101. Erscheinung (6. Jänner 1991)
Kasimir Domanski: "Am 6. Jänner 1991, dem Fest der Heiligen Drei Könige, kamen auf einer kleinen Wolke der Herr Jesus im weißen Gewand und die Unbefleckte Muttergottes auf den Erscheinungsort in Ohlau herab. Sie waren umgeben von Engeln. Jesus sagte: "Ich, Jesus Christus, bin heute, am Fest der Heiligen Drei Könige, herabgestiegen, um euch im neuen Jahr den Frieden Gottes zu bringen. Nur Ich und Meine Mutter können euch den wahren Frieden bringen! Meine Mutter freut sich, daß hier so viel gebetet wird.
Mein Sohn, euer Land (Polen) braucht viel Gebet. Eure Regierung soll sich und euer Vaterland auf der Jasna Gora (Tschenstochau) Meiner Mutter und Mir weihen. Meine Mutter wartet darauf. Dann könnt ihr den Sieg (über alles Unheil) erringen. – Hier in Ohlau sollt ihr Meine Mutter und Mich um den Frieden Gottes (d.h: der echte Frieden wird nur von Gott geschenkt) bitten, den ihr in diesem Jahr dringend braucht. Das ist für euch ein ganz besonderes Jahr, denn es soll euch den Sieg (die Wende zum Guten) bringen. Ihr müßt nur beten und Mich und Meine Mutter bitten, dann werde Ich euer Vaterland und die ganze Welt behüten.
Schau, Mein Sohn, wie Meine Mutter traurig ist, denn weiterhin werden Unsere Herzen verwundet. Durch das Rosenkranzgebet werdet ihr siegen! Meine Mutter will euer Land retten. Betet viel für die hl. Kirche und für die Priester, denn so viele haben einen schwachen Glauben und verfolgen diesen Erscheinungsort. – Hier wird eine große Kirche vom Frieden Gottes entstehen, denn das hier ist eine besondere Stätte. Hier könnt ihr den Frieden für die ganze Welt erflehen, der eine Gnade ist!
Meine Mutter will euch auf Meine Widerkunft auf Erden vorbereiten. Diese wird aber noch nicht so rasch erfolgen. Wenn Ich nämlich jetzt schon kommen würde, hätte Satan einen großen Vorteil. Viele sind nämlich vom Satan besessen! Meine Mutter will aber, daß sich noch viele Menschen bekehren und gerettet werden. Ich rufe alle Völker zum Gebet auf! Betet alle Gebete, die von der Kirche bestätigt sind. Empfangt im neuen Jahr oft Meinen Leib (die hl. Kommunion), denn wer Meinen Leib (würdig) ißt, wird ewig (im Himmel) leben, Ich und Meine Mutter werden ihn beschützen. Ich Jesus Christus, verlange, daß Meine Diener (Bischöfe und Priester) Meinen Leib (die hl. Kommunion) den KNIENDEN GLÄUBIGEN IN DEN MUND reichen! Laien dürfen Meinen Leib NICHT spenden, denn LAIEN SIND NICHT WÜRDIG, MEINEN LEIB IN IHRE HÄNDE ZU NEHMEN!
Merkt euch: Wenn ihr in eine Kirche kommt, bittet vor dem Tabernakel Mich und Meine Mutter für euch, für alle Kranken und für jene, die Mich und Meine Mutter verlassen haben (die vom Glauben abgefallen sind), und Ich werde eure Familie behüten – Nochmals sage Ich dir, gib bekannt: NUR DIE PRIESTER DÜRFEN DIE HL. KOMMUNION AUSTEILEN! Macht nicht die Mode der anderen Länder nach. Euer Land und die polnischen Priester sollen anderen Völkern ein Vorbild sein, denn die Polen, allen voran die Priester, haben ihre Herzen Mir und Meiner Mutter geweiht.
Ich segne Meinen Statthalter auf Erden, Johannes Paul II., die ganze hl. Kirche und alle Völker, damit der Frieden Gottes auf der ganzen Welt zu herrschen beginne: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Der Friede sei mit dir." Der Herr Jesus und die Muttergottes segneten auch alle Boten (Seher), die in unserem Land und auf der ganzen Welt Botschaften erhalten. Jesus teilte noch folgendes mit: "Mein Sohn, der junge Bauer, der dich besuchte, erhält ebenfalls große Gnaden von Mir und Meiner Mutter. Auch du sollst ihn dort, wo er Botschaften erhält, besuchen und dich mit ihm verbinden, dann wird der Satan über euch keine Macht erhalten. – Im Februar wird die nächste Erscheinung sein."
102. Erscheinung (2. Februar 1991)
Kasimir Domanski: "Am 2. Februar 1991, dem Fest Maria Lichtmess, kam die Muttergottes, umgeben von Engeln, mit den Händen eine Kerze und einen Rosenkranz haltend, in Ohlau vom Himmel herab. Sie wurde begleitet von Ihrem Sohn, Jesus Christus, und von P. Maximilian Kolbe. Die Muttergottes sagte: "Ich, die Muttergottes, steige am Fest Maria Lichtmess vom Himmel herab, um euch das Licht zu bringen, das die ganze Welt braucht. Eurem Volk und Vaterland sende Ich viele Gnaden. Mein Herz freut sich, daß auf dieser Stätte so viel gebetet wird.
Mein Sohn, merke dir: An diesem Ort ist Mein Sohn immer anwesend. Bittet Meinen Sohn um den Frieden Gottes für die ganze Welt, denn es droht der dritte Weltkrieg, wenn sich die Menschheit nicht bessert! Ich, die Muttergottes, setze mich ununterbrochen bei Meinem Sohn ein und bitte um den Frieden Gottes für die ganze Welt. Betet vor allem in den Kirchen vor dem Tabernakel, denn dort könnt ihr von Meinem Sohn viel erbitten. – Betet auch hier an diesem Ort, damit die Frieden-Gottes-Kapelle schnellstens errichtet wird. Viele Gläubige sind heute hierher gekommen und haben beim Kreuz gebetet, wodurch große Gnaden geflossen sind.
Mein Sohn, in eurem Land soll man für jene Mütter beten, die auf den Straßen der Städte gegen die Abschaffung der Abtreibung und so gegen die Rettung der Ungeborenen demonstrieren. Diese Mütter verwunden das Herz Meines Sohnes sehr. Sie kämpfen auf der Seite Satans. – Teile mit: Sie werden sich für ihre Taten vor Gott, vor Jesus Christus, verantworten müssen. Was werden sie dann sagen, wenn Gott sie fragt: "Warum hat du dein Kind ermordet?" Ich, die Muttergottes, ermahne die ganze Welt, so etwas nicht zu tun! Verlaßt auch die hl. Kirche nicht!
Gib bekannt, daß Ich alle bitte, die Kerzen – die Sterbekerzen – anzuzünden (In Polen werden an diesem Tag Kerzen für Sterbende und Verstorbene geweiht.), denn Jesus Christus und Ich werden nun diese Kerzen segnen. Hier ist auch jener Meiner Söhne anwesend, der sein Feld für den Bau der Kirche zur Verfügung gestellt hat. Dort auf dem Feld steht schon das Kreuz Meines Sohnes und Meine Statue. Er, der Stifter des Feldes, hat viele Gegner, die einen schwachen Glauben haben. Sage diesem Bruder, daß Ich immer mit ihm bin und daß dort ein großes Gotteshaus gebaut werden wird. Bete auch für den Bruder, den Doktor, der Mich und Meinen Sohn so sehr bittet. Der Herr Jesus und Ich behüten ihn und seine Familie. – Bedanke dich bei jenem Bruder, der die Statue der Unbefleckten Empfängnis gespendet hat. Bald wird diese Statue im neuen Gotteshaus ihren Platz haben. Bitte ihn auch, er möge für Meinen Sohn und für Mich möglichst viel arbeiten und viele Statuen in eurem Land verbreiten. Er erhält von Meinem Sohn und von Mir große Gnaden.
Ich, die Muttergottes, segne euch, schenkt Mir aber weiterhin eure Herzen. Heute bin Ich mit der Kerze und mit dem Rosenkranz (Zeichen der Hingabe bzw. des Gebetes) gekommen, denn auch der Statthalter Meines Sohnes, Johannes Paul II., betet so um den Frieden Gottes für die ganze Welt. – Betet für Johannes Paul II., der die ganze hl. Kirche und das ganze Volk Gottes dem Schutz Gottes anempfiehlt. Ich liebe ihn, liebt auch ihr ihn noch mehr. Mein Sohn, sei immer mit dem Heiligen Vater und der hl. Kirche im Gebet verbunden, dann wirst du siegen (alles überwinden). Die ganze Welt soll den Rosenkranz beten. – Ich segne dich auf deinen Wegen; mit dem Rosenkranz wirst du siegen. – Betet für alle Kranken. Jene Gläubigen, deren Bitten du auf den Altar gelegt hast, segne Ich, auch Meinen Sohn werde Ich bitten, daß er sie segnet."
Nun sprach der Herr Jesus Christus: "Ich, Jesus Christus, segne das Volk Gottes und die Anliegen der Gläubigen, die hier kniend beten: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Der Friede sei mit euch. – Meine Kinder, weiht euch (dient) weiterhin Mir und Meiner Mutter. – Nun wird Maximilian Kolbe zu euch sprechen."
P. Maximilian Kolbe sagte: "Eine große Gnade wurde Mir zuteil, weil ich mit dem Herrn Jesus und mit der Muttergottes herabsteigen durfte. Mein Sohn, teile mit: DIE GANZE WELT SOLL DEN ROSENKRANZ BETEN! – Ich bete auch um den Bau der Frieden-Gottes-Kapelle, denn du hast mich um die Fürbitte beim Herrn Jesus und der Muttergottes ersucht. – Mein Sohn, bete auch, daß die Schwester Katharina Szymon zur Ehre der Altäre erhoben werde. Sie ist im Himmel und hat große Gnaden erhalten. – Als Priester segne ich dich. Halte weiterhin aus auf diesem Weg und trage dein Kreuz so, wie auch ich es getragen habe. Auch du wirst mit der hl. Kirche in unserem Land und auf der ganzen Welt siegen. – Mein Herz freute sich, daß du auch in Japan warst. Als zweiter Pole (nach P. Kolbe) hast du den Japanern den Segen gebracht, und viel mehr Menschen lieben nun dort den Herrn Jesus und die Muttergottes. Du sollst noch einmal dorthin fahren, um die Menschen zu stärken. Dann werden sich dort noch viele andere Leute bekehren, sich taufen lassen und die hl. Sakramente empfangen. – Jetzt segnet dich der Diener Gottes, des Herrn Jesus und der Muttergottes. Ich segne auch alle Gläubigen: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Der Friede sei mit dir."
Ich sagte zum Herrn Jesus: "Herr Jesus, ich danke Dir für die Gnade, daß Du in diese kleine Kapelle gekommen bist und bitte Dich, stärke mich, damit ich Deinen und der Muttergottes Willen gut erfüllen möge." Jesus sagte: "Ich segne dich, Mein Sohn, und euer ganzes Vaterland." Ich sagte zur Muttergottes: "Muttergottes, auch Dir danke ich und bitte Dich, stärke mich. Ich werde beten und P. Maximilian Kolbe bitten, sich weiterhin für den Bau der Kirche und für die ganze Welt einzusetzen." Die Muttergottes antwortete: "Der Friede sei mit dir, Mein Sohn. Gehe weiterhin den gewiesenen Weg. – Jene Leute, die dich verleumden, verwunden Mein Herz; dadurch verwunden sie aber auch Meinen Sohn. Sie sollen diesen Ort nicht mehr verleumden! Hier wird der Sieg errungen werden. – Betet für Litauen, für Wilna, damit der Frieden Gottes dort eintreten möge und das ganze Land den Sieg (über den russischen Kommunismus) erringen möge. – Ich segne Litauen und die ganze Welt: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Der Friede sei mit dir. – Die nächste Erscheinung wird im März sein."
103. Erscheinung (24. März 1991)
Kasimir Domanski: "Am 24. März 1991, dem Palmsonntag, kam zunächst die Muttergottes, von Engeln umgeben, am Erscheinungsort in Ohlau vom Himmel herab. Später gab auch der Herr Jesus eine Botschaft. Die Muttergottes sagte: "Ich, die Muttergottes, bin am Palmsonntag herabgestiegen. Es freut Mich, daß Gläubige hier beten und Meinen Sohn und Mich bitten. Ich rufe die ganze Welt zum Gebet, zum Fasten und zur Buße auf! Nur dadurch kann auf der ganzen Welt der Frieden Gottes entstehen! – Viel Freude hast du Mir durch deinen Besuch in Österreich bereitet. Du bist von Priestern eingeladen worden, und die Gläubigen waren von diesen durch den Besuch der hl. Messe und den Empfang der hl. Sakramente gut vorbereitet. Gut, daß du jedesmal zuerst um den priesterlichen Segen gebeten hast. Viele Menschen, die schon jahrelang nicht mehr bei den hl. Sakramenten waren, haben die Gnade der Bekehrung erhalten. Du hast in Österreich das Korn Gottes ausgesät; für Meinen Sohn und für Mich war es eine große Freude. Dort ist das Volk noch gläubig und betet. Du hast keine Zeit vergeudet, sondern drei bis vier Vorträge gehalten. Dabei bist du aber nicht ermüdet, denn Mein Sohn und Ich waren immer mit dir.
Mein Sohn, es war gut, daß du auch mit den Sehern zusammengetroffen bist. Der am meisten begnadete Seher ist jener, der schon über 80 Jahre alt ist. Er geht den Weg, den ihm Mein Sohn und Ich weisen. – Auch der zweite Seher bekommt von Meinem Sohn und Mir Weisungen und Eingebungen, über die er schriftlich berichtet. Er soll zum Heiligen Geist beten, damit er weiterhin vom Heiligen Geist erleuchtet wird. Gut, daß du zum Erscheinungsort (Eisenberg) gekommen bist, wo sich das RASENKREUZ befindet. Es ist sehr wichtig, daß du diesen Ort besucht hast. Die Frau (Frau Aloisia Lex), die einst dort Botschaften erhalten hat, ist schon im Himmel. An dieser Stätte wurdest du besonders gestärkt, denn Mein Sohn und die Muttergottes waren dort anwesend. Durch deinen Bericht über die Erscheinungen in Ohlau wurden die Gläubigen sehr gestärkt. Diese Stätte (in Eisenberg) werden noch mehr Gläubige besuchen.
Eine sehr große Freude hast du auch dadurch bereitet, daß du die Fatimakapelle besucht hast und an der hl. Messe und am feierlichen Segen teilgenommen hast. In Österreich konntest du jeden Tag an der hl. Messe teilnehmen, das ist eine große Gnade. Jesus Christus und Ich, die Muttergottes haben dich geführt. Man betet mancherorts auf Erden um einen neuen Papst. Dadurch werden das Herz Meines Sohnes und Mein Herz sehr verwundet. Jene Leute, die um einen neuen Papst beten, gehören einer Sekte an, denn in keiner Botschaft von Meinem Sohn und von Mir wurde das mitgeteilt, es stammt von falschen Erscheinungen. Die Kirche muß zu jenen Gruppen Stellung nehmen, die um einen neuen Papst beten und sich wünschen, daß ein Laie (der Little Pebble = Kleiner Kieselstein) Papst wird. Diese Gruppen sollen sich wieder der hl. Kirche anschließen. – Mein Sohn, Papst Johannes Paul II. wird noch lange leben, man soll für ihn beten. Solange Papst Johannes Paul II. lebt, soll man für ihn beten und nicht für einen anderen Papst. Das darf man nicht tun, das ist eine schwere Sünde! Es gibt Priester, Bischöfe und Kardinäle, aber nur ein Kardinal kann zum Papst gewählt werden! Gut, daß du mit diesen Gruppen keinen Kontakt hast. Gehe mit der hl. Kirche, bete viel für die hl. Kirche und den Statthalter Meines Sohnes, Johannes Paul II.!
Bete weiterhin viel für jene Auserwählten, die von Uns Botschaften erhalten, denn nicht alle gehorchen den Botschaften. Große Gnaden erhalten Stanislaus Slipek, der Bruder Valentin, der Anton, die Theresia, die Hedwig, der junge Bauer – einige aber leben in Verborgenheit. Ich werde dir noch öfter mitteilen, wer Botschaften von Uns erhält. Sei vorsichtig, und rede darüber nichts (über die Seher im Verborgenen). – Im April wird dir Jesus Christus mitteilen, wer in eurem Land von Uns Botschaften erhält. Für sie soll man aber beten!
Ich, die Muttergottes, habe ganz Österreich gesegnet. Jene Diener (Priester) in Österreich, die Mir dienen, sind gut. Sie haben sich Meinem Sohn und Mir geweiht. Dort, wo du warst, wurde der Leib Meines Sohnes (die hl. Kommunion) den KNIENDEN GLÄUBIGEN IN DEN MUND gereicht. Wenn das Volk vor Jesus Christus kniet, erhält es große Gnaden. Ich, die Muttergottes, rufe die ganze Welt zum Gebet auf! Überall, wo Ich herabgestiegen bin, in FATIMA, in MEDJUGORJE oder in OHLAU, bin Ich mit dem Rosenkranz gekommen. Mit jenen Gläubigen, die den Rosenkranz beten, sind Jesus Christus und Ich.
Mein Sohn, Ich segne dich. Kranke haben hier auf dem Erscheinungsort ihre Bitten vorgebracht. Mein Sohn segnet sie und wird ihre Bitten erhören. – Dieser Erscheinungsort ist sehr verfolgt. Man will dir den Schrebergarten wegnehmen, und Satan will diesen Ort vernichten, was ihm aber nicht gelingen wird. – Betet viel!
Mein Sohn, Ich weiß, daß du Opfergelder mitgebracht hast. Kaufe damit Baumaterial für den Bau der Kirche, die hier entstehen soll. Der Bau dieser Kirche ist vorerst das Wichtigste, damit hier das Volk Gottes in diesem Heiligtum um den Frieden Gottes beten kann. – Auch im neugebauten Gotteshaus wirst du dann Botschaften von Meinem Sohn und von Mir erhalten. Die Gläubigen werden auch dort die Gnade der Heilung der Seele erhalten, was ja das Wichtigste ist. Du sollst auch ein Pfarrhaus und ein Wirtschaftsgebäude errichten. – Heute am Palmsonntag wird euch, eure Bitten und die Palmen, die ihr mitgebracht habt, auch Jesus Christus segnen."
Ich bat den Herrn Jesus: "Herr Jesus Christus, segne alle Kranken in den Spitälern und zu Hause und alle, deren Bitten hier auf dem Altar liegen. Segne auch alle kranken Priester, Ordensleute und meine Familie." Nun teilte Jesus Christus eine Botschaft mit: "Ich, Jesus Christus, segne alle, deren Bitten hier auf dem Altar liegen. Teile jedoch mit: Die Gläubigen sollen sich Mir und Meiner Mutter weihen. Ich liebe alle Kranken. Es ist eine große Gnade, den leidvollen Weg des Kreuzes zu gehen und leiden zu dürfen. Auch Ich habe Mein Kreuz getragen. Ihre Seelen und Wunden werden Ich, Jesus Christus, und Meine Mutter heilen. – Ich segne euer Land und die ganze Welt, Meinen Statthalter, Johannes Paul II., und die ganze hl. Kirche.
Mein Sohn, in Österreich, wo dich die Priester empfangen haben, hast du viel Freude bereitet, denn dort liest man die Botschaften der Muttergottes und Meine Botschaften, und die Gläubigen wissen, daß du mit der hl. Kirche gehst. Auch in Österreich sind Leute, die behaupten, Botschaften zu erhalten, aber meinen, nicht in die Kirche gehen zu müssen. Gib bekannt: Jesus Christus fordert alle, die Botschaften erhalten, zum täglichen Besuch der hl. Messe auf! Nur wer das tut, erhält Botschaften von Meiner Mutter und von Mir! – Ich segne dich, deine Familie und das ganze Volk Gottes. – Der Friede sei mit dir."
Ich bedankte mich bei der Muttergottes: "Muttergottes, ich danke Dir, daß du heute am Palmsonntag herabgestiegen bist und das Volk Gottes gesegnet und gestärkt hast. Das ganze Vaterland liebt Dich, Muttergottes, und den Herrn Jesus." Sie antwortete: "Mein Sohn, Ich weiß, daß ihr Uns liebt. Es gibt aber auch solche Leute, die das nicht tun. – Gehe weiterhin den Weg, den dir Jesus Christus weist, dann wirst du in Ohlau einen großen Sieg erringen, denn Jesus Christus und Ich, die Muttergottes, sind immer mit dir. – Ich segne alle Kranken und alle Gläubigen: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Der Friede sei mit dir. – Die nächste Erscheinung wird im April sein."
104. Erscheinung (7. April 1991)
Kasimir Domanski: "Am 7. April 1991, dem Fest der Barmherzigkeit Gottes (Sonntag nach Ostern), schwebte auf einer kleinen Wolke der Herr Jesus Christus in einem weißen Gewand auf dem Erscheinungsort (Gartenlaube) in Ohlau vom Himmel herab. Er wurde von vielen Engeln begleitet. Der Herr Jesus Christus sagte: "Ich, Jesus Christus, bin am Fest der Barmherzigkeit auf diesen Ort herabgestiegen. Gott Vater sendet Mich, um euch Meine Botschaften mitzuteilen. Ich bin herabgestiegen, um die ganze Welt zu retten. Für eure Sünden habe Ich Mein Leben geopfert und dabei gesiegt. Es ist eine große Gnade, daß Ich heute auf diesen Erscheinungsort in Ohlau herabgestiegen bin. Gut, daß die Gläubigen vorbereitet hierher gekommen sind und vorher in der Kirche an der hl. Messe teilgenommen und die hl. Sakramente empfangen haben, denn in der Kirche bin Ich im Tabernakel immer anwesend. – Das Heiligtum vom Frieden Gottes soll schnellstens entstehen, dies verlange Ich, Jesus Christus. – Es ist auch eine große Gnade, daß auf dem Feld (Baugrund) schon Mein Kreuz steht, denn wo Mein Kreuz steht, da bin Ich, Jesus Christus, und neben dem Kreuz ist Meine Mutter.
Alles geht in Erfüllung, was Ich gesagt habe. Als Ich dir 1984 mitgeteilt habe, daß es in Russland eine Revolution geben wird, durftest du dies nicht bekanntgeben, denn das war ein Geheimnis. Heute aber kannst du es verkünden, daß Ich dir damals mitgeteilt habe, daß Meine und Meiner Mutter Fahnen in der Sowjetunion wehen werden. Wenn du es damals gesagt hättest, wärst du aus dem Gefängnis nicht mehr herausgekommen. Jetzt haben sich dort schon viele Leute bekehrt. Man kämpft zwar noch gegen die Religion, wird sie aber nicht bezwingen, denn Ich, Jesus Christus, wirke dort und werde es nicht zulassen, daß das Volk Gottes im Osten mißhandelt wird. Ich habe Meine Hand gegen die Verfolger der Gläubigen ausgestreckt. Die Öffnung der geschlossenen russisch-orthodoxen Kirchen ist durch Meine und Meiner Mutter Hilfe geschehen. Ich liebe die ganze Welt, die ganze Welt aber soll sich unter Meinen Schutz und den Schutz Meiner Mutter stellen, dann werde Ich, Jesus Christus, den Osten und die ganze Welt behüten. Es kommt die Zeit, in der man im Osten wieder glauben wird, und die Völker im Westen, wo der Glaube im Schwinden ist, werden sich den Osten (Polen) zum Vorbild nehmen.
Wehe jenen Menschen, die Mich und Meine Mutter verlassen! Furchtbar wird es auf der Welt zugehen. Man wird nach Frieden schreien, es wird aber keinen Frieden mehr geben. Es kommt der dritte Weltkrieg! Wenn sich aber die Menschen Mir und Meiner Mutter anvertrauen, werde Ich die Verfolgten und ihre Länder segnen. – Es ist eine große Gnade, daß Johannes Paul II. in den Osten (Litauen) fährt. Er ist Mein Statthalter in dieser Zeit und hat eine große Aufgabe zu erfüllen, denn er soll dort die Menschen zum Glauben anspornen und die ganze Welt zum Glauben an Mich und Meine Mutter bewegen. Meine Mutter beschützt ihn auf seinen Reisen. Er vertraut Ihr und stellt sich ganz unter Ihren Schutz. – Die ganze hl. Kirche, die Kardinäle und Bischöfe sollen dem Papst gehorchen, leider tun das nicht alle. Wenn er segnet, dann segne Ich durch ihn. Alle Gläubigen sollen in dieser Zeit für den Papst beten und für die ganze hl. Kirche, denn die Verfolgungen der hl. Kirche haben schon begonnen.
Nun ist es schon so weit gekommen, daß einige Priester beim Verkünden des Wortes Gottes nicht mehr von der Hölle und vom Himmel sprechen. Gib bekannt, daß es einen Himmel und eine Hölle gibt. – Es wird eine Zeit kommen, wo sie zu Meiner Mutter und zu Mir um Hilfe rufen und Uns bitten werden.
Meine Kinder, betet weiterhin den hl. Rosenkranz! Ich will, daß sich alle Völker im Gebet vereinigen. Ich liebe alle Völker und die ganze Welt. – Manche Leute behaupten, daß nun die Barmherzigkeit Gottes zu Ende sei; dies ist aber nicht wahr. – Merkt euch: Wenn ihr ein Kreuz seht, dann denkt kurz nach und bedenkt, daß Ich, Jesus Christus, auf dem Kreuz Mein Leben geopfert habe. Auf dem Kreuz bin Ich, und ihr könnt von Mir und Meiner Mutter viele Gnaden erbitten.
Mein Herz freut sich, daß das Heiligtum vom Frieden Gottes bald gebaut wird. Die Kardinäle und Bischöfe eures Landes erhalten große Gnaden, denn sie gehen den Weg, den Ich und Meine Mutter ihnen gewiesen haben. Leider verfolgen aber noch viele Priester diesen Ort. Sie sollen sich das überlegen, denn Ich werde sie einst fragen: Warum hast du den Erscheinungsort verfolgt, wo Ich und Meine Mutter herabgestiegen sind? Warum hast du diesen Ort verachtet?
Mein Sohn, nun teile Ich dir mit, wer in eurem Land Botschaften erhält: Große Gnaden hat Anton, der schon im vorgerückten Alter ist, Chmielakowa und Hedwig, welche die Dornenkrone trägt, der alte Valentin, Slipek, Stanislaus Kaczmar, Theresia, der junge Bauer und noch eine Hedwig, Franziska und noch jemand, der einen falschen Weg eingeschlagen hat, aber Mich und Meine Mutter um Verzeihung gebeten hat. Jeder kann einen Fehler begehen, besonders dann, wenn er vom Bösen Geist versucht wird. Einige leben noch im Verborgenen und dürfen die Botschaften nicht veröffentlichen. Es ist eine große Gnade, Mir und Meiner Mutter zu dienen. Ich, Jesus Christus, behüte alle, die in eurem Land Botschaften erhalten, sei aber weiterhin vorsichtig."
Ich sagte: "Herr Jesus, ich danke Dir, daß du heute am Fest der Barmherzigkeit Gottes herabgestiegen bist, und für die Botschaft. Unser Volk ist weiterhin mit der hl. Kirche vereint. Wir gehen weiterhin vor dem Besuch des Erscheinungsortes in die Kirche. Herr Jesus, segne alle, die Bitten vorbringen, alle Kranken und meine Familie."
Jesus sagte: "Mein Sohn, Ich bin am Fest der Barmherzigkeit herabgestiegen, um diese Stätte und den Bauplatz der Kirche zu segnen. Bitte den Pfarrer dieser Pfarrgemeinde, er soll das Kreuz segnen und weihen, dann wird auch der Bauplatz geweiht, und Ich, Jesus Christus, werde vom Kreuz aus Meinen Mantel über die ganze Baustelle ausbreiten. Es werden viele Gläubige kommen, die das Heiligtum sehr schnell errichten werden. Meine Kinder, kommt und helft. Ich und Meine Mutter werden dafür euer Leben segnen.
Ich, Jesus Christus, segne Meinen Statthalter, Johannes Paul II., die ganze hl. Kirche, alle kranken Priester, denn sie werden auf Erden noch dringend gebraucht. Ich behüte deine Familie. – Alle Gläubigen aber müssen noch mehr beten, denn je mehr gebetet wird, umso mehr Segen fließt auf die Erde. – Ich, Jesus Christus, verlange: DIE GANZE WELT SOLL DEN ROSENKRANZ BETEN! – Ich segne das ganze Volk Gottes und jene Gläubigen, die hier beten: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Der Friede sei mit dir. – Die nächste Erscheinung wird im Mai sein."
105. Erscheinung (3. Mai 1991)
Kasimir Domanski: "Am 3. Mai 1991, dem Fest der Königin Polens, schwebte die Muttergottes in Ohlau vom Himmel herab. Sie war bekleidet mit einem goldenen Kleid. Viele Engel umgaben Sie. In den Händen hielt Sie ein Zepter, Ihr Haupt schmückte eine Krone. Sie sagte: "Ich, die Muttergottes und Königin Polens, steige am heutigen Feiertag herab, um aufmerksam zu machen, daß Ich auch die Königin des Weltalls bin. – Große Gnaden sind heute auf jene Gläubigen geflossen, die hierher gekommen sind. Sie erhalten die Heilung der Seele und des Leibes. Am heutigen Festtag der Königin Polens erteile Ich euch einen besonderen Segen und besondere Gnaden von Meinem Sohn.
Mein Sohn, Ich trage dir auf, am Hochaltar der Frieden-Gottes-Kapelle, ein Bild der Königin des Weltalls und des Frieden Gottes anzubringen. An einem Nebenaltar soll das Bild des Barmherzigen Heilands sein, am anderen das Bild des hl. Maximilian Kolbe. Vom Altar der göttlichen Barmherzigkeit werden von Meinem Sohn die größten Gnaden auf die Gläubigen fließen. Wo Mein Sohn ist, da bin auch Ich. Es wird hier ein großes Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes entstehen. Das Gotteshaus soll einfach, aber schön sein und im Stil der früheren Kirchen gebaut werden, nicht nach der heutigen modernen Art. Auf dem Feld, wo das Kreuz Meines Sohnes steht, soll eine schöne Kirche gebaut werden, denn dort fließen jetzt schon große Gnaden von Meinem Sohn und von Mir auf die Gläubigen. Die Frieden-Gottes-Kapelle soll ein großes Heiligtum (Gebäude) sein, darin viele Menschen Platz haben.
Mein Sohn, am Fest der Barmherzigkeit Gottes (Sonntag nach Ostern) habe Ich ein Zeichen gegeben, damit die Menschen glauben, daß Jesus Christus und Ich, die Muttergottes, hier anwesend sind. Gläubige kommen hierher, um andächtig zu beten; es kommen aber auch solche Leute hierher, die nur auskundschaften wollen. Gib bekannt: Hier soll gebetet werden, das ist kein Ausflugsziel! Eure Herzen sollt Ihr dem Herrn Jesus und der Muttergottes, der Königin des Weltalls, weihen und um den Frieden Gottes in euren Familien und auf der ganzen Welt bitten.
Ich, die Muttergottes und Königin Polens, segne euer Vaterland. Vergiß nicht, daß Ich euch in schweren Zeiten beschützt habe und es weiterhin tun werde, denn ihr seid derzeit ein auserwähltes Volk. Euer Volk hat sich ganz Mir, der Muttergottes, der Königin Polens, und dem Herrn Jesus geweiht. Mein Sohn und Ich wollen, daß ihr weiterhin dazu steht. Auch eure Regierung soll sich weiterhin Jesus Christus und Mir, der Muttergottes, anvertrauen. Euer Land wird einmal reich sein. Viele Mitglieder eurer Regierung sollten aber zurücktreten, da sie die neue Regierung nur behindern. Es sollen schnellstens Neuwahlen stattfinden. Nur solche Leute sollen die neue Regierung bilden, die Meinem Sohn und Mir treu sind! Vergiß nicht: Ich beschütze euer Land, und wenn eure Regierung treu zur Kirche steht, wird sie einen großen Sieg erringen (großen Erfolg haben), denn Jesus Christus und Ich, die Muttergottes und Königin Polens, werden sie dann segnen.
Mein Herz freut sich, daß die Gläubigen trotz des Regens unter dem Kreuz im Gebet ausgeharrt haben. Heute gibt es einen großen Erfolg, denn heute sind jene Auserwählten, die im Verborgenen Botschaften erhalten, hierher gekommen und haben sich erneut Meinem Sohn und Mir geweiht. Ich werde sie weiterhin beschützen. Sie beten für den Statthalter Meines Sohnes, Johannes Paul II., und für die ganze hl. Kirche, dafür gibt es große Gnaden. Der Heilige Vater spürt die Wirkungen dieser Gebete. Mein Sohn und Ich stärken ihn (den Heiligen Vater) auch durch Botschaften! Wir beschützen ihn und sind immer mit ihm.
Meine Kinder, betet für den Primas von Polen (Kardinal Glemp), denn er ist krank. Betet auch für die Kardinäle, Bischöfe und Priester in eurem Land. Meine Kinder, geht in die Kirche, empfangt die hl. Sakramente, dann führt euch Mein Sohn zum Erscheinungsort und zum Kreuz. In der Frieden-Gottes-Kapelle werden große Botschaften erteilt werden, und große Gnaden werden dort fließen. Krücken und Prothesen werden dort zurückgelassen werden, und von allen Krankheiten werden die Gläubigen dort geheilt werden! Unter Einhaltung der Heilungsbedingungen! Zuerst erhält man die Gnade der Heilung der Seele, dann jene des Leibes.
Ich bitte alle Menschen, auch alle in diesem Land: BETET TÄGLICH DEN ROSENKRANZ! Vor allem jene sollen ihn mehr beten, die ihn wenig beten. – Betet besonders auch für jene Menschen, welche die hl. Kirche verlassen haben. Ich will, daß sich das polnische Volk und ALLE VÖLKER MEINEM SOHN UND MIR ANVERTRAUEN UND WEIHEN! Als du in Österreich warst, sind in den Kirchen, wo hl. Messen gefeiert wurden und das Allerheiligste ausgesetzt war, große Gnaden auf das Volk und das Land geflossen. Du sollst wieder dorthin fahren, denn es werden dich Priester einladen, denn sie wissen, daß du mit der hl. Kirche gehst und ihr gehorchst.
Ich, die Muttergottes, segne alle, die hier Bitten vorgelegt haben, Johannes Paul II., eure Kardinäle, die Bischöfe und die hl. Kirche auf der ganzen Welt: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Ich segne auch die Priester, die in den Osten (Baltikum) gegangen sind, um dort die Völker im Glauben zu belehren. Möge Polen noch viele Priester dorthin senden. Im Osten wird ein großer Sieg errungen werden, denn der Glaube wird dort wiederbelebt werden. Das dortige Volk (im Baltikum) ist gläubig, es wurde nur von den Mächtigen verfolgt. Die Menschen werden sich bekehren, und man wird sich den (katholischen) Osten zum Vorbild nehmen.
Ich, die Muttergottes und Königin Polens, die Königin des Weltalls, wache über die ganze Welt, alle Länder und auch über dieses Land. – Siehe, Mein Sohn, welche Strafen es schon in verschiedenen Ländern gibt: viele Erdbeben, Stürme, Überschwemmungen. Es naht die Zeit, in der viele Menschen dadurch sterben werden. Jesus Christus gibt solche Zeichen, damit sich die Menschen bekehren und den Herrn Jesus und Mich um Verzeihung bitten (beichten).
Teile mit: Alle Pilger und euer ganzes Vaterland sollen beim Bau der Frieden-Gottes-Kapelle helfen, dafür werden sie von Meinem Sohn und von Mir große Gnaden erhalten. Ich segne den Bau. – Ich weiß, wie du dich bemühst, daß die Kirche schnellstens erbaut wird. Alles opferst du dem Herrn Jesus und Mir auf. Ich segne alle Kranken. Acht Personen sind hier, die krebskrank sind. Allmählich werden sie die Gnade der Heilung der Seele und des Leibes erhalten, sie sollen aber weiterhin Meinem Sohn und Mir vertrauen. Es sind auch Blinde hier. Ich werde Meinen Sohn bitten, denn nur Jesus Christus heilt, Er möge diesen Kranken und Leidenden Gnaden senden. – Ich segne alle Kranken in den Krankenhäusern eures Vaterlandes und auf der ganzen Welt. – Ich segne euer Vaterland, das ganze Volk Gottes und jene Gläubigen, die auf der Jasna Gora (in Tschenstochau) sind, denn dort erhalten sie auch Gnaden von Mir, der Muttergottes von Tschenstochau, der Königin Polens: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Ich bin auch hergekommen, um Ohlau zu segnen. Es sind noch viele Leute, die diesen Erscheinungsort verfolgen, sie werden sich aber in einiger Zeit bekehren, Meinen Sohn und Mich um Verzeihung bitten und beim Bau des Gotteshauses helfen. – Mein Sohn, viel Geld wird für den Bau des Gotteshauses gespendet werden, auch aus dem Ausland wirst du Opfergelder erhalten, damit die Frieden-Gottes-Kapelle schnellstens gebaut werden kann. – Mein Sohn, Jesus Christus, möge alle segnen, die Gläubigen, die ganze hl. Kirche und euer ganzes Vaterland. – Der Friede sei mit dir."
106. Erscheinung (8. Juni 1991)
Kasimir Domanski: "Am 8. Juni 1991, dem achten Jahrtag der Erscheinungen in Ohlau, stieg die Muttergottes mit dem Jesukind am Ohlauer Erscheinungsort auf die Erde herab. Sie war umgeben von Engeln und trug ein goldenes Gewand. Sie sagte: "Ich, die Muttergottes, bin heute am Jahrtag der Erscheinungen mit dem Jesukind herabgestiegen, um euer Land zu segnen. Ich liebe euer Land. Große Gnaden sind heute herabgeflossen, denn heute hat es am Himmel ein Zeichen gegeben: Jesus Christus mit dem Kreuz, umgeben von Engeln, und ein großer Rosenkranz waren zu sehen. Wenn die ganze Welt den Rosenkranz betet, dann wird sie gerettet!
Mein Sohn, es ist eine große Gnade, daß du mit dem Bau der Frieden-Gottes-Kapelle nun schon beginnen kannst. Mein Sohn und Ich waren heute dauernd beim Kreuz anwesend. – Es ist auch eine ganz besondere Gnade, daß der Papst jetzt euer Land besucht. Er liebt sein Land, aber nicht alle Landsleute lieben ihn. Johannes Paul II. ist euer Bruder und euer Landsmann. Er macht euch auf die Zehn Gebote Gottes aufmerksam. Was euch der Heilige Vater sagt, sind Eingebungen des Heiligen Geistes. Gehorcht ihm und liebt ihn! Jesus Christus und Ich, die Muttergottes, sind immer mit ihm. Betet viel für die hl. Kirche und das Volk Gottes.
Ich, die Unbefleckte Empfängnis, freue Mich, daß an diesem Jahrtag so viele Gläubige hierher gekommen sind. Viele erhalten heute von Mir und Meinem Sohn Gnaden. Bevor die Gläubigen aber hierher kommen, sollen sie eine Kirche besuchen, denn im Tabernakel ist das Allerheiligste und dort wartet Jesus Christus auf sie. – Eine große Aufgabe steht dir bevor: der Bau des Gotteshauses. Mein Sohn und Ich werden dir dabei helfen."
Ich sagte zu Ihr: "Muttergottes, ich bitte Dich, segne unser Land und unsere Regierung, damit sie imstande ist, den richtigen Weg zu gehen." Die Muttergottes antwortete: "Mein Sohn, Walesa will für euer Land viel Gutes tun, es gibt jedoch viele Freimaurer, die ihn daran hindern und stören. Er hat auf der Jasna Gora in Tschenstochau ein Gelübde abgelegt und muß daher diesen Weg gehen. Er soll jedoch Jesus Christus und Mir vertrauen. Es ist für ihn eine große Prüfung, aber Ich, die Muttergottes, behüte ihn. Betet für euren Präsidenten und darum, dass eure Regierung von gläubigen Menschen gebildet werden möge. – Ich segne Johannes Paul II. und die ganze hl. Kirche."
Ich bat den Herr Jesus und die Muttergottes um Segen für alle Kranken, für jene, die ihre Bitten hier hinterlegt haben, für die kranke Schwester Czeslawa, für alle kranken Diener und jene, die hier knien. Sie mögen besonders den Bruder, der neben mir kniet, segnen, der ebenfalls für den Herr Jesus und für die Muttergottes eine Kirche bauen möchte und viele Feinde hat." Die Muttergottes antwortete: "Es kommt die Zeit, dann wird auch dort eine große Kirche erbaut werden. Er muß die Verfolgungen über sich ergehen lassen, er soll das Kreuz tragen und Meinem Sohn und Mir vertrauen. Ich segne und stärke ihn hier an diesem Erscheinungsort. Ich segne alle mit ihren Bitten, das Volk Gottes und alle Kranken."
Ich bat den Herrn Jesus: "Herr Jesus, segne Ohlau, damit die Leute diese Stätte nicht mehr so verfolgen und sich bekehren. Segne unser Land und die ganze Welt, damit in den Herzen der Menschen der Frieden Gottes entstehen möge. – Herr Jesus, ich bitte Dich, segne auch mich, der ich nur Staub bin, damit ich Deinen Willen gut erfüllen kann, stärke mich und meine Frau, die mir hilft, und meine Familie. – Herr Jesus, segne jene, welche die Statue geopfert haben. Auch mögen die hier niedergelegten Bitten von Dir, Herr Jesus, und der Muttergottes erhört werden. – Herr Jesus, segne unser Vaterland, unsere Regierung und auch die Unruhestifter. – Herr Jesus, segne alle Deine Diener, vor allem den Papst, die Kardinäle und Bischöfe. Möge der Böse Geist keinen Zutritt zu diesem Erscheinungsort haben. – Herr Jesus, segne die Baustelle, die freiwilligen Arbeiter und ihre Familien. – Herr Jesus, segne alle Gläubigen hier auf dem Erscheinungsort, segne die Wallfahrer aus Österreich, die zu Dir und der Muttergottes gekommen sind, segne ihr Vaterland, segne ihre Heimfahrt."
Die Stimme Jesu sagte: "Mein Sohn, Ich segne alle, die dir beim Bau helfen, denn euer Land braucht dieses Gotteshaus. – Ich, Jesus Christus, segne die Wallfahrer aus Österreich; sie mögen weiter den Weg gehen, den Ich und Meine Mutter ihnen gewiesen haben: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." Ich sagte zur Muttergottes: "Muttergottes, ich danke Dir, daß Du mit dem Jesukind herabgestiegen bist. Unser polnisches Volk liebt Euch. Führe uns zu Deinem Sohn und hilf mir, meine Mission zu erfüllen."
Nun sprach erneut die Stimme Jesu: "Mein Sohn, du mußt vorsichtig sein, denn viele Leute behaupten, daß sie Botschaften erhalten. Man schreibt an Priester und verbreitet die Nachricht, daß jemand als Erzbischof kommen wird, der es aber nicht ist. Da ist der Böse Geist am Werk, der die ganze hl. Kirche zerrütten will. – Meine Kinder, laßt euch nicht beirren! Haltet "ihn" fern von eurem Land, damit er im polnischen Volk keine Verwirrung stiften kann. Ich, Jesus Christus, und Meine Mutter werden es nicht zulassen, daß sich in eurem Land Sekten bilden. – Mein Sohn, teile mit, daß jemand nur mit Zustimmung Meines Statthalters, Johannes Paul II., zum Bischof oder zum Erzbischof geweiht werden kann!
Ich segne die ganze Welt, denn auf ihr herrscht Unruhe, es droht der dritte Weltkrieg! – Kommt in diesem Herz-Jesu-Monat zu Mir, denn Mein Herz steht für alle offen. – Ich segne das ganze Volk Gottes: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." Ich antwortete: "Herr Jesus und Muttergottes, ich danke Euch für alle Gnaden und bitte Euch, stärkt alle, die in unserem Land Botschaften erhalten." Die Muttergottes sagte: "Ich werde sie behüten und segne alle, sie aber sollen den ihnen gewiesenen Weg gehen. + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Der Friede sei mit dir. – Die nächste Erscheinung wird im Juli sein."
107. Erscheinung (16. Juli 1991)
Kasimir Domanski: "Am 16. Juli 1991, dem Skapulierfest, stieg die Muttergottes, Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel (liegt westlich von Nazareth), mit dem hl. Maximilian Kolbe auf dem Erscheinungsort in Ohlau vom Himmel herab. Beide trugen viele Skapuliere (kleine rechteckige Stoffstücke mit aufgedruckten religiösen Motiven, geweiht), die Muttergottes hatte einen langen Rosenkranz bei sich. Sie waren von Engeln umgeben.
Die Muttergottes sagte: "Ich, die Muttergottes, steige in Begleitung von Maximilian Kolbe, dessen Leichnam in Kürze gefunden wird, auf die Erde herab. Viele Gnaden werden heute auf die Gläubigen herabfließen. So viele Gläubige sind heute hierher gekommen – eine große Gnade. – Der Diener Meines Sohnes (ein Priester), der eine neue Pfarre aufbaut, hat viele Gnaden erhalten. Er hat sich ganz Meinem Sohn und Mir geweiht. Wir lieben und behüten Ihn. – Als du beim Kreuz den Gläubigen die Hände aufgelegt hast, waren Mein Sohn und Ich dort anwesend. Da haben sie viele Gnaden erhalten. Auch Maximilian Kolbe war immer mit Uns, und sehr viele Engel sind mitgekommen und helfen dem hl. Maximilian Kolbe, die Skapuliere und Rosenkränze zu tragen. Diese hat Maximilian Kolbe unter den Gläubigen verteilt, die sie aber nur geistig erhalten haben. Es gibt große Gnaden, wenn Meine Kinder durch die hl. Beichte und den Besuch der hl. Messe vorbereitet sind.
Mein Sohn, du sollst für kurze Zeit in die Schweiz fahren, denn dort warten Kranke und Meine Diener (Priester). Verliere keine Zeit und fahre sofort. Im Auftrage Meines Sohnes sollst du noch in dieser Woche fahren, solange der Bau der Kirche noch nicht begonnen hat. Du brauchst dich um nichts zu kümmern, denn es ist alles vorbereitet. Fürchte dich nicht und fahre mit dem Kreuz, denn auf dem Kreuz ist Jesus Christus, der dich behütet. Dort wird es ein großes Zeichen geben, und viele Menschen werden sich bekehren.
Mein Sohn, große Gnaden sind auf euer Land geflossen. – Die Menschen sollen weiterhin viel für Walesa und die Regierung beten. Wie wird die jetzige Regierung, die sich ganz Meinem Sohn und Mir geweiht hat, verleumdet. In der Regierung sind aber auch noch viele Freimaurer, welche die Regierung stürzen wollen. In eurem Land sollen schnellstens Neuwahlen stattfinden, und gläubige Menschen sollen die Regierung bilden. Dann soll sich die Regierung, wenn der Heilige Vater dort ist, auf die Jasna Gora begeben und ihn um den Segen bitten. Der Heilige Vater wird ihnen und eurem ganzen Land den Segen erteilen. Vergeßt nicht, daß Ich, die Muttergottes, über eurem Land und eurer Hauptstadt den Mantel ausgebreitet habe. Ich, die Muttergottes vom Skapulier, bin mit dem Rosenkranz gekommen und habe euer Vaterland mit dem Skapulier und dem Rosenkranz zugedeckt.
Betet, daß es in eurem Land zu keinem Blutvergießen kommen möge. Vertraut Meinem Sohn und Mir. Weiht euch Meinem Sohn und Mir. – Teile mit, der Heilige Vater möge euer Vaterland in alle vier Himmelsrichtungen segnen und auch der ganzen Welt den päpstlichen Segen erteilen. – Der Heilige Vater wird von Meinem Sohn und von Mir Eingebungen erhalten, was er tun soll, denn mit ihm sind immer Mein Sohn und Ich. – In eurem Land droht ihm (dem Papst) Gefahr. Der Aufenthaltsort soll abgesichert werden. Alle, die aus dem Ausland kommen, sollen durchleuchtet werden, denn es sind sechs Männer, die ein Attentat auf den Heiligen Vater planen. Wenn sie das Attentat ausführen wollen, wird man sie festnehmen und daran hindern. Ein Attentäter ist aus eurem Land, die anderen sind aus dem Nachbarland, der Hochburg des Kommunismus. Von dort wurden Leute eingeschleust, die in eurem Land eine Störung der öffentlichen Ruhe verursachen sollen. Eure Regierung soll für die Sicherheit Johannes Paul II. sorgen. Mit ihm ist Jesus Christus, der vor ihm gehen wird, und Ich, die Muttergottes, werde neben Meinem Sohn sein.
Mein Sohn, teile mit: An allen Erscheinungsorten soll viel gebetet werden, denn an einigen Orten mischt sich der Böse Geist ein. Obwohl die Seher große Gnaden erhalten haben, sind einige abgefallen, denn sie hatten einen schwachen Glauben. Dies ist nicht in eurem Land geschehen, es betrifft aber Australien (Kleiner Kieselstein), den Trompeter (in Amerika) und noch andere, die das Volk geführt haben. Sie hatten große Gnaden, weil sie aber viel sündigten, haben sie keine mehr. Sie sollen den Herrn Jesus und Mich um Verzeihung bitten und umkehren. Der Herr Jesus wartet darauf. – Der Statthalter Meines Sohnes, Johannes Paul II., wird noch lange leben, betet für ihn und nicht um einen anderen Papst. Satan will die hl. Kirche zerstören, es gibt aber nur eine hl. Kirche, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.
Mein Sohn, erfülle den Willen Jesu Christi und Meinen, der Muttergottes vom Skapulier. Heute gibt es große Gnaden, denn der hl. Maximilian Kolbe ist herabgestiegen. Durch seine vergitterte Zelle in Auschwitz wird er die Einheit herbeiführen, und euer Land wird einen großen Sieg erringen. Er ist in eurem Land den Kreuzweg gegangen und hat Meinem Sohn geholfen, das Kreuz zu tragen. Er konsekrierte das Brot und reichte die Krümchen, den Leib Meines Sohnes, den Mithäftlingen. Viele gingen dadurch von Auschwitz in den Himmel, weil sie Maximilian vorbereitet hat. – Betet, daß recht bald der Leichnam des Maximilian, der sich in Auschwitz befindet, gefunden wird. Du weißt, wo er liegt. Dieses große Geheimnis wurde dir anvertraut. Wenn die Zeit kommt, werden Jesus Christus und Ich, die Unbefleckte Muttergottes, dir mitteilen, daß du dorthin fahren sollst.
Wie freut sich Mein Herz, weil hier so viel gebetet wird. In Kürze wird hier an dieser Stätte ein Heiligtum entstehen. Teile mit, was Jesus Christus sagt: Aus verschiedenen Ländern werden Opfergelder fließen, und eine große Kirche wird hier gebaut. – Für manche Meiner Diener (Priester) wird dies beschämend sein, weil sie nicht gehorsam waren und die Kirche nicht bauen lassen wollten. – Viel Arbeit wartet auf dich. Die Kirche sollst du dann dem Kardinal Gulbinowicz übergeben. Dein Betreuer ist Bischof Pazdur, er führt dich. Der Kardinal und alle Breslauer Bischöfe haben sich Meinem Sohn und Mir geweiht. – Das Heiligtum vom Frieden Gottes, in dem man den Frieden Gottes für die ganze Welt erflehen kann, wird gebaut werden! Mein Herz freut sich, und Ich gebe dir Kraft, damit du durchhalten und bauen kannst.
Ich segne die ganze hl. Kirche, das ganze Volk Gottes, Johannes Paul II., den Primas von Polen, der krank ist. Er soll ganz Meinem Sohn vertrauen und um die Gande der Heilung bitten. Betet auch ihr, Meine Kinder, für ihn, denn er braucht Unterstützung. Alle segne Ich: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Jetzt wird der hl. Maximilian sprechen."
Der hl. P. Maximilian Kolbe sagte: "Ich bin mit der Muttergottes herabgestiegen. Heute ist mir eine große Gnade zuteil geworden, weil ich die Rosenkränze und die Skapuliere euch, Meinen lieben Landsleuten, bringen durfte. Diese Rosenkränze gelangen in alle Gegenden eures Vaterlandes und auch ins Ausland. Das ist eine große Gnade. Betet diese Rosenkränze, die ihr erhalten habt. – Mein Sohn, halte weiterhin durch. Eine große Mission hast du in eurem Vaterland zu erfüllen. Einige Gläubige haben sich von dir abgewandt, sogar Priester haben diesem Erscheinungsort den Rücken gekehrt. Jene, die diesen Ort verleumdet haben, werden einmal umkehren, diesen Ort wieder aufsuchen und hier (reuevoll) kreuzförmig auf dem Boden liegen.
Teile mit: Hier sind ununterbrochen Jesus Christus und die Muttergottes, heute die Muttergottes vom Berg Karmel, anwesend. Für euer Land ist das eine große Gnade. – Gib bekannt, daß nun Ich, P. Maximilian Kolbe, der Diener des Herrn Jesus Christus und der Muttergottes, segne, denn bald werde ich wieder mit der Muttergottes und den Engeln in den Himmel zurückkehren. Ich segne euch: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Es ist hier auch ein anderer Priester, ein guter Diener; er soll sich nicht fürchten und den Weg weitergehen und seine Herde in jede Kirche führen, wo er sich gerade befindet. Bitte ihn, er soll allen hier anwesenden Gläubigen den allgemeinen Segen erteilen. Ich erteile euch allen meinen priesterlichen Segen und dir für deinen Weg in die Schweiz, wo du noch diese Woche im Auftrage des Herrn Jesus Christus und der Muttergottes hinfahren sollst."
Ich bedankte mich noch: "Herr Jesus Christus, ich danke Dir. Muttergottes, ich danke Dir für das große Geschenk. Durch den hl. Maximilian hast Du uns so viele Rosenkränze und Skapuliere geschenkt, die er geistig beim Kreuz verteilt hat. Muttergottes vom Skapulier, ich danke Dir, ich niedriger Mensch bin nicht würdig, vor Dir zu knien. Ich will aber dem Herrn Jesus und Dir dienen. – Pater Maximilian, bete für mich, bete für den Erscheinungsort, damit da die Frieden-Gottes-Kapelle schnellstens errichtet wird."
Der hl. Maximilian antwortete: "Mein Sohn, ich unterstütze dich mit Gebet. Du aber bete für die Armen Seelen im Fegefeuer, denn viele sind schon durch dein Gebet erlöst worden. – Teile mit, daß man viel für die Armen Seelen im Fegefeuer und für die ungeborenen Kinder beten soll. – Der Friede sei mit dir. – Im August wird die nächste Erscheinung sein."
108. Erscheinung (15. August 1991)
Kasimir Domanski: "Am 15. August 1991, dem Fest Maria Himmelfahrt, kam die Muttergottes, umgeben von Engeln und Strahlen, auf dem Erscheinungsort in Ohlau vom Himmel herab. Sie wurde begleitet vom hl. Maximilian Kolbe. Die Muttergottes sagte: "Ich, die Muttergottes, bin am Fest der Patronin der Heilkräuter, herabgestiegen, um Botschaften für euer Land und für die ganze Welt mitzuteilen. Es freuen sich Mein Sohn und Ich sehr, weil so viele Pilger heute hier an diesem Erscheinungsort sind und beten. Die vielen Gebete sind sehr wichtig. – Es freut Mich auch sehr, daß dein Bruder (in Christus), der ständig betet und bittet, neben dir kniet; er ist Unser Sohn. Wir lieben ihn. Er wird von Meinem Sohn und von Mir große Botschaften erhalten. Er ist sehr demütig und hat sich ganz Meinem Sohn und Mir geweiht. In der vergangenen Nacht teilte Ich dir mit, daß der Bruder Richard mit einer Pilgergruppe kommen wird. Er ist gekommen, um Kraft und größere Gnaden zu erbitten. Später sollst du ihm den Segen erteilen, um ihn zu stärken. Er möge weiter den Weg gehen, den Mein Sohn und Ich ihm weisen.
Die größte Freude hat in eurem Land der Statthalter Meines Sohnes, Johannes Paul II., bereitet. Auf der Jasna Gora war die Jugend aus verschiedenen Ländern vereinigt und hat feierlich gelobt, Meinem Sohn und Mir immer zu vertrauen. Dadurch haben die Jugendlichen ein Zeichen gegeben, daß sie wirklich glauben. Durch Johannes Paul II. wurde in ihnen der Glaube vertieft. Dies (Festigung des katholischen Glaubens) ist in jedem Land wichtig, vor allem jedoch bei der Jugend.
Teile mit, daß Mein Sohn Jesus Christus für die Sünder an das Kreuz genagelt wurde. – Betet zuerst um die Heilung der Seele und dann erst um die Heilung des Leibes. Ich, die Muttergottes, komme mit dem großen Rosenkranz und bringe Gnaden. – Der hl. Maximilian Kolbe ist mit einem großen, weißen Kreuz gekommen. Jesus Christus läßt sagen, daß dieses Kreuz jenes Kreuz symbolisiert, das Pater Kolbe zu tragen hatte, um damit eurem Land Segen zu bringen. Er ist Meines Sohnes und Mein Diener. Gestern habt ihr sein Fest gefeiert, aber nicht alle Gläubigen bitten diesen Heiligen um Fürsprache für euer Vaterland. Er bittet unaufhörlich Meinen Sohn und Mich um den Frieden für die Welt. Der Friede muß aber zuerst in den Herzen der Menschen entstehen, dann erst kann der Frieden Gottes die ganze Welt erfassen. – Besonders in den Familien soll um den Frieden Gottes gebetet werden.
Ich bitte Gott Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Gott Vater möge Seine Hände über euer Land und über die ganze Welt ausstrecken, denn Er sieht alles, was überall auf der Welt geschieht. Jesus Christus hält Seine Hände über euer Vaterland. – Als der Heilige Vater die hl. Messe auf der Jasna Gora feierte, hat Jesus Christus Seinen Schutzmantel über den Altar und über die Jugend ausgebreitet. Er und Ich waren ständig dort anwesend. Jesus Christus und Ich rufen die ganze Welt auf, sich Uns anzuvertrauen.
Mein Sohn, große Gnaden sind in dieser Woche auf euer Land geflossen, denn dort, wo Johannes Paul II. ist, da sind auch Mein Sohn und Ich. Ich, die Unbefleckte Muttergottes, behüte ihn und die ganze hl. Kirche, die Kardinäle, die Bischöfe und das Volk Gottes. Ich segne Johannes Paul II. und die ganze hl. Kirche, die Jasna Gora und ganz Tschenstochau: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Wenn die Pilger hierher kommen und Meinen Sohn und Mich bitten, dann bin Ich auch immer hier anwesend.
Viele erhalten heute die Gnade der Heilung der Seele, denn das ist das Wichtigste. Viele erhalten aber auch die Heilung des Leibes. Ich segne euch, Meine Kinder, hier auf dem Erscheinungsort. Ich segne dich und auch den neben dir knienden Bruder, seine und deine Familie: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Mein Sohn, in Kürze wird der hl. Maximilian Kolbe zu dir sprechen."
Nun sprach der hl. Maximilian Kolbe: "Ich, Maximilian Kolbe, bin mit der Muttergottes, die eine Krone trägt und von Strahlen und Engeln umgeben ist, herabgestiegen. Vom Herrn Jesus erhielt ich die Gnade, dieses Kreuz hierher in euer Land und an diesen Erscheinungsort tragen zu dürfen. Mit diesem Kreuz habe ich auch Segen in euer Land gebracht, denn auf dem Kreuz ist Jesus Christus und daneben befindet sich die Muttergottes. – Meine Brüder (Priester) und Landsleute, ihr betet zu wenig und verleumdet diesen Ort, dies aber ist eine heilige Stätte, und von dieser Stätte aus werden viele Gnaden auf die ganze Welt fließen. – Ich segne alle in eurem Land, die Botschaften erhalten, ob sie bekannt sind oder im Verborgenen leben. Bald wird sich der Himmel öffnen, und große Gnaden werden auf euer Land fließen, jedoch erst dann, wenn das Heiligtum in Ohlau errichtet ist!
Mein Sohn, mein geliebter Bruder, bete. Ich bete und bitte den Herrn Jesus und die Muttergottes um den Sieg in Ohlau. – Betet auch für die Schwester Katharina Szymon, sie möge zur Ehre der Altäre erhoben werden (heiliggesprochen werden). Auch sie bittet um den Sieg in Ohlau. Ich, Maximilian Kolbe, segne als Diener des Herrn Jesus, der Muttergottes und als Priester die Gläubigen und euer ganzes Vaterland. Ich habe mein Leben für den Glauben hingegeben, geht auch ihr, meine Brüder, diesen Weg, und ihr werdet zum Herrn Jesus und zur Muttergottes kommen. Verliert keine Zeit, denn die Zeit ist nur noch kurz. Schenkt eure Herzen dem Herzen Jesu und der Muttergottes. Große Gnaden fließen auf euer Land. Ich, Maximilian Kolbe, segne euch: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."
Ich bat: "Herr Jesus und Muttergottes, viele Bitten liegen hier auf dem Altar. Wir bitten Dich, Herr Jesus, die Muttergottes und den hl. Maximilian Kolbe, erhört diese Bitten und segnet die Bittenden und alle Kranken aus Polen und aus dem Ausland. – Herr Jesus, ich bitte auch für die Schwester aus der Schweiz, wo ich war, die schwer krank ist." Die Stimme Jesu sagte: "Mein Sohn, gut, daß du Mich und Meine Mutter immer bittest. Ich segne die ganze Schweiz. Auf deinem Kreuz hast du Mich, Jesus Christus, ins Altersheim gebracht, wo man auf dich gewartet hat. Ich habe alle gesegnet, die zu deinem Segen gekommen sind. Die größte Gnade erhält in der Schweiz der kranke Diener; er und auch die Schwester werden die Gnade der Heilung erhalten. Ich, Jesus Christus, segne alle Gläubigen hier auf diesem Erscheinungsort. Ich segne Johannes Paul II., die ganze hl. Kirche und das ganze Volk Gottes. Ich segne auch die Person im Rollstuhl. Sage ihm, er soll nicht verzagen; er hat einen schwachen Glauben und betet zu wenig. – Der Friede sei mit dir."
Ich antwortete: "Herr Jesus, ich bitte Dich, segne uns alle, stärke uns im Glauben, denn wir alle brauchen Deinen und der Muttergottes Segen. – Hl. Maximilian, Diener Jesu Christi, bitte für uns den Herrn Jesus und die Muttergottes um einen baldigen Sieg hier in Ohlau und auch an anderen Erscheinungsorten: beim Slipek, Stanislaus, Christoph aus Okonin. Bitte für alle, die Botschaften erhalten. – Herr Jesus und Muttergottes, ich bitte Euch für den Bruder, der neben mir kniet, um Kraft und Standhaftigkeit. Segnet uns." Maximilian Kolbe sagte darauf: "Mein Sohn, legt euch kreuzförmig auf den Boden, denn Jesus Christus und die Muttergottes werden euch nun segnen." Sie erteilten uns im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes den Segen."
109. Erscheinung (26. August 1991)
Kasimir Domanski: "Am 26. August 1991, dem Fest der Muttergottes von Tschenstochau, kam die Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Arm, umgeben von Engeln, am Erscheinungsort in Ohlau vom Himmel herab. Sie trug eine Krone auf Ihrem Haupt. Sie sagte: "Ich, die Muttergottes, die Königin Polens, bin am Festtag der Muttergottes von Tschenstochau herabgestiegen, um euer Vaterland zu stärken. Große Gnaden sind in eurem Land auf die Jugend herabgeflossen, als Johannes Paul II. hier war. Die größte Gnade bestand darin, daß so viele Jugendliche zu ihm kamen, und viele mit einem schwachen Glauben haben sich bekehrt. Mein Sohn und Ich, die Muttergottes und Königin Polens, wollen, daß in deinem Vaterland ab heute ununterbrochen der Rosenkranz gebetet wird. Wenn in eurem Land alle den Rosenkranz beten, kann euer Land gerettet werden. – Mein Sohn, siehst du, was sich im Osten tut! Satan wollte stören, als Johannes Paul II. hier war. Man wollte in Russland eine Revolution machen, die Regierung stürzen und den Kommunismus wieder einführen. In dieses Land wird der Kommunismus nicht mehr zurückkehren. Dort sind Jesus Christus und Ich, das Volk vertraut Uns. Als man den politischen Umsturz dort versucht hat, wollte man gleichzeitig in eurem Land ein Attentat auf Johannes Paul II. verüben. So wirkt Satan und dachte, daß ihm dies gelingen werde, aber Mein Sohn und Ich haben Johannes Paul II. beschützt.
Teile mit: GANZ RUSSLAND SOLL DEN ROSENKRANZ BETEN, dann wird es gerettet werden, und es wird ihm gut gehen, denn die jetzigen Führer meinen es gut. Der Präsident will, daß in Russland, in diesem Vielvölkerstaat, die Kirchen wieder geöffnet werden. Gorbatschow muß beschützt werden, denn die Kommunisten wollen ihn um jeden Preis vernichten. Er will das Land zu Jesus Christus und zur Muttergottes führen. Wenn er in ihrem Land mit dem Heiligen Vater zusammentrifft, wird der Glaube noch stärker wachsen. Es ist notwendig, daß Johannes Paul II. nach Russland fährt, um die Spaltung in ganz Russland zu beseitigen, damit Jesus Christus und Ich, die Muttergottes, dort herrschen können. Die russische Regierung soll sich dem Herrn Jesus und Mir, der Muttergottes, weihen.
Teile mit: Ganz Russland und der ganze Osten sollen sich unter den Schutz des Allerheiligsten Herzens Jesu und Meinen Schutz stellen! Dieses Land wurde schon lange geknechtet, wenn die Leute aber jetzt Meinem Sohn und Mir vertrauen, wird alles wieder gut werden. Teile auch mit: Alle westlichen Länder und auch Polen sollen Russland helfen, denn dort hat man kein Brot mehr. Sie warten auf eure Hilfe, sie brauchen auch euer Gebet. Betet für ganz Russland, daß das Banner Meines Sohnes und Mein Banner auf dem Kreml gehißt werden; dann werden Wir das Land segnen. Dies wird einmal in diesem Land geschehen, aber vorher werden noch viele Menschen in diesem Land sterben. Dieses Land hat viel durchgemacht, viel Blut ist dort geflossen, und niemals war es frei. Die Kommunisten wollten und wollen noch immer dieses Land vernichten. Die Kommunistische Partei hat dort für immer verloren. In ganz Russland und in den dazugehörigen Republiken sollen die Menschen Meinem Sohn und Mir vertrauen, dann werden Wir sie segnen, Mein Sohn und Ich, die Königin des Weltalls. Ich bin auch die Königin der Sowjetunion. – Gorbatschow soll in allen Republiken die Kirchen öffnen. Jesus Christus und Ich werden ihn dann beschützen. Teile mit: Wenn der Heilige Vater in ihr Land kommt, sollen alle Kirchen geöffnet sein. Sie sollen renoviert werden, dann wird ihr Land einen Wohlstand erreichen, daß sie anderen Ländern helfen können. Ihr Land ist fruchtbar, es fehlen nur die geschulten Landwirte. Jetzt will man die Felder den Bauern zurückgeben. Sie sollen diese nehmen und richtig bewirtschaften, dann brauchen sie nicht mehr zu hungern.
Über den ganzen Osten habe Ich Meinen Mantel ausgebreitet. Die Menschen dort müssen aber den Weg gehen, den ihnen Jesus Christus und Ich, die Muttergottes, gewiesen haben. Nur so kann dieses Land gerettet werden, einen anderen Weg gibt es nicht. – Mein Sohn, dieses Land soll aufwachen, denn in ganz Russland wurde das Volk angelogen, die Parteien wurden den Menschen aufgezwungen. Diese Parteien haben aber nicht viel erreicht, weil sie die hl. Kirche, Jesus Christus und Mich verworfen haben. Nun ist aber die Zeit gekommen, wo der Kommunismus in verschiedenen Ländern vernichtet werden muß. Dies teilen Mein Sohn und Ich, die Muttergottes, die Königin Polens und die Königin der ganzen Welt, mit.
Teile mit: Eure Regierung wird nicht enttäuscht werden, wenn sie sich Meinem Sohn und Mir weiht und im ganzen Land der Rosenkranz gebetet wird. Ich segne jene Politiker, die die Regierung neu übernahmen. Sie sollen in ein Gotteshaus gehen und ein Gelübde ablegen, daß sie Jesus Christus und Mir, der Muttergottes, und ihrem Vaterland dienen wollen. Dann wird im Land Frieden sein. Ich segne das ganze Land und die ganze Regierung, die das Volk zu Christus und zu Mir, der Muttergottes, führen soll: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Mein Sohn, dein Land braucht den Segen, auch die Regierung braucht ihn, denn es drängen sich alte Parteimitglieder wieder in die hohen Staatsämter. Kein Kommunist darf in die Regierung zurück! Es sollen vielmehr nur gläubige Menschen das Land regieren. Man versucht, die guten Regierungsmitglieder zu verleumden, ihr aber müßt mithelfen und dürft weder Walesa noch die anderen verleumden, denn sie wollen, daß es eurem Land gut gehe. Sie haben auf der Jasna Gora ein Gelübde abgelegt, den Glauben an Jesus Christus und die Muttergottes zu fördern, um dadurch Segen von Uns zu erhalten.
Meine Kinder, laßt euch nicht betören, denn der Satan versucht, in eure Herzen einzudringen und in die Regierung. Dadurch will er euer Land zerstören. Vernachlässigt nicht das Gebet und die Arbeit. Wo gebetet und gearbeitet wird, ist Unser Segen. Das verlangen von eurem Volk Jesus Christus und Ich, die Muttergottes. – Jetzt vor den Wahlen soll in den Gotteshäusern viel gebetet werden, besonders jedoch der Rosenkranz. Unterstützt eure Regierung durch Gebet und durch eine Weihe an das heiligste Herz Jesu und das Herz Mariä.
Ich segne Johannes Paul II. und die ganze hl. Kirche. Johannes Paul II. hat sich ganz dem Herrn Jesus und Mir geweiht. Das geplante Attentat kam nicht zustande, da er unter Unserem Schutz gestanden ist. Gut, daß du die Botschaft über die Sicherheit des Heiligen Vaters an die Regierung geschickt hast, dadurch wurde er streng bewacht. – In eurem Land sollen sich das Militär und die Polizei mit den Offizieren ganz unter den Schutz des Herrn Jesus und Meinen Schutz stellen."
Ich sagte: "Muttergottes, hier auf dem Altar liegen Bitten von kranken Menschen. Herr Jesus und Muttergottes, ich bitte Euch um den Segen für sie und für alle Kranken, segnet auch die Kranken hier auf dem Erscheinungsort in Ohlau, segnet alle Kranken in allen Ländern, auch die krebskranke Frau in der Schweiz." Die Muttergottes sagte: "Die 15 hl. Messen, die du für sie (die kranke Frau in der Schweiz) bestellt hast, sind für sie die größte Gnade. Sie soll beten und Meinen Sohn und Mich bitten." Weiters bat ich: "Herr Jesus und Muttergottes, segnet auch den kranken Priester Hoppe in Toronto und den kranken Priester in der Schweiz. Sie bitten um die Gnade der Heilung, um Dir, Herr Jesus, und Dir, Muttergottes, weiter dienen zu können."
Die Muttergottes sagte: "Ich segne die kranken Priester, alle Kranken, auch die kranke Frau in der Schweiz und alle, die hier sind. Ich segne alle in diesem Land, die auch Botschaften erhalten: den Landwirt Christoph aus Okonin, der den Segen besonders braucht, den Stanislaus Slipek, den Stanislaus Kaczmar, die Chmielakowa, den Anton, den Valentin, die Hedwig, die in Stettin im Verborgenen lebt, die Franziska, den Biernacki und dich: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." Ich bedankte mich bei der Muttergottes, der Königin Polens, daß Sie heute herabgestiegen ist, um uns zu stärken. Sie sagte noch: "Mein Sohn, Ich segne diesen Ort, wo bald ein einfaches, aber schönes Gotteshaus gebaut wird, wie es sich Mein Sohn und Ich, die Königin Polens, wünschen: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Der Friede sei mit dir, der Friede sei mit euch allen, die ihr hier seid, und mit allen Kranken. – Im September wird die nächste Erscheinung sein."
110. Erscheinung (8. September 1991)
Kasimir Domanski: "Am 8. September 1991, dem Fest Maria Geburt, kamen auf dem Erscheinungsort in Ohlau der Herr Jesus und die Muttergottes vom Himmel herab. Beide hatten auf dem Haupte eine Krone und waren von Engeln umgeben, die sich ehrerbietig verneigten. Der Herr Jesus sagte: "Ich, Jesus Christus, bin heute mit Meiner Mutter herabgestiegen, um diesen Ort zu stärken. Wir freuen uns, weil heute so viele Gläubige hierher gekommen sind. Gib bekannt: Wer Meine Mutter und Mich liebt, wird gerettet werden. – Heute ist das Fest der Geburt Meiner Mutter. Große Gnaden fließen heute auf diesen Ort und auf die Gläubigen, die so zahlreich hier beten. Ich segne das ganze Volk Gottes, auch die Gläubigen aus dem Ausland. Ich segne auch die kranke Tochter in der Schweiz, die Mich und Meine Mutter bittet. Gut, daß ihr Ehemann hierher gekommen ist und ununterbrochen für seine Frau betet. Sage ihm, dort in der Schweiz soll viel gebetet werden, die ganze Familie soll beten. Beide Eheleute sollen Mich und Meine Mutter weiterhin inständig bitten. Der Ehemann wird von hier den Segen seiner Frau bringen, sie wird nach und nach Gnaden erhalten, und die Geschwulst der schwerkranken Hand wird langsam verschwinden.
Mein Sohn, hier sind Kranke im Rollstuhl, Kranke mit Krücken und Blinde. Sie sollen bitten! Es wird zu wenig gebetet! Wenn mehr gebetet wird, wird es mehr Gnaden der Heilung geben. Sie wollen geheilt werden, zuerst aber muß die Seele geheilt werden, erst dann kann der Leib geheilt werden! Manche Leute meinen, daß sie zu viel beten; noch nie wurde zu viel gebetet. Ich segne alles, was auf dem Tisch liegt, auch die Bitten von hier und aus dem Ausland. Zuerst segne Ich jene, die Bitten vorgebracht haben und die das Bild "JESUS, ICH VERTRAUE DIR!" (Bild vom Barmherzigen Heiland) gespendet haben. Ich werde diese Gruppe nicht vergessen, denn diese Idee habe Ich ihnen eingegeben. – Mein Sohn, nimm dein Kreuz von der Brust und segne damit, denn Ich bin auf dem Kreuz. Ich segne alle, die hier Bitten niedergelegt haben, und auch jene, die sie noch bei sich haben."
Ich bat den Herrn Jesus, die Skapuliere für die Kranken und für die Schwester (Frau) in der Schweiz zu segnen. Jesus erteilte den Segen: "Jetzt segne Ich sie, weil du Mich darum gebeten hast: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. – Der Friede sei mit dir." Nun sprach die Muttergottes: "Ich, die Unbefleckte Muttergottes, bin voll Freude, daß Ich heute mit Meinem Sohn hier herabsteigen durfte. Es freut mich überaus, daß heute so viele Gläubige hierher gekommen sind. – Wenn die Frieden-Gottes-Kapelle errichtet ist, wird hier das wichtigste Heiligtum stehen. Aus verschiedenen Ländern und Nationen werden viele Gläubige hierher kommen und hier die Gnade der Heilung der Seele und des Leibes erhalten. – Ich bin an Meinem Geburtstag herabgestiegen und segne dich, denn auch du feierst heute deinen Geburtstag. Mein Sohn, Jesus Christus, wird dich auch noch segnen. Diene weiterhin so treu Meinem Sohn und Mir, der Königin Polens. – Ich segne die Skapuliere, die neben der Statue der Rosa Mystica liegen und alle, deren Bitten hier liegen. Wenn die Pilger nach Hause fahren, werden Wir mit ihnen sein. Während der Fahrt sollen sie aber für die Kranken beten.
Ich segne alle, die unter dem Kreuz gebetet haben. Dadurch haben sie die Heilung der Seele und des Leibes erhalten. Sie sollen weiterhin Meinem Sohn und Mir vertrauen. Diese Worte (Botschaften), die Mein Sohn und Ich mitteilen, sind unveränderlich, denn sie stammen von Gott Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist! Gestern hat uns ein Priester eine große Freude bereitet, als er hier die hl. Messe gefeiert hat. Er hat viele Gnaden erhalten. Dieser Priester ist Unser Diener, alle Priester sollen das sein. – Teile mit, daß Ich, die Muttergottes, die Königin Polens, jetzt alle mit ihren Bitten, die Kranken und die Skapuliere segnen werde. Lege dein Kreuz auf die Skapuliere, denn auf dem Kreuz ist Jesus Christus: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."
Ich bat noch den Herrn Jesus und die Muttergottes um Rat für einen Bruder, der neben mir kniete und auch eine Kirche bauen will. Die Muttergottes sagte: "Mein Sohn, sage ihm, daß er alles erhalten wird, wenn die Zeit da ist. Noch ist es zu früh. Gut, daß du ihm gesagt hast, was er tun soll. Meine Diener (Bischöfe) würden es ihm nicht erlauben. Sie werden aber für die Kirche, die dort gebaut werden soll, verantwortlich sein. Dort wird die Kirche dringend gebraucht. – Hier in Ohlau wird die Kirche schnell entstehen, denn Jesus Christus hält Seine Hand darüber. Hier ist das Kreuz, und wo das Kreuz ist, da ist auch der Sieg. Auch bei ihm steht das Kreuz, es wird aber verfolgt. Er soll noch mehr Meinem Sohn und Mir vertrauen. Ich segne ihn und den Ort. Ich segne alle, die in eurem Land Botschaften erhalten, und alle Gläubigen: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."
Nun sprach wieder der Herr Jesus Christus: "Mein Sohn, du hast Meinen Willen erfüllt. Dadurch haben alle hier Anwesenden große Gnaden erhalten. Sie sollen das Rosenkranzgebet überall verbreiten. DIE GANZE WELT SOLL DEN ROSENKRANZ BETEN! Die größte Gnade ist aber auf Meinen Diener geflossen. Sage ihm, er soll wieder hierher zu Mir kommen. Ich, Jesus Christus, segne Meine Diener: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."
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