Freitag, 1. September 1950, abends 19.30 Uhr. Alle Kinder gehen zum Berg. Beim Podium sehen Antonie, Gretel und Maria die Muttergottes über dem Birkenwald. Gretel sagt: "Wir sollen zum Mast kommen." Auf dem Weg dorthin segnete die Muttergottes öfters vom Birkenwald aus. Zur Antonie sagt die Muttergottes: "Gretel, Maria und du, geht zum Baum, wenn ihr mich berührt habt." Kurz vor dem Mast sagt Antonie: "Ich sehe die Muttergottes nicht mehr." Am Mast sagt Gretel: "Die Muttergottes ist nicht mehr da. Nur Maria allein sieht die Muttergottes vor dem Altar am Mast stehen. Sie gibt der Muttergottes die Hand und ist Antonie behilflich, der Muttergottes die Hand zu geben. Plötzlich stockt Maria und sagt: "Die Muttergottes ist nicht mehr da." (Maria machte ein so erstauntes Gesicht, als wenn sie etwas ganz Kostbares verloren hätte.) Antonie, Gretel und Maria gehen mit Schmitt zum Baum, während die übrigen fünf Kinder am Altar beim Mast zurückbleiben. Etwa zehn Meter vom Mast entfernt sagt Maria ganz erfreut: "Das Jesuskind steht vorm Altar am Baum. Es glänzt aber heute sehr." Auch Gretel und Antonie bestätigten dies. Die Kinder eilten über das Feld zum Baum.
Als sie das Jesukind begrüßen wollten, war es plötzlich verschwunden. Die drei Kinder gingen hinter den Altar und sahen das Jesukind in etwa 50 Meter Entfernung in Begleitung von vier Engeln über einem Baum stehen. Als die Kinder das Jesuskind baten, es möge doch zu ihnen herkommen, war es plötzlich verschwunden. Die drei Kinder gingen daraufhin wieder vor den Altar und Maria sagt: "Das Jesuskind schwebt jetzt mit den Engeln über den Köpfen der Leute auf den Berg." Die Kinder knieten nieder und fingen an zu beten. Dann kam das Jesuskind wieder näher. Plötzlich war es wieder verschwunden und die Kinder hörten eine Stimme, die hinter der Kapelle hervorkam. Gretel blieb vor dem Altar knien und betete: 'Jesuskindlein, komm zu mir.' Plötzlich stand der Kelchengel vor ihr und reichte ihr die heilige Kommunion unter beiden Gestalten. Auch Schmitt durfte sie seit langem wieder einmal empfangen. Gretel rief die anderen zwei Kinder herbei, die ebenfalls die heilige Kommunion empfingen. Danach gingen die Kinder wieder hinter den Altar am Baum und sahen, wie das Herz-Jesu aus dem Himmel herabschwebte. Die Kinder begrüßten den Heiland, berührten die Dornenkrone und das Herz. Gretel nahm die Dornenkrone vom Haupt des Heilandes und drückte sich diese auf das Haupt. Der Heiland ging mit den Kindern jetzt vor dem Altar hin. Die Kinder sangen das Lied: 'Jesu-Herz, dich preist mein Glaube...' Plötzlich sagt Gretel: "Der Heiland wird immer kleiner." Sie zeigte mit der Hand an, wie die Gestalt Christi immer kleiner wurde. Zuletzt stand er nur als Jesuskind vor ihnen. Auf einmal war auch das Jesukind verschwunden. Die vier Engel waren indessen links und rechts vor dem Altar gekniet. Maria sah zum Himmel auf und sagt: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und segnet." Die Kinder baten die Muttergottes, sie möge doch zu ihnen herabkommen. Die Muttergottes willfahrte ihren Bitten und kam heruntergeschwebt vor den Altar. Die Kinder gaben ihr die Hand. Danach sagte die Muttergottes zur Gretel: "Ich gebe euch jetzt meinen besonderen Segen und fahre dann mit meinem göttlichen Sohn und den vier Engeln in den Himmel auf. Haltet danach die Prozession." Nachdem die Muttergottes gesegnet und in den Himmel aufgefahren war mit dem Jesukind und den vier Engeln, die mit dem Jesukind auf dem Kapellendach des Baumaltars schwebten, gingen die drei Kinder mit Schmitt zum Altar am Lichtmast. Dort beteten die übrigen fünf Kinder den Rosenkranz.
Die Kinder gingen gemeinsam zum Berg und von da aus mit den Leuten in Prozession zum Waldkreuz. Nach der Prozession kehrten sie wieder zum Podium zurück. Während des 'Engel des Herrn' sah die Muttergottes aus dem Himmel und segnete. Zur Maria sagt die Muttergottes: "Jetzt will ich die Andachtsgegenstände segnen." Zur Gretel sagte sie anschließend: "Ich gebe allen meinen besonderen Segen und gehe wieder in den Himmel ein. Liebe Kinder, geht jetzt nach Hause!"
Samstag, 2. September 1950, abends 19.30 Uhr. Die Kinder mit Hildegard gehen zum Berg. Gretel sieht über dem Birkenwald die Muttergottes – ebenfalls Hildegard. Die Muttergottes sagt: "Holt mich ab." Die Kinder begrüßen am Mast die Muttergottes. Diese sagt zur Erika: "Wenn du, Antonie, Gretel und Maria mich berührt habt, geht mit Herrn Koch oder Herrn Schlötzer zum Baum." Schlötzer geht mit den vier Kindern zum Baum. Unterwegs sehen sie gleichzeitig am Baum das Jesukind und fünf Engel stehen. Am Baum sieht Gretel den Kelchengel kommen. Gretel nimmt den Kelch und reicht ihn den übrigen Kindern und Schlötzer, danach reicht der Kelchengel die heilige Hostie den Vorgenannten. Zur Gretel sagt das Jesukind: "Liebe Kinder, wollt ihr haben, dass ich bei euch heute länger bleibe?" Die Kinder sagten freudig: "Ja." Daraufhin sagte das Jesukind zur Gretel: "Die anderen Kinder auf dem Berg sollen einstweilen die Lichterprozession beginnen." Dann bitten die Kinder das Jesukind, ob es nicht auch mitgehen möchte zur Lichterprozession. Das Jesuskind verneinte diese Bitte. Zur Maria sagt es: "Liebe Kinder, ihr vier müsst noch am meisten leiden." Zur Gretel sagt das Jesukind: "Jedes Kind darf mich jetzt auf den Arm nehmen und soll dabei das Lied singen: 'Still, still...'" Zur Gretel sagt das Jesukind weiter: "Liebe Kinder, seid immer sehr andächtig und brav wie jetzt. Auch auf dem Berg, in der Kirche und daheim." Weiter sagt das Jesukind zur Gretel: "Liebe Kinder, geht mit mir auf den Berg." (Die Lichterprozession war bereits unterwegs zum Birkenwald.) Die Kinder begleiten das Jesuskind auf den Berg. Das Jesuskind sagt zur Gretel: "Liebe Kinder, es würde mich freuen, wenn ihr immer so brav bleibt wie ihr jetzt seid." Am Berg angekommen, gab das Jesukind seinen besonderen Segen für die Leute, die noch am Berg zurückgeblieben und für die, die bei der Lichterprozession waren. Danach schwebte das Jesukind in den Himmel und sagte zu den vier Kindern: "Liebe Kinder, geht heim." Am Baum musste Schlötzer die Erika einmal rügen, weil sie unnötig lachte. Schlötzer schickte Erika weg. Sie schluchzte deshalb sehr. Das Jesukind sagte zur Gretel: "Holt Erika wieder herbei. Sie soll Herrn Schlötzer um Verzeihung bitten." Erika wurde herbeigeholt. Sie war sehr traurig und sagte: "Ich sehe das Jesukind nicht mehr." Schlötzer sagte zur Erika: "Mich brauchst du nicht um Verzeihung bitten, bitte aber das liebe Jesuskind darum." Erika tat dies. Daraufhin bat sie das Jesukind, es möge ihr doch die Gnade geben, es wieder sehen zu dürfen. Kurz darauf war Erika plötzlich sehr erfreut und sagte: "Jetzt sehe ich das Jesukind wieder." Zur Gretel sagte außerdem noch das Jesukind am Baum: "Liebe Kinder, zeigt mir euer Kreuzlein vor." Beim Herausnehmen des Kreuzes sagte Gretel zu Schlötzer: "Auf meinem Kreuzlein sehe ich noch die Blutstropfen, die vor wenigen Wochen vom Herzen Jesu und Mariens auf das Kreuzlein fielen." Als Schlötzer mit den vier Kindern vom Mast zum Baum gingen, begleiteten Hildegard, Irma, Betti und Kuni mit Herrn Rathmann und Koch und Dr. Fuchs die Muttergottes zum Podium. Dort spendete die Muttergottes ihren Krankensegen und gab allen Leuten ihren besonderen Segen. Anschließend schwebte sie in den Himmel. Danach veranstalteten die Kinder mit den anwesenden Leuten eine Lichterprozession zum Birkenwald. Kurz vor dem Kreuz sah Hildegard die Muttergottes vom Himmel herunterschweben. Die Muttergottes schwebte auf dem Rückweg bis zum Mast. Dort segnet sie noch einmal und fuhr in den Himmel. Als Hildegard bei der 19.30 Uhr-Andacht die Muttergottes zum Podium hinaufbegleitete, sah sie über dem Birkenwald den 'Guten Hirten' in Lebensgröße, weiß gekleidet, mit einem Stab in der Hand und vom Standpunkt der Hildegard aus gesehen ein Lamm und vier Engel. Der Gute Hirte sagte: "Ich komme, um euch zu schützen." Nach etwa 15 Minuten verschwand wieder die Erscheinung.
Sonntag, 3. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Sämtliche Kinder einschließlich Hildegard sind auf dem Berg. Beim Podium sehen Gretel, Hildegard, Erika und Maria die Muttergottes über den Birken. Zur Gretel und Hildegard sagt die Muttergottes: "Holt mich ab." Unterwegs zum Mast sagt die Muttergottes zur Maria: "Wenn du, Antonie und Gretel mich berührt habt, geht mit Schlötzer zum Baum!" Unterwegs nach dort sehen die Kinder das Jesukind vor dem Baum und vier Engel. Die Kinder sehen den Kelchengel, der ihnen die heilige Kommunion unter beiden Gestalten reicht. Nach der Begrüßung des Jesukind schwebt es mit den vier Engeln zur Himmelwiese. Die Kinder folgten nach. Auf der Wiese segnete das Jesukind den von Maria mitgebrachten Rosenstrauch und sagte: "Liebe Kinder, nehmt euch eine Rose mit und tragt sie bei euch." Dann sagte das Jesukind zur Maria: "Liebe Kinder, soll ich euch etwas Schönes sagen?" Die Kinder freuten sich sehr darauf. Dann ging Gretel mit dem Jesukind etwas seitwärts mit den übrigen Kindern. Nachdem Gretel wieder zurückkam, sagte sie: "Das Jesuskind sagte zu mir: Wenn du einmal bei mir im Himmel bist, dann darfst du mit meiner lieben Mutter und mit mir und den lieben Englein im Himmel spazieren gehen. Das wird schön werden." Dann sagte das Jesuskind zur Antonie dasselbe wie zur Gretel. Zur Maria sagte das Jesuskind: "Wenn du bei mir einmal im Himmel bist, darfst du mit meinen lieben Englein spielen und mit mir in den Himmelsgarten gehen." Nach etwa einer halben Stunde sagte das Jesukind: "Liebe Kinder, berührt noch einmal alles an, mir, dann will ich meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Dies geschah. Die Kinder gingen heim. Nachdem Schlötzer mit den drei Kindern zum Baum gegangen war, sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Geht mit mir zum Berg." Hildegard, Kuni und Erika, Betti und Irma gingen mit. Am Berg sagte Hildegard: Die Muttergottes will jetzt die Andachtsgegenstände segnen. Danach gab die Muttergottes ihren Krankensegen und ihren besonderen Segen. Zur Erika sagte die Muttergottes: "Berührt jetzt an mir alles." Anschließend forderte die Muttergottes durch Hildegard die die Kinder begleitenden Herren auf, ihr die Hand zu geben, es waren dies Dr. Fuchs, Rathmann, Koch und Schmitt. Zur Hildegard sagt die Muttergottes weiter: "Ich gebe jetzt meinen Segen nach beiden Seiten." Hildegard, Kuni und Erika sagten nachher zu Herrn Schmitt: Die Muttergottes drehte sich bei diesem Segen zuerst halb rechts und segnete. Dann schaute sie die Kinder an und lächelte, und drehte sich dann nach halblinks und segnete wieder. Nach diesem Segen fuhr die Muttergottes in den Himmel auf. Bei der Auffahrt sagte sie zur Kuni: "Liebe Kinder, geht jetzt nach Hause!"
Sonntag, 3. September 1950, nachmittags 17.00 Uhr. Gretel, Maria, Antonie und Hildegard und Erika gehen zum Berg. Am Podium sehen alle fünf Kinder die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie fordert die Kinder auf, sie am Mast abzuholen. Auf dem Weg zum Mast sagt die Muttergottes zur Erika: "Es freut mich, dass ihr gekommen seid." Zur Maria sagte sie das Gleiche. Zur Hildegard sagte die Muttergottes: "Ihr macht mir seit einigen Tagen viele Freude." Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Zur Gretel sagte sie dann: "Wo sind die anderen Kinder geblieben?" Gretel sagte darauf: Sie sind zum Theater gegangen. Die Muttergottes antwortet: "Ich bin darüber sehr traurig." Gretel und Maria sagen: "Wir sollen zum Berg gehen." Auf dem Weg zum Berg sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Auf dem Berg will ich die Andachtsgegenstände segnen." Zur Gretel: "Seid andächtig." Dann zur Maria: "Berührt alles an mir, dann gebe ich meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Es geschah so. Die Kinder blieben noch während des Rosenkranzgebetes vor dem Podium knien. Um 17.20 Uhr sah Hildegard die Muttergottes aus dem Himmel schauen, sie sagte: "Das Gebet der Leute erfreut mich sehr. Es sind viele Gläubige da. Ich gebe den Leuten jetzt meinen besonderen Segen." Kurz darauf segnete die Muttergottes noch einmal und verschwand wieder. Maria hörte eine Stimme: "Geht jetzt heim." Darauf sagte Maria: "Gelobt sei Jesus Christus", und die Stimme antwortet: "In Ewigkeit, Amen. Ich bin die liebe Muttergottes." Maria bittet die Muttergottes, dass sie noch etwas dableiben dürfen, um zu beten. Die Stimme antwortet: "Es freut mich, dass du diese Bitte aussprichst. Bleibt noch etwas." Nach zehn Minuten sagt die Stimme wieder zur Maria: "Liebe Kinder, geht jetzt heim." Maria sagte sodann wieder: "Gelobt sei Jesus Christus", und die Stimme: "In Ewigkeit, Amen. Ich bin die liebe Muttergottes." Die Kinder gingen daraufhin vom Berg herunter.
Sonntag, 3. September 1950, abends 19.30 Uhr. Alle Kinder und Hildegard gehen zum Berg. Gretel, Antonie, Erika, Maria und Hildegard sehen die Muttergottes über dem Birkenwald. Gleichzeitig, sagen Gretel, Antonie, Erika und Maria: Wir sollen die Muttergottes abholen. Auf dem Weg zum Mast segnete die Muttergottes wiederholt und sagte zur Erika: "Du, Maria, Antonie und Gretel, geht zum Baum, wenn ihr mich berührt habt." Nach der Begrüßung gehen die genannten vier Kinder mit Schlötzer zum Baum. Hildegard sagt, wir sollen mit der Muttergottes zum Berg gehen. Auf dem Weg dorthin sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Ich gehe nur kurz zum Berg. Nach meiner Auffahrt geht dann zu den anderen Kindern." Am Podium segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände. Dann gab sie den Krankensegen und ihren besonderen Segen. Zur Kuni sagte sie: "Berührt alles an mir. Ich will nochmals das Volk segnen und dann in den Himmel auffahren." Nach der Auffahrt gehen die Kinder, Kuni, Betti und Irma mit Schmitt zum Baum, wo die anderen Kinder waren. Nachdem Gretel, Erika, Maria und Antonie die Muttergottes am Mast berührt hatten, gingen sie mit Schlötzer zum Baum. Dort sehen die Kinder das Jesukind und drei Engel. Nach der Begrüßung des Jesuskindes sagte dieses: "Liebe Kinder, geht mit mir auf die Himmelswiese." Dort sagte das Jesuskind zur Erika: "Liebe Kinder, wenn ihr etwas auf dem Herzen habt, dann sagt es mir jetzt." Jedes Kind sprach leise mit dem Jesukind. Dr. Wetzel und Herr Schmitt kommen mit den übrigen Kindern hinzu. Auch die neu hinzugekommenen Kinder und die beiden Herren geben dem Jesukind die Hand. Das Jesuskind war mit den Kindern sehr freudig. Zur Antonie sagte es: "Du, Gretel, Maria und Schlötzer geht etwas weiter!" Gretel sagt: Ich sehe das Herz Mariä vor uns stehen. Weiter sagt Gretel: Jetzt wird das Jesuskind immer größer Auf einmal stand das Jesuskind in Mannesgröße vor den Kindern als das Herz-Jesu. Auch die übrigen Kinder und die beiden Herren waren inzwischen dazugekommen. Maria und Gretel nahmen nacheinander die Krone von der Muttergottes ab und setzten sich die Krone selbst nacheinander auf das Haupt. Dann gaben sie die Krone der Muttergottes wieder zurück. Die Kinder gaben den beiden Erscheinungen die Hand, berührten noch einmal alles. Dann fuhr das Herz-Jesu und das Herz-Mariä in den Himmel. Gretel hört eine Stimme: "Liebe Kinder, geht zum Berg und beginnt die Lichterprozession!" Die am Baum genannten drei Engel verschwanden bereits auf dem Weg zur Himmelswiese. Die Kinder gingen zum Berg und begannen mit den Leuten die Lichterprozession zum Birkenwald. Auf dem Weg zur Grotte sagte eine Stimme zur Gretel: "Kommt ab morgen um sieben Uhr auf den Berg, weil es schon so früh dunkel wird." Gretel sagt: "Gelobt sei..." und hört darauf: "In Ewigkeit, Amen. Ich bin die liebe Muttergottes." Auf dem Weg von der Grotte zum Waldkreuz sahen Gretel und Antonie vor sich zwei Engel laufen. Bald darauf eine dritte Gestalt zwischen den zwei Engeln. Gretel sagt: "Die kleine Gestalt zwischen den zwei Engeln schaut aus wie das Jesuskind." Gretel ging etwas vor und sah ihm ins Gesicht und sagte: "Ja, es ist das Jesuskind." Das Jesukind segnete. Maria, die von den Engeln hörte, sagte zur Gretel: "Bitte das Jesuskind, dass auch zu uns je ein Engel komme." Gretel tat dies und das Jesuskind sagte zu ihr: "Die zwei mich begleitenden Engel werden zurückgehen." Erika und Maria sehen darauf die Engel vor sich stehen. Sie gingen auseinander, sodass die zwei Engel zwischen ihnen mitgehen konnten. Kurz vor dem Kreuz sagte das Jesuskind zur Gretel: "Ab morgen kommt um sieben Uhr abends auf den Berg, wie es meine liebe Mutter bereits gesagt hat." Am Kreuz segnete das Jesuskind mehrmals und ging dann auf dem Waldweg zum Berg zurück. Nach etwa zehn Metern sagte das Jesukind zur Gretel: "Liebe Kinder, geht jetzt zusammen, ich schwebe über euch mit." Nach etwa 100 Metern sagt Gretel: "Das Jesuskind, das mit zwei Engel über uns schwebte, ist nicht mehr da." Maria, die gefragt wurde und von der Rede Gretel nicht gehört hatte, sagte: "Ich sehe das Jesukind nicht mehr." Kuni äußerte sich genau so. Nachdem die Prozession aus dem Wald herauskam, ging Schlötzer auf Wunsch des Jesukind mit Gretel und Antonie zum Altar am Apfelbaum. Die übrigen Kinder zogen mit der Prozession zum Berg. Dort angekommen sagt Maria: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und segnet." Erika und Kuni sehen ebenfalls die Muttergottes aus dem Himmel schauen. Zwei Engel kamen aus dem Himmel und stellten sich links und rechts neben die Muttergottes hin. Sie hatten ein rosa Gewand an. Das Volk sang: 'Segne du, Maria...' Die Muttergottes segnete während des Liedes sehr oft. Plötzlich sagte Erika: "Die Muttergottes kommt mit den zwei Engeln immer näher. Sie schwebt zu den Kindern am Podium herunter." Zur Erika sagen die beiden Engel: "Wir haben uns so gefreut, dass wir zu euch herunterkommen durften." Die Kinder begrüßten die Muttergottes und die beiden Engel. Die Muttergottes, die ganz nah vor den Kindern stand, ging einige Schritte zurück und stand auf einem Blumenteppich. Die Muttergottes gab mehrmals dem Volk ihren besonderen Segen und forderte dann die Kinder auf, sie nochmals zu berühren. Danach segnete die Muttergottes und fuhr in den Himmel auf. Zur Maria sagt sie: "Geh jetzt heim!" Als die Lichterprozession den Wald verließ, gingen Schlötzer mit Gretel und Antonie zum Apfelbaum. In der Nähe des Baumes sehen die Kinder bereits das Jesuskind am Baum stehen. Dort begrüßten die Kinder das Jesuskind sehr herzlich und freuten sich über sein nochmaliges Erscheinen. Das Jesuskind sagte zu den beiden Kindern: "Liebe Kinder, o ich habe euch so lieb. Ich möchte euch am liebsten zu mir nehmen. Aber es darf noch nicht sein." Es waren auch drei Engel anwesend. Gretel und Antonie fragten, ob das ihre Schutzengel seien. Das Jesuskind antwortete: "Nein, es sind eure Spielengel." Dann sagte das Jesuskind zu den Kindern: "Richtet die Blumen am Boden." (Die Leute machten aus Blumen am Tage das Zeichen I.H.S. Diese Blumenzeichen waren nicht mehr geordnet.) Dabei merkten die Kinder, dass sie auf die Engel ganz vergessen hatten. Sie sahen die Engel nicht mehr. Die Kinder baten das Jesuskind, es möge doch die Engel wieder schicken. Das Jesuskind antwortet: "Die Engel kommen heute nicht mehr. Sie sind deswegen fortgegangen, weil ihr euch nicht um sie gekümmert habt." Darauf baten die Kinder um Verzeihung. Das Jesuskind fährt in den Himmel auf und segnet. Danach sehen die Kinder die Muttergottes aus dem Himmel schauen. Sie sagte: "Liebe Kinder, die lieben Englein haben euch wieder verziehen." Dann segnete die Muttergottes und verschwand wieder. Dabei sagte sie noch: "Liebe Kinder, geht zum Berg und geht dann heim." Unterwegs zum Berg sah Gretel die Muttergottes vom Podium aus in den Himmel auffahren und segnen. Am Podium angekommen, gingen dann sämtliche Kinder heim.
Montag, 4. September 1950, abends 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder einschließlich Hildegard sind am Podium. Alle Kinder mit Ausnahme von Betti und Irma sehen die Muttergottes über dem Birkenwald. Die Muttergottes sagt zu den Kindern: "Holt mich ab." Unterwegs zum Mast sagt die Muttergottes zur Maria: "Wenn du, Gretel und Antonie mich berührt habt, geht mit Schlötzer zum Baum." Dieses hörte auch Gretel. Kurz darauf sagt auch Erika, dass sie mit zum Baum soll. Nachdem die Kinder beim Mast die Muttergottes berührt hatten, ging Schlötzer mit den letztgenannten vier Kindern zum Baum. Herr Rathmann und Koch gingen mit Hildegard und den übrigen Kindern in Begleitung der Muttergottes zum Podium. Nach Aussage des Herrn Rathmann gab die Muttergottes am Podium ihren Krankensegen, anschließend ihren besonderen Segen und fuhr kurz darauf in den Himmel. Dabei sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Liebe Kinder, geht zu den übrigen Kindern am Baum." Die Aussagen des Herrn Rathmann wurden durch Hildegard übermittelt. Als Schlötzer mit den vier Kindern zum Baum ging, sahen die Kinder das Jesukind mit fünf Engeln dort stehen. Nach der Begrüßung des Jesukind sagte dasselbe zu den Kindern: "Liebe Kinder, geht jetzt mit mir zur Himmelswiese." Plötzlich war das Jesukind verschwunden, ebenfalls die Engel. Kurz darauf sehen die Kinder das Jesukind am hinteren Bildstock (Birnbaum) stehen. Das Jesuskind kam den Kindern entgegen. Erika hörte dabei, wie das Jesukind sagte: "Ich will meinen lieben Kindern entgegengehen." Am Bildstock angekommen, sagte das Jesukind zur Erika: "Liebe Kinder, wisst ihr, warum ich mit euch Spaß machte?" Die Kinder sagten: "Nein, liebes Jesuskind, sage es uns, bitte!" Darauf sagte das Jesukind: "Wenn ihr einmal viel leiden müsst, könnt ihr keinen Spaß mehr machen." Herr Rathmann kam mit den übrigen Kindern vom Berg hinzu. Zur Gretel und Maria sagte das Jesukind, ohne dass beide etwas von einander hören konnten: "Liebe Kinder, berührt jetzt alles an mir. Dann gebe ich meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel." Maria hört dabei noch die Worte: "Beginnt jetzt die Lichterprozession!" Anschließend begannen die Kinder mit den anwesenden Leuten die Lichterprozession zum Birkenwald. Etwa 50 Meter vor dem Kreuz im Birkenwald sehen Gretel und Maria plötzlich das Jesukind mit zwei Engeln vor sich schweben. Kuni, Erika und Antonie sehen das Jesukind nicht, sehen aber drei Engel. Gretel und Maria gingen mit dem Jesukind voraus. Die drei Engel schwebten hinter Gretel und Maria. Auf dem Rückweg zum Berg fragte das Jesukind die Gretel: "Liebe Kinder, geht ihr jeden Tag zur heiligen Messe? Geht ihr jeden Tag zur heiligen Kommunion? Tragt ihr euer Kreuzlein und euren Bußgürtel bei euch?" (Kann nicht vom Teufel sein!) Sämtliche Kinder bis auf Erika, die ihr Kreuzlein verloren hatte, hatten das Kreuz dabei. Etwa 20 Meter vor dem zweiten Lichtmast sagt das Jesukind zur Gretel: "Liebe Kinder, berührt mich nochmals, dann gebe ich meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Schlötzer sagte zur Gretel: "Bitte das Jesuskind, es möge den anwesenden Leuten seinen besonderen Segen geben." Darauf sagte das Jesukind zur Gretel: "Da habe ich auch die Leute mit gemeint." Das Jesukind segnete und fuhr in den Himmel. Dabei sagte noch das Jesukind zur Gretel: "Wenn ihr auf dem Berg seid, geht dann heim!" Die Kinder gehen anschließend nach Hause.
Dienstag, 5. September 1950, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder, auch Hildegard und Waltraud, gingen geschlossen auf den Berg. Hildegard, Gretel, Maria, Kuni und Antonie sehen die Muttergottes über dem Birkenwald, als sie kurze Zeit vor dem Podium knieten. Gretel, Kuni und Antonie sagen: "Wir sollen die Muttergottes am Mast abholen." Auf dem Weg dorthin sagt die Muttergottes zur Maria: "Wenn du, Antonie und Gretel mich berührt habt, dann geht zum Baum." Auf dem Weg zum Mast segnete die Muttergottes fünfmal. Nachdem Gretel, Antonie und Maria die Muttergottes begrüßt hatten, gingen sie zum Baum. Etwa 40 Meter vor dem Baum sahen die drei Kinder das Jesuskind plötzlich vor dem Altar am Baum stehen. Sie eilten darauf zu und begrüßten es. Auf einmal sagte Gretel: "Ich sehe das Jesuskind nicht mehr." Maria, die das Jesukind eben begrüßen wollte, sagte: "Das Jesuskind ist fort." Die Kinder suchten das Jesukind und Gretel sah es zuerst auf dem Baum hinter dem Altar. Das Jesuskind sagte zur Maria: "Geht jetzt auf die Himmelswiese." Als die Kinder ihre Kerze vom Altar nahmen, war das Jesukind bereits auf die Himmelswiese geschwebt. Die Kinder knieten sich dort um das Jesuskind. Dieses setzte sich zu ihnen. Zur Gretel sagte es: "Liebe Kinder, ich bleibe heute nicht lange." Dann fragte das Jesukind die Gretel: "Wo ist denn heute meine liebe Erika?" (Erika kam zu spät und ging zu den Kindern, die bei der Muttergottes waren.) Das Jesukind segnete und war plötzlich verschwunden. Die anderen Kinder kommen vom Podium herüber und vereinigen sich mit den drei Kindern. Geschlossen gingen die Kinder zum Berg zurück, denn das Jesuskind sagte beim Weggehen der Kinder: "Geht zum Berg und haltet die Prozession." Nachdem die drei Kinder mit Schmitt zum Baum gegangen waren, ging die Muttergottes mit Hildegard, Kuni, Irma, Betti und Waltraud zum Berg. Dort segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und ihren besonderen Segen. Zur Kuni sagte die Muttergottes: "Berührt nochmals alles an mir, dann gebe ich dem Volk meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Dies geschah so. Beim Auffahren sagt die Muttergottes: "Geht zu den anderen Kindern." Die Prozession nahm wie üblich ihren Weg. Nach der Rückkehr der Prozession auf den Berg schaute die Muttergottes während des 'Engel des Herrn' aus dem Himmel. Zur Gretel sagte sie: "Geht jetzt nach Hause."
Mittwoch, 6. September 1950, abends 19.15 Uhr. Alle Kinder sind mit Koch und Rathmann auf dem Berg. Hildegard und Kuni sehen die Muttergottes über dem Birkenwald. Zu beiden Kindern sagt die Muttergottes: "Holt mich am Mast ab." Dort berührten sämtliche Kinder bei der Muttergottes alles, dann sagte sie zur Kuni: "Begleitet mich zum Berg!" Auf dem Weg dorthin sagte die Muttergottes zur Kuni: "Liebe Kinder, seid brav! Heute sind wieder einige Spötter da." Zur Hildegard sagte die Muttergottes: "Liebe Kinder, passt immer schön auf, wenn ich segne." Am Berg angekommen sagte die Muttergottes zur Maria: "Ich will jetzt den Krankensegen geben." Zur Hildegard sagt die Muttergottes: "Ich will jetzt dem Volk meinen besonderen Segen geben." Dann sagte die Muttergottes zur Kuni: "Liebe Kinder, berührt an mir nochmals alles. Ich gebe nochmals meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf. Im Anschluss daran haltet dann jetzt die Lichterprozession." Bei der Rückkehr zum Berg, segnete die Muttergottes zweimal vom Himmel aus alle Teilnehmer.
Donnerstag, 7. September 1950, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder gehen zum Berg. Beim Podium angekommen, sieht Hildegard die Muttergottes zuerst über dem Birkenwald. Auch Gretel, Antonie, Maria und Erika sehen die Muttergottes und sagen: "Wir sollen sie am Mast abholen." Auf dem Weg zum Mast segnete die Muttergottes mehrmals. Vor dem Altar am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Zur Maria sagt sie: "Wenn Antonie, Gretel und du mich berührt haben, geht zum Baum." Die drei Kinder gingen mit Schmitt zum Baum. Auf halbem Weg dorthin sehen Antonie und Gretel gleichzeitig das Jesukind vor dem Altar am Baum stehen. Sie eilen darauf zu und beten: 'Jesukindlein, komm zu mir...' Die Kinder begrüßen am Baum das Jesukind. Dieses sagte zu den Kindern: "Soll ich zum Berg gehen mit euch?" Antonie und Gretel sagten wie aus einem Mund: "Komm, wie du willst." Schmitt ließ durch Gretel das Jesuskind bitten, es möge doch auf den Berg gehen und die Leute, die trotz Regen gekommen sind, segnen. Das Jesukind ging mit den Kindern zum Berg. Etwa zehn Meter vom Baum entfernt sagen Antonie und Maria: "Wir sehen das Jesukind nicht mehr." Gretel allein sah es noch. Nach weiteren 20 Metern sagt das Jesukind zur Gretel: "Berührt noch einmal alles an mir. Ich gebe meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf. Geht dann zum Berg." Die Kinder gingen zum Berg und kurz vor der Kapelle kamen die anderen Kinder ihnen entgegen. Während die drei Kinder mit Schmitt zum Baum gingen, sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Geht mit mir zum Berg." Hildegard, Kuni, Erika, Irma und Betti begleiteten die Muttergottes zum Berg. Bevor die Muttergottes vom Mast wegging, sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Die Herren bei euch (Dr. Fuchs, Koch und Rathmann) dürfen mir auch die Hand geben." Am Berg vor dem Podium segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände, dann gab sie den Krankensegen und anschließend ihren besonderen Segen. Die Kinder berührten nochmals alles an ihr. Danach segnete die Muttergottes und fuhr in den Himmel auf. Während der Auffahrt sagte sie: "Geht zu den anderen Kindern." Die Kinder trafen sich etwa 30 Meter von der Kapelle entfernt und bildeten dann die Lichterprozession. Diese ging nur bis zur Grotte und dann wieder zurück, weil es regnete. Als die Prozession wieder beim Podium angelangt war, sagten Antonie und Erika: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und segnet." Gretel und Maria sagen, dass die Muttergottes sagt, sie gibt dem Volk ihren besonderen Segen, dann ging sie wieder in den Himmel ein.
Freitag, 8. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr, etwa 15.000 Menschen. Um 15.00 Uhr nachmittags sind alle Kinder, auch Rosl, auf dem Berg. Die Muttergottes segnet über dem Birkenwald und sagt: "Holt mich ab." Am Mast angekommen, berührten die Kinder alles bei der Muttergottes, auch das Kind Cäcilia. (Freundin von Senta Roos aus Fehrbach in der Pfalz, wohnhaft ganz in der Nähe von Fehrbach/Rodalben, etwa 14 Jahre alt.) Dann sagte die Muttergottes zur Maria und Gretel: "Begleitet mich jetzt zum Berg!" (Die Haltung der Kinder wie der anwesenden Gläubigen war sehr andächtig.) Auf dem Weg zum Berg sagte die Muttergottes zur Maria: "Wenn ich durch die Reihen gehe, erteile ich stets den besonderen Segen." Am Berg angekommen sagte die Muttergottes zur Maria: "Ich werde jetzt alle Andachtsgegenstände segnen und weihen." Zur Gretel sagt die Muttergottes: "Ich werde jetzt den Krankensegen geben." Eine Frau trug ihr krankes Kind nach vorne, und zugleich sagte die Muttergottes: "Ich werde diesem Knaben meinen besonderen Segen geben." Ein anderes krankes Kind kam hinzu, das ebenfalls von der Muttergottes einen besonderen Krankensegen erhielt. Darauf kamen erwachsene Kranke nach vorne. Gleich sagte die Muttergottes: "Ich will jetzt allen Kranken, die auf dem Berg sich befinden, meinen besonderen Segen geben." Dann sagte die Muttergottes zu Maria: "Berührt an mir nochmals alles, dann gebe ich noch einmal den besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Dies geschah. Dann sagte die Muttergottes zur Gretel: "Liebe Kinder, geht jetzt heim."
Freitag, 8. September 1950, abends 17.00 Uhr. (Etwa 8.000 Menschen.) Alle Kinder gehen geschlossen zum Berg. Vor dem Podium sagt Gretel: Die Muttergottes ist über dem Birkenwald und sagt, wir sollen sie am Mast abholen. Auf dem Weg dorthin sagt die Muttergottes zur Gretel: "Liebe Kinder, seid andächtig, es sind einige Spötter da." Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes. Kuni, Maria, Gretel, Erika, Antonie und Hildegard sehen die Muttergottes. Zur Gretel sagt sie nach der Begrüßung: "Geht mit mir zum Berg." Auf dem Weg zum Berg segnet die Muttergottes sehr oft. Beim Podium segnet die Muttergottes die Andachtsgegenstände. Cäcilia aus der Nähe von Fehrbach, Freundin der Senta, sang das Lied: 'Gegrüßet seist du, Maria...' Gretel sagt: "Während des Liedes stand die Muttergottes mit gefalteten Händen da und lächelte." Nach dem Lied sagt Hildegard: "Die Muttergottes will jetzt ihren Krankensegen geben." Anschließend sagt sie zur Maria: "Berührt nochmals alles an mir, ich gebe danach meinen besonderen Segen." Zur Gretel sagt sie: "Ich will jetzt das Kind segnen, das gerade so schön gesungen hat." Dann sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Jetzt will ich die Kranken auf dem Berg segnen." Zur Maria sagt die Muttergottes: "Ich gebe jetzt meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf. Geht danach nach Hause." Es geschah so. Nach der Andacht hielt Dr. Wetzel eine halbstündige Ansprache. (Schmitt)
Freitag, 8. September 1950, abends 19.00 Uhr, etwa 10.000 Menschen. (Schlötzer und Schmitt) Sämtliche Kinder sind auf dem Berg. Gretel sagt: "Die Muttergottes ist über dem Birkenwald, wir sollen sie abholen." Die Kinder gehen zum Mast. Unterwegs zum Mast sagt die Muttergottes zur Maria: "Wenn wir zurückkommen zum Podium, soll Cäcilia (Nähe Fehrbach) das Lied wieder singen." Auf dem Weg zum Mast segnet die Muttergottes mehrmals. Die Kinder knieten sieh jedes Mal nieder. Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Hildegard sagt: "Die Muttergottes hat ein weißes Kleid an, blauen Gürtel und eine Krone auf. Auf den Füßen hat sie Rosen, die die Füße bedecken, so dass man diese nicht sehen kann." Nachdem sämtliche Kinder die Muttergottes begrüßt hatten, sagt die Muttergottes zur Maria: "Geht jetzt zum Berg." Auf dem Weg zum Podium sagt die Muttergottes zur Gretel: "Auf dem Berg will ich alle Andachtsgegenstände segnen." Oben am Berg segnete die Muttergottes alle Andachtsgegenstände. Danach sagte die Muttergottes zur Maria: "Jetzt soll Cäcilia das Lied singen." Dies geschah. Danach sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Das Lied erfreut mich sehr, das Lied habe ich öfters gehört (in Fehrbach), es macht mir immer wieder Freude." Zur Hildegard sagt die Muttergottes weiter: "Das Mädchen soll mir die Hand geben." Danach sagt die Muttergottes zur Maria: "Berührt alles an mir. Dann gebe ich meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel." Die Muttergottes bedankte sich noch einmal für das schöne Gebet. Nachdem die Kinder die Muttergottes berührt haben, segnete sie und fuhr in den Himmel. Die Muttergottes sagte zur Maria: "Beginnt jetzt die Lichterprozession." Die Prozession nahm ihren Weg vom Weiher bei Gügel vorbei an Simon zum Berg. Auf dem Weg zum Berg sagt Hildegard: Die Muttergottes sagte während der Andacht zu mir noch folgendes: "Wenn ich wieder an einem Feiertag komme, dann küsst meine Rosen auf den Füßen. Wenn schönes Wetter ist, dann kommt wieder in weißen Kleidern." Beim ersten Mast sagt Hildegard: "Die Muttergottes ist über dem Birkenwald und sagt: Auf dem Rückweg werde ich zu euch kommen." Die Prozession ging zum Kreuz im Walde und zum hinteren Bildstock. Dann durch die Waldschneise auf den Feldweg zum ersten Baum. Etwa 100 Meter vom Baum entfernt sagt Hildegard: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel." Kurze Zeit darauf sagt Hildegard weiter: "Die Muttergottes schwebt zum Altar am Mast herunter und kommt zu uns herüber." Auf diesem Weg sagt die Muttergottes weiter zur Hildegard: "Ich möchte euch heute ins Angesicht und in eure Seelen schauen." Die Muttergottes kommt näher und etwa 30 Meter vor dem Baum kommt sie zu den Kindern. Vor dem Altar am Apfelbaum blieb die Muttergottes kurz stehen und sagt zur Hildegard: "Singt mir eine Strophe von einem Lied." Die Kinder sangen: 'Von dem Thron der Glorie wende.' (Von Lehrer Vetter von Fehrbach.) Danach ging die Muttergottes weiter zum Berg mit den Kindern. Auf dem Weg zum Berg sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Liebe Kinder, nehmt es ernst. Ich will in eure Seelen hineinschauen." Auf halbem Weg zum Berg sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Singt die zweite Strophe des Liedes." Die Kinder sangen die zweite Strophe und anschließend die übrigen sieben Strophen. Bevor die Kinder zum Berg kamen, sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Vor dem Podium bildet einen Kreis um mich." Am Podium angekommen segnet die Muttergottes die Rosenkränze und Andachtsgegenstände, wie sie zur Gretel sagte, weil Leute neu hinzugekommen sind, deren Andachtsgegenstände noch nicht gesegnet waren. Danach sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Jetzt will ich jedem Kind tief in die Augen sehen und es dann segnen." Die Muttergottes fing bei Erika an und schaute der Reihe nach den Kindern in die Augen und segnete jedes einzeln. Dann sagte die Muttergottes weiter: "Auch den Herren will ich in die Augen schauen." Sie machte dies bei Schlötzer, Schmitt, Rathmann und Koch. Dann sagte die Muttergottes weiter: "Jetzt will ich Herrn Pfarrer Gailer meinen besonderen Segen geben." Anschließend segnete die Muttergottes die Geistlichen, die für sie kämpfen, und dann nochmals alle Leute, die für sie kämpfen. Danach fuhr die Muttergottes in den Himmel auf. Die Kinder blieben noch eine Zeit lang am Podium stehen. Nach fünf Minuten etwa sagte Hildegard: "Die Muttergottes sieht aus dem Himmel und sagt: Das Gebet hat mich erfreut." Sie gab nochmals ihren besonderen Segen. Hildegard sah die Muttergottes einige Minuten am Himmel, sie segnete nochmals und sagte: "Liebe Kinder, geht heim!"
Samstag, 9. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Koch und Rathmann gehen mit den Kindern Gretel, Maria, Antonie, Kuni, Erika und Irma zum Berg. Außer Irma sehen alle Kinder die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie sagten: "Holt mich ab", sagt die Muttergottes. Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes. Diese sagt zur Maria: "Geht zum Podium!" Am Berg angekommen, sagt die Muttergottes zur Gretel: "Jetzt werde ich alle Andachtsgegenstände segnen." Danach sagt die Muttergottes zur Maria: "Berührt noch einmal alles an mir. Dann gebe ich meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel." Dies geschah. Während die Muttergottes auffuhr, sagte sie noch: "Liebe Kinder, geht heim!"
Samstag, 9. September 1950, abends 19.00 Uhr. Die sieben Kinder gehen mit Schlötzer, Rathmann, Koch, Dr. Wetzel, Fuchs und Höcht zum Berg. Außer Betti und Irma sehen alle Kinder die Muttergottes über den Birken. Sie sagt: "Holt mich ab!" Unterwegs zum Mast sagt die Muttergottes zur Kuni: "Liebe Kinder, seid brav!" Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes. Sie sagt zur Erika: "Du, Gretel und Antonie, geht zum Baum!" Die drei Kinder gehen mit Schlötzer zum Baum. Unterwegs nach dort sehen alle drei gleichzeitig das Jesukind am Apfelbaum stehen mit drei Engeln. Das Jesukind fragt Gretel: "Haltet ihr auch alle Tage eure Stunde?" Die Kinder bejahten die Frage. Dabei sagt Erika: "Liebes Jesulein! Du bist uns doch heute in der Kirche erschienen. Dann weißt du doch, dass wir unsere Stunde gehalten haben." Nach der Begrüßung am Mast beten die Kinder: 'Jesu, Jesu, komm zu mir!' Schon bei Beginn des Gebetes sehen die Kinder den Kelchengel kommen, der ihnen und Schlötzer die mystische Kommunion in beiden Gestalten reicht. Danach kommen die übrigen Kinder vom Berg hinzu. Das Jesuskind sagt zur Gretel: "Sucht euer Englein!" (Die Kinder sehen die Engel nicht mehr.) Daraufhin gingen Gretel, Erika und Maria in Richtung Birnbaum. Die Kinder sehen bereits das Jesukind mit den Engeln dort stehen. Als die Kinder am Baum ankamen, war das Jesukind plötzlich verschwunden. Die Kinder beten: 'Liebes Jesuskind, komm doch wieder zu uns.' Dabei sehen alle drei Kinder auf dem Berg oben Blitze. Die Kinder fürchteten sich sehr. Kurz darauf sahen die Kinder das Jesukind vom Berg zum Birnbaum herschweben. Die Kinder fragten: "Was die Blitze bedeuten?" Das Jesukind sagte zu den Kindern: "Das waren meine Sternchen an meinem Kleid." Dann sagte das Jesukind zu den Kindern: "Berührt alles an mir, dann gebe ich euch meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel. Beginnt dann die Lichterprozession." Das Jesukind segnete und verschwand. Schlötzer ging mit den Kindern zum Apfelbaum. Dort warteten die übrigen Kinder mit den Herren und Eltern. Herr Koch sagte zu Schlötzer: "Am Mast sagte die Muttergottes zur Maria: Wir gehen zum Berg." Unterwegs zum Berg sagte die Muttergottes zur Kuni: "Liebe Kinder, schaut immer auf mich, wenn ich segne." Zur Maria sagt die Muttergottes: "Seid andächtig, es sind einige Spötter auf dem Berg." Am Berg angekommen, gab die Muttergottes um 19.15 Uhr ihren besonderen Segen und dann den Krankensegen. Zur Kuni sagte die Muttergottes: "Jetzt werde ich alle Andachtsgegenstände segnen." Zur Maria sagte die Muttergottes: "Berührt noch einmal alles an mir. Dann gebe ich meinen besonderen Segen. Dann fahre ich in den Himmel." Zur Kuni sagt die Muttergottes: "Geht zu den anderen Kindern." Vom Apfelbaum aus gehen alle Kinder zum Berg und beginnen die Lichterprozession. Unterwegs zum Mast sehen Gretel, Antonie und Erika plötzlich vor sich das Jesukind mit zwei Engeln herschweben. Gretel sagt zum Jesukind: "Liebes Jesuskind, welchen Weg sollen wir gehen?." (Es regnete ziemlich.) Das Jesuskind sagte zur Gretel: "Ich schwebe euch voraus und zeige euch den Weg." Kurz vor der Grotte sagte das Jesukind zur Gretel: "Geht bis zur Grotte, dann kehrt wieder um zum Podium." Gretel sagt zum Jesukind: "Wenn du gerne zum Kreuz gehst, dann gehen wir auch gerne mit." Darauf sagte das Jesukind zur Gretel: "Tut das, was ich euch sage." An der Grotte angekommen, verweilten die Kinder kurz dort, kehrten um und gingen zum Podium. Kurz vor dem zweiten Lichtmast sagte das Jesukind zur Gretel: "Berührt mich, liebe Kinder, dann gebe ich euch meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel." Nachdem sämtliche Kinder im Gehen das Jesukind berührt hatten, kamen die Kinder inzwischen beim ersten Mast an. Dort gab das Jesukind seinen besonderen Segen und fuhr in den Himmel. Dabei sagte das Jesukind noch zur Gretel: "Geht jetzt auf den Berg. Macht eine Kniebeuge dort und geht heim." Auf dem Heimweg sagten Gretel, Maria und Erika zu Herrn Schlötzer: "Gehen Sie mit uns, wir haben das Jesuskind gebeten, es möge nochmals zu uns kommen." Bei der Blockhütte auf dem Berg sehen alle drei Kinder das Jesukind. Es sagt zur Gretel: "Liebe Kinder, geht jetzt unbemerkt zum Mast." Die Kinder taten dies. Am Mast sagt das Jesukind: "Liebe Kinder, berührt mich, dann gebe ich meinen ganz, ganz besonderen Segen und fahre wieder in den Himmel." Am Mast stand auch noch Antonie, die ebenfalls das Jesukind sah. Das Jesukind segnete und fuhr in den Himmel. Dann gingen die Kinder heim. Auf dem Heimweg erzählten Gretel und Maria, (Erika war inzwischen heimgegangen) sie hätten zusammen mit Erika um etwa 15.30 Uhr in der Kirche vor dem Tabernakel das Jesuskind gesehen, als sie ihre Stunde hielten. Die Kinder gingen vor zum Altar, baten das Jesuskind, es möge herunterkommen. Das Jesukind kam nach Aussage von Gretel und Maria herunter, segnete die Kinder und verschwand wieder.
Nachtrag: Als die Lichterprozession vom Mast zum Podium hinaufzog, sahen Antonie, Gretel, Maria und Erika einen Schein am Podium. Kurz darauf sahen die Kinder die Muttergottes auf einem Lilienstrauß stehen. Die Muttergottes segnete zweimal und fuhr dann in den Himmel.
Sonntag, 10. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder mit Hildegard sind am Berg. Die Kinder sehen über den Birken die Muttergottes, außer Betti und Irma. Gretel hört die Worte: "Holt mich ab." Unterwegs zum Mast sagt die Muttergottes zur Antonie: "Wenn du und Gretel mich berührt habt, geht zum Baum." Schlötzer geht mit den Kindern zum Baum. Unterwegs nach dort sehen die Kinder das Jesukind am Apfelbaum stehen in einer Entfernung von etwa 60 Metern. Gretel hört die Worte des Jesuskindes: "Wenn Maria und Erika heute brav gewesen wären, hätten sie auch mitgedurft. Weil ihr brav ward, dürft ihr zu mir kommen." Am Baum angekommen, war das Jesukind verschwunden. Die Kinder fanden das Jesukind plötzlich wieder über den vielen Blumen am Altärchen. Das Jesukind hatte ein blasses Kleid mit goldenen Sternlein an. An den Händen hatte das Jesukind einen hellblauen Rosenkranz und ein weißes Kreuzchen auf dem Kopf. Nach der Begrüßung verschwand das Jesukind wieder. Kurz darauf sahen die Kinder das Jesukind auf der Himmelswiese. Es kamen neugierige Leute zum Apfelbaum. Die Kinder gingen dem Jesukind nach zur Himmelswiese. Die Leute kehrten wieder um. Beim Jesukind angekommen, sahen die Kinder einen Kelch kommen ohne Engel. Im Kelch befand sich ein kleiner Löffel. Die Kinder baten das Jesukind: "Sei so gut und gib du uns das heilige Blut." Das Jesukind sagte: "Nein, nein, nehmt es nur selber." Die Kinder nahmen etwa fünf bis sechs Löffelchen vom heiligen Blut aus dem Kelch. Gretel reicht auch Herrn Schlötzer fünfmal den Löffel. Der Kelch verschwand plötzlich wieder. Ein anderer Kelch war an seiner Stelle, mit mehreren Hostien im Kelch. Die Kinder baten wiederum das Jesukind: "Sei so gut, gib du uns die heilige Kommunion, die heilige Hostie." Das Jesukind sagte wieder: "Liebe Kinder, nehmt sie nur selber." Die Kinder nahmen je fünf bis sieben heilige Hostien aus dem Kelch. Gretel reichte auch Herrn Schlötzer fünf heilige Hostien. Dann sagte das Jesukind zur Gretel: "Heute muss ich euch auch wieder fragen, ob ihr euer Kreuzlein dabei habt und eure Blätter?" Der Kelch verschwand inzwischen wieder, die Kinder hatten das Kreuzlein und ihre Blätter anhängen. Dann sagte das Jesukind: "Jetzt muss ich euch was Trauriges sagen." Die Kinder sagten: "Bitte, sag es uns." Das Jesukind sagte: "Jetzt muss ich von euch wieder fort." Die Kinder waren sehr brav und führten innige Gespräche mit dem Jesukind. Die Kinder verabschiedeten sich vom Jesukind. Das Jesukind segnete und schwebte in den Himmel. Die beiden Kinder sagten gleichzeitig: "Da zupft doch jemand an meinem Kopf hinten." Die beiden Kinder schauten um und sahen je ein Englein bei sich stehen. Dann gingen die Kinder etwa zehn Meter weiter. Sie sahen plötzlich insgesamt fünf Engel im Kreis zusammenstehen. Als die Kinder vor den Engeln standen, erkannten die Kinder das Jesuskind im Kreis stehend. Gretel hört das Jesuskind sagen: "Ich bin deshalb nochmals gekommen, weil ihr mir so große Freude gemacht habt." Das Jesuskind segnete und fuhr in den Himmel auf und sagte: "Geht heim." Dabei sahen die Kinder die Muttergottes aus dem Himmel schauen. Sie segnete und nahm das Jesuskind auf ihren Arm, das soeben in den Himmel auffuhr. Als Schlötzer mit den beiden Kindern vom Mast zum Baum ging, blieben die übrigen Kinder mit Rathmann, Koch und Dr. Fuchs am Mast mit der Muttergottes. Zur Hildegard sagt die Muttergottes: "Begleitet mich zum Berg." Zur Kuni sagte die Muttergottes: "Seid andächtig, es sind Leute da, die spotten und euch streng beobachten." Am Berg angekommen, sagte die Muttergottes zur Hildegard: "Ich will dem ganzen Volk meinen besonderen Segen geben." Zur Kuni sagt sie: "Ich werde alle Andachtsgegenstände segnen." Zur Hildegard sagte die Muttergottes: "Ich gebe jetzt meinen Krankensegen." Dann gab die Muttergottes nochmals ihren besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf, was durch Hildegard bestätigt worden ist.
Sonntag, 10. September 1950, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder, auch Hildegard und Waltraud, gehen zum Berg. Am Berg sagt Kuni beim Podium: "Die Muttergottes ist über dem Birkenwald – sie segnet." Auch die anderen Kinder außer Betti, Irma und Waltraud sehen die Muttergottes. Zur Kuni sagt die Muttergottes: "Holt mich ab." Auf dem Weg zum Mast sagt die Muttergottes zur Kuni: "Seid brav und andächtig und schaut nur auf mich!" Zur Maria sagt die Muttergottes: "Wenn du, Erika und Antonie mich berührt habt, geht zum Baum!" Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Die Kinder reichten der Muttergottes Andachtsgegenstände zum Segnen hin. Die Muttergottes sagt zur Hildegard: "Reicht mir zuerst eure Hand und dann die Rosenkränze und Kreuze zum Segnen." Gretel, Antonie, Erika und Maria gehen mit Schlötzer zum Baum. Zur Kuni sagt die Muttergottes nach etwa zwei bis drei Minuten: "Liebe Kinder, geht mit mir zum Berg." Auf dem Weg dorthin sagt die Muttergottes wiederum zur Kuni: "Liebe Kinder, ich habe keine Freude, weil Ungläubige da sind. Seid brav." Zur Hildegard sagt die Muttergottes: "Liebe Kinder, gebt anderen Leuten keine Auskunft mehr, es hat für euch keinen Wert." Anschließend sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Es sind viele Ungläubige hier." Am Podium angekommen gibt die Muttergottes ihren Krankensegen. Zur Kuni sagt sie: "Jetzt will ich die Andachtsgegenstände segnen." Danach reichen die Kinder der Muttergottes noch einmal die Hand und berührten alles an ihr. Zur Hildegard sagt die Muttergottes: "Ich will jetzt meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Während der Auffahrt hörten Kuni und Hildegard die Muttergottes sagen: "Geht jetzt zu den anderen Kindern." Schlötzer ging mit Gretel, Erika, Antonie und Maria vom Mast zum Baum. Unterwegs nach dort sehen Antonie und Gretel das Jesukind am Apfelbaum. Maria und Erika sehen das Jesukind nicht. Sie waren sehr traurig. Am Apfelbaum angekommen, begrüßen die Kinder das Jesukind, das zur Himmelswiese schwebt. Als die Kinder das Jesukind erreicht hatten, schwebte es zum Birnbaum. Maria und Erika knieten sich hin und bitten das Jesukind um Verzeihung, weil sie in der Kirche heute nicht sehr brav waren. Gretel und Antonie baten das Jesukind, es möge sich doch Maria und Erika zeigen. Auf dem Weg zum Birnbaum waren Maria und Erika plötzlich sehr erfreut, weil beide auf einmal das Jesuskind sahen. Am Birnbaum angekommen, sehen die vier Kinder einen Kelch kommen ohne Engel, Gretel hört das Jesukind sagen: "Liebe Kinder, jedes Kind soll zehn Löffelchen vom heiligen Blut nehmen." Die Kinder taten dies. Im Kelch befand sich ein kleines Löffelchen. Der Kelch verschwand wieder. Ein anderer noch größerer Kelch mit vielen Hostien schwebt vor den Kindern. Die Kinder nahmen auf Geheiß des Jesuskindes je zehn Hostien vom Kelch und assen sie. Dann verschwand auch dieser Kelch wieder. Die übrigen Kinder mit Schmitt und den eingangs erwähnten Herren kommen hinzu. Das Jesukind sagt: "Berührt mich, dann will ich in den Himmel auffahren." Dies geschah. Unterwegs zum Berg hört Antonie die Stimme des Jesuskindes: "Du und Gretel, geht mit Schlötzer zum Baum! Die übrigen Kinder gehen zum Berg." Die Stimme des Jesuskindes fügte noch hinzu: "Der Kelchengel wird nochmals kommen."
Weil am Baum mehrere Leute waren, baten die Kinder das Jesukind, das inzwischen wieder zu den beiden Kindern gekommen war: "Liebes Jesuskind, geh mit uns abseits, wo keine Leute stehen." Das Jesukind geht mit den Kindern etwas zurück. Dort kam plötzlich der Kelch, den die beiden Kinder sahen. Schlötzer bekam die heilige Kommunion in beiden Gestalten, wie die Kinder am Birnbaum vorher. Dann sahen die Kinder plötzlich die Heiligste Dreifaltigkeit vor sich auf dem Thron sitzen. Das Jesukind wurde immer größer bis zur Mannsgestalt des Sohnes Gottes. Rechts von der Heiligsten Dreifaltigkeit sahen die Kinder drei leere Throne stehen, in der Mitte ein größerer, rechts und links ein kleiner Thron. Die Kinder begrüßten ehrfuchtehrfurchtsvoll die Heiligste Dreifaltigkeit. Gretel erschrak plötzlich und sagte: "Gott Vater schaut mich ganz ernst an. Er sieht mir in die Augen." Gott Sohn sagte: "Mein Vater sieht dir in deine Seele." Nach etwa fünf Minuten verschwand die Heiligste Dreifaltigkeit wieder. Vor den Kindern stand wieder das Jesukind. Es war bereits Nacht geworden. Schlötzer sah zwei Kerzenlichter näher kommen. Es waren Erika und Maria. Bei Schlötzer angekommen sagten die beiden Kinder: "Die Muttergottes ist bei uns." Die Kinder kamen vom Berg. Auch Antonie und Gretel sahen die Muttergottes. Alle vier Kinder berichteten einstimmig: Die Muttergottes sei ganz weiß angezogen mit weißem Schleier, ohne Krone, mit schwarzem Rosenkranz, so, wie die Kinder die Muttergottes im Oktober 1949 sahen. Maria sagte zu Schlötzer: "Wir wussten nicht, wo Sie sind. Wir wollten zum Baum." Da sagte die Muttergottes: "Liebe Kinder, geht mit mir zu den anderen Kindern. Ich zeige euch den Weg." (Schlötzer kniete mit Antonie und Gretel hinter einer Hecke, so dass sie nicht sichtbar waren.) Gretel und Antonie begrüßten die Muttergottes. Dann sagte die Muttergottes: "Liebe Kinder, jetzt gehen wir zum Berg." Unterwegs blieb die Muttergottes mit dem Jesukind stehen und sagte zur Gretel und Maria: "Liebe Kinder, jetzt ist eure Seele ganz weiß, so, wie am Freitag eure Kleider weiß waren – auch die Seele des Herrn Schlötzer." Die Muttergottes hielt das Jesukind auf ihrem Arm. Das Jesukind liebkoste mit seiner Hand die Kinder. Dabei sahen die Kinder, dass die Muttergottes ein Kettchen mit einem Kreuz umhängen hatte. Das Kreuz war nach der Beschreibung der Kinder etwa 6 cm groß. Die Muttergottes sagte zur Gretel: "Jetzt dürft ihr mein Kreuz umhängen, auch Herr Schlötzer." Die Kinder taten dies. Als letzte hatte Erika das Kreuz umhängen. Von ihr schwebte das Kreuz direkt wieder zu der Muttergottes zurück. Nach etwa zehn Minuten sagte die Muttergottes zur Gretel: "Liebe Kinder, jetzt kann ich und mein liebes Kind nicht mehr mit euch auf den Berg kommen. Berührt alles an uns, dann fahren wir in den Himmel." Die Muttergottes und das Jesukind segneten nun gleichzeitig und schwebten in den Himmel. Die Freude der Kinder kannte keine Grenzen. Sie jubelten der Muttergottes und dem Jesukind mit ihrer Hand nach. Am Schluss sahen alle vier Kinder aus dem Himmel eine kleine und eine größere Hand sich zuwinken. Dann verschwanden beide Hände. Gretel hörte eine Stimme: "Geht jetzt auf den Berg zu den anderen Kindern und geht heim!" Gretel sagte: "Gelobt sei Jesus Christus." Dabei hört Gretel: "Du brauchst nicht 'Gelobt sei Jesus Christus' sagen. Ich bin schon das Jesuskind." Dann gingen die Kinder heim. Nachdem Gretel und Antonie auf dem Weg zum Berg mit Herrn Schlötzer zum Baum abzweigten, gingen die übrigen Kinder mit Schmitt zum Podium. Kurz vor dem Podium schaute die Muttergottes aus dem Himmel und segnete. Zur Maria sagte vorher eine Stimme: "Bildet die Lichterprozession und geht nur bis zur Grotte." Die Leute bildeten eine Prozession, zirka 450 Personen. Kurz vor dem Altar am Mast sagt Kuni: "Die Muttergottes schwebt über dem Birkenwald." Sie sagt zu mir: "Ich bin deswegen nochmals gekommen, weil ihr mir um sieben Uhr Freude gemacht habt. Seid immer so brav. Dann komme ich gerne zu euch." Die Muttergottes kommt vom Birkenwald herübergeschwebt und schwebt zwischen Erika und Maria etwa zehn Meter mit. Die Muttergottes sagt zur Maria: "Erika und du, geht jetzt mit mir zu den zwei anderen Kindern." Kuni sieht, wie die Muttergottes mit Erika und Maria zum Baum hinübergeht. Die Prozession ging weiter zur Grotte, blieb dort zehn Minuten und ging dann wieder zum Berg zurück. Am Podium sagt Kuni: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und segnet." Sie sagt zu ihr: Sie gebe jetzt noch einmal den Krankensegen. Danach gibt die Muttergottes ihren besonderen Segen und geht wieder in den Himmel ein. Kuni hört eine Stimme: "Geht jetzt heim." Gretel, Erika, Antonie, Maria kommen mit Schlötzer eben zu den Kindern am Podium. Sie gehen mit diesen heim.
Montag, 11. September 1950, abends 19.00 Uhr, ca. 100 Personen. Alle Kinder mit Waltraud ohne Hildegard gehen zum Berg. Kuni sieht zuerst die Muttergottes über dem Birkenwald. Alle Kinder sagen plötzlich: "Wir sollen zum Mast gehen und die Muttergottes abholen." Betti, Irma und Waltraud sehen die Muttergottes nicht. Die Kinder begrüßen die Muttergottes am Mast. Während der Begrüßung sagte die Muttergottes zur Maria: "Wenn Gretel, Antonie und du mir die Hand gegeben haben, dann geht zum Baum." Die Kinder gingen danach mit Schmitt zum Baum, während Erika, Irma, Betti und Kuni zurückblieben. Zur Kuni sagte die Muttergottes: "Geht mit mir zum Berg." Auf dem Weg zum Berg sagte die Muttergottes zur Kuni: "Ich bleibe heute nicht lange bei euch." Auf dem Berg angekommen sagte die Muttergottes wiederum zur Kuni: "Ich will jetzt alle Andachtsgegenstände segnen." Dann gab die Muttergottes ihren besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Zur Kuni sagt die Muttergottes noch während der Auffahrt: "Geht zu den anderen Kindern." Antonie, Gretel und Maria gingen mit Schmitt vom Mast aus zum Baum. Als die drei Kinder etwa zehn Meter vom Mast entfernt waren, sagte Gretel: "Das Jesuskind steht schon am Altar vor dem Baum." Sie klatschte vor Freude schon in die Hände. Die Kinder begrüßen vor dem Altar das Jesukind, das nach der Begrüßung plötzlich verschwand. Die Kinder sehen aber das Jesukind nicht. Sie baten das Jesukind, es soll ihnen sagen, wo es sei. Alle drei Kinder hörten plötzlich ein feines Lachen, wie Kinderlachen. Sie schauten hinter die Kapelle, sehen aber dort das Jesukind nicht. Als ihr Blick auf die Himmelswiese fiel, sehen sie mitten auf der Wiese das Jesukind. Sie liefen eilends darauf zu. Als sie beim Jesukind waren, war es wieder fort. Sie sehen es beim Birnbaum. Die Kinder liefen auch dahin eiligst. Das Jesuskind blieb nur kurze Zeit bei ihnen. Die anderen Kinder kamen nun zum Birnbaum. Die Kinder baten das Jesuskind wiederum, es möge ihnen doch sagen, wo es sei. Doch sie vernahmen nichts. Etwa 50 Meter vom Baum entfernt, war eine Staude am Weg. Kuni, Erika und Antonie liefen quer über das Feld, um hinter diese Staude zu sehen. Die anderen Kinder gingen langsam auf diese Staude zu. Kuni, die als erste dort war, sah das Jesuskind dahinter stehen. Auch Erika, die früher nicht bei den drei Kindern war, die das Jesuskind nicht gesehen hatte, sah das Jesuskind ebenfalls hinter der Staude. Die anderen Kinder kamen herbei und Kuni nahm vor Freude das Jesukind auf ihren Arm. Gretel führte dann das Jesukind an ihrer Hand und die anderen gingen dann zwei zu zwei hinter her. Sie gingen auf die Himmelswiese. Das Jesuskind blieb stehen und die Kinder knieten sich um das Jesukind herum. Gretel bat das Jesukind, es möge doch jedem der Kinder ein Kreuzlein auf die Stirn machen. Das Jesuskind willfahrte ihrer Bitte und fing bei Erika an. Auch den begleitenden Herren Koch, Rathmann, Schmitt sowie zwei Müttern der Kinder machte das Jesukind ein Kreuzlein auf die Stirn. (Es waren Frau Waha und Frau Heilmann.) Während das Jesukind dies tat, gingen Erika und Antonie zum Birnbaum, denn sie sahen dort zwei Englein. Die zwei Kinder riefen Gretel und Maria herbei. Das Jesukind blieb bei den übrigen Kindern zurück. Es kamen noch drei Engel vom Himmel herabgeschwebt. Die Kinder knieten sich vor dem Bildstock am Birnbaum nieder und sangen das Lied: 'Ihr Engel allzumal...' Erika und Antonie gingen mit ihren zwei Engeln etwas abseits, da sagte ein Englein zur Maria: "Singt das Lied: 'Von dem Thron der Glorie wende...' Jedes Kind soll eine Strophe singen." Plötzlich bei den letzten beiden Strophen waren die Englein verschwunden. Die Kinder nahmen ihren Weg zum Berg. Etwa 20 Meter vom Baum entfernt hört Maria eine Stimme, die sagt: "Antonie, Gretel, Erika und du, geht zum Baum am Rand der Himmelswiese." Die anderen Kinder blieben am Weg zurück. Auf etwa 40 Meter Entfernung vom Baum blieben die Kinder plötzlich stehen und sagen: "Vor dem Baum ist ein großer und ein kleiner ovaler Schein." Auch sehen die Kinder zehn Kelche in der Luft schweben. Gretel sagt: "Ich sehe nur fünf." Antonie rief aus: "Geh etwas seitwärts und schau dann hin. Es sind hinter den fünf Kelchen noch einmal fünf." (Ist neu, keine Eidetik.) Beim Näherkommen sehen die Kinder im großen Schein die Muttergottes und im kleinen Schein das Jesukind. Die Muttergottes war ganz in weiß gehüllt ohne Mantel, mit schwarzem Rosenkranz an der Seite und einem weißen Schleier, wie im Oktober 1949. Die Kinder begrüßten die Muttergottes und das Jesukind. Sie schauten danach in die Kelche und sagen: "Der eine ist ganz voller Blut und der andere voller Hostien." Die fünf vorderen Kelche waren voller Blut und die fünf hinteren Kelche voller Hostien. Auch Schmitt wurde von den Kindern aufgefordert, die zwei noch übrigen Kelche zu nehmen. Die Kinder tranken zuerst von dem heiligen Blut. Der Kelchinhalt nahm aber nicht ab, sondern war immer wieder voll. Die Kinder tranken den vollen Kelch fünf- bis achtmal aus. Sie nahmen dazwischen auch von den heiligen Hostien. Auch der Hostienkelch füllte sich immer wieder. Schmitt ließ durch Gretel das Jesukind fragen, warum jedes Kind soviel trinken und essen darf? Die Muttergottes sagte darauf: "Damit ihr euch stärken könnt." Die anderen Kinder wurden herbeigeholt, damit sie zur Prozession auf den Berg gehen. Denn die Muttergottes sagte zur Maria und Erika: "Bleibt bei meinem süßen Kind und bei mir." Auf die Frage der Maria: "Liebe Muttergottes, was sollen die anderen Kinder tun?" sagte die Muttergottes: "Sie sollen die Prozession halten." Als die Kinder bei den vier am Baum vorbeigingen, riefen diese sie herbei und sagten: "Kommt, empfangt auch die heilige Kommunion." Zur Gretel sagte die Muttergottes, während die herbeigerufenen Kinder das Blut tranken und die Hostien genossen: "Es freut mich, dass ihr die anderen Kinder herbeigerufen habt, damit auch sie vom heiligen Leib und vom heiligen Blut kosten können." Antonie sagte: "Waltraud hat jetzt schon viermal meinen Kelch ausgetrunken und alle Hostien, die im Kelch waren, gegessen." Betti, Kuni, Irmgard und Waltraud gingen dann mit Koch und Rathmann, sowie den beiden Müttern zum Berg weiter. Auch die Herren und die Mütter durften aus dem Kelch trinken und die Hostien genießen Nachdem sie weiter gegangen waren, sagte Gretel: "Betti hat dreimal meinen Kelch ausgetrunken, sie kann nicht mehr", sagte Betti zu mir. Maria sagt: "Wenn wir nur unsere Kerzen jetzt bei uns hätten." Da es finster war, traute sich keines zum Altar, um Licht zu holen. Gretel ging dann mit Schmitt zum Baum. Dort bat Gretel das Jesuskind, es möge mitgehen. Die Muttergottes blieb bei den übrigen drei Kindern zurück. Gretel führte das Jesuskind an der Hand zum Baum. Auch Schmitt durfte es an der linken Hand mitführen. Das Jesukind war zirka 40 cm groß. Das Jesukind blieb auf halbem Weg stehen und segnete Gretel und Schmitt und sagte: "Ich will euch ganz rein machen." Das Jesuskind segnete beide und sagte: "Jetzt seid ihr ganz rein, so, wie ich gestern vier Kinder rein gemacht habe." Das Jesukind sagte danach: "Geht jetzt nebeneinander, ich werde vorausgehen." Gretel sagte: "Das Jesuskind schwebt etwa 80 cm über dem Boden." Gretel berührt auch unterwegs das Kleid des Jesuskindes, um zu zeigen, in welcher Höhe das Jesukind schwebt. Als das Jesukind am Baum mit den beiden Kindern angekommen war, kamen die drei Kinder mit der Muttergottes ebenfalls herbei. Am Baum sehen die Kinder die zehn Kelche über sich schweben. Über jedem Kind zwei und zwei über Herrn Schmitt. Die Kinder nahmen die Kelche wieder und aßen und tranken davon. Die Muttergottes sagte: "Nehmt drei Hostien mit nach Hause." (Im Brustbeutel sind schon seit zwei Monaten auf Geheiß der Muttergottes und des Jesuskindes Rosen-Eichenblätter, welche mit einigen Tropfen Blut aus dem Herzen Jesu und Mariens bedeckt waren.) Maria hatte ihren Brustbeutel nicht bei sich. Gretel nahm noch drei Hostien für Maria in ihren Brustbeutel mit. Erika hatte am Apfelbaum Herrn Schmitt drei Hostien in seinen Brustbeutel gelegt. Im Hause der Gretel, nach der Andacht, öffnete Schmitt seinen Brustbeutel und fragte Gretel, die am Baum gar nicht beobachtete, dass Erika drei Hostien hineinlegte, ob er auch heilige Hostien in seinem Brustbeutel habe. Gretel und Maria schauten hinein und sagten: "Ja, die Hostien sind zusammengelegt in der Mitte des Brustbeutels." Die Größe der Hostien ist die, wie in der Kirche. Gretel öffnete jetzt ebenfalls ihren Brustbeutel und sah darin auch noch die sechs Hostien. (Drei für sich und drei für Maria.) Die Kinder nahmen auch vom heiligen Blut mit dem Löffelchen, die in den Kelchen waren, und träufelten davon einige Tropfen auf die Rosen- und Eichenblätter, die sie seit zwei Monaten in ihrem Beutel tragen. Sie taten das Gleiche auch bei Herrn Schmitt. (NB! Die Kinder fragen, ob sie heute (1956) noch die Rosen- und Eichenblätter im Brustbeutel tragen und ob die Tropfen vom heiligen Blut noch sichtbar sind oder seit wann verschwunden sind!) Dann sagte das Jesuskind zur Maria: "Geht jetzt mit mir und meiner Mutter zum Mast und dann zum Berg." Das Jesuskind geht zwischen Maria und Gretel und die Muttergottes zwischen Erika und Antonie zum Mast. Nach etwa 15 Metern blieb das Jesukind stehen und sagt: "Lasst die Prozession erst vorbeigehen." (Die Lichterprozession war auf dem Weg vom ersten zum zweiten Lichtmast. Sie war etwa 50 Meter lang.) Die Kinder umarmten voller Freude das Jesuskind und die Muttergottes. (Sie hätten es geradezu erdrückt vor Freude. Man kann diese Freude nicht mit Worten schildern. Die Kinder waren ganz freudetrunken. – NB! Der bisher wohl schönste Bericht!) Die Kinder beteten dann: 'Unter deinem Schutz und Schirm...' Plötzlich waren alle vier Kinder ganz erstaunt, dass sie nichts mehr von der Umgebung sahen. Die Kinder sahen um sich herum einen großen Mantel, der innen ganz blau war. Die Kelche schwebten noch über ihren Häuptern. Die Muttergottes stand still und die Kinder schmiegten sich enge an sie. Auch die Kelche, das Jesuskind und die Muttergottes waren unter diesem Mantel. Schmitt wollte die Kinder prüfen, ob sie von der Umgebung nichts mehr wahrnehmen, denn sie sagten: "Wir sehen nichts mehr und hören keine Stimme mehr." (Die Leute bei der Prozession beteten laut.) Schmitt sagte: "Seht, dort kommen Lichter von der Prozession auf uns zu!" Die Kinder schauten und sagten: "Wir sehen nichts." Auch hörten sie nichts von der Prozession, die laut sang. Die Muttergottes sagte zu den Kindern: "Geht nicht zum Mast, sondern zum Baum zurück." (Die Kinder standen etwa 15 Meter vom Apfelbaum entfernt auf der Wiese der bösen Frau.) Unter dem großen blauen Mantel und ganz eng an die Muttergottes geschmiegt, gehen alle zum Baum zurück. Sie sahen und hörten immer noch nicht. Sie sahen auch nicht den fünf Meter vor ihnen stehenden Altar, vor dem fünf Kerzen brannten. Erst als sie unmittelbar vor dem Altar standen, sagen alle vier Kinder: "Wir sind ja am Altar am Baum." Der Mantel schwebt über den Kindern und dem Jesuskind und der Muttergottes mit. Auch der Altar stand mit unter dem Mantel. Gretel ging im Kreise herum, um Herrn, Schmitt anzudeuten, wie groß der Mantel ist. Er hatte ungefähr vier Meter Durchmesser. Schmitt selber ging bis zum Rand des Mantels heran, machte dann einen großen Schritt durch den Mantel. Die Kinder sahen Schmitt plötzlich nicht mehr. Sie schrien nach ihm. Schmitt ging dann wieder auf sie zu, obwohl er nur drei Meter von ihnen entfernt war und durch den Mantel durchgeschritten, ihnen nicht mehr sichtbar war. Als er wieder vor ihnen stand, drängten sich alle vier Kinder um Schmitt und fragten ihn: "Wo waren Sie, Herr Schmitt? Warum sind Sie fortgegangen?" Schmitt machte sie aufmerksam, dass doch das Jesuskind und die Muttergottes bei ihnen sind. Die Muttergottes und das Jesuskind waren noch da, als die Kinder wieder Schmitt gesehen und sich beruhigt wieder umsehen. Die Eltern der Kinder kamen auf das laute Schreien der Kinder herbeigeeilt. (Da die Kinder sich fürchteten, als sie Schmitt nicht mehr sahen!) Das Jesukind sagte: "Berührt alles an mir und an meiner Mutter." Die Kinder taten es. Das Jesuskind fuhr mit der Muttergottes in den Himmel auf.
Nachtrag: Als die Kinder unter dem blauen Mantel von der Wiese der bösen Frau zum Altar zurückgingen, sagt Erika: "Die Muttergottes hat eben gesagt: Ihr seid schon halb im Himmel." Auf dem Weg nach Hause waren die Kinder Herrn Schmitt böse, weil er am Altar wegging und die Kinder allein zurückließ. "Wir hätten bestimmt den ganzen Himmel noch sehen dürfen!" Die Prozession nahm ihren Weg von der Grotte zum Berg zurück. Als die Kinder am Podium standen, sagt Kuni: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und segnet. Sie segnete zweimal."
Dienstag, 12. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr, Mariä Namen. Alle Kinder sind auf dem Berg in weißen Kleidern mit Ausnahme der Hildegard. Die Muttergottes segnete über dem Birkenwald und sagte zu den Kindern: "Holt mich ab!" Am Mast angekommen, berührten die Kinder alles bei der Muttergottes. Maria, Antonie, Erika und Gretel gingen mit Koch an den zweiten Baum, wo sich bereits das Jesuskind befand. Das Jesukind sagte zu den Kindern: "Jetzt werde ich euch nur noch segnen und dann geht heim und kommt um sieben Uhr wieder!" Auch die Muttergottes fuhr am Mast direkt in den Himmel auf, ohne einen besonderen Segen zu geben.
Dienstag, 12. September 1950, abends 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder bis auf Erika, die krank ist, sind auf dem Berg, auch Hildegard, Waltraud und Rosl. Die Kinder sehen über den Birken die Muttergottes. Sie sagt: "Liebe Kinder, holt mich ab." Unterwegs zum Mast sagt die Muttergottes zur Maria: "Wenn du, Gretel, Antonie mich berührt habt, geht mit Herrn Schlötzer zum kleinen Baum." Nach der Begrüßung am Mast geht Schlötzer mit den drei Kindern zum kleinen Baum. Die übrigen Kinder gehen mit den begleitenden Herren (Rathmann, Koch, Dr. Fuchs und die Eltern) mit der Muttergottes zum Podium. Unterwegs vom Mast zum kleinen Baum sehen Gretel, Antonie und Maria das Jesuskind bereits dort stehen. Dort angekommen, sehen die Kinder weiterhin acht Kelche in der Luft schweben. Die Kinder begrüßen das Jesuskind. Dann sagt das Jesuskind zur Gretel: "Liebe Gretel, Margareta Maria, ich gratuliere dir zu deinem Namenstag." Auch Antonie und Maria wurden vom Jesuskind beglückwünscht. Dann schwebten drei Kelche zu jedem Kind hin. Die Kinder tranken daraus. Dann schwebten weitere drei Kelche mit Hostien zu den Kindern. Daraus entnahmen sich die Kinder einige Hostien. Hernach schwebt das Jesuskind mit den Kelchen etwa 50 Meter westwärts. Als die Kinder zum Jesukind hinkamen, waren die Kelche verschwunden. Das Jesuskind schwebte zum Birnbaum. Die Kinder gingen nach. Die Kinder knieten sich am Birnbaum hin und sagten zum Jesuskind: "Wir möchten so gerne deine liebe Mutter zum Namenstag beglückwünschen." Sämtliche drei Kinder sagten aus und zwar übereinstimmend. Der Himmel öffnete sich und die Muttergottes schwebte herunter. Sie stand vor den Kindern. Die Muttergottes war ganz weiß gekleidet mit weißem Schleier, ohne Krone wie im Oktober 1949. Die Kinder beglückwünschten einzeln die Muttergottes zu ihrem Namensfest. Dann macht die Muttergottes jedem Kind und Schlötzer ein Kreuz auf die Stirne. Darauf verschwand die Muttergottes und das Jesuskind wieder. Während das Jesuskind in den Himmel schwebte, sagte es noch: "Liebe Kinder, beginnt jetzt die Lichterprozession." Inzwischen kamen auch die übrigen Kinder mit den begleitenden Erwachsenen hinzu. Sämtliche Kinder begaben sich zum Podium. Von dort zogen die Kinder hinab zum Birkenwald mit etwa 1.000 Personen, die anwesend waren. Unterwegs zum Birkenwald sahen plötzlich Antonie und Gretel vor sich das Jesuskind schweben. An der Grotte angekommen, begrüßten die Kinder das Jesuskind, Hildegard sah kurz vorher die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie sagte: "Ich werde auch noch kommen." Von der Grotte aus zogen die Kinder zum Kreuz im Wald. Kurz vorher verschwand das Jesuskind vor den Kindern. Am Kreuz sahen die Kinder einen großen Schein. Als die Kinder etwa vier bis fünf Meter vor dem Kreuz standen, erkannten die Kinder die Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm. Am Kreuz begrüßten die Kinder die Muttergottes. Diese sagte zur Gretel: "Wenn ihr mich und mein liebes Kind berührt habt, dann gebe ich meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel." Die Muttergottes segnete und fuhr mit dem Jesuskind in den Himmel. Auf dem Rückweg zum Berg sahen die Kinder zwei kleine Engel kommen. Nur Gretel und Antonie sehen die Engel. Am Podium angekommen, waren die Engel verschwunden.
Gretel, Maria und Antonie sahen die Muttergottes vom Himmel herab segnend, sie sagte: "Liebe Kinder, geht heim." Rosl Bradl gibt auf Befragen folgendes an. Um 18.30 Uhr abends war Rosl mit ihrer Mutter auf dem Berg. Rosl sah einige Zeit über dem Birkenwald die Muttergottes in Lebensgröße stehen, daneben das Jesuskind. Beide Erscheinungen verschwanden nach einiger Zeit wieder. Auf dem Weg vom Mast zum Berg sagte die Muttergottes zur Kuni: "Es sollen nur die mitgehen, die ich gerufen habe." Zur Hildegard sagt die Muttergottes: "Seid andächtig, es sind Ungläubige hier." Am Berg sagte die Muttergottes: "Ich werde alle Andachtsgegenstände segnen." Zur Kuni sagte die Muttergottes: "Ich werde jetzt den Krankensegen geben." Hildegard hörte: "Auch die begleitenden Herren sollen mich berühren." (Koch, Rathmann, Dr. Fuchs und Dr. Heil.) Weiter sagt die Muttergottes: "Ich werde jetzt die genannten Herren einzeln segnen." Ebenso wurden die Kinder von der Muttergottes einzeln gesegnet. Dann sagte die Muttergottes zur Kuni: "Ich werde jetzt dem Volk meinen besonderen Segen geben." Zur Hildegard sagt die Muttergottes: "Singt mir zu Ehren ein Lied." Die Kinder sangen: 'Sei gegrüßet...' Dann gab die Muttergottes noch einmal ihren besonderen Segen und fuhr dann in den Himmel auf.
Mittwoch, 13. September 1950, Fatimatag, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder sind wieder in weißen Kleidern auf dem Berg. Die Muttergottes zeigt sich über dem Birkenwald und sagt: Holt mich am Mast ab. Dort berührten die Kinder alles an der Muttergottes, die dann zur Hildegard sagte: "Begleitet mich zum Berg." Auf dem Weg dorthin sagte die Muttergottes zur Kuni: "Liebe Kinder, betet für euch still!" "Liebe Kinder, wenn ihr mir eine Freude bereiten wollt, dann seid recht andächtig!" sagte die Muttergottes zur Hildegard. Ferner: "Ich freue mich über die vielen Blumen, die die Leute gestreut haben." Am Berg sagte die Muttergottes zur Kuni: "Ich werde jetzt den Krankensegen geben." Dann gab die Muttergottes den besonderen Segen all denen, die an sie glauben. Zur Hildegard sagt die Muttergottes: "Ich werde jetzt alle Andachtsgegenstände segnen." Zur Kuni sagt sie: "Berührt an mir nochmals alles, auch die Herren und Pfarrer Schrammel." Dann gab die Muttergottes noch einmal einen besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Zur Hildegard sagte die Muttergottes: "Kommt um fünf Uhr wieder."
Mittwoch, 13. September 1950, nachmittags 17.00 Uhr. Alle Kinder sind auf dem Berg in weißen Kleidern. Die Muttergottes zeigt sich wieder über dem Birkenwald und sagt: "Holt mich ab." Am Mast berührten die Kinder alles an der Muttergottes. Sie sagt zur Hildegard: "Begleitet mich zum Berg." Auf dem Weg sagt sie zur Hildegard: "Liebe Kinder, seid schön brav und passt schön auf, wenn ich segne." Zur Kuni sagt die Muttergottes: "Es freut mich, dass ihr heute so andächtig seid." Am Berg sagte dann die Muttergottes zur Kuni: "Ich gebe jetzt den Krankensegen. Ich will jetzt die segnen, die heute Nacht hier durchgebetet haben." Zur Hildegard sagte die Muttergottes: "Berührt an mir nochmals alles. Dann gebe ich noch einmal meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf."
Mittwoch, 13. September 1950, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder sind wieder weiß gekleidet auf dem Berg. Die Muttergottes erscheint über dem Birkenwald und sagt zu den Kindern: "Holt mich ab." Am Mast berührten die Kinder bei der Muttergottes alles. Sie sagte zur Hildegard: "Begleitet mich zum Berg." Auf dem Weg zum Berg sagte sie zur Hildegard: "Ich werde jetzt meinen besonderen Segen Herrn Lehrer Vetter, (Mainz; erster Zeuge in Fehrbach; bei den Erscheinungen in nächster Nähe der Senta) Familie Koch und den Eltern der Kinder geben." Am Berg sagte die Muttergottes zur Kuni: "Ich werde jetzt alle Andachtsgegenstände segnen." Zur Hildegard sagt sie: "Ich werde jetzt den Krankensegen geben." Weiterhin: "Berührt an mir nochmals alles, auch die Begleitherren. Dann gebe ich nochmals meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Zur Hildegard sagte sie: "Geht zu den anderen Kindern." Beim Abholen der Muttergottes am Mast sagte die Muttergottes zur Erika: "Wenn Antonie, Maria, Gretel und du mich berührt habt, dann geht zu meinem süßen Kind am Baum."
Von ferne sahen die Kinder das Jesukind am Altar vor dem Baum stehen. Maria und Erika sagen wie aus einem Mund: "Das Jesuskind hat ein weißes Kleid an und ein weißes Kreuzchen auf." Die Kinder begrüßen am Baum das Jesuskind. Dies sagte nachher zu ihnen: "Geht mit mir zum Baum auf der Wiese." Auf dem Weg dorthin sagte das Jesukind zur Erika: "Ich will jetzt eure Eltern segnen." Das Jesukind ging dann weiter zum Baum. Dort sah Erika allein zehn Kelche in der Luft schweben. Erika nahm zwei Kelche, trank vom heiligen Blut und nahm auch eine Hostie aus dem Kelch. Erika führte die Hand der Gretel zu den zwei Kelchen. Gretel trank ebenfalls aus dem einen Kelch. Die heilige Hostie aber empfing sie nicht mehr. Erika sagt: "Die zehn Kelche gehen über uns zusammen und schweben in den Himmel hinauf." Die Kinder hören, wie am Podium verkündet wird: "Die Muttergottes gibt ihren besonderen Segen und fährt in den Himmel auf." Sie schauen zum Podium hinüber und sehen die Muttergottes in den Himmel auffahren. Zwei Engel kamen aus dem Himmel und begleiteten die Muttergottes. Diese winkten den Kindern, die beim Jesukind standen. Die Kinder winkten der Muttergottes nach. Dann sagte Gretel: "Bitten wir die Muttergottes, dass sie zu uns herüberkommt." Die vier Kinder taten dies und die Muttergottes schwebte zu ihnen herüber. Das Jesukind sagte: "Wenn ihr schön bittet, werden auch die zehn Kelche wiederkommen." Während die Kinder die Muttergottes begrüßten, kamen die Kelche wieder herabgeschwebt und die Kinder nahmen sie in die Hand und tranken von dem heiligen Blut und assen aus dem Kelch. Herr Schmitt der die Kinder fragte, ob er auch die zwei Kelche in der Hand habe, wusste nicht, in welcher Hand er den Kelch mit den Hostien bzw. mit dem heiligen Blut hatte. Er setzte einen Kelch an die Lippen. Dann sagte Erika: "Herr Schmitt, Sie trinken ja aus dem Hostienkelch. Eine Hostie hängt schon über dem Rand heraus." Erika führt dann Herrn Schmitt die Hand zum Genuss der beiden Gestalten. Die Muttergottes fuhr dann in den Himmel auf. Auch die Kelche waren plötzlich wieder verschwunden. Die anderen Kinder kommen vom Podium herüber. Das Jesuskind sagte: "Berührt noch einmal alles an mir, dann will ich euch besonders segnen. Dann werde ich in den Himmel fahren. Die anderen Kinder, die zu euch kommen, mögen sich beeilen, damit sie mir noch die Hand reichen können." Die anderen Kinder kamen herbei und konnten dem Jesukind noch die Hand geben. Zur Maria sagte das Jesukind: "Die Eltern dürfen mir auch die Hand geben." Die die Kinder begleitenden Herren gaben dem Jesukind ebenfalls die Hand und berührten den Saum und das Haar. Danach segnete das Jesukind und fuhr in den Himmel auf. Zur Gretel sagte das Jesukind: "Geht jetzt auf den Berg und haltet die Prozession." Bei der Prozession zwischen dem zweiten und ersten Lichtmast, sagen Erika und Maria, die hinter der Gretel und Antonie gingen: "Vor uns schweben zwei kleine Engel." Auch Kuni, die hinter Erika und Maria ging, sagt: "Vor ihr und Waltraud schweben zwei kleine Engel." Nach etwa 100 Metern sagt Kuni: "Der Engel der Waltraud ist wieder fort. Auch den meinigen sehe ich jetzt nicht mehr." Kurz darauf sagt Erika: "Die zwei Engel vor ihnen sagen: "Wir müssen jetzt wieder in den Himmel." Sie waren plötzlich verschwunden. Auf dem Weg zum Waldkreuz sagt Hildegard: "Die Muttergottes schwebt über den Bäumen, die um das Waldkreuz stehen." Sie sagt zu ihnen: "Wenn ihr am Kreuz seid, werde ich zu euch herabkommen." Die Kinder waren etwa 60 bis 70 Meter vom Waldkreuz entfernt. Die Muttergottes sagte dann weiter zur Hildegard: "Liebe Kinder, wenn ihr in Not seid, ruft mich an, ich helfe euch." Gretel und Antonie sehen etwa 40 Meter vor dem Waldkreuz das Jesukind aus dem Himmel zum Kreuz herunterschweben. Das Jesukind kommt etwa zehn Meter vor dem Kreuz zu den Kindern und geht zwischen Gretel und Antonie bis zum Kreuz mit. Am Kreuz kommt die Muttergottes herabgeschwebt und beide segnen. Die Muttergottes nimmt darauf das Jesukind auf den Arm. Dies sehen Gretel, Erika und Antonie, die sich darüber nicht verständigen konnten. Die Muttergottes geht dann zwischen den Kindern mit dem Jesukind auf dem Arm zum hinteren Bildstock. Dort segnete sie nochmals und ging dann auf dem Weg etwa 50 Meter zwischen den Kindern mit. Das Jesukind sagte zur Gretel: "Liebe Kinder, geht jetzt zusammen. Meine Mutter und ich fahren in den Himmel auf." Das Jesukind und die Muttergottes segneten und fuhren auf. Die Prozession nahm ihren Weg zum Berg. Am Podium sagt Erika: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und segnet." Sie segnete noch einmal und verschwand. Zur Erika sagt sie noch: "Liebe Kinder, geht jetzt heim!"
Donnerstag, 14. September 1950, abends 19.00 Uhr. Die Kinder sind ohne Hildegard abends um 19.00 Uhr auf dem Berg. Die Muttergottes erschien über dem Birkenwald und sagt: "Holt mich ab." Nachdem die Kinder an der Muttergottes alles berührt hatten, gingen Gretel und Antonie mit Frau Gügel und Frau Waha zum ersten Baum. Dort stand bereits das Jesuskind. Dieses sagte zu den beiden Kindern: "Geht mit mir zum Berg." Dort kam Hildegard hinzu und verblieb bei den beiden Kindern. Alle drei durften das Jesuskind der Reihe nach in die Arme nehmen und sangen dabei das Lied: 'Still...' Koch verblieb am Mast bei den anderen Kindern. Dort sagte die Muttergottes zur Kuni und Maria: "Begleitet mich jetzt zum ersten Baum." Unterwegs sahen die Kinder bereits den Kelchengel am ersten Baum stehen. Alle Kinder, auch Herr Koch, empfingen die heilige Kommunion unter beiden Gestalten, die der Engel allen selbst reichte. Dann sagte die Muttergottes: "Begleitet auch mich zum Berg." Auf dem Weg dorthin sagte die Muttergottes zu den Kindern: "Lauft ein bisschen schneller." Am Berg gab das Jesuskind dem Volk seinen besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Kurz danach sagte die Muttergottes zur Kuni und Maria: "Auch ich werde noch einmal meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Außerdem sagte die Muttergottes zu den Kindern: "Haltet jetzt die Lichterprozession." Während derselben sah Antonie allein drei Engel vor sich hergehen, die jedoch nur kurze Zeit da waren und wieder verschwanden. Am Berg wieder angekommen, zeigte sich die Muttergottes vom Himmel aus und segnete noch zweimal. Die Kinder gingen nach Hause. Doch Gretel, Hildegard und Waltraud blieben zurück und beteten den Wundenrosenkranz. Mitten im Gebet schaute die Muttergottes wieder aus dem Himmel und sagte zur Gretel: "Weil das Gebet mir und meinem süßen Kind so sehr gefällt, gebe ich noch einmal den Leuten meinen besonderen Segen. Dann gehe ich wieder in den Himmel ein."
Freitag, 15. September 1950, Maria-Schmerz, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder mit Hildegard waren um 15.00 Uhr auf dem Berg. Sie hörten eine Stimme: "Holt mich ab." Sie sehen die Muttergottes über dem Birkenwald. Am Lichtmast angekommen, berühren die Kinder die Muttergottes und lassen die Andachtsgegenstände segnen. Darauf sagt die Muttergottes: "Begleitet mich zum Berg." Dort sagte die Muttergottes: "Jetzt will ich die Andachtsgegenstände segnen und den Krankensegen geben." Danach sagt die Muttergottes: "Jetzt will ich meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Zur Maria sagt sie: "Kommt um sieben Uhr wieder."
Freitag, 15. September 1950, abends 19.00 Uhr, ca. 80 Personen bei strömenden Regen. Alle Kinder, auch Hildegard, gehen auf den Berg. Bald nachdem sie am Podium angekommen waren, erschien die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie sagt zu den Kindern: "Holt mich ab." Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Zur Gretel sagte sie: "Seid brav, liebe Kinder, ich bleibe heute nicht lange hier." Bald darauf sagt die Muttergottes wiederum zur Gretel: "Gebt mit mir zum Berg." Auf dem Weg zum Berg segnete die Muttergottes öfters, Es regnete stark, sodass die Kinder wenig auf die Muttergottes merkten. Die Muttergottes sagte zu ihnen, schaut immer auf mich, wenn ich segne. Am Podium segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände. Anschließend gab sie ihren besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Zur Maria sagt die Muttergottes während ihrer Auffahrt in den Himmel: "Haltet jetzt die Lichterprozession." Diese nahm ihren Weg nur bis zur Grotte, verweilte dort einige Minuten und kehrte zum Berg zurück. Auf dem Weg vom Altar am Mast bis zum Podium sah die Muttergottes aus dem Himmel. Nur Hildegard bemerkte die Muttergottes. Sie segnete mehrmals und verschwand dann wieder. Vorher sagte sie noch zur Hildegard: "Liebe Kinder, geht jetzt heim."
Samstag, 16. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder mit Ausnahme von Antonie und Irmgard sind auf dem Berg. Sie sehen über dem Birkenwald die Muttergottes. Diese sagt: "Holt mich ab." Die Muttergottes sagt zur Maria: "Anita darf heute einmal mitgehen." Weiterhin sagte sie zur Maria: "Die Frau, die mitgeht, soll zurückbleiben." Am Lichtmast angekommen, berühren die Kinder die Muttergottes und lassen von ihr ihre mitgebrachten Andachtsgegenstände segnen. Die Muttergottes sagt: "Geht mit mir zum Berg." Unterwegs sagt sie zur Kuni: "Ich werde heute nicht lange bleiben, werde die Andachtsgegenstände segnen, meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Am Podium angekommen, segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände, gibt ihren Krankensegen und ihren besonderen Segen und fährt in den Himmel auf. Sie sagt zu den Kindern: "Liebe Kinder, geht jetzt heim!"
Sonntag, 17. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Schlötzer geht mit Hildegard, Maria, Gretel, Betti und Waltraud zum Berg. Kuni, Antonie und Erika sind nicht anwesend. Auf dem Berg angekommen, sehen Maria und Hildegard die Muttergottes über den Birken. Sie sagt zur Gretel: "Holt mich ab." Am Mast begrüßten dann die Kinder die Muttergottes. Betti, Irma und Waltraud sehen die Muttergottes nicht. Die Muttergottes segnete die mitgebrachten Andachtsgegenstände und sagt danach zur Maria: "Geht zum Berg." Unterwegs zum Berg sagt die Muttergottes zur Gretel: "Liebe Kinder, seid andächtig. Es sind Spötter da." (Man konnte mehrere Personen sehen, die auffällig beim Segnen der Muttergottes ostentativ stehen blieben.) Erika kommt zu den übrigen Kindern hinzu und sieht die Muttergottes vorerst nicht. Zur Gretel sagt die Muttergottes auf dem Berg: "Jetzt will ich alle Andachtsgegenstände segnen." Zur Maria sagt die Muttergottes: "Jetzt gebe ich dem ganzen Volk auf dem Berg meinen ganz besonderen Segen und anschließend den Krankensegen." Dann segnete die Muttergottes jedes Kind und Herrn Schlötzer einzeln sowie Dr. Fuchs. Dann gab die Muttergottes noch einmal ihren besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf nach Aussagen der Kinder. Die Kinder blieben weiterhin am Podium und beteten mit. Um 15.25 Uhr sah Hildegard über dem Birkenwald Christus am Kreuz. Aus beiden Handwunden und aus der Seitenwunde trieft das Blut herunter. Hildegard fragte den Heiland: "Warum erscheinst du uns heute als der gekreuzigte Heiland?" Sie erhielten die Antwort: "Weil ich soviel leiden muss." Hildegard sagt, das Kreuz wird immer lichter und verschwindet ganz. An derselben Stelle sieht Hildegard die Muttergottes, wie sie auf ihren Knien und in ihren Armen den Leichnam des Heilands hielt. Die Muttergottes weinte. Auf Befragen der Hildegard, warum sie weine, sagte die Muttergottes: "Es tut mir so weh, dass auf dem Berg auch böse Menschen sind." Rechts und links von der Muttergottes sah Hildegard je einen Engel. Nach etwa fünf Minuten verschwand die Erscheinung wieder. Die Muttergottes segnete vom Himmel herab noch zweimal das ganze Volk und sagt anschließend zur Hildegard: "Geht heim." Die Kinder gingen heim. Dann machte Schlötzer mit Gretel und Maria einen kleinen Spaziergang in den Schlosspark, um in Denkmalkreuz noch einmal halt. Dort sahen die Kinder aus etwa zehn Meter beteten kurz und gingen mit Schlötzer weiter in Richtung nach Osten zum Schloss. Auf dem Rückweg zum Berg macht Schlötzer mit den Kindern am Denkmalkreuz noch einmal Halt. Dort sahen die Kinder aus etwa zehn Meter Entfernung vor dem Kreuz das Jesuskind stehen. Die beiden Kinder bitten das Jesukind um den Empfang der heiligen Kommunion. Das Jesuskind sagte: "Ich werde jetzt in den Himmel auffahren und zwei Kelche holen. In einem wird mein heiliges Blut, im anderen mein heiliger Leib sein. Dann dürft ihr davon kosten." Das Jesuskind fuhr in den Himmel und kam nach einigen Sekunden wieder zu den Kindern mit zwei Kelchen in den Händen. Das Jesuskind reichte den Kindern und Schlötzer zuerst das heilige Blut. Dann schwebte dieser Blutkelch in der Luft. Das Jesuskind reichte dann den beiden Kindern und Schlötzer die heilige Hostie aus dem Kelch. Danach verschwand wiederum das Jesuskind mit den beiden Kelchen und kam kurz darauf wieder zu den Kindern zurück. Gretel fragte das Jesukind: "Sollen wir dieses Bild (Antlitz Christi) verehren?" Das Jesukind sagte: "Das würde mich sehr freuen." Dann sagte das Jesukind zur Gretel: "Jetzt muss ich euch etwas Trauriges sagen. Ich muss mich von euch wieder verabschieden." Das Jesukind segnete jedes Kind einzeln und fuhr dann in den Himmel. Die beiden Kinder beteten dann noch still vor dem Kreuzdenkmal. Schlötzer beobachtete Gretel, wie sie ganz entzückt auf das Bild starrte. Schlötzer mahnte Gretel zweimal laut: "Wir müssen jetzt gehen." Gretel ließ sich nicht abwenden von der Betrachtung dieses Bildes. Erst nach etwa fünf Minuten verließ Schlötzer mit den beiden Kindern das Kreuzdenkmal. Gretel hatte in ihren Augen Tränen und war sehr gerührt. Unterwegs erzählte Gretel; der Heiland hat auf dem Bild die Augen geöffnet, lächelt erst ganz leicht Gretel an, wurde dann sehr ernst. Gretel sah Tränen aus den Augen des Heilandes fallen. Kurz darauf sah Gretel aus den Wunden des heiligen Hauptes das Blut herunterrieseln. Gretel beobachtete während dieser Betrachtung rechts und links vom Bild je einen Engel. Bevor Gretel, Maria und Schlötzer das Bild verließen, trat Gretel an das Bild heran und machte die Bewegung, als wolle sie das Bild abwischen. Unterwegs erzählte Gretel Herrn Schlötzer: "Ich habe das Blut vom heiligen Haupt Jesu Christi herunterlaufen gesehen und wollte es abwischen. Es war aber das Glas davor und so konnte ich dies nicht machen." Maria schilderte die Schauung übereinstimmend genauso wie Gretel. Die Kinder gingen dann heim (NB! Ganz privat!)
Nachtrag: Auf dem Heimweg erzählte Gretel Herrn Schlötzer folgenden Traum: Vor etwa drei Wochen träumte ich, dass alle zehn Kinder ins Gefängnis nach Forchheim im Auto gefahren wurden. Rosl weinte sehr, auch Hildegard und Waltraud waren dabei. Dort waren wir Kinder etwa 14 Tage in einem Raum. Mehrmals kam ein Engel und besuchte uns. An einem Sonntag kam ein Engel und brachte uns die heilige Kommunion. Eines Tages kam ein Engel und verkündete uns: "Liebe Kinder, ich verkünde euch eine große Freude, morgen werdet ihr frei gelassen werden." Wir bekamen alle Zehn einen einzigen Teller Suppe mit trockenem Brot. Einmal erhielten wir nur warmes Wasser mit trocknem Brot. Am anderen Tag kam der Gefängniswärter und sagte: "Kinder, ihr werdet freigelassen, weil der Herr Erzbischof gestern draußen in Heroldsbach war und die liebe Gottesmutter gesehen hat." Anschließend liefen wir alle nach Heroldsbach auf den Berg, ohne zuerst nach Hause zu unseren Eltern zu gehen. Die Muttergottes kam vom Birkenwald herunter zum Mast. Sie sagte zu uns: "Liebe Kinder, ich habe euch beschützt und euch geholfen." Dann wachte ich auf.
Sonntag, 17. September 1950, abends 19.00 Uhr. Die Kinder sind auf dem Berg mit Dr. Fuchs, Dr. Schöls, Herrn Schmitt und Schlötzer. Gretel, Maria und Hildegard sehen die Muttergottes über den Birken. Zur Gretel und Hildegard sagt die Muttergottes: "Holt mich ab." Die Muttergottes sagte auf dem Weg zum Mast zur Hildegard: "Es sind viele Spötter heute da." Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Auch die Erwachsenen, die Eltern und Begleiter der Kinder dürfen der Muttergottes die Hand geben und sie berühren, wie Gretel sagt. Dabei war auch ein Mädchen von 17 Jahren aus Oberottmannshausen bei Augsburg. Das Mädchen hatte am Nachmittag bereits drei Anfälle. Die Muttergottes sagte zur Gretel: "Das Mädchen darf mir die Hand geben." Das Mädchen hielt sich in der Nähe vom Mast mit Frau Gügel auf. Dann gab die Muttergottes dem Mädchen ihren besonderen Segen. Die Muttergottes sagt zur Gretel: "Wenn ihr wollt, singt mir ein Lied vor." Die Kinder singen: 'O Maria, lieb und traut...' Nach der ersten Strophe sagt die Muttergottes zur Gretel: "Heute erfreut mich euer Gebet. Aber es erfreut mich nicht, dass die Leute hinter euch dreinlaufen." Zur Hildegard sagt die Muttergottes: "Mein lieber Sohn wäre auch mit mir gekommen, aber wegen der Spötter konnte er nicht kommen." Zur Gretel sagt die Muttergottes dann weiter: "Liebe Kinder, seid sehr brav und andächtig. Es sind viele Spötter da." Am Podium angekommen, sagt Erika: "Ich sehe jetzt auch die Muttergottes." Die Kinder sangen zu Ehren der Muttergottes die weiteren Strophen des oben genannten Liedes. Währenddessen sagte die Muttergottes zur Gretel: "Ich will jetzt die Andachtsgegenstände segnen." Dann sagte die Muttergottes weiter: "Jetzt gebe ich meinen Krankensegen." Zur Maria und Gretel sagt die Muttergottes (beide Kinder sind räumlich durch zwei andere Kinder getrennt): "Berührt alles an mir, dann gebe ich meinen besonderen Segen und dann fahre ich in den Himmel auf." Nach dem besonderen Segen fuhr die Muttergottes in den Himmel auf und sagte zur Gretel: "Haltet jetzt die Lichterprozession!" Während der Prozession sagt Hildegard zwischen dem zweiten und ersten Lichtmast: "Über dem Birkenwald ist ein heller Schein und darin ist ein weißes Kreuz, etwa ein Meter groß. Es ist ohne Körper. Es gehen drei Ströme Blut vom Kreuze aus und rinnen zur Erde herab. Die Blutbahnen waren zirka 2 bis 3 cm breit. Die eine Bahn geht vom rechten Kreuzbalken aus, die andere von der Stelle der Herzwunde und die dritte vom linken Kreuzbalken. Plötzlich knieten links und rechts vom Kreuz zwei kleine Engel in betender Stellung und schauen zum Kreuz hinauf." Beim ersten Mast sagt Hildegard, sie sehe plötzlich nichts mehr. Bald darauf sagt Hildegard wieder: "Die Muttergottes ist über dem Birkenwald. Sie kommt zu uns herab." Hildegard weist die zwei Kinder vor sich an, sie mögen auseinander gehen, denn die Muttergottes kommt. Die Muttergottes sagt zu ihr: "Ich gehe bis zum Kreuz mit euch, liebe Kinder." Die Muttergottes geht auf die Grotte zu und bleibt dort etwa fünf Minuten. Die Kinder begrüßten die Muttergottes und berührten sie. Danach geht die Muttergottes weiter zum Waldkreuz. Hildegard sagt: "Die Muttergottes hat ein weißes Kleid, blauen Mantel und die Krone auf dem Haupte." Auf dem Weg zum Kreuz segnete die Muttergottes öfters. Am Kreuz sagte die Muttergottes: "Ich gebe meinen besonderen Segen nach beiden Seiten." Hildegard sagt: "Die Muttergottes segnet jetzt nach rechts. Sie wendet sich dann langsam nach links und segnete." Dann sagte die Muttergottes weiter zur Hildegard: "Ich gebe jetzt meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Während sie segnete, fuhr sie auf. Auf dem Rückweg zum Berg sagte Gretel zu Schlötzer: "Bevor wir zum Kreuz kamen, sah ich zwei Engel zu uns herunterschweben, die jetzt in etwa einem Meter Höhe vor uns schweben." Nach etwa fünf Minuten sagt Gretel: "Vier weitere Engel schweben herunter und schweben hinter je zwei Mädchen nach." Als die Kinder aus dem Wald kamen, sah Erika zum Podium und merkte dort einen großen Engel über dem Podium schweben. Er hatte ein rotes Gewand an. Die Hand hielt er in Orantenstellung. Erika fragte den Engel, wer er sei. Er sagte: "Ich bin der Friedensengel." Erika bat den Engel, er möge doch der Welt den Frieden bringen und dem Berg. Der Engel sagte: "Ja, ich werde es tun." Plötzlich standen zwei kleinere Engel neben ihm auch mit roten Kleidern und in betender Stellung. Der große Engel gab den Segen und Erika sah, wie er mit den zwei Engeln gegen den Himmel fuhr. Es war dies am ersten Mast. Zwischen dem ersten und zweiten Mast sagt Gretel: "Das Jesuskind schaut aus dem Himmel und segnet." Schlötzer sagte zur Gretel: "Sag einem Engel, er möge das Jesuskind fragen, was wir den Leuten sagen sollen." Ein Engel schwebte nach oben und sagte: "Ich frage das liebe Jesuskind." Nach etwa zehn Minuten kam der Engel wieder und sagte: "Das liebe Jesuskind hat mir gesagt: Herr Schlötzer soll den Leuten sagen, dass das Jesuskind, die Muttergottes und einige Engel da waren." Maria sagt: "Unsere zwei Engel haben gesagt: Das liebe Jesuskind hat uns erlaubt euch zu segnen." Die Engel segneten. Dann schwebten die sechs Engel wieder in den Himmel auf. Als die Kinder beim zweiten Mast angekommen sind, sah Gretel das Jesuskind noch einmal aus dem Himmel schauen. Es sagte: "Ich will dem ganzen Volk noch einmal meinen besonderen Segen geben. Herr Schlötzer soll es sagen." Dies geschah. Dann sagte das Jesuskind zur Gretel: "Liebe Kinder, geht auf den Berg, macht eine schöne Kniebeuge und geht heim!"
Montag, 18. September 1950, abends 19.00 Uhr. Gretel, Maria, Erika, Kuni, Betti und Irma gehen mit Herrn Rathmann zum Berg. Gretel, Maria, Kuni und Erika sehen über den Birken die Muttergottes. Zur Gretel sagt die Muttergottes: "Holt mich ab!" Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes. Dann begleiten die Kinder die Muttergottes zum Podium. Schlötzer kommt hinzu. Am Berg segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände und gab den Krankensegen. Dann sagte die Muttergottes zur Gretel: "Liebe Kinder, berührt noch einmal alles. Dann gebe ich meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel." Die Muttergottes segnete, fuhr in den Himmel und sagte zur Gretel: "Beginnt jetzt die Lichterprozession." Die Kinder zogen hinunter zur Grotte mit den anwesenden Gläubigen, beteten dort ein Gesätz vom Rosenkranz und kehrten dann wieder zurück zum Podium. Kurz davor sagten Maria und Kuni: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und gibt dem ganzen Volk ihren besonderen Segen." Am Podium beteten dann die Kinder noch kurz und gingen heim.
Dienstag, 19. September 1950, abends 19.00 Uhr. Gretel, Kuni, Maria, Erika und Betti gehen zum Berg. Am Podium angekommen, sehen sie kurz darauf die Muttergottes über dem Birkenwald. Gretel sagt: "Wir sollen die Muttergottes am Mast abholen." Die Kinder begrüßen die Muttergottes. Danach sagt die Muttergottes zur Gretel: "Geht mit mir zum Berg." Auf dem Weg zum Berg sagt die Muttergottes zur Gretel: "Liebe Kinder, wenn ihr Kerzen bei euch habt, dann begleitet mich mit brennenden Kerzen!" Am Podium angekommen, segnete die Muttergottes die Andachtsgegenstände. Zur Maria sagt die Muttergottes: "Ich gebe jetzt meinen besonderen Segen und fahre danach in den Himmel auf. Haltet danach die Prozession!" Nach Rückkehr der Prozession zum Berg sagt Kuni: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel und segnet." Kuni sagt: "Die Muttergottes gibt jetzt ihren Krankensegen." Danach sagt die Muttergottes zur Kuni: "Jetzt gebe ich meinen besonderen Segen." Danach segnete die Muttergottes noch einmal und ging in den Himmel ein. Die Kinder blieben noch etwa eine halbe Stunde am Berg und beteten den Wundenrosenkranz vor. Eine Stimme sagt zur Gretel: "Liebe Kinder, geht jetzt nach Hause!"
Mittwoch, 20. September 1950, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder mit Ausnahme von Antonie sind am Berg. Auch Hildegard ist da. Die Kinder hören eine Stimme: "Holt mich ab!" Am Mast sagt die Muttergottes zur Gretel: "Herr Rathmann und die Eltern dürfen mir auch die Hand geben und mich berühren." Es geschieht so. Zur Maria sagt die Muttergottes: "Begleitet mich zum Podium." Unterwegs zum Podium sagt die Muttergottes zur Gretel: "Singt oben mein Lied, das ich so gerne habe. Liebe Kinder, schreibt es ab, damit ihr es singen könnt." Am Podium angekommen singen die Kinder mit Cäcilia aus Fehrbach das Lied: 'Gegrüßet seist du, Maria'. (Stammt auch aus Fehrbach.) Die Muttergottes sagt zur Maria: "Nun will ich meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren. Dann haltet die Lichterprozession."
Donnerstag, 21. September 1950, abends 19.00 Uhr. Gretel, Kuni, Maria, Erika und Betti gehen gemeinsam zum Berg. Kurz nach ihrer Ankunft am Podium sehen Erika und Gretel die Muttergottes über dem Birkenwald. Beide Kinder sagen, wir sollen die Muttergottes am Mast abholen. Auf dem Weg zum Mast segnete die Muttergottes mehrmals. Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes. Gretel sagt, die Muttergottes sagt zu ihr: "Auch die Eltern und die die Kinder begleitenden Männer dürfen mir die Hand geben." Zur Gretel sagt die Muttergottes nach der Begrüßung: "Liebe Kinder, geht mit mir zum Berg." Auf dem Weg zum Berg sagt die Muttergottes wiederum zur Gretel: "Singt mir zu Ehren ein Lied auf dem Berg." Als die Kinder vor dem Podium standen, sangen sie das Lied: Gegrüßet seist du, Maria. Zur Maria sagt die Muttergottes: "Ich gebe jetzt meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Zur Gretel sagt die Muttergottes: "Das Lied hat mich erfreut." Maria sieht die Muttergottes in den Himmel auffahren. Gretel sagte kurz darauf (sie wusste nicht, dass die Muttergottes zur Maria sagte: Ich fahre in den Himmel auf): "Ich sehe die Muttergottes plötzlich nicht mehr."
Erika und Kuni sehen die Muttergottes beim Mast bis zum Berg. Kurz nach der Auffahrt der Muttergottes hört Gretel eine Stimme, die zu ihr sagt: "Haltet die Prozession." Die Prozession ging zur Grotte, blieb dort zwei Rosenkranzgesätzchen lang und kehrte darauf zum Berg zurück. Auf dem Rückweg sagt Gretel zu Schmitt folgendes: "Als wir zur Grotte kamen und uns hinknieten, kamen zwei Engel vom Himmel herabgeschwebt und setzten sich links und rechts auf den Kreuzbalken in der Grotte. Sie falteten ihre Hände und beteten mit uns den freudenreichen Rosenkranz. Sie hatten rosa Kleider an und ein silbernes Stirnband um. Sie blieben solange, bis wir von der Grotte weggingen." Zwischen zweitem Mast und dem Podium sagt Gretel plötzlich: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel – sie segnet." Zur Gretel sagt die Muttergottes dann: "Ich will jetzt diejenigen segnen, die heute Nacht durchbeten." Die Muttergottes segnete noch mehrmals und ging wieder in den Himmel ein. Auch Maria sah die Muttergottes aus dem Himmel schauen. Die Muttergottes hatte diesmal eine Krone auf dem Haupt und einen blauen Mantel um. Als die Kinder am Podium knieten und das Volk den 'Engel des Herrn' sang, hört Kuni eine Stimme: "Liebe Kinder, geht jetzt heim." Kuni bat darauf die Muttergottes, ob sie nicht hier bleiben dürfe, um den Wundenrosenkranz zu beten. Kuni bekam keine Antwort und die Kinder gingen nach dem Angelus nach Hause.
Nachtrag: In der Nacht vom 20. auf 21. September, vom Mittwoch auf Donnerstag, etwa um 12.00 Uhr, kniete aus Forchheim Frau Waha vor dem Altar am Mast. Die Muttergottes erschien über dem Birkenwald und kam dann zum Mast herüber. Frau Waha gab der Muttergottes die Hand. Die Muttergottes sagte zu ihr: "Holt die anderen Leute aus der Kapelle. Sie dürfen mir auch die Hand geben und ich will jede Person einzeln segnen." Frau Waha holte die dort anwesenden Leute. Es waren acht Personen. Diese durften der Muttergottes die Hand geben und die Muttergottes erteilte jedem einzeln den Segen.
Freitag, 22. September 1950, abends 19.00 Uhr. Maria, Gretel, Betti, Kuni und Cäcilia sind mit Schlötzer und Rathmann am Berg. Maria, Gretel, Erika und Kuni sehen die Muttergottes über den Birken. Sie sagt: "Liebe Kinder, holt mich ab!" Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes. Gretel fragt die Muttergottes: "Darf Maria Heilmann und ich mit Cäcilia nach Heidelberg und Fehrbach mitfahren?" Die Muttergottes sagt: "Von mir aus und von meinem süßen Kind aus dürft ihr mitfahren. Tut das, was eure Eltern sagen." Dann sagte die Muttergottes zur Gretel: "Eure Eltern und die Herren dürfen mir auch die Hand geben." Danach sagte Maria: "Die Muttergottes hat gesagt, wir sollen zum Berg gehen." Am Berg sagt dann die Muttergottes zur Gretel, Maria und Kuni: "Jetzt will ich die Andachtsgegenstände segnen." Zur Gretel sagt die Muttergottes: "Berührt alles an mir, dann will ich meinen besonderen Segen geben." Weiterhin sagt die Muttergottes zur Gretel: "Wenn ihr in Heidelberg seid, dürft ihr mich und mein süßes Kind auch sehen." Nachdem die Kinder die Muttergottes berührt hatten und die Muttergottes ihren Segen gegeben hatte, sagte sie zur Gretel: "Jetzt will ich noch einmal den Leuten meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Die Muttergottes segnete und verschwand. Dabei sagte sie: "Beginnt jetzt die Prozession." Die Kinder gingen mit den anwesenden Leuten in Richtung zum Birkenwald. Unterwegs nach dort sahen Gretel und Kuni über den Birken den gekreuzigten Heiland, und zwar beide Kinder gleichzeitig. Gretel sagte dies ganz leise zu Herrn Schlötzer, ohne dass davon Kuni etwas hören konnte. Auch Kuni sagte inhaltlich dasselbe leise zu Schlötzer, ohne dass Gretel etwas davon hören konnte. Der Inhalt der Aussagen der beiden Kinder war gleich. Die beiden Kinder sahen den Heiland in Lebensgröße am Kreuz hängen. Aus der Dornenkrone und aus den Wundmalen tropfte das Blut herunter. Links vom Kreuz, von ihrem Standpunkt aus gesehen, sahen die Kinder die Muttergottes stehen und rechts eine Mannsgestalt. An der Grotte angekommen, sagt Gretel und Kuni: Wir sehen jetzt nichts mehr, weil wir nicht mehr zum Birkenwald hinaufschauen können. Gretel hörte eine Stimme: "Die Kinder, die mich gesehen haben, sollen zurückgehen." Schlötzer ging mit Gretel und Kuni etwa 40 Meter nach Norden. Die übrigen Kinder blieben mit Herrn Rathmann an der Grotte und beteten dort. Gretel und Kuni sahen wieder den gekreuzigten Heiland über den Birken mit Maria und Johannes. Beide Kinder sahen, wie die Muttergottes weinte, und hörten sie sagen: "Seht, liebe Kinder, so hat mein lieber Sohn für eure Sünden gelitten." Zur Kuni sagt der Heiland: "Liebe Kinder, betet, betet!" Weiterhin sagte der Heiland zur Kuni: "Liebe Kinder, es hat mich gefreut, dass ihr gestern Abend auf den Knien gerutscht seid." (Maria, Kuni und Gretel rutschten am Vortag von 20.30 Uhr bis 23.30 Uhr mit einem Kreuz auf den Schultern vom Podium zur Grotte. Dort beteten sie den Rosenkranz und anschließend rutschten die Kinder auf den Knien wieder zurück zum Podium. Hierbei begleitet das Jesuskind die Kinder.)
Die Kinder von der Grotte kamen nach etwa 15 Minuten wieder zurück in Richtung zum Berg. Hierbei sagte Gretel zu Herrn Schlötzer leise: "Ich sehe nicht mehr." Kuni, die nichts von dem hören konnte, sagte ebenfalls leise zu Schlötzer: "Ich sehe nichts mehr." Die Erscheinung war wieder verschwunden. Gretel und Kuni schlossen sich den übrigen Kindern, die von der Grotte herkamen, an und ging hinauf zum Berg. Unterwegs sahen Gretel und Kuni die Muttergottes nochmals vom Himmel herausschauen und segnen. Am Berg sangen dann die Leute das Lied: 'Segne du, Maria...' Bei Beginn des Liedes sagen die Kinder: "Die Muttergottes gibt noch einmal ihren besonderen Segen." Anschließend verschwand die Muttergottes wieder. Die Kinder gingen nach dem Engel des Herrn heim.
Inhalt: Muttergottes ist da. Segen. Gekreuzigter Heiland mit Maria und Johannes. Nächtliche Anbetung durch drei Kinder. Erscheinung des Jesuskindes am gestrigen Abend.
Samstag, 23. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Inhalt: Muttergottes ist da. Segnet die Andachtsgegenstände. Gibt besonderen Segen. Antonie, Erika, Betti, Gretel, Maria, Irma und Cäcilia gehen mit Dr. Fuchs und Rathmann zum Berg. Antonie, Gretel, Maria und Erika sehen über den Birken die Muttergottes. Sie sagt: "Holt mich ab." Letzteres hören Gretel und Erika gleichzeitig. Am Mast begrüßen die Kinder die Muttergottes. Danach sagt die Muttergottes zur Gretel: "Geht mit mir zum Berg." Am Berg sagt Gretel: "Die Muttergottes will jetzt die Andachtsgegenstände segnen." Danach sagt Erika: "Die Muttergottes wünscht das neue Lied: 'Gegrüßt seist du, Maria...'" Nach diesem Lied sagt Maria "Wir sollen die Muttergottes noch einmal berühren." Maria und Gretel hören gleichzeitig: "Jetzt will ich meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Dies sagten die beiden Kinder leise zu Schlötzer, ohne dass ein Kind das andere hören konnte. Nachdem die Muttergottes ihren Segen gegeben hatte, fuhr sie in den Himmel. Die Kinder beteten dann mit den anwesenden Leuten den Rosenkranz und gingen danach heim.
Samstag, 23. September 1950, abends 19.00 Uhr. Inhalt: Muttergottes und Jesuskind. Charismatische Kommunion. Zum zweiten Male erschienen die Muttergottes als Herz-Mariä. Lichterprozession. Dann kam die Muttergottes zum dritten Male am Podium. Alle Kinder gehen zum Berg. Antonie, Gretel und Erika sagen: "Die Muttergottes ist über dem Birkenwald, wir sollen sie abholen." Auf dem Weg zum Mast sagt die Muttergottes zur Erika: "Wenn du, Antonie und Gretel mich berührt habt, geht zum Baum." Erika bat die Muttergottes, ob auch Cäcilia mitgehen darf. Die Muttergottes erlaubte es. Nachdem die Kinder die Muttergottes begrüßt hatten, gingen Erika, Gretel, Antonie und Cäcilia mit Schmitt zum Baum. Kaum waren die Kinder vom Altar des Mastes weggegangen, sahen sie das Jesuskind. Die Kinder freuten sich sehr und fingen an zu laufen. Es kamen noch fünf Englein zum Jesuskind am Baum und der Kelchengel schwebte vom Himmel herunter. Die Kinder begrüßten am Baum das Jesuskind und umarmten es, weil sie es schon lange nicht mehr am Baum gesehen hatten. Die Kinder und Schmitt empfingen die heilige Kommunion in beiden Gestalten. Danach sehen die Kinder das Jesuskind nicht mehr. Gretel hört das Jesuskind sagen: "Sucht mich!" Die Kinder sahen das Jesuskind auf der Himmelswiese zwischen den Englein stehen. Sie liefen darauf zu. Die anderen Kinder kamen inzwischen mit der Muttergottes vom Mast zum Baum. Dort segnete die Muttergottes und fuhr in den Himmel. Sie sagte zur Maria: "Geht zu den anderen Kindern." Als diese Kinder zu den Kindern auf die Wiese kamen, verschwand das Jesuskind plötzlich wieder. Die Kinder schauten herum und Erika sah als erste das Jesuskind am Birnbaum. Die Kinder liefen eiligst hin. Als die Kinder den Baum erreicht hatten, stand das Jesuskind auf dem Baum. Gretel bat das Jesuskind, es möge zu ihnen herabkommen. Das Jesuskind tat dies und alle Kinder knieten sich vor dem Bildstock im Halbkreis um das Jesuskind. Alle Kinder und ihre Eltern sowie die Begleitmänner durften dem Jesukind die Hand geben und es berühren. Währenddessen sagte das Jesuskind zur Antonie: "Du und Gretel, geht mit Schlötzer und Schmitt etwas weiter zur Himmelswiese." Als die Kinder mitten auf der Himmelswiese standen, kam die Muttergottes vom Himmel herabgeschwebt als Herz Mariä. Die Kinder freuten sich überaus und gaben der Muttergottes die Hand. Auch die beiden Herren dürften der Muttergottes die Hand geben und sie berühren. Dann sagte die Muttergottes zur Gretel: "Jetzt will ich jedem von euch vier ein Kreuzchen auf die Stirne machen und euch besonders segnen." Danach fuhr die Muttergottes in den Himmel auf. Die anderen Kinder, die beim Jesuskind waren, kamen herzu, denn das Jesuskind war plötzlich verschwunden. Bei der Auffahrt sagte die Muttergottes zur Gretel: "Haltet jetzt die Lichterprozession." Die Prozession ging zum Birkenwald und wieder zurück. Als die Kinder zum Podium zurückkamen, sagen Gretel und Antonie gleichzeitig: "Die Muttergottes schaut aus dem Himmel. Es kommt uns vor, als wenn sie näher kommen würde." Plötzlich erkennen die Kinder, dass sie schon zu ihnen herunterschwebt. Die Muttergottes stand vor ihnen. Die Kinder gaben der Muttergottes wiederum die Hand und berührten den Saum ihres Kleides und das Haar. Die Muttergottes hatte einen Schleier um das Haar. Zur Gretel sagt sie: "Jetzt will ich die Andachtsgegenstände segnen." Ferner zur Gretel: "Jetzt gebe ich meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf." Zur Erika sagt die Muttergottes: "Liebe Kinder, geht heim!" Nachdem die Muttergottes in den Himmel eingegangen war, gingen die Kinder nach Hause. Beim Podium sahen außer Gretel und Antonie auch Erika, Maria und Kuni die Muttergottes.
Zusammenfassung: Das Jesuskind kam zum Apfelbaum und Birnbaum und blieb, bis das Herz Mariä erschien. Die Muttergottes erschien dreimal: Am Mast, am Birnbaum und am Podium. Am Birnbaum als Herz Mariä, am Podium ohne Krone, aber mit Schleier.
Sonntag, 24. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Inhalt: Muttergottes am Mast. Jesuskind am Apfelbaum. Kelchengel. Mystische Kommunion. Jesuskind verschwindet. Muttergottes mit Jesuskind auf der Himmelswiese. Vier Engelein. Sämtliche Kinder sind mit Dr. Fuchs, Rathmann, Schlötzer und Schmitt am Berg. Die Cäcilia ließ Schlötzer nicht mitgehen. Gretel und Erika sagen: "Wir sollen die Muttergottes abholen." Sie sahen die Muttergottes über den Birken. Unterwegs zum Mast sagt Maria: "Die Muttergottes hat gesagt: "Wenn du, Gretel und Antonie mich berührt habt, geht mit Schlötzer zum Baum!" Unterwegs nach dort sehen die drei Kinder, Antonie, Gretel und Maria gleichzeitig das Jesuskind am Baum stehen. Dort begrüßten die Kinder das Jesuskind. Der Kelchengel kam hinzu und reichte den Kindern und Schlötzer die heilige Kommunion unter beiden Gestalten. Danach verschwand der Engel wieder. Nach einigen Minuten sahen auch die drei Kinder das Jesuskind nicht mehr. Die übrigen Kinder kamen vom Berg hinzu. Zur Maria sagte eine Stimme: "Geh du mit Antonie, Gretel und Schlötzer zur Himmelswiese." Die übrigen Kinder blieben am Apfelbaum. Schlötzer ging mit den vorgenannten drei Kindern weiter zur Wiese. Die Kinder sahen einen großen und kleinen Schein, konnten jedoch keine Personen erkennen. Auf etwa zehn Meter Entfernung erkannten alle drei Kinder die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm. Sie war weiß gekleidet, ohne Krone, mit Schleier, wie im Oktober. Zur Gretel sagte die Muttergottes: "Sooft Cäcilia hier ist, darf sie mit euch gehen." Die Muttergottes und das Jesuskind segneten. Die Kinder sangen: 'Gegrüßt seist du, Maria...' Danach sagte die Muttergottes: "Euer Lied hat mir sehr gefallen." Dann sangen die Kinder: 'Liebes Jesulein...' Plötzlich unterbrechen die drei Kinder gleichzeitig ihren Gesang. Gretel sagte, das gleiche sagten auch Maria und Antonie: "Jetzt hat mich jemand hinten gezupft." Die Kinder sehen um und sagen: "Hinter uns steht ein kleines Engelein, auch hinter Schlötzer." Die Engel traten nach Aussage der Kinder vor in einen Kreis der Kinder. Gretel sagte leise zu Schlötzer: "Ich sehe die Muttergottes und das Jesuskind nicht mehr." Auch Maria sagte dies leise, dann auch Antonie. Die Muttergottes und das Jesukind waren plötzlich nicht mehr da. Kurz darauf schwebten die vier Engel in den Himmel. Die übrigen Kinder vom Baum kamen herbei. Anschließend gingen sämtliche Kinder heim.
Sonntag, 24. September 1950, abends 19.00 Uhr. Alle sieben Kinder, auch Cäcilia, gingen mit Dr. Fuchs und Rathmann zum Berg. Gretel, Maria, Erika, Antonie und Kuni sahen über den Birken die Muttergottes. Sie sagt zu den Kindern: "Holt mich ab!" Nach der Begrüßung am Mast begleiten die Kinder die Muttergottes zum Podium. Unterwegs sagt Maria: "Die Muttergottes sagt, ich, Gretel und Antonie sollen mit Schlötzer zum Baum. Erika soll das Opfer bringen und hier bleiben." Schlötzer ging mit den drei genannten Kindern zum Baum. Unterwegs sehen sie bereits das Jesuskind am Altärchen stehen. Nach der Begrüßung war das Jesuskind verschwunden. Die übrigen Kinder vom Berg kamen hinzu. Nach der Angabe der Kinder segnete die Muttergottes auf dem Berg die Andachtsgegenstände und gab allen Leuten ihren besonderen Segen. Dann fuhr die Muttergottes in den Himmel auf und sagte zur Erika: "Geht zu den anderen Kindern." Sämtliche Kinder beteten am Baum. Maria hört eine Stimme: "Du, Gretel und Antonie geht mit Schlötzer zur Himmelswiese." Dort sahen die Kinder das Jesuskind. Nach einigen Minuten war das Jesukind plötzlich verschwunden. Die Kinder sahen das Jesuskind am Birnbaum stehen. Die Kinder eilten hin und begleiteten das Jesuskind zur Wiese. Dort segnete das Jesuskind und fuhr in den Himmel. Inzwischen kamen auch die übrigen Kinder mit den Eltern hinzu. Dabei war auch eine sehr aufdringliche fremde Frau, die unbedingt sehen wollte, was bei den Kindern vorgeht. Sämtliche Kinder gingen nun zum Berg. Unterwegs hörte Gretel die Stimme des Jesuskindes: "Ich bin deshalb von euch sobald wieder fort, weil die böse Frau da war." Die Kinder beteten den Exorzismus. Die Frau entfernte sich dann wieder. Anschließend machten die Kinder die Lichterprozession zur Grotte. Auf dem Rückweg zum Berg sahen Gretel und Kuni am Himmel die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes. Die Muttergottes weinte. Die Kinder sahen zwei Engel mit Kelchen das heilige Blut aus den Handwunden auffangen. Gretel und Kuni hörten gleichzeitig die Worte vom Heiland: "Betet, betet, betet!" Kurz vor dem Podium sagte die Muttergottes zur Gretel: "Liebe Kinder, jetzt will ich euch segnen, damit ihr aushaltet." Auch Antonie sieht dasselbe wie Gretel und Kuni. Zur Kuni sagt der Heiland: "Das muss ich leiden wegen der Sünden der Menschen." Die Kinder waren sehr betrübt über diesen Ausspruch. Nach zehn Minuten war die Kreuzigungsgruppe entschwunden. Antonie sah allein über den Birken um 19.55 Uhr die Muttergottes so wie im Oktober bis kurz nach 20.00 Uhr. Die Muttergottes segnete. Die Kinder gingen anschließend heim.
Montag, 25. September 1950, abends 19.00 Uhr. Inhalt: Muttergottes am Lichtmast. Jesuskind am Apfelbaum. Kelchengel. mystische Kommunion. Jesuskind-Suche. Prozession. Heiland am Kreuz mit Muttergottes und Johannes. Christus als König. Die Muttergottes mit dem Jesuskind. Alle sieben Kinder gehen zum Berg. Antonie, Erika und Gretel, Maria und Kuni sehen kurz nach ihrer Ankunft am Podium die Muttergottes über dem Birkenwald. Sie sagen: "Wir sollen sie am Mast abholen." Auf dem Weg zum Mast segnete die Muttergottes mehrmals. Zur Maria sagt die Muttergottes: "Wenn du, Antonie und Gretel, mich berührt habt, geht zum Baum." Die Kinder begrüßen die Muttergottes am Mast. Nach der Begrüßung gehen Gretel, Antonie und Maria mit Schmitt zum Baum. Nach etwa zehn Metern Entfernung zum Mast sehen die Kinder das Jesuskind vor dem Altar am Baum. Die Kinder bereiten sich auf dem Weg zum Baum mit dem Gebet: 'Jesu, Jesu, komm zu mir', auf die heilige Kommunion vor. Als die Kinder zum Altar kamen und das Jesuskind berührt hatten, stand auch der Kelchengel an der Seite des Jesuskindes. Gretel nahm den Kelch selbst und trank daraus. Der Maria und der Antonie reichte der Engel den Kelch und auch Herrn Schmitt. Dann reichte der Kelchengel allein den Leib des Herrn. Währenddessen verschwand das Jesuskind. Es rief: "Liebe Kinder, sucht mich." Darauf sehen die Kinder hinter den Altar und sahen das Jesukind am Baum. Als sie hin wollten, war das Jesuskind wieder verschwunden. Die Kinder suchten um die Kapelle herum das Jesuskind. Dieses schwebte in der rechten oberen Ecke des Altars. Die Kinder baten das Jesuskind, es möge herunterkommen. Das Jesuskind kam herab auf den Blumenstock. Gretel nahm das Jesuskind und hielt es fest. Doch es verschwand plötzlich wieder. Die anderen Kinder: Kuni, Erika, Betti, Irma kamen mit ihren Eltern und Dr. Fuchs und Rathmann hinzu. Alle Kinder suchten nun das Jesuskind. Gretel sah zuerst das Jesuskind auf der Himmelswiese stehen. Die Kinder liefen eilends dorthin. Alle begrüßten dort das Jesuskind. Doch plötzlich war es wieder verschwunden. Die Kinder sehen es nach längerem Suchen auf der Höhe der Himmelswiese stehen. (Oberer Rand der Himmelswiese.) Die Kinder liefen auf das Jesuskind zu und bildeten einen Kreis um das Jesuskind. Das Jesuskind verschwand plötzlich wieder. Die Kinder sahen es längere Zeit nicht mehr. Auf einmal liefen alle den Berg hinunter nach Westen zu. Als wieder alle um das Jesuskind herumknieten und ihm die Hand gaben, verschwand es wieder. Die Kinder sahen überall herum und konnten es lange nicht finden. Maria sagte auf einmal: "Oben am Rand der Himmelswiese blitzt etwas auf." Alle Kinder liefen darauf zu. Als sie in die Nähe kamen, sahen sie, dass es das Jesuskind war. Die Kinder knieten sich wieder um das Jesuskind herum und baten es, es möge doch jetzt bei ihnen bleiben. Alle, die das Jesuskind sahen, baten es, es möge sich auch der Betti, Irma und Kuni zeigen. Das Jesuskind sagte zur Erika: "Sie sollen mich inständig bitten, dann werden sie mich sehen." Von den drei Kindern sah nur Kuni allein das Jesuskind. Dieses macht jedem Kind ein Kreuzlein auf die Stirn und sagte: "Berührt mich noch einmal, dann will ich meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Während der Auffahrt sagte das Jesuskind: "Haltet jetzt die Prozession." Kuni und Gretel hörten dies. Als die Prozession vorbeizog, sagt Gretel: "Ich sehe den Heiland am Kreuz am Himmel über dem Birkenwald." Unter dem Kreuz stand die Muttergottes und der heilige Johannes. Je ein Engel stand mit einem Kelch in der Hand bei den blutenden fünf Wunden. Kuni sah kurz nach der Gretel diese Erscheinung. Obwohl beide Kinder leise zu Schmitt sprachen, wurde dieser von Antonie und Erika in Kenntnis gesetzt, dass sie die gleiche Erscheinung wahrnehmen, Antonie und Erika konnten nicht hören, was Gretel und Kuni zu Schmitt gesagt hatten. Die Muttergottes segnete unter dem Kreuze stehend. Kurz vor der Grotte sahen die Kinder plötzlich diese Erscheinung nicht mehr. Als die Kinder an der Grotte den Wundenrosenkranz zu beten begonnen hatten, sagte eine Stimme zur Kuni: "Gretel und du, geht etwas weiter zurück mit Herrn Schmitt." Als die zwei Kinder etwa 20 Meter nach Norden auf den Berg zu gegangen waren, sahen Gretel und Kuni wiederum die Kreuzungsgruppe am Himmel über dem Birkenwald. Die zwei Kinder gingen mit Schmitt bis zum ersten Mast. Die Kinder baten den Heiland am Kreuz, er möge doch zu ihnen herabkommen. Die Kinder sahen, wie der Heiland immer am Kreuze hängend näher kam. Er kam so nahe, dass das Kreuz etwa 40 bis 50 cm vor ihnen stand. Ebenso stand auch die Muttergottes und der heilige Johannes vor ihnen, desgleichen die fünf Engel. Die Kinder baten den Heiland nach dem Gebet: 'Seele Christi, heilige mich,...' dass sie von seinem heiligen Blut trinken dürfen. Der Heiland erlaubte es. Gretel bekam den Kelch von dem Engel, der das Blut der heiligen Seite auffing. Kuni bekam das Blut von dem Engel, der das Blut der linken Hand auffing. Die Kinder dankten dem Heiland für die Stärkung. Die Kinder boten sich dem Heiland an, mit ihm zu leiden und das Kreuz tragen zu helfen Der Heiland freute sich darüber und sagte zu ihnen: "Liebe Kinder, ich habe euch so lieb." Frau Waha, die hinzukam, als die Kreuzigungsgruppe vom Birkenwald zu den Kindern herüberschwebte, warf sich dem Heiland zu Füßen. Die Kinder sagten: "Lieber Heiland, es tut uns so leid, dass wir dir bisher so weh getan haben – verzeih uns." Der Heiland am Kreuz hängend antwortet darauf: "Liebe Kinder, ich verzeihe euch. Ich werde jetzt von euch weggehen und dann als König wiederkommen." Die Kinder umarmten kurz vor dem, Weggang den am Kreuz hängenden Heiland, sie küssten die zwei Fußwunden – ebenfalls Frau Waha und Schmitt. (Ist keine Eidetik!) Die ganze Kreuzigungsgruppe samt den Engeln war plötzlich verschwunden. Nach etwa zehn Minuten stand das Kreuz wieder vor den zwei Kindern, vor Schmitt und Frau Waha. Der Heiland stand mit ausgebreiteten Armen auf dem Sockel des Kreuzes mit weißem Gewand und wallendem Haar. Die Kinder sangen das Christ-Königslied: 'Christus mein König...' Der Heiland sagte zu den Kindern: "Es würde mich freuen, wenn ihr beide heute Abend kommen und mir das Kreuz tragen helfen würdet." Die Kinder sagten darauf: "Wir kommen gerne, lieber Heiland." Der Heiland sagte danach zu den Kindern: "Ich werde jetzt wieder verschwinden und mit meiner lieben Mutter wiederkommen, die mich auf den Armen trägt." Nach etwa fünf Minuten stand die Muttergottes mit dem Jesuskind vor den Kindern, die immer noch am selben Platz knieten. Die Kinder sowie Frau Waha und Schmitt, die die Muttergottes und das Jesuskind nicht sehen, begrüßten die Muttergottes mit dem Jesuskind und berührten beide. Die Muttergottes sagte: "Jetzt will ich euch, die begleitenden Herren und eure Eltern segnen, dass ihr durchhaltet." Die Muttergottes und das Jesukind segneten. Sie gaben noch einmal ihren besonderen Segen und fuhren in den Himmel auf. Die Muttergottes sagte zur Kuni: "Wenn ihr auf dem Berg seid, dann werde ich aus dem Himmel schauen und alle segnen." Die Prozession kommt von der Grotte her zu den Kindern. Zwischen dem Altar am Mast und dem Podium sieht die Muttergottes aus dem Himmel und segnet. Sie segnete mehrmals. Als die Kinder am Podium angelangt waren, sagte die Muttergottes zur Gretel: "Jetzt will ich dem ganzen Volk meinen besonderen Segen geben und dann in den Himmel eingehen. Geht nach Hause, liebe Kinder."
Nachtrag: Gretel erhielt von dem Engel, der das heilige Blut von der heiligen Seitenwunde auffing, den Kelch zum Trank. Kuni, die rechts von der Gretel kniete, erhielt den Kelch von dem Engel, der das heilige Blut der linken Hand auffing. Jedes Kind verehrte seit März besonders diese Wunde, von der sie das heilige Blut empfingen. Schmitt, der nebenan kniete, verehrt ebenfalls die heilige Seitenwunde und empfing durch Gretel das Blut aus dieser Wunde.
Dienstag, 26. September 1950, abends 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind mit Herrn Rathmann und Schlötzer auf dem Berg. Antonie, Gretel, Erika, Maria und Kuni sehen die Muttergottes über den Birken. Die Kinder holen die Muttergottes am Mast ab. Dort begrüßen die Kinder die Muttergottes, die zur Maria sagt: "Wenn du, Gretel und Kuni mich berührt haben, dann geht mit Schlötzer zum Baum." Sämtliche Kinder gingen nun zum Podium. Vom Podium aus gingen Schlötzer mit den drei genannten Kindern zum Baum. Unterwegs sahen die Kinder vom Himmel herab das Jesukind zum Baum schweben. Der Kelchengel stand bereits am Baum und reichte bei der Ankunft der Kinder ihnen und Schlötzer die heilige Kommunion in beiden Gestalten. Das Jesukind fragte Gretel: "Liebe Kinder, geht ihr alle Tage zur heiligen Messe und zur heiligen Kommunion?" Ferner sagte das Jesuskind zur Gretel: "Wenn ihr morgen verreist, dann schicke ich euch Englein mit." Das Jesukind verschwand einige Male. Die Kinder suchten es wieder und sahen das Jesuskind hinter den Blumen des Altärchens hervorschauen. Dann sagte das Jesuskind zu den Kindern: "Berührt noch einmal alles, dann fahre ich in den Himmel." Dies geschah Die übrigen Kinder vom Berg kamen hinzu. "Beginnt jetzt die Prozession" sagte das Jesuskind, zur Maria. Sämtliche Kinder gehen zum Berg. Kurz vor dem Podium sagten Antonie und Erika: "Vor uns schwebt das Jesuskind." Zur Erika sagte das Jesuskind: "Du, Antonie und Gretel geht mit Herrn Schlötzer noch einmal zum Baum. Die übrigen Kinder sollen die Prozession beginnen." Schlötzer ging mit den drei letztgenannten Kindern zurück zum Baum. Die Kinder begleiteten dabei das Jesuskind. Am Baum sahen dann die Kinder noch vier Engel vor sich stehen. Die Kinder bemerkten, wie das Jesuskind immer größer wurde (zuerst war das Jesuskind 48 cm groß. Dann sagten die Kinder jetzt ist es wieder größer geworden. Gretel stellte neuerdings das Maß fest auf 66 cm, dann 72, dann 93 cm. Die Kinder sagen: "Jetzt wird es wieder größer und verwunderten sich sehr." 1,16 Meter dann. Dann sagten die Kinder: "Jetzt ist es noch größer: 1,48 Meter." (NB! Herr Schlötzer hatte als Bauamtsbeamter Maßstab dabei.) Das Jesuskind sagte zu den Kindern: "So groß war ich, als ich 12 Jahre alt war." Die Kinder sagten: "Jetzt ist das Jesuskind so groß wie wir." Kurz danach schwebte das Jesuskind mit den vier Engeln in Richtung Mast. Die Kinder liefen nach. Inzwischen kam die Prozession zum Berg zurück. Antonie, Gretel und Erika sahen das Jesuskind und die Engel am Schluss der Prozession mitschweben. Die Kinder hörten die Worte: "Liebe Kinder, kommt zu mir." Die drei Kinder begleiteten das Jesuskind am Schluss der Prozession bis zum Mast. Dort sagte das Jesukind zur Gretel: "Singt mir das Lied: 'Still, still...'" Dabei durften die drei Kinder und Schlötzer das Jesuskind auf den Armen halten. Nach etwa zehn Minuten kamen vom Berg herunter auch Kuni, Irma und Maria. Zur Gretel sagt das Jesukind: "Jetzt will ich alle segnen, damit ihr aushalten könnt." Dann gab das Jesukind noch einmal seinen besonderen Segen und fuhr in den Himmel. Die vier Engel sahen die Kinder schon kurz vorher in den Himmel auffahren. Bevor die Kinder heimgingen, beteten sie noch kniend ein 'Ave Maria' und 'Vater unser' zum Birkenwald gerichtet. Gretel und Kuni sehen die Kreuzigungsgruppe und fünf Engel mit je einem Kelch in der Hand, der das heilige Blut auffing. Die Muttergottes und der heilige Johannes standen rechts und links neben dem Kreuz. Kurz darauf verschwand die Kreuzigungsgruppe wieder. Die beiden Kinder sehen Christkönig am Kreuz wie am Vortag in weißem Gewand. Nach etwa einer Minute verschwand auch diese Erscheinung und die beiden Kinder sehen an derselben Stelle die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm. Die Muttergottes sagte dann zu Gretel: "Jetzt will ich und mein süßes Kind meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Die Kinder gingen anschließend heim.
Nachtrag: Als die Kinder um 19.00 Uhr die Muttergottes vom Mast zum Podium begleiteten, segnete die Muttergottes dort die Andachtsgegenstände, gab den Krankensegen und ihren besonderen Segen und fuhr danach in den Himmel.
Mittwoch, 27. September 1950, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder, auch Hildegard und Waltraud gehen zum Berg. Kurz darauf erschien die Muttergottes über dem Birkenwald und sagte zur Antonie und Gretel: "Holt mich ab." Auf dem Weg zum Mast sagte die Muttergottes zur Erika: "Gretel, Antonie und Maria sollen nach der Begrüßung zum Baum gehen. Dort wartet mein liebes Kind auf sie." Die Muttergottes segnete mehrmals, während die Kinder zum Mast gingen. Nachdem Maria, Antonie und Gretel die Muttergottes begrüßt hatten, gingen sie mit Schmitt zum Baum. Die Kinder sahen erst das Jesuskind, als sie dort am Altar angelangt waren. Sie begrüßten das Jesuskind und sangen das Lied: 'Liebes Jesulein...' Während der ersten Strophe kam der Kelchengel. Die Kinder empfingen zuerst das heilige Blut und dann den heiligen Leib. Das Jesuskind wurde auf einmal immer größer Antonie und Gretel sagten: "Jetzt ist es so groß wie wir." Als sie die Hand über dem Jesuskind hielten, um Schmitt zu zeigen, wie groß der Jesusknabe sei, waren die Kinder erstaunt, dass sie den Jesusknaben nicht mehr sahen. Sie schauten herum und entdeckten den Jesusknaben wieder als Kind hinter den Blumen auf dem Altar. Gretel hob das Jesuskind auf die Erde und alle drei Kinder knieten sich um das Jesuskind herum. Es sagte zu den Kindern "Wollt ihr mit mir zum Mast?" Die Kinder antworteten darauf: "Wie du willst, liebes Jesulein." Das Jesuskind schwebte voraus und war plötzlich drüben am Mast. Die Kinder sahen es noch, wie es schnell hinter den Altar am Mast schwebte. Sie liefen eilends hin und führten es wieder vor den Altar am Mast. Während die drei Kinder mit Schmitt zum Baum gingen, ging die Muttergottes mit Hildegard, Erika, Kuni, Betti, Irma und Waltraud zum Berg. Dort segnete die Muttergottes die mitgebrachten Andachtsgegenstände und fuhr in den Himmel auf. Sie sagte zu den Kindern: "Geht zu den anderen Kindern." Die Kinder gingen vom Berg aus hinüber zum Altar am Baum. Als sie dort die drei Kinder mit Schmitt nicht fanden, gingen sie weiter auf die Himmelswiese. Die drei Kinder am Altar des Mastes sehen die anderen Kinder drüben am Baum. Sie baten das Jesuskind, das bei ihnen war, es möge doch den Kindern drüben sagen, dass sie hier seien. Das Jesuskind selbst sehen die Kinder nun zum Baum hinüberschweben und Maria und Antonie sagen gleichzeitig: "Jetzt beugt sich das Jesukind zu einem Kind hin und sagt ihm etwas ins Ohr." Das Jesuskind sagte, bevor es zum Baum hinüberschwebte: "Ich werde drüben sagen, dass sie herüberkommen zu euch. Wenn sie aufpassen, dann kommen sie zu euch herüber." Die Kinder gingen aber weiter zur Himmelswiese. Die drei Kinder baten noch einmal das Jesuskind, die Kinder mögen herüberkommen. Das Jesuskind sagte noch einmal zu den Kindern: "Ich werde es allen Kindern sagen. Wenn sie aufpassen, dann kommen sie." Während das Jesuskind bei den Kindern am Baum und auf der Himmelswiese war, sah Gretel ein Englein hinter der Tür am Altar stehen. Ein anderes Englein sahen Maria und Antonie auf dem Opferstock sitzen. Ein anderes stand auf den Blumen am Altar. Gretel sagte zu dem Englein hinter der Tür: "Mach mir das Kreuzzeichen auf die Stirne." Das Englein tat dies. Nach etwa fünf Minuten kamen die anderen Kinder von der Himmelswiese zum Mast. Als die drei Kinder die anderen Kinder sahen, fragten sie, ob nicht das Jesukind bei ihnen war. Die Kinder verneinten es, sagten aber, sie hörten mehrmals eine Stimme rufen: "Kommt herüber." Die Kinder folgten aber nicht und fragten auch nicht, wessen Stimme es sei. Die Stimme hörten nämlich alle drei Kinder auf der Himmelswiese. Zur Maria sagt das Jesuskind: "Erika soll jetzt bei euch drei bleiben und die anderen sollen die Prozession abhalten." Die anderen Kinder gingen nun zum Berg und die Prozession ging bis zur Grotte, blieb dort einige Zeit. Hildegard sah dort die Muttergottes vom Himmel herabschweben. Die Muttergottes blieb bei den Kindern, bis sie zum Altar am Mast zurückkehrten. Dort fuhr sie, nachdem sie ihren besonderen Segen gegeben hatte, in den Himmel auf. Antonie, Gretel, Maria und Erika blieben mit Schmitt beim Jesukind am Mast zurück. Während der Prozession ging das Jesuskind hinter den Altar und die Kinder knieten sich dort im Kreis um das Jesuskind herum. Nachdem viele Leute beim Altar am Mast stehen blieben, sagte das Jesuskind: "Ich schwebe zum Altar am Baum, folgt mir nach." Die Kinder gingen zum Altar am Baum. Sie sahen auf dem Weg dorthin plötzlich nichts mehr von ihrer Umgebung. Sie sagen: "Um uns ist eine blaue Wand gezogen." Sie hören nicht mehr die Prozession beten, noch sehen sie die Lichter am Altar am Baum. Schmitt forderte sie auf, ob sie nicht die Lichter am Altar am Baum zählen können. Antonie sagt: "Wir sehen ja gar keine Lichter. Sie lügen doch." Auch Erika sagt dasselbe. Um sie herum war alles dunkel. Sie hatten Angst und klammerten sich an Schmitt an. Als die Kinder einen Meter vor dem Altar standen, sahen sie immer noch nicht die drei brennenden Kerzen. Erst als Antonie und Maria ihre Hand auf den Altartisch legen konnten, sagen sie: "Wir sind an einem Altar" und fragten Schmitt, ob es auch der am Baum sei. Antonie schaute eingehend den Altar an. Schmitt sagte zu den vier Kindern: Er wolle hinter den Altar sehen, ob sich nicht in der Zwischenzeit hinter dem Altar jemand versteckt habe. Die Kinder wollten zu schreien anfangen und hielten Schmitt an der Hand fest. Sie sagten: "Sie können doch nicht durch die Mauer gehen. Wir sind doch eingeschlossen." Gretel sagte zu ihren drei Kameradinnen: "Fürchtet euch doch nicht, das Jesuskind steht ja hier vor uns." Darauf knieten sich alle um das Jesuskind herum. Sie sangen: 'Liebes Jesulein...' Das Jesuskind sagte während des Singens: "Liebe Kinder, geht mit mir zum Mast." Die Kinder antworteten darauf: "Wie du willst, liebes Jesuskind." Das Jesukind schwebte voraus und war plötzlich drüben beim Mast. Die Kinder baten es, es möge doch wieder zu ihnen kommen. Daraufhin kam das Jesukind wieder ihnen entgegen und Maria führte es an der Hand. Als die Kinder etwa 20 Meter vom Altar entfernt waren, blieb das Jesuskind stehen. Die Kinder baten das Jesuskind, es möge Pfarrer Gailer, die übrigen geistlichen Herren und Frau Göppner segnen. Das Jesuskind segnete und ging dann wieder etwa 15 bis 20 Meter weiter. Gretel sagte, bevor das Jesuskind wieder vom Mast herüberschwebte: "Wollen wir doch bis zum Mast herüberrutschen." Die anderen drei Kinder sagten aber: "Wir haben unsere neuen Kleider und Schuhe an. Diese wollen wir nicht wieder gleich beschädigen. Gerne würden wir rutschen." Sie hörten das Jesuskind darauf sagen: "Ich weiß es, liebe Kinder. Ich komme daher zu euch." Das Jesuskind ging wieder mit den Kindern ein Stück weiter und blieb neuerdings stehen, um die Kinder war immer noch dieser große blaue Mantel bzw. Scheidewand. Das Jesukind sagte zu ihnen: "Wenn ihr brav seid, so dürft ihr heute noch etwas Schönes sehen." Die Prozession kam unterdessen von der Grotte zurück, blieb kurz beim Mast stehen und ging dann zum Berg weiter (die Muttergottes fuhr nämlich am Mast in den Himmel auf), das Jesuskind ging mit den Kindern bis zum Mast, segnete dort und fuhr in den Himmel. Kurz vor dem Mast sehen die Kinder wieder ihre Umgebung. Das Jesukind sagte beim Weggehen zu den Kindern: "Kinder, geht jetzt heim." Die Kinder blieben noch einen Augenblick stehen und beteten ein 'Vater unser' für den Herrn Erzbischof. Nach dem 'Vater unser' ging Antonie mit ihrem Vater, der inzwischen hinzugekommen war, heim. Erika und Maria gingen ebenfalls vom Altar am Mast weg, blieben aber in fünf Meter Entfernung stehen, um mit Gretel und Schmitt heimzugehen. Plötzlich sagt Erika: "Über dem Birkenwald ist ein Kreuz und daran hängt der Heiland, unter dem Kreuz stehen die Muttergottes und der heilige Johannes, die weinen. Fünf Engel, sagt Maria, sind auch dabei, die einen Kelch in der Hand haben, um das heilige Blut aufzufangen, das aus den Wunden des Heilands floss." Schmitt sagte zur Erika und Maria: "Bitte doch den Heiland, dass ihr noch etwas dableiben dürft." Erika sagt: Der Heiland sagt "Ja", und sagt weiter: "Auch Gretel soll mich darum bitten." Gretel sah die Kreuzigungsgruppe und die Engel nicht und sagt zu Schmitt: "Über dem Birkenwald ist ein Thron und darauf sitzt ein Mann mit weißem Bart." Gretel fragte diesen Mann, wer er sei. Er sagte: "Ich bin Gott Vater." Während dieser Erscheinung fragten Erika und Maria die Muttergottes, warum sie weine. Die Muttergottes antwortet darauf: "Weil mein Sohn soviel leiden muss." Beide Kinder sagen auf einmal: "Es schwebt ein Engel herüber vom Birkenwald mit dem Kelch in der Hand." Die Kinder beteten: 'Seele Christi, heilige mich.' Maria durfte zuerst aus dem Kelch trinken, dann Erika und Gretel. Gretel sah den Engel nicht, noch spürte sie etwas vom Trank. Auch Schmitt durfte aus dem Kelch trinken. Gretel bat Gott Vater, er möge doch zu ihnen herüberkommen. Gott Vater erfüllte ihre Bitte und schwebte samt seinem Thron vom Birkenwald herüber. Starker Lichtglanz umfloss ihn. Währenddessen sagt Erika, sie sieht den gekreuzigten Heiland nicht mehr, sondern einen Mann über dem Birkenwald, aus dessen Brust helle Strahlen hervorgehen. Sie fragte, wer dies sei. Darauf antwortet die Erscheinung: "Ich bin das Herz-Jesu." Nur kurz dauerte diese Erscheinung. Als Gott Vater vor der Gretel auf dem Thron saß, begrüßte Gretel diesen. Sie verneigte sich tief zur Erde und gab ihm die Hand und berührte den Saum des Gewandes. Maria und Erika, die nun nichts mehr über dem Birkenwald sahen, wandten sich der Gretel zu und Erika sagt ganz erstaunt: "Es sitzt ja Gott Vater auf dem Thron vor der Gretel." (Maria und Erika waren etwa zwei Meter von der Gretel entfernt.) Beide Kinder kamen näher, knieten sich nieder, verneigten sich tief zur Erde und gaben danach Gott Vater die Hand. Gott Vater segnete mehrmals. Danach fuhr er auf dem Thron sitzend in den Himmel auf. Er sagte noch zu den Kindern: "Geht jetzt heim." Still gingen die Kinder nach Hause. Bevor die Kinder vom Berg herabgingen, blieben sie kurz stehen, beteten ein 'Vater unser' für die empfangenen Gnaden und gingen vom Berg herunter.
Donnerstag, 28. September 1950, abends 19.00 Uhr. Sämtliche Kinder sind am Berg mit Schlötzer und Rathmann. Gretel, Maria und Antonie sehen die Muttergottes über den Birken. Die Kinder holten die Muttergottes am Mast ab. Unterwegs sagt Maria: "Die Muttergottes sagt: Wenn du, Gretel und Antonie mich berührt habt, geht mit Schlötzer zum Baum." Nach der Begrüßung am Mast geht Schlötzer mit den drei Kindern zum Baum. Das Jesuskind war bereits dort am Apfelbaum. Nach der Begrüßung des Jesuskindes durch die Kinder war das Jesukind wieder verschwunden. Die Kinder sahen das Jesuskind in Richtung Berg hinaufschweben. Die Kinder gingen ebenfalls mit Schlötzer nach. Auf halbem Weg zum Podium knieten die Kinder nieder, sie sagten: Der Kelchengel war da. Er reichte den Kindern und Schlötzer die heilige Kommunion in beiden Gestalten. (Der Kelchengel erschien in Mannesgestalt und -größe.) Das Jesuskind sehen die Kinder bereits am Podium. Es schwebte wieder zurück zu den Kindern und sagte: "Liebe Kinder, geht mit mir zum Berg." Am Podium sagte dann das Jesuskind zur Gretel: "Liebe Kinder, singt mir das Lied: 'Still, still...'" Die Kinder sangen dieses Lied, anschließend segnete das Jesuskind und fuhr in den Himmel auf. Die übrigen Kinder mit Herrn Rathmann kamen hinzu. Während das Jesuskind in den Himmel auffuhr, hörte Antonie das Jesuskind sagen: "Du, Gretel und Maria, geht mit Schlötzer nochmals zum Baum. Die anderen sollen die Prozession beginnen!" Schlötzer ging mit den drei Kindern wieder zum Baum. Die anderen begannen die Prozession. Am Baum sahen dann die drei Kinder vier kleine Engel kommen. Zur Gretel sagte ein Engel: "Liebe Kinder, spielt mit uns." Die Kinder spielten mit den Engeln etwa 15 Minuten lang, indem sie Blumen um Engel stellten. Dann verschwanden kurz die Engel, dann sahen die Kinder die Englein hinter den Blumenstöcken am Altärchen. Sie holten sie wieder herunter und führten Gespräche mit den Englein. Zur Gretel sagte ein Engel: "Jetzt müssen wir von euch wieder fort." Alle drei Kinder sehen gleichzeitig, wie die vier Engel in den Himmel aufschwebten. Zur Maria sagte eine Stimme: "Liebe Kinder, geht heim."
Nachtrag: Als Schlötzer mit den Kindern vom Mast zum Baum ging, blieb Herr Rathmann mit den übrigen Kindern noch am Mast, noch kurze Zeit. Die Muttergottes gab ihren besonderen Segen. Die Eltern durften der Muttergottes die Hand geben. Anschließend fuhr die Muttergottes vom Mast aus wieder in den Himmel. Nach Beendigung der Lichterprozession sehen Erika und Kuni die Muttergottes noch einmal aus dem Himmel schauen. Sie sagte: "Ich will die Andachtsgegenstände segnen." Danach verschwand die Muttergottes wieder. Die Kinder gingen heim.
Freitag, (Michael), 29. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Alle Kinder sind am Berg. Die Muttergottes erscheint über dem Birkenwald. Sie sagt: "Holt mich ab." Unterwegs sagt die Muttergottes: "Wenn ihr nicht andächtig seid, dann werde ich wieder in den Himmel auffahren." (Die Kinder hörten, dass eine Frau zurückgewiesen worden ist, die mitgehen wollte.) Am Lichtmast sagt die Muttergottes: "Nur diejenigen, die ich gerufen habe, dürfen hier bleiben. Frau Renner darf bleiben." Die Kinder berühren sodann die Muttergottes. Diese sagt: "Geht mit mir zum Berg." Die Kinder begleiten sie zum Podium und hören: "Ich will die Andachtsgegenstände segnen und meinen Krankensegen geben." Darauf sagte sie: "Berührt mich noch einmal, dann will ich meinen besonderen Segen geben und in den Himmel auffahren." Die Kinder beteten noch einige Zeit und gehen heim.
Freitag, 29. September 1950, abends 19.00 Uhr. Gretel, Antonie, Erika gehen ohne Begleitung zum Berg. Am Berg sehen die drei Kinder nach ihrer später gemachten Aussage die Muttergottes über den Birken. Die Kinder hören die Muttergottes sagen: "Liebe Kinder, warum kommt ihr nicht pünktlich?" Am Mast begrüßten die Kinder die Muttergottes und begleiteten anschließend die Muttergottes zum Podium. Unterwegs nach dort kommen Maria, Kuni, Hildegard, Irma und Betti mit Herrn Rathmann und Dr. Fuchs nach. Am Podium sagte die Muttergottes zur Kuni: "Jetzt gebe ich meinen Krankensegen." Anschließend gab die Muttergottes ihren besonderen Segen und fuhr in den Himmel auf. Herr Schlötzer kam hinzu. Gretel sagte: "Antonie, Maria, Erika und ich sollen mit Schlötzer zum Baum." Unterwegs nach dort sahen die Kinder das Jesuskind vor dem Altärchen stehen. Dort begrüßten die Kinder das Jesuskind. Danach schwebte das Jesuskind zum Mast und sagte: "Liebe Kinder, geht mit mir." Am Mast schwebte das Jesuskind weiter nach Westen, 50 Meter vom Mast entfernt. Hier blieb das Jesuskind stehen. Die Kinder unterhielten sich mit dem Jesukind und beteten. Die übrigen Kinder gingen vom Podium zum Apfelbaum, von dort zum Mast und anschließend wieder zum Podium und begannen die Prozession. Antonie, Maria, Erika und Gretel sehen das Herz-Mariä vor sich stehen. Nach etwa zwei bis drei Minuten war die Erscheinung wieder verschwunden. Der Kelchengel erschien und reichte den Kindern und Schlötzer die heilige Kommunion in beiden Gestalten. Das Jesuskind sagte zur Erika: "Liebe Kinder, wenn ihr brav seid, dann dürft ihr heute Schönes sehen." Das Jesukind schwebte dann weiter zum Mast. Dort sahen die Kinder einen schönen großen Engel stehen. Die Kinder erkannten ihn von früheren Erscheinungen her als den Erzengel Michael. Das Jesukind wurde nach Aussage der Kinder immer größer bis zur Mannesgestalt. Die Kinder begrüßten den Erzengel zu seinem Namenstag. Der Erzengel Michael segnete jedes Kind einzeln. Es kamen die übrigen Kinder, die inzwischen wieder zurückgekehrt waren von der Prozession, hinzu sowie auch erwachsene Personen. Der Heiland und der Erzengel Michael waren plötzlich verschwunden. Hildegard, die die Prozession begleitet hatte, sagte: Auf dem Weg zum Birkenwald erschien die Muttergottes über den Birken und der Heiland, beide in Lebensgröße. Beide Erscheinungen schwebten herunter. Der Heiland war ganz weiß gekleidet und trug eine Perlenkrone. Nach etwa fünf Minuten verschwand der Heiland wieder. Die Muttergottes schwebte bis zum Mast. Die Kinder begleiteten sie. Vorher sagt die Muttergottes zur Hildegard: "Wenn euch der Heiland erscheint, sagt: 'Gelobt sei Jesus Christus.'" Am Mast fuhr die Muttergottes in den Himmel auf. Die Kinder gingen weiter zum Podium. Dort segnete die Muttergottes vom Himmel herab dreimal und verschwand wieder. Die Kinder gingen um 20.10 Uhr heim.
Samstag, 30. September 1950, nachmittags 15.00 Uhr. Alle sieben Kinder sind am Berg. Die Muttergottes erscheint über dem Birkenwald. Sie sagte: "Kinder, holt mich ab." Die Kinder gingen zum Lichtmast und berührten die Muttergottes nach der Begrüßung. Die Muttergottes weihte die Andachtsgegenstände. Maria sagt, dass die Muttergottes sagt: "Gretel, Antonie und du, geht zum Baum." Rathmann geht mit den Kindern. Das Jesukind erscheint. Die Kinder begrüßen und berühren es, auch Herr Rathmann. Das Jesuskind segnete und schwebte zum Himmel auf. Währenddessen kommen die anderen Kinder vom Podium. Dort hatte die Muttergottes die Andachtsgegenstände gesegnet, ihren besonderen Segen gegeben und fuhr dann in den Himmel auf.
Samstag, 30. September 1950, abends 19.00 Uhr. Alle Kinder außer Antonie gehen gemeinsam zum Berg. Es war 19.15 Uhr abends. Antonie kommt den Kindern auf dem Berg entgegen und sagt: "Ihr kommt heute so spät. Die Muttergottes ist schon eine Viertelstunde über dem Birkenwald." (Die Kinder warteten auf Hildegard, die mit dem Zug aus Forchheim kam. Der Zug hatte Verspätung.) Die Kinder gingen zum Podium und sahen während des hinkniens die Muttergottes über dem Birkenwald. Die Muttergottes forderte die Kinder auf, sie am Mast abzuholen. Die Muttergottes segnete mehrmals auf dem Weg. Die Kinder begrüßen die Muttergottes am Mast. Während der Begrüßung sagt die Muttergottes zur Erika: "Gretel, Antonie, Maria und du, geht zum Baum." Während die vier Kinder mit Schmitt zum Baum gingen, sagte die Muttergottes zur Kuni: "Jetzt will ich die Andachtsgegenstände weihen." Anschließend dann sagte die Muttergottes: "Jetzt will ich meinen besonderen Segen geben und wieder in den Himmel auffahren." Die Muttergottes segnete und fuhr auf. Als Gretel, Antonie, Erika und Maria zum Baum gehen und zehn Meter vom Mast entfernt waren, sahen die Kinder bereits das Jesuskind vor dem Altar am Baum. Das Jesukind segnete von dort aus. Es kommt den vier Kindern entgegen. Das Jesukind sagte zu den Kindern: "Bleibt jetzt bei mir." Die anderen Kinder kommen vom Mast her zu den vier ersten Kindern. Das Jesuskind schwebt am Altar zum Mast. Die Kinder gehen alle dorthin. Dort sagt das Jesukind zur Maria: "Gretel, Antonie, Erika und du, bleibt bei mir. Die anderen sollen die Prozession abhalten." Danach schwebt das Jesuskind in Richtung Baum. Die vier Kinder folgten dem Jesukind nach. Nach etwa 40 Metern bleibt das Jesuskind stehen. Die Kinder knien sich um das Jesukind herum und beten den Rosenkranz vom süßen Herzen-Jesu und Mariä. Als die Prozession am Mast vorbei gezogen war zur Grotte, schwebt das Jesuskind wieder zum Altar am Mast und versteckt sich hinter dem Altar. Die Kinder folgten dem Jesukind. Sie sahen das Jesukind etwa 20 Meter hinter dem Altar auf dem Acker. Die Kinder gingen zum Jesukind und setzten sich um das Jesukind herum. Gretel fragte das Jesukind: "Warum, liebes Jesuskind, gehst du hierher?" Darauf die Antwort: "Weil ich mit euch allein sein will." Die Kinder beteten und sprachen mit dem Jesukind. Nach etwa acht Minuten, als die Prozession wieder zum Berg inzwischen zurückgekehrt war, sagte das Jesukind: "Ich gebe euch meinen besonderen Segen und fahre in den Himmel auf. Geht dann heim." Die Kinder taten so.
(Quelle: Prof. Dr. Walz: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn, Bd. 2)
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