2. Juli 1951, 15.00 Uhr. (Koch, Rathmann.) Hildegard, Maria, Antonie und Frau Waha sind am Podium. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Die Erscheinung schwebt zum Lichtmast und wird dort von den Kindern begrüßt und zum Podium begleitet. Dort Segnung wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten die Kinder die Erscheinung zum neuen Altar, wo sie nochmals segnet und dann auffährt.
17.00 Uhr. (Koch und Rathmann.) Hildegard und Frau Waha sind allein am Podium. Die Muttergottes und das Jesukind erscheinen über dem Wald. Sie schweben zum Lichtmast, wo beide Seherinnen sie begrüßen und zum Podium begleiten. Dort Segnung wie üblich. Nachdem sie viele Kranke berühren durften und auch dem Jesukind die Hand geben durften, segneten sie nochmals und wurden zum neuen Altar begleitet. Dort Segnung und Auffahrt. Beide Seherinnen gingen zur Wiese und beteten dort den Herz-Jesu-Rosenkranz. Da erschien das Jesukind mit ausgebreiteten Armen und ging mit zum Podium. Unterwegs sagte es: "Ich werde alle Priester besonders segnen. Alle Pilger will ich in meine Arme schließen." Am Podium segnete es wie üblich. Dann wird das Jesukind zum Lichtmast begleitet, wo es nochmals segnet und auffährt.
19.30 Uhr. Antonie, Maria, Hildegard und Rosl gehen zum Berg. Die Muttergottes mit dem Jesukind erscheinen über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Lichtmast. Dort begrüßen es die Kinder und begleiten es zum Berg. Hier segnet es wie üblich. Anschließend dürfen die Kinder es auf die Arme nehmen. Nach dem besonderen Segen wird es zum neuen Altar begleitet, wo es nochmals segnet und auffährt. Die Kinder werden vom Jesukind auf die Himmelswiese geschickt. Dort beginnen die Kinder den Wundenrosenkranz. Es kommen ihre Schutzengel. Plötzlich sieht Antonie und auch Maria die Heiligste Dreifaltigkeit, die drei Erzengel mit Monstranz, Kelch und Kreuz und Bruder Klaus. Die Heiligste Dreifaltigkeit segnet mehrmals, geht aber nicht mit auf den Berg. Sie verschwindet unterwegs. Die drei Erzengel fordern die Kinder auf, um zehn vor zehn auf den Berg diesen Abend zu kommen. Hildegard sieht auf dem Weg zum Berg den guten Hirten. Am Podium Segnung wie üblich. Nach dem besonderen Segen fahren sie auf.
2. Juli 1951, 21.45 Uhr. Antonie, Maria und Erika gehen zum Berg. Es erscheint der Heiland als guter Hirte. Er kommt zum Podium herübergeschwebt und segnet wie üblich. Nach dem besonderen Segen fährt er gleich wieder auf.
22.00 Uhr. Gretel und Kuni kommen zum Berg nach Beendigung des Ausfluges. Sie sehen die Muttergottes mit dem Jesukind über dem Wald. Die Erscheinung schwebt zum Lichtmast herüber. Dort Begrüßung Die Kinder begleiten sie zum Berg, wo sie wie üblich segnet. Es wurde der besondere Krankensegen erteilt. Nach dem besonderen Segen dürfen die Kinder das Jesukind auf den Arm nehmen. Danach begleiten die Kinder die Erscheinung zum neuen Altar. Die Kinder werden aufgefordert, morgen früh um fünf vor halb sieben wieder zu kommen. Zur Gretel sagt das Jesukind: "Es hat mich gefreut, dass ihr nochmals auf den Berg gekommen seid." Die Muttergottes und das Jesukind segnen und fahren auf.
4. Juli 1951, 6.00 Uhr. (Koch.) Alle fünf Kinder gehen zum Berg. Sie sehen das Jesukind über dem Wald. Es segnet und schwebt zum Podium. Hier segnet es wie üblich. Anschließend begleiten die Kinder es zum neuen Altar, wo es nochmals segnet und auffährt.
4. Juli 1951, 6.30 Uhr. (Koch.) Um 6.30 Uhr kommt der zwölfjährige Jesusknabe. Er segnet und schwebt zum Podium. Hier Segen wie üblich. Nach dem besonderen Segen begleiten ihn die Kinder wieder zum neuen Altar, wo er nochmals segnet und auffährt.
(Quelle: Prof. Dr. Walz: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn, Bd. 2)
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