Die Erscheinungen von Heroldsbach: März 1951.
Donnerstag, 1. März 1951, 19.00 Uhr. (Wichtig.) Gretel, Erika, Antonie, Maria und Kuni sind am Berg. Die Kinder gehen zum Mast. Dort sehen die Kinder das Jesukind und die heilige Theresia. Die heilige Theresia segnet und verschwindet wieder. Die Kinder begleiten das Jesukind zum Berg, dort weiht und segnet das Jesukind die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen, dann fährt das Jesukind in den Himmel auf. Maria und Antonie bleiben am ersten Mast und gehen nicht mit zum Berg. Antonie sieht über dem Birkenwald eine Gestalt, die sie noch nicht gesehen hat. Antonie frug die Erscheinung, wie sie heiße, sie erhielt die Antwort: "Benediktus." Maria war drei bis vier Meter von Antonie getrennt. Auch Maria sah diese Erscheinung und kannte aber nicht den Namen. Maria frug, wie die Erscheinung heiße, da erhielt sie die Antwort: "Nach meinem Namen wird eine Medaille benannt." Maria frug Schlötzer, ist das die Lourdes-Medaille? Schlötzer sagte, nein, frage nochmals die Erscheinung, wie sie heißt. Erst nach mehrmaligem Bitten hörte Maria die Antwort: "Benediktus." Maria konnte sich nicht mit Antonie verständigen. Daraufhin sagte Schlötzer zu den beiden Kindern, jetzt bittet ihr die liebe Muttergottes, sie möge euch einen Heiligen schicken, den ihr noch nie gesehen habt, als Beweis dafür, dass ihr wirklich den heiligen Benedikt gesehen habt. Die Kinder waren wieder getrennt. Antonie sagte leise zu Schlötzer, jetzt sehe ich eine Gestalt, ein Schwert hat er an der Seite hängen, diesen Heiligen habe ich noch nicht gesehen. Auf die Frage, wie er heiße, erhielt Antonie die Antwort: "Martinus." Antonie sah den Heiligen ohne Pferd, also nicht so wie der Heilige allgemein abgebildet ist. Er sagte zur Antonie: "Wenn ihr etwas habt und eure Mitmenschen haben nichts, dann schenkt euren Mitmenschen was davon. Alles, was ihr euren Mitmenschen gebt, gebt ihr dem lieben Heiland." Daraufhin wendete ich mich zur Maria, die ebenfalls eine Gestalt sah, aber nicht kannte. Maria schilderte das Aussehen genau so wie Antonie, nur sagte sie statt Schwert, der Heilige hat einen Säbel an der Seite hängen. Maria frug nach dem Namen. Die Erscheinung sagte: Mein Name beginnt, wie man Maria schreibt. Maria konnte sich nicht denken, wer der Heilige ist, sie bat noch mehrmals um Auskunft. Nach einer Weile sagte Maria zu Schlötzer, jetzt hat der Heilige gesagt: "Ich werde dir Buchstabe für Buchstabe sagen und zwischen jedem Buchstaben betest du ein 'Ave Maria'." Maria sagt, jetzt hat er 'M' gesagt, Maria betet ein 'Ave Maria'. Dann sagte Maria: "Jetzt hat er 'a' gesagt. Erst als Maria das 't' hörte, sagte sie zu Schlötzer: "Herr Schlötzer, jetzt weiß ich, wer es ist. Es ist der heilige Martin." Der Heilige bejahte das. Ich versichere, dass kein Kind vom anderen Kind etwas vernehmen konnte. Zeugen dieser Vernehmung waren Schlötzer, Frau Saam und Frau Heilmann. Nach der Erscheinung gingen die Kinder heim.

Freitag, 2. März 1951, abends 19.00 Uhr. Gretel, Maria, Kuni und Erika gehen zum Berg. Außer Erika sehen die übrigen drei das Jesukind vom Podium aus über dem Birkenwald. Gretel hörte das Jesukind sagen, dass sie zum Mast gehen sollen. Die Kinder begrüßen dort das Jesukind. Es ging mit ihnen darauf zum Berg, wo es die Andachtsgegenstände segnete, den Krankensegen gab, dann durften die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Zur Gretel sagte es: "Berührt mich nochmals, dann gebe ich meinen besonderen Segen. Begleitet mich dann zum Mast." Auf dem Wege zum Mast kommen Irma und Betti hinzu. Am Mast segnet das Jesukind nochmals und fuhr in den Himmel auf. Erika und Maria gingen mit Schlötzer zum Bildstock. Gretel sieht über dem Birkenwald den heiligen Aloisius. Er fordert sie auf, näher zu kommen. Gretel, Kuni, Irma und Betti gehen zur Grotte. Sie begrüßen den Heiligen. Er segnete einige Male und geht mit ihnen zum ersten Mast. Dort segnete er nochmals und fuhr auf. Während der Auffahrt sagte er, dass vier Engel kommen werden. Diese heißen alle so, wie die Kinder. Alle vier Engel sind auch gleich da, sie tragen alle ein rosa Kleid. Bald darauf kommen noch weitere vier Engel. Antonie kommt auch hinzu. Sie sieht die Englein nicht. Eine Stimme sagt zu ihr: Gehe zu den anderen beiden Kindern. Bald darauf fuhren auch die acht Engel auf und die Kinder gingen zum Berg zurück und später heim.

Samstag, 3. März 1951, 19.00 Uhr. Am Berg sind Antonie, Erika, Gretel, Kuni und Irma. Die Kinder sehen außer Irma über dem Birkenwald den Jesusknaben in ihrer Größe, die Kinder hören: "Holt mich ab." Die Kinder gehen zum Mast, von dort wieder zurück zum Berg. Dort erfolgt die übliche Segnung. Gretel und Maria hören: "Wenn Kinder da sind, dann dürfen sie mich berühren." Nachdem die anwesenden Kinder dem Jesusknaben die Hand gegeben hatten, begleiteten die Kinder die Erscheinung zum Mast. Hildegard kommt hinzu und sieht die Erscheinung nicht. Der Jesusknabe verschwindet wieder, die Kinder sehen über dem Birkenwald den heiligen Franziskus, die heilige Theresia, Bernadette und Maria Goretti. Die Heiligen sagen zu den Kindern: "Jetzt wollen wir euch alle segnen, damit ihr aushalten könnt." Die Kinder gehen zurück zum Podium, dort sehen Antonie und Gretel über dem Birkenwald den gekreuzigten Heiland. Er sagt: "Jetzt will ich die Leute auf dem Berg besonders segnen." Nach Aussagen der Kinder löste der Heiland die rechte Hand und segnete. Zwei Engel fingen mit einem Kelch das heilige Blut auf, aus den Wunden des Heilandes, schwebten zu den Kindern herüber und reichten es den Kindern. Die Erscheinung verschwand, die Kinder gingen heim.

Sonntag, 4. März 1951, 15.00 Uhr. Alle Kinder und Hildegard, außer Betti, gehen zum Berg. Gretel und Antonie sehen vom Podium aus den Erzengel Michael am zweiten Mast. Erzengel Gabriel schwebt über dem Birkenwald und Erzengel Raphael schwebt über dem Altar am Apfelbaum. Auf die Frage, warum alle drei kommen dürfen, sagten sie, dass sie die Erlaubnis vom Jesukind haben. Beide Kinder bekamen den Auftrag zuerst zum Mast zu kommen und dann zum Apfelbaum. Am Mast begrüßten die Gretel und Antonie den Erzengel Michael. Dieser schwebt daraufhin zum Apfelbaum, wohin auch St. Gabriel kommt. Dort begrüßen die beiden Kinder die drei Erzengel. Danach schwebten die drei Engel zur Himmelswiese. Die Kinder folgten ihnen nach. Bald verschwanden die drei Erzengel. Die Kinder beteten den Herz-Jesu-Rosenkranz. Nach dem ersten Gesätz sahen die Kinder den heiligen Philipp Neri über dem Birkenwald, der jedoch bald zu ihnen herübergeschwebt kam. Auch die heilige Rosa von Lima kommt. Kurz darauf auch die heilige Maria Goretti, diese sagte zu den beiden Kindern, dass der heilige Bonifatius kommen wird. Er kam auch mit einer Axt in einer Hand und in der anderen ein Kreuz. Die Heiligen blieben kurz, segneten und fuhren auf. Auch die heilige Barbara kommt, dann der heilige Martinus, die heilige Theresia vom Kinde Jesu, der Apostel Philippus. (Erika kommt hinzu.) Der heilige Bruder Konrad kommt. Er sagt: "Wenn Erika das Jesukind bittet, dann darf sie mich auch sehen." Erika tat wie gewünscht. Sie sieht auch den heiligen Bruder Konrad und anschließend auch die folgenden Heiligen: Bischof Norbert, den Bruder Klaus, Nikolaus, Bernadette, Franzesko und Hyazintha, Luzia von Italien, den heiligen Petrus und Paulus, Andreas, Jakobus. Erika und Antonie sehen auch den König David mit der Harfe in der Hand. Die Kinder beteten nach dessen Auffahrt den Rosenkranz zu Ende und gehen heim. Erika hört eine Stimme, die sagte, wenn ihr wollt, kommt um fünf Uhr wieder. In der Zwischenzeit sahen Kuni und Maria am ersten Mast die heilige Bernadette. Sie gehen dorthin und begrüßen sie. Sie blieb nur kurz und fuhr nach dem Segen in den Himmel auf. Hildegard, Betti, Irma und Erika sind noch am Podium. Hildegard sieht die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie segnete mehrmals und verschwand. Anschließend kam die kleine heilige Theresia. Diese segnete mehrmals und verschwand. Erika sah von all dem nichts. Sie hörte eine Stimme, die sagte, geh' zu den anderen Kindern. Hildegard sieht drei Englein, die vom Berg zum Bildstock schwebten zum Himmel.

17.00 Uhr. Gretel, Maria, Erika und Hildegard gehen zum Berg. Die vier Kinder gingen nicht vor das Podium, sondern blieben außerhalb stehen. Die heilige Maria Goretti erscheint über dem Birkenwald und kommt zum zweiten Mast. Die Kinder gingen dorthin und begrüßten sie. Gretel und Erika bekommen den Auftrag zur Himmelswiese zu gehen. Die anderen beiden Kinder gingen zum Apfelbaum und dann auf die Himmelswiese, wo Hildegard nur den heiligen Bonifatius sieht. Er segnete und fuhr in den Himmel wieder auf. Beide Kinder gingen daraufhin wieder zum Berg zurück. Gretel und Erika sehen auf dem Weg zur Himmelswiese die heilige Katharina von Siena: Als die Kinder näher kamen, war sie verschwunden und die beiden Kinder gehen zuerst zum Bildstock. Dort kam der heilige Aloisius. Die Kinder beteten eine Zeit, währenddessen der heilige Aloisius verschwand. Gretel und Erika gingen zur Himmelswiese zurück. Auf halbem Wege dorthin sagt Erika ganz erstaunt: Auf der Wiese ist ein großer Kranz von Heiligen. Schnell liefen beide Kinder darauf zu. Sie freuten sich sehr. Sie begrüßten die Heiligen. Es waren Namen darunter, die die Kinder noch nie gehört hatten. Sie zählten die Heiligen. – Es sind 32. Beide Kinder hatten sich vom Staunen noch nicht erholt, da sahen sie, beide auf einmal, vom Norden her die 14 Nothelfer kommen. Voraus ging der heilige Christophorus mit dem Jesukind auf der Schulter. Die Heiligen gingen auseinander und machten den Kreis größer. Die 14 heiligen Nothelfer reihten sich ein. Das Jesukind schwebt von der Schulter des Heiligen in der Mitte des Kreises zu den Kindern, die es begrüßen Plötzlich sagte Erika, indem sie mit der Hand nach dem Süden deutet, dort kommen auch viele Heilige. Beide Kinder liefen nach dort, um sie abzuholen. Es sind wieder 32, die kommen. Auch diese Heiligen reihen sich ein. Unter ihnen sind der heilige Kilian, Rupert, Martinus, Wulfram usw. Die heilige Maria Goretti (Marietta, wie sich diese selbst vor kurzem nannte) sagte: "Ihr lieben Heiligen, macht die Reihe noch größer. Es kommen noch mehr." Das Jesukind nickte daraufhin den beiden Kindern nach Westen zu. Schmitt wollte auch mitgehen, worauf die Kinder ganz bestürzt sagten: "Herr Schmitt, sie können doch das Jesukind nicht allein lassen." 100 Meter etwa liefen die Kinder. Dann kamen diese wieder zurück und Erika rief von weitem schon Schmitt zu, dass eine ganze Wallfahrt kommt. Die heilige Maria Goretti sagt wieder zu den Kindern: "Es werden viele Engel noch hinzukommen." Die Kinder sahen über sich den Himmel öffnen und viele Engel, große und kleine, kamen hervor und schwebten zu ihnen herab. Voraus die drei Erzengel Michael, Gabriel und Raphael. Die Kinder wollten die Heiligen zählen. Das Jesukind sagte jedoch zu ihnen: "Das braucht ihr nicht, denn es sind 110. Geht nun nochmals fort und holt mehr. Ihr dürft einen Blick in den Himmel tun." Die Kinder gingen eilends etwa 50 Meter nach Südwesten und standen plötzlich still. Vor ihnen befand sich ein großes Tor. Der heilige Petrus öffnete mit einem goldenen Schlüssel und die Kinder sahen eine unübersehbare Schar von Heiligen. Sie kamen aus dem Tor nun hervor. Die Kinder gingen zum Kreis zurück und die Prozession der Heiligen gliederte sich in den Kreis der Heiligen ein, der sich immer mehr ausweitete. Die heilige Maria Goretti sagt wieder: "Es sind viele Bischöfe darunter."

Erika, die etwas höher stand als Gretel, sagt plötzlich, dass hinter den Heiligen, sie deutete dabei nach Norden – also den Hang hinauf – etwas wunderbar glitzert, und meint dabei, ob nicht Gott Vater kommt. Da öffnet sich die Reihe der Heiligen, Gretel sah dies auch und die Heiligste Dreifaltigkeit kam. Die Kinder warfen sich auf den Boden und neigten tief ihr Haupt. Das Jesukind schwebte zur Heiligsten Dreifaltigkeit hin. Gott Vater sagt: "Wir sind gekommen, um euch besonders zu segnen." Darauf verschwand die Heiligste Dreifaltigkeit wieder und das Jesukind stand wieder vor den Kindern. Doch nur kurz, dann verschwand es plötzlich wieder. Die Kinder sahen sich im Kreise der Heiligen um und hatten eine große Freude. Plötzlich erschraken sie aber, denn eine alte Frau kam auf sie zu. Erika meinte, sie sei bestimmt schon über 70 Jahre und das Gesicht ist voll lauter Runzeln. Die Frau blieb vor ihnen stehen und sagt: "Gebt mir etwas." Erika und Gretel gaben ihr die Handschuhe. Wie wunderten sich die Kinder aber, als alles von dem Weib abfiel und das Jesukind stand vor ihnen. Das Jesukind sagte: "Ich wollte euch nur prüfen. Es freut mich, dass ihr gut seid." Abermals kam eine andere Frau, nicht so hässlich, aber ärmlich gekleidet, die ebenfalls etwas zu essen verlangte. Diesmal bedauerten die Kinder, aber sie hatten nichts bei sich. Gretel gab ihre Haube her. Auch hier fiel die Kleidung ab und die Muttergottes stand vor ihnen. Die Kinder freuten sich sehr, dass die Muttergottes da ist. Sie verschwand aber gleich wieder. Erika sah auf einmal einen Heiligen aus der Reihe der Heiligen auf sich zugehen. Auch Gretel. Es ist der heilige Johannes der Täufer. Er breitete vor den Kindern ein großes Tuch aus und darauf stand: 'Seht das Lamm Gottes.' Der Heilige sagte dies selber und deutete dabei nach Osten. Die Kinder schauten hin und sahen den Heiland auf sich zukommen. Als der Heiland bei den Kindern war, sagte er: "Ihr dürft euch einen Lieblingsheiligen heraussuchen. Auch Schmitt." Er verschwand wieder. Die Kinder schauten sich reihum und liefen davon. Gleich kamen sie wieder zurück. Da Schmitt nichts sah, rief er die heilige Person. Er rief die heilige kleine Theresia. Gretel und Erika sagten gleichzeitig: "Da kommt sie schon", und deuteten in die Richtung. Gretel sagte nun auch, wen sie geholt hat. Es war das Jesukind, das ebenfalls zwischen den Heiligen stand, und Erika nahm sich den Bruder Konrad. Sie suchte zuerst auch nach dem Jesukind, fand es aber nicht. Die Muttergottes war nicht da, da Schmitt zuerst danach fragte. Das Jesukind sagte: "Ihr dürft euch jetzt noch zehn Schutzheilige auswählen." Beide Kinder sprangen auf – sie waren gekniet – und liefen hurtig hin und her, jedes Mal einen Heiligen oder eine Heilige herbeiführend. Gretel erwählte sich folgende: Maria Goretti, die Bernadette, Hyazintha, Luzia, Franzesko, Petrus den Apostel, Margarete ihre Namenspatronin, Aloisius, Erzengel Gabriel und... Erika suchte sich folgende: Hyazintha, Ursula, Rosa, Florian, Paulus, Ludwig, Agathe, Cäcilia, Johannes den Täufer und den Erzengel Michael. Schmitt folgende: Den heilige Josef, Apostel Philipp, Bonifatius, Elisabeth, Antonius, Barbara, Stanislaus, Mutter Anna, Apostel Johannes, Erzengel Raphael. Die Kinder sagten: "Ihr lieben Heiligen, wir stellen uns unter euren Schutz." Die Heiligen segneten und schwebten alle in den Himmel. Die Kinder konnten sich nicht satt sehen an dem Anblick. Das Jesukind in der Mitte. Die heilige Maria Goretti sagte: "Wenn möglich, kommt um sieben Uhr nochmals." Die Kinder gingen heim. Es war 18.00 Uhr.

Sonntag, 4. März 1951, 19.00 Uhr. Es schneite heftig. Alle Kinder und Hildegard gehen zum Berg. Über dem Birkenwald sehen sie bald darauf das Jesukind. Es segnete und schwebt zum zweiten Lichtmast. Alle Kinder gehen nach dort und begrüßen es dort. Darauf geht es mit den Kindern zum Berg, wo es die Andachtsgegenstände segnet und den Krankensegen erteilt. Danach gab es seinen besonderen Segen. Einige Kinder, die am Berg waren, durften dem Jesukind die Hand geben. Es waren ungefähr zehn. Danach fuhr das Jesukind auf. Erika und Gretel gehen mit Schmitt auf die Himmelswiese. Auf dem Wege dorthin kam den beiden Kindern die heilige Agatha entgegen. Sie begrüßen diese und Agatha schwebt den Kindern voraus zur Himmelswiese. Dort standen plötzlich das Jesukind, Bruder Konrad und die kleine heilige Theresia vor ihnen. Als Schmitt frug, wo denn die kleine heilige Theresia stehe, sagte Gretel: "Bei ihnen doch." Diese segnen die Eltern und alle, die an den Berg glauben. Der Jesusknabe segnete öfters. Dann sagte er: "Wir werden wieder auffahren, geht dann gleich heim." Sie segneten nochmals und fuhren auf. (Es schneite fest.)

Montag, 5. März 1951, 19.00 Uhr. Die Kinder sind am Berg. Maria und Erika sehen über dem Birkenwald die kleine heilige Theresia, Regina und Elisabeth. Die beiden Kinder sollen näher kommen. Am Birkenwald sehen die Kinder noch folgende Heilige: Apostel Andreas, heilige Rita, heiliger Josef, Stilla, Rosa, Ursula, Sophie, Agnes, Aloisius, Maria Goretti, Scholastika, Benediktus, Stanislaus, Christophorus, Sebastian, Erzengel Michael, Raphael, Gabriel, Philippus, Bruder Konrad, Martha, Gertrud, Bonifatius, Rupertus, St. Kilian, Norbert, Bruder Klaus, Barbara und die 14 Nothelfer. Nach den Aussagen kamen diese Heiligen in schneller Reihenfolge, die Kinder nannten schnell die Namen, so dass Schlötzer kaum mitschreiben konnte. Schlötzer fragte, wieso die Kinder so schnell die Namen sagen könnten, da antworteten die Kinder: "Die Heiligen haben alle ihren Namen auf dem Kleid stehen." Weiterhin sahen die Kinder auch die Heiligste Dreifaltigkeit mit der Muttergottes in Höhe des Birkenwaldaltärchens. Die Kinder hörten von der Muttergottes: "Wir werden jetzt in den Himmel auffahren und euch segnen, dann werde ich einige Heilige bestimmen, die bei euch bleiben dürfen und mit auf den Berg gehen." Die Kinder liefen plötzlich einige Schritte zurück und riefen erstaunt: "O, ist das herrlich!" Die vielen Heiligen segneten gemeinsam. Die Kinder sagten: "Das war wunderbar, das waren so schöne vielerlei Farben." Nicht alle Heiligen fuhren auf, die heilige Theresia, Maria Goretti und der heilige Aloisius blieben zurück und die Kinder begleiteten diese drei Heiligen zum Berg. Es dürfen alle anwesenden Kinder den Heiligen die Hand geben. Die Heiligen segnen und fahren in den Himmel auf.

Dienstag, 6. März 1951. (Fehlt!)

Mittwoch, 7. März 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder waren am Podium. Das Jesukind erschien über dem Birkenwald. Es sagte zu ihnen: "Holt mich ab!" Die Kinder gehen zum Lichtmast und begrüßten das Jesukind und begleiteten es anschließend zum Berg. Am Podium segnete das Jesukind die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und segnete noch besonders und fuhr in den Himmel auf. Kuni und Gretel sehen über dem Birkenwald die heilige Maria Goretti. Beide Kinder werden von ihr zum kleinen Bildstock gerufen, wohin sie schwebte. Die Kinder begrüßten sie, sie führte die Kinder anschließend zur Himmelswiese. Dort blieb sie selber nur kurze Zeit und fuhr in den Himmel auf. Engel kamen und führten die Kinder in einen großen Raum, der viereckig ist. An den Wänden des Raumes sehen sie viele Bilder in Goldrahmen: Muttergottes mit dem Jesukind, Heiland als guter Hirte, Heiligste Dreifaltigkeit, kleine heilige Theresia, Antonius, Wendelin, Bernadette, Hyazintha, Luzia von Italien, heilige Afra, Heiland am Kreuz, Bruder Konrad, die drei Erzengel, Maria Goretti, Bonifatius, Kunigunda, Margareta, Agnes, Elisabeth, Herz-Jesu und Herz-Mariä. Die Kinder gingen dann durch eine niedrige Türe in ein zweites Zimmer. Dort fielen die Kinder auf die Knie nieder, denn die Heiligste Dreifaltigkeit war vor ihnen, diese segnete. Die Kinder gingen dann weiter in ein drittes Zimmer. Da sehen die Kinder viele musizierende Engel und allerlei Musikinstrumente. Auch eine Orgel stand darin. Die Kinder gingen in ein viertes Zimmer. Da sind lauter Puppen und Engel, die mit ihnen spielen. Überall sind kleine Stühle und Tische. Beide Kinder betrachteten alles interessiert und fragten die Begleiter, ob sie denn das Singen und Spielen nicht hören. Obwohl es auf der Wiese kalt war, fror es die Kinder nicht. Sie sahen auch nichts von der Umwelt. Bald darauf sahen sich die Kinder plötzlich auf der Wiese mit nur noch drei Engeln. Auch diese verschwanden bald und die Kinder gingen heim.

Sonntag, 11. März 1951, 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind am Berg. Maria, Erika, Antonie und Kuni sehen am Mast die heilige Walburga. Die Kinder gehen nach dort. Nach der Begrüßung die Kinder den Auftrag, zur Himmelswiese zu gehen. Dort sehen die Kinder mehrere Heilige, ca. 25, die sie schon in den Vortagen gesehen hatten. Hierbei war der heilige Papst Gregor als Papst gekleidet, er segnete die Kinder, auch Thomas von Aquin war dabei. Schlötzer hat die Kinder fragen lassen, warum so viele den Kindern erscheinen. Die Kinder hörten: "Die Heiligen erscheinen deshalb, sie sollen euch ein Vorbild sein." Die Kinder sahen den Heiland kommen, der ihnen die heilige Kommunion in beiden Gestalten reichte. Er frug die Kinder: "Geht ihr alle Tage zur heiligen Messe und zur heiligen Kommunion?" Nach einer Weile verschwanden die Erscheinungen. Die Kinder gehen heim.

Montag, 12. März 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Gretel und Kuni sehen Maria Goretti über dem Birkenwald. Die Kinder gehen zum Mast, dort sehen Erika und Maria Papst Gregor VII. Die Erscheinungen verschwinden nach dem Segen wieder. Kuni und Maria sehen Karl Borromäus. Er sagt: "Ich bin Herrn Koch sein Namenspatron." Die Erscheinung verschwand wieder, dann sehen Erika, Maria, Antonie den Heiland. Er reichte den Kindern die heilige Kommunion in beiden Gestalten, der Heiland verschwindet wieder. Den Kindern erschien der heilige Bruder Klaus, er schwebte zum Berg und gab den anwesenden Schweizern seinen besonderen Segen. Antonie, Maria und Erika sehen über den Birken das heiligste Herz-Jesu und -Mariä. Die Kinder erhalten den Auftrag, zum Mast zu gehen. Nach der Begrüßung begleiten die Kinder die vorgenannten Erscheinungen zum Berg. Nach den üblichen Segnungen verschwinden die Erscheinungen wieder, die Kinder gingen heim.

Dienstag, 13. März 1951, 15.00 Uhr nachmittags. Alle Kinder gehen auf den Berg, außer Maria, die Schule hat. Als sie vor dem Podium knieten, sehen Kuni und Antonie zuerst die Muttergottes über dem Birkenwald. Auch Gretel und Hildegard sehen die Muttergottes. Die Kinder erhalten den Auftrag, sie am Mast abzuholen. Die Kinder kommen der Aufforderung nach und begrüßen die Muttergottes am Mast. Zur Hildegard sagte die Muttergottes: "Ich freue mich über die Worte des Priesters." (Ein Pater sprach in Gebetsform zur Muttergottes.) Die Muttergottes segnete die Andachtsgegenstände der Leute am Mast. Gretel sagte auf einmal, dass das Jesuskind auch da sei. Es sagte zur Gretel: "Die Kinder, die meine Mutter nicht sehen, sollen bei mir bleiben." Antonie, Hildegard, Kuni und Erika begleiten die Muttergottes zum Berg, während beim Jesuskind Gretel, Irma, Betti und Waltraud bleiben. Das Jesuskind segnete die Andachtsgegenstände der Leute beim Mast und gab auch seinen Krankensegen. Es sagte zur Gretel: "Ich bin deswegen nicht auf den Berg gegangen, weil meine Mutter dort ist. So sind wir an zwei Orten." Die Kinder durften das Jesukind auf den Arm nehmen. In der Zwischenzeit schwebte die Muttergottes zum Berg und segnete dort die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und ihren besonderen Segen. Danach schwebte sie in Begleitung der Kinder wieder zum Mast zurück. Die Kinder, die zum Berg gegangen waren, durften nun das Jesukind auf den Arm nehmen. Danach segnete das Jesuskind nochmals und fuhr ebenfalls auf. Die Kinder wurden von der Muttergottes aufgefordert, um fünf Uhr wieder zu kommen.

17.00 Uhr. Außer Maria, gehen wieder alle Kinder zum Berg. Hildegard sieht zuerst die Muttergottes über dem Birkenwald. Diese sagte zu ihr: "Holt mich ab." Auf dem Weg zum Mast sieht auch Antonie die Muttergottes. Antonie und Hildegard müssen den übrigen die Hand führen. Bevor die Muttergottes zum Berg ging, sagte Antonie, dass sie die Muttergottes nicht mehr sehe, so dass Hildegard allein nur noch die Muttergottes sieht. Die Muttergottes geht mit den Kindern zum Berg. Die Kinder singen der Muttergottes auf dem Weg zum Berg mehrere Lieder. Hildegard sagte, dass die Muttergottes am Berg den Pilgern ihren besonderen Segen geben will. Die Muttergottes tat dies und segnete dann auch die Andachtsgegenstände. Die Kinder mussten danach ihr die Hand geben und sie berühren. Zur Hildegard sagte die Muttergottes, dass sie sie zum Mast begleiten sollen. Gretel sah währenddessen die heilige kleine Theresia über dem Birkenwald. Sie verschwand wieder, als die Muttergottes am Podium segnete. Am Mast segnete die Muttergottes mehrmals und fuhr auf. Die Kinder gingen daraufhin zum Berg zurück und stellten sich neben dem Podium auf. Hildegard sieht bald darauf den Heiland als Herz-Jesu über dem Birkenwald. Die Kinder sahen davon nichts. Sie gehen mit Hildegard zum Mast und begrüßten dort den Heiland, der herübergeschwebt war. Auch die begleitenden Herren durften dem Heiland die Hand geben. Zur Hildegard sagte der Heiland: "Ihr habt mir durch euer Gebet eine große Freude gemacht." Der Heiland gibt seinen besonderen Segen und fuhr wieder in den Himmel auf. Er sagte auch noch zur Hildegard: "Es freut mich, dass ihr gleich gefolgt seid. Liebe Kinder, seid einig." Die Kinder gingen heim.

Dienstag, 13. März 1951, 19.00 Uhr. Sieben Kinder gingen zum Berg. Am Podium sahen Gretel, Hildegard und Kuni über dem Birkenwald die Muttergottes. Sie kommt zum zweiten Mast herübergeschwebt und die Kinder gingen dorthin, um sie abzuholen. Während der Begrüßung kommt auch Antonie hinzu, sieht aber die Muttergottes nicht. Nach der Begrüßung ging die Muttergottes zum Berg. Sie segnete dort die Andachtsgegenstände und gab den Krankensegen. Dann segnete sie die Pilger und anschließend die Geistlichkeit. Es waren vier Geistliche, meist Schweizer, anwesend. Die Muttergottes gab ihren besonderen Segen und schwebte in Begleitung der Kinder zum Mast zurück. Auf dem Wege dorthin sagte die Muttergottes zu Hildegard: "Ich hätte eine besondere Freude, wenn jemand einige Worte zu den Pilgern sprechen würde." Die Muttergottes segnete nochmals und fuhr in den Himmel auf. Gretel sieht den Jesusknaben über dem Birkenwald. Erika, Maria, Antonie und Kuni mussten auf Geheiß der Muttergottes zur Himmelswiese. Schlötzer ging mit den Kindern zur Himmelswiese. Gretel, Hildegard, Betti und Irma und Rosl, die am Podium wieder waren, gingen zum Mast und begrüßten den Jesusknaben am zweiten Mast. Hildegard sah den Kelchengel kommen. Die Kinder empfingen die mystische Kommunion und der Engel verschwand wieder. Der Jesusknabe ging mit den Kindern zum Berg. Er sagte auf dem Weg zum Berg: "Hildegard soll mich auch bitten, dann darf sie mich auch sehen." Hildegard tat dies auch und erst nach und nach sah sie einen Schein und dazu die segnenden Hände des Jesusknaben. Ihn sah sie aber nicht ganz. Das Jesuskind gab am Berg den Krankensegen, segnete die Andachtsgegenstände. Zur Gretel sagte das Jesuskind: "Jetzt will ich über den Leuten schweben und sie segnen." Es schwebte von rechts nach links und zuletzt zur Statue der Muttergottes empor. Dann sagte der Jesusknabe wieder zur Gretel: "Gebt mir eure Hand und berührt alles. Ich gebe dann meinen besonderen Segen. Begleitet mich zum Mast." Dort segnete das Jesuskind nochmals und fuhr auf. Gretel hört das Jesuskind noch sagen: "Geht zum ersten Mast." Die Kinder gingen nach dort und Gretel sagte, dass vier kleine Englein da seien. Hildegard sieht die heilige Bernadette über dem Wald. Gretel sieht den gekreuzigten Heiland. Unter dem Kreuz stand die Muttergottes, der heilige Johannes und Maria Magdalena. Sie weinen. Engel kommen und fangen das heilige Blut auf. Der Heiland sagte zu ihnen: "Segnet damit die Leute auf dem Berg." Gretel sah nun auch die heilige Maria Goretti und die heilige Theresia herabschweben und sie stellten sich links und rechts etwas vor das Kreuz. Nun kam auch noch eine Frau in braunem Rock und gelber Bluse und stellte sich neben die heilige Magdalena hin. Sie sagte zur Gretel, dass sie auch viel leiden hat müssen. Sie sagte auch, dass sie die heilige Afra sei. Zur Gretel sagte der Heiland: "Jetzt segne ich nochmals und fahre in den Himmel auf." Gretel sieht nurmehr die heilige Maria Goretti, Theresia und Afra über dem Wald. Drei schöne große Engel kommen vom Himmel herabgeschwebt. Es sind die drei Erzengel. Auch der heilige Sebastian erschien noch. Theresia sagte: "Ich will die Gläubigen auf dem Berg segnen." Afra sagte zur Gretel: "Habt ihr eine Freude, weil ich auch gekommen bin? Ich glaube, ihr habt nie an mich gedacht." Gretel sagte: "Nein, aber wir wollen künftig öfters darandenken." Die Heiligen sagten, dass sie die Geistlichkeit segnen wollen. Der heilige Michael war weiß gekleidet, Gabriel rosa und Raphael blau. Die drei Engel segneten und fuhren auf. Sie sagten noch: "Und ihr Heiligen folgt uns bald nach." Bald darauf fuhren auch die Heiligen auf. Die heilige Theresia sagte: "Wenn ihr wollt, könnt ihr heimgehen." Hildegard sah von all dem nur die heilige Theresia. Schmitt ging nun zu den Kindern auf die Himmelswiese. Es erschien ihnen dort die heilige Maria Goretti, die sagte: "Liebe Kinder, heute dürft ihr euch eine Heilige wünschen, die ihr haben wollt." Es kam die heilige Sotheres (Martyrin), der heilige Gebhard, Gregor, Augustinus, Alfred. Dann kam der Heiland mit dem Kelch und eine darüber schwebende Hostie. Auch die heilige Walburga als Äbtissin erschien. Der Schweizer Pfarrer fragt: "Warum dieser Kampf?" Antwort: "Ohne Kampf kein Sieg. Dies war schon immer so." Frage: "Was soll ich tun, wenn mein Bischof mich fragt?" Antwort: "Beten, beten! Antworten Sie, was gefragt wird, der Wahrheit gemäß." Dann kam der Baron. Er sagte zum Schweizer Pfarrer auf seine diesbezügliche Frage: "Ich werde Dir gute Gedanken eingeben." Die heilige Euphrasia kam. Der Schweizer Pfarrer fragte auch den Baron: "Warum wir die Heiligen so oft berühren dürfen." Antwort: "Damit eure Hände vor der Unkeuschheit bewahrt werden. Schaut auch den Heiligen in die Augen, damit eure Augen und Sinne nichts Unkeusches zu sehen und hören verlangen. Gott wird Gericht halten über alles Tun der Menschen. Da wird sich herausstellen, wer auf der Welt Böses getan." Auf die Bitte, er möge uns in der letzten Stunde beistehen, sagte er: "Ja, das werde ich tun. Tut nicht, was eure fünf Sinne und euer Leib tun wollen." Die Kinder sehen weiter den heiligen Philipp Neri. Der Schweizer Pfarrer und ein noch anwesender Pfarrer segneten ihn. Er kniete sich nieder, sagten die Kinder. Dann segnete der Heilige. Er sagte: "Die Heiligen erscheinen, damit ihr sie nachahmt. Lebt jederzeit in der Gnade Gottes, damit euch Gott jederzeit von der Welt abrufen kann." Die kleine heilige Theresia kommt und segnet. Kuni, Maria und Erika sehen die heilige Bernadette. Sie geht mit den drei Kindern zum Berg. Sie schwebt vor ihnen her. Am Berg segnete die heilige Bernadette. Die Kinder gaben ihr nochmals die Hand und sie fuhr dann auf. Sie hatte ein weißes Kleid an. Die Kinder bekamen den Auftrag heimzugehen und um neun Uhr nochmals zum Berg zu kommen.

Um 21.00 Uhr gingen Erika und Maria nochmals zum Berg. Die beiden Kinder gingen gleich zum Mast. Plötzlich stand der Heiland als Herz-Jesu vor ihnen. Die Kinder begrüßten den Heiland und er ging mit ihnen zum Berg. Der Heiland segnete dort mehrmals und fuhr dann in den Himmel auf. Es waren die Pilger aus der Schweiz noch da. Die Kinder blieben noch kurze Zeit am Podium. Maria sieht einen Schein über dem Birkenwald und bald darin eine Heilige. Es ist die heilige Scholastika. Antonie kommt von der Himmelswiese zum Podium. Auch sie sieht diese Heilige. Sie bekamen den Auftrag näher zu kommen. Auf dem Wege kam ihnen die Heilige entgegen. Es war am halben Berg und neben ihr stand auf einmal der heilige Benedikt. Beide Heiligen gingen nun mit den drei Kindern zum Berg. Sie segneten dort die Schweizer Pilger. Die beiden Schweizer Priester durften ihnen auch die Hand reichen. Die Heiligen segneten nochmals und fuhren auf.

Nachtrag zum 13. März 1951, 19.00 Uhr. Nach der Begrüßung der Muttergottes am Lichtmast gehen Antonie, Erika, Maria und Kuni mit Schlötzer zum Lichtmast. Dort erscheint der Heiland den Kindern und reicht die heilige Kommunion in beiden Gestalten. Der Heiland sagt zu den Kindern: "Seid brav, geht alle Tage in die heilige Messe." Weiter sagt er: "Noch viele Verfolgungen werdet ihr erleben, schaut der lieben Muttergottes in die Augen, damit ihr nichts Unkeusches tut, behütet eure Zunge vor bösen Reden." Nachdem die Erscheinung verschwunden war, gingen die Kinder heim.

Mittwoch, 14. März 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder sind zur Andacht am Berg. Gretel sah die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Diese sagte zu ihr: "Kommt näher!" Die Kinder gingen alle nach dort und begrüßten die heilige Maria Goretti am Mast. Die heilige Maria Goretti sagte noch: "Ich werde euch nochmals segnen und dann wieder in den Himmel auffahren und das Jesuskind bitten, dass es zu euch komme." Das Jesuskind kam auch gleich darauf zu den Kindern am zweiten Mast. Nach der Begrüßung ging es mit den Kindern zum Berg. Dort segnete es die Andachtsgegenstände und gab den Krankensegen. Danach sagte es: "Ich gebe jetzt meinen besonderen Segen. Begleitet mich dann zum Mast hinunter." Antonie, Maria und Erika kommen hinzu. Sie hatten sich verspätet. Am Mast gab das Jesuskind nochmals den Segen und fuhr auf. Gretel sieht bald darauf die heilige Theresia über dem Birkenwald. Antonie, Maria und Erika sehen die heilige Walburga über dem Wald. Gretel sagte, dass nun dreizehn Engel vom Himmel herabgeschwebt sind und um die heilige Theresia: stehen. Jetzt kommen auch noch drei große Engel, die sich als die Erzengel zu erkennen geben. Antonie, Maria, Erika und Kuni gehen zum ersten Mast mit Rathmann. Zur Gretel sagten die drei Engel: "Wir segnen euch und fahren auf. Wir werden euch die heilige Theresia schicken." Sie kam auch zu den Kinder am zweiten Mast. Diese sagte zur Gretel: "Ihr werdet heute noch viele Gnaden haben. Bereitet euch auf die heilige Kommunion vor." Der Kelchengel kommt auch und teilte aber nicht selbst die mystische Kommunion aus, sondern übergab den Kelch mit der darüberschwebenden Hostie der heiligen Theresia, die nun den Kindern und Schmitt die Kommunion reichte. Danach gab sie den Kelch wieder an den Engel zurück, der gleich wieder in den Himmel auffuhr. Bevor sie aber den Kelch zurückgab, segnete sie noch mit demselben. Sie gab ihren Segen und fuhr auf. Zur Gretel sagte Theresia noch: "Geht zum ersten Mast." Die Kinder, es sind Betti, Irma und Gretel, gingen dorthin und Gretel sieht bald darauf über dem Birkenwald den gekreuzigten Heiland. Unter dem Kreuze standen die Muttergottes, der heilige Johannes, am Kreuzstamm angelehnt, die heilige Maria Magdalena und die heilige Afra neben ihr stehend. Diese letztere kam zu den Kindern herübergeschwebt und die Kinder begrüßten sie. Dann schwebte sie wieder zum Kreuz zurück. Der Heiland sagte danach: "Durch meinen Segen will ich eure Herzen und eure Seele ganz rein machen." Gretel sah auch noch vier Engel beim Kreuz, die das kostbare Blut des Heilandes auffingen. Oben beim Podium betete die Menge den Wundenrosenkranz. Der Heiland blieb etwa gut zehn Minuten über dem Birkenwald. Zur Gretel sagte er nach dieser Zeit: "Ich will euch meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Gretel sah nun nichts mehr und die Kinder gingen zum Berg zurück. Währenddessen war Kuni, Erika, Maria und Antonie mit Rathmann und ihren Eltern auf die Himmelswiese gegangen im Auftrag der heiligen Walburga. Auch ein Schweizer Pfarrer, sowie ein Pater aus der Diözese Regensburg gingen mit auf die Himmelswiese. Die Kinder sahen dort viele Heilige, wie den heiligen Augustinus, Jordan May, kleine Theresia, Apostel Thomas, Johannes vom Kreuz, Johann von Nepomuk, Antonie sah einen großen Saal aus lauter Wolken. In einer Ecke brannte Feuer und darin Seelen. Viele Heilige standen um den Thron der Heiligsten Dreifaltigkeit. Der Baron kniete vor der Heiligsten Dreifaltigkeit. Er betete folgendes: "Liebe Heiligste Dreifaltigkeit, gib doch meiner Frau auch die Gnade, dass sie an Heroldsbach-Thurn glauben kann." Der Baron war im weißen Gewande, entgegen bisherigem schwarzem Anzug. Über dem weißen Gewande trug er eine blaue Schärpe und um das Haupt einen Schein. Er sagte: "Wenn man in den Himmel kommt, dann bekommt man andere Kleidung. Auf Erden erscheine ich in meinem Anzug. Alle Heiligen haben eine Himmelskleidung und ich heute auch, weil ich bei der Heiligsten Dreifaltigkeit heute sein darf." Der Baron deutete auf das Feuer und sagte: "Jeder Mensch muss einmal in dieses Feuer und wenn er noch so fromm auf Erden gelebt hat. Es ist nicht das Fegfeuer." Die Vision verschwand. Antonie sieht danach den heiligen Nikodemus. Er sagte zur Antonie: "Der Pfarrer soll mir den Segen geben." Der Schweizer Pfarrer machte dies und der heilige Nikodemus kniete sich nieder. Er segnete dann den Pfarrer und die Umstehenden und verschwand. Die kleine heilige Theresia kommt als Kommunionkind. Sie segnete und verschwand gleich wieder. Die heilige Barbara kam mit einem Kelch in der Hand. Sie segnete auch mit dem Kelch. Antonie frug im Auftrag des Pfarrers, warum wir so oft berühren sollen. Da sagte sie: "Der Baron hat es doch euch schon gesagt." Antonie bat die Heilige um die Kommunion. Diese sagte darauf: "Ich gebe sie euch nicht. Später wird der Heiland selbst kommen und sie euch geben. Wenn ihr die Heiligen berührt, dann werden eure Hände geweiht und euer Gutestun hat dann mehr Wert. Wenn die liebe Muttergottes oder das liebe Jesuskind die Hände weihen, dann sind sie mehr geweiht, als wenn der Bischof sie weiht. Der Erzbischof von Bamberg wäre gar nicht so gegen Heroldsbach, aber er wird immer von den anderen aufgehetzt, die um ihn herum sind." Die Heilige verschwindet wieder. Es war 20.15 Uhr. Wegen Maria, Kuni und Erika – siehe Bericht von Rathmann!

21.00 Uhr abends. Antonie kommt nochmals auf die Himmelswiese. Der Baron stand auf einmal vor ihr im schwarzen Anzug. Der Schweizer Pfarrer frug ihn durch Antonie: "Was soll ich meinen Leuten daheim sagen?" Baron: "Er soll sagen, dass Heroldsbach echt ist und dass dort der Himmel sich aufgetan hat." Pfarrer: "Habe ich meine Sache heute im Schloss gut gemacht und richtig?" Ja! Pfarrer: "Was hast du uns heute Abend noch zu sagen?" Baron: "Das ist eine Prüfung, ob ihr auch wirklich kommt." Pfarrer: "Gib uns heute einige Belehrungen." Baron: "Diese Füße, die den heiligen Boden berühren, werden nicht leicht etwas Böses tun." Pfarrer frug wegen Professor Walz, weil er nach Bamberg soll. Baron: "Professor Walz soll sich nur nicht fürchten, ich werde ihn beschützen und ihm gute Gedanken eingeben, wenn er gefragt wird." Pfarrer frug nochmals, was das heißen soll wegen Berühren des Bodens. Baron gab keine Antwort darauf. Pfarrer: "Und wenn diesen Boden auch böse Leute betreten?" Baron: "Das gilt für diese Leute nicht, sondern nur für die, die eine innere Überzeugung haben." Pfarrer: "Lieber Baron, schicke uns heute Abend auch den Heiligen Josef." Baron: "Ich werde ihn schon bitten." Pfarrer: "Was soll Professor Walz tun, wenn er von seinem Bischof aus nicht mehr schreiben darf?" Baron: "Er soll ihm folgen und ein anderer soll die Sache übernehmen." Pfarrer: "Was sollen Schmitt und Schlötzer tun, wenn man ihnen von Bamberg aus Kirchenstrafen androht?" Baron: "Wenn sie überzeugt sind von Heroldsbach, dann sollen sie weiter auf den Berg gehen." Pfarrer: "Bitte den Heiland im Himmel für den Heiligen Vater." Pfarrer: "Sollen wir nach Heroldsbach, wenn man mit Exkommunikation droht?" Baron: "Ich habe es schon einmal gesagt. Wenn sie überzeugt sind, dann sollen sie danach handeln." Pfarrer: "Stehe uns bei in den schweren Stunden!" Baron: "Ja, das werde ich tun." Pfarrer bittet ihn, dass er ihm auch helfen möge. Baron bejahte dies. Pfarrer: "Ist der Heilige Vater in Gefahr durch den Kommunismus?" Baron gab keine Antwort. Pfarrer: "Hast du auch eine Botschaft für Pfarrer Gailer, wie er sich verhalten soll, damit er im Amte bleiben kann?" – "Er soll dem Erzbischof folgen, er wird einmal wieder auf den Berg kommen dürfen." Pfarrer: "Welche Tugend ist die schönste am Priester?" Baron: "Wenn er eine reine Seele hat. Die Hände, die durch das Jesuskind oder durch die Muttergottes oder durch Heilige gesegnet sind, können nur durch eine Sünde entweiht werden. Der Himmel wird sich bald wieder schließen. Nützt die Zeit gut aus. Man soll nach Heroldsbach-Thurn fahren und fest beten. Wenn der Schweizer Pfarrer Leute in seiner Gemeinde hat, die an Heroldsbach glauben, dann soll er sie mitbringen." Frage: "Werden in diesem Jahr die Erscheinungen aufhören?" Baron: "Das darf ich noch nicht sagen. Es dauert nur noch kurze Zeit." Frage: "Ist die Zeit nach menschlicher Rechnung anzunehmen?" Baron: Keine Antwort. Pfarrer: "Wie kann ich Schlötzer und Schmitt am besten helfen?" Baron: "Er soll mit ihnen kämpfen." Pfarrer: "Gefällt es dem Jesuskind, wenn man vom Berg Erde nimmt?" Baron: "Ja!" Pfarrer: "Dürfen wir die Erde vom Loch als Heilerde betrachten?" Baron: Keine Antwort. Dann sagte er: "Eure Sachen, die ihr vom Himmel bekommen habt, sollt ihr auch noch aufheben." Frage: "Was ist das für ein Feuer, durch das alle Menschenseelen müssen?" Baron: "In dieses Feuer müssen alle Menschen hinein, da werden die Menschen gerichtet." Frage: "Warum hat Gott so viele Heilige geschickt?" "Damit ihr sie nachahmt und ein heiliges Leben führt." Frage: "Wird der Himmel ein öffentliches Zeichen geben, bevor die Erscheinungen aufhören?" Antonie sieht plötzlich nur noch weiße Wolken und nur noch das Haupt des Barons. Frage: "Haben wir nach Beendigung des Geschehens auf dem Berg Krieg zu erwarten?" Baron gibt keine Antwort. Er sagt: "Die Keuschheit ist eine große Tugend." Antonie bittet ihn um den Segen. Antonie sagt: "Die Wolken sind jetzt wieder weg und der Baron steht nun vor ihr in weißem Gewand. Er steht wieder in einem weißen Saal." Baron: "Öffnet jeden Tag dem Heiland eure Herzen." Frage: "Wird das Versäumte der heiligen Messe an Sonntagen uns nur im Gerichte Gottes angerechnet?" (Siehe Erscheinung am 10. März 1951.) Baron: "Es ist auch ein Versäumnis an den Wochentagen gemeint." Frage: "Herr Baron, haben wir in Deutschland eine Hungersnot zu erwarten?" Baron sagte nichts. Die Begleitung der Antonie betete. Baron: "Es kommt auch darauf an, ob man dem Heiland sein Herz freudig öffnet oder gewohnheitsmäßig." Der Baron verschwand plötzlich, nachdem er noch gesagt hatte: "Die Kinder mögen stets auf ihre Phantasie gut aufpassen, damit sie ihnen keine üblen Streiche spiele, deshalb werden sie ja auch vom Himmel aus gewarnt." Gleich darauf erschien der heilige Josef. Begrüßung des heiligen Josef und dann die Bitte an ihn, er möge uns doch Verhaltungsmaßregeln geben. Heiliger Josef: "Heute nicht mehr, vielleicht morgen." Er segnete und verschwand. Während dieser 21.00 Uhr-Erscheinung gingen auch Erika, Maria und Kuni mit Rathmann auf den Berg. Ein Engel sagte dort zu den drei Kindern, dass es eine Prüfung sei, ob sie kommen würden. Der Engel sagte weiter, dass das Jesuskind kommt und mit ihnen in die Kapelle geht. Das Jesuskind kam und sogleich sagte es zu den Dreien: "Begleitet mich in die Kapelle." Dort sagte es wieder zu ihnen: "Ich will das Kreuz segnen und jede einzelne Wunde besonders segnen." Danach ging das Jesuskind wieder zurück zum Podium. Dort durften die Kinder es noch einmal berühren. Es segnete und fuhr in den Himmel.

Freitag, 16. März 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg vor dem Podium. Antonie, Maria, Erika und Kuni sehen die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Sie segnete mehrmals und nach etwa fünf Minuten verschwand sie wieder. Maria sieht bald darauf die heilige Walburga. Auch Antonie sieht sie. Beide Kinder hören die heilige Walburga sagen, dass sie mit Erika und Kuni auf die Himmelswiese gehen sollen. Die vier Kinder gingen dorthin und sehen von Ferne ihre vier Engel. Auf der Himmelswiese sieht Erika den heiligen Klemens. Antonie sieht die heilige Monika. Die Heiligen blieben nur sehr kurz. Antonie und Erika sehen etwas später die kleine heilige Theresia als Kind von zehn Jahren etwa. Es hatte ein Röcklein an. Es segnete und verschwand wieder. Die vier Kinder sahen danach nichts mehr und gingen zum Berg zurück und später dann heim. Währenddessen sah Gretel vom Podium aus die heilige Theresia. Sie kam zum zweiten Mast herübergeschwebt. Die Kinder (Gretel, Betti, Irma und Rosl) gingen nach dort und begrüßten sie. Sie blieb nur kurz und fuhr dann auf. Das Jesuskind kam und ging mit den Kindern zum Berg. Nach den verschiedenen Segnungen fuhr es in den Himmel auf. Die Kinder gingen bald darauf heim.

17.00 Uhr. Gretel ging allein auf den Berg. Vom Podium aus ging sie zum Apfelbaum und von da zum Birnbaum. Als sie unten an der Himmelswiese ging, sah sie ihren Engel auf der Wiese. Sie eilte auf ihn zu. Er blieb nur kurz und verschwand wieder. Das Jesuskind stand plötzlich vor der Gretel und sagte: "Es freut mich, dass du gekommen bist. Ich bin deswegen auch zu dir gekommen." Das Jesuskind segnete auch die Leute auf dem Berg und Gretel bat das Jesuskind für verschiedene Personen um den Segen. Das Jesuskind blieb etwa fünf Minuten. Dann segnete es und fuhr wieder in den Himmel auf. Gretel ging noch zum Birnbaum und später heim.

19.00 Uhr. Die Kinder gingen zum Berg. Es sind mit Rosl acht. Antonie sieht vom Podium aus die heilige Walburga über dem Wald. Gretel sieht die heilige Maria Goretti ebenfalls über dem Birkenwald. Nach etwa fünf Minuten verschwinden beide Heilige. Kuni sieht darauf die heilige Walburga erst. Diese sagte zu ihr: "Erika, Antonie, Maria und du, geht auf die Himmelswiese." Kuni, Erika und Maria sehen verschiedene Heilige. Antonie sieht den heiligen Josef zuerst. Sie begrüßte ihn. Der Schweizer Pfarrer frug durch Antonie: "Was soll ich tun?" Antwort: "Wenn er an die Erscheinungen glaubt, dann soll er dafür eintreten." Der heilige Josef hatte ein braunes Gewand. Sein Gesicht ist nicht so hell wie das unsere, sondern dunkler. Seine Wangen sind rötlich. Pfarrer: "Können wir den Schlag, den Bamberg plant, abschwächen." Heiliger Josef: "Betet zum Schutzengel des Erzbischofs und denen der Kommission." Pfarrer spricht direkt zum heiligen Josef und sagte zu ihm, dass er doch der heiligen Kirche beistehen möge. Er ist doch der Schutzpatron. Er möge auch für Heroldsbach bitten, damit es anerkennt werde und die Leute kommen dürfen, um zu beten. Heiliger Josef: "Ihr müsst mit mir beten, vielleicht wird es dann gelingen." Pfarrer: "Heiliger Josef, es genügt nicht. dass es vielleicht gelingt, es muss einfach gelingen, du kannst ja so vieles. Du bist so mächtig in deiner Fürsprache bei Gott. Du bist der Schutzengel der heiligen Kirche. Heiliger Josef, du musst einfach helfen." Der heilige Josef sagte nichts, nickte aber mit dem Kopf. Heiliger Josef gibt folgende Antwort auf die Frage: "Warum erscheinen die Heiligen so oft?" Antwort: "Die Heiligen erscheinen auch deswegen, dass die Kinder sie nachahmen und ein reines Leben führen." Pfarrer spricht und betet noch manches zum heiligen Josef. Der heilige Josef segnete und fuhr in den Himmel auf. Antonie lief kurz darauf eine Strecke und kniete sich wieder hin. Auf die Frage, wer nun da sei, sagte sie: "Die kleine heilige Theresia als kleines Kind von etwa zehn Jahren." Der Schweizer Pfarrer durfte ihr auch die Hand geben, die er lange in der seinen hielt, so sagte Antonie. Der Pfarrer bittet auch sie inständig, dass sie doch helfen möge, dass hier der Berg anerkannt werde. Er sagte zu ihr, dass er den Kampf nicht mehr mit ansehen könne. Er bittet sie, dass sie doch Rosen der Gnaden regnen lassen möge. Er will alle Mühe und Opfer auf sich nehmen und sie möge doch auch das Ihrige tun. Wenn sie nicht tüchtig mithilft, dann wird er sich auch nicht mehr für sie einsetzen. Er habe so großes Vertrauen zu ihr. Heilige Theresia: "Der heilige Erzengel Michael kämpft mit seinen Engeln schon lange gegen den Satan hier. Ich werde den Heiligen Geist bitten, dass er die Herzen derjenigen erleuchtet, damit sie das Rechte erkennen. Hier in Heroldsbach wird nichts Böses getan, sondern nur Gutes. Ich will euch helfen." Der Pfarrer spricht lange mit ihr, auch in französischer Sprache. Er bittet auch um ihren Segen in französischer Sprache, den sie auch gleich darauf gab. (Weder Antonie noch die weitere Begleitung können französisch.) Die heilige Theresia verschwand plötzlich wieder. Antonie lief bald ein Stück weiter und kniete sich hin. Vor ihr stand der heilige Fridolin. Der Pfarrer flehte auch ihn an, dass er doch den Heiland und seine heiligste Mutter bitten möge, damit sich der Berg bald voll entwickeln möge. Viele Leute möchten so gerne kommen und trauen sich nicht wegen der kirchlichen Obrigkeit. Heiliger Fridolin: "Alle Heiligen im Himmel beten um Erleuchtung für die zuständige Obrigkeit. Die Muttergottes wird noch siegen. Verzweifelt nicht. Der Kampf wird noch größer werden. Ich werde helfen und der ganze Himmel wird mithelfen." Pfarrer: "Was sollen wir tun, dass die Sache vorangeht?" Heiliger Fridolin: "Ihr sollt beten und Buße tun." Pfarrer: "Welche Bußwerke sind die besten?" Heiliger Fridolin: "Ihr sollt Opfer bringen, zum Beispiel euch etwas versagen, was ihr gerne haben möchtet. Geht jeden Tag in die heilige Messe und opfert sie jeden Tag für den Erzbischof auf." Der heilige Fridolin segnete und verschwand wieder. Antonie lief wieder ein Stück und vor ihr stand der heilige Klaus von der Flüe. Der Schweizer Pfarrer spricht auch zu ihm und zwar ziemlich deutlich und deutsch, wie man zu sagen pflegt. Der heilige Klaus: "Ich werde helfen. Ihr müsst aber auch versprechen, dass ihr hier auf Erden fest für die Muttergottes kämpft." Antonie sieht plötzlich vor sich die Heiligste Dreifaltigkeit und wieder den Baron. Dieser sagte: "Eure Hände sind durch Jesus und die Muttergottes geweiht worden. Sie können nur durch die Sünde entweiht werden." Die Heiligste Dreifaltigkeit segnete mehrmals und war wieder verschwunden. Antonie sieht danach zwei Engel, die Rosen auf die Wiese streuen und wieder in einen Korb einsammeln. Antonie hob selber einige Rosen auf und gab sie dem Schweizer und Schmitt. Die zwei Engel hießen Maria Theresia und Maria Irmgard. Der Heiland kommt mit einem Kelch in der Hand und reicht Antonie, dem Pfarrer und Schmitt die heilige Kommunion. Er fing beim Pfarrer zuerst an. Der Pfarrer bittet den Heiland auf französisch um seinen Segen, danach segnete der Heiland sogleich. Kurz darauf war er wieder verschwunden. Der heilige Augustinus und die heilige Monika kamen. Sie blieben nur kurz. Auch der heilige Franz von Sales. Die drei Heiligen gingen mit den Kindern von der Himmelswiese aus zum Berg. Dort kam auch der heilige Klaus. Die Andachtsgegenstände wurden von den Heiligen mit Erlaubnis des Jesuskindes gesegnet, ebenso gaben sie auch den Krankensegen, dann segneten sie noch einmal und fuhren dann vom Podium aus in den Himmel auf. Antonie sieht bald darauf den heiligen Franz von Assisi über dem Birkenwald. Er sagte zu ihr: "Kommt näher!" Die vier Kinder gingen zum zweiten Mast, wohin der heilige Franz inzwischen geschwebt war. Sie begrüßten ihn. Er segnete mehrmals und fuhr wieder in den Himmel auf. Die Kinder sehen kurz darauf den Heiland als Herz-Jesu und die Muttergottes als Herz-Mariä. Sie kamen vom Birkenwald herübergeschwebt und gingen mit den Kindern zum Berg. Dort segneten auch sie die Andachtsgegenstände und gaben den Krankensegen. Der Heiland sagte: "Berührt uns nochmals, wir fahren wieder in den Himmel auf. Liebe Kinder, geht dann heim." Zu Antonie: "Kuni und du, kommt um neun Uhr nochmals." Es geschah so.

Um 21.00 Uhr abends. Kuni und Antonie gingen um 21.00 Uhr nochmals auf den Berg. Sie gingen gleich zum zweiten Lichtmast. Dort erschien die heilige Theresia und sagte: "Wisst ihr, liebe Kinder, warum ihr bestellt seid? Damit ihr ein Opfer bringt. Ich gehe mit euch auf den Berg." Die heilige Theresia gab dort den besonderen Segen und auch den Reisesegen für die Pilger, die zahlreich da waren. Kuni sieht das Jesukind über dem Birkenwald. Es kommt herübergeschwebt zum Podium und gab den Leuten den Reisesegen und fuhr dann wieder auf. Die Kinder gingen danach heim.

Um 19.00 Uhr abends sah Gretel das Jesuskind über dem Wald, das zum zweiten Lichtmast schwebte und dort von Gretel, Irma, Betti und Rosl auf Geheiß abgeholt wurde. Es ging mit den Kindern zum Podium, wo es die Andachtsgegenstände segnete und den Krankensegen erteilte. Die Kinder durften danach das Jesuskind auf den Arm nehmen und sangen dabei mehrere Lieder. Danach schwebte das Jesuskind wieder zum Lichtmast zurück, es segnete und fuhr dann wieder in den Himmel auf. Vier Englein kommen. Der Heiland am Kreuz erscheint über dem Birkenwald. Unter dem Kreuz standen die Schmerzensmutter weinend, der heilige Johannes und Maria Magdalena. Der Gekreuzigte segnete mehrmals. Die vier Engel fingen das kostbare Blut auf. Der Heiland sagte zu den Engeln: "Liebe Engel, segnet jetzt mit den Kelchen die Leute auf dem Berg." Darauf sagte der Heiland zur Gretel: "Ich segne euch noch einmal. Geht dann heim." Der Heiland segnete und verschwand mit den ihn begleitenden Heiligen. Als das Jesuskind zum ersten Mal kam, um zum Berg zu gehen, beglückwünschte es auch Betti, die ihren dreizehnten Geburtstag hatte. (Protokoll von Rathmann.)

Samstag, 17. März 1951, 19.00 Uhr. Alle sieben Kinder und Hildegard sind am Podium. Maria kam etwas später. Antonie und Kuni sehen die heilige Walburga am Mast. Sie forderte Antonie und Kuni auf, mit Erika zum Mast zu kommen. Die drei Kinder begrüßten die heilige Walburga, die dann die Kinder aufforderte zur Himmelswiese zu gehen. Gretel, Maria und Hildegard sehen vom Podium aus den gekreuzigten Heiland über dem Wald. Die Muttergottes, der heilige Johannes und Maria Magdalena standen unter dem Kreuz. Die Leute beteten auf dem Berg den Rosenkranz "Heiland, ich liebe Dich und Deine gute Mutter." Da sprach der Heiland: "Ja, liebt ihr mich auch wirklich?" Als das Volk anfing den Wundenrosenkranz zu beten, sagte der Heiland vom Kreuz herab: "Auf dieses Gebet habe ich schon lange gewartet. Ich muss viel leiden für die sündigen Menschen. Ich muss viel leiden für die, die mich verspotten und verachten." Hildegard hört den Heiland sagen: "Dies ist jetzt die Leidenszeit für mich. Betet ihr täglich den Wundenrosenkranz? Geht ihr täglich in die heilige Messe und auch zur heiligen Kommunion?" Zur Maria sagte er: "Ich muss sehr viel leiden für einige Menschen." Schmitt frug: "Welche sind damit gemeint?" Der Heiland sagte darauf zur Maria: "Es sind mehr geistliche als weltliche." Der gekreuzigte Heiland verschwand und Maria und Gretel sehen gleich darauf den Heiland als Herz-Jesu und die Muttergottes als Herz-Mariä. Sie kamen vom Birkenwald herübergeschwebt und die Kinder, es sind alle am Berg, gehen ihnen entgegen. Auf halbem Weg zum Mast kamen sie ihnen entgegen und gleich gingen Herz-Jesu und Mariä zum Berg weiter. Am Berg segneten sie die Andachtsgegenstände und gaben den Krankensegen. Sie segneten noch besonders und die Kinder begleiteten sie zum Mast zurück. Nachdem alle Kinder sie berührt hatten, schwebte zuerst die Muttergottes und dann der Heiland zum Himmel, so sieht es Hildegard.

Bevor Gretel, Maria und Hildegard diese Visionen hatten, sah Gretel vom Podium aus zu Beginn der Andacht die heilige Theresia über dem Wald. Sie forderte sie auf, mit den andern Kindern zum Mast zu kommen. Die kleine heilige Theresia begrüßten die Kinder und diese sagte, dass sie nochmals segne und dann auffahre. Sie will das Jesuskind bitten, dass es zu ihnen komme. Das Jesuskind kam auch sogleich. Die Kinder begrüßten es und das Jesuskind ging mit den Kindern zum Berg. Dort segnete es wie üblich. Dann durften die Kinder es auf den Arm nehmen. Danach gab das Jesuskind seinen Segen und schwebte wieder zum Mast zurück. Die Kinder berührten es dort noch einmal. Das Jesuskind segnete und fuhr in den Himmel auf. Der Kelchengel kam und gab den Kindern die mystische Kommunion. Danach fuhr er auf. Fünf kleine Engel kamen daraufhin und blieben eine kurze Zeit bei den Kindern. Antonie, Kuni und Erika kamen nun dazu. Sie waren in der Zwischenzeit auf der Himmelswiese, wo Antonie zuerst die heilige Theresia sah. Diese blieb nur kurz und verschwand dann wieder. Kuni und Erika sahen die heilige Bernadette. Diese geht mit den Kindern zum Berg. Auch Antonie sieht sie. Die heilige Bernadette kam in dem Augenblick zum Berg, als das Jesuskind in Begleitung der Kinder wieder zurück zum Mast schwebte. Die heilige Bernadette segnete mehrmals und fuhr in den Himmel auf. Antonie sieht vom Podium aus den heiligen Nikolaus von der Flüe über dem Wald. Erika und Kuni sehen die heilige Theresia. Die drei Kinder werden von ihr zum ersten Mast gerufen, wohin sie inzwischen geschwebt war. Es erschien Hyazintha, Philipp Neri, Maria Goretti, Margarete von Schweden. Nach fünf Minuten kam auch Luzia von Italien. Als die Heiligen, die alle nur kurz da waren, segneten und verschwanden, weg waren, gingen die Kinder zu den anderen am zweiten Mast. Bei diesen waren fünf Engel. Diese fuhren nun in den Himmel auf. Die Kinder gingen gemeinsam zum Podium und stellten sich außerhalb hin. Nun sehen erst Gretel, Maria und Hildegard den gekreuzigten Heiland. (Siehe oben.) Antonie sieht, nachdem Herz-Jesu und -Mariä auf dem Berg waren, über dem Birkenwald den heiligen Franz von Assisi. Den heiligen Fridolin, Roland, Eduard, Hermann Josef, Suso und die heilige Genovefa. Hildegard sieht die heilige Bernadette. Sie wird zum ersten Mast gerufen, wohin die heilige Bernadette schwebte. Nach der Begrüßung gab sie Anweisung auf Bitten von Schmitt, wie sich Schlötzer und Schmitt bei den Erscheinungen zu verhalten haben. Sie versprach, auch ihnen beistehen zu wollen. Sie blieb etwa fünf Minuten. Sie berührte auch die Augen und Ohren von Herrn Schmitt und Hildegard und machte jedem ein Kreuzlein auf die Stirn. Hildegard sagte, dass Bernadette eine wunderschöne Hand habe. Sie habe das bisher noch nie so beobachtet. Die heilige Bernadette segnete nochmals und fuhr dann in den Himmel auf.

Montag, 19. März 1951, 15.00 Uhr. (Es regnete.) Gretel, Antonie, Kuni, Maria und Erika sind am Podium. Bald nach Beginn der Andacht sieht Antonie die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Kuni, Erika und Maria sehen die heilige Walburga. Gretel sieht die heilige Bernadette über dem Wald. Sie sagte zu ihr: "Es freut mich, dass ihr auch bei Regen gekommen seid." Antonie sieht nun die heilige Theresia. Maria Goretti segnete und verschwand. Bald darauf sieht auch Gretel die kleine heilige Theresia. Anschließend daran die heilige Agatha. Bald darauf den heiligen Aloisius. Antonie sieht die heilige Walburga. Maria sieht den heiligen Philipp Neri. Erika und Kuni sahen den heiligen Josef, der mehrmals segnete. Gretel sieht die kleine Hyazintha und Luzia von Italien. Antonie sieht den heiligen Aloisius auch. Er segnete mit seinem Kreuz. Anschließend sieht sie die heilige Agatha. Maria sieht nun auch die Hyazintha. Kuni sieht neben dem heiligen Josef die heilige Maria Goretti. Gretel sieht den heiligen Sebastian neben einem Baumstumpf. Antonie sieht nun die Luzia und Barbara. Zur Maria sagt Hyazintha: "Es freut mich, dass ihr in diesem Regen gekommen seid." Gretel sieht Angela und Bruder Konrad, Antonie die heilige Margareta von Schweden. Anschließend den heiligen Antonius mit dem Jesuskind auf dem Arm. Das Jesuskind segnet vom Birkenwald aus die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Gretel sieht nun die heilige Barbara und dann Antonius von Padua. Antonie hört das Jesuskind sagen: "Kommt alle zum Mast!" Alle Kinder gehen dorthin. Das Jesuskind kommt dorthin geschwebt. Die Kinder begrüßen es, es segnete und fährt gleich wieder in den Himmel auf. Die Kinder bleiben am Mast stehen und sehen zum Birkenwald hinüber. Gretel sieht kurze Zeit darauf den heiligen Apostel Andreas und Philippus, dann Fidelis, Ladislaus, Nikodemus, Dorothea, Agnes, Agatha. Erika sieht: Philipp Neri, Franz Xaver, Suso, Johannes den Armenpfleger, die heilige Afra, Johannes und Paulus, Agatha, Bruder Jordan May, Othilo, Stanislaus, Vinzenz von Paul. Gretel sieht Mechthild, Irmgard, die drei Erzengel, die segnen, Franz Xaver, Bruder Klaus, Afra, Elisabeth, Agatha und dann die heiligsten Herzen Jesu und Mariä, die mehrmals segnen, und anschließend den heiligen Josef. Maria sieht: Apostel Andreas, Vinzenz von Paul, Fidelius, Cäcilia mit einer Lilie in der Hand, die heilige Rita, Antonius, Stilla, Johannes den Armenpfleger, Remigius, Engelbert, Norbert, Blasius, Klaus, Theresia, Jakobus, Bonifatius, Robert, Stephanus, Gertrud, Mechthilde, Agnes, Elisabeth, Stanislaus und anschließend die Muttergottes auf dem Thron sitzend als Königin. Antonie sieht: Titus, Barnabas, Genovefa, Angela, Ottilie, Antonius den Einsiedler, Ladislaus, Johannes vom Kreuz, Stephanus, Klemens, Basilius, Kanut, Jakobus, Isidor, Eduard, Augustinus, Monika und Oda und dann den heiligen Josef. Kuni sieht die heilige Mutter Anna mit der Großmutter als Kind. Maria sieht den heiligen Josef auch über dem Birkenwald und hört ihn sagen: "Holt mich am Mast ab." Alle Kinder liefen eiligst zum Mast. Sie hatten eine große Freude darüber, dass der Heilige zu ihnen kommt. Am Mast baten die Kinder ihn nach der Begrüßung, dass er mit auf den Berg gehen möge. Der heilige Josef ging mit den Kindern zum Berg. Unterwegs sieht Gretel auf einmal einen Engel vor sich schweben. Er sagte zu ihr: "Gratuliert dem heiligen Josef zu seinem hohen Namensfest gemeinsam." Alle fünf Kinder taten dies auch. Der heilige Josef sagte: "Vergelts Gott." Dies hörten alle fünf Kinder. Zur Gretel sprach der Engel weiter: "Auch die Leute auf dem Berg sollen dem heiligen Josef gratulieren." Die Leute taten dies und der heilige Josef lächelte und sagte: "Vergelts Gott!" Er segnete besonders und fuhr in den Himmel auf.

Montag, 19. März 1951, 17.00 Uhr. Gretel geht alleine mit Schmitt auf den Berg. Bald darauf sah sie die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald. Sie kam zum zweiten Lichtmast herübergeschwebt und forderte Gretel auf, zu ihr zu kommen. Sie blieb nicht lange, sondern segnete und sagte: "Eine Heilige wird kommen, deren Namen ihr erraten müsst." Sie fuhr dann in den Himmel auf. Gleich darauf sah Gretel vor sich eine Heilige stehen in weißem Gewande mit einer rosa Schärpe um die Lenden. Nach der Begrüßung sagte Gretel zu ihr, dass sie noch nicht die Heilige gesehen habe. Sie fragte weiter, ob sie eine Martyrin sei oder eine Bekennerin. Darauf die Heilige: "Das sage ich nicht. Ratet nur." Mein Name beginnt mit 'S' und hört mit 'S' auf. Schmitt wusste nun, dass es Sotheres sein müsse, denn sie erschien auf der Himmelswiese einmal einem anderen Kinde. Die Heilige bejahte es. Gretel frug weiter, warum sie in diesem Gewande erscheine? Darauf Sotheres: "Ich trage dieses Gewand nicht immer, sondern nur mit Erlaubnis des Jesuskindes." Gretel: "Warum darfst du es heute tragen? Habt ihr heute einen Festtag, vielleicht wegen des heiligen Josef?" Sotheres bejahte es. Gretel: "Wie wurde der heilige Josef gefeiert?" Sotheres: "Der Heiland gab ihm einen Kelch mit heiligen Hostien und einen Kelch mit heiligem Blut. Auch segnete er ihn. Alle Heiligen nehmen an seinem Feste teil." Sotheres sagte weiter: "Betet für mich." Gretel: "Du bist doch schon im Himmel, da brauchen wir doch nicht mehr für dich beten. Was können wir durch unser Gebet erlangen?" Sotheres: "Ich meine, zu mir sollt ihr beten, dass ich euch helfen kann." Die heilige Sotheres machte dann jedem ein Kreuzlein auf die Stirne und verschwand. Gleich darauf erschien die heilige Afra. Gretel begrüßte sie. Gretel frug nun die heilige Afra, warum sie neben der heiligen Magdalena steht, wo sie sie schon öfters gesehen habe. Afra: "Weil es mir der Heiland erlaubt hat. Es freut mich, dass ihr gekommen seid." Die heilige Afra segnete und verschwand. Gretel ging dann weiter zur Grotte und dann zum Birnbaum. Von dort aus ging sie über die Himmelswiese heim. Bevor sie diese verließ, sah die Muttergottes aus dem Himmel. Sie stand unter dem Himmelstor in ganzer Größe, bekleidet mit einem rotbraunen Gewand und blauem Mantel. Auf dem Haupte trug sie eine Krone und einige Glöcklein sind daran. Sie segnete mehrmals und freute sich darüber, dass sie gekommen sei. Sie forderte auf, nun heimzugehen. Daraufhin verschwand sie.

19.00 Uhr. Gretel, Erika und Antonie sind am Podium. Gretel sieht zu Beginn der Andacht das Jesuskind über dem Birkenwald. Erika und Antonie sehen Maria Goretti. Gretel sagt, dass das Jesuskind zum Mast herüberschwebt. Es sollen alle nach dort gehen. Die Kinder begrüßen das Jesuskind. Es ging dann zum Berg. Dort segnete es die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Danach geht es gleich wieder zum Mast. Gretel sieht auf dem Weg zum Mast die heilige Sotheres über dem Wald. Am Mast segnete das Jesuskind und fährt auf. Antonie und Erika sehen es auch. Kuni und Maria sehen vom Mast aus die heilige Walburga und Bernadette über dem Wald. Erika und Maria, Kuni und Antonie gehen zum ersten Mast. Dort kam die heilige Bernadette, segnete besonders und fuhr auf. Gretel sieht vom Mast aus die heilige Agatha über dem Wald. Diese segnete und sagte: "Soll ich die Muttergottes bitten, dass sie zu euch kommt?" Sie fuhr auf und bald darauf stand die Muttergottes am Altar am Mast. Die drei Kinder, Gretel, Betti und Irma begrüßten sie. Die Muttergottes hatte ein rotbraunes Gewand an und einen blauen Mantel um und eine goldene Krone auf. An einem Kettlein trug sie auf der Brust ein Kreuzlein, worauf der Körper des Heilandes schön gemacht war. Das Haar fiel nicht in Wellen auf die Schultern, sondern – dies fiel Gretel gleich auf – sie waren ähnlich wie Schillerlocken. Der Rosenkranz an ihrem Arm war braun und nicht schwarz. Die Muttergottes sagte: "Ich bin deswegen gekommen, weil ich gesagt habe, ich komme in der Zwischenzeit zu euch. Heute ist ein solcher Tag. Ich freue mich, dass ihr gekommen seid." Die Muttergottes ging zur. Grotte am Birkenwäldchen. Sie segnete von dort aus die Leute auf dem Berg. Sie gab nochmals ihren besonderen Segen und fuhr dann in den Himmel auf. Sie sagte zur Gretel: "Wenn ihr wollt, könnt ihr jetzt heimgehen." Antonie, Erika und Maria sehen am ersten Mast die Fatimakinder Hyazintha und Franzesko. Sie durften auch segnen und verschwanden. Anschließend kam Papst Pius der X. Er segnete und verschwand gleich wieder. Die Kinder gingen zum Berg zurück. Kuni sieht von dort aus die heilige Eulalia über dem Wald. Auch Maria sah sie. Sie blieb nur kurze Zeit und verschwand wieder. Die Kinder gingen bald darauf heim.

Dienstag, 20. März 1951, 19.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Kuni, Antonie, Maria und Erika sehen die heilige Walburga über dem Wald. Sie sagte: "Die mich sehen, sollen näher kommen." Am zweiten Mast begrüßten die vier Kinder sie. Dann sagte sie, dass sie jetzt auf die Himmelswiese gehen sollen. Gretel sah das Jesuskind über dem Birkenwald. Es schwebte zum zweiten Lichtmast. Gretel, Betti und Irma gingen dorthin und holten das Jesuskind. Es ging mit ihnen zum Berg, segnete nochmals wie üblich, dann ging es gleich wieder zum Mast und segnete, dann fuhr es wieder auf. Vier Engel kommen und die Kinder unterhielten sich mit ihnen. Antonie sieht zuerst auf der Himmelswiese die heilige Theresia. Alle vier Kinder sehen dann den heiligen Ladislaus. Kuni ging allein dann und sah den heiligen Papst Pius I. Er sagte zu ihr: "Ich gebe euch meinen päpstlichen Segen." Kuni bat noch für verschiedene Anliegen, wie für die heilige Kirche, den Erzbischof und die Leute auf dem Berg und Verschiedenes. Er sagte: "Darin ist alles eingeschlossen." Als er verschwunden war, ging Kuni etwas weiter und sah den heiligen Vinzenz von Paul, die heilige Barbara, Bartholomäus, die Apostel Matthäus und Jakobus, den Liebesjünger Johannes. Alle drei Heiligen segneten mit dem Zeigefinger und Mittelfinger, während der Daumen auf dem Ring und kleinem Finger lag. Erika sah den heiligen Johannes und Martha. Maria die Heiligen Antonius den Einsiedler und Ingeborg. Kuni, Erika und Maria sahen die heilige Bernadette, die zu ihnen sagte, dass sie auf den Berg gehe. Dort segnete sie besonders und ging dann zum Mast. Auf dem Weg zum Mast kommt Antonie von der Himmelswiese hinzu. Sie sah dort die heilige Elisabeth, Notker, Genovefa, Eduard, Margarete von Schweden, heiliger Josef, Franz von Sales, Barbara, Robert, Katharina Emmerich, Katharina von Siena und Antonius. Am Mast segnete die heilige Bernadette und fuhr auf. Kuni sah über dem Wald darauf den heiligen Martinus, Sebastian, Alexandria, diese frug sie, durch was sie zur Heiligkeit gelangte. Diese sagte: "Durch den Märtyrertod, den sie durch Geißelung und Binden mit Stricken erlitten habe." Dann die heilige Labouré als Klosterfrau, schwarz gekleidet, mit einer weißen Haube. In der Hand hielt sie eine Medaille und von dieser gingen Strahlen aus. Dann Katharina Emmerich.

Karfreitag, 23. März 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Hildegard, Gretel, Maria, Erika, Kuni und Antonie sind am Podium. Gretel und Hildegard sehen die heilige Maria Goretti über dem Wald. Zur Hildegard sagte sie: "Wenn ihr die Gnaden erhalten wollt, dann müsst ihr noch demütiger werden. Ich hätte eine große Freude, wenn ihr alle zusammenbleiben würdet." Antonie, Maria, Erika und Kuni sehen die heilige Walburga über dem Wald. Hildegard und Gretel sehen den gekreuzigten Heiland über dem Wald. Maria Goretti kommt zum zweiten Mast geschwebt und die beiden Kinder gehen dorthin. Auf dem Wege dorthin baten sie, dass der Heiland doch zu ihnen kommen möchte an seinem großen Leidenstag. Er sagte aber, dass er zu ihnen als 'Auferstandener' kommen werde. Er segnete vom Kreuz aus und verschwand dann. Als Jesuskind steht er vor den Kindern, nachdem Maria Goretti in den Himmel aufgefahren war. Die Kinder begrüßten es und es ging danach mit ihnen zum Berg. Dort segnete es wie üblich. Hildegard und Gretel durften es auf den Arm nehmen. Danach gab es seinen besonderen Segen und ging mit den Kindern wieder zum Mast. Dort segnete es nochmals und fuhr in den Himmel auf. Die beiden Kinder gingen dann heim. Mit Norbert, Rathmann und Dr. Sigl gingen Antonie, Kuni, Maria und Erika auf die Himmelswiese. Es kamen dort eine größere Anzahl Heilige. Die Kinder begrüßten sie. Diese segneten und verschwanden immer gleich darauf. Nach etwa 30 Minuten gingen sie zum Berg zurück und später heim.

Karfreitag, 23. März 1951, 5.30 Uhr morgens. Gretel ist von den Kindern allein auf dem Berg und hält die letzte Anbetungsstunde. Die Kinder teilten sich die Nacht ein, so dass jedes etwa eine halbe Stunde auf dem Berg war von Donnerstag auf Freitag. Gretel sieht die Kreuzigungsgruppe über dem Birkenwald. Der leidende Heiland am Kreuz, Maria, seine Mutter, Johannes und Maria Magdalena darunter. Vier Engel fangen das strömende Blut in Kelchen auf, mit denen sie die Leute auf dem Berg segneten. Es waren mehrere hundert Beter da.

Um 6.30 Uhr. Maria und Erika werden von drei Engeln zum Apfelbaum geführt. Dort erscheint der dornengekrönte Heiland. Erika hört ihn sagen: "Ich musste diese Nacht sehr viel leiden für die Ungläubigen, die über den Karfreitag spotten." Der Heiland segnet das Altarkreuz, dann das Waldkreuz und die Statue im Wald und die Kreuzwegstationen zum Wald einzeln. Er schwebt zum Lichtmast und segnet auch dort den Altar und dann zum Podium und segnet hier die große Statue. Anschließend ging er in die Kapelle und segnet dort das Kreuz und die Statue. Als Verklärter kommt er zurück. Er segnet alle die, die die Nacht durchgebetet haben, und sagt: "Die, welche die Leidensnacht durchgebetet haben, haben mich besonders erfreut." Er segnet die Forchheimer Frauen, die am Berg schmückten, dann alle Anliegen und die ganze katholische Kirche. Er sagt: "Liebe Kinder, versprecht ihr mir ein Opfer? Jedes bringe eines für die Bekehrung der Sünder."

15.00 Uhr. Auf der Himmelswiese sehen Kuni, Antonie, Maria und Erika mehrere Heilige. Kuni sieht die Kreuzigungsgruppe. Antonie und Erika sehen die ganze Leidensgeschichte, angefangen vom Einzug in Jerusalem, Abendmahl, Ölberg, Geißelung usw. bis zur Kreuzigung. Sie hören auch die sieben letzten Worte des Heilandes bis: "Es ist vollbracht."

17.00 Uhr. Gretel und Hildegard gehen zum Berg. Hildegard sieht vom Podium aus die Muttergottes mit dem Heiland auf dem Schoss über dem Birkenwald. Die Muttergottes ist weiß gekleidet mit einem Umschlagtuch über dem Kopf, das bis über die Schultern herunterreicht. Sie fordert die beiden Kinder auf, näher zu kommen. Diese gehen bis zum ersten Mast, wohin auch die Muttergottes schwebt mit dem Heiland auf dem Schoss. Dort sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Alle, die dabei sind, dürfen die heilige Seitenwunde meines Sohnes küssen." Gretel sieht von all dem nichts. Die Muttergottes sagt: "Gretel soll mich auch bitten, dann sieht sie auch." Die Muttergottes und der Heiland schweben zum Himmel. Da sieht erst Gretel den Heiland, nicht aber die Muttergottes. Die Kinder beten den Wundenrosenkranz und gehen zum Altar am zweiten Mast. Gretel sieht von da aus über dem Wald den Heiland mit seinen Jüngern an einem Tisch sitzen. Er steht auf und geht mit drei von seinen Jüngern hinaus. Die übrigen sind auf einmal verschwunden. Gretel sieht den Heiland wieder am Ölberg, betend. Er steht auf und geht zu den drei Jüngern, die schlafen. Er sagt zu ihnen: "Betet und wachet!" Gretel sieht den Heiland danach sein Kreuz tragen. Die Muttergottes sieht sie auch auf dem Kreuzweg. Der Heiland blutet aus allen seinen Wunden. Sie sieht ihn auch mehrmals fallen. Sein Kreuz wird aufgestellt. Die Muttergottes, der heilige Johannes und Maria Magdalena unter dem Kreuz. Fünf Männer stehen nicht weit daneben. Einer kommt heran und durchsticht die Brust des Heilandes. Sie hört den Heiland auch sprechen: "Es ist vollbracht." Dann sieht Gretel die Abnahme des Heilandes vom Kreuz. Man trägt ihn in ein Grab und jetzt kommen Wächter und stellen sich davor. Sie sieht sie, wie sie sich hinlegen. Ein Engel kommt und wälzt den Stein weg. Der Heiland kommt aus dem Grab. Er segnete und entschwand.

19.00 Uhr. Die Kinder sind alle am Podium. Antonie, Maria und Kuni sehen die heilige Walburga über dem Wald. Gretel sieht die heilige Agatha. Die Heiligen segnen. Hildegard sieht die heilige Theresia. Bald darauf sieht sie den gekreuzigten Heiland über dem Wald. Vier Engel fangen das kostbare Blut auf. Der Heiland segnet mehrmals vom Kreuz aus. Er sagt auch zur Hildegard: "Das Gebet dringt in den Himmel. Das Gebet erfreut mich." Gretel sieht den Heiland an der Geißelsäule. Maria, Kuni, Erika und Antonie gehen zur Himmelswiese. Maria, Kuni und Erika sehen dort den heiligen Bruder Klaus, Johannes v... Maria sieht die heilige Elisabeth. Kuni sagt: Bruder Klaus geht mit auf den Berg. Auf dem Wege dorthin frug sie ihn, ob er nicht eine Botschaft für seine Landsleute habe, die in großer Zahl da sind. Er sagte: "Der Pfarrer (es ist Sigg) soll viel für Heroldsbach beten und in der Schweiz Heroldsbach auch bekannt machen." Unterwegs zum Berg kommen noch die Heiligen Franz Xaver, Franz von Sales und Franz von Assisi hinzu. Am Podium durften sie die Andachtsgegenstände segnen und den Krankensegen erteilen. Dann segneten sie besonders und fuhren auf. Gleich darauf erschienen am Podium die beiden Fatimakinder und Maria Goretti, Bernadette. Dann der heilige Josef, Benedikt und Bonifatius. Sie segneten und fuhren auf. Kuni, Erika, Maria und Antonie sehen die drei Erzengel über den Leuten schweben. Erzengel Michael stand in der Mitte. Sie bleiben länger und segnen und fahren auf. Erika sagt: "Mein Engel geht zum Mast hinunter." Die vier Kinder folgen. Dort sehen alle vier Kinder ihre Engel. (Spielengel.) Diese sagen zur Kuni, Erika und Maria: "Kommt heute Abend nochmals auf den Berg. Das Jesuskind würde sich sehr freuen." Die Engel segnen und fahren auf. Am Mast erschienen noch der heilige Martinus, Dissobert und Vinzenz Palotti. Sie gehen mit auf den Berg, dort segnen sie und fahren auf.

Karsamstag, 24. März 1951, 15.00 Uhr, etwa 3.000 Personen. Erika, Antonie, Kuni, Gretel, Betti, Irma sind am Podium. Gretel sieht zuerst die heilige Theresia über dem Wald. Antonie sieht die heilige Maria Goretti über dem Wald. Hildegard sieht sie auch. Hildegard sagt: "Maria Goretti gibt den Kindern und den Eltern ihren Segen." Die heilige Theresia segnete ebenfalls mehrmals und entschwindet. Bald darauf sehen auch Antonie und Hildegard die heilige Maria Goretti nicht mehr. Hildegard sieht danach die heiligsten Herzen Jesu und Mariä, sie hört sie sprechen: "Wir segnen jetzt euch, eure Eltern und die, die für uns kämpfen." Danach entschwanden sie. Kuni und Hildegard sehen nun die heilige Theresia. Diese sagte zu ihnen: "Ich segne das Volk am Berg." Gretel sah nun die drei Erzengel über dem Wald. – Diese segnen. Hildegard sieht den heiligen Nikolaus von der Flüe über dem Wald. Er sagt: "Mich erfreut das Gebet." Maria und Erika sehen die Heiligen Franziskus von Assisi und Philipp Neri. Zur Gretel sagen die Engel: "Seid sehr andächtig." Erika und Maria sehen den heiligen Benedikt, die heilige Scholastika und Marcella. Zur Gretel sagen wieder die Erzengel: "Jetzt wollen wir euch segnen, damit ihr immer der Muttergottes treu bleibt und folgt." Zur Maria sagte der heilige Benediktus: "Wir dürfen euch segnen und fahren dann in den Himmel auf. Tut viel Buße und betet und helft den Armen." Maria sieht den heiligen Vinzenz Palotti. Kuni, Antonie sehen die Fatimakinder Hyazintha, Franzesko, auch Bernadette. Kuni hört die drei sprechen: "Unsere liebe himmlische Mutter lässt euch grüßen." Erika: "Pater Rupert sagt: Ich will meine lieben Münchner segnen." Antonie sagt: "Die heilige Bernadette gibt ihren besonderen Segen." Auch Hyazintha und Franzesko segnen. Maria sieht nun auch die Fatimakinder und Bernadette. Maria und Erika sehen Pater Rupert und Vinzenz Palotti nicht mehr. Erika sieht den heiligen Vinzenz von Paul und Bernadette und die Fatimakinder. Kuni sieht die heilige Scholastika. Hildegard sieht die heilige Elisabeth und Walburga. Erika sieht die heilige Notburga und Walburga sowie den heiligen Notger. Maria sieht den heiligen Remigius. Zur heiligen Elisabeth kommen zwei Engel. Diese gibt ihnen Rosen, damit sie dem Jesuskind einen Weg streuen. Der Weg fährt von ihnen über dem Birkenwald gegen Himmel und Himmelstor. Das Jesuskind steht jetzt unter einem großen Tor. Es segnete die heilige Elisabeth. Hildegard sieht die heilige Rita im schwarzen Ordensgewand. Maria sieht eine Ordensfrau mit dem Namen Benedikta. Erika sieht die heilige Katharina Emmerich. Maria sieht die heilige Kreszentia, als kleines Kind. Die kleine heilige Theresia ist über dem Wald und sagt, dass wir heimgehen sollen, wenn wir wollen. Sie segnet und verschwindet.

Karsamstag, 24. März 1951, 17.00 Uhr. Gretel und Hildegard nur gehen zum Berg. Sie beten neben dem Podium. Gretel sieht über dem Birkenwald nach fünf Minuten die heilige Agatha. Hildegard sieht die heilige Maria Goretti über dem Wald. Sie bekommt die Aufforderung zum Mast zu kommen. Maria Goretti kommt herübergeschwebt und beide Kinder begrüßen sie. Marietta segnete mehrmals und fährt wieder auf. Sie sagt noch: "Es freut mich sehr, dass ihr gekommen seid." Gretel sieht die kleine heilige Theresia als zwölfjähriges Mädchen mit weißer Schürze. Sie kommt zum ersten Mast. Auch die heilige Kreszentia und Maria Goretti kommen als Kinder. Sie segnen und entschwinden wieder. Die Kinder beteten ihren Rosenkranz zu Ende und gingen später heim.

24. März 1951, 19.00 Uhr abends. Die sieben Kinder sind am Podium. Kuni, Maria, Erika und Antonie sehen die heilige Walburga über dem Wald. Sie kommt zum Mast herübergeschwebt. Die vier Kinder gehen nach unten und begrüßen die Heilige. Anschließend gab sie auch noch den besonderen Segen und fährt in den Himmel auf. Während ihrer Auffahrt sagt sie noch, dass sie alle vier zur Himmelswiese gehen sollen. Dort sehen Erika, Kuni und Maria die heilige Marzella, Luzia, Roland, Felix, Julian als Bischof, Erna, Thomas von Aquin, Katharina, Hildegard, Kasimir, Irmgard von Chiemsee, Isidor, Olga als Jungfrau, Pater Rupert Mayer als Priester, heiliger Klaus von der Flüe. Dieser geht mit den drei Kindern zum Berg. Dort gibt er den besonderen Segen und verschwand. Kuni, Maria und Erika sehen die heilige Theresia über dem Wald. Diese segnet die Andachtsgegenstände und gibt auch den Krankensegen. Erika sieht den heiligen Bruder Konrad. Er sagt: "Das Gebet dringt durch die Wolken." Antonie sieht auf der Himmelswiese den heiligen Josef, Antonius den Einsiedler, Maria Goretti, Dorothea, Irmgard, Rita, Pater Rupert, Baron, zuletzt nochmals den heiligen Josef.

Karsamstag, 24. März 1951, früh 3.00 Uhr. Kuni, Maria und Erika gehen um 3.00 Uhr morgens, wie bestellt, zum Berg. Als sie eine Zeit lang neben dem Podium beteten, sahen die Kinder die Kreuzigungsgruppe über dem Wald. Diese kommt zum ersten Mast geschwebt. Die Kinder gingen dorthin. Etwa 30 Meter davor hört Erika den Heiland sagen, dass jedes Kind einzeln näher kommen soll. Erika ging mit Schlötzer, dann kam Maria mit Schmitt und anschließend Kuni mit dem Schweizer Pfarrer Sigg. Der Heiland segnete und fuhr mit der Muttergottes und dem heiligen Johannes in den Himmel auf. Die Kinder gingen heim.

Ostersonntag, 25. März 1951, morgens 2.00 Uhr. Erika, Maria, Kuni und Antonie gehen nach dem Mitternachtsgottesdienst zum Berg, wie ihnen befohlen wurde. Der Heiland kommt als Auferstandener zum Mast. Die Kinder eilen hinzu und begrüßten ihn freudig. Er geht mit ihnen zum Berg. Viele Pilger (etwa eintausend) hatten sich nach dem Gottesdienst wieder auf dem Berg versammelt. Auf dem Weg zum Berg sagt der Heiland? "Ich will jetzt Schlötzer und Schmitt segnen." (Schlötzer ist in diesem Augenblick mit der Gretel abseits.) Am Berg segnet der Heiland die Andachtsgegenstände. Er segnet nochmals besonders und fährt in den Himmel auf. Erika, Maria und Kuni gehen heim. Antonie blieb noch kurze Zeit am Podium knien. Auf einmal sagte sie, dass sie über dem Birkenwald ein großes Haus sieht. Zwei Männer gehen darauf zu. Ein dritter gesellt sich dazu. Sie gehen in das Haus hinein. Sie erkannte den Heiland. Die drei Männer setzten sieh an einen Tisch. Der Heiland segnet Brot und Wein. Auf einmal verschwindet der Heiland. Die zwei Männer gehen eiligst aus dem Haus. Der Heiland war ganz weiß gekleidet. Seine Wundmale konnte Antonie sehen. In der einen Hand trug er einen Stab, zwei Engel im blauen Gewand gingen daneben. Bevor Antonie den Gang nach Emmaus sah, sah sie folgendes: Antonie sieht den Heiland über dem Wald mit der Muttergottes, dem heiligen Johannes und Maria Magdalena. Der Heiland wird auf eine Tragbare gelegt. Man trägt ihn in einen Garten zu einem Felsengrab. Das Grab schlossen sie ab. Ein Engel kommt, rückt den Stein weg. Der Heiland steht auf und kommt aus dem Grab. Danach ging der Engel hinein und legte die Tücher zusammen. Maria Magdalena eilt durch den Garten. Sie hat einen großen Sack bei sich. Der Heiland steht vor ihr. Sie fällt vor ihm auf die Knie nieder. Antonie sieht zwei Männer auf dem Weg gehen. In der Ferne ein großes Haus.

Ostersonntag, 25. März 1951, 15.00 Uhr, etwa 7.000 Menschen. Hildegard, Gretel, Maria, Antonie, Erika und Kuni sehen die Muttergottes über dem Birkenwald. Hildegard sagt: "Wir sollen sie abholen am Mast." Alle zehn Kinder (Irma, Betti, Rosl und Waltraud sind auch da) gehen zum Mast. Dort begrüßen alle die Muttergottes. Sie ist weiß gekleidet, hat blauen Mantel um, Krone auf dem Haupt und Rosen auf den Füßen. Erika, Maria, Antonie und Kuni gehen mit Schlötzer auf die Himmelswiese. Am Berg segnet die Muttergottes die Andachtsgegenstände, gibt den Krankensegen. Mehrere Kranke, besonders Kinder dürfen ihr die Hand reichen und sie berühren. Eine Frau, die etwa 1,50 Meter vor der Muttergottes am Podium steht, soll der Muttergottes ebenfalls die Hand geben. Sie tritt bis auf 80 cm näher. Plötzlich fällt sie lautlos zusammen. Zwei Männer waren nicht in der Lage, sie zu heben oder zu stützen. Zu Viert konnten sie sie etwas auf die Seite rücken. Die Muttergottes segnete besonders die Kinder und die begleitenden Herren. Sie schwebte zum Mast zurück und fuhr nach nochmaligem Segen auf.

17.00 Uhr. Alle zehn Kinder sind wieder am Podium. Hildegard und Frau Waha sehen zu Beginn des Rosenkranzes die Muttergottes über dem Birkenwald. Hildegard sagt, dass die Muttergottes vom Wald aus ihren besonderen Segen erteilt und zwar der Geistlichkeit. Gretel sieht nach dem zweiten Gesätz die kleine heilige Theresia. Durch Hildegard wünscht die Muttergottes von den Kindern ein Lied. Danach sagt sie: "Euer Lied erfreut mich. Ich will euch segnen." Hildegard sagt: "Die Muttergottes segnet und geht in den Himmel ein." Gretel sieht die heilige Theresia ebenfalls auffahren. Nach etwa zehn Minuten erschien die Muttergottes nochmals über dem Wald und sagt: "Ich bin nochmals gekommen, um den Leuten meinen Segen zu geben, weil mich ihr Gebet erfreut." Sie segnet auch die Geistlichkeit und die Herren. Sie sagt weiter: "Es freut mich, dass so viele Leute gekommen sind. Ich gebe nochmals meinen besonderen Segen." Rechts und links von der Muttergottes stehen zwei Engel mit Rosenkörbchen in der Hand. Gretel sieht ebenfalls diesmal die Muttergottes. Sie sieht auch die zwei Engel, die musizieren. Sie hört die Muttergottes sagen: "Ich gebe nochmals meinen besonderen Segen und fahre auf." Gretel kniete durch drei Kinder getrennt am Podium.

Ostersonntag, 19.00 Uhr. Alle Kinder sind am Podium. Während des ersten Rosenkranzgesätzchens erscheint die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie kommt zum Mast geschwebt. Die Kinder gehen dorthin. Auf dem Weg vom Berg zum zweiten Mast hört Maria die Muttergottes sprechen: "Singt mir zu Ehren ein Lied." Am Mast Begrüßung Antonie, Maria, Kuni, Gretel, Hildegard und Frau Waha sehen die Muttergottes. Die Muttergottes geht mit ihnen zum Berg. Auf dem Wege zum Podium segnet die Muttergottes nach beiden Seiten. Am Podium segnet die Muttergottes die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Die Muttergottes segnete die Angehörigen der Kinder. Maria sagt, die Muttergottes sagt: "Ich will Schlötzer und Schmitt aus einem ganz bestimmten Grunde besonders segnen." Auf dem Wege zum Mast sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Wenn ich aufgefahren bin, dann betet zwei 'Vater unser' für die Geistlichkeit. Singt mir zu Ehren ein Lied." Am Mast segnet die Muttergottes und fährt auf. Antonie und Maria sehen den auferstandenen Heiland. Er kommt vom Birkenwald herübergeschwebt und geht mit ihnen zum Berg. Am Podium segnet er die Andachtsgegenstände und gibt seinen Krankensegen. Er segnet noch besonders und fährt auf. Hildegard und Gretel kommen vom Mast mit der heiligen Bernadette herauf zum Podium. Die heilige Maria Goretti und Theresia erscheinen ebenfalls. Sie sagen, dass sie den Krankensegen geben dürfen. Sie segnen noch einige Male und fahren auf. Hildegard, Frau Waha und Gretel gehen zum zweiten Mast. Waha und Hildegard sehen die heilige Maria Goretti und Theresia über dem Wald. Auch sehen sie eine Taube über dem Wald schweben, etwa 50 cm groß. Die heilige Theresia segnet mit dem Kreuz. Gretel sieht die heilige Agatha und die drei Erzengel, den heiligen Benedikt und die heilige Scholastika. Waha und Hildegard sehen den auferstandenen Heiland. Er segnet alle Pilger und gibt ihnen den Krankensegen. Er sagt auch: "Ich segne alle, die ein schweres Leid haben." Gretel sieht den heiligen Franz von Assisi, Klaus von der Flüe, Fidelis, Walburga, Margareta, Elisabeth, heilige Barbara, Irmard, Hyazintha, Franzesko, Lucia von Italien. Sie segnen und fahren alle auf. Gretel und Waha sehen Moses mit zwei steinernen Tafeln über dem Wald. Hildegard sieht den Heiland im weißen Gewande. Er sagt: "Ich habe euch so lieb." Frau Waha und Hildegard hören den Heiland sprechen: "Durch meinen Segen will ich eure Herzen rein machen." Er breitet seine Arme aus. Gretel, Hildegard und Waha sehen von den Wunden des Heilandes Strahlen ausgehen. Die Strahlen kamen auf sie zu. Der Heiland sagt dann weiter: "Die an mich und meine liebe Mutter glauben, will ich unter meinen Schutz nehmen." Er segnete nochmals und war plötzlich verschwunden. Hildegard sieht ihn aber gleich darauf wieder etwa 20 Meter von der Grotte am Birkenwald entfernt. Nur die Kinder und Eltern, sowie die Herren, sollen näher zu ihm kommen. (Am Mast standen viele Leute herum.) Der Heiland machte jedem Kind (es sind Hildegard, Gretel, Rosl, Irma und Frau Waha) sowie den Herren Schmitt, Dr. Sigl und Pfarrer Sigg, sowie Lehrer Vetter ein Kreuzlein auf die Stirne und breitet anschließend seine Hände über die genannten Personen aus. Dann segnete er nochmals und verschwand. Die Kinder gingen zum Berg zurück und dann heim.

Ostermontag, 26. März 1951, 15.00 Uhr. Acht Kinder (außer Rosl und Waltraud) und Frau Waha sind am Podium. Hildegard und Gretel sehen die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie segnet. Auch die heilige Agatha und Maria Goretti sind über dem Wald. Maria sieht ebenfalls die Muttergottes. Die beiden Heiligen verschwinden wieder. Muttergottes sagt: "Holt mich ab." Am zweiten Lichtmast berühren die Kinder die Muttergottes und begleiten sie danach zum Berg. Dort gab sie den üblichen Segen. Zur Hildegard sagt sie: "Mich erfreut das Gebet. Singt mir ein Lied. Ich segne die Geistlichkeit, die für mich kämpft." Die Kinder begleiten die Muttergottes zum Mast. Dort segnet die Muttergottes die Pilger und die, die um sie herumstanden und beteten. Dann gab sie dem betenden Volk ihren Segen und fuhr auf.

17.00 Uhr. Gretel, Kuni, Hildegard, Maria und Frau Waha, wie Irma gehen zum Berg. Frau Waha sieht die Muttergottes, die vom Birkenwald aus die Andachtsgegenstände segnet. Dann sagt die Muttergottes: "Holt mich ab." Kuni hört sie unterwegs sprechen: "Sagt es auch immer allen andern Kindern, wenn ich komme, damit sie nicht beleidigt sind. Seid brav, denn es sind wieder Ungläubige hier, sogar unter euch. Begleitet mich zum Berg." Am Podium segnet die Muttergottes die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Den Angehörigen der Kinder erteilt sie einen besonderen Segen. Sie segnete auch besonders die Angehörigen der Pilger. Kuni hört die Muttergottes sagen: "Ihr habt mir eine Freude bereitet, dass ihr gekommen seid. Begleitet mich wieder zum Mast." Dort segnet die Muttergottes nochmals und fährt auf. Die Kinder gehen nochmals zum Podium. Hildegard und Waha sehen über dem Wald den heiligen Stanislaus und den heiligen Wunibald. Sie segnen und verschwinden wieder.

19.00 Uhr. Unbekannte Heilige erscheinen. Antonie, Kuni, Hildegard, Erika, Betti, Irma sind am Podium. Schlötzer kommt mit Gretel und Maria später und gehen gleich auf die Himmelswiese. Hildegard sieht zuerst die Muttergottes, die zu ihr sagt, dass sie sie abholen sollen. Kuni und Erika sehen die heilige Walburga. Hildegard sieht allein die Muttergottes. Am Mast sagt die Muttergottes zu Hildegard, die selbst viele Andachtsgegenstände neben den übrigen Kindern an ihr berühren: "Ich wünsche nicht, dass ihr alle Andachtsgegenstände an mir berührt. Nur eure eigenen." Die Muttergottes schwebt zum Berg. Sie segnet dort wie üblich. Erika, Antonie und Kuni sehen den Heiland vom Podium aus über dem Birkenwald. Er sagt: "Wer mich sieht, soll zum Mast kommen." Die drei Kinder eilen dorthin. Sie begrüßen den Heiland, der mit ihnen zum Berg geht. Die Muttergottes kommt mit Hildegard und den übrigen Kindern entgegen. Die Muttergottes segnete am Podium nochmals und ging zum zweiten Lichtmast. Bevor Schmitt mit Erika, Antonie und Kuni zum Mast ging, sagte die Muttergottes zu Hildegard: "Schmitt darf mir nochmals die Hand geben, weil er viel für mich kämpfen muss." Am Mast segnete die Muttergottes nochmals und fuhr auf. Unterdessen segnet der Heiland am Berg die Andachtsgegenstände und gibt seinen Krankensegen. Er segnet nochmals besonders und geht in Begleitung der Kinder zum Mast zurück, wo er in den Himmel auffährt. Kuni, Erika und Antonie sehen nochmals zum Podium zurück. Am Podium erscheint die heilige Maria Goretti, sie segnet und fährt gleich wieder in den Himmel auf. Antonie sieht den heiligen Josef über dem Wald. Kuni sieht die kleine heilige Theresia, ebenfalls über dem Wald. Kuni und Antonie sehen gemeinsam den heiligen Benedikt und die heilige Scholastika. Diese sagen, dass sie die Pilger segnen dürfen. Antonie sieht den heiligen Bonifatius mit einer Axt und einem Buch in der Hand. Er sagt auf ihre Frage, was es für ein Buch sei, dass es das Evangeliumbuch ist. Kuni sieht einen Priester über dem Wald. Er gibt sich als Pater Schabrksch aus. Auf Befragen erzählt er folgendes: "Ich wurde in China (Kiautschow oder Koautschau – Kuni konnte nicht deutlich verstehen) ermordet. Zuerst stach man mich mit dem Dolch nieder. Als ich noch nicht tot war, geißelte man mich und dann warf man mich an die Wand, dass mir der Kopf zerplatzte. Ich musste bis zum Tode viel leiden. Als ich tot war, holte mich ein Engel ab. Viele Engel kamen mir entgegen und das Jesukind winkte mir lächelnd zu." Kuni sieht ein Kind an der Seite dieses Priesters. Kuni erkannte sie als das Mädchen Salice, das der Pater getauft hat, wie diese vor einigen Tagen erzählte. Sie gibt dem Pater die Hand und dankt ihm, dass er ihr die Taufe vor ihrem Tode noch spendete. Auf die Frage, wann er ermordet worden sei, sagte er, dass in der Zeit noch mehrere Priester ermordet wurden, so auch Pater Nies und Henle. Diese wurden einige Tage früher ermordet. (Von diesen beiden erklärte jetzt ein Herr Johannes Bends aus Osterath/Rheinland, dass er die blutgetränkten Hemden dieser Märtyrer im Missionsmuseum zu Steyl gesehen hat. Sie befinden sich in zwei voneinander getrennten Schränken, welche die Überschrift tragen: 'Die ersten Blutzeugen unserer Kongregation.' – Bericht vom 6. August 1958 an den Herausgeber zu Frensdorf.) Sie waren gleich tot, während ich noch eine Zeit lang leiden musste. (Hier gab Pater Josef Schabrksch an, was Schmitt für diese beiden Priester noch tun soll.) Er ist vom 5. auf 6. November 1894 ermordet worden. Zu Anfang frug Schmitt, welchem Orden er angehöre, ob er Benediktiner sei, Jesuit, Franziskaner, Kapuziner oder Steyler Missionar. Er sagte, dass er letzterer Gesellschaft angehöre. Pater Schabrksch ließ die Steyler Missionare grüßen und sagte, dass er sie segne. Danach verschwand er. Diese Erscheinung dauerte etwa zehn Minuten. Antonie sah unterdessen noch den heiligen Antonius, den Einsiedler. Dieser sagte zu ihr: "Die Natur war mein Buch und ich las darin." Die Kinder gingen danach heim.

Mittwoch, 28. März 1951, 19.00 Uhr. Die sieben Kinder und Hildegard sind am Podium. Antonie, Erika, Kuni sehen über dem Wald die heilige Walburga. Maria und Gretel sehen die heilige Agatha. Diese sagen zu ihnen: "Die mich sehen, sollen näher kommen." Hildegard sieht die heilige Maria Goretti. Sie geht mit Irma und Betti zum Mast, wohin die heilige Muttergottes kommt. Nachdem diese aufgefahren ist, geht sie zur Gretel und Maria. Kuni sagt: "Die heilige Walburga sagt, dass wir auf die Himmelswiese kommen sollen. Dort wird auch heute Pater Schabrksch und Salice kommen und werden dir, wie Schmitt, viel zu sagen haben." Antonie hört auch, dass sie zu dreien auf die Himmelswiese kommen sollen. Kuni sieht zuerst auf der Himmelswiese die heilige Gemma Galgani als etwa vierjähriges Kind. Als diese verschwunden war, sah sie Pater Josef Schabrksch und Salice. Während der Begrüßung sagte der Pater zur Kuni: "Liebe Kinder, beneidet ihr mich nicht, dass ich im Himmel bin?" Kuni: "Lieber Pater, du hast deine Krone auch schwer verdient." Pater: "Ich habe das Leiden mit Geduld ertragen. Dieses Leiden gab mir der Heiland schon lange vor meinem Tode an. Aber ich sagte es niemandem." Erika und Antonie sehen die heilige Bernadette. Diese sagte zu ihnen, dass sie mit ihnen auf den Berg gehen wolle. Sie riefen Kuni zu, ob sie nicht mitgehe. Diese antwortete, dass es ihr jetzt nicht möglich sei. Der Pater sagte zur Kuni: "Liebes Kind, gehe mit der Bernadette ruhig auf den Berg. Ich werde dir nachher wieder erscheinen." Erika, Antonie und Kuni gehen mit der Bernadette auf den Berg. Da sagte Erika nach 50 Meter, dass ein Mädchen, etwa so groß wie sie, neben der heiligen Bernadette schwebe. Kuni und Antonie sehen sie auch. Kuni erkannte sie gleich wieder als die Salice, das Chinamädchen. Antonie sah ihr nun ins Gesicht und meinte darauf: "Die sieht etwas anders aus als wir hier." Das Gesicht ist mehr gelblich-braun. Es ist aber ein schönes Kind, meinte sie weiter. Salice gab sich zu erkennen und sagte, dass man sie auf dem Berg nicht erwähnen solle. Am Podium durfte die heilige Bernadette die Andachtsgegenstände segnen und den Krankensegen geben. Nachdem Bernadette noch zweimal gesegnet hatte, fuhr sie in den Himmel auf. Auch Salice verschwand. Die Kinder gingen nochmals auf die Himmelswiese. Erika sieht die heilige Ursula und elf Gefährten bei ihr. Kuni sieht wieder den Pater Schabrksch und Salice Josefa. Er sagt zu ihr: "Weißt du, warum wir die Kinder auf den Namen Josef tauften? Wir gaben den Kindern, die wir tauften, den unsrigen Namen als zweiten Namen." Kuni: "Lieber Pater, bitte im Himmel doch auch für die Chinamission, die jetzt so vieles durchmachen musste durch die Kommunisten." Pater: "Ich bete viel im Himmel für sie." Erika sieht 30 Meter weiter die heilige Sotheres und den heiligen Vitus. Diese sagt: "Ich bin eine Freundin der heiligen Agnes auf Erden gewesen." Eine neue Heilige kommt. Diese sagte zur Erika: "Weiß Herr Schmitt nicht, wer ich bin?" Weder Erika noch Schmitt konnten sie erraten. Es ist Veronika aus Mailand. Hinzu kommt die heilige Rosa von Lima. Es kommen viele Heilige. Die heilige Rosa sagt zur Erika: "Herr Schmitt soll sich eine Lieblingsheilige heraussuchen." Es kamen noch viele Heilige hinzu. So der heilige Vinzenz von Paul, sowie die Heiligen Johannes der Einsiedler, der Stillschweiger, der Krankenpfleger von Matha, von der lateinischen Pforte, der Lieblingsjünger, der Täufer, vom Kreuz und noch mehrere. Die heilige Theresia sagte: "Ich wusste, dass mich Herr Schmitt erwählen wird." Kuni ist immer noch bei Pater Schabrksch. Erika geht zu ihr und bittet die Heiligen, mitzukommen. Diese stellen sich dort um die Kinder. Kuni sieht wohl, wie Pater Schabrksch sich etwas zurückzieht, aber die Heiligen sieht sie nicht. Erika betet ein 'Vater unser', dass sie doch den Pater auch sehen dürfe. Während des Gebetes sah sie ihn bereits und schilderte ihn, wie Kuni ihn übrigens auch sieht. Erika ging einige Schritte vor und berührte die herunterhängenden Fransen von seinem breiten Gürtel, wie sie zum Zingulum sagt. Das Chinesenmädchen Salice ist auch da. Erika sieht plötzlich Papst Gregor vor sich. Er gibt seinen päpstlichen Segen, wie er sagt, und verschwand gleich wieder. Dann sagt Pater Schabrksch weiter: "Wir wissen vieles, was auf Erden geschieht." Frage: "Sind mit dir noch mehr in China ermordet worden?" Antwort: "Ja, viele!" Frage: "Auch von den Steyler Missionaren?" Antwort: "Ich sag euch nicht soviel, weil ihr so neugierig seid, fragt doch etwas vom Himmel." Frage: "Welches ist das größte Fest, das ihr im Himmel feiert?" Antwort: "Es ist das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit. Wir feiern auch die Marienfeste." Frage: "Welches von den Marienfesten wird am besten gefeiert?" Antwort: "Mariä-Verkündigung." Frage: "Was macht ihr die ganze Zeit im Himmel?" Antwort: "Wir beten, singen und loben Gott. Auch die kleinen Engel kommen zu uns und bitten, dass wir mit ihnen uns abgeben. Die größeren Engel haben andere Aufgaben." Frage: "Muss man durch ein Feuer, wenn man in den Himmel kommt? Der Baron sprach vor kurzer Zeit darüber hier auf der Himmelswiese?" – "Ja, es ist aber nicht das Fegfeuer. Als ich in den Himmel kam und Salice dazu, da haben wir uns gefürchtet vor Gott, weil solche Strahlen von ihm ausgehen. Jetzt fürchten wir uns vor dem Licht nicht mehr." Erika sagt: "Lieber Pater, ich kenne schon viele Heilige." Pater Schabrksch: "Ihr kennt noch viele Heilige nicht." Kuni: "Dürfen noch viele Heilige zu uns kommen?" Antwort: "Ich weiß nicht, ich sage auch nichts im voraus." Erika hörte ihren Engel sagen: "Es kommen noch Heilige, die ihr noch nicht kennt und noch nicht anerkannt sind." Frage: "Warum, lieber Pater, darfst du kommen?" Antwort: "Weil das Jesukind es erlaubt hat. Wollt ihr uns nicht haben?" Die Kinder sagen schnell darauf: "O ja!" Salice steht noch immer an der Seite des Paters und lächelt immer dabei, wenn der Pater etwas sagte. Es ist ein schönes Mädchen, sagen beide Kinder. Frage: "Sind die Heiligen im Himmel in Gruppen eingeteilt?" Antwort: "Ja, es gibt viele Gruppen und jede Gruppe ist in der Nähe Gottes, denn Gott ist der Mittelpunkt, er ist überall." Frage: "Welche Heilige sind denn in der Nähe der Muttergottes?" Antwort: "Die heilige Mutter Anna und der heilige Joachim und der heilige Josef. Liebe Kinder, wisst ihr, wer am nächsten der Muttergottes sein darf?" Antwort: "Nein." Pater Schabrksch: "Derjenige, der sie verehrt. Ja, es sind viele Heilige im Himmel, die gar nichts von ihr gewusst haben. Durch ihren Glauben sind sie in den Himmel gekommen. Auch Protestanten sind im Himmel. Es wird durch die Taufe die Erbsünde von ihnen genommen." Schmitt: "Lieber Pater, der Herr Erzbischof hat verboten, dass die Leute nach hier kommen. Dadurch unterlassen viele das Gebet." Pater Schabrksch: "Liebe Kinder, eure Schuld ist das nicht. Es ist dessen Schuld, der es verboten hat." Frage: "Was sollen wir tun, wenn der Böse uns nahe tritt?" Antwort: "Betet den Exorzismus. Wenn der Böse das Kreuz sieht, dann geht er eiligst davon." Pater Schabrksch sagt: "Das Jesuskind hat uns erlaubt, dass wir euch segnen." Beide segnen und fahren auf und winken zurück. Die Kinder gehen auf den Berg. In der Zwischenzeit sah Antonie auf der Wiese die heilige Theresia als Kind, und dann den Heiland mit dem Kelch. Antonie und Frau Saam empfangen die mystische Kommunion. Anschließend kamen die Heiligen: Heiliger Josef, Joachim, und Anna mit der Muttergottes, im Arm das Jesuskind. Die Muttergottes sagt privat über die Zukunft etwas. (Sie darf es nicht weitersagen. Es ist ein Geheimnis.) Dann kam der heilige Georg, und der Baron. Dieser sagt: "Geht auch untertags in die Kirche. Auch jeden Tag, außer bei Krankheit, am Morgen. Wenn euch das Aufstehen schwer fällt, bringt dem Jesuskind ein kleines Opfer." Maria Goretti kommt hinzu. Der Baron sagt: "Diese (auf Maria Goretti zeigend) ist meine Lieblingsheilige. Nehmt sie auch zu eurer Lieblingsheiligen!" Sie verschwand. Antonie sieht danach über dem Wald eine Frau mit rotem Gewand. Sie sagt: "Von mir hat euch jemand schon erzählt." Sie sagte ihren Namen nicht. Sie segnet und sagt: "Geht wieder zum Berg." Auf dem Wege dorthin erschien nochmals die heilige Familie und sagt: "Nehmt von der Erde etwas mit, wo wir gestanden haben." Sie segnete und verschwand.

Donnerstag, 29. März 1951, 19.00 Uhr. Die sieben Kinder sind am Podium. Antonie sieht die heilige Walburga über dem Wald. Diese sagt zu ihr, dass sie auf die Himmelswiese gehen soll. Antonie sieht dort die kleine heilige Theresia, Patrik, Jutta, Genovefa, Hieronymus, Pater Rupert Mayer, Gerold, Katharina von Siena, Johannes von Nepomuk. Beim Altar am Birnbaum sieht Antonie die heilige Maria Goretti, Veronika, Angela, Bonifatius und dann kommt der Heiland. Er sagt: "Geht jetzt wieder auf den Berg." Dann segnet er und entschwindet. Auf dem Wege zum Berg sieht Antonie die heilige Gertrud und den heiligen Notger. Erika und Kuni sehen ebenfalls über dem Wald die heilige Walburga, die sie auf die Himmelswiese mit Antonie schickt. Dort sieht Kuni die heilige Gemma Galgani, dann Josef Otto, der zu ihr sagt: "Wenn der, der meinen Namen hat, an die Erscheinung glauben würde, wäre alles ganz anders. Er lässt sein Herz nicht mehr erweichen. Er soll schon, aber er kann jetzt nicht mehr. Betet für ihn um Erleuchtung." Dann kommt Pater Schabrksch, Pius I., der seinen päpstlichen Segen auch dem Volk spendet. Er sagt: "Die Herren und die Kinder sollen für einander beten." Bischof Norbert erscheint. Er sagt auf die Frage: "Die geheilte Besessene soll immer geweihte Sachen bei sich tragen." Erika sieht den heiligen Bischof Norbert, Schabrksch, Hieronymus, Franz von Assisi und Gerold. Maria und Gretel sehen zur gleichen Zeit die heilige Maria Goretti über dem Birkenwald, wo sie segnet und verschwindet. Darauf kam das liebe Jesuskind zum Lichtmast. Nach der Begrüßung schwebt es zum Berg, wo es die Andachtsgegenstände segnet und den Krankensegen erteilt. Dann segnet es die Andachtsgegenstände und gibt seinen besonderen Segen und schwebt auf die Himmelswiese, wohin die Kinder es begleiten: Dort macht das Jesuskind jedem ein Kreuzlein auf die Stirne und Hände. Dann segnet es alle Anliegen. Nach der Auffahrt des Jesuskindes kam der Kelchengel und die Kinder empfingen die mystische Kommunion und die Begleitenden ebenfalls.

Freitag, 30. März 1951, 19.00 Uhr. Die sieben Kinder sind am Podium. Antonie sieht die heilige Walburga. Erika: Die heilige Agatha. Beide Kinder sehen aber nicht lange diese Heiligen. Antonie sieht den Heiland als zwölfjährigen Knaben über dem Wald. Er sagt: "Holt mich ab." Die Kinder gingen zum zweiten Mast. (Es sind dies nur Antonie, Irma und Betti.) Gretel, Maria, Kuni und Erika gehen mit Schlötzer zum ersten Mast. Nach der Begrüßung geht der Jesusknabe zum Berg. Am Podium segnet er die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Danach gibt er den besonderen Segen und fährt auf. Antonie sieht die heilige Maria Goretti über dem Wald. Diese segnet und sagt: "Geht alle drei auf die Himmelswiese." Dort erschien die kleine heilige Theresia als vierjähriges Kind. Diese blieb immer bei Antonie. Antonie sieht die heilige Kaiserin Helene, den heiligen Josef, Notburga, Bernadette, Hyazintha und Franzesko, Salice, Pater Rupert Mayer. Dieser geht mit auf den Berg. Auf dem Wege dorthin verschwindet plötzlich die kleine heilige Theresia. Am Berg segnet Pater Rupert und fährt auf. Bald darauf sieht Antonie die kleine heilige Theresia als Nonne am zweiten Mast. Sie sagt: "Kommt näher." Die Kinder begrüßen sie. Sie segnet dann und fährt auf. Die Kinder beten am Mast. Nach zehn Minuten sieht Antonie den heiligen Bruder Klaus über dem Wald. Er segnet und fährt auf. Bevor Antonie heimgeht, sieht sie eine Frau, bekleidet mit rotem Kleid, über dem Birkenwald. Diese sagt: "Komm morgen Abend um sechs Uhr zum Waldkreuz." Dann verschwindet sie wieder. Antonie sieht gleich darauf den Baron. Er sagt: "Das Auge des barmherzigen Vaters hat lange genug zugesehen und die sündige Menschheit bewacht, aber jetzt muss er zugreifen. Die Menschheit bessert sich nicht. Sie verschlechtert sich von Tag zu Tag. Die Menschheit sündigt nur so darauf los. Der liebe Heiland wird sehr viel gequält durch die Sünden der Unkeuschheit. Auch wegen des fünften und siebten Gebotes wird er sehr viel beleidigt." Dann verschwand der Baron.

Samstag, 31. März 1951, 18.00 Uhr. Antonie geht alleine mit Schmitt zum Waldkreuz. Während des Rosenkranzes sieht Antonie einige Meter vom Waldkreuz rechts ein Feuer und darin drei unbekannte Gestalten. Etwa drei Minuten sah sie dies. Bald darauf sieht sie bei der Statue hinter dem Kreuz eine Frau mit rotem Gewand. Antonie frug: "Soll ich für diese drei im Feuer beten?" Diese sagte: "Ja", und verschwand bald darauf. Kurz danach steht der Baron etwa 1,50 Meter vor ihr am Fuße des Waldkreuzes. Er sagte: "Betet viel, denn eine schreckliche Zeit wird kommen." Auf die Frage, wann sie kommt, gibt er keine Antwort. Der Baron sagt: "Der Krieg, der jetzt kommt, ist schrecklicher als die vergangenen. Geht jetzt wieder auf den Berg." Der Baron verschwindet.

19.00 Uhr. Antonie, Gretel, Kuni, Maria und Erika sind am Podium. Gretel, Kuni Maria und Erika sehen die heilige Agatha. Gretel sieht die heilige Theresia vom Kinde Jesu, Cäcilia, Rosa von Lima, Bernadette, Antonius von Padua, Kreszentia, Gemma Galgani und Bruder Klaus. Der heilige Antonius hat das Jesuskind auf den Armen. Kuni sieht die heilige Genovefa, Theresia, Maria Goretti, Kreszentia, Gemma Galgani, Luzia, Hyazintha, Franzesko, Afra, Mechthild und Elisabeth. Erika und Maria sehen die heilige Genovefa, Afra. Zur Gretel sagt das Jesuskind, welches auf dem Arm vom heiligen Antonius sitzt: "Die übrigen Kinder sollen mich bitten dass sie mich auch sehen." Antonie sieht das Jesuskind bald darauf. Ebenso Erika und Maria. Gretel: "Das Jesuskind sagt, dass wir zum Mast kommen sollen." Die Kinder tun das und das Jesuskind kommt zum Mast herüber. Sie begrüßen es. Es geht mit ihnen zum Berg und segnet dort wie üblich. Dann durften alle Kinder es auf den Arm nehmen. Sie sangen ein Schlummerlied. Irma und Betti kommen hinzu. Danach segnet das Jesuskind noch besonders und geht wieder zum Mast. Es segnet nochmals und fährt in den Himmel auf. Gretel, Maria und Erika sehen viele Heilige über dem Birkenwald. Es sind dies: Philipp Neri, Johannes vom Kreuz, Mutter Anna, Sebastian, Fidelis und noch welche. Sie segnen und fahren in den Himmel auf. Gemma, Maria Goretti, Bernadette, Kreszentia erscheinen der Gretel, Antonie, Erika und Maria auf der Himmelswiese. Sie kommen alle als sechs- bis zwölfjährige Kinder. Sie machen dort den Kindern, wie den Eltern und Herren, sowie den zwei Geistlichen ein Kreuzlein auf die Stirne. Sie segnen auch den Heiligen Vater und die Kommunionkinder. Dann gehen die vier Heiligen zum Berg. Dort dürfen sie die Andachtsgegenstände segnen und den Krankensegen geben. Danach gingen sie zum Mast und fahren auf. Gretel hört die kleine heilige Theresia sagen: "Du und noch ein Mädchen, kommt nach kurzer Zeit zum ersten Mast." Gretel und Kuni gehen zum ersten Mast um 20.15 Uhr mit Schmitt. Dort sehen sie über dem Wald einen Engel, der zu ihnen sagt: "Ihr dürfte heute in den Himmel gehen. Betet zuerst ein 'Vater unser'." Ein kleiner Engel kommt und führt die Kinder. Die Kinder gehen durch eine Wolkenpforte in den Himmel ein. Sie sehen von ihrer Umgebung nichts mehr. Auch merken sie nicht mehr, dass sie über Felder und Wiesen laufen (Anmerkung des Begleiters: "Die Wiese, worauf wir standen, muss kurz vorher mit Jauche gedüngt worden sein. Es stank erbärmlich und Schmitt gab seinem Unmut Ausdruck. Beide Kinder schauten ihn zuerst unverständlich an und lachten ihn aus, dass er sich so etwas einbildet. Später wurden die Kinder geradezu aufgebracht, weil Schmitt immer wieder darauf zurückkam und von der Wiese weg wollte. Nach zehn Minuten war die Vision vorbei. Die Kinder sehen nun selber, wo sie waren und merkten nun auch den starken Geruch. Sie sagten: 'Na, das kann man wirklich nicht aushalten und gingen eilends davon.'") Die Kinder gingen zum ersten Mast wieder. Der Kelchengel kam und reichte den Dreien die mystische Kommunion. Dann verschwand er wieder. Die Kinder sehen den Heiland als guten Hirten mit Schäflein vom Wald herüberkommen. Der Heiland sagt: "Ihr dürft nicht zu mir und ich komme nicht zu euch." Ein Englein, das bei den Kindern ist, sagt: "Tragt die Schmerzen mit Geduld. Ich habe sie auch getragen, als ich auf Erden war." Dann sagte der Engel: "Ich bin von hier. Ich bin ein Mädchen von denen... haben. Ich bin Regina. Ich bin froh, dass ich soviel leiden habe müssen. Wenn ich groß geworden wäre, wäre ich vielleicht auch nach unten gekommen und nicht nach oben. Wenn ich nicht so viel gelitten hätte, wäre ich auch nicht so schnell zum Jesuskind gekommen." Der Heiland geht zum Wald zurück und verschwindet. Beide Kinder sehen bald darauf die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald. Gott Vater sagt zu ihnen: "Ich sage nur fünf Worte: Ich bin ein strenger Richter." Die Kinder zählten gleich mit ihren Fingern nach, ob dies stimme und nicht mehr Worte seien. Gott Vater sagte weiter: "Von uns Dreien werdet ihr alle einmal gerichtet." Der Heiland sagt: "Auch meine liebe Mutter und die drei Erzengel werden dabei sein und noch viele andere." Die Heiligste Dreifaltigkeit segnet und fährt auf. Die Kinder sagen, dass so ein blendend strahlendes Licht von ihr ausginge, dass man nicht immer hineinschauen kann.

(Quelle: Prof. Dr. Walz: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn, Bd. 2)

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