1. Juni 1951, 4.30 Uhr morgens. (Koch.) Gretel, Erika und Maria gehen zum Berg. Die Kinder sehen die drei Erzengel herüberschweben vom Birkenwald zum Podium. Da segnen sie wie üblich. Danach erteilten sie den besonderen Segen und fahren wieder auf.
6.30 Uhr. (Koch.) Gretel, Maria, Erika gehen zum Berg. Sie sehen den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Wald. Er segnet und schwebt zum Podium herüber. Hier segnet er wie üblich. Er gibt den besonderen Segen und fährt wieder auf.
19.30 Uhr. Gretel, Hildegard, Maria, Kuni und Erika und Antonie gehen zum Berg. Antonie, Kuni, Maria und Erika sehen über dem Wald die heilige Theresia. Diese fordert die vier Kinder auf, zur Wiese zu gehen. Gretel und Hildegard sehen das Jesukind über dem Wald. Es schwebt zum Lichtmast, wohin beide Kinder gehen, um es abzuholen. Am Podium segnet das Jesukind wie üblich. Dann dürfen alle Kinder am Berg ihm die Hand geben. Anschließend schwebt das Jesukind über den Leuten und segnet. Die Kinder begleiten danach das Jesukind auf die Himmelswiese. Auf dem Wege dorthin fährt es auf. Die beiden Kinder gehen weiter und auf der Himmelswiese kommen Englein. Sie bleiben nicht lange. Sie segnen und fahren wieder auf. Die übrigen vier Kinder sehen auf der Wiese die heilige Bernadette, Gemma Galgani, Maria Goretti, Kreszentia. Die Heiligen schweben voraus zum Bildstock. Die Kinder haben ihre Kreuze und Bilder dabei, wie ihnen am Tage vorher befohlen worden ist. Der Heiland und die Muttergottes schauen aus dem Himmel und Wasser und Blut aus goldenen Fläschchen sehen sie daraufspritzen. Ja, sie sehen die Blutflecken darauf. Sie segnen und nach dem Weiheakt verschwinden sie wieder. Die Heiligen sagen zu Kuni: "Heute Nacht braucht ihr einmal nicht kommen." Die Heiligen segnen und fahren auf.
2. Juni 1951, 19.30 Uhr. Kuni und Hildegard, Maria, Erika, Antonie und Gretel gehen zum Berg. Gretel und Hildegard sehen das Jesukind über dem Birkenwald. Die übrigen vier Kinder sehen die heilige Theresia, die ihnen befiehlt, auf die Himmelswiese zu gehen. Gretel und Hildegard gehen zum Lichtmast und holen das Jesukind ab. Am Podium segnet es wie üblich. Dann dürfen es die Kinder auf den Arm nehmen. Anschließend schwebt das Jesukind über den Leuten und segnet. Nach dem besonderen Segen begleiten es die beiden Kinder auf die Wiese. Auf dem Weg dorthin sagt das Jesukind zur Gretel: "Kommt heute abends um neun Uhr mit Schmitt auf die Wiese." Auf der Wiese segnet das Jesukind die Angehörigen der Kinder und Begleiter. Dann alle Priester. Dann segnet es auch noch alle Anliegen, die die Kinder haben. Es segnet nochmals und fährt auf. Obige genannten vier Kinder gehen zur Wiese und weiter zum Bildstock. Dort erscheinen die heilige Gemma, Bernadette, Kreszentia und Maria Goretti. Die Heiligen sagen den Kindern die Zeit, wann sie auf den Berg kommen sollen diese Nacht. Alle vier Kinder hören die Zeiten und zwar: Elf Uhr, viertel nach eins, viertel nach zwei, viertel nach vier. Der Kelchengel kommt und bringt die mystische Kommunion. Die Kinder gehen danach mit den Heiligen weiter zum Wald. Dort segnen die Heiligen nochmals und fahren auf. Die heilige Gemma segnet die Anliegen der Leute auf dem Berg. Die Kinder gehen heim.
2. Juni 1951, 23.00 Uhr. Gretel geht mit Schmitt wie befohlen auf die Wiese. Während des Gebetes kommt das Jesukind und bald darauf auch die Muttergottes. Die Muttergottes kam als zwölfjähriges Mädchen. Plötzlich erstaunt Gretel, denn sie sieht auch das Jesukind so groß wie die Muttergottes. Beide fordern Gretel auf, mit ihnen zu gehen. Die Muttergottes und der Jesusknabe schweben über das hohe Gras, auf eine Stelle zu, die beinahe weiß war vor lauter Margeritenblumen. Hier befahl die Muttergottes, dass Gretel und Schmitt sich einen Strauß pflücken. Die Muttergottes und der Jesusknabe schauten zu. Als Schmitt meinte, es sei genug, und nicht mehr pflückte, meinte die Muttergottes zur Gretel: "Schmitt soll sich nur noch mehr abreißen. Ich sage es schon, wann er aufhören soll." Nach etwa acht Minuten sagt die Muttergottes, dass es jetzt genug sei. Sie wollen jetzt diese Blumen ganz besonders segnen. Die Muttergottes sagt weiter, dass wir diese Blumen ganz besonders aufheben sollen, denn diese haben Wert auch für später. Gretel sieht auf einmal in den Händen vom Jesusknaben und der Muttergottes einen Kelch. Die Muttergottes besprengte die Blumen mit Blut. Sie segnen nochmals und fahren auf. Als die Gretel wieder geradeaus sah, sieht sie die Heiligste Dreifaltigkeit vor sich. Die Muttergottes ebenfalls auf einem Thron sitzend und als Königin gekleidet. Gott Vater fordert Gretel auf, die Blumen an ihm zu berühren. Da die Heiligste Dreifaltigkeit etwa 1,50 Meter über dem Boden schwebend auf dem Throne saß, musste sich Gretel ausstrecken. Besonders musste sie das, als sie mit den beiden Blumensträußchen den Heiligen Geist als Taube berührte. Die Heiligste Dreifaltigkeit segnet die Blumen dann besonders, Gretel und Schmitt sangen mehrere Lieder zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit und diese blieb auch solange da. Eine überaus große Freude erfüllt Gretel und Schmitt. Nach dem Lied: 'Großer Gott...' sagt Gott Vater: "Euer Gesang hat mich erfreut." Die Heiligste Dreifaltigkeit und die Muttergottes segnen nochmals und fahren auf. Der Heiland sagt bei der Auffahrt: "Geht jetzt heim." Auf dem Heimweg kommt eine große Prozession von Thurn her den Wald entlang zur Weihnachtsgrotte. Diese soll heute Abend geweiht werden und eine Jesuskindstatue untergebracht werden. Gretel hatte den Auftrag, heimzugehen. Sie wollte aber gerne daran teilnehmen. (Die Grotte wurde erbaut auf den Wunsch der Muttergottes hin, die auf die Frage, ob sie eine Grotte auf dem Acker wünsche, wo am Heiligen Abend ihr göttliches Kind den Kindern erschienen ist, sagt: "Es würde mich sehr freuen.") Sie kniete sich nieder und betete kurz und bat dann das Jesukind, ob sie nicht doch dorthin gehen dürfe. Sie hörte die Stimme des Jesukind ganz kurz: "Geh!"
2. Juni 1951, 23.00 Uhr nachts. Kuni, Maria, Erika, Antonie gehen zum Berg. Das Jesukind kommt vom Birkenwald zum Lichtmast herübergeschwebt. Die Kinder begrüßen es dort und begleiten es zum Podium. Am Podium segnet es wie üblich und fährt auf.
3. Juni 1951, 15.00 Uhr. Alle sieben Kinder und Hildegard gehen auf den Berg. Sie sehen das Jesukind, das segnet und zum Lichtmast hinüberschwebt, wo es von Hildegard, Antonie, Irma und Betti abgeholt und zum Berg begleitet wird. Gretel, Maria, Kuni und Erika sahen das Jesukind nicht, dafür aber die kleine heilige Theresia, welche die Kinder auffordert, auf die Wiese zu gehen. Das Jesukind segnet am Berg wie üblich und schwebt dann über den Leuten, nachdem die Kinder es zuvor auf dem Arm halten durften. Das Jesukind segnet nochmals und fährt auf. Die andern vier Kinder kommen von der Wiese her und begleiten die drei Erzengel zum Podium. Da segnen sie wie üblich und gehen dann wieder zur Wiese zurück. Unterwegs fahren sie auf.
5. Juni 1951, 19.30 Uhr. Gretel, Maria, Erika, Antonie, Kuni und Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Birkenwald. Das Jesukind kommt zum Lichtmast geschwebt und wird von den Kindern dort begrüßt und zum Podium geleitet. Unterwegs erhalten Antonie und Kuni den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Am Podium segnet das Jesukind wie üblich. Die Kinder dürfen es dann auf den Arm nehmen. Anschließend segnet das Jesukind nochmals und lässt sich dann zum Lichtmast wieder begleiten, wo es auffährt. Als die Kinder ihr Dankgebet verrichten, hört Gretel die Stimme des Jesukind sagen: "Kommt heute Abend um neun Uhr wieder." Antonie und Kuni erhalten von Maria Goretti und Gemma den Auftrag, um halb zehn, halb zwölf, halb zwei, halb vier und halb sechs auf den Berg zu kommen.
5. Juni 1951, 21.00 Uhr. Gretel, Maria und Erika gehen auf den Berg. Sie sehen das Jesukind. Es segnet und kommt zum Podium herübergeschwebt. Dort segnet es wie üblich. Dann dürfen alle Kinder, die am Berg sind, dem Jesukind die Hand reichen. Zur Erika sagt das Jesukind: "Kommt um halb drei wieder." Das Jesukind segnet nochmals und die Kinder begleiten es zum neuen Altar. Nach nochmaligem Segen fährt es auf.
5. Juni 1951, 0.45 Uhr nachts. (Ransberger.) Gretel geht zum Berg. Sie sieht den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Wald. Er kommt zum Lichtmast geschwebt und Gretel holt ihn ab. Am Podium kommt auch Erika hinzu, die sich verspätet hatte. Sie sieht ihn nicht und muss von der Gretel zur Begrüßung die Hand geführt bekommen. Der Jesusknabe segnet wie üblich. Nach dem besonderen Segen geleiten die Kinder ihn zum neuen Altar, wo er nochmals die Pilger besonders segnet und dann auffährt. Der Jesusknabe sagt noch zu Gretel: "Das Kommen um drei Uhr ist euch geschenkt."
5. Juni 1951, 2.30 Uhr. (Ransberger.) Kuni und Antonie gehen zum Berg. Sie sehen über dem Birkenwald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Sie segnen und schweben zum Podium herüber. Sie segnen wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie in den Himmel auf. Kuni hört die Erscheinung dabei sprechen: "Kinder, seid pünktlich."
5. Juni 1951, 4.15 Uhr. (Ransberger.) Kuni, Antonie, Gretel und Erika gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über den Birken. Es schwebt zum Lichtmast herüber. Die Kinder begrüßen es dort und begleiten es dann zum Berg, wo es wie üblich segnet. Es lässt die Leute fragen, ob es über ihnen schweben und segnen darf. Es geschieht. Das Jesukind gibt seinen besonderen Segen und fährt auf.
6. Juni 1951, 6.15 Uhr morgens. (Ransberger.) Gretel und Erika gehen zum Berg. Sie sehen über dem Birkenwald das Jesukind, die kleine heilige Theresia und Maria Goretti. Sie schweben zum Lichtmast, wo die Kinder sie begrüßen und zum Podium begleiten. Dort segnet das Jesukind und die Heiligen wie üblich. Alle Leute auf dem Berg dürfen auf Geheiß des Jesukind ihm die Hand geben. (Die Leute waren tief gerührt, selbst Männer weinten.) Danach segnet das Jesukind und die Heiligen nochmals und fahren auf.
In der Nacht vom 6. auf 7. Juni 1951. (Koch und Ransberger.) Um 22.30 Uhr gehen Kuni und Antonie zum Berg. Beide Kinder sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä über dem Birkenwald. Sie kommen zum Lichtmast, wo die Kinder sie begrüßen und zum Podium begleiten. Auf dem Wege werden die Begleiter der Kinder besonders gesegnet. Am Podium segnen die heiligsten Herzen wie üblich. Danach lassen die heiligsten Herzen durch die Kinder die Leute fragen, ob sie über ihnen schweben und segnen sollen. Es geschieht so. Die heiligsten Herzen segnen dann noch einmal und fahren auf. Nach der Erscheinung gehen die Kinder mit den Pilgern Kreuze tragend zum Waldkreuz. Beim zweiten Lichtmast sehen die Kinder die Muttergottes, das Jesukind und den heiligen Josef, dann die heilige Mutter Anna und Joachim. Die Erscheinungen gehen mit bis zum Kreuz und wieder zurück, bis zum ersten Lichtmast. Dort verschwinden sie nach dem Segen.
7. Juni 1951, 2.30 Uhr morgens. (Koch und Ransberger.) Kuni und Antonie gehen zum Berg. Sie sehen die drei Erzengel. Sie kommen ans Podium geschwebt vom Birkenwald aus. Hier segnen sie wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie wieder auf.
4.45 Uhr morgens. (Ransberger.) Gretel, Maria und Erika gehen zum Berg. Sie sehen den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Birkenwald und gehen zum Lichtmast, um ihn dort zu begrüßen und abzuholen. Am Podium segnet der Jesusknabe wie üblich. Durch die Kinder lässt er die Leute fragen, ob er über den Leuten schweben und segnen soll. Es geschieht. Danach segnet der Jesusknabe noch einmal und geht mit den Kindern auf die Himmelswiese. Dort tragen die Kinder ihm ihre Anliegen vor. Der Jesusknabe segnet und fährt dann auf. Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und segnet und sagt, dass sie um halb sieben wieder auf den Berg kommen sollen. Dann verschwindet sie wieder.
6.15 Uhr morgens. (Koch.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Podium, wo es wie üblich segnet. Anschließend schwebt es über den Pilgern und segnet. Dann segnet es besonders und fährt auf.
6.30 Uhr. (Koch und Ransberger.) Gretel, Maria und Erika gehen zum Berg. Sie sehen über dem Birkenwald den Heiland als guten Hirten. Er schwebt zum Lichtmast. Die Kinder begrüßen ihn dort und begleiten ihn zum Berg. Auf dem Wege kommen noch die heilige Mutter Anna, kleine heilige Theresia, Gemma Galgani, Pheffila, Maria Goretti, Hyazintha und Franzesko und Bernadette hinzu. Am Podium segnen sie wie üblich. Anschließend schwebt der gute Hirte in Begleitung der Heiligen über den Leuten und segnet. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die Erscheinung zum Lichtmast, wo sie nochmals segnen und sagen: "Liebe Kinder, geht jetzt zur heiligen Messe." Die Erscheinung fährt auf.
7. Juni 1951, 19.30 Uhr. Gretel, Maria, Kuni, Erika, Antonie und Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Birkenwald. Es schwebt zum Lichtmast. Die Kinder gehen nach dort. Auf dem Wege dorthin werden Erika, Maria und Gretel auf die Wiese geschickt. Antonie, Kuni und Hildegard begrüßen das Jesukind und begleiten es zum Podium. Das Jesukind sagt auf dem Wege zum Berg: "Nach meiner Auffahrt geht auf die Wiese." Am Podium segnet das Jesukind wie üblich. Dann dürfen alle Kinder, die am Berg sind, dem Jesukind die Hand geben. Danach gibt das Jesukind den besonderen Segen und fährt auf. Antonie und Kuni gehen zum Altar am Apfelbaum. Dort kommen ihre Engel. Bald darauf auch ihre besonderen Schutzheiligen, nämlich Maria Goretti und Gemma Galgani. Sie sagen: "Liebe Kinder, heute Nacht braucht ihr nicht auf den Berg kommen." Die Kinder folgen ihren Heiligen zum Birnbaum. Dort bringen die Engel Kästchen mit Rosenkränzen und Bildern. Antonie hört die heilige Maria Goretti sagen: "Kommt um halb neun auf den Berg." Die Kinder gehen anschließend auf die Wiese. Hier sehen sie plötzlich einen großen Raum. Darin sind viele Heilige. Auch ein Feuer sehen die Kinder. Ebenso sind viele Engel da in weißen Kleidern. Ein Engel sagt zur Antonie: "Kuni und du, kommt morgen früh um viertel nach sieben auf den Berg." Die Kinder sehen Engel mit Musikinstrumenten, wie Geigen, Flöten, Zither und Harfen. Sie hören sie auch spielen und zwar: 'Sei gelobt und hochgepriesen, Heiligste Dreifaltigkeit.' Plötzlich sehen die Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit. Die Kinder werfen sich davor, wie die Engel es ihnen gelernt haben, nieder. Die Kinder gehen in dem großen Raum weiter und treten bald darauf aus den Wolken heraus. Auf dem Weg nach Hause sehen die Kinder den heiligen Benedikt. Er segnet mehrmals und verschwindet wieder. Gretel, Maria und Erika, die gleich auf die Wiese gehen mussten, sehen ihre Schutzheiligen, die kleine heilige Theresia, Kreszentia und Bernadette. Die Heiligen gehen mit den Kindern durch den Wald. Auf dem Wege erscheinen ihnen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Die Kinder begleiten sie zum Berg. Dort segnen sie wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie auf. Die drei Kinder erhalten noch den Auftrag, um zwölf Uhr, drei Uhr und sechs Uhr auf den Berg zu kommen.
8. Juni 1951, abends 22.30 Uhr. (Koch und Ransberger.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen über dem Birkenwald die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Sie segnen und schweben zum Lichtmast, wo die Kinder sie begrüßen und abholen. Am Podium segnen sie wie üblich und lassen dann fragen, ob sie über den Pilgern schweben und segnen sollen. Es geschieht. Dann erteilen sie ihren besonderen Segen und die heiligsten Herzen Jesu und Mariä fahren auf. Anschließend wurde eine Kreuz-Prozession durchgeführt und Antonie und Kuni gingen mit. Beim zweiten Lichtmast sehen die beiden Kinder den heiligen Josef, das Jesukind in der Mitte und die Muttergottes. Hinter ihnen die heilige Mutter Anna und Joachim. Auf dem Wege sagt die Muttergottes: "Durch diese Kreuzprozession werden sich wieder viele Sünder bekehren." Die Prozession ging zum Waldkreuz und wieder zurück, wo die Heiligen in der Nähe vom zweiten Lichtmast plötzlich verschwinden.
8. Juni 1951, nachts 0.00 Uhr. (Koch und Dr. Sigl.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es schwebt zum Podium, wo es wie üblich segnet. Nach dem besonderen Segen fährt es gleich wieder auf.
9. Juni 1951, 0.05 Uhr. (Koch, Ransberger, Sigl.) Gretel, Maria und Erika gehen zum Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten über dem Wald. Er schwebt segnend zum Podium herüber. Hier segnet er auch wie üblich. Dann lässt der Heiland die Pilger fragen, ob er über ihnen schweben soll und segnen. Es geschieht. Hernach gibt er nochmals seinen besonderen Segen und fährt auf.
9. Juni 1951, 1.30 Uhr. (Ransberger.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die drei Erzengel. Sie schweben vom Birkenwald zu den Kindern am Podium. Hier segnen sie wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie wieder auf.
9. Juni 1951. Der Gang zum Berg um 3.15 Uhr wurde den Kindern von der Erscheinung geschenkt.
9. Juni 1951, morgens 3.30 Uhr. (Koch.) Gretel, Maria und Erika gehen zum Berg. Sie sehen die heilige Familie über dem Wald. Sie segnet und schwebt zum Podium herüber, wo sie dann wie üblich segnen. Dann lassen sie die Leute fragen, ob sie über ihnen schweben und segnen sollen. Anschließend erteilten sie ihren besonderen Segen und die Kinder begleiten die heilige Familie zum neuen Altar. Nach nochmaligem Segen fahren sie auf.
9. Juni 1951, 4.30 Uhr. (Koch und Dr. Sigl.) Maria, Gretel und Erika gehen wieder zum Berg. Die Kinder sehen den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Wald. Er schwebt zum Podium herüber. Hier segnet er wie üblich. Er lässt die Pilger fragen, ob er über ihnen schweben und segnen soll. Dann nochmaliger besonderer Segen und Auffahrt.
9. Juni 1951, 6.30 Uhr. (Koch und Dr. Sigl.) Die drei Kinder gehen zum Berg und sehen vom Podium aus die drei Erzengel über dem Wald. Sie kommen zum Podium herübergeschwebt. Segnung wie üblich. Sie erteilen nochmals ihren besonderen Krankensegen. Die Kinder begleiten danach die Erscheinung zum neuen Altar. Nach dem besonderen Segen dort fahren sie auf.
9. Juni 1951, 6.00 Uhr morgens. (Koch.) Antonie und Kuni gehen zum Berg. Beide Kinder sehen über dem Wald den Heiland als guten Hirten in Begleitung von vielen Heiligen. Er schwebt zum Mast herüber. Dort holen die Kinder die Erscheinung ab. Am Berg wird wie üblich gesegnet. Anschließend lässt der Heiland die Pilger fragen, ob er über ihnen schweben und segnen soll. Es geschieht. Dann nochmaliger Segen und Auffahrt.
9. Juni 1951, abends 19.30 Uhr. Die Kinder gehen alle zum Berg. Antonie und Kuni bekommen den Auftrag, auf die Himmelswiese zu gehen. Koch begleitet sie. Beim Altar am Birnbaum sehen beide Kinder viele Engel, die zu ihnen sagen, dass sie heute Abend etwas Schönes erfahren werden. Nach kurzer Zeit wurde den Kindern folgender Text gesagt: "Ein Stern ist in unserer Mitte aufgeblüht, Maria wird er genannt. Er leuchtet durch alle Auen, und blühet zum Himmel empor. Sie segnet mit ihrer mildreichsten Hand Alle Menschen, ob reich oder arm, Sie ist die gütigste aller Jungfrauen, Sie schenkt uns Gnade und Huld. Du erbarmst Dich aller Sterblichen. Und führest sie ins himmlische Land. Gebenedeit sei Dein süßer Name, Gebenedeit sei Dein süßestes Kind. Es ist so mildreich und gut, Maria bewahrt es in treuer Hut. Du Lebensbrunn, Du Licht der Welt. Du schenkst uns Friede und Freude. Die Engel segnen danach und fahren auf."
9. Juni 1951, nachmittags 15.00 Uhr. (Koch und Dr. Sigl.) Die Kinder sehen über dem Birkenwald die kleine heilige Theresia vom Podium aus. Diese schwebt zum Lichtmast herüber und wird dort von den Kindern begrüßt und zum Berg begleitet, wo sie wie üblich segnet. Die Heilige schwebt über den Pilgern und segnet. Danach gibt sie ihren besonderen Segen und wird dann von den Kindern zum neuen Altar begleitet. Nach nochmaligem Segen fährt sie auf.
9. Juni 1951, 18.45 Uhr abends. Gretel, Antonie und Erika gehen wie bestellt auf den Berg. Am Lichtmast kommen die kleine heilige Theresia, Maria Goretti und Kreszentia. Sie gehen nach der Begrüßung zum Berg, segnen dort wie üblich. Nach dem besonderen Segen lassen sie sich von den Kindern zum neuen Altar begleiten. Sie segnen da nochmals und fahren auf. Die Kinder werden auf 19.30 Uhr bestellt.
19.30 Uhr. Gretel, Maria, Erika, Kuni, Antonie und Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Lichtmast. Die Kinder gehen nach dort. Auf dem Wege hört Kuni das Jesukind sagen: "Gretel, Maria und du, geht auf die Wiese." Sie gehen mit Schmitt dahin, während die Antonie, Erika und Hildegard das Jesukind begrüßen und zum Berg begleiten. Dort segnet das Jesukind wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten es die Kinder wieder zum Mast wo es nochmals segnet und auffährt. Gretel, Maria und Kuni sehen auf dem Wege zur Wiese ihre Engel. Sie gehen denen nach, die die Kinder zum Apfelbaum führen. Zur Kuni sagt ihr Engel: "Liebe Kinder, ihr müsst heute Nacht oft auf den Berg kommen." Auf dem Weg vom Apfelbaum zum Berg sehen die Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit und die drei Erzengel. Sie gehen mit zum Berg. Dort wird der Segen wie üblich erteilt. Die Kinder sehen nur Gott Vater und den Heiligen Geist, während der Heiland in der Monstranz ist, die der Erzengel Michael trägt. Nach dem besonderen Segen schwebt die Erscheinung wieder zur Wiese zurück. Auf dem Wege zur Wiese hören die Kinder die Erzengel sagen: "Kommt heute abends um zwanzig vor zehn auf den Berg. Die anderen Zeiten werden euch noch gesagt werden." Zur Kuni sagt ein Engel, dass sie jetzt allein mit Schmitt weitergehen sollen, sie dürfen noch etwas Besonderes erleben. Ein Engel sagt: "Glaubt ihr, Kinder, dass auch Gott Heilige Geist sprechen kann?" Maria sagt: "Ich höre ihn sprechen. Er sagt: 'Gretel, weißt du noch, wie ich das erste Mal ein Kreuz flog und was es bedeutet?'" Gretel hörte dies auch. Dann sagt wieder ein Engel: "Eure Eltern dürfen kommen." Der Heilige Geist fordert die Kinder auf, sich Blumen zu pflücken. Er segnet diese dann. (Er fliegt ein Kreuz.) Danach segnen die Heiligste Dreifaltigkeit und die Erzengel und verschwinden. Bei den Kindern sind nur noch ihre Engel. Sie sagen ihnen verschiedene Punkte, die sie künftig befolgen sollen und zwar hören alle gleichzeitig:
1. "Liebe Kinder, seid sehr andächtig, wenn ihr eine Erscheinung auf den Berg begleitet."
2. "Seid heute Nacht genau so andächtig, wie vorhin."
3. "Macht immer eure Kniebeuge schön und andächtig. Ihr könnt auch immer mit dem Kopf eine kleine Verbeugung machen."
4. "Ihr braucht nicht das große Kreuzzeichen machen, sondern das kleine."
5. "Seht immer die Erscheinung an, die mit euch geht."
6. "Spielt nicht mit den Fingern."
7. "Wenn euch eine Mücke sticht, dann kratzt nicht."
8. "Spielt nicht mit dem Rosenkranz."
9. "Faltet immer eure Hände andächtig."
10. "Kommt immer sauber und reinlich auf den Berg."
11. "Habt immer einen Rosenkranz dabei."
12. "Vergesst nicht, vor dem Podium eure Kniebeuge zu machen."
13. "Lacht nicht bei den Erscheinungen, wenn auch manchmal lächerliche Sachen vorkommen, z. B., wenn manche die Hand nicht richtig hinhalten."
14. "Lacht nicht über kranke Leute und spottet keine alten Leute aus." Dann sagen die Engel: "Soll die liebe Muttergottes mit euch auf den Berg kommen? Um zwanzig vor zehn wird sie kommen." Noch einen Punkt fügen die Engel hinzu:
15. "Wenn ihr bei dem lieben Jesuskind kniet, dann kniet auf beiden Knien, berührt die Erscheinung langsam und andächtig. – Das wollten wir euch sagen. Das ist alles, was euch fehlt. Macht es auch so." Die Engel segnen und fahren auf. (Es muss eigens festgestellt werden, dass die drei Kinder wie aus einem Guss sagten, was sie von den Engeln vernahmen. Es sprachen alle drei dieselben Worte aus und gleichzeitig. Die Mütter der drei Kinder waren dabei und kamen aus dem Staunen nicht heraus, da sie noch nie solches wahrgenommen hatten, wie gerade hier.) Nachdem Antonie und Erika das Jesukind mit zum Mast begleiteten, erhalten die beiden erstgenannten den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Sie sehen dort die heilige Maria Goretti und Kreszentia. Beide Heiligen verschwinden nach einiger Zeit wieder. Die Kinder, die ihre Engel sehen, gehen mit diesen weiter zum Bildstock am Birnbaum. Dort kommt die heilige Maria Goretti nochmals und sagt zur Antonie, dass sie heute Nacht um halb elf auf den Berg kommen sollen. Die Engel, heilige Maria Goretti und die Kinder gehen zum Apfelbaum. Bernadette und die große und kleine heilige Theresia, die heilige Familie und hinter dieser Mutter Anna und Joachim. Darüber schwebt Gott Vater und der Heiligen Geist. Die Heiligste Dreifaltigkeit schwebt begleitet von den genannten Heiligen zum Berg. Dort segnen sie die Andachtsgegenstände und geben den besonderen Krankensegen. Anschließend begleiten die Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit und die Heiligen zur neuen Kapelle. Dort besonderer Segen und Auffahrt. Antonie und Erika gehen nochmals auf die Wiese. Dort sehen die Kinder eine ihnen unbekannte Heilige. Sie lassen sich den Namen buchstabieren Klisitte. Sie lebte in Spanien. Sie verschwindet wieder. Bald darauf kommt eine neue Unbekannte. Es ist Barrila. Sie lebte in Italien von 250 bis 315. Sie starb als Märtyrerin. Sie segnet und fährt auf. Die Kinder gehen über den Berg heim.
9. Juni 1951, 21.40 Uhr. Gretel, Maria und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm über dem Wald. Sie segnen und schweben zum Podium herüber. Da segnen sie wie üblich. Die Kinder dürfen das Jesukind auf den Arm nehmen. Anschließend lässt die Muttergottes fragen durch Gretel, ob die Leute unter ihren Schutzmantel wollen. Das Jesukind sagt danach dasselbe. Dann segnen sie nochmals und die Kinder begleiten die Erscheinung zum neuen Altar. Auf dem Weg sagt die Muttergottes: "Kommt um fünf vor zwölf auf den Berg. Seid immer so andächtig wie jetzt." Sie segnet mit dem Jesukind nochmals und fährt auf.
22.30 Uhr. Antonie und Erika gehen auf den Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Lichtmast herüber. Die Kinder gehen nach dort, begrüßen es und begleiten es anschließend zum Podium. Auf dem Wege zum Berg sagt das Jesukind: "Kommt wieder um viertel nach drei Uhr auf den Berg." Am Podium segnet das Jesukind wie üblich. Dann gibt es seinen besonderen Segen und fährt auf.
23.55 Uhr. Gretel, Kuni und Maria gehen zum Berg. Sie sehen den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Wald. Er segnet und schwebt zum Podium. Hier segnet er wie üblich. Dann schwebt er über den Leuten und segnet. Er sagt auch zu den Kindern, dass sie um zwanzig vor drei wieder auf den Berg kommen sollen. Er gibt seinen besonderen Segen und die Kinder begleiten ihn zum Lichtmast. Dort nochmaliger Segen und Auffahrt.
10. Juni 1951, 14.45 Uhr nachmittags. Antonie, Erika und Hildegard gehen zum Berg und gehen gleich auf die Wiese. Dort erscheinen die heilige Maria Goretti und Kreszentia. Sie segnen und fahren gleich wieder auf. Auch der Baron kommt und die Kinder sehen ihn über dem Wald. (Außer Hildegard.) Er segnet und verschwindet ebenfalls gleich wieder. Anschließend sehen die Kinder die Muttergottes und Mutter Anna, Joachim und Bruder Klaus. Sie gehen mit zum Berg. Dort segnen sie wie üblich. Dann schweben sie zum Lichtmast, wo sie nochmals segnen und auffahren. Gretel, Kuni und Maria mussten schon um 14.30 Uhr auf den Berg kommen. Sie sahen den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Wald. Er kam zum Lichtmast, die drei Kinder begrüßten ihn und begleiteten ihn dann zum Berg. Dort segnet er wie üblich. Nach dem besonderen Segen geht er mit den Kindern auf die Wiese. Er segnet dort nochmals und fährt auf. Die drei Kinder sehen ihre Engel. Sie folgen ihnen in den Wald nach. Als Antonie, Erika und Hildegard ihr Dankgebet verrichteten, sieht Erika über dem Wald den heiligen Sofertus, Antonie sieht den heiligen Antonius und Elisabeth. Erika sieht am ersten Lichtmast die kleine heilige Theresia. Die Heiligen segnen und fahren wieder auf. Antonie und Erika gehen nochmals auf die Wiese, wie ihnen von den Heiligen geheißen. Dort sehen sie ihre Engel und viele andere Heilige. Die Kinder meinen, es sind mehrere hundert Heilige. Die Engel sagen zu den Kindern: "Wir werden euch jetzt ein Gedichtlein sagen: 'In eurer Mitte weilt der gute Hirte fast jeden Tag. Aus der verschlossenen Himmelstür kommt er hervor'." Antonie fragt die Engel, warum so viele Engel kommen dürfen? Antwort: "Ihr wisst doch, dass heute im Himmel ein Jubelfest ist. Es ist Vorbereitung auf den dreizehnten. (Fatimatag) Kommt heute Nacht um zwölf Uhr auf den Berg." Die Engel segnen und verschwinden.
10. Juni 1951, 19.30 Uhr. Gretel, Maria, Kuni, Antonie, Erika und Hildegard sind am Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Lichtmast herüber. Gretel hört auf dem Wege nach dort das Jesukind sagen: "Maria, Kuni und du, geht auf die Wiese." Antonie, Erika und Hildegard begrüßen das Jesukind am Lichtmast und begleiten es zum Berg. Pfarrer Leutenegger aus der Schweiz spricht zuvor am Lichtmast italienisch zum Jesuskind. Es segnet sehr häufig dabei. Am Podium segnet das Jesuskind wie üblich und die Kinder nehmen es danach auf den Arm. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder das Jesuskind zum neuen Altar, wo es nochmals segnet und auffährt. Die Kinder werden auf die Wiese geschickt. Antonie und Erika sehen dort den Baron. Es sagt zu ihnen: "Kommt um viertel vor zehn mit Schmitt und der Geistlichkeit auf die Wiese." (Es sind drei schweizerische Geistliche dabei.) Dann verschwindet der Baron. Gleich darauf kommen viele Engel. Sie sagen folgendes: "Das Jesulein so mild und gut, segnet alle sündigen Menschen. Es erbarmt sich aller sündigen Herzen. Es führt sie alle in die ewige Seligkeit. Die Priester sind dazu aufgestellt, die Menschen zu betreuen. (Erika und Antonie sehen dabei den heiligen Josef.) Sie sollen es auch gewissenhaft tun. Nicht alle kann man dazu brauchen, diese, die dazu berufen sind, merken es in ihrem Leben schon von selbst. Diese werden auch ihre Aufgabe richtig ausführen. Der Heilige Geist erleuchtet ihren Verstand, er gibt ihnen die richtigen Worte dafür ein, und stärket sie mit seiner Kraft, damit sie alle durchhalten können."
Antonie und Erika sehen jetzt den seligen Papst Pius X. Er gibt seinen Segen. Er hat einen weißen Talar an, ein weißes kurzes Mäntelchen um, ohne Kopf- und Fußbekleidung. Er segnet nochmals und fährt auf. Die Kinder gehen am Apfelbaum vorbei zum Berg. Vor dem Altar am Apfelbaum sehen sie die Heiligste Dreifaltigkeit und die drei Erzengel. Sie gehen mit zum Berg. Dort segnen sie wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie auf. Gretel, Maria und Kuni, die gleich auf die Wiese mussten, sehen dort ihre Engel. Sie folgen ihnen durch den Wald zur Grotte. Auf dem Wege zum Berg sehen sie am zweiten Lichtmast die heiligsten Herzen Jesu und Mariä, sie sind von vielen Heiligen umgeben. Am Berg Segen wie üblich. Dann erhalten die Kinder den Auftrag, um zwanzig vor zehn und fünf vor zwölf auf den Berg zu kommen. Nochmaliger Segen, danach Auffahrt.
10. Juni 1951, 21.15 Uhr abends. Antonie und Erika gehen auf die Wiese, wie befohlen. Dort erscheinen Maria Goretti und Kreszentia als Kinder. Gleich darauf kommt auch der Baron. Pfarrer Leutenegger dankt dem Baron für seine bisherige Hilfe. Er schwebt zu den Kindern herüber. Schmitt: "Warum, Herr Baron, hast du uns gerufen?" Baron: "Wenn ihr einige Fragen an mich zu stellen habt, dann tut es." Pfarrer L.: "Dauert der Kampf noch lange? Wird die Botschaft der Muttergottes verpasst werden?" Baron: "Das weiß ich nicht, das weiß nur die Muttergottes und die Heiligste Dreifaltigkeit." Pfarrer L.: "Kannst du fragen bei der Heiligste Dreifaltigkeit? Wir haben ja großes Interesse am Berg. Er wird durch das Gebet immer heiliger." Baron: "Liebe Kinder, verlasst die Muttergottes nicht und wenn ihr euer Leben aufopfern müsst. Die Priester sollen ihre Aufgabe am Altar ordentlich und gewissenhaft verrichten." Pfarrer L.: "Hilf, dass die Priester vom Berg überzeugt werden." Baron: Die Muttergottes sagt: "Die Priester sind meine Lieblinge. Aber einige sind es nicht. – Wenn ich wieder fortgehe, dann dürft ihr mir die Hand geben. Liebe Kinder, seid auf dem Berg und in der Kirche andächtig. Schaut in der Kirche immer auf den Altar, dreht euch nicht in der Kirche herum, schwätzt auch nicht und lacht nicht. So, jetzt dürft ihr mir die Hand geben. Versprecht mir, dass ihr niemand davon etwas sagt."
10. Juni 1951, 21.40 Uhr. Gretel, Maria und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen über dem Wald die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm. Sie segnen und schweben zum Podium herüber. Hier segnen sie wie üblich. Danach schweben sie über den Leuten und segnen. Die Muttergottes lässt fragen, ob die Leute unter ihren Schutzmantel wollen. Nach dem "Ja" breitet die Muttergottes ihren Schutzmantel aus. Das Jesukind tat danach dasselbe. Sie segnen dabei mehrmals. Die Kinder sagen, dass, der Mantel der Muttergottes von Englein gehalten wird. Er ist soweit ausgebreitet, dass alle Leute, die hier sind, darunter sind. Das Jesukind schwebt etwa 1,50 Meter über der Erde. Der Mantel vom Jesukind ist heute außen rot und innen blau. Nach dem besonderen Segen schweben die Muttergottes und das Jesukind zum neuen Altar. Sie segnen dort nochmals und fahren auf.
11. Juni 1951, 2.40 Uhr morgens. (Ransberger.) Gretel, Kuni und Maria gehen auf den Berg. Sie sehen über dem Wald die heilige Familie. Sie schwebt zum Podium herüber und segnet wie üblich. Anschließend schwebt die Erscheinung über den Pilgern und segnet. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die Erscheinung zum neuen Altar, wo sie mehrmals segnet und auffährt.
11. Juni 1951, 3.15 Uhr morgens. (Ransberger.) Antonie und Erika gehen zum Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten über dem Wald. Er schwebt zum Lichtmast. Die Kinder gehen nach dort, begrüßen ihn und begleiten ihn dann zum Berg: Dort segnet er wie üblich. Auch er schwebt über den Pilgern und segnet. Anschließend segnet der Heiland alle Anliegender Pilger. Nach dem besonderen Segen fährt der Heiland wieder auf.
11. Juni 1951, 5.15 Uhr morgens. (Ransberger.) Antonie und Erika gehen zum Berg. Sie sehen über dem Wald die Heiligste Dreifaltigkeit. Sie schwebt zum Lichtmast. Dort begleiten die Kinder sie zum Podium, wo sie wie üblich segnet. Nach dem besonderen Segen fährt die Heiligste Dreifaltigkeit auf.
5.50 Uhr morgens. (Ransberger.) Gretel, Kuni und Maria gehen zum Berg. Die Kinder sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä über dem Wald. Sie schweben zum Lichtmast. Die Kinder begrüßen sie dort und begleiten sie zum Podium, wo sie wie üblich segnen. Danach schweben sie über den Pilgern und segnen. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die Erscheinung zum neuen Altar, wo sie nochmals segnet und auffährt. Die Kinder hören die Erscheinung sagen: "Kommt um zwanzig vor sieben wieder auf den Berg."
6.40 Uhr morgens. (Ransberger.) Gretel, Maria und Kuni sind wieder am Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Sie schweben zum Podium. Nach der Begrüßung segnet die Erscheinung wie üblich. Die Kinder dürfen anschließend das Jesukind auf den Arm nehmen. Die Erscheinung segnet danach die, die die Nacht durchgebetet haben. Nach dem besonderen Segen fährt die Muttergottes mit dem Jesukind auf. Bei der Auffahrt sagt das Jesukind zu den Kindern, dass heute Nachmittag um fünf vor halb drei sie wieder auf den Berg kommen sollen.
13. Juni 1951, 19.30 Uhr. Antonie, Hildegard, Maria, Gretel, Kuni und Erika gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm über dem Wald. Die Kinder begrüßen die Erscheinung am Lichtmast. Gretel, Kuni und Maria werden auf die Himmelswiese geschickt. Dort kommen Gemma Galgani, Theresia und Bernadette. Die Kinder gehen zum Bildstock am Birnbaum. Plötzlich sehen sie den leidenden Heiland am Kreuz. Die Kinder knien sich hin und beten den Wundenrosenkranz. Unter dem Kreuz stehen die Muttergottes, der heilige Johannes, Maria Magdalena und vier Engel fangen mit Kelchen das heiligste Blut auf. Schmitt lässt durch Kuni fragen: "Warum, lieber Heiland, erscheinst du uns in deinem Leiden?" Antwort: "Damit ihr seht, was ich für die Sünden der Welt leiden muss." Maria hört den Heiland sagen: "Liebe Kinder, es würde mich freuen, wenn ihr täglich den ganzen Wundenrosenkranz beten würdet." Gretel hörte den Heiland sprechen: "Liebe Kinder, habt ihr heute aufgepasst, was heute der Pfarrer euch erzählte in der Schule? Merkt es euch gut." (Sakrilegien.) "Ich werde den Hunden vorgeworfen in Gestalt der Hostie. Die Menschheit hat sich von Tag zu Tag verschlechtert." Maria und Gretel hören gemeinsam den Heiland sagen: "Seht ihr, liebe Kinder, wie viel ich leiden muss für die Bekehrung der Sünder?" Nach dem Wundenrosenkranz segnet der Heiland nochmals vom Kreuz aus und verschwindet. Die Kinder gehen anschließend zum Altar am Apfelbaum. Auf dem Weg dorthin sieht zuerst Gretel die Muttergottes vor sich schweben. Am Altar sagt die Muttergottes: "Kommt heute Nacht fünf vor zwölf pünktlich auf den Berg." Dann segnet sie mit den Heiligen, die bei den Kindern immer noch waren, und fährt mit diesen auf. Maria und Kuni sehen die Muttergottes erst beim Altar am Apfelbaum.
13. Juni 1951, 21.15 Uhr abends. Erika, Maria und Antonie gehen zum Berg und zwar gleich auf die Wiese. Dort kommen die heilige Bernadette, Maria Goretti und Kreszentia. Die Kinder werden von den Heiligen beim Bildstock am Birnbaum getrennt und mit Maria geht außer Bernadette auch die große heilige Theresia in Schwesterntracht. Diese sagt zur Maria: "Wir wollen den Erzbischof besonders segnen. Verstoßen dürft ihr den Bischof nicht, aber ihr müsst der Muttergottes folgen. Der Teufel hat eine große Macht. Er schickt alle seine Boten aus, um immer mehr Leute zu fangen." Schmitt lässt durch Maria sagen: "Ihr lieben Heiligen, helft uns in dem Kampf." Antwort: "Das werden wir schon machen. Die Gegner werden es schon einmal bereuen, aber wenn es zu spät ist. Wir werden jetzt unsere Gegner segnen. Es muss gute und auch böse Menschen geben. Seid froh, dass ihr nicht unter den Bösen dabei seid." Bei der Grotte am Birkenwald sieht Maria den Heiland kommen. Er gibt ihr und Schmitt selbst die mystische Kommunion. Der Heiland segnet dann die Gläubigen auf dem Berg. Danach verschwindet er wieder. Die Heiligen gehen mit bis zum ersten Lichtmast. Dort segnen sie und fahren mit den beiden begleitenden Englein auf.
13. Juni 1951, 23.15 Uhr. Antonie und Erika gehen zum Berg. Sie sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä. Sie kommen zum Podium herübergeschwebt. Dort segnen sie wie üblich. Sie fahren nach dem besonderen Segen wieder auf.
14. Juni 1951, 19.30 Uhr. Gretel, Maria, Kuni, Erika, Antonie, Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Die Kinder gehen zum Mast. Auf dem Wege hört Kuni das Jesukind sagen: "Wenn Gretel, Maria und du mich begrüßt habt, dann geht auf die Wiese." Die Kinder taten so. Antonie, Erika und Hildegard begleiteten das Jesukind zum Berg. Dort segnet es wie üblich. Anschließend dürfen die drei Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Auch Frau Waha, die auch das Jesukind sieht. Das Jesukind segnet danach besonders und fährt auf. Die Kinder gehen auf die Wiese. Dort sehen Antonie und Erika mehrere Wege. Antonie geht den goldenen. Sie geht ein Stück darauf sieht die heilige Maria Goretti darauf stehen. Sie begrüßt sie, die Heilige segnet und verschwindet. Etwas weiter sieht Antonie die Muttergottes auf dem Weg. Auch diese begrüßt die Antonie, sie segnet und verschwindet. Antonie sieht noch folgende Heilige: Kleine Theresia, Sotheres, die zwei Fatimakinder, Barbara, Aloisius, Martinus als Bischof, Georg, Berta, Antonius den Einsiedler und von Padua, Notker, Fridolin, heiligen Josef. Nachdem sie diesen nicht kennt (es ist nicht der Nährvater), fragt sie, wo er gelebt habe. Er sagt: "In Belgien im Jahre 500 bis 552. Ich bin ein Märtyrer. Die Leute, die nicht an mich glaubten, haben mich umgebracht." Die Heiligen segnen alle und verschwinden. Erika sah inzwischen einen großen Engel und dann die Heiligen: Petrus, Johannes den Lieblingsjünger, Albertus, Ulrich, Martinus. Sie segnen und verschwinden wieder. Unterdessen sind die beiden Kinder zum Birnbaum gekommen. Sie folgen ihren Engeln, die sie weiter führen zum Wald. Dort sehen sie ihre besonderen Schutzheiligen als Kinder. Zu Erika sagt die heilige Kreszentia: "Kommt heute Nacht um viertel vor zehn auf den Berg." Antonie sieht ihre Heilige nicht, sondern fünf Engel. Beide Kinder bekommen den Auftrag, Blumen zu pflücken. Nachdem sie genügend hatten, gingen sie zum Birnbaum zurück. Dort erscheint das Jesukind und segnet die Blumen. Gleich darauf fährt es wieder auf in Begleitung der Engel und Heiligen. Gretel, Kuni und Maria waren zu Beginn schon auf die Wiese gegangen. Dort sehen sie ihre Engel. Sie blieben nur kurz. Anschließend sahen die drei Kinder den gekreuzigten Heiland. Unter dem Kreuz stand die Schmerzensmutter, der heilige Johannes und Magdalena und vier Engel, die das Blut auffangen. Die Kinder beteten den Wundenrosenkranz und rutschten dabei. Die Kinder brachten dieses Opfer freiwillig für die Bekehrung der Sünder. Der Heiland freute sich darüber, indem er sagt: "Euer Opfer erfreut mich." Kuni hört den Heiland sagen: "Weil ihr dieses Opfer gebracht habt, braucht ihr diese Nacht nicht auf den Berg. Kommt nur um viertel nach neun." Kurz darauf sagt er wieder: "Liebe Kinder, jetzt braucht ihr nicht mehr zu rutschen." Die Kinder beteten noch anschließend sieben 'Vater unser' zu Ehren der Wunden. Danach segnet der Heiland und die Muttergottes und die Erscheinung verschwand.
14. Juni 1951, 21.15 Uhr. Gretel, Maria und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Die Erscheinung schwebt zum Mast, wo die Kinder sie begrüßen und dann zum Berg begleiten. Dort segnet sie wie üblich. Anschließend nehmen die Kinder das Jesukind auf den Arm. Dann gibt die Erscheinung den besonderen Segen und die Kinder begleiten sie zum neuen Altar, wo sie nach nochmaligem Segen auffährt. Die Muttergottes beauftragt die Kinder noch, morgens früh um viertel nach sechs wieder auf den Berg zu kommen. Die Kinder müssen dann für den Abend nochmals auf die Wiese. Dort erscheinen zuerst ihre Engel. Bald darauf sehen sie den Baron über dem Wald. Er sagt: "Liebe Kinder, nehmt euch in acht, es geht für euch wieder ein Kampf an." Auf die Frage, ob mit dem Bösen oder mit den Menschen, sagt er: "Mit beiden. In den Menschen ist er." Maria sieht die heilige Maria Goretti, Bernadette, Theresia und fünf Engel. Sie machen einen Kreis und jetzt ist das Jesukind darin. Über den Heiligen und Engeln schwebt der Baron. Er sagt: "Das Gebet der Menschen soll aufblühen wie diese Rosen." (Um ihn ist nämlich ein Kranz von Rosen.) Gretel sieht über dem Wald ein großes goldenes Tor. Ein Engel macht es auf. Die Muttergottes tritt hervor mit dem Jesukind. Sie setzt sich auf den Thron und setzt das Jesukind auf ihren Schoss. Kuni sieht es auch. Gretel und Kuni hören ein schönes Glockengeläute. Maria sieht nun auch dieses Bild, nachdem die vorherige Vision verschwunden ist. Die drei Kinder singen nun zu Ehren der Muttergottes und des Jesukind ein Lied. Danach segnet die Erscheinung und verschwindet. Die Engel und Heiligen bleiben noch da. Ein Engel, sagt Gretel, trägt zwei Schwerter in der Hand. Auf die Frage, was das bedeuten soll, sagt der Engel: "Das könnt ihr euch doch denken." Von den Schwertern läuft Blut herab und zwar einmal fließt es langsamer und einmal schneller. Es kommen noch zwei Engel hinzu. Die Schwerter gleichen mehr Dolchen. Maria sieht einen Engel mit einer Rolle in der Hand und darauf steht geschrieben: "Glaube, Hoffnung, Liebe." Gretel und Kuni sehen nun die Engel, wie sie die Dolche in der Hand halten und zwar so, nicht übers Kreuz wie vorher, sondern den Ellbogen etwas geknickt und die Hand nach auswärts gehalten. Die Dolchspitzen sind etwa bei der Schulter. Maria hört einen Engel sagen: "Wenn das Gebet der Menschen so aufblühen würde, wie die Rosen um den Baron, dann würde kein Blut fließen." Gretel und Kuni fragen ihre Engel, aus welchem Chor der Engel sie sind. Diese antwortet: "Aus dem Chor der Thronen." Die Engel und Heiligen segnen und verschwinden. Die drei Kinder sehen nun drei Herzen. Ein Engel sagt (er steht dabei): "Wer ein rotes Herz hat, kommt in den Himmel. Wer ein fleckiges Herz hat, kommt ins Fegfeuer und wer ein schwarzes Herz hat, kommt in die Hölle." Welches Herz wollt ihr haben?" Die Kinder rufen: "Rot." Der Engel sagt darauf: "Ganz rot ist euer Herz nicht. Es hat aber nicht so große Flecken, wie das zweite Herz." Die Kinder sagen darauf: "Der Heiland möge doch unser Herz ganz rein machen." Der Engel darauf: "Das müsst ihr euch erst verdienen." Das Fegfeuer-Herz ist rot und hat schwarze Flecken. Auf dem roten Herzen ist ein Kreuz darauf und es strahlt. In der Kreuzmitte steht das Zeichen IHS. Auf dem zweiten Herz ist ein kleines Kreuz. Auf dem dritten ist alles durchgestrichen. Der Engel sagt: "Jetzt will ich nochmals segnen und auffahren. Geht heim und kommt morgen wieder."
16. Juni 1951, 6.15 Uhr morgens. (Rathmann) Gretel, Maria und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen über dem Birkenwald den zwölfjährigen Jesusknaben. Er segnet und schwebt herüber zum Podium. Das segnet er wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder ihn zum Lichtmast. Hier forderte der Jesusknabe die Kinder und Eltern auf, etwas weiter zu gehen. Die Kinder hielten, wo sie gewöhnlich ihr Dankgebet verrichteten. Dort schüttete der Heiland aus dem Kelch, den er auf einmal bei sich hatte, mit einem Löffelchen Blut in die von den Kindern mitgebrachten Gefäße. Nachdem diese voll waren, segnete der Heiland nochmals und fuhr auf.
19.30 Uhr abends. Gretel, Maria, Erika, Antonie und Kuni gehen zum Berg. Hildegard kommt hinzu. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Mast. Nach der Begrüßung dürfen alle anwesenden Kranken dem Jesukind die Hand geben. Daraufhin geht das Jesukind zum Berg und segnet dort wie üblich. Die Kinder dürfen das Jesukind auf den Arm nehmen. Anschließend gibt das Jesukind seinen besonderen Segen und lässt sich zum Lichtmast begleiten. Nach nochmaligem Segen fährt es auf. Gretel und Kuni gehen mit Maria und Koch auf die Wiese, schon auf dem Weg zum Mast. Nachdem das Jesukind aufgefahren ist, gehen auch Antonie, Erika auf die Wiese. Hildegard ist auch dabei. Diese sieht dort die heilige Theresia und Elisabeth, während Antonie und Erika die heilige Maria Goretti und Kreszentia sehen. Über dem Wald sehen die beiden Kinder den gekreuzigten Heiland und fünf Engel, die vor sich gemeinsam ein großes Schwert tragen. Auch der Baron steht neben dem Kreuz: Neben ihm steht die Muttergottes und auf der anderen Seite des Kreuzes der heilige Johannes. Die heilige Maria Goretti und Kreszentia schweben zum, gekreuzigten Heiland. Sie stellen sich rechts und links vom Kreuz hin. Der Baron fordert die Kinder auf zu rutschen, weil sie dadurch dem Heiland eine Freude machen. Hildegard sieht ihre beiden Heiligen nicht mehr. Nach dem Rosenkranz beten die Kinder noch den Wundenrosenkranz. Beim vierten Gesätz verschwindet die Erscheinung über dem Birkenwald. Die Kinder rutschen aber weiter und beten den Wundenrosenkranz zu Ende. Während des sechsten Gesätzes kommen die drei Erzengel und gehen mit zum Berg. Auch die heilige Maria Goretti und Kreszentia kommen und gehen mit. Die drei Erzengel fordern die Kinder auf, noch etwas zu rutschen. Sie sagen zu den Kindern: "Kommt heute Nacht um zwölf Uhr auf den Berg." Sie segnen und die Kinder sind allein. Gretel und Kuni gingen zur Wiese und folgen ihren Englein weiter am Wald entlang. Es erscheinen ihnen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä, die mit ihnen zum Berg gingen. Dort segnen sie wie üblich. Anschließend dürfen die Kinder auf dem Berg (auch die Nichtseherkinder) dem Heiland und der Muttergottes die Hand geben. Die Kinder erhalten den Auftrag, um viertel nach neun und viertel nach sechs morgens früh auf den Berg zu gehen. Nochmals segnen beide und fahren auf.
21.15 Uhr. Gretel, Kuni und Hildegard gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm über dem Birkenwald. Sie segnen und schweben zum Lichtmast, wo sie die Kinder begrüßen und zum Berg begleiten. Auf dem Weg zum Berg sagt die Muttergottes zu den Kindern: "Liebe Kinder, wollt ihr heute noch ein Opfer bringen?" Die Kinder sagen gleich zu. Die Muttergottes fordert dann die Kinder auf, ihren lieben Sohn und sie rutschend zum Berg zu begleiten. Die Kinder tun das gleich. Die Muttergottes geht zwischen den Kindern und trägt das Jesukind auf dem Arm. Am Podium segnen sie wie üblich. Dann lässt die Muttergottes fragen, ob sie ihren Schutzmantel ausbreiten soll und das Jesukind. Nachdem dies geschehen ist, segnen sie, und die Kinder begleiten wieder rutschend die Erscheinung zum Altar. Auf dem Weg dorthin sagt die Muttergottes zu den Kindern, als mehrere Leute sie kniend begleiteten, dass dies ihren lieben Sohn und sie erfreut. (Den Leuten wurde dies auch gesagt.) Nun fallen alle Leute, die bisher noch gestanden haben, auf die Knie und rutschen die kurze Strecke mit. Am neuen Altar segnet die Erscheinung und fährt auf. Die Kinder werden aufgefordert, um drei Uhr wieder auf den Berg zu kommen.
16. bis 17. Juni 1951, nachts 0.00 Uhr. Antonie und Erika gehen zum Berg. Sie sehen den Heiland als guten Hirten. Er schwebt zum Podium herüber und segnet wie üblich. Nach dem besonderen Segen fährt er wieder auf.
18. Juni 1951, nachts. (Koch, Rathmann.) Antonie, Erika und Kuni sind am Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Podium herüber. Dort segnet es wie üblich. Nach dem besonderen Segen fährt es auf.
19. Juni 1951, 6.30 Uhr morgens. (Koch und Rathmann.) Gretel und Maria gehen zum Berg. Die Kinder sehen über dem Wald die Muttergottes mit dem Jesukind. Sie schweben zum Podium herüber. Dort segnen diese wie üblich. Dann dürfen die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Hierauf segnet die Erscheinung nochmals und wird von den Kindern zum neuen Altar begleitet. Nach nochmaligem Segen fährt sie auf. Die Kinder werden von der Muttergottes aufgefordert, heute Abend um viertel nach sieben auf den Berg zu kommen.
19.15 Uhr. Gretel und Maria gehen wie befohlen um 19.15 Uhr zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es kommt zum Podium geschwebt, dort segnet es wie üblich. Darauf schwebt es über den Leuten und segnet die Anliegen der Leute. Nach dem besonderen Segen geht es mit den beiden Kindern in Richtung Wiese. Dort angekommen reicht das Jesukind den Kindern, wie Schmitt und den Eltern, die mystische Kommunion. Darauf macht das Jesukind ein Kreuzlein jedem auf die Stirne. Es sagt dann: "Wollt ihr eine große Prozession mit den Heiligen machen?" Die Kinder sehen auf einmal viele Heilige und Engel. Auch die Heiligste Dreifaltigkeit ist da. Das Jesukind ist verschwunden. Die Prozession geht um die Wiese und dann zum Birnbaum und weiter zum Wald. Dort angekommen, kommt die Muttergottes als Königin hinzu. Die Prozession geht zu einem einsamen Ort, wo ein Muttergottesbild an einem Baum hängt. Dort segnet die Heiligste Dreifaltigkeit und verschwand. Auch die Engel und Heiligen sind verschwunden. Die Muttergottes blieb allein zurück. Die Kinder werden aufgefordert, Blumen zu pflücken. Sie tun das. Die Kinder erstaunten, als sie ein Mädchen sahen, das sich zu ihnen gesellte. Sie erkannten sie als die zwölfjährige Muttergottes. Sie sagt zu den Kindern: "Liebe Kinder, ich gehe mit euch." Auf dem Weg zum Birnbaum zurück sagt die Muttergottes wieder: "Liebe Kinder, kommt immer um viertel nach sieben. Heute Nacht kommt auch um halb zehn auf den Berg." Dann segnet die Muttergottes die Blumen. Auf der Wiese sagt die Muttergottes: "Liebe Kinder, habt ihr eine große Freude gehabt, dass ich bei euch solange blieb? Betet jetzt euer Dankgebet." Sie segnet und verschwindet. Die Kinder gehen heim.
Nachtrag: 19. Juni 1951, 21.30 Uhr. Gretel und Maria sind am Berg. Sie sehen über dem Wald den Heiland als guten Hirten. Er segnet und schwebt zum Podium herüber. Hier segnet er wie üblich. Anschließend schwebt er segnend über den Leuten, danach dürfen alle Kinder auf dem Berg ihm die Hand geben. Hierauf segnet er nochmals und fährt auf. Beide Kinder erhalten den Auftrag, um halb sechs früh wieder zu kommen.
20. Juni 1951, 19.30 Uhr. (Schlötzer) Alle Kinder sind am Berg. Gretel, Maria und Antonie sehen den zwölfjährigen Jesusknaben über dem Birkenwald. Das Jesukind schwebt zum Lichtmast, dort holen die Kinder die Erscheinung ab und gehen zum Berg. Dort erfolgt die Segnung wie gewöhnlich. Zur Gretel sagt das Jesukind: "Fragt die Leute, ob ich über ihnen schweben darf und segnen." Auf die Bejahung geschieht dies, es schwebte auch in die Kapelle hinein und wieder zu den Kindern zurück und segnete dabei. Es segnete dann nochmals und fuhr auf, dabei hörten die Kinder: "Geht auf die Himmelswiese." Dort erschienen den Kindern drei Engel, die in Richtung zum Wald schwebten, die Kinder liefen nach. Ein Priester begleitete die Kinder. Den Kindern erscheint auf einer Wiese westlich des Waldes die kleine heilige Theresia, Maria Goretti und Bernadette. Die Kinder liefen den Erscheinungen nach, bis sie schließlich bei einer kleinen Mulde, in der eine Eiche steht, ankamen. Die Kinder knieten sich dicht zur Eiche, die Eltern dahinter, hinter den Eltern stand der Priester. Schlötzer bat den Priester, er möge den Exorzismus beten, der Priester aber hat den vorgeschriebenen Text nicht dabei. Schlötzer ging wieder zu den Kindern. Die Kinder hörten und sahen nicht, wie Schlötzer mit dem Priester sich unterhielt. Nach einer Weile sagt Gretel: Die heilige Theresia hat soeben gesagt, es braucht nicht gesegnet werden, hier sind keine Teufel. Daraufhin ging Schlötzer nochmals zum Priester, der sagte: "Sooft ihr gebetet habt: 'Süßes Herz Jesu, sei meine Rettung', machte ich das Kreuzzeichen und sprach: 'Fahre aus, Satan!'" Dann bekamen die Kinder den Auftrag, Blumen zu pflücken. (Auftrag von der Erscheinung.) Die Kinder taten dies – die Erscheinung schwebte mit. Nach etwa 25 bis 30 Minuten kehrten die Kinder wieder zur Eiche zurück. Ein Engel erschien den Kindern mit Kelch und heiligsten Blut darin. Die Blumen der Kinder wurden mit dem heiligsten Blut benetzt. Die Erscheinungen segneten nochmals und fuhren auf. Die Kinder machten sich auf den Heimweg und pflückten dabei noch einige Blumen. Auch Schlötzer pflückte einige Blumen, ohne dass die Kinder es bemerkten. Dann ging Schlötzer zu den Kindern und fragte sie, ob alle Blumen mit heiligsten Blut berührt seien. Gretel sah sich den Blumenstrauß an, dann sagte Gretel, mit dem Finger etwa zehn Blumen bezeichnend: "Diese Blumen da haben kein heiliges Blut." Es waren die Blumen, die Schlötzer erst nachträglich pflückte. Gretel konnte nicht wissen, dass Schlötzer nachträglich Blumen pflückte, sie hat aber die vom heiligsten Blut nicht berührten Blumen von den mit Blut berührten Blumen genau unterschieden.
20. Juni 1951, 21.55 Uhr. (Rathmann) Gretel, Antonie und Maria gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es schwebt zum Podium herüber, wo es wie üblich segnet. Dann lässt es fragen, ob es über den Leuten schweben soll. Es schwebt segnend über den Betenden. Anschließend lässt es sich zum neuen Altar begleiten, wo es nach nochmaligem Segen auffährt. Zu den Kindern sagt es noch, dass sie nicht um zwölf Uhr diese Nacht kommen brauchen.
21. Juni 1951, 1.55 Uhr. (Rathmann) Gretel und Antonie gehen zum Berg. (Maria ist krank.) Der Heiland als guter Hirte erscheint über dem Wald. Er schwebt herüber zum Podium und segnet wie üblich. Nach dem besonderen Segen lässt er sich zum neuen Altar begleiten. Dort segnet er und fährt auf. Die Kinder erhalten von ihm den Auftrag, pünktlich um halb sechs zu kommen.
2.00 Uhr. (Rathmann) Kuni und Erika sind am Podium, sie sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä über dem Wald. Sie segnen und schweben herüber, wo sie die Andachtsgegenstände segnen und den Krankensegen erteilen. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder sie zum Lichtmast. Von der Erscheinung werden die Kinder aufgefordert, um sechs Uhr morgens wieder zu kommen. Am Mast segnet die Erscheinung nochmals und fährt auf.
5.30 Uhr. (Rathmann) Gretel, Antonie und Maria gehen zum Berg. Die Muttergottes mit dem Jesukind erscheint über dem Birkenwald. Sie schweben zum Podium herüber, wo sie wie üblich segnen. Die Muttergottes lässt fragen, ob die Leute unter ihren Schutzmantel wollen. Auf das darauf folgende "Ja" breiten sie ihren Mantel etwa zwei Minuten aus. Die Leute beten unterdessen 'Unter deinen Schutz und Schirm...' Anschließend breitet auch das Jesukind sein Mäntelchen aus. Hier beten die Leute: 'Jesu, Jesu, komm zu mir...' Anschließend begleiten die drei Kinder die Erscheinung zum neuen Altar, wo dieselben nochmals segnen und auffahren.
6.00 Uhr. (Rathmann) Kuni und Erika gehen zum Berg. Das Jesukind erscheint über dem Birkenwald. Es segnet und schwebt zum Podium herüber, wo es wie üblich segnet. Es segnet dann nochmals und fährt auf.
6.30 Uhr. (Rathmann) Gretel und Antonie und Maria gehen nochmals zum Berg. Es erscheint die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Birkenwald und schwebt zum Podium. Sie segnet die Andachtsgegenstände und gibt den besonderen Krankensegen. Nach dem besonderen Segen lässt sie sich zum neuen Altar begleiten, dort empfangen diejenigen, die durchgebetet haben in dieser Nacht, den besonderen Segen. Die Kinder hören die Heiligste Dreifaltigkeit sagen: "Es hat uns erfreut, dass ihr pünktlich und freudig diese Nacht auf den Berg gekommen seid." Sie segnet nochmals und fährt auf.
19.15 Uhr abends. Gretel, Maria und Antonie gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es kommt zum Podium herübergeschwebt. Hier segnet es wie üblich. Die Kinder dürfen es dann auf den Arm nehmen. Danach segnet es besonders und die Kinder begleiten es auf die Wiese. Auf dem Weg von der Wiese zum Wald sagt das Jesukind: "Kommt heute Nacht um fünf vor zwölf auf den Berg." Am Waldrand segnet das Jesukind und fährt auf. Gleich darauf kommen die Schutzheiligen der drei Kinder, nämlich heilige Theresia, Maria Goretti und Bernadette. Diese drei Heiligen gehen mit den Kindern ein Stück Weges. Sie segnen dann und fahren wieder auf. Die Kinder gehen zum Berg. Auf dem Wege schaut die Muttergottes aus dem Himmel und segnet. Sie segnet auch die Andachtsgegenstände und gibt den Krankensegen. Nach dem besonderen Segen verschwindet sie wieder.
18.30 Uhr gehen Kuni, Erika und Hildegard zum Berg. Sie sehen die heilige Maria Goretti über dem Wald. Diese fordert die Kinder auf, auf die Wiese zu gehen. Sie segnet und verschwindet.
23.55 Uhr nachts. (Rathmann) Gretel, Maria und Antonie gehen zum Berg. Sie sehen den gekreuzigten Heiland über dem Wald und unter dem Kreuz die Muttergottes, den heiligen Johannes und Maria Magdalena, sowie vier Engel, die mit Kelchen das Blut auffangen. Die Muttergottes schwebt zum Podium herüber und segnet wie üblich. Dann begleiten die Kinder sie zum neuen Altar. Die Kreuzigungsgruppe über dem Wald verschwindet. Am Altar segnet die Muttergottes nochmals und führt auf.
21. auf 22. Juni 1951, 0.00 Uhr. (Rathmann) Kuni und Erika gehen zum Berg. Sie sehen die Heiligste Dreifaltigkeit und Bruder Klaus über dem Wald. Sie segnet von dort aus die Andachtsgegenstände und gibt den besonderen Krankensegen. Bruder Klaus schwebt zum Podium herüber und die Kinder begrüßen ihn da. Er segnet besonders die Schweizer und schwebt dann zum Wald zurück, wo er mit der Heiligsten Dreifaltigkeit auffährt.
4.30 Uhr. (Rathmann) Kuni und Erika sind wieder am Berg. Der zwölfjährige Jesusknabe erscheint über dem Wald. Er schwebt zum Podium herüber und segnet hier wie üblich. Die Kinder begleiten ihn zum neuen Altar, wo er nochmals segnet und auffährt.
4.45 Uhr. (Rathmann) Gretel, Antonie und Maria sind am Podium. Der Heiland als guter Hirte schwebt vom Wald herüber zu ihnen. Er segnet wie üblich und lässt dann die Leute fragen, ob er über ihnen schweben soll und segnen soll. Es geschieht. Dann segnet er die Anliegen der Pilger und die Kinder begleiten ihn zum neuen Altar. Er sagt zu den Kindern: "Kommt noch einmal um zwanzig vor acht auf den Berg." Am Altar segnet er nochmals und fährt auf.
7.40 Uhr. (Rathmann) Gretel, Antonie und Maria sind am Podium. Die Muttergottes mit dem Jesukind erscheint über dem Wald. Sie schweben zu den Kindern herüber und segnen wie üblich. Die Kinder nehmen das Jesukind vom Arm der Muttergottes und halten es auf dem ihrigen. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die Erscheinung zum neuen Altar. Dort nochmaliger Segen und Auffahrt.
22. Juni 1951, 19.15 Uhr. Antonie, Gretel und Maria gehen zum Berg. Die Kinder sehen das Jesukind über dem Wald. Es schwebt zum Podium herüber und segnet wie üblich. Dann dürfen die Kinder es auf dem Arm halten. Das Jesukind segnet besonders und geht mit den Kindern auf die Wiese. Kurz vor dem Bildstock am Birnbaum sagt Gretel, dass sie das Jesukind nicht mehr sieht. Kurz darauf kommen die Schutzheiligen der drei Kinder. Diese bleiben längere Zeit bei den Kindern. Diese beten auch mit ihnen. Danach gehen die Heiligen über die Wiese zum Berg. Kuni und Erika gehen um 19.30 Uhr zum Berg. Sie sehen die kleine heilige Theresia. Sie kommt zum Mast geschwebt. Dort begrüßen sie die Heilige und begleiten sie zum Berg. Sie segnet wie üblich. Die anwesenden Nichtseherkinder dürfen ihr auch die Hand geben. Nach dem besonderen Segen schwebt die Heilige zum neuen Altar. Dort sagt sie: "Diese Nacht müsst ihr oft auf den Berg kommen. Kommt um zwölf Uhr auf den Berg. Die weiteren Stunden folgen." Die Heilige segnet und fährt auf. Die Kinder bekamen noch den Auftrag, auf die Wiese zu gehen. Kuni und Erika sehen dort den heiligen Philipp Neri. Er segnet und verschwindet wieder. Ein paar Engel kommen und sagen: "Ihr dürft noch etwas Schönes sehen. Geht mit uns." Die Kinder gehen etwa 20 Meter und sagen, dass vor ihnen ein Rosenstrauß sei, wie über einer Gartentüre. Sie gehen durch und kommen zu einer Grotte. Darin ist eine Muttergottes-Statue und Jesuskind-Statue, wie sie dieselben immer sehen. Als die Kinder weitergingen, verschwindet plötzlich alles und die Kinder merken erst, dass sie auf der Wiese gingen. Die Engel schicken die Kinder heim. Gretel, Maria und Antonie, die mit ihren Heiligen zum Berg gehen, sehen den Heiland auf dem Weg als guten Hirten. Er geht mit zum Berg. Dort segnet er und die Heiligen wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie auf. Zur Gretel sagt der Heiland: "Kommt morgen früh um viertel nach sechs wieder."
22. auf 23. Juni 1951, 0.00 Uhr. Erika und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm über dem Wald. Die Erscheinung kommt zum Podium herübergeschwebt und segnet wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder sie zum neuen Altar. Auf dem Weg sagt die Muttergottes: "Kommt morgen früh um halb sieben wieder. Die Nacht braucht ihr nicht mehr zu kommen, weil ihr pünktlich gewesen seid." Die Muttergottes und das Jesukind segnen am neuen Altar nochmals und fahren auf.
24. Juni 1951, 15.00 Uhr nachmittags. Gretel, Maria, Kuni, Antonie, Erika, Hildegard und Rosl sind am Berg. Das Jesukind erscheint über dem Birkenwald. Es segnet und kommt zum Lichtmast herübergeschwebt. Die Kinder gehen nach dort, begrüßen es und begleiten es zum Berg. Maria, Kuni und Gretel werden auf dem Wege zum Mast schon aufgefordert vom Jesukind, auf die Wiese zu gehen. Zur Antonie sagt das Jesukind: "Seid andächtig! Es sind viele Spötter da." Am Podium segnet das Jesukind wie üblich. Die anwesenden Kranken dürfen dem Jesukind die Hand geben. Danach segnet es nochmals und die Kinder begleiten es zum neuen Altar. Es segnet und fährt auf. Die Kinder gehen anschließend auf die Wiese. Es kommen die Heiligen: Kreszentia, Maria Goretti und Hyazintha. Sie bleiben nicht lange, sondern segnen und fahren auf.
19.15 Uhr abends. Gretel, Maria und Kuni gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es kommt zum Podium herübergeschwebt. Dort segnet es wie üblich. Die Kinder dürfen es anschließend auf die Arme nehmen. Danach begleiten sie das Jesukind zum neuen Altar, wo es nochmals segnet und auffährt. Zur Gretel sagte es noch: "Geht auf die Wiese." Dort kommen die Heiligen Theresia, Gemma Galgani und Bernadette als Kinder zu ihnen. Die Kinder beten den Wundenrosenkranz. Die drei Kinder sehen den gekreuzigten Heiland, die Muttergottes, den heiligen Johannes und Magdalena, sowie vier Engel mit Kelchen über dem Wald. Maria hört den Heiland sagen: "Betet viel, viel für die Bekehrung der Sünder." Zur Gretel sagt der Heiland: "Kommt heute nachts um halb zehn zum Berg." Gretel sieht auch den Baron. Zur Maria sagt der Heiland: "Liebe Kinder, geht ihr auch alle Tage in die heilige Messe und zur heiligen Kommunion?" Die Kinder sagen: "Ja." Der Heiland sagte: "Ich weiß es schon, aber ich wollte euch nur prüfen." Gretel hört den Heiland weiter sagen: "Aber alle Tage gehen doch nicht alle zur heiligen Messe und heiligen Kommunion." (Die Kinder sagen, dass E. manchmal fehlt.) Nach dem Wundenrosenkranz segnet der Heiland und verschwindet. Der Baron allein bleibt zurück mit der Muttergottes. Gretel fragt den Baron, ob er eine Botschaft habe. Er gibt keine Antwort. Gretel sieht auch die Muttergottes, um sie ist ein Kranz von Rosen. Der Baron fleht sie an. Er hat die Hände gefaltet und den Rosenkranz um die Hand geschlungen. Die Muttergottes sagt: "Ich will jetzt die Kinder besonders segnen, dass sie brav bleiben. Liebe Kinder, ihr müsst brav sein und es nicht so machen, wie ihr es heute gemacht habt. Das wollte ich euch sagen. Ich segne und fahre auf." Kuni und Maria sehen die Muttergottes erst vor der Auffahrt. Antonie sah inzwischen den gekreuzigten Heiland über dem Wald. Er kommt zur Wiese herüber. Der Heiland sagt: "Jedes Kind darf eine Wunde von mir küssen." Erika, Hildegard und Antonie tun es und die Begleitung. Dann verschwindet der Heiland wieder. (Schmitt kam kurz vorher hinzu. Schlötzer, der zum Birnbaum ging, wo der Baron stand, wurde von Schmitt dadurch vertreten. Die anderen Kinder waren schon heimgegangen.) Erika und. Antonie sehen nach dem Weggang des Heilandes den Baron über dem Wald. Er schwebt herüber zum Bildstock. Beide Kinder verfolgen gespannt seinen Weg. Der Baron schwebt zur (?) und Schlötzer hin und macht beiden ein Kreuzlein auf die Stirne. Danach verschwindet der Baron wieder. Die Kinder sehen das Jesukind am Birnbaum und laufen von der Wiese aus dorthin. Es wird von den Kindern begrüßt. Darauf segnet das Jesukind und schwebt auf die Wiese, wo inzwischen Hildegard und Schlötzer sind, und macht jedem ein Kreuzlein auf die Stirne. Es segnet nochmals und fährt auf. Die Kinder erhalten den Auftrag, um zehn vor zehn wieder auf den Berg zu kommen.
21.40 Uhr nachts. Gretel, Kuni, Maria gehen auf den Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Die Erscheinung schwebt zum Berg, wo sie wie üblich segnet. Die Kinder begleiten sie zum neuen Altar. Hier wiederum Segen und Auffahrt. Das Jesukind sagte noch: "Kommt morgen um zwanzig vor sieben wieder auf den Berg."
21.50 Uhr. Erika und Antonie gehen zum Berg. Dort sehen sie das Jesukind. Es kommt vom Wald herüber zum Podium geschwebt und segnet hier wie üblich. Beide Kinder dürfen es auf den Arm nehmen. Anschließend segnet es besonders und wird von den Kindern zum neuen Altar begleitet. Nochmaliger Segen und Auffahrt.
27. Juni 1951, 19.15 Uhr. Hildegard, Gretel, Maria, Kuni gehen zum Berg. Das Jesukind erscheint über dem Birkenwald. Es segnet und schwebt zum Podium herüber. Hier segnet es wie üblich. Nach dem besonderen Segen lässt es sich zum neuen Altar begleiten, nach nochmaliger Segnung fährt es auf. Die Kinder werden auf die Wiese von ihm geschickt. Antonie und Erika und Hildegard kommen um 19.30 Uhr zum Podium. Sie sehen den Heiland als guten Hirten. Er schwebt vom Wald herüber zum Podium und segnet auch hier wie üblich. Danach begleiten ihn die Kinder zum neuen Altar. Dort segnet er und fährt auf. Die drei Kinder gehen ebenfalls zur Wiese. Antonie sieht die heilige Maria Goretti. Diese sagt zu ihr: "Kommt heute nachts um halb zehn auf den Berg." Während des Herz-Jesu-Rosenkranzes sieht Antonie den Baron. Er blieb nicht lange über dem Wald. Er segnet und verschwindet. Erika sieht die heilige Kreszentia und viele Engel. Es sind über 50 etwa. Hildegard sieht die Muttergottes und auch Antonie sieht sie. Sie begleiten sie zum Berg. Antonie kommt hinzu, nachdem ihre Heilige auffuhr. Sie sieht die Muttergottes nicht. Am Podium segnet die Muttergottes wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder sie zum Lichtmast. Dort dürfen auch die anwesenden Kranken der Muttergottes die Hand reichen. Danach segnet die Muttergottes nochmals und fährt auf. Gretel und Maria und Kuni sehen auf der Wiese ihre Engel. Bald darauf kommt der zwölfjährige Jesusknabe. Er bleibt nur kurz. Er segnet und fährt auf. Bald darauf kommt der Kelchengel und die Kinder wie die Begleitung empfangen die heilige Kommunion. Als der Engel aufgefahren war, kommt für kurze Zeit die Muttergottes. Sie geht mit den Kindern ein Stück Weges dem Berg zu. Dann segnet diese und fährt auf. Sie sagt zu den Kindern noch: "Kommt morgen um halb sieben wieder."
Abends 21.30 Uhr. Antonie, Erika, Hildegard sind am Podium. Sie sehen die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald. Sie segnet und schwebt zum Podium herüber. Dort segnet sie die Andachtsgegenstände und gibt den besonderen Krankensegen. Dann begleiten die Kinder sie zum neuen Altar. Erika hört Gott Vater sprechen: "Betet ein 'Vater unser' für die Bekehrung der Sünder." Der Heiland sagt zu ihr: "Kommt morgen um halb sechs wieder auf den Berg." Daraufhin segnet die Heiligste Dreifaltigkeit und fährt auf.
28. Juni 1951, 22.00 Uhr. (Koch.) Gretel, Erika, Antonie, Maria und Kuni sind am Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind. Die Erscheinung schwebt vom Wald zum Podium herüber. Hier segnet sie wie üblich. Die Kinder dürfen das Jesukind auf den Arm nehmen. Danach segnet die Muttergottes und das Jesukind nochmals und werden von den Kindern zum neuen Altar begleitet. Dort segnen sie nochmals und fahren auf.
29. Juni 1951, 3.30 Uhr morgens. (Koch.) Alle fünf Kinder sind wieder am Berg. Sie sehen über dem Wald den zwölfjährigen Jesusknaben. Er segnet und schwebt zum Podium herüber. Da Segnung wie üblich. Auch segnet der Jesusknabe alle Anliegen. Nach nochmaligem Segen begleiten die Kinder ihn zum neuen Altar. Er segnet dort und fährt auf.
5.30 Uhr morgens. (Koch.) Alle fünf Kinder gehen zum Berg. Sie sehen die heiligsten Herzen Jesu und Mariä über dem Wald. Sie segnen und schweben zum Podium herüber. Hier Segnung wie üblich. Der Heiland und die Muttergottes lassen fragen, ob sie über den Leuten schweben und segnen sollen. Es geschieht. Nachdem besonders gesegnet wurde, begleiten die Kinder die Erscheinung zum neuen Altar. Nach nochmaligem Segen: Auffahrt.
6.30 Uhr. (Koch.) Nochmals gehen die Kinder zum Berg. Sie sehen die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald. Sie segnet und schwebt vom Wald herüber zum Podium. Hier segnet sie wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder diese wieder zum neuen Altar. (Die Kinder berühren nicht die Heiligste Dreifaltigkeit, während sie bei den übrigen Erscheinungen die Hand reichen, geschieht das hier bei der Heiligste Dreifaltigkeit nicht. Die Kinder tun es erst, wenn sie von der Erscheinung dazu aufgefordert werden.) Die Heiligste Dreifaltigkeit segnet nochmals und fährt auf.
29. Juni 1951, 15.00 Uhr. Gretel, Kuni, Erika, Maria und Antonie sind am Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es kommt zum Mast geschwebt. Die Kinder gehen nach dort, begrüßen es und gehen mit ihm zum Berg. Hier segnet es wie üblich, anschließend dürfen die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Dann besonderer Segen und die Kinder begleiten es zum neuen Altar. (Die Erscheinung sagt immer, wohin die Kinder gehen sollen. Es sagt z. B.: "Ich segne noch einmal", oder "ich gebe meinen besonderen Segen, begleitet mich dann dahin oder dorthin.") Am Altar segnet es nochmals und fährt dann auf. Die Kinder werden auf die Wiese geschickt. Dort erscheinen ihre Schutzheiligen und ihre Engel. Sie gehen mit den Kindern zum Altar am Apfelbaum. Die Kinder singen dort und beten und gehen dann weiter zum Berg. Auf dem Wege dorthin segnen die Engel und Heiligen nochmals und verschwinden.
19.30 Uhr. Gretel, Maria, Erika, Antonie, Kuni gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und kommt zum Lichtmast. Die Kinder begrüßen es und begleiten es dann zum Berg. Dort segnet es die Andachtsgegenstände und gibt seinen besonderen Krankensegen. Anschließend dürfen die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Danach gibt das Jesukind seinen besonderen Segen und die Kinder begleiten es zum neuen Altar, wo es nochmals segnet und auffährt. Das Jesukind fordert die Kinder auf, zur Wiese zu gehen. Dort kommen deren Engel und Schutzheilige. Die Kinder beten den Wundenrosenkranz. Während des zweiten Gesätzes sehen zuerst Kuni und Gretel und Maria den leidenden Heiland. Dagegen sehen Erika und Antonie den Baron über dem Wald. Zur Kuni sagt der Heiland: "Wenn ihr den Wundenrosenkranz betet, dann betet ihn recht andächtig." Gretel und Kuni hören gleichzeitig den Heiland sagen: "Kommt alle fünf heute abends um viertel vor zehn auf den Berg." Kuni hört weiter: "Liebe Kinder, seid schön andächtig und brav, denn die bösen Leute verfolgen euch." Maria hört den Heiland sprechen: "Jetzt werde ich Schmitt und seine Familie besonders segnen, weil er so oft kommt." (Niemand hat drum gebeten.) Nun ließ erst Schmitt auch um den Segen für Pfarrer Gailer und Schlötzer und die übrigen Geistlichen und um den Segen auch für Frau G. bitten. Hier sagt der Heiland noch folgendes hinzu: "Frau G. will ich ganz besonders segnen. Sie soll nur standhaft bleiben, denn der Teufel wütet furchtbar. Er will euch auf allen Seiten prüfen. Seid standhaft." Gretel und Kuni hören den Heiland sagen: "Kommt immer pünktlich auf den Berg. Steht lieber eine halbe Stunde früher auf. Ich segne euch jetzt, damit ihr fest zusammenhaltet." Der Heiland sagt zur Maria: "Ich segne jetzt die Sünder." Den Kindern fällt es überhaupt auf, dass der Heiland sehr oft vom Kreuz aus heute segnet. Der Heiland bleibt auch nach dem Wundenrosenkranz noch über dem Wald. Die Kinder beten noch fünf 'Vater unser' zu Ehren der fünf Wunden. Beim zweiten 'Vater unser' verschwindet die Erscheinung, indem der Heiland noch sagt: "Geht jetzt heim und kommt um viertel vor zehn wieder pünktlich."
21.45 Uhr. Die fünf Kinder gehen zum Berg. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Sie kommen zum Podium herübergeschwebt. Da segnen sie wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die Erscheinung zum neuen Altar, wo sie nochmals segnet und auffährt. Die Muttergottes sagt noch zu den Kindern: "Kommt morgen früh um vier Uhr auf den Berg."
30. Juni 1951, 4.00 Uhr früh. (Koch.) Die fünf Kinder kommen wieder zum Berg. Sie sehen über dem Wald den Heiland als guten Hirten. Er segnet und schwebt zum Podium herüber. Da segnet er wie üblich. Anschließend segnet der Heiland alle Anliegen der Leute. Er gibt nochmals seinen besonderen Segen und wird von den Kindern zum neuen Altar begleitet. Nach nochmaligem Segen fährt er auf.
30. Juni 1951, 6.30 Uhr. (Koch.) Die Kinder sind am Podium: Sie sehen die Heiligste Dreifaltigkeit über dem Wald. Sie segnet und schwebt zu den Kindern. Nach der Segnung der Andachtsgegenstände und des Krankensegens erteilt sie auch den besonderen Segen. Dann begleiten die Kinder die Heiligste Dreifaltigkeit zum neuen Altar. Auf dem Wege erhalten auch die Pilger den Reisesegen. Nach nochmaligem Segen am Altar fährt die Heiligste Dreifaltigkeit auf.
19.30 Uhr. Gretel, Maria, Kuni, Erika, Antonie gehen zum Berg. Das Jesukind ist über dem Wald. Es kommt zum Mast herübergeschwebt und wird dort von den Kindern abgeholt und nach der Begrüßung zum Berg begleitet. Dort Segnung wie üblich. Die Kinder dürfen es danach auf den Arm nehmen. Nach dem besonderen Segen begleiten es die Kinder zum neuen Altar, wo es nochmals segnet und auffährt.
(Quelle: Prof. Dr. Walz: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn, Bd. 2)
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