Freitag, 3. März 1950. (Bericht von Herrn Schlötzer und Schmitt unmittelbar nach der Andacht im Pfarrhof gefertigt.) Abends 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr: Jesuskind allein erschien. Vor 19.00 Uhr abends waren Müller und Gügel auf dem Berg neben der kleinen Kapelle. In dieser fing plötzlich der Kranz um die Muttergottesstatue zu brennen an. Zwei Männer haben das Feuer gelöscht. Die Mädchen sahen über den Birken eine kleine Gestalt von einem Schein umgeben.
Die Gestalt ging immer weiter herunter bis auf den Boden des Birkenwaldes. Dann ging die Gestalt bis zum untersten Lichtmast. Antonie Saam stand hinter dem Podium von Anfang an. Sie sah das Jesukind über den Birken und, wie es sich immer weiter herunter bewegte, nicht ganz zum ersten Lichtmast. Das Jesukind sagte: "Die anderen Kinder sollen auch hergehen." Betti Büttner stand ab 19.10 Uhr neben Antonie Saam und sah auf dem Berg, hinter dem Podium stehend, nichts. Betti Büttner holte dann Kuni Schleicher und Gretel Gügel. Darauf gingen alle. Saam, Büttner, Müller, Gügel und Schleicher fast bis zum zweiten Lichtmast. In Haushöhe schwebte über den Kindern ein Kelch mit Hostie, von welchem Strahlen ausgingen. Das Jesukind sagte: "Holt mir die Maria Heilmann!" Kuni Schleicher holte Maria Heilmann. Diese sah sofort das Jesukind. Kuni Schleicher sah heute überhaupt nichts. (NB. Die Kuni Schleicher hatte einmal der Versuchung, zum Birkenwald zu gehen, nicht stand gehalten.) Alle Kinder holten dann das Jesukind ab und gaben ihm die Hand. Das Jesukind sagte: "Ich bin dazu gekommen, weil ihr in Gefahr seid." Das Jesukind ging in die Mitte zwischen Saam und Gügel. Die anderen Kinder gingen hinten nach. Der kleine Porzel-Engel ging immer neben dem Jesukind. Heraufwärts segnete das Jesukind alle Leute. Wir Kinder gingen alle etwas nach rechts (Osten), das Jesukind aber ging nach links (Westen). Wir gingen alle bis zum Podium und stellten uns alle auf das Brett. Dann segnete das Jesukind alle Leute und die Kinder. Die Kinder blieben knien. Als wir dann oben auf dem Podium waren, schwebte der Kelch mit Hostie über dem Jesukind. Von der Hostie tropften Blutstropfen in den Kelch. Das Jesukind sagte: "Euer Gebet dringt bis zum Himmel hinauf." Alle Kinder gaben dem Jesukind die Hand, berührten seinen Kleidersaum und sein goldenes Kränzchen auf dem Haupte, sein Haar und die goldenen Rosen auf den Füßen des Jesukind. (Je eine auf jedem Fuß.) Dann rührten sie die Hand des kleinen Porzels (Engels) an und den Saum seines Kleides, das weiß war und goldene Borten hatte. Dann ging das Jesukind nach Süden. Die Kinder folgten. Das Jesukind hatte Tränen in den Augen. Das Jesukind sagte: "Die Kinder sollen einen Bund schließen und Muttergotteslieder singen!" Und als wir zwischen dem zweiten oberen Mast waren, sagte das Jesukind: "Jetzt wird ein Engel kommen, der wird euch ein Lied vorspielen." Gleich darauf kam ein Engel in Lebensgröße Er hatte eine Geige in der Hand und spielte. Er stellte sich hinter den Rücken der Kinder und spielte: 'Ehre sei Gott in der Höhe' und sang auch mit. Dann spielte er noch so ähnlich wie 'Die Schönste von allen' und sang dabei mit. Das Jesukind sagte zu den Kindern: "Ich habe zu meiner Mutter gesagt: Ich gehe heute ganz allein auf die Erde." Dann: "Wenn die Leute so weiterbeten, können sie das Unglück aufhalten", und "wenn es die Bamberger nicht glauben wollen, dann werde ich sie sehr strafen." Als die Leute sangen 'Reinste Jungfrau, o betrachte', spielte der Engel mit.
Beim zweiten Beten des 'Engel des Herrn' gingen alle Kinder, das Jesukind mit dem kleinen Porzel (Engel) und der große Engel mit herauf bis zum Podium. Zuerst gaben wir dem Jesukind die Hand und dem Porzel. Das Jesukind sagte: "Die zwei Männer, die mit euch gelaufen sind, sollen, wenn ich fort bin, den Leuten berichten!" – Das Jesukind sagte: "Ihr sollt sechs 'Vater unser' für das Vaterland beten." Dann sagte das Jesukind zu Erika: "Die Kinder sollen auf das Podium!" Wir gingen hinauf. Dann sagte das Jesukind: "Kniet euch nieder! Ich will euch ein Kreuzlein auf die Stirne machen!" Dabei stand es ein bisschen in der Luft. Das Jesukind ging dann hinunter zum Lichtmast. Wir Kinder gingen dann vom Podium herunter und folgten dem Jesukind nach. Unten sagte das Jesukind: "Herr Pfarrer soll die Rosa Bradl antelefonieren, sie soll am 5. März kommen." Ferner sagte das Jesukind: "Die Hildegard Lang soll auch kommen und das Mädchen, das ich geheilt habe, soll auch kommen." Das Jesukind sagte: "Ich komme am Sonntag mit meiner Mutter und vielen Engeln um drei Uhr, sieben Uhr und halb neun. Da sollen wieder sehr viele Leute kommen!" Dann sagte das Jesukind: "Heute will ich ein wenig mit euch spazieren gehen." Alle Kinder gingen mit dem Jesukind in einem Kreis dreimal herum. Wir gingen dann bis zum zweiten Lichtmast. Der große Engel verschwand. Da fuhr das Jesukind kurz darauf gerade in den Himmel hinauf. Wir sahen im offenen Himmel einen großen und einen kleinen Thron. Auf dem großen saß die Muttergottes. Da setzte sich das Jesukind auf den kleinen Thron und segnete. Die Muttergottes segnete auch. Der kleine Porzel (Engel) war immer noch da. Dann ist er fortgesprungen. Der kleine Porzel sagte: "Das Jesukind hat mir erlaubt, euch zu segnen." Er segnete mit den drei mittleren Fingern. Nachdem alles weg war und der Himmel geschlossen war, sah Erika Müller am Himmel ein großes Kreuz mit Strahlen umgeben, es blieb ein paar Minuten da und verschwand. Die fünf Kinder sahen dann einen Kelch mit darüberschwebender Hostie. Sie berührten den Griff des Kelches. Der Griff war hart und glatt. Dann schwebte der Kelch hinauf in den Himmel und dann war alles weg.
Samstag, 4. März 1950. (Bericht von Schlötzer und Schmitt im Pfarrhof am gleichen Tag unmittelbar nach der Andacht abgefasst.) Abends 19.00 Uhr Andacht. Das Jesukind war allein da, wie es vorausgesagt war; und der kleine Engel. Als wir (die Kinder und Schlötzer und Schmitt) hinauf gingen auf den Berg, ging Antonie Saam auf uns zu und sagte: "Das Jesukind ist schon da. Es sollen alle Kinder kommen, auch Gügel und Müller. Auch wenn sie krank sind, sollen sie kommen. Sie sollen sich schicken." (Sich beeilen.) Gretel Gügel sah das Jesuskind schon beim Hinaufgehen auf den Berg. Das Jesuskind ging zum Podium hin. Dort blieb es stehen. Dann gingen die Kinder mit dem Jesuskind zum ersten Lichtmast hinunter. Die Kinder durften dem Jesuskind und dem kleinen Engel (Porzel) die Hand geben. Die Kinder blieben dann unten stehen. Das Jesukind sagte: "Die Kinder sollen noch die Maria Heilmann und die Betti Büttner holen." Dann ging das Jesukind wieder hinauf zum Podium und segnete die Kinder einige Male. Beim Durchgehen durch die Menge sagte das Jesukind: "Das ist ein besonderer Segen." Als wir beim Podium waren, durften die Kinder dem Jesukind die Hand geben, den Saum seines Kleides berühren und ebenso die Krone und das Haar. Dann gingen die Kinder wieder hinunter. Das Jesukind gab einen besonderen Segen und sagte: "Es sollen ein paar Männer mitgehen!" Beim Lichtmast kam ein großer Engel mit einer Geige, stellte sich auf den Boden und spielte ein Lied. Der kleine Engel sang mit. – Bereits am Anfang schwebte über dem Jesukind ein Kelch, darüber eine Hostie. Dann träufelten drei Blutstropfen in den Kelch hinein. Mit dem kleinen Engel waren auch schon drei Engel da. Das Jesukind sagte: "Liebe Kinder, ihr müsst noch viel leiden, bis ihr zu mir in den Himmel kommt." Erika Müller hört, dass das Jesukind sagte, dass morgen viel Leute kommen sollen! Dies soll von Mund zu Mund gehen. Da fuhren zwei Engel in den Himmel, dann das Jesukind. Bloß der kleine Engel blieb noch da und spielte mit den Kindern noch längere Zeit. Dann ging auch er in den Himmel. Als alles weg war, schwebte noch immer der Kelch weiter hinunter. Wir durften ihn berühren. Dann schwebte er wieder in die Höhe. Ein Engel kam und holte ihn ab. Der kleine Engel sagte noch: "Das Jesukind hat mir erlaubt, euch zu segnen." Die Kinder gingen bis zum Podium hinauf, beteten drei 'Vater unser' für die Ungläubigen, die das Jesukind gewünscht hatte. Plötzlich sahen die Kinder weiter unten einen Schein am Fußboden und laufen hinunter in die Nähe des Lichtmastes. Der Schein geht weiter über die Birken, über dem Birkenaltärchen. Da geht der Schein weiter hinunter, dorthin, wo immer der Teufel war. Erika hörte eine Stimme: "Geht in den Birkenwald, dort ist die Muttergottes!" Die Kinder gingen nicht hin. Erika hörte auch noch, dass das Jesukind gesagt hat: "Morgen kommt der Teufel wieder, lasst euch nicht verführen!" – Gleich am Anfang, bevor die Maria Heilmann da war, sagte das Jesukind: Ich komme jetzt bereits alle Tage, wo ihr in Gefahr gewesen seid. – Heute hat auch Kuni Schleicher alles gesehen bis auf die drei Engel. Erika sah ein Kreuz, von dem lauter Strahlen ausgingen.
Sonntag, 5. März 1950. (Bericht von Schlötzer und Schmitt, gefertigt unmittelbar nach den Erscheinungen im Pfarrhof.)
1. Nachmittags 15.00 Uhr Andacht. Um 14.00 Uhr nachmittags schon kam die Muttergottes mit dem Jesukind vom Birkenwald herüber. Zuerst sahen wir einen großen und einen kleinen Schein. Gleich darauf sahen wir die Muttergottes und das Jesukind drinnen. Wir gingen sofort zum zweiten Lichtmast. Mehl, Rosl und Kuni sahen die Muttergottes nicht. Maria, Gretel, Erika, Antonie und Betti sahen die Muttergottes und das Jesukind. Wir holten dann die Muttergottes und das Jesukind ab. Die Erika Müller bekam vom Jesukind ein Geheimnis. Sie durfte das Geheimnis auch den übrigen Kindern sagen. (Herr Schlötzer sagte dem Verfasser auch, dass es etwas Freudiges sei.) Als sie 20 Meter vor dem Podium waren, da kam ein kleiner Engel (Porzel), der sich auf die Frage der Maria Heilmann nach seinem Namen: "Peter" nannte, vom Himmel herunter. Als wir herauf zum Podium gingen, sagte das Jesukind: "Die Leute sollen in die Blockhütte gehen!" Die Leute folgten nicht. Die Muttergottes sagte das mindestens zehnmal. Weil die Leute einfach nicht folgten, ging die Muttergottes wieder in den Himmel zurück. Das Jesukind blieb noch einige Zeit. Wir spielten mit dem Jesukind und dem kleinen Engel. Dann gingen sie auch fort. Wir ließen den kleinen Peter das Jesukind im Himmel fragen, ob die Muttergottes und das Jesukind wieder kommen. Er kam gleich wieder herunter und sagte: "Ja, sie kommen wieder." Der kleine Peter ging auch fort, weil die Leute nicht folgten. Wir Kinder standen dann allein. Da sahen Müller, Saam und Heilmann den Teufel in der Muttergottesgestalt: Weißes Kleid, weißen Schleier, aber ein schwarzes Gesicht, die Hände über der Brust gekreuzt. Wir beteten: "Im Namen Jesu, Maria und Josef, befehle ich euch, ihr höllischen Geister, weichet von diesem Ort und von dieser Stelle und wagt nicht mehr wiederzukehren: Im Namen Jesu, Maria und Josef." Wir beteten das letzte dreimal. – Auf einmal war der Teufel weg. Nach 5 Minuten kam er wieder mit vielen Engeln, weiß angezogen, mit schwarzem Gesicht. Dann beteten wir wiederum den Exorzismus. Dann gingen sie wieder durch. Die Muttergottes und das Jesukind mit dem kleinen Peter kamen vom Himmel herunter zu uns, die wir im Felde standen. Alle Kinder zogen dann zum Podium. Betti sah die Muttergottes nicht mehr. – Viele Engel kamen auf einer Himmelsleiter herunter. Das Jesukind sagte: "Wir wollen eine Prozession halten mit den Engeln und der Muttergottes." Wir gingen dann alle bis zum Geländer und bogen dann ins Feld ein gegen Westen und gingen ungefähr 30 Meter gegen Westen und bogen dann nach Norden ein.
Um 15.15 Uhr kamen Schlötzer und Schmitt und trafen die Kinder mitten in der Prozession. Die Muttergottes segnete auf die Bitte von Schlötzer und Schmitt hin diese zwei Herren. Die Prozession ging zum Podium herauf, das Jesukind segnete bei der Menge angekommen bis zum Podium herauf und sagte: "Das ist ein besonderer Segen." Droben auf dem Podium sagte das Jesukind zu Gügel: "Gebt allen Engeln die Hand!" Dies dauerte ca. 20 Minuten. Manche Engel hielten die Hand der Kinder ganz besonders fest. Die Engel bildeten Spalier vom Podium zum Birkenwald in Kurven. Schmitt ging mit den Kindern durch die Engelscharen. Verschiedene Engel hatten blaues Gewand. Große und kleine Engel trugen blaue Gewänder. Ein großer Engel in rosa Gewand hatte ein Spruchband: 'Gloria in Excelsis Deo.' Mitten in den Engelscharen trafen wir den kleinen Engel Peter. Maria Heilmann führte ihn eine Zeit lang mit. Antonie hörte, wie das Jesukind sagte: "Die Leute sollen sechs 'Vater unser' beten für die Bekehrung der Sünder." Dann ging die Begrüßung der Engel weiter. Nach etwa 20 Metern trafen wir auch den Kelchengel in rosa Gewand. Er stärkte die Kinder mit dem heiligen Blut und der heiligen Hostie. Die Muttergottes sagte: "Die Rosa und alle übrigen Kinder sollen herunter kommen, damit sie auch gestärkt werden!" Es kamen Rosa, Betti, Mehl und Kuni. Alle durften den Kelch trinken und das Brot essen, ohne etwas davon wahrzunehmen. Währenddessen holte Gretel Gügel den kleinen Engel Peter herbei. Mit den Kindern kam auch die Muttergottes und das Jesukind herab. Die Kinder, die mit der Muttergottes und dem Jesukind nach unten gingen, sahen die Muttergottes und das Jesukind auch nicht. Sie wurden von der Erika herunter begleitet. Auf die Frage der Gretel Gügel, ob die Muttergottes und das Jesukind heute Abend um 19.00 Uhr wiederkomme, sagte die Muttergottes: "Ja" und "auch um 20.30 Uhr." Dann sagte das Jesukind: "Die vier Kinder sollen die Engel weiter begrüßen." Das Jesukind und die Muttergottes blieben stehen. Jetzt kam Schlötzer von oben herunter und blieb bei den vier Kindern. Die Kinder kamen zu einem Engel mit dem Spruchband: 'Lobet den Herrn.' Ein anderer Engel hatte das Spruchband: 'Gelobt sei Jesus Christus.' Die Engel jubelten, weil die Kinder ihnen die Hand gaben. Die Engel singen und forderten die Kinder auf, das Lied zu singen: 'Ehre sei Gott...' Die Engel sangen so hoch, dass die Kinder nicht mitsingen konnten. Währenddessen standen die Leute bei dem Birkenaltärchen. Antonie Saam sagt, dass das Jesukind wünscht, die Leute sollen zum Berg hinauf gehen und dort beten. Ein Mann kam vom Berg herunter. Auch dieser wird aufgefordert, wieder auf den Berg zu gehen. Die Kinder sahen den Teufel im Wald und wollten deshalb nicht mehr weiter. Die Engel verneigten sich vor dem Altärchen und gingen wieder zurück. Das Jesukind sagte zu Saam: "Singt meiner Mutter ein Lied!" Die Kinder sangen: "Mutter, muss dich nochmals grüßen." Das Jesukind sagte weiter: "Die Leute sollen sechs 'Vater unser' für das Vaterland beten!" Dann gingen die Kinder zu der Muttergottes und dem Jesukind zurück und zwar zwischen den Engelreihen. Die Engel schwebten dann in den Himmel hinauf in Form von Staffeln. Auch die Muttergottes geht zum Himmel hinauf und die Kinder gehen hinter ihr her. Es blieben nur noch der kleine Engel Peter zurück. Der kleine Peter sagte: Wir sollen ihn umarmen, auch diejenigen, welche ihn nicht sehen. Dann flog auch er in den Himmel hinauf. Er kommt aber wieder zurück und sagte: "Heute Abend kommen die Engel und halten eine Lichterprozession. Die Kinder sollen Kerzen mitbringen." Dann flog er in den Himmel hinauf. Die Kinder gingen mit den beiden Herren zum Podium zurück. Erika Müller sah den Teufel im Birkenwald.
Bemerkung: Die kleinen Engel: Peter, Georg, Johannes, aus Forchheim, Hausen und Heroldsbach, sind anscheinend unschuldige Kinderseelen, welche im Himmel sind.
2. Abends 19.00 Uhr Andacht. 1.000 Menschen sind anwesend. Beim Hinaufgehen sehen die Kinder einen großen Schein und einen kleinen Schein. Kurz darauf war in beiden Scheinen die Muttergottes und das Jesukind. Wir gingen gleich zum ersten Lichtmast, da die Muttergottes und das Jesukind schon auf uns warteten. Die Kinder begrüßten die Muttergottes und das Jesukind. Das Jesukind sagte: "Ich habe große Freude, dass die Leute heute so zahlreich gekommen sind." In Prozession gingen wir dann zum Podium. Dabei schwebte ein Kelch mit Hostie in der Luft über uns. Das Jesukind sagte: "Ich gebe bald ein Zeichen." Dann sagte das Jesukind zu Saam: Wir sollen einen Bund machen und der Muttergottes Lieder singen. Oben am Podium angekommen, sagte das Jesukind: "Wir sollen eine Lichterprozession machen." Dann sahen die Kinder einen Engel mit einem Korb Kerzen und einen anderen Engel mit Rosen. Die Muttergottes sagte: "Die Leute sollen eine gerade Bahn machen." Scharen von Engeln schwebten vom Himmel herunter. Zwei Engel haben Kelche mit heiligen Hostie darüber. Wir sollen bis zum ersten Lichtmast gehen! Ein Engel hatte ein blaues Kleid an mit goldenen Sternen darauf. Durch Antonie Saam ließen wir fragen: "Sollen wir eine Kommission (von Laien) bilden?" Antwort: "Ja." Auf die Frage: "Wer soll nach Bamberg fahren?" – Antwort: "Schmitt und Schlötzer sollen am Sonntag zum Bischof gehen!" Dies sagte Schmitt zum Schlötzer am untersten Mast. Die Prozession ging dann weiter ins Feld nach Westen. Voraus ging ein Engel mit Spruchband: 'Gloria in Excelsis Deo.' Ein weiterer Engel mit dem Spruchband: 'Lobet den Herrn!' Wieder ein anderer Engel: 'Singt ein neues Lied!' Wieder ein anderer: 'Ave, Maria, klare.' Noch ein Engel: 'Königin der Welt!' Dann folgten zwei Kelchengel. Es reihten sich Engel mit Geigen und Posaunen ein. Die Muttergottes sagte: "Jetzt kommen meine lieben Engel." Dann sagte sie: "Am 13. März erst kommen die Engel wieder." Ein Engel stärkte die Kinder aus dem Kelch und der heiligen Hostie. Der Engel sagte: "Heute will ich euch noch einmal stärken, dass ihr bis zum dreizehnten aushaltet." Das Jesukind sagte: "Das Blut, das ihr getrunken habt, ist mein kostbares Blut!" Auch Schmitt und Schlötzer dürfen es empfangen. Die Kinder dürfen die Muttergottes und das Jesukind umarmen. Die Muttergottes sagte: "Herr Dr. Heil, Schmitt und Schlötzer sollen bald nach Bamberg fahren!" Das Jesukind sagte: "Opfert und betet!" Dann sahen sie den Kelch mit Hostie, aus der Blut in den Kelch tropft. Jetzt gingen wir zur Grotte. (Birkenaltärchen.) Die Muttergottes sagte: "Fürchtet euch nicht, denn ich bin bei euch." Das Jesukind sagte: "Es freut mich, dass viele Leute hier sind." Dann sagte es weiter: "Liebe Kinder, jetzt fängt bald für euch das Leiden an." Beim Birkenwäldchenaltar sagte das Jesukind: "Die Leute sollen alle auf den Berg hinauf gehen!" Drei Personen sträubten sich dagegen, schimpften schwer und blieben stehen. Ein Mann, eine Frau und ein Mädchen. Ein Mann sagte: "Ihr gehört mit der Peitsche fortgejagt." Das Jesuskind sagte: "Bei diesen Sündern will ich nicht stehen!" Es kehrte um und ging mit der Muttergottes zum ersten Lichtmast zurück. Das Jesukind sagte: "Ich werde den Mann schwer bestrafen." Wir gingen dann alle zum Podium. Die Muttergottes ging mit den Engeln, der Antonie Saam, Betti Büttner, Erika Müller und Gunda Kupfer zum Mast hinunter, während das Jesukind mit Gügel, Heilmann, Schleicher, Lang und Rosa und Schmitt am Podium blieben. Das Jesukind sagte: "Liebe Kinder, ich will auf eurem Arm schlafen." Daraufhin nahm ein Kind nach dem anderen das Jesukind auf den Arm, wobei bei jedem Kind das Lied gesungen wurde 'Schlaf wohl, du Himmelsknabe du...' Das Jesuskind blieb immer so lange auf dem Arm des Kindes liegen, bis die Strophe vollendet war. Auch Schlötzer und Schmitt durften das Jesukind auf den Arm nehmen, wobei die Kinder nicht sangen, sondern im Auftrag des Jesuskindes die Strophe sprechen mussten. Inzwischen kam die Muttergottes mit den vier Kindern und Schlötzer wieder zurück. Die Muttergottes sagte: "Mein Kind hat euch sehr lieb." Darauf baten sie, die Leute sollen eine gerade Bahn bilden, denn sie will mit ihrem süßen Kinde und den Engeln eine Lichterprozession halten. Ein Engel teilte Kerzen aus, die in verschiedenen Farben brannten. Die Prozession ging bis zum ersten Lichtmast, bog nach Westen ab etwa 40 Meter, und bog dann rechtwinkelig nach Norden ab, 40 Meter lang, und bog dann wieder nach Westen ab, wieder ca. 40 Meter. Auf einmal sehen die Kinder in einer Entfernung von 30 Meter die Muttergottes. Die Kinder blieben auf einmal stehen und getrauten sich reicht mehr weiter. Auf die Frage des Herrn Schlötzer, wo die Muttergottes und das Jesukind sei, zeigten die Kinder neben sich hin. Jetzt wurden die Kinder inne, dass sich der Teufel als Muttergottes verkleidet hatte und mit vielen Gesellen auf die Kinder wartet. Der Teufel als Muttergotteserscheinung hatte ein schwarzes Gesicht. Die Kinder wollten die Flucht ergreifen. Nur mit Mühe konnten sie von Schlötzer und Schmitt beim Jesukind und der Muttergottes zurückgehalten werden. Wir bildeten einen Kreis um die Muttergottes und das Jesukind, dazwischen beteten wir den Exorzismus. Daraufhin verschwand der Teufel für kurze Zeit (in Muttergottesgestalt), gleich darauf war er wieder da. Die Kinder beteten: 'Unter deinen Schutz und Schirm...' Darauf breitete die Muttergottes ihren Mantel über uns alle aus und sagte: "Kinder, ihr seid in großer Gefahr!" Dann sagten die Kinder: "Drüben im Wald steigt ein Dampf auf." Sie sahen auch drüben höllische Geister. Wir baten: "Liebe Muttergottes, führe uns auf den rechten Weg!" Dann sagten die Kinder: "Hinter jedem von uns steht ja ein Engel." Sie fragten die Muttergottes, ob es unser Schutzengel sei? Sie sagte: "Ja." Darauf gingen die Muttergottes, das Jesukind und die Engel und alle übrigen Kinder und Herren zum Podium – um 20.30 Uhr.
3. Um 20.30 Uhr abends: Maria Heilmann, Gretel Gügel und Schlötzer blieben beim Jesukind am Podium zurück, während die Muttergottes mit den übrigen Kindern und Schmitt durch die Leute etwa 30 Meter nach Südwesten zog. Inzwischen fragte Maria Heilmann oben den kleinen Engel, wie er heißt? Er sagte: "Georg." Sie fragte den anderen Engel. Der sagte: "Johannes." Dann fragte Maria Heilmann: "Wo bist du denn her?" Er sagte: "Von Hausen." Dann fragte sie: "Johannes, wo bist du denn her?" Er sagte "Von Heroldsbach." Schlötzer hat jetzt Gügel fragen lassen, wann das Jesukind wieder kommt. Das Jesukind sagte: "Ich komme alle Tage. Meine Mutter kommt am dreizehnten wieder." Gretel Gügel und Erika Müller liefen ins Pfarrhaus und wollten im Auftrag der Muttergottes Herrn Pfarrer und seine Schwester holen. Herr Pfarrer ging nicht mit wegen des Erzbischöflichen Verbotes und der Folgen. Währendessen sagte die Muttergottes nochmals: "Der Herr Pfarrer soll kommen trotz Verbotes!" Darauf ging Herr Schmitt ins Pfarrhaus. Er konnte aber Herrn Pfarrer nicht bewegen, auf den Berg zu gehen. Nur seine Schwester hat er hinaufgeschickt. Inzwischen sagte Hildegard Lang: "Herr Professor Walz und Herr Pfarrer Bierfelder sollen am 13. März kommen." Als Herr Schlötzer der Muttergottes sagen ließ, dass es der Herr Erzbischof verboten hat, sagte sie: "Sie sollen kommen!" Die Schwester des Herrn Pfarrers Gailer ging auf den Berg und nahm dort auch den Duft der Rosen wahr. Danach ging die Muttergottes und das Jesukind in Prozession zum Podium zurück. Auf dem Wege zum Podium segneten die Muttergottes und das Jesukind die Menge. Die Muttergottes sagte: "Ich ziehe jetzt durch die Menge, damit auch sie den Rosenduft wahrnehme." Darauf gingen die Muttergottes, das Jesukind und die Kinder herauf zur kleinen Kapelle. Die Muttergottes ging in die kleine Kapelle hinein für kurze Zeit. Daraufhin ging die Muttergottes mit dem Jesukind hinter dem Podium um die Volksmenge herum, hinunter zum zweiten Lichtmast und sagte: "Ich fahre jetzt in den Himmel hinauf, komme aber bald wieder." Das Jesukind blieb zurück und die Muttergottes kam nach fünf Minuten wieder zurück. Die Kinder sangen der Muttergottes und dem Jesukind ein Lied: 'Mutter, muss dich nochmals grüßen...' und 'Jesukindlein, komm zu mir...' Die Muttergottes sagte dann: "Die Leute sollen stehen bleiben. Jetzt gehen wir an den Platz, wo wir vorher waren." (Wo die Rosen so stark dufteten.) Dort nahmen wir Kinder einen starken Rosenduft wahr. Daraufhin gingen wir Kinder wieder zum Podium zurück. Das Jesukind sagte: "Liebe Kinder, geht aufs Podium, ich will euch ein Kreuzchen auf die Stirne machen!" Unterwegs sagte die Muttergottes zu Hildegard: Sie soll einen Brief an den Papst schreiben! Auf die Frage von Herrn Schlötzer, was sie an den Papst schreiben solle, sagte die Muttergottes: "Das, was sie an den Herrn Erzbischof geschrieben hat!" Dann sagte die Muttergottes: "Sie möchte hineinschreiben, dass die Priester wieder auf den Herrengarten dürfen!" Das Jesukind sagte: "Unter den Gläubigen sind noch viele Ungläubige." Die Kinder durften auf dem Podium der Muttergottes ihre Krone, ihr Kleid und ihre Haare berühren. Die Muttergottes sagte zu Antonie: "Euer Gebet dringt durch die Wolken." Ferner lässt das Jesukind fragen, ob die Leute den Rosenduft wahrgenommen haben? Die meisten sagten: " Ja." Die Muttergottes und das Jesukind segneten daraufhin das ganze Volk und gaben dann anschließend den Krankensegen. Die Muttergottes sagte: "Am Donnerstag soll Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt kommen!" Zu Antonie sagte die Muttergottes: "Ich möchte Herrn Schlötzer an die Frage erinnern, die er am 25. März den Leuten sagen soll. Darauf sagte das Jesuskind: "Wir gehen jetzt zum Kreuz in der Birkenwäldchenkapelle." Die Muttergottes sagte: "Die Kinder sollen sich nicht fürchten, denn mein süßes Kind und ich sind bei ihnen." (Die Kinder trauten sich nicht hinunter.) Bei dem Birkenwaldaltar angekommen, sagte die Muttergottes: "Es soll der schmerzhafte Rosenkranz gebetet werden." Während des zweiten Gesätzes ging die Muttergottes und das Jesukind zum ersten Lichtmast zurück. Es war 22.10 Uhr. Das Jesukind fuhr zuerst in den Himmel hinauf, die Muttergottes sagte vor ihrem Scheiden: "Liebe Kinder, jetzt dürft ihr alles nochmals berühren. Meine Krone, mein Haar, meine Kleider und die Rosen auf den Füßen." Danach fuhr auch sie in den Himmel auf. Zurück blieb nur der kleine Engel Peter. Die Kinder nahmen ihn in ihren Arm und fragten ihn, wo er her sei. Er sagte: "Aus Forchheim" und "Ich bin schon lange im Himmel."
NB: An diesem Tage (Sonntag, 5. März) war die Muttergottes bisher am längsten erschienen: 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr und 19.00 Uhr bis 22.10 Uhr, 1,5 Stunden und 3 Stunden und 10 Minuten = über 4,5 Stunden. Fünf Rosenkränze wurden gebetet. Die Muttergottes hat dazu aufgefordert.
Montag, 6. März 1950, abends 19.00 Uhr. Beim 19.00 Uhr-Rosenkranz kam nach dem ersten Gesätz des Rosenkranzes über dem Birkenwäldchen ein Schein. Kurz darauf sahen die Kinder in dem Schein das Jesuskind. Das Jesukind schwebte bis zum zweiten Lichtmast herunter und herüber und sagte zu Gretel Gügel: "Die Kinder sollen kommen und es abholen." Es gingen nur Maria Heilmann und Gretel Gügel hin, denn die anderen Kinder trauten sich nicht. Ein größeres Mädchen ging mit hinunter. Das Jesukind sagte: "Es soll zurück auf den Berg gehen." (Das Mädchen war die Fortbildungsschülerin Elisabeth Müller von Heroldsbach.) Das Mädchen ging aber nicht fort. Der Kirchenpfleger sagte dem Pfarrer Gailer von Heroldsbach am 8. März, dass die Elisabeth Müller gesagt hat: "Wenn das Jesuskind etwas will, dann soll es mir das selber sagen. Ihr lügt ja doch nur." Das Jesukind sagte ernst: "Wenn sie nicht fort geht, werde ich sie strafen." Nach Aufforderung von dem Pfleger verließ das Kind den Platz und ging weg. Darauf sagte das Jesukind: "Das Geheimnis dürft ihr auch dem Pfarrer sagen." Ein Engel kam mit Kelch und Hostie und reichte den Kindern das heilige Blut und den heiligen Leib. Dann ging das Jesukind mit den anderen Kindern zum zweiten Lichtmast, segnete alle und verschwand.
NB: Der Kirchenpfleger Matthäus Lindenberger und der Landwirt Johann Baptist Neubauer von Heroldsbach und der Vorbeter Johann Messbacher von Thurn nahmen sich der Kinder an und begleiteten sie.
Dienstag, 7. März 1950, abends ab 19.00 Uhr. Kurz vor 19.00 Uhr sahen die Kinder bereits einen Schein über dem Birkenwald. Bald darauf sahen sie das Jesuskind. Es kommt zum zweiten Lichtmast geschwebt und bittet die Kinder, sie sollen es abholen. Es gingen alle Kinder hinunter, Herr Schmitt, dazu Saam, kamen nach. Die Kinder begrüßen das Jesukind, geben ihm die Hand und sagten: "Gelobt sei Jesus Christus." Das Jesukind antwortet: "In Ewigkeit." Vom ganzen Volk oben wurde das Lied "Christi Mutter stand mit Schmerzen" gesungen. Die Kinder sangen unten mit. Da sagten sie: "Das Jesukind hat Tränen in den Augen." Auf die Frage, warum es weint, sagte das Jesukind: "Weil ich es bin, der am Kreuz gehangen." Auf die Frage, wann Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt am Donnerstag kommen sollen, sagte das Jesukind zur Erika Müller und Gretel Gügel – beide haben es gleichzeitig gehört: "Um zwölf Uhr." Auf die Erwiderung von Schmitt, dass er Dienst habe, vor 18.00 Uhr abends nicht kommen könne, sagte das Jesukind: "Schlötzer und Schmitt sollen vom Dienst weggehen und um zwei Uhr kommen." Auf die Frage: "Wann soll Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt nach Bamberg gehen" sagte das Jesukind: "In zwei Wochen." Erika sagte: "Am Donnerstag sollen die Kinder einmal graben mit der Hand." Das Jesukind sagte dann zu ihr: "Der Herr Professor soll herunter kommen." (Dr. Schöls, München.) Er kam sofort herunter. Dann sagte das Jesukind: "Auch der Mesner (Lindenberger Matthäus) soll herunter kommen." Er tat es. Beide durften darauf dem Jesukind die Hand geben und die Krone berühren. Dann ging das Jesukind mit den Kindern und den Herren zum Podium. Auf dem Weg dorthin sagte das Jesukind: "Die Spötter und Ungläubigen sollen zu Hause bleiben!" Zu Erika sagte dann inzwischen das Jesukind: "Am Donnerstag zeige ich die Stelle, wo ihr graben sollt." Am Podium angekommen, sagte das Jesukind: "Gehet auf das Podium." Die Kinder taten es. Dann machte das Jesukind jedem ein Kreuzchen auf die Stirne und sagte: "Mit Maria Heilmann fange ich an." Dann sagte es: "Es sind viele Spötter hier. Es sollen drei 'Vater unser' gebetet werden für die Bekehrung der Sünder." Ferner sagte es noch: "Euer Leiden beginnt bald und euer Gebet dringt zum Himmel." Und dann sagte das Jesukind: "Wir wollen jetzt nach unten gehen, denn ich will mit euch Kindern spielen!" Zu Erika sagte es noch: "Pfarrer Gailer, Schmitt, Schlötzer, Dr. Heil, werden meine Mutter noch auf Erden sehen." Das Jesukind ging mit den anderen Kindern und Schmitt hinunter. Auf die Frage, ob die Herren mit hinunter gehen dürfen, sagte das Jesukind zu Antonie: "Nein."
Etwa 50 Meter südlich vom Podium blieben die Kinder stehen. Sie beteten: "Jesuskindlein, komm zu mir." Daraufhin kam ein Engel mit Kelch vom Himmel herab, um sie zu stärken. Er ließ die Kinder aus dem Kelch trinken und gab jedem die heilige Hostie und sagte dazu: "Das ist der Leib des Herrn Jesu Christi, der für uns gestorben ist." Nachdem alle genossen hatten, sagte das Jesukind: "Das war mein Blut und mein Leib." Bei der Austeilung der heiligen Kommunion sagte das Jesukind: "Holt auch den Herrn Professor (Dr. Schöls, München 2, Lotharstraße 32/IV) und Herrn Lindenberger, damit auch sie gestärkt werden." Sie kamen und empfingen in beiden Gestalten den Heiland. Der Peter-Engel kommt vom Himmel. Zu Erika sagte das Jesukind: "Auch Professor Walz und Pfarrer Bauer aus Burk und Pfarrer Bierfelder dürfen die liebe Muttergottes auf Erden noch sehen." Auch sagte es noch: "Ich will nicht mehr auf den Berg hinauf zu den sündigen Menschen." Auf die Bitte: Das Jesukind möge den Männern, die zum Erzbischof gehen, eingeben, was sie sagen sollen, sagte das Jesukind: "Ja, ich will es tun."
Ein Engel kommt mit einem Korb voll Rosen. Beim 'Agnus Dei' der Litanei kniete das Jesukind hin und sagte: "Ich bin das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünden der Welt." Danach forderte das Jesukind die Kinder auf, mit ihm spazieren zu gehen. Zu Antonie Saam sagte es, es möge sobald wie möglich mit dem Bau der Kapelle begonnen werden. Das Jesukind ging mit vier Kindern auf der Wiese spazieren im Kreis. Dabei durfte Herr Schmitt es lange an der Hand führen. Wir kamen zu den zurückgebliebenen Männern zurück. Das Jesukind segnete die Menge und fuhr dann in den Himmel auf.
Erwähnt sei, dass der Bahnhofvorstand von Neumarkt-Oberpfalz am 7. März an H. H. Pfarrer Gailer, Heroldsbach, einen Brief geschrieben hat, der u. a. folgendes sagt: Er organisiert zum 25. März wieder einen Sonderzug nach Heroldsbach, und sagt dabei: "Ich weiß wohl, dass wir augenblicklich einen sehr schweren Stand haben, aber ich muss mich an Sie wenden, um meine Dispositionen – die ich mir von gar keiner Seite streitig machen lasse – treffen zu können. Die Muttergottes wird Sie ganz bestimmt in ihren besonderen Schutz nehmen und alles nach ihrem Willen zu einem guten Ende bringen. Indem ich Sie unseres inständigen Fürbittgebetes versichern möchte, bin ich allezeit Ihr sehr ergebener Kirchinger Bahnhofvorstand, Neumarkt-Opf. – H. H." Pfarrer Gailer äußerte dazu: "Es tut einem wirklich wohl, wenn man solch schneidige Katholiken findet."
Mittwoch, 8. März 1950. Jesuskind allein. Um 19.00 Uhr gingen Schlötzer, Gügel, Kuni sowie Erika auf den Berg. Die übrigen Kinder holten bereits das Jesukind beim ersten Lichtmast ab. Schlötzer und die drei Kinder begegneten den Kindern mit dem Jesukind auf halbem Weg und begleiteten es zum Podium. Dort sagte das Jesukind: Die Kinder sollen auf das Podium. Es gab den gegen für das ganze Volk. Gretel Gügel sagte: "Am Birkenwald steht der Teufel als Muttergottes verkleidet mit einem verkleideten Jesukind." Antonie sagte, vom Jesukind beauftragt: "Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt, sollen morgen zwölf Uhr auf den Berg kommen." Kurz darauf sagte das Jesukind: "Ich möchte mit den Kindern spazieren gehen." Unterwegs sahen die Kinder vom Himmel zwei Kelchengel herunterschweben. Dann gingen die Kinder mit dem Jesukind und den beiden Engeln querfeldein. Plötzlich stießen wir zu Babette Müller. Diese Frau sagte an der Grenze ihres Waldes: "Bis hierher kann das Jesuskind kommen und nicht weiter." Das Jesukind sagte: "Ich werde diese Leute beim Gottesgericht schwer strafen!" Weiterhin sagte die Frau: "Ich will endlich sehen, wann dieses Teufelsspiel ein Ende hat." Das Jesuskind sagte: "Wenn die Frau weiter schimpft, gebt ihren Namen bekannt!" Die Kinder bogen an der Grenze ihres Feldes ab und gingen zum Lichtmast. Das Jesukind sagte: "Bleibet am Lichtmast stehen, ich gehe auf das Feld der Frau allein, mir kann sie nichts machen. Gebt den Namen der Frau bekannt!" Dann sagte das Jesukind: "Ich will euch stärken." Der Engel reichte den Kindern den Kelch und die heilige Hostie, sowie Herrn Schlötzer und den anwesenden Männern, Lindenberger, Blum, Zenk, Neubauer, Messbacher (dieser wurde eigens gerufen). Danach zogen wir mit dem Jesukind zum Podium. Das Jesukind sagte, die Kinder sollen auf das Podium, und gab dem ganzen Volk nochmals den Segen. Bei dem letzten Heraufgehen zum Podium sprach das Jesukind: "Betet drei 'Vater unser' für die Bekehrung der Sünder!" Dann stieg das Jesukind in den Himmel auf. Bevor sich der Himmel geschlossen hatte, sahen die Kinder die Muttergottes aus dem Himmel schauen. Die Muttergottes gab den Segen.
Herr Schlötzer gab einen kurzen Verlauf des Geschehens und erwähnte, dass sich ein frevelhafter Vorfall durch eine Person unten abgespielt hat, die sich äußerte: "Ich will sehen, wann dieses Teufelsspiel ein Ende hat." Er hat den Namen von ihr nicht direkt bekannt gegeben. Diese Person ist ja überall hier zur Genüge bekannt.
Donnerstag, 9. März 1950, mittags um 12.15 Uhr ging Professor Dr. Schöls als erster auf den Berg. Kurz darauf folgten Schmitt und Schlötzer mit Gretel, Kuni, Erika. Die übrigen Kinder schlossen sich von Osten her kommend, an. Nachdem wir oben waren, kam auch Notar Dr. Oskar Weber, Forchheim, Ofr.; Professor Schöls filmte anschließend die Ankommenden und den bezeichneten Ort, wo die Kinder graben sollten. Die Kinder sagten: "Wir sehen über dem Birkenwald einen großen und einen kleinen Schein." Kurz darauf erschien auch die Muttergottes und das Jesukind. Sie schwebten herüber vom ersten zum zweiten Lichtmast. Wir holten die Muttergottes und das Jesukind ab. Das Jesukind sagte: "Ich will mit meiner Mutter nicht in das Feld der bösen Frau." Diese war unten auf ihrem Feld. Dann gingen wir zu dem Ort, wo wir graben sollten. Die Kinder fingen um 12.35 Uhr das Graben an, zuerst mit Löffeln. Das Jesukind sagte: "Die bei den angefahrenen Bausteinen sollen fortgehen, da sie euch nur ausspotten." Weiter sagte das Jesukind: "Ich habe eine Freude, dass die Leute bei der Grotte so fleißig beten." Die Muttergottes ging beim Abholen voraus und stand auf der Stelle, wo gegraben werden sollte. Sie sagte dann: "Alle Umstehenden sollen fortgehen, auch die zwei Herren dort (Schöls und Weber), ich will allein sein mit den Kindern. Die Kinder sollen anfangen zu graben." Zu Erika sagte die Muttergottes: "Nicht so schnell graben!" Die Muttergottes und das Jesukind standen ungefähr einen Meter neben der Stelle. Dazwischen fragte Schlötzer durch Antonie: "Warum hast du Schmitt und Schlötzer hierher bestellt?" Antwort: "Damit Schlötzer und Schmitt euch beschützen, wenn der böse Feind naht." Weitere Frage: "Warum hast du Herrn Dr. Heil auf zwölf Uhr bestellt?" Antwort: "Weil er mir dient und auch dabei sein soll, wenn ihr grabt. Ich will etwas machen, dass es die Ungläubigen auch glauben." Das Jesukind sagte zu Erika: "Lasst eure Löffel liegen! Wir gehen zum Podium." Dort bekommen die Kinder und Schlötzer und Schmitt ein Kreuz auf die Stirne. "Wer sein Kreuzlein hat, soll weiter graben." Zu Erika sagte die Muttergottes: "Grabt nur fleißig weiter!" Und zu Antonie: "Bis was kommt, grabt nur weiter!" Schlötzer ließ fragen: "Sollen wir einen Spaten holen oder sollen wir mit den Löffeln weiter graben?" Antwort: "Grabt so weiter!"
Um 12.50 Uhr gingen wir alle wieder zum Podium. Die Kinder und die Herren gaben der Muttergottes, dem Jesukind die Hand und berührten die Krone und das Haar von der Muttergottes und dem Jesuskind und gingen wieder hinab zum Weitergraben. Das Jesukind sagte: "Auch Professor Schöls soll graben!" Schmitt ließ durch Gretel bitten: "Die Muttergottes möge uns in Bamberg beistehen." Die Muttergottes sagte: "Ja, das werde ich tun." Dann gingen das Jesukind und die Muttergottes ganz allein ohne Kinder spazieren und kamen nach etwa fünf Minuten wieder zurück zum Grabort. Antonie, Irma und Kuni Schleicher gehen nach, werden aber vom Jesukind zum Graben zurückgeschickt. Die Muttergottes und das Jesukind gingen weit fort nach Westen, etwa einen Kilometer aus dieser Entfernung segneten sie uns. Die Kinder sahen es deutlich. Die Muttergottes und das Jesukind kommen näher und sagten zu Kuni: "Hört jetzt auf und kommt um drei Uhr wieder." Um 13.23 Uhr sagte die Muttergottes zu Antonie: "Grabet eine halbe Stunde weiter und kommt um drei Uhr wieder, um weiter zu graben!" Zuerst fuhr das Jesukind in den Himmel und anschließend die Muttergottes. (Betti und Irmgard sahen gar nichts.)
NB: Den ganzen Vorgang filmte Schöls in Gegenwart von Notar Weber, der den Filmstreifen mit seinem Dienstsiegel versah.
Donnerstag, 9. März 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Die Kinder kamen auf den Berg und sahen bereits einen kleinen und einen großen Schein über dem Birkenwald. Gleich darauf sahen sie die Muttergottes und das Jesukind in dem Schein. Sie kommen bis zum zweiten Lichtmast herüber geschwebt. Die Kinder gingen ihnen entgegen und begrüßten das Jesukind und die Muttergottes, indem sie ihnen die Hand gaben und sprachen: "Gelobt sei Jesus Christus." Auch Schlötzer und Schmitt durften das Jesukind begrüßen. Darauf ging die Prozession zum Grabort, um dort weiter zu graben. "Die zuschauenden Kinder sollen fortgehen! Betti und Antonie sollen auch kommen," sagte das Jesukind zu Gretel. Ferner sagte es noch: "Nach jedem Rosenkranzgesätzchen werde ich segnen." (Zwei Kinder haben immer gegraben und die übrigen Kinder beteten den Rosenkranz.) Das Jesukind sagte noch: "Heute Abend um sieben Uhr und halb neun sollt ihr weiter graben!" Die Muttergottes sagte: "Durch meinen Schein, den ich verbreite, werdet ihr schon beim Graben sehen." Ferner: "Die Leute sollen weitergehen!" Zu Gretel sagte das Jesukind: "Diese Sünderin (ackernde Frau) schimpft jetzt wieder über euch." Das Jesukind sagte zu Antonie: "Ihr sollt noch eine Stunde graben!" Es war 15.15 Uhr. Das Jesukind sagte zu Gretel, Erika, Maria: Sie sollen mit ihm spazieren gehen. Herr Schlötzer ging mit. Zu Maria Heilmann sagte sie: "Wenn die Leute dableiben wollen, dann sollen sie beten!" Die Muttergottes und das Jesukind gingen mit den Kindern querfeldein gegen Südwesten und blieben am Baum des Ackers von Erika stehen. Schlötzer sagte zu den Kindern, sie mögen zum Jesukind sagen, es möchte am Samstag Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt bei der Vorsprache beim Erzbischof beistehen. Das Jesukind sagte: "Ich werde sie heute Abend stärken." Die angrenzende Besitzerin, Frau Müller, kam wieder auf uns zu und verbot uns auf den danebenliegenden Flurweg zu treten. Die Muttergottes und das Jesukind gingen von dem Baum weg mit den Kindern. Das Jesukind sagte: "Ich werde diese Frau beim Gottesgericht schwer bestrafen." Die Kinder mussten auf geheiß des Jesukind auf den Knien zum Grabort rutschen. Das Jesukind sagte: "Zur Buße für die Sünder." Kurz nach der Ankunft ging das Jesukind mit Antonie, Kuni, Betti und Hildegard spazieren; Schmitt ging mit. Das Jesukind sagte zu Antonie: "Es sind neugierige Kinder, die herkommen und zuschauen." Die Kinder beteten auf der Wiese. Darauf sagte das Jesukind: "Ich will zu meiner Mutter zurückgehen." Und kurz darauf: "Jetzt kommt meine Mutter!" Um 15.50 Uhr ging die Muttergottes mit Maria Heilmann und Irmgard Mehl dem Jesukind entgegen. Zugleich kam Schmitt mit dem Jesukind auf uns zu. Wir gingen zum Grabort zurück. Das Jesukind sagte: "Die großen Leute und die Kinder sollen sich so stellen, dass sie in die kleine Kapelle schauen." Dann: "Jetzt werde ich mit meiner Mutter auffahren." Es segnete alle. Es war 15.55 Uhr. Während der Auffahrt sagte das Jesukind zu Gretel Gügel: "Grabt also noch eine halbe Stunde!" (Bis 16.25 Uhr.)
Donnerstag, 9. März 1950, abends um 19.00 Uhr gingen die Kinder mit Schmitt und Schlötzer auf den Berg. Die Kinder sahen über dem Birkenwald einen großen und einen kleinen Schein und darin die Muttergottes und Jesukind. Wir alle gingen gleich zum ersten Lichtmast und gaben der Muttergottes und dem Jesukind die Hand. Gleich darauf ging es in Prozession zum Grabort. Das Jesukind sagte: "Die Kinder sollen weiter graben." Es segnete alle Anwesenden. Die Muttergottes sagte: "Herr Schöls kann filmen." Schlötzer fragte: "Können wir die Kerzen ausmachen?" Die Muttergottes sagte: "Wenn ihr sehen könnt." Das Jesukind sagte: "Die Leute sollen weiter nach oben gehen", und gleich darauf: "Ich sage es noch einmal, die Leute sollen nach oben gehen!" Darauf ging das Jesukind mit Gretel und Erika spazieren. Das Jesukind hatte ein blaues Kleid an. Wir gingen südwestlich zu dem Baum von Erika Müllers Acker. Dort durften die Kinder das Jesukind auf die Arme nehmen und mussten das Lied singen: Schlaf wohl du Himmelsknabe du. Danach sagte das Jesukind: "Auch Antonie und Maria sollen kommen!" In der Zwischenzeit ging das Jesukind zu dem Grabort und die Kinder mussten auf dem Weg dorthin auf den Knien rutschen bis zum Grabort. Bei diesem Platz angekommen, durften sie aufstehen. Das Jesukind sagte: "Nun sollen diejenigen graben, die jetzt fort waren." Ferner sagte es: "Die Kinder sollen noch mehr auf den Knien rutschen, um Buße zu tun für die Bekehrung der Sünder." Dann sagte es: "Jetzt fahre ich mit meiner Mutter in den Himmel und komme um halb neun wieder." Auf dem Weg zum Lichtmast sagte das Jesukind zu Antonie Saam: "Jetzt beginnt euer Leiden. Tragt einen Strick um euren Leib, Tag und Nacht. Lasst euch ausspotten von den Sündern und tragt es!" Die Kinder mussten bis zum zweiten Lichtmast rutschen. Das Jesukind sagte: "Ihr werdet einmal dafür belohnt werden." Ferner sagte es noch: "Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt sollen am Samstag zum Erzbischof gehen. Sie werden jetzt dafür gestärkt werden." Beim zweiten Lichtmast kam der Kelchengel und stärkte die Kinder mit dem heiligen Blut und der heiligen Hostie. Herr Schlötzer wurde extra vom Grabort herbeigeholt. Desgleichen wurde Dr. Heil, Schmitt und Schlötzer gestärkt. Am Mast angekommen, kam aus dem Himmel ein Posaunenengel und spielte unbekannte Melodien. Daraufhin ging er wieder fort. Zu den Kindern sagte das Jesukind: "Rutscht nun wieder hinauf, ich will euch einzeln segnen." Im Auftrag des Jesukind mussten die Kinder durch den größten Schlamm rutschen. (Schmitt und Schlötzer wussten nichts davon und forderten die Kinder auf, den trockenen Weg zu wählen, doch Gretel und Antonie sagten: Das Jesukind will es haben.) Das Jesukind sagte: "Jetzt werde ich zum Berg hinauf gehen und das Volk segnen." Es war 20.10 Uhr. Vorher gab Jesus Herrn Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt seinen besonderen Segen. Beim zweiten Lichtmast durften die Kinder eine Minute ausruhen und dann mussten sie weiterrutschen bis zum Grabort. Auf dem Weg dorthin sagte das Jesukind: "Herr Messbacher, Lindenberger, Zenk und Neubauer Baptist sollen dableiben und um halb neun Ordnung halten." Das Jesukind ging mit seiner Mutter bis zum Podium. Da fuhr zuerst die Muttergottes in den Himmel auf und, nachdem die Kinder das Jesukind berührt hatten, auch das Jesukind. Um 21.15 Uhr gingen Dr. Schöls, Schmitt und Schlötzer mit den Kindern zum Berg. Die Kinder sehen unterwegs die zwei Scheine und anschließend dann die Muttergottes und das Jesukind. Wir holten die Muttergottes und das Jesukind zwischen Lichtmast und Grabort ab und begleiteten sie zur Grabstelle. Die Kinder fingen gleich zu graben an. Schmitt, Gretel und zwei weitere Kinder gingen mit dem Jesukind spazieren. Sie mussten auf den Knien rutschen, den Acker entlang und wieder zurück. Schlötzer wurde herbeigerufen und durfte mit Schmitt dem Jesukind die Hand geben und es auf den Arm nehmen. Auch die übrigen Kinder mussten herbeikommen. Das Jesukind sagte: "Ich werde euch prüfen, obwohl ihr meinen Willen erfüllt. Ihr müsst noch viel auf den Knien rutschen und Buße tun." Währenddessen wurde auch Dr. Heil herbeigerufen. Wir gingen dann zum Grabort hin. Bald darauf mussten die Kinder mit dem Jesukind und der Muttergottes zum zweiten Lichtmast hinrutschen. Auf dem Weg durften sie zwanzig Meter laufen. Zwei Kinder weinten vor Schmerz, da sie nicht mehr auf den Knien rutschen konnten. Das Jesukind sagte zu Gretel: "Herr Schmitt soll zum Graben gehen, anschließend Schlötzer und Schöls." Schmitt ging hin. Nach etwa fünf Minuten sagte das Jesukind zu Gretel: "Jetzt sollen zwei Kinder zum Graben gehen und eine Viertelstunde lang graben!" In der Zwischenzeit kam die Muttergottes und das Jesukind zur Grabstätte zurück. Das Jesukind teilte die Kinder ein zum Graben: Antonie und Gretel – Erika und Maria – Betti und Kuni – Hildegard und Irma. Dann sagte das Jesukind: "Die Leute sollen bis zur kleinen Kapelle zurückgehen!" Es wurde immer weiter gegraben. Die Kinder gaben inzwischen dem Jesukind die Hand. Nach etwa zehn Minuten mussten sie zum zweiten Lichtmast hinrutschen. Dort gaben sie dem Jesukind und der Muttergottes die Hand und durften den Saum ihres Kleides berühren. Kuni, Betti, Antonie, Irma und Erika sahen die Muttergottes und das Jesukind nicht mehr. Ihnen musste bei der Berührung des Saumes und der Kleider die Hand geführt werden. Auch Schmitt, Schlötzer und Dr. Heil und Dr. Schöls gaben dem Jesukind und der Muttergottes die Hand. Zu Gretel Gügel sagte das Jesukind: "Auch die beiden Priester (Dück und Welsch) und der amerikanische Pfarrer (Dr. theol. Franzis Klinkacek Captain) sollen herkommen und uns die Hand geben. Darauf fuhr die Muttergottes in den Himmel und segnete von dort aus. Anschließend ging das Jesukind in den Himmel. Es war 22.30 Uhr. Vorher sagte das Jesukind noch: "Ihr sollt bis elf Uhr weitergraben!"
Nachtrag: Um 22.15 Uhr ließ Herr Schlötzer durch Antonie fragen, wann die Muttergottes kommt. Die Muttergottes sagte: "Um viertel nach zwölf, um drei Uhr, sieben Uhr und halb neun." Weitere Frage: "Herr Schmitt und Schlötzer können um drei Uhr und mittags nicht kommen. Kann auch Herr Lindenberger uns vertreten?" Antwort: "Wenn ihr mittags und um drei Uhr nicht kommen könnt, soll es Lindenberger machen."
Freitag, 10. März 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Es schlug 15.00 Uhr vom Kirchturm, da kamen Maria, Erika, Irmgard, Maria und Erika sagten, sie sehen schon einen Schein und sehen darin gleich darauf das Jesukind. Es trug ein blaues Kleid. Es segnete vom Birkenwald aus. Dr. Heil war dabei. Wir gingen zu der Grabstelle. Das Jesukind schwebte herüber und sagte: "Ich gebe einem jeden Kind extra einen Segen: Maria, Erika und Irmgard." Danach segnete das Jesukind auch Dr. Heil extra. In dem Loch war etwa 20 cm Wasser, Regenwasser wahrscheinlich. Wir fragten das Jesukind, ob die Leute das Wasser hineingeschüttet hätten. Keine Antwort. Das Jesukind sagte, man solle auch die anderen Kinder holen. Wir fragten: "Sollen wir das Wasser herausschaffen?" Antwort: "Die anderen Kinder sollen erst da sein." Dann kommt die Gretel und sagte: "Ach, beten wir einmal den Wundenrosenkranz." Gretel betete vor: "Die Ehrung der Seite, der rechten Hand." Da segnete das Jesukind und sprach darauf: "Ihr sollt weitergraben!" Die Gretel Gügel sagte, sie sehe deutlich die Muttergottes, während die anderen Kinder die Muttergottes nicht sahen. Die Muttergottes hatte goldene Krone, blauen Mantel, weißes Kleid, schwarzen Rosenkranz und rote Rosen auf den Füßen. Ein Flugzeug flog von Süden her nach Nordwest übers Dorf Heroldsbach hinweg. Da segnete das Jesukind und sagte: "Am Sonntag komme ich mit meiner lieben Mutter." Das Jesukind ging an das Loch hin, schaute hinein und lächelte. Es segnete alle drei Kinder. (Heilmann, Gügel und Kuni Schleicher.) Die anderen Kinder holen die Betti und die Antonie. Dann sagte das Jesukind: "Die Muttergottes geht in den Himmel." Die Muttergottes flog in den Himmel auf und segnete, bevor sie in den Himmel einging. Die Kinder kamen zurück und sagten, Saam und Büttner seien mit ihren Eltern in den Wald gegangen. Auf die Frage: "Soll Dr. Heil die beiden Kinder im Wald holen?" sagte das Jesukind: "Ja." Dr. Heil ging in den Wald. Die Mutter der Saam und die der Betti Büttner waren mit ihren zwei Kindern am Waldkreuz und beteten den Rosenkranz. Sie waren eben fertig und wollten zurück zu uns. Die Mutter der Saam sagte: "Die Muttergottes hat am Montag gesagt: Die zwei Kinder, Betti Büttner und Antonie Saam, sollen mit den Eltern am Freitag zum Waldkreuz gehen und zwar um drei Uhr." Deshalb sind sie dorthin gegangen. Sie sollten es anderen Kindern nicht sagen. Als wir aus dem Wald herauskamen, waren die fünf Kinder mit dem Jesukind vor dem Altar des Birkenwäldchens. Es war 15.55 Uhr nachmittags. Als wir gesichtet wurden, gab das Jesukind seinen Segen. Nach der Begegnung mit den Kindern sagte das Jesukind: "Wir gehen jetzt wieder den Berg hinauf." Den grabenden Mädchen sagte das Jesukind beim Heruntergehen, und zwar der Gretel und der Erika: "Jetzt gehen wir in der Sünderin Acker beim Heruntergehen." Beim Heraufgehen segnete das Jesukind beim ersten Lichtmast. Beim weiteren Hinaufgehen, als es gerade 16.00 Uhr vom Kirchturm schlug, segnete das Jesukind wieder. Wir fragten das Jesukind, ob wir das Wasser herausschaffen dürfen. Das Jesukind sagte: "Ja." Die Kinder graben weiter. Kurz vor 16.45 Uhr sagte das Jesukind: "Ich will in den Himmel fahren." Es segnete vorher und sagte: "Eine Viertelstunde noch sollt ihr weitergraben."
Freitag, 10. März 1950. Um 19.00 Uhr abends kamen die Kinder zum zweiten Lichtmast. Kuni Schleicher holte das Jesukind allein ab und ging mit ihm bis zum Grabloch. Kuni Schleicher fing allein an zu graben. Bald darauf kamen Erika, Gretel und Irma. Nach der Begrüßung am Grabloch sagte das Jesukind: "Die Kinder sollen zum zweiten Lichtmast hinunterrutschen." Zu Kuni Schleicher sagte das Jesukind: "Die Sünderin war wieder da, auch wenn ihr sie nicht seht." Auf dem Weg zum Lichtmast sang die Menge das Lied: 'Am Ölberg in nächtlicher Stille.' Dem Jesukind liefen die Tränen über die Wangen. Auf die Frage der Maria Heilmann: "Warum weinst du, liebes Jesuskind?" sagte dasselbe: "Weil ich so viel gelitten habe." Auf dem Wege zum Lichtmast segnete das Jesukind die Leute, die vorbei gingen. Das Jesukind sagte weiter: "Beim Spazierengehen mit mir müsst ihr immer rutschen, um Buße zu tun für die Sünder." Bei der zweiten Strophe des Liedes kamen dem Jesukind wieder die Tränen und, gegen den Süden deutend, sagte das Jesukind: "Dort steht die Sünderin." – "Wir gehen jetzt zum zweiten Lichtmast hin, dort dürft ihr etwas ausruhen und dann gehen wir wieder nach oben. Fürchtet euch nicht, ich bin immer bei euch!" Auf dem Wege vom Lichtmast nach oben sagte das Jesukind zu Kuni Schleicher: "Warum ist Herr Schlötzer heute nicht hier?" Herr Schmitt sagte zu Kuni: "Weil er bei einer Sammlung dabei sein muss. Er wäre sehr gerne gekommen." Darauf sagte das Jesukind: "Ich wusste das, nur wollte ich ihn prüfen." (Nämlich den Herrn Schmitt, ob er die Wahrheit sagt.) Das Jesukind sagte: "Es freut mich, dass er die Wahrheit redet." Die Kinder rutschten jetzt rum Podium, denn dort will ihnen das Jesukind ein Kreuzchen auf die Stirne machen. Es sagte ferner: "Ihr bleibt heute solange da, bis ich es euch sage." Beim Hinaufgehen durch die Menge sagte das Jesukind: "Ich gebe den Leuten meinen besonderen Segen und ihr Kinder braucht euch nicht immer zu bekreuzen." "Ihr dürft heute früher nach Hause", sagte es weiterhin. Beim Podium angekommen, stiegen die Kinder hinauf und das Jesukind segnete sie und machte ein Kreuzchen auf die Stirne, wobei es bei Irma anfing. Das Jesukind befahl ferner: "Die fremden Kinder, die mit auf dem Podium stehen, sollen ihre Hände zusammenlegen!" Das Jesukind sagte, man soll verkünden, dass die Kinder auf den Knien rutschen müssen für die Bekehrung der Sünder, immer, wenn es spazieren geht. Das Jesukind sagte zu Kuni Schleicher: "Wenn die Andacht jetzt zu Ende ist, dann gehen wir zum Baum hinüber." Die Kinder gingen vom Podium herab und fingen wieder an zu rutschen. Beim Hinuntergehen durch die Menge sagte das Jesukind: "Die Leute sollen sich hinknien, wenn ich segne." Zu Maria Heilmann sagte das Jesukind: "Ihr sollt bis zum Acker rutschen und dann laufen, da ihr sonst zu schmutzig werdet. Wir gehen jetzt zu Erikas Baum." Dort angekommen, blieben die Kinder mit dem Jesukind, Dr. Heil und Schmitt – zwei 'Vater unser'-längen. Danach ging es mit den Kindern wieder zurück. Als der Acker aufhörte, knieten die Kinder sich nieder und rutschten weiter. Das Jesukind sagte: "Es gefällt mir, dass ich es nicht mehr sagen musste, dass ihr rutschen sollt. Wir gehen jetzt zum zweiten Lichtmast." Das Jesukind sagte zu Erika Müller: "Herr Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt sollen morgen zum Bischof gehen, ich will ihnen den Segen geben." Das Jesukind gab ihnen den Segen. "Dort (am zweiten Lichtmast) wird ein Engel kommen und euch ein Lied vorsingen." Zu Erika sagte das Jesukind: "Ihr müsst noch sehr viel rutschen" und zu Gretel Gügel: "Ihr müsst noch sehr viel leiden, bis ihr in den Himmel kommt." Zu Erika sagte das Jesuskind: "Liebe Kinder, sagt es allen Kindern, ihr sollt den Bußgürtel tragen!" Daraufhin wandten sich die Kinder an Dr. Heil und Schmitt: "Was ist ein Gürtel?" Wir erklärten es ihnen. Darauf fragte Maria Heilmann das Jesukind: "Soll er dick oder dünn sein?" Das Jesukind sagte: "Einen dicken Strick." Auf die Frage, wann sie ihn tragen sollen, sagte das Jesukind: "Morgen sollt ihr ihn tragen und ihn mir abends zeigen." Zu Maria Heilmann sagte das Jesukind: "Die Sünder dahinten spotten über euch," indem es gegen Süden hindeutet. Beim Mast angekommen, durften die Kinder etwas ausruhen. Bald darauf mussten sie wieder nach oben rutschen. Jetzt stellt das Jesukind die Ordnung zum Graben auf: "Zuerst Erika und Gretel. Dann Irma und Betti – Maria Heilmann allein – Kuni und Antonie – jede eine Viertelstunde. Wenn die Stunde vorbei ist, dann könnt ihr heimgehen." Auf dem Wege nach oben segnete das Jesukind das Kreuz von Dr. Hell und nahm es in die Hand. Das Jesukind sagte: "Dr. Heil soll sein Kreuz hergeben, ich will es in die Hand nehmen und segnen. Dieses Kreuz soll er immer bei sich tragen – er wird damit viel Glück haben. Alle Kinder sollen es jetzt küssen und zwar alle Wunden." Das Jesukind sagte weiterhin: "Jedes Kind soll ein Kreuz umhängen, auch einen Rosenkranz sollen sie an den Bußgürtel hängen." Dr. Heil fragte: "Was soll Dr. Heil mit dem Kreuz machen, das wir bei der ersten Erscheinung der Engel küssen mussten?" Das Jesukind sagte: "Das soll er auch bei sich tragen." Dann sagte das Jesukind: "Auch Herr Pfarrer Gailer, Schmitt und Herr Schlötzer sollen ein solches Kreuz tragen." Das Jesukind sagte weiter: "Ich will morgen den Strick, den Rosenkranz und das Kreuz sehen, das ihr tragt." – Zu Gretel Gügel sagte das Jesukind, sie soll die Kerze aus der Kapelle holen. Das Jesukind ging mit. Alle Kinder mussten mitrutschen. Bei der Kapelle angekommen, nahm Gretel Gügel die Kerze, das Jesukind kniete vor dem Kruzifix nieder und in Prozessionsform ging es zum Grabloch zurück. Dort mussten Erika und Gretel weitergraben, Maria Heilmann die Kerze halten und die übrigen Kinder mussten zum Podium weiter rutschen. Das Jesukind sagte, die drei Kinder beim Grabort sollen ein Marienlied singen. Sie sangen das Lied: 'Jungfrau, wir dich grüßen'. Dann mussten Irmgard und Betti zum Graben gehen. Gretel und Erika gingen nach dem Graben heim. Das Jesukind sagte zu Kuni Schleicher: "Jetzt gehe ich in den Himmel hinauf. Ihr sollt noch solange graben, bis die Viertelstunde voll ist!" Kuni Schleicher und Antonie führten den Befehl aus. Das Jesukind fuhr auf und segnete vom Himmel herab.
Samstag, 11. März 1950, abends 19.00 Uhr. Dr. Heil und Schlötzer und Schmitt gingen um 19.00 Uhr zum Berg hinauf, ohne Kinder. Antonie hatte bereits das Jesukind beim Lichtmast abgeholt und zum Podium begleitet. Kuni Schleicher und Irmgard Mehl kamen zum Podium. Nun gingen Antonie und Kuni Schleicher mit dem Jesukind nach unten. Es kamen Maria und Betti hinzu. Kurz darauf auch Gretel und Erika. Antonie sagte: "Wir sollen zum Baum hinüberrutschen." Auf dem Acker dürfen wir laufen. Antonie sah beim Hinunterrutschen die Muttergottes über dem Birkenwald in kleinem Format. Die Muttergottes kommt dann vom Birkenwald herüber in Lebensgröße Sie schwebt zum zweiten Lichtmast und blieb dort stehen. Beim Herunterrutschen sagte das Jesukind zu Gretel Gügel: "Wenn ihr unten am Mast seid, zeigt mir euer Kreuz, ich will es segnen." Zur Antonie sagte das Jesukind: "Ich weiß, dass ihr einen Bußgürtel tragt." Zu Erika sagte das Jesukind: "Tragt das Kreuz überall, wo ihr hingeht." Zu Erika sagte das Jesukind weiter: "Wenn die Leute Reue erwecken, dann werde ich ihnen verzeihen und ich kann das Unglück abwenden." Zu Antonie sagte das Jesukind: "Heute habt ihr Gelegenheit, Fragen an mich zu stellen." (Schmitt sagte zu Dr. Heil: "Wir stellen heute keine Fragen wegen des Herrn Erzbischofs." – Gang zum Herrn Erzbischof.) Das Jesukind geht dann zu seiner Mutter. Vorher sagte es noch zu Antonie: "Heute braucht ihr nicht so durch den dicken Dreck rutschen." Zu Kuni sagte es: "Es freut mich, dass Schmitt sein Kreuz sofort umhängte." Am zweiten Lichtmast angekommen, segnete das Jesukind die Kreuze. Zu Gretel Gügel sagte das Jesukind: "Ich will jedes Kreuz einzeln segnen." Auf die Frage, was wir den Leuten sagen dürfen, sagte das Jesukind zu Antonie: "Nur das sagen, was ich sage!" Schmitt ließ durch Antonie sagen: "Wir danken für die Hilfe beim Erzbischof." Darauf sagte das Jesukind zu Antonie: "Ich freue mich, dass ihr mir gefolgt habt."
Um 19.20 Uhr rutschten die Kinder vom Lichtmast weg nach dem Westen. Gretel Gügel sagte: "Neben dem Jesukind steht eine Gestalt, die ich nicht richtig erkennen kann." Gretel fragte: "Wer bist du, liebe Frau?" Sie erhielt die Antwort: "Ich bin die Magd des Herrn." Daraufhin wurde die Gestalt immer lichter und Gretel Gügel erkannte sie als die Muttergottes. Dann sagte das Jesukind zu Gretel: "Wenn der Schwarze kommt, segnet mit dem Kreuz und sprecht den Exorzismus!" Zu Antonie sagte das Jesukind: "Der Teufel will euch versuchen. Wenn er euch versucht, dann weist ihm euer Kreuz." Kurz vor dem Baum sagte das Jesukind zur Gretel: "In dieser Sünderin wirkt der Teufel." (Diese Frau lässt die Kinder nicht über ihren Acker.) Etwa drei Meter vom Baum entfernt, stand die bekannte Frau (Müller.) Das Jesukind sagte: "Ich werde euch meine Wunden zeigen." Bevor wir am Baum waren, sagte noch das Jesukind: "Die Sünder werden euch verspotten und verhöhnen. Der Teufel kommt zu euch in Menschengestalt. Steigt in kein Auto. Der Teufel kommt mit im Auto, euch zu entführen. Geht nachts nie mehr auf die Straße oder nur in Begleitung der Eltern! Geht auch nicht allein auf den Berg." Die Kinder sahen mehrere Teufel auf dem Felde herumhüpfen, auf mehreren Bäumen und auf Misthaufen. Inzwischen kamen wir beim Baum an. Das Jesukind sagte zu Antonie: "Heute will ich euch etwas zeigen!" Schmitt ließ durch Antonie bitten: Das Jesukind möge das Angekündigte solange verschieben, bis wir auf dem Acker sind, denn zwei Meter vom Baum entfernt stand die Sünderin. (Frau Müller.) Nach zwei 'Vater unser'-längen gingen wir wieder vom Baum weg. Als wir in der Mitte des Ackers anlangten, blieb das Jesukind stehen und die Kinder bildeten mit Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt einen Kreis um das Jesukind. Es knieten sich alle nieder.
Zu Antonie sagte das Jesukind: "Ich will euch jetzt meine Wunden zeigen." Die Kinder sahen zum Himmel empor und sahen dort zuerst erscheinen: Die Hände mit Wundmalen, ebenso die Füße mit Wundmalen, das Haupt, die Herzwunde, dann den ganzen Leib voller Wunden, auch die Schulterwunde; das Blut tropfte herunter. (Die Kinder sahen es verschieden, so schnell ging es.) Auf die Bitte von Herrn Schmitt: Das Jesukind möge auf das Herz eines jeden Kindes einen Tropfen seines Blutes fallen lassen, damit es rein werde, sahen die Kinder auf alle, auch auf die Herren Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt, Blutstropfen herunterfallen. Dies dauerte etwa zwei Minuten. Gretel Gügel sagte, dass ihr besonders auffiel, dass aus den Augen Christi ein Blutstreifen von 2 bis 3 cm Breite herausquoll und das Haupt blutüberströmt aussah. Die Kinder gingen dann weiter. Sie sahen, wie der ganze Berg von Teufeln wimmelte. Die Kinder beteten den Exorzismus. Die Teufel verschwanden und kamen darauf gleich wieder. Gretel Gügel sagte, das Jesukind habe gesagt: "Dieser war einmal der schönste Engel im Himmel." (Luzifer.) Plötzlich gingen die Teufel nach der Schilderung der Kinder zum Angriff über und die Kinder glaubten, sie würden von ihnen erfasst werden. Nach Aussage der Kinder waren die Teufel ganz nahe, ca. 30 cm entfernt. Die Kinder gerieten in eine noch nie da gewesene Panik und schrien so laut, dass die 50 Meter entfernte betende Menge herbeieilte. Die Kinder drückten sich an Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt hin. Kurz darauf rutschten die Kinder herauf zum Podium. Die Menge ging auf den Berg zurück. Bei dieser Teufelserscheinung war das Jesukind anwesend bei den Kindern.
Um 19.45 Uhr gelangten wir beim Grabort an. Gretel, Maria, Erika, gruben weiter. Die übrigen Kinder gingen mit dem Jesukind zum Podium. Dort sagte das Jesukind zu Antonie: "Morgen um zwölf Uhr sollt ihr mit Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt kommen. Die Eltern sollen auch mitkommen, denn der Teufel kommt mit noch mehreren seiner Anhänger. Die Kinder sollen das tragen, was sie heute dabei hatten (Bußgürtel und Kreuz), und auch Weihwasser mitbringen. Dann kann der Teufel ihnen nicht schaden. Auch die Leute sollen ein Kreuz mitnehmen, damit der Teufel auch ihnen nichts anhaben kann." Dann rutschten die Kinder mit dem Jesukind zum zweiten Lichtmast hinunter. Das Jesukind sagte: "Die Leute sollen alle Tage für die Bekehrung der Sünder und Ungläubigen drei 'Vater unser' beten." Das Jesukind sagte zu Maria Heilmann: "Drüben wartet wieder der Teufel auf euch." Auf dem Weg zum Lichtmast mussten die Kinder das Lied singen: Freudig wir dich grüßen Zu Antonie sagte das Jesukind: "Jetzt werde ich gleich in den Himmel auffahren." Es kommt ein Kelchengel und stärkte die Kinder. Das Jesukind sagte: "Die Kinder, die ich gespeist und getränkt habe, sollen weiterrutschen." Unterwegs sagte das Jesukind: "Weil ihr Angst habt, gehen wir zum Lichtmast, nicht zum Baum." Zu Antonie sagte das Jesukind: "Geh' nicht mehr am Birkenwald nach Hause, sondern durch das Dorf!" Am Lichtmast angekommen, segnete das Jesukind einzeln die Kreuze und anschließend die Medaillen. Zu Erika sagte das Jesukind: Es kommt am Montag um viertel nach zwölf, drei Uhr, sieben Uhr und halb neun. Daraufhin sagte Erika zu Schlötzer: "Wir haben aber nachmittags Schule." Daraufhin sagte das Jesukind zu Erika: "Schmitt und Schlötzer sollen zum Lehrer gehen und die Kinder entschuldigen." Zu Antonie sagte das Jesukind: "Auch Schlötzer und Schmitt sollen am Montag um zwölf Uhr kommen."
Die zwei Herren ließen dem Jesukind sagen, dass sie erst abends kommen können und ließen fragen, ob Herr Lindenberger (Kirchenpfleger) sie vertreten kann. Daraufhin sagte das Jesukind: "Ja, und noch einige Männer." Die Kinder gaben dem Jesukind die Hand und berührten den Saum seines Kleides. Um 20.30 Uhr sagte Kuni Schleicher: "Die Muttergottes sagte: Wir fahren in den Himmel." Sie segnete alle. Kurz darauf hat sich der Himmel verschlossen. Bevor das Jesukind in den Himmel auffuhr, ließ Schmitt durch Heilmann und Gügel fragen: "Soll auch morgen gegraben werden, auch wenn Sonntag ist?" Das Jesukind sagte: "Grabt mir zuliebe. Ihr braucht aber nicht so lange graben." Daraufhin fuhr das Jesukind in den Himmel hinauf.
Nachtrag: Heute haben Anna Panzer von Hirschaid und M. Holzschuh von Hirschaid bereits zum fünften oder sechsten Mal die Muttergottes und das Jesukind gesehen, über dem Birkenwald. Heute haben sie beobachtet, als die Muttergottes die Rosenkränze segnete, dass die Weihwassertropfen so groß wie Palmkätzchen waren. Die Muttergottes spritzte das nicht im Bogen, sondern waagrecht nach rechts und links.
Sonntag, 12. März 1950. Mittags 12.00 Uhr kamen die Muttergottes und das Jesukind vom Birkenwäldchen zum zweiten Lichtmast und wurden dort von Antonie, Kuni, Maria, Irma und Gretel abgeholt. Das Jesukind und die Muttergottes gingen mit den Kindern zum Podium. "Die umstehenden Leute sollen zur Holzkapelle hinaufgehen!" sagte das Jesukind zur Maria Heilmann. Zur Gretel Gügel sagte es: "Erika und Betti sollen gleich kommen!" Daraufhin mussten die Kinder der Muttergottes und dem Jesukind die Hand geben und durften den Saum berühren. Das Jesukind sagte: "Wir gehen jetzt zum Baum." Während des Hingehens sagte das Jesukind zu Gretel: "Jetzt kommt die liebe Erika", die dann in der Mitte des Ackers die Kinder traf. Wir gingen dann alle zum Baum und beteten dort den Rosenkranz. Während des zweiten Gesätzes kam die Betti Büttner. Zu Kuni sagte das Jesukind: "Wenn der Rosenkranz zu Ende ist, dann gehen wir auf den Berg hinauf!" Zu Erika sagte es: "Auf dem Acker kommt wieder der Böse mit seinen Gesellen." Die Kinder fingen an, nach allen Seiten Weihwasser zu spritzen. Antonie sagte am Rande des Feldes: "Da steht der Teufel mit seiner ganzen Hölle." Wir beteten Exorzismen und spritzten mit Weihwasser. Dann ging er durch. Auch mit dem Kreuzpartikel haben wir gesegnet. Dann ging der Teufel weg. Wir gingen dann alle mit der Muttergottes und dem Jesukind zum Podium. Das Jesukind sagte dort zur Erika: "Das Kreuzchen sollt ihr immer außen tragen, dann kann euch der Teufel nichts machen." Das Jesukind sagte zu Saam: "Gewinnt noch mehr Leute für den Wundenrosenkranz!" Wir beteten den Rosenkranz zu Ende und die Litanei. Die Kinder gaben währenddessen der Muttergottes und dem Jesukind die Hand und durften das Kleid berühren. Nach der Litanei ging das Jesukind mit Antonie, Gretel, Maria und Irmgard zum Maste hinunter. In einem Abstand von etwa 50 Meter folgte die Muttergottes mit den übrigen Kindern. Beim Hinuntergehen beteten alle den Wundenrosenkranz. Wir gingen bis zum ersten Lichtmast. Das Jesukind sagte, als die Muttergottes sich näherte und Leute mitkamen: "Diese (Leute) sollen oben bleiben!" Beim Mast angekommen, beteten wir noch zehn Minuten den Rosenkranz. Ein jeder soll dem Jesukind noch die Hand geben! Dann sollen wir alle unser Kreuz zeigen. Das Jesukind segnete sie einzeln, auch die Kreuze von Schmitt und Dr. Heil. Das Jesukind sagte, Dr. Heil soll seinen Rosenkranz hergeben, "ich will ihn berühren!" Das Jesukind und die Muttergottes nahmen den Rosenkranz in die Hand. Dann geht das Jesukind fort. Zuerst stieg die Muttergottes in den Himmel auf und segnete von dort aus nochmals. Nachdem die Kinder das Jesukind noch einmal umarmen mussten, fuhr auch dieses in den Himmel und segnete von dort oben noch einmal.
Sonntag, 12. März 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Antonie und Erika holen vom Mast das Jesukind ab. Die übrigen Kinder kommen alle hinzu und reihten sich in die Prozession ein. Sie mussten rutschen auf den Knien Das Jesukind sagte auf dem Wege: "Ich erteile meinen besonderen Segen." Zu Erika sagte das Jesukind: "Überall, wo ich hingehe, müsst ihr rutschen." Zu Maria Heilmann: "Es freut mich, dass die Leute sich hinknien, ohne dass ich es sage." Auf dem Weg zum Podium kam Messbacher hinzu und spritzte vor dem Jesukind zum Podium hinauf Weihwasser. Gretel Gügel hörte, wie das Jesukind sagte: "Es freut mich, dass der Mann Weihwasser ausspritzt, damit der Teufel nicht her kann." Zu Gretel Gügel sagt das Jesukind weiter: "Wenn ich durch die Reihen der Leute gehe, gebe ich meinen besonderen Segen." – Beim Podium angekommen, durften die Kinder dem Jesukind und der Muttergottes die Hand geben und die Krone berühren. Danach sagte es zu Erika: "Jetzt gehen wir zum Baum." Das Jesukind segnete beim Hinuntergehen die Rosenkränze und spritzte Weihwasser – ebenso die Muttergottes. Zu Gretel sagte das Jesukind: "Keinen Rosenkranz mehr von den Leuten annehmen!" Erika sagte: "Der Teufel steht auf dem Acker." Und Antonie sagte: "Der Teufel sitzt schon drüben auf dem Baum." Zu Maria sagte das Jesukind: "Der Teufel kommt deswegen so oft, um euch zu fangen." – "Er wird heute noch oft kommen", sagte die Muttergottes zu Antonie. Maria Heilmann sagte: "Heute ist die Sünderin nicht da, weil sie sich schämt, aber am Abend kommt sie wieder." Am Baum angekommen, rührten die Kinder ihre eigenen Rosenkränze und die ihrer Eltern am Jesukind und der Muttergottes an. Kuni, Irmgard und Betti sahen das Jesukind und die Muttergottes jetzt um 15.00 Uhr nicht. Das Jesukind sagte zu Maria: "Ich will jedem Kind sein Kreuz segnen." Zu Erika sagte es: "Wir gehen jetzt auf den Berg." Während des Gehens sagte das Jesukind zu Antonie: "Während andere graben, geht ihr mit meiner Mutter spazieren!" Zu Erika sagte das Jesukind: "Es sollen Erika, Maria und Gretel graben." (Nach dem Weggang der Muttergottes und des Jesukind gingen die Kinder mit ihren Eltern, Dr. Heil und Schmitt zum Grabloch. Dort graben Erika, Gretel und Maria etwa eine Viertelstunde lang. Die Kinder haben den obigen Auftrag jetzt erst vollzogen, da er vergessen war...) Wir gehen etwa 50 Meter gegen Norden und dann nach Westen etwa 300 Meter. Eine Frau kommt uns auf dem Weg entgegen. Das Jesukind blieb stehen und segnete alle. Kurz darauf blieb das Jesukind und die Muttergottes stehen und segneten. Wir sangen: 'Maria zu lieben'. Danach sagte Antonie zu Schmitt: "Ich sehe die Muttergottes nicht mehr." Danach segnete das Jesukind noch einmal und fuhr auch in den Himmel auf. Bemerkung: Die Auffahrt der Muttergottes und des Jesukind geschah beim Dorfeingang bei Müller 142.
Sonntag, 12. März 1950. Um 19.00 Uhr kamen die Kinder auf den Berg. Sie sahen schon beim Hinaufgehen zwei Scheine: groß und klein, und darinnen die Muttergottes und das Jesukind. Sie schwebten herüber zum zweiten Lichtmast. Als die Kinder 30 Meter vom Mast entfernt waren, sagte das Jesukind, sie sollen auf den Knien herrutschen. Die Kinder begrüßen die Muttergottes und das Jesukind, sie gaben ihnen die Hand und sagten: "Gelobt sei Jesus Christus." Antonie und Betti kamen inzwischen auch dazu. Zu Erika sagte das Jesukind: "Morgen soll das Mädchen kommen, das ich geheilt habe, und auch Hildegard Lang." Bei der Begrüßung am Mast gab das Jesukind einzeln jedem Kind den Segen, auch Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt. Zu Erika sagte das Jesukind: "Jetzt rutscht wieder hinauf! Ich erteile dann meinen besonderen Segen und anschließend gehen wir zum Baum." Die Kinder mussten rutschen. Zu Maria Heilmann sagte das Jesukind: "Die Sünderin wird heute Abend wieder kommen." Dr. Heil spritzt vorbeigehend Weihwasser. Das Jesukind sagte: "Es freut mich, dass er es tut." Es segnete dann die vorbeigehenden Leute, die sich niederknieten, und drückte seine Freude darüber aus. Zu Maria Heilmann sagte das Jesukind: "Ich sage es noch einmal: Die Leute sollen auf dem Platz stehen bleiben." Das Jesukind ging segnend durch die Menge zum Podium. Dort angekommen, sagte es: "Gunda soll kommen und mich und meine Mutter begrüßen!" Die Gretel führte ihre Hand. Anschließend sagte Gunda, sie habe den Handdruck gespürt und auch die Berührung des Saumes. "Auch Betti soll herkommen und mich berühren!" Daraufhin ging das Jesukind segnend den Berg hinunter. Zu Maria Heilmann sagte es: "Die Leute sollen schöner beten, die Kinder und die Leute sollen stehen bleiben!" Ferner sagte es zu Maria: "Es dauert nicht mehr lange und ich gehe wieder fort. Die Sünderin ist da." Zu Erika sagte das Jesukind: "Wenn ihr beim Baum seid, kommt der Teufel." Antonie sieht auf dem Weg zum Baum den Teufel am Misthaufen stehen. Wir beteten den Exorzismus. Der Teufel verschwand. Zu Gretel sagte das Jesukind: "Die Sünderin steht wieder drunten, wenn ihr sie auch nicht seht." Die Kinder rutschten durch den ganzen Acker bis zum Baum hin. Am Baum angekommen, beteten wir längere Zeit. Auf einmal sagten die Kinder: "Die Muttergottes ist fort." Antonie sagte: "Ich sehe das Jesukind auch nicht mehr." Die Kinder alle sagten das Gleiche.
Um 20.30 Uhr abends sahen die Kinder beim Hinaufgehen die zwei Scheine und gleich darauf die Muttergottes und das Jesukind. Sie schwebten bis zum zweiten Lichtmast herüber. Die Muttergottes sagt: "Die Kinder sollen sich beeilen!" Dort begrüßen sie die Muttergottes und das Jesukind, indem sie ihnen die Hand geben. Sie blieben dann eine Zeit lang knien Die Kinder durften die Krone und den Saum der Muttergottes und das Jesukind berühren. Gretel sagte: "Ich sehe nur das Jesukind." Irmgard, Betti und Maria sahen da nichts, während die Antonie die Muttergottes und das Jesukind sah. Auch Gretel sah die Muttergottes, aber nur kurze Zeit; das Jesukind sah sie weiter. Dann ging es vom Mast zum Podium. Die Kinder rutschten etwa zehn Meter und liefen dann. Das Jesukind sagte: "Wenn ich durch die Menge gehe, werde ich meinen besonderen Segen geben." Oben beim Podium angekommen, machte das Jesukind allen ein Kreuzchen auf die Stirne. Daraufhin mussten die Kinder auf das Podium und Heilmann sagt, dass das Jesukind jedes Kind wieder einzeln segnen will. Gretel sagte: "Das Jesukind will jetzt das ganze Volk segnen." Es segnete. Auf einmal sagten die Kinder: Sie sehen das Jesukind nicht mehr. Die Muttergottes entschwand schon früher. Bevor das Jesukind wegging, sagte es noch zu Gretel: "Geh jetzt heim!"
Montag, 13. März 1950, Fatimatag. Sechs Kinder, mit Ausnahme der Erika Müller, gingen um 12.15 Uhr zum Berg. Antonie, Gretel und Maria sahen die Muttergottes und das Jesukind über den Birken. Sie schwebten herüber zum zweiten Lichtmast. Die Kinder gingen hin und gaben der Muttergottes und dem Jesukind die Hand und begleiteten sie dann herauf zum Podium. Auf dem Weg dorthin trafen die Erika und Dr. Heil ein. Erika sah nur das Jesukind. Es sagte: "Diese Blumen, die dort stehen (am Podium), erfreuen mich. Die will ich segnen." Beim Heraufgehen segneten das Jesukind und die Muttergottes. Oben beim Podium sagte das Jesukind noch einmal: "Über diese Blumen habe ich sehr große Freude, jetzt will ich die Blumen und das ganze Volk segnen." Das Jesukind sagte: "Die Kinder sollen auf das Podium gehen." Das Jesukind machte einem jeden Kind einzeln das Kreuz auf die Stirne. Gretel Gügel sagte: "Wenn wir das Kreuz auf der Stirne haben, sollen wir zum Baum rutschen und zwar nur bis zum Feld und dann vom Ende des Feldes bis zum Baum; das Feld entlang sollen wir gehen." Gretel Gügel fand beim Herunterrutschen einen Rosenkranz am Boden liegen. Sie hob ihn auf und gab ihn Herrn Dr. Heil. Das Jesukind sagte: "Diesen Rosenkranz habe ich hingelegt, um dich zu prüfen, ob du ihn abgibst oder behältst." Der Rosenkranz wurde von Dr. Heil in die kleine Kapelle gehängt. Erika sieht das Jesukind nicht mehr auf dem Feld. Die Kinder liefen über das Feld und kurz vor dem Baum, beim Verlassen des Feldes, rutschten die Kinder dorthin. Am Baum beteten sie mit Dr. Heil den Wundenrosenkranz, etwa sieben Gesätze. Das Jesukind segnete einzeln die Kreuze der Kinder. Nach einigen Gesätzchen sagte das Jesukind: "Ich will den Rosenkranz von Dr. Heil berühren." Dr. Heil gab seinen Rosenkranz einem Kind hin. Nach einiger Zeit segnete das Jesukind alle. Nachdem wir noch ein Gesätzchen des Wundenrosenkranzes gebetet hatten (Achtes Gesätz), sagte das Jesukind: "Jetzt gehen wir wieder zum Berg." Wir gingen über das Feld zum Podium, ohne dass die Kinder rutschten. Am Podium standen Blumen, Blattpflanzen; am Boden waren viele Blätter gestreut. Das Jesukind sagte: "Wenn ich durch die Reihen gehe, erteile ich einen besonderen Segen. Es freuen mich die Blumen, das Gestreute und die Blätter. Deshalb will ich die Leute segnen und die Blumen. Dies soll Dr. Heil während des Gebetes bekannt geben." Nach dem Segen verschwanden Jesukind und Muttergottes.
Montag, 13. März 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Etwa 1.500 Personen. Um 15.00 Uhr war die Muttergottes mit dem Jesukind bereits am Podium. Gesehen haben die Muttergottes und das Jesukind Maria Heilmann, Gretel Gügel, Kuni Schleicher, Antonie Saam, Erika Müller und Hildegard Lang. Nicht gesehen haben: Rosa Bradl, Irmgard Mehl und Betti Büttner. Die Leute hielten die Rosenkränze hin. Die Muttergottes sagte zu Maria: "Ich will die Rosenkränze weihen und segnen." Die Muttergottes bespritzt sie mit Weihwasser und segnete sie. Das Jesukind sagte: "Die Leute sollen eine gerade Bahn machen; ich will herunter zum zweiten Lichtmast." Beim Heruntergehen segnete das Jesukind und sagte dann: "Das war ein besonderer Segen." Ein Kind fragte, ob sie fotografiert werden dürfen, wenn sie rutschten. Antwort: "Ja." Pfarrer Welsch, Leutzendorf, fotografierte die Kinder beim Rutschen. Dann sagte das Jesukind zu Erika: "Es kommt ein Engel und singt ein Lied." Der kleine Peter kommt und stellt sich an den zweiten Lichtmast hin. Beim Heruntergehen sagte das Jesukind zur Heilmann: "Die Schwester der Rosa Bradl soll dableiben, sonst meinen die Leute, sie gehöre auch dazu." Zur Erika sagte das Jesukind: "Vom zweiten Lichtmast sollt ihr zum Feld rutschen und dann von dort zum Baum gehen." Nur die Erika sah den Peter. Die Kinder rutschten bis zum Acker. Unterwegs segnete das Jesukind zweimal. Das Jesukind sagte: "Die Leute dort oben sollen nicht stehen bleiben, sondern weitergehen." Das Jesukind sagte zu Kuni Schleicher: "Es freut mich, dass die Leute mir und meiner Mutter am Wege Blumen gestreut haben." Wir gingen zum Baum. Das Jesukind sagte: Am Baum sollen wir den Wundenrosenkranz beten. Ein jedes Kind betet die Betrachtung seiner Wunde vor. Wir beteten so sieben Gesätzchen des Wundenrosenkranzes. Das Jesukind sagte: "Wenn der Rosenkranz zu Ende ist, dann gehen wir wieder zu den Leuten hinauf." (Das war bei der Wunde des rechten Fußes.) Bald darauf hat das Jesukind gesegnet. Als das letzte Kind mit seiner Wunde fertig war, gingen wir zum Berg hinauf. Das Jesukind sagte: "Wir wollen über die kleine Kapelle gehen!" Unterwegs hat das Jesukind die Kinder eingeteilt zum Graben: 1. Gretel, Maria und Erika. 2. Kuni und Irmgard. 3. Antonie und Betti. 4. Hildegard und Rosa. Das Jesukind segnete einmal beim Hinaufgehen oben vor der kleinen Kapelle. Dann ging es in die kleine Kapelle hinein und segnete dort. Hierauf sagte es: "Wir wollen wieder weggehen." Es segnete hinter dem Podium beim Herumgehen um das Podium. Beim Hinuntergehen verschwand plötzlich die Muttergottes. Die Kinder sahen sie nicht mehr. Antonie Saam sah überhaupt nichts mehr. Die anderen Kinder sahen noch das Jesukind und zwar jene, die es auch vorher gesehen hatten. Das Jesukind ging dann zum Podium hinauf und segnete beim Hinaufgehen. Die drei ersten Kinder gingen zum Graben. Dr. Heil ließ fragen: "Wie lange sollen die einzelnen Gruppen graben?" Antwort: "Zehn Minuten." Als die erste Gruppe zurückkam, sollten die Kinder alle dem Jesukind die Hand geben. Das Jesukind sagte: "Ich will mit den Kindern zum Loch gehen und dann weggehen." Wir gingen zum Loch hin. Dort gaben die dort grabenden Kinder dem Jesukind die Hand und es flog dann in den Himmel auf. Kurz vor dem Eingang in den Himmel segnete es. Die Kinder sagten noch vor dem Heruntergehen: "Die Blumen und Blätter sollen liegen bleiben bis heute Abend."
Montag, 13. März 1950, abends 19.00 Uhr. Um 18.45 Uhr waren die Muttergottes und das Jesukind über dem Birkenwald. Sie schwebten herüber. Nur Antonie sah die Muttergottes, Rosa Bradl sah sie nicht. Die zwei Kinder holten die Muttergottes am Lichtmast ab und gaben ihr die Hand. Diese zwei Kinder führten die Muttergottes und das Jesukind zum Podium. Das Jesukind sagte: "Die anderen Kinder sollen kommen." Dann kam die Erika hinzu. Diese sah die Muttergottes auch sofort am Podium mit dem Jesukind. Die Muttergottes hatte blauen Mantel, das Jesukind rosa Kleidchen. Irmgard Mehl kam und sah nichts. Maria Heilmann sah erst einen großen und kleinen Schein auf dem Podium. Kurz darauf sah sie darinnen die Muttergottes und das Jesukind. Betti kam und sah nichts, auch Kuni Schleicher sah nichts. Erika sagte: "Wir sollen zum ersten Lichtmast hinuntergehen!" Wir gingen dann hinunter, die oben waren mit der Muttergottes, dem Jesukind und Dr. Heil.
Um 19.05 Uhr gingen wir zum zweiten Lichtmast. Dort trafen wir zuerst Schmitt und Schlötzer mit Gretel und Hildegard. Währenddessen sahen Gretel und Hildegard beim Hinaufgehen auf den Berg einen Schein über dem Birkenwald. Bald darauf sahen sie die Muttergottes und das Jesukind und sagten: "Jetzt schweben sie zum zweiten Lichtmast herüber." Sie gingen gleich auf die Muttergottes und das Jesukind zu. Dort angekommen, blieben sie kurz stehen und sagten dann: "Gelobt sei Jesus Christus." Gretel und Hildegard hörten, wie die Muttergottes und das Jesukind antworteten: "In Ewigkeit." Kuni Schleicher, die ebenfalls mit hinaufging, ist zum Podium gegangen, um nachzusehen, ob die übrigen Kinder schon da sind. Sie kam bald darauf zum zweiten Lichtmast und sagte, dass die Muttergottes und das Jesukind beim Podium stehen. Wir blieben eine Zeit lang beim zweiten Lichtmast stehen. Bald darauf kamen die Muttergottes und das Jesukind vom Podium herunter zum zweiten Mast. Erika sagte: "Wir sollen zum ersten Mast gehen!" Nach 20 Meter Laufen mussten die Kinder (alle) wieder rutschen. Erika sagte noch: "Das Jesukind verlangt, dass die Leute stehen bleiben sollen." Am ersten Lichtmast angekommen, berührten die Kinder die Rosenkränze an der Muttergottes und dem Jesukind. Zu Gretel Gügel sagte das Jesukind: "Jetzt will ich jedes Kreuz segnen von den Kindern." Es fing bei Erika an. Daraufhin sagte es zu Gretel: "Jetzt rutschen wir zum Baum hinüber." (Etwa 120 bis 150 Meter.) Ferner sagte es: "Die Leute sollen nach oben gehen", und anschließend: "Es freut mich, dass so viele Leute heute gekommen sind." Kurz darauf sagte es ernst: "Ich sage es nochmals: Die Leute sollen nach oben gehen." Zu Antonie sagte das Jesukind: "Ihr sollt jetzt zum Acker rutschen und dann dürft ihr laufen." Gretel Gügel sagte dann: "Das Jesukind wünscht, dass die Leute von Dr. Heil geordnet werden." Jetzt gingen alle zum Baum, dann zum zweiten Lichtmast. Während die Kinder zum Baum rutschten, sagte das Jesukind: "Die Gretel, Maria und Erika sollen graben gehen." Die übrigen gingen mit dem Jesukind und der Muttergottes zum Baum und auf dem Weg dorthin sagte das Jesukind: "Um halb neun komme ich mit meiner Mutter wieder. Ihr dürft dann meine Wundmale sehen." (Dies sagte Antonie.) Am Baum angekommen, ließ Schmitt durch Antonie sagen: "Liebe Muttergottes, wann kommst du wieder?" – "Am 25. werde ich wiederkommen, doch mein lieber Sohn wird oftmals um sieben Uhr kommen." Darauf gingen wir zum zweiten Mast zurück. Auf dem Weg dorthin sagte das Jesukind zu Antonie: "Die übrigen Kinder sollen jetzt kommen." Inzwischen rutschten Erika, Gretel, Maria und Hildegard mit Schlötzer zum Grabort. Die Muttergottes sagte zu Hildegard, dass nicht alle Kinder sie sehen, ist eine Prüfung; es kommen alle daran. Am Grabort angekommen, sagte die Muttergottes: "Rutscht zur kleinen Kapelle und holt eine Kerze!" Die Kinder führten dies aus und rutschten wieder zurück. Nach etwa fünd Minuten sagte die Muttergottes zu den Kindern: "Wir gehen zu meinem Sohn." Daraufhin gingen wir zum Mast hinunter, wo bereits die übrigen Kinder knieten. Am Mast angekommen, sagte das Jesukind: "Ich werde mit meiner Mutter in den Himmel auffahren." Dr. Heil ließ durch Gretel fragen: "Was soll ich den Leuten sagen?" – Antwort: "Dr. Heil soll sagen, dass die Kinder zum Mast, zum Baum, dann zurück zum Mast gerutscht sind und dass drei Kinder zum Graben abgestellt worden sind." Nach kurzer Zeit sagte Gretel: "Das Jesukind sagte, dass wir heute Abend den Leib und das Blut Christi empfangen dürfen um halb neun – das soll Dr. Heil sagen."
Montag, 13. März 1950. Um 20.30 Uhr gingen die Kinder wieder zum Berg. Schon beim Hinaufgehen sahen sie zwei Scheine über dem Birkenwald, bald darauf die Muttergottes und das Jesukind darin. Sie schwebten herüber zum zweiten Lichtmast und die Kinder liefen sehr schnell hin. Dort begrüßten sie das Jesukind und die Muttergottes und gaben ihnen die Hand. Daraufhin gingen sie zum Podium. Nach etwa 20 Metern mussten sie wieder rutschen. Das Jesukind sagte zu Antonie: "Wir gehen zuerst zum Podium hinauf, dann zum Baum hinüber." Beim Hinaufgehen segnete das Jesukind und die Muttergottes die Menge. Es sagte zu Antonie und Gretel: "Es ist ein besonderer Segen." Beim Hinaufziehen war es schwer, frei Bahn zu machen. Das Jesukind sagte zu Hildegard: "Ich will es ihnen verzeihen, sie wissen nicht, was sie tun." Oben angekommen, sagte Hildegard: "Die Muttergottes segnete die Forchheimer Kinder." (Forchheimer Kommunionkinder waren anwesend.) Etwas später sagte Hildegard: Die Muttergottes sagt: "Jetzt segne ich Forchheim." anschließend: "Jetzt segne ich die Rosenkränze und die Kerzen!" Vom Podium aus ging dann das Jesukind mit Antonie, Gretel, Erika und Maria zum Baum hinüber. Die Kinder mussten den Berg hinunterrutschen und durften nur auf dem Acker laufen. Beim Baum angekommen, durften die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen und mussten das Lied singen: 'Schlaf wohl, du Himmelsknabe du', was sie bei jedem Kind wiederholen mussten. Auch Marianne Schlötzer durfte das Jesukind auf den Armen halten. Sie wurde herbeigerufen. Inzwischen kam die Muttergottes mit den übrigen Kindern. Um 20.45 Uhr sagte die Muttergottes zu Hildegard: "Die Kinder sollen zum Graben nach unten." Dabei war Hildegard, Rosa, Irmgard, Kuni und Betti. Um 21.00 Uhr sagte die Muttergottes: "Ich will zu meinem Kind gehen." Wir machten das Loch mit Backsteinen zu und folgten der Muttergottes in Richtung Baum. Als die Muttergottes am Baum ankam, ging das Jesukind mit vier Kindern wieder zurück zum Podium über den Acker hinauf. Auf dem Weg mussten die Kinder mehrere Lieder singen. Als wir beim Grabloch ankamen, kam die Muttergottes mit den übrigen Kindern nach und alle mussten dann den Berg zum Podium hinaufrutschen. Dort segnete das Jesukind die betende Menge und sagte dann zu Gretel und Antonie: "Jetzt werde ich auch die Kommunionkinder von Forchheim segnen." Das Jesukind segnete. Während die Muttergottes am Baume war, sangen die Kinder dort Marienlieder, während die Kinder, die beim Jesukind standen, andere Lieder sangen. Für kurze Zeit verschwand die Muttergottes und kehrte nach etwa zwei bis drei Minuten wieder zurück. Wir zogen mit den Kindern hinauf zum Podium. Dort fuhren die Muttergottes und das Jesukind in den Himmel auf.
NB: Als wir erstmals zum Maste hinaufzogen, sagte das Jesukind zu Gretel Gügel: "Ich möchte Marianne Schlötzer einen besonderen Segen geben." Danach segnete die Muttergottes. – Die Kinder sahen um 20.30 Uhr nicht die heiligen Wundmale, wie angekündigt war, empfingen auch nicht die mystische Kommunion. Siehe hierüber den Bericht vom 14. März 1950!
Dienstag, 14. März 1950. Abends 19.00 Uhr stehen Gretel, Kuni und Maria beim Podium. Die Leute beten bereits. Auf einmal sagten Erika und Gretel, sie sehen einen Schein und hierauf das Jesukind darinnen. Es schwebt herüber bis zum zweiten Lichtmast. Erika sagte, dass es abgeholt werden wolle. Wir gingen zum Lichtmast hinunter. Dort begrüßten die Kinder das Jesukind. Darauf ließ Schmitt das Jesukind durch Gretel fragen, ob er einige Fragen stellen darf. – Antwort: "Ja."
1. Frage: "Liebes Jesukind, standest du mit deiner lieben Mutter um sieben Uhr gestern Abend am zweiten Lichtmast bei Hildegard und Gretel und warst du zugleich auch bei den übrigen Kindern mit deiner Mutter am Podium?" Antwort: "Ja."
2. Frage: "Warum haben wir (Kinder) dich gestern Abend um halb neun nicht empfangen dürfen in der heiligen Kommunion?" Antwort: "Weil ihr nicht so brav wie immer gewesen seid."
3. Frage: "Warum haben wir deine heiligen Wunden um halb neun nicht sehen dürfen?" Gretel: Keine Antwort. (Wie zweitens.) Maria Heilmann, der die gleiche Frage von anderer Seite vorgelegt wurde, hörte als Antwort: "Weil ihr nicht so brav wart."
4. Frage: "Hast du uns nicht mehr lieb, weil wir böse oder lau sind?" Antwort: "Nein, ich bin nicht böse (mit euch)."
Nach der dritten Frage sagte Erika zu Schmitt: "Das Jesukind sagt: Wir sollen zum ersten Lichtmast rutschen. Dort kommt ein Engel und stärkt uns." Das Jesukind sagte ferner zu Erika: "Ihr habt mir gestern keine Freude bereitet. Daher müsst ihr heute sehr leiden und viel rutschen." Das Jesukind sagte noch: "Antonie soll auch kommen!" Beim ersten Lichtmast unten angelangt, kommt ein Engel mit Kelch und Hostie. Er stärkt die Kinder; auch Schmitt, Lindenberger, Messbacher und Zenk (Erster Kirchenpfleger), sowie Frau Gügel und noch eine Frau durften die heilige Kommunion in beiden Gestalten empfangen. Auf die Aufforderung von Schmitt, dem Jesukind zu danken, dass es zu uns gekommen ist, sagte das Jesukind zu Gretel: "Es freut mich, dass ihr mir dafür dankt." Zu Maria Heilmann sagte das Jesukind: "Ihr müsst noch viel, viel Buße tun für die Sünder." Daraufhin sagte das Jesukind zu Erika: "Antonie soll kommen, der Engel wartet auf sie." Dann ließ das Jesukind durch Erika auffordern: "Singt zu Ehren meiner lieben Mutter ein Lied!" Wir sangen das Lied: 'Sei gegrüßt, o Jungfrau rein.' Das Jesukind sagte darauf zu Maria: "Das Lied erfreut meine Mutter." Die Kinder sangen dann noch weitere Lieder. Das Jesukind forderte dann durch Maria auf, indem es sagte: "Singt mir ein Lied!" Wir sangen 'Jesulein, komm zu mir' und 'Wohin soll ich mich wenden'. Währenddessen wartet der Kelchengel immer noch auf Antonie. Nach der Kommunion der Kinder bis nach dem Gesang sah die Gretel das Jesukind nicht mehr. Erst nach dem Gesang sah sie es wieder, das Jesukind sagte zu ihr: "Ich habe dich prüfen wollen." Schmitt forderte die Kinder auf, das Jesukind um Verzeihung zu bitten, weil sie gestern nicht brav waren. Das Jesukind sagte dann zu Maria: "Ich verzeihe euch." Es segnete dann jedes Kind einzeln und dann anschließend jedes Kreuz. Zu Erika sagte das Jesukind: "Weil Antonie nicht kommt, wird sie nicht gespeist." Daraufhin ging der Engel fort. Das Jesukind sagte noch: "Ich habe es oft gesagt, sie soll kommen." Dann gingen wir zum Berg. Das Jesukind sagte zu Gretel: "Jetzt dürft ihr gehen (braucht nicht zu rutschen), weil ihr so lange gekniet seid." Beim Hinaufgehen zum Podium sagte es: "Ich gebe jetzt meinen besonderen Segen." Die Kinder baten noch um den besonderen Segen für Herrn Pfarrer Gailer. Das Jesukind tat es und blieb dabei stehen. Oben angekommen, sagte das Jesukind zu Erika: "Gebt mir die Hand und berührt mich nochmals, dann seht ihr mich heute nicht mehr." Dies taten nur Erika, Maria und Gretel. Die anderen drei Kinder sahen das Jesukind heute nicht. Nachdem das Jesukind fort war, kam Antonie.
Mittwoch, 15. März 1950, abends 19.00 Uhr. Antonie, Kuni und Schlötzer gehen zum Berg hinauf zum Podium. Das Jesukind steht bereits über dem Birkenwald und schwebt herunter zum zweiten Lichtmast. Zu Antonie sagte das Jesukind: "Die anderen Kinder sollen auch kommen!" Schlötzer schickte einen Buben fort, um die Kinder zu holen. Die beiden Kinder und Schlötzer ziehen zum zweiten Mast, wo bereits das. Jesukind wartet. Unterwegs kommt Betti noch hinzu. Das Jesukind sagt: Die Kinder sollen ihm die Hand geben. Auch Gretel kommt hinzu. Das Jesukind sagte zur Gretel: "Irmgard, Maria und Erika sollen auch kommen." Zu Antonie sagte das Jesukind: "Jetzt gehen wir zum Podium, ich gebe einen besonderen Segen. Dann gehen wir zum Baum." Unterwegs zum Podium kommt Erika und Maria noch dazu. Das Jesukind segnete die Leute. Beim Lied 'Christi Mutter stand mit Schmerzen', an der Stelle 'als ihr lieber Sohn da hing' sagte das Jesukind zu Gretel: "Ja, der Sohn, der dort gehangen, das bin ich." Dann sagte das Jesukind zu Antonie und Maria: "Berührt meine Krone, das Haar, die Hand und den Saum!" Weiter sagte das Jesukind zu Antonie: "Jetzt gehen wir zum Baum." Unterwegs sahen Antonie und Gretel den Kelchengel vom Himmel her kommen. Die Kinder sagen: "Jetzt steht er am Baum mit dem Kelch und Hostie in der Hand." Der Engel selbst war weiß gekleidet. Zu Gretel sagte der Engel: "Jetzt will ich euch das heilige Blut und den heiligen Leib reichen, bei dir fange ich an." Nach der Gretel empfing auch Herr Schlötzer den heiligen Leib und das Blut nach der Angabe der Gretel. Antonie sagte: "Das Mädchen, das dabei ist, darf auch die heilige Kommunion empfangen." Ich suchte unter den Anwesenden und stellte fest, dass... Kühnlein mit unter den Anwesenden war, und holte sie herbei. Auch sie durfte das heilige Blut und die heilige Hostie empfangen. Antonie und Gretel sahen am Himmel die Wundmale des Herrn. Und zwar das Haupt, die Hand, das Herz und die Füße. Besonders aus dem Haupt floss sehr viel Blut. Aus den Augen floss ein 2 bis 3 cm breiter Streifen von Blut. Nachdem die Kinder die heilige Kommunion empfangen hatten, sagte Antonie: "Jetzt steigt der Engel wieder in den Himmel auf." Das Jesukind sagte zu Antonie: "Jetzt gehen wir wieder zum Podium." Beim Hinaufgehen segnete das Jesukind die Leute. Beim Podium angekommen, sagte das Jesukind: "Dann gehen wir zum Mast." Auf die Frage von Herrn Schlötzer, wann wir zum Mast gehen sollen, (diese Frage gab Schlötzer Antonie, Gretel und Maria zugleich auf, ohne dass die eine von der anderen was wusste) sagte das Jesukind: "Das werde ich euch noch sagen." Alle Kinder gaben genau dieselbe Antwort – es konnte kein Kind vom anderen etwas hören. Dann sagte das Jesukind: "Jetzt will ich die Rosenkränze weihen und segnen." Daraufhin segnete das Jesukind. Gretel sagte: "Das Jesukind spritzt Weihwasser." Auf die Frage von Schlötzer, ob das Jesukind einen Behälter in der Hand gehabt hat, für das Weihwasser, sagte die Gretel: "Das Jesukind stand mit gekreuzten Armen da, gab den Segen und spritzte anschließend Weihwasser." Anschließend sagte das Jesukind: "Ich will das Kreuz der Kinder segnen und das Kreuz des Herrn Schlötzer." (Herr Schlötzer brachte das Kreuz nicht gleich heraus aus seinem Pullover.) Das Jesukind sagte: "Herr Schlötzer braucht das Kreuz nicht herauszunehmen, ich kann es auch so segnen. Die Leute spotten nur darüber." Um 19.45 Uhr sagte das Jesukind zu Gretel und Antonie: "Wir gehen zum Mast, dort fahre ich zum Himmel auf." Wir gingen hinunter zum ersten Mast. Betti, Kuni, Erika sahen vom Beginn bis zum Schluss das Jesukind nicht. Beim ersten Mast gaben dann die Kinder dem Jesukind die Hand, berührten das Bändchen am Kopf und den Saum des Kleides. Auch Schlötzer durfte dasselbe tun. Das Jesukind sagte: "Auch die mich nicht sehen, sollen mich berühren." Anschließend sagen die Kinder: "Jetzt fährt das Jesukind in den Himmel auf." Der Himmel öffnete sich, das Jesukind segnete noch einmal und verschwand um 19.50 Uhr.
Donnerstag, 16. März 1950. An diesem ersten sonnigen und warmen Tag, der den Frühling ahnen ließ, machte der Pfarrer von Burk einen Privatbesuch per Motorrad. Als Sozius nahm er mit seinen Oberministranten Ludwig Pfister in Heroldsbach. Seine letzte Fahrt vor etlichen Wochen war nach Heroldsbach, seine erste wieder, nach einer Grippeerkrankung, am ersten passenden Tag, war Heroldsbach. Mit Gretel Gügel und Ludwig ging er auf den Berg gegen 16.00 Uhr. Dort beteten wir vor dem kleinen Kapellchen leise den Rosenkranz. Nach etlichen Minuten kam Erika den Berg heraufgesprungen auf uns zu. Beide sangen dann Marienlieder, führten mich ans Grabloch mit einem oberen Durchmesser von eineinhalb Metern etwa, schafften mit den Händen die Backsteine heraus, mit denen das Grabloch ausgefüllt war, um einen eventuellen Unfall zu verhüten, führten Ludwig und mich dann zum Erscheinungsbaum auf Erikas Feld, rissen das erste Grün aus dem Boden, bestreuten das Plätzchen am Baum, wo das Jesukind und die Muttergottes immer stehen. Dann gingen wir am Feld der bösen Frau, das sie teils mit Stacheldraht abgesteckt hat, und zurück ans Podium. Unten am Podium war der Platz im Umkreis, wo Jesus und Maria immer stehen, schön bestreut. Wir beteten. Es war etwa 17.00 Uhr geworden, ich wollte mit den Kindern gerade zurückgehen. Auf einmal nahmen mich die Kinder rasch mit nach unten in die Nähe des zweiten Lichtmastes, Gretel und Erika sahen plötzlich und gleichzeitig, was ich den beiden anmerkte und wie sie mir dann sagten, über dem Birkenwäldchen das Jesukind wie immer, etwa zwei Minuten lang. Es sagte zu den Kindern: "Heute Abend müsst ihr wieder graben und heute Abend werdet ihr wieder gestärkt mit meinem Fleisch und Blut." Beides ist auch wirklich so gekommen. Daraufhin segnete uns vier das Jesukind von dem Birkenwald aus und fuhr aufwärts zum Himmel.
Donnerstag, 16. März 1950, abends. Um 19.00 Uhr gehen die Kinder zum Berg und sehen schon beim Hinaufgehen den Schein. Das Jesukind schwebe bis zum zweiten Lichtmast herüber und die Kinder gehen gleich hin. Sie begrüßten das Jesukind und begleiteten es zum Podium hinauf. Dort sagte es: "Nun gehen wir zum Baum und dort dürft ihr die heilige Kommunion empfangen." Die Kinder gehen mit dem Jesukind zum Baum hinüber. Dort angekommen, kam der Kelchengel und reichte den Kindern die heilige Kommunion in beiden Gestalten. Danach ging das Jesukind wieder zurück bis zum Grabort. Es blieb da stehen und die Kinder mussten zu graben anfangen. Währenddessen kam erst Herr Schmitt dazu. Antonie sagte: "Ich, Gretel und Erika sollen weitergraben und die anderen Kinder zum Podium hinaufgehen." Dort angekommen, mussten die Kinder dem Jesukind die Hand geben und durften die Krone berühren und das Kleid. Dann ging das Jesukind von oben zum Grabort hinunter und die anderen gingen herauf zum Podium. Zu Erika sagte das Jesukind: "Singt mir zu Ehren ein Lied." Das Jesukind forderte die Kinder auf, sie sollen ihm die Hand geben und ebenfalls die Krone, das Kleid und den Saum des Kleides berühren. Es sollen dies tun: Gretel, Antonie und Erika. Zu Antonie sagte das Jesukind: "Küsse auch meine Rosen auf den Füßen!" Darauf sangen die Kinder 'Schlaf wohl, du Himmelsknabe, du' und durften das Jesukind einzeln auf den Arm nehmen. Währenddessen kamen die übrigen Kinder vom Grabloch herauf, die ebenfalls das Jesukind auf den Arm nehmen durften. Zu Antonie sagte das Jesukind: "Singt noch mehr Lieder zu meiner und meiner Mutter Ehre!" Schmitt durfte ebenfalls das Jesukind auf den Arm nehmen. Die Kinder mussten dabei den Liedtext sprechen und nicht singen. Dann gingen die Kinder Maria, Kuni, Irma, wieder zum Graben hinunter und das Jesukind ging mit den übrigen: Gretel, Antonie und Betti zum Baum hinüber. Zu Gretel sagte das Jesukind: "Ich will jetzt Herrn Schlötzer und seine Familie segnen." Es segnete. Zu Erika sagte das Jesukind vom Baum herüber: "Ihr sollt zum Baum herüberkommen." (Etwa 150 Meter entfernt.) Die Kinder kamen gelaufen. Dort segnete es alle, auch die Kreuze der Kinder. Daraufhin war es plötzlich verschwunden.
Freitag, 17. März 1950. Um 19.00 Uhr gehen Schlötzer, Gretel, Antonie, Kuni, Maria, Irmgard und Erika zum Berg. Auf halbem Weg holen die Kinder am zweiten Lichtmast das Jesukind ab. Betti kommt hinzu. Das Jesukind sagt: "Wir gehen zum Podium; Gretel, Erika und Antonie sollen graben." Dann sagte es: "Ich gebe den Leuten einen besonderen Segen." Die übrigen Kinder gehen mit dem Jesukind und Herrn Schlötzer zum Podium. Sie sollen dem Jesukind ein Lied vorsingen. Sie sangen: 'Schlaf wohl, du Himmelsknabe, du.' Betti, Maria und Irmgard gaben oben auf dem Podium dem Jesukind die Hand, berührten die Haare, die Krone, den Saum und die Rosen vom Jesukind. Die Rosen hatten diesmal eine gelbliche Farbe. Das Jesukind hatte ein blaues Kleid an. Es sagte: "Jetzt sollen Maria, Irmgard und Betti graben." Zu Antonie sagte das Jesukind: "Wir gehen zum Baum. Die anderen Kinder sollen auch mitkommen." Unterwegs sagte das Jesukind zur Gretel und Antonie: "Jetzt wird ein Engel kommen und euch stärken." Kurz darauf sahen die Kinder den Engel vom Himmel herabkommen. Er blieb am Baum mit Kelch und Hostie in der Hand stehen. Kurz vor dem Baum sagten alle Kinder gleichzeitig: "Jetzt schaut die Muttergottes zum Himmel heraus." Sie sahen die Muttergottes bis in Brusthöhe; sie war von Wolken umgeben. Kurz darauf verschwand sie wieder. Das Jesukind sagte: "Jedes Kind soll eine Wunde beten!" Inzwischen empfingen die Kinder das heilige Blut und den heiligen Leib. Herr Schlötzer ebenfalls. Gretel sagte: "Jetzt will das Jesukind jedes einzeln segnen." Anschließend sagte das Jesukind: "Jetzt will ich auch die Eltern und die Männer, die da sind, segnen." Zu Antonie sagte das Jesukind: "Gretel, Erika und Maria sollen nach oben zum Graben gehen." Plötzlich verschwand das Jesukind. Keines der Kinder konnte es mehr sehen. Kurz darauf, etwa zwei Minuten sah Antonie wiederum das Jesukind. Die anderen Kinder sahen es nicht mehr. Herr Schlötzer ließ Antonie fragen: "Liebes Jesukind, wann sollen wir am kommenden Sonntag auf den Berg kommen?" Das Jesukind sagte: "Um halb drei und abends um sieben Uhr." Dann ließ Herr Schlötzer Antonie weiter fragen: "Liebes Jesukind, dürfen wir am 25. März (Mariä Verkündigung) die Andachtszeit auf halb drei, halb sechs und halb acht verlegen?" Das Jesukind sagte: "Auf drei Uhr, fünf Uhr und sieben Uhr." Weitere Frage: "Wirst du und deine Mutter um diese Zeit kommen?" Das Jesukind sagte: "Ja." Dann sagte es zu Antonie: "Jetzt gehen wir zum Mast. Die anderen Kinder sollen auch kommen und das Loch wieder zumachen!" (Mit Backsteinen.) Unterwegs zum Mast fragte Antonie das Jesukind, ob Herr Schlötzer den Leuten etwas verkünden soll. Antwort: "Nein." Schlötzer ließ Antonie fragen: "Warum soll Herr Schlötzer nichts sagen?" Antwort: "Weil es die Leute nur verdrehen." Am Mast angekommen, segnete das Jesukind nochmals alle Kinder und die Anwesenden und fährt in den Himmel hinauf. Der Himmel öffnete sich. Die Muttergottes schaut nochmals zum Himmel heraus, segnete ebenfalls mit dem Jesukind, was wiederum alle Kinder sehen durften. Schluss 19.45 Uhr.
Samstag, 18. März 1950. Um 19.00 Uhr kommt das Jesukind vom Birkenwald. Es waren sechs Kinder anwesend, die hinuntergingen und das Jesukind beim zweiten Mast begrüßten Sie gaben ihm die Hand und sagten "Gelobt sei Jesus Christus." Gleich darauf erschien der Kelchengel und reichte den Kindern die heilige Kommunion in beiden Gestalten. Die Kinder nahmen den Kelch aus der Hand des Engels und tranken daraus, während die heilige Hostie vom Engel ihnen gereicht wird. Daraufhin ließ die Gretel Gügel vom Jesukind eine Bruder Konrad-Reliquie segnen. Das Jesukind nahm die Kapsel in die Hand, segnete sie dreimal und reichte sie zurück, indem es sagte: "Alle Kinder sollen sie küssen!" Dann sagte das Jesukind zu Maria Heilmann: "Morgen soll um halb drei die Hildegard auch kommen." Der Kelchengel verschwand inzwischen. Zu Gretel sagte das Jesukind: "Singt meiner Mutter zu Ehren ein Lied!" Ferner: "Ich bleibe heute nicht lange hier." Nach dem Lied ging der Himmel auf und die Kinder sahen die Muttergottes auf dem Thron sitzen: Das Zepter in der Hand, eine Krone auf dem Haupt, den blauen Mantel umhängend. Die Muttergottes lächelte und segnete alle. Dann schloss sich der Himmel wieder. Daraufhin ging das Jesukind zum Podium. Auf dem Weg dorthin sagte es zur Erika: "Geht ja nicht in ein Auto! Es wird ein schöner Herr kommen, der euch ins Auto einlädt. Geht nicht hinein, denn es ist der Böse!" Beim Hinaufgehen zum Podium segnete das Jesukind die Menge. Am Podium angekommen, wünschte es die Rosenkränze zu segnen und spritzte auch Weihwasser. Es segnete auch die Blumen, die ihm gestreut waren, und sagte zu den Kindern: "Ich freue mich sehr über die Blumen." Dann ging es zum Baum hinüber. Unterwegs sagte es: "Ich komme morgen Mittag um halb drei und abends um sieben Uhr." Vorher sagte es: "Am Baume betet ihr zu meinen heiligen fünf Wunden." Gretel Gügel sagte: "Jetzt segnet das Jesukind die Kinder." Daraufhin sollen sie ihm die Hand geben. Auf die Bitte hin, es möge alle unsere Angehörigen segnen, tat es das Jesukind und fährt dann in den Himmel auf. Die Kinder sahen wieder in den Himmel hinein. Sie sehen, wie das Jesukind auf dem kleinen Thron neben der Muttergottes Platz nimmt. Die Muttergottes und das Jesukind segneten alle und der Himmel schloss sich. Dann gingen die Kinder zum Podium zurück, während die Menge noch betete. Als die Kinder vor dem Podium Platz genommen hatten, hörten sie sofort eine Stimme aus dem Birkenwald, die rief: "Kommt herüber ins Wäldchen, hier ist die Muttergottes." Und Antonie hörte: "Kommt herüber, ich werde euch schöne Schätze zeigen." Erika hörte die Stimme: "Ich werde euch schon noch kriegen, ich habe ja meine Helfershelfer. Folgt nicht dem Jesukind!" Erika, Antonie und Gretel sahen über dem Wäldchen einen hellen Kranz aus Rosen und etwas Schwarzes in dem Kranz. Antonie und Erika sehen mehrere Engel mit schwarzen Gesichtern über dem Birkenwald. Der Himmel geht auf, das Jesukind zeigt sich und sagt zu den Kindern: "Folget nicht dem bösen Engel im Birkenwald!" Zuvor sagte Herr Schmitt: "Liebe Kinder, hört nicht auf die Stimme im Birkenwald, sondern schaut dem Jesukind zu und auf die Stelle vor euch, wo es vor kurzem gestanden ist." Daraufhin sagte das Jesukind die obigen Worte. – Der Himmel blieb geöffnet und der kleine Peter schwebte hernieder. Er forderte die Kinder auf, ihm die Hand zu geben. Das Jesuskind schaut immer noch aus dem Himmel heraus und segnete alle. Die Kinder sahen auch noch die Muttergottes. Sie segnete ebenfalls. Der kleine Peter sagte dann zur Gretel: "Ich will jetzt euch segnen." Herr Schmitt ließ durch Gretel fragen, ob er das kann. Der Engel antwortete: "Das Jesukind hat es mir erlaubt und hat es mir schon lange gelernt." Inzwischen traten zwei Engel aus dem Himmel heraus, kamen aber nicht zur Erde. Der kleine Peter forderte die Kinder auf, mit ihm etwas spazieren zu gehen. Drei Kinder gingen etwa 30 Meter gegen Süden und kehrten dann wieder zurück mit dem kleinen Peter. Erika sagte: Ich höre eine Stimme, die sagt: "Ich bin böse, weil die übrigen vier Kinder nicht mit dem kleinen Peter hinunter- und heraufgegangen sind." Die Kinder sahen den Himmel noch offen. Das Jesukind und die Muttergottes segneten noch einmal alle. Der kleine Peter stieg zum Himmel hinauf. Der Himmel schloss sich dann. Zuvor sagte das Jesukind noch: "Liebe Kinder, geht jetzt gleich nach Hause."
Sonntag, 19. März 1950, nachmittags 14.30 Uhr – St. Josefstag. Um 14.30 Uhr gingen Gretel Gügel, Maria Heilmann, Kuni Schleicher, Hildegard Lang und die Herren Schlötzer und Schmitt zum Berg. Kaum standen die Kinder bei den Leuten neben dem Podium, sahen sie alle über dem Birkenwald einen Schein (mit Ausnahme der Kuni) und kurz darauf das Jesukind. Es schwebte vom Birkenwald herüber bis zum zweiten Lichtmast. Dort sagte das Jesukind: "Die anderen Kinder sollen auch kommen." Die Kinder gaben dem Jesukind die Hand. Es segnete darauf. Um 14.40 Uhr kamen Antonie, Betti und Irma auch dazu. Maria Heilmann sagte kurz darauf: "Erika soll auch kommen." Nach etwa fünf Minuten kam sie erst. Etwas später segnete das Jesukind noch einmal. Darauf sagte Gretel: "Ich sehe das Jesukind nicht mehr." Auch Maria Heilmann sagte es. Schmitt sagte zu Gretel, sie soll dem Jesukind zulieb die Prüfung annehmen und ihm Opfer bringen. Gretel hörte kurz darauf eine Stimme, die sagte: "Es ist eine Prüfung für dich." Hildegard Lang sah allein noch das Jesukind. Um 14.50 Uhr sagt Antonie: "Über dem Birkenwald sehe ich die Muttergottes in kleiner Gestalt wie im Oktober." Dies sagten auch kurz darauf Gretel, Erika, Betti (heute auch wieder gesehen), Kuni, Maria und Hildegard. Kurz zuvor war das Jesukind verschwunden, als die Muttergottes kam. Antonie sagte: "Die Muttergottes sagt: Jetzt gehen wir zum Baum. Ihr bekommt dort die heilige Kommunion." Die Muttergottes schwebte am Birkenwald entlang ober den Birken nach Westen. Die Kinder gingen vom zweiten Lichtmast aus zuerst rückwärts zum Podium. Am Podium sagte dann die Muttergottes zu Antonie: "Um sieben Uhr bin ich wieder über dem Birkenwald." Ferner sagte sie noch: "Es muss noch mehr gebetet werden, es ist noch nicht genug." Die Leute sollen zum Birkenwald hinüberschauen. Daraufhin gingen die Kinder zum Baum hinüber. Unterwegs hörten die Kinder alle: "Beim Baum sollt ihr den Fünf-Wunden-Rosenkranz beten." Ferner sagte die Muttergottes: "Steigt ja nicht hinein in ein Auto!" Antonie hörte: "Bis zum 15. März sollt ihr noch mehr Marienlieder lernen." Die Muttergottes wandert mit den Kindern parallel über dem Birkenwald oben entlang nach Westen, bis sie direkt den Kindern gegenüberstand. Zu Antonie sagte sie noch: "Ich bleibe längere Zeit über dem Wald, bis ihr wieder vom Baum zurückkommt." Am Baum angekommen, sagte Antonie: "Jetzt kommt der Kelchengel und reicht den Kindern das heilige Blut und die heilige Hostie." Gretel und Hildegard sahen den Engel nicht, fühlten aber das heilige Blut und die heilige Hostie. Auch Herr Schmitt und Schlötzer sollen die heilige Kommunion empfangen. Heute sah nur Antonie den Kelchengel und setzte den Kelch den Kindern an die Lippen. Die Muttergottes sagte zu Betti und Antonie: "Ihr müsst noch mehr Rosenkränze beten." Und zu Erika sagte sie: "Ihr müsst noch braver werden, dann komme ich wieder näher." Betti sagte, dass die Muttergottes gesagt hat: "Ihr müsst auch mehr die heilige Messe besuchen." Zu Antonie sagte die Muttergottes: "Ich komme nicht mehr bis zum 25. März. Ich erscheine im Mai und im Oktober jeden Tag und dann nicht mehr." Daraufhin gingen die Kinder zum Podium zurück. Da sagte die Muttergottes zu Antonie: "Geht zum Berg!" Unterwegs sagte die Muttergottes (über den Birken) zu Erika: "Singt mir zu Ehren ein Lied." Die Kinder sangen: 'Sei gegrüßt.' Die Muttergottes geht wieder (über den Birken) parallel mit den Kindern zur Grotte zurück. Auf dem Weg dorthin sagte sie zur Kuni: "Betet jetzt mit den anderen Leuten!" Zu Antonie sagte die Muttergottes: "Tut Buße und betet für die Bekehrung der Sünder!" Die Kinder gehen rückwärts zum Podium auf den Berg hinauf, Antonie, Betti und Erika sehen die Muttergottes dabei nicht mehr. Während die anderen Kinder, Maria, Gretel, Hildegard und Kuni sie sehen. Am Podium angekommen, gibt die Muttergottes vom Birkenwald herab den Segen. Kuni sieht das Jesukind nicht mehr. Gretel sagt: "Ich sehe die Muttergottes nicht mehr", auch Maria sagt es. Um 15.25 Uhr sagt auch Hildegard, dass sie die Muttergottes nicht mehr sieht.
Sonntag, 19. März 1950. Abends 19.00 Uhr gingen die Kinder (alle acht mit Hildegard) zum Podium. Unterwegs sahen die Kinder über dem Birkenwald den Schein. Antonie sagt, sie sieht die heilige Familie. Die anderen Kinder sahen nur die Muttergottes und das Jesukind. Wir gingen nicht zum Mast. Gretel Gügel sagt, das Jesukind wünscht, dass alle gleich zum Podium gehen. Beim Podium angekommen, segnet es und sagt: "Wir sollen zum Baum hinübergehen." Auf dem Weg dorthin sahen die Kinder die heiligen Wundmale in der Luft gegen Südwesten am Firmament. Die Kinder sahen, wie das Blut aus den Augen herausquoll und etwa drei Finger breit über das Gesicht herunterströmte und auf die Erde herabtropfte. Unterwegs zum Baum sagte Antonie: "Jetzt sehe ich die Heiligste Dreifaltigkeit. Daneben stehen Heilige, die ein Gestell in der Hand haben. Vor dem Gestell laufen Drähte herunter und machen Musik." (Harfen?) Beim Baum angekommen, sagt die Muttergottes: "Die Kinder sollen den Fünf-Wunden-Rosenkranz beten!" Kurz nach dem Anfang sahen die Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit, alle Kinder bis auf Irmgard. Durch den Baum gehindert, gingen die Kinder etwa zehn Meter gegen Südwesten vom Baum entfernt und beschreiben folgendermaßen die Heiligste Dreifaltigkeit: Von oben ein alter Mann mit herabwallendem weißem Bart, um den Kopf herum etwas, ein nicht erkennbares Zeichen. Die Person war bis zur Brust herauf in Wolken eingehüllt. Unter der Wolke schwebt eine Taube, unter der Taube ein großes Kreuz, woran Christus hing. Aus den Wunden des Gekreuzigten tropft Blut. Zur Gretel Gügel sagte der Heiland: "Wenn ihr brav seid, werdet ihr noch mehr sehen." (Vgl. 24. Dezember 1949!) Danach sahen die Kinder, wie vier Engel herbeikamen mit je einem Kelch in der Hand. Je einer fing das heilige Blut der Hand auf, einer das Blut von den Füßen, und einer aus der Seitenwunde. Der Engel, der das heilige Blut von den Füßen aufnahm, schwebte zu den Kindern hinunter und ließ sie aus dem Kelch trinken. Die Kinder sagen, auch Schlötzer und Schmitt sollen daraus trinken. Daraufhin ging der Engel wieder zurück und nahm seine Stellung am Fuß des gekreuzigten Heilandes wieder ein. Erika sagt: Der Heiland sagt jetzt: "Es ist vollbracht!" Ein Mann stößt mit einer Lanze in die Seitenwunde (die Kinder stöhnen dabei laut auf und verbargen ihr Gesicht); die Kinder warfen sich direkt auf die Seite. Maria Heilmann sagte: "So ein grober Kerl!" Es floss Blut und Wasser heraus aus der Seite Christi. Unter dem Kreuz stand rechts, von den Kindern aus gesehen, eine Männergestalt (Johannes) und links eine Frau, die sie als Muttergottes gleich erkannten. Am Fuß des Kreuzes kniete eine Frauengestalt mit langen Haaren über den Rücken herabwallend (Magdalena). Vom Haupt Christi tropfte das Blut auf sie herab. Nun sahen die Kinder, wie ein Mann eine Leiter ans Kreuz legte, hinaufstieg und den Nagel aus der Handwunde herauszog und den Nagel dann auf der anderen Seite. Der Leichnam beugte sich nach vorne über und die Gottesmutter nahm ihn in die Arme auf. Der Mann stieg von der Leiter herab und zog auch den Nagel aus der Fußwunde heraus. Daraufhin wickelten sie den Leichnam in ein Leinentuch, legten ihn auf eine Bahre und trugen ihn ins nahe Grab. Sie wälzten einen großen Stein davor. Gleich darauf kamen vier Soldaten, die Wache hielten. Jetzt kam ein Engel hernieder, wälzte den Stein weg und der Heiland kam mit weißem Gewand aus dem Grab heraus. Darauf sahen die Kinder die Magdalena, wie sie durch den Garten rum Grab hinging. Jetzt sahen die Kinder, wie ein Mann gräbt, unweit des Grabes im Garten. (Magdalena hielt den Auferstandenen für einen Gärtner!) Daraufhin sahen die Kinder einen Saal und darin mehrere Männer. Auf die Frage, wie viele Männer es sind, zählten die vier Kinder elf Personen. Gretel Gügel sagt: "Die elf Männer haben über dem Haupt eine feurige Zunge." Daraufhin sahen die Kinder mehrere Häuser und eine Straße zog durch. Sie sahen eine Soldatengestalt mit einem roten Wams, die in ein Haus eintrat, dort der Mutter das Kind aus den Armen riss und mit einem Dolch, etwa 40 cm lang, in den Kopf stieß. (Herodes, Kindermord.) Die Mutter schrie auf und weinte heftig. Die Kinder entsetzten sich sehr. (Betti und Kuni waren bei den vier Kindern nicht.) Der Mann ging aus dem Haus heraus in das nächste Haus. Die Kinder sahen, wie ein kleines Kind an einer Bank saß und allein spielte. Der Soldat ging hin und stach es von rückwärts nieder. Er ging wieder in ein anderes Haus, da spielte ein Kind; er nahm es, stieß den Dolch in den Bauch und schlitzte ihn auf. Die Mutter kam zur Tür herein und sah dies noch. Sie schrie und weinte heftig. – Die Kinder sahen jetzt das Jesukind in einem großen Saal mit Säulen. Es war von vielen Männern umgeben, die Papierrollen in der Hand hatten. Das Jesukind, das etwa einen Meter groß war, saß auf einem Stuhl ohne Lehne. Es lehrte die Männer. Auf einmal kamen Josef und Maria zu einer großen Tür herein und gingen auf das Jesukind zu. Die Muttergottes sagte: "Kind, warum hast du uns das getan? Dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht." Darauf sagte das Jesukind: "Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht..." Das Jesukind ging mit den Eltern. – Nun sahen die Kinder das Leben Jesu zu Nazareth. Sie sahen den heiligen Josef in seiner Werkstatt, wie er Holz sägte; dort lagen Bretter herum. Die Kinder gratulierten dem heiligen Josef zu seinem heutigen Namenstag. Der heilige Josef bedankte sich und sagte: "Vergelts Gott!" Dies hörten alle vier Kinder. Jetzt sagt er: "Vergelts Gott!" und lacht; jetzt schaut er her. Darauf kam das Jesukind und holte Holz. Es trug dies zu seiner Mutter, die an einem Herd stand und Feuer anfachte. Die Kinder sahen das Feuer. (Bild in der Bibel!) Die Muttergottes nahm einen Kochlöffel in die Hand und rührte in einem Topf herum. Die Kinder hören das Geräusch des Herumrührens. (Es ging alles sehr schnell!) Der heilige Josef ging ebenfalls zur, Gottesmutter und berührte sie an der Schulter. Das Jesukind kam hinzu und gratulierte dem heiligen Josef zu seinem Namenstag: "Lieber Pflegevater, ich gratuliere zu deinem Namenstag." Der heilige Josef nickte ihm zu und lächelte. – Darauf sahen die Kinder einen Mann in einer Felsengrotte knien, der betete und die Hände rang. Da kam vom Himmel her ein Lichtstrahl und die Kinder sahen, wie ein Engel hinzutrat mit einem Kelch in der Hand und den Mann stärkte. Erika sagte: "Über das Gesicht des Heilandes rinnt Blut herunter." Es kommen Soldaten zum Garten herein und voraus geht Judas. Christus stand auf und ging den Männern entgegen. Judas ging auf ihn zu und küsste ihn auf die Wange. Die Kinder hörten das Schmatzen. Ein Mann zog sein Schwert und schlug ein Ohr weg. Der Heiland hob das Ohr auf, brachte es wieder an den Kopf und heilte es an. Darauf sahen sie Christus vor Kaiphas. Ein Mann spuckt ihm ins Gesicht. Die Kinder entsetzten sich darüber. Ein anderer Mann schlug ihn ins Gesicht. Dann sahen sie, wie Christus seines Kleides beraubt wurde und an eine Säule gebunden wurde. Männer hieben mit Geißeln auf ihn ein, man zerrte ihn weg, setzte ihn auf einen Hocker und setzte ihm eine Dornenkrone auf das Haupt. Dann sahen die Kinder Christus vor Pilatus. Dieser war mit dem Heiland allein in einem großen Raum. Er führte ihn hinaus auf eine Staffel. Davor waren viele Männer versammelt, die heftig schrien. Antonie sagte: "Die Leute schrien: Kreuzige ihn." Dann sahen sie, wie der Heiland das Kreuz auf seine Schulter nimmt. Soldaten brachten einen Mann herbei und zwangen ihn, dem Heiland das Kreuz tragen zu helfen. Neben diesem Mann gingen zwei Kinder. Nach einigen Schritten fiel der Heiland auf die Erde nieder. Er stand wieder auf und ging weiter. Daraufhin begegnete er seiner Mutter. Er schaute sie an und ging weiter. Er fällt zum zweiten Mal zu Boden und dann ein drittes Mal. Er begegnete weinenden Frauen. Auf dem Berg angekommen, rissen sie dem Heiland die Kleider vom Leib und die Kinder sahen deutlich Fleischfetzen am Leib hängen. Die Kinder waren sehr ergriffen, stöhnten laut auf: "Ganze Fleischfetzen hängen dran!" Aus den Wunden der Schulter lief das Blut herab in Bächlein. Daraufhin legten die Männer den Heiland aufs Kreuz und schlugen zuerst die linke Hand an. Darauf zogen zwei Männer heftig an der rechten Hand an, da, wie Antonie sagte, das Loch zu weit gebohrt war. Sie schlugen die rechte Hand ans Kreuz, dann die Füße. Das Kreuz wird aufgestellt und dann ins Loch hinunter sacken lassen. Dies geht den Kindern durch Mark und Bein. Unter dem Kreuz steht die Muttergottes und der heilige Johannes: Magdalena kniete unter dem Kreuz. Links und rechts vom Heiland war je ein Kreuz, worauf zwei Männer gebunden waren. Der Heiland wird vom Kreuz abgenommen und ins Grab gelegt, usw., wie bereits oben geschildert wurde. (Zweimal gesehen!) – Dann sahen die Kinder den Einzug in Jerusalem. Der Heiland sitzt auf einem Esel. Die Leute streuten Palmzweige auf den Weg und breiteten ihre Kleider auf den Weg aus. Mehrere Männer begleiteten den Heiland bei seinem Einzug. – Dann erlebten die Kinder ein Erdbeben und ein Haus stürzte ein. Eine Frau stürzte in eine Erdspalte und verschwand. Auf einmal sahen die Kinder einen Vorhang, wie er von oben nach unten aufriss: Männer und Frauen sammelten sich um diesen Vorhang und eine Frau nähte ihn zusammen. Oben war er nicht ganz ausgeschlitzt, ungefähr 10 bis 20 cm war er oben ganz geblieben. Betti und Kuni knieten etwa vier bis fünf Minuten hinter den übrigen Kindern, während die Kinder vorne die Leidensgeschichte sahen, sahen Betti und Kuni die Heiligste Dreifaltigkeit. – Nach etwa einer halben Stunde sahen die beiden Kinder die Jugendgeschichte Jesu, beginnend mit dem Kindermord, anschließend sahen sie das Jesukind im Tempel mit den Rollen, andere Männer standen mit einer Rolle daneben. Weiter sahen sie die Leidensgeschichte in derselben Schilderung wie die vier Kinder vorne, nur mit Zeitunterschieden, nicht in derselben Zeit wie die Kinder vorne, viel später als die vier Kinder an der anderen Stelle. Auf die Frage, wie die Soldaten beim Kindermord ausgesehen haben, sagte Betti: "Es waren große Gestalten. Auf der Brust hatten sie einen Panzer, in der Hand trugen sie ein Schwert und gingen sehr roh mit den Kindern um." Auf die Frage, ob die Frauen so angezogen waren wie bei uns hier, sagte Betti: "Nein, sie haben lange Gewänder angehabt, einen Schleier auf dem Haupt, der in einen Reifen eingedreht war – eine Art Kopfreifen, eingedreht in die Haare." – Die vier Kinder sahen dann den Durchgang durchs rote Meer. Viele Leute gingen durch die Wüste. Sie kamen an ein großes Wasser. Das Wasser teilte sich und sie gingen hindurch. Als der letzte Mann aus dieser hohlen Fuhr herausging, schlugen die Wellen zusammen und die Verfolger ertranken. Ferner sahen die Kinder einen großen Dornbusch, der brannte. Sie hörten eine Stimme rufen: "Ziehe deine Schuhe aus, denn dieser Boden, wo du stehst, ist ein heiliger Boden." Der Mann, den die Kinder sahen, hatte Sandalen an, die er dann auszog. Der Dornbusch brannte lichterloh, ohne Rauch. Dann sahen die Kinder einen Mann, wie er mit einem Stab gegen den Felsen schlug. Wasser strömt heraus, Leute trinken dasselbe. Auf einmal fiel vom Himmel ein weißes Brot (Manna), es kamen Leute, die das weiße Brot in eine geflochtene Schüssel taten und in die Zelte trugen. Darauf sahen sie einen Mann mit einem jungen, die auf einen Berg stiegen. Der junge sprach: "Vater, was machst du auf dem Berg?" Da sagte der Mann zu dem Jungen: "Warte nur, mein Sohn, Gott wird es machen." Isaak sagte: "Vater, wir haben alles, und nichts zum Opfern." Daraufhin sagte wieder der Vater: "Warte nur mein Sohn, Gott wird es machen." Auf dem Berg angekommen, bauten sie einen Altar aus Stein und legten Holz darauf. Der Vater band den Sohn, legte ihn darauf, nahm das Messer und wollte ihn töten. Da erschien ihm ein Engel und hielt seinen Arm zurück. Er nahm den Sohn vom Opferstern, löste die Riemen und dieser freute sich sehr darüber. Er lachte, sagten die Kinder. (Auch Hildegard von Forchheim sah genau das Gleiche, obwohl sie einen anderen Religionslehrer hatte.) Vater und Sohn sahen in der Nähe des Dornstrauches ein Bätzela. Sie holten es heraus aus den Dornen und opferten es. Dann sahen die Kinder einen Brunnen, in dem ein alter Mann saß. Es kam eine Frau dazu, die einen Wasserkrug hatte. Sie setzte sich neben den Mann, der auf sie einsprach – der Mann bewegte seine Hand lehrend und zeigte mit drei Fingern. Die vier Kinder verließen ihren Platz und gingen zu Betti und Kuni. Dort sahen alle das Opfer von Kain und Abel. Sie sahen, wie beide je einen Altar errichteten, Holz darauf schichteten und es anzündeten. Das Feuer von Kains Opfer trieb zur Erde, während das des Abels hoch aufflammte. Kain wurde darüber sehr zornig und bat seinen Bruder mit ihm aufs Feld zu gehen. Abel ging mit. Dort schlug er mit einem Prügel seinen Bruder nieder. Nach dieser Tat floh er davon. Nun sahen die Kinder das Paradies. Darinnen standen drei Bäume. Adam und Eva gingen darin spazieren, auf diese Bäume zu. An dem mittleren Baum schlängelte sich eine Schlange. Eva nahm von der Frucht dieses Baumes und reichte sie dem Adam, der davon auch ass. Darauf kamen zwei Engel mit langen Schwertern, die Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben. Darauf sahen die Kinder Gott Vater, wie sie ihn zu Beginn der Schauung gesehen haben, mit ausgestreckten Armen. Er befahl: Es werde Licht! Die Kinder sahen, wie die Wasser sich teilten, sahen Meere und Länder, Vögel und Fische, dann die Erschaffung des ersten Menschen. Gott bildet aus Lehm eine Gestalt. Er hauchte sie an und der erste Mensch stand vom Boden auf. Da schläferte Gott ihn ein, nahm eine Rippe heraus und machte daraus Eva. Die Kinder sahen dann Sintflut, sie sahen einen Turm, auf dem ein Mann war, der auch ertrunken ist. Darauf ließ Gott Vater einen Wind kommen, die Wasser sanken. Die Kinder sahen die Arche Noahs. Das Fenster ging auf, eine Taube ging fort und kam nicht mehr. Dann eine zweite Taube, die mit einem grünen Zweig kam. Da öffnete sich die Türe und Tiere und Menschen kamen heraus. Diese bauten einen Altar und brachten ein Opfer dar. Die Kinder fragten "Mann, wer bist du?" Antwort: "Ich bin Noa." Dann sahen sie einen Mann (Zacharias) im Tempel. Ein Engel sagte zu ihm: "Du wirst einen Sohn bekommen, dem sollst du den Namen Johannes geben." Sie sehen, wie Zacharias stumm ist und auf ein Täfelchen zeigt. Danach sahen die Kinder einen Mann am Jordan stehen, der taufte. (Johannes.) Es kommt ein Mann hinzu und ließ sich von ihm taufen. Es öffnete sich der Himmel, eine weiße Taube kam. Antonie sagte: "Ich höre eine Stimme: Dieser ist mein geliebter Sohn..." Dann kommt das Wunder der Brotvermehrung, das die Kinder in allen Einzelheiten schauen durften. Die Kinder sahen, wie ein Knabe von Jesus herkommt. Dieser nimmt fünf Brote und zwei Fische und gab sie den Jüngern. Diese verteilten sie. Ein Jünger hatte drei Brote und jedes Mal, wenn er eins aß, waren es immer wieder drei. Als alle gegessen hatten, sagte Jesus zu den Jüngern: "Sammelt die übrigen Stückchen in die Körbe." Die Kinder sahen zwölf Körbe, die sie auch zählten. Sie sahen, wie die Körbe sich allmählich füllten. Dann sahen die Kinder, wie Jesus auf einem Kahn über den See fuhr und den wilden Wogen Stille gebot. Darauf sah Antonie, wie Christus sich mit den Juden herumstritt. Jesus sagte: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr mein Fleisch nicht..." etc. Darauf trat ein römischer Soldat auf ihn zu und bittet ihn um Gesundung seines Knechtes. (Liturgie der Fastenzeit!) Die Kinder sahen die Muttergottes über dem Birkenwald in strahlendem, weißem Gewand in Lebensgröße, weiße Krone mit goldenen Borten am Kleid. Auch das Jesukind stand dabei. Die Muttergottes und das Jesukind segneten. Daraufhin verschwanden sie. Die Kinder sahen nun die heilige Familie: Muttergottes, Jesuskind und heiligen Josef. Der Himmel öffnete sich, ein sehr großes Tor tat sich auf und die heilige Familie ging hinein. Das Tor schloss sich dann wieder. – Schluss der Berichte vom 19. März 1950
Vorher ließ Herr Schlötzer Hildegard fragen: "Warum, liebe Muttergottes, hast du heute diese Bilder durcheinander gezeigt?" – Antwort: "Es geht auf Ostern zu, deshalb habe ich euch das gezeigt. Wenn ihr noch braver werdet, dürft ihr noch mehr sehen." Weitere Frage: "Liebe Muttergottes, wirst du am 25. März den Leuten ein Zeichen geben?" – "Das braucht ihr nicht zu wissen." (Schon zum zweiten Mal diese Antwort.) Vor dem Fortgehen sagte noch das Jesukind: "Kommt morgen um drei Uhr wieder!"
Zum eingehenden Bericht vom 19. März 1950 beachte: Wenn man gegen diese Visionen (aus der Liturgie der Fastenzeit) einwendet, sie seien eidetisch, so muss bemerkt werden, dass die Kinder vielfach die Personen in den Visionen nicht kannten und die Muttergottes fragten, wer diese Personen seien. (z. B. Kuni Schleicher, Hildegard, wussten nicht, wer die erscheinenden Personen sind.) Das spricht ganz gegen die eidetische Erklärung! Ferner die so rasche Aufeinanderfolge der verschiedenartigen und so zahlreichen Handlungen, auf die die Kinder nicht im Geringsten gefasst waren und die sich wie von außen her den Kindern plötzlich aufdrängten. Aus sich selbst hätten die Kinder nicht so viele Begebenheiten, und nicht in so eingehenden Einzelheiten gewusst! Außerdem waren diese von der Muttergottes angekündigt. Es wurden noch mehrere angekündigt, wenn die Kinder noch braver werden.
Montag, 20. März 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Um 14.30 Uhr gingen alle Kinder mit Ausnahme von Antonie zum Berg. Sie sahen über den Birken einen Schein, darauf das Jesukind darinnen. Es sagte: "Holt mich ab!" Niemand war bei den Kindern, deshalb getrauten wir uns nicht allein hinunter. Wir gingen bloß bis zum zweiten Lichtmast. Das Jesukind kam nicht herunter, sondern blieb immer über den Birken. Von dort aus segnete es etwa vier bis fünfmal im ganzen. Das Jesukind sagte, wir sollen zum Berg hinaufgehen. Am Podium beteten wir den Wundenrosenkranz. Nachdem dieser beendet war, sagte das Jesukind zu Maria Heilmann, Erika und Gretel: "Die Antonie soll auch kommen!" Wir schickten ein paar Buben fort, dass sie Antonie holen möchten von der Schule. Da sagte das Jesukind: "Die Kinder sollen zum Baum gehen." Wir gingen alle hin. Das Jesukind bewegte sich oberhalb der Birken in derselben Richtung nach Westen. Antonie kam nach 15.00 Uhr an. Das Jesukind segnete. Wir beteten am Baum verschiedene 'Vater unser'. Das Jesukind sagte zu Erika: "Hildegard soll auch alle Tage zur heiligen Messe gehen!" Irmgard Mehl sah das Jesukind überhaupt nicht. Nach der Ankunft der Antonie blieb das Jesukind noch ca. zehn Minuten über den Birken. Auf einmal ging der Himmel auf. Antonie sagte: "Jetzt kommt ein Engel heraus mit einem Kelch." Auch Marie, Erika, Gretel und Betti, sahen den Engel. Die Kinder durften vom Kelch trinken. Die heilige Hostie hatte der Engel nicht und die Kinder empfingen sie auch nicht. Alle Kinder, mit Ausnahme von Irmgard, durften trinken. Nur sie nicht, weil sie so weit entfernt war. Kuni, Irmgard und Hildegard sahen den Kelchengel nicht. Die anderen Kinder reichten der Kuni und der Hildegard den Kelch hin, den der Engel ihnen gab. Dann fuhr der Engel in den Himmel auf. Das Jesukind war dann auch verschwunden. Der Himmel blieb noch offen. Die Kinder sahen über ihrem Standort im Himmel die Heiligste Dreifaltigkeit: Zwei Gestalten, eine (weiße) Taube. Die eine Gestalt hatte ein Zepter und einen langen Bart. Die zwei göttlichen Personen in Menschengestalt gaben den Kindern den Segen mit der bekannten Dreifingerstellung. Danach verschwand das Bild der Heiligste Dreifaltigkeit. Antonie, Erika und Gretel sahen dann im Himmel die Muttergottes auf einem Thron nur ca. drei Minuten lang. Dann verschwand die, Muttergottes und die Kinder sahen gar nichts mehr. Um etwa 15.30 Uhr nachmittags gingen wir den Berg herunter nach Hause.
Montag, 20. März 1950. Um 19.00 Uhr waren alle Kinder, bis auf Antonie und Erika, auf dem Berg. Gretel Gügel sieht einen Schein über dem Birkenwald und bald darauf das Jesukind. Gretel sagte: "Alle Kinder sollen kommen!" Darauf sagte das Jesukind noch zu Gretel: "Warum ist Hildegard heimgegangen?" Schmitt sagte zu Gretel: "Weil sie zum Zahnarzt bestellt ist." Darauf antwortet das Jesukind: "Sie hätte sich entschuldigen sollen und möge da heraufgehen." Das Jesukind segnete darauf die Kinder und die Menschen. Gretel sagte, das, Jesukind sagt: "Ich sage es noch einmal, Antonie soll auch kommen!" Das Jesukind ist immer noch über dem Birkenwald. Wir beteten das zweite Gesätz. Nach diesem kam erst Antonie zu uns. Darauf sagte das Jesukind zur Gretel: "Das gefällt mir, dass Antonie gekommen ist. Geht jetzt zum Baum hinüber!" Die Kinder gingen mit ihren Eltern über das Feld zum Baum und beteten dabei den Fünf-Wunden-Rosenkranz. Das Jesukind wandert parallel über dem Birkenwald entlang gegen Westen. Es sagte zu Gretel: "Die Ungläubige kommt deshalb nicht mehr, weil sie sich schämt." Beim Baum angekommen, sagten die Kinder, dass das Jesukind jetzt ebenfalls stehen bleibt und uns gegenüber steht. Das Jesukind war ganz weiß gekleidet, mit einem goldenen Kränzlein auf dem Haupt und einem blauen Rosenkranz um die Hand. Es sagte dann zur Gretel: "Steigt in kein Auto mehr, auch nicht, wenn ihr den Fahrer gut kennt." Darauf sagte das Jesukind: "Ich gebe jetzt meinen besonderen Segen " Es segnete. Gretel schaute zum Himmel und sagte auf einmal: "Die Muttergottes schaut vom Himmel herunter und segnet uns." Die anderen Kinder sahen dies aber nicht. Das Jesukind war dann plötzlich fort. Wir gingen zum Podium zurück.
Dienstag, 21. März 1950, abends 19.00 Uhr. Das Jesukind über den Birken und Föhren. Um 19.00 Uhr sahen sechs Kinder – außer Irmgard – das Jesukind über dem Birkenwald. Es sagte: "Kommt hinüber zum Baum!" Daraufhin gingen die Kinder und Herr Schlötzer in Richtung Baum hinüber. Das Jesukind schwebte ebenfalls über dem Birkenwald nach Westen. Als wir am Baum angekommen waren, segnete das Jesukind, das ganz weiß angezogen war, vom Birkenwald aus. Darauf sagte das Jesukind: "Ich will das ganze Volk segnen." Dann verschwand es. Außer Maria und Kuni sah keines der Kinder mehr das Jesukind. Maria und Kuni sahen es weiter. Die Übrigen Kinder sagten: "Jetzt gehen die Wolken auseinander, ein Tor öffnet sich, wir sehen kleine Engel." Kurz darauf kam der Kelchengel heruntergeschwebt und reichte den Kindern den heiligen Leib und das heilige Blut. Gleich darauf fuhr der Kelchengel wieder in den Himmel auf. Kurze Zeit danach sahen Gretel und Antonie über dem Birkenwald einen Mann in einem Brustbild schwarz gekleidet. Etwa zwei bis drei Minuten später sahen die Kinder den Mann in Lebensgröße. Sie sahen den Mann deutlich, schwarz gekleidet, sahen auch die Schuhe. Auf der Brust trug er ein Sterbekreuz, in den Händen war ein Rosenkranz – er hatte einen Bart. Schlötzer ließ die beiden Kinder fragen: "Im Namen der heiligen Dreifaltigkeit sage uns, wie du heißt." Gretel und Antonie sagten, er hat deutlich und langsam gesagt: "Ich bin der Baron, ich bete für mein Vaterland." Antonie und Gretel riefen ihm zu: "Herr Baron, bete im Himmel, dass die beiden Gemeinden einig werden!" Er sagte: "Das werde ich tun" und verschwand wieder. Danach sahen Gretel und Antonie die Muttergottes. Sie segnete und verschwand ebenfalls wieder. – Um 19.35 Uhr sah Antonie über dem Birkenwald ein Kreuz. Später sah sie den Heiland daran hängen. An den Wunden sah sie je einen Engel, der das Blut auffing. Nach etwa fünf Minuten sagte der Heiland: "Es ist vollbracht" und verschwand. Die Kinder gingen wieder zum Berg und beteten weiter mit den Leuten bis zum Schluss der Andacht.
Mittwoch, 22. März 1950. (150 bis 200 Menschen.) Um 19.00 Uhr abends waren alle Kinder auf dem Berg. Kaum angekommen, sagte Antonie, dass am Himmel in Richtung Baum sich die Wolken teilen. Dies sahen auch Gretel und Hildegard. Antonie forderte auf, jetzt zum Baum zu gehen. Doch Schmitt sagte: "Wir bleiben vorerst noch am Podium stehen, denn das Jesukind wird bestimmt noch über dem Birkenwald kommen." Beim Beginn des ersten Rosenkranzgesätzes sagten Gretel und Hildegard, sie sehen über dem Birkenwald das Jesukind und aus den offenen Wolken über dem Baum schaut die Muttergottes heraus. Das Jesukind segnete vom Birkenwald herüber. Zur Gretel sagte dann das Jesukind: "Sehet zum Baum hinüber!" Auf dem Weg dorthin entschwindet das Jesukind, doch Hildegard sieht es weiter, wie es über dem Birkenwald gegen Westen schwebt in Richtung Baum. Mitten im Acker auf dem Wege saß eine weißgelbe Katze: Sie sprang fünf Meter vor den Kindern herum, blieb stehen, kam näher und ging dann zehn Meter weiter zum Baum hin. Gretel Gügel sagte zu Schmitt: "Ich fürchte mich vor dieser Katze." Auch die übrigen Kinder pflichteten bei, denn die Katze schaute sie ganz starr an. Nach ungefähr 50 Meter gehen auf den Baum zu verschwand die Katze. Wir gingen nämlich westlich von der kleinen Kapelle oben weg, gingen nach Süden und bogen zum Baum hin ab. Bei dieser Ecke entschwand die Katze. Antonie sagte jetzt, sie sieht den Kelchengel kommen. Die Kinder beteten: 'Jesu, Jesu, komm zu mir!' Beim Baum angekommen, wartete der Kelchengel bereits auf die Kinder. Diese empfingen die heilige Kommunion in beiden Gestalten. Danach entschwindet der Engel zum Himmel. Gretel, Hildegard und Maria sehen den Himmel offen und in dieser Öffnung das Kreuz mit dem Heiland. Drei Engel mit Kelchen fingen das Blut aus den Wunden auf und als nach der Kommunion der Kelchengel entschwand, stellt sich der Kelchengel an den Fuß des Kreuzes und fing das Blut von der Fußwunde auf. Dann sahen alle Kinder bis auf Irmgard Mehl, Erika und Maria, wie vier Engel vom Himmel herunterschwebten und etwa ein bis zwei Meter vor den Kindern musizierten. Zwei Engel spielten Geige und zwei Posaunen. Die zwei Geigenengel sangen auch das Lied: 'Ehre sei Gott in der Höhe' nach einer Melodie, wie sie den Kindern nicht bekannt ist. Währenddessen sieht Erika das Jesukind über dem Birkenwald. Schmitt ließ das Jesukind durch Erika fragen: "Warum liebes Jesuskind, kommst du nicht mehr so nahe zu uns? Bist du nicht mehr zufrieden mit uns oder bringen wir zu wenig Opfer?" Das, Jesukind sagte darauf: "Ja, ihr müsst mehr Opfer bringen und mehr Buße tun." Danach sagte Antonie: "Ich sehe den Baron im Himmel und hörte ihn sagen: Ich bete für mein Vaterland und für die Einigkeit von Thurn und Heroldsbach." Dann sagten Antonie und Betti, sie sehen die Heiligste Dreifaltigkeit: Gott Vater rechts als alter Mann mit weißem Bart und mit Zepter. Der Heilige Geist als weiße Taube schwebend und links Christus als junger Mann, in weißen Gewändern, auf der rechten Hand die Weltkugel mit einem kleinen Kreuz darüber, die Haare gelockt bis zu den Schultern. Die Muttergottes saß neben der Heiligsten Dreifaltigkeit auf ihrem Thron. Gretel Gügel sah dann elf Männer mit einer Feuerflamme auf dem Kopf. Auch Antonie und Hildegard sahen diese Männer. Schmitt ließ durch Gretel fragen: "Wer seid ihr lieben Männer?" Die Kinder erhielten keine Antwort darauf. Dann ließ Schmitt noch einmal fragen: "Seid ihr die elf Apostel, die mit Christus waren?" Darauf nickte der älteste von ihnen, der in der Mitte an einem Tisch saß (halbrunder Tisch), bejahend mit dem Kopf. Dann sah Antonie wieder den Baron;. Er sagte zu ihr: "Auf Erden und im Himmel ist es mein Bestreben, für mein Vaterland zu beten." Jetzt sahen Erika und Maria die Heiligste Dreifaltigkeit. Herr Schmitt ließ nun ein Dreifaltigkeitslied singen: Sei gelobt und hoch gepriesen. Wir sangen es. Als es zu Ende war, sagte Maria, der Heiland sagt: "Das Lied gefällt der Heiligsten Dreifaltigkeit." Daraufhin sagte Jesus zu Maria Heilmann: "Singt meiner Mutter zu Ehren ein Lied!" Wir sagen: 'Die Schönste von allen.' Währenddessen sagte Antonie, dass die Muttergottes jetzt vom Himmel herunter zu uns kommt. Die Muttergottes kommt in Lebensgröße und gibt den Kindern die Hand. Sie hatte eine goldene Krone, weißes Kleid und blauen Mantel. (Auch Betti Büttner sieht zum ersten Mal die Muttergottes so nahe in Lebensgröße.) Die Kinder durften ihr Kleid und den Saum berühren. Dann schwebt die Muttergottes wieder hinauf zum Himmel und nahm auf ihrem Thron Platz. Die Heiligste Dreifaltigkeit war verschwunden. Die Muttergottes nahm dann das Jesukind auf ihren Schoss und sagte: "In dem Tier, das ihr vorher gesehen habt, steckt der Böse." Gretel Gügel hörte dann, wie das Jesukind sagte: "Jetzt will ich kurz zu euch kommen und euch die Hand geben." Das Jesukind schwebt hernieder und gibt den Kindern die Hand. Es sahen das alle Kinder bis auf Irmgard. (Seit 31. Oktober 1949 nichts mehr gesehen!) Das Jesukind hat ein weißes Kleid an, weiße Schuhe, darauf rote Rosen, weiße Söckchen, auf den Haarlocken um die Stirne ein goldenes Kränzlein und einen blauen Rosenkranz um die Hand. Es schwebt wieder hinauf und setzt sich auf den Schoss der Muttergottes. Es segnete noch einmal. Dann ging das Himmelstor zu und die Wolken gingen zusammen. Nach etwa einer Minute sagte Gretel Gügel, dass das Jesukind noch einmal zu den Wolken herausschaut und zu mir sagt: "Steigt niemals in ein Auto, sonst ist es euer Unglück." Nach etwa einer Ave-Maria-Länge sprang zehn Meter vor den Kindern die weiß gefleckte Katze in die Höhe und lief gegen Westen davon. Die Kinder sahen das und schrien vor Angst ganz laut auf und warfen sich alle auf Herrn Schmitt zu. Die Leute rannten von oben herunter, so schnell sie konnten (ungefähr 100 Mann), in Richtung Baum, wo die Kinder und die Katze waren. Die Katze war allen unbekannt. Wir gingen zum Podium zurück, dort beteten wir noch einige 'Vater unser' und dann hörten die Kinder (Maria und Antonie und Gretel), wie der Satan frech und spottend herüberlachte (ha-ha-ha) und sagte: "Kommt herüber in den Birkenwald, dies ist die Muttergottes."
Donnerstag, 23. März 1950, abends 19.00 Uhr. Nach Aussage der Kinder sahen sie kurz vor 19.00 Uhr einen Schein über dem Birkenwald. Kurz darauf kam das Jesukind und sagte, sie sollen hinüber zum Baum kommen. Da die Kinder noch auf Herrn Schlötzer warteten, blieben sie noch kurz oben bei den Leuten stehen. Das Jesukind schwebte hinüber nach Westen in Richtung Baum. Dann gehen die Kinder sofort auch in Richtung Baum hinüber. Um 19.00 Uhr kam Schlötzer ebenfalls am Berg an und ging den Kindern entgegen zum Baum. Dort segnete das Jesukind die Kinder und das ganze Volk. Nach etwa fünf Minuten entschwand das Jesukind wieder. Betti kommt nun auch hinzu, sah aber nichts. Die Kinder beteten den Fünf-Wunden-Rosenkranz. 19.10 Uhr sah Gretel unten am Wald den Teufel. Sie betete den Exorzismus, worauf er verschwand. Anschließend sah Gretel zwei funkelnde Augen. Gretel sagte: "Wollen wir doch hinauf zum Berg gehen, weil wir hier nichts mehr sehen." Herr Schlötzer fragte auch die übrigen Kinder, ob dies der Fall sei. Sie bejahten. Dann gingen wir betend zum Berg hinauf. Nach etwa 40 Metern bemerkt Herr Schlötzer, dass er seinen Hut unten am Baum liegen gelassen hat. Er ging sofort hinunter, holte seinen Hut und als er zu den Kindern zurücklief, bemerkte er, dass die Kinder kniend warteten. Als er hinzu kam, sagten die Kinder, dass sie inzwischen den Kelchengel kommen sahen und von ihm in beiderlei Gestalten gespeist wurden. Kuni und Erika sahen nichts. Nachher verschwand der Engel wiederum und anschließend sahen die Kinder die Muttergottes aus dem Himmel kommen und herunterschweben zu den Kindern. Diese berührten die Hand und den Saum des Kleides der Muttergottes. Sie war bekleidet wie immer und hatte eine Krone. Durch Betti ließ Herr Schlötzer die Muttergottes fragen: "Soll Herr Schlötzer am Samstag, 25. März den Leuten es sagen von der russischen Gefahr?" Sie sagte: "Ja." Danach verschwand die Muttergottes und schwebte zum Himmel zurück. Dann kam das Jesukind zu den Kindern und segnete diese. Jetzt ließ Schlötzer das Jesukind durch Antonie fragen: "Soll Herr Schlötzer am Samstag den Leuten die Sachen von der Kommission sagen?" – Antwort: "Ja." Die Kinder gaben dem Jesukind die Hand und berührten den Saum seines Kleides. Erika und Kuni spürten den Saum des Kleides vom Jesukind. Dieses sagte zu Gretel: "Wenn ich wiederkomme, sollen die fremden Leute nicht dabei sein" und verschwand. Gretel, Antonie, Betti und Maria sahen die Heiligste Dreifaltigkeit etwa zehn Minuten lang. Gretel allein sieht die elf Apostel und hört die Worte: "Wir sind die Apostel." Über den Häuptern sah Gretel feurige Zungen. Nach fünf Minuten verschwanden die Apostel und auch die Heiligste Dreifaltigkeit. Gretel sah dann den Himmel noch offen, sah den Heiland vorbeigehen. Er hatte ein weißes Kleid, ein rotes Tuch von links nach rechts. Vom Himmel heraus sagte das Jesukind zur Gretel: "Lasst euch nicht vom Lichtträger anführen!" Der Himmel schloss sich und die Kinder sahen nichts mehr.
Freitag, 24. März 1950. Um 19.00 Uhr ging Schmitt, Schlötzer und sechs Kinder mit Ausnahme von Irmgard Mehl zum Berg hinauf. Sie sahen den Schein. Kurz darauf kam das Jesukind und schwebte sofort nach Westen. Die Kinder gehen jetzt zum Baum hinüber. Auf dem Weg dorthin kamen ihnen Leute entgegen. Das Jesukind segnete öfters und die Leute knieten sich hin. Zur Gretel sagte das Jesukind: "Es freut mich, dass sich die Leute ohne Aufforderung hinknien." Gleich darauf sehen Gretel und Antonie den Kelchengel kommen. Er wartete bereits, als wir zum Baum hinkamen. Die Kinder beteten auf dem Weg noch ein Vorbereitungsgebet. Gretel Gügel hörte, wie das Jesukind sagte: "Es freut mich, dass ihr euch freut, mein Fleisch und Blut zu empfangen." Bevor die Kinder beim Baum ankamen, sahen Antonie und Gretel die Heiligste Dreifaltigkeit und neben dieser die Muttergottes auf dem Thron sitzend. Auch Hildegard und Erika sahen die Muttergottes auf dem Thron. Die Kinder knien neben dem Baum nieder und empfangen die heilige Kommunion. Darauf verschwand der Kelchengel. Er ging zum Himmel ein und dieser schloss sich. Hildegard Lang kam ebenfalls hinzu, sah das Jesukind und empfing auch die heilige Kommunion in zwei Gestalten. Antonie sagte: "Das Jesukind fordert alle auf, den anderen ein gutes Beispiel zu geben." Kurz darauf sagten Gretel und Maria Heilmann: "Jetzt kommen Engel und werden euch etwas vorspielen." Gleich darauf kamen auch vier Engel herabgeschwebt. Zwei spielten Geige und zwei Posaunen. Die Kinder sagen, die Engel spielten ein neues Lied. Zu Maria sagte das Jesukind: "Singt mir ein Lied vor." Die Kinder sangen: 'Jesukindlein, komm zu mir.' Darauf sagte das Jesukind zu Gretel: "Singt auch meiner lieben Mutter zu Ehren ein Lied." Nach dem Liedchen sagten Kuni und Gretel – das Jesukind sagt: "Das Lied hat mich und meine Mutter sehr gefreut." Zu Erika sagte das Jesukind: "Es hat mich sehr gefreut, dass ihr Blumen gestreut habt." Anschließend sah Erika das Jesukind nicht mehr. Antonie sagte jetzt: "Wir wollen zum Podium zurückgehen, denn das Jesukind schwebt nach Osten zur Grotte hinüber." Auf dem Weg zum Podium sagte das Jesukind zur Gretel: "Ich habe es gestern schon gesagt, es sollen keine fremden Leute mitgehen." (Zum Baum.) Darauf sagte Kuni Schleicher: "Die Muttergottes schaut jetzt zum Himmel heraus und segnet." Am Podium angekommen segnete das Jesukind alle. Es sagte danach zur Antonie: "Seid brav, dass sich die Leute ein Beispiel daran nehmen können." Danach sah Antonie das Jesukind nicht mehr.
Samstag, 25. März 1950, Fest Mariä Verkündigung. Um 14.45 Uhr gingen alle Kinder mit Schlötzer und Schmitt auf den Berg. Beim Hinaufgehen sahen die Kinder zwei Scheine über dem Birkenwald. Am Podium angekommen sagen die Kinder: "Das Jesukind und die Muttergottes schweben über dem Birkenwald." Auf die Frage durch Gretel Gügel: "Soll Herr Dr. Wetzel sprechen?" sagte das Jesukind: "Ja." Während der Ansprache sagte das Jesukind zur Kuni Schleicher: "Das freut mich sehr, dass der Mann eine so schöne Ansprache hält." Erika sagte nach der Ansprache: "Wir wollen zum Baum gehen." In seiner Rede führte Dr. Wetzel aus, dass die Leute heute nicht aus Neugierde hier sind. Nach diesem Satz sagte Kuni, die Muttergottes sagt: "Es sind aber welche aus Neugierde hier." Nach der Ansprache gingen die Kinder und die Eltern zum Baum hinüber. Kuni, Antonie und Maria sagen: "Das Jesuskind wünscht, dass die Leute stehen bleiben." Kuni sagte: "Die Muttergottes und das Jesukind wandern über dem Birkenwald gegen Westen." Unterwegs zum Baum mussten die Kinder den Wundenrosenkranz beten. Beim Baum angekommen, gab das Jesukind den Segen und sagte, wir sollen so lange hier bleiben, bis der Rosenkranz zu Ende ist. Danach sollen wir den Berg zurückgehen. Auf dem Rückweg schwebten das Jesukind und die Muttergottes wieder zur Grotte zurück nach Angabe von Betti und Gretel. Schmitt ließ durch Gretel fragen: "Liebe Muttergottes, kommst du zu uns zum Podium herüber?" – Keine Antwort – die Muttergottes lächelte nur. Auf eine zweite Bitte hin, sie möchte doch herüberkommen, wir freuen uns darauf, sagt sie wieder nichts und lächelte nur. Beim Podium angekommen, sagte die Muttergottes zu Antonie: "Die Leute sollen noch mehr beten. Das Unglück ist nicht mehr fern." Maria Heilmann sagte: "Wir sollen der Muttergottes zu Ehren ein Lied singen." Die Kinder sangen: 'O Maria lieb und traut.' Durch Antonie ließ die Muttergottes sagen: "Die Leute sollen zum Wald hinübergehen!" Darauf sagen Antonie und Maria: "Das Jesukind will jetzt die Kreuze segnen." Es segnete. Zu Erika sagt das Jesukind: "Heute Abend komme ich um fünf und sieben Uhr wieder mit meiner Mutter." Zu Kuni sagt das Jesukind: "Tut Buße für die, die euch hassen." Darauf fährt das Jesukind in den Himmel auf. Zu Antonie sagt das Jesukind noch beim Hinaufgehen: "Um fünf Uhr dürft ihr alle die heilige Kommunion empfangen." Das Jesukind ging in den Himmel ein. Danach sagte die Muttergottes: "Ich will jetzt das ganze Volk segnen und dann in den Himmel auffahren." Sie segnete und fuhr dann in den Himmel auf. Daraufhin sah das Jesukind noch einmal aus dem Himmel heraus und sagte zu Maria: "Die Blumen sollen liegen bleiben, ich habe sie gesegnet." Jetzt wurde das Lied gesungen: 'Segne du, Maria.' Die Muttergottes schaute während des Liedes zum Himmel heraus und segnete.
Samstag, 25. März 1950, nachmittags 17.00 Uhr. Beim Hinaufgehen sahen die Kinder über dem Birkenwald einen großen und einen kleinen Schein. Die Kinder gingen zum Podium. Dort angekommen, sahen sie das Jesukind und die Muttergottes in kleinem Format wie im Oktober. Zu Gretel sagte das Jesukind: "Die Leute sollen eine gerade Bahn bilden." Währenddessen wurde eine Frau krank. Das Jesukind sagte zu Gretel: "Ich werde dieser kranken Frau jetzt meinen besonderen Segen geben." Dann ließ das Jesukind durch Maria sagen: "Die Kinder sollen auf das Podium." Kaum waren die Kinder oben, sagte das Jesukind: "Ich werde jetzt den Pfarrer Gailer segnen." (Zu Maria Heilmann.) Herr Schlötzer hält jetzt einen Vortrag. Nach Beendigung desselben sagte das Jesukind zu Erika: "Der Vortrag hat mir gefallen." Zu Antonie sagte es: "Die Leute sollen zum Birkenwald schauen. Die Kinder sollen zum Podium heruntergehen, denn sie empfangen jetzt die heilige Kommunion." Vorher hat die Muttergottes ein taubstummes Mädchen gesegnet. Beim Heruntergehen schwebte bereits der Engel vom Himmel hernieder. Die Kinder empfingen die heilige Kommunion unter beiden Gestalten. Die Kinder sagten: "Heute empfangen auch Schmitt, Schlötzer und Dr. Heil die heilige Kommunion." Darauf fuhr der Kelchengel zum Himmel auf. Zu Erika sagte das Jesukind: "Gretel, Maria und du sollen jetzt graben gehen." Darauf gingen diese drei Kinder zum Grabort. Nach etwa fünf Minuten kamen Antonie und Betti und lösten die drei Kinder ab. Diese gingen wieder zum Podium zurück. Nach weiteren zwei Minuten sagte das Jesukind zu Maria Heilmann: "Geht jetzt zum Baum hinüber!" Auch die Kinder vom Grabloch mussten mitgehen. Am Baum angekommen, sahen Maria, Erika, Antonie und Gretel die Muttergottes nicht mehr. Auch das .Jesukind war entschwunden. Nur Betti und Hildegard sahen das Jesukind noch etwa zwei Minuten. Gretel sagte dann: Das Jesukind schaut vom Himmel herunter und sagt: "Ich sage es noch einmal, die Leute sollen zum Berg gehen." Kurz darauf sagen Hildegard und Betti, sie sehen nichts mehr. Bevor die Muttergottes weiterging, sagte sie zu Erika: "Wenn der Wundenrosenkranz zu Ende ist, dann geht zum Podium zurück." Nachdem der Wundenrosenkranz zu Ende war, sagte Maria: "Das Jesukind sieht vom Himmel heraus und segnet. Wir sollen zum Podium zurückgehen." Das Jesukind fügte hinzu: "Unter den Menschen dort drüben sind Ungläubige." (Es waren ungefähr 50 Männer, die südlich vom Baum in 40 Meter Entfernung herumstanden.)
Samstag, 25. März 1950. Um 19.00 Uhr kamen die Kinder getrennt zum Podium. Die ersten waren Gretel, Kuni, Betti und Hildegard. Gretel und Hildegard sahen allein zwei Scheine über den Birken und darinnen die Muttergottes und das Jesukind. Das Jesukind segnete die Rosenkränze. Da kam Antonie dazu. Auch diese sah das Jesukind und die Muttergottes. Das Jesukind sagte zu ihr: "Ich will jetzt die Blumen segnen." Es segnete. Darauf sagte das Jesukind zu Gretel: "Die Leute sollen eine freie Bahn machen!" Auf die Frage: "Darf die Rosa im Omnibus wenigstens immer nach hier fahren?" erfolgte die Antwort: "Nur dann, wenn die Eltern dabei sind." Auf die weitere Frage, wann Rosa wiederkommen soll, nickte es: "Ich werde euch das noch sagen." Das Jesukind segnete die betende Menge. Daraufhin gehen die Kinder zum Podium und hinauf. Das Jesukind und die Muttergottes sagten zu den Kindern: "Wir geben jetzt unseren besonderen Segen." Daraufhin mussten die Kinder zum Baum hinübergehen. Kuni und Betti sahen weder die Muttergottes noch das Jesukind. Gretel sagte: "Am Baum angekommen, gibt das Jesukind den Krankensegen." Danach segnete das Jesukind jedes einzelne Kind. Erika und Maria sagen, wir sollen der Muttergottes zu Ehren ein Lied singen. Danach kommt der Kelchengel wieder. Die Kinder kommunizieren unter beiden Gestalten. Auch Schlötzer und Schmitt empfingen die heilige Kommunion. Auf die Frage durch Gretel an den Engel: "Lieber Engel, wir haben doch schon einmal die heilige Kommunion empfangen", sagte dieser: "Das Jesuskind hat mich heute noch einmal zu euch geschickt." Nach der heiligen Kommunion sieht Erika die Heiligste Dreifaltigkeit wie gestern. Das Jesukind sagte daraufhin: "Geht jetzt zum Berg." Inzwischen sieht Gretel Gügel den Herrn Baron in Brustbild und kurz darauf die ganze Gestalt. Beim Weggehen vom Baum entschwand er. Auf dem Weg zum Podium sehen die Kinder das Jesukind und die Muttergottes nicht mehr. Am Podium angekommen, schaute die Muttergottes zum Himmel heraus und sagte: "Ich bin deshalb nicht zu euch hinübergekommen, weil die Menge in Unordnung war, schrie und über die Felder ging." Dann entschwand sie.
Peter Schober, Reg. Obersekr. i. R. Blaichach/Allgäu, Blaichach (M), 12. April 1950
Herrn Stadtrat Schlötzer Forchheim/Ofr.
Sehr geehrter Herr Stadtrat!
Entschuldigen Sie, bitte, dass ich als Unbekannter mich mit meiner persönlichen Angelegenheit an Sie wende. Am 25. März 1950 des Jahres war ich auf dem Heroldsbacher Hügel, wo bei ununterbrochenen Gebeten, Gesängen usw. auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse vom Oktober 1949 bis März 1950 verkündet wurden. In der dicht gedrängten Menschenmenge war es mir unmöglich, nur die geringste Aufschreibung davon zu machen, so gerne ich es täte. Ich erlaube mir daher die Bitte, ob es nicht möglich wäre, mir Gleiches oder Ähnliches zukommen zu lassen. Unsere Zeitungen bringen nur das, was in Abrede gestellt wird. Als nach der ersten Andacht der Lautsprecher u. a. verkündete, das Jesuskind habe gesagt, die Blumen sollen liegen bleiben, war ich voller Erwartung. Da ich nur wenige Meter seitwärts von den Kindern stand, konnte ich sie gut beobachten. So oft sie niederknieten, wusste ich, sie hatten Erscheinungen. Wie dann später die Kinder wieder einmal rasch niederknieten, eines nach dem anderen, die Augen niederschlug, den Mund öffnete, die Zunge schön über die Lippen herausnahm, den rechten Arm etwas über Augenhöhe ganz ausstreckte, Daumen-, Zeige- und Mittelfinger aneinander reihten, sich aber doch kaum berührten, scheinbar wie etwas zu fassen, den Arm dann schön langsam wieder gegen den Mund zurückzogen und ungefähr vor diesem Halt machten, einige Augenblicke inne hielten, dann die Lippen schlossen, das Kreuzzeichen machten, Augen öffneten und Hände falteten, war mir klar geworden, warum die Blumen liegen bleiben sollten. Die Kinder haben jetzt die heilige Kommunion empfangen. Nun geschah erst das Merkwürdigste. Plötzlich kniete ein Herr mit schmalem Gesicht in der Kinderreihe, machte die gleiche Handlung wie die Kinder und begab sich ruhig und gelassen wieder an seinen Platz. Ein weiterer Herr, ein korpulenter Mann (Dr. Heil) kam vom Podium herunter, kniete rasch zwischen den Kindern nieder und machte das Wunderbare genauso ehrfurchtsvoll. Stillschweigend, wie wenn nichts geschehen war, begab er sich an seinen Platz vorne, am Hang, wo die Menschenmasse hineindrückte und den Mittelweg versperrte. Obwohl vorher schon öfters mahnend darauf eingewirkt wurde, denselben freizuhalten, bemühte sich der auffallend große Herr mit dem grauen Regenmantel und dem Augenglas, die Menge nach unten abzuweisen und endlich einmal eine, wenn auch schmale Straße, frei zu bekommen. Sein Blick war Richtung Wäldchen. Was hinter seinem Rücken geschah, sah er nicht.
Plötzlich, wie auf Kommando, machte er kehrt, ging eiligen Schrittes auf die noch knienden Kinder zu, durchschritt die Reihe, machte Front, kniete unter ihnen nieder, vollbrachte genau so ehrerbietig den übernatürlichen Akt der heiligen Kommunion wie sein Vorgänger und begab sich hernach auf das Podium. Den Vorgang der unschuldigen Kinder verfolgte ich mit innigster Rührung und Ergriffenheit. Die Kommunion der Männer dagegen schlug mich in Bann. Wir alle wissen doch, Männer im öffentlichen Leben sind keine Engel und doch geschah an diesen das Wunderbare... begnadete, muss ich von ihnen sagen. Während der Kommunion kam mir unwillkürlich der Gedanke: "Mein Herr und mein Gott!" Ich betete das Confiteor, das ich noch aus meiner Ministrantenzeit kenne, schlug wiederholt an die Brust und sprach: "Oh, Herr, ich bin nicht würdig." Bald darauf verkündete der große Herr am Lautsprecher: "Jetzt hat der Engel den Kindern die Kommunion gereicht und den Kelch." Schau, dachte ich mir, "den Kindern" sagt er, von sich und den anderen Männern, sagt er nichts. Das ist bescheiden. Jetzt wurde mir auch begreiflich, nach was jedes den Arm ausstreckte und so merkwürdig mit der Hand an den Mund ging: Das war der meinen leiblichen Augen verborgene Kelch, das Blut unseres Herrn Jesus Christus... Ich spürte Gottes Nähe auf weiter Flur. Von den Leuten meiner Umgebung konnte ich die Namen der drei Männer nicht ermitteln. Es waren alle Fremde. Anderen Tages sprach ich mit einer frommen Frau aus H. darüber. Von der Männerkommunion wusste sie nichts. Nach meiner Schilderung wurden mir folgende Namen genannt: Als erster ein Herr Schmitt, Reuth bei Forchheim, als zweiter ein Herr Stadtrat Schlötzer aus Forchheim, als dritter ein Dr. Heil aus Bad Kissingen. Wendest dich an den Mittelmann, dachte ich, hier darfst du dich aussprechen und trägst ihm dein Anliegen vor. Ich war zum ersten Mal dort in H., stand von 10.30 Uhr bis zum Schluss (21.00 bis 22.00 Uhr abends) auf einem Platz, mit starkem Glauben bin ich gekommen, mit noch stärkerem bin ich gegangen. Für diese Wahrheit stehe ich jederzeit ein, sagte ich zu Hause, und gehe auch, wenn es sein müsste, in den Tod.
Auf diesen Fluren ist unbestreitbar himmlisches, göttliches Walten. Sollten Sie meinen Wunsch nicht erfüllen können, ich wollte gerne ein wenig weiter verbreiten, schon um feierlichen Gelöbnisses willen an die Gottesmutter, dann will ich Ihnen keine Antwort abnötigen. Denn, dass Sie neben Ihren dienstlichen Pflichten auch noch mit Privatarbeiten überhäuft sind, steht außer Zweifel. Hochachtungsvoll gez. P. Schobert
Sonntag, 26. März 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Am Podium waren Antonie, Kuni, Betti und Irmgard. Bald nach ihrer Ankunft sahen sie über dem Birkenwald, und zwar Kuni und Antonie das Jesukind mit der Muttergottes in kleinem Format. Dann kamen auch die anderen Kinder und Dr. Heil. Vor einem Gesätz sagte die Muttergottes zu Antonie: "Ich weihe jetzt die Rosenkränze." Dann sagte das Jesukind: "Ich segne die Blumen. Gehet hinüber zum Baum! Unterwegs sollt ihr den Wundenrosenkranz beten!" Bei der Ankunft am Baum kam ein Kelchengel und die Kinder erhielten die Kommunion in zwei Gestalten, ebenso Dr. Heil. Das Jesukind sagte: "Es sollen hier nur die Kinder sein, ihre Eltern und Dr. Heil. Ich will mit diesen allein sein." Die Betti Büttner sah die Muttergottes und das Jesukind in Lebensgröße, aber nur kurze Zeit. Das Jesukind segnete. Betti und Irmgard sahen den Kelchengel nicht. Das Jesukind sagte zu Maria: "Wenn ihr oben am Podium seid, dann singt mir ein Lied." Es sagte weiter: "Geht wieder hinauf zum Podium!" Unterwegs sagte das Jesukind: "Dr. Heil soll den Leuten sagen, dass ich und meine Mutter segnen." Die Kinder sangen 'Sei gegrüßt, Mutter mein'. Die Muttergottes sagte zu Gretel: "Singt meinem Kind ein Lied", was die Kinder taten. Das Jesukind sagte: "Geht auf das Podium, dort könnt ihr uns besser sehen!" Dann sagte es: "Ich will einen besonderen Segen geben. Es freut mich, dass die Leute sich hinknien. Die Leute sollen hinter die Stange gehen, auch der Mann dort (Höcht) soll hinter die Stange gehen!" Maria hörte, wie das Jesukind sagte: "Die drei von gestern sollen wieder graben!" (Erika, Gretel, Maria.) Dann kamen Betti und Antonie nach kurzer Zeit zum Graben daran. Als die drei ersten zurückkamen, gab das Jesukind den Segen. Die Kinder sagten: "Die Muttergottes fährt jetzt in den Himmel auf." Vorher segnete sie noch. Das Jesukind sagte: "Bevor ich in den Himmel hinauffahre, gebe ich einen besonderen Segen." Es sagte ferner: "Kommt um sieben Uhr wieder!" Beim Auffahren in den Himmel sagte es: "Wenn ich fort bin, könnt ihr nach Hause gehen" und gab, bevor es in den Himmel einging, nochmals den Segen. Maria Heilmann sagte noch: "Das Jesukind schaut aus dem Himmel heraus und sagte: Die Blumen sollen bis heute Abend sieben Uhr liegen bleiben!"
Sonntag, 26. März 1950. Um 19.00 Uhr gingen die Kinder zum Podium. Dort sehen sie die Muttergottes und das Jesukind über dem Birkenwald in kleinem Format. Das Jesukind segnete und sagte: "Geht zum Baum hinüber!" Unterwegs sagte Antonie: "Der Himmel geht auf und der Kelchengel kommt herübergeschwebt. Er wartet schon auf uns." Etwa acht Meter vor dem Baum knieten die Kinder nieder und kommunizierten unter beiden Gestalten. Der Engel sagte jedes Mal: "Das ist der Leib des Herrn Jesus Christus. Das ist das Blut des Herrn Jesus Christus." Nach Aussage der Kinder bricht der Engel die Hostie und reicht sie den Kindern. Die Weinsgestalt im Kelch reichen die Kinder herum. Antonie sagt: "Das Jesukind sagt: Schlötzer, Schmitt und Heil sollen die heilige Kommunion empfangen." Gretel Gügel sagt, sie sieht das Jesukind und die Muttergottes nicht mehr. Zu Maria sagte das Jesukind: "Wenn ihr fertig gebetet habt, dann geht zum Baum zurück." Kuni Schleicher erhielt vom Jesukind die Aufforderung, mit Antonie und Erika zum Grabloch zu gehen und dort weiter zu graben. Maria und Betti sahen das Jesukind noch bis zum Ende des Rosenkranzes. Jetzt sieht Gretel Gügel den Herrn Baron kniend am Himmel. Der Baron sagte: "Ich bete jetzt für mein Vaterland." Er betete das 'Vater unser', das 'Gegrüßt seist du Maria' und 'O Maria hilf, o Maria hilf, dass sich die zwei Gemeinden einigen.' Mit diesem Refrain hat er zehn 'Ave Maria' gebetet mit 'Ehre sei dem Vater' usw. Hernach verschwand er. Die übrigen Kinder sahen das Jesukind und die Muttergottes nicht mehr. Inzwischen wurde der Wundenrosenkranz beendet und alle gingen zum Berg zurück. Beim Weggehen vom Baum sagte Hildegard, sie sieht jetzt die Muttergottes. Die Muttergottes segnete und war bald darauf verschwunden. Unterwegs unterhielten sich Dr. Heil und Schmitt, wie man den Streit schlichten könne. Schmitt sagte: "Es müsste einmal unten und einmal oben gebetet werden." Während der Unterhaltung sah das Jesukind vom Himmel herunter und segnete. Durch Gretel Gügel ließ Herr Schmitt fragen, ob wir eine Frage an das Jesukind richten dürfen. Das Jesukind bejahte. Daraufhin wurde gefragt: "Soll einmal auf dem Berg oder an der Grotte gebetet werden?" Das Jesukind sagte: "Nein." Dann wurde gefragt: "Wie sollen wir es machen?" Daraufhin sagte das Jesukind: "Betet so wie bisher und streitet nicht." Dann verschwand das Jesukind und die Kinder gingen zum Podium. Dort sagte Antonie, dass das Jesukind vom Himmel herausschaut und segnet. Maria Heilmann sagt: "Das Jesukind wünscht, es soll das vom Baron sogleich verkündet werden." Dann sieht Erika die Heiligste Dreifaltigkeit. Auch Hildegard sieht sie. Das Jesukind war schon entschwunden. Kurz darauf sahen auch die beiden Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit nicht mehr. Dr. Heil wollte erst nach Gebetsschluss die Verkündigung ausführen. Die Muttergottes schaute aus dem Himmel heraus und sagte zu Erika: "Dr. Heil soll das, was das Jesukind gesagt hat, sogleich verkünden." Dr. Heil verkündet das. Das Jesukind sagte weiterhin: "Die Kinder sollen gleich nach der Verkündung fortgehen. Die Leute sollen weiter beten."
Montag, 27. März 1950. Um 19.00 Uhr waren sieben Kinder am Berg oben: Irmgard, Kuni, Betti, Erika, Gretel, Maria und Antonie. Zuerst sahen alle Kinder mit Ausnahme von Irmgard einen kleinen Schein über den Birken, nicht ganz vorne auf den Birkenspitzen. Bald darauf sahen die Kinder das Jesukind mit weißem Kleid, blauem Rosenkranz, silbernem Kränzchen auf dem Kopf in den Locken. Antonie hörte, dass das Jesukind zum Baum hinübergehen wolle; und die Kinder mit. Auf dem halben Weg dorthin kam der Kelchengel herunter. Die Kinder beteten: "Jesukindlein, komm zu mir." Der Engel stand vor dem Baum auf dem Weg. Da nahm Antonie den Kelch und trank daraus. Alle übrigen Kinder trinken auch daraus. Diesen Kindern reichte der Engel den Kelch. Der Engel gab jedem Kind die heilige Hostie. Der Engel schwebte wieder hinauf in den Himmel. Die Muttergottes schaute vom Himmel heraus, segnete und verschwand dann wieder. Dann sagte das Jesukind von den Birken herunter: "Jetzt geht ihr wieder auf den Berg!" Das Jesukind schwebte beim Gehen der Kinder über den Bäumen zu dem ersten Standort über den Birken. Während wir auf den Berg hinauf gingen, segnete das Jesukind ein paarmal. Wir gingen rückwärts zum Podium hin und knieten uns hin. Das Jesukind segnete die auf dem Boden liegenden Blumen und sagte: "Kuni, Irmgard und Antonie sollen graben!" Die anderen Kinder blieben auf dem Brett vor dem Podium. Das Jesukind sagte: "Singt ein Lied zu Ehren meiner Mutter!" Wir sangen 'O Maria, lieb und traut'. Dann sagte das Jesukind: "Singt auch mir zu Ehren ein Lied!" Die Kinder sangen 'Jesukindlein, komm zu mir'. Das Jesukind sagte zu Erika: "Geht jetzt auf das Podium!" Wir gingen hinauf. Als wir oben waren, segnete das Jesukind das ganze Volk. Das Jesukind schwebte vor auf die Spitzen der Birken und dann herunter auf den Boden bis zum ersten Lichtmast. Dann machte es halt. Dann schwebte es zum zweiten Lichtmast und sagte: "Holt mich jetzt ab!" Die Kinder gingen alle hin. Das Jesukind segnete das ganze Volk. Wir gaben dem Jesukind die Hand und sagten "Gelobt sei Jesus Christus", das Jesukind antwortete "In Ewigkeit." Die Kinder berührten den Saum seines Kleides. Wir gingen mit dem Jesukind zur kleinen Kapelle. Dort innen kniete sich das Jesukind hin und segnete die Blumen. Dann stehen alle auf, das Jesukind auch. Wir gingen vor das Podium. Das Jesukind blieb zwischen uns. Das Jesukind segnete das Volk nach links und nach rechts. Dann sagte das Jesukind: "Jetzt will ich den Pfarrer Gailer segnen!" Es segnete hinunter zum Pfarrhaus. Mehl sagte zur Gretel, sie solle dem Jesukind sagen, dass es den Pfarrer Obenauf auch segnen möge. Das Jesukind tat es. Wir gingen dann zum Grabloch. Dort sagte das Jesukind zu Erika: "Wenn ihr Blumen holen wollt, dann holt welche!" Wir taten es. Wir sahen dann nach den Birken und bemerkten dort oben die Muttergottes in Lebensgröße. Die Muttergottes schwebte von den Birken herunter zum zweiten Lichtmast. Das Jesukind ging zur Muttergottes hinunter. Wir gingen dem Jesukind nach und zur Muttergottes hin. Wir gaben dort der Muttergottes die Hand, berührten deren Saum, die Krone und das Haar. Dann gingen wir mit dem Jesukind und der Muttergottes hinauf zum Grabloch. Die Muttergottes und das Jesukind stellten sich zwischen die Blumenstöcke, die wir geholt hatten. Das Jesukind schaute dann hinein in das Grabloch und sagte: "Ihr habt aber schon viel gegraben." Dann ging die Muttergottes zum Grabloch, schaute auch hinein und lächelte. Die Muttergottes ging zum Jesukind zurück und sagte: "Jetzt will ich dem Volk meinen besonderen Segen erteilen." Dann segnete sie. Wir gingen dann mit der Muttergottes und dem Jesukind zum zweiten Lichtmast. Das Jesukind sagte: "Jetzt will ich mit meiner Mutter dem Volk noch einmal meinen besonderen Segen geben." Die Muttergottes fragte: "Warum ist heute Herr Schlötzer oder Herr Schmitt nicht gekommen?" Wir sagten: "Sie müssen im Amt sein." Dann fuhr das Jesukind in den Himmel auf, der aufging. Bevor das Jesukind in den Himmel hineinging, segnete es noch einmal. Die Kinder berührten bei der Muttergottes noch einmal alles: Krone, Haar, Saum, Rosen und gaben ihr die Hand. Dann schwebte die Muttergottes in den Himmel hinauf und segnete, bevor sie in den Himmel hineinging, noch einmal. Das Jesukind schaute heraus und sagte: "Geht jetzt zum Herrn Pfarrer und lasst euch verhören." Dann sahen wir nichts mehr.
Dienstag, 28. März 1950. Um 19.00 Uhr war bereits Betti auf dem Berg und sah das Jesukind über dem Birkenwald. Die anderen Kinder kamen mit Herrn Schmitt zum Berg, außer Antonie. Bei ihrer Ankunft auf dem Berg sahen sie ebenfalls das Jesukind über dem Birkenwald: Weißes Kleid, blauer Rosenkranz und silbernes Kränzchen auf dem Haupt. Gretel fragte das Jesukind: "Liebes Jesuskind, erscheint deine liebe Mutter auch in Fehrbach?" Darauf sagte das Jesukind: "Ja." Dieses "Ja" hörten auch Kuni und Erika. Beide Kinder standen weit entfernt und wussten nichts von der Frage. Daraufhin sagte das Jesukind: "Geht wieder zum Baum!" Auf dem Weg dorthin sahen die Kinder den Kelchengel kommen, der vor dem Baum stand und auf sie wartete. Die Kinder beteten den Wundenrosenkranz auf dem Weg. Am Baum angekommen, empfingen sie die heilige Kommunion wie immer. Auch Herr Schmitt wurde herbeigerufen zur Kommunion. Antonie kam erst bei der heiligen Kommunion, sah aber nichts von allem. Erika sagte nach der heiligen Kommunion: "Das Jesukind wünscht, dass Gretel, Antonie und ich graben gehen." Zu Maria sagte das Jesukind: "Wenn ihr den Wundenrosenkranz gebetet habt, dann geht auch ihr zum Berg." Nach dem Rosenkranz forderte das Jesukind die Kinder auf, das Bild, das am Baum hängt, zu betrachten. Dann gingen die Kinder zum Grabloch. Auf dem Weg sagte das Jesukind: "Wenn ihr am Grabort seid, dann soll Betti, Maria und Irmgard weitergraben. Ich werde meinen besonderen Segen geben und dann in den Himmel auffahren." Unterwegs sagte das Jesukind noch zu Kuni: "Jetzt will ich die Eltern der Kinder segnen." Weiterhin: "Es freut mich, dass heute Herr Schmitt gekommen ist." Als wir am Grabloch angekommen waren, gab das Jesukind dem Volk vom Birkenwald aus seinen besonderen Segen und entschwand. Gretel Gügel sieht vom Grabloch aus die elf Männer, wie sie auf einer halbrunden Bank (Halbkreis) sitzen. Unter den Männern fällt ihr ein Mann auf mit langem Haar, das über die Schultern herunterwallt. (Johannes?) Nach den elf Männern sahen Erika und Gretel den Baron in betender Stellung kniend. Er betete ein 'Vater unser' und zehn 'Ave Maria', jedes Mal mit dem Zusatz: 'O Maria, hilf, o Maria, hilf, dass die beiden Gemeinden sich einigen.' Erika sagte: "Die Muttergottes sieht aus dem Himmel heraus und segnet." Sie sagte auch zu Erika: "Liebe Kinder, das Unglück ist nicht mehr weit von euch entfernt." Auch Maria Heilmann und Gretel Gügel sahen die Muttergottes, hörten sie aber nicht sprechen. Erika hörte die Muttergottes weitersprechen: "Betet, betet nur!" Dann entschwand sie. Das Jesukind sah daraufhin ebenfalls zum Himmel heraus und sagte zu Kuni: "Grabt noch ein wenig und dann deckt das Loch zu."
Mittwoch, 29. März 1950, abends 19.00 Uhr. Um 19.05 Uhr erscheint das Jesukind über dem Birkenwald. Es segnet alle Anwesenden. Darauf sagte es zu Antonie: "Geht jetzt zum Baum hinüber!" Auf halbem Weg sahen die Kinder, wie sich der Himmel öffnet und der Kelchengel herniederschwebt. Die Kinder knien sich nieder und empfangen die heilige Kommunion. Maria, Irmgard und Betti sahen den Kelchengel nicht, kommunizierten aber nach Weisung der anderen. Zu Maria sagte das Jesukind: "Wenn der Wundenrosenkranz zu Ende ist, dann geht zum Berg zurück!" Und zu Kuni sagte es: "Kuni, Irmgard und Antonie sollen gleich zum Graben gehen." Nach etwa fünf Minuten mussten Gretel, Erika und Maria zum Grabloch. Nach Beendigung des Wundenrosenkranzes gingen die übrigen Kinder zum Podium zurück. Kaum zwei Minuten dort, sagte das Jesukind zu Antonie: "Geht wieder an den Ort, wo der Engel erschienen ist!" Dort angekommen, sieht Gretel Gügel, wie sich der Himmel öffnet und die Muttergottes heraussieht. Die Muttergottes segnet alle. Gretel sagte, der Himmel blieb offen. Nachdem die Muttergottes wieder hineinging, kamen vier Engel heraus, stiegen hernieder und blieben etwa einen Meter vor den Kindern stehen. Zwei Engel spielten Posaune und zwei Geige. Diese zwei Engel sangen auch ein Lied, das Gretel noch niemals gehört hatte. Danach gingen die Engel wieder zum Himmel zurück. Gretel sagte: "Das Jesukind segnet Herrn Pfarrer, Dr. Heil, Schlötzer und Schmitt." Zu Kuni sagte es noch: "Es freut mich, dass Herr Schlötzer trotz seiner kranken Schwiegermutter herauskam." Zu Kuni sagte es weiterhin: "Es ist nicht schön, dass Erika nicht gleich gefolgt hat, als sie vom Grabloch zum Baum gerufen wurde." Nach der Himmelfahrt der Engel mussten die Kinder im Auftrag des Jesukind wieder zum Berg zurückgehen. Dort angekommen, sah die Muttergottes wieder vom Himmel herunter, segnete und sagte dann zur Gretel, was Schmitt heute Abend verkünden soll. Dann verschwand sie. Im Auftrag des Jesukind mussten die Kinder wieder auf das Podium gehen und das Jesukind gab dann seinen besonderen Segen, der dem Volk verkündet werden musste. (Dies war der Auftrag!) Daraufhin sagte das Jesukind: "Die drei Kinder, die am Grabloch sind, sollen ebenfalls zum Podium gehen, denn ich will jetzt in den Himmel auffahren." Die Kinder kamen und das Jesukind fuhr in den Himmel auf. Gleich darauf sah die Muttergottes noch einmal vom Himmel herunter und sagte zur Gretel: "Ich werde euch am Krankenbett erscheinen, wenn eines von euch einmal krank ist." Dann verschwand sie wieder.
Donnerstag, 30. März 1950. Um 19.00 Uhr ging Schlötzer mit sieben Kindern zum Berg. Die Kinder sahen bereits einen Schein und kurz darauf das Jesukind über dem Birkenwald. Es sagte: "Antonie, Irmgard und Kuni sollen graben. Die übrigen Kinder sollen auf das Podium gehen." Zu Gretel sagte es: "Wir wollen zum Baum gehen, dort werdet ihr die heilige Kommunion und das heilige Blut empfangen." Das Jesukind schwebte über dem Birkenwald zum anderen Wald nach Westen in Richtung Baum. Auf die Frage, ob auch die drei oben genannten Kinder mitgehen sollen, die beim Graben sind, sagte das Jesukind: "Ja." Unterwegs sehen die Kinder bereits den Kelchengel vom Himmel herab zum Baum schweben. Der Engel reichte den Kindern die heilige Kommunion unter beiden Gestalten wie gewöhnlich und schwebte wieder zum Himmel. Danach sahen die Kinder die Muttergottes aus dem Himmel schauen. Sie sagte: "Liebe Kinder lasst euch vom Luzifer nicht verführen!" und verschwand wieder. Zu Antonie sagte das Jesukind: "Weil die schrecklichen Gefahren mit dem Luzifer vorbei sind, so dürft ihr wieder mit euren Eltern in den Wald gehen!" Herr Schlötzer ließ darauf die Gretel, die nichts von dieser Antwort wusste, fragen, ob die Kinder wieder in den Wald dürfen. Das Jesukind sagte: "Ja, wenn ihr aber nicht in den Wald geht, bringt ihr mir ein Opfer." Dann sagte das Jesukind zu Antonie: "Morgen, an Maria Schmerz, soll um drei Uhr und um sieben Uhr Andacht sein. Da werde ich mit meiner Mutter kommen." Zu Maria sagte das Jesukind: "Ihr sollt andächtig beten!" Dann sahen nur noch Kuni und Antonie das Jesukind. Es sagte: "Die Kinder sollen nach oben gehen. Irmgard, Antonie, Maria, sollen zehn Minuten graben, die übrigen eine Viertelstunde lang!" Darauf verschwand das Jesukind, das über den Bäumen war, gegenüber dem. Apfelbaum. Wir gingen wieder hinauf zum Berg.
Freitag, 31. März 1950, Sieben Schmerzen Mariä, 2.000 bis 3.000 Menschen. Um 15.00 Uhr waren alle Kinder mit Hildegard Lang auf dem Berg vor dem Podium. Gretel und Antonie sehen beim Hinaufgehen auf den Berg einen großen und einen kleinen Schein über den Birken. Gleich darauf sehen sie die Muttergottes und das Jesukind darinnen, die beide vom Birkenwald herunter segneten. Zu Erika sagte das Jesukind: "Liebe Kinder, holt mich ab", während sie von den Birken herunter schwebten bis zum zweiten Lichtmast. Die Kinder gingen zum zweiten Lichtmast und begrüßten die Muttergottes und das Jesukind, indem sie ihnen die Hand gaben und sagten: "Wir grüßen dich, du holder Knabe, und wir grüßen dich, du holde Frau – Gelobt sei Jesus Christus." Das Jesukind sagte: "In Ewigkeit." Wir gingen mit der Muttergottes und dem Jesukind zum Podium hinauf. Zu Gretel sagte das Jesukind beim Gehen durch die Reihe: "Jetzt erteile ich meinen besonderen Segen."
Die Muttergottes und das Jesukind gingen in der Mitte und die Kinder bildeten Spalier. Das Jesukind war rechts von der Muttergottes und wurde von ihr an der Hand geführt. Der Kirchenpfleger Zenk hatte eine Muttergottes-Statue vor dem Podium aufgestellt, das Jesukind segnete die Statue. (Mit den mittleren drei Fingern.) Das Jesukind sagte zu Maria: "Liebe Kinder, geht auf das Podium!" Die Kinder knieten sich dann oben nieder. Das Jesukind und die Muttergottes gaben ihnen den Segen. Zu Maria Heilmann sagte es: "Ich will jetzt die Rosenkränze segnen." Es segnete. Hildegard sagte zur Muttergottes: "Liebe Muttergottes, der Herr Erzbischof hat uns allen verboten, wir dürfen nichts mehr ansagen." Die Muttergottes sprach: "Was ich euch sage, sollt ihr verkünden!" Die Leute schrien laut: "So ist's recht." Die Buben schrien: "Bravo." Eine Frau schrie laut: "Heilige Muttergottes, hilf doch, dass der Erzbischof anerkennt!" Eine andere Frau sagte laut: "Liebe heilige Muttergottes, erhöre mich in meinem Leiden!" Sie weinte laut. – Die Leute weinten mit. Dann schwebten die Muttergottes und das Jesukind zum Birkenwald hinüber auf die Birken. Die beiden Gestalten wurden immer kleiner. Das Jesukind sagte: "Jetzt will ich und meine Mutter noch einmal einen besonderen Segen erteilen." Dann fuhren sie hinauf in den Himmel. Die Muttergottes sagte zu Erika: "Heute Abend um sieben Uhr sollt ihr wiederkommen!" Beim Hinaufschweben sagte die Muttergottes: "Liebe Kinder, geht jetzt zum Baum! Dort empfangt ihr die heilige Kommunion." Die Kinder wurden, nachdem sie kaum den vierten Teil des Weges zum Baum zurückgelegt hatten, von dem vom Himmel herabschwebenden Kelchengel gespeist – in beiden Gestalten. Betti, Irmgard und Kuni sahen den Kelchengel nicht. Sie kommunizierten aber unter den beiden Gestalten. Maria Heilmann gab den Kelch der Kuni. Antonie reichte den Kelch der Betti und der Irmgard. Die heilige Kommunion reichte der Engel, wobei die Kinder die Angaben machten. Der Kelchengel flog dann in den Himmel hinauf. Sie beteten den Wundenrosenkranz. Während des Betens sah Gretel Gügel das Jesukind, wie es vom Himmel herausschaute. Es sagte: "Wenn ihr alle die Wunden gebetet habt, dann geht ihr nach Hause und kommt um sieben Uhr wieder!" Wir gingen dann zum Podium und standen längere Zeit dort. Gretel sah das Jesukind noch einmal, es sagte: "Liebe Kinder, geht jetzt heim und kommt um sieben Uhr wieder!"
Freitag, 31. März 1950, 3.000 bis 4.000 Menschen. Um 19.00 Uhr sind alle Kinder auf dem Podium außer Betti. Gleich darauf sah Antonie das Jesukind und die Muttergottes in Lebensgröße über dem Birkenwald. Sie schwebten herüber zum zweiten Lichtmast. Die Kinder gehen dorthin, um die Muttergottes und das Jesukind zu begrüßen Sie gaben der Muttergottes und dem Jesukind die Hand. Erika und Kuni sahen das Jesukind und die Muttergottes nicht. Kuni sagte, sie spürt den Händedruck der Muttergottes und des Jesukind. Danach durfte sie aber beide sehen. Zu Gretel sagte das Jesukind: "Ich will jetzt eure Rosenkränze segnen." Es segnete und ging dann mit den Kindern und mit der Muttergottes zum Podium. Auf dem Weg dorthin sagte das Jesukind zur Kuni: "Wenn Erika auf der Jägersburg ist, sollt ihr sie besuchen kommen!" Zu Maria Heilmann sagte das Jesukind: "Wenn ihr am Podium seid, soll jedes Kind eine Kerze nehmen!" Unterwegs sieht Erika das Jesukind und die Muttergottes auch. Das Jesukind sagte dann zu Erika: "Hole drei Kerzen aus dem Kapellchen und geh' dann graben!" Antonie, Gretel und Erika gingen dann zum Grabloch und mussten etwa zehn Minuten graben. Während des Grabens sieht Erika beim Aufschauen, dass das Jesukind segnete. (Es stand oben am Podium bei den anderen Kindern.) Bald darauf kamen Irmgard und Kuni zum Grabloch und lösten die drei Kinder ab. Nach fünf Minuten sangen die Kinder vor dem Podium das Lied 'Schlaf wohl, du Himmelsknabe, du'. Alle Kinder durften eine Strophe lang das Jesukind auf die Arme nehmen. Die zwei Kinder graben inzwischen weiter. Doch bald werden auch sie zum Podium geholt. Zu Antonie sagte das Jesukind: "Wenn ihr mit dem Singen fertig seid, dann geht zum Baum hinüber, und wenn ihr dann von dort wieder zurückkommt, dann sollen Gretel, Erika und Antonie weitergraben." Bevor die Kinder vom Podium weggingen, sagte Gretel: "Der Muttergottes fallen einige Tränen aus den Augen." Auf die Frage, warum die Muttergottes weine, gab sie keine Antwort. Nach dem Singen gingen das Jesukind, die Muttergottes und die Kinder zum Baum hinüber. Auf dem Weg sagte das Jesukind zu Gretel: "Jetzt will ich Pfarrer Gailer und Pfarrer Bauer segnen." Es wandte sich in die entsprechende Himmelsrichtung und segnete. Zur Kuni sagte das Jesukind danach: "Es freut mich, dass Schlötzer, Schmitt, Pfarrer Gailer, Professor Walz, Pfarrer Bauer und Pfarrer Bierfelder für mich kämpfen. Ich will sie darum auch besonders segnen. Betet am Baum ein 'Vater unser' für diese!" Dann sagte es zur Gretel: "Ich will jetzt meinen besonderen Krankensegen geben," und segnete. Gretel fragte das Jesukind: "Wenn Herr Schlötzer und Herr Schmitt etwas verkünden, will man sie aus der Kirche ausschließen." (Herr Erzbischof hatte dies tags zuvor Herrn Pfarrer Gailer und dem Herrn Pfarrer in Forchheim telegrafisch mitgeteilt, dass keine Leute auf dem Erscheinungshügel etwas ansagen und auch keine Rede halten dürfen. Der Forchheimer Geistliche musste gegen Unterschrift die beiden Herren Schlötzer und Schmitt verständigen und wollte von diesen schriftliche Verpflichtung, dass sie auf dem Erscheinungshügel nichts mehr ansagen würden. Die beiden Herren erklärten nur, dass sie Kenntnis genommen haben.) Gretel sagte weiter: "Dann können sie (Schlötzer und Schmitt) nicht mehr die heilige Kommunion empfangen. Was sollen wir tun?" Das Jesukind sagte: "Herr Schlötzer soll etwas verkünden." Gretel fragte nun: "Heute?" – Antwort: "Ja!" – "Wenn man sie aus der Kirche ausschließt, sollen sie auf den Berg kommen, dann bekommen sie die heilige Kommunion und das heilige Blut." Am Baum sagte das Jesukind zu Kuni und zu Gretel: "Betet ein 'Vater unser' für die Bekehrung der Sünder und dann ein 'Vater unser' für die Ungläubigen!" Danach fuhren das Jesukind und die Muttergottes in den Himmel auf. Die Kinder gingen nun zum Podium zurück. Am Podium angekommen, sieht Gretel die Heiligste Dreifaltigkeit etwa drei Minuten lang: Gott Vater oben, Brustbild, in der Mitte die Taube und unten der gekreuzigte Christus. (A. Dürer-Bild) Auch Maria und Erika sahen die Heiligste Dreifaltigkeit, aber in einer anderen Reihenfolge: Gott Vater ganz, dann in der Mitte neben Gott Vater den Heiligen Geist als weiße Taube und neben der Taube Gott Sohn. (Gott Vater älter, mit Bart und Zepter, Gott Sohn als jüngerer Mann mit Weltkugel und Kreuz darauf.) Betti Büttner sieht darauf Christus am Kreuz hängen, neben dem Kreuz die Muttergottes und zwar so: die eine Hand hält sie an die Brust und mit der anderen verdeckt sie das Gesicht, über das Tränen herabrinnen. Magdalena kniet am Fuß des Kreuzes. Johannes sieht sie nicht. Erika sieht Christus am Kreuz und an jeder Wunde einen schwebenden Engel mit einem Kelch in der Hand zum Auffangen der Blutstropfen aus den Wunden. Antonie sieht einen Mann und fragt ihn wer er sei. Er sagte: "Ich bin der Baron und bete für mein Vaterland und für die Einigung der beiden Gemeinden." Er betete dann ein 'Vater unser' und zehn 'Ave Maria' mit dem Zusatz: 'O Maria, hilf, o Maria, hilf, dass die beiden Gemeinden einig werden'. Die Muttergottes schaute nochmals aus dem Himmel heraus und beauftragte durch Gretel Herrn Schlötzer, einige Worte zu sagen. Herr Schlötzer sagte kurz folgendes: Das Erzbischöfliche Ordinariat hat es uns verboten, hier oben Aussagen zu machen über die Erscheinungen. Das Jesuskind verlangt, dass wir folgendes mitteilen: (Vorher hat er noch durch Gretel fragen lassen, was er sagen soll.) Als Christus beim Erscheinen der Heiligsten Dreifaltigkeit am Kreuze hing, sagte er: Er (Schlötzer) soll sagen, dass ich als Kind mit meiner Mutter hier gewesen bin, dass ihr mich in die Arme nehmen durftet, dass ich mit euch und mit meiner Mutter zum Baume hinüber ging und dort in den Himmel aufgefahren bin mit meiner Mutter." Dies gab Herr Schlötzer den Leuten bekannt. Er setzte hinzu, die Leute möchten das nicht auffassen als Widerstand gegen den Erzbischof, wir tun dies, weil es das Jesuskind verlangt. Ferner bat er die Anwesenden, nicht über den Herrn Erzbischof zu schimpfen, da dies keinen Wert habe, sondern für ihn zu beten. Ferner verwies er noch auf die Verdrehungen, die in den letzten Tagen in der Presse erfolgten, zum Beispiel hieß es in einem Blatt: Die Kinder haben ein 1 Meter tiefes Loch gegraben mit Löffeln, um auf eine Quelle zu kommen. Das entspricht nicht den Tatsachen. Die Muttergottes und das Jesukind haben noch niemals gesagt, dass die Kinder hier graben sollen, damit eine Quelle kommt. Sondern die Kinder führen hier einzig und allein den Auftrag der Muttergottes und des Jesukind aus, zu graben. Vom Himmel aus sagte die Muttergottes zur Gretel, die Kinder sollen noch einen Rosenkranz beten, wie ihn der Baron gebetet hat. Die Kinder führten dies sofort aus und gingen heim. Auf dem Heimgang in der Nähe der Blockhütte sagte Gretel, die Muttergottes schaut aus dem Himmel heraus und sagte: "Betet alle Tage diesen Rosenkranz!" Gretel schaute aus innerem Antrieb zum Himmel. Die Muttergottes segnete und der Himmel schloss sich.
(Quelle: Prof. Dr. Walz: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn, Bd. 1)
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