Ohlau - Erscheinungen 51-60
51. Erscheinung (16. November 1987)

Kasimir Domanski: "Am 16. November 1987, war ich um 13.10 Uhr in der Gartenlaube und betete. Nach einer Weile kam die Muttergottes herein. Sie sprach: "Ich erteile dir und allen, die Botschaften erhalten, den Segen. Ich weiß, dass du nach Tschenstochau fahren solltest, um dich im Heiligtum auf der Jasna Gora mit jenen zu treffen, die auch Botschaften erhalten, aber gemäß dem Willen Meines Sohnes konntest du nur geistig mit ihnen sein. Sie spürten, daß du im Gebet mit der Jasna Gora verbunden warst. Es mußte so sein. Das ist eine Prüfung für jene, die vom Himmel Botschaften erhalten, damit sie sich noch mehr durch Gebet stärken. Jene, die auf der Jasna Gora waren, haben den Segen von Meinem Sohn und von Mir erhalten, da in diesem Heiligtum Mein Sohn und Ich andauernd gegenwärtig sind.

Jene, die in Polen Botschaften vom Himmel erhalten, sollen sich mit dir in Verbindung setzen. Dir werden Geheimnisse mitgeteilt, die ausschließlich für jene bestimmt sind, die vom Himmel Botschaften erhalten. Niemandem dürfen sie die Geheimnisse mitteilen. – Betet weiterhin für den Heiligen Vater, da er in Gefahr ist. Durch das Rosenkranzgebet ist er schon viele Male mit dem Leben davongekommen. Der Heilige Vater ist Meines Sohnes und Mein Diener. In der heutigen Zeit soll sich die ganze Geistlichkeit im Rosenkranzgebet für den Heiligen Vater vereinigen. Die Priester sollen das Geheimnis der Kreuzigung Christi aus dem Schmerzhaften Rosenkranz kreuzförmig, mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden liegend, für den Heiligen Vater aufopfern. Dieses Gebet ist in der heutigen Zeit sehr notwendig, damit der Heilige Vater alle Aufträge erfüllen kann. Papst Johannes Paul II. erhält von Meinem Sohn und von Mir auch Botschaften, damit er die hl. Kirche auf dem ganzen Erdball aufrichten kann. Er hat schon viele Gegner. Manche Bischöfe erfüllen seine Aufträge nicht. Der Heilige Vater will, daß die hl. Kirche den Weg Christi geht. Das Volk Gottes soll beten, damit es zu keiner Spaltung kommt. Unter der Geistlichkeit ist die Spaltung schon eingetreten. In der Kirche muß Einigkeit sein!

In Polen haben die Bischöfe ein Dekret herausgegeben, nach dem die hl. Kommunion kniend empfangen werden soll. Manche Priester brechen das kanonische Recht und unterwerfen sich nicht der hl. Kirche. Meine Kinder, betet für diese Priester, damit sie demütig und folgsam werden. So wie jeder Mensch kann auch ein Priester den Weg verfehlen. Lasset für die Priester hl. Messen feiern und betet den Rosenkranz, dann wird alles Böse besiegt. Betet für Meine Erscheinungsorte, damit die Kirche so schnell wie möglich den Entschluß fassen möge, die Erscheinungen zu beglaubigen. Ich steige zur Erde herab, um die ganze Welt zu retten. Tut Buße!

Im Osten erscheine Ich in der Ortschaft Gruschewo und auch an anderen Orten. Dort gebe Ich Zeichen. Die Menschheit soll wissen, daß Ich auf die Erde komme, sie soll sich zu Gott bekehren. Ich will, daß in diesem Land (Russland) die römisch-katholischen Kirchen und auch die russisch-orthodoxen wieder geöffnet werden, damit die Leute in den Gotteshäusern beten können. Viele Kinder sind in diesem Land nicht getauft worden. Die Kinder sollen schnellstens getauft werden, denn jede Mutter und jeder Vater werden wegen ihrer ungetauften Kinder zur Verantwortung gezogen werden.

Alle Völker sollen sich zu einer Herde vereinigen, damit es einen Hirten und eine Herde geben möge, dann wird zwischen den Völkern Eintracht herrschen. Da, wo Liebe ist, ist auch Gott. Dann wird der Friede Gottes im Osten und im Westen die ganze Welt umfassen. Auf dem ganzen Erdkreis soll der Rosenkranz gebetet werden, dann wird der Friede, der von Gott kommt, unter den Völkern eintreten. Die Menschen aller Völker sind Meines Sohnes und Meine Kinder. Will denn etwa eine irdische Mutter, daß ihr Kind bestraft wird und in die ewige Verdammnis geschickt wird? Mein Sohn und Ich wollen, daß die ganze Welt gerettet wird. Es gibt Länder, die Meines Sohnes Botschaften und Meine nicht annehmen. Diese Länder werden von Katastrophen heimgesucht. Das sind Warnungen, damit sie sich bekehren.

Jetzt kommt die Zeit, in der Viruskrankheiten auftreten werden, gegen die die Medizin ratlos sein wird. Kinder und Jugendliche werden sterben. Diese Krankheiten sind schon im Mutterleib. Solche Krankheiten entstehen oft durch die Sucht des Zigarettenrauchens. Frauen gesegneten Leibes sollen Heilkräutertee trinken. Der andere Tee (russischer Tee) ist schädlich, er enthält zu viel Wirkstoff (Tein). Kinder sollen viel gekochte Milch trinken. Während der Krankheit soll in ein Glas heiße Milch ein Teelöffel Honig, etwas Butter und geriebener Knoblauch gegeben werden. Nachher soll das Glas eine Weile zugedeckt werden. Die Viruskrankheiten können durch schlechte Ernährung der Mütter in der Zeit der Schwangerschaft verursacht werden. Der Grund für das Entstehen dieser Krankheiten sind die Nuklearproben und Nuklearexplosionen. Die Erde ist schon so verstrahlt, daß die jetzige Generation schon mit dieser Krankheit geboren wird. Betet, daß es diese Krankheit nicht geben möge. Am meisten werden die Kinder der hungernden Völker darunter leiden. Bittet Meinen Sohn und Mich, daß es auf Erden keine Hungernden geben möge.

Betet für die Verfolger der Erscheinungen, damit sie sich zu Meinem Sohn und zu Mir bekehren. Du wirst jetzt noch mehr verfolgt werden. Von jenen, die bis jetzt an den Erscheinungsort geglaubt haben, werden sich noch mehr Leute als bisher von den Erscheinungen distanzieren. Sie haben einen schwachen Glauben und sollen um die Erleuchtung des Heiligen Geistes beten. Du aber halte an deinem Glauben fest. Mein Sohn und Ich sind dauernd mit dir." Im Dezember werde die nächste Erscheinung mit weiteren Aufträgen sein."

 

52. Erscheinung (8. Dezember 1987)

Kasimir Domanski: "Am 8. Dezember 1987, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, kam ich um 15.50 Uhr im Schrebergarten an und betete den Schmerzhaften Rosenkranz. Während dem dritten Sätzchen erschien die Muttergottes und sprach: "Mein Sohn, Ich will euch mitteilen, daß auf der ganzen Welt Unruhe herrscht. Daher kommen Regierungsvertreter zusammen und beraten über den Frieden, es wird aber keinen Frieden geben. Damit der Frieden Gottes kommt, müßt ihr Meinen Sohn und Mich bitten, denn ohne Uns könnt ihr nichts erreichen. – Viele Jugendliche verlassen jetzt Meinen Sohn und Mich und nehmen einen anderen Glauben an. Ihr, die ihr Uns verlaßt, merkt euch: Ihr könnt verdammt werden! Überall steige Ich auf die Erde herab und bitte um die Bekehrung zu Gott Vater und Meinem Sohn.

Der Papst Johannes Paul II. fährt in der ganzen Welt umher und will die ganze Menschheit zu einer Herde zusammenführen. Aber er hat Gegner, sogar in der kirchlichen Hierarchie, weil er den Weg Meines Sohnes geht. Nicht alle aber wollen den Weg, den der Heilige Vater geht, gehen. Durch seine Pilgerfahrten bekehren sich viele zu Meinem Sohn und zu Mir. Viele Gefahren drohen dem Heiligen Vater! Viele Jugendliche verlassen die Kirche, sie verwunden Meines Sohnes und Mein Herz. Ich steige zur Erde hernieder und vergieße blutige Tränen, denn in manchen Ländern sind die Kirchen leer. Diese Länder können vernichtet werden. Deshalb ermahne Ich, sie sollen sich zu Gott bekehren.

Ich sage euch: In diesen Zeiten leben viele Leute, die überhaupt nicht beten. Manche von ihnen sind vom Teufel besessen. Sie sollen vom Bösen Geist befreit werden; diese Leute sollen sich um Hilfe an einen Bischof wenden. Sie werden vom Satan sehr drangsaliert. Betet für die kranken Kinder, deren es viele gibt! Manche von ihnen leiden für die Sünden ihrer Eltern. – Betet für die Armen Seelen im Fegefeuer, für die ungeborenen Kinder und für jene, die Selbstmord begehen und sich dessen nicht voll bewußt sind, denn diese Armen Seelen büßen sehr und brauchen Unterstützung durch euer Gebet. Für diese Seelen sollen Gregorianische Messen bestellt werden, dann können sie erlöst werden. (30 Hl. Messen hintereinander.)

Meine Kinder, Ich wünsche euch allen: Das Jesukind möge euch den Frieden auf der ganzen Welt bringen. Betet, daß es am Fest der Geburt Christi keine Hungernden geben möge, denn auf der Erde leiden viele Hunger. – Im Jänner wird die nächste Erscheinung sein."

 

53. Erscheinung (2. Jänner 1988)

Kasimir Domanski: "Am Samstag, den 2. Jänner 1988, war ich um 10.20 Uhr in der Laube und betete. Da erschien die Muttergottes und sagte: "Am zweiten Tag des neuen Jahres, an Meinem Gedenktag, bin ich herabgestiegen, um dem polnischen Volk den Segen zu erteilen."

Sie sagte weiters: "Es nähert sich die Zeit des erneuten Kommens Meines Sohnes (Eingreifens oder Einschreitens Meines Sohnes!) auf die Erde. Vor Seinem Kommen werden jetzt verschiedene Zeichen am Himmel und auf der Erde gegeben. Folgendes Zeichen wird gegeben werden: Am Himmel werden das Kreuz und Engel mit Trompeten zu sehen sein. Aus diesen Trompeten wird der Schall in alle vier Himmelsrichtungen ertönen. Bevor das eintreffen wird, werden aber viele Leute umkommen und dieses Zeichen nicht mehr sehen! – Teile allen mit: Alle Völker sollen beten, zur hl. Beichte und zur hl. Kommunion gehen. Man wird auf der Erde bald sehen, in welchem Land Explosionen stattfinden. Von diesen Explosionen werden Dörfer und Städte betroffen sein. In manchen Ländern werden Städte und Dörfer vom Wasser des Meeres zugedeckt werden. Wenn sich die Menschheit bekehrt, kann sie durch das Gebet gerettet werden. Vom Westen nach Osten werden die Explosionen stattfinden. Es wird ein Weinen und Jammern geben in jenem Maß, das sich die Menschheit verdient hat.

Jene, die Botschaften erhalten, sollen sich im Gebet mit der hl. Kirche vereinigen. Sie sind von Meinem Sohn und von Mir auserwählt. Sie sollen in alle Länder fahren und das Rosenkranzgebet verbreiten, denn nur durch das Gebet kann die ganze Welt gerettet werden! In dieser Zeit habe Ich in der hl. Kirche Laien als Meine Helfer (Seher) auserwählt, sie sind die Apostel dieser Tage. Sie haben verschiedene Schwierigkeiten, aber in Kürze werden sie diese überwinden. – Alle Seher sollen sich in Fatima mit dem Heiligen Vater treffen. Er wird ihnen dann den päpstlichen Segen erteilen. Dadurch werden sie noch mehr gestärkt werden. Gegenwärtig wird niemand mehr auserwählt.

Teile den Gläubigen mit, sie mögen das neue Jahr mit Meinem Sohn und mit Mir beginnen. Gut, daß ihr euch am Neujahrstag mit dem Erscheinungsort in Ohlau verbunden habt. Ich weiß, daß Gläubige den Erscheinungsort aufgesucht haben, um von Meinem Sohn und von Mir den Frieden Gottes für ihren Familien zu erbitten. Nur sehr wenige Menschen haben für das alte Jahr gedankt, und um ein glückliches neues Jahr wurde auch wenig gebetet. Sage jenen, die nicht beten, sie sollen sich bekehren, denn die Zeit dazu ist kurz." Die nächste Erscheinung mit weiteren Aufträgen werde im Februar sein."

 

54. Erscheinung (2. Februar 1988)

Kasimir Domanski: "Am 2. Februar 1988, dem Fest Maria Lichtmess, kam ich um 14.40 Uhr im Schrebergarten an. Ich betete, und nach einer Weile stieg die Muttergottes herab. Sie hatte einen Rosenkranz und eine Weihekerze bei sich. Goldene Strahlen umgaben Sie, als Sie zu mir sprach: "Ich segne dich: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – An Meinem Festtag bin Ich herabgestiegen, um dem Volke Gottes Botschaften mitzuteilen. Zuerst aber schreibe das Evangelium auf."

Als sich damals die Tage der Reinigung Mariens laut dem Gesetz Moses erfüllt hatten, brachten sie Jesus nach Jerusalem, um Ihn dem Herrn darzustellen, so wie es das Gesetz des Herrn vorschrieb. Auch ein Paar Tauben brachten sie dar. In Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon, der ein gerechter und gottesfürchtiger Mensch war. Er wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist war mit ihm. Der Heilige Geist hatte ihm geoffenbart, daß er nicht sterben werde, bevor er den Messias, den Herrn, gesehen habe. Von der Eingebung des Heiligen Geistes geführt, kam er in den Tempel. Das Jesukind wurde von Seinen Eltern hereingetragen, um das vorgeschriebene Gesetz zu erfüllen. Er nahm das Kind auf seine Hände, lobte Gott und sprach: "Jetzt, o Herr, kannst Du laut Deinem Wort Deinen Diener in Frieden scheiden lassen, denn meine Augen haben das Heil gesehen, das Du allen Völkern bereitet hast."

"Nun, Mein Sohn, schreibe auf, was Ich dir für das Volk Gottes mitteilen werde: Heute war Ich mit Meinem Sohn in der Peter-Paul-Kirche (von Ohlau), um den Gläubigen den Segen zu erteilen. Du hast gesehen, wie Jesus Christus mit einem großen Kreuz gekommen ist. Von diesem Kreuz ist aus allen Nagellöchern Blut geflossen. Dieses Zeichen am Kreuz von Golgota zeigt auf, wie schwer die Menschheit Meinen Sohn und Mich weiterhin (durch die Sünden und den Ungehorsam) verwundet. – Ich bitte euch: Tut Buße! Seid vorbereitet, betet den Rosenkranz, denn es naht die Zeit der Reinigung der Völker. Alle Völker müssen Buße tun und zu Gott Vater und Meinem Sohn beten, damit sich die Strafe, welche die Menschheit verdient, erübrigt. Ich ermahne euch! Nur durch das Gebet kann die Welt gerettet werden!

Ich weiß, daß Mein Sohn und Ich bei eurem Volk siegen werden. (Der Großteil des Volkes wird die Botschaften annehmen und befolgen.) Betet um die Bekehrung jener, die euch verfolgen, denn jede Seele ist für Meinen Sohn und Mich wertvoll. – Gegenwärtig wird auf der Erde viel gesündigt, es gibt viele Selbstmörder und viele Drogensüchtige. Am meisten aber verwunden Mein und Meines Sohnes Herz die Mütter, die ihre empfangenen Kinder töten! Eine solche Mutter kann verdammt werden. Mein Sohn, die größte Ernte, die Satan einbringt, besteht aus den Müttern, die ihre Kinder ermorden. Diese Mütter gehen nicht zur hl. Beichte, empfangen nicht die hl. Kommunion und nehmen auch nicht an der hl. Messe teil. Betet für die ungeborenen Kinder. In eurem Land sind schon 20 Millionen ungeborene Kinder ermordet worden, euer Volk wäre schon viel zahlreicher.

Betet für diese Mütter, damit sie Meines Sohnes Herz und Meines nicht mehr verwunden, denn für diese Sünde kann auf euer Vaterland eine Strafe fallen. Ich halte die Hand Meines Sohnes, um die Bekehrung zu Gott noch zu erbitten. Merkt euch: Die Zeit dazu ist kurz! Andauernd halte Ich Fürsprache bei Gott Vater und bei Meinem Sohn für das Volk Gottes. Diese Sünde (Kindermord) wird nicht nur in eurem Land begangen, mehr noch in den westlichen Ländern! Die Strafe kann auf die ganze Welt fallen. Durch Überschwemmungen, Erdbeben und andere Katastrophen sind ihnen schon Zeichen gegeben worden. Teile den Menschen im Westen mit, sie sollen an Sonn- und Feiertagen nicht arbeiten, denn die Kirchen sind leer. Mein Sohn wartet ununterbrochen im Tabernakel auf das Volk Gottes. Teile ihnen mit, sie sollen sich bekehren und unser Herz nicht mehr verwunden. – Die nächste Erscheinung mit weiteren Aufträgen wird im März sein."

 

55. Erscheinung (19. März 1988)

Kasimir Domanski: "Am Samstag, den 19. März 1988, dem Fest des hl. Josef (in Polen: Fest der Heiligen Familie), war ich um 12 Uhr in der Gartenlaube und betete. Nach einer Weile stieg die Muttergottes herab. Sie sagte: "Am Fest der hl. Familie bin Ich herabgestiegen, um dem Volke Gottes Botschaften mitzuteilen. Schreibe das heutige Evangelium nach den Worten des hl. Matthäus auf." Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, Seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, daß Sie durch das Wirken des Heiligen Geistes ein Kind empfangen hatte. Josef, ihr Mann, der gerecht war, wollte Sie nicht bloßstellen und beschloß, Sie im Geheimen zu verlassen. Als er sich mit diesen Gedanken befaßte, erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau zu dir zu nehmen, denn das Kind, das Sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären. Ihm sollst du den Namen Jesus geben, denn Er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. – Soweit das Wort des Herrn.

Dann sagte die Muttergottes: "In der Fastenzeit kann man viele Gnaden für die Armen Seelen und die ungeborenen Kinder erbitten. Viele Arme Seelen werden in der Fastenzeit aus dem Fegefeuer befreit. Betet während der Kreuzwegandacht für die Armen Seelen im Fegefeuer. Betet, daß am Fest der Auferstehung des Herrn bei allen Völkern der Frieden Gottes herrschen möge. Teile mit: Mein Volk soll sich noch mehr Meinem Sohn und Mir nähern. Wer mit Meinem Sohn und mit Mir ist, dem wird niemals etwas Böses geschehen.

Im Westen haben viele Menschen Meinen Sohn und Mich verlassen. Rufe sie auf, daß sie sich zu Uns bekehren, denn auf der Welt herrscht schon überall Unruhe. – Im Westen sind die Kirchen leer, es sind dort nur noch Meine Diener (Priester) und eine Handvoll Leute. Am schlimmsten ist es in Australien, Frankreich und Deutschland. Dort denken die Leute nicht an Gott, sie denken nur an materielle Dinge. – An erster Stelle sollen das hl. Messopfer und das Gebet sein, denn dann erteilen Mein Sohn und Ich den Familien den Segen. Auf der ganzen Welt wird viel gesündigt. Die meisten Drogensüchtigen und abgetriebenen Kinder gibt es aber in den westlichen Ländern. Dort sind viele Leute in der Macht Satans, das ist aber auch in eurem Land der Fall.

Wenn sich die Menschheit jetzt nicht bekehrt, kann die Strafe auf die ganze Welt fallen. Um der Strafe aus dem Wege zu gehen, muß die Menschheit den barmherzigen Gott um Verzeihung bitten. Zu Gott Vater muß inbrünstig gebetet werden, dann kann der Friede Gottes erfleht werden. Dieser Friede muß zuerst in den Familien sein, durch das Rosenkranzgebet kann er erfleht werden.

Meine Kinder, bleibt der Hl. Messe nicht fern (vor allem an Sonn- und Feiertagen), denn diese ist das Größte, es ist das Opfer Meines Sohnes. Durch die hl. Messe kann man viele Gnaden erflehen. – In der Kirche ist Jesus im Tabernakel ununterbrochen anwesend. Laßt Jesus nicht alleine im Tabernakel, denn Sein Herz steht offen für alle, die mit ihren Bitten zu Ihm kommen. Jede vor Jesus ausgesprochene Bitte wird erhört. (Bei guter Absicht!) Wenn ein Mensch durch die hl. Beichte und die hl. Kommunion vorbereitet ist, erhält er viele Gnaden von Meinem Sohn und von Mir. Meine Kinder, viele Menschen, die in die Kirche gehen, knien nicht einmal vor dem Allerheiligsten Sakrament (in der Monstranz, vor der Hostie) nieder; deswegen werden viele Zeichen auf den Bildern gegeben: Jesu Bilder und Meine Bilder weinen!

Die neokatechumenalen Gruppen sollen von der Kirche abgesondert werden, diese Gruppen handeln nämlich nicht im Einvernehmen mit der Lehre der hl. Kirche. Eine solche Gruppe müßte zusammen mit den anderen Gläubigen an der hl. Messe teilnehmen. Es gibt nur eine Kirche, sie wird von Papst Johannes Paul II. angeführt! Diese Gruppen müßten mit dem Papst eng verbunden sein. Gib bekannt: Pfarrer und Vorgesetzte sollen aufpassen, daß solche Gruppen nicht im Kirchenbereich auftreten. Teile den Gläubigen mit, sie sollen für jene Auserwählten beten, die vom Himmel Botschaften erhalten, damit sie ihre Mission erfüllen können – auch für jene, die im Verborgenen leben. – Betet für die Priester, die in der Mission tätig sind. Betet für den Heiligen Vater und die ganze hl. Kirche. Ich segne euch: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Jetzt wirst du eine Botschaft vom hl. Josef erhalten."

Der hl. Josef sagte: "Ich bin vom Himmel gekommen, um den Priestern eine Botschaft mitzuteilen: Wie schwer fällt es euch zu verstehen, daß die Muttergottes so viele Male auf die Erde herabgestiegen ist und ermahnt hat, daß die Frieden-Gottes-Kapelle errichtet werden soll. Wenn diese gebaut ist, kann dort der Friede Gottes für die ganze Welt erfleht werden. Ich, der hl. Josef, ermahne den Kardinal Gulbinowicz, so schnell wie möglich den Entschluß zu fassen, den Erscheinungsort in Ohlau zu bestätigen. – Ich bin der Patron der hl. Kirche und will, daß die ganze Welt gerettet wird. Gott Vater sendet uns in diesen Zeiten auf die Erde, um die ganze hl. Kirche zu retten. Nicht alle Diener des Herrn Jesus (Bischöfe und Priester) erfüllen die Aufträge gemäß dem Evangelium.

Geht den Weg, den euch Gott gezeigt hat, und die Welt wird gerettet. – Alle Kirchen sollen geöffnet sein. In den Kirchen ist Jesus ununterbrochen im Tabernakel anwesend. Betet gemeinsam mit den Gläubigen den Rosenkranz, denn durch dieses inbrünstige Gebet zu Gott Vater kann der Friede Gottes für die ganze Welt erfleht werden. – Merkt es euch: Der ganze Himmel betet um den Frieden Gottes auf der Erde. Teile mit, alle Völker sollen sich im Rosenkranzgebet vereinen. – Ich segne euch: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." Die nächste Erscheinung mit weiteren Aufträgen werde im April sein."

 

56. Erscheinung (1. April 1988)

Kasimir Domanski: "Am 1. April 1988, Karfreitag, kam ich um 11.40 Uhr auf mein Grundstück und betete in der Gartenlaube. Nach einer Weile trat die Muttergottes ein. Sie segnete mich und sagte: "Ich steige am Karfreitag zur Erde herab, um dem Volk Gottes Meine und Meines Sohnes Botschaften mitzuteilen." Ich sagte zur Muttergottes, daß die Schrebergärten von der Polizei überwacht werden und daß man mir den Schrebergarten wegnehmen wolle, damit ich dort keinen Zutritt mehr hätte.

Die Muttergottes antwortete: "Es kann soweit kommen, denn der Satan rächt sich an den Erscheinungsorten. Überall, wo Ich auf die Erde herabgestiegen bin, hat es Verfolgungen gegeben. So war es in Lourdes, in Fatima und an anderen Orten. Auch in Lichen habe Ich durch Meinen Boten Nikolaus die Menschheit ermahnt. Erst als die Menschen massenweise umkamen, haben sie geglaubt. Hätten sie früher geglaubt, wären nicht so viele gestorben. – Merk es dir: Dieser Ort ist von Meinem Sohn und von Mir auserwählt. Jene, die gegen den Ort kämpfen, sollen sich besinnen. Es kommt die Zeit, wo sie nicht mehr da sein werden und auf diesem Ort die Frieden-Gottes-Kapelle stehen wird als das bedeutendste Heiligtum der Welt. Auch jetzt ermahne Ich euch: Verfolgt diesen Erscheinungsort nicht, denn Ich steige hier herab, um die Menschheit zu retten.

Betet für jene, die gegen das Kreuz kämpfen; diese stehen unter dem Einfluss des bösen Geistes, sie ziehen Strafen auf sich und ihre Familien. Sie sollen sich bekehren. Wenn ihr solchen Menschen begegnet, dann macht ein Kreuzzeichen, denn Satan fürchtet das Kreuz sehr. – In eurem Land gibt es sehr viele, die Meinen Sohn und Mich verlassen haben. Wenn sie sich nicht bekehren, können sie verdammt werden. Mein Sohn, viele Sünden werden in der Karwoche auf der Erde begangen, viele Alkoholiker verwunden Mein und Meines Sohnes Herz. Viele sind auf das Fest der Auferstehung nicht vorbereitet, gehen nicht zur hl. Messe und empfangen keine hl. Sakramente. In eurem Land wird weiterhin abgetrieben. Diese Ehepaare werden für die ungeborenen Kinder bestraft und werden sich vor Gott zu verantworten haben. Junge Eheleute müssen öfter die hl. Sakramente empfangen, viele von ihnen sind nicht kirchlich getraut. – Teile mit, daß deren Eltern dafür sorgen sollen, daß die jungen Menschen eine kirchliche Ehe schließen. – In eurem Land sind so viele Kinder nicht getauft. Es ist die Pflicht der Eltern, ihre Kinder taufen zu lassen, denn viele Kinder sterben ohne Taufe."

 

57. Erscheinung (3. Mai 1988)

Kasimir Domanski: "Am 3. Mai 1988, dem Fest "Maria, Königin Polens", kam ich um 15.45 Uhr im Schrebergarten an. In der Laube betete ich den Schmerzhaften Rosenkranz. Nach einer Weile trat die Muttergottes ein, sie segnete mich und sagte: "Ich steige am Festtag der Königin Polens zur Erde herab, um dem Volk Gottes Botschaften mitzuteilen. – Heute entfernt sich die Welt von Meinem Sohn und vom Kreuz. Die größte Strafe hängt über der ganzen Welt! Wenn die Menschheit nicht besser wird, kann sich die Erdkugel in Asche verwandeln. Wegen der Sünden der Menschen werden viele Länder vom Meer überflutet werden. Merke es dir: Die ganze Welt soll sich demütigen! Ohne Gott Vater und Meinen Sohn könnt ihr nichts erreichen!

Unaufhörlich mahnen Mein Sohn und Ich die ganze Welt! In dieser Endzeit kann sich die Menschheit durch das Rosenkranz-Gebet zur Barmherzigkeit Gottes noch bekehren. Hört auf Meine Übermittler! Durch sie geben Wir unsere Botschaften in verschiedenen Ländern bekannt. Die wichtigsten und größten Botschaften geben Wir in Ohlau beim polnischen Volk. Mein Sohn, wenn jemand das Zeichen der blutigen Tränen auf jener Statue, die jetzt in deiner Wohnung steht, verleumdet hat, kann ihm vergeben werden, wenn er Meinen Sohn und Mich um Verzeihung bittet. Das Zeichen auf dieser Statue war echt. Viele haben durch das Gebet bei dieser Statue die Heilung der Seele und des Leibes erhalten, denn dort sind Mein Sohn und Ich anwesend. Von dieser Statue werden noch mehr Gnaden fließen."

Ich sagte der Muttergottes, daß anläßlich des Festes der "Königin Polens" für die Statue des Herrn Jesus und für Ihre Statue Kronen angefertigt wurden. Sie antwortete: "Ich segne diesen Sohn, der die beiden Kronen angefertigt hat. Ich weiß, daß die beiden Kronen von zwei Priestern in Danzig geweiht worden sind. Ich sende diesen Priestern den Segen Gottes, Meines Sohnes und Meinen; weiters segne Ich den Statthalter Meines Sohnes, Johannes Paul II., alle Kardinäle, Bischöfe und die ganze Geistlichkeit, das ganze Volk Gottes und all jene, die auf der ganzen Welt Botschaften erhalten. – Meine nächste Erscheinung mit weiteren Aufträgen wird im Juni sein."

 

58. Erscheinung (12. Mai 1988)

Kasimir Domanski: "Am 12. Mai 1988, dem Fest Christi Himmelfahrt, kam ich um 13 Uhr in die Gartenlaube und betete den Rosenkranz. Nach dem Gebet sah ich den Herrn Jesus Christus! Er trug eine Krone, ein weißes Gewand und einen kirschroten Umhang. Er segnete mich und sprach: "Am Fest Meiner Himmelfahrt bin Ich gekommen, um dir und der ganzen Welt Botschaften mitzuteilen. Dieser Ort ist von Meiner Mutter und von Mir auserwählt, hier fließen die Gnaden auf dein ganzes Vaterland und auf die ganze Welt durch Meinen und Meiner Mutter Segen. Meine Mutter hat an diesem Ort schon viele Tränen geweint. Auf der Statue Ihres Unbefleckten Herzens hat Sie sogar ein Zeichen durch die blutigen Tränen gegeben. Manche spotten und meinen, das Zeichen sei nicht echt. Von dieser Statue fließen aber weiterhin Gnaden und Segen auf jene herab, die darum bitten. Man soll weiterhin Meine Mutter und Mich bitten. Viele haben die Gnade der Heilung der Seele und des Leibes erhalten. Auf diesem Ort, hier in Ohlau, sind als Danksagung 60 Brillen, 42 Krücken und drei Blindenstöcke zurückgelassen worden. Viele haben aber für ihre Heilung noch nicht gedankt.

Hier auf Erden mußt du das Kreuz tragen, so wie Ich es getragen habe; es führt dich zu Mir und Meiner Mutter. Das Kreuz wird in schweren Zeiten eurem Vaterland und der Welt den Sieg bringen. Ich bin auf die Erde herabgestiegen, um dich zu stärken. Laßt diesen Ort nicht im Stich, Meine Mutter und Ich sind an diesem Erscheinungsort immer anwesend. In eurem Land wirst du am meisten verfolgt. Gut, daß du einen starken Glauben hast. Meine Mutter und Ich sind immer mit dir. – Betet weiter, damit es so schnell wie möglich zum Bau der Frieden-Gottes-Kapelle kommt. Je schneller diese Kapelle gebaut wird, desto eher kann euer Vaterland den Sieg erringen (über die üblen Verhältnisse, Kommunismus)."

Nun hörte ich die Stimme der Schwester Katharina Szymon: "Heute, am Fest Christi Himmelfahrt, habe ich die Gnade erhalten, auf die Erde herabsteigen zu dürfen. Gib bekannt, daß alle, die Botschaften erhalten (Seher), immer mit Ohlau verbunden sein sollen. – Man muß vorsichtig sein, denn es gibt viele, die behaupten, daß sie Botschaften erhalten. Die Botschaften in Ohlau sind echt. – Als ich auf der Erde war und die Stigmen (Wundmale Jesu) hatte, teilte mir der Herr Jesus mit, daß du verfolgt wirst, aber alles überstehen wirst. Ich bete für jene, bei denen ich wohnen durfte, und auch für jene, die für mich beten. Es freut mich, daß du immer mein Grab (in Katowice) aufsuchst. – Ich sende den Segen Gott Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes."

 

59. Erscheinung (8. Juni 1988)

Kasimir Domanski: "Am Mittwoch, den 8. Juni 1988, betete ich um 16.45 Uhr in der Gartenlaube. Beim vierten Sätzchen des Schmerzhaften Rosenkranzes kam die Muttergottes mit dem Jesukind. Sie stand auf einer kleinen Wolke und sprach zu mir: "Am fünften Jahrtag der Erscheinungen steige Ich herab, um dem Volk Gottes Meine und Meines Sohnes Botschaften zu überbringen."

Ich fragte die Muttergottes, ob ich Ihre Aufträge gut erfülle. Sie antwortete: "Es ist gut, daß du die Menschen ermahnst, sich zu Meinem Sohn und zu Mir zu bekehren, denn die Zeit dazu ist nur mehr kurz. Rufe die Menschheit weiterhin auf, den Rosenkranz zu beten. Betet besonders um die Bekehrung der Sünder. Viele haben sich schon bekehrt, aber viele gibt es noch zu bekehren. Mein Sohn, Ich wende Mich wieder an die jungen Mütter, die Mein und Meines Sohnes Herz verwunden, denn viele Sünden belasten ihr Gewissen. Auch in Polen hat sich wieder die Zahl der ermordeten ungeborenen Kinder vergrößert. Betet für diese jungen Mütter, damit sie ihre Kinder nicht töten, denn dies ist eine der größten Sünden! Diese Mütter müßten öfters die hl. Sakramente empfangen, sie müßten vor allem zur hl. Beichte gehen, um sich von ihren schweren Sünden zu befreien, denn einmal müssen sie Rechenschaft ablegen. – Die jungen Ehepaare müssen ihren Eltern gehorchen; sie sollen den Weg gehen, den ihre Eltern im Glauben gegangen sind. Die Eltern sind auch für die jungen Ehepaare verantwortlich. Die Last dieser Sünden fällt nicht nur auf die Mütter, sondern auch auf die Väter.

Mit eurem Land verläuft es gar nicht gut, denn viele Jugendliche haben Meinen Sohn und Mich verlassen und gehen zu den Satanisten. Teile den Bischöfen und Priestern mit, sie sollen sich mit den weltlichen Behörden zusammenschließen, um gemeinsam diese Sekte zu bekämpfen. Betet für die Jugend, damit sie nicht restlos die hl. Kirche verläßt, denn Satan will ernten. Ermuntert die Jugend zum Beten des Rosenkranzes. Noch besteht die Chance, daß sie gerettet wird. Nicht nur hier, auch in den anderen Ländern hat die Jugend den Katholischen Glauben aufgegeben. Durch Meine und Meines Sohnes Sprachrohre teile Ich mit, daß sich die Menschheit zu Gott bekehren soll. Alle Völker müssen beten und die Gnade der Bekehrung erbitten. Dies ist die einzige Möglichkeit zur Rettung der Welt, aber die Zeit ist nur noch kurz! Merkt es euch: Dies sind Warnungen für die ganze Menschheit! Viele Menschen werden umkommen.

Auf der Jasna Gora (Heiligtum von Tschenstochau) hat dir Mein Sohn in der Gnadenkapelle eine Botschaft vom wundertätigen Kreuz herab mitgeteilt: Er hat am Kreuz Seine rechte Hand hochgehoben und um die Bekehrung der ganzen Welt durch Buße und Fasten gebeten. Du hast gesehen, wie unter der Dornenkrone am Haupt Meines Sohnes und aus seinen Wunden Blut geflossen ist. So verwunden Ihn die Sünden der ganzen Welt. Gott Vater kann die Sündenlast nicht mehr dulden! Die Strafe wäre schon längst über die Menschheit gekommen, wenn Ich nicht immer noch Gott Vater und Meinen Sohn bitten würde, sie vor der Strafe für ihre Sünden zu verschonen. Wenn die Menschen wüßten, wie sehr sie das Herz Meines Sohnes und auch Mein Herz verwunden, würden sie solche Sünden nicht begehen. Tut Buße! Empfangt die hl. Sakramente und feiert, sooft es geht, die hl. Messe mit. Gehorcht der hl. Kirche. Gott ist im Allerheiligsten Sakrament anwesend. Viele Gnaden können erbeten werden, wenn der Mensch unter vier Augen mit Gott im Gebet verharrt."

Weiters teilte die Muttergottes mit: "Bald wird der Beschluß und die Bestätigung über die Echtheit Meiner Erscheinungen in Ohlau getroffen, dazu bedarf es aber noch vieler Gebete. – Ich weiß, daß ein Treffen jener (Seher), die in Polen und im Ausland Botschaften erhalten, stattgefunden hat, damit sie sich alle im Gebet vereinen. Viele von ihnen leben im Verborgenen und müssen weiterhin im Verborgenen bleiben gemäß ihrer Botschaften. Ich sende den Segen Gottes der hl. Kirche, dem Volke Gottes und jenen, die Botschaften erhalten (den Sehern). – Meine nächste Erscheinung mit weiteren Botschaften wird im Juli sein."

 

60. Erscheinung (10. Juni 1988)

Kasimir Domanski: "Am 10. Juni 1988, dem Herz-Jesu-Fest, betete ich um 11.30 Uhr in der Gartenlaube. Nach einer Weile sah ich den Herrn Jesus. Ich verbeugte mich bis zur Erde. Jesus sagte: "Ich bin gekommen, um der ganzen Welt Meine Botschaften mitzuteilen. Fürchte dich nicht, trage weiter das Kreuz, dadurch wirst du dein Land von Sünden befreien. Die ganze Welt soll viel für jene beten, welche die Kreuze beseitigen. Wer gegen das Kreuz kämpft, kann niemals den Sieg erringen. Eine furchtbare Strafe hängt über der Welt! Die Zeit nähert sich! Die Menschen sollen beten und Buße tun. – Meine Mutter ist schon viele Male zur Erde herabgestiegen und hat gemahnt, daß die Strafe nahe ist. – Alle Völker müssen sich in der hl. Kirche und im Gebet vereinigen! Ich, Jesus Christus, und Meine Mutter wollen die ganze Welt retten. – Geht öfter zur hl. Beichte und zur hl. Kommunion! Wenn die Menschheit nicht besser wird, wird eine Reinigung über die Völker kommen. Schreckliche Katastrophen werden auftreten. Ohne Mich und Meine Mutter wird die Erde keinen Bestand haben!"

Jesus sagte weiters: "Mein Sohn, auf der Jasna Gora (Heiligtum von Tschenstochau) habe Ich dir auf dem wundertätigen Kreuz ein Zeichen gegeben, wie die Sünden der Menschen Mein und Meiner Mutter Herz verwunden. – Viele gehen am Tabernakel vorbei, ohne ihr Knie zu beugen; sie müssen aber wissen, daß Ich ununterbrochen im Tabernakel anwesend bin. – Schiebt das Gebet nicht auf später hinaus. Die Gebete sind in allen Ländern gegenwärtig besonders notwendig. Fastet! Tut Buße! Betet für die Armen Seelen im Fegefeuer und für die ungeborenen Kinder. Betet für Johannes Paul II. und für die hl. Kirche. Sie (die hl. Kirche) braucht in dieser Zeit viel Gebet, überall sollen die Gotteshäuser geöffnet sein, denn durch das Gebet kann der Frieden Gottes auf die ganze Welt kommen.

Betet für die Jugend, die Mich und Meine Mutter verläßt und einen anderen Glauben annimmt. Sie kann verdammt werden. Satans Zeit ist nur noch kurz, darum will er reiche Ernte halten. In diesem Monat (Juni) betet besonders zu Meinem Herzen, dann werdet ihr viele Gnaden erhalten. – Betet auch für die Missionare, die in alle Länder fahren. Ich sende Meine Segen Meinem Statthalter, der ganzen hl. Kirche, dem Volk Gottes und allen Sehern, die Botschaften erhalten. – Weitere Botschaften werden demnächst erteilt."

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