis zur Grotte und von da zum Bildstock, denn der Heiland kam dorthin. Sie begrüßten den Heiland vor dem Bildstock. Die Kinder durften auch die Wunden des Heilandes küssen. Das Herz trug er auf der Brust. Ohne dass ein Kind darum bat, sagte der Heiland: "Ich will jetzt Schlötzer und Schmitt besonders segnen, da sie soviel für mich leiden und kämpfen müssen." Die Kinder baten dann auch um den Segen für die Leute auf dem Berg und für die Geistlichkeit, die nicht kommen darf. Danach sagte der Heiland zu den beiden Kindern: "Jetzt will ich zum Berg gehen und das Kreuz segnen. Wenn ich auch es selber bin, so will ich auch die Wunden küssen." Beide Kinder sehen den Heiland zum Berg schweben. Es öffnete sich die Tür und der Heiland ging in die Kapelle. Maria sagte jetzt: "Die Kapelle erstrahlt jetzt im Licht." (Aber es brannten an diesem Tage nur Kerzen, die nur schwach den Raum erhellten.) Nach etwa zehn Sekunden kam der Heiland wieder herübergeschwebt. Er blieb eine Zeit lang bei den Kindern. Er sagte zur Gretel: "Heute (Abend) habe ich euch eine Freude weggenommen." (Die Kinder sollten auf die Himmelswiese kommen, wie ihnen von den Engeln einen Tag zuvor gesagt worden ist.) Die Kinder antworteten darauf: "Lieber Heiland, dir zulieb bringen wir gerne das Opfer." Er sagte darauf: "Das freut mich sehr." Plötzlich hatte der Heiland einen Kelch in der Hand und reichte den beiden Kindern, wie auch Schmitt, die heilige Kommunion. Doch vorher machte er die Kinder auf ihre Bitte hin ganz rein, indem er den Dreien ein Kreuzlein auf die Stirne zeichnete. Nach der Kommunion segnete, ohne dass gebeten wurde, der Heiland den Pfarrer und die Priester und alle Menschen, die guten Willens sind. Zur Gretel sagte der Heiland noch: "Liebe Kinder, seid lustig und freudig, denn es wird einmal die Zeit kommen, wo ihr keine lächelnde Miene machen könnt." Daraufhin schwebte der Heiland in den Wald hinein. Bald danach stand das Jesukind vor den Kindern mit der Weltkugel in der linken Hand und in der rechten ein Kreuzlein. Das Jesukind segnete oft. Die Kinder baten es, doch einmal die Weltkugel in die Hand nehmen zu dürfen. Das Jesukind erlaubte es. Gretel fuhr mit dem Kopf etwas zurück und sagte lachend, dass das Jesukind jetzt auf der Weltkugel, die sie auf der Hand habe, sitze. Maria sah dies auch. Behutsam stellte Gretel das Jesukind wieder hin. Dieses segnete nochmals und verschwand wieder, indem es sich in den Wald zurückzog. Gleich darauf sahen die Kinder einen größeren Schein vom Wald her auf sie zukommen. Sie erkannten eine Frau in diesem Schein, mit rotem Kleid und blauem Mantel angetan, und einen weißen Schleier auf dem Haupte. Die Hände waren gefaltet und um die Hand einen Rosenkranz. Sie sagte zu ihnen: "Ratet, wer ich bin!" Keines wusste es zu erraten und sie selbst sagte, dass sie die heilige Monika sei. Sie segnete und schwebte wieder zurück, wo sie hergekommen war. Ein neuer Schein kam und darin ein Heiliger mit einem Kreuz in der Hand und einer Hacke. Es ist der heilige Bonifatius. Die Kinder begrüßten ihn. Er segnete und ging ebenfalls wieder wie gekommen. So kam ein neuer Schein. Die Kinder erkannten die Person nicht. Als er sich zurückzog, sagte er erst, dass er der heilige Erzengel Michael sei. Ein weiterer Schein kam. Es ist eine Frauengestalt darin mit einem roten Kleid und um den Hals ein weißes Bändchen. Es ist die heilige Gertrud. Nach der Begrüßung und dem Segen verschwand sie sodann. In einem neuen Schein kommt ein weiterer Heiliger. Er hält zwei steinerne Tafeln in der Hand. Er trägt ein braunes Kleid. Es ist Moses. Auch er segnet, wobei er die Tafeln auf einen Arm nahm. Er blieb nur kurz und verschwindet wieder wie gekommen.

Nun kommt einer mit Mantel, Hut und Stock. Die Kinder erkennen ihn gleich und sägen, dass er der heilige Wendelin ist. Er kam gar nicht her, sondern kehrte gleich wieder um, indem er sagte: "Nachdem ihr mich erkannt habt, gehe ich gleich wieder." Gretel meinte daraufhin: Jetzt sagen wir erst den Namen, wenn der Heilige bei uns ist. Ein neuer Schein kommt und eine Frauengestalt darin, mit rotem Kleid und blonden Haaren. Diese Heilige sagte: "Ratet, ratet." Die Kinder kamen nicht auf den Namen. Sie sagte: "An mich denkt ihr nicht und doch bete ich viel für euch." Es ist die heilige Mechthild. Sie segnet und geht. Ein neuer Schein. Darin ein Heiliger in braunem Mantel. Ratet schnell! Es ist der heilige Philipp. Maria sagt Herrn Schmitt, der, heilige Philippus will Sie besonders segnen, weil er ihr Namenspatron ist, sagt er. Nach diesem kommt ein neuer Schein. Darin ein Mann mit Stab, Mantel und Mitra. Es ist der heilige Norbert. Nach der Begrüßung segnet er und geht. Ein neuer Schein. Darin diesmal eine Frau. Sie selber sagt, dass sie die heilige Regina sei. Dann kam die heilige Margareta, anschließend der heilige Bruder Konrad und danach der heilige Antonius. Die Kinder gaben jedem Heiligen die Hand und berührten das Kleid oder den Mantel und das Haupt oder den Schleier. Als letzter kam der heilige Josef in lila Kleid und brauner Schärpe. Als er verschwunden war, stand eine schöne Frau vor den Kindern, die sie sofort als die Muttergottes erkannten. Nach der Begrüßung sagte sie zu den Kindern: "Geht mit mir zum Berg." Langsam schwebte die Muttergottes zwischen den Kindern. Sie sangen bis zum Berg lauter Lieder. Als sie das Lied sangen: 'Es blühen drei Rosen...', sagte die Muttergottes: "Dieses Lied erfreut mich sehr, doch wird es so wenig gesungen." Zur Gretel sagte die Muttergottes: "Es soll auf dem Berg verkündet werden, dass ich gesagt habe, ich komme einige Male in der Zwischenzeit. Daher bin ich heute gekommen." Am Berg segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände und gab dann den Krankensegen. Danach ging sie in die Kapelle, wohin die Kinder folgten und segnete dort das Kreuz, sowie auch jede einzelne Wunde. Dann schwebte sie wieder vor das Podium. Dort gab sie nochmals ihren besonderen Segen und fährt auf. Die Muttergottes war ganz weiß gekleidet, an der Seite den schwarzen Rosenkranz und auf dem Haupt den Schleier.

Freitag, 26. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. (Norbert.) Die Kinder sind am Berg. Gretel, Maria, Kuni, Antonie und Erika sehen über den Birken den gekreuzigten Heiland. Der Heiland fragte Erika: "Habt ihr heute die heilige Messe besucht? Wer hat mir heute sein Herz mit Freuden geschenkt?" Maria sieht die heilige Theresia und Maria Goretti. Gretel und Kuni sehen drei Engel, beide Kinder gehen zum Mast. Die heilige Maria Goretti sagt zu den Kindern: "Der Heiland wird jetzt wieder verschwinden, vorher wird er euch noch segnen. Am Schluss wird der Heiland wieder kommen." Die Kinder spielen mit den Engeln, die wieder verschwinden. Der leidende Heiland kommt wieder mit der Muttergottes und dem heiligen Johannes. Die letztgenannten Erscheinungen weinen. Der Heiland segnet und die Erscheinung verschwindet wieder. Die Kinder gingen heim. Bei den übrigen Kindern war das Jesulein, es segnete am Berg die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen, den besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf.

Samstag, 27. Januar 1951, nachmittags 15.00 Uhr. (Norbert.) Alle Kinder sind am Berg und gehen auf die Himmelswiese. Dort sehen Erika, Maria und Antonie das Jesulein, sechs Engel kommen hinzu. Gretel und Kuni sehen Maria Goretti über dem Birkenwald. Die heilige Maria Goretti sagte zur Gretel: "Wollt ihr versprechen, dass ihr nicht mehr miteinander streiten wollt?" Kuni hörte: "Liebe Kinder, seid anständig." Dann hört Gretel: "Jetzt will ich euch nochmals segnen und in den Himmel auffahren." Anschließend gingen die Kinder heim.

Samstag, 27. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Die sieben Kinder gehen zum Berg. Kuni und Gretel sehen über dem Birkenwald die heilige Maria Goretti und drei Englein. Die Englein sagten, sie sollen zum Mast kommen. Norbert ging mit ihnen. Antonie, Erika und Maria sahen vier Engel über dem Wald, die zur Himmelswiese schwebten. Sie forderten die drei Kinder auf, dorthin zu gehen. Auf der Himmelswiese spielten die drei Kinder mit den Englein und sangen auch mit ihnen. Währenddessen ging das Jesukind mit Gretel und Kuni vom Mast zum Berg. Die drei Kinder auf der Wiese sahen das Jesukind nicht. Nachdem es vom Berg in den Himmel aufgefahren war, kam es auch zu den drei Kindern auf die Wiese. Es blieb einige Minuten bei ihnen. Die Kinder sangen ihm zu Ehren mehrere Lieder. Das Jesukind segnete öfters und fuhr dann wieder in den Himmel auf. Es sagte noch, sie sollen jetzt nach Hause gehen. Gretel und Kuni begrüßten am Mast die heilige Maria Goretti. Diese blieb kurz. Sie segnete und fuhr in den Himmel auf. Plötzlich stand das Jesukind vor ihnen. Nach der Begrüßung sagte das Jesukind: "Geht mit mir zum Berg." Dort segnete das Jesukind die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und anschließend seinen besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Nochmals mussten beide Kinder zum Mast, denn die Muttergottes kam vom Birkenwald herüber zum Mast geschwebt. Nach der Begrüßung ging sie ebenfalls mit den Kindern zum Berg. Dort segnete auch sie die Andachtsgegenstände und gab ihren Krankensegen. Nachdem sie den besonderen Segen gegeben hatte, fuhr sie in den Himmel auf. Die Kinder gingen heim.

Sonntag, 28. Januar 1951, nachmittags 17.00 Uhr. Die Kinder sind am Berg. Sie sehen die heilige Maria Goretti und die kleine heilige Theresia. Die Kinder gehen zum Mast. Die beiden Erscheinungen waren bereits zum Mast geschwebt. Zugleich sahen die Kinder die Muttergottes vom Birkenwald herüber segnen. Die erstgenannten Erscheinungen verschwinden wieder, die Muttergottes schwebt zum Mast herüber und sagte: "Ich will euch eine kleine Freude machen, ich gehe mit euch zum Podium." Dort segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen, den besonderen Segen und fuhr anschließend in den Himmel auf.

Sonntag, 28. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Die Kinder sind am Berg. Hildegard und Frau Waha sehen die heilige Theresia am zweiten Lichtmast, sie segnete mehrmals und fährt wieder in den Himmel auf. Gretel und Kuni gehen zur Krippe auf dem Feld links beim Mast. Dort holen sie das Jesukind ab und begleiten es zum Podium. Das Jesukind segnet die Andachtsgegenstände, gibt den Krankensegen und den besonderen Segen. Danach sagt das Jesukind: "Begleitet mich wieder zum Mast." Am Mast sieht Hildegard den Kelchengel kommen, der den Kindern die mystische Kommunion reicht und wieder verschwindet. Das Jesukind schwebt zur Himmelswiese, die Kinder folgen nach. Dort sehen die Kinder noch 23 Engel beim Jesukind. Nach einer Weile segnete das Jesuskind und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder gingen dann heim.

Nachtrag: Maria sieht über den Birken die Gestalt eines kleinen Mädchens, es sagt: "Mich kennst du nicht, ich erscheine mit sieben Jahren." – Kurz darauf – "Ich war im Kloster, ich bin die heilige Kreszentia von Kaufbeuren." Nach einigen Minuten verschwand die Erscheinung wieder. Nach der Begrüßung am Mast gehen Antonie, Maria und Erika mit Frau Waha und Schlötzer zur Himmelswiese. Dort sehen die drei Kinder und Frau Waha die Heilige Dreifaltigkeit. Antonie hört die Worte: "Jetzt werdet ihr der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Du, dem Heiligen Geist. Maria: Gott Sohn, und Erika: Gott Vater." Der Heilige Geist flog ein Kreuz über Antonie, Gott Vater und Sohn segneten Erika und Maria. Weiterhin sahen die Seher die Muttergottes und die heilige Theresia. Antonie hörte: "Frau Waha wird der Muttergottes und Herr Schlötzer der heiligen Theresia geweiht." Beide Erscheinungen segneten die Letztgenannten, dann verschwanden die Heiligste Dreifaltigkeit, die Muttergottes und die heilige Theresia wieder. Die heilige Maria Goretti erschien den Kindern und sagte: "Liebe Kinder, ich bin von Gott Vater gesandt zum Schutz für eure Reinheit, treibt ja keine Unkeuschheit, das ist eine der größten Sünden."

Montag, 29. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Fünf Kinder gehen zum Berg. Gretel sieht die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald, und später auch Kuni. Antonie kommt nun zum Podium und sieht ebenfalls die heilige Maria Goretti. Antonie ist durch Maria und Erika von Kuni und Gretel getrennt und wusste nicht, dass diese die heilige Maria Goretti schon sehen. Maria sieht vier Englein über dem Birkenwald. Zur Gretel sagte die heilige Maria Goretti: "Habt ihr das gehalten, was ihr mir versprochen habt? Ich glaube nicht, dass ihr das gehalten habt!" (Nämlich nicht zu streiten.) Zur Gretel sagte die heilige Maria Goretti weiter: "Du, Kuni und Betti, kommt zum Mast." Norbert ging mit den drei Kindern. Zur Antonie sagte die heilige Maria Goretti: "Liebe Kinder, befolgt auch immer das, was ich sage." Dann sieht Antonie die heilige Maria Goretti nicht mehr. Die vier Engel fordern durch Maria die drei Kinder auf, zur Himmelswiese zu gehen. Die Kinder erzählen den Engeln von allem, was sie bedrückt. Gretel und Kuni begrüßen am Mast die heilige Maria Goretti, die nicht lange bei ihnen blieb. Nach ihrer Auffahrt kam das Jesukind, das mit ihnen zum Berg ging. Nachdem es dort mehrmals gesegnet hatte, ging es mit den drei Kindern zur Himmelswiese. Viele Englein kamen. Gretel und Kuni zählten 32. Diese bilden einen Kreis um das Jesukind und die Kinder. Das Jesukind war im Kreis der Kinder. Erika und Antonie und Maria gingen auch hinzu, da ihre Engel hinschwebten. Die Kinder sangen und spielten mit den Engeln, während das Jesukind über ihnen schwebte. Nach etwa 15 Minuten fuhr das Jesukind mit den Engeln, nachdem es mehrmals segnete, in den Himmel auf. Die Kinder gingen dann heim. Antonie ging auf dem Heimweg am Altar am Lichtmast vorbei. Sie hielt kurz inne, um die Muttergottes nochmals zu grüßen, da stand die heilige Maria Goretti vor ihr. Diese sagte zu ihr: "An Maria Lichtmess werden viele Spötter kommen. Schaut immer auf die Muttergottes und seid andächtig." Sie segnete und fuhr in den Himmel auf. Maria und Erika kommen ebenfalls hinzu. Beide waren plötzlich erstaunt, vor sich ein schönes Mädchen in etwa neun Jahren zu sehen. Sie gab sich als die heilige Kreszentia zu erkennen. Maria sah sie bereits schon einen Tag vorher. Maria frug: "Liebe heilige Kreszentia, warum kommst du zu uns?" Die Antwort: "Habt ihr nicht gelesen, dass ich in Not und Gefahr kommen?" Maria frug weiter: "Was sollen wir dem Jesukind Schönes opfern?" Antwort: "Betet viel und tut viel Buße. Habt eine reine Seele." Dann segnete diese Heilige und fuhr in den Himmel auf. Beide Kinder gingen dann nach Hause.

Dienstag, 30. Januar 1951, abends 19.00 Uhr. Gretel, Kuni, Hildegard, Erika und Maria gehen zum Berg. Gretel und Kuni sehen über dem Birkenwald die heilige Maria Goretti, sie forderte die Kinder auf, zum Mast zu kommen. Dort begrüßten die beiden Kinder die heilige Maria Goretti, die segnete, und kurz darauf fuhr sie sodann in den Himmel auf. Vor den beiden Kindern stehen drei Englein, die sagten, sie sollen mit ihnen auf die Himmelswiese gehen. Dort kamen viele Englein. Die Kinder zählten 50. Sie bildeten einen großen Kreis um die Kinder und singen und spielten mit ihnen. Mitten hinein kommt der Kelchengel und reicht zuerst Schmitt und den Eltern die heilige Kommunion und anschließend den Kindern. Der Engel fragte die Gretel, warum sie nicht zuerst die Kommunion bekamen. Gretel sagte nichts. Da sagte er: "Es war eine Prüfung für euch." Nachdem der Engel aufgefahren war, stand die Muttergottes auf einmal vor den Kindern. Die Kinder knieten sich auf die feuchte Wiese. Da sagte die Muttergottes zur Kuni: "Liebe Kinder, kniet euch nicht auf den Boden, kniet euch nur, wenn ich segne. Wenn ihr brav seid, werdet ihr heute noch eine große Freude haben." Die Muttergottes hatte eine goldene Krone, auf dem Arm trug sie das Jesukind, das die Weltkugel in der einen Hand hatte und in der anderen ein Kreuzchen. Die Muttergottes und das Jesukind segnen die Leute auf dem Berg. Die Kinder baten noch die Muttergottes und das Jesukind, sie mögen sie ganz rein machen. Beide segneten und sagten dann: "Wir gehen jetzt in den Himmel und senden Maria Goretti und Theresia." Nochmals segneten beide und fahren dann in den Himmel auf. Aus der Öffnung des Himmels kamen Maria Goretti und Theresia herab. Beide Heilige blieben nur kurz. Nach der Begrüßung und dem Segen fuhren sie wieder auf. Anschließend folgende Heilige, die nur kurz blieben und wieder auffuhren, nacheinander: Der heilige Wendelin, Bruder Konrad, Antonius von Padua, die heilige Monika, der heilige Klaus, die heilige Mechthild, Moses und die heilige Gertrud. Dann stand ein Mann vor den Kindern mit dem Jesukind auf dem Arm. Es ist der heilige Josef. Gleichzeitig sahen die Kinder auch die heilige Muttergottes daneben stehen, so dass die heilige Familie vor ihnen stand. Alle drei segneten und fuhren auf. Das Jesukind sagte: "Geht jetzt heim." Die Kinder gingen zum Berg zurück, um heimzugehen. Da gerade der 'Engel des Herrn' gesungen wurde, blieben sie neben Schmitt auch stehen, um diesen noch mitzusingen. Da kniete sich Gretel plötzlich hin und sagte, das Jesukind schaut aus dem Himmel und sagt: "Wollt ihr nicht heimgehen?" Eiligst gingen beide Kinder vom Berg. Währenddessen sah Hildegard die heilige Theresia über dem Wald. Sie kam zum Lichtmast herübergeschwebt und forderte durch Hildegard die übrigen Kinder auf, zu ihr zu kommen. Antonie, Maria und Erika und Hildegard gingen zum Mast und begrüßten die heilige Theresia. Diese blieb nur kurz und fuhr nach dem Segen in den Himmel auf. Gleich darauf erschien das Jesukind und ging mit den Kindern zum Podium. Am Berg segnete es die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und dann den besonderen Segen. Die Kinder durften es nochmals berühren. Das Jesukind sagte: "Begleitet mich jetzt zum Lichtmast zurück." Dort fuhr es in den Himmel auf. Die vier Kinder gingen dann nach Hause.

Mittwoch, 31. Januar 1951, 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind am Berg. Maria, Erika und Antonie sehen vier Engel und die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Die Erscheinung schwebt zum Mast, die Kinder gehen nach dort und begrüßen die Engel und die heilige Maria Goretti. Die Kinder sehen kurz die Erscheinung der heiligen Theresia über den Birken, sie segnet und verschwindet wieder. Nach Beendigung des Rosenkranzes gingen die Kinder heim.

(Quelle: Prof. Dr. Walz: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn, Bd. 2)

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