Die Erscheinungen von Heroldsbach: Februar 1951.
Donnerstag, 1. Februar 1951, abends 19.00 Uhr, 300 Menschen. Acht Kinder, außer Rosl und Waltraud, gehen zum Berg. Gretel und Kuni sehen bald das Jesukind über dem Wald. Hildegard sieht dagegen die heilige Theresia über dem Wald. Alle Kinder werden aufgefordert, zum Lichtmast zu kommen. Das Jesukind kommt herübergeschwebt und segnet die Kinder und das Volk sehr, sehr oft. Nach der Begrüßung am Mast gingen die Kinder mit dem Jesukind in der Mitte zum Berg. Hildegard, die die heilige Theresia sieht, geht zum ersten Mast. Zur Kuni sagte das Jesukind auf dem Weg zum Berg, dass es die begleitenden Herren segnet, dann segnete es die Eltern der Kinder. Zur Maria sagte das Jesukind: "Ich will Schlötzer und Schmitt besonders segnen." Am Berg segnet das Jesukind die Andachtsgegenstände und gibt dann den Krankensegen. Gretel hört das Jesukind sagen: "Ich will alle Gläubigen auf dem Berg jetzt segnen. Die Leute sollen mir zu Ehren ein Lied singen." Diese sangen: 'Liebes Jesulein...' Danach gab das Jesukind seinen besonderen Segen und ging mit den Kindern zum Lichtmast zurück. Auf dem Wege dorthin sagte das Jesukind zur Erika: "Morgen werden viele Leute kommen. Es sind auch Spötter dabei." Zur Antonie sagte das Jesukind: "Nach meiner Auffahrt sollen Gretel, Erika und du auf die Himmelswiese gehen." Die drei Kinder taten so. Dort kamen drei Englein und lernten den Kindern für den morgigen Tag ein Lied. Den Text verstanden alle drei Kinder, während nur Erika die Melodie vernahm und sie den zwei anderen Kindern vorsingen musste. Das Lied lautete: "Liebe Muttergottes, reine Magd, Du bist vom lieben Gott begabt." Danach waren die Engel verschwunden. Die Kinder gingen zum Berg zurück. Hildegard war inzwischen bei der heiligen Theresia, diese sagte zu ihr: "Euer Gebet rettet viele Seelen." Die heilige Theresia war von zehn großen Engeln umgeben. Hildegard frug sie, warum sie eine solche Begleitung habe. Da sagte die heilige Theresia: "Weil heute so gut auf dem Berg gebetet wurde." Die heilige Theresia segnete und fuhr dann in den Himmel auf.

Freitag, 2. Februar 1951, 15.00 Uhr. Sämtliche Kinder, einschließlich Hildegard und Rosl, sind am Berg. Antonie, Erika, Gretel, Maria und Kuni sehen über den Birken die Muttergottes in weiß, wie im Oktober. Die oben genannten Kinder hören alle: "Holt mich ab!" Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes, sie segnete mehrmals, dann begleiteten die Kinder die Muttergottes zum Podium. Auf dem Weg nach dort hört Hildegard: "Ich rufe nochmals auf zum Gebet, ich freue mich über das Gebet der Leute." Am Podium angelangt, segnet die Muttergottes die Andachtsgegenstände, gibt den Krankensegen und sagt zur Gretel und Hildegard gleichzeitig: "Auch die Herren und die Geistlichen dürfen mir die Hand geben." Danach segnete die Muttergottes und fuhr in den Himmel auf.

17.00 Uhr. Alle Kinder sind auf dem Berg. Antonie, Maria, Erika und Gretel sehen die Muttergottes über den Birken. Die Kinder hören: "Holt mich ab." Die Kinder gehen zum Mast, begrüßen dort die Muttergottes und gehen anschließend zum Podium mit der Erscheinung. Unterwegs hört Antonie: "Du und Gretel, kommt um viertel nach sechs zum Berg." Am Podium segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände, alle Geistlichen auf dem Berg, sowie alle, die heute Nacht auf dem Berg durchbeten. Um 17.20 Uhr fährt die Muttergottes vom Podium aus in den Himmel auf. Die beiden Kinder verspäteten sich und kamen nicht um 18.30 Uhr auf den Berg. Beide Kinder sahen gleichzeitig das Jesukind über dem Birkenwald, das zu den Kindern sagte: "Holt mich ab." Am Mast begrüßten die Kinder das Jesukind und begleiteten es zum Podium. Das Jesukind gab seinen Krankensegen. Die Kinder nahmen das Jesukind auf den Arm, sangen das Lied... (?) Das Jesukind segnete mehrmals und fuhr wieder in den Himmel auf. Die Kinder blieben bis zur nächsten Andacht.

19.00 Uhr. Während die Kinder zum Mast gingen, hörte Antonie die Worte von der Muttergottes: "Du und Gretel, geht nach der Begrüßung zur Himmelswiese." Am Mast angekommen, hörte Gretel die Worte von der Muttergottes: "Du und Antonie geht mit Schlötzer zur Himmelswiese." Die beiden letztgenannten Kinder gingen zur Wiese. Unterwegs nach dort sahen die Kinder drei Engel auf sie zukommen. Plötzlich sahen alle zwei Kinder die Muttergottes als Königin mit vielen Engeln vor sich stehen. Die Kinder hörten die Worte der Muttergottes: "Ich wünsche eine Lichterprozession, es soll den Leuten gesagt werden." Gretel fing an, die Engel zu zählen, die alle ein Licht in der Hand trugen und zwei zu zwei aufgestellt waren. Gretel zählte, da hörte sie ein Englein sagen: "Brauchst nicht zu zählen, es sind genau 250 Engel." Es waren kleine, mittlere und große Engel, weiß, rosa und blau gekleidet. Als die Kinder mit der Muttergottes zum Podium kamen, schwebten die Engel nach Aussage der Kinder über den Häuptern der Leute, voraus die Muttergottes. Vor der Muttergottes schwebte das Jesukind. Die Lichterprozession von mehreren tausend Menschen bewegte sich zum Birkenwald. Bei der Einmündung zum Wald verschwand die Muttergottes, das Jesukind mit den Engeln blieb bei den Kindern. Die Kinder gingen weiter zum Kreuz, dann wieder zurück zum Berg. Dort segnete das Jesukind nochmals und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder gingen heim. Norbert sprach kurz zu den Leuten. Auf dem Heimweg sahen Erika und Maria zwei Engel, die zum Podium schwebten. Die beiden Kinder gingen nochmals zum Berg und kamen um 21.00 Uhr zum Podium. Die Kinder sahen das Jesukind vom Himmel herab segnen. Kurz darauf schwebte das Jesukind vom Himmel herab zum Podium und ließ durch Maria fragen: "Haben mich die Menschen lieb?" Die Leute stimmten alle freudig mit ja ein. Dann sagte das Jesukind zu den Kindern, jetzt will ich alle Leute segnen. Das Jesukind schwebte erst nach links, dann nach rechts, dann in die Mitte zur Muttergottesstatue, zuletzt in die Kapelle und segnete mehrmals. Dabei verfolgten die Kinder den Weg, den das Jesukind nahm, alle Anwesenden konnten genau mitverfolgen, wie sich die Kinder auf dem Platz drehten. Dann segnete das Jesukind nochmals und fuhr in den Himmel auf. Die beiden Kinder gingen mit Schlötzer heim, die zwei Engel blieben bei den Kindern. Vorher gab ein Geistlicher aus der Schweiz allen Pilgern seinen priesterlichen Segen. Maria ging ebenfalls mit in die Wohnung von Erika. Unterwegs nach dort sahen die Kinder einen dritten Engel kommen, der nach Aussagen der Kinder bei Schlötzer lief. Der Engel sagte zu den Kindern: "Wenn Herr Schlötzer heimgeht, sind immer zwei Engel dabei, sein Schutzengel und ein besonderer Engel." Dasselbe sagte vor einiger Zeit auch die heilige Theresia. In der Stube bei Erika sagten die beiden Kinder leise zu Schlötzer, unsere Engel sind auch hier, rechts und links neben dem Altärchen an der Wand schweben sie. Erika ass Kaffee und Kuchen. Plötzlich lachte sie, sie sagte: "Herr Schlötzer, jetzt hat mein Englein mit seinem Finger an meinen Kuchen gelangt." Da die Kinder um 0.00 Uhr nochmals zum Berg wollten, ging Erika mit in die Wohnung von der Maria, die näher am Berg wohnte, um dort etwas zu schlafen. Um 0.00 Uhr gingen Antonie, Maria, Erika und Gretel nochmals zum Berg. Das Jesukind erschien über den Birken und schwebte zum Mast. Die Kinder holten das Jesukind am Mast ab zum Podium. Das Jesukind segnete mehrmals und fuhr in den Himmel auf und sagte: "Jetzt will ich Herrn Schlötzer seine Marianne segnen." Die Kinder gingen heim.

Freitag, 2. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder gehen zum Berg. Nachdem sie kurz beim Podium knieten, sahen sie die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie wurden von der Muttergottes aufgefordert, zum Mast zu kommen. Die Muttergottes segnete sehr oft. Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Danach ging die Muttergottes mit den Kindern zum Berg. Die Leute hatten Tücher auf den Boden ausgebreitet, damit die Muttergottes darübergehe. Zur Kuni sagte die Muttergottes: "Ich freue mich, dass die Leute die Tücher auf den Weg gebreitet haben." Sie sagte noch weiter: "Das Gebet der Leute erfreut mich." Zur Maria sagt die Muttergottes: "Du und Kuni geht zum ersten Mast. Es wird eine Heilige kommen." Am Mast kamen Engel, die sagten, dass sie weiter zum kleinen Bildstock gehen sollen. Dort kam Maria Goretti aus dem Wald zu ihnen. Ein Engel sagte, dass noch eine Heilige kommen wird. Maria Goretti blieb nur kurz. Sie segnete und fuhr in den Himmel auf. Plötzlich stand das Jesukind im rosa Kleid und blauem Mäntelchen vor dem Bildstock. Es blieb ebenfalls nur kurz. Es segnete und war verschwunden. Dann kam die kleine heilige Theresia. Die Kinder begrüßten sie, sie fuhr auf. Die Kinder gingen zum Altar am Mast. Erika, Hildegard, Betti, Irma, Waltraud und Rosl kommen mit der Muttergottes vom Berg zum Mast. Die Muttergottes sagte: "Liebe Kinder, versprecht ihr mir die Treue?" Die Kinder sagten dann laut: "Liebe Muttergottes, wir versprechen Dir und Deinem lieben Sohn die Treue." Die Muttergottes segnete nochmals alle und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder gingen zum Berg zurück. Antonie war nach der Begrüßung mit Schlötzer zur Himmelswiese gegangen. Die Muttergottes kam, nachdem sie aufgefahren war am Mast, zu ihnen und viele Engel dazu. Sie kamen zum Podium gezogen. Dort blieben sie nur kurz. Es formierte sich die Lichterprozession zur Grotte und weiter zum Kreuz. Auf dem Weg dorthin sagte eine Stimme zur Kuni: "Maria und du, geht zum Bildstock noch einmal." Dort kamen drei Engel. Diese sagten zu ihnen: "Nehmt euch von den Blättern des Bildstockes, wir sagen euch auch, warum." (Das Jesukind stand auf diesem Bildstock eine viertel Stunde vorher.) Die Engel sagten weiter: "Geht ihr jeden Tag in die heilige Messe und empfangt ihr den Heiland?" Maria Goretti kommt hinzu. Die Leute blieben stehen und gingen nicht weiter mit der Prozession. Maria Goretti sagte: "Die Leute sollen mit der Prozession gehen und für die Bekehrung der Sünder beten, deren es so viele gibt. – Liebe Kinder", sagt sie weiter: "Vertragt euch untereinander. Seid einander gut, als wenn ihr Schwestern wäret. Auch die Herren sollen einander gut sein." Dann sagte sie noch: "Ich darf euch mit dem Kreuz segnen. Die heilige Theresia hat euch vom Himmel aus gesegnet." Die Prozession kommt vom Kreuz zurück. Maria Goretti sagte: "Schließt euch den andern Kindern an. Wegen der Blumenblätter dürft ihr niemand etwas sagen." Die Kinder gingen mit den anderen zum Podium. Norbert ging mit Erika und Betti zum Krippchenplatz. Dort kam die heilige Barbara. Sie sagte: "Betet viel." Sie segnete und fuhr auf. Die Kinder gingen heim.

Sonntag, 4. Februar 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Sieben Kinder gehen zum Berg. Maria und Antonie sehen vom Podium aus Maria Goretti über dem Birkenwald. Maria hörte sie sagen: "Die mich sehen, sollen näher kommen." Nur diese beiden sehen sie und gehen zum ersten Mast, wohin Maria Goretti schwebte. Die Kinder begrüßten sie. Maria Goretti blieb nur kurz. Sie segnete dreimal und fuhr auf. Die anderen Kinder kommen auch. Beide Kinder gehen zum Bildstock. Am Altar am Mast sahen Gretel, Kuni und Frau Waha die heilige Maria Goretti mit zwei Engeln, die rosa gekleidet waren. Auch die heilige Theresia kam und segnete. Sie sagte: "Ich werde das Jesukind bitten, dass es zu euch kommt." Das Jesukind kam und ging mit den Kindern zum Berg. Zwei Engel begleiteten es. Dort segnete es die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und den besonderen Segen und ging wieder zum Mast, wo es auffuhr.

Sonntag, 4. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Acht Kinder gehen zum Berg: Während des ersten Rosenkranzgesätzes sieht Hildegard die heilige Theresia über dem Wald. Gretel, Maria, Erika, Kuni und Antonie sehen über dem Birkenwald ihre Engel. Antonie sieht auch gleich darauf die heilige Maria Goretti. Gretel sagt: "Die Engel sagen: Wer uns sieht, soll zu uns kommen." Die fünf Kinder gehen zum Lichtmast. Hildegard sieht immer noch die heilige Theresia. Diese segnet und verschwindet. Beim zweiten Rosenkranzgesätz sieht Hildegard den gekreuzigten Heiland über dem Wald, aber nur kurz. Anschließend kam die heilige Maria Magdalena. Diese sagte: "Der Heiland hat eine große Freude über euer inniges Gebet. Der Heiland hat mir erlaubt, dass ich euch segne." Das Jesukind kommt mit den anderen Kindern zum Berg. Auch Hildegard sieht es heraufschweben. Es ist sehr klein, sagte Hildegard. Das Jesukind gibt auf dem Berg den Krankensegen und segnet die Andachtsgegenstände. Dann segnet es nochmals besonders und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder werden aufgefordert, heimzugehen.

19.00 Uhr. Nachtrag: Siehe Bericht von Schmitt. Maria und Frau Waha sind am Mast. Der Schweizer Pfarrer Leutenegger gibt Maria ein Beutelchen in die Hand und lässt Maria Goretti fragen, was der Inhalt des Beutels sei. Frau Waha hört: Es ist was Hochgeweihtes. Maria hört: Es ist ein Kreuzpa... Damit wollte offensichtlich Maria sagen: "Es ist ein Kreuzpartikel." Der Geistliche bestätigte dann, er habe Maria einen Kreuzpartikel in die Hand gegeben.

Montag, 5. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder (ohne Irmgard) gehen zum Berg. Die Kinder sehen Maria Goretti. Sie sagte: "Kommt zum zweiten Lichtmast." Unterwegs sähen Gretel, Kuni nicht mehr die heilige Maria Goretti, sondern nur noch die Hildegard sah sie. Antonie, Maria, Gretel und Kuni sehen über dem Birkenwald den gekreuzigten Heiland, umgeben von vier Engeln. Er segnete mehrmals, dann sagte er zur Gretel: "Wisst ihr auch, dass heute vor einem Jahr meine liebe Mutter hinter dem Waldkreuz erschien? Geht bitte dorthin." Als die Kinder mit dem Pfarrer aus der Schweiz ankamen, war die Muttergottes schon da. Sie segnete mehrmals. Zur Gretel sagte die Muttergottes: "Erinnerst du dich noch, wie du Heidekraut gepflückt hast und als du mir das geben wolltest, war ich nicht mehr da?" Die Muttergottes gab nochmals ihren besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder gingen wieder zum Berg zurück. Am Mast kamen drei Engel und das Jesuskind schaute aus dem Himmel und segnete. Die Kinder baten es, doch herunterzukommen. Das Jesuskind entsprach ihrer Bitte und kam. Dann sagte es zur Gretel und Kuni: "Begleitet mich zum Berg. Dort segnete es die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen, seinen besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Einige Minuten später hörte Gretel die Stimme der heiligen Kreszentia, die sagte: "Geht jetzt nach Hause!"

Dienstag, 6. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Acht Kinder, außer Irmgard, gehen zum Berg. Bald darauf sehen Hildegard und Antonie die heilige Theresia über dem Wald. Frau Waha, Maria und Erika sehen die heilige Maria Goretti. Diese segnete die Geistlichen (zwei waren auf dem Berg), dann die Kinder und fährt dann wieder in den Himmel auf. Auch die heilige Theresia segnete mehrmals. Antonie sieht sie. Sie sagt zur Antonie: "Gretel, Erika, Maria und du, geht mit Schmitt allein zur Himmelswiese." Auf der Himmelswiese sehen nur Antonie und Erika zwei Englein und spielten und sangen mit ihnen. Maria und Gretel sehen währenddessen nichts. Nach etwa zehn Minuten knieten sich Antonie und Erika plötzlich hin. Das Jesuskind stand vor ihnen mit einem Kelch in der Hand. Das Jesuskind reichte beiden Kindern die heilige Kommunion. Gretel und Maria, die weitergegangen waren, sahen die heilige Kreszentia. Das Jesuskind segnete und fuhr in den Himmel auf. Maria frug die heilige Kreszentia: "Warum kommst du zu uns?" Diese antwortete darauf: "Weil das Jesuskind es mir erlaubt hat und ihr in Not seid." Sie segnete und fuhr in den Himmel auf. Gretel sagte leise zu Schmitt nach der Auffahrt der heiligen Kreszentia, dass der gekreuzigte Heiland über dem Birkenwald sei. Die anderen Kinder wussten nichts noch davon. Antonie sagte bald darauf, dass sie den Heiland über dem Birkenwald am Kreuz sehe. Auch Erika sah ihn, während Maria zuerst einen Schein sah und dann immer klarer den Heiland am Kreuz daran. Er sagte, dass er heute viel leiden muss. Gretel sieht auch die Muttergottes und den heiligen Johannes unter dem Kreuz stehen. Zur Erika sagte der Heiland: "Ich habe schon gesagt, dass ich die drei Tage viel leiden muss. Aber heute muss ich besonders viel leiden. Heute tobt sich die Menschheit aus." Die Kinder beteten mit ausgebreiteten Armen den Wundenrosenkranz. Die Eltern und ein Karmelitenpater kommen hinzu. Zur Maria sagte der Heiland: "Es freut mich, dass ihr den Wundenrosenkranz betet." Zur Antonie sagte der Heiland: "Die Menschheit bessert sich nicht, sondern verschlechtert sich." Zur Gretel sagte wieder der Heiland: "Heute muss ich viel leiden." Nach dem Wundenrosenkranz entschwindet der Heiland, nachdem er nochmals segnete. Bei jedem Gesätz gab er seinen Segen. Die Kinder gingen heim, da sie vom Heiland dazu aufgefordert wurden.

Um 21.00 Uhr gehen Gretel, Maria, Antonie und Kuni zum Berg, um zum Waldkreuz ein Kreuz zu tragen. Die Leute in der Kapelle schlossen sich an. Bis zum Kreuz wurde der schmerzhafte Rosenkranz gebetet und auf dem Rückweg der Wundenrosenkranz. Gretel sah während dieses Rosenkranzes den gekreuzigten Heiland am Himmel. Während des Rosenkranzes blieb er da. Er sagte zur Gretel: "Es freut mich aber, dass ihr nochmals gekommen seid, um mir mein Kreuz tragen zu helfen. Was ihr mit mir gelitten habt, das brauche ich weniger leiden." Zwischen erstem und zweitem Mast verschwindet die Muttergottes und der heilige Johannes, die unter dem Kreuz bisher gestanden, und vier Engel kamen mit Kelchchen, um das heilige Blut aufzufangen. Der Heiland segnete sehr oft. Als die Kinder am Podium waren, segnete der Heiland nochmals und ging wieder in den Himmel ein.

Während um 19.00 Uhr Antonie, Gretel und Erika und Maria auf die Himmelswiese gingen, gingen Hildegard, Kuni, Betti und Frau Waha zum zweiten Mast. Dort kamen vier Engel. Diese blieben nur kurz und fuhren dann in den Himmel auf. Die Kinder gingen zum Podium zurück. Dort sahen Hildegard und Frau Waha die heilige Veronika über dem Birkenwald. Sie sagte: "Ich freue mich über das Gebet." Danach sahen Hildegard und Waha am Mast den Kelchengel. Die Kinder gingen hin und empfingen die heilige Kommunion, auch die Herren und der Schweizer Pfarrer. Der Pfarrer segnete und der Engel kniete sich auch hin. Er sagte: "Dieser priesterliche Segen hat mich erfreut." Die Kinder gingen wieder zum Berg zurück. Unterwegs sehen Hildegard und Frau Waha die Muttergottes über dem Birkenwald. Diese sagte: "Das Gebet dringt durch die Wolken. Ich freue mich über die Opfer, die die Kinder bringen." Sie gab den Betenden ihren besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf.

Mittwoch, 7. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Antonie kam nach. Maria und Erika sehen am Mast die heilige Kreszentia. Gretel und Kuni sehen am ersten Mast Maria Goretti. Die Kinder gehen zum Mast, begrüßen die Heilige, diese segnet und fährt nach Aussagen der Kinder wieder in den Himmel auf. Die Kinder, außer Betti und Irma, sehen das Jesuskind vom Birkenwald zum Mast schweben. Dieses geht anschließend mit den Kindern zum Berg. Fünf Engel waren mit erschienen, die weiße Rosen auf den Händen hielten. Sie sagten: "Liebe Kinder, so weiß wie die Rosen sind, sollen auch eure Herzen sein." Am Berg segnete das Jesuskind, auch gab es nach Aussage der Gretel seinen besonderen Segen. Dann begleiteten die Kinder das Jesuskind auf dessen Wunsch zum Lichtmast. Zur Kuni sagte das Jesuskind: "Liebe Kinder, ich habe euch so lieb, wenn ihr auch lieb seid." Dann segnete das Jesuskind nochmals und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder gingen auf Wunsch des Jesuskindes zur Himmelswiese. Dort sahen Antonie und Erika das heilige Herz-Jesu und Mariä. Gretel und Maria sahen zwei Engel, auch Pfarrer Leutenegger war dabei. Der Pfarrer fragte die Engel durch die Kinder: "Was soll ich tun für Heroldsbach?" "Er soll beten", hörten die Kinder. "Wenn ein Ungläubiger kommt, soll er ihm berichten über Heroldsbach, er soll bald wieder kommen." Die Erscheinungen verschwanden wieder. Die Kinder sahen den gekreuzigten Heiland. Engel fingen mit Kelchen das heilige Blut auf aus den Hand- und aus der heiligen Seitenwunde und reichte es den Kindern. Gretel fragte den Heiland: Kann das Unheil abgewendet werden? Gretel hört: "Nicht völlig." Nachdem die Erscheinung verschwunden war, gingen die Kinder heim. Um 21.00 Uhr gingen die Kinder nochmals zum Berg, da Leute aus der Gemeinde Burk ein Kreuz zum Berg trugen. Die Kinder begleiteten die Leute zum Kreuz im Birkenwald, dort wurde sehr andächtig gebetet. Hildegard und Frau Waha sahen den gekreuzigten Heiland. Die beiden Seher hören: "Ihr habt mir durch euer Gebet viel Freude bereitet, die große Gebetsfront erfreut mich. Durch euer Gebet könnt ihr viel retten", sagt der Heiland. "Die Leute sollen nicht nur heute das Kreuz verehren, sondern alle Tage. Jetzt gebe ich allen meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Gretel und Kuni sahen die heilige Theresia, Kreszentia, Maria Goretti und zwölf Engel. Diese trugen Spruchbänder, darauf stand: 'Ehre sei Gott in der Höhe.'

Donnerstag, 8. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Acht Kinder gingen zum Berg. Gretel und Maria sehen die heilige Kreszentia. Diese sagte zur Gretel: "Kommt alle zum ersten Mast." Sie kam vom Wald herübergeschwebt und die Kinder gingen zum Mast. Die Kinder begrüßten sie. Zur Maria sagte sie: "Auch die Herren dürfen mir die Hand geben, wie auch eure Eltern." Die heilige Kreszentia segnete danach und fuhr in den Himmel auf. Erika sieht einen Engel. Dieser sagt zu ihr: "Maria und du, geht zum Bildstock." Maria sieht auf dem Weg dorthin die heilige Theresia über dem Birkenwald, während Gretel am Bildstock einen großen Engel sieht, der in der Hand eine große Monstranz hielt. Erika blieb plötzlich stehen und kniete sich nieder. Sie sagte, dass die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald sei. Diese sagte: "Wir segnen jedes Kind einzeln." Danach verschwand sie wieder. Die anderen Kinder gingen währenddessen zum Bildstock. Der große Engel kam herüber zur Grotte. Gretel sah an der Grotte erst, dass das Jesuskind in der Monstranz ist. Maria sieht immer noch die heilige Theresia über dem Wald, links und rechts je ein Engel. Zur Gretel sagte das Jesuskind: "Geht mit mir zum Berg." Der Engel trug zwischen den Kindern die Monstranz. Am zweiten Mast segnete das Jesukind die mitgebrachten Rosenkränze. Es ging der Engel dann weiter zum Berg. Zur Erika sagte der kleine Engel, den sie immer noch vor sich sieht, dass Gretel, Maria und sie selber um neun Uhr nochmals kommen sollen. Sie sollen das dem Heiland versprechen. Zur Gretel sagte das Jesuskind: "Es solle einmal in die Kirche auf den Berg eine ähnliche Monstranz kommen, wie diese sei." Hinter dem großen Engel sieht Gretel jetzt noch einen zweiten, der einen großen Kelch trug. Am Podium segnete das Jesuskind die Andachtsgegenstände und gab seinen Krankensegen. Es segnete nochmals und sagte zur Gretel: "Begleitet mich zum Mast." Am Mast segnete es nochmals und fuhr in den Himmel auf. Der Monstranzengel schwebte zum Birkenwald hinüber. Der Kelchengel verschwand plötzlich schon auf dem Wege zum Mast. Zur Erika sagte wieder ihr Engel: "Geht alle zwei zum Mast." Die andern Kinder waren inzwischen zum Podium gekommen und sind ebenfalls mit zum Mast gegangen. Sie blieben zurück, während Gretel, Erika zum Mast weitergehen. Am ersten Mast kam der Engel mit der Monstranz herübergeschwebt. Auch der zweite Engel kam mit dem Kelch und ein dritter mit einem Kreuz. Die Monstranz war etwa 71 cm groß und war oval. Dreizehn Edelsteine waren um die Rosette. In der Mitte des Fußes waren sechs und auf dem Fuß acht Edelsteine. Der Kelch wies ebenfalls diese Zahl auf. Das Kreuz mit Kleeblattecken war ebenfalls so groß Der Korpus war golden. An den Ecken war je ein Edelstein. Der Engel verbot es den Kindern, jemandem davon zu sagen. Erika, die zuerst am Mast nichts sah, musste erst auf Geheiß das Versprechen geben, nichts davon zu sagen, dann erst sah sie die Monstranz, Kelch und Kreuz. Nach etwa fünf Minuten sagten die Engel: "Wir dürfen euch segnen", und fahren in den Himmel auf. Kuni und Antonie, die mit den anderen Kindern zum Bildstock gingen, sahen dort die heilige Maria Goretti. Nach der Begrüßung segnete sie und fuhr wieder auf. Dann kamen fünf Engel. Die Kinder beteten einen neuen Rosenkranz. Ein Engel sagte: "Dieser Rosenkranz ist sehr schön, wir beten ihn im Himmel auch." Die Engel verschwanden und die Kinder gingen zum Berg zurück und begleiteten das Jesukind zum Mast.

Um 21.00 Uhr gingen Gretel, Maria und Erika mit Schmitt nochmals, wie geheißen, zum Berg. Am Mast kam die heilige Kreszentia und ein Engel. Nach der Begrüßung segnete sie und fuhr wieder auf. Die Kinder blieben noch und sahen zum Wald hinüber. Maria und Gretel sahen über dem Wald eine Kirche. Engel kamen vom Himmel und läuteten die Glocken. Als die Kirche wieder verschwunden war, sah Gretel vom Wald her einen Hirten kommen mit vielen Schafen. Es ist der gute Hirte. Die Kinder gingen auf den Acker, etwa 15 Meter vom zweiten Mast entfernt, und begrüßten den Heiland. Erika sah nichts von alledem. Plötzlich war der Heiland verschwunden, und der heilige Wendelin ist an seiner Stelle. Er treibt die Schafe zum zweiten Lichtmast und dann wieder weiter zum ersten Mast. Der gute Hirte kommt wieder und er schwebt mit dem heiligen Wendelin schnell dem Wald zu. Gretel und Maria sehen den Heiland und die Muttergottes als Herz-Jesu und Herz-Mariä über dem Wald. Der Heiland sagt: "Wir haben euch prüfen wollen, ob ihr folgt." "Wir wollen etwas anderes von euch", sagte der Heiland, als die Kinder sagen, sie wollen ihm noch das Kreuz nachtragen. Beide verschwinden. Die Kinder blieben noch kurz. Ein Engel kam und sagte: "Wollt ihr nicht gleich folgen?" Die Kinder gingen gleich heim.

Freitag, 9. Februar 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder mit Hildegard sind am Berg. Hildegard sieht die heilige Theresia über dem Birkenwald, sie gibt einen besonderen Segen und fährt wieder auf. Antonie und Maria gehen zur Himmelswiese, dort sahen sie die Erscheinung wieder, die Kinder sahen die Heilige Dreifaltigkeit, sie segnet und verschwand. Die Kinder gingen heim, zuvor sahen Maria und Gretel über dem Birkenwald kurz die heilige Bernadette.

Samstag, 10. Februar 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Hildegard allein ging zum Berg. Die anderen Kinder waren noch nicht da. Vom Podium aus sieht Hildegard die heilige Rita und Maria Goretti über dem Wald. Sie schwebten zum Altar am Mast, wohin Hildegard darauf ging. Dort begrüßte sie die beiden Heiligen. Dr. Fuchs war bei Hildegard. Beide Heiliger. segneten die Leute auf dem Berg. Danach segneten sie Hildegard, Dr. Fuchs besonders und fuhren wieder auf. Die heilige Rita hatte ein schwarzes Kleid an und ein Buch in der Hand.

Sonntag, 11. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Die sieben Kinder und Hildegard gehen zum Berg. Antonie und Hildegard sehen die heilige Maria Goretti über dem Wald. Gretel sieht den Heiland am Kreuz. Kuni kommt etwas verspätet, sieht aber auch den Heiland, obwohl beide Kinder getrennt waren und keines der beiden Kinder etwas von einander wussten. Zur Kuni sagte der Heiland: "Die mich sehen, sollen näher kommen." Am ersten Mast blieben die zwei Kinder stehen. Der Heiland sagte wiederum zur Kuni: "Soll ich zu euch kommen und euch von meinem Blute zu trinken geben?" Kuni bat ihn daraufhin, er möge doch kommen. Es kamen aber vier Engel mit Kelchen vom Himmel, die diese unter die Wunden hielten (Wundmale) und das heilige Blut auffingen. Jedes der beiden Kinder bekam von den Engeln den Kelch gereicht, der an der Wunde war, die das Kind besonders verehrt. Ein Priester war auch dabei. Er bekam den besonderen Segen des Heilandes. Er empfing ebenfalls die heilige Kommunion. Zur Kuni sagte der Heiland: "Die Leute möchten doch 'Vergelts Gott' sagen als 'Danke' und sich einander mit 'Grüß Gott' begrüßen. Dies sei ihm lieber als nur 'Danke schön' und 'Wiedersehen' zu sagen." Nach der Kommunion sagte der Heiland zur Gretel: "Soll ich als Kind zu euch kommen?" Gretel sagte: "Wie du willst." Beide Kinder sahen, wie sich die Vision nach dem Hintergrund zurückzog und bald darauf stand das Jesuskind vor ihnen. Doch bevor es kam, kamen zwei Englein. Das Jesuskind segnete, besonders auch den Geistlichen, es war ein Schweizer Pfarrer. Anschließend gab das Jesukind auch dem kranken Pfarrer Bauer seinen Krankensegen, ohne Aufforderung dazu. (Schmitt frug die beiden Kinder, wer darum gebeten hätte. – Niemand.) Das Jesukind ging mit den beiden Kindern zum Berg. Auf dem Wege dorthin sagte das Jesuskind zur Kuni: "Liebe Kinder, wenn ihr einig seid untereinander, dann habe ich eine so große Freude." Am Podium segnete das Jesuskind die Andachtsgegenstände und gab den Krankensegen. Kuni und Gretel dürfen das Jesuskind auf den Arm nehmen und singen dabei ein Lied. Danach gab das Jesuskind seinen besonderen Segen und ging mit den beiden Kindern zum Altar am Apfelbaum. Dort segnete es nochmals und fuhr auf. Die Eltern und die begleitenden Herren durften dem Jesuskind ebenfalls die Hand zum Abschied geben. Das Jesukind sagte bei der Auffahrt: "Geht zu den anderen Kindern auf die Himmelswiese!" Auf der Himmelswiese spielten die anderen Kinder mit den Engeln. Gretel und Kuni sehen nichts davon. Sie stehen bei den Eltern und beten mit diesen. Plötzlich ging Gretel 40 Meter gegen den Wald zu und kam zurück. Auf die Frage, was sie tat, sagte Gretel: "Ein großer Engel stand dort und winkte." Sie kam mit diesem zurück. Erst da erkannte sie den Engel, es war die heilige Maria Goretti. Diese blieb nur kurz da. Sie segnete mehrmals und fuhr auf. Die Engel der anderen Kinder schwebten gegen den Berg zu und waren auf einmal verschwunden. Die Kinder gingen heim.

Montag, 12. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder am Berg, Gretel und Kuni sehen Maria Goretti über dem Birkenwald. Die Kinder gehen zum Mast, die Heilige schwebt zu den Kindern. Nach dem Segen verschwindet die Heilige wieder. Die Kinder gehen zum Bildstock, die Kinder sahen einen großen Engel mit Kelch in der Hand auf sie zukommen. Er sagte: "lch komme aus dem Chor der Seraphim." Die Kinder beobachteten, wie der Engel mit dem heiligen Blut aus dem Kelch die Statuen berührte. Dann schwebte der Engel weiter zur Kapelle, zur Christusstatue und benetzte die Wundmale mit dem heiligen Blut, dann verschwand der Engel wieder.

Dienstag, 13. Februar 1951, 15.00 Uhr. Sämtliche Kinder einschließlich Hildegard und Rosl sind am Berg. Gretel, Hildegard, Erika, Maria und Antonie sehen die Muttergottes vom Birkenwald herüber zum Mast schweben. Die Kinder gehen zum Mast und begleiteten die Erscheinung zum Podium. Die Muttergottes segnet die Andachtsgegenstände, erteilt den Krankensegen, dann begleiteten die Kinder die Muttergottes wieder zum Mast. Gretel fragte die Erscheinung: Können wir dir einen Wunsch erfüllen? Die Muttergottes sagt: "Nur durch Gebet und Buße und Opfer. Das Gebet dringt durch die Wolken." Dann verschwindet die Muttergottes wieder.

17.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Die Kinder, wie oben, und Kuni sehen die Muttergottes und gehen zum Mast. Hildegard hört: "Es sind viele Spötter auf dem Berg, seid andächtig. Jetzt gebe ich den Priestern meinen besonderen Segen und denen, die für mich kämpfen." Am Podium hörten Gretel und Kuni von der Muttergottes, dass sie segne. (Wie oben.) Antonie und Gretel hören: "Kommt zur Himmelswiese." Hildegard hört: "Betet für die Geistlichkeit." Danach segnet die Muttergottes und fährt in den Himmel. Nach einer Weile gehen die Kinder heim.

Dienstag, 13. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Zehn Kinder gehen zum Berg. Die Muttergottes erscheint über dem Birkenwald. (Siehe Bericht von Herrn Schlötzer.) Gretel, Erika, Antonie und Maria gehen mit Schlötzer. Die übrigen Kinder bleiben nach der Auffahrt der Muttergottes am Podium. Kuni sieht die heilige Maria Goretti über dem Wald. Diese segnet und sagt: "Ich bin deswegen gekommen, damit ihr eine Freude habt. Habt ihr eine? Ich darf euch nochmals segnen." Danach fuhr sie in den Himmel. Hildegard sieht den Kelchengel kommen. Die Kinder mussten alle zum Mast kommen und empfingen dort die heilige Kommunion. Auch Frau Waha sieht den Kelchengel. Danach gingen die Kinder zum Podium zurück. Vom Podium sah Kuni die heilige Theresia, auch Hildegard sieht sie zur gleichen Zeit wie Kuni. Diese sagt: "Ich darf die Leute besonders segnen." Auch den Krankensegen darf ich erteilen und die Andachtsgegenstände segnen. Dann segnete sie nochmals und fährt auf. Kurz danach sieht die Muttergottes aus dem Himmel. Sie sagte zur Hildegard: "Mich erfreut das innige Gebet. Ich will diejenigen segnen, die heute Nacht durchbeten." Sie segnete dann nochmals und ging in den Himmel ein. Die Kinder bekamen den Auftrag heimzugehen.

Nachtrag: Am Mast sagte die Muttergottes zur Kuni: "Betet füreinander, ihr habt es notwendig. Ich freue mich, dass heute Nachmittag der Geistliche (Pfr. L.) den Segen gegeben hat. Ich gebe ihm jetzt meinen besonderen Segen." Hildegard hört: "Euer Gebet dringt durch die Wolken." Dann gehen Gretel, Maria, Erika und Antonie zum Birkenwald. Dort sehen sie den gekreuzigten Heiland. Der Heiland sagt: "Wegen der Sünden der Menschen muss ich so viel leiden." Dann sehen die Kinder noch mehrere Heilige. Die Bernadette, die kleine heilige Theresia, Hyazintha, Irmgard, heiliger Klaus, Bonifatius, Andreas, Regina, Antonius. Als die Erscheinungen vorüber waren, gingen die Kinder heim.

Mittwoch, 14. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Die sieben Kinder und Hildegard gehen zum Berg. Nachdem diese kurz am Podium knieten, sagte Gretel, dass über dem Wald die heilige Maria Goretti ist. Alle Kinder gehen zum Mast und begrüßen die Heilige, die herübergeschwebt war. Hildegard sagt, dass die Heilige den Krankensegen erteilt. Gretel und Erika und Kuni sehen nach der Begrüßung die heilige Maria Goretti nicht mehr. Nach etwa einer Minute auch Maria nicht mehr. Die Heilige gibt nach Aussage der Hildegard den besonderen Segen, danach fuhr sie segnend in den Himmel auf. Antonie sieht nach der Auffahrt die heilige Theresia über dem Birkenwald. Sie wurde von ihr zum Mast gerufen. Die heilige Theresia kommt herübergeschwebt. Am Mast begrüßten Antonie und Schmitt die heilige Theresia, diese machte danach jedem Kind ein Kreuzlein auf die Stirne. Dann segnete sie und fuhr in den Himmel auf. Antonie ging zum zweiten Mast zurück. Gretel sah mit Antonie die heilige Theresia über dem Birkenwald, ging aber nicht mit zum Mast. Erst als die Kinder bei der Kapelle auf dem Berg standen und dort Schutz vor dem Regen suchten, sagte sie, dass die heilige Theresia wieder über dem Birkenwald sei. Sie sah auch die heilige Theresia, als allein Antonie zum Mast ging. Niemand sagte etwas zur Gretel, dass Antonie die heilige Theresia sah. Maria sieht kurz von der Kapelle aus den gekreuzigten Heiland über dem Birkenwald. Er segnete und verschwand bald wieder. Die Kinder gingen in die Kapelle und später um 20.30 Uhr dann heim.

Donnerstag, 15. Februar 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Hildegard sieht die heilige Theresia über dem Birkenwald, die Heilige gibt besonderen und Krankensegen und verschwindet wieder. Gretel und Maria sehen den Kelchengel kommen, der den Kindern die mystische Kommunion reicht. Nach dem Gebet gingen die Kinder wieder heim.

Freitag, 16. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Sechs Kinder (Antonie fehlt) gehen zum Berg. Auch Hildegard kommt hinzu. Gretel und Maria sehen das Jesuskind über dem Birkenwald. Es kommt zum Mast herübergeschwebt. Die Kinder begrüßten es und ließen mitgebrachte Andachtsgegenstände segnen. Nachdem es die Leute auf dem Berg gesegnet hatte, sahen beide Kinder das Jesukind plötzlich nicht mehr. Die Kinder gehen zum Podium zurück. Nach zehn Minuten etwa sieht Hildegard über dem Birkenwald den Heiland und die Muttergottes als Herz-Jesu und Herz-Mariä. Diese segneten mehrmals und blieben etwa drei Minuten da, dann verschwinden sie. Gretel sieht zwei große Engel über dem Birkenwald. Es sind zwei Heilige, deren Namen sie nicht sagen darf. Beide segneten öfters. Maria sieht nur eine Heiligengestalt. Es ist eine von denen, die Gretel auch sieht. Diese bleiben etwa zwei Minuten über dem Wald schweben und fuhren dann in den Himmel auf. Eine Heilige sagte noch: "Liebe Kinder, wenn ihr wollt, könnt ihr heimgehen." Die Kinder blieben noch längere Zeit da.

Samstag, 17. Februar 1951, 19.00 Uhr. Die Kinder sind am Berg. Antonie und Maria und Gretel sehen das Jesuskind am Mast. Die Kinder holen das Jesuskind ab zum Podium, dort segnete das Jesuskind wie immer. Zur Gretel sagte das Jesukind: "Jetzt gebe ich meinen besonderen Segen." Dann verschwand das Jesukind wieder.

Sonntag, 18. Februar 1951, 15.00 Uhr. Hildegard, Maria, Gretel und Antonie gehen zum Berg. Als sie am Podium knieten, sahen diese Kinder die heilige Maria Goretti über den Birken. Diese forderte die Kinder auf, näher zu kommen. Am Altar am Mast begrüßten die Kinder die heilige Maria Goretti. Sie segnete danach die mitgebrachten Andachtsgegenstände und fuhr nach nochmaligem Segen in den Himmel wieder auf. Zur Gretel sagte sie bei der Auffahrt: "Wenn ihr wollt, so könnt ihr zur Himmelswiese gehen." Gretel, Maria und Antonie gingen auf die Himmelswiese. Auf dem Heimweg sahen die Kinder vor sich drei Engel schweben. Sie spielten nur kurz mit ihnen. Dann verschwanden die Engel und die Kinder gingen über den Berg heim.

Sonntag, 18. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Die oben genannten Kinder und Frau,Waha gingen zum Berg. Am Podium sahen Gretel, Maria, Antonie und Frau Waha die heilige Maria Goretti, während Hildegard die heilige Theresia über dem Wald sah. Beide Heiligen kamen zum Mast geschwebt, zu dem die Kinder, gingen. Maria Goretti blieb kurz da. Sie segnete mehrmals nach der Begrüßung Sie segnete auch schon, als die Kinder vom Berg zum zweiten Mast gingen. Gretel und Antonie sahen die heilige Maria Goretti wieder in den Himmel auffahren. Die heilige Theresia blieb länger. Auch die Eltern und die begleitenden Herren durften der heiligen Theresia die Hand reichen. Dann segnete sie und fuhr ebenfalls in den Himmel. Gretel und Antonie bekamen von der heiligen Maria Goretti den Auftrag, auf die Himmelswiese zu gehen. Erika, Irma und Kuni und Betti kommen verspätet zum Mast. Sie durften der heiligen Theresia die Hand geben, danach fuhr sie auf. Die Kinder gingen zum Podium zurück. Nach einiger Zeit sehen Hildegard und Frau Waha die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie kam zum Mast herübergeschwebt. Die Kinder gingen dorthin. Sie begrüßten die Muttergottes, die dann mit ihnen zum Berg ging. Dort segnete sie die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und ihren besonderen Segen. Dann fuhr sie in den Himmel auf. Die Kinder gingen nach Hause. Gretel und Antonie waren auf der Himmelswiese. Sie befanden sich im Himmelsgarten. Sie wunderten sich sehr, dass sie, als nach einiger Zeit die Vision zu Ende ging, auf der Wiese sich befanden. Sie sahen nur noch ihre beiden Englein. Auch ein drittes war da, das sich als zur Maria gehörig bezeichnete. Maria wurde am Nachmittag krank und musste sich ins Bett legen. Die Kinder gingen zum Berg zurück. Während Antonie mit ihrer Mutter heimging, trug Gretel mit ihrer Mutter ein Kreuz bis zur Grotte und zurück. Als sie heimgehen wollte danach, sah das Jesuskind aus dem Himmel und segnete dreimal.

Montag, 19. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Fünf Kinder gehen zum Berg. (Erika und Irma sind krank.) Es regnet sehr stark. Trotz des Regens blieben die Kinder am Podium knien. Gretel und Maria sehen das Jesuskind über dem Birkenwald. Es schwebte zum zweiten Mast herüber und die Kinder gingen dorthin, um es zu begrüßen und abzuholen. Das Jesuskind ging mit ihnen zum Berg. Dort segnete es die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen. (Da sagte das Jesuskind zur Gretel: "Geh dort zur Frau und sage ihr, dass der Neupriester in ihrer Heimat von mir einen besonderen Segen erhält." Daraufhin segnete das Jesuskind.) Das Jesuskind segnete nochmals und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder gingen in die Kapelle und später heim. (Die Frau hatte niemandem davon erzählt, dass ein Priester aus ihrer Heimat geweiht wird.)

Dienstag, 20. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Gretel, Maria, Kuni und Betti gehen zum Berg. Gretel und Maria sehen das Jesuskind über dem Wald. Dieses schwebte zum zweiten Mast und forderte die Kinder auf, dorthin zu kommen. Antonie kommt hinzu. Sie war eher auf den Berg mit ihrer Mutter gegangen und sah die heilige Maria Goretti am Mast. Sie begrüßte sie und diese sagte zur Antonie: "Seid demütig und klein, wie die Muttergottes, d. h. im Herzen klein." Nach der Begrüßung ging das Jesuskind auf den Berg. Dort segnete es die Andachtsgegenstände und gab seinen Krankensegen. Anschließend gab es noch den besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder blieben etwa zwei Gesätzchen des Rosenkranzes am Podium weiterhin knien. Während der ganzen Zeit sahen Gretel, Maria, Antonie drei Engel, die nun in Richtung Himmelswiese schwebten. Sie winkten die Kinder herbei. Schon zur Antonie sagte die heilige Maria Goretti, dass sie alle drei zur Himmelswiese gehen sollen, wenn das Jesuskind nicht mehr da sei. Die Kinder gingen nun nach dort, blieben aber nur kurz, denn die Englein fuhren bald in den Himmel auf. Die Kinder gingen über den Berg heim.

Mittwoch, 21. Februar 1951, 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind am Berg. Antonie und Maria sehen Maria Goretti und die heilige Theresia. Gretel sieht das Jesuskind. Die Kinder gehen zur Grotte, dort sieht Hildegard auch den heiligen Aloisius, er segnet mit Kreuz und sagt: "Ich werde euch beschützen." Nachdem die Kinder ein Stück beteten, gingen sie heim.

Donnerstag, 22. Februar 1951, 19.00 Uhr. Alle sieben Kinder kommen zum Berg. Kurz nachdem sie am Podium knieten, sagten Kuni, Gretel gleichzeitig, dass sie das Jesuskind über dem Birkenwald sehen. Antonie sah die heilige Maria Goretti, auch Maria sah sie. Alle Kinder gingen zum zweiten Mast, während Antonie und Maria zum ersten Mast gingen, da die heilige Maria Goretti dorthin kam. Gretel, Kuni und die übrigen drei Kinder (Erika, Betti und Irma), die aber das Jesuskind nicht sahen, begrüßten es. Danach sagte das Jesuskind: "Geht mit mir zum Berg." Auf dem Wege dorthin sagte das Jesukind zur Kuni, nachdem diese um den Segen für Schlötzer, Pfarrer Gailer und die Angehörigen gebeten hatten, dass es jetzt dem Pfarrer Gailer und seiner Schwester seinen besonderen Segen geben will. Seine Schwester soll ihr Leiden nur geduldig ertragen. Am Berg angekommen, segnete das Jesuskind die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und blieb dann länger dort. Die Kinder durften es auf die Arme nehmen und sangen dabei: 'Schlaf wohl...' Danach segnete das Jesuskind und schwebte in Begleitung der Kinder zum Mast zurück und fuhr dort, noch mehrmals segnend, in den Himmel auf. Die Kinder blieben am Mast. Nach etwa zehn Minuten sah Gretel den heiligen Aloisius über dem Birkenwald in schwarzem Talar und Chorrock darüber. In der Hand hielt er ein Kreuz. Er sagte: "Ich will jedes Kind einzeln segnen." Auch die abwesenden Seherkinder segnete er. Er sagte die Namen und zwar Rosl, Waltraud und Hildegard. Anschließend segnete er noch die Herren und die Eltern. Dann verschwand er. Bevor er in den Himmel auffuhr, sagte er noch: "Wenn ihr wollt, könnt ihr zum Berg gehen." Antonie und Maria gingen zum ersten Lichtmast. Dort wartete bereits die heilige Maria Goretti auf sie. Sie sagte zu den Kindern nach der Begrüßung: "Befolgt alles, was ich euch sage. So rein wie mein Kleid soll eure Seele sein." Sie blieb lange bei den Kindern, die den Rosenkranz beteten. Dazwischen segnete sie immer wieder, dann fuhr sie in den Himmel auf.

Die Kinder gingen zum Berg zurück. Auf dem Rückweg sah Antonie und bald darauf auch Maria den Baron über dem Wald. Er sagte zur Antonie: "Die heilige Maria Goretti hat mich heruntergeschickt." Er sagte weiter: "Die heilige Maria Goretti soll euch ein Vorbild sein." Zur Maria sagte er: "Heroldsbach-Thurn sind es nicht wert, dass das liebe Jesuskind erscheint." Zur Antonie: "Betet, betet auch sehr viel für die armen Seelen. Betet auch sehr viel für die Bekehrung Russlands. Betet ihr auch noch den Rosenkranz, damit sich die beiden Gemeinden einigen?" Danach verschwand er. Bald darauf sieht Antonie die heilige Theresia. Auch Maria sieht sie. Sie kommt zum Mast herüber. Die heilige Theresia sagte zur Antonie: "Ich werde eure Wohltäter segnen." Plötzlich sah auch Antonie den heiligen Antonius über dem Birkenwald. Er kommt zum Mast herübergeschwebt. Maria sieht ihn hier auch. Die Kinder begrüßen ihn. Er sagt: "Verehrt alle Heiligen, die ihr schon gesehen habt, denn sie werden euch in euren Nöten helfen." Dann segnete er beide und fuhr in den Himmel auf. Die Kinder gingen zum Berg zurück und später heim.

Freitag, 23. Februar 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Antonie und Gretel sehen das Jesuskind am Birkenwald, von dort aus schwebt es zum Mast. Es sagt: "Holt mich ab." Beim Mast holen die Kinder das Jesuskind ab. Zu Kuni sagt das Jesuskind: "Jetzt will ich die Familie von Schlötzer und Schmitt segnen." Am Podium segnet das Jesuskind und verschwindet wieder.

Samstag, 24. Februar 1951, 19.00 Uhr. Alle sieben Kinder gehen zum Berg. Nachdem sie kurz beim Podium knieten, sahen Gretel und Kuni das Jesuskind über dem Birkenwald, während Antonie, Maria und Erika die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald sahen. Die Kinder wurden vom Jesuskind aufgefordert, zum Altar am Mast zu kommen. Betti und Irma sehen und hören nichts. Das Jesuskind kam vom Wald zum zweiten Lichtmast herübergeschwebt und segnet öfters. Antonie, Erika und Maria gingen zum ersten Lichtmast weiter, wo die heilige Maria Goretti und die heilige Theresia vom Kinde Jesu bereits auf die Kinder warteten. Gretel und Kuni begrüßten das Jesuskind und führten die Hand von Betti und Irma, sowie die der begleitenden Herren und den Eltern. Danach schwebte das Jesuskind zum Berg. Die Kinder sangen Lieder auf dem Weg dorthin. Zur Kuni sagte das Jesuskind unterwegs: "Es freut mich, dass die Leute aus der Schweiz gekommen sind. Ich will sie besonders segnen." Am Podium segnete das Jesukind die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen. Die Kinder durften das Jesukind nun auf den Arm nehmen und sangen bei jedem das Lied: 'Schlaf wohl...' Jedes Kind wurde einzeln gesegnet, während diese das Jesuskind auf dem Arm hatten. Danach sagte das Jesukind zur Kuni: "Ich will die Anliegen der Leute segnen." Zur Gretel sagte das Jesuskind: "Gebt mir nochmals eure Hand und berührt mich, ich gebe meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Es geschah so.

Erika, Antonie und Maria kommen zum Podium. Nachdem sie am ersten Mast die beiden Heiligen begrüßt hatten, schwebten diese zur Grotte am Birkenwald. Die Kinder folgten nach. Dort blieben sie nur kurz und fuhren dann in den Himmel auf, nachdem sie mehrmals gesegnet hatten. Alle sieben Kinder knien wieder am Podium. Nach etwa fünf Minuten sehen Kuni und Gretel den leidenden Heiland über dem Birkenwald. Unter der rechten Hand stand die Muttergottes und unter der linken der heilige Johannes. Die Muttergottes hatte einen Schleier auf dem Haupt und einen blauen Mantel um und darunter ein rosarotes Kleid. Von der rechten Hand tropfte Blut herunter auf ihr Haupt und färbte dieses blutig rot. Maria Magdalena kniete am Fuße des Kreuzes und umfing dieses mit den beiden Armen. Das Haupt lag auf der Fußwunde des Heilandes. Aus der Seitenwunde floss das Blut auf sie herab und sickerte in ihre Haare. Gretel und Kuni beschrieben es gemeinsam so. Der Heiland sagte zur Gretel: "Wer mich sieht, soll näher kommen." Niemand als die beiden genannten Kinder sahen die Kreuzigungsgruppe. Auf dem Wege dorthin sagte der Heiland zur Gretel: "Ich bin froh, dass die Fastenzeit gekommen ist, da brauche ich nicht viel zu leiden. Es freut mich, dass ihr Zwei täglich in die heilige Messe geht und mich empfangt. Auch meine Mutter freut sich darüber." Der Heiland schwebte über dem Birkenwald. Etwa zehn Meter vom ersten Mast entfernt fielen die Kinder auf die Knie nieder. Sie baten den Heiland, er möge zu ihnen kommen. Der Heiland kam zwar ihrer Bitte selber nicht nach, sondern die Muttergottes kam herübergeschwebt. Als sie vor den Kindern stand und diese ihr die Hand zum Gruße reichten, sagte sie: "Seht ihr Kinder, jetzt bin ich anders gekleidet." – "Ja", sagten die Kinder. Die Muttergottes hat eine Krone jetzt auf dem Haupt und diese ist auch anders wie die, die sie immer meist auf hatte. An dem Kreuz, das auf der Krone ist, ist links und rechts vom Kreuzbalken je ein Glöcklein dran. Auch hat sie ein weißes Gewand an, statt das rosarote von vorhin, auf der Brust hat sie ein goldenes Kreuz. Auch ist sie barfuß und hat auf den Füßen goldene Rosen. Die Kinder fingen das Gebet an: Unter deinem Schutz und Schirm. Während des Gebetes breitet die Muttergottes ihren Mantel aus. Die Kinder rutschten nahe an die Muttergottes heran, auch der Betreuer der Kinder, ein Schweizer Pfarrer und die Mutter von Gretel. Da sagte die Muttergottes zur Kuni: "Ihr braucht nicht auf einen Haufen zusammenkommen." Gretel hörte dies auch und dazu noch die Worte: "Ich umfasse mit meinem Mantel die ganze Welt." Die Kinder sahen, wie der Mantel sich immer mehr weitete. "Er ist innen rosarot", sagten die Kinder. Die Muttergottes sagte nach dem Gebete weiter: "Jedes von euch darf mich umarmen solange, bis drei 'Gegrüßt seist du, Maria' gebetet sind." Zur Gretel sagte die Muttergottes, als diese frug, was der Schweizer Pfarrer für sie tun soll: "Der liebe Herr Pfarrer soll nie über mich schimpfen, (gemeint ist wohl als Muttergottes von Heroldsbach.) denn das betrübt meinen lieben Sohn und mich." Danach hörte Gretel die Muttergottes noch sagen, indem sich die Muttergottes zum Birkenwald hinwendete: "Lieber Sohn, freust du dich, wenn mich die Kinder so lieben. (Die Kinder umarmten die Muttergottes in diesem Augenblick.) Gehe jetzt in den Himmel, wenn ich auffahre, dann komme. wieder!" Zu den Kindern gewendet sagte sie: "Liebe Kinder, wenn ihr mich umarmt habt, dann will ich euch ganz besonders segnen." Als die Muttergottes segnete, sagte Gretel, dass der Mantel vorne etwa 20 cm offen ist und der Muttergottes ihre Hand sieht man, wie sie segnet. Die Muttergottes sagte danach: "Liebe Kinder, wenn die Herren oder eure Eltern einen inneren Drang haben, dass sie auf den Berg kommen wollen, dann ist das genau so, als ob sie hierher kommen. Singt mir zu Ehren jetzt ein Lied." Die Kinder und die Anwesenden sangen: 'Es blühen drei Rosen auf einem Zweig.' (Vier Strophen.) Die Muttergottes blieb und hörte zu. Die Hände hatte sie gefaltet. Nach der Beendigung sagte sie: "Das Lied hat mir gefallen. Betet jetzt das Kommuniongebet." Gretel und Kuni sahen den Kelchengel vom Himmel kommen. Er sagte, als er neben der Muttergottes stand: "Liebe Muttergottes, reiche du ihnen heute die Kommunion." Die Muttergottes nahm den Kelch aus den Händen, die heilige Hostie schwebte über dem Kelch, und reichte ihn, nicht der Reihe nach wie alle knieten, sondern zuerst Schmitt, dann dem Schweizer Pfarrer, Gretels Mutter, Gretel und Kuni. Die Personen knieten aber: Kuni, Schmitt, Schweizer Pfarrer, Gretels Mutter und Gretel. Als die Muttergottes allen gegeben hatte, fing sie nochmals bei Schmitt an usw. und so auch ein drittes Mal. Dann gab sie den Kelch dem Engel zurück, dieser fuhr in den Himmel auf. Die Muttergottes sprach zu den Kindern: "Die Engel und Heiligen im Himmel sagen 'Mutter' zu mir. Wollt ihr es auch sagen?" – "O, ja, riefen beide Kinder!" Die Muttergottes sagte darauf: "Das freut mich aber, liebe Kinder, so froh wie heute bin ich nie fortgegangen. Ich habe euch sehr lieb, auch wenn ihr manchmal ein bisschen böse seid. Mein lieber Sohn verzeiht euch immer wieder. Er hat euch auch lieb." Darauf sagte sie weiter: "Die Schweizer Pilger machen mir große Freude. Ich will sie auch segnen." Sie segnete auch die verschiedenen Anliegen, die von den Kindern vorgebracht wurden. Dann fuhr die Muttergottes in den Himmel auf. Sie winkte dabei herab. Zum Abschied durften alle die Rosen auf den Füßen küssen. Gleich nach der Auffahrt sehen die Kinder den Heiland wieder am Kreuz hängend über dem Birkenwald, aber ohne die übrigen begleitenden Gestalten. Er kommt am Kreuze hängend vom Birkenwald zu den Kindern, die noch am alten Ort knieten, herübergeschwebt. Etwa ein Meter vor den Kindern stand das Kreuz. Der Heiland sagte zur Gretel: "Kommt, ihr dürft meine Fußwunde küssen. Ich bleibe nicht so lange wie meine Mutter." Danach baten die Kinder den Heiland, er möge einen Tropfen seines kostbaren Blutes auf die um ihn Knieenden fallen lassen. Die Kinder sahen daraufhin, wie je ein Tropfen des heiligen Blutes auf jeden fiel und zwar so, dass der Tropfen auf die Stirne fiel, dann weiterrollte über das Gesicht, dann auf die Brust und dort kurz aufstrahlte und verschwand. Der Heiland sagte zu ihnen: "Mein kostbares Blut dringt in eure Seele." Und so geschah es dreimal. Dann segnete der Heiland und schwebte am Kreuze hängend zum Birkenwald zurück.

Der Himmel öffnete sich daraufhin und zwei Engel kamen herabgeschwebt und nahmen den Heiland vom Kreuz. Er segnete noch einmal und schwebte zum Himmel mit den zwei Engeln. Das Kreuz war auf einmal verschwunden. Die Kinder sollten zum Berg zurückgehen, da stand ein kleiner Engel vor ihnen. Sie begrüßten ihn. Er sagte zu den Kindern: "Geht jetzt heim. Das Jesukind hat mir erlaubt, dass ich zuvor noch segne." Es geschah so. Die beiden Kinder fühlten sich wie im Himmel gewesen. Sie zeigten eine Freude, wie die Emmausjünger. Antonie, Erika, Maria, Betti und Irma gingen währenddessen vom Podium aus zum Apfelbaum. Die ersten drei Kinder sahen nämlich dort den heiligen Franziskus von Assisi. Er segnete einige Male und fuhr dann in den Himmel auf. Die Kinder gingen heim.

Sonntag, 25. Februar 1951, 15.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind am Berg. Hildegard sieht die heilige Muttergottes über dem Birkenwald. Die Kinder hörten: "Holt mich ab." Sie gingen zum Mast, begrüßten dort die Muttergottes und begleiteten sie zum Podium. Dort gab die Muttergottes ihren besonderen Segen und Krankensegen, segnete die Andachtsgegenstände und dann begleiten die Kinder die Muttergottes wieder zum Mast. Dort segnete die Muttergottes die Angehörigen der Kinder. Dann fuhr die Muttergottes in den Himmel auf.

17.00 Uhr. Alle Kinder sind wieder auf dem Berg. Antonie und Erika sehen kurz über den Birken Maria Goretti,die dann wieder verschwindet. Antonie sieht den gekreuzigten Heiland, er sagte zur Antonie: "Wo ist Hildegard? Meine Mutter hat doch gesagt, sie soll kommen!" Kurz darauf kommt Hildegard. Nach einigen Minuten verschwindet sodann wieder der Heiland und Antonie und Erika sehen das Jesukind, es schwebt zum Mast, die Kinder holen es ab zum Podium. Nach den gewöhnlichen Segnungen verschwindet das Jesukind wieder. Antonie und Erika hören eine Stimme: "Geht zur Himmelswiese." Dort erscheint den beiden Kindern nochmals das Jesukind und reicht ihnen, sowie Schlötzer, die heilige Kommunion in beiden Gestalten. Während Schlötzer für sich etwas betete, liefen die beiden Kinder etwa 80 Meter weiter. Schlötzer betete, wenn doch jetzt auch ein Heiliger bei ihm stünde, wie bei den Kindern. Im selben Augenblick riefen die Kinder aus 80 Meter Entfernung: "Herr Schlötzer, bei uns war gerade die heilige Theresia vom Kinde Jesu, diese schwebte zu Ihnen und machte Ihnen ein Kreuz auf die Stirn." Die Kinder liefen wieder weiter, Schlötzer blieb am selben Platz und betete: "Lieber Heiland, liebe Muttergottes, ich bitte euch demütig, wenn sich die beiden Kinder nicht getäuscht haben, dann schickt mir augenblicklich durch die Kinder nochmals eine Erscheinung." Ich hatte das letzte Wort kaum ausgesprochen, da riefen abermals die Kinder aus etwa 70 Meter Entfernung: "Herr Schlötzer, wir müssen Ihnen was Schönes sagen, gerade war der kleine Franzesko da, er schwebte zu Ihnen und segnete Sie." Ich war von dieser augenblicklichen Gebetserhörung derartig beeindruckt, dass dies abermals für mich ein Beweis der Echtheit der Erscheinungen war! Die Kinder sahen noch Erzengel Michael, Gabriel und Raphael. Die drei Engel sagten: "Wir sind jetzt ständig auf der Welt und kämpfen gegen den bösen Feind." Die Kinder sehen noch viele Engel kommen, sie sagen, wir kommen aus dem Chor der Seraphim, die Engel waren weiß gekleidet. Nachdem die Kinder nichts mehr sahen, gingen sie heim.

19.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind auf dem Berg. Gretel, Maria und Erika sehen über dem Birkenwald das Jesukind. Das Jesukind segnete. Die Kinder gehen zum Mast, dort sehen die Kinder auch die Muttergottes. Diese segnete jedes Kind einzeln. Gretel und Maria sehen noch zwei Engel, die heilige Theresia und Bruder Klaus. Letzterer sagte: "Ich freue mich, dass die Schweizer den weiten Weg gemacht haben nach hier." Nach einer Weile verschwanden die Erscheinungen alle wieder, die Kinder, bis auf Gretel und Maria, gingen heim. Um 21.30 Uhr sahen Gretel und Maria über den Birken die Muttergottes. Sie breitete ihren Mantel aus. Die Kinder gingen zum Mast, die Muttergottes schwebte herüber zu den Kindern und von da zum Berg. Auf dem Berg befahl die Muttergottes durch die Kinder, die Leute zu fragen, ob sie ihren Schutzmantel auf die Leute ausbreiten darf? Die Menschen riefen alle: "Ja." Danach sagte die Muttergottes zu den Kindern: "Jetzt will ich alle Plätze segnen (Erscheinungsplatz), damit der Böse nichts mehr anhaben kann." Dann schwebte die Muttergottes, vom Podium aus gesehen, nach links und blieb am Weg, der zum Apfelbaum führt, stehen und sagte: "Jetzt segne ich alle Plätze." Die Kinder sahen, wie die Muttergottes mehrmals segnete und dann verschwand. Dann gingen die Kinder heim.

Montag, 26. Februar 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder und Hildegard, außer Maria, gehen zum Berg. Antonie, Gretel und Erika sehen vor sich drei Englein stehen. Diese bleiben nur kurz und schweben dann zur Himmelswiese, indem sie den Kindern zuwinken. Hildegard sieht über dem Birkenwald die heilige Theresia, die zu ihr sagt: "Kommt näher!" Hildegard, Kuni, Irma und Betti gehen zum Mast und begrüßten dort die kleine heilige Theresia. Diese segnete einige Male und fuhr wieder in den Himmel auf. Unterdessen gingen die anderen drei Kinder mit Schmitt zur Himmelswiese. Die Englein blieben nicht lange. Die Kinder gingen, nachdem diese verschwunden waren zum Berg zurück. Hildegard und die übrigen Kinder kommen entgegen. Antonie, Gretel und Erika blieben plötzlich stehen und knieten sich auf dem Weg nieder. Das Jesukind ist vom Himmel herabgekommen. Nach der Begrüßung geht es mit den sieben Kindern zum Berg. Am Podium angekommen, segnete das Jesukind die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und dann noch seinen besonderen Segen. Hildegard sieht das Jesukind auch. Auf dem Wege zum Altar am Mast, wohin das Jesukind in Begleitung der Kinder ging, sagte es zur Hildegard: "Ich will den Geistlichen meinen besonderen Segen geben." Am Mast segnete das Jesukind nochmals und fuhr dann in den Himmel auf. Die Kinder blieben am Mast stehen und sahen zum Birkenwald. Gretel und Antonie gingen plötzlich zum ersten Mast hin. Sie sahen die heilige Theresia und den heiligen Aloisius, die über dem Birkenwald erschienen und dann zum ersten Mast herüberschwebten. Beide Heilige blieben nur kurz. Nach der Begrüßung gaben sie ihren Segen und fuhren wieder in den Himmel auf. Die beiden Kinder gingen zu den anderen Kindern zurück. Kaum waren sie einige Meter vom Mast entfernt, da sah Gretel ein Englein vor sich schweben, das zu ihr sagt: "Wer hat euch gesagt, dass ihr fortgehen sollt?" Gretel antwortet: Herr Schmitt. Da sagte der Engel: "Geht nur gleich wieder zum Mast zurück." Die Kinder folgten sofort. Pfarrer Sigg aus der Schweiz ist ebenfalls dabei. Nachdem die Kinder wieder am Mast waren, knieten sie sich auf einmal hin, denn über dem Birkenwald sahen sie den verklärten Heiland. Er sagt zu ihnen: "Ich will die Schweizer Pilger segnen für ihre Heimreise." (Am Dienstag früh fuhren diese wieder ab.) Der Heiland segnete nochmals und fuhr in den Himmel auf. Engel sind bei ihm, die so groß sind, wie die Kinder. Die beiden Engel sagten zu den zwei Kindern: "Geht jetzt zum zweiten Mast." Die Engel kommen vom Wald herübergeschwebt und schweben vor den Kindern zum Altar am Lichtmast voraus. Dort angekommen, sehen die Kinder vor dem Altar den Heiland mit dem Herzen auf der Brust. Die Kinder begrüßen ihn. Er sagt: "Geht mit mir zum Berg." Unterwegs sagt der Heiland zur Gretel: "Es wird die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald erscheinen. Ich bleibe nicht lange bei euch. Ich schwebe zum Wald und werde auf dem Throne Platz nehmen." Die Kinder blicken einmal um. Antonie, die nichts gehört hatte, was Gretel zu Schmitt sagte, schaute auch um, wie die Gretel es tat, und rief Schmitt herbei, dem sie sagte, dass über dem Birkenwald die Heiligste Dreifaltigkeit sei. Gott Vater und der Heilige Geist als Taube darüber. Ein Platz sei auf dem Thron noch frei. Am Berg angekommen, segnete der Heiland die Andachtsgegenstände und gab den Krankensegen und seinen besonderen Segen und die Kinder sahen ihn danach zum Wald hinüberschweben. Plötzlich sagen die Kinder, dass der Heilige Geist ein Kreuz schwebt und nun immer näher kommt. Jetzt schwebt er über den Leuten und schwebt einen Kreis. Immer wieder schwebt er ein Kreuz. Die Kinder verfolgen dies mit ihren Blicken und gaben jeweils an, wo die Taube sich befand. Das Volk sang tief ergriffen das Lied: 'Sei gelobt und hochgepriesen.' Die beiden Kinder sehen neben der Heiligsten Dreifaltigkeit die Muttergottes auf einem Throne sitzen mit dem Herzen auf der Brust. Die Heiligste Dreifaltigkeit segnete und verschwand. Die Muttergottes blieb und der Heiland als Herz-Jesu. Beide schweben herüber zum zweiten Mast. Die Kinder gehen eilends dorthin und begrüßen das Herz-Jesu und Herz-Mariä. Danach gingen die Kinder mit beiden zum Berg.

Auf dem Wege sagt die Muttergottes zur Gretel: "Bereitet euch auf die heilige Kommunion vor." Am Berg angekommen nehmen die Kinder selbst den Kelch aus der Hand des Engels und trinken daraus. Auch Hildegard, die nun am Podium kniet, sieht den Engel. Danach empfangen die drei Kinder den heiligen Leib. Der Engel schwebt wieder empor, der Heiland und die Muttergottes segnen gemeinsam die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Zur Gretel sagt die Muttergottes: "Wir geben nochmals den besonderen Segen und fahren auf. Wenn ihr wollt, könnt ihr heimgehen." Die drei Kinder gehen nicht heim, sondern Gretel sagt: "Der kleine Franzesko war noch nicht da und gestern hat er gesagt, dass er heute kommt, ihn wollen wir noch abwarten." Nach kaum einer Minute sehen Gretel und Antonie den kleinen Heiligen, und die heilige Hyazintha über dem Birkenwald. Beide kommen zum zweiten Lichtmast herübergeschwebt. Die drei Kinder eilen dorthin. Doch staunen sie, dass nicht nur die zwei 'Kleinen' da sind, sondern auch die heilige Maria Goretti und die kleine Luzia von Italien. Hildegard sieht nur die heilige Rita. Die Kinder begrüßten der Reihe nach. Gretel und Antonie sehen die heilige Rita nicht. Die Erscheinungen segnen und fahren nicht in den Himmel auf, sondern schweben zum ersten Mast hin. Die heilige Rita und Hildegard bleiben zurück. Diese segnete und fuhr in den Himmel auf. Hildegard ging daraufhin zum Zug. Auf dem Weg zum Mast gerieten beide Kinder immer mehr ins Staunen, denn die heilige Theresia und den heiligen Aloisius sahen sie plötzlich auch. Der heilige Klaus kommt noch, der heilige Antonius, die heilige Kreszentia, die heilige Bernadette. Sie schweben in einer Reihe etwa zwei Meter über dem Boden. Die Kinder konnten nicht hinreichen. Auf einmal bildeten die Heiligen einen großen Kreis und darinnen sahen die Kinder zehn Engel. Die Heiligen forderten die Kinder auf, ihnen zu folgen. Der Kreis der Heiligen mit den Engeln darin schwebte zur Grotte am Birkenwald hin. Dann weiter zum Bildstock. Hier waren die übrigen Kinder mit Norbert und einem weiteren Schweizer Geistlichen. Doch die Engel und Heiligen hielten sich nicht auf, sondern schwebten weiter den Weg entlang und bogen auf dem Weg zum Waldkreuz ein. Etwa 30 Meter nach der Ecke sagen Antonie und Gretel: "Die Heiligste Dreifaltigkeit sei jetzt an der Spitze der Engel und Heiligen." Auch die Muttergottes ist da und der heilige Josef. Drei große Engel schweben voraus. Es sind die drei Erzengel. Im roten Kleid ist der heilige Michael, Gabriel trägt ein weißes Gewand und Raphael ein blaues. Es kommen immer mehr Heilige hinzu. So die heilige Irmgard, die heilige Elisabeth mit einer kleinen Kapelle auf dem Arm, die heilige Barbara. Vor dem Kreuz macht die ganze Himmelsprozession halt und schwebt nach kurzer Zeit weiter zum hinteren Bildstock: Dort fahren alle Heiligen und Engel, außer der Muttergottes und den drei Erzengeln in den Himmel auf. Die Heiligste Dreifaltigkeit schwebte wieder zurück zum Kreuz und weiter den Weg entlang. Kurz nach dem Kreuz hört Gretel Gott Vater sprechen: "Wir sind hierher gegangen und haben gesegnet, damit der böse Feind nicht mehr kommen kann." In etwa Kopfhöhe schwebt die Heiligste Dreifaltigkeit, die Muttergottes und die drei Erzengel weiter an der Grotte vorbei bis zum Altar am Lichtmast. Hier segnete die Heiligste Dreifaltigkeit und fährt, begleitet von der Muttergottes und den drei Erzengeln, zum Himmel auf. Die Kinder bekamen den Auftrag heimzugehen.

Es ist 20.30 Uhr. Norbert ging in der Zwischenzeit mit den anderen Kindern und zwar Erika, Kuni, Irma und Betti. Als die Kinder (Gretel und Antonie) zum ersten Mal am untersten Mast knieten und der verklärte Heiland über dem Birkenwald schwebte, gingen die fünf Kinder vorbei an ihnen zur Grotte. Am zweiten Mast sah Maria den heiligen Alois über dem Birkenwald. Es war zur gleichen Zeit, als Gretel und Antonie zum ersten Mast liefen, denn dorthin kamen ja die heilige Theresia und Aloisius. Frau Waha und Kuni sehen die heilige Bernadette. Sie schwebte hernieder zur Grotte, wohin nun die fünf Kinder eilends gingen. Sie sagte: "Wenn der Priester das Volk segnet und wenn er den Exorzismus betet, dann ist es besser, wenn er die Stola umhat. " Frau Waha, Kuni und Maria sehen über dem Birkenwald die Heiligste Dreifaltigkeit. Es ist auch der Augenblick, währenddessen Antonie und Gretel vom Podium aus die Heiligste Dreifaltigkeit sehen. Auch die Muttergottes sehen Frau Waha, Kuni und Maria. Sie saß auf einem Thron voll blendenden Glanzes. In das Angesicht der Muttergottes konnten die drei dauernd nicht hineinsehen, so leuchtete es. Auch Erika sieht dies alles. Die Heiligste Dreifaltigkeit und die Muttergottes begrüßten sie. Die Heiligste Dreifaltigkeit verschwand plötzlich. Der heilige Josef kommt. Dann die heilige Elisabeth mit einem Kirchlein auf dem Arm. Anschließend erscheint der gekreuzigte Heiland über dem Wald. Er sagt: "Liebe Kinder, seht wie ich für einzelne Menschen leiden muss. Ihr dürft jetzt das Blut empfangen aus der Wunde, die ihr vertretet. Dazu auch eine Hostie." Der Heiland segnet die beiden Schweizer Priester besonders. Nach der mystischen Kommunion verschwindet der Heiland und die heilige Katharina von Siena erscheint. Sie ist weiß gekleidet und hat eine blaue Schärpe. Sie sagt: "Ich gebe jetzt der ganzen heiligen katholischen Kirche meinen besonderen Segen und segne das ganze Bistum Bamberg. Jetzt segne ich die Erzbischöfliche Kommission. Jetzt gebe ich den Schweizer Pilgern den Reisesegen." Dann verschwindet sie. Danach sehen die Kinder den König David. In einer Hand hielt er eine kleine Harfe und in der anderen eine Schleuder. Er führt die Kinder zum Bildstock: Am Bildstock verschwindet er. Es kommt die heilige Maria Goretti und der heilige Aloisius. Die heilige Maria Goretti sagt: "Ich bin die Patronin der Keuschheit für die Mädchen", und der heilige Aloisius sagt: "Er ist der Patron für die Knaben." Maria Goretti sagt zur Maria und Erika: "Der Priester soll nach der Erscheinung dem Volk mit Stola seinen priesterlichen Segen geben." Die Heiligen verschwinden und die Kinder gingen zum Berg zurück und dann heim.

Dienstag, 27. Februar 1951, 19.00 Uhr. Die Kinder sind am Berg. Gretel, Maria, Erika und Kuni sehen die heilige Maria Goretti über den Birken. Gretel sieht noch die heilige Veronika. Kuni sieht den gekreuzigten Heiland, er segnete die Schweizer, die bereits auf der Heimfahrt sich befinden. Nachdem die Erscheinungen wieder verschwunden waren, gingen Maria und Kuni noch zum Birkenwald in Begleitung von Schlötzer und ihrer Mutter. Die Kinder sahen den gekreuzigten Heiland, nach einer Weile verschwand der Heiland am Kreuz und erschien den Kindern als auferstandener Heiland. Die Kinder durften die Wundmale vom Heiland küssen. Es kamen noch zwei Frauen aus Krefeld hinzu. Die eine weinte sehr zerknirscht. Schlötzer gab ihr die Erlaubnis, die Fußwunden vom Heiland zu küssen. Hierbei schrie die Frau sehr laut: "Heiland, ich bin eine große Sünderin", und weinte so laut, dass man dies auf 100 Meter Entfernung vernahm. Die Kinder sagten: "Jetzt legt der Heiland der Frau die Hände auf das Haupt und sagt: 'Ich habe ihr vergeben.'" Die Kinder gingen wieder auf den Berg, die Frau sagte, auf diesem Flecken Erde, lieber Heiland, will ich die ganze Nacht verbringen und beten. Sie dankte heftig dem Heiland. Als Schlötzer mit den beiden Kindern auf dem Berg war, hörten die Kinder die Stimme vom Heiland: "Sagt der Frau, sie braucht nicht die ganze Nacht auf dem Berg bleiben, ihr Schutzengel war bei mir und hat sich bedankt, er ist jetzt wieder freudig." Die Kinder sagten dies der Frau. Weiter sagte der Heiland: "Liebe Kinder, das wollte ich so haben mit dieser Frau, aus diesem Beispiel könnt ihr lernen, solche Bekehrungen werde ich noch mehr vollbringen." Die Kinder gingen anschließend heim.

Mittwoch, 28. Februar 1951, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder und Frau Waha gehen zum Berg. Erika, Maria, Hildegard und Waha sehen die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald, während Gretel und Kuni den heiligen Aloisius sehen. Die Ersteren gehen zum Lichtmast, wohin die heilige Maria Goretti schwebt, und der heilige Alois kommt zum Altar am Mast und schwebt von da zur Grotte. Gretel und Kuni folgen ihm und begrüßen ihn dort. Am ersten Mast begrüßen die übrigen Kinder die heilige Maria Goretti. Diese sagte zur Maria und Waha: "Sagt zu mir Marietta, meine Mutter hat mich auch immer so gerufen." Antonie kommt hinzu. Nachdem die heilige Maria Goretti mehrmals gesegnet hatte und in den Himmel aufgefahren war, sahen Maria und Frau Waha die Muttergottes an der Grotte. Alle Kinder gingen dorthin und begrüßten die Muttergottes an der Grotte. Gretel und Kuni waren inzwischen zum Bildstock gegangen mit dem heiligen Aloisius. Nach der Begrüßung sah Antonie den gekreuzigten Heiland über dem Birkenwald. Um ihn besser sehen zu können, ging sie etwa 20 Meter von der Grotte aus zurück. Auch Maria, Erika und Waha sehen den gekreuzigten Heiland. Die Muttergottes segnete mehrmals und verschwand. Alle Kinder, außer Gretel und Kuni, knieten nun bei der Antonie. Maria sieht den Kelchengel kommen und alle bekommen die mystische Kommunion. Danach segnete der Heiland vom Birkenwald aus und verschwand wieder. Zuvor sagte er zur Antonie: "Geht zu den anderen Kindern (am Bildstock)."

Gretel und Kuni sahen, nachdem der heilige Aloisius aufgefahren war, die heilige Veronika mit dem Schweißtuch des Heilandes in den Händen. Die Kinder dürfen das Schweißtuch küssen. Danach schwebte die heilige Veronika zum ersten Lichtmast langsam. Gretel und Kuni folgten. Als sie gerade vom Bildstock weggingen, kamen die übrigen Kinder nun zu ihnen und schlossen sich den beiden an. Sie sahen aber die heilige Veronika nicht. Am ersten Mast hielt die Veronika und fuhr dort in den Himmel auf. Die Kinder gingen daraufhin zum Berg zurück. Auf dem Wege dorthin sagte die Gretel, dass der heilige Aloisius gesagt hat, sie sollen, wenn sie allein sind, nochmals zum Bildstock kommen, sie dürfen heute noch etwas Schönes sehen. Sie empfangen heute viele Gnaden. Die Kinder knien alle am Podium. Gretel und Kuni sehen wieder den heiligen Aloisius. Sie gehen mit Schmitt zur Grotte. Die Kinder gingen jedoch nicht gleich zur Grotte, da Schmitt noch immer zögerte. Der heilige Aloisius ging daher ganz betrübt wieder fort. Die beiden Kinder waren ganz traurig darüber und machten Schmitt Vorhaltungen deswegen, er habe nun die Schuld, wenn sie nicht die Gnaden empfangen, von denen Aloisius sprach. Auf dem Wege zur Grotte sahen die Kinder ihre Engel, die gleich zum Bildstock schwebten. Am Bildstock kommt der heilige Aloisius und die Kinder und Schmitt baten um Verzeihung wegen des Ungehorsams. Der heilige Aloisius sagte darauf, dass er verzeihe. Er segnete und verschwand. Gleich darauf stand die heilige Theresia vor ihnen. Als die Kinder sie begrüßten, sagte sie: "Liebe Kinder, ihr braucht das Haupt nicht mehr berühren. Es genügt, wenn ihr die Hand gebt und das Kleid berührt." Sie segnete und verschwand. Dann erschien die heilige Mechthild. Nach ihr die heilige Agnes im roten Kleid. Dann der heilige Klaus von der Flue. Anschließend der heilige Antonius, dann Franzesko, die kleine Hyazintha, die heilige Bernadette, die kleine Luzia von Italien, der Apostel Andreas, der heilige Bonifatius mit Axt und Kreuz, die heilige Elisabeth, die heilige Margareta, die heilige Kunigunda und dann der Heiland selbst, der mit den Kindern zum Berg ging. Er segnete oft auf dem Weg dorthin. Dort gab er den Krankensegen und segnete die Andachtsgegenstände. Dann gab er seinen besonderen Segen und ging zum Mast, wohin die Kinder ihn begleiteten. Dort segnete er nochmals und fuhr in den Himmel auf. Während die beiden Kinder zum zweiten Mal am Bildstock waren und die anderen am Podium, sah von da aus Hildegard die heilige Elisabeth mit einem Kirchlein auf dem Arm über dem Wald. Frau Waha und Antonie, Erika und Maria sehen die heilige Theresia über dem Wald, die näher kommt. Hildegard sieht den heiligen Bonifatius mit dem Evangelienbuch in der Hand, das von einem Schwert durchbohrt ist. Er sagt zu ihr: "Von diesem Buch habt ihr schon viel gehört." Nach der Begrüßung der heiligen Theresia sehen Waha, Erika, Maria und Antonie den heiligen Erzengel Gabriel. Er segnete mehrmals und fährt in den Himmel auf. Die Kinder gehen heim.

(Quelle: Prof. Dr. Walz: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn, Bd. 2)

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