Dienstag, 1. Mai 1951, früh 5.00 Uhr. Gretel und Erika gehen, wie am Vorabend bestellt, morgens um 5.00 Uhr auf den Berg mit ihren Eltern. Sie sehen ihre Engel und später das Jesukind über dem Birkenwald. Es kommt zum zweiten Lichtmast heruntergeschwebt. Nach der Begrüßung geht es mit den beiden Kindern auf den Berg und weiter noch zum Bildstock. Dort sehen die Kinder auch die Muttergottes. Nach der Begrüßung geht sie mit den Kindern zum Berg und segnet dort ebenfalls die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Sie begleiten die Muttergottes, die das Jesukind nun auf dem Arm trägt, zum Lichtmast. Dort segnen diese und fahren wieder auf.
11.30 Uhr. Gretel und Erika gehen, wie bestellt, wieder zum Berg. Sie sehen bald darauf das Jesukind über dem Birkenwald. Es kommt zum zweiten Lichtmast geschwebt. Nachdem sie es begrüßt hatten, geht es mit zum Berg, wo es wie üblich segnet. Nach dem besonderen Segen geht es wieder zum Lichtmast und fährt da in den Himmel auf. Die Kinder werden von ihm noch zur Himmelswiese geschickt, wo die kleine heilige Theresia erscheint und längere Zeit bleibt. Diese segnet und fährt dann in den Himmel auf. Die Kinder gehen heim.
15.00 Uhr. Alle zehn Kinder sind am Podium. Gretel, Antonie, Kuni, Erika, Maria und Hildegard sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Sie schweben zum zweiten Lichtmast, wohin die Kinder gerufen werden. Dort Begrüßung. Die Muttergottes ist als Königin gekleidet. Das Jesukind, das auf dem Arm der Muttergottes sitzt, hat ein weißes Kleidchen an mit goldenen Sternchen. Erika sagt: "Es glitzert, wenn die Sonne darauf scheint, dass man gar nicht hinschauen kann." Gretel sagt: "Die Muttergottes und das Jesukind strahlen heute, dass man sie gar nicht anschauen kann, ich sehe nur auf die Füße." Auf dem Weg zum Berg werden Gretel und Erika von der Muttergottes zur Himmelswiese gesandt. Dort erscheinen drei Engel mit der Monstranz, Kelch und Kreuz. Es kommen noch zwei Heilige hinzu, nämlich die große und kleine heilige Theresia und noch weitere zehn Engel. Sie gehen zum Berg. Dort segnen die drei Engel die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Dann segnen sie besonders und gehen zum Mast. Hildegard, Irma, Betti und Rosl kommen von dort und schließen sich an. Am Mast nochmaliger Segen, dann fahren die Heiligen und Engel auf. Die Kinder gehen heim und müssen um 17.00 Uhr wiederkommen.
17.00 Uhr. Alle zehn Kinder gehen in ihren weißen Kleidern (außer Betti) auf den Berg. Sie sehen bald darauf das Jesukind über dem Wald. Es kommt zum zweiten Lichtmast geschwebt. Die Kinder gehen nach unten und begrüßen das Jesukind. Rosa, Betti, Waltraud und Irma sehen nichts. Nach der Begrüßung werden Erika und Gretel vom Jesukind auf die Himmelswiese geschickt. Sie gehen ihren Englein nach, die sie zum Bildstock am Birnbaum führen. Der Heiland kommt zu den beiden Kindern und bleibt längere Zeit. Die Kinder beten und singen. Kuni und Maria kommen hinzu. Sie sehen noch nichts. Erst auf dem Wege zum Berg sieht Kuni den Heiland und drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz, die schon gekommen waren, als die Kinder vom Birnbaum weggingen. Am Berg segnen der Heiland und die Engel die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Sie segnen noch besonders und fahren gleich auf. Die Kinder gingen bald darauf heim.
19.30 Uhr. Alle zehn Kinder sind am Podium. Sie sehen die Muttergottes über dem Birkenwald mit dem Jesukind, die Kinder gehen zum Mast, um die beiden zu begrüßen Gretel, Kuni, Maria, Erika, Antonie und Hildegard sehen die Muttergottes wie auch das Jesukind. Auch Frau Waha sieht es. Danach geht die Muttergottes mit dem Jesukind zum Berg. Auf dem Wege dorthin gehen Erika, Gretel und Schlötzer zur Himmelswiese. Auch Kuni und Maria werden von der Muttergottes dorthin gesandt. Die Muttergottes und das Jesukind segnen die Andachtsgegenstände und geben ihren Krankensegen. Nach dem besonderen Segen gehen sie in Begleitung der übrigen Kinder wieder zum Mast, wo sie nach nochmaligem Segen wieder auffahren. Auf der Himmelswiese sehen Kuni und Maria den Bruder Klaus. Er sagt: "Kommt ihr beide heute Abend um zwölf Uhr auf den Berg?" Er sagt weiter, dass er selbst mehrere Tage hintereinander auf den Berg kommen wird. "Kommt immer ihr zwei", so fährt er fort. "Gott hat mir die Gnade gegeben, dass ich heilig wurde. Ich will euch erzählen, wie es heute im Himmel war. Wir durften heute Lilien tragen und das Lied von der Muttergottes singen, nämlich 'Maria, Maienkönigin' und das Lied 'Es blüht der Blumen eine'. Außer den Lilien durften wir auch noch andere Blumen nehmen, von denen es viele im Himmel gibt. Eine Prozession haben wir auch gemacht und die liebe Muttergottes auf dem Thron getragen. Die Prozession gefällt mir sehr." (Die Gläubigen auf dem Berg ziehen eben in langer Prozession vorbei zum Waldkreuz.) "Aber nur die, die andächtig dabei sind, retten viele Sünder. Man muss es mit gutem Willen tun. Wenn jetzt die Prozession zum Kreuz geht, dann geht mit. Und wenn ihr wieder herauskommt aus dem Wald, dann geht wieder hierher. Wir werden dann auf den Berg gehen." Die beiden Kinder eilen mit Schmitt zur Prozession und kommen nachher wieder auf die Wiese. Die beiden Kinder sehen auch den Bruder Klaus mitschweben in der Prozession. Er schwebt wieder vor ihnen auf die Wiese zurück. Auf der Wiese sagt er: "Unsere Prozession im Himmel war viel schöner." Es kommen der Heiland als guter Hirte und der heilige Josef. Sie gehen alle drei zum Berg. Dort segnen diese die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Nach dem besonderen Segen schweben sie zum Mast. Sie fahren unterwegs in den Himmel auf. Beide Kinder sehen dafür die kleine heilige Theresia vom Himmel herabschweben. Sie geht mit ihnen zum Berg. Dort segnet sie und fährt gleich wieder auf. Kuni und Maria werden von ihr nach Hause geschickt mit der Aufforderung, um zwölf Uhr zu kommen.
2. Mai 1951, 0.00 Uhr. Kuni und Maria gehen am Mitternacht zum Berg. Sie sehen die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald. Kuni hört sie sagen. Es freut uns, dass ihr gekommen seid und ein kleines Opfer bringt für die Bekehrung der Sünder. Sie kommt zum Mast geschwebt und dann zwischen den Kindern zum Podium, dort segnet sie die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Nach dem besonderen Segen schwebt sie wieder zum Mast und fährt dann auf. Die Kinder sehen Bruder Klaus über dem Birkenwald. Er sagt: "Ihr habt das erste Opfer gebracht. Wollt ihr noch eines bringen? Dann kommt morgen früh um sechs Uhr." Er segnet und verschwindet. Die beiden Kinder gehen mit Schmitt heim.
1.00 Uhr. Gretel und Erika sind zum Berg bestellt. Schlötzer und Schmitt gehen mit den beiden Kindern zum Podium. Sie sehen bald darauf die Muttergottes und das Jesukind. Diese kommen zum Mast vom Birkenwald herübergeschwebt. Die beiden Kinder begrüßen sie und danach gingen sie zum Berg. Die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm segnet die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Die Muttergottes ließ dann fragen: "Wollen die Leute eine Prozession mit uns zur Grotte machen?" Alle Anwesenden gingen mit, es waren einige hundert. Das Jesukind ließ noch am Berg fragen: "Zuerst wollen wir die Leute fragen, ob sie mir und meiner lieben Mutter treu bleiben?" Alle rufen laut: "Ja." Dann erst begann die Prozession, die wieder zum Berg zurückkehrte. Die Muttergottes und das Jesukind sagen unterwegs zu den Kindern folgendes: "Wenn die Leute nicht an mich und meine Mutter glauben, sollen sie wenigstens ruhig sein." Muttergottes: "Alle sollen unter sich wie Bruder und Schwester sein und sich nicht hassen. Und warum muss mein Sohn so viel leiden, nur wegen der Sünden der Menschen. Diese Worte sollt ihr den Leuten sagen, gleich wenn wir in den Himmel aufgefahren sind." Am Berg segnen sie nochmals und fahren auf. Die Kinder gingen dann mit den Begleitpersonen heim.
9.00 Uhr. Kuni und Maria sind für diese Zeit zum Berg bestellt. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Sie kommen zum zweiten Lichtmast und werden von den beiden Kindern nach der Begrüßung zum Podium begleitet. Dort segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Dann sagt die Muttergottes zur Maria: "Schmitt soll die Leute fragen, ob wir unsern Schutzmantel über den Leuten ausbreiten dürfen?" Alle rufen laut: "Ja." Die Muttergottes und das Jesukind breiten ihre Mäntel aus und schweben dann mit ausgebreitetem Mantel zum Lichtmast. Dort segnen sie nochmals und fahren in den Himmel auf. Während der Auffahrt sagt die Muttergottes: "Denjenigen, die heute wegfahren, wollen wir den Reisesegen geben." Es geschah so. Die Kinder gingen danach heim.
19.30 Uhr. Die sieben Kinder und Hildegard sind am Podium. Das Jesukind erscheint über dem Birkenwald, segnet und schwebt dann zum zweiten Lichtmast herüber. Die Kinder begrüßen es und begleiten es zum Berg. Unterwegs sagt es zur Erika: "Wenn wir am Berg sind, dann sollen Gretel und du auf die Himmelswiese gehen." Am Berg segnet das Jesukind die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Antonie und Maria werden auf die Wiese geschickt. Es erscheint die Muttergottes und geht mit ihnen zum Berg. Dort halten die übrigen Kinder gerade das Jesukind auf dem Arm. Die Muttergottes segnet ebenfalls die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Sie segnet nochmals besonders und fährt auf. Gretel und Erika gehen nun auf die Himmelswiese. Bald darauf folgen auch Maria, Kuni und Erika. Hildegard, Betti und Irma begleiten das Jesukind zum Mast, wo es nochmals segnet und auffährt. Gretel und Erika gehen ihren Engeln nach, während Kuni, Maria und Antonie auf der Wiese den Bruder Klaus sehen und mit ihm zum Berg gehen. Dort segnet er und verschwindet. Gretel und Erika werden von ihren Engeln zum ersten Mast geführt. Dort sehen beide Kinder viele Engel und Heilige. Sie gehen vor ihnen voraus zum Berg. Auch drei Engel sind mit Monstranz, Kelch und Kreuz vor ihnen. Sie sind aus dem Chor der Seraphinen. Am Berg segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Die Engel sagen: "Wir bitten die Leute, sie sollen mit uns eine Prozession machen." An der Grotte bleiben die Kinder in etwa zehn Meter Abstand knien, da sie vor lauter Engeln und Heiligen nicht näher treten können. Neben jedem Heiligen geht ein Engel, sagen beide Kinder. Die drei Engel schweben höher als die übrigen Engel und Heiligen, sagen sie weiter. Die kleine heilige Theresia sehen sie vor sich. Sie sagt: "Das Jesukind freut sich, wenn ihr zwischen dem Beten ein Lied singt." Auf dem Rückweg sagt die kleine heilige Theresia: "Ihr sollt die Nacht einmal ausruhen." Beim zweiten Mast erscheinen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä und gehen mit zum Berg. Sie segnen die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Sie sagen auch, dass die Leute andächtiger sein sollen. Am Podium sieht Erika auch den Bruder Klaus. Er bittet die Schweizer, dass sie das Schweizerlied singen. Danach sagt er, dass die heiligsten Herzen und er sich gefreut haben. Dann lassen die heiligsten Herzen fragen, ob sie über die Leute schweben dürfen, um zu segnen. Alle rufen freudig und gerührt: "Ja." Danach segnen die heiligsten Herzen nochmals und gehen mit den Kindern zum Mast, wo sie auffahren. Nach dem Dankgebet gehen die Kinder heim.
3. Mai 1951, 15.00 Uhr, 6.000 bis 8.000 Menschen. Alle zehn Kinder gehen zum Berg. Sie sehen bald darauf die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Birkenwald. Sie kommen zum Mast herübergeschwebt. Die Kinder begrüßen die Muttergottes und das Jesukind. Viele Kranke werden zur Muttergottes geführt, damit sie diese berühren. Zur Erika sagt die Muttergottes: "Gretel und du, geht auf die Himmelswiese." Die gehen sogleich und sehen ihre Engel. Diese sagen zu ihnen: "Sollen drei Engel kommen mit Monstranz, Kelch und Kreuz?" Die Kinder sagten: "Wie das Jesuskind will." Die drei Engel standen auch gleich vor den Kindern und segneten auch besonders und schwebten zum Mast, wo sie nach nochmaligem Segen in den Himmel auffahren. Die beiden Kinder sehen weiterhin ihre beiden Englein. Sie gehen ihnen auf die Wiese nach. Dort lernen sie den beiden Kindern ein kleines Lied: 'In mein kleines Kämmerlein, setz dich zu mir, Ich will dir etwas sagen: Ich liebe dich, ach komm zu mir.' Die Engel verschwanden bald darauf und die Kinder gehen heim.
17.00 Uhr. Alle Kinder gehen zum Podium. Gretel und Erika werden vom Jesukind gleich auf die Himmelswiese geschickt. Auf dem Weg dorthin sehen sie wieder ihre zwei Engel. Auf der Wiese selbst kommen noch 45 Engel hinzu. Die beiden Kinder gehen mit den Engeln auf der Wiese herum. Sie sagen zu den Kindern: "Wir haben im Himmel heute eine Prozession mit Lichtern gehalten." Die Engel bleiben längere Zeit. Nachdem sie aufgefahren sind, gehen die Kinder über den Berg heim.
19.30 Uhr. Alle Kinder gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Birkenwald. Sie kommen zum zweiten Mast herübergeschwebt. Die Kinder begrüßen sie dort und gehen dann mit ihnen zum Berg. Auf dem Wege dorthin werden Gretel und Erika mit Schlötzer auf die Himmelswiese geschickt. Das Jesukind und die Muttergottes segnen am Podium die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Nachdem sie besonders gesegnet haben, fahren sie auf. Antonie hört die Muttergottes sagen: "Kuni, Maria und du, geht auf die Himmelswiese." Dort kommen viele Engel. Sie pflücken mit den Kindern Blumen im Himmelsgarten. Am Birnbaum kommen die Heiligen Benedikt, Scholastika und Bruder Klaus. Sie gehen mit den Kindern zum Podium. Sie segnen dort mehrmals und fahren in den Himmel auf. Die Kinder gingen bald heim.
5. Mai 1951, früh 4.00 Uhr. Am Vorabend wurden Gretel und Kuni auf 4.00 Uhr früh bestellt. Diese kommen zum Berg. Rathmann und ihre Mütter begleiten sie. Vom Podium aus sehen sie die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Die Kinder begrüßen sie am Lichtmast und gehen dann mit ihnen zum Berg, wo die heiligsten Herzen die Andachtsgegenstände segnen und den Krankensegen geben. Danach begleiten die Kinder sie wieder zum Mast, wo sie noch einmal segnen und in den Himmel auffahren. Die Kinder gehen etwas abseits. Bald darauf erscheint das Jesukind, das mit ihnen zum Berg geht, wo es ebenfalls die Andachtsgegenstände segnet und den Krankensegen erteilt. Die Kinder dürfen es anschließend auf die Hände nehmen. Nach dem besonderen Segen fährt es auf. Die Kinder gehen heim. Um 5.00 Uhr früh sind Erika und Maria zum Berg bestellt. Sie gehen zum Podium, wo ihnen der Heiland als guter Hirte erscheint und Bruder Klaus über dem Birkenwald. Sie schweben zum Lichtmast. Dann gehen sie, nachdem sie die Kinder begrüßten, mit zum Berg. Dort übliche Segnung. Der Heiland fährt auf, während Bruder Klaus mit den Kindern wieder zum Mast geht, wo ihm sämtliche Schweizer die Hand geben dürfen. Er gibt ihnen den Reisesegen und fährt auf. Die Kinder gehen heim. Um 15.00 Uhr nachmittags gehen Antonie, Hildegard, Betti, Irma zum Berg. Die Muttergottes erscheint über dem Wald und schwebt zum Lichtmast. Die Kinder begrüßen sie dort, worauf die Muttergottes zum Podium sich begleiten lässt. Dort segnet diese die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Es waren mehrere Kranke da, die ihr die Hand reichen durften. Die Muttergottes geht wieder zum zweiten Mast zurück, wo sie nochmals segnet und dann auffährt. Nach dem Dankgebet gehen die Kinder heim.
19.30 Uhr. Alle Kinder sind am Podium. Das Jesukind ist über. dem Birkenwald und kommt zum zweiten Mast geschwebt. Die Kinder begrüßen es dort. Zur Erika sagt das Jesukind: "Gretel, Maria, Kuni und du, geht auf die Himmelswiese, wenn ich aufgefahren bin." Am Podium segnet das Jesukind wie üblich. Dann dürfen es die Kinder auf die Hände nehmen. Danach segnet es besonders und geht mit den Kindern wieder zum Mast. Dort kommt der Schweizer Pfarrer Leutenegger hinzu. Er bittet das Jesukind, es möge noch etwas dableiben. Dann spricht er französisch mit ihm und besprengt es daraufhin mit Weihwasser. Die Kinder erschraken über diese Kühnheit. Kuni hört das Jesukind sagen: "Es freut mich, dass der Pfarrer das macht. Es soll bei jeder Erscheinung gemacht werden." Das Jesukind segnet und fährt auf. Hildegard hört das Jesukind sagen: "Es freut mich, dass ein Priester die Macht des Weihwassers ausnützt. Darüber haben die Seelen im Himmel Freude." Das Jesukind segnet und fährt auf. Die drei oben genannten Kinder gehen auf die Himmelswiese. Kuni und Maria sehen den Bruder Klaus. Pfarrer Leutenegger fragt: "Lieber Bruder Klaus, bist du wirklich da?" Er antwortet: "Ja." Pfarrer: "Es wird gesagt, es sind Dämonen da." Klaus: "Sie werden es später einsehen, wer da gewesen ist. Geht mit mir auf den Berg." Gretel und Erika sehen die Heiligste Dreifaltigkeit. Sie geht mit auf den Berg. Auch Kuni und Maria sehen sie, wie auch Gretel und Erika den Bruder Klaus sehen. Auf dem Weg zum Berg sagt Bruder Klaus zur Gretel und Kuni: "Wenn auf dem Berg die Andachtsgegenstände gesegnet sind, dann geht beide zum Graben am Loch." Am Podium Segnung wie üblich. Gretel und Kuni gehen alsdann zum Loch, während Erika und Maria die Heiligste Dreifaltigkeit zum zweiten Mast begleiten, wo sie plötzlich verschwand. Es erscheinen der heilige Benedikt, Scholastika. Sie segnen und fahren gleich wieder auf. Die Kinder wurden auf dem Weg zum Mast von der Heiligsten Dreifaltigkeit aufgefordert, zur Himmelswiese nochmals zu gehen. Dort erscheinen die drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz. Auf dem Weg zum Berg kommen viele Heilige hinzu, wie die heilige große und kleine Theresia, Stanislaus, Ladislaus, Alois, Philipp, Sophie, Olga, Wolfram, Andreas, Johann v. d. Lat. Pforte, der Armenpfleger, der Liebesjünger. Am zweiten Mast kommen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä hinzu und gehen mit zum Berg. Dort segnen sie, wie alle Heiligen, die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Anschließend auch den besonderen Segen. Der Heiland sagt zur Gretel: "Kommt um eins, drei, halb fünf die Nacht wieder." Damit sind alle vier Kinder gemeint. Die heiligsten Herzen segnen nochmals und alle Heiligen ziehen dann zum Lichtmast, wo sie in den Himmel auffahren. Die Kinder bekommen den Auftrag, noch ein Stück zu graben. Sie graben etwa 20 Minuten. Dann gehen sie ihren Engeln nach. Unterhalb des zweiten Lichtmastes kommt der Heiland als guter Hirte. Er geht mit ihnen zum Berg, wo er wie üblich segnet. Er geht hernach wieder zum Lichtmast und fährt dort auf. Die Kinder gehen heim.
6. Mai 1951, früh um 1.00 Uhr. Gretel, Kuni, Maria und Erika gehen zum Berg. Über dem Birkenwald sehen sie die Muttergottes mit dem Jesukind. Sie schweben zum Mast herüber, wohin die Kinder gehen und sie begrüßen Danach begleiten die Kinder sie zum Berg. Die Muttergottes hat einen blauen Mantel an und das Jesukind ein rotes Mäntelchen, das goldgestickt ist. Am Podium segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Dann dürfen die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Ein Kind stand auf und nahm das Jesukind vom Arm der Muttergottes. Danach lässt die Muttergottes durch Gretel fragen, ob die Leute unter ihren Mantel wollen. Alle rufen laut: "Ja." Die Muttergottes sagt: "Sie sollen näher zusammen kommen." Ihr Mantel breitet sich über alle aus. Die Leute beten: 'Unter deinen Schutz und Schirm...' Danach legt sie ihren Mantel wieder zusammen. Dann sagt das Jesukind: "Darf ich auch meinen Mantel über die Leute ausbreiten?" Die Leute rufen noch lauter und freudiger: "Ja." Dann breitet das Jesukind sein Mäntelchen aus. Die Leute beten: 'Jesu, Jesu, komm zu mir...' Danach segnen die Muttergottes und das Jesukind und gehen zum zweiten Mast zurück. Auf dem Weg dorthin sagt das das Jesukind zur Gretel: "Wenn wir aufgefahren sind, dann grabt noch zehn Minuten. Herr Schmitt soll auf die Zeit achten, wenn ihr aufhören sollt. Geht dann heim." Am Mast segnen beide nochmals und fahren auf. Die Kinder gingen die gewünschte Zeit graben. Im Grabloch stand etwa 15 cm hoch das Wasser. Mit Löffeln gruben die Kinder in der Nacht darin bei Kerzenlicht, während die Leute den Rosenkranz beteten. Nach der angegebenen Zeit gingen sie heim.
3.00 Uhr. Wiederum gehen die Kinder zum Berg, obgleich das Aufstehen schwer fiel. Kaum sahen sie den Berg, liefen sie schneller und alle Müdigkeit war verflogen. Vom Podium aus sahen sie die heiligsten Herzen Jesu und Mariä über dem Wald, die zum zweiten Mast kommen. Nach der Begrüßung gehen sie zum Berg. Dort segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Danach schweben die heiligsten Herzen über den Leuten und segnen sie besonders. Es waren etwa 300 Personen am Berg, meist Pilger von auswärts. Nach dem Segen schweben die heiligsten Herzen zum Lichtmast, wo sie nach nochmaligem Segen auffahren. Die Kinder gehen einige Schritte mit ihren Engeln, da stand das Jesukind vor ihnen. Es geht mit den vier Kindern zum Apfelbaum. Das Jesukind bleibt nicht lange. Es segnet und fährt auf. Die Kinder werden heimgeschickt, um dann um 4.30 Uhr wieder zu kommen.
Sonntag, 6. Mai 1951, 19.30 Uhr. Alle zehn Kinder sind am Berg. Hildegard sieht die Muttergottes, während die Antonie, Maria, Gretel, Kuni das Jesukind sehen. Sie gehen zum Mast. Frau Waha sieht ebenfalls das Jesukind. Während der Begrüßung sagt das Jesukind zur Antonie: "Geh mit Gretel auf die Himmelswiese." Beide Kinder sehen ihre Engel und gehen ihnen nach, die die Kinder über die Himmelswiese zum Altar am Apfelbaum führen. Dort erscheinen die Heiligste Dreifaltigkeit und die drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz. Auch die kleine heilige Theresia kommt und Maria Goretti. Sie gehen alle mit zum Berg. Dort segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Die Leute singen das Lied: 'Großer Gott...' Zur Gretel sagt Gott Vater: "Die Leute sollen uns zur Ehre eine Prozession machen." Die Heiligste Dreifaltigkeit, sowie die Engel und Heiligen schweben mit. An der Waldbiegung verschwindet die Heiligste Dreifaltigkeit plötzlich. Die Engel tragen auch keinen Traghimmel. Die Heiligste Dreifaltigkeit schwebte auf einem Thron sitzend etwa 1,50 Meter hoch über der Erde. Nach der Rückkehr zum Podium segnen die Engel und Heiligen und fahren auf. Zu Antonie sagt ihr Engel: "Gretel und du, geht nochmals auf die Himmelswiese." Am Birnbaum kommt der Kelchengel und reicht die mystische Kommunion. Nach seiner Auffahrt kommt die kleine heilige Theresia als Kind. Sie bleibt nicht lange. Sie segnet und fährt wieder auf. Die Kinder Gretel und Antonie werden auf 23.30 Uhr zum Berg bestellt, sie gehen dann heim. (Siehe Bericht von Schlötzer.)
Dienstag, 8. Mai 1951, 19.30 Uhr. Gretel, Antonie, Kuni, Erika, Betti, Hildegard und Frau Waha sind am Podium. Außer Betti sehen alle das Jesuskind bald darauf über dem Birkenwald. Es schwebt zum zweiten Mast, wohin die Kinder gehen, um es zu begrüßen und abzuholen. Zur Kuni und Gretel sagt das Jesuskind: "Wenn ihr mich auf den Arm genommen habt, dann geht beide auf die Himmelswiese." Nach dem Segen der Andachtsgegenstände und dem Krankensegen dürfen die Kinder das Jesuskind auf den Arm nehmen. Danach segnet das Jesuskind besonders und geht wieder zum Mast. Gretel und Kuni gehen auf die Himmelswiese. Auf halbem Weg kommen die Muttergottes und drei Engel, letztere mit Monstranz, Kelch, Kreuz, ihnen schon entgegen und gehen mit den beiden Kindern zum Podium. Sie segnen dort wie üblich. Dann segnen sie noch besonders und gehen wieder auf die Himmelswiese. Es kommen aber bereits Antonie, Erika und Maria mit Bruder Klaus, Hyazintha, Franzesko und Bernadette entgegen. Die drei Kinder wurden ebenfalls auf die Himmelswiese geschickt vom Jesukind auf dem Wege zum Mast. Die vier Heiligen segnen am Podium mehrmals, dann begleiten die Kinder sie zum zweiten Mast. Gretel und Kuni begleiten die Muttergottes und die drei Engel auf die Wiese, wo sie in den Himmel auffahren. Beide Kinder folgen ihren kleinen Engeln, die in den Wald mit ihnen gehen. Dort lernen sie den Kindern die Fortsetzung des Liedes: 'Im Wald im grünen Moose...'
Die 5. Strophe heißt: 'Im Wald und auf der Wiese, da steh ich da und grüße das liebe Jesulein, das liebe Jesulein.'
6. 'Im Wald am kühlen Bache, da saß ich da und lachte dem lieben Jesulein zu, dem lieben Jesulein zu.'
7. 'Im Wald der schönen Grotte, da steh ich tausendmal, und denk ans Jesulein und seiner Mutter mein.'
Danach gehen die Kinder zur Grotte und weiter zum zweiten Mast, wo ihnen die heilige Florianda und Pheffila und Ketzina erscheinen und mit zum Podium gehen. Dort segnen sie wie üblich und gehen dann wieder zum Mast. Sie sagen zur Kuni: "Liebe Kinder, seid immer brav, denn es kommen jeden Tag Ungläubige auf den Berg." Sie segnen nochmals und fahren auf. Antonie, Erika und Maria sind noch am zweiten Mast. Sie sehen die kleine heilige Theresia. Diese erscheint als Kommunionkind zum Gedächtnis, dass sie am 8. Mai das erste Mal zur Kommunion ging. Sie sagt zu den Kindern: "Kommt heute Nacht um zwölf Uhr, drei Uhr und sechs Uhr auf den Berg." Sie segnet und fährt auf. Die Kinder gingen heim.
8. bis 9. Mai 1951, Mitternacht. Maria, Antonie, Erika gehen mit ihren Eltern und Rathmann auf den Berg. Die Kinder sehen die Muttergottes mit Jesukind über dem Wald. Sie kommen zum Lichtmast. Nach der Begrüßung begleiten die Kinder sie zum Berg. Dort segnen sie wie üblich und fahren auf. Unterwegs zum Berg sagte die Muttergottes: "Ihr braucht um drei Uhr nicht zu kommen." Um ein Opfer zu bringen, versprechen die Kinder trotzdem zu kommen.
3.00 Uhr nachts. Nachts gingen Maria, Antonie und Erika wieder auf den Berg. Sie sehen über dem Birkenwald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä, die heilige Elisabeth, kleine heilige Theresia, Maria Goretti, Bruder Klaus, heiliger Norbert und heiliger Alfred. Die Kinder begrüßen die Heiligen am Lichtmast und begleiten sie zum Podium wo, sie wie üblich segnen. Die Muttergottes sagt, dass die Leute uns die Hand geben dürfen. Etwa 30 Beter reichen dem lieben Heiland und seiner lieben Mutter die Hand. Die Erscheinungen lassen sich zum Lichtmast begleiten und fahren auf.
6.00 Uhr morgens. Die drei Kinder gehen wieder auf den Berg. Antonie sieht die heilige Familie über dem Wald. Erika und Maria sehen die heilige Bernadette, die zum Lichtmast kommt. Die Kinder begrüßen sie dort. Sie segnet mehrmals und fährt dann wieder auf. Nach einem Dankgebet gehen die Kinder heim.
Donnerstag, 10. Mai 1951, 19.30 Uhr. Antonie und Gretel, Kuni, Maria, Erika, Betti und Hildegard sind am Berg. Hildegard sieht kurz die Muttergottes über dem Birkenwald, während die anderen Kinder wie auch Frau Waha das Jesukind sehen. Es kommt zum zweiten Mast herübergeschwebt. Die Kinder begrüßen es. Außer Betti sehen alle das Jesukind, auch Hildegard. Es geht mit den Kindern zum Berg. Auf dem Wege dorthin sagt das Jesukind zur Erika – Gretel und Erika hören das gleiche: "Wenn ihr mich auf den Arm genommen habt, dann geht beide auf die Himmelswiese." Zur Kuni sagt es dasselbe, nur, dass Maria auch mitgehen soll. Beide Kinder sollen gleich gehen. Maria ging nicht gleich mit. Das Jesukind sagte am Podium zur Kuni: "Warum folgt ihr mir nicht?" Am Podium segnet das Jesukind die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Dann dürfen die Kinder es auf den Arm nehmen. Gretel, Erika, Kuni und Maria gehen auf die Wiese. Auf halbem Wege sehen Gretel und Erika die drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz auf sich zukommen. Sie begleiten diese zum Mast. Kuni und Maria gehen mit, sehen aber nicht sogleich die Engel, sondern erst etwas danach. Das Jesukind segnete inzwischen nochmals und fuhr am Podium auf. Die drei Engel segnen ebenfalls am Podium die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Nach dem besonderen Segen gehen sie wieder auf die Himmelswiese. Alle Kinder gehen mit. Beim Betreten der Wiese sehen Gretel, Maria Erika und Kuni die Monstranz, Kelch und Kreuz zum Himmel schweben, während die drei Engel noch etwas dablieben und dann erst in den Himmel auffahren. Erika und Gretel werden abseits gerufen von ihren Engeln. Sie sehen dort die kleine heilige Theresia und Kreszentia als kleine Kinder. Hildegard geht zum Birnbaum und dort sieht sie die heilige Bernadette. Die andern Kinder kommen zu den kleinen Heiligen und beten. Nach etwa zehn Minuten schweben die kleine Heiligen zum Apfelbaum hin. Die Kinder folgen. Auf dem Wege erscheinen noch die heilige Gemma Galgani und Bernadette. Gretel, Erika, Maria und Kuni sehen sie. Am Apfelbaum segnen sie und waren auf einmal verschwunden. Die Kinder gehen zum Podium, während Gretel und Kuni nochmals auf die Himmelswiese müssen. Dort erscheint das Jesukind und blieb längere Zeit in ihrer Mitte. Ein Priester aus Stuttgart kommt hinzu, der eine Besessene betreut. Das Jesukind sagte durch die Kinder bei der Begrüßung zum Pfarrer: Herr Pfarrer, wo hast du deine Besessene? Schmitt sagt darauf zum Jesukind: "Liebes Jesuskind, hilf du dieser Besessenen. Befreie sie von dem Bösen, du hast die Macht dazu." Kuni hört das Jesukind darauf sagen: "Wenn ich es aber nicht haben will?" Das Jesukind gibt der Besessenen den besonderen Segen. Zur Gretel sagt das Jesukind: "Liebe Kinder, kommt mit mir, ich muss euch etwas Trauriges sagen!" Die Kinder wurden traurig und sagen gleich: "Liebes Jesukind, gehst du nur nicht ganz von uns fort?" Bald darauf kommen beide Kinder zurück und strahlten und sagen, es ist gar nichts Trauriges. Das Jesukind sagt zu uns, ob wir nicht heute Nacht auf den Berg kommen möchten um zwölf Uhr, drei Uhr, halb fünf und halb sieben. "Das machen wir doch gerne", sagen die Kinder zum Jesukind gewandt. Dieses sagt darauf: "Ich werde euch dafür belohnen." Das Jesukind segnet nochmals und fährt auf. Es sagt: "Meine liebe Mutter wird zu euch kommen." Die Kinder schauen und sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä oben am Rande der Wiese. Sie liefen eilig dorthin und begleiten diese sodann zum Berg. Dort Segnung, wie üblich. Dann fragen sie, ob sie über den Leuten schweben dürfen, um sie zu segnen. Dieses wurde freudig bejaht. Als sie im Rundherumschweben zur Statue der Muttergottes kommen, blieben sie längere Zeit links und rechts dort schweben und dann erst kehren sie zum Podium zurück. Der Heiland sagt: "Herr Schmitt soll dann verkünden, wann diese Nacht die Kinder auf den Berg kommen sollen." Dann kommen sie ans Podium, segnen nochmals und schweben zum Mast, wo sie nach nochmaligem Segen auffahren. Die Kinder gehen etwas abseits, um ihr Dankgebet zu verrichten. Gretel hört die Stimme des Jesukind sagen: "Euer Dankgebet erfreut mich, so oft ihr es verrichtet." Während des Vater unsers sehen beide Kinder über dem Wald zuerst einen Schein und dann einen Engel darin, der einen Kelch in der Hand hält und darüber eine Hostie schwebend. Daneben sehen sie den Baron. Kuni sieht ihn das erste Mal und sagt: "So habe ich mir den Baron nicht vorgestellt gehabt." Der Baron sagt: "Liebe Kinder, kommt näher." – "Warum, fragen die Kinder, bist du gekommen? Hast du eine Botschaft?" Der Baron fordert die Kinder auf, noch näher zu kommen und sagt dann: "Liebe Kinder, bereitet euch vor, jetzt fängt wieder das Rutschen an." Dann verschwindet er. Die kleinen Englein bei den Kindern gehen hin zur Grotte. Bevor der Baron verschwand, sagte er noch: "Die Welt ist jetzt so schlecht, schlechter als zur Zeit Sodomas und Gomorrhas. Die Nacht braucht ihr nicht viel rutschen. Es ist schon ein Opfer, wenn ihr in der Nacht auf den Berg kommt. Wenn ihr am Ende mit dem Rutschen seid, so dürft ihr den leidenden Heiland sehen." Der Engel über dem Birkenwald sagt dazu: "Dieses Opfer ist für die Bekehrung der Sünder." Die Kinder fangen von der Grotte aus das Rutschen an und dann zum kleinen Bildstock wieder zurück zur Grotte und weiter zum ersten und zweiten Mast. Beim letzteren erscheint Gemma Galgani und die heilige kleine Theresia. Die Kinder sagen, dass sie auch mitrutschen zum Berg. Unterwegs sagt die heilige Theresia zur Gretel: "Opfert es auf für die Bekehrung der Sünder." Die Kinder fallen immer wieder hin, da der Weg mit kleinen Steinchen besät ist und sehr hart getreten. Als die Kinder am Podium knieten, sehen sie den leidenden Heiland über dem Birkenwald. Unter dem Kreuz sehen die Kinder seine Mutter und den heiligen Johannes, wie auch Maria Magdalena und vier Engel, die im Kelch das Blut auffangen. Der Engel von der Seitenwunde kommt herübergeschwebt ans Podium und lässt die Kinder daraus trinken. Dann segnet er damit das Volk auf dem Berg. Der Heiland segnet mehrmals vom Kreuz aus und dann entschwindet die Kreuzigungsgruppe. Die Kinder gehen heim.
10. auf 11. Mai 1951, um 0.00 Uhr. Gretel und Kuni gehen um Mitternacht zum Berg. Als sie am Podium knien, sehen diese die Muttergottes und das Jesukind über dem Birkenwald. Die Kinder gehen zum Mast zur Begrüßung und begleiten dann die Muttergottes und das Jesukind zum Berg. Auf dem Wege zum Mast kamen diese ihnen bereits entgegen. Am Podium segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Dann lässt die Muttergottes die Leute fragen, ob sie unter ihren Schutzmantel wollen. Alle Leute (es waren über 100) bejahten es freudig. Die Muttergottes breitet ihren Mantel aus. Die Leute bestürmten mit ihrem Gebet die Muttergottes. Die Muttergottes segnet auch zweimal. Etwa zwei Minuten hält sie ihren Mantel offen. Danach fragt auch das Jesukind und es breitet ebenfalls auf das Jawort der Leute sein Mäntelchen aus. Es segnet mehrmals dabei. Dann segnen die Muttergottes und das Jesukind nochmals und lassen sich zum zweiten Mast begleiten, wo sie nochmals segnen und wieder auffahren. Die Kinder werden vom Jesukind heimgeschickt mit dem Zusatz, um halb drei wieder zu kommen.
2.30 Uhr. Gretel und Kuni gehen pünktlich zum Berg. Vom Podium aus sehen sie den Heiland als guten Hirten. Die Kinder gehen zum Lichtmast und begrüßen ihn. Der Heiland lässt sich zum Berg begleiten. Die Eltern und Begleiter dürfen ihm die Hand geben. Er segnet wie üblich und lässt die Leute fragen, ob er über ihnen schweben dürfe, um sie zu segnen. Nach dem Jawort der Leute tut er das. Nach dem besonderen Segen begleiten den Heiland beide Kinder zum Lichtmast, wo er segnend wieder auffährt. Die Kinder gehen heim.
3.00 Uhr nachts. Maria und Erika kommen wie befohlen zum Berg. Die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm erscheint und kommt zum Lichtmast. Nach der Begrüßung begleiten beide Kinder sie zum Berg, wo sie wie üblich segnen. Die Muttergottes und das Jesukind segnen die Leute besonders, die heute Nacht durchbeteten. Sie fahren gleich auf. Die Kinder gehen heim.
5.00 Uhr morgens. Gretel und Kuni müssen wieder zum Berg. Die heiligsten Herzen Jesu und Mariä erscheinen und kommen zum Lichtmast. Die Kinder begleiten sie nach der Begrüßung zum Berg. Die Eltern und Begleiter dürfen ihnen auch die Hand reichen. Nach dem üblichen Segen lassen sie die Leute fragen, ob sie über den Leuten schweben dürfen. Diese bejahen es freudig. Nach dem Segen sagte der Heiland, als die Leute den Herz-Jesu- und -Mariä-Rosenkranz beteten: "Es freut uns, dass ihr diesen Rosenkranz betet, wenn wir da sind." Sie lassen sich zum Lichtmast zurückbegleiten und fahren dann auf.
6.30 Uhr. Gretel und Kuni gehen zum vierten Male auf den Berg. Am Mast erscheinen drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz und zahlreiche Heilige, wie Kunigunda, Gemma Galgani, Pheffila, Florianda, Ketzina, Wolfram, Wolfgang, Johannes der Armenpfleger, der Stillschweiger, vom Kreuz, Antonius von Padua, Cäcilia, Mechthilde, Gertrud, Mathilde, Afra, Veronika und die heilige Mutter Anna. Am Berg fragen die drei Engel, ob sie über den Leuten schweben dürfen, was freudig bejaht wird. Nach dem üblichen Segen schweben die Engel und Heiligen zum Lichtmast wieder und fahren dann auf. Die Kinder gingen heim.
19.30 Uhr. Acht Kinder mit Hildegard sind am Podium. Sie sehen über dem Wald das Jesukind. Es schwebt zum Lichtmast, wo es die Kinder begrüßen Auf dem Wege dorthin schickt das Jesukind Gretel und Erika auf die Himmelswiese. Die Muttergottes kommt den beiden Kindern bereits auf halbem Wege entgegen und geht mit zum Berg. Antonie, Hildegard, Betti, Irma kommen mit dem Jesukind am Mast herauf. Am Podium segnen die Muttergottes und das Jesukind gleichzeitig die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Die Muttergottes nahm am Podium das Jesukind auf den Arm. Als die Kinder nach dem Segen das Jesukind auf dem Arm tragen dürfen, nehmen sie erst das Jesukind vom Arm der Muttergottes und geben es dann wieder dorthin zurück. Maria und Kuni gehen mit Schlötzer auf die Himmelswiese. Das Jesukind und die Muttergottes gehen in Begleitung der Kinder zum Mast. Dort segnen sie nochmals und fahren auf. Die Kinder werden nochmals auf die Himmelswiese geschickt. Beim neuen Jesukind-Altar auf dem Berg, der erst heute aufgestellt wurde, bleiben die Kinder kurz stehen. Da sehen sie plötzlich das Jesukind vor sich stehen. Das Jesukind sagt zu den Kindern, dass es jetzt diesen Altar segnen werde. Die Kinder sehen ein Englein vom Himmel herabkommen mit einem Fläschlein in der Hand. Dieses übergibt es dem Jesukind, das mit diesem den Altar bespritzt. Der Jesuskindstatue macht es ein Kreuzlein auf die Stirne. Dann segnet das Jesukind die Spender des neuen Altars. Diese knieten zufällig neben dem Altar, sie waren mit der Schmückung eben fertig geworden. Das Jesukind forderte sie durch die Kinder auf, ihm die Hand zu geben. Die Kinder sehen bei der Segnung des Kapellchens dieses voll Englein. Das Jesukind verschwand mit den Engeln und die Kinder gehen weiter zum Birnbaum. Es sind dies Antonie, Gretel, Maria und Erika. Am Bildstock kommen vier Heilige als Kinder. Es sind dies die heilige Maria Goretti, kleine heilige Theresia, Bernadette und Kreszentia. Sie gehen mit den Kindern zum Waldrand und dann weiter zur Grotte. Unterwegs sagt ein Engel: "Liebe Kinder, vielleicht müsst ihr heute ein Opfer bringen." Gretel hört dann weiter: "Du und Erika, kommt heute Nacht um zwölf Uhr, halb drei, halb fünf und viertel nach sechs auf den Berg." Zwischen dem ersten und zweiten Lichtmast kommt das Jesukind als zwölfjähriger Knabe zu den Kindern und die Kinder rutschen auf seine Bitte hin links und rechts begleitend bis zum Podium. Unterwegs sagt es zur Erika: "Gretel und du, kommt um neun Uhr schon auf den Berg." Am Podium segnet das Jesukind wie üblich und sagt auch, dass es besonders die segnet, die heute Nacht durchbeten. Dann fährt es in den Himmel auf. Die Kinder gingen heim.
11. Mai 1951, 21.00 Uhr. Antonie, Erika, Maria und Gretel gehen zum Berg. Die Muttergottes erscheint mit dem Jesukind über dem Birkenwald. Am Mast begrüßen die Kinder sie und begleiten sie zum Berg. Dort segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Dann lässt die Muttergottes fragen, ob sie ihren Mantel über die Leute ausbreiten darf. Diese sagen freudig: "Ja." Die Leute rücken näher heran. Das Jesukind tut danach dasselbe. Nach dem besonderen Segen gehen die Muttergottes und das Jesukind zum neuen Altärchen und die Muttergottes segnet dieses und geht mit dem Jesukind in Begleitung der vier Kinder zum Mast, wo sie nach nochmaligem Segen mit dem Jesukind auffährt. (Die nächtlichen Erscheinungen kommen gesondert.)
12. Mai 1951, 15.00 Uhr. Antonie, Kuni, Gretel, Maria, Irma und Erika gehen zum Berg. Das Jesukind erscheint über dem Wald und kommt zum Lichtmast geschwebt. Die Kinder gehen dorthin. Auf dem Wege werden die Kinder Gretel und Kuni aufgefordert, zur Himmelswiese zu gehen. Schon auf halbem Wege dorthin kommen die drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz entgegen und gehen mit den zwei Kindern zum Berg. Es gesellen sich noch die große und kleine heilige Theresia hinzu. Das Jesukind kommt mit den übrigen Kindern auch gleichzeitig vom Mast herkommend zum Podium. Das Jesukind, die Engel und Heiligen geben den Krankensegen und segnen die Andachtsgegenstände. Dann dürfen die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Zur Erika sagt das Jesukind: "Gretel und du, geht auf die Himmelswiese." Auch Antonie und Maria werden geschickt. Letztere Kinder gehen gleich und dürfen daher auch die Muttergottes abholen. Am Podium segnet die Muttergottes wie üblich und zieht dann zum Mast hinab. Dort segnet sie und fährt auf. Das Jesukind und die Engel, wie Heiligen kommen nun auch zum Mast. Sie segnen ebenfalls und fahren auf. Kuni und Erika bekommen noch den Auftrag, zur Himmelswiese zu gehen. Ihre Engel kommen. Sie beten mit ihnen eine Zeit lang. Die Engel segnen und verschwinden. Die Kinder werden heimgeschickt und sollen zum Berg wiederkommen um halb acht.
19.30 Uhr. Alle Kinder, Hildegard und Frau Waha sind am Podium. Das Jesukind erscheint über dem Wald und kommt zum Mast geschwebt. Die Kinder gehen nach dort, um es zu begrüßen Auf dem Wege sagt das Jesukind zu Erika: "Gretel und du, geht auf die Himmelswiese. Vielleicht kommt meine Mutter." Beide gehen aber nur bis zur Jesukind-Kapelle. Dort sehen sie die Muttergottes vor sich stehen. Nach der Begrüßung geht sie gleich zum nahen Podium und segnet dort die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Sie lässt auch fragen, ob sie über den Leuten schweben und sie segnen dürfe. Nach dem Segen geht die Muttergottes mit den Kindern zur Himmelswiese, wo sie nochmals segnet und auffährt. Währenddessen kommt auch das Jesukind auf den Berg und segnet wie üblich. Es geht hernach wieder zum Mast und fährt dort auf. Gretel und Erika sehen nach der Auffahrt der Muttergottes die kleine heilige Theresia auf der Wiese, wie auch die heilige Kreszentia als kleine Kinder, im Alter von etwa drei Jahren. Theresia sagt: "Liebe Kinder, kommt heute Nacht um ein Uhr, halb vier, viertel nach fünf und kurz vor sieben Uhr auf den Berg." Hildegard und Irma kommen auf die Wiese zu Erika und Gretel. Die Heiligen sagen zur Gretel: "Wollt ihr mit uns eine Prozession machen?" Die Kinder willigten gerne ein. Die beiden Heiligen schweben voraus zum Eck beim Apfelbaum und dann den Feldweg hinüber zum Wald. Unterwegs sagen die Heiligen zur Erika und Gretel: "Wenn es morgen schön ist, dann zieht eure weißen Kleider an." Als die Kinder den Waldweg betreten, sehen sie vor sich viele Heilige und zwar vier zu vier und dazwischen viele Englein. Erika sagt, dass es über 500 Heilige sind, da die Heiligen schon weit vorne sind, d. h. beim Kreuz sein mussten. Vor sich sehen die Kinder die heilige Mutter Anna mit einem Buch auf dem Arm. Erika frug, was das Buch bedeute. Die heilige Mutter Anna sagt: "Darin las Maria." Frau Waha sieht vor sich über der Prozession den Heiligen Geist als Taube schweben und auch die Heiligen sieht sie. Die Kinder sehen ebenfalls den Heiligen Geist, aber außerdem noch drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz und hinter diesen Gott Vater, der halb in einer Wolke steht. Die Anordnung ist folgende: Gott Heiliger Geist, die drei Engel (in der Monstranz das Jesukind) und dann Gott Vater. Die Prozession bewegt sich zum Waldkreuz, wo sie hält. Die Heiligen und Engel machen einen großen Kreis, so dass die Kinder etwa acht Meter vor dem Kreuz sich hinknieten. Alle singen und beten. Vor sich sehen auf einmal die Kinder mehrere Engel in weißen Kleidern. Sie sagen: "Wir sind die Seelen, die ihr am ersten Mai aus dem Fegfeuer erlöst habt." (Die Kinder dachten gar nicht mehr daran und sprachen auch nie bisher weiter darüber.) Die Erlösten sagen: "Wir dürfen nur kurz hier bleiben, wir danken euch für die Erlösung." Sie segnen und fahren auf. Gleich darauf sieht Gretel allein neben dem Kreuz ein Feuer und darin menschliche Gestalten, mit erhobenen und bittenden Händen. Nur kurz dauert diese Vision. Die Heiligste Dreifaltigkeit segnet mehrmals. Gretel und Erika sehen beim hinteren Bildstock die Muttergottes. Diese sagt zu Gretel: "Kommt beide mit Herrn Schmitt näher." Als diese drei vor der Muttergottes sind, sagt sie zu den beiden Kindern: "Ich will euch nur sagen, hierher soll eine Kapelle kommen und diese soll zu meiner Ehre sein. Ich will sie euch anzeigen." Die Muttergottes ging näher zu den Kindern und schwebt nach rechts. Beide Kinder und Schmitt gingen mit. Schmitt machte in den nebenstehenden Bäumen ein Zeichen und Gretel ging dann mit der Muttergottes, gefolgt von Schmitt, der gleich mitging und 'Meterschritte' machte, nach links. Beim dreizehnten Schritt blieb die Muttergottes stehen. Hier sah Schmitt auf dem Boden einen Stein. (Gleich einem Markstein und machte hier ein Zeichen darauf.) Anschließend ging die Muttergottes nach dem Kreuz zu. Schmitt folgt mit Gretel. Beim 25. Schritt blieb die Muttergottes wieder stehen. Zum Kreuz waren von da aus noch etwa sechs bis acht Meter. Hier konnte Schmitt auch in den danebenstehenden Bäumen ein Zeichen machen. Die Muttergottes geht anschließend auf die rechte Seite, wieder dreizehn Schritte. Darauf ging sie zurück zum Bildstock, doch nicht ganz, zum Bildstock waren noch etwa vier bis fünf Meter. Auf die Frage von Herrn Schmitt, wie die Muttergottes die Kapelle genannt haben will, sagt sie zu den Kindern: "Nennt sie Gnadenkapelle." Die Muttergottes sagt dann weiter: "Liebe Kinder, kommt einmal allein auf den Berg. Ich werde euch die Masse der Kirche angeben. Es wäre mir lieb, wenn Schlötzer und Schmitt mitkommen würden." Die Muttergottes segnete nochmals und fährt auf. Die Kinder werden von der Muttergottes aufgefordert, heimzugehen und pünktlich die Nacht wieder zu kommen. Als die Kinder wieder zum Kreuz gingen, waren die Heiligste Dreifaltigkeit schon fort. Frau Waha sagt, dass sie bald darauf, als die Kinder zum Bildstock gingen, nochmals segneten und auffuhren. Hierzu siehe 24. Mai 1951: Kapellenbau!)
13. Mai 1951, früh 1.00 Uhr. Gretel und Erika gehen zum Berg. Vom Podium aus sehen sie die Muttergottes mit dem Jesukind. Am Mast begrüßen die Kinder die beiden und begleiten sie zum Berg, wo die Muttergottes und das Jesukind wie üblich segnen. Danach dürfen die beiden Kinder das Jesukind vom Arm der Muttergottes nehmen und es selbst auf den Händen tragen, während sie singen. Die Muttergottes lässt fragen, ob die Leute unter ihren Schutzmantel wollten. Auf das "Ja" hin breitet die Muttergottes ihren Mantel aus. Sie segnet mehrmals. Auch das Jesukind tat dasselbe. Dann segnen beide nochmals und gehen wieder zum Lichtmast, wo sie nochmals segnen und auffahren. Die Kinder gehen nach dem Dankgebet heim.
13. Mai 1951, 15.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Es erscheinen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Birkenwald. Sie kommen zum Mast herübergeschwebt und die Kinder gehen hinab, um sie zu begrüßen Zur Kuni sagt die Muttergottes: "Gretel und du, geht auf die Himmelswiese." Auf halbem Wege kommen ihnen drei Engel mit Kelch, Monstranz und Kreuz entgegen und gehen mit ihnen zum Berg, wo sie die Andachtsgegenstände segnen und den Krankensegen geben. Dann sagt das Jesukind zur Kuni und Gretel: "Ich habe für euch eine Botschaft. Kommt heute Nacht um zwölf Uhr und morgen früh um sechs Uhr auf den Berg. Öfters braucht ihr nicht kommen." Die Muttergottes und das Jesukind und die Engel segnen nochmals und fahren auf.
13. Mai 1951, 17.00 Uhr. Gretel und Erika gehen wieder zum Podium mit den anderen Kindern, müssen aber gleich auf die Himmelswiese gehen. Dort gehen sie weiter zum Bildstock am Birnbaum. Dort belehren sie einige Engel, weil sie schon wieder viel vergessen haben, wie sie sich benehmen sollen:
1. Macht das Kreuzzeichen langsam und andächtig.
2. Wenn die Heiligste Dreifaltigkeit kommt und segnet, dann sollt ihr den Kopf verneigen und die Hände über die Brust kreuzen.
3. Langsam und mit Sammlung die Berührungen ausführen. Sagt entweder "Wir grüßen dich, du holde Frau" oder "holder Knabe: Gelobt sei Jesus Christus."
Die Engel gehen vom Bildstock aus weiter zum Wald. Dort kommt der Heiland als zwölfjähriger Knabe zu den Kindern und bleibt längere Zeit bei ihnen. Er hat ein weißes Kleid und goldene Sternlein darauf. Die Haare sind blond und fallen nicht ganz auf die Schulter. Im Wald blieben die Kinder etwa zehn Minuten. Sie singen dem Jesukind und den Engeln Lieder vor. Das Jesukind segnet die Kinder nochmals und fährt auf. Die Kinder gehen heim.
13. Mai 1951, 19.30 Uhr. Alle Kinder sind wieder am Berg. Die Muttergottes mit dem Jesukind erscheint über dem Wald und kommt zum Lichtmast. Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes und das Jesukind. Zur Erika sagt die Muttergottes: "Gretel, Kuni und du, geht auf die Himmelswiese." Die Kinder folgen und am Rande der Wiese kommen drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz, sowie die Heiligen Maria Goretti, Bruder Klaus, Gemma Galgani, die große und kleine heilige Theresia, sowie Pater Rupert Mayer. Sie gehen mit ans Podium. Dort segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Dann gehen sie alle zum Lichtmast. Sie segnen nochmals und fahren auf. Die Kinder werden nochmals auf die Wiese geschickt. Dort kommt die kleine heilige Theresia. Es waren einige Geistliche aus der Schweiz mitgegangen. Ein älterer Pfarrer benahm sich so unbeholfen bei der Berührung des Kleides, dass sich die Kinder eines Lachens nicht erwehren konnten. Sie sagen, auch die heilige Theresia muss lächeln. Die heilige Theresia blieb nur kurz. Sie segnet und fährt auf. Die drei Kinder sollen um zwölf Uhr nachts auf den Berg kommen.
13. Mai 1951, nachts 0.00 Uhr. Kuni und Gretel begleiten den Heiland als guten Hirten vom Mast zum Berg. Dort segnet er die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Dann schwebt der Heiland über den Leuten und segnet sie. Dann segnet er nochmals besonders und die Kinder und Frau Waha begleiten ihn wieder zum Lichtmast. Die Leute singen: O du, mein Heiland. In das Lied hinein sagt der Heiland zur Frau Waha: "Es freut mich, dass mir die Leute die Treue schwören." Am Mast segnet er nochmals und fährt auf.
14. Mai 1951, abends 19.30 Uhr. Antonie, Betti, Irma, Gretel, Erika, Maria und Kuni gehen zum Berg. Das Jesukind ist über dem Birkenwald und kommt zum Lichtmast herübergeschwebt. Die Kinder holen es am Mast ab. Es geht zum Berg und segnet dort wie üblich. Dann dürfen es die Kinder auf die Hände nehmen. Maria und Kuni werden auf die Himmelswiese geschickt. Dort sehen die Kinder den Bruder Klaus, sowie die große und kleine heilige Theresia. Sie gehen mit den Kindern auf den Berg. Dort segnen sie wie üblich und gehen dann wieder zurück zur Wiese, wo sie segnen und auffahren. Das Jesukind ging inzwischen zum Mast zurück und fuhr auf. Auf der Wiese sehen Maria und Kuni die heilige Maria Goretti auf einem Thron sitzend. Sie sagt zu den Kindern: "Ihr werdet heute noch Schönes sehen." Dann forderte sie die Kinder auf, jetzt Blumen zu streuen. Zwölf Engel kommen mit Blumenkörben. Zwei Engel tragen immer einen Korb und die Kinder fangen an, das Bildstöckl am Birkenwald, die Grotte zu schmücken. Die heilige Maria Goretti schwebt voraus immer noch auf dem Thron sitzend. Die Kinder schmücken den Theresienaltar und den Altar am zweiten Lichtmast und dann den Weg zum Podium, wie auch dieses selbst. Anschließend schmücken sie auch noch die Kapelle, die Kinder gehen dann zurück zum Altar am Lichtmast. Dort fährt Maria Goretti auf. Die Kinder sehen die Muttergottes als Maienkönigin herunterschweben in Begleitung von zwei großen Engeln. Sie geht mit zum Berg, wo sie wie üblich segnet. Nach dem besonderen Segen geht sie zum Lichtmast zurück. Dort segnet sie nochmals und fährt auf. Bevor sie auffuhr, durften mehrere Kranke ihr noch die Hand geben. Plötzlich segnet die Muttergottes und fuhr auf, als ein Mann auf einem Wagen, der in nächster Nähe stand, herbei geschoben werden sollte. Beim Dankgebet hört Kuni die Stimme der Muttergottes, die sagt: "Liebes Kind, weißt du, warum ich nicht allen Kranken die Hand gegeben habe? Weil nicht alle tun, wie sie sind. Du weißt schon, was ich meine." (Kuni sagte dann hinzu: Wahrscheinlich waren sie nicht im Stande der Gnade.) Die Kinder gehen heim.
16. Mai 1951, abends 19.30 Uhr. Gretel, Erika, Kuni und Maria und Hildegard gehen zum Lichtmast. Das Jesuskind kommt vom Birkenwald herübergeschwebt. Zur Erika sagt es: "Gretel und du, geht auf die Himmelswiese." Beide Kinder folgen gleich. Sie sehen die Muttergottes, wie sie ihnen auf dem Weg schon entgegenkommt. Die Kinder begleiten sie zum Berg, wo sie gleichzeitig mit dem Jesukind eintrifft. In Begleitung der Muttergottes sind auch die drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz. Am Podium segnen alle gemeinsam die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Die Kinder nehmen das Jesukind auf den Arm. Die Muttergottes geht mit den drei Engeln und den beiden Kindern währenddessen wieder auf die Himmelswiese. Auf dem Wege sagt sie: "Liebe Kinder, kommt die Nacht um ein Uhr, halb fünf und halb sieben auf den Berg." Dann fährt sie auf. Die Kinder gingen weiter und sie sehen die Muttergottes und das Jesukind, beide so groß wie die Kinder, vor sich stehen. Die Muttergottes fordert die beiden Kinder auf, mit ihnen zu spielen. Sie sagt: "Als ich so jung war, wie ihr, war ich auch so lustig wie ihr." Die beiden Kinder führten aber die Muttergottes und das Jesukind an der Hand über die Wiese und singen Lieder. Zwischen Erika und Gretel ging das Jesukind und zwischen Gretel und Schmitt die Muttergottes. Alle gingen nebeneinander. Die Muttergottes sagt: "Mich rief man mit Miriam." Sie sagt weiter: "Sollen wir mit euch auf den Berg als Herz Jesu und Mariä?" Die Kinder bejahten es. Die Kinder sahen auf einmal die heiligsten Herzen vor sich. Die gingen mit ihnen zum Berg. Dort segnen sie wie üblich. Danach gingen sie zum Mast. Sie segnen nochmals und fahren auf. Währenddessen kommen Kuni und Maria von der Himmelswiese mit den heilige Gemma Galgani, kleine Theresia, Antonius, Bernadette. Diese segnen am Podium wie üblich und fahren dort gleich auf. Kuni und Maria erhalten noch den Auftrag, um zehn Uhr auf den Berg zu gehen, ebenfalls um ein Uhr und sechs Uhr früh. Hildegard ist mit den Pilgern am Waldkreuz, sie sieht am Waldkreuz um 20.45 Uhr den Heiligen Geist. Vor der Taube schwebt ein Dreieck, und Hildegard sieht darinnen Gott Vater. Der Heilige Geist schwebt ein Kreuz. Die Muttergottes kommt noch hinzu und segnet mehrmals. Nur kurz dauert diese Vision.
16. Mai 1951, 22.00 Uhr. Kuni und Maria sehen über dem Birkenwald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Diese schweben zum Berg. Sie kommen den beiden Kindern entgegen, als diese zum Mast hinuntergehen wollten. Am Podium segnen sie wie üblich. Dann lassen sie fragen, ob sie über den Leuten schweben und segnen dürfen. Danach segnen sie nochmals besonders und fahren auf. Die anwesenden Priester dürfen dem Heiland und der Muttergottes noch die Hand geben.
18. Mai 1951, 19.30 Uhr. Gretel, Maria, Kuni, Antonie und Hildegard sind am Berg. Sie sehen über dem Birkenwald das Jesukind. Am Mast begrüßen die Kinder das Jesukind und begleiten es zum Berg. Auf dem Weg sagt das Jesukind zur Antonie: "Gretel und du, geht auf die Himmelswiese." Erika kommt verspätet hinzu. Am Berg segnet das Jesukind wie üblich und geht dann wieder zum Mast, wo es auffährt. Gretel und Antonie gehen auf die Wiese. Ihre Englein kommen und führen die Kinder weiter zum Wald. Ein Engel sagte: "Ich muss euch sagen, was ihr nicht gerne tut. Kommt heute Nacht um halb zehn, zwölf Uhr, halb vier und halb sieben auf den Berg." Im Wald kommen die heilige Theresia und Maria Goretti. Sie gehen mit den Kindern zum Waldkreuz und dann weiter zum hintersten Bildstock. Dort erscheint die Muttergottes. Sie segnet mehrmals und geht dann mit den Kindern auf dem Weg zum Waldausgang. Die Kinder singen Maienlieder. Die Muttergottes geht nicht mit auf den Berg, sondern fährt vor dem Ausgang auf. Maria Goretti und die kleine heilige Theresia gehen bis zum ersten Lichtmast und fahren dort ebenfalls auf. Die Kinder werden heimgeschickt. Kuni, Erika und Maria werden ebenfalls auf die Himmelswiese geschickt. Es erscheinen dort Bruder Klaus und der heilige Fidelis von Sigmaringen, die mit den Kindern zum Berg, gehen, wo sie segnen. Dann wieder zurück zur Himmelswiese. Sie fahren dort auf. Bald darauf sehen die drei Kinder den Papst Plus X. Dieser sagt zu ihnen, dass die Geistlichkeit (es waren drei Priester dabei) herankommen und ihm die Hand geben sollen. Die Kinder sehen den Papst mit einem großen Stab in der Hand. Neben Pius dem X. stand Papst Leo IX. Außerdem kommen noch Pius I. und Remigius. Sie bleiben nicht lange, sondern segnen und fahren auf. Auf dem Weg zurück zum Berg kommen die heilige Gemma Galgani, Maria Goretti und Kreszentia und Aloisius. Sie gehen mit zum Berg, wo sie wie üblich segnen. Danach gehen sie zum Mast. Dort nochmaliger Segen und Auffahrt. Nach dem Dankgebet gehen sie heim. Auf der Himmelswiese wurden die Kinder für ein Uhr, halb fünf und sechs Uhr bestellt.
18. Mai 1951, 21.30 Uhr. Antonie und Gretel sind pünktlich auf dem Berg. Sie sehen das Jesukind und gehen hinab zum Mast und begrüßen es. Dann begleiten sie es zum Berg. Am Mast Begrüßung. Auf dem Berg segnet dann das Jesukind wie üblich, die Kinder dürfen es berühren und auf den Arm nehmen. Das Jesukind lässt danach die Leute fragen, ob es über ihnen schweben und sie segnen darf. Danach geht das Jesukind zum Lichtmast und fährt auf. Beim Dankgebet sehen die Kinder Engel, die Blumenkörbe bringen zum Schmücken. Die Kinder schmücken damit den Altar am Mast und den Weg zum Podium und dieses dort selbst. Dann zum neuen Jesuskindaltar und anschließend zur Grotte und dem Bildstock. Engel tragen die Blumenkörbe. Antonie hört einen Engel sagen: "Kommt morgen um halb drei und halb sechs zur Himmelswiese." Die Kinder gehen heim.
18. bis 19. Mai 1951, 0.00 Uhr. Gretel und Antonie sind am Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten über dem Birkenwald. Beide Kinder gehen zum Mast. Der Heiland kommt ihnen auf halbem Wege schon entgegen und geht mit ihnen zum Berg, wo er wie üblich segnet. Dann lässt er durch die Kinder die Leute fragen, ob er über . ihnen schweben und segnen darf. Danach geleiten ihn die Kinder zum Mast. Nach nochmaligem Segen fährt er auf. Die Kinder gehen nach dem Dankgebet nach Hause.
19. Mai 1951, 1.00 Uhr morgens. Maria, Kuni und Erika gehen zum Berg. Der Heiland als guter Hirte erscheint über dem Wald. Nach der Begrüßung geht er mit ihnen vom Mast zum Berg. Er segnet dort wie üblich und fährt vom Podium gleich wieder in den Himmel auf. Die Kinder gehen bald darauf heim.
19. Mai 1951, 3.30 Uhr morgens. Gretel und Antonie gehen wieder zum Berg. Der zwölfjährige Jesusknabe ist über dem Birkenwald. Die Kinder begrüßen ihn am Mast und begleiten ihn zum Berg, wo er wie üblich segnet. Danach schwebt er über den Leuten und segnet. Hierauf geht er wieder zurück zum Mast und fährt auf.
19. Mai 1951, 4.30 Uhr. Kuni, Maria, Erika gehen zum Berg. Erika und Maria sehen nur mehrere Heilige, während Kuni die heiligsten Herzen Jesu und Mariä sieht. Maria sieht sie erst auf dem Weg zum Podium. Dort segnen sie wie üblich. Sie schweben über den Leuten und segnen. Sie schweben danach zum Mast, wo die Schweizer Pilger den Reisesegen erhalten. Die heiligsten Herzen Mariä und Jesu fahren auf. Nach dem Dankgebet gehen die Kinder heim.
19. Mai 1951, morgens 6.00 Uhr. Kuni, Maria und Erika gehen nochmals zum Berg. Drei Engel erscheinen mit Monstranz., Kelch und Kreuz über dem Wald. Sie kommen zum Mast und die drei Kinder begleiten sie zum Berg, wo auch sie wie üblich segnen. Danach geben sie den besonderen Segen und gehen wieder zum Mast, wo sie auffahren. Die Kinder gehen dann heim.
19. Mai 1951, 6.30 Uhr morgens. Gretel und Antonie kommen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm über dem Wald. Sie kommen zum Lichtmast, wo die Kinder sie begrüßen Danach begleiten die Kinder sie zum Berg. Dort der Segen wie üblich. Die beiden Kinder dürfen das Jesukind auf den Arm nehmen. Gretel lässt sich das Jesukind von der Muttergottes übergeben. Die Muttergottes lässt danach fragen, ob die Leute unter ihren Schutzmantel wollen. Sie breitet ihren Mantel aus. Nach ihr macht das Jesukind es auch, so. Dann segnen sie nochmals und gehen wieder zum Mast, wo sie auffahren.
20. Mai 1951, 15.00 Uhr. Gretel, Erika, Kuni, Maria, Antonie, Irma und Hildegard sind am Berg. Sie sehen alle außer Irma das Jesukind über dem Birkenwald. Es schwebt zum Mast. Die Kinder gehen dorthin. Auf dem Wege hört Erika das Jesukind sagen: "Gretel und du, geht auf die Himmelswiese." Beide Kinder gehen gleich. Es kommen ihnen bereits drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz entgegen und gehen mit zum Berg. In ihrer Begleitung sind auch noch die Heiligen: Theresia, Kreszentia, Bruder Klaus. Am Berg segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Das Jesukind war inzwischen auch zum Podium gekommen und segnet wie üblich. Nach dem besonderen Segen gehen das Jesukind, die Engel und Heiligen zum Mast. Auf dem Wege sagt das Jesukind zu Hildegard: "Ich freue mich, dass heute so viele Leute auf dem Berg sich versammelt haben." Am Mast segnen sie nochmals und fahren auf. Gretel und Erika bekommen nochmals den Auftrag, auf die Himmelswiese zu gehen. Sie folgen ihren Engeln, die vorausschweben. Diese schweben zum Bildstock am Birnbaum. Die Kinder beten dort längere Zeit zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Da stand plötzlich die Muttergottes als zwölfjähriges Mädchen vor ihnen, sie sagt: "Geht mit mir auf die Himmelswiese." Dort verblieb die Muttergottes längere Zeit bei den Kindern, die ihr zu Ehren Marienlieder singen und ihr auch Gedichte aufsagen. Die Kinder konnten sich vor Freude kaum fassen. Doch diese wurde noch vergrößert, als auch der Heiland als zwölfjähriger Knabe kam. Über fünf Minuten blieben die beiden bei den Kindern. Die Muttergottes und das Jesukind setzten sich zu den Kindern. Die Kinder sahen gar nicht in ihrem Eifer, dass sich in größerer Entfernung viele Leute ansammelten, die teils beten und teils sangen. Die beiden Kinder knieten in ihren weißen langen Kleidern auf der Wiese. Die Muttergottes machte den Kindern, ohne dass sie darum baten, ein Kreuzlein auf die Stirne, wie auch Schmitt. Nach einiger Zeit segnen die Muttergottes und der Jesusknabe und fahren auf. Doch bevor sie auffuhren, ließ Schmitt fragen, ob sie ein Kripplein auf dem Acker wünscht, wo ihr lieber Sohn an Weihnachten erschienen ist. Die Muttergottes sagte darauf: "Es würde mich das sehr freuen." Schmitt ließ weiter fragen: "Liebe Muttergottes, hast du oder dein göttlicher Sohn dies zu einer Begnadeten aus dem Rheinland gesagt?" Die Muttergottes darauf: "Ich habe eben gesagt: Es würde mich freuen, wenn ein Kripplein dorthin käme." (Für Schmitt war es damit klar, dass die Begnadete keinen Auftrag bekommen hat.) Vor der Auffahrt bekamen beide Kinder den Auftrag, um fünf Uhr nochmals auf die Himmelswiese zu kommen. Sie gingen dann heim.
20. Mai 1951, morgens um 1.00 Uhr. Kuni ging auf den Berg ohne Maria, da diese Fieber hatte. Kuni sieht die Muttergottes mit dem Jesuskind über dem Birkenwald. Die Muttergottes und ihr liebes Kind segnen vom Wald aus die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Die Muttergottes sagt: "Es freut mich, dass du allein gekommen bist. Wenn Maria um halb drei nicht mitkommen kann, dann darfst du auch daheim bleiben." Die Muttergottes und das Jesuskind segnen nochmals und fahren auf. Die Muttergottes sagt noch: "Mich freut das nächtliche Gebet." Kuni geht heim.
20. Mai 1951, 4.30 Uhr. Kuni und Maria (letzterer geht es besser) gehen zum Berg. Beide Kinder sehen die drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz über dem Birkenwald. Sie kommen zum Mast und werden von den beiden Kindern abgeholt. Am Podium segnen sie wie üblich. Sie erteilen ihren besonderen Segen und fahren auf.
20. Mai 1951, 5.30 Uhr. Gretel und Antonie gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes und das Jesukind über dem Wald. Sie segnen. Dann schweben sie zum Mast und werden von den beiden Kindern abgeholt. Am Podium segnen sie wie üblich. Die Muttergottes lässt die Anwesenden fragen, ob sie ihren Schutzmantel ausbreiten darf. Ebenso macht es das Jesukind. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die Muttergottes und das Jesukind zum Lichtmast, wo sie nochmals segnen und auffahren.
20. Mai 1951, 6.00 Uhr morgens. Kuni und Maria gehen zum Berg. Sie sehen über dem Wald die heilige Familie. Diese schwebt zum Lichtmast und wird von den Kindern zum Berg begleitet. Dort segnet sie wie üblich. Die heilige Familie lässt die Pilger fragen, ob sie über ihnen schweben darf. Danach begleiten die Kinder sie wieder hinab zum Mast. Dort nochmaliger Segen und Auffahrt.
20. Mai 1951, 6.30 Uhr. Kuni und Maria müssen nochmals zum Berg. Die Kinder sehen den Bruder Klaus. Sie holen ihn am Mast ab. Auf dem Berg segnet er wie üblich. Dann sagt er zu den Kindern: "Liebe Kinder, durch die Opfer, die ihr heute Nacht gebracht habt, haben sich wieder viele Sünder bekehrt." Er segnet nochmals und fährt auf.
NB: Die Aufforderung der Erscheinungen, dass die Kinder während der Nachtzeit so häufig auf den Berg kommen möchten, können nicht als Eidetik oder Phantasie der Kinder erklärt werden. Von sich aus werden die Kinder solch schwere Opfer nicht erfinden!
23. Mai 1951, 2.30 Uhr morgens. Kuni, Maria und Antonie gehen zum Berg mit Koch und Dr. Wetzel. Die Kinder sehen über dem Birkenwald den zwölfjährigen Jesusknaben. Beim Abholen schwebt er den Kindern schon entgegen und diese begleiten ihn zum Berg. Dort Segen wie üblich. Die anwesenden Pilger bekommen den besonderen Segen und das Jesukind fährt zum Himmel auf.
23. Mai 1951, 5.30 Uhr morgens. Gretel und Erika gehen zum Berg. Sie sehen über dem Wald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä und holen sie ab. Nach der Begrüßung am Mast begleiten die Kinder die heiligsten Herzen zum Podium, wo sie wie üblich segnen. Besonderen Segen erhalten Pilger, die die Nacht durchgebetet haben. Die Kinder begleiten die heiligsten Herzen wieder zum Mast, wo sie nach nochmaligem Segen wieder in den Himmel auffahren.
23. Mai 1951, 6.15 Uhr morgens. Maria, Kuni und Antonie gehen zum Berg. Die Kinder sehen die heilige Familie, die gleich zum Podium vom Birkenwald herüberschwebt. Auch diese segnet wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie wieder in den Himmel auf.
23. Mai 1951, abends 19.30 Uhr. Alle sieben Kinder und Hildegard gehen zum Berg. Das Jesukind erscheint über dem Wald. Erika hört es sagen: Gretel und du, geht zur Himmelswiese. Auf dem Wege dorthin kommen drei Engel bereits mit Monstranz, Kelch und Kreuz entgegen in Begleitung der heiligen Maria Goretti, der großen und kleinen heiligen Theresia und Bruder Klaus. Sie gehen alle zum Podium, wo sie wie üblich segnen. Die heilige kleine Theresia sagt: "Die Kinder, die am Berg sind, dürfen mir die Hand geben." Danach segnen die heiligen Engel und Heiligen nochmals und gehen auf die Wiese zurück. Am Rand der Wiese fahren die Engel auf. Die heilige Theresia sagt: "Liebe Kinder, ich muss euch etwas Trauriges sagen. Kommt heute Nacht um halb zehn, viertel nach zwei, fünf Uhr und viertel vor sieben auf den Berg."
23. Mai 1951, 21.30 Uhr. Maria, Antonie und Kuni gehen mit Koch etwas früher zum Berg. Die Kinder sehen über dem Birkenwald die heilige Familie. Sie segnet und schwebt zum Berg herüber. Auf halbem Wege zum Mast kommt sie den Kindern schon entgegen, die sie dann zum Berg begleiten. Am Podium segnet sie wie üblich. Die heilige Familie gibt besonderen Krankensegen. Sie segnet auch die Pilger und fährt dann auf. Gretel und Erika kommen gleich darauf zum Podium. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Diese kommen zum Lichtmast geschwebt, wo sie die Kinder nach der Begrüßung zum Berg begleiten. Dort Segen wie üblich. Die Muttergottes lässt die Leute fragen, ob sie unter ihren Schutzmantel wollen. Nach ihr sagt auch das Jesukind so. Die Kinder nehmen das Jesukind auf den Arm. Dann besonderer Segen der Muttergottes und des Jesuskindes und die Kinder begleiten wieder die Muttergottes und das Jesukind zum Mast. Das Jesukind sagt zur Erika: "Wenn ihr wollt, kommt nur um viertel vor sieben." Am Mast nochmaliger Segen und Auffahrt. Während des Dankgebetes erscheint der Baron über dem Wald. Er segnet mehrmals und fährt wieder auf.
24. Mai 1951, 1.00 Uhr nachts. Kuni, Maria, Antonie und Koch gehen zum Berg. Die drei Kinder sehen die drei Erzengel über dem Birkenwald. Sie segnen und schweben zum Berg herüber. Sie kommen den Kindern auf halbem Weg entgegen, die sie dann zum Berg begleiten. Sie segnen wie üblich. Den Pilgern erteilen sie den besonderen Segen und fahren auf.
24. Mai 1951, 4.00 Uhr nachts. Maria, Kuni und Antonie gehen zum Berg. Sie sehen den zwölfjährigen Jesusknaben. Er kommt vom Birkenwald herübergeschwebt, den Kindern auf halbem Wege zum Podium entgegenkommend. Am Podium segnet er wie üblich. Er fährt nach dem besonderen Segen wieder auf.
24. Mai 1951, 5.00 Uhr morgens. (Koch.) Gretel und Erika gehen zum Berg. Beide Kinder sehen über dem Wald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Sie segnen und die Kinder holen sie am Lichtmast ab. Nach der Begrüßung begleiten die Kinder sie zum Berg. Dort Segnung wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder sie wieder zum Lichtmast. Dort fahren sie nach nochmaligem Segen in den Himmel auf.
24. Mai 1951, 6.15 Uhr morgens. Gretel und Erika gehen mit Koch zum Berg. Beide Kinder sehen über dem Birkenwald die Heiligste Dreifaltigkeit. Sie kommt zum Lichtmast herübergeschwebt, wo sie die Kinder abholt und zum Berg begleitet. Am Podium Segnung wie üblich. Die Pilger, die die Nacht durchgebetet haben, erhalten den besonderen Segen. Nach nochmaligem Segen fährt die Heiligste Dreifaltigkeit auf.
24. Mai 1951, 6.30 Uhr morgens. Maria, Kuni und Antonie gehen mit Koch auf den Berg. Die drei Kinder sehen über dem Wald die Muttergottes mit dem Jesukind als Maienkönigin. Nach dem Segen schwebt die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm den Kindern entgegen, die sie zum Berg begleiten. Am Podium Segen wie üblich. Besonderen Segen erhalten die, die die Nacht durchgebetet haben. Die Pilger erhielten einen nochmaligen Segen und die Muttergottes mit dem Jesukind fahren auf.
24. Mai 1951, nachmittags 15.00 Uhr, etwa 5.000 Personen. Die sieben Kinder, wie Hildegard und Rosl sind am Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Birkenwald. Auf dem Weg zum Lichtmast werden Gretel und Erika aufgefordert, auf die Wiese zu gehen. Es kommen auf halbem Wege ihnen die drei Engel mit Monstranz, Kelch und Kreuz entgegen, wie auch die kleine heilige Theresia, Maria Goretti und Bruder Klaus. Sie gehen zum Podium, wo sie wie üblich segneten. Vom Mast her kommen die übrigen Kinder mit der Muttergottes und dem Jesukind. Auch diese segnen am Podium wie üblich. Viele Kranke werden der Muttergottes zugeführt, dass sie ihr die Hand geben. Dann segnen sie nochmals und die Kinder begleiten die Muttergottes mit dem Jesukind wieder zum Mast, wo sie nach nochmaligem Segen auffahren. Gretel und Erika begleiten die drei Engel und Heiligen wieder zur Wiese, wo sie auffahren. Antonie, Maria und Kuni erhalten den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Es kommen ihnen die heiligen Joachim und Anna entgegen. Sie gehen zum Podium, wo sie wie üblich segnen und dann gleich auffahren. Zur Hildegard sagte die Muttergottes am Mast: "Kommt um fünf Uhr wieder."
24. Mai 1951, 17.00 Uhr. Alle Kinder gehen wieder zum Berg. Das Jesukind erscheint über dem Birkenwald und kommt zum Lichtmast herübergeschwebt. Auf dem Wege werden Antonie, Kuni und Maria auf die Wiese geschickt. Ihnen kommen die heiligen drei Engel, Bruder Klaus und Maria Goretti und die heilige kleine Theresia entgegen. Sie gehen zum Berg. Gleichzeitig treffen vom Mast kommend die übrigen Kinder mit dem Jesukind ein. Sie segnen gemeinsam am Podium wie üblich. Gretel und Erika bekommen den Auftrag auf die Wiese zu gehen. Die übrigen Kinder begleiten die Engel und Heiligen und das Jesukind zum Mast, wo sie nach nochmaliger Segnung auffahren. Antonie, Maria und Kuni gehen nochmals auf die Wiese. Auf dem Wege sehen die Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit und die Muttergottes. Sie gehen zum Podium. Sie segnen wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie auf.
24. Mai 1951, 19.30 Uhr. Alle zehn Kinder sind am Berg. Die Muttergottes mit dem Jesukind erscheint über dem Birkenwald. Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes und das Jesukind. Antonie und Kuni werden auf die Himmelswiese geschickt. Währenddessen gehen die übrigen Kinder mit der Muttergottes und dem Jesukind auf den Berg. Dort Segen wie üblich. Die Kinder dürfen das Jesukind auf die Arme nehmen. Anschließend dürfen viele Kranke der Muttergottes die Hand reichen. Gretel, Maria und Erika werden auf die Wiese gerufen. Von da aus folgen die Kinder ihren Schutzenglein, die sie in den Wald führen. Es kommen am Bildstock noch die kleine heilige Theresia, Kreszentia und Bernadette hinzu. Auf dem Weg sagen diese Heiligen, dass die Kinder um halb zehn, viertel vor zwei, viertel nach vier und viertel nach sechs auf den Berg kommen sollen. Nach einer längeren Wanderung führen die Heiligen die Kinder am Bildstock und Waldkreuz vorbei auf den Weg zum Berg. Bevor die Kinder aus dem Wald treten, gehen die Heiligen etwas seitwärts. Vor einem starken Baum und einem daneben stehenden Busch machen die Heiligen halt und sagen zu den Kindern: "Liebe Kinder, wisst ihr, dass die liebe Muttergottes schon einmal hier war, als sie gesagt hat, dass hier eine kleine Grotte herkommen soll mit dem Bild der Muttergottes, wie sie auf dem Berg erscheint? Es soll ein Kranz Lichter herumkommen." Beim Waldausgang segnen die Heiligen nochmals und fahren auf. Sie sagen: "Kommt heute Nacht pünktlich." Inzwischen begleiten die übrigen Kinder die Muttergottes und das Jesukind nach dem besonderen Segen wieder zum Lichtmast, wo sie auffahren. Antonie und Kuni erhalten den Auftrag um halb zehn, halb zwei, halb sechs und halb neun auf den Berg zu kommen.
24. Mai 1951, 21.30 Uhr. Kuni, Maria, Erika, Antonie und Gretel gehen zum Berg. Die Muttergottes und das Jesukind erscheinen über dem Wald. Sie kommen zum Lichtmast geschwebt, wo die Kinder sie begrüßen Dann werden sie zum Podium begleitet, hier Segnung wie üblich. Anschließend nehmen die Kinder das Jesukind auf den Arm. Danach segnen die Muttergottes und das Jesukind und gehen wieder zum Lichtmast, wo sie nach nochmaligem Segen auffahren.
25. Mai 1951, 1.30 Uhr nachts. (Koch und Wetzel.) Kuni und Antonie gehen zum Berg. Die beiden Kinder sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Podium herüber. Nachdem es wie üblich gesegnet hat, fragt es, ob es über den Leuten schweben darf. Es geschah. Dann segnet es nochmals und fährt auf.
25. Mai 1951, 1.45 Uhr nachts. Maria, Gretel und Erika sind am Podium. Sie sehen über dem Wald die heilige Familie. Sie kommen zum Mast herübergeschwebt und die Kinder holen sie dort ab. Am Podium segnet die heilige Familie wie üblich. Sie lässt die Leute fragen, ob sie über ihnen schweben darf und sie segnen sollen. Es geschieht: Sie segnet dann nochmals und fährt auf.
25. Mai 1951, 3.30 Uhr morgens. Antonie und Kuni gehen zum Berg. Die Kinder sehen über dem Wald die drei Erzengel. Sie segnen und schweben zum Podium, wo sie wie üblich segnen. Nach dem besonderen Segen fahren sie auf.
25. Mai 1951, 5.30 Uhr morgens. (Koch, Wetzel.) Antonie und Kuni gehen wieder auf den Berg. Die Kinder sehen über dem Wald die heilige Familie. Sie segnen und schweben zum Podium. Sie segnen dann alle, die nachts durchgebetet haben. Sie segnen nochmals besonders und fahren auf.
25. Mai 1951, 6.15 Uhr morgens. (Koch und Wetzel.) Die Kinder sehen über dem Birkenwald die Heiligste Dreifaltigkeit. Sie kommt zum Lichtmast herübergeschwebt und wird dort von den Kindern Gretel, Maria und Erika abgeholt. Am Berg segnet sie wie üblich. Einen besonderen Segen wird den Pilgern gegeben. Danach begleiten die Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit wieder zum Lichtmast. Als die Kinder ihr Dankgebet verrichtet haben, sehen sie viele Heilige am Lichtmast und zwar die heilige Maria Goretti, heiligen Josef, heilige Mutter Anna, heilige Thekla, heiligen Aloisius, Antonius, Elisabeth, Othmar, Bruder Klaus, Johannes vom Kreuz, heiligen Franziskus von Sales, Papst Pius X. Letzterer gibt den Pilgern seinen päpstlichen Segen. Außerdem die Heiligen Johannes, der Armenpfleger, Felix, heiligen Karl, Florian, Pater R. Mayer, Stefan, große und kleine heilige Theresia, Mathilde, Julia, Klara, Wolfgang, Ursula, Irmgard, Barbara, Andreas, Papst Pius I., Philipp Neri, Papst Gregor, die Fatima Kinder, Joachim und zuletzt Kardinal Clemens August von Münster. Die Kinder begleiten diese Heiligen alle zum Berg. Diesen voran schwebt die Muttergottes. Am Berg sagte Kardinal Clemens, welche Botschaft seine Leute aus Münster an ihn haben. Aus dem Munde vieler Pilger kam die Antwort, dass man ihnen nicht mehr verbieten solle, hierher zu gehen, um zu beten: Vieles wurde noch gesagt. Anschließend erfolgt eine Prozession mit den Heiligen durch den Wald zum Kreuz, zum Bildstock und zurück zum Apfelbaum vorbei zum Berg. Kurz vor dem Podium segnen die Heiligen alle nochmals und fahren auf. Die Muttergottes als Maienkönigin begleiten die Kinder zum Podium. Dort segnet sie wie üblich. Sie gibt den Kindern den besonderen Segen und fährt auch auf.
25. Mai 1951, 19.30 Uhr abends. Alle sieben Kinder, Hildegard und Frau Waha gehen zum Berg. Das Jesukind ist über dem Wald. Antonie und Kuni erhalten den Auftrag zur Wiese zu gehen. Die übrigen Kinder gehen zum Lichtmast und begrüßen das Jesukind. Am Podium segnet das Jesukind wie allemal. Anschließend dürfen die Kinder es auf den Arm nehmen. Antonie und Kuni kommen mit der Muttergottes, der heilige Mutter Anna, Joachim und dem heiligen Josef zum Podium. Auch diese segnen wie üblich. Danach gehen sie zum Mast. Erika, Maria und Gretel erhalten den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Hildegard, Betti und Irma begleiten das Jesukind zum ersten Mast, wo es nochmals segnet und auffährt. Auf der Wiese sehen Gretel, Maria und Erika ihre Englein und am Bildstock beim Birnbaum kommen die heilige Theresia, Kreszentia und Bernadette. Die Heiligen sagen, dass die Kinder heute Nacht um viertel nach zwölf, drei Uhr, viertel nach fünf und halb sieben kommen sollen. Die Kinder gehen mit den Heiligen weiter in den Wald bis zum Waldkreuz und Bildstock. Auf dem Rückweg sehen die drei Kinder die Muttergottes aus dem Himmel schauen. Sie segnet mehrmals. Dann verschwand sie wieder. Die drei Heiligen gehen bis zum ersten Mast, segnen und fahren auf. Antonie und Kuni erhielten den Auftrag, die Nacht um neun Uhr, ein Uhr, drei Uhr und sechs Uhr auf den Berg zu kommen. Als Antonie und Kuni das Dankgebet verrichtet hatten, sehen sie beim neuen Altar den heiligen Bruder Klaus, die heilige Theresia, Maria Goretti und Gemma Galgani. Die beiden Kinder begleiten diese Heiligen zum Podium. Sie segnen dort wie üblich. Sie segnen dann nochmals und fahren auf. Die Kinder gehen zur Himmelswiese. Auf dem Weg erscheint plötzlich eine große Heilige. Die Kinder erkannten sie nicht und fragen nach ihrem Namen. Die Kinder konnten den Namen nicht wiedergeben und baten um Buchstabierung ihres Namens. Sie sagt: "Pariedina. Ich lebte in Spanien im Jahre 350 und war 75 Jahre alt." Plötzlich war sie wieder verschwunden. Am Waldkreuz angekommen, erscheinen zwei Engel, die heilige Maria Goretti und Gemma Galgani als Kinder. Sie segnen mehrmals und fahren wieder auf.
25. Mai 1951, 21.00 Uhr abends. Antonie und Kuni sind am Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten über dem Wald. Er kommt gleich zum Podium herübergeschwebt. Dort segnet er wie üblich. Er geht mit den Kindern zum zweiten Mast, wo er auffährt. Beim Dankgebet sehen die beiden Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald. Sie kommt nicht herübergeschwebt, sondern der Heilige Geist als Taube schwebt über den Leuten auch auf dem Berg. Die Heiligste Dreifaltigkeit segnet mehrmals. Die Muttergottes ist auch dabei. Nach der Auffahrt der Heiligsten Dreifaltigkeit und der Muttergottes sehen die Kinder die heilige Theresia, Maria Goretti und Aloisius. Den Baron sieht Antonie nur allein. Auf die Frage nach Norbert sagt der Baron: "Kommt morgen Mittag um ein Uhr, jetzt kann ich wegen der Leute nichts sagen." Die Heiligen und er segnen und fahren auf.
26. Mai 1951, 0.15 Uhr nachts. Gretel, Erika und Maria gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Die Kinder gehen zum Lichtmast, um sie zu begrüßen. Dann begleiten, sie die Muttergottes und das Jesukind zum Berg, wo sie ihren Schutzmantel auf Wunsch der Leute ausbreitet und wie üblich segnet. Sie segnet dann noch mehrmals. Das Jesukind tat es anschließend ebenfalls. Die Muttergottes und das Jesukind segnen nochmals und fahren auf. Erika hört die Muttergottes sagen: "Weil ihr gerne das Opfer gebracht habt, braucht ihr um drei Uhr nicht kommen."
26. Mai 1951, 1.00 Uhr nachts. Antonie und Kuni gehen auf den Berg. Sie sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Diese segnen und schweben zum Podium, wo sie wie üblich segnen. Nach dem besonderen Segen begleiten die beiden Kinder sie zum Mast, wo sie nach nochmaligem Segen auffahren.
26. Mai 1951, 5.15 Uhr morgens. Gretel, Maria und Erika gehen mit Koch zum Berg. Die drei Kinder sehen über dem Wald die heilige Familie. Sie segnet und die Kinder holen sie am Lichtmast ab. Am Podium segnet sie wie üblich. Die heilige Familie lässt anschließend die Pilger fragen, ob sie über ihnen schweben und segnen dürfen. Es geschah so. Anschließend segnet die heilige Familie die, die nachts durchgebetet haben. Dann Segen denen, die heute abreisen. Dann besonderen Segen und die heilige Familie schwebt zum Mast, wo sie auffährt. Nach dem Dankgebet sehen die Kinder am Lichtmast die heilige Maria Goretti, heilige Theresia und heiligen Aloisius. Die Kinder begleiten diese zum Podium, wo sie wie üblich segnen. Nach dem besonderen Segen zum neuen Altar, dort segnen die Heiligen die Statue des Jesuskindes und berühren es. Sie geben nochmals den besonderen Segen und fahren auf.
26. Mai 1951, 6.00 Uhr morgens. (Koch.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind. Die Muttergottes ist als Maienkönigin gekleidet. Sie schwebte den Kindern mit dem Jesukind auf dem Arm entgegen, als diese zum Mast gehen wollen. Am Podium segnen sie wie üblich. Besonderen Segen erhielten die Pilger, die nachts durchgebetet haben. Die Leute wurden gefragt, ob die Muttergottes und das Jesukind ihren Schutzmantel ausbreiten dürfen. Nach dem ja geschah es so. Danach besonderen Segen und die Muttergottes und das Jesukind fahren am Podium auf.
26. Mai 1951, 13.00 Uhr nachmittags. Antonie wurde vergangene Nacht vom Heiland auf diese Zeit bestellt. Seitlich vom Waldkreuz sieht Antonie den Herrn Baron. Auf die Frage von Schmitt sagt der Baron: "Ich habe euch schon gesagt, wie ihr euch verhalten sollt." Auf die Frage: "Soll niemand mehr in Heroldsbach sprechen?" sagt der Baron zu Antonie: "Das müssen sie selbst entscheiden. Es können sprechen die Herren Schlötzer, Schmitt, Dr. Sigl und Dr. Wetzel." – "Was sollen wir tun, wenn der Erzbischof strengere Maßnahmen ergreift wegen Heroldsbach?" Baron: "Sie sollen zum Erzbischof und sollen sagen, dass er sie anhören soll. Er braucht nichts sagen dazu." Der Baron segnet und verschwindet.
26. Mai 1951, 15.00 Uhr nachmittags. Antonie, Kuni, Maria, Erika und Gretel gehen auf den Berg. Das Jesukind erscheint. Die Kinder begrüßen es beim Mast. Dann begleiten sie es zum Berg, wo es wie üblich segnet. Kuni und Antonie erhalten den Auftrag zur Wiese zu gehen. Dort sehen sie die Muttergottes und Bruder Klaus. Sie gehen mit zum Berg. Das Jesukind ist ebenfalls dort eingetroffen und beide segnen die Andachtsgegenstände und geben den Krankensegen. Dann segnen sie die Leute nochmals und die Muttergottes geht mit Bruder Klaus zur neuen Kapelle, während das Jesukind zum Mast geht. Nach der Auffahrt gehen Kuni und Antonie auf die Wiese. Dort kommen Gemma Galgani und Maria Goretti. Diese Heiligen sagen: "Heute Nacht müsst ihr wieder oft auf den Berg kommen." Die Kinder beten den Rosenkranz, den die Heiligen mitbeten. Danach segnen diese mehrmals und fahren auf. Die Heiligen sagen zu den beiden Kindern: "Kommt um halb sieben."
26. Mai 1951, 18.30 Uhr abends. Kuni und Antonie gehen auf den Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm, sowie den heiligen Josef, Joachim und Anna über dem Birkenwald. Nach der Begrüßung am Mast gehen sie mit den Kindern zum Podium. Nach dem üblichen Segen breitet die Muttergottes ihren Schutzmantel aus und anschließend auch das Jesukind sein rosarotes Mäntelchen. Die Kindern schildern den Gang wie folgt zum Berg. Rechts die Muttergottes, dann das Jesukind und dann der heilige Josef. Neben der Muttergottes geht die heilige Mutter Anna und der heilige Joachim. Nach dem besonderen Segen am Podium geht die heilige Familie mit Anna und Joachim zurück zum Mast, wo sie nach nochmaligem Segen auffahren. Während des Dankgebetes sehen die Kinder den Kelchengel kommen. Nach der mystischen Kommunion sehen sie den Heiligen Geist vom Birkenwald herüberschweben. Er schwebt über dem Volk auf dem Berg und schwebt immer wieder ein Kreuz. Dann schwebt er zum Wald zurück und fährt auf. Die Kinder sehen danach den Heiland als guten Hirten. Er kommt zum Lichtmast und dann weiter über den Leuten. Er segnet immer wieder. Er schwebt dann zurück zum Wald. Die Kinder bleiben auf ihrem Platz unterhalb des Lichtmastes knien. Der Heiland bleibt solange, bis die Kinder das Dankgebet verrichtet haben. Er sagt zu den Kindern: "Ihr werdet heute Abend noch mehr Gnaden empfangen." Dann segnet er nochmals und fährt auf. Die Kinder werden von ihm heimgeschickt mit dem Auftrag, pünktlich um halb acht wieder zu kommen.
26. Mai 1951, 19.30 Uhr abends. Gretel, Maria, Erika, Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Erika, Maria und Antonie werden auf die Wiese gesandt, wo ihnen bereits die drei Engel mit Kelch, Monstranz und Kreuz entgegenkommen. Es sind noch die heilige Bernadette, die große und kleine heilige Theresia, Bruder Klaus und Maria Goretti dabei. Sie gehen mit zum Berg, wo sie wie üblich segnen. Die Kinder folgen danach ihren Engeln, die auf die Wiese gehen. Dort kommen die Schutzheiligen der drei Kinder. Diese bleiben längere Zeit. Sie sagen auch: "Liebe Kinder, kommt heute Nacht um viertel vor zwei, halb vier, viertel vor sechs und um viertel nach sechs zum Berg." Alle drei Kinder hören dies gleichzeitig. Die Heiligen und Engel segnen am Bildstock beim Birnbaum und fahren auf. Die drei Kinder gehen heim.
27. Mai 1951, 1.45 Uhr nachts. (Koch.) Gretel, Maria und Erika gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Birkenwald. Sie segnen und schweben zum Berg herüber. Die Kinder, die am Podium knien, begrüßen die Muttergottes und das Jesukind, die anschließend wie üblich segnen. Auf Wunsch der Muttergottes singen die Kinder das Lied: 'Gegrüßt seist du, Maria.' Danach lassen die Muttergottes und das Jesukind die Leute fragen, ob sie über ihnen schweben und segnen dürfen. Auf das "Ja" geschieht es so. Dann segnen die Muttergottes und das Jesukind alle Anliegen. Nach dem besonderen Segen fahren sie in den Himmel auf.
27. Mai 1951, 5.30 Uhr morgens. (Koch.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen über dem Wald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Sie segnen und schweben zum Podium herüber. Nach der Begrüßung segnen sie wie üblich. Die Pilger werden gefragt, ob sie über ihnen schweben und segnen dürfen. Es geschieht so. Dann segnen sie nochmals und fahren auf.
27. Mai 1951, 5.45 Uhr morgens. (Koch.) Gretel, Maria und Erika gehen auf den Berg. Sie sehen über dem Wald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Segnen und schweben zum Lichtmast, wo sie von den Kindern begrüßt und zum Podium begleitet werden. Dort segnen sie wie üblich. Sie lassen die Pilger fragen, ob sie über ihnen schweben und segnen dürfen. Es geschieht so. Die Pilger erhalten den besonderen Segen und die heiligsten Herzen schweben zum Lichtmast zurück, wo sie nach nochmaligem Segen auffahren. Die Muttergottes sagt noch zu den Kindern: "Grabt jetzt zehn Minuten und geht dann heim."
27. Mai 1951, 6.15 Uhr morgens. (Koch.) Gretel, Maria und Erika gehen zum Berg, sie sehen über dem Birkenwald die Heiligste Dreifaltigkeit. Sie segnet und schwebt zum Podium herüber. Sie erteilt den besonderen Krankensegen. Anschließend erhielten alle Pilger den besonderen Segen und die Heiligste Dreifaltigkeit fährt auf.
27. Mai 1951, 7.00 Uhr morgens. (Koch.) Gretel, Maria und Erika gehen zum Podium. Sie sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä über dem Wald. Sie segnen und die Kinder gehen zum Mast, um sie dort abzuholen. Am Podium segnen die heiligsten Herzen wie üblich. Erika hört den Heiland sagen: "Mich haben die Priester schon schwer verwundet und die Priester gingen nur aufs Feste feiern aus." Die heiligsten Herzen segnen alle die, die nachts durchgebetet haben. Dann schweben sie über den Pilgern und segnen. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die heiligsten Herzen zum Lichtmast. Dort segnen sie nochmals und fahren auf.
27. Mai 1951, 15.00 Uhr nachmittags. Alle Kinder sind am Podium. Sie sehen über dem Birkenwald das Jesuskind. Nachdem es gesegnet hat, holen es die Kinder am Mast ab. Unterwegs gehen Antonie und Kuni mit Koch auf die Wiese. Kurz nach dem Altar sehen die beiden Kinder die Muttergottes als Maienkönigin. Nach der Begrüßung begleiten die Kinder sie zum Podium. Währenddessen begrüßen die übrigen Kinder das Jesukind am Lichtmast und begleiten es zum Podium. Die Muttergottes segnet wie üblich am Berg. Sie gibt ihren besonderen Segen und fährt auf. Antonie und Kuni gehen nochmals zur Himmelswiese. Vor derselben kommt die heilige Maria Goretti und Gemma Galgani zu ihnen und gehen mit ihnen weiter auf die Wiese. Dort verweilen sie einige Zeit. Es kommen weitere Heilige hinzu. Nämlich die große und kleine heilige Theresia, Bruder Klaus, Pater R. Mayer, Bruder Konrad, Franz von Assisi und Sales, Franz Xaver und die heilige Barbara mit dem Kelch. Die Heiligen gehen mit den Kindern auf den Berg. Sie segnen wie üblich und fahren nach dem besonderen Segen auf. In der Zwischenzeit kam auch das Jesukind. Es segnet wie üblich und die Kinder dürfen es auf den Arm nehmen. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder das Jesukind wieder zum Lichtmast. Dort dürfen viele Kranke dem Jesukind die Hand geben. Das Jesukind segnet nochmals und fährt auf.
27. Mai 1951, 17.00 Uhr nachmittags. Alle sieben Kinder und Hildegard sind am Podium. Sie sehen außer Irma und Betti alle das Jesukind über dem Wald. Die Kinder gehen zum Lichtmast, um das Jesukind abzuholen. Antonie und Kuni gehen gleich mit Schmitt auf die Himmelswiese, wie sie bereits um 15.00 Uhr gehört haben. Die übrigen Kinder gehen zum Mast. Nach der Begrüßung begleiten sie das Jesukind zum Berg, wo es wie üblich segnet. Dann schwebt es über den Leuten und segnet. Nach dem besonderen Segen schwebt es zum Mast, wo es nach nochmaligem Segen auffährt. Antonie und Kuni sehen auf halbem Wege zur Wiese die Muttergottes als Maienkönigin ihnen entgegenkommen. Nach der Begrüßung geht sie von den beiden Kindern begleitet zum Berg, wo sie wie üblich segnet. Nach dem besonderen Segen fährt sie auf. Antonie, Kuni gehen nochmals zur Wiese. Sie pflücken dort im Auftrag des Heilandes Blumen. Er segnet diese besonders. Ein Engel kommt mit einem Kelch. Über diesem Kelch schwebt eine große Hostie. Der Heiland nimmt diese Hostie, zerbricht sie in vier Teile (sind nämlich vier Sträuße) und zerbröselt diese Teile, so dass auf jede Blüte ein Teilchen fällt. Danach fährt er wieder auf. Die Kinder werden heimgeschickt und der Heiland sagt noch, dass sie nichts davon erzählen sollen.
27. Mai 1951, 19.30 Uhr abends. Alle sieben Kinder und Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes und das Jesukind über dem Wald. (Irma und Betti sehen nichts.) Die Kinder gehen zum Lichtmast. Antonie und Kuni bekommen den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Auf halbem Wege kommen ihnen die Heiligste Dreifaltigkeit entgegen, begleitet von den drei Engeln mit Monstranz, Kelch und Kreuz. Die Kinder sehen nur Gott Vater und den Heilige Geist. Der Heilige Geist schwebt über Gott Vater. Die drei Engel schweben hinterher. Gott Vater ist, halb in eine Wolke gehüllt. Sie schweben aber nicht zum Berg, sondern segnen und fahren auf. Es kommen bald darauf die Heiligen Maria Goretti und Gemma Galgani. Sie sagen: "Ihr dürft heute Nacht um halb zehn, ein Uhr, drei Uhr und halb fünf auf den Berg kommen." Ein Schweizer Pfarrer bittet die Heiligen um den Segen für die Pfarrkinder. Die heilige Gemma sagt: "Ich segne sie, dass sie die Reinheit bewahren." Antonie fragt die heilige Theresia, ob auch nach dem 31. Mai 1951 die Erscheinungen andauern. Die heilige Theresia sagt: "Nach dem 31. Mai 1951 werden schon noch Erscheinungen sein, aber die Muttergottes kommt nicht mehr so oft." Die beiden Kinder sehen die heilige Barbara mit dem Kelch kommen. Sie reicht ihnen die mystische Kommunion. Dann kommen mehrere Heilige, wie Ludwig, Philipp Neri, Benedikt, Berta, Gertrud die Große, Katharina Emmerich und von Siena, Margareta Alacoque, die heilige Mutter Anna und Joachim, die große und kleine heilige Theresia und Sotheres, Franz von Assisi. Die Heiligen gehen mit zum Podium. Sie segnen wie üblich und fahren dann auf. Antonie sieht auch den Baron dabei. Die übrigen Kinder haben in der Zwischenzeit die Muttergottes mit dem Jesukind zum Berg geleitet. Sie segnete wie üblich. Viele Kranke durften der Muttergottes die Hand reichen. Nach dem besonderen hegen ließen sie sich zum Mast begleiten, wo sie nach nochmaligem Segen auffuhren. Gretel, Maria und Erika bekommen den Auftrag von ihren Engeln, um viertel vor zwei, halb vier, viertel vor sechs und viertel nach sechs auf den Berg zu kommen.
27. Mai 1951, 21.30 Uhr abends. Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen den Heiland über dem Wald. Er segnet und schwebt zum Podium herüber. In seiner Begleitung sind Bruder Konrad, Bruder Klaus und Pater R. Mayer. Sie segnen wie üblich am Podium. Dann lassen sie fragen, ob sie über den Leuten schweben dürfen und segnen. Nach dem "Ja" geschieht es so. Dann fahren sie nach dem besonderen Segen auf. Die Kinder bleiben noch etwas am Podium. Sie sehen die heilige Familie, Mutter Anna und Joachim. Sie kommen vom Wald herübergeschwebt zum Podium. Sie segnen und fahren dann wieder auf.
28. Mai 1951, 1.00 Uhr nachts. (Koch.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen über dem Wald den zwölfjährigen Jesusknaben. Er segnet und schwebt gleich zum Podium herüber, wo er wie üblich segnet. Er lässt die Pilger fragen, ob er über ihnen schweben und segnen darf. Dann gab er nochmals den besonderen Segen und fährt auf.
28. Mai 1951, 1.45 Uhr morgens. (Koch.) Gretel, Maria und Erika gehen zum Berg und sehen die heilige Familie über dem Wald. Sie schwebt zum Podium und segnet dort wie üblich. Sie schwebt über den Leuten und segnet. Nach dem besonderen Segen fährt sie auf. Antonie und Kuni gehen um 4.30 Uhr morgens mit Koch zum Berg. Sie sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä über dem Wald. Sie segnen und schweben zum Podium herüber. Sie segnen dort wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie auf.
28. Mai 1951, 5.45 Uhr morgens. (Koch.) Gretel, Maria, Erika sehen den Heiland als guten Hirten über dem Wald. Er segnet und die Kinder holen ihn am Lichtmast ab. Nach der Begrüßung begleiten sie ihn zum Podium. Unterwegs kommen noch Bruder Klaus, die kleine heilige Theresia und Maria Goretti hinzu. Am Berg wird wie üblich gesegnet. Der Heiland lässt die Leute fragen, ob er über ihnen schweben und sie segnen darf. Nach dem Jawort geschieht dies auch. Dann segnet er und die Heiligen besonders und gehen wieder zum Lichtmast zurück, wo sie nochmals segnen und auffahren. Beim Dankgebet sehen die Kinder das Jesukind über dem Wald. Das Jesukind fragte die Kinder, ob sie den Weg mit Blumen streuen wollen. Die sagten: Wie du willst, liebes Jesukind. Schon kamen Engel mit Blumenkörbchen und die Kinder streuten die Blumen auf den Weg zum Podium. Auch dieses und den Altar am Lichtmast schmückten sie. Mittlerweile war es 6.15 Uhr geworden und die Kinder mussten um diese Zeit wieder kommen. Gretel, Maria und Erika sehen über dem Birkenwald die Heiligste Dreifaltigkeit. Sie segnet und schwebt zu den Kindern ans Podium herüber. Sie segnet die Andachtsgegenstände und gibt den besonderen Krankensegen. Nach dem Segen an die Pilger fährt die Heiligste Dreifaltigkeit wieder auf.
28. Mai 1951, 19.30 Uhr abends. Alle sieben Kinder und Hildegard gehen auf den Berg. Das Jesukind erscheint über dem Birkenwald und schwebt zum Lichtmast herüber, wohin die Kinder gehen und es begrüßen Gretel, Erika und Maria bekamen den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Ihnen kam die Muttergottes bereits entgegen und geht mit ihnen zum Berg, wo sie wie üblich segnet. Nach dem besonderen Segen lässt sie sich zur Wiese begleiten. Die übrigen Kinder geleiten das Jesukind zum Berg, wo es wie üblich segnet. Die Kinder dürfen es auf den Arm nehmen. Nach dem besonderen Segen fährt es auf. Antonie und Kuni gehen auf die Wiese. Dort kommen zu ihnen die heilige Maria Goretti und Gemma Galgani. Sie sagen zu den beiden Kindern: "Ihr dürft heute Nacht wieder kommen und zwar um halb elf, halb vier und halb fünf." Auf der Wiese kommt das Jesukind als zwölfjähriger Knabe zu ihnen. Er segnet mehrmals und fährt wieder auf. Die Kinder beteten den Rosenkranz. Plötzlich sieht Antonie auch Maria Goretti nicht mehr. Kuni hört dies und sagt gleich darauf: "Sie steht doch hinter dir." Antonie sieht sich um und sieht sie hinter sich stehen. (Sie hat nicht mehr aufgepasst.) Die Heiligen gehen zum Birnbaum. Dort sehen sie viele Engel. Die Kinder trauten sich nicht recht und sagen von ferne schon: "Gelobt sei Jesus Christus", und die Engel antworten gleich darauf: "In Ewigkeit. Amen." Die Engel sagen zu den Kindern: "Wir können auch dichten. Sollen wir euch eines sagen? Sagt uns, worüber wir dichten sollen." Die Kinder sagen: "Dichtet was über die Muttergottes." (Schmitt gab ihnen dies auf zu sagen, weil die Kinder ein mehr profanes wünschten.) Die Engel fingen an:
1. 'Liebe Himmelskönigin, Du bist unsere Königin, Du führst uns auf sicheren Pfad, o Maria, Himmelsmutter, sei gegrüßt.'
2. 'Dein lieber Himmelsbräutigam (Josef), der ist so lieb und gut, er dienet seinem Herrn und Gott aus ganzer Seel' und höchstem Gut.'
Dann schwiegen die Engel, obwohl die Kinder weiterdrängten. Sie sagten: "Ein anderes Mal", segnen und fahren auf. Gretel, Maria und Erika begleiten die Muttergottes auf die Himmelswiese. Maria wird dort von ihr gratuliert, weil sie ihren Geburtstag hat.
28. Mai 1951, abends 22.30 Uhr. Kuni, Maria, Erika, Antonie, Gretel gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind. Sie kommen zum Mast geschwebt. Die Kinder begrüßen sie dort und gehen zum Berg. Dort Segen wie üblich. Die Kinder dürfen das Jesukind auf den Händen tragen. Danach segnen Muttergottes und Jesukind besonders und fahren auf.
29. Mai 1951, 1.45 Uhr morgens. (Koch.) Die Kinder Erika, Maria, Gretel gehen zum Berg. Sie sehen über dem Birkenwald die Heiligste Dreifaltigkeit. Sie segnet vom Birkenwald aus die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Nach dem besonderen Segen geht sie in den Himmel ein. Bald darauf sehen die Kinder den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Wald, der zum Podium herüberschwebt. Dort segnet er wie üblich. Dann lässt er die Leute fragen, ob er über den Pilgern schweben darf. Es geschieht. Danach gibt er seinen besonderen Segen und die Kinder begleiten ihn zum neuen Altar. Dort nochmaliger Segen und Auffahrt.
29. Mai 1951, 3.30 Uhr morgens. (Koch.) Kuni und Antonie gehen zum Podium und sehen bald darauf den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Birkenwald. Er schwebt zum Podium herüber. Dort segnet er wie üblich. Dann lässt er die Leute fragen, ob er über ihnen schweben und sie segnen darf. Es geschah. Danach gibt er nochmals seinen besonderen Segen und fährt auf.
29. Mai 1951, 4.30 Uhr. (Koch.) Kuni und Antonie gehen zum Berg. Sie sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä über dem Birkenwald. Sie segnen und schweben zum Podium herüber. Da segnen sie wie üblich. Es wurden alle Pilger besonders gesegnet, die die Nacht durchgebetet haben. Die heiligsten Herzen geben nochmals ihren besonderen Segen und fahren auf.
29. Mai 1951, 5.45 Uhr. (Koch.) Maria, Gretel und Erika gehen zum Berg. Die Kinder sehen über dem Birkenwald die heilige Familie, die segnet und zum Podium herüberschwebt. Da segnen sie wie üblich. Nach dem nochmaligen Segen fahren sie auf. Bald darauf sehen die Kinder über dem Birkenwald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä segnen und schweben zum Lichtmast, wo die Kinder sie begrüßen und zum Podium begleiten. Dort Segen wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder sie wieder zum Lichtmast, wo sie nach nochmaligem Segen auffahren.
29. Mai 1951, 6.15 Uhr. (Koch.) Maria, Erika und Gretel gehen zum Berg. Sie sehen über dem Birkenwald die Muttergottes. Sie segnet und kommt zum Lichtmast herübergeschwebt, wo die Kinder sie begrüßen und zum Berg begleiten. Auf dem Weg zum Berg kommen die Heiligen: Bruder Klaus, Kreszentia, große und kleine Theresia hinzu. Am Berg segnen alle wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die Muttergottes und die Heiligen wieder zum Lichtmast, wo sie nochmals segnen und auffahren.
29. Mai 1951, 19.30 Uhr abends. Alle sieben Kinder gehen zum Berg. Gretel, Maria, Erika, Antonie und Kuni sehen das Jesukind über dem Wald. Es kommt zum Mast geschwebt. Auf dem Wege dorthin hören Erika und Gretel und Maria das Jesukind sagen: "Geht auf die Wiese." Die Kinder folgen und sehen auf halbem Wege die Muttergottes mit Bruder Klaus ihnen entgegenkommen. Sie gehen mit zum Berg. Dort segnen sie wie üblich. Nach dem besonderen Segen gehen sie mit den beiden Kindern auf die Wiese. Kuni und Antonie, Betti und Irma begrüßen am Mast das Jesukind und begleiten es zum Berg, wo es wie üblich segnet. Nach dem besonderen Segen fährt es auf. Die Kinder erhalten den Auftrag, zum Bildstock beim Birnbaum zu gehen. Dort sehen Antonie und Kuni ihre Englein. Bald darauf erscheint auch das Jesukind. Es bleibt kurz. Es segnet und fährt auf, um kurz darauf als zwölfjähriger Jesusknabe zu erscheinen. Der Jesusknabe segnet mehrmals und fährt auf. Auf dem Weg zum Berg sehen sie das Jesukind nochmals und erhalten den Auftrag, nachts um zehn Uhr, zwölf Uhr, halb vier und halb sechs nochmals auf den Berg zu kommen. Es segnet und fährt dann auf. In der Zwischenzeit haben Gretel, Erika und Maria die Muttergottes auf die Himmelswiese begleitet. Dort darf ein fremdes Kind vor der Muttergottes das Gelöbnis der Sklavenschaft Mariens ablegen. Es bekommt von der Muttergottes einen besonderen Segen. Die Muttergottes segnet nochmals und fährt auf. Bald darauf sehen die drei Kinder ihre Schutzheiligen. (Theresia, Kreszentia und Bernadette.) Sie gehen mit den Kindern in den Wald. Auf dem Wege erhalten die Kinder von ihnen den Auftrag, um halb zehn, ein Uhr, halb drei, halb fünf und halb sieben auf den Berg zu kommen. Die drei Heiligen sagen: "Wollt ihr mit uns eine kleine Prozession machen zum Waldkreuz." Auf dem Wege vom Waldkreuz zum Waldeingang gehend sehen die Kinder vor sich plötzlich das Jesukind mit einer Weltkugel in der Hand. Die Kugel, sagen die Kinder, ist blau und ein goldenes Kreuz ist darauf. Das Jesukind und die Heiligen gehen mit bis zum Theresienaltar am ersten Lichtmast. Dort segnen sie und fahren auf.
29. Mai 1951, 21.30 Uhr. Gretel, Maria und Erika gehen zum Berg. Sie sehen die heilige Familie. Diese segnet und schwebt zum Lichtmast, wo sie die Kinder begrüßen und zum Podium begleiten. Am Podium segnet sie wie üblich. Danach lässt die heilige Familie fragen: "Sollen wir über den Leuten schweben und sie segnen?" Nach dem "Ja" tun sie es. Dann segnen sie nochmals und fahren auf. Die Kinder müssen nochmals zum Mast. Dort sagen ihnen ihre Engel, dass sie nicht um ein Uhr auf den Berg kommen brauchen.
29. Mai 1951, 22.00 Uhr. Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Sie segnen und kommen dann zum Podium herübergeschwebt, wo sie wie üblich segnen. Daraufhin schweben sie über den Leuten und segnen. Antonie frug im Auftrag von Schmitt den Heiland wegen Hildegard, ob diese wirklich den Bischof Norbert gesehen hat und ihn gehört hat, als er sagte, dass Norbert wieder vorbeten soll. Der Heiland sagt: "Komme morgen Abend mit Schmitt um halb sieben auf die Wiese." Die heiligsten Herzen segnen nochmals und fahren auf.
30. Mai 1951, 2.30 Uhr. Gretel, Maria und Erika gehen auf den Berg. Sie sehen über dem Wald den zwölfjährigen Jesusknaben. Er schwebt zum Podium herüber, wo er wie üblich segnet. Dann schwebt er über den Leuten und segnet sie. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder ihn zum Lichtmast, wo er nochmals segnet und auffährt.
30. Mai 1951, 3.30 Uhr. Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen den guten Hirten über dem Birkenwald. Er segnet und kommt gleich zum Podium herübergeschwebt, wo er wie üblich segnet. Nach dem besonderen Segen fährt er auf. Die Kinder gehen heim.
30. Mai 1951, 4.30 Uhr. (Koch.) Maria, Erika und Gretel gehen zum Berg. Sie sehen über dem Birkenwald die Muttergottes. Sie segnet und kommt zum Lichtmast herübergeschwebt, wo sie die Kinder begrüßt und zum Podium begleitet. Dort segnet die Muttergottes wie üblich. Danach lässt die Muttergottes die Kinder fragen, ob sie ihren Schutzmantel über den Pilgern ausbreiten darf. Es geschieht so. Nach einiger Zeit nimmt die Muttergottes ihren Mantel wieder zurück. Sie segnet nochmals und die Kinder müssen sie zum neuen Altar begleiten, wo sie nochmals segnet und auffährt.
30. Mai 1951, 5.30 Uhr. (Koch.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Sie segnen und schweben zum Podium herüber, wo sie wie üblich segnen. Sie geben noch ihren besonderen Segen und fahren wieder auf.
6.30 Uhr morgens. Gretel, Erika und Maria gehen zum Berg. Sie sehen bald darauf über dem Birkenwald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Diese segnen und schweben herüber zu den Kindern ans Podium, wo sie wie üblich segnen. Die heiligsten Herzen lassen die Pilger fragen, ob sie über ihnen schweben und sie segnen dürfen. Es geschieht. Danach erteilen sie ihren besonderen Segen und die Kinder begleiten sie zum Lichtmast, wo sie nochmals segnen und auffahren.
19.30 Uhr abends. Alle sieben Kinder und Hildegard gehen zum Berg. Die Kinder sehen außer Betti und Irma das Jesukind über dem Birkenwald. Es segnet und schwebt zum Mast herüber. Die Kinder gehen nach dort. Auf dem Wege dorthin bekommen Erika und Gretel und Maria den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Auf halbem Wege dorthin kommen ihnen bereits die Muttergottes und die Heiligen Bruder Klaus, Maria Goretti, Klemens August als Kardinal und die kleine heilige Theresia entgegen. Sie gehen mit ans Podium und segnen dort wie üblich. Nun kommen Antonie und Kuni, die die Heiligste Dreifaltigkeit ohne den Heiland zum Berg begleiten, ans Podium. Beide Kinder erhielten vom Jesukind ebenfalls den Auftrag, auf diese Wiese zu kommen. Auch die Heiligste Dreifaltigkeit segnet wie üblich. Nach dem besonderen Segen der Gottesmutter und der Heiligen gehen diese mit den drei Kindern wieder auf die Wiese. Die Heiligste Dreifaltigkeit fährt nach dem besonderen Segen am Podium gleich auf. Hildegard, Irma und Betti begleiten das Jesukind zum Berg. Es segnet dort wie üblich. Nach dem besonderen Segen geht es wieder zum Mast, von den drei genannten Kindern begleitet. Dort segnet es nochmals und fährt auf. Als Gretel, Maria und Erika die Muttergottes auf die Himmelswiese begleiten, sagt diese zu den Kindern: "Ich werde nicht mehr lange kommen." Die Muttergottes schwebt weiter zum Bildstock am Birnbaum und dann zum Wald. Die Kinder folgen nach. Die Heiligen sind bereits auf der Himmelswiese aufgefahren. Im Wald befiehlt die Muttergottes den Kindern, dass sie Laub von den Bäumchen nehmen sollen. Sie selber gibt die Eichenbäumchen an. Die Muttergottes segnet das gesammelte Laub besonders. Ein Engel kommt vom Himmel mit einem Kelch und benetzt die Laubsträuße mit Blut daraus. Die Muttergottes gibt den Kindern die Zeit an, wann sie heute Nacht auf den Berg kommen sollen, nämlich um zwölf Uhr, drei Uhr und sechs Uhr. Die Muttergottes geht mit den Kindern bis zum Apfelbaum-Altar und noch weiter bis zum oberen Weg, der zum Berg führt. Dort segnet sie nochmals und fährt auf. Die Muttergottes sagt noch: "Liebe Kinder, geht jetzt heim und kommt pünktlich wieder. Habt ihr euch gefreut, dass ich so lange bei euch blieb?" Ganz freudig riefen die drei Kinder: "Ja." Segnend fuhr die Muttergottes auf. Wie bereits eingangs erwähnt, begleiteten Antonie und Kuni die Heiligste Dreifaltigkeit zum Berg. In ihrer Begleitung waren noch die drei Erzengel, Gemma Galgani und Sotheres. Am Podium segneten Gott Vater und der Heilige Geist auch die Priester und Ordensleute besonders. Auch die Kranken bekamen den besonderen Segen. Danach schwebte der Heilige Geist über den Pilgern und flog dabei ein Kreuz. Nach der Auffahrt der Heiligsten Dreifaltigkeit (ohne Heiland) gehen die Kinder zum Bildstock am Birnbaum. Dort sehen sie viele Englein. Auch das Jesukind kommt hinzu. Es segnet und fährt mit den Englein auf. Das Jesukind sagt noch: "Kommt heute Nacht um zwölf Uhr, ein Uhr, zwei Uhr, drei Uhr, vier Uhr, fünf Uhr, sechs Uhr, halb sieben auf den Berg."
30. auf 31. Mai 1951, nachts 0.00 Uhr. (Koch, Wetzel.) Maria, Erika und Gretel sind zum Berg gegangen. Sie sehen über dem Birkenwald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Sie segnen und kommen zum Lichtmast herübergeschwebt, wo sie die Kinder abholen und zum Berg begleiten. Dort segnen sie wie üblich. Danach segnen und schweben die heiligsten Herzen, nachdem sie die Leute fragen ließen, über den Menschen. Die heiligsten Herzen segnen dann anschließend alle Anliegen. Nach nochmaligem Segen fahren sie auf. Antonie und Kuni kamen etwas später. Beide Kinder sehen die drei Erzengel über dem Wald. Sie schweben zum Podium herüber und segnen wie üblich. Danach zum Lichtmast, wo sie nochmals segnen und auffahren.
31. Mai 1951, morgens 1.00 Uhr. (Koch, Wetzel.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes als Maienkönigin mit dem Jesukind auf dem Arm über dem Birkenwald segnen und schweben zum Podium herüber. Dort segnen sie wie üblich. Danach lässt die Muttergottes die Leute fragen, ob sie über den Leuten ihren Mantel ausbreiten darf. Anschließend tut dies auch das Jesukind. Darauf nochmaliger besonderer Segen und die Muttergottes und das Jesukind fahren auf.
31. Mai 1951, 2.00 Uhr morgens. (Koch.) Antonie und Kuni gehen wieder zum Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten über dem Wald. Er segnet und schwebt zum Podium herüber, wo er wie üblich segnet. Anschließend segnet der Heiland die, die bis jetzt durchgebetet haben. Dann gibt er nochmals seinen besonderen Segen und fährt auf.
31. Mai 1951, 2.45 Uhr morgens. (Koch und Wetzel.) Gretel, Erika und Maria gehen zum Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten über dem Wald. Er kommt zum Podium herübergeschwebt, wo er wie üblich segnet. Dann lässt der Heiland die Leute fragen, ob er über ihnen schweben und sie segnen dürfe. Es geschieht so. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder den Heiland zum neuen Altar. Dort gibt der Heiland nochmals seinen Segen und fährt auf.
4.00 Uhr morgens. (Koch.) – (Um 3.00 Uhr brauchten Antonie und Kuni nicht kommen.) Antonie und Kuni gehen wieder zum Berg. Sie sehen den heiligen Bruder Klaus, Gemma Galgani, Maria Goretti über dem Wald. Sie schweben herüber zum Podium und segnen da wie üblich. Sie geben auch den Pilgern ihren Segen und fahren auf.
4.30 Uhr morgens. (Koch.) Gretel, Erika und Maria gehen zum Berg. Sie sehen den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Wald. Er segnet und kommt zum Lichtmast herübergeschwebt, wo die Kinder ihn begrüßen und zum Berg begleiten. Dort segnet er wie üblich. Danach lässt er die Leute fragen, ob er über ihnen schweben und sie segnen darf. Es geschieht so. Danach segnet er noch besonders und die Kinder begleiten ihn zur Krippe, wo er nochmals segnet und auffährt.
5.00 Uhr morgens. Antonie und Kuni gehen zum Berg. Zu den Kindern schweben zwei Engel mit Blumenkörben vom Birkenwald herüber. Beide Kinder werden beauftragt, das Podium und den Weg zum Mast zu schmücken. Dann verschwinden sie. Nach getaner Arbeit gehen die Kinder heim.
6.30 Uhr. (Koch, Wetzel, Rathmann.) Gretel, Erika, Maria gehen zum Berg. Sie sehen die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald. Sie segnet von dort aus wie üblich und fährt nach dem besonderen Segen in den Himmel auf. Gleich darauf zeigt sich die Muttergottes mit dem Jesukind. Sie segnen und kommen zum Mast, wo die Kinder sie begrüßen und dann zum Podium begleiten. Dort Segen wie üblich. Die Muttergottes lässt fragen, ob die Leute unter ihren Schutzmantel wollen. Anschließend tut das Jesukind dasselbe. Danach segnen sie besonders und die Kinder begleiten sie zum neuen Altar, wo sie nochmals segnen und auffahren. Antonie und Kuni kommen etwas später. Sie sehen über dem Birkenwald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Sie segnen und schweben zum Lichtmast, wo die Kinder sie begrüßen und zum Podium begleiten. Auf dem Weg erscheinen noch Bruder Klaus, Gemma Galgani und Maria Goretti. Am Podium segnen sie wie üblich. Danach besonderen Segen und die heiligsten Herzen sowie die Heiligen lassen sich zum Lichtmast begleiten. Dort dürfen die Pilger dem heiligen Bruder Klaus die Hand geben. Danach erfolgt nochmaliger Segen und die heiligsten Herzen wie die Heiligen fahren auf.
31. Mai 1951, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes und das Jesukind über dem Birkenwald. Sie segnen und schweben zum Lichtmast, wohin die Kinder gehen, um sie abzuholen. Gretel und Erika werden von der Muttergottes beauftragt, auf die Wiese zu gehen. Es kommen ihnen auf dem 'Weg dorthin die drei Erzengel, Maria Goretti, Bruder Klaus, die große und kleine heilige Theresia entgegen. Sie gehen ans Podium und segnen wie üblich. Sie geben noch ihren besonderen Segen und gehen, von den beiden Kindern begleitet, auf die Wiese zurück. Dort kommt der Kelchengel und reicht den Kindern die mystische Kommunion. Der Engel und die Heiligen segnen und fahren auf.
Nachtrag: 31. Mai 1951, 15.00 Uhr. Die übrigen Kinder grüßen die Muttergottes und das Jesukind. Viele Kranke dürfen der Muttergottes am Mast die Hand reichen. Am Podium ist eine Besessene. Frau Waha nimmt ihre Hand, um sie der Muttergottes zuzuführen. Die Frau schreit sehr auf. Die Muttergottes und das Jesukind segnen wie üblich. Nach dem besonderen Segen gehen sie weiter zum Mast zurück, wo sie nochmals segnen und auffahren.
17.00 Uhr. Hildegard, Frau Waha, Maria und Rosl gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Birkenwald. Hildegard ist bereits am Mast und holt die Muttergottes ab, da die übrigen etwas später kamen. Das Jesukind kommt vom Birkenwald herüber auf den Weg zum Podium und geht mit der Muttergottes zum Berg. Dort segnen sie wie üblich. Danach dürfen die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Dann schwebt die Muttergottes mit dem Jesukind über den Leuten und segnet. Nach nochmaligem Segen fahren sie dann wieder auf.
19.30 Uhr. Die Kinder und Frau Waha gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Die Kinder gehen zum Mast, Kuni, Antonie und Erika erhalten den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Auf dem Weg dorthin kommen ihnen die Heiligste Dreifaltigkeit (ohne Jesuskind) und die drei Erzengel und Bruder Klaus entgegen. Sie gehen zum Berg. Dort segnen sie wie üblich. Antonie hört den heiligen Gabriel sagen: "Einige Kranke dürfen mir die Hand geben." Danach segnen alle nochmals und die Kinder begleiten sie auf die Wiese. Währenddessen kommen die übrigen Kinder mit der Muttergottes und dem Jesukind auf den Berg. Sie segnen wie üblich. Unterwegs zur Wiese verschwand plötzlich die Heiligste Dreifaltigkeit und die drei Erzengel und gleich darauf kommen die Heiligen: Kreszentia, Bernadette, Maria Goretti. Die Heiligen gehen mit den Kindern auf die Wiese. Dort müssen die Kinder im Auftrag der Engel Blumen pflücken. Die Engel sagen, sie werden besonders geweiht. Als die Kinder dies getan hatten, stand der Heiland mit zwei Engeln vor den Kindern. Der Heiland segnet und die Engel reichen den Kindern die Kelche, dass sie ihre Blumen betupfen mit dem heiligsten Blut. Darauf verschwinden sie. Die Heiligen sagen zu den Kindern: "Jetzt werdet ihr bald erfahren, wann ihr die Nacht auf den Berg kommen sollt." Sie sagen dann: "Um zwölf Uhr, halb zwei, halb drei, halb vier, halb fünf, halb sechs und halb sieben." Bringt morgen Abend einen Rosenkranz mit, eine Medaille, ein Kreuzlein für jedes Familienmitglied. Die Heiligen segnen und fahren auf. Währenddessen weilte die Muttergottes mit dem Jesukind am Podium. Die begleitenden Kinder dürfen das Jesukind auf den Arm nehmen. Anschließend segnen sie nochmals und die Kinder begleiten die Muttergottes und das Jesukind zum neuen Altar. Sie segnen und fahren auf. Die Kinder gehen anschließend zur Wiese. Dort erscheinen sechs Engel. Diese gehen den Kindern voraus zum Bildstock bei der Grotte am Wald. Dort segnen sie und fahren auf. Nach dem besonderen Segen fahren sie auf. Der Heiland sagt: "Kommt um halb zehn und halb zwölf auf den Berg."
21.30 Uhr. Gretel und Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Sie segnen und kommen zum Lichtmast, wo sie die Kinder begrüßen und dann zum Podium begleiten. Dort segnen sie wie üblich. Gretel, Waha, Hildegard und Rosl dürfen das Jesukind auf den Arm nehmen. Danach sagt die Muttergottes zur Gretel: "Ihr dürft mich umarmen und versprecht mir die Treue. Auch die Herren sollen es tun." Die Muttergottes lässt dann fragen, ob die Leute ihrem Sohne und ihr die Treue halten wollen. Alle rufen laut: "Ja." Die Muttergottes sagt darauf: "Das freut mich und meinem lieben Sohne." Sie segnen nochmals und fahren auf. Die Muttergottes sagt noch: "Kommt um halb zwölf wieder."
23.30 Uhr. Gretel und Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten über dem Birkenwald. Er schwebt herüber zum Podium, wo die beiden Kinder ihn begrüßen Dann segnet der Heiland wie üblich. Er sagt zu den Kindern: "Die Leute sollen mir zu Ehren ein Lied singen." Alle singen: 'O du mein Heiland...' Er segnet danach und die Kinder begleiten ihn zum Mast. Er sagt auf dem Wege dorthin zu Gretel: "Es freut mich, dass ihr pünktlich gekommen seid." Am Mast segnet er nochmals und fährt auf. Die Kinder verrichten wie immer ihr Dankgebet.
0.00 Uhr nachts. Kuni, Erika und Maria und Antonie gehen auf den Berg.
1.30 Uhr nachts. (Koch.) Gretel und Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten über dem Wald. Er segnet und schwebt herüber zum Podium. Dort segnet er wie üblich. Nach dem besonderen Segen fährt er auf.
(Quelle: Prof. Dr. Walz: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn, Bd. 2)
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